Wiw. sir ch Il. k 1 a K 7 neigen. den 19. Juli. Startpfarret Seel tadtkirche: e um i nüde i aber in der „ie allgemein „ u dieſem 4 10 onen Bei⸗ dadin zielende bei dieſer dn Schickſale aſetet Stadt 170 an den ge⸗ Beranſtaltung Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt bezogen 30 kx. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ paltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden erſten Zeilen zu⸗ ſammen 7 kr. N. 56. Dienſtag, den 21. Juli. 1857. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Aufſtellung der Viebſtandstabellen. a Indem wir Sie benachrichtigen, daß ſich der ermittelte Durchſchnittspreis ber 5 Pferden auf 146 fl.; Fohlen auf 74 fl.; Bullen auf 89 fl.; Ochſen auf 99 fl.; Kühen auf 70 fl.; Rinder b auf 39 fl.; Schweine auf 12 fl.; Ziegen auf 6 fl.; Eſel auf 19 fl. ſtellt, ſehen wir nunmehr der Einſendung der vorſchriftsmäßigen Viehſtandstabellen, welchen die obigen Durchſchnitts— preiſe zu Grunde zu legen ſind, umgehend entgegen. Friedberg den 18. Juli 1857. In Verhinderung des Kreisraths: de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Polizeiliche Bekanntmachung. Es iſt zu unſerer Kenntniß gelangt, daß in neueſter Zeit Seitens mehrerer hieſigen Einwohner Uebertretungen der Art. 299 bis 309 des Polizeiſtrafgeſetzbuches, insbeſondere die geſundheits polizeilichen Vorſchriften betreffend, dahier vorgekommen ſind, ohne daß eine Strafanzeige haͤtte begründet werden können. Wir ſehen uns deßhalb veranlaßt, die hieſigen Einwohner wiederholt vor den geſetzlichen Strafen zu warnen, indem wir nachſtehend einen Abdruck der hier einſchlägigen Artikel des Polizeiſtrafgeſetzbuches wörtlich folgen laſſen und noch bemerken, daß das Aufſichtsperſonal angewieſen iſt, alle wiederkehrenden Uebertretungen unnachſichtlich zur Beſtrafung zur Anzeige zu bringen. Friedberg am 15. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg als Localpolizei-Verwaltung Ben dee r. Art. 299. Wenn ein Stück Vieh(Rindvieh, Pferde, Eſel, Schweine, Schaafe, Ziegen) gefallen(verendet) oder getödtet worden und das Fleiſch davon an ſich ungenießbar oder für ungenießbar erklärt worden iſt, ſo iſt deſſen Eigenthümer, bei Vermeidung einer Strafe von 30 kr. bis 5 fl., verpflichtet, innerhalb 6 Stunden bei warmer und innerhalb 12 Stunden bei kalter Witterung nach dem Verenden oder nach vollzogener Tödtung eines ſolchen Stücks Vieh, davon dem Waſenmeiſter, oder wo ein ſolcher nicht vorhanden, dem mit deſſen Ge—⸗ ſchaften von der Polizeiverwaltungsbehörde Beauftragten die Anzeige zu machen. Art. 300. Das in Folge einer anſteckenden Krankheit gefallene oder getödtete Stück Vieh darf nur von dem Waſenmeiſter oder deſſen Stell⸗ vertreter mittelſt eines ausſchließlich hierzu beſtimmten Karrens oder einer ſolchen Schleife auf den Waſenplatz gebracht werden, was alsbald nach der in Gemäßheit des vorhergehenden Artikels zu machenden Anzeige geſchehen muß. Andern Perſonen, namentlich dem Eigenthümer des Viehs, iſt die Vornahme dieſes Geſchäfts, bei Vermeidung einer Strafe von 1 bis 5 fl., im Allgemeinen unterſagt und nur dann ge⸗ ſtattet, wenn es von dem Waſenmeiſter oder