Erſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt bezogen fl. 1. 30 kr. Friedberger Intelligenzblatt. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Nreis Friedberg.% den Einrückungsge⸗ bühren fur die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum die beiden ſammen 7 kr Nu 211. Dienſtag, den 24. März. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Ableiſtung des Verfaſſungseides. Dienſtag den 7. April d. J. Vormitta dahier ſtatt. Sie haben die berichten. Friedberg den 19. März 1857. N gs 11 Uhr findet die Abnahme des Verfaſſungseides auf dem Rathhauſe jungen Ortsbürger hiernach einzuladen und vor dem Termin anher vorſchriftsmäßig zu Müller. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Eichenlohrinden⸗ Verſteigerung. Güter ⸗Verſteigerung. 1427] Donnerſtag den 26. März, Morgens um 10 Uhr, werden in Auftrag der Frau Adam Kehrs Wittwe dahier in bieſigem Rathhauſe deren eigenthümlich zuſtebende, circa 12 Morgen Ortsmaas baltende Grundſtücke, in der Ge⸗ markung Fauerbach II. liegend, einer freiwilli— gen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, mit dem Anfügen, daß der Flurſchütz zu Fauer⸗ bach II. beauftragt iſt, auf Verlangen den Steigerern die gewünſchte Auskunft zu ertheilen. Friedberg den 18. März 1857. In Auftrag Großberz ogliches Ortsgericht Der Vorſteher B i n de r. Friedberg Güter- Verſteiger ung. [429] Donnerſtag den 26. März l. J., Nach⸗ mittags um 3 Uhr, läßt Frau Heinrich Müllers Wittwe dahier, geb. Preußer, ibre in der Ge⸗ markung Fauerbach II. liegenden Grundſtücke, be⸗ ſtehend in circa 12 Morgen Ortsmaas, in hie⸗ figem Rathhauſe einer freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausſetzen, mit dem Anfügen, daß der Flurſchütz in Fauerbach II. beauftragt iſt, auf Verlangen die nötbige Auskunft zu ertheilen. Friedberg den 18. März 1857. In Auftrag Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher eee eee Eichen⸗Lobrinden-⸗Verſteigerung. 1431] Mittwoch den 1. April d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll zu Friedberg in dem Trapp'⸗ ſchen Gaſthaus, nach beendigter Verſteigerung der Eichen⸗Lohrinden in den Domanialwaldun⸗ gen der Oberforſterei Oberrosbach, das Ergeb⸗ niß der Rinden in dem Gemeindewald Ockſtadt, 18jähriger Beſtand, abgeſchätzt zu 675 Etr., an den Meiſtbietenden unter den bei der Ver- ſteigerung zu Grund gelegten Bedingungen ver⸗ ſteigert werden. Die Bedingungen können aber auch 8 Tage vorher auf dem Büreau des Un⸗ terzeichneten eingeſehen werden. Förſter Grö— ninger von Ockftadt iſt angewieſen den Schlag, in welchem die Rinden geerndtet werden, den Kaufliebhabern auf Verlangen vorzuzeigen. Ockſtadt den 18. März 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ockſtadt Gröninger. 