1 W dogt em. llüſſe Winhe i. er Flachs s Winheim. Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ Einrückungsge⸗ ee, Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, f. 1 9 d e oder deren Raum bee Amts- und verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. cz e ſammen 7 kr. Nu 92. Dienſtag, den 21. November. 1857. Aufruf um Unterſtützung! N Ein ſchreckliches Unglück hat unſere Vaterſtadt heimgeſucht! Durch die Exploſion eines Pulverthurms iſt der demſelben nahe gelegene Theil der Stadt theils ganz zerſtört, theils aber ſchwer beſchädigt. Viele Menſchenleben ſind verloren gegangen, viele Familien haben ihre Ernährer, viele ihre Kinder und Angehörigen zu beweinen, die unter den Trümmern ihrer Wohnungen begraben oder von den umhergeſchleuderten Steinmaſſen erſchlagen worden ſind; groß iſt die Zahl Derer, welche mehr oder minder ſchwere Verletzungen davongetragen. Hunderte ſind ohne Obdach und ohne Hoffnung, in dieſer Jahreszeit ſich ein anderes zu gründen. Obwohl der größere Theil der Einwohner an ihrem Eigenthum Beſchädigungen erlitten, ſo hat doch das ſchwerſte Unglück meiſt Unbemittelte betroffen, welche alle ihre Habe, die Mittel zur Exiſtenz verloren; glücklich, wenn ſie noch ohne körperliche Verſtümmelungen und Wunden aus dieſer Calamität hervorgegangen ſind. Hier thut die ſchleunigſte Hülfe Noth! Wir richten deßhalb unſre dringendſte Bitte an alle Menſchenfreunde, an Alle, welche für ein ſo entſetzliches, ſo völlig unverſchuldetes Elend, das über unſre unglückliche Stadt gekommen, Mitgefühl haben, uns mit milden Gaben zu unterſtützen! Die Unterzeichneten ſind bereit, ſolche in Empfang zu nehmen und bitten dieſelben an das Hülfs⸗Comité für die durch Exploſion Verunglückten oder auch an die Unterzeichneten zu richten. Mainz, den 19. November 1857. Nack, Bürgermeiſter. Raſcher. C. Michel. A. Gaſtell. Barthel. Dr. Schmitt, Superintendent. Hernsheim. L. Lauteren. Decan Schneider. Dr. Aub, Rabbiner. S. Goldſchmidt. Advokat Goerz. In Folge des vorſtehenden Hülferufs ſind die Unterzeichneten zu einem Comité für hieſige Stadt und Um⸗ gegend zuſammengetreten, um milde Gaben für die zahlreichen Unglücklichen zu Mainz in Empfang zu nehmen und an den Ort ihrer Beſtimmung zu befördern. Indem wir dies zur öffentlichen Kenntniß bringen, erklärt ſich ein Jeder unter uns zur Entgegennahme brüderlicher Handreichung bereit und wir ſind der frohen Zuverſicht, daß unſere herz liche Bitte für das arme Mainz in der reichen Wetterau nicht ſpurlos verklingen werde. Das walte Gott!— Friedberg den 21. November 1857. Das Comité zur Unterſtützung der in Mainz Verunglückten: Bender, Bürgermeiſter; Dr. Matthias, Director des Taubſtummen-Inſtituts; Bichmann, Hauptmann; Müller, Regierungsrath; Dr. Curtman, Director des Schullehrerſeminars; v. Preuſchen, Landgerichtsaſſeſſor; Dr. Ph. Dieffenbach, Director der Realſchule; L. Seyd, Hofgerichtsadvokat; Joh. Falck, Hoftapezierer; Dr. Sell, Director des ev. Predigerſeminariums; Hauſer, Rentamtmann; Joh. Steinhäuſer, Rentner; Mayer Hirſch, Kaufmann; Trapp II. und Trapp III., Hofgerichtsadvokaten; Hochgeſand, Bahnhofsinſpektor; C. Wahl, Hofapotheker; und v. Lepel, Landgerichtsaſſeſſor; Die Expedition dieſes Blattes. Die Maje. Ein Volksblatt für Alt und Jung im