dann 2 NN . Oit Nd u N. Ni, * N urs. Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 fr.; durch die Poſt bezogen fl. 1. 30 kr. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. n e Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum ſammen 7 kr. N 91. Freitag, den 20. November. 1857. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-⸗Anzeigen. Pfänderverſteigerung. 11761] Montag den 23. November, Morgens 9 Uhr anfangend, und den folgenden Tag wer— den in hieſigem Rathhauſe die bis zu dieſem Termin die Verfallzeit erreicht habenden und nicht ausgelöſten oder renovirlen Pfänder, be— ſtehend in Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Weiß— zeug, Herren- und Frauenkleidern, öffentlich meiſt— dietend verſteigert. Die Auslöſung und Renovation der Pfänder findet nur an den beſtimmten Tagen, Montag, Mittwoch und Samſtag, ſtatt und wird noch ausdrücklich bemerkt, daß nur bis zum 16. No- vember l. J. die betreffende Auslöſung und Renovation geſchehen kann, da das Pfandlocal vom 17. November bis zum Schluß der Ver- ſteigerung geſchloſſen bleibt. Friedberg den 27. Oktober 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Ben der Bro d⸗ und Oel lieferung. 11847] Montag den 23. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Brodlieferung und un⸗ mittelbar hiernach diejenige des Oels und der Talglichter für die hieſige Garniſon auf das 1. Halbjahr 1858 auf dem Verwaltungsbüreau durch Summiſſion vergeben. Friedberg den 16. November 1857. In Auftrag des Verwaltungsraths: Nico la, Oberquartiermeiſter. Ho lt zii fer ung. 11848] Die Lieferung des Brennholzes für die Garniſon und das Lazareth dahier auf das Jahr 1858 ſoll Donnerſtag den 26. d. M., Vormittags um 10 Uhr, durch Summiſſion auf dem Verwaltungsbüreau hierſelbſt vergeben werden. Friedberg den 16. November 1857. In Auftrag des Verwaltungsraths: Nicola, Oberquartiermeiſter. (Butzbach.) Verkauf getragener Montirungs⸗ u. Reitzeugſtücke. [1853] Montag den 23. dieſ. Monats, Vor⸗ mittags von 8 bis 12 Uhr und des Nachmit⸗ tags von 1 bis 5 Uhr, werden in der hieſigen Reitercaſerne verſchiedene getragene Montirungs- ſtücke, darunter auch Reitermäntel, ſodann ab— gängiges Reitzeug und Caſernerequlſiten gegen Baarzahlung öffentlich verſteigert. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dies in ihren Gemeinden geeignet bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 13. November 1857. In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellar ius, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. [1854] Montag den 23. u. Dienſtag den 24. November l. J., jedesmal von Vormittags 9 Uhr anfangend, werden auf freiwilliges An⸗ ſtehen, erbvertheilungshalber, durch den Unter— zeichneten auf der Seemühle bei Nieder-Rosbach nachbenannte Gegenſtände einer meiſtbietenden Verſteigerung gegen gleichbaare Zahlung, aus— geſetzt, als: 1) 1 Pferd, 2) 3 Kühe, 3) 4 Rinder, worunter 2 Stück 2 Jahre und 2 Stück ½ Jahre alt, 4) 1 großes Schlacht⸗Schwein, 5) 9 Sprenger, 6) 16 Stück Hühner und 1 Hahn, 3 Stück Enten, 7) 1 vollſtändiger Wagen, 8) 2 Pflüge, 9) 2 eiſerne Eggen, 10) 1 kleines Brandweinbrennereigeſchirr, ohne Bütten, 11) 1 Pfuhlfaß, 12) 1 Waſchbütte, 13) 1 Fruchtfegemühle, 14) 2 ſchöne Eichen-Bauſtämme, circa 365 Cubik⸗Fuß, 15) 1 große Quantität Dickwurz, 16) 50 Malter Kartoffeln, 17) 60 bis 80 Centner Grummet, und ſonſt noch mehrere Haus- und Oeconomie— geräthe. Nieder⸗Rosbach am 14. November 1857. