Friedberger Jutelligenzblatt. Erſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum eee Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg.„ de kr. ſammen 7 kr. N 67. Freitag, den 28. Auguſt. 1837. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Verſteiger ung von Bauarbeiten und Materialien zur Erbau— ung eines Oeconomiegebäudes ꝛc. in der Schul— bofraithe zu Butzbach. 11399 Mitwoch den 2. September, Vormit— tags 9 Uhr, ſollen auf dem Rathbauſe zu Butz. bach nachfolgende Arbeiten und Materiallie— ferungen öffentlich in Accord gegeben werden: Maurerarbeit einſchließlich Kalklöſchen veranſchl. zu 325 fl. 51 kr. Steinhauerarbeit,„„ 701„14„ Zimmerarbeit, 15„ 689„ 23„ Dachdeckerarbeit,.„ 206„17 Schreinerarbeit, 7„ 101„34„ Schloſſerarbeit,„„274 22 Glaſerarbeit,„„ 6„ 36„ Weißbinderarbeit, 15 5 Pflaſterarbceit,„ e Planirarbeit,„5„ 125„ 56„ Brunnenmacherarbeit,„„ 90—„ Pumpenmacherarbeit,„„ 120„„ Brechen, Fahren und Aufſetzen von 12,5 Cubklftr. Mauerſteinen aus den Brüchen bei Rockenberg. Lieferung von 30000 Stück bartgebrannten Backſteinen. Lieſerung von 61 Bätten Kalk nach naſſem Maaße. Licferung und Meſſen von 3,4 Cubklftr. rei- nen Mauerſand. Lieferung von 1,8 Cubklſtr. groben Uſakies. Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen bier zur Einſicht offen. Friedberg den 17. Auguſt 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg JV. d. Wi fei, Bavacceſſiſt. Güter er eilige rung. 11390] Montag den 31. Auguſt d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſ— auf freiwilligen Antrag der Kinder erſter Ehe des hieſigen Bürgers Philipp Söllner die deen ſelben in Friedberger und Fauerbacher Gemar— kung gehörenden Güterſtücke, nämlich: Gemarkung Friedberg: Pag. Nr. Fl. Nr.[IKlftr. 210/29 5 1,7 195 Grabgarten an der Seebach, 389/71 9 27 250 Acker im Großwart— feld, 380/30 9 86 349 desgleichen, 660/37 10 104 271 Lachenfeld, 5957/1 12 82 166 Kleingalgenfeld, 447/15 13 130 264 Großgalgenfeld, Gemarkung Fauerbach 11. Haas. Nr. Vrth. Ruthen. 206 65 2 22% in der Wüſtung, 207 66 ë4 6% desgleichen, 2 4% am Läusbiegel, erbabtheilungshalber öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert. 0 Friedberg im Auguſt 1857. In Auftrag Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher r Grummetgras⸗Verſteigerung. 11426] Montag den 31. Auguſt d. J., Nach- mittags 1 Uhr, ſoll das der hiefigen Gemeinde zuſtehende Grummetgras in der Behauſung des hiefigen Gaſtwirths Solz öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert werden. Bauernheim den 25. Auguſt 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Bauernheim Walther. Bekanntmachung. 114121] Alle Diejenigen, welche noch bis zum 5. September d. J. fällige Holzgelder an die Gemeinde Rodbeim zu zahlen haben, werden hiermit aufgefordert, bis zu gedachtem Termin Zahlung zu leiſten, da ſonſt gegen die Säu⸗ migen mit Mabnung vorgeſchritten werden muß. Rodheim den 20. Auguſt 1857. Der Gemeinde-Einnehmer N e Aufforderung. 