wunderbare Lebensführungen, wie auch die Darſtellung deutſchen Vaterlande. Herausgegeben von W. O. von des Lebens ausgezeichneter Menſchen Euch vorführen, Horn. In Monatsheften à 14 kr. und das Alles in verſtändlicher, einfacher, gemüthlicher, Unter obigem Titel erſcheint ſeit Oktober dieſes frommer Art, damit aus Allem erwachſe ein rechter Got— Jahres bei Kreidel und Niedner in Wiesbaden ein tesſegen für das Herz, das Haus und das Leben. Und neues Volksblatt, das ſeinem ganzen Weſen nach eben dazu haben ſich die tüchtigſten und wackerſten Männer ein wahres Volksblatt iſt, herausgegeben von dem an mich angeſchloſſen, in deren Schatz Altes und Neues Meiſter der Volksſchriftſteller, W. O. von Horn, dem köſtlicher Art ruht. Wo es noth thut, daß man die Spinnſtubenſchreiber, den wir mit den Worten des kürz- Sache auch ſehe, werden gute Bilder das Wort erläutern.— lich ausgegebenen Proſpects ſelbſt reden laſſen wollen, was[Das iſt's, was ich Euch in der Maje bieten will und er ſeinen Leſern zu bieten gedenkt. Er verſpricht:„Unter- ihr wiſſet, wie ich's meine und daß ich mein Wort redlich haltung in friſcher, frommer, gemüthlicher Weiſe, und halte. Daß die Maje billig wird zu halten ſein, das wer— Belehrung in gleicher Art und Weiſe— alſo Geſchichten den Euch die ſagen, welche das Blatt drucken und hinaus— aus dem Leben; aber die Maje wird auch über die ein⸗ gehen laſſen in's Land. zelnen Werke Gottes in ſeiner weiten, herrlichen Schöp— Nun, liebe Freunde, laßt Euch die Maje empfohlen fung, aus der Pflanzen- und Thierwelt, aus Luft und ſein! Ich wette, ſie wird Euch bald recht lieb und werth Meer, am Himmel und auf der Erde, Gutes, Anzie- ſein. Und nun ſeid zum Schluſſe Alle dem Herrn befohlen. hendes und Neues bringen zu des Herrn Ehre und ſeiner W. O. von Horn.“ Menſchenkinder Belehrung; ſie wird aus dem Gebiete der[ J Zu Beſtellungen empfiehlt ſich die Unterzeichnete, bei Länder⸗ und Völkerkunde Euch Vieles bieten, was Euch welcher man von dem erſchienenen erſten Hefte Ein— wichtig, anziehend und belehrend iſt; ſie wird aus der ſicht nehmen kann. Geſchichte vergangener Zeiten Begebenheiten, edle Thaten, C. Bindernagel's Buchhandlung. 382 Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. (Butzbach.) Lieferungen an Brod, ge- läutertem Oel, Thran, Stearin⸗ lichtern, Gerſte zu Schroth, Waizen⸗ kleie und Leinkuchen, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten. 11871] Donnerſtag den 26. d. Mts., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen die oben genannten Lieferungen für die Garniſon Butzbach auf das erſte Halbjahr 1858 auf dem Wege der Sou⸗ miſſion an den Wenigſtverlangenden in Accord gegeben werden. Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Bedingungen jeden Tag auf dem Verwaltungsbüreau beſagter Garniſon eingeſeben werden können. Butzbach den 18. November 1857. In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Oeffentliche Aufforderung. L18521 Forderungen an den, unterm 3. März d. J. dahier verſtorbenen Johannes Bech⸗ ſtein I. ſind, wenn ſie bei Abſchluß des In⸗ ventars und Vertbeilung des Nachlaſſes berück⸗ ſichtigt werden ſollen, binnen 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen. Friedberg den 11. November 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg. d ene, Landgerichts-Aſſeſſor. Hofraithe-Verſteigerung. [1849] Montag den 30. November, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe des verſtorbenen Bürgers und Oekonomen Jakob Lochmann II. gehörende Hofraithe, in der Vorſtadt zum Garten, einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Gemarkung Friedberg: O.