8 b.. ** ſen S an . Hahn a 1 Auszug, . 1 — 2 U 1 2* 5 2 2 5 1 1 7 Sine Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ oder deren Raum Fee: Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, ec Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ne fl. ſammen 7 kr. N“ 93. 1857. Einrückungsge⸗ bühren fur die ge⸗ ſpaltene Petitzeile Freitag, den 27. November. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien, Kirchen- und Schulvorſtände, ſowie Juden— und Zunftvorſtände des Kreiſes. Betreffend: Die Portofreithümer, insbeſondere das Portofreithum der dienſtlichen Correſpondenz der Behörden in Angelegenheiten der Kirchen, Schulen, Stiftungen und der Gemeinden. Von dem in obigem Betreffe von Großherzoglichem Miniſterium des Innern am 30. v. Mts. zu Nr. M. d. J. 13167 erlaſſenen Ausſchreiben laſſen wir Ihnen die erforderliche Anzahl von Exemplaren zur Nachricht, Nachachtung, Bedeu— tung der Rechner hiernach und zur Aufbewahrung bei Ihren Dienſtacten, durch die Bezirksboten zugehen. Friedberg am 24. November 1857. Müller. Dea e fe Le an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Heimathsverhältniſſe der im Staatsdienſte Angeſtellten, welche in einer Gemeinde Ortsbürgerrecht befitzen. Das von Großherzoglichem Miniſterium des Innern am 23. v. Mts. zu Nr. d. J. 13110 in obigem Betreff erlaſſene Ausſchreiben theilen wir Ihnen nachſtehend in Abdruck zur Nachricht mit. Friedberg am 24. November 1857. e Das Großherzogliche Miniſterium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter: Die Erfahrung hat gelehrt, daß die Grundſätze und Vorſchriften, welche das Ausſchreiben des Großherzoglichen Miniſteriums des Innern und. der Juſtiz vom 28. September 1842 unter der Rubrik:„Die Theilnahme an den Nutzungen einer Gemeinde von Seiten derjenigen, welche in eine andere Gemeinde überziehen“(Amtsblatt Nr. 36.) unter II. und III. über die Heimathverhältniſſe der im Staatsdienſte Angeſtellten, welche in einer Gemeinde Orts- bürgerrecht beſitzen, enthält, in einzelnen Fällen zu verſchiedenen Zweifeln über das Heimathrecht ſolcher Perſonen und Familien Veranlaſſung gegeben haben. Um nun eine größere Sicherheit in Bezug auf dieſes Heimathrecht herbeizuführen, haben wir, mit Rückſicht auf den Inhalt der Gemeinde-Ordnung vom 30. Juni 1821 im Allgemeinen und namentlich des Artikels 45. derſelben, folgende Grundſätze über dieſen Gegenſtand angenommen: 1) Der Staatsdiener erwirbt, nebſt ſeiner Familie, nach Maßgabe des Artikels 45. der Gemeinde-Ordnung, durch ſeine Anſtellung das Heimathrecht an demjenigen Orte, an welchem er vermöge ſeines Dienſtes wohnt, es ſei denn, daß er ſchon an einem andern Orte als Bürger wirklich aufgenommen worden iſt. In dieſem letzteren Falle behält er an dieſem andern Orte Ortsbürger- und Heimathrecht ſo lange, als er dieſes Buͤrgerrecht nicht ausdrücklich aufgibt. Erwirbt ein Staatsdiener, der das Heimathrecht an ſeinem Anſtellungsorte hat, das Ortsbürgerrecht an einem andern Orte, ſo verliert er das Heimathtecht an ſeinem Anſtellungsorte und erwirbt ſolches an dem Orte, wo er Ortsbürger geworden iſt, ſo lange er dieſes Ortsbürgerrecht nicht wieder aufgibt. 