deſſen Stellvertreter nicht binnen 2 Stunden nach der in Gemäßheit des vorhergehenden Artitels zu machenden Anzeige vollzogen wird. Auch in einem ſolchen Falle darf jedoch das gefallene Vieh, bei Vermeidung einer Strafe von 5 bis 10 fl., an keinen andern Ort, als den ausſchließlich dazu beſtimmten Waſenplatz gebracht werden. Art. 301. Bei Vermeidung einer Strafe von 3 bis 10 fl. darf ohne ausdrückliche Erlaubniß des Sanitätsbeamten das an einer an⸗ ſteckenden Krankheit gefallene Stück Vieh nicht abgeledert, es muß vielmehr mit allen ſeinen Theilen verſcharrt werden. Art. 302. Wer Beſtandtheile eines an einer anſteckenden Krankheit gefallenen Stücks Vieh, namentlich Haut und Hörner, an Andere abgibt, wird mit 3 bis 50 fl. beſtraft. Art. 303. Iſt ein Stück Vieh nicht in Folge einer anſteckenden Krankheit gefallen oder getödtet worden, ſo muß ſolches von dem Eigenthümer, bei Vermeidung einer Strafe von 1 bis 10 fl., binnen 12 Stunden bei kalter und binnen 6 Stunden bei warmer Witterung auf dem im Art. 300 bezeichneten Karren oder der Schleife auf den Waſenplatz gebracht werden, wenn er es nicht vorzieht, es durch den Waſenmeiſter dahin bringen zu laſſen. Der Eigenthümer eines ſolchen Stücks Vieb darf daſſelbe ſelbſt abledern und verſcharren,(vorausge- ſetzt, daß er dieſes Geſchäft nicht dem zu deſſen Vornahme verpflichteten Waſenmeiſter überlaſſen will) auch die Haut, Haare, Fett, Hörner, Hufen, Klauen und Sehnen von dem Vieh zurückbehalten; das Abledern darf aber, bei Vermeidung einer Strafe von 3 bis 10 fl., nur auf dem Waſenplatze und nur in Gegenwart des Waſenmeiſters oder deſſen Stellvertreters oder in deſſen Ermangelung in Gegenwart des hiermit Beauftragten ſtatt finden. Mit Erlaubniß der Polizeiverwaltungsbehörde kann jedoch ein nicht in Folge einer anſteckenden Krankheit gefallenes oder getödtetes Stück Vieh auch an einen anderen, dem Eigenthümer zur Verfügung ſtehenden, Ort gebracht und daſelbſt abge- ledert werden. Art. 304. Fleiſch darf in keinem Falle von dem gefallenen oder wegen anſteckender Krankheit getödteten Stücke Vieh zurückbehalten werden, bei Vermeidung einer Strafe von 3 bis 10 fl. i 5 g. Art. 305. Die Gruben, in welche das in den Art. 299 bis 301 bezeichnete gefallene oder getödtete Vieh verſcharrt wird, müſſen ſo tief gegraben werden, daß die Erdbedeckung über das darin verbrachte Stück Vieh mindeſtens 5 Fuß hoch ift. Zuwiderhandlungen werden mit 1 bis 3 fl. beſtraft. 2 f 0 5 1 Art. 15 Der Waſenplatz darf, bei Vermeidung einer Strafe von 1 bis 3 fl., nicht beweidet werden. Bei gleicher Straſe iſt es unterſagt, Vieh darüber zu treiben. 3 8 Art. 105 Wer 115 beſondere polizeiliche Erlaubniß thieriſche Cadaver oder Körpertheile davon, welche auf dem Waſenplatze ver— ſcharrt find, wieder ausgräbt, verfällt in eine Strafe von 3 bis 10 fl. N a. Art. 308. Zur Zeit herrſchender anſteckender Viehkrankheiten können wegen Zuwiderhandlungen gegen Art. 299 bis 307 Strafen bis zu 50 fl. erkannt werden. 