⸗N. Fl. Nr. d.[IKlftr. Grdſt. 1 890 62,7 Hofraithe in der Vor⸗ ſtadt zum Garten. Friedberg den 14. November 1857. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher B Verſtei gerung. 11850] Donnerſtag den 26. November, Mor⸗ gens 9 Uhr, werden in der Behauſung der Wittwe des Johannes Bechſtein I. nach⸗ ſtehende Mobilien meiſtbietend verſteigert: als eine goldene Uhr mit goldener Kette und fil⸗ berne Löffel und Leuchter, Kupfer, Meſſing, Zinn, Kleidungsſtücke, Bettung, Holzmöbel, Spiegel, eine Wanduhr, Weißzeug und ſonfige Mobilien. Friedberg den 14. November 1857. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Der Vorſteher en Bekanntmachung. 11886] Freitag den 27. November l. J., Mor⸗ gens 9 Uhr, ſoll in dem Gemeindewald der Gemeinde Gambach nachſtehendes Holz öffent⸗ lich verſteigert werden, als: 180 Stecken Buchen⸗Scheit⸗ u. Prügelholz, 27 N Eichen⸗Scheit⸗ und Prügelholz, 53„ Buchen⸗ und Eichen⸗Stockholz, 5500 Stück Buchen⸗ und Eichen⸗Reisholz⸗ Wellen. Die Zuſammenkunft Ste inkaute. Gambach den 20. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Gambach Re pipi. Fa ſelochs⸗Verſtei gerung. 1887] Donnerſtag den 26. d. M., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Rathhauſe ein der Gemeinde gehöriger Faſelochs meiſt— bietend verſteigert werden. Schwalheim den 21. November 1857. Reimer, Bürgermeiſter. iſt im Wald bei der Bekanntmachung. [1888] Montag den 30. November, Vormit⸗ tags 9 Uhr, kommt auf dem hieſigen Rathhauſe die erſte Abtheilung der 18571 Domanialfrüchte, beſtehend in 94 Malter Korn, 60 Malter Gerſte, 48 Malter Hafer, zur öffentlichen Verſteigerung, wozu man Lieb⸗ haber einladet. Reichelsheim den 19. November 1857. Herz. Naſſ. Receptur v. Preuſchen. Bekanntmachung. [889] Montag den 30. November l. J. ſollen dahier eine bedeutende Anzahl Bettteppiche öf— fentlich gegen Baarzahlung verſteigert werden. Marienſchloß den 18. November 1857. Aeroeinc en ezüchibaus Kas e i m. Patent⸗Zahnſtocher durch Maſchine gefertigt per Tauſend 30, per Hundert 4 kr. em⸗ pfieblt P. F. Schmittner in Friedberg. 16691 Unentgeltlicher Rath und Beiſtand für Bruchleidende. [1753] Um dem ſchmählichen Treiben einer Anzahl Pfuſcher und Quackſalber ein Ende zu machen, werde ich von jetzt an jedem Bruch⸗ leidenden meine Erfahrung mittheilen, wo— durch Jeder geheilt werden kann. Ich werde dafür nichts verlangen, als daß man die Briefe an mich frankire, denn das Bewußtſein, Viele glücklich gemacht zu haben, iſt auch eines Opfers von meiner Seite werth. Dr. med. Krüſy, auf dem Platz in Gais, Kant. Appenzell, in der Schweiz. Marinirte Häringe 1859] find im Laufe des Winters fortwährend zu haben bei J. A. Windecker. 