rup Ansig. elnkuchen Sena Otuck datteroth. auf. baftsgeld den Gü⸗ L IV. inkuchen 4 Ich Heiligenbeil) NVBONS in hie- und sind und 36 kr Ichmitiner. — eigen. Februar rret Baut tadtkirche zurgkirche: Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren fur die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Naum eee Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg.. fl. 1. 30 kr. ſammen 7 kr. Nu. 16. Dienſtag, den 21. Februar. * 1 837. Amtlicher Theil. Das Großer Gee rie Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes— Betreffend: Den Fliegenwedelhandel nach England und das Mitnehmen von Kindern und Frauensperſonen auf Reiſen zu dieſem Zwecke. Unter Bezugnahme auf unſer Ausſchreiben vom 5. Mai 1856 Nr. 37 des Intelligenzblattes, theilen wir Ihnen — nachſtehend die von Großherzoglichem Miniſterium des Innern unterm 29. Januar d. J. zur Nr. M 4 in obigem Betreffe erlaſſene weitere Verordnung unter der Aufforderung mit, dieſelbe unverzüglich in Ihren Gemeinden öffentlich bekannt zu machen, dieſe Bekanntmachung in dem Verkündigungsregiſter vorſchriftsmäßig zu beurkunden und den betreffenden Großherzoglichen Landgerichten den Tag der Bekanntmachung ſofort anzuzeigen. Friedberg den 17. Februar 1857. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. In Verhinderung des Kreisraths: de Beauclaiür, Kreisaſſeſſor. Das Großherzogliche Miniſterium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter Friedberg, Gießen, Grünberg, Nidda und Vilbel. Mit Allerhöchſter Genehmigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs beſtimmen wir hiermit nachträg— lich zu unſerem Ausſchreiben vom 3. Mai vorigen Jahres zu Nr. M. d. J. 15863, daß, ebenſo wie das Dingen von Kindern oder Frauensperſonen zur Mitreiſe fuͤr Andere(Nr. 1. 2 loc. cit.), ſo auch das Dingen oder Anwerben von Kindern oder Frauensperſonen zur Mitreiſe für den Anwerber ſelbſt zu den in Nr. 1 des erwähnten Aus— ſchreibens bezeichneten Zwecken unterſagt iſt, und daß Uebe rtretungen gegen dieſes Verbot mit den in Nr. 3 des mehr— gedachten Ausſchreibens angedrohten Strafen von 30 bis 60 fl., beziehungsweiſe 100 bis 300 fl zu ahnden ſind. Darmſtadt am 29. Januar 1857. v. Dal wiege. Zimmermann. Das Großherzogliche Landgericht Friedberg an die Großherzoglichen Ortsgerichte des Bezirks. Wir ſehen uns veranlaßt, das Ausſchreiben vom 10. Oktober 1853 Abſatz IV in Erinnerung zu bringen, mit dem Anfügen, daß, da kein Ort des Bezirks ſoweit vom Gerichtsſitze entfernt iſt, daß ſich die Parthien nicht des Morgens bei guter Zeit am Gerichtsſitze einzufinden vermöchten, des Nachmittags keine Geſchaͤfte mehr vorge- nommen werden, bezüglich deren die Intereſſenten ſich nicht ſchon Morgens eingefunden und angemeldet hatten. Sie werden dieſe, zu einem geregelten Geſchäftsgange durchaus nothwendige Anordnung möglichſt zur allgemeinen Kennt— niß bringen, mit dem Bemerken, daß die Parthien um ſo raſcher und unfehlbarer Beförderung zu erwarten haben, je rechtzeitiger ſie ſich bei dem Gerichte einfinden. Friedberg, den 10. Februar 