4. ü 1 b 4 0 Art. 309. Crepirte oder getödtete Hunde und Katzen, ſowie crepirte neugeborene Schweine(Ferkel) und anderes dergleichen kleines Vieh müſſen von deren Befitzern oder in deren Auftrag von dem Waſenmeiſter oder deſſen Stellvertreter entweder auf dem Waſenplatze oder 238 an einem andern dem Eigenthümer zur Verfügung ſtehenden Orte binnen 24 Stunden in Gruben, bei Vermeidung einer Strafe von 30 kr. bis 5 fl., verſcharrt werden. Bei Strafe von 30 kr. bis 5 fl. iſt es verboten, dergleichen kleines Vieh in das Waſſer zu werfen. Iſt ein Hund an der Wuth(Waſſerſcheu) crepirt, oder wegen deren Ausbruchs getödtet worden, ſo muß deſſen Verſcharrung dem Waſenmeiſter überlaſſen werden, bei Vermeidung einer Strafe von 3 bis 10 fl. Bekanntmachung, betreffend die Bearbeitung eines Gewerbe- und Handels-Adreßbuchs für das Großherzogthum Heſſen. Das Bedürfniß eines Gewerbe- und Handels- Adreßbuchs für das Großherzogthum hat ſich in neueſter Zeit ſehr fühlbar gemacht. Der Ausſchuß des Großherzoglichen Gewerb-Vereins hat daher beſchloſſen, das Material hierfür zu ſammeln, zu ordnen und dem hiernach gedruckten Adreßbuch, auch in weiteren Kreiſen, die möglichſte Ver— breitung zu verſchaffen. In das Gewerbe- und Handels-Adreßbuch ſollen alle Geſchäftsfirmen aufgenommen werden, deren Leiſtungen von allgemeiner induſtrieller Bedeutung ſind; alſo alle diejenigen Geſchäftsadreſſen, deren Erzeugniſſe durch den Handel zum Vertrieb gelangen, oder die als Hülfsgewerbe einzelner Fabrikationen erſcheinen. Zur Aufnahme nicht geeignete ſind die Adreſſen derjenigen Handwerker, welche ausſchließlich für den Localbedarf arbeiten. Der Umterzeichnete erſucht hiernach die inländiſchen Fabrikanten, Handel- und Gewerbtreibende, der Centralſtelle des Großherzoglichen Gewerb-Vereins ihre genauen Geſchäftsfirmen, mit Angabe der von Ihnen fabricirten Induſtrie— Erzeugniſſe, oder der Fabrikate, womit ſie Handel treiben, möglichſt bald mittheilen zu wollen. Die Centralſtelle des Großherzoglichen Gewerb-Vereins wird ihrerſeits Alles thun, was zu einer möglichſt voll— ſtändigen Sammlung der bemerkten Adreſſen führen kaun; diejenigen Gewerbtreibenden aber, welche die gewünſchten Mittheilungen zu gehöriger Zeit zu machen verſäumen, werden es ſich dann ſelbſt zuzuſchreiben haben, wenn ſie ihre Adreſſe im Gewerbe- und Handels-Adreßbuch nicht aufgeführt finden. Der Großherzogliche Präſident des Gewerb-Vereins. Darmſtadt den 2. Juli 1857. Geck h ar d Fink. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Eddie a len dung. 11162] Nachdem Georg Scheller von Gonzen⸗ heim ſein Zah lungsunvermögen angezeigt hat, ſo werden hiermit alle diejenigen, welche An— ſprüche irgend welcher Art an denſelben zu haben vermeinen, hiermit aufgefordert, ſolche im Termin: Dienſtag den 18. Auguſt 1857, Vormittags 9 Uhr, ſogewiſſer entweder in Perſon oder durch ge⸗ hörig bevollmächtigte Stellvertreter anzumelden und auszuführen, als die Nichterſcheinenden von der vorhandenen Maſſe werden ausgeſchloſſen werden. Der Präcluſibbeſcheid wird auf der Gerichtsſtube eröffnet. Homburg den 25. Juni 1857. Landgräflich Heſſ. Juſtiz⸗ Amt F. C. Stäubeſandt. übrigens nur 11184] In Sachen der Genofeva Herold zu Hünfeld, Klägerin gegen die Erben des Con⸗ rad Wieſer, als: Peter Wieſer, Anton Wieſer und Friedrich