1375] Mittwoch den 1. April d. J., Vormit— tags 10 Uhr, ſollen zu Friedberg in dem Trapp'⸗ ſchen Gaſthauſe die Eichenlohrinden, welche in den Domanialwaldungen der Oberförſterei Ober— rosbach in 1857 geerndtet werden, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Es ſollen zum Ausgebote kommen: a) aus dem Diſtrikte Frauenwald 503 Centner von 20jährigem Beſtand, b) aus dem Diſtrikte Burgwald 420 1 von 28jäbrigem Beſtand, c) aus dem Diſtrikte Kellerberg 720„ von 18 u. 21jährigem Beſtand, Zuſammen 1643 Cntnr. Nachgebote werden nicht angenommen und der definitive Zuſchlag wird ſogleich ertheilt, wenn„ des Abſchätzungspreiſes geboten wer— den. Die übrigen Bedingungen werden vor auch vorher auf dem Büreau des unterzeich⸗ neten Forſtamts und dem der Großherzoglichen Oberförſterei Oberrosbach eingeſeben werden. Die ſchützenden Forſtdiener Förſter Schnauber zu Winterſtein, Forſtwart Blecher zu Oberros⸗ bach und Forſtwart Schlitz zu Niedermörlen ſind angewieſen den Kaufliebhabern die Schläge, in welchen die Rinden geerndtet werden, vor⸗ zuzeigen. Rodheim den 9. März 1857. Großherzogliches Forſtamt Friedberg Rübſamen. Bekanntmachung. [437] Dienſtag den 31. d. M., Vormittags 9 Uor, ſollen in dem berrſchaftlichen Pferdeffall dabier drei ausrangirte noch brauchbare Wagen⸗ pferde gegen gleich bagre Zablung öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden, wozu man Kaufliebhaber hiermit einladet. Büdingen den 16. März 1857. Fürſtl. Jſenb. Hofökonomie⸗Inſpection Bro drüch. Zu verkaufen. 414] Die Gemeinde Obbornbofen hat circa 6000 Stück junge Kirſchbaumſtämme von vor- züglich ſchönem Wuchſe pr. Stück zu 6 kr. zu verkaufen. Die Abgabe kann auf Verlangen zu jeder Zeit erfolgen. Obbornhofen den 11. März 1857. Großherzogliche Bürgermeifterei Obbornhofen Schmid. Oeffentliche Aufforderung. 1451] Nachverzeichnete Liegenſchaften find zum größeren Theile ſchon ſeit längerer Zeit frei— willig verſteigert oder ſonſt veräußert worden: ö 1 ö . VII, 19. III, 266 2 XII, 332. XII, 291, XIV, 209. II, 315. II, 332 und 2 Pferde Holz im Rockenberger und Oppers⸗ hofer Markwalde, II. Gemarkung Niederweiſel: 1) Von Seiten des Konrad Riegel⸗ buth II. und deſſen Ehefrau, vordem in Nie- derweiſel— jetzt abweſend, die Gärten 27/10, 14/92 und 264,5, eine Wieſe 1513 g und der Acker 48/34 im Altewegsfeld— ein— der Verſteigerung bekannt gemacht, können aber getragen auf Konrad Riegelhuth II. von Nie- derweiſel. 2) Von der Wittwe des Johannes Maas II. in Niederweiſel, und einge⸗ tragen auf den Namen Johannes Maas 2677/99 58 Ruthen Acker im Mittelfeld; 71/11 im Bergfeld 200/14 im Mühlenfeld und eine Wieſe 452/4. ) Von der Katbarina Konrad Hain zen Wittwe in Butzbach: die Aecker 306/3, 376/4 und 437/7 im Al⸗ tenwegsfeld, eingetragen auf den Namen des Konrad Hainz. 4) Von Johannes Heinz in Berfſtadt als Rechtsnachfolger der Konrad Hainz III. Wittwe in Niederweiſel 307/65 40% Rth. Acker im Bergfeld— und eingetragen auf Konrad Heinz III. Wtw. in Niederweiſel. IIl. Gemarkung Fauerbach I.: Von den Erben des Caspar König VIII. in Obermörlen 2406/10 62 Ruthen Wieſe im Frankengrund und Caspar König VIII. Wittwe in Ober- mörlen zugeſchrieben. Auch ſollen ad II 3. 