11392] Diejenigen Bewohner biefiger Stadt, welche geſonnen find, taubſtumme Kinder in Verpflegung zu nehmen, wollen fich, ſofern es noch nicht geſchehen iſt, bei uns an⸗ melden. Friedberg am 18. Auguſt 1857. Großherzogliche Direction des Taubſtummen⸗ Inſtituts Ur. Matthias. Obligations ⸗Verlooſung. 11427] Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung der Partial⸗Obligationen des am 1. Mai 1835 negoeiirten Anlebens hieſiger Gemeinde wurde die Nummer 29 von 100 fl. zur Rückzahlung auf den 1. November l. J. gezogen. Dieſes wird dem Inhaber dieſer Nummer unter dem Anfügen andurch mitgetheilt, den Betrag gegen Rückgabe dieſer Obligation und der nicht fälligen Zinscoupons bei der hieſigen Gemeindekaſſe oder bei dem Handlungshauſe Samuel Lindbeimer in Friedberg in Empfang zu nehmen, indem von da an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Rodenbach den 13. Auguſt 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodenbach Hetteſ ich. Anſchauungen aus dem Leben mit beſonderem Hinblick auf das unabläſſige Streben nach Gewinn— beſon— ders im Fache der Landwirthſchaft. Von A. Weller. Als unleugbare Thatſache wird aus der früheren Zeit durch die Geſchichte nachgewieſen, und ſteht aus der Gegenwart vor unſern Augen feſt, daß in den geſellſchaft— lichen und gewerblichen Angelegenheiten Zuſtänden) ſich in allen Zeiten Uebelſtände und Mißverhältniſſe heraus— ſtellen, gegen die anzukämpfen als Pflicht Derjenigen er— ſcheint, welche dieſe Mängel als ſolche erkennen und ihre nachtheiligen Folgen zu beurtheilen wiſſen. Der deutſchen Landwirthſchaft des vorigen Jahrhun— derts kann mit Recht der Vorwurf gemacht werden, daß ſie ſich vom Herkommen und von den alten Gewohnheiten nicht trennen wollte. Für jede Gegend hatten ſich gewiſſe Arbeiten und Benutzungen der Felder feſtgeſtellt, ohne daß in ernſtliche Erwägung gezogen wurde, ob ſie zu einem erwünſch— ten Reſultate führen würden. Die formelle Kenntnißnahme des Betriebs des Ackerbaues in dieſer und jener Gegend, war genug für die eigene Einrichtung, ein wiſſenſchaft— liches Beſtreben nach Verbeſſerungen war im Allge— meinen nicht möglich, weil die Zahl der Landwirthe, die der Wiſſenſchaft angehörten, ſehr gering war— und über— haupt die Landwirthſchaft noch nicht zu einer Wiſſenſchaft gehoben worden war. Eine kritiſche Prüfung des Alten hatte alſo äußerſt ſelten ſtatt, ohne Zweifel aus Mangel an Sachkenntniß und aus Furcht, man möchte ſich in Scha— den und Nachtheil ſtürzen. Seit etwa 40 bis 50 Jahren hat ſich dieſes ge— waltig geändert. Seit dieſer Zeit hat ſich, wie faſt in allen geſellſchaftlichen Verhältniſſen, ſo auch im Betriebe der Landwirthſchaft ein anderer Geiſt herrſchend gemacht. Wir haben ſeit dieſer Zeit eine Landwirthſchaftswiſſen— ſchaft, es wird nicht nach altem Herkommen gewirthſchaftet — ſondern nach möglichſt feſtſtehenden Syſtemen, es wird Altes und Neues einer ſorgfältigen Prüfung unterworfen und wie dieſe den Ausſchlag gibt, ſo wird verfahren und das vorgeſteckte Ziel zu erreichen geſucht. Die Folgen, welche dieſes durch Nachdenken und Forſchen