1857. F. Prein. Verſchiedenes. Wie es auf einem Kriegsſchiffe herzugehen pflegt, ſchildert W. Heine, welcher das amerikaniſche Geſchwa— der nach Japan begleitete, in ſeiner Reiſebeſchreibung alſo: Zur Verpflegung iſt die Mannſchaft in Meſſen oder Tiſch— geſellſchaften, von gewöhnlich 10 Mann, abgetheilt; einer davon iſt ſtets der Koch, d. h. er nimmt an den beſtimm— ten Tagen die Mundproviſionen für ſeine Meſſe in Em— pfang, übergiebt ſie dem Schiffskoch zur Bereitung und theilt ſie dann an ſeine Genoſſen aus, deren Tiſchgeräth— ſchaften er gleichfalls reinigt, beaufſichtigt und, ſe wie alle übrigen Vorräthe, in einer Meßkiſte verſchließt. Liegt das Schiff im Hafen, ſo wird mit Tagesanbruch die Morgen— kanone abgefeuert und Trommeln und Pfeifen laſſen die Reveille erſchallen, worauf der Hochbootsmann mit der Signalpfeife und Ruf das Commando zur Deckwäſche giebt. In See wird keine Morgenkanone abgefeuert, auch das Deck nur alle zwei Tage gewaſchen. Die Hammocks (Hängematten) werden jetzt zuſammengeſchnürt und über die Schanzkleidung weggepackt; die Pumpen werden be— mannt, Eimer und Deckſchwabber ausgetheilt, und bis 7 Uhr ertönt nun das Kratzen der Bürſten und Schabeiſen, das Stöhnen und Aechzen der Pumpen und das Gerum— pel des Holyſtone, eines Steines von vielleicht zwei Cent— ner an Gewicht, der an Stricken über das mit Sand be— ſtreute Verdeck hin- und hergeſchleift wird, während Alles barfüßig in Strömen von Salzwaſſer umherplantſcht und die Pumpen ihre Strahlen in jeder Richtung entſenden. Nach 7 Uhr bleibt wenig mehr zu thun als das Deck zu trocknen, das Metallwerk zu putzen und zuletzt mit Beſen dem Reinigungprozeß die Vollendung zu geben. Im Hafen wird um 8 Uhr die Flagge gehißt, dann ruft die Trommel zum Grog, der auf dem Quarterdeck ausgetheilt wird. Hierauf wird zum Frühſtück gepfiffen und augenblicklich füllt ſich der vordere Theil des Decks mit viereckigen Stücken Wachsleinwand, auf denen ble— cherne Schuſſeln, Löffel, Meſſer und Gabeln luſtig klappern und der Kaffee oder Thee aus großen Blechkeſſeln mit Blechtöpfen geſchoͤpft wird. Eine halbe Stunde Friſt muß Bekanntmachungen vo Strobhlieferung [2211 Die Lieferung von 400 Gebund Korn⸗ ſtrob für das 1. Bataillon 4. Infanterieregi⸗ ments ſoll Freitag den 27. d. M., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, auf dem Summiſſions⸗ weg vergeben werden. Die Bedingungen lie⸗ gen in dem Verwaltungsbüreau erwähnten Ba⸗ taillons zur Einſicht bereit. Friedberg den 17. Februar 1857. In Auftrag des Verwaltungsraths: Nicola, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. 224] Freitag den N. d. M. werden im Schlag Nr. 17 des bei Oberrosbach gelegenen Großherzoglichen Domanialwaldes Kellerberg an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: 1 Stecken Birken⸗, 6¼ Stecken Eichen⸗ Scheitholz; ½% Stecken Buchen⸗, 18 ¼ Stecken Birken⸗ 11 Uhr, wi Friedbe 2 Uhr, wer Großh Bekannt ma ch ung. [239] Montag den 2. März, Morgens um tauglichen Faſelſchweins in hieſigem Rathhauſe an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg B 1 Fru chtverſteigerun g. ö [240] Montag den 2. März, Nachmittags um Empfang zu nehmen. Malter Korn und 20-30 Malter Gerſte von dem Fruchtvorrath des vereinigten Armenfonds meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 21. Februar 1857. ECiſen verkauf. 