bing . * 1* N 8 „ et Ku * erth⸗ . S 8 0 Friedberger Intelligenzblatt. Er ſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt bezogen er. Einruckungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden erſten Zeilen zu⸗ ſammen 7 kr. 1837. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Nu 73. Freitag, den 18. September. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Beitreibung der Communalintraden in den Gemeinden des Kreiſes Friedberg. Binnen 8 Tagen ſehen wir der Erledigung der Verfügung vom 3. Auguſt J. J., bei Meidung des angedrohten Nachtheiles, entgegen. 5 Friedberg am 15. September 1857. An Die ſ eil been. Betreffend: Die Ableiſtung des Verfaſſungseides vom 3. Quartal d. 1 Dienſtag den 6. Oktober d. J., Vormittags 11 Uhr, findet die Ausſchwörung des Verfaſſungseides auf dem Rathhauſe dahier durch die jungen Ortsbürger ſtatt. Sie werden dieſelben auf dieſen Termin hierher vorladen und bis zum 30. d. M., daß es geſchehen, unter Beiſchluß eines Namensverzeichniſſes anher einberichten. Friedberg am 16. September 1857. Müller. Nachricht. Den ie Nachdem nunmehr die Ergänzungswahlen für den Bezirksrath des Kreiſes Friedberg vollzogen ſind, ſo wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß im III. Bezirk Conrad Schaubach von Florſtadt, VI. Bezirk Adam Joutz zu Butzbach, X. Bezirk Joſeph König II. von Ober-Mörlen, XI. Bezirk Jakob Cunz von Ober⸗Rosbach und von Seiten der 3. Abtheilung der Höchſtbe— ſteuerten Heinrich Weiſeborn von Nieder-Wöllſtadt als Bezirksrathsmitglieder erwählt worden ſind, was durch die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien zu veröffentlichen iſt. Es beſteht ſomit der Bezirksrath für die nächſten 3 Jahre aus folgenden Mitgliedern: Herr Kammerherr Freiherr Wilhelm Löw von und zu Steinfurt zu Staden, Herr Hofgerichtsadvokat Trapp II. zu Friedberg, Herr Kammerdirector Geyger zu Aſſenheim, Herr Bürgermeiſter Holler zu Fauerbach II., Herr Bürgermeiſter Beſt von Bruchenbrücken, Herr Conrad Schaubach von Florſtadt, Herr Bürgermeiſter Chriſtoph Keil von Melbach, Herr Bürgermeiſter Seippel zu Butzbach, Herr Beigeordneter Joutz daſelbſt, Herr Bür— germeiſter Haub V. zu Nieder-Weiſel, Herr Schullehrer Müller zu Steinfurt, Herr Jakob Schneider I. von Oſtheim, Herr Joſeph König II. von Ober-Mörlen, Herr Jakob Cunz zu Ober-Rosbach, Herr Heinrich Weiſeborn von Nieder-Wöllſtadt. Friedberg am 15. September 1857. Müller. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Müller. eiten t md Hu fg. Da für den Kreis Grünberg in Bezug auf die Metzgerwaaren eine Polizeitaxe nicht beſteht und demgemäß den geſetzlichen Beſtimmungen zu Folge das Einbringen ſolcher, auch ohne Beſtellung von auswärtigen Orten zuläſſig iſt, ſo wird dies hiermit unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß hierbei natürlich die ſonſtigen, na— mentlich bezüglich der Qualität, Gewicht ꝛc. beſtehenden Vorſchriften beobachtet werden müſſen. Grünberg, den 9. September 1857. Großherzogliches Kreisamt Grünberg iii. Bekanntmachung, Verkauf von Rindvieh der Egerländiſchen Race betreffend. Das in Folge Beſchluſſes des Ausſchuſſes des landw. Vereins von Oberheſſen angekaufte Vieh der Egerländiſchen Race— drei junge Zuchtſtiere und drei Kalbinnen— ſoll 1 Freitag den 25. September