neu begründete Ackerbauſyſtem ins Leben gerufen hat— ſind außerordent— lich. Dieſem landwirthſchaftlichen Betriebe dürfte es haupt— ſaͤchlich zuzuſchreiben ſein, daß in den meiſten europäiſchen O beſtverſtei gerung. [428] Montag den 31. August, Nachmittags um 4 Uhr, werden an Ort und Stelle in dem Stadtſchreibereigraben die Frühäpfel von ſechs Bäumen meiſtbietend verſteigert. Der Anfang geſchieht am Fauerbacher Thor. Friedberg den 26. Auguſt 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. O bſtverſteigerung. [1429] Die diesjährige Obſternte wird an nach⸗ ſtehenden Tagen und Stunden an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert, als: 1) Montag den 7. September, Morgens 9 Uhr, werden der Verſteigerung ausgeſetzt: das Obſt von den Baumanlagen im Ring⸗ graben, in der ehemaligen Burggemarkung, an der Seewieſe, im kleinen und großen Wildkautsgraben, vom Wartberg bis an die Galgenbrücke und von da bis zur Gemar⸗ kungsgrenze von Oberwollſtadt. Der Anfang dieſer Verſteigerung iſt am inggraben. We eng den 14. September, Morgens 9 Übr, kommt das Ooſt von nachſtehenden Obſtbaumanlagen zum Ausgebot: Im ſtädtiſchen Bleichgarten in der Vorſtadt zum Garten, am Seegraben, in der Ock⸗ ſtädter Gaſſe, im Schützenrain, Haingraben und im Stadtſchreibereigraben. Der Anfang dieſer Verſteigerung iſt in dem flädtiſchen Bleichgarten in der Vorſtadt zum Garten. Friedberg den 26. Auguſt 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. 11430] Die Materiallieferung für das Maga⸗ zin in Gießen ist in der Darmſtädter Zeitung unter Nr. 232 Art. 2665 ausgeſchrieben und liegen die Bedingungen auf dem Bürcau des Großherzoglichen Materialverwalters dahier zur Einſicht offen. Gießen den 26. Auguſt 1857. Großberzogliche Magazins⸗Commiſſion: Laubenheim er. Bekanntmachung. [1431] Dienſtag den 1. September d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird auf bieſigem Rathhaus ein der Stadt Naubeim gehöriges Faſelſchwein öffentlich meiſtbietend verſteigert. Naubeim am 19. Auguſt 1857. Der Stadtoorſtand 282 Güter⸗Verpachtung. 11432 Montag den 7. September, Vormit⸗ tags 10 Uhr, läßt Frau Becker in Frankfurt mehrere in Fauerbacher Gemarkung liegende Aecker und eine Wieſe durch das Ortsgericht auf hieſigem Rathhauſe verpachten. Pag. Nr. d. Fl. Rth. 19/4 77% an der Wüſtung, an Graf von Solms⸗Rö⸗ delheim ſtoßend. 246/13 76% an der Weinſtraße ne⸗ ben F. Helfrich. 17/37.38 202 auf der Mittelhohl, ne⸗ ben Heinrich Ernſt. 16/35.36 195% daſelbſt neben H. Rüb⸗ ſamen. 16/33.34 329% am Hollerbuſch neben der Pfarrei Fauerbach. 431 203 unter dem Städterweg, neben K. Berg. 671/119 31% Wieſe am Mühlfeld. Die Pachtbedingungen liegen bei mir zur Einficht. 2 a 5 Fauerbach II. im Auguſt 1857. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach II. Der Vorſteher eee e Grummetgras⸗BVerſteigerung. 11433] Montag den 31. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, ſoll das Gemeinde⸗-Grummet⸗ gras dahier auf Ort und Stelle öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Die Herren Bürgermeiſter der Nachbarorte werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden kannt machen zu laſſen. Bönſtadt den 25. Auguſt 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Vönſtadt Geibel. * Jagdverpachtung. 11434] Donnerſtag den 3. September d. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll die Jagd in der Ge⸗ markung Maibach anderweit auf ſechs Jahre unter den zu Grunde gelegten Bedingungen an den Meiſtbietenden verpachtet werden. Maibach den 24. Auguſt 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Maibach Philippi. Praktiſcher Zahnkitt. [512] Das Beſte zum Ausfüllen bohler Zäbne in Etuis à 18 u. 30 kr. Desgleichen weißer 11193 Unterzeichneter empfiehlt ſich im Ver⸗ fertigen von Feuerwerk, ſowie von bengaliſchen Flammen und verſpricht beſte Bedienung und gute Waare. Chr. G. Friedel, Feuerwerker, Frankfurt a. M., kleine Mainzergaſſe Nr. 1. eue Häringe 1343] bei Wilhelm Fertſch. Für Mühlenbeſitzer. 11411] Pock⸗Kernholz iſt noch billig zu haben bei F. Wippermann in Frankfurt a. M. Zu vermiethen [1407] iſt der obere Stock nebſt 2 Zimmern im unteren Stocke meines Hauſes, ſowie Haus⸗ garten, und kann bis zum 1. Oktober bezogen werden. Wilbelm Valentin, Schreinermeiſter. Verkauf eines Putz⸗ und Mode⸗ Geſchäfts. [13651 In einem frequenten Badeorte am Taunus wird ein Putz- und Modegeſchäft mit allen Waaren⸗Vorräthen beſonderer Verhältniſſe halber unter günſtigen Bedingungen abgegeben Da das Geſchäft, als das einzige daſelbſt ſtändig beſtehende, ſich einer ausgezeichneten Kundſchaft erfreut, ſo iſt Reflectanten hier Ge⸗ legenheit zur Aecquiſition eines ſebr rentablen Geſchäfts geboten. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer Anzeige bei der Exped. 7140] In einer Badeſtadt nächſt Frankfurt an einer Eiſenbahnſtation ſteht eine, Herrſchafts⸗ wohnung von 12 Zimmern, mit einer beſonders ſchönen Ausſicht im Ganzen, auch getrennt, bis zum September zu vermiethen. Näberes bei der Expedition unter Chiffer H. W. B. h. in frankirten Briefen. Geſuch. 11435 Ein braves Dienſtmädchen, welches mit Kindern umgehen kann, wird geſucht bei Fr. Hanſtein, Glaſermeiſſer. Meine Kelter 2 100905 in Friedberg. à Etuis 36 kr. empfiehlt P. F. Schmittner[1436] ſteht zum. bereit K re ut e x. Ländern die Bevölkerung um ½ geſtiegen iſt— im Ver⸗ gleich mit derjenigen des vorigen Jahrhunderts— und daß ohnerachtet der dadurch herbeigeführten größeren Bedürfniſſe aller Bodenerzeugniſſe ſtets mehr über den Ueberfluß derſelben, als über Mangel geklagt wird, denn die Production des Bodens iſt im Vergleich mit früher ſo koloſal, daß nach genauer Kenntniß des Gegenſtands wir im Ganzen noch ſehr weit von dem Momente ent⸗ fernt ſind, wo der ſtets ſteigenden Production aus na⸗ türlichen Gründen Stillſtand geboten werden wird. Auf die wachſende Bevölkerung brauchen wir nicht ängſtlich zu blicken, ſie wird durch die Kraft des Bodens ihr Aus— kommen finden— und umgekehrt kann die Landwirthſchaft der angeregten allgemeinen Juduſtrie vertrauen, daß