Wieſer, alle von Hirzbach, jetzt unbekannt wo? abweſend, Verklagte, wegen Forderung und Arreſt,— hat die Klägerin gegen die Verklagten die Klage angeſtellt: Dieſe und ihr Bruder Johannes Wieſer in Fulda ſeien die Brüder des verſtorbenen Con⸗ rad Wieſer von Hirzbach, ſeien als deſſen ge— ſetzliche Erben berufen, und hätten die Erbſchaft angetreten und Johannes Wieſer ſie ausge- ſchlagen. Der Verklagten genannter Erblaſſer ſei der Vater ihrer am 22. Februar 1853 außerehelich gebornen Tochter Katharine, und ſchulde ihr für daſſelbe die herkömmlichen Ali mente mit 17 Sgr. 2 pf. monatlich von des Kindes Geburt bis zum vollendeten 12. Lebens⸗ jahre, 5 Thlr. 21 Sgr. 5 pf. Kindbettskoſten und 17 Thlr. 4 Sgr. 3 pf. für den Kranz, ferner an baarem Gelde 36 fl., 10 fl. und 56 fl., überhaupt 168 fl. oder 96 Thlr., welche ſie ihm in 1853 und 1854 mit dem Auftrage gegeben habe, dieſe Beträge in die Hanauer Sparkaſſe für ſie zu bezahlen, und welchen Auftrag er nicht erfüllt habe. Sie hat gegen die Verklagten die ſämmtlich genannten Be— träge eingeklagt und zum Beweiſe der Klagbe— hauptungen als Zeugen den Herz Schwarz- ſchild, den Bierwirth Peter Wilhelm Gerhardt und den Schuhmacher Jean Klee von Hanau benannt, und hülfsweiſe den Verklagten den Eid zugeſchoben. Da der Verklagten Aufenthaltsort unbekannt iſt, ſo werden ſie öffentlich vorgeladen, auf den dargeſtellten Klaginhalt, im Termin den 7. Auguſt d. J., Morgens 10 Uhr, Contumacir-Zeit, beim Nachtheile Eingeſtändniſſes und der Aus⸗ ſchließung gehörig zu antworten, und den Be— weis etwaiger Einreden anzutreten. Zugleich werden ſie benachrichtigt, daß alle in dieſer Sache künftig zu erlaſſenden Verfü— gungen und Entſcheidungen behufs ihrer Ver⸗ kündigung vor dem Gerichtszimmer werden au⸗ geſchlagen werden. Windecken am 4. Juli 1857. Kurf. Heſſ. Juſtiz-Amt Theiß. vt. Kochler. Immobilien ⸗Verſteigerung. 11213] Donnerſtag den 23. l. Monats, Morgens 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die den Peter Damm'ſchen Erben gehörenden Immobilien einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgefetzt, als: Gemarkung Friedberg: O.⸗Nr. Fl. Nr. d. Gr.[Klftr. U 2 488 18¼ĩ0 Hofraithe in der Stadt, gibt adge⸗ loſte Tilgungs⸗ rente 2 fl. 42 kr. Grabgarten an der Fauerbacher Straße, Gemarkung Ockſtadt: 83 8 52 10 Acker, Gewann im Ried an Georg Wagners Wtw. Gemarkung Fauerbach II.: O.⸗N. Pag. u. Nr. Rth. 4 475 8 22½ Acker in den Brücken⸗ gärten. Friedberg den 15. Juli 1857. In Auflrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher r dhe 2 2 39 82 Materiallieferungen für das Großherzogliche Braunkohlenbergwerk bei Dorheim. 11202] Die Lieferung folgender Materialien nämlich von I. Floßholz: 152 Böden 10. Stämme, 24 7. 9.. 4„ 8. 