11882 21 junge Schaafe mit Lämmern hat zu verkaufen Rockenberg den 18. November 1857. Joh. Georg Landvogt III. Pferd verkauf. [1885] Freitag den 27. l. Monats, Vormit⸗ tags 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete ein gutes, zum ein- und zweiſpännigen Fuhrwerk brauch- bares Pferd gegen baare Zahlung oder Bürg⸗ ſchaft verſteigern. Lich den 19. November 1857. Henzel, Poſthalter. Die Panama⸗-Hüte. Unter der Zahl dieſer letzteren befindet ſich auch ein führt. Gras, welches den Namen Bombonaxa, d. h. Hutſtroh, Seinem Ausſehen nach unſeren Sumpfbinſen glei— — Hinter der Hauptkette der Andes erſtreckt ſich gegen die Ufer des Ucayale und des Maranon(Amazonenſtrom) eine ungeheuere, nach Oſten geneigte Ebene, welche von mehren vereinzelten Bergketten durchzogen wird, die man in der Republik Ecuador und in Peru die Montan a- Real(Königsgebirge) nennt. Unter einem regneriſchen, von Blitzen häufig zerriſſenen Himmel entzückt das ewig friſche Grün jungfräulicher Urwälder des Wanderers Au— gen, während Ueberſchwemmungen, Sümpfe, ungeheuere Schlangen und zahlloſe Inſecten oft ſeine Schritte hem— men. Und dieſen Landſtrich, wo die Verbindung des Men— ſchen mit dem Menſchen nur ſchwierig zu bewirken iſt, nennt man Nieder-Peru. In der ganzen Ueppigkeit einer tropiſchen Vegetation wachſen dort die ſchönſten und rieſenhafteſten Gewächſe, die prachtvollſten und duftendſten Blumen, die nutzbringend— ſten Sträucher, die Lieblingskinder Floras, von denen ſo viele noch gänzlich unbekannt ſind in Europa, obwohl ſie einen beſondern Werth haben. chend und von zartgrüner Farbe, wird es 2—3 Fuß hoch, während die Starke des Halmes kaum zwei Linien beträgt. Dieſe Pflanze, welche in Nieder-Peru und den Ebe— nen von Ecuador, namentlich in Mauta, Monte Chriſto und anderen Provinzen dieſer Republik ſehr gemein iſt, wächſt auch in den Thälern weſtlich von Panama und in Nähe der Stadt Veragua. Die Tſchipatſchipas, gewöhnlich Panama-Hüte ge— nannt, haben dieſen letztern Namen erhalten, weil die er— ſten dieſer exotiſchen Hauptbedeckungen, die nach den Ver— einigten Staaten und nach Europa kamen, von Kaufleu— ten in Panama bezogen waren. In der That aber wer— den die mit dem Bombonaxa geflochtenen Hüte aus allen Häfen des ſüdlichen Amerikas, von Lima an bis San Salvador in Nicaragua ausgeführt. Gewiſſe Stämme der Indianer beſchäftigen ſich ausſchließlich mit der Ver⸗ fertigung dieſer Hüte, welche äußerſt zeitraubend iſt, da— her auch ihr Preis kein geringer. Uebrigens iſt die Qua⸗ lität eine ſehr verſchiedene, und während geringere Sorten Trank füt Gedämpftes Sauerer phos! Saue Pieſt Foncentrirter Con Hopf Concentrirter Peru⸗Guano, „ * Eiſenlauge zu Comptoir 1300] Bienenht C4890] zu Lebt . 11891] Eine f die mehrere J einem größeren conditionirt, n hieſiger Gegen darüber auf fre miſſions⸗ und zwei oder di mehre Mone Wie e Moyobamba Norden voy Verfertigun Bewohner! Frauen, G man ſieht f vor den 7 Es geſchieh Mibeiter zu man in den Die günſtig ſonder wa mit Fruchti bei heißer, und dieſe in Geſtalt Die ſaßz der B weiß werde rr* 383 Vereins-Frachtbriefe nach dem neueſten Reglement der deutſchen Eiſenbahn⸗ Verwaltungen ſind zu den Preiſen: 5 3 8 f 1000 Stück zu fl. 4. 30, 100 Stück zu 28 kr., 30 Stück zu 13 kr., 25 Stück zu 9 kr., zu haben in We C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Lehrlings⸗Geſuch. [1894] Ein geſitteter junger Menſch kann in die Lehre treten bei Fr. Hanſtein, Glaſermeiſter. Düngemittel Frankfurter Actien Ge ſellſchaft für landwirthſchaftlich-chemiſche Fabrikate. 