a 28 * 5 Friedberger Intelligenzblatt. Er ſcheint wo⸗ entlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt bezogen fl. 1. 30 kr. Einrückungsge⸗ bühren fur die ge⸗ paltene Petitzeile Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, , f e Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. n e. mmen 7 kr. 0 Dienſtag, den 20. Oktober. 1857. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeiſtereien der Wald beſitzenden Gemeinden. Betreffend: Die Anſchaffung des Holzſaamens für die Communalwaldungen pro 1888. Sie werden hiermit zum Ankauf der für die Gemeinde-Waldungen erforderlichen Eicheln und Bucheln unter Mitwirkung der betreffenden Großherzoglichen Oberförſtereien beauftragt. Müller. Al uef r der un. Kaufmann Heinrich Hahn von hier, der als Unteragent für den Hauptagenten Heinrich Zitz in Mainz zur Be⸗ förderung von Auswanderern geſtellt hatte, hat dieſe Gemäß merkt, daß Anſprüche an dieſe Caution innerhalb 6 nach Amerika und Auſtralien Agentur niedergelegt. 8. der Verordnung vom 25. Januar 1851 wird dieß zur öffentlichen Kenntniß gebracht und be— Monaten vom Tage der Bekanntmachung an gerechnet, bei uns konzeſſionirt war, und als ſolcher eine Caution von 500 fl. Art. mit einer Nachweiſung, daß bei Gericht Klage erhoben worden iſt, geltend zu machen ſind, als ſonſt die Rückgabe der Caution erfolgen wird. Friedberg den 10. Oktober 1857. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Ne Sana een d Nach einer Mittheilung des Präſidiums des landwirthſchaftlichen Vereins für Oberheſſen ſollen zu der, Ende dieſes oder Anfang nächſten Monats aus Anlaß des Ablaufs der erſten 25 Jahre des Beſtehens der landwirth— ſchaftlichen Vereine des Großherzogthums ſtattfindenden Generalverſammlung in der Haupt- und Reſidenzſtadt Darm⸗ ſtadt Deputationen der Bezirksvereine abgeordnet werden. landwirthſchaftlichen Bezirksvereins auf Samſtag den 24. d. M., Friedberg am 16. October 1857. Zur Wahl dieſer Deputation lade ich die Mitglieder des Nachmittags 1½ Uhr, auf das Rathhaus dahier ein. Der erſte Direktor des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins Müller. Ueber Wiedereinführung der Klaſſenlotterie. Verfaſſer dieſes iſt nicht genug Nationalökonom, um ſich mit der eigentlich finanziellen Seite des Projectes der Wiedereinführung der Klaſſenlotterie beſchäftigen zu kön— Derſelbe will daher dies Project von einer wen. ger„praktiſchen“ Seite beleuchten, ſelbſt auf die Gefahr hin von den„Praktikern des 19. Jahrhunderts“ für einen Anhänger veralteter Theorieen gehalten zu werden. nen. Wenn man anerkennt, daß der Staat ein rechtli— ches und moraliſches Inſtitut iſt und nur rechtliche und moraliſche Zwecke verfolgen darf, ſo iſt begreiflich bei Allem, was vom Staat ausgeht, Zweck die Mittel heilige, tens hat ſich der Verfaſſer des Aufſatzes in Nr. 74 und 75 dieſer Blätter zuviel mit dem dem Mittel beſchäftigt, Zweck erreichen ſoll. ſes Mittel doch— moraliſch Und wie leicht Anſicht über doch ſelbſt den Makel halb und halb an, ſenen Mittel geachteten Staatsmanne in den Mund gelegten Citate des