62 n Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Der Inhaber gedachter Privatpfandverſchrei⸗ N bung wird hiermit aufgefordert, den Betrag rd die Anlieferung eines zur Zucht an dieſem Tage gegen Rückgabe der Obliga⸗ i tion in Empfang zu nehmen, indem von die⸗ ö ſem Tage an keine Zinſen mehr vergütet werden. Der Inhaber der Partialobligation Nummer 6 von demſelben Anlehen, welche ſchon am 1. Mai v. J. rückzahlbar wurde, wird hier⸗ mit nochmals aufgefordert, den Betrag von 100 fl. alsbald bei bieſiger Gemeindekaſſe in rg den 21, Februar 1857. en der. Höchſt an der Nidder am 16. Febr. 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Höchſt Meininger. Bolz e rei ger unn [244] Donnerſtag den 26. 1. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, wird in hieſigem Stadt walde im Diſtrikt Pfingſtweide nachverzeichnetes Ge⸗ hölze meiſtbietend versteigert, als: 29% Stecken Buchen⸗Scheitholz, den in hieſigem Ratbhauſe 50-60 erzogliche Buürgermeiſterei Friedberg Bender. und Eichen⸗, 17½ Stecken Nadel⸗, 17 12411 Dienſta 5 1. F 3 5 ag den 3. März d. J., Vormit⸗ 1 en 5 1„„ a„ dags 9 Uhr. ſollen auf der hieſigen Saline ca. 1 54 1 5 5 1 8 W a und Birken⸗, 4½ 22000 Pfd. altes Eiſen in paſſenden Abthei⸗ 8„„ Abpen⸗ 5 tecken Lin en. Sto holz; 5 lungen an den Meiſtbietenden verkauft werden. 16„ Buchen⸗Prügelhol 19,00 Wellen 1 39,25 Waun cinen Nauheim den 20. Februar 1897. 18 4 4 en gelbolz, ene ee e Der Salineninſpector 4„ aiefern.* 16 Läſte Schlagabraum Holz;. Avenarius. 9„Aaopen⸗„ 28 Eichen e in der Stärke bis Golzverſtei gerung. 8055 1 e zu 21“ Durchmeſſer und 40, Länge; 242] Dienſtag den 2. März l. J., Morgens 3 N 5 1 Birken. Werkbolzſtange und 35 Nadelholz⸗ 10 05 fegen Werden in 1 25 biegen 27 5 Aaernt„ N 1 3 Gemeindewald, Diſtrikt Mark I. Theil: 97 0 Ae 1 0 7 0 Fi— 9* 0 1 5 20 Kichen⸗ Baume 1675 Wellen Buchen⸗Reisholz, erſt das Brennholz, dann das Baue, Werk- und Nutzholz zum Ausgebot. Oberrosbach den 16. Februar 1857. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach 30 Bing mann. Polzverſteigerung. 200⁰ 12061 Dienftag den 3. März l. I.: Vormit⸗ 550, tags 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Freiberrlich 78 75 von Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſeleck nach; ſtehendes Holz öffentlich an den Meiſtbietenden unter den vor der Verſteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen verſteigert werden: 6 Stecken Eichen⸗ und Birken⸗Prügelholz, Wehrh 3„ Aapen⸗Prügelholz, 0 6950 Stück Eichen⸗ und Birken⸗Wellen.