1 und 2, ſodann ad III die Kaufgelder längſt dezablt ſein, Eigen— thums- oder ſonſt genügende Erwerbs-Urkunden können jedoch überall nicht beigebracht werden. Auf Anſtehen der Käufer und ſonſt Betheiligten er geht daher dieſe Aufforderung: Etwaige An- ſprüche an die vorbezeichneten Liegenſchaften binnen einer Friſt von 2 Monaten 2 machen, als ſonſt die nachgeſüchte Beſtätigung bei unterzeichnetem Gericht ſogewiß, geltend zu der Kaufbriefe erfolgen und auch der Eintrag in das Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Butzbach am 17. März 1857. Großherzogliches Landgericht Butzbach Eb el. FFF EGdietal lad u n [452] Etwaige Anſprüche Dritter an die nach⸗ folgenden auf den Namen der Pfarrei zu Burg⸗ gräfenrode im Flurbuch ſtehenden und von die- 15 ſeit unvordenklichen Zeiten beſeſſenen Grund⸗ ücke: a) Gemarkung Niederwöllſtadt: Band und Seite 17/252, 18/238, 18/332, 18/423, 18/430, 19/469. b) Gemarkung Ockſtadt: Band und Seite 4/314,5½ 14, 5/296, 5/415, 7/106, 7/155, 77394, 7/403, 7/595, 7/745, 9/54, 10/74, 11/131, 11/406, 77745, 8/245, 8/385, 8/462, 9/53. ſind binnen Wochen geltend zu machen, widrigenfalls die bezeich— neten Immobilien als Eigenthum der genann⸗ ten Pfarrei im Nachtrag zum gerichtlichen Mu⸗ tationsverzeichniſſe eingetragen werden. Friedberg am 12. März 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg. J. v. Preuſchen, Landgerichts-Aſſeſſor. Eichenlohrinden Verſteigerung. 1453] Die Verſteigerung der Eichenlohrinden aus den Waldungen der Gemeinde Ober mör⸗ len wird Mittwoch den 1. April l. J., Vor ⸗ mittags 10 Uhr, nachdem die Eichenlohrinden aus den Domanialwaldungen verſteigert ſind, im Trapp'ſchen Gaſthauſe zu Friedberg abge— halten werden. Nach der Abſchätzung werden aus dem Di⸗ ſtrikte„Alterhaag und Reſerveſchlag, 428 Ctr. von 19⸗, 20⸗, 2 jährigem Stockausſchlag und älterem Eſchenſaamenholz zur Verſteigerung kommen. Die Bedingungen werden vor der Verſteige⸗ rung bekannt gemacht werden. Obermörlen am 19. März 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen Schweitzer. Arbeits verſteigerung. 1454] Mittwoch den 1. April, Vormittags um 10 Uhr, ſollen auf dem Ratbhauſe zu Butzbach nachſtehende Arbeiten und Materiallieferungen zur Erbauung eines Oekonomiegebäudes für das Rectorat Butzbach öffentlich an die We⸗ nigſtnehmenden in Accord gegeben werden: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 30 fl. 24 kr. Steinhauerarbeit, 1 1 3„ 28 5 Zimmerarbeit, 1„ 259„ Ot„ Dachdeckerarbeit, 1„ 55„ 06„ Schreinerarbeit,„„ 8„ 36„ Schloſſerarbeit,„ 2111 Lieferung und Aufſetzen von 1 Kubikklafter Mauerſteinen aus den Rockenberger Brüchen. Lieferung von 2580 Stück hart gebrannten Backſteinen. Lieferung von 6 Bütten Kalk. Lieferung und Meſſen von ½ Kubklft. Sand. Plan, Voranſchlag und Accordbedingungen liegen bier zur Einſicht offen. Friedberg den 18. März 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. D e Amelung, Baukandidat. Lohrinden⸗Verſteigerung. 1455] Mittwoch den 8. April, Morgens 11 Uhr, wird auf dem Ratbhaus in Brandobern⸗ dorf die in den Domanialwalddiſtrikten Spech⸗ tiſchheck und Dreiſpitz in der Oberförſterei Brand⸗ 96 oberndorf ſich ergebende Lohrinde aus einem 20 jährigen Eichendeſtand, zu 650 Centner ver⸗ auſchlagt, öffentlich verſteigert. Die Lohe kann täglich eingeſehen werden und haben ſich die Liebhaber dieſerhalb an die Ober förſterel Brandoberndorſ zu wenden. Uſingen den 18. März 1857. Herzoglich Naſſauiſche Receptur Reichmann. Arbeitsverſteigerung. [456] Samſtag den 28. März l. J., Nachmit⸗ tags 1 Uhr, ſollen die Handarbeiten, welche bei der Ausräumung des Niddafluſſes in der Gemarkung Ilbenſtadt vorkommen, öffentlich an den. Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Koſtenüberſchlag 200 fl. Anfang an der Brücke in Ilbenſtadt. Friedberg den 21. März 1857. Der Bezirks- Bauaufſeher Schneider. ö Holz de ſr'ſtei gerung. 1457] Montag den 6. April, Morgens 10 Uhr anfangend, werden in dem Michelbacher Ge⸗ meindewald in den Diſtrikten Eichen- und Bu⸗ chenhardt und Leimekaut gachfolgende Holz⸗ gattungen einer öffentlichen Verſteigerung aus⸗ eſetzt: 8 928 Stück Eichen⸗Stämme zu 2000 Cbf., 12 Klftr. Eichen- Scheit⸗ und 2 Kiftr. Buchen-Prügelholz 10 Klſtr. Erdſtöcke, 900 Stück verſchiedene Wellen, 3000 Stück Boynen⸗ und 1325 Stück Hop⸗ fenſtangen, ſowie— 61 Stück tannene Leiterbäume und Ge⸗ rüſthölzer. f Michelbach bei Uſingen den 18. März 1857. Maurer, Bürgermeiſter. Holzverſteigerun g. 458] Donnerſtag den 26. d. M. ſoll in dem Hauſer Gemeindewald nachſtehendes Holz und zwar: 18 Stecken Buchen-Scheitholz, 5„ Eichen⸗„ 73„ Buchen-Prügelholz, 2 7 Eichen⸗ 1 130„ Buchen-⸗Stockholz, 10„ Eichen- 1 4000 Wellen Buchen-Reisholz, 200„ Eichen⸗„ 4 Stück Buchen⸗Stammholz von 10 Cbf., 12„ Eichen⸗Stammholz von 81„ meiſtbietend verſteigert werden. Zugleich wird bemerkt, daß Zahlungsfriſt bis Martini d. J. geſtattet wird. Hauſen den 19. März 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Hauſen Sſch a u m. Eichenlohrinden-Verſteige rung. [4591 Mittwoch den 1. April 1857, Morgens 10 Uhr, ſoll zu Friedberg in dem Trapp'ſchen Gaſthaus, nach beendigter Verſteigerung der Eichen ⸗Lohrinden in den Domanialwaldungen der Oberförſterei Oberrosbach, das Ergebniß der Rinden im Gemeindewald Niedermörlen, 18jähriger Beſtand, abgeſchätzt zu 227 Centner, an die Meiſtbietenden unter den bei der Ver⸗ ſteigerung zu Grund gelegten Bedingungen ver- ſteigert werden. Niedermörlen den 21. März 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niedermörlen De y. Solzverſſei gerung. [462] Donnerſtag den 26. d. M., Vormittags 10 Ubr anfangend, werden im Gräfl. Bein⸗ hardswalde verſteigert: 10 Stecken Eichen⸗Scheit⸗ u. Prügelholz, „„ Scockholz, 100 95 1 Reisholz, 40 Eichen ⸗Werkholzſtämme von 6— 14“ Durchm. und 15-45“ L. Forſthaus Beinhards am 22. März 1857. Der Grf. Revierförſter Hartmann. Holz verſtei gerung. [403] Dienſtag den 31. März d. J., Morgens 8½ Uhr, ſoll in dem Gemeindewald zu Nie. dermörlen im Schlag III folgendes Holz meiſt— bietend verſteigert werden: 3% Stecken Eichen Scheitholz, 3/8„„ Prügelbolz, 17 1„Stockholz, 4350 Wellen Buchen-Reisholz, 3242„ Birken⸗Eichen⸗Reisholz, 6557„ Aspen⸗Nadel⸗„5 175 Läſte Allerleiholz, 18 Eichen ⸗Stammklötze zu Bauholz von 15% 24½“ Diürchmeſſer und bis 30 Länge. f Die Zuſammenkunft iſt an der Ufingerſtraße. Das Holz hat eine ganz gute Abfuhr, weil der Schlaͤg auf die Straße ſtößt. Niedermörlen am 23. März 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niedermörlen Dey. 5 Anzeige. [464] Gründlicher Unterricht im Franzöſiſchen und Engliſchen wird ertheilt. Näheres bei Herrn P. F. Schmittner. Ein Logis [465] in dem Emmerich Dörr'ſchen Hauſe iſt vom 4. Mai an zu vermiethen durch deſſen Curator Jacob Dörr. 2 3 0 fl. [466] werden ausgeliehen und