2) Hiernach bedarf es einer ausdrücklichen Erklärung des Dieners, daß er ſein früher erworbenes Ortsbürger— und Heimathrecht an ſeinem früheren Wohnorte beibehalten wolle, nicht, dieſe Beibehaltung verſteht ſich vielmehr beim Stillſchweigen von ſelbſt. 1 a 3) Will der Diener ſeiu an einem andern Orte früher erworbenes Ortsbürger- und Heimathrecht aufgeben, woraus dann die Erwerbung des Heimathrechts an ſeinem Anſtellungsorte von ſelbſt folgt,— dann hat er eine aus— drückliche Erklärung über dieſen ſeinen Willen bei dem betreffenden Großherzoglichen Bürgermeiſter abzugeben. Dieſe Erklärung, die ſchriftlich zu übergeben, oder von dem Großherzoglichen Bürgermeiſter durch Protocoll⸗-Aufnahme acten⸗ mäßig zu machen iſt, hat letzterer nicht nur im Bürger-Regiſter zu wahren, ſondern auch eine Abſchrift der ſchriftlichen Erklärung oder des Protocolls an das ihm vorgeſetzte Großherzogliche Kreisamt einzuſenden, welches ſeiner Seits— wenn der Diener in einem andern Kreisamts-Bezirk angeſtellt iſt— hiervon dieſes andere Großherzogliche Kreisamt in Kenntniß zu ſetzen hat. Es verſteht ſich von ſelbſt, daß nach den in dem Ausſchreiben vom 28. September 1842 enthaltenen Grundſätzen bereits entſchiedene Falle jetzt nicht mehr in Conteſtation gezogen werden können, ſondern daß es in ſolchen Fällen bei den früher gegebenen Entſcheidungen ſein Bewenden behält. 0 Bei Ihren künftigen Entſcheidungen in Fällen dieſer Art wollen Sie ſich nach den in vorſtehendem Ausſchreiben enthaltenen Grundſätzen und Vorſchrifton bemeſſen und dieſe Grundſätze nicht nur zur Kenntniß der Ortsvorſtände bringen, ſondern ſolche auch in ihren Amtsblättern veröffentlichen, damit die Gemeinden und die dabei intereſſirten Gemeinde- Angehörigen hiervon Nachricht erhalten. Darmſtadt am 23. October 1857. v. Dal wigk. Zimmermann. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Bekanntmachung. [1866] Samſtag den 5. Dezember, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe, das den milden Stiftungen dahier gebörende, in der Gemarkung Dornaſſenbeim liegende, 27 Mor- gen, 3 Viertel, 13% Schuh haltende Gut, auf den Zeitraum von 12 Jahren meiſtbietend ver- pachtet. Friedberg den 18. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Mobiliar⸗Verſteigerung. [1867] Dienſtag den 1. Dezember und die fol⸗ genden Tage, von Morgens 9 Ubr und Nach⸗ mittags von 2 Udr an, laſſen die Friedrich Hilbrecht'ſchen Erben in bieſigem Rathhauſe eine bedeutende Parthie Mobilien, beſtebend: in Kupfer, Meſſing, Zinn, Eiſen, Holzwerk, Commoden, Bettſtellen, Tiſchen, Bettwerk, Weiß. zeug, Kleidungsſtücken, einer Parthie verſchie⸗ dener Fäſſer, worunter ſich ſieben Stückfäſſer befinden, einer Decimalwage und ſonſtige Gegen⸗ flände meiſtbietend verſteigern. Nach Beendigung dieſer Verſteigerung kommt eine Scheuer zum meiſtbietenden Ausgebot. Friedberg den 18. November 1857. In Auftrag Großherzoglichen Ortsgerichts Friedberg. Der Vorſteher B ei nnd een. Hofraithe-Verſteigerung. [1868] Montag den 30. November, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathbauſe nach⸗ ſtehende, den Alexander Schmidt'ſchen Erben ge⸗ börende Hofraithe, einer freiwilligen, meiſtbie⸗ tenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Gemarkung Friedberg: O.