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Nieder-Rosbach Der Vorſteher Jo at. Der Häring. (Fortſetzung und Schluß.) Dieſe holländiſchen Barken, eigens für den Härings— fang beſtimmt, heißen„Butizen“(Bäſen), ſind ſehr feſt gebaut, faſt ganz von Eichenholz, mit einem einzigen Maſt und einem großen viereckigen Segel verſehen. Die Form war ſeit Alters her von der Regierung genau vor⸗ geſchrieben; nach holländiſcher Sitte war auf gleiche Weiſe auch die Länge der Netze bis auf die Zahl der Maſchen ſtreng geregelt. So ein holländiſches Häringsnetz hat die ungeheure Länge von 1000 bis 1200 Schritten, und macht, wenn es auf das Schiff gebracht werden ſoll, allein ſchon eine ſchwere Wagenlaſt aus. Es wird entweder von ſtar— kem Hanf oder von grober gelber perſiſcher Seide gemacht, die drei mal ſo lange hält, aber zuvor braun geräuchert wird, damit die Häringe nicht durch die helle Farbe ver— ſcheucht werden. Die Maſchen dürfen nicht allzuklein ſein, um die junge Brut durchſchlüpfen zu laſſen; die Schwe— den und Norweger pflegten auch dieſe mitzufangen und verſchuldeten vielleicht dadurch ſelber die Abnahme der Häringszüge. Noch bis vor einigen Jahren galt bei den Holländern der Johannistag(24. Juni) als der Normaltag für die Abfahrt der Häringsflotte; die vorhergehenden Tage wurden mit Feſteſſen, Trinkſprüchen und Gebeten feſtlich begangen. Gegenwärtig, da die Engländer auch im Häringsfang den Holländern den Rang abgewinnen, ſegelt man jedoch ſchon zu Anfang Juni an die Küſte von Schottland, wo der 3 ö 1——— eigentliche Pöckel- und Tonnenhäring gefangen wird. Im Herbſt wird an der Küſte von Narmouth eine etwas min— dere Sorte gefangen, die gleich an Ort und Stelle einge— ſalzen wird, um dann geräuchert zu werden. Das ſind die bekannten„Bücklinge“ oder„Pöcklinge.“ Endlich wird gegen den Winter hin noch in der Zuyder-See die geringſte Sorte gefangen, die gleich friſch verſpeiſt wird, und da ſie die billigſte iſt, beſonders dem armen Volke zu Gute kommt. Die holländiſche Häringsflotille iſt, ſeit den letzten zehn Jahren von einer Dampfkorvette begleitet, welche die erſten 100 Fäßchen friſch gefangener Häringe in Em— pfang nimmt, um ſie möglichſt ſchnell in den Hafen von Vlaardingen zu führen. Früher wurde die Ankunft der erſten Häringe mit großem Pomp gefeiert; gegenwärtig begnügen ſich die großen Kaufleute vom Haag, von Am— ſterdam und Rotterdam, eine Fahne aufzuſtecken und einen grünen Kranz auszuhängen. Doch wird noch immer der erſte Häring in einem Galawagen zum König gefahren, der für das Geſchenk 500 Gulden ſpendet. Es iſt noch gar nicht ſo lange her, daß reiche Holländer fuͤr die erſten Hͤringe einen Dukaten per Kopf zahlten, und die Kauf⸗ leute im Haag dergeſtalt wetteiferten, die Erſten auf dem Platze zu ſein, daß ſie Boten auf den beſten Rennpferden abſandten, welche dann den erſehnten Fiſch im geſtreckten Galopp überbrachten. Es iſt aber eigen, daß der„Johannistag“ noch im— mer bei den holländiſchen Fiſchern ſein