Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum et ee Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg.„ 1. 30 kr. Ne 83. Freitag, den 23. Oktober. 1857. Amtlicher Theil. De fffentliche Nachrich Im Jahre 1856/57 ſind an Waiſenhausbüchſengeldern die in nachſtehendem Verzeichniß deſignirten Beträge ein— gegangen, was wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß bringen. Friedberg den 21. Oktober 1857. Ve r z über die vom 1. September 1856 bis 1. September 1857 Großherzogliches Kreisamt Friedberg M in e. e ich niß in dem Büreau des Großherzoglichen Kreisamts Friedberg, ſowie in den Gemeinden des Kreiſes Friedberg eingegangenen freiwilligen milden Gaben fuͤr arme Waiſen. 1) Aus der auf dem Bureau Gr. Kreisamts 16) Ilbenſtadt 1 42 kr. 32) Ockſtadt fl. 19 k aufgeſtellten Büchſe 5 fl. 10, kr. 17) Kirch⸗Goöns„ 48„ 33) Oppershofen 2„ 13½„ 2) Aſſenheim 2, 1½„ 18) Langenhain u. Ziegenderg— 30„ 34) Oſſenheim. 3) Bauernheim—„ 20„ 19) Maibach—„ 36„ 35) Oſtheim 2 4) Beienheim 17% 9„ 20) Melbach—„ 32„ 36) Pobl-Göns—„ 34 50 Bodenrod— 18 21) Münſter—„ 18„37) Rockenberg 3,— 6) Bönſtadt 1% 9„ 22) Münzenberg—„ 33„ 38) Södel 1% 24* 7) Bruchenbrücken 3,—„ 23) Nieder⸗Florſtadt 1% 58„ 39) Staaden 35 8) Butzbach 4% 14½„ 24) Nieder⸗Mörlen 1% 6„ 40) Steinfurt 18% 1* 9) Fauerbach I.—„ 46„ 25) Nieder-Rosbach— 5 46„ 41) Weckesheim 11 10) Fauerbach II. 1% 27.„ 26) Nieder⸗Weiſel 2% 40½„ 42) Wiſſelsheim e 11) Friedberg 20% 3 27) Nieder-Wöllſtadt 2% 3½„ 43) Wickſtadt 1% 48* 12) Gambach 1% 22„ 28) Ober⸗Florſtadt—„ 13„ 44) Wölfersheim 4 A 85 3 8—„ 20„ 29) Ober-Mörlen 3% 18„ 45) Wohnbach 2„ 230% 14) Hauſen mit Oes—„—„ 30) Ober-Rosba. 25 0 15) Hoch⸗Weiſel 275 9» 310 Sber-Wölſßadt N Summa 115 fl. 19 kr. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-⸗Anzeigen. Immobilien ⸗Verſteigerung. e e ee 11676] Montag den 23. November, Morgens um 11 Ubr, werden in hieſigem Rathhauſe 3 eig 35 nachbezeichnete Immobilien, der Frau Georg Görings Wittwe gehörend, einer meiftbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: O.⸗N. Fl. Nr. d.[]Klftr. Großherzoglichen 1 2 328 12,5 Hofraithe in der Stadt, Be Friedberg den 6. In Auftrag ö Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Grdſt. Der Vorſteher Grabgarten an der Set. Ja f boch:; Leonhardskirche,[1728] Künftigen Dienſtag den 27. d. M., desgleichen, daſelbſt.[des Vormittags 10 Uhr, werden auf bieſigem Oktober 1857. Ratbhauſe zwei gemeinheitliche Faſelochſen, welche zur Zucht noch tauglich find, verkauft. Nieder-Wöllftadt den 21. Oktober 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Nieder- Wöllſtadt a See Landgerichts Friedberg Ueber Wiedereinführung der Klaſſenlotterie. Bedenken. (Schluß.) 