ertheilt Auskunft deß halb Friedberg. K. Heidt. Zur Aus ſaat [467] empfiehlt rothen, weißen und Luzerner Kleeſaamen, ſowie breite Hellerlinſen, Erbſen und Wicken W. Hanſte in. 12 Aepfelſtämme, [468] zum Umſetzen geeignet, hat zu verkaufen Fauerbach II. den 22. März 1857. Lehrer Söllner. Zum Ausleihen. [469] Es können 9000 fl. gegen Hypotheken ausgeliehen werden, dabei bemerke ich, daß bei Gebäuden gleichzeitig der Brandaſſecuranzſchein der Taxation angeſchloſſen ſein muß. f Baruch Hecht. 6 bis 8 [470] tüchtige Weißbindergeſellen können ſogleich in Arbeit treten und finden dauernde Beſchäf⸗ tigung bei mir. Auch bringe ich meine Weiß⸗ binderrohre in empfehlende Erinnerung. Friedberg. Karl Hieronimuß, Weißbindermeiſter. Zu vermiethen. 1460] Der untere Stock meines Hauſes und ein Theil des oberen iſt zu vermiethen. Friedberg. Fritz Müller am Mainzer ⸗Thor. Patent⸗Wagen⸗Schmiere [461] in Schachteln von 1 u. 2 Pfund empfiehlt Friedberg. P. F. Schmittner. Gyps [471] ſehr billig bei 8 Gebrüder Grödel, neben Herrn Kümmich. orzufſehen Uggeworſel wegg Ou hon welchen G. Lol ie. elch oft langen. 4 Schöpfer di Schoß 91 ich bemerke miker, 9 Thaler, un J Flaſche waſſer gel greifenden wohllbal mich rell nach dem! Vielleicht k zur Mode die Augen Auges zu Tägl. 12 Politik. Börſe. Handel Landwi A 2 Thlr. 2 97 370] Im neuen Dielhof G 5 bei Eduard RNuths e 0 l N 4 ü- und Säe- am Uſerthor zu Friedberg. 44301 ſind zu haben bei rbſen züglichst geeigneten Friedberg. Jał ob May. N f 8 7 1 0 4 Dr. Romershauſen's Augeneſſenz. n Rath und Hülfe fär Diejenigen welche an Geſichtsſchwäche[. e e alen mit einen, Tele leiden und namentlich durch angeſtrengtes Studiren und andere 5 des reinsten-Zuckerkry- angreifende Arbeiten den Augen geſchadet haben. stalls zur Consistenz ge- [473] Seit meinen Jugendjahren hatte auch ich die leidige Gewohnheit, die Stille der Nacht 1 wiſſenſchaftlichen Arbeiten zu widmen. Sowohl hierdurch, als durch viele angreifende optiſche und 11 Doctor Roch'schen feine mathematiſche Ausführungen war meine Sehkraft ſo ſehr goͤſchwächt, daß ich um ſo mehr f den völligen Verluſt derſelben befürchten mußte, da ſich eine forldauernde, entzündliche Dispo— ſition eingeſtellt hatte, welche mehrjährigen Verordnungen der geſchickteſten Aerzte nicht weichen wollte. Unter dieſen betrübenden Umſtänden gelang es mir ein Mittel zu finden, welches ich nun ſchon ſeit 2⁵ Jahren mit dem ausgezeichnetſten Erfolge gebrauche. Es hat nicht nur jene fortdauernde Entzündung vollig beſeitigt, ſondern auch meinen Augen die volle Schärfe und Kraft wiedergegeben, ſo daß ich jetzt, wo ich das 60. Lebensjahr antrete, ohne Brille die feinſte Schrift leſe und mich, wie in meiner Jugend, noch der vollkommenſten Sehkraft erfreue. Die— 1238] Die aus den vor- (K. P. Kreis-Physikus zu Heiligenbeil) KRAUTER-BONBONS haben sich durch ihre Güte auch in hie- siger Gegend rühmlichst bewährt und sind in Originalschachteln à 18 und 36 kr. stets üdoht vorräthig bei ſelbe günſtige Erfahrung habe ich auch bei Andern gemacht, unter welchen ſich Mehrere befin— Friedberg. P. F. Schmittner. den, welche früher, ſelbſt mit den ſchärfſten Brillen bewaffnet, ihren Geſchäften kaum noch l 3 vorzuſtehen vermochten. Sie haben bei bebarrlichem Gebrauche dieſes Mittels die Brille bin— Verſtei gerung. weggeworſen und die frühere natürliche Schärfe ihres Geſichts wieder erlangt.