5 II. Bretter ꝛc. 2 Stück ſchmaler Schreinerdiele, 200„„ Dachdiele, 60 breiter Doppeldiele, 400„ Latten. III. Schachtpfähle: 24000 Stück 47 langer eichener Schachtpfahle. IV. Fettwaaren: 800 Maas Rüböl und 80 Pfund Talg ſoll Dienſtag den 4. Auguſt d. J. auf dem Summiſſionswege vergeben werden, Die Summiſſionen müſſen an genanntem Tag längſtens bis Vormittags 10 Uhr Verſfiegelt, frankirt und mit der Aufſchrift„Lieferungen Bon betreffend/ verſehen, an unterzeich⸗ nete Behörde abgegeben ſein, indem ſpäter ein⸗ laufende nicht berückſichtigt werden können; die erſchienenen Summittenten. Die Bedingungen, unter welchen die Liefe⸗ rung vergeben wird, können vom 27. Juli an, zu den gewödulichen En ſchäftsſtunden hier ein⸗ geſehen werden. Dorheimer Bergwerk den 9. Juli 1857. Giroßherzogliches Bergamt Dorheim Ja den Be kann km ach g. 11244] Die im hiefigen Gemeindewalde in verſchtedenen Diſtrickten am 15. d. M. abge⸗ haltene Holzoerſteigerung iſt genebmigt und der erſte Fahrtag auf den 23. d. M. feſtgeſetzt wor⸗ den. Fahrtage find: Dienſtag und Donnerſtag von 7 bis 11 Uhr Vormittags. Wegen Stand dieſes Holzes bat der Steigerer einen Tag vor der Abfahrt dies dem Forſtwarten Köhler an⸗ zuzeigen. 9 Obermörlen am 16. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen Scheibel, Beigeordneter. Eröffnung derſelben erfolgt in Gegenwart der 1 B el 20 Lon, 1 drug, ht der Mal kommen: 5 a. für gewe 2 Shr. b. für Eilg was hiermit durch ſich g zu 9 7 pol. ö ments für die Kenntniß geb Gießen — e [127 S. werden nach Gemarkung kommende Ober⸗Rosba Accord gegel A. b 1) die jährl. tung der 2) S Colt. zu fahre 3) dieſen ſchlagen 4) 6 Cöllftr zu fahren 0) dieſe zu! 6) Meſſen! Und der B. bett. 1) Plauig ſtrung d 2) Fahren der Ch J. Hen 1) Manlr⸗ Trarbeit 2) Miert D. Exbau 1) Mauer ) Lieferung, Bütten! und J erzu Friedhe 9 E ſſen in negeg * ell 5 eſter Material 95 3 Ver⸗ tun ungen von en H 0 l* andel ungen T Materia . N. adgt⸗ e a det Fot wotr⸗ Heſchi. 7 Donnerſtag en Stand einen Tag der 4 Keller Au-; . Edictalladung. 11245] Nachdem ſich aus dem über den Nach⸗ laß des hieſigen Bürgers Bernhard Salz⸗ mann 1. aufgenommenen Inventare eine Ueber⸗ ſchuldung deſſelben ergeben hat, ſo iſt ſumma⸗ riſche Liquidation der Forderungen und zum Versuche der Güte Behufs Abwendung des förmlichen Concurſes Termin auf: den 10. k. M., Vormittags 8 Uhr, vor das unterzeichnete Gericht beſtimmt worden. Es werden deßhalb alle diejenigen, welche an jenen Nachlaß Anſprüche zu machen haben, hiermit aufgefordert, dieſelben in dieſem Termin perſönlich oder durch einen gehörig legitimirten Bevollmächtigten unter Vorlegung der etwaigen Beweisurkunden anzumelden und den Gütever⸗ ſuch zu erwarten, unter dem Rechtsnachtheile, daß die nicht erſcheinenden chirographariſchen Gläubiger als dem Beſchluſſe der Mehrheit der chirographariſchen Gläubiger zuſtimmend werden angeſehen werden. Nauheim am 13. Juli 1857. Kurfürſtliches Juſtizamt Kröber. vt. Burhenne. Bekanntmachung. 11246] Vom 1. Auguſt d. J. an ſind die ge⸗ ringſten Frachtbeträge, welche im inneren Ver⸗ kehr der Main⸗Weſer⸗ Bahn zur Erhebung kommen: a. für gewöhnliches Frachtgut: 6 kr. reſp. 2 Sgr. b. für Eilgut: 12 kr. reſp. 3½ Sgr. was hiermit unter Bezugnahme auf die bier⸗ durch ſich abändernde zuſätzliche Beſtimmung zu§ 7 pof. 3 des Ark. 52 des Betriebsregle⸗ ments für die Main⸗Weſer⸗Bahn zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Gießen den 15. Juli 1857. Großherzogliche Direktion der Main⸗Weſer⸗Bahn. Laubenheimer. Arbeitsverſtei gerung. [1247] Samftag den 25. Juli, Vormittags 10 Uhr, werden nachſtehende, in der gemeinſchaftlichen Gemarkung Ober- und Nieder-Rosbach vor⸗ kommende Arbeiten auf dem Rathhauſe zu Ober⸗Rosbach an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. A. betr. die Vieinalwege: 1) die jährl. Unterhal⸗ tung derſelben Voranſchl. 