Artifels in Nr. 74 und 75 dieſes Blattes hervor und wird von den Vertheidigern der Lotterie ſelbſt nachgege— ben, daß dieſelbe und der aus ihr zu ziehende Gewinn auf der Benutzung einer Leidenſchaft der Menſchen beruhe. Jede Benutzung der Leidenſchaft oder Schwäche eines Andern ſpricht aber dem Rechte wie der Moral Hohn, und jeder aus ihr gezogene Gewinn iſt verwerf— lich. Auch die Trunkſucht iſt ein Laſter. Iſt es nun ehrenwerth daſſelbe zu benutzen, um ſich von dem Trun— kenbolde einen Vortheil zu verſchaffen, den er uns nüchtern nicht zugeſtanden haben würde? Um aber bei der Spielwuth ſtehen zu bleiben, ſo bedarf es kaum des Auführens, daß ſie eine äußerſt gefährliche und verderbliche Leiden— ſchaft iſt, und daß ihr jährlich, ja täglich viele, zum Theile edele Opfer fallen. Zeugen nicht täglich die öf— fentlichen Blätter dafür, wie das Spiel Familien in's Elend, Individuen in den Abgrund des Verbrechens ſtuͤrzt und ſeine Opfer in den verſchiedenſten Ländern und Stän⸗ den ſucht? Man entgegne nicht: das thun bloß die Spielbanken. Freilich ſie ruiniren raſcher, eclatanter, öffentlicher als die übrigen Hazardſpiele. Allein die Sache d. h. der Grund des Uebels, die Anregung der Leiden— ſchaft, ſie bleibt dieſelbe, ſei es Spielbank oder Lotterie. Sollte nun der Staat, der Vertreter des Rechtes und der Moral, ſeinen Unterthanen ſelbſt die Gelegen- heit bieten, öffentlich, unter ſeiner Aegide und Billigung ihren Leidenſchaften zu fröͤhnen und aus der entzügelten Bedenken. der Grundſatz, daß der ausgeſchloſſen. Meines Erach- Zwecke und zu wenig mit das den allerdings lobenswerthen Denn wenn auch praktiſch, iſt die— — entſchieden verwerflich. auch die Vertheidiger der gegentheiligen dieſen Punkt weggehen, ſo erkennen ſie der dem geprie⸗ Wenigſtens geht aus dem einem anklebt. Bekanntmachung. Betreffend: Die Verlooſung von Partialobli⸗ gationen der Gemeinde Altenſtadt zur Rückzahlung am 31. Dezem⸗ der l. J. 11665] Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung der Partialobligationen der Gemeinde Altenſtadt wurden die folgenden Nummern zur Rückzah⸗ lung beſtimmt: Nr. 73 und 76 à 200 fl. 400 fl. „ 103 à 100 fl. 100 fl. Die Inhaber derſelben werden biermit auf⸗ gefordert, dieſe Kapitalien gegen Rückgabe der Obligationen und der noch nicht fälligen Zins⸗ coupons am 31. Dezember l. J. bei der hieſi⸗ gen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen, in⸗ dem vom 1. Januar 1858 an der Zinſenlauf von obigen Nummern aufhört. Von den für 1856 durch Verlooſung zur Rückzahlung beſtimmten hieſigen Gemeindeob⸗ ligationen, deren Verzinſung bereits mit dem 31. Dezember v. J. aufgehört hat, iſt der Be⸗ trag der Nr. 104 mit 100 fl. bis jetzt noch nicht erhoben worden, und wird der Befitzer derſelben zur Empfangnahme dieſes Betrags hiermit wiederholt aufgefordert. Altenſtadt den 30. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Altenſtadt ene Obligations Verlooſung. 