[aral Donnerſtag den 286. März, Vormittags Dieſes Augenmittel iſt eine wohlriechende Eſſenz, deren Beſtandtheile die Fenchelpflanze iſt i 0. Heng, l g ue 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete in„ von welchem Jablonsky in ſeinem„Allg. Lextkon der Künſte und Wiſſenſchaften,“ fung 217 fen ende Grgenga S. 201 ꝛc. ſagt, daß ſchon die älleſten Naturkundigen bemerkt haben wollen, daß die Schlangen, an den Meiſibietenden gegen leich baare Zah⸗ welche oft an Blindheit litten, dieſes Fenchel kraut freſſen, und dadurch die Sehkraft wieder[lung verſteigern, als: erlangen. Dieſem ſei nun, wie ihm wolle— ich erkenne mit Dankbarkeit an, daß uns der gütige.; 63 Schöpfer dieſes Kraut gegeben bat. 7 1 5 1* Maßen mit Jugehor, Die Bereitung dieſes Mittels erfordert indeſſen eine verwickeltere chemiſche Behandlung und 3 5 Schaue wobei 1 mit einem Lamme ich bemerke daher, daß ich daſſelbe ſeit längerer Zeit in vorzüglicher Güte von dem bieſigen Che⸗ 3 1 einjähriges Rind 0 8 miker, Herrn Apotheker Geiß, beziehe; derſelbe liefert die Flaſche dieſer Eſſenz für einen 5) Faſſer bei ird rner Größe und andere Thaler, und iſt gern erbötig, dieſelbe nebſt Gebrauchsanweiſung auch auswärts zu verſenden. Wirtbsgerätoſchaften f. 5 Ich rathe daher dem Leidenden dieſes Mittel von hier zu beziehen, indem eine ſolche 60 1 Schlachtwaage 7165 kupferner Schaale Flaſche auf lange Zeit zum Gebrauche zureicht, da nur etwas Weniges mit Fluß- und meſſingenen Ketten N waſſer gemiſcht, eine milchartige Flüſſigkeit dildet, womit Morgens und Abends wie auch nach an— 79 1 Stangenwaage ür greifenden Arbeiten, die Umgebung des Auges befeuchtet wird. Die Wirkung iſt hochſt f ithcchae Rott N 8 5 85 t 3 5 4 5 9 odann Hausgeräthſchaften, Bettung n wohltbätig und erquickend und erhält und befördert zugleich die Friſche der Hautfarbe. Es wird Zinn N bſchaf Bettung, Weißzeug mich erfreuen, wenn vorzüglich denen dadurch geholfen wird, welche bei dem raſtloſen Streben Ob 5 4 78 5 b s e 2 errosach. Ph. Engel. nach dem Lichte der Wahrheit oft das eigene Licht ihrer Augen gefährden und einbüßen müſſen. Jah! 4 linde Wülhezalh Vielleicht kann auch durch den Gebrauch dieſes Mittels das leider in der jungen Welt ſo ſehr 5 zur Mode gekommene entſtellende Brillentragen vermindert werden, da les in den meiſten Fällen 2 2 Leere Oelfäſſer Auges zu Hülfe kommen, aber nie geſunde oder geſchwächte Augen ſtärken und verbeſſern. 13281 von 2 bis 6 Obm billig bei die Augen mebr verdirbt als verbeſſert. Brillen können nur einer fehlerhaften Organiſation des Aken a. d. Elbe. Dr. Romershauſen. M. L. Goldmann. Täglich 2mal, Morgens und Nachmittags, erſcheint in Berlin der 4. Jahrgang der Bank⸗ und Handels⸗Zeitung. Redacteur Dr. J. Treuberz. Nebſt Beiblatt: Landwirthſchaftlicher Anzeiger, 4721 herausgegeben von dem Königl. Seebandlungs⸗Rath Scheidtmann. Inhalt: Politik. Die wichtigeren politiſchen Tages-Exeigniſſe in parteiloſer gedrängter Darſtellung. Original⸗Correſpondenzen