[243] B 2425„ Aapen⸗Wellen. lung des Die Zusammenkunft iſt auf dem Hof Haſſel⸗ heck. Friedberg am 13. Februar 1857. In Auftrag: Fa a tz. 10 Buchen⸗Werkholzſtämme, 11 Kiefern⸗Stämme, 6 Klafter Eichen⸗Scheitholz, 625 Stück Eichen⸗Wellen, öffentlich verſteigert. Obligations- Verlooſung. Verlooſung der Partialobligationen von dem ck mit dem Handlungshauſe Simon und Samuel Lindheimer zu Friedberg negociirten Anlehen von 2000 fl. die Nummer 16 mit 100 fl. auf den 1. Mai d. J. rückzahlbar. Eichen⸗„ Kiefern-„ ö 225„ „ d e 1 l 8 1 45 7 Aspen 7 u Wucht 31 Sſück, 393 Cubkfß., Eichen⸗Stammbolz. „ Buchen⸗ 15„112 Buchen- u. Birken⸗ „ Kiefern-„ ſodann N Klafter Buchen⸗Stockholz, 1 1 Stammholz, 5 2 Stück, 35 Cbkfß., Aspen⸗Stammholz, Nadel⸗ 11 Eichen⸗ und Birken⸗ 24„ 506„ 5 1 Stangenholz, 3 Stück, 5 Cbkfß., Eichen⸗Pflugswellen. Die Zuſammenkunft iſt im Schrenzerweg. Butzbach den 20. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Butzbach Seippel Ju vermiethen. [237] Ein Logis im oberen Stock, welches ſo⸗ gleich und ein desgleichen im mittleren Stock, welches den 6. März bezogen werden kann, hat zu vermietben F eim den 16. Februar 1857. Der Bürgermeiſter Jäger. ei der heute ſtattgehabten Verſamm⸗ hieſigen Gemeinderaths wurde durch genügen, um die Bedürfniſſe des Magens zu befriedigen; dann ruft des Hochbootsmanns Pfeife abermals, ſtücksgeräthſchaften verſchwinden, das Deck wird abgefegt und um 9 Uhr ſchlagen die Trommeln Appell; die Mann⸗ diverſen Stationen, die ſchaft verſammelt ſich an ihren Offiziere inſpiciren ihre Dibiſionen und melden dem erſten Lieutenant, ob alles in vorſchriftsmäßiger Ord— nung iſt. Dienſtag iſt General-Quarters oder ren der ganzen Maunſchaft, die übrigen Tage gewöhnlich Diviſionsexerciren. Einige Minuten dem wachthabenden Offizier das Mittagseſſen glocke die Stunde angiebt und die Pfeife zum eſſen ruft, zu welchem wird. entweder Infanterieexercitium arbeit vorgenommen. Um 2 Stevard Proviſionen an die Köche der verſchied ſen für den nächſten Tag aus, beſtehend in Rindfleiſch und Schweinefleiſch, Bohnen, Kaffee, Thee, Zucker, Syrup, gebackenen Aepfel eine volle Stunde Zeit gegeben Erlauben es die Umſtände, ſo wird am Nachmittag oder etwa nöthige Schiffs— Uhr giebt des Zahlmeiſters Erbſen, Mehl, geſalzenen Gurken. Waſſer erhält Jeder eine Gallone oder 4 Quart täglich, womit man, haushälteriſch umgehen muß, um auszureichen. Um 4 Uhr wird abermals eine halbe Stunde zum Eſſen gegeben, worauf die Mannſchaft freie Zeit bis zu Sonnenuntergang hat, wo dann die Hammocks ausgetheilt werden. Um 8 Uhr werden im Verdeck die Lichter ausgelöſcht, um 9 Uhr dürfen außer den gewöhnlichen Wacht⸗ und Signallaternen nur mit be⸗ ſonderer Erlaubniß des wachthabenden Offiziers noch Lich⸗ ter brennen; der Maſterd'armes oder Schiffsprofoß macht die Früh⸗ N ſchließlich Manövri⸗ vor 12 Uhr bringt der Schiffskoch die Runde und ruft in jede Abtheilung:„Alle Lichter aus!