11667] Durch die heute vorgenommene Ver · looſung von Partial⸗Obligationen der beiden Anlehen hieſiger Stadtkirche find folgende Num⸗ mern auf den 1. Januar 1858 rückzahlbar ge⸗ worden: a. Von dem Anlehen à 15000 fl. die Num⸗ mern 43 und 54 jede zu 100 fl. b. Von dem Anlehen à 6000 fl. die Num⸗ mern 5 und 28 jede zu 100 fl. Die Inhaber werden hiervon in Kenntniß geſetzt um bis zum 1. Januar 1858 das Geld bei Herrn Kirchenrechner Faatz dahier zu er⸗ beben, indem die Zinszablung nach gedachtem Tage aufhört. Friedberg den 1. Oktober 1857. Für den evang. Kirchenvorſtand. Der Stadtpfarrer Dr. W. Seel. Der Großherzogliche Bürgermeiſter Mie Arbeitsverſteigerung. 11718] Samſtag den 24. l. M., Nachmittags um 2 Uhr, wird das Abheben der Randwaſen 342 an ſämmtlichen Promenaden an Ort und Stelle an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Der Anfang geſchieht am Seegraben zunächſt dem Rathhauſe. Friedberg den 17, Oktober 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Been N eek. 50 ee n 11714] Donnerſtag den 22. Oktober, Nach ⸗ mittags um 2 Uhr, wird in bieſigem Rathhauſe das von den Michael Pfeiffer'ſchen Eheleuten erkaufte Haus nochmals an den Meiftbietenden auf den Abbruch verſteigert. Friedberg den 17. Oktober 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Arbeitsverſteigerung. [1715] Freitag den 23. l. M., Nachmittags um 2 Uhr, werden an Ort und Stelle an den Wenigſtnehmenden nachſtehende Arbeiten ver⸗ ſteigert, als: 1) Herſtellung eines Fußwegs nach Nauheim, veranſchlagt zu 40 fl.— kr. 2) Das Gäßchen an den Gerb⸗ häuſern mit Kies zu planiren 3% 18, 3) Die neuangelegte Bleiche an der Uſa zu planiren 5% 30„ 4) Die Steine am Mühlberg auf⸗ zuſetzen und zu zerſchlagen bis zu 1 Zoll Größe 2% 40 5) Die Reinigung der Kanäle am Fauerbacher⸗ und Uſerthor 13,— Der Anfang dieſer Verſteigerung geſchieht an der Kunſtwieſe. Friedberg den 19. Oktober 1857. Großherzogliche Be ndert Verſteigerung von Bauarbeiten und Materiallieferung zur Erbauung einer Scheuer mit Stallung, Verſetzung eines Schweinſtalls mit Holzſchoppen, Pflaſterung des Hofs ꝛc. in der Schulhofraithe zu Wohnbach. 11716] Nachdem die dahier abgehaltenen rub⸗ ricirten Verſteigerungen wegen mangelhafter Concurrenz einiger Bauhandwerke nicht geneh⸗ migt werden konnten, ſo ſoll eine abermalige Verſteigerung ſämmtlicher Bauarbeiten und Ma⸗ terialienlieferungen Dienſtag den 3. November d. 2. Vormittags 10 Uhr, auf dem hieſigen Rathbhauſe öffentlich wenigſt⸗ nehmend ſtattfinden und zwar Bürgermeiſterei Friedberg Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 443 fl. 30 kr. 1 1 1„ 1 7 2) Steinhauerarbeit,„ 0 3 3) Zimmerarbeit,*„1033„ 44„ 4) Dachdeckerarbeit, 1„ 260„ 52„ 59 Schreinerarbeit, 1„ 140„ 46„ 6) Schloſſerarbeit,„„ 85„ 44„ 7) Glaſerarbeit,„ 1 2„ 12 8 Weißbinderarbeit, 1 57 57% 36„ 9) Planirarbeit,„ 7 217 ͤ 7 87 10) Pflaſterarbeit,„„ 84„ 35„ 11) Das Brechen, Fahren und Aufſetzen von 4,9 Cubklftr. Pflaſterſteinen aus dem ge⸗ meinheitlichen Bruche bei Wohnbach, 12) deßgleichen von 18,1 Cubklftr. Mauerſteinen aus demſelben Bruche, 13) die Lieferung von 18,250 Stück hartge⸗ brannten Backſteinen, 14) die Lieferung von 99 Bütten Kalk nach naſſem Maß, 15) die Lieferung von 9,65 Cbklftr. Mauer⸗ und Pflaſterſand. Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen auf der unterzeichneten Bürgermeiſterei zur Einficht offen. Wohnbach am 15. Oktober 1857. Großherzogliche Bürgermeiſteret Wohnbach P bili p pi. Bekanntmachung. 11717] Donnerſtag den 29. Oktober l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in dem Landeszucht⸗ hauſe Marienſchloß Lieferungen für daſſelbe I. verſteigert: 1) 2000 Stück Weißkraut, 2) 250„ Wlärſing, 3) 100 Centner Sauerkraut, 4) das nöthige Ochſen⸗, Schweinen⸗ Kalbfleiſch für 1858, II. im Soumiſſionswege vergeben: 1) für 1858 nötbige Victualien, als: a. 40 Centner Reis, und B geſchälte Gerſte, S. 40„ Hirſen, d. 85„ Weißmehl, e. 60„ Waizengrütze, 113 Nudeln, 83 Pfeffer, ee Butter, i. 60 Maas Brantwein, k. 60 Eſſig, J. 20„ Mohnöl, 2) die in 1858 nötbige Milch. Donnerſtag den 12. November l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, wird daſelbſt Leidenſchaft Vortheil ziehen? Würde er dadurch nicht den Grundſatz, daß der Zweck die Mittel heilige, ſanctio⸗ niren und dieſer Grundſatz um ſo verderblicher werden, theils weil dann der Vertheidiger des Rechtes ſelbſt von demſelben abwiche, theils weil die Maßnahmen des Staates aus leicht erfaßlichen Gründen weiter wirken als die der Privaten? Und würde nicht derjenige, welcher durch das öffentliche Spiel ruinirt einen leichtſinnigen Bankerott macht, dem Strafrichter mit Fug entgegnen: Wie wollt ihr ſtrafen, Was ihr ſelbſt hervorgerufen habt? Es iſt eine ſchlimme Sache um die Verleugnung der hoch- ſten Principien und iſt niemals ungerächt geblieben. Brachte doch einſtens der Ablaßverkauf unzählige Summen in die Schatzkammer des Pabſtes; haben ſie ihm und ſeiner Herrſchaft genützt? Den verderblichen Charakter und die ſchlimmen Fol— gen des Hazardſpiels haben aber ſchon die Geſetzgeber und Weiſen der früheſten Zeiten zu würdigen gewußt, und die Neueren haben ſich faſt durchgehends mit ihnen ein⸗ verſtanden erklärt. Das berühmte Geſetzbuch der Römer hat bereits vor anderthalb Jahrtauſenden jede Klage aus dem Spiele für unſtatthaft erklärt, ja es verordnet, daß jede bereits gezahlte Spielſchuld binnen 50 Jahren zurückgefordert werden könne. Ebenſo war ein zum Zwecke des Spiels gegebenes Darlehn unklagbar, und derjenige, welcher in ſeinem Hauſe ſpielen ließ, den Injurien der Spieler ausgeſetzt, ohne eine Klage deßhalb anſtellen zu können. Auch die altdeutſchen Rechtsbücher und Rechts⸗ gewohnheiten haben das Spiel— wie gewaltig auch die Spielwuth unter unſern Vorfahren war— klaglos ge⸗— laſſen. Und dieſe Grundſätze gelten noch bis auf den heutigen Tag. Insbeſondere hat der Code civil(Art. 1965) noch in neueſter Zeit dieſe Grundſätze für durchaus prac⸗ tiſch erklärt. Und warum alle dieſe Feindſeligkeiten gegen das Spiel? Weil man den Gewinn, der aus der Aus beu⸗ tung menſchlicher Leidenſchaft gezogen wird, für unehren⸗ haft anſah und darin keinen Rechtsgrund fand Etwas von einem Andern zu verlangen oder das daraus Erhal⸗ tene zu beſitzen. Kann die Geſchichte des Rechts, kann die in ihr geſammelte alte und neue Weisheit deutlicher zu uns reden? Oder ſind etwa jene Geſetze veraltet, müſſen ſie dern ſpecu⸗ lirenden Geiſte des 19. Jahrhunderts weichen?