aus allen Hauptſtädten. Telegraphiſche Depeſchen. Börſe. Berichterſtattung über alle hier einſchlägigen Unternehmungen, über Geld- und Effeeten⸗Verkehr, den Credit und induſtrielle Aſſociation. Betriebs⸗Ergebniſſe von Eiſenbahnen, Banken und Credit⸗Anſtalten, von Verſicherungs⸗Geſellſchaften, Bergbau- und Hütten⸗Vereinen und ſonſtigen Actien-Inſtituten; namentlich: Einnahmen, Einzablungen, Zinszablungen, Verlooſungen ze. Originalberichte und Tele⸗ graphiſche Nachrichten von den Haupt-Börſenplätzen. Telegraphiſche Cours⸗Depeſchen. Ein täglicher Courszettel der Berliner Börſe nebſt Beſprechung des Geſchäftsganges. Tabellariſche und andere Ueberſichten und Zuſammenſtellungen, wie erläuterte Tabellen der Induſtrie⸗, Bergwerks- und Hütten⸗Actien. Handel und Landwirthſchaft. Taglicher Bericht über den Berliner, Stettiner und Breslauer Getreide-, Spiritus- und Oelmarkt. Täg⸗ liche telegraphiſche Preis⸗Notirungen. Wöchentlich mehrmalige Berichte von allen bedeutenderen nord⸗ und ſüddeutſchen, engliſchen, franzöſi ſchen, holländiſchen, belgiſchen, ungariſchen und ruſſiſchen Märkten. Tägliche überſichtliche Zuſammenſtellung der neueſten Oel⸗ und Spiritus-Notirungen aller tonangebenden Plätze, ſowie zahlreiche Markt⸗Berichte über die bedeutenderen Vieh⸗, Woll⸗, Hopfen⸗, Flachs⸗ und Hanfmärkſe, über künſtlichen Dünger ꝛc. ꝛc. mit Preis⸗Notirungen in unſerem Gelde. Fortlaufende Berichte über den Stand der Saaten, über die Ernten, deren Ausſichten und Reſultate, von den verſchiedenſten Punkten Nord, und Süddeutſch⸗ lands, Englands, Frankreichs und Ungarns von den anerkannt tüchtigſten Landwirthen. Waaren⸗, Meß- und Metallberichte. Rechts- fälle aus dem Geſchäftsleben. Landwirthſchaftliche Technik. Techniſche, auf Bodenproduction bezüglſche Mittheilungen. Abhandlungen ze. f. Abounementspreis fuͤr Berlin und ganz Preußen vierteljährlich 2 Thlr. 7½ Sgr.,— fuͤr ganz Deutſchland 2 Thlr. 19% Sgr.— Beſtellungen außerhalb Berlins bei allen Poſtanſtalten. Inſerate die geſpaltene Zeile 2 Sgr. Berlin, Ende März 1857.(Verleger Theodor Heymann.) Die Expedition, Schützenſtraße 31. 98 Pereins-Frachtbriefe nach dem neueſten Reglement der deutſchen Eiſenbahn⸗ Verwaltungen ſind zu den Preiſen: 1000 Stück zu fl. A. 30, 100 Stück zu 28 kr., 50 Stück zu 15 kr., 25 Stück zu 9 kr., zu haben in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. ö Verk a u von Spiegeln und zurückgeſetzten Porzellanwaren. 1475] Wegen Gründung eines Fabrik-Geſchäftes gebe ich einen Theil meines Lagers auf und ſind beſagte Gegenſtände billig zu haben. L. Goldmann jun. Ausverkauf 1476] meiner ſämmtlichen Modeartikel, beſonders ſehr billig Herren-: Damen- und Kinder⸗Strohhüte, Hutbänder und Son⸗ nenſchirme, in ſehr großer Auswahl, Leinwand in beßter Qualität bei S. G. Simon jun., neben den 3 Schwerdtern. 477] Von jetzt bis Mitte Auguſt übernehme ich Gewebe jeder Art auf meine rühmlichſt bekannte, nach Vorſchrift des Gr. Heſſ. Gewerbvereins zu Darm⸗ ſtadt errichtete, ganz unſchädliche Uatur-Gleiche in Schlitz. In zwei bis drei Monaten verſpreche ich die Zeuge hellweiß gebleicht pr. Elle 2 kr. und gemangt pr. 10 Ellen 3 kr. zurückzuſenden. Schlitz, den 15. März 1857. Johann Andreas Habicht. Empfehlung. 