altes Recht behaup⸗ tet, und daß ſie trotz der Erlaubniß, früher die Netze Oeffentliche Aufforderung. [1811] Zu dem Nachlaſſe des Nicolaus 9 Ewald J. zu Ockſtadt gehört u. A. eine 9 0 Hofraithe 242/64 I. 703, die laut Looszettel vom 31. Dezember 1807 demſelben und ſeiner Schweſter Barbara Ewald, ſpäteren Ehe⸗ frau des Martin Thaler käuflich von der Lud⸗ wig Ewalds Wittwe angeſchlagen worden war, im Jahr 1814 aber in das alleinige Eigenthum des jetzigen Erblaſſers übergegangen ſein ſoll. Da dies jedoch urkundlich nicht nachgewieſen werden kann, werden Barbara Ewald oder deren Leibes-Erben, deren Aufenthaltsort nicht ermittelt werden kann, hierdurch aufgefordert, etwaige Anſprüche an jene Hofraithe ſogewiß binnen 6 Wochen dabier geltend zu machen, als ſonſt das alleinige Eigentbumsrecht des N. Ewald I. unterſtellt, die beabſichtigte Uebertragung auf den Sohn Martin beſtätigt und der betr. Eintrag in das gerichtliche Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Binnen gleicher Friſt find auch von Seiten Dritter, etwaige Eigenthumsrechte an 1IV/ꝗ4O2, VII)425, Vis in Ockſtädter Gemar⸗ kung, von denen erſteres Stück noch im Grund⸗ buche auf den Namen des nach Amerika aus- gewanderten Nicolaus Ewald II. ſteht und an Fl. III, IV, Nr. 3, 4, Klafter 867 und 1445,7(Eichenniederwald der Straßheimer Hübner), in der Gemarkung Straßheim, welche ſämmtlich, gleichfalls zum Nachlaſſe des Nicolaus Ewald J. gehören, geltend zu machen, widrigenfalls der deabſichtigten Ver⸗ theilung derſelben, unter Eintrag des Erwerb⸗ titels der Erben in das Mutationsverzeichniß, von Gerichtswegen die Beſtätigung ertheilt wird. Friedberg den 1. November 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg. In Verhinderung des Landrichters: v. Preuſchen, v. Lepel, Landgericht⸗Aſſeſſor. Landgerichts⸗Aſſeſſor. Bekanntmachung. [1866] Samſtag den 5. Dezember, Morgens um 10 Uhr, wird in bieſigem Rathhauſe, das den milden Stiftungen dahier gehörende, in der Gemarkung Dornaſſenheim liegende, 27 Mor- gen, 3 Viertel, 13% Schuh haltende Gut, auf den Zeitraum von 12 Jahren meiſtbietend ver⸗ pachtet. Friedberg den 18. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. 378 Mo biliar⸗Verſteigerung. [1867] Dienſtag den 1. Dezember und die fol⸗ genden Tage, von Morgens 9 Uhr und Nach⸗ mittags von 2 Udr an, laſſen die Friedrich Hilbrecht'ſchen Erben in hieſigem Rathhauſe eine bedeutende Parthie Mobilien, beſtehend: in Kupfer, Meſſing, Zinn, Eiſen, Holzwerk, Commoden, Bettſtellen, Tiſchen, Bettwerk, Weiß. zeug, Kleidungsſtücken, einer Parthie verſchie⸗ dener Fäſſer, worunter ſich ſieben Stückfäſſer befinden, einer Decimalwage und ſonſtige Gegen⸗ ſtände meiſtbietend verſteigern. Nach Beendigung dieſer Verſteigerung kommt eine Scheuer zum meiſtbietenden Ausgebot. Friedberg den 18. November 1857. In Auftrag Großherzoglichen Ortsgerichts Friedberg. Der Vorſteher Bee nid e r. Verſteigerung. [1868] Montag den 30. November, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende, den Alexander Schmidt'ſchen Erben ge⸗ hörende Hofraithe, einer freiwilligen, meiſtbie⸗ tenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Gemarkung Friedberg: O.⸗Nr. Fl. Nr. des[IKlftr. Grdſicks. 