(Schluß folgt.) 18) Farben 19) Glas u 20) Leim, 19 Lack, J ſowie E 22) Schmie 35) polz d ten in 24) Reißho 25) Eichen Donnerftag d tags 10 Uhr Veferung Der„Sol Tagen präc unter einer eine be ſond den. Die B des Landes) oder unvoll berückichlig Marie! — Q—ͤ— Ho [1664] pr. . lihein Ae] bei Zu U7U l werden geg mittlung i Friedb Bra 10699] be echt 994 tilgung de 5. Schm — 117271 K der hollän er die 0 zu erkenne 1 1 j 7 5 8 * s Gehen 9 m a 8 1* — 9 . N ach 4 1675 77 Mauer. gen Bohndag ug. — ↄtrorꝭne. Jahren 1 zum I. verſteigert: 1) Die Anfuhr des Sandes und Lehms, 2) Leiſtung verſchiedener Fahrten, 3) das Geſpül und der Abnutzen bei der Menage im Jabre 1858. II. im Soummiſſionswege vergeben: die Lieferung des Bedarfs für 1858 an: 1) Leder, 2) Oel und Tbran, 3) Seife und Talglichter, 4) Soda, 5) Reiſerbeſen, 6) Diehlen, Latten und Rähmlingen, 7) Papier und ſonſtigen Schreibmaterialien, 8) leinenen und baumwollenen Garnen, 9) Leinwand, Handtücherzeug und Stroh⸗ ſackleinen, 10) wollenen Bettteppichen, 11) wollenem Boy, 12) wollenem Strickgarn und eindrähtigem Garn, 13) Barchent zu Unkerkleidern, 14) Seilerwaaren, 15) Nähſtoffen und Nähutenſilien, 16) Metallen und Metallwaaren, 17) Roßbaaren und verſchiedenen Gegen- ſtänden, 18) Farben und Firnißſtoffen, 19) Glas und Glaswaaren, 20) Leim, 21) Lack, Politur, Fiſch⸗ und Dachsbpinſeln, ſowie Glaspapier, 22) Schmiedegries und Fettſchrot, 23) Holz der verſchiedenſten Arten und Sor⸗ ten in Bohlen, 24) Reißholz zu Küferbolz, 25) Eichenſcheitholz zu dergleichen. Donnerſtag den 17. December l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr wird verſteigert: Lieferung des Buchenſcheitholzes für 1858. Der„Soummiſſionskaſten“ wird an den betr. Tagen präcis 10 Uhr abgehängt. Ueber jeden unter einer Ziffer verzeichneten Gegenſtand muß eine beſondere Summiſſion eingegeben wer- den. Die Bedingungen ſind bei der Direction des Landeszuchthauſes zu erfragen. Verſpätete oder unvollſtändige Soummiſſtonen bleiben un⸗ berückſichtigt. Marienſchloß am 18. Oktober 1857. Die Verwaltungs ⸗Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Seecretär. Neue Holländiſche Haͤringe [1664] pr. Stück 4 kr. bei H. W. Hatteroth. Rheinbaieriſchesaſtanien 1706] bei Wilhelm Fertſch. Zum Ausleihen! 11712 10,500 fl. milde Stiftungskapitalien werden gegen gute Hypotheken durch meine Ver⸗ mittlung in einzelnen Raten ausgeliehen. Friedberg im Oktober 1857. Joſeph Straus. Braunſchweiger Flachs [16991 bei Wilhelm Fertſch. Echt perſiſches Inſectenpulver [798] à Fl. 18 kr. Sicheres Mittel zur Ver⸗ tilgung der Flöhe, Wanzen u. ſ. w. bei P. F. Schmittner in Friedberg. Bitte. [17271 Sollte unter den Leſern d. Bl. Jemand der holländiſchen Sprache kundig ſein, ſo wolle 7 343 Gulden 3,500,000, Reſerve⸗Fonds 75 942,325, billigen Prämien alle beweglichen ſtänden Nachzahlungen ſtattfinden. Auskunft zu ertheilen. Friedberg den 4. Juni 1857. Deutſcher