“ der Mann⸗ ſchaft zur Prüfung oder zum Vorkoſten, worauf die Schiffs⸗ Auf der See hat gewöhnlich des Nachts die Hälfte der Mannſchaften Deckwache, welche alle vier Stunden abgelöſt wird, am Tage, bei ruhigem Wetter, nur der vierte Theil; wenn jedoch die Umſtände es nöthig machen, haben alle auf dem Deck zu bleiben. Die Offiziere wer⸗ den gleichfalls alle 4 Stunden abgelöſt und zwar um 4 Uhr, 8 Uhr, 12 Uhr Vor⸗ und Nachmittag, ſo wie Mitter⸗ nacht. Die Zeit einer Wache wird in acht halbe Stunden eingetheilt; nach Ablauf der erſten giebt die Schiffsglocke einen Schlag, nach der zweiten zwei u. ſ. w., woher die Bezeichnungen von zwei, drei oder vier Glocken der erſten Mittags- enen Meſ⸗ geſalzenem n und ein⸗ 10 Hör, ein der G ſlochs, zum Schl werden. Meld G 2⁴⁰⁰ S Uhr, wu bach I. an den! Faue Großh Ein 210] in niger B Haufen be Frier Wache bis 4 Um nic Tage d 18 det na Dieſe gengn ſhipm den de ſtimme ebenſo Waſſe der Lu kungen der C Schif dem g der J zu pa 228 Gulden 1245] liegen in dem Oſtheimer Armenfond gegen gerichtliche Verſicherung zu 4 Pzt. zum Ausleihen bereit. Oſtheim den 20. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oſtheim Winter. Holzverſtei gerung in dem Maibacher Gemeindewald, Re⸗ vier Hochweiſel. 63 Aufforderung. [225] Forderungen jeder Art an den Nachlaß des Schreinermeiſters Jakob Nikolaus Stamm von hier können bei der jetzt ſtattfindenden ge⸗ richtlichen Seſtſtellung und Auseimanderſetzung deſſelben nur dann Berückſichtigung fiuden, wenn ſpecificirte Rechnungen darüber binnen acht Tagen bei den unterzeichneten Vormündern eingereicht werden. Friedberg am 16. Februar 1857. In Auftrag Großh. Landgerichts Friedberg. Die Vormünder: Glaſermeiſter Conrad Jung. Zum Ausleihen. 250] 8000 fl. Ka pitalien milder Stiftungen können ſogleich gegen gute Hypotheken ausge— liehen werden durch Friedberg im Februar 1857. hen s ons. 251] Mit vorzüglichem Zettel- und Einſchlag— garn, ſowohl in geb eichtem, ungebleichtem blauem und türkiſch-rothem, bin ich wieder in den bekannten Qualitäten verſehen und ver— kaufe ſolches zu den möglichſt billigſten Preiſen. Friedberg. Nathan Hirſchhorn, J246] Freitag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in den Diſtrikten Haaſenberg, Schlei⸗ chenbach und Heide nachfolgendes Gebölz öf— fentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden: 3½ Stecken Aspen⸗Prügelholz, 25 ½„ Nadel⸗Stockholz, 5475 Stück Buchen-⸗Wellen, 1625„ Nadel-„ 350„ Aspen⸗ 1 Die Zuſammenkunft iſt in Maibach und das Holz wird bis zum 1. September d. J. gegen Bürgſchaft geborgt. 1249. 10 4. Pferde, Maibach den 20. Februar 1857. 2) 3 Kühe, A trächtig, die andere friſchmelkend, e 4) 1 Ziege, Großherzogliche Bürgermeiſterei Maibach 3) I trächliges Rind, Phi li 1 5—— 5) 4 Sprenger, Faſelochsverſteigerung. 6) 3 Wagen, wovon einer vierſpännig gefah⸗ 2471 Donnerſtag den 26. d. M., Vormittag 12471 D ſtag 26 M., V ttags 9 ren werden kann, 10 Ur, ſoll auf dem Rathhauſe zu Melbac ein der Gemeinde zuftehender dreijähriger Fa⸗ ſelochs, welcher ſich ſowohl zur Zucht, als auch zum Schlachten eignet, meiſtbietend verſteigert werden. Melbach am 20. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Melbach Ke i l. 11) 1 Fruchtfegemühle, Meiſel u. d. gl., Steinlieferung. 248] Samſtag den 28. l. Mts., Mittags 12 Uhr, wird auf dem Gemeindehaus zu Fauer⸗ 18) bach I. die Lieferung von circa 300 Flurſteinen 19) 2 Malter Erbſen, an den Wenigſtnehmenden veraccordirt. 