1 3 89 17 Hofraithe in der Vor⸗ ſtadt zum Garten. Friedberg den 14. November 1857. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Der Vorſteher Ben dee k. Hofraithe⸗ Verſteigerung an den Wenigſtnehmenden verac⸗ cordirt werden. Friedberg den 18. November 1857. In Auftrag der Lazarethinſpeetion: Hoffmann, Lieutenant. (Butzbach.) Lieferungen an Brod, ge⸗ läutertem Oel, Thran, Stearin⸗ lichtern, Gerſte zu Schroth, Waizen⸗ kleie und Leinkuchen, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten. 1871] Donnerſtag den 26. d. Mts., des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen die oben genannten Lieferungen für die Garniſon Butzbach auf das erſte Halbjahr 1858 auf dem Wege der Sou⸗ miſſion an den Wenigſtverlangenden in Accord gegeben werden. Dies den Intereſſenten mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Bedingungen jeden Tag auf dem Verwaltungsbüreau beſagter Garniſon eingeſehen werden können. Butzbach den 18. November 1857. In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Zu ver kaufen. 11862] Ein fetter geſchnittener Faſelochs iſt zu verkaufen bei Rödgen. Conrad Jehner. Zu der mie bh esn. [1810] Eine Wohnung ebener Erde, welche gleich bezogen werden kann, iſt zu vermiethen. Friedberg. C. Walther, Schreinermeiſter. Bekanntmachung. 11869] Donnerſtag den 26. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen die Lieferungen des gemiſchten Brodes, des Ochſenfleiſches, des geläuterten Brennöls und der Talglichter für das hieſige Lazareth während des 1. Semeſter 1858 auf dem Lazareth-Bureau, unter den daſelbſt zur Einſicht offen liegenden Bedingungen auf dem Soumiſſionswege vergeben werden. Friedberg den 18. November 1857. In Auftrag der Lazaͤrethinſpection: Hoffmann, Lieutenant. Straßenreinigung. 11870] Samſtag den 28. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll auf dem Bureau des hiefigen Militär- Lazareths die Reinigung der Straßen vor den Laza⸗ reth⸗Gebäuden im Jahr 1858 mittelſt öffentlicher [1830] Ein geſpieltes, aber guterhaltenes Forte⸗ piano, von angenehmem gleichmäßigem Ton, ſteht um den Nettopreis von 100 fl. zu ver⸗ kaufen Wallſtraße Nr. 3 in Sachſenhauſen bei Frankfurt a. M. Häringe und Sardellen [1831] bei Friedberg. P. F. Schmittner. Leere Fäſſer, [1832] welche ſich zu Pfuhl⸗ und Regenfäſſern eignen, ſind billig zu haben bei 5 Louis Winheim. ben und Vertrauen den Fang beginnen, fortgeſetzt wird. noch die Milch heimkehrenden Buyſen das Mittelgut—, und Dieſe beiden Sorten werden und dann verpackt und verſandt. Die Engländer, Einſalzens ſeit mehreren Jahren lands. ten Boote, vorgehen, wie die Holländer, können daher nicht auswerfen zu können, doch erſt am 24. Juni mit vollem Glau⸗ der bis zum 16. Juli Die Häringe, in denen weder ſchon entwickelt iſt, gelten für beſonders werthvoll und heißen Jungfern-Häringe, zuerſt und mit möglichſter Eile überſandt werden. bringen dann die Vollhäringe— die Scholhäringe, welche ſchon gelaicht haben— als die niederſte Sorte— nach Hauſe. in Holland friſch geſalzen obſchon ſie es den Holländern noch nicht gleich doch ſchon den Häring viel billiger; dadurch iſt ihr Abſatz bereits ſo groß geworden, daß er das Doppelte des Holländiſchen betr der engliſchen Häringsfiſcherei iſt