65 fl. 14 kr. 2) 8 Cbklftr. grob. Kies zu fahren„ 80„— 1 3) dieſen Kies zu ſchlagen* 40„ 4) 6 Cbklftr. Steine zu fahren„ 90—„ 5) dieſe zu ſchlagen„ 90„—„ 6) Meſſen des Kieſes und der Steine„ 14„„ B. betr. den Weg nach dem Sauer- brunnen: 1) Planirg. u. Chauſ⸗ ſirung deſſelben 2) Fahren u. Meſſen der Chauſſeeſteine„ 226 30„ C. Herſtellung des Lachenwegs: 1) Planir⸗ u. Chauſ⸗ ſirarbeit Voranſchl. 48 fl.— kr. 2) Mater.⸗Lieferung„ 84„— PD. Erbauung einer Brücke bei Nie⸗ der⸗ Rosbach: 1) Maurer-Arbeit Voranſchl. 60 fl.— kr. 2) Lieferung von 12 Bütten Kalk, Sand und Maurerſteinen hierzu„. Friedberg den 18. Juli 1857. Der Bezirks⸗Bauaufſeher Schneider. Voranſchl. 200 fl.— kr. 1 412527 239 Arbeits verſteigeruang. [1248] Montag den 27, d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem bieſigen Rathhauſe verſchiedene Gemeindebauarbeiten, als: Maurerarbeit veranſchlagt zu 53 fl. 32 kr. Zimmerarbeit„ Dr Schreine rarbeit 1„ 6„ 6„ Schloſſerarbeit 7 i, 16„ Weißbinderarbeit„„ 68„ 6„ Glaſerarbeit 5 e 52 Dachdeckerarbeit*„ 5% 34% an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Stammheim am 15. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Stammheim e Bekanntmachung. Freitag den 24. Juli d. J., [1249 Morgens 7½ Uhr beginnend, werden in dem bei Sberrosbach gelegenen Do⸗ manialdiſtrict Kellerberg der hieſigen Ober⸗ forſterei: 1615 Gebund Ginſtern zu Backholz, an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Ober ros bach den 16. Juli 1857. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bin gmann. fein. Donnerſtag den 23. Juli l. Is., [1250] werden in verſchiedenen Diſtrikten 21½ Stecken Eichen- und Nadelprügelholz, 87 n Aſpen⸗Stockholz, 1175 Stück Eichen⸗ und Kiefernreiſer⸗Wellen, 8 Kiefernſtämme— 203 Cub.-Fuß und 1500 Stück Kiefern-Baumſtüßen an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Die Verſteigerung beginnt Vormittags 8 Uhr nächſt dem Straßheimerhof am Bornwäldchen. Ockſtadt den 18. Juli 1857. Freiherrlich v. Franckenſtein'ſches Rentamt Tröſſch Bekanntmachung. [1251] Die am 14. d. M. im hieſigen Ge⸗ meindewalde, Diſtrikt Alterhaag und Reſerve⸗ ſchlag abgehaltene Holzverſteigerung iſt geneh⸗ migt und der erſte Fahrtag auf den 24. d. M. feſtgeſctzt worden. Fahrtage ſind: Montag, Mittwoch, Freitag und Samſtag von 7 bis 11 Uhr Vormittags. Obermörlen am 16. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen Schweitzer. Holzverſteigerung. Montag den 27. Juli, Vormittags 8 Uhr anfangend, ſollen im hieſigen Gemeindewald in verſchiedenen Diſtricten nachſtehende Holzſortimente verſteigert werden. 