Phönix. Verſicherungs-Geſellſchaft in Kankfurt a. M. Grund-Capital der Geſellſchaft: (Th. 3,142, 800 Preuß. Ert.) A1 kr.,(Th. 538,586 3 Sgr.) 1981] Der Deutſche Phönix verſichert gegen Feuerſchaden zu möglichſt Gegenſtände. Die Prämien der Geſellſchaft ſind feſt, ſo daß unter keinen Um⸗ Proſpecte und Antragsformulare für Verſicherungen werden jederzeit nnentgeltlich verabreicht, auch iſt der Unterzeichnete gerne bereit, jede weitere H. H. h n, Agent des Deutſchen Phönix. An- und Verkauf aller Staatspapiete 115031 zu dem äußerſten Börſencours durch das Bankgeſchäft von Jacob Strauß in Frankfurt a. M., Rechneigrabenſtraße 8. Feide-X Wollewaſcherei wie Kunſtfürberei von F. Baſchwitz in Offenbach a. M. [1289] empfiehlt ſich auch hier einem geehrten Publikum. NB. Kleider werden unzertrennt gefärbt. Schwarz für Trauer in 12 Stunden. Auch werden Seiden-, Wollen- und Baumwollen-Stoffe gedruckt. Commiſſionen nimmt entgegen Herr Kaufmann Conrad Diehl auf dem Markt in Friedberg. Engliſche Fleckſeife. [636] Zur leichten Entfernung von Flecken aus allen Stoffen à Stück 9 Kreuzer, empfiehlt P. F. Schmittner in Friedberg. Caſino. [1719] Die Mitglieder der Caſinogeſellſchaft dahier werden hiermit auf Dienſtag den 27. Oktober, Abends 6 Uhr, zu einer Generalverſammlung eingeladen, in welcher der Voranſchlag pro 18 ¼88 berathen werden ſoll. Gleichzeitig werden dieſelben be— nachrichtigt, daß die ſtatutenmäßige Neu- wahl des Präſidenten der Geſellſchaft Montag und Dienſtag, den 26. u. 27. Oktober, und die der übrigen Beamten Mittwoch und Donnerſtag, 28. u. 29. Oktober, jedesmal von 6—8 Abends, ſtattfinden ſoll. Friedberg den 17. Oktober 1857. In Abweſenheit des Präſiventen, der Stellvertreter deſſelben: Curtman. Tanzunterricht. [1720] Einem hochverehrten Publikum in Fried⸗ berg die ergebene Anzeige, daß mein diesjäh⸗ riger Tanz⸗Curſus Montag den 26. d. Mts. daſelbſt beginnen wird.— Preis für 16 Stun⸗ den 2 fl. 42 kr. Der Curſus beſteht aus 48 Stunden. Das Nähere beſagt die im Laufe dieſer Woche cireulirende Subfcriptionsliſte. Zu gütiger Betheiligung ladet ganz ergebenſt er die Güte haben, dies der Expedition gef. zu erkennen zu geben. ein Frau Emilie Pietſch, Tanz⸗ und Anſtandslehrerin. Ein geſitteter junger Menſch [1721] kann mit oder ohne Lehrgeld in Fried- derg die Rothgerberei erlernen bei Philipp Ritzel, Rothgerbermeiſter. Wagen Mei ſt Bäcker Witzel in Nauheim. 1000 fl. [1723] Kapital können aus hiefiger Kirchenkaſſe ausgeliehen werden. Petterweil am 14. Oktober 1857. Weygand, Kirchenrechner. Mehrere 1722] verkauft Bürger ⸗Caſino zu Friedberg. [1724] Den Mitgliedern biermit zur Nachricht, daß kommenden Mittwoch den 21. d. M. in unſerem früheren Lokale bei Herrn P. Win⸗ decker die wöchentlichen Caſinos ihren Anfang nehmen und während des Winters jeden Mitt⸗ woch Abend abgebalten werden, ſodann daß Sonntag den 1. November das erſte Damen⸗ caſino mit Tbeatervorſtellung bei Herrn G. Gerlach ſtattfindet. Zur Aufführung auf dem Theater kommt: Eine möblirte Wohnung, Schwank von Körner. Friedberg den 15. Oktober 1857. Der Vorſtand. Nr. 79 dieſes Blattes wird zurückgekauft von der Ex⸗ pedition. 