20) 50 Malter Kartoffeln, 5 8 a 21) ungefahr 3 Wagen Dickwurz, Großherzogliche Bürgermeiſterei Fauerbach I. 23 10 nde Wacgenftoh, 5 . 23) 8 Fuder Gerſtenſtroh, 24) ½ Fuder Erbſeuſtroh, Fauerbach I. den 18. Februar 1857. Eine zweiſpännige Chaiſe, 215] in ſehr gutem Zuſtande, und ein zweiſpän⸗ niger Wagen mit allem Zugehör ſteht zu ver— kaufen bei Friedberg. 5 25) 15 Ctr. Seu, 26) 10 Ctr. Grummet, Schwalheim. Karl Berg. Mehlhändler Franz Stamm- Mobiliar⸗Verſteigerung. Dienſtag den 3. und Mittwoch den 4. März d. J., Vormittags um 9 Uhr, ſollen nachſtebende zum Nachlaß des verſtorbenen Hein rich Meper von der Winkelmühle bei Schwal⸗ heim gehörende Mobilien erboertheilungshalber gegen gleich baare Zahlung öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden: 2 Pflüge, 1 Schaufelpflug, 1 Egge, 8) I ſteinerner Futtertrog, 9) Pferdegeſchirr für 4 Pferde, 10) 1 leichte Chaiſe mit Pferdegeſchirr, 12) Fäſſer, Buͤtten, Hacken, Kärſte und ſonſtige Ockonomiegeräthſchaften, 4 13) Schremer-Handwerksgeſchirr, als Hobel, 14) 6 Stück Erlen⸗Borden, 15) 101 Stück ſchmale und 22 breite Dielen, 16) 15 tannene Bauftämme, 17) eine Parthie Brennholz, ungefähr 20 Malter Hafer, 27) eine Parthie Spreu. Uſergaſſe 244. 4 Ho b z aer eie tüng. 252] Donnerſtag den 5. März l. J., Mor⸗ gens gegen 10 Uhr, ſollen in dem Stollberger Geſellſchaftswald dahier, nahe an der Chauſſee von Nanſtadt nach Selters, im Diſtrikt Hah⸗ lenberg nachſtehende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 115 Stämme Eichen-Bau⸗, Werk. und Nutz⸗ holz, 5 bis 20 Zoll Durchmeſſer und 20 bis 50 Fuß Länge, 196 Stück Buchen- Längwieden von 15 bis 25 Fuß Länge, 15 Buchen-Werkſtämme. Die Zuſammenkunft iſt Morgens 10 Uhr an Ort und Stelle. Bemerkt wird hierbei, daß noch 50 60 Stecken Buchen⸗Scheit⸗ und Prügelholz von mehreren Ortsbürgern in Effolderbach aus der Hand verkauft werden und daß man ſich deßhalb an den Unterzeichneten wenden wolle. Effolderbach den 19. Februar 1857. Johannes Jung. Aufforderung. [253] Forderungen an den Unterzeichneten wolle man bis zum 1. März bei Großherzoglicher Bürgermeiſterei Oppersbofen einreichen, indem ſpäter ſolche nicht berückſichtigt werden können. Oppershofen. Joh. G. Möbs. 3* g 2* 2 Wohnungs-Veränderung. [254] Indem ich biermit ergebenſt anzeige, daß ich ſeit dem geſtrigen Tage bei Herrn Fr. Roß⸗ bach auf der breiten Straße wohne, empfehle ich mich gleichzeitig unter Zuſicherung beſter Be⸗ dienung. Friedberg den 20. Jebruar 1857. H. Mulch, Kleidermacher. Der Vormund: Heinrich Dietz. Wache(8 Uhr Abends bis 12 Uhr), Mittwache(12 Uhr bis 4 Uhr), Morgenwache(von 4 bis 8 Uhr) kommen. Um nicht jedem der vier wachthabenden Lieutenants alle Tage dieſelben Wachtſtunden zu geben, wird die Wacht von 4—8 Uhr Abends in zwei Unterabtheilungen getheilt und der nächſte Offizier tritt demgemäß ſchon um 6 Uhr ein. Dieſe Wache wird dann die Dogwacht oder Hundewache genannt. ö Neben dem Lieutenant hält am Vorderdeck ein Mid— ſhipmann(Seecadet) Wacht und wirft alle halbe Stun— den