eben ſo wie ſie befriedigt, die Nachfrage nach Erzeugniſſen des Acker⸗ baues befriedigend herbeigeführt werde, denn es iſt nicht zu leugnen, daß auch der Aufwand der Landwirthſchaft ein anderer— ein vielleicht zehnfach ſtärkerer geworden iſt und folglich weit größere Belohnung ſtattfinden muß, mit andern Worten, daß die Bodenerzeugniſſe um den Preis, den ſie mitunter früher hatten— nicht mehr er⸗ zeugt werden können. Der handwerksmäßige Ackerbaubetrieb iſt nach ſiche⸗ reu Beobachtungen nur noch in einzelnen Gegenden und bei wenigen Individuen anzutreffen. Allein bei allem Fort⸗ ſchreiten in dem Betriebe der Landwirthſchaft wird hier und dort eine Richtung wahrgenommen werden müſſen, die Bekümmerniß erregt und auf die aufmerkſam zu machen gewiſſermaßen die Wichtigkeit der Sache gebietet. Ich meine das rückſichtsloſe Streben nach Geldgewinn. Bei allen Gewerben, folglich auch bei dem landwirth⸗ ſchaftlichen, iſt es erſter Grundſatz den höchſtmöglichſten Reinertrag nachhaltig zu erſtreben. Wenn auch in dieſem Grundſatz ein gewiſſer Egoismus wahrgenommen werden könnte, ſo iſt er doch richtig, was auch ein jeder bekennen wird, der über den inneren Zuſammenhang des gewerb⸗ lichen Wirkens nachgedacht hat. Es iſt beſtimmt wahr, daß kein Gewerbe dauernden Beſtand hat, wenn dieſes Streben nach Reinertrag fehlt und wenn nicht vorzugs⸗ weiſe dieſes Streben die einzelnen Verrichtungen leitet und ordnet. Eine Gutsverwaltung kann eine ſehr glän⸗ zende Außenſeite haben, die Gebäude, die Ackerwerkzeuge, das Vieh, die Brennerei— ſelbſt Aecker und Wieſen— alles dieſes kann ſich äußerlich ſehr wohl geordnet darſtellen, Ein U obe! lee 5 2 Wia bel 00 e Feil 8 Laage 1 mahle flrdde rg: J bat zu de dag ebebelg 5 8 füße 40 bee Zwei 14300] nen Friedberg, — 1 Ein vor 1440] mit elegar kn unter An gige bei der Erh An gebilde 1440 welches Maßen Gesch Auſſeherin vorge unterziehen wür nden bei prom g Sttengfie, N Benehmen find Nur sehr gut franco an die Ad Eid] A 22. d. M. Bruder . zu seiner ſagen wir u Friedbe —— allein ermit Anſchauung, f Verziltuſſe ſtand ein kü erzwungener ung einer ge Zweck nicht waltung nu werden muß, trieben wir ganz unter ein ſehr rei verſchwinder Y unvermo N ei ulueberſcuß Ein Pianoforte, [419] wobei die Wahl unter einem Clavier und einem Flügel freiſtebt, iſt zu verkaufen. Näheres bei Gensdarm Glockengießer. Große und kleine Schnellwagen, [13371] ſowie ſelbſt verfertigte Haus- und Zim⸗ merthürſchlöſſer find ſtets vorräthig bei Friedberg. A. Wohlfahrt, Schloſſermeiſter. Ein fehlerfreies Zugpferd [1438] bat zu verkaufen Friedberg. CE. Altmaunsperger. Vorzüͤglichen 5 ſüßen Aepfelwein 114391 bei Joh. Müller. Zwei Möbelſchreiner 11340] finden dauernde Beſchäftigung bei Friedberg. Ad am Feiling, Schreinermeiſter. Ein vorzügliches Klavier [1440] mit elegantem Aeußeren iſt zu verkaufen. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer An- zeige bei der Exped. Ein gebildetes Frauenzimmer, 11441] welches ſchon in einem Fabrik- oder größeren Geſchäfte als erſte Arbeiterin und Aufſeherin vorgeſtanden hat, oder ſich dieſem unterziehen würde, kann dauerndes Engagement finden bei prompter Zahlung und Behandlung. Strengſte, Rechtlichkeit, Fleiß, freundliches Benehmen find Hauptbedingungen. Nur ſehr gut Empfohlene wollen ſich melden franco an die Adreſſe F. Dietz in Frankfurt a. M. 283 Geſchäfts⸗Empfehlung. 113621 Meinen verehrlichen Geſchäftsfreunden, ſowie einem geehrten Publikum widme ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich außer meinem ſeither betrie— benen Liqueur-Fabrikations⸗Geſchäft, meiner Brantwein⸗ und landwirthſchaft⸗ lichen Producten⸗Handlung, auch eine Wein-Eſſig-Fahr ik am heutigen eröffnet habe, und empfehle ich mich hierin, unter Verſicherung billigſter Preiſe und reeller Bedienung, zur geneigten Abnahme. Steinbach bei Gießen am 3. Auguſt 1857. Mayer Katz. 0 2 1 5 1 44 2 Billige 17, 12, 2, 8- G Azöllige Borde 11443] von Kiefern⸗, Pappel⸗, Buchen-, Erlen⸗, Riſter-Lindenholz bis 50 Fuß lang,— Preiſe franko Bahnhof,— bei Rumbler, Sachſenhauſen, Wallſtraße 11. Zu vermiethen. [1444] Ein vollſtändiges Logis mit Stall, Hof⸗ raum und Pflanzgarten iſt zu vermiethen und kann im Monat Oktober bezogen werden. Konrad Wörner, Schneidermeiſter. Windecker's Felſenkeller. 1445] Sonntag den 30. Auguſt, Schluß für dieſes Jahr. Für den zahlreichen Beſuch ſeit⸗ her herzlich dankend, mache ich noch die An⸗ zeige, daß ein vorzüglicher Aepfelwein ange⸗ ſteckt wird. In C. Bindernagel's Buchhandlung Geld⸗GCours. Frankfurt, am 26. Auguſt 1857. Pfſtolen Friedrichsd'or Holländische 10 fl. Stücke Rand⸗Ducaten. 20 Frankſtücke Engliſche Souverains. Preußiſche Thaler. Preußiſche Caſſenſcheine 5 Fres.⸗Thaler. 1 . 9 36 ¼ 37) 9 5556 9 46-47 5 30% 31 9 20%. 1 42-46 145% 2 20.%%½ Kirchliche Anzeigen. Dankſagung. 11442] Allen denjenigen, welche am 22. d. M. unſeren geliebten Sohn und Bruder Philipp Kreuter begleitet haben, zu ſeiner Ruheſtätte ſagen wir unſeren innigſten Dank. ö Friedberg den 23. Auguſt 1857. Die Hinterbliebenen. 2 in Friedberg iſt zu haben: CEhoral⸗Geſänge und Beſponſorien für den liturgiſchen Gottesdienſt am 30. Auguſt zur Feier des Geburtstags Ihrer Königlichen Hoheit Mathilde, Großherzogin von Heſſen und bei Rhein. Preis 12. Sonntag n. Trin. den 30. Auguſt. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Seel. Geburtsfeier Ihrer Königl. Hoheit der Großherzogin. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Herr Candidat Horſt. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: fällt aus. Nachmittags: Herr Candidat Frommann. Uk allein ermittelt der geübte Geſchäftsmann, bei unſerer Anſchauung, was nicht ſchwer iſt, daß ein derartiger Zu— ſtand ein künſtlicher, durch außergewöhnlichen Aufwand erzwungener iſt, ſo iſt kein Wohlgefallen an der Beſchau— ung einer ſolchen Wirthſchaft, weil der Aufwand mit dem Zweck nicht harmonirt und folglich eine ſolche Gutsver— waltung nur als ein verderblicher Luxusartikel betrachtet werden muß. Einer Gutsverwaltung, welche auf dieſe Art be— trieben wird, fehlt