d. J., Vormittags 11 Uhr in Salzhauſen bei Frau Seum Wittwe unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an die Meiſtbietenden(die jedoch Bewohner der Provinz Oberheſſen ſein müſſen) verſteigert werden. Die Großherzoglichen Bürgermeiſter werden erſucht, vorſtehende Bekanntmachung in ihren reſp. Gemeinden zu veröffentlichen. Laubach den 14. September 1857. Der Präſident des landwirthſchaftlichen Vereins von Oberheſſen In deſſen Abweſenheit: Der Vicepräſident Dr. Gros. Hofraithe-Verſteigerung. 11461] Donnerſtag den 15. Oktober, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die den Nicolaus Mylius'ſchen Eheleuten dahier ge— hörende Hofraithe meiſtbictend verſteigert, als: O.⸗N. Fl. Nr. d. Grdſt.[OKlftr. 13.2 376 18,2 Hofraithe in der Stadt. Gibt abgelöſte Tilgungsrente Fir 3% lx. a Friedberg den 28. Auguſt 1857. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg. Der dienſtälteſte Gerichtsmann Wa lz Edictalla dung. [1482 Ueber den mit 2188 fl. 32 kr. über⸗ ſchuldeten Nachlaß des dahier verſtorbenen is raelitiſchen Handelsmanns Salomon Butzbach iſt der förmliche Concursprozeß erkannt worden. Es werden deshalb alle diejenigen, welche einen Anſpruch an dieſen Nachlaß erheben zu können glauben, aufgefordert, ſolchen Mittwoch den 14. Oktober, Morgens präcis 10 Uhr, dabier, dei Meidung Ausſchluſſes von der Maſſe geltend zu machen. Nicht perſönlich erſchienene oder nicht gehörig vertretene Gläubiger werden als den etwaigen, von der Mehrzahl der er⸗ ſchienenen Creditoren gefaßt werdenden, Be⸗ ſchlüſſen beigetreten angeſehen. Friedberg am 20. Auguſt 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg. J. V. d. L. v. Preuſchen, Landgerichts⸗Aſſeſſor. O bſtverſtei gerung. 15261] Dienſtag den 22. d. M.. Vormittags 9 Uhr, wird das der hieſigen Stadt gehörige Obſt, beſtehend in Aepfel, Birnen und Nüſſen, an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend ver- ſteigert. 5 Nauheim am 7. September 1857. Der Stadtvorſtand Rieß Bekanntmachung. 11585] Von den Partial⸗Obligationen der Ge⸗ meinde Eichloch auf Inhaber zu 100 fl. iſt die Nummer 9 zur Auszahlung gezogen worden und wird am 1. Januar 1858, von welchem Tage der Zinſenlauf davon aufhört, von dem Gemeindeeinnehmer zu Eichloch oder dem Hand⸗ lungshauſe Simon Lindheimer in Friedberg, jetzt in Frankfurt a. M., ausbezahlt werden. Eich loch am 14. September 1857. Großherzogliche t e Eichloch K 8 Bekanntmachung. [1586] Von den Partial⸗Obligationen der Ge⸗ meinde Armsheim auf Inhaber zu 100 fl. iſt die Nummer 110 zur Auszahlung gezogen wor⸗ den, und wird am 1. Januar 1858, von wel⸗ chem Tage der Zinslauf davon aufhört, von dem Gemeindeeinnehmer zu Armsheim oder dem Handlungshauſe Simon Lindheimer in Fried⸗ berg, jetzt in Frankfurt a. M., ausbezahlt werden. Armsheim am 15. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Armsheim Zi mli ch. Vergebung von Maurerarbeiten. 