nati ſchen Küſte, gegenwärtig Wick an der Die ſchottiſchen Fiſcher haben übrigens keine bedeck⸗ ſo weit in die offene See 0 und bei der leichteren Bau⸗ ägt. ürlich an der ſchotti⸗ Nordoſtſpitze Schott— art ihrer Barken auch nicht ſo große der Rogen die Engländer „Matjes,“ die ihre Ausbeute Die 9000 Boote. in der Güte des thun, liefern Der Hauptort phine, Möven alledem doch gefangen wird: und ſchwere Netze ſelber beſäen. in die Tiefe ſenken. ßer und die engliſche Regierung Monopole und Polizeimaßregeln. im Ganzen ſchon betrug 770,700 Tonnen, länder bloß 334,000 Tonnen erreichte die engliſche Fiſcherei faſt die Tonnenzahl von einer Million, und auf die ſchottiſche Küſte allein kamen Iſt der Fang er etwa 120 bis 130,000 Stück Häringe geliefert. Tonne faßt etwa 1000 Stück; ſomit würden allein von den engliſchen und Häringe jährlich gefangen. den übrigen Nationen heure Mengen die Wallfiſche, und Seeadler verzehren, von 100,000 Stück Häringen kaum Einer ſo ſtaunt man billig liche Fruchtbarkeit dieſer gepfluͤgt nun gedüngt zu werden brauchen, nur ſich von Der Rogen eines einzigen Häringsweibchen Dagegen iſt die Rührigkeit viel groö⸗ beſchränkt Niemand durch Im Jahre 1849 hatten 14,962 Fiſcherboote und während die Hol⸗ rechneten. Im Jahre 1856 einer Nacht ergiebig geweſen, ſo hat Eine ſchottiſchen Fiſchern 1000 Millionen Nun berechne man, was von erbeutet wird, dann welche unge— Seehunde, Haiſiſche, Del— und daß trotz über die unerſchöpf— Ackerfelder des Meeres, die nicht 0 en den 2 krach, Verſt 874 Montag! det Behauſung desheim fol baare Zablung d 2 trächtig K! Pagen mit eier! 100 Koche Dickn und eine Quanta Weckes heim 8 W n 9 de! Arae 9 L185] bei feht in ein 1876] In ſehr freque thum Naſſe gen Vorker Menſch un gungen als Nähere hat aber g kann ſchon wenn die 4 So g nehme im kleinen Ar in Ehren, und Gerin fur den A Tiſche des darf, iſt der Fein die Eßluſ iſt ein& Medizin. Fich, der ſelbſt dem der lecker verdaulig nicht gen geräuchel in allen * irdellen Schmittner. ſer, Vinheim. 379 Mobiliar⸗Verſteigerung. 2— [1872] Dienſtag den 24. d. M., des Vormit⸗ V Isk 1 8 18 S tags um 9 Ubr anfangend, wollen die Erben 0 0 en er ur 5* n een ee deen deter en. Vorräthig in E. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. hier folgende Gegenßzände verſteigern laſſen, als: rg dd. See e Volkskalender von Karl Steffens. digen Pflug, 1 Egge, alle Sorten Früchte, 20 Malter Kartoffeln, 1 große Parthie Dickwurz, Koblraben, Weißerüben, Weißkraut, Waizen⸗ geh. 45 kr. ſtroh, K ſtroh, Futt roh, 20 C er—* 0 c ene m and enge Poul Humoriſtiſcher Volkskalend er. und Oeconomie-Geräthe. Dorheim am 17. November 1857. Herausgegeben von Brennecke(A. Hopf). Preis 27 kr. Die Erben. Ii be ae Luſtiger Volkskalender 11873] Ein brauchbares, junges Pferd wird von A. Brennglas(Glasbrenner). Preis 44 kr. billig verkauft. Zu erfragen bei Schmiedmei⸗ ſter Friedrich Ritzel in Friedberg. Ber feigeraun g. Meber's Volkskalender. 11874 Montag den 23. November, werden in der Behauſung des Herrn J. Altvater in Weckesheim folgende Gegenſtände gegen gleich- baare Zahlung verkauft, als: Preis 45 kr. ee 5 2 2 7.* me fi fg dag dne ee Horns Spinnſtube. 200 Körbe Dickwurz, 20 Malter Kartoffeln und eine Quantität Spreu. Dreizehnter Jahrgang.