3 Vom Allgemeinen zum Speciellen übergehend iſt auch die Frage in Erwägung zu ziehen, wie ſich gerade unſer Staat der Lotterie gegenüber verhalten hat? Abgeſehen davon, daß die oben erwähnten Grundſätze über das Spiel in demſelben noch gelten, hat er faſt vor einem Menſchen— alter die damals beſtehende Lotterie abgeſchafft, obgleich dieſelbe ein einträgliches Inſtitut war. Warum? Offenbar aus keinem andern Grunde, als weil ſie der Staat für eine ſeinem rechtlichen Zwecke nicht entſprechende Einrich— tung erkannt hatte. Denn um geringerer Intereſſen willen hätten die damals das Staatsruder führenden Männer ſich ſchwerlich zu einer ſolchen Einbuße am jährlichen Ein— kommen entſchloſſen. Jene— durch die Aufhebung der Lotterie kundgegebene— Anſicht hat aber die heſſiſche Geſetzgebung durch eine ganze Reihe weiterer Geſetze und Verordnungen fortdauernd als richtig anerkannt, indem die Großherzogliche Regierung auch nach dem Aufheben der inländiſchen Lotterie Geſetze gegen die ausländiſchen erließ oder beſtehen ließ und verſchärfte(Geſetz vom 9. December 1834, 22. April 1830, 5. Mai 1837 ꝛc). In dieſen Geſetzen iſt das Lotterieſpielen möglichſt erſchwert, den Collecteuren jede Sicherheit und jedes Klagerecht ent— zogen. Was folgt daraus? Die Großherzogliche Geſetz— gebung hat das Lotterieſpiel für unſittlich erkannt und iſt ihr, ſoweit ſie dies mit Erfolg konnte, entgegengetreten. Daß aber die Geſetzgebung gewichtige Gründe haben muß, wenn ſie dieſen ſo conſequent und energiſch durch— geführten Grundſatz plötzlich umſtoßen, ihre Vergangenheit verleugnen und den entgegengeſetzten zum herrſchenden Prin— cipe erheben will, liegt auf, flacher Hand. Vor Allem müßte man, wenn dies geſchehen ſollte, erkannt haben, daß die Gründe der Aufhebung der Lotterie nicht ſtich— haltig geweſen, daß alſo die Lotterie nicht auf der Erregung und Ausbeutung der menſchlichen Leiden- ſchaften beruhe, nicht unſittlich, nicht ſchädlich ſei, und daß man bisher durch die derſelben bewieſene Feindſeligkeit einen Fehler begangen habe. Wer hat aber das erkannt? Edicetalladung. 11729] Nachſtehend verzeichnete Immobilien ſollen von den Befitzern veräußert werden, ohne daß dieſelben das Eigenthum urkundlich zu er⸗ weiſen im Stande find: A. Gemarkung Aſſenheim: 1) Forſtmeiſter Hofmann's Wittwe, jetzt Erben: Flur I Nr. 156 und 239. Fl. III Nr. 211. Fl. IV Nr. 135. Fl. V Nr. 292. Fl. VI Nr. 48. Fl. VII Nr. 169. B. Gemarkung Bruchenbrücken: 2) Johannes Völker: Flur X Nr. 30. Fl. XIII Nr. 156. Fl. XIV Nr. 28. C. Gemarkung Friedberg: 346 E. Gemarkung Ober- und Nieder⸗ Rosbach: 11) Peter Wehrheim von Rodheim: Flur VI Nr. 248 und 248,5. Fl. XII Nr. 633-635. 12) Philipp Baider: Flur 1 Nr. 4. Fl. IV Nr. 291. F. Gemarkung Ockſtadt: 23) Johannes Fegbeutel Erſter: Flur I Nr. 387. V I9 und 230. VII 286. VIII Nr. 434. XI 472. XII 461. 14) Johannes Fegbeutel(ohne Beizeichen): Flur VI Nr. 476. Fl. XI Nr. 92. Fl. XII Nr. 223. 15) Johannes Eiſners Wittwe von Friedberg, im Grundbuche auf„Nikolaus Strauch Wittwe“ ſtehend. G. Gemarkung Straßheim: 16) Johannes Fegbeutel Erſter zu Ockſtadt: Fl. I Nr. 69. Es ergeht die Aufforderung, etwaige An- ſprüche an dieſe Objekte binnen 6 Wochen dabier geltend zu machen, widrigenfalls obne Rückſicht darauf die Beſtätigung der Veräuße⸗ rungsurkunden, ſo weit erforderlich, nach vorhe⸗ riger Namensberichtigung ſtattfinden und der Eintrag in das gerichtliche Mutationsverzeich⸗ niß verfügt werden wird. Friedberg am 12. Oktober 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg. J. V. d. L: v. Preuſchen, 3) Philipp Heinrich Pfeiffer's Wittwe: Fl. XXVI Nr. 95. Flur II Nr. 312.. 