⸗Nr. Fl. Nr. des[OOKlftr. Grdſicks. 1 3 89 17 Hofraithe in der Vor⸗ ſtadt zum Garten. Friedberg den 14. November 1857. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Der Vorſteher en r. Hofraithe⸗Verſteigerung. 11849] Montag den 30. November, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe des verſtorbenen Bürgers und Oekonomen Jakob Lochmann II. gehörende Hofraithe, in der Vorſtadt zum Garten, einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Gemarkung Friedberg: O.⸗N. Fl. Nr. d.[IKlftr. Grdſt. 113 0 62,7 Hofraithe in der Vor⸗ ſtadt zum Garten. Friedberg den 14. November 1857. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher ne Bekanntmachung. 11889] Montag den 30. November l. J., Mor⸗ gens 9 Uhr, ſollen dahier eine bedeutende An⸗ zahl Bettteppiche öffentlich gegen Baarzahlung verſteigert werden. Marienſchloß den 18. November 1857. e Landeszuchthaus⸗Kaſſe e i m. Oeffentliche Aufforderung. 11896] Johann Jakob Schlunk II. Eheleute in Gambach haben einen Theil ihres Grund⸗ vermögens verſchiedenen Perſonen ſchenkweiſe 386 überlaſſen, vermögen jedoch das Eigenthum über 50 in dem Flurbuche ihnen zugeſchriebene Gä⸗ terſtücke der Gemarkung Gambach urkundlich nicht nachzuzeigen. Irtzend welche Anſprüche an dieſe Immobilien, deren nähere Bezeichnung dahier erſehen werden kann, ſind innerhalb 6 Wochen ſo gewiß dahier geltend zu machen, widrigen⸗ falls die vorliegenden Schenkungen gerichtlich beſtätigt werden, und der Eintrag in das Mu⸗ tations-Verzeichniß verfügt wird. Ferner hat Joh. Jacod Schlunk II. von Tobias Müllers Wittwe zwei Schuldſcheine über ein zu 4 pCt. verzinsliches Darlehen an die Gemeinde Gambach von 125 fl. 52% kr. dd. 1. Mai 1756 und über 200 fl. dd. 24. Mai 1756 ererbt. Beide Darlehn ſollen nun⸗ mehr zurückbezahlt werden, da jedoch die Schuld⸗ ſcheine nicht mehr aufgefunden werden können, ſo ergeht hiermit die Aufforderung an Dritte, welche etwa Anſprüche an dieſe Schuldſcheine zu bilden vermeinen, ſolche innerhalb obiger Friſt dahier anzumelden, widrigenfalls die be⸗ nannten Schuldſcheine für ungültig erklärt werden. Butzbach den 23. November 1857. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Muth, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Verſteigerung von Bauarbeiten zur Erbauung eines Oekonomiegebäudes, Ein⸗ friedigung und Pflaſterung des Hofes der Schul⸗ hofraithe zu Nieder-⸗Weiſel. [1897] Dienſtag den 15. Dezember, Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Nieder⸗ Weiſel nachfolgende Arbeiten und Materiallie⸗ ferungen öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden: Maurerarbeit, einſchließlich des Kalk⸗ löſchens 479 fl. 32 kr. Steinhauerarbeit, 286 34„ Dachdeckerarbeit 216„34„ Zimmerarbeit 804„ 12„ Schreinerarbeit 153„ 24% Schloſſerarbeit 310% 58„ Glaſerarbeit 15„ 10„ Weißbinderarbeit 135„ 32 Wagncerarbeit 3„ 12„ Kupferſchmiedarbeit 33„— Planirarbeit 56„59 Pflaſterarbeit 206„23„ Lieferung von 22 Cubklaftr. Steinen aus den Brüchen Altenkalk bei Nieder⸗Weiſel. Lieferung von 20,000 bartgebrannten Backſteinen, Lieferung von 1,4 Kubklftr. Pflaſterſteinen aus den Brüchen bei Griedel, Lieferung von 12,2 Kubklftr. Sand nebſt Meſſen deſſelben, Lieferung von 6,9 Bütten Kalk. Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen bei dem Großherzoglichen Kreisbauamt Friedberg zur Einſicht offen. Nieder⸗Weiſel den 22. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Nieder- Weiſel Ha u b. Holzverſteige rung. [18981 Dienſtag den 1. Dezember l. J., Mor⸗ gens präcis 9 Uhr, ſollen im bieſigen Gemeinde⸗ walde nachſtehende Holzſortimente verſteigert werden: A. Im Diſtrikte Kunſtbach: 11,375 Stück Wellen, weiches Laubholz. B. In den Diſtrikten Birkenſpitz, Klingelberg und Häßel: 9% Stecken Kiefern⸗Prügelholz, 574„ 7. Stockholz, 1582 Stück Nadelholz⸗Wellen. Die Zuſammenkunft iſt in der Kunftbach. Ober-Mörlen am 24. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ober⸗Mörlen Schweitzer. Lehrlings⸗Geſu ch. 40 Ein geſitteter junger Menſch kann in die Lehre treten bei Fr. Hanſtein, Glaſermeiſter. Rum de Jamaica!! Arae de Batavia und feinſte Punſcheſſenzen [1875] bei Wilhelm Fertſch. Lehrlingsſtelle in einer Buchhandlung. 118761 In einer Buchhandlung eines ſehr frequenten Badeortes im Herzog— thum Naſſau kann ein mit den nöthi⸗ gen Vorkenntniſſen verſehener junger Menſch unter ſehr günſtigen Bedin⸗ gungen als Lehrling placirt werden. Nähere Auskunft ertheilt die Exp. Offenbach. [1899] Der dahier am 16. November verſtor⸗ bene und am 18. in ſeiner Geburtsſtadt Fried⸗ berg zur Erde beſtattete Großherzogliche Ober⸗ arzt Herr Doctor Sebaſtiani war ein durch Geiſt, tieſes Wiſſen und ſein edles Herz ausge⸗ zeichneter Mann. Liebenswürdig im Umgange, ſicher in ſeinem Urtheile als Arzt und theilneh⸗ mend am Krankenbette ſcheidet der Verewigte begleitet von der allgemeinen Theilnahme und der tiefen Trauer um ſeinen Verluſt. Die vielen Armen, welchen er unentgeltlich ärztliche Hülfe leiſtete, werden ſein Andenken ſegnen, und die geſelligen Kreiſe, in welchen er immer eine angenehme Erſcheinung war, werden ihn ſchmerz⸗ lich vermiſſen. Der Selige gehörte nicht blos als Militärarzt dem Stand der Offiziere an, er beſaß auch perſönliche Bravour und Ritter⸗ lichkeit in hohem Grade und ſein religiöſer Sinn gab ihm auf dem Todesbette bis zum letzten Augenblicke die Stärke des Gläubigen. Sanft ruhe ſeine Aſche. Aufforderung. [1900] Die Käufer von Güterſtücken der ver⸗ florbenen Philippine Lochmann werden aufge⸗ fordert, die Zablung der mit Martini d. J. fällig geweſenen Beträge dinnen 14 Tagen an den Unterzeichneten leiſten zu wollen. Friedberg den 26. November 1857. Dew ei l Hofbauſchreiner. Ein gutes Zugpferd 11901] bat zu verkaufen Wittwe 450 Gulden 11902) find gegen gute Hypothek in den Land⸗ gerichtsbezirk Friedberg oder Butzbach zu ver⸗ leihen durch Mayer Schwarz in Friedberg. Zu vermiethen. 