— Mit einem Stahlſtich und vielen Holzſchnitten. Weckesheim. J. Altvater. Preis 45 kr. 8 2 5 U 2 AMum de Jamaica! Der Heſſiſche Hausfreund. Arge de Batavia und feinſte Punſcheſſenzen ö 11875] bei Preis 8 kr. Wubeln Fertſcb. Gu ſtav- Adolph-Kalender. Lehrlingsſtelle in einer Buchhandlung. Preis 8 kr. disze! In einer Buchandlung eines Lundkalender für das Großh. Heſſen. ſehr frequenten Badeortes im Herzog— Preis 4 kr. Derſelbe mit Papier durchſchoſſen, Preis 6 kr. thum Naſſau kann ein mit den nöthi⸗ Wiz ane chr Bersten. Bebi Der Wandersmann. gungen als Lehrling placirt werden. Nähere Auskunft ertheilt die Exp. Preis 4 kr. hat aber auch 20 bis 40,000 Eier, und aus ſolcher Zahl kann ſchon eine gute Nachkommenſchaft hervorgehen, auch wenn die Hälfte der Eier zu Grunde ginge. So gemein nun der Häring auch iſt, ſo wenig„vor⸗ nehm“ im Vergleich mit anderen Fiſchen, ſelbſt mit ſeiner kleinen Anverwandten, der Sardelle: ſo hoch ſteht er doch in Ehren, ſo gerne wird er doch genoſſen von Vornehm und Gering, Reich und Arm. Gleich der Kartoffel, die für den Armen das tägliche Brod bildet und doch auf dem Tiſche des Reichen in dieſer und jener Geſtalt nicht fehlen darf, iſt auch der Häring ein Fiſch für Alle, und wenn der Feinſchmecker ſich an allerlei überfeinerten Genüſſen die Eßluſt verdorben und den Magen geſchwächt hat, ſo iſt ein Stück Häring oder ein Häringsſalat eine wahre Medizin. Der Häring iſt vielleicht der allergeſündeſte Fiſch, der exiſtirt, und ſein vortreffliches Fleiſch bekommt ſelbſt dem ſchwächſten Magen. Friſch gebraten iſt er eins der leckerſten Gerichte, das auch ohne das Seeſalz leicht verdaulich iſt. Aber in wie vielen Geſtalten kann er nicht genoſſen werden! Geſalzen und friſch, gedörrt und geräuchert oder mit Gewürz in Weineſſig eingemacht— in allen Formen und Zubereitungsarten iſt er ein will⸗ kommener Gaſt, und die Thüringer, welche wegen ihrer Härings-Liebhaberei im Mittelalter den Spottnamen „Härings-Naſen“ erhielten, mußten ſich den Spott wohl gefallen laſſen, der zugleich bewies, daß ſie auch gute Trinker waren. Uebrigens mundet nicht bloß Bier und Wein, ſondern ſelbſt das klare Waſſer noch einmal ſo gut, wenn der Sprößling des Salzmeeres den Durſt rege gemacht hat. Wenn Eſſen und Trinken ſchmeckt, iſt auch friſche Kraft vorhanden, um Geld zu verdienen, und ſo wird noch in mancher Gegend des lieben deutſchen Vaterlandes am Sylveſter-Abend ein Häring oder Härings— ſalat verzehrt, damit im neuen Jahre das Geld nicht aus— gehen möge. Bei den altenburgiſchen und lauſitzer Wenden kommt es noch hier und da vor, daß man in der Sylveſter— nacht den Kühen einen halben oder ganzen Häring in einem Strohwiſch zu freſſen gibt, damit ſie das ganze Jahr fette Milch geben. An manchen andern„guten“ Speiſen hat ſich der Menſch ſchon arm gegeſſen, am Häring aber ge— wiß nicht; der hat auch das mit der einfachen Hausmanns— koſt gemein, daß er mäßig und nüchtern erhält. Darum thut der König von Holland recht daran, daß er für den erſten Häring 500 Gulden bezahlt. 