4) Johannes Eiſner's Wittwe: Flur IV Nr. 162. 5) Jacob Walter: Flur II Nr. 537. 1,6 Klafter. 6) Die Judengemeinde: Flur II Nr. 537, 11,5 Klafter. Nr. 496,. Fl. II ö Landgerichts ⸗Aſſeſſor. Verſteigerung von Steinklopfer arbeiten im Baubezirk Friedberg pro 1857. [1713] In den nachbemerkten Terminen, jeden Morgen um 10 Uhr, ſoll das Zerſchlagen de Straßen-Unterhaltungsſteine pro 1857 öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden 7) Iſaae Kaufmann: Flur II Nr. 496./ D. Gemarkung Ober mörlen: 8) Johannes König Erſter: 9) Peter Simmerock Erſters Wittwe: Band XIII 626/121. 10) Johannes König Fünfters Wittwe: 2 88 Band III 127/218 ½. 2 2 2 Band II 255/402, 387/42, 394%, 443/69b 444/73a, 447/84, 459/18 la, 690/148a, 692/156 1 2 726/110a, 818/1340. 30 Mittwoch den 4. November Ilbenſtadt 4 Band III 61/14a, 229/39, 260,9, 365/26, 441/11m, 447/41, 564/9, 588/22a, 760/39, 762/45. 953/7, 98/59b, 1015/51. Band IV 21/8, 52/50 a, 138/11, 138/12, 140/2, 210/½41, 273/10. 487/10, 547/29. Band VI 88/47, 172/87, 35747. Band VII 15/14, 24/61, 142/25, 200/27, 5 6 Band V 109/57, 158,28, 336/7, 351/38 a, 7 Samſtag den 7. November Rödelheim 8 9 Dienſtag den 10. November Altenſtadt 2 Der Verſteigerung 3 8 Namen der Bauauf⸗ 2 ſeher der be⸗ 2 2 treffenden Straßen⸗ 25 a Ort. i ne 2 Montag den 2. November Butzbach Rathhaus 16 Hölzer. Dienſtag den 3. November Nieder-Mörlen Gaſtyaus zum Löwen u 2 Diehl und Weide. Chauſſeehaus Eu 7 Mettenheimer und Donnerſtag den 5. November Nieder- Wöll⸗ Bormuth. ſtadt Gaſthaus zur Waldluſtſ 4 u 5 Götz und Schäfer. Freitag den 6. November Ober⸗Eſchbach Gaſthaus zum Hom⸗ Freitag den 6. November burger Hof 13 Schmidt. Nachmittags 4 Uhr Steinbach Gaſth. zum Schwanen 14 Michel. Gaſthaus zum Frank- furter Hof 15 Lützel. Montag den 9. November Wölfersheim Gaſth. d. Ad. Hofmann 17 Krämer. Gaſthaus zum Adler 8 Dingeldein. 231/90, 265/½5. 10] Mittwoch den 11. November Lindheim Gaſtwirth Koch's Haus 9ul! Donges und Groß. Band VIII 64/24, 92/16, 120/41. 11 Donnerſſag den 12. November Büdingen Saliuenhof 12 Kleyenſteuber. Band IX 249/12, 178/34, 236/83, 369/7, 12 Freitag den 13. November Nieder Mor- i 377/9, 395/29. 4 ſtadt Rathhaus 10 Jäger. Baud X 753/16, 788/9. 89 1/12, 159/8,] 130 Samſtag den 14. November Friedberg Gaſthaus zur Stadt 204/64, 259/%% 406/19, 446/24. ö Frankfurt 3 Kreß. 2 110 0 1 Friedberg den 15. Oktober 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Band XIII 244/19 a, 493/27, 546/5 2a,„ D 57/0, 657/14, 670/35, 205,3. Amelung, Baucandidat. 4. Freilich, die Vertheidiger der Wiedereinführung des Inſtituts übergehen dieſen Punkt ganz mit Stillſchweigen; und natürlich. Es iſt ja darin eine ſogenannte Theorie gelegen, die den heutigen Speculanten und Börſenmännern nur Verachtung einflößen kann. Was führen denn aber ſie für Gründe für ihre Meinung an?