344 In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg iſt zu haben: Der Heſſiſehe Hausfreund für. 1858. Guſtav-Adolph- Kalender für das Jahr 1838. Preis 8 kr. 11725] Ein franzöſiſcher und engliſcher Lehreurſus nach einer leich⸗ ten und practiſchen Methode findet Statt Montags und Donnerſtags, Dienſtags und Freitags um 5 Uhr Abends und wird mit 1 Thaler per Mo— nat honorirt. G. Eger. 11726] Unterzeichnete empfehlen einem geehrten auswärtigen Publikum ihre bewährten Conſtructionen von Zug- Wgeruchloſen Abtritts-Apparaten in 14 verſchiedenen Sorten, mit und ohne Waſſervorrichtung, feſtſtehende und transportable Apparate mit dem erprobteſten, einfachſten Mechanismus, nach langer Erfahrung gearbeitet. Die vollkommen abſchließenden Apparate ohne Waſſer von fl. 12. an bis fl. 18. Apparate mit vollſtändiger Waſſereinrichtung, als Reſervoir, Röhren ꝛc. von fl. 40. an bis fl. 54. Kanal⸗ und Waſſerſtein⸗Verſchließungen um Höfe, Küchen und ſonſtige Räumlichkeiten gänzlich geruchlos zu machen. Hof⸗ und Kanal-⸗Verſchluß fl. 20. Waſſerſtein⸗Verſchließung fl. 5. Pumpen und Euvettes werden in verſchiedenen Metallen und in allen Arten ausgeführt das Stück von fl. 15. an. Die Ausführung größerer Waſſerleitungen für Städte, ſowie klei⸗ nere Privatleitungen in Eiſen⸗, Blei- und Thonröhren mit und ohne Uebernahme des ganzen Materials. IB. Pläne und Zeichnungen werden gratis eingeſandt.— Fuͤr alle Lieferungen vier Jahre Garantie. Frankfurt a. M. im Oktober 1857. Franz Fried& Friedrich Liebtren Pumpenmacher. Aſſiſen⸗Verhandlungen für Oberheſſen. IV. Quartal 1857. Zur Verhandlung kommen folgende Anklagen: Montag den 19. Oktober, Vormittags 9 Uhr, gegen Daniel Schmidt von Hauſen, we⸗ gen Diebſtahls und Eigenthumsbeſchädigung ſowie gegen Rofine Meyer von Gießen, wegen Dieb⸗ ſtahlsbegünſtigung, Verth. Gr. Hofg.⸗Adv. Dr. Muhl und Kaufmann.— Dienſtag den 20. Oklober, Vormittags 8 Uhr, gegen Heinrich Franck von Büdesbeim, wegen ausgezeichneten Diebſtabls, Verth. Gr. Hofg⸗Adv. Roſenthal.— Mittwoch den 21. Oktober, Vormittags 8 Ubr, gegen Wilhelm Schneider von Nieder-Urſel, wegen verſuchten Raubs, Verth. Gr. Hofg.⸗Adv. Dorn⸗ ſeiff.— Donnerſtag den 22. Oktober, Vormittags 8 Uhr, gegen Marie Hermann von Buſenborn, wegen Kindesmords; Verth. Gr. Hofg.⸗Adv. Roſenberg.— Freitag den 23. und Samſtag den 24. Oktober, Vormittags 8 Uhr, gegen Gemeinderechner Conrad Heil von Bernshauſen, wegen Veruntreuung im Dienſt, Verth. Gr. Hofg.⸗Adv. Dr. Schwarz. Kirchenbuchsauszug. Getraute: 1. Septbr.(zu Wiesbaden) Karl Wahl, Gr. Hofapotheker dah., des verſt. ev. Pfar⸗ rers Karl Chriſtian Wahl zu Queckborn ehl. verw. S. u. Bertha Kugelmann, des verſt. Herzogl. Naſſ. Hofkammerraths Friedrich Mar⸗ tin Kugelmann zu Wallau ehl. led. T. 11. Oktober. Heinrich Klees, bſ. B. u. Weißbindermeiſter, des hſ. B. u. Gr. Poſt⸗ Wagenmeiſters Heinrich Klees ehl. led. S. u. Eliſabeth Oberländer, des hſ. B. u. Huf⸗ ſchmiedmeiſters Ambros Konrad Oberländer ehl, led. T. 11. Oktbr. Joh. Philipp Adam