380 1877] In der R. Hennings'ſchen Buchhandlung in Leipzig iſt ſoeben erſchienen und in C. Bindernagel's Buchbandlung in Friedberg zu haben: * O ſtin dien und die Engländer. Eine Erklärung der Gegenwart aus der Geſchichte der letzten Jahrhunderte. Von Ignace Sagorszewsky. gr. 12. eleg. broch. Preis 36 kr. Der Verfaſſer, ein polniſcher Flüchtling, der ſeit 1833 in Oſtindien unter den verſchieden— artigſten Verhältniſſen gelebt und ſelbſt faſt 9 Jahre in der Armee der Oſtindiſchen Compagnie gedient hat, giebt hier eine treue und wahrhafte Schilderung des Landes und ſeiner Bewohner, nebſt unpartheiiſcher Geſchichte der britiſchen Herrſchaft in Oſtindien von ihrem Anfang bis zu dem neueſten Drama. 4 Für Jeden, der ſich für den oſtindiſchen Krieg intereffirt, iſt das Büchlein zum Verſtänd— niß der Jetztzeit unentbehrlich! Jußbacher Katharinen--Mlurkt-Dall. 11878] Mittwoch den 25. d. M. iſt wie ſeither und unter den bekannten Be— dingungen Ball in meinem Local. a Zur Theilnahme lade ich hiermit höflichſt ein. Butzbach im November 1857. A. Joutz, im Heſſiſchen Hof. 11802] Friſch angekommen: Niederl. u. franz. Stoffe für Röcke, Hoſen u. Weſten, die neue⸗ ſten Kleiderſtoffe für Damen, eine reiche Auswahl Shawls, eine große Parthie feine Seiden- u. Filzhüte, ſowie Damenmäntel nach der neueſten Mode bei Gerſon Schulhof in Friedberg. 11879] Im Verlage von Louis Garcke in Naumburg iſt erſchienen und in C. Binder⸗ nagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: Die Ausbeute der Natur, oder praktiſche Anweiſung, die Naturkräfte aufs Leben anzuwenden zum reichſten Segen für Jedermann, ganz beſonders in Zeiten der Noth. Zweite Auflage. 26 Bogen. 8. geh. ü fl. 48 kr. 11828] In der Voſſiſchen Zeitung.— Im Repertorium der pädagogiſchen Journaliſtik.— In der Hamburger Gartenzeitung.— In Löbe's landw. Dorfzeitung.— In der allgemeinen deut⸗ ſchen Lehrerzeitung.— Im praktiſchen Wochenblatte von Pinckert.— In den Frauendorfer Blät⸗ tern.— In dem Archiv für Natur, Kunſt und Wiſſenſchaft.— In den St. Galler Blättern und vielen andern Zeitungen und Zeitſchriften wird dieſes für Jedermann unſchätzbare Werk außer— ordentlich günſtig empfohlen und ſind dieſe ausgezeichneten Beurtheilungen der 2. Auflage vorgedruckt. In dieſen Beurtheilungen heißt es unter Andern:„Möchte dieſes Buch ein recht großes Publikum finden.,—„Wir wünſchen um der guten Sache willen dieſem ausgezeichneten Werke die weiteſte Verbreitung.“— Das Buch bildet nebenbei eine angenehme, belehrende Lectüre und ſollte in keiner Hausbiblio- thek fehlen.— Wir finden darin ſchätzbare Winke und Belehrungen über Stoffe, welche bis jetzt für ganz werthlos gehalten wurden und doch zu höchſt loh nenden Fabrikunterneh— mungen im Kleinen und Großen verwandt werden können. Wir wünſchen dem Buche den ausgedehnteſten Leſekreis; gewiß wird es Niemand unbefriedigt aus der Hand legen.“—„Für die Jugend und das Volk dürfte die vorlie— gende Schrift beſonders willkommen ſein.“— Wir ſind überzeugt, daß Jeder⸗ mann hundertfachen Nutzen aus den angegebenen Anleitungen ziehen kann.“— Allen Hausfrauen, die in der Wirthſchaft auf Erſparung denken, wird dieſes Buch beſonders erwünſcht ſein.