2237 Gebund Heiden- und Ginſtern⸗Wellen, 650 Stück Baumſtützen und 200 Wellen-Reisholz. Die Zuſammenkuuft iſt auf der Sang vor dem Wald. Niederrosbach am 18. Juli 1857. Großherzogliche N Niederrosbach o ſt. Empfehlung. [1193] Unterzeichneter empfiehlt ſich im Ver⸗ fertigen von Feuerwerk, ſowie von bengaliſchen Flammen und verſpricht beſte Bedienung und gute Waare. Ehr. E. Friedel, Feuerwerker, Frankfurt a. M., kleine Mainzergaſſe W. Eine gußeiſerne Druckpumpe 1123 10J bat in Auftrag zu verkaufen E. Müller in der Uſagaſſe. reer L222] beſtebend aus Stube, Kammer, Keller und Boden, iſt für eine ſtille Hausbhaltung zu vermiethen. Joh. Fillmar. Ge ſu ch. [1209] Man ſucht für eine Nervenleidende in der Wetterau oder bei Darmſtadt eine ſtille Wohnung von zwei ſonnigen, in einander gehen— den Zimmern, ein jedes mit einem im Zimmer zu heizenden Ofen und einem beſonderen Aus⸗ gange verſehen, auf dem Lande in einer ſtillen, kinderloſen— wo möglich Förſters- oder Pfar⸗ rersfamilie— welche einen Garten beim Hauſe haben— nebſt Verköſtigung für ſie und das Mädchen, welche ſie zu ihrer Pflege mitbringen wird. Frankirte Offerten befördert die Exp. Verſtei gerung. [1220] Unterzeichneter ift geſonnen Montag den 27. d. M nachſtehende Gegenſtände, als: 1) 4 Ochſen, 2) 14 Kühe, 3) 7 Rinder, 4) 1 Bullen, 2 Jahre alt, 5) 2 Fohlen, desgl., 6) 1 Pferd(Pony) mit Geſchirr, ſodann eine Parthie gut erhaltene Fäſſer von ein bis drei Ohm haltend, und einige Hanf⸗ und Flachsbrechen und Schwingen, meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung ver⸗ ſteigern zu laſſen. Homburger Hof bei Braunfels den 15. Juli 1857. D. Kanne l. 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[1255] Unterzeichneter erlaubt ſich das längere Beſtehen ſeiner anerkannten Anſtalt zu em⸗ pfehlen, in welche ſowohl Knaben als Mädchen jeden Alters und zu jeder Zeit aufgenommen werden. Bad Homburg am 16. Juli 1857. J. Ra pp, Lehrer der modernen Sprachen und Vorſteber Ein Logis 61256] im zweiten Stock, welches Mitte Ok⸗ tober bezogen werden kann, hat zu vermiethen P. Fal ck. Bhf n 61257] Mehrere Fuder Korn- und Weizenſtrob, ſowie mehrere Wagen guten Dünger bat zu verkaufen Philipp Söllner. 240 Solbad Nuuheim. Jeden Tag im Kurgarten, Morgens und Nachmitiugs, ausgeſuhirt von der Hur lrapelle unten Direction des Herrn Edmund Neumann. Jeden Donnerslag: Bal paré. Ball zu Bad Nauheim. 112581 Auf mehrfachen Wunſch habe ich mich veranlaßt gefunden, Samſtag den 1. Auguſt auf den isr. Feiertag einen Ball in meinem neuen Saale zu veranſtalten. Indem ich höflichſt einlade, füge ich die Bemerkung an, daß ich für gute Muſik geſorgt habe und in wirthſchaftlicher Beziehung Alles zur Be— friedigung meiner werthen Gäſte aufbieten werde. Bad Nauheim den 20. Juli 1857. Daniel Fritz, zur Krone. Emy fehlung. 11259] Unterzeichneter empfiehlt hierdurch den geehrten Herrſchaften und Woh— nungsbeſitzern hier und in der Umgebung ſein neu gegründetes Polſter-Möbel-Lager, beſtehend in Causeuses, Chaiselonges, Divans. Schlafotto⸗ manen, Sophas, großen und kleinen Lehnſtühlen, Sprungfeder⸗ und anderen Matratzen, Drapirungen von Vorhängen, ferner in einer großen Auswahl Bronze⸗Rouleaur und Tapeten, in den neueſten und geſchmackvollſten Deſſins, überhaupt mit allen in ſein Geſchäft einſchla— genden Artikeln und Arbeiten unter Zuſicherung der reellſten und bil— ligſten Bedienung. Nauheim, den 18. Juli 1857. Carl Sprengel, Tapezirer, wohnhaft im Pariſer Hof, 1 Treppe hoch rechts. MWohnungs Veränderung. 