der innere Beſtand. Eine ſolche wird ganz untergehen, ſie wird, wenn ihr Eigenthümer nicht ein ſehr reicher Mann iſt, mit großen Unannehmlichkeiten verſchwinden; weil ſie den ſchimmernden Zuſtand zu decken — unvermögend iſt. In einer ordentlichen Guts verwaltung müſſen alle Verhältniſſe ſo geordnet ſein, daß ſich wo möglich ein Ueberſchuß herausſtellt, der dem Pachter zum Nothpfennig dient— oder dem Gutsherrn bei eigner Verwaltung zur beliebigen Dispoſition ſteht.(Schluß folgt.) Vom Lande. Es vergeht in jüngſter Zeit kaum eine Woche, ja beinahe kein Tag, wo die Zeitung nicht neue Nachrichten über Feuersbrünſte bringt, die ganze 1 Dörfer und Städte in Aſchenhaufen verwandelten. Ueber— all her ertönen Hilferufe für die Abgebrannten, die meiſt kaum mehr als das nackte Leben gerettet. Wer ein fühlen— des Herz im Buſen trägt, wird ſich nicht ſäumig finden laſſen, ſein Scherflein beizutragen, um eine Thräne zu trocknen. Möchte aber doch auch der Landmann, deſ— ſen Scheunen den heurigen Ernteſegen kaum zu faſſen vermögen, ſich des Elends derer erinnern, welche in Folge ihres Mißgeſchicks Alles— ja ſelbſt das tägliche Brod — entbehren müuͤſſen! Möchte ferner ein Jeder, den war— nenden Fingerzeig beachtend, bei Zeiten Bedacht nehmen, die eigne Habe durch Einlage in die Brandkaſſe ſicher zu ſtellen. Die kleine Ausgabe— für je 100 Gulden zahlt man ja nur wenige Kreuzer!— ſollte Niemand ſcheuen, um ſich und die Seinigen vor ähnlichem Ungemach zu be— wahren! Möchte endlich Jeder, ſo viel an ihm liegt, da⸗ rüber wachen, daß in ſeinem Hauſe Alles hübſch ordentlich zugeht, daß Scheune und Stallung nie mit offenem Lichte oder zerbrochener Laterne betreten und daß die gefährli⸗ chen Zündhölzchen nicht in der Hand läſſiger Dienſtboten oder unvernüuftiger Kinder zur Quelle unabſehbaren Un⸗ glücks werden!! 284 Soolbad Nauheim. Jeden Tag NCIA im Kurgarten, Morgens und Nachmitiags, ausgeſuhirt von der Hurlkapelle unier Direction des Herrn Edmund Neumann. Jeden Donnerstag: Bal paré. Feuer⸗Verſicherung. 11446] Die Preußiſche National-⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft in Stettin verſichert zu feſten billigen Prämien faſt alle verbrennbaren Gegenſtände und leiſtet vollen Erſatz für alle Schäden, welche durch Brand, Blitzſchlag, Löſchen oder Ausräumen entſtehen.— Bei den ſo vielſeitig vorkommenden Bränden und Unglück durch Nichtverſicherung, ſowie der bevorſtehenden reichen Ernte, erlaubt ſich der Unterzeichnete auf die erhöhte Gefahr aufmerkſam zu machen und zur Ver⸗ ſicherung der Erntebeſtände in Scheunen oder Schobern einzuladen, was in Betracht der geringen Koſten gegen den möglichen großen Verluſt, von Niemanden verſäumt werden ſollte. Die Geſellſchaft iſt fortwährend raſch und coulant bei Auszahlung der Schäden und iſt der Unterzeichnete zu jeder weiteren Auskunft mit Vergnügen bereit. Reichelsheim den 15. Auguſt 1857. Franz Conrad, Agent. 