1587] Zu den Herſtellungsarbeiten am Burg⸗ graftate zu Friedberg ſind die Maurerarbeiten, deranſchlagt zu 1282 fl. 56 kr. aus der Hand zu vergeben. Luſttragende Maurermeiſter kön⸗ nen bei dem unterzeichneten Kreisbauamte Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen einſehen. Friedberg den 16. September 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Süffert. „ Bekanntmachungen von Behörden und Privat⸗Anzeigen. [1588] Die Verwaltung des deutſchen Verkehrs zu Frankfurt a. M. erlaubt ſich die Anzeige, daß die mit ihrer Central⸗Anſtalt verbundenen Zeitſchriften J. Der deutſche Verkehr. Central-Anzeiger für die wirthſchaftlichen Intereſſen Deutſchlands, Oeſterreichs und der Schweiz, ll. Nachrichten über das Transportweſen. auch im nächſten Quartale jedoch in der Art erſcheinen, daß auf beide Zeitſchriften ein getrenn⸗ tes Abonnement eröffnet wird. ö l Erſteres Journal iſt eine Spezialität für die practiſchen Intereſſen und wichtigeren Be gebenheiten des volkswirthſchaftlichen Verkehrs. Es betont vorzugsweiſe die landwirthſchaftlichen Intereſſen, obne den induſtriellen die Beachtung zu verſagen. Durch ſeine„Wein⸗Zeitung,“ einen beſonderen Abſchnitt des Blattes, iſt es für eines der wichtigſten Producte Süddeutſchlands das einzige und weitverbreitete Organ. Durch ſeine Verbindung mit der centralen Güter⸗ anſtalt des Unternehmens ſind Anzeigen im Felde des Realitätenweſens von großer Wirkſamkeit. Die„Nachrichten über das Transportweſen“ behandeln die Verkehrsmittel, beſonders die poſten und Eiſenbahnen. Sie verbreiten ſich in referirenden und deurthei⸗ lenden Aufſätzen über die ſämmtlichen Zweige des Poſtdienſtes und haben fich hinſichtlich der Eiſenbahnen namentlich die Aufgabe geſtellt, die veränderten Rechtsverhältniſſe in Hinſicht auf Lieferzeit, Schadloshaltung ꝛc. klar zu ſtellen und zu beleuchten. Von practiſchem Intereſſe für den Handelsſtand iſt der den Nachrichten über das Transportweſen angefügte fortlaufende Kalender der überſeeiſchen Correspondenzangelegenheiten, mit dem Nachweis der Abgangstage der transatlantiſchen Dampfſchiffe. ö Preis für beide Zeitſchriften zuſammen inel. Stempeltaxe hier fl. 1., für den deutſchen Verkehr allein 45 kr., für die Nachrichten über das Transportweſen allein ebenfalls 45 kr. pro Vierteljahr. 5 Man beſtellt bei allen Poſtanſtalten und in Friedberg in C. Bindernagel's Buch⸗ andlung. Der„Wetterauer Vote“ [1589] mit dem Monatblatt für Landwirthſchaft und Gewerbe, welcher in ſeinem vergrößerten Format, wie ſeither wöchentlich 2mal erſcheint, beginnt mit dem erſten October ein neues Quartal und enthält in jeder Nummer eine vollſtändige Ueberſicht der wichtigſten politiſchen Neuigkeiten, Marktberichte, Fruchtpreiſe, Handelsnachrichten, Curſe; in einer beſondern Abthei⸗ lung: Erzählungen, naturwiſſenſchaftliche Notizen, Anekdoten, Gedichte ꝛc. Beſondere Aufmerk⸗ ſamkeit widmet er den provinzialen und lokalen Intereſſen und bringt unter der Rubrik:„Pro- vinziales“ alle wichtigeren Begebenheiten aus der Provinz Oberheſſen und den angrenzenden Bezirken von Preußen, Kurheſſen und Naſſau. Das„Monatblatt“ bringt ebenfalls mit beſonderer Beziehung auf unſere provinzialen Verhältniſſe, landwirthſchaftliche und gewerbliche Aufſätze, Notizen und Ankündigungen. Der Preis des Wetterauer Boten mit Monatblatt beträgt wie bisher 36 kr. für's Quartal, wo⸗ für ihn alle Poſtanſtalten— bei denen auswärts einzig und allein abonnirt werden kann— ohne Erhöhung liefern.