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Die Indianer von Moyobamba, eine offenbar der Mongolei entſtammte Menſchenrace, haben ein breites und flaches Geſicht, ſchmal geſchlitzte und ſchräg geſtellte Au— Norden von Nieder-Peru, mit beſonderer Vorliebe die Verfertigung der in Rede ſtehenden Hüte ergriffen. Die * Bewohner dieſes Dorfes arbeiten ſämmtlich, Männer und 1 Frauen, Greiſe und Kinder, nur in dieſer Fabrikation; prag * man ſieht ſie alle, mit der Cigarrette zwiſchen den Lippen, gen, hervortretende Backenknochen, eine niedrige und flache vor den Thüren ihrer Hütten ſitzen und Hüte flechten. Stirn, ſchwarze und ſtraffe Haare; die Farbe ihrer Haut Es geſchieht dieſes Letztere auf einem Klötze, welchen der iſt röthlich-braun, ihre Leibesform ziemlich regelmäßig. - Hüte 9e Arbeiter zwiſchen ſeinen Knien hält. Natürlich beginnt Dieſe Rothhäute des Amazonenſtromes leben in Gruppen bei man in der Mitte und fährt nach dem Rande hin fort. oder kleinen Völkerſchaften im Innern der Urwälder oder 0 ben ger“ Die günſtigſte Zeit zu dieſer Arbeit iſt der Morgen, be⸗ zerſtreut auf den großen Pampas von Nieder-Peru. Und uuf, ſonders während der Regentage, wenn die Atmoſphäre dieſer trägen, faulen im höchſten Grade eigennützigen Race tt wer⸗ mit Feuchtigkeit geſättigt iſt. Um die Mittagszeit, oder verdankt der Welthandel wahrſcheinlich die erſte Fabrika— a8 alten bei heißer, trockener Witterung, bricht das Stroh leicht tion der Bombonaxahüte. bis San und dieſe Brüche erſcheinen dann nach beendigter Arbeit(Schluß folgt.) t Stanme in Geſtalt von Knoten. det Art Die Halme des Bombonaxa werden vor dem An⸗ , ba⸗ ſatz der Blüthe eingeerntet, in Waſſer gekocht, bis ſie weiß werden, dann einzeln liegend in einem ſcharf geheiz- 1 5 in Fried berg 8 empfiehlt ihr Lager der gangbarſten Werke aus allen Fächern( 0 der Literatur. Formularien und Schreibmaterialien. eme f alle i ee ür d ünktlichſte Lie- ane ausehen Stitschritten, a r find. Alle von anderen Buchhandlungen angezeigten Werke können auch durch uns bezogen werden; etwa nicht vorräthige Artikel werden ſchnellſtens verſchrieben. l Geeſchälte Erbſen und Linſen a 11895] in ganz vorzüglichſter Qualität bei 5 Die in den hieſigen Unter— L b1¹ gs ſind ſtets vorräthig; ferner 708 0 richtsanſtalten eingeführten E 5 2 N N 1 er empfehlen wir unſere 8 5 Aachener- K Münchener Feuerverſicherungs- Geſellſchaft. 11861] Nachdem Herrn F. A. Mau in Friedberg die Agentur dieſer Geſell— ſchaft entzogen und dieſelbe für den Kreis Friedberg dem Kaufmann Herrn Louis Winheim daſelbſt übertragen worden iſt, erſuchen wir, ſich von jetzt an in allen Beziehungen zu obiger Geſellſchaft an Herrn Louis Winheim wenden zu wollen.. Aachen den 11. November 1857. Die Direction Brüggemann. C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: Oſtin dien und die Engländer. Eine Erklärung der Gegenwart aus der Geſchichte der letzten Jahrhunderte. Von Ignace Sagorszewsky. gk. Lz: eleg proche t kr Der Vexfaſſer, ein polniſcher Flüchtling, der ſeit 1833 in Oſtindien unter den verſchieden— artigſten Verhältniſſen gelebt und ſelbſt faſt 9 Jahre in der Armee der Oſtindiſchen Co mpagnie gedient hat, giebt hier eine treue und wahrhafte Schilderung des Landes und ſeiner Bewohner, nebſt unpartheiiſcher Geſchichte der britiſchen Herrſchaft in Oſtindien von ihrem Anfang bis zu dem neueſten Drama. Für Jeden, der ſich für den oſtindiſchen Krieg intereſſirt, iſt das Büchlein zum Verſtänd⸗ niß der Jetztzeit unentbehrlich! 