112391 Von heute an befindet ſich mein Geſchäftslocal in meinem Hauſe zwiſchen Herrn Kaufmann Hauſtädt und dem Gaſthaus zum Maulbeerbaum, gegenüber den drei Schwertern. Friedberg, 15. Juli 1857. E. Seriba's Buchhandlung. Für die ſchwerbedrängten, entlaſſenen ſchleswig⸗ holſteiniſchen Beamten iſt der Unterzeichneten übergeben worden: Geſammelt bei Gelegenheit der improviſatoriſchen Unter⸗ haltung des Herrn Volkert im Waltz'ſchen Locale mit dem Motto: Der achte Deutſche giebt dem Deutſchen gern! So ſei geſegnet es von Gott dem Herrn. fl. 12. 12 kr.— Die Expedition des Intelligenzblattes. Kirchenbuchsauszug. f Getaufte: 12. Juli. Dem dahier wohnenden B. zu Rodheim, Kr. Vilbel, u. Geometer Johannes Hofmann eine T., Maria Chriſtina Friedericke, geb. 23. Juni. 16. Juli. Dem hſ. B., Bäckermeiſter u. Con⸗ ditor Heinrich Tobias Waltz eine T., Marga⸗ retha Eliſabetha Katharina Maria, geb 18. Geld⸗ Cours. Frankfurt, am 18. Juli 1857. Piſtonn)ß Friedrichsd or 7 9 56½ 57/ Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 48-49 Rand⸗Ducaten. 1 75 30231 ranfücke,„ 9 20½-2ʃ ½ Engliſche Souverains.„ 11 44-48 Preüßiſche Thaleßk?:„,— Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 45-5 5 Frese Thalexßxß eee, Marktberichte. Friedberg 17. Juli. Waizen 13 fl. 20 kr.; Korn 9 fl. 10 kr.; Gerſte 7 fl. 45 kr. Grünberg 18. Juli. Waizen 12 fl. 30 kr.; Korn 9 fl. 28 kr.; Gerſte 8 fl. 17 kr.; Hafer 6 fl. 48 kr; Erbſen 10 fl. 30 kr.; Saamen 20 fl. 30 kr. Frankfurt, 20. Juli. Weizen 12 fl. 15 bis 25 kr. 3 Korn 9 fl.; Gerſte 7 fl. 50 kr.; Hafer 6 fl. 30 kr. Mainz 17. Juli. Waizen 12 fl. Korn 9 fl. 50 kr.; Gerſte 7 fl. 30 kr. 15% fr.; Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 22. bis 28. Juli. 2 a Fried- Butz⸗ „ Brod⸗Preiſe. berg.] bach. * kr. pf. kr. pf. 1 Roggenbrod,/ Korn— 0 und ½ Gerſtenmehl 3e 2 17„„ 5 6 2 6 2 4*„ 7„ii gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 1 ½% Korn- u. ½ Waizenmehlf 3 3 3 3 2 5„„ e 4 5 5„ 14 21142 1 Loth Loth — Melch breed 1 Waffe! 165—(— — Gemiſchte(Tafel-) Brod. 15 11 5 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch h.. 15 2152 1 Kuhfleiſch, gemäſtetes. 12 2122 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 11— 11— Schweinefleiſch. 15 2152 1 Hammelfleiſh. 12 212 2 14 Kalbfleiſchh 0%. 62%/6 2 1 Schaaffleiſch h... 7——— 1Wurſt v. blos Schweinen 17— 17— 1 Bratwurſt„ ee 21 2 1 Schwartenmagen. 18— 18— 1[Geräucherter Speck.. 312 31 2 1 Dörrfleiſc ß. 21 22 2 1 Schinken. 23 2 23 2 1 Schwe ineſchmalz, ausgel. 27 227 2 1„ unausgelaſſen 23 2 23 2 1[Nierenfett.„% 23223 2 1Hammels fett. 16— 116]— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bie mne r: Sei Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. end: 1 0 fen 90 Die na 41 geldſtrafe 0 len wir g then ert Bußba 9 dae 1 Hochweiſel 5) Langenhan 60 Oppershofel Dies. 8) Ostheim 9) Rockenberg Betreffend: Zur 2 herzoglichen Mimiſterial⸗ Die K Fri Betreffend: Nacht für ein Sch Fr betreffe Das 2 Zei sehr fü hierfüt zu breitung zu In de allgemeiner zum Vertri ſind die A Adreſſe im Dar.