19031 Ein geräumiger Keller in der Burg iſt zu vermiethen. Das Nähere unter Angabe der Nummer dieſer Anzeige bei der Expedition. Zu miethen C1904 werden zwei bis drei möblirte Zimmer für eine Familie gewünſcht. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer Anzeige bei der Expedition. Sieck. —— 4907) Den Sonntag den Thealervorſſel. Zur Auffübr Di Lufſſpiel Pa getanzt O getanzt Anfang pre 0 11808] 200 und 1¼& Jol den der Bie —— 0 14909] Lein wolle, Mant 1•, 3.. J. wollenes S bleichtes un ſchlaggarn, Eiſengarn un gende Artikel 90; SO C. Binder berg: D Erſetzu be auch und Ann lung ihr mäßem 1 7 U 2 en un wie ſchne Sci fi Aeirt werde werden. 1 die Erp. 119051 Aechte amerikaniſche Gummiſchuhe, äußerſt billigſter Preis pr. Paar 1 fl. 30 kr. bei Friedberg. Joſ. Hoffmann, Poſamentier. 11906 Zu Weihnachtsgeſchenken empfehle ich eine große Parthie Kinder⸗& Knabenhütchen, ſowie mein aſſortirtes Lager in Filz⸗ und Seidenhüten nach der neueſten Mode zu den billigſten Preiſen. Auch werden Hutreparaturen beſtens beſorgt. Sehmidt, Hutmacher, dem Holel Trapp gegenüber. Bürger ⸗Caſino. L41907] Den Mitgliedern zur Nachricht, daß Sonntag den 29. d. M. Damencaſino mit Theatervorſtellung ſtattfindet. Zur Aufführung kommt: Die Stiefmama, Luſtſpiel in 2 Akten von Görner. Vorher: Pas de la rose, (Sérieux) getanzt von Frau Emilie Pietſch. Zum Schluß: Polka militaire, (grotesque) getanzt von Frau Emilie Pietſch. Anfang präcis balb 8 Uhr. Der Vorſtand C. Hup puch. Zu verkaufen. 11808] 200 Stück eingerahmte 17 Zoll breite und 1½ Zoll ſtarke eichene Bretter zum Unter legen der Bienenſtöcke ſind billig zu verkaufen bei Joh. Füller in Friedberg. Empfehlung. [L19og] Leinwand⸗ und Sammt⸗Reſten, Baum⸗ wolle, Mantelwatten, breiten und Garnir⸗Tüll, 15, 3. 4. und ö6drähtige Baumwolle und wollenes Strickgarn, türkiſch⸗ roth, blau, ge⸗ bleichtes und ungebleichtes Zettel⸗ und Ein⸗ ſchlaggarn, rothbraunes Hanf- und Beſtechgarn, Eiſengarn und ſonſtige in dieſes Fach einſchla⸗ gende Artikel billig bei Nathan Hirſchhorn. 11910] So eben iſt erſchienen und vorräthig in C. Bindernagel's Buchhandlung in Fried⸗ berg: Die Arheilkraft der Elektrieität und die Erſetzung des Lebensſtoffes bei körperlich Leidenden. Neue und wichtige Aufſchlüſſe für Kranke jeder Art und Anweiſung zur gründlichen Hei— lung ihrer Uebel auf rein naturge⸗ mäßem Wege von Dr. Bernhard Werner. Preis broſch. 27 kr. Neue und überraſchende Aufſchlüſſe über das Weſen und die Heilung aller Krankheiten, ſo 387 unter den Fabrikpreiſen empfiehlt Tyroler- N mürnberger-Spielwaaren, Galanterie⸗Gegenſtände ꝛc. 11911) in reicher und geſchmackvoller Auswahl, ſowie weiße und farbige Stramine Carl Bingmann. 19121 ee Kleiderſtoffe zu herabgeſetzten Preiſen, insbeſondere Poil de Chevre gute Qualität à 15 kr. die Elle empfiehlt J. A. Nauheim. Volkskalender für 1858. Vorräthig in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Polkskalender von Karl Steffens. geh. 45 kr. Humoriſtiſcher Volkskalender. Herausgegeben von Brennecke(A. Hopf). Preis 27 kr. Weber's Volkskalender. Preis 45 kr. Horns Spinnſtube. Dreizehnter Jahrgang.