— Erſtlich: Andere thuns ja auch und zwar große und civiliſirte Staaten. Der Grund bedarf wohl, wenn man ſich nicht auf den beliebten finanziellen Standpunkt der Neuzeit ſtellen will, keiner Widerlegung. Wenigſtens iſt dem Rechte wie der Moral der Grundſatz gleich fremd: Das was man für Unrecht erkannt hat, deßwegen doch zu thun, weil Andere es thun.— Zweitens: Das Lotterieſpielen kann, da es andere und zwar benachbarte Staaten haben, doch nicht vermieden werden. Mit andern Worten Wenn der Staat ein Unrecht nicht hindern kann, ſo muß er am Unrecht Theil nehmen. Geht das nicht über die Logik der Jeſuiten?— Drittens: Es wird viel Geld im Lande erhalten und für den Staat jährlich 150,000 Gulden ge⸗ wonnen— und das iſt die Hauptſache. Im vorigen Jahrhundert hat man Tauſende von Soldaten nach Eng⸗ land, Oſtindien und Amerika verkauft, und das hat noch viel mehr Geld eingebracht als die Klaſſenlotterie. Iſt es darum wieder einzuführen? Ob der Geſetzgeber nun von dieſen oder andern Gründen ſich bei Einfüßrung eines Inſtituts leiten laſſen ſoll, ob es insbeſondere höhere Rückſichten als die Ausſicht auf vermehrtes Einkommen gibt oder nicht, ob endlich auch in dieſer practiſchen Zeit die kahlen Theorieen noch manchmal in Erwägung zu ziehen ſind, muß ich dem ge⸗ neigten Leſer zu entſcheiden überlaſſen. 1 Verſchie den es. Poetiſche Warnung. Eine ſolche kann man in einem vielbeſuchten Berliner Garten leſen; ſie gilt beſon⸗ ders der raubluſtigen Jugend und lautet: „Die Ihr dieſen Garten beſucht, Reißt nichts ab, nicht Blume und nicht Frucht; Bedenkt, daß Adam einen Apfel nur genommen Und deßhalb aus dem Paradieſe gekommen.“ Rückgabe det 0 ber l. J. bei in Empfang zu 1808 an herbe werden. Wiſſels hel! De 11732] Pfark zu Lardenbach, liche Sicherheit auszuleihen. Luſttragende fand wenden, Lardenba 0 1704] Es e. in und außer Zu v 707] Der o vermiethen un auf Verlangen Friedberg 1703] zu Büt und Krautfaſſer hend L723] Kapit ausgeliehen n Petterw. ——— Ta Tria Einen erg die erge ehen Tanſ ei daſelbſt ea 10 2 f Stunden. 55 Woche 0 ein gütiger 0 In man in Verſteigerung von Schreiner- arbeit. 11730] Montag den 26. Oktober l. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, ſoll zu Maibach die Anferti⸗ gung neuer Subſellien für die Schule daſ., ver⸗ anſchlagt zu 47 fl. 36 kr., unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be— dingungen in Accord gegeben werden. Voranſchlag und Bedingungen liegen bei Unterzeichnetem zur Einſicht offen. Butzbach am 20. Oktober 1857. Der Bezirks⸗Bauaufſeher des III. Bezirks Burk. Obligations ⸗Verlooſung. 11731] Bei der heute ſtattgehabten Verloo— ſung von Partial-Obligationen der Gemeinde Wiſſelsheim wurde von dem Anlehen von 1841 die Nr. 1 mit 100 fl. zur Rückzablung gezogen. Weiter wurde von dem Anlehen von 300 fl. im Jabr 1855 die Nr. 2 mit 50 fl. zur Rück⸗ zahlung gezogen. Die Inhaber obiger Num— mern werden aufgefordert, dieſe Beträge gegen Rückgabe der Obligation bis zum 31. Dezem⸗ ber l. J. bei dem Gemeindeeinnehmer dahier in Empfang zu nehmen, indem vom 1. Januar 1858 an hiervon keine Zinſen mehr vergütet werden. Wiſſelsheim am 5. Oktober 1857. Der Großherzogliche Beigeordnete Ni een dend geen 5550 Gulden 117321] Pfarrkapital ſind aus dem Kirchenfonds zu Lardenbach, ganz oder getrennt, gegen üb⸗ liche Sicherheit und Zinſen am 1. Jan. 1858 auszuleihen. Luſttragende wollen ſich an den Kirchenvor— ſtand wenden, oder an den Unterzeichneten. Lardenbach am 20. Oktober 1857. Der Kirchenrechner Lein. Empfehlung. 