das„Log“ aus, die Schnelligkeit des Schiffs zu be— ſtimmen, was dann in das Logbuch aufgezeichnet wird, ebenſo wie der herrſchende Wind, etwaige Strömungen im Waſſer, Stand des Barometers und des Thermometers in der Luft und im Waſſer, ſo wie etwaige andere Bemer— kungen. Am Sonntag iſt um 9 Uhr Generalinſpektion, wo der Capitain mit dem erſten Lieutenant alle Theile des Schiffes beſichtigt. Um 10 Uhr wird gemuſtert, d. h. auf dem Quarterdeck hat im Beiſein ſämmtlicher Offiziere je— der Mann einzeln vor dem Capitain und erſten Lieutenant für im Laufe der Woche verübte Disciplinarſünden aus— getheilt werden. Um 11 Uhr iſt Gottesdienſt, der trotz ſeiner großen Einfachheit etwas ungemein Ergreifendes und Rührendes hat, denn die Verſammlung eines Häufleins muthiger Männer inmitten des weiten Oceans, um ſich der Obhut ihres Schöpfers zu empfehlen, muß das Gemüth zur Au— dacht ſtimmen. zu paſſiren, bei welcher Gelegenheit etwaige Reprimanden Moſtwürſte. Eins von den eigenthümlichen Er— zeugniſſen der ungariſchen Stadt Debreczin bilden die ſogenannten ſehr ſchmackhaften Moſt würſte, welche neuer⸗ lich in großer Menge in das Ausland, namentlich nach Paris ausgeführt werden und auch in Wien in den mei— ſten Delicateſſen-Handlungen verkauft werden. Um ſolche Moſtwürſte zu fabriciren, wird der friſche, ſüße Weinmoſt bis zu einer Gallerte oder Sülze eingeſotten, dieſe ſodann mit klein gewiegten Mandeln, Haſelnüſſen und Gewürz gemiſcht und gleich den gewohnlichen Wurſtbeſtandtheilen in Därme gefüllt. 64 Pereins-Frachtbriefe nach dem neueſten Reglement der deutſchen Eiſenbahn⸗ Verwaltungen ſind zu den Preiſen: 1000 Stück zu fl. A4. 30, 100 Stück zu 28 kr., 50 Stück zu 18 kr., 28 Stück zu 9 kr., zu haben in C. Binder nagel's Buchhandlung in Friedberg. Dreſehmaſchinen⸗ Probe. 12551 Vom 3. bis 5. März d. J. wird eine verbeſſerte Dreſchmaſchine mit Göpel für zwei Pferde oder Ochſen, ganz von Eiſen,— Preis franco Friedberg 600 fl. mit halber Anzahlung— aus der Fabrik des Herrn Dr. W. Hamm in Leipzig, hier in Echzell bei dem Unterzeichneten auf— geſtellt und in Thätigkeit ſein. Alle ſtrebſamen Landwirthe, welche ſich für eine derartige wichtige Maſchine intereſſiren, ſind hiedurch eingeladen, dieſer Probe beizuwohnen, mit dem Bemerken, daß der Fabrikant ſelbſt gegenwärtig ſein wird, um Erläuterungen zu geben und Aufträge entgegen zu nehmen. Echzell am 20. Febr. 1857. Dr. Henkelmann, Vorſteher der landwirthſchaftlichen Schule dahier. Auswanderer 11291 werden jeden Monat am 1. und 15. durch meine Agen⸗ — „ß turen über Bremen nach allen Häfen von Amerika mit guten Poſt⸗ und Segelſchiffen billig befördert. Die Reiſe bis Bremen wird in einem Tag gemacht. Ueberfahrts⸗Verträge können jeden Tag bei mir oder bei meinem Agenten Herrn L. Wißler in Butzbach abgeſchloſſen werden. 8 G. Fr. Schweitzer in Friedberg, General-Agent für das Großherz. Heſſen. Gutta⸗ Percha ⸗ Firniß à Topf In C. Bindernagel's Buchhandlung in 18 kr. Bei Näſſe oder Schnee alles Schuh⸗ Friedberg iſt wieder zu haben: werk waſſerdicht zu machen bei P. F. Offenes Schmittner in Friedberg. 