114471 Anläßlich der in neueſter Zeit vielfach vorgekommenen Brand-Unglücke bringe ich die durch mich vertretene mit einem Garautie-Fonds von beiläufig 8 Millionen Gulden ausgerüſtete Feuer⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft Colonia in empfehlende Erinnerung, und bin gern bereit über die Aufnahme von Mobiliar- und Ernte⸗Verſicherungs⸗Anträgen jede Auskunft un⸗ entgeltlich zu ertheilen. P. F. Schmittner. Friedberg im Auguſt 1857. Düngemittel Frankfurter Actien-Geſellſchaft für landwirthſchaftlich-chemiſche Fabrikate. Gedämpftes Kuochenmehl(guaniſirtes) in feinem und gröberem Pulver für Getreide ꝛc. Sauerer phosphorſauerer Kalk(Superphosphat) für Gemüſe, Rüben aller Gattung, Wieſen, Futtergewächſe ꝛc., zur Kopfdüngung des Getreides. Concentrirter Dünger(künſtlicher Guano) für Oelgewächſe, Tabak, Kartoffeln, Hopfen ic. i Concentrirter Dünger für Weinberge. Peru⸗Guano, in Original⸗Verpackung. 113191 11 5 6 9 6 0 1 107 1 1661 ö 1 K 1 „ 4 ö 1 Kirchweihfeſt zu Ockſtadt. 11448] Sonntag den 30. und Montag den 31. Auguſt wird das hieſige Kirchweihfeſt ge⸗ feiert, an welchen Tagen gut beſetzte Tanzmuſil bei mir anzutreffen iſt. Ich lade zu recht zahl reichem Beſuche mit dem Bemerken höflichſt ein, daß Samſtag Nachmittag friſcher Kuchen und vorzüglicher Gänſe⸗, Enten⸗ und andere Braten zu haben find. Katharine Steyer. Schwalheimer Kirchweihfeſt. [1449 Sonntag den 30. und Montag den 31. d. M. wird das hieſige Kirchweihfeſt ge⸗ feiert, bei welcher Gelegenheit bei mir gut be⸗ ſetzte Tanzmuſik, gute reine Weine und Speiſen anzutreffen ſind. Hierzu ladet höflichſt ein Schwalheim den 25. Auguſt 1857. Konrad Hofmann, Gaſtwirth. Tanzmuſik zu Obermörlen. 11450] Sonntag den 30. Auguſt findet bei dem Unterzeichneten zur Geburtsfeier Ihrer König⸗ lichen Hoheit Mathilde, Großherzogin von Heſſen und bei Rhein, gutbeſetzte Harmonie- und Tanzmuſik ſtatt, wozu höflichſt einladet Jo fe y h J e te U zum Hirſch. Schwalheimer Kirchweihfeſt. [1451] Sonntag den 30. und Montag den 31. d. M. wird das hieſige Kirchweihfeſt ge⸗ feiert, bei welcher Gelegenheit bei mir gut be⸗ ſetzte Tanzmuſik, gute reine Weine und Speiſen anzutreffen find. Hierzu ladet höflichſt ein Schwalheim den 27. Auguſt 1857. Jarre nn Gaſtwirth im grünen Weinberg. Kinder zahlen ebenfalls 6 kr. Simon' ſehen Garten. Anfang 8 Uhr.— Kaſſeöffnung 7 Uhr. Sonntag den 30. Auguſt 1837. Zur Feier des Geburtstags J. Königl. Hoheit der Großherzogin Ialieniſ ches Uachtfeſt Entrée fur Herren 12 kr., für Damen 6 kr. „„ mit ſauerem ee e in feiner Pulverform. S Eiſenlauge zum Fixiren des Ammoniaks in der Jauche ꝛc. 2 Comptoir und Niederlage in Frankfurt a. M., Hochſtraße Nr. 51.— 1300] ſowie bei Kaufmann H. Hahn in Friedberg. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. 0 (Hierzu Beiblatt Nr. 35.) Die October u zahlungen Jedermann — Ma 11430] Di zin in Gie unter Nr. liegen die! Großherzog Einſicht off Gießen Gte 6 1413] Oi Peter Zeiß folgende au terflücke. Ge 13775 15 Anſchauu auf das Au Landwirk daß für richtung dieſen Leben n gegründ höchſten fahrt, d. machen ein hart ſind— daß. Es iſt d kommer; werden, ſen Geſ then