1704] Es empfiehlt ſich in allen Putzarbeiten in und außer dem Hauſe Lui ſe ip ee. Zu ver miet hen. 11707] Der obere Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann bis den 1. Dezember, auf Verlangen auch früher, bezogen werden. Friedberg. Wittwe Müller am Mainzerthor. Leere Oelfäſſer L14703] zu Bütten, Pfuhl⸗, Kühl⸗, Sitt⸗, Regen⸗ und Krautfäſſern beſonders geeignet bei W. Hanſtein. Rheinbaieriſche Kaſtanien [1706] bei Wilhelm Fertſch. 1000 fl. 117231 Kapital können aus hiefiger Kirchenkaſſe ausgeliehen werden. Petterweil am 14. Oktober 1837. Weygand, Kirchenrechner. Tanzunterricht. 1720] Einem hochverehrten Publikum in Fried⸗ berg die ergebene Anzeige, daß mein dies jäh⸗ riger Tanz⸗Curſus Montag den 26. d. Mts. daſelbſt beginnen wird.— Preis für 16 Stun⸗ den 2 fl. 42 kr. Der Curſus beſteht aus 48 Stunden. Das Nähere beſagt die im Laufe dieſer Woche circulirende Subſcriptionsliſte. Zu gütiger Betheiligung ladet ganz ergebenſt ein Frau Emilie Pietſch, Tanz⸗ und Anſtandslehrerin. 347 CTF 8 C. BIND ERXACEL-S Buch-& Stein druckerei Friedberg empfiehlt sich zur, sorgfältigen Ausführung aller in ihr Fach 8 i einschlagenden Arbeiten. 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An- und Verkauf aller Staatspapiere [1503] zu dem äußerſten Börſencours durch das Bankgeſchäft von Jacob Strauſt in Frankfurt a. M., Rechneigrabenſtraße 8. 17 57 gen und gemeinnütziger Mittheilungen der verſchiedenſten Art ꝛc. ꝛc. Jedem Quartal wird ein ſchönes und großes Kunſtblatt, deſſen Werth den Pränumerationspreis vollſtändig aufwiegt, beigegeben. Beſtellungen auf das mit dem 1. Oktober beginnende 4. Quartal über⸗ nimmt C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Der beſte Freund an langweiligen Herbſt- und Winterabenden. Damenmäntel [1733 haben wir in großer Auswahl friſch erhalten,, 7 J. Fürth's Erben. — 72 8 1 1— 14* 8 3. Das ſchönſte Journal für Familie und Haus! 8 3[1702] Das im Verlage der R. Hennings'ſchen Buchhandlung in Leipzig er⸗ 8 = dſcheinende 5 2 2* 2 SS. — 82** 5* 5—J* 1 S. 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November fährt mein Omnibus nach Ortenberg. mögen ſich bis dahin bei mir melden. Abgang Die Mitfahrenden Spezereiwaaren, Tabaken, Cigarren, Näh-⸗, Strick- und Stickgarn, Beſatz- und Morgens präctes 5 Uör. Preis à Perſon 3 10 ſonſtigen dahin einſchlägigen Artikeln, einer Parthie Weſten- und Hoſenſtoffen, Halsbinden, Futterzeugen, Häckelnadeln, mit und ohne Etuis, Papeterien, Schreib— materialien, Parfümerien, eine große Parthie div. Korkſtopfen, Porzellan- und Glaswaaren u. dgl. m. gegen Baarzahlung zu herabgeſetzten Preiſen aus. Bei Abnahme von Parthien ſehr billige Preiſe. Nauheim den 18. Oktober 1857. Hermann Auffarth. Nachkirchweihfeſt zu Reichelsheim 117351 Sonntag den 25. d. M., wobei ein vorzüglicher 18571 Wein in Zapf genommen wird. Hierzu ladet freundlichſt ein und ſiehet zahlreichem Beſuche entgegen Conrad, im Naſſauerhof. Local⸗ Veränderung. 