“— Dieſes Buch, ein wahrer Hausſchatz für jede Familie im vollen Sinne des Worts weiſt nach den Wohlſtand aller Beſitzenden und nächſtdem vielfach neue Erwerbsquellen u. ſ. w. u. ſ. w. di 7. b 0 n die Bewohner Lriedbergs. Um den unbemittelten Kindern in der Kleinkinderſchule eine Chriſtbeſcheerung bereiten zu können, bittet der unterzeichnete Vorſtand um milde Beiträge. Friedberg den 14. November 1857. Ph. Bender. Tb. Müller. Th. Dieffenbach. Lina Baur. Chriſtiane Werner. J. Steinhäuſer. C. D. Groß. Dr. Sell. Obligationsverlooſung. 11880] Bei der heute vorgenommenen Ausloo⸗ ſung der Partialobligationen hiefiger Gemeinde wurde die Nr. 39 von 300 fl. zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1858 beſtimmt. Der Inhaber gedachter Obligation wird hier— mit aufgefordert, genannten Betrag bis den 1. nehmer Johs. Möbs III. zu erbeben, da von dieſem Tage an deren Verzinſung aufhört. Nieder⸗Mörlen den 18. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Nieder-Mörlen 9 Ball⸗ Anzeige. liten wird ein Ball auf Dienſtag den 24. d. M. mit obrigkeitlicher Bewilligung veranſtaltet, wozu ich alle Freunde höflichſt einlade. Nieder⸗Wöllſtadt den 19. Nov. 1857. e Gaſtwirth zur Waldluſt. 11882] 21 junge Schaafe mit Lämmer hat zu verkaufen Rockenberg den 18. November 1857. Job. Georg Landvogt III. [1883 4000 Stück junge Erlenbäumchen hat billig zu verkaufen Rockenberg den 18. November 1857. Jah ane ß Wei k, Steinhauermeiſter. Entlaufen. 11884] Dem Unterzeichneten iſt am 18. d. M. ein großer weißer Eber entlaufen. Derjenige, welcher denſelben zurückbringt oder entſprechende Auskunft darüber ertheilt, erhält eine gute Be⸗ lohnung. Pachter Hill. Fauerbach II. Pferdverkauf. 11885] Freitag den 27. J. Monats, Vormit⸗ tags 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete ein gutes, zum ein⸗ und zweiſpännigen Fuhewerk brauch⸗ bares Pferd gegen baare Zahlung oder Bürg— ſchaft verſteigern. Lich den 19. November 1857. Henzel, Poſthalter. Pfälzer Nüſſe 1838] werden malterweiſe billig abgegeben bei Louis Winheim. Braunſchweiger Flachs 1842] bei Louis Winheim. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 18. November. 1857. Piſtole n Friedrichsd or„ 9 54-55 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 41¼½-¼42 5 Rand⸗Ducaten. 5„ 5 30-31 20 Frankſtückee„ 9 18½½-ʃ9 Engliſche Souverains.„11 44-48 Preußiſche Thaler„— Preußiſche Caſſenſcheine. 144/45 5 Fres:⸗Thalen 5 220 Kirchliche Anzeigen. 24. Sonntag n. Trin. den 23. Nov. Als letzter Sonntag des Kirchenjahres dem An⸗ denken an die Verſtorbenen geweiht. Pfarramtswoche: Hr. Pfarrverw. Meyer. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Neff. Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Sell. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Herr Pfarrverweſer Meyer. Nachmittags: Herr Candidat Hager. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. (Hierzu Beiblatt Nr. 47.) Januar 1858 bei dem hieſigen Gemeinde-Ein⸗. [1881] Auf vielſeitiges Verlangen der Israe⸗ r eee Ein demselben ind verlor. den Trum! roß iſt d und ohne! ihrem Eige ihre Habe, aus dieſer Bitte an 6 unglückliche Die die durch Ma In gegend* an den 2 unter unt liche Bitt Fr Benden Bichma Dr. Cur Dr. Ph. Joh. Fe Hauſer Mayer Hochge v. Lepe Die N deutſch Horn. Un Jahres neues 2 ein wa Meiſter Spinnſt lich aus er ſeinel haltung Belehru aus den zelnen! fung, 0 Meer, hendes Menſch Uänder⸗ wichtig, Geſchic