118021 Friſch angekommen: Niederl. u. franz. Stoffe für Röcke, Hoſen u. Weſten, die neue⸗ ſten Kleiderſtoffe für Damen, eine reiche Auswahl Shawls, eine große Parthie feine Seiden- u. Filzhüte, ſowie Damenmäntel nach der neueſten Mode bei Gerſon Schulhof in Friedberg. [1877] In der R. Hennings'ſchen Buchhandlung in Leipzig iſt ſoeben erſchienen und in ö H. Hahn. Kirchenbuchsauszug. Getraute: B. u. Handarbeiter, ein Wittwer u. Eva Geck, des verſt. Ortsb. u. Ackermanns Wilhelm Geck zu Obermörlen ehl. led. T. Getauf te: 15. Novbr. Dem Ortsb. zu Beſſungen bei Darmſtadt u. Maurermeiſter, jetzt prov. Kreis⸗ bauaufſeher dahier Joh. Wilhelm Geher eine T., Maria Magdalena, geb. 3. Novber. rich Präfried eine T., Eleonore Sophie Karo— line, geb. 16. Oktbr. 21. Dem gegenwärtig dahier wohnenden kaiſ. ruſſ. Titularrathe Benjamin Bary aus Mitau eine T., Emilie, geb. im Bade Nau⸗ heim 17. Juli. Beerdigte: 18. Dr. Joh. Heinrich Sebaſtiani, Großh. Oberarzt beim 4. Inf.⸗Reg., alt 48 J., 4 M., 16 T., T in Offenbach 16. Marktberichte. Korn 7 fl. 40 kr.; Gerſte 6 fl. 16 kr.; Hafer 5 fl. 15 kr.; Kartoffeln 1 fl. 50 kr. Grünberg 21. Nopber. Waizen 8 fl. 51 kr.; Korn 7 fl. 19 kr.; Gerſte 5 fl. 54 kr. 3 Hafer 4 fl. 57 kr.; Erbſen 8 fl. 26 kr.; Molter 6 fl. 36 kr.; Saamen 18 fl. 30 kr. Frankfurt 16. Nov. Waizen 8-9 fl.; Korn 7 fl. 30 kr.; Gerſte 6 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 20 kr. Mainz 20. Novber. Waizen 8 fl. 45 kr.; Korn 8 fl. 50 kr. Gerſte 6 fl. 30 kr. Polizei⸗ Taxe fur die Städte Friedberg und Butzbach vom 25. November bis 1. Dezember. 2 4 Fried⸗ Butz ⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg. J bach. 8 kr. pf. kr. pf. 1JRoggenbrod,/ Korn— 0 und ½ Gerſtenmehl 2 3 2 0 7.„ 150 2 5 2 4„„„ 100 310 3 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 1 ½ Korn- u. ½ Waizenmehlſ 20 3 23 2„„ 7 9 4„„„ 11 1 Loth Loth —Milchbro d 11 4 114 — Waſſer weck 15,—— — Gemiſchte(Tafel-) Brod. 1515 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. I Scheleſßefe, 1 Kuhfleiſch, gemäſſetes[11— 11— 1[Rindfleiſch, gemäſtetes. 82181 2 1 Schweinefleiſchh.. 14— 14— 1 Hammelfleiſh.. 112 11 2 eee, 74 2 1 1 Schaaffleiſch. 9 T 1Wurſt v. blos Schweinen 15 2 5 2 1 Bratwurſt„(021% 2 20% 1 Schwartenmagen. 23 2 20— 1 Geräucherter Speck. 311228— 1(Dörken 0 E 1 Schweineſchmalz, ausgel.27 2 27 2 1„ unausgelaſſen 27 227 2 1 Nterenfett. 7% 3% 11Hammels fett 16— 116— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. 18. Dem hf. B u. Buchbindermeiſter Hein⸗ 15. November. Georg Ferdinand Volp, hf. Friedberg 20. Novber. Waizen 9 fl. 12 kr. an die G Betreffend; Von de erlaſſenen A tung der Re Fried Betreffend! Das erlaſſene Au Frie Die( Miniſteriun Nutzungen unter II. vürgerrecht und Famil Um den Inhalt folgende E 10 D durch ſeine daß er ſche an dieſem Erwirbt ein Orte, ſo v geworden i ) Hi und Heimat Stillſchwei J. woraus da drückliche Erklarung, mäßig zu! Erklarung wenn der in Kenntni Es v bereits ent bei den fei Bei enthaltenen bringen, 0 emeinde⸗