1478] Unterzeichneter empfiehlt hierdurch den geehrten Herrſchaften und Woh— nungsbeſitzern hier und in der Umgebung ſein neu gegründetes Möbel-Lager, beſtehend in Causeuses, Chaiselonges, Divans, Schlafotto⸗ manen, Sophas, großen und kleinen Lehnſtühlen, Sprungfeder⸗ und anderen Matratzen, Drapirungen von Vorhängen, allen Sorten Bronze- Rouleaux und Tapeten, überhaupt mit allen in ſein Geſchäft einſchlagenden Artikeln und Arbeiten unter Zuſicherung der reellſten und billigſten Bedienung. Nauheim, den 24. März 1857. Carl Sprengel, Tapezirer, wohnhaft im Pariſer Hof. Lager Kaufhalle Nr. 7. Agenten. 14221 Eine bekannte, in dem Großherzogthum Heſſen conceſſionirte Hagel⸗ Verſicherungs-Geſellſchaft, welche zu feſten Prämien verſichert und ein bedeu— tendes Grundkapital beſitzt, ſucht Agenten für die Provinz Oberheſſen. Frankirte Anfragen beliebe man sub Nr. 1250 an die Expedition dieſes Blattes gelangen zu laſſen. Kirchenbuchsauszug. Getaufte. 15. März. Dem hſ. B. u. Ackerknecht Jo- hannes Sauer ein S., Chriſtian Karl, geb. 6. März. 15. Dem hſ. B. u. Schneidermeiſter Konrad Fauſt eine T., Auguſte Mathilde, geb. 22. Febr. Beer digte. 16. Friedrich Gorth, Doctor der Philoſophie, Reallehramtscandidat u. Vorſteher einer höheren Töchterſchule dahier, B. zu Heppenheim an der Wieſe, alt 30 J., 1 13. März. Marktberichte. Friedberg, 20. März Waizen 13 fl. 40 kr.; Korn 9 fl. 45 kr.— 10 fl.; Gerſte 8 fl 30 kr. Grünberg 21. März Waizen 13 fl. 19 kr.; Korn 10 fl. 32 kr.; Gerſte 8 fl. 37 kr.; Hafer 5 fl. 26 kr.; Erbſen 9 fl. 55 kr.; Wicken 8 fl. 50 kr.; Kartoffeln 3 fl. 55 kr. Frankfurt, 23. März. Weizen 14 fl.; Korn 9 fl. 50 kr.; Gerſte 8 fl. 50 kr.; Hafer 5 fl. 15 kr. 8 Mainz 20. März. Waizen 14 fl. 20 kr.; Korn 11 fl. 15 kr.; Gerſte 10 fl. 40 kr.; Hafer 4 fl. 15 kr. Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 25. bis 31. März. 2 5 Fried- Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg.[ bach. 5 kr. pf. kr. pf. 1JRoggenbrod,/ Korn⸗ 0 und ½ Gerſtenmehl 343262 2 7 17 5 6 3 6 3 1 1 1* 13 2132 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 1 ½ Korn- u. ½ Waizenmehlſ 33 33 2„„ 77 7 2 7 2 4„ 15 1 15— 1151— Loth Loth Macho??? 114 114 Wiferween 1151—(— — Gemiſchte(Tafel-) Brod! 15[15 Fleiſch-Preiſe. pf pf 1 Ochſenfleiſ h 14 21472 1 Kuhfleiſch, gemäſtetes 112112 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 10 2 10 2 1 Schweinefleiſch h.. 16— 16— 1 Hammelfleiſch. 112112 cf 72 1 Schaaffleiſc h 7— 4—— 1 Wurſt v. blos Schweinen 17— 17— 1Bratwurft 2 22 1 Schwartenmagen 18— 18— 1 Geräucherter Speck. 31231 2 1 Doörrfleiſ ß; 21 2 212 1 Schinken 23 2 23 2 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 227 2 1„ unausgelaſſen 23 2 232 1 Nierenfett. 222 1 Hammels fett 161— 116 Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schumpff. 0 1437) O 9 Uhr, ſo dahier die pferde gef den Mei man Kau Buüdy 8 Eiche! 1453) aus den len wird mittags aus den im Tea halten u Nach frikle„2 von(9, älterem kommen. Die L rung bel, Obe* Großhe Arb 454] J 10 Uhr, Nachſtehe u Erb das Re nigftneh Mau Stei Im Dach Schr Schle Liefer Mal Uefer Bach Lüfer Leſer Man liegen 0 Frie 6