— Anzeigen aller Art finden Aufnahme und fichere Verbreitung. Wir berech⸗ nen die Petitzeile oder deren Raum mit 2 kr., die zwei erſten Zeilen zuſammen 6 kr., aus ver⸗ ſchiedener Schrift oder in Tabellenform die Zeile 3 kr.. Wir hoffen, daß unſere Bemühung, den Wetterauer Boten zu einem tüchtigen Provinzial⸗ blatt zu geſtalten, durch zahlreiches Abonnement und Mittheilung ſachgemäßer Beiträge immer größere Anerkennung finden wird. ö i Butzbach im September 1857. Die Expedition des Wetterauer Boten M. Kuhl'ſche Buchdruckerei. Hoch für ſtlich A.—*** 5— 2 9 5 0 Iſenburg⸗Büdingen'ſches Anlehen von fl. 100,000, d. d. 15. Februar 1847. 11554 Von der Hochfürſtlichen Iſenburg⸗Büdingen'ſchen Rentkammer dahier iſt der geſammte noch unverlooſte Capitalreſt des obigen Anlehens im Betrage von fl. 29,000. zur Heimzahlung bei den Unterzeichneten auf den 31. Decem⸗ ber d. Jahrs gekündigt worden. Es werden die Inhaber der betr. Partial Obligationen hiervon in Kenntniß geſetzt, mit dem Bemerken, daß von jenem Tage an die Verzinſung des Capitals aufhört. Büdingen den 8. September 1857. H. Lismann in Büdingen. J. Lindheimer in Frankfurt a. M. Au- und Verkauf aller Staatspapiere 1503] zu dem äußerſten Börſencours durch das Bankgeſchäft von Jacob Strauß in Frankfurt a. M., Rechneigrabenſtraße 8. bringe ich! Nau! 2 Mit 6 1590) Dur ziehen 1 . Itülſchr Alle Originalbe ann Ude De gegenſtänd ſind: 1) namentlich Maſchinen bau; 6) 2 liche Techn Uebung in landwirthſ Ein licher& Hamm den dem U Hauſe des ſelben) un Proben ih 1 Die terzeich frankirte Ech — Ind Jo A welch empfehler Ein. Es präcisen chtdeiz, eſen. Nen heitung, Nen Güter: 8 1 32388 ickerei. 307 In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg iſt eingetroffen: Weber's Volkskalender für das Jahr 1858. Preis 45 kr. Mein Polſter-Möbel-Lager, 11552] ſowie meine reiche Auswahl aller Sorten Tapeten bringe ich in empfehlende Erinnerung. Nauheim. Carl Sprengel, Tapezirer, wohnhaft im Pariſer Hof, 1 Treppe hoch rechts. Mit Gratis⸗Prämie für Jahres- Abonnenten! 11590] Durch C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg iſt zu be⸗ ziehen: H. Gerſon's Modezeitung. Zeitſchrift für Mode, Induſtrie, Aunſt u. Literatur. Alle 14 Tage 1 Nummer in 2 Bogen gr. 4. mit vielen fein geſtochenen Originalbeilagen. Preis nur 1 Thlr. pr. Quartal. Kundwirthſchaftliche Schule zu Echzel, Wintercurſus 1857/58. 115531 Der Unterricht beginnt wieder mit dem 2. Novbr. d. J.— Die Lehr⸗ gegenſtände, welche in entſprechender Weiſe auf 2 Semeſter vertheilt werden, ſind: 1) Experimentelle Ackerbauchemie; 2) die wichtigſten Geſetze der Phyſik, namentlich in ihrer Anwendung auf die landwirthſchaftlichen Geräthe und Maſchinen; 3) Bodenkunde und Düngerlehre; 4) Pflanzenbau; 5) Wieſen⸗ obgleich vielſeitig an der Moglichkeit mir mein bau; 6) Betriebslehre; 7 Obſtbaumzucht; 8) Viehzucht; 9) liche Technologie; 10) Rechnen und praktiſche Geometrie; 11) Uebung im Fertigen von Aufſätzen, Briefen, Geſchäftsaufſatzen; landwirthſchaftliche Buchführung. landwirthſchaft⸗ Anleitung und 12) einfache eue Häringe 1504] bei Wilhelm Fertſch. Empfehlung. 