1736] Mein Colonialwaaren-Geſchäft habe ich vom 18. d. Mts. an aus der Kaufhalle Nr. 8 in meinen Neubau, Eck des neuen Marktplatzes Nr. 259, ver- legt und empfehle bei dieſer Veranlaſſung mein vollſtändig aſſortirtes Lager in allen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln, ſowie mein Porzellan- und Glaswaaren-Geſchäft unter Zuſicherung reeller und guter Bedienung. 6 Nauheim im Oktober 1857. F. 1. Henkel. Geſchäfts⸗ Uebernahme. 11737] Ich beehre mich anzuzeigen, daß ich mein ſeit Jahren beſtehendes Stickerei⸗, Garn⸗& Merceriewaaren⸗Geſchäft, Kurſtraße Nr. 180, F. W. Henkel käuflich übergeben habe. Für das mir geſchenkte Vertrauen dankend, bitte ich daſſelbe auf meinen Sohn übertragen zu wollen. Karl Henkel's Wittwe. an meinen Sohn Bezugnehmend auf obige Annonce meiner Mutter, erlaube ich mir mein Stickerei, Mereerie- und Garnwaaren⸗Geſchäft, verbunden mit meinem früheren Geſchäft, unter Zuſicherung billigſter und aufmerkſamſter Be⸗ dienung aufs angelegentlichſte zu empfehlen. Nauheim im Oktober 1857. FJ. W. Henkel, Eck des neuen Marktes Nr. 259. Heinrich Wa as. Empfehlung. [17391 Unterzeichnete empfiehlt ſich unter Zu⸗ ſicherung ſolider Arbeit im Anfertigen von Her⸗ renhemden, ſowohl in als außer dem Hauſe, beſtens Friedberg. Liſette Scheuermann. Ein gutes Zugpferd und einen zweiſpännigen Wagen hat F r. Neuß [1740] zu verkaufen Zu vermiethen. [1741] Der obere Stock bis Anfangs Dezember beziehbar, ſowie ein vollſtändiges Logis gleicher Erde, welches gleich bezogen werden kann, zu vermiethen bei Nes Braunſchweiger Flachs 1699] bei Wilhelm Fertſch. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 21. October. 1857. Pesto eure n e. fl. 7 Friedrichsdir 9 53½—54½ Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 41-42 77 Rand⸗Ducaten. e 5 29 0, 20 Frankſtücke„ 9 17%—-187/ Engliſche Souverains. 11 36-40 Preußiſche Thaler 5 ꝑ— Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 44%-45 5 Frcs.⸗ Thaler„ 220 Kirchliche Anzeigen. 20. Sonntag n. Trin. den 25. Oktober. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Baur. g Erntedankfeſt. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Stadtpfarrer Baur. (Abendmabl.) Nachmittags: Herr Candidat Sackreuter. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Herr Stadtpfarrer Sell. Nachmittags: Herr Candidat Welcker. Der Vormittagsgottesdienſt wird von jetzt an den Winter hindurch wieder um halb zehn Uhr anfangen. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur; Hermann Schimpff. (Hierzu Beiblatt Nr. 13). intereſſ In Großherzog ſämmtlicher duſtrie in d. blikum g. 1 Als E Obſt jeder! bake in Mehl, ſodann land techniſche Inden einladen, b von deren werden wi Bei werden, u Ueb. Da Con manns G. Ni. Sliftungen niß des Jas daſigen Arn zu Mainz Chriſtoph, St. Steph. der Armen Mich. Wei Sponsheim an Geyl 1 kü Gehl, Elſabeth, 9 Karl, von! niß dis Ea 200 fl. an ir aul 0 und Lißkaf es Salom gemeinde 0