256 Sendſchreiben 5 an ſeine Apfel- Gelee Fa Freunde 133] als Erſatz für Latwerge, iſt in der be⸗ Sigmund Henriei. 1 delikaten AWilheln Fertſch. Preis 15 kr. ei ilhelm Fertſch. ß 5 Geld ⸗ Cours. Ein Knecht, rankfurt, am ebruar 1857 1258] der den Ackerbau verſteht und zugleich 3 1 8 5 mit dem Chaiſen⸗Fuhrwerk umzugehen weiß, Piſtolen.. fl. 9 41-42 findet gegen guten Lohn alsbald eine Stelle. Friedrichs d'or„ 9 535½ 256% Näheres bei Herrn Wilhelm Hanſtein, Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 47-48 Wagner in Friedberg. Rand⸗Ducaten.„ ll 8283 20 Frankſücke„ 9 19¼ 20% Lager von Peru-Guano Engliſche Souverains.„ 11 4044 Preußiſche Thaler... 1259] bei Moſes Mayer, Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 45—½ in Butzbach. 5 Fres.⸗Thaler F 2 20-7 Blaue Carmin⸗Tinte à Fl. 14 tr Ki F ö irchenbuchsauszug. Rothe Carmin⸗Tinte à Fl. 14 kr. ch e 105 bei P. F. Schmittner in Friedberg. 15. Feb. Joh. Martin Scheibel, hbſ. B. J12570 u. Kaufmann, des hſ. B. u. Schloſſermeiſters Georg Scheibel ehl. led. S. u. Chriſtina Maria Margaretha Philippine Sieck, des verſt, hf. B., Küfers und Bierbrauermeiſters Phil. Wil⸗ helm Sieck ehl. led. T. Getaufte. 15. Dem Gr. Kreisbaumeiſter Theodor Juſtus Wilhelm Süffert ein S., Georg Wil⸗ helm, geb. 10. Jan. Beer digte. 18. Dorothea Becker, ehl. T. des hſ. B. u. Taglöhners Thomas Becker II., alt 2 J. weniger 9 T., 1 17. Marktberichte. Friedberg, 20. Februar. Waizen 13 fl. 22 kr.; Korn 9 fl.; Gerſte 7 fl. 55 kr. Grünberg 21. Febr. Waizen 12 fl. 41 kr.; Korn 9 fl. 46 kr.; Gerſte 7 fl. 45 kr.; Hafer 5 fl. 7 kr.; Erbſen 9 fl. 30 kr.; Molter 8 fl. 7 kr.; Kartoffeln 3 fl. 30 kr. Frankfurt, 9. Februar. Beil ebhaftem Ge⸗ ſchäfte Weizen 13 fl. 20 kr.; Korn 9 fl. 30 kr.; Gerſte 7 fl. 50—55 kr.; Hafer 4 fl. 40 kr. Mainz 20. Febr. Waizen 14 fl. 30 kr.; Korn 11 fl. 15 kr.; Gerſte 10 fl. 35 kr.; Hafer 4 fl. 30 kr. Polizei⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 25. Februar. bis 3. März. S l ö Fried. Butz⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg. dach. 5 kr. pf. kr. pf. 1JRoggenbrod, ½ Korn⸗ 0 und ½ Gerſtenmehl 3111 31 2 1 77„ 6 2 61 2 4 1„ 17 12 3112 3 gemiſchtes Brod Tafelbrod) 1 ½Korn⸗ u. ½ Waizenmehlſ 3 3 3 3 2 5. 7 17 7 1 1 4 0 6 7 14 2 14 2 Loth Loth Mis 11 4 114 — Waſſerw eck 14355— 4 — Gemiſchte(Tafel-) Brod 15 115 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch. 14 1(Kuhfleiſch, gemäſtetes 112112 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 10 210 2 1 Schweinefleiſch h. 16— 16— 1 Haͤmmelfleiſch. 1121/2 1 Kalbfleiſc ch 7 2 2 Schaaffleiſch h.. 7——— 1 Wurſt v. blos Schweinen 17— 17— 1 Bratwurſt„ 1 Schwartenmagen. 18— 18— 1 Geräucherter Speck. 3162312 1 Oörrfleiſch.,, 21 2 212 10 Schnee n 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 2272 1„ unausgelaſſen 23 2 23 2 1[Nierenfett 232 23/2 1 0Hammelsfett 16— 1161— Die Großberzoglichen Bürgermeiſter n —.—————— 2—— 1— Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. 97ʃtef meinden Gießen tiren u