11567 Aepfelmühlen, Kartoffelmühlen, Schrot⸗ mühlen, kleine und große Wurzelmühlen, kleine und große Kelterſchrauben, auch Winden, kleine und große Schnappwagen, alle Sorten Bohrer, für deren Güte garantirt wird, bei Friedberg den 2. September 1857. Jo bann Fil un cer Zeugſchmied. [1555 Ein in der Nähe Frankfurts wohnen⸗ der Lehrer(Theologe) wünſcht in ſeine Familie einen oder mehrere Knaben von 7 14 Jahren aufzunebmen, wo dieſelben neben gewiſſenhafter Erziehung Gelegenbeit finden zu gründlichem Unterricht in den Elementarfächern ſowohl, als in der deutſchen, lateiniſchen, griechiſchen und franzöſiſchen Sprache, ſowie im Klavierſpielen. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer An— zeige bei der Expedition. Blumendüngepulver, für Topfge⸗ wächſe aller Art, à Packet 18 kr. in Fried⸗ berg dei P. F. Schmittner.(720! 120 fl. [1591] Vormundſchaftsgeld liegen zum Aus⸗ leihen bereit bei Martin Billaſch in Fauer⸗ bach II. 115921 Eine Parthie franzoöſiſcher Fäſſer von 1 bis 4 Ohm haltend, in Holz und Eiſen gebunden, ſind zu verkaufen in Frankfurt a. M., Buchgaſſe 13. Dankſagung. [1593] Für die ſorgſame und umſichtige Be- handlung des Herrn Kreiswundarztes Dr. Diehl zu Butzbach, ſowie für die mir bei dem mich betroffenen Unglück vielſeitig bezeigte Theilnahme Ein unmittelbar neben der Anſtalt befindliches Lager landwirthſchaft⸗ licher Geräthe und Maſchinen aus der Fabrik des Dr. W. Hamm zu Leipzig, ſowie Excurſionen auf die benachbarten Güter, wer— den dem Unterricht ergänzend zur Seite ſtehen. Die Zöglinge wohnen im Hauſe des Vorſtehers,(nur Mittag- und Abendeſſen erhalten ſie außerhalb deſ— ſelben) und legen zu Ende des Wintercurſus in einem öffentlichen Examen Proben ihres Fleißes und ihrer Leiſtungen ab. Die Anmeldungen beliebe man Unterzeichneten zu machen, der auch jederzeit bereit iſt, auf mündliche oder frankirte ſchriftliche Anfragen nähere Auskunft zu ertheilen. Echzell am 3. September 1857. Dr. Henkelmann. Indem wir unsere Journal-Lese- Anstalt, au welcher jederzeit neue Theilnehmer beitreten konnen, hiermit in empfehlende Erinnerung bringen, laden Wir zur gefälligen Betheiligung ein. Es zirkuliren jetzt in derselben 2 2 Zeitschriften, für deren präcisen und geregelten Umtausch wir angelegentlichst besorgt sind. Die näheren Abonnements- Bedingungen wie das Verzeichniss der Zeitschriften stehen den Interessenten zu Diensten. Friedberg. C. Bindernagel's Buchhandlung. bis zu dem 15. Oktober bei dem und gewährte Unterſtützung fühle ich mich zu öffentlichem Danke verpflichtet. N Hierbei noch die erfreuliche Mittheilung, daß. zermalmtes Bein zu erhalten gezweifelt wurde, daſſelbe vollſtändig bergeſtellt iſt und ich in kurzer Zeit zu meinem früheren Erwerb zu⸗ ruckkehren kann. Rockenberg den 14. September 1857. Balthaſer Bohland. 1 Alle Sorten 11594] Kochöfen, Diele, Latten, ſowie Sand⸗ platten, find ſtets in großer Auswahl und zu den billigſten Preiſen zu haben bei Emanuel Friedberger in Echzell. 5 0 0 11595] liegen gegen gerichtliche Sicherheit zum Ausleihen bereit. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer Anzeige bei der Exped. 0 1 1 Daukſagung. [1596] Wir fühlen uns gedrungen für die uns ſo vielfach bezeugte Theilnahme bei dem plötzlichen Tode und der Be⸗ erdigung unſeres geliebten Söhnchens Chriſtian Reuß unſern herzlichſten und tiefgefühlten Dank auszuſprechen. Friedberg den 14. September 1857. Die Hinterbliebenen. 308 Soolbad Nauheim. e ee e e 21. d. M. findet zur Feier des hieſigen Kirch⸗ Jeden Tag E e Dorheim den 14. September 1857. Wilhelm Bingel. Kirchweihfeſt zu Dorheim