Ritzel, hſ. B. u. Rothgerbermeiſter, des hſ. B. u. Huf⸗ ſchmiedmeiſters Philipp Ritzel ehl. leb. S. u. Suſanna Wendel, des verſt. B. zu Ober⸗Ros⸗ bach u. Pächters auf dem Bainhardshofe Kon⸗ rad Wendel ehl. led. T. Getaufte: 11. Okt. Dem hſ. B. u. Bäckermeiſter Joh. Kaspar Hengſt ein S., Anton, geb. 20. Spt. 12. Oktbr. Dem Ortsb. zu Trais⸗Horloff im Kreiſe Nidda u. Poſtgehülfen dahier Fried⸗ rich Ludwig Hirzinger eine T., Emma Ma⸗ ria, geb. 18. Sept. 5 Beerdigte: 14. Oktbr. Chriſtoph Konrad Heinrich Rauſch, hf. B. u. Schreinermeiſter, alt 40 J., 10 M., 6 T., 1 13. 16. Oktbr. Jakob Quandt, des verſt. hf. B., Schreinermeiſters u. Inſtrumentenmachers Ludwig Karl Quandt led. S., alt 22 J., 3 M., 4 T., 1 14. Geld⸗ Cours. Frankfurt, am 17. October. 1857. Piſtolen fl. 9 34-35 ½ Friedrichsd'oů)„ 9 53¼—54½ Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 41-42 Rand⸗Ducaten. 3005„ 5 30 20 Frankßücke.„ 9 16-17 Engliſche Souverains.„11 36-40 Preußiſche Thaler, e Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 44/878 5 Fres.⸗Thaler.„ 2 20½ Marktberichte. Friedberg 16. Oktber. Waizen 10 fl. 15 78 Korn 8 fl. 20 kr.; Gerſte 6 fl. 55 kr.; Hafer 5 fl. 18 kr.; Kartoffeln 1 fl. 45 kr. Grünberg 17. Oktober. Waizen 9 fl. 56 kr.; Korn 7 fl. 48 kr.; Gerſte 6 fl. 33 kr.; Hafer 5 fl. 7 kr.; Erbſen 10 fl. 22 kr.; Molter 7 fl.; Kartoffeln 2 fl. Frankfurt, 19. Oktober. Waizen 10 fl. 15 kr.; Korn 8 fl. 10 kr.; Gerſte 7 fl.; Hafer 5 fl. 30 kr. Mainz 16. Oktber. Waizen 10 fl. 50 kr.; Korn 8 fl. 20 kr.; Gerſte 7 fl. 10 kr. Polizei⸗Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 21. bis 27. Oktober. — 5 Fried- Butz⸗ „ Brod⸗Preiſe. berg. bach. 7 kr pf. kr. pf. 1Roggenbrod,/ Korn⸗ 0 und ½ Gerſtenmehl 3— 3.— 2 7 1 17 5 3 5 3 4„*„ 11162411 2 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) ½Korn⸗ u. ½ Waizenmehlſ 31 31 2*„ 77 6 1 611 4.„„ 12 212 2 Loth Loth — Milchbrod 5 11644 14 — Waſſerweck 115—— — Gemiſchte(Tafel-) Brod 5 1 5 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſche. 13 213 2 1 Kuhfleiſch, gemäſtetes 10— 10— 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 8— 1 81— 1 Schweinefleiſchch h. 15— 15— 1 Hammelfleiſch h. 11211 2 1 Kalbfleiſ bob 22 5 1 Schaaffleiſ gh 17—4—— 1Wurſt v. blos Schweinen 16— 16— 10Bratwur fret r 21 227 1 Schwartenmagen. 23— 23— 1 Geräucherter Speck. 31% 312 eee S??! 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 2 27 2 1„ unausgelaſſen[ 27— 27— 1 Nierenfett. s 1 Hammelsfett. 16— 116— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Fee Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. U ere chentlich 15 gtei⸗ Dien 1155 gabel. Im gegangen, F 11. über die ſowle 1) Aus der ö aufgeſte 2 Aſenheir 3) Bauern 4) Beienhei 5) Bodento 6) Bönftad 7) Bruchen 8) Butzbac 9) Fauerd 10) Fauerb 11) Friedbe 12) Gambe 13) Griedel 14) Hauſen ) Hoch U Immo 11676 Mo um 11 Uh nachbezeichn' Görings W Verſteigerun O.⸗N. Fl. N 6 2 —— Ueber? Vo die Frage Staat! davon, d in demſel alter die dieſelbe ef aus feine eine ſeine tung erka haͤtten die ſchwerlich kommen otterie Geſtzgeb! erordnul