— Mit einem Stahlſtich und vielen Holzſchnitten. Preis 45 kr. Der Heſſiſche Hausfreund. Guſtav- Adolph Kalender. Landkalender für das Großh. Heſſen. Preis 4 kr. Derſelbe mit Papier durchſchoſſen, Preis 6 kr. Der Wandersmann. Preis 4 kr. Dankſagung. 11913] Dank! innigen warmen Dank für die uns bewieſene Theilnahme bei Beſtattung der irdiſchen Hülle in hei⸗ mathlicher Erde unſeres theuren unver- geßlichen Gatten, Schwagers und Onkels des Herrn Dr. Heinrich Sebaſtiani, weiland Oberarzt im Großberzoglichen 4. Infanterie ⸗Regiment zu Offenbach. Friedberg den 22. November 1857. Die tiefbetrübten Hinterlaſſenen. wie ſchnelle und ſichere Hülfe machen dieſe Schrift für jeden Leidenden unentbehrlich. Eine Scheuer, [1914] 43 Fuß lang und 30 Fuß breit, von Eichenholz erbaut, hat auf den Abbruch zu ver⸗ kaufen Bruchenbrücken. Hch. Pabſt II. Einladung. 11915 Wegen Abhaltung eines Geſellenballs im Guſtav Gerlach'ſchen Lokale werden alle hiefigen Handwerksgeſellen auf Sonntag den 29. d. Mts. nach beendigtem Nachmittags- gottesdienſte zu einer Beſprechung dahin einge laden, mit der Bitte, ſich recht zablreich einzu⸗ finden. Mehrere Geſellen. 388 Aufruf um Unterſtützung! Ein ſchreckliches Unglück hat unſere Vaterſtadt heimgeſucht! Durch die Exploſion eines Pulverthurms iſt der demſelben nahe gelegene Theil der Stadt theils gänzlich zerſtört, theils aber ſchwer beſchädigt. Viele Menſchenleben ſind verloren gegangen, viele Familien haben ihre Ernährer oder ihre Kinder und Angehörigen zu beweinen, die unter den Trümmern ihrer Wohnungen begraben oder von den umhergeſchleuderten Steinmaſſen erſchlagen worden ſind; groß iſt die Zahl Derer, die mehr oder minder ſchwere Verletzungen davongetragen. Hunderte ſind ohne Obdach und ohne Hoffnung, in dieſer Jahreszeit ſich ein anderes zu gründen. Obwohl der größere Theil der Einwohner an ihrem Eigenthum Beſchädigungen erlitten, ſo hat doch das ſchwerſte Unglück meiſt Unbemittelte betroffen, welche alle ihre Habe, ja die Mittel zur Exiſtenz verloren; glücklich, wenn ſie noch ohne körperliche Verſtümmelungen und Wunden aus dieſer Calamität hervorgegangen ſind. Hier thut ſchleunige Hülfe Noth! Wir richten deßhalb unſre dringende Bitte an alle Menſchenfreunde, an Alle, welche für ſolches entſetzliche Elend, das ſo gänzlich unverſchuldet über unſre Stadt gekommen, ein Herz haben, uns mit milden Gaben zu unterſtützen! Die Unterzeichneten ſind bereit, ſolche in Empfang zu nehmen und bitten ſolche an das Hülfs⸗Comité für die durch Exploſion Verunglückten oder auch an die einzelnen Unterzeichneten zu richten. Mainz, den 19. November 1857. Nack, Großherzogl. Bürgermeiſter. Freiherr v. Ketteler, Biſchof. Raſcher, C. Michel, A. Gaſtell, Barthel, Gemeinderäthe. Dr. Schmitt, Superintendent. Hernsheim, Advokat⸗Anwalt. L. Lauteren, Weinhändler. Schneider, Decan. Dr. Aub, Rabbiner. S. Goldſchmidt und Goerz, Gemeinderäthe. In Folge des vorſtehenden Hülferufs ſind die Unterzeichneten zu einem Comité für hieſige Stadt und Um⸗ gegend zuſammengetreten, um milde Gaben für die zahlreichen Unglücklichen zu Mainz in Empfang zu nehmen und an den Ort ihrer Beſtimmung zu befördern. Indem wir dies zur öffentlichen Kenntniß bringen, erklärt ſich ein Jeder unter uns zur Entgegennahme brüderlicher Handreichung bereit und wir ſind der frohen Zuverſicht, daß unſere herz⸗ liche Bitte für das arme Mainz in der reichen Wetterau nicht ſpurlos verklingen werde. Das walte Gott!— Friedberg den 21. November 1857. Das Comité zur Unterſtützung der in Mainz Verunglückten: Bender, Bürgermeiſter; Dr. Matthias, Director des Taubſtummen⸗Inſtituts; Bichmann, Hauptmann; Müller, Regierungsrath; Dr. Curtman, Director des Schullehrerſeminars; v. Preuſchen, Landgerichtsaſſeſſor; Dr. Ph. Dieffenbach, Director der Realſchule; L. Seyd, Hofgerichtsadvokat; Joh. Falck, Hoftapezierer; Dr. Sell, Director des ev. Predigerſeminariums; Hauſer, Rentamtmann; Joh. Steinhäuſer, Rentner; Mayer Hirſch, Kaufmann; Trapp II. und Trapp III., Hofgerichtsadvokaten; Hochgeſand, Bahnhofsinſpektor; C. Wahl, Hofapotheker; und v. Lepel, Landgerichtsaſſeſſor; Die Expedition dieſes Blattes. Zugleich machen wir bekannt, daß in den wenigen Tagen ſeit dem 24. November ſchon weit über 100 Gulden bei uns eingegangen ſind; die ſpeciellen Empfangsbeſcheinigungen werden wir in der nächſten Nummer d. Bl. beginnen, bis wohin ſich die Summe hoffentlich verdoppelt und verdreifacht haben wird. b Das Comité. Ainder-Spielwaaren, Piſtolenn: e ee e 36 37 5 5. Friedrichsd or„ 9 5455 11916] namentlich ſolche in Schachteln und Puppen in großer Auswahl und Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 43.44 billigſt empfiehlt für die herannahenden Feſttage b Rand⸗Ducaten„ 5, 30.31 Fri ö. 2 20 Frankſtückee„ 9 19-20% Frikd seng P. F. Sehmittner. Englische Souverains.„ 11 46-50 Preußiſche Thaler. 1 Wohnungs⸗ Veränderung 119171 Meinen werthen Kunden zeige ich hierdurch höflichſt an, daß ich meine Kirchliche Anzeigen. bisherige Wohnung verlaſſen habe und nun neben Herrn Conditor Walz, 1. Advent Sonntag den 29. November. und vis-a-vis Herrn N. Hirſchhorn wohne. Zugleich bitte ich mir das bis- Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. herige Zutrauen auch ferner ſchenken zu wollen und empfehle mich mit allen Gottesdienſt in der Stadtkirche: Sorten liniirten Geſchäftsbüchern und Spielkarten zu den billigſten Preiſen. Vormittags: Herr Pfarrverweſer Meyer. .(Abendmabl.) Friedberg den 28. November 1857. Nachmittags: Herr Candidat Peters. H. Ne u h o 2 1— Gyttesdienſt in der Burgkirche: 5. 1 Vormittags: Herr Stadtpfarrer Schwabe. Buchbinder und Schreibmaterialien-Handlung. ö Nachmittags: Herr Candidat Matthias. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. (Hierzu Beiblatt Nr. As und eine literariſche Beilage.) Der den 24. D. Fri — 1. Für ſind bis fetzt, werden konn Direct Auditeut Pi Oitec zuſammen 6 Hofte Heidt I fl.; Müller 1 fl 30 kt.; Ha Pfeffer 1 fl ſammen 30 Kauf Wittwe ff Deen Schuhmach L. Adler 3 30 fr.; S. ſammelt 1 Ing Eliſe Peſte Landrichter dau 30 kr. ronimuß 1 Mai, Fruck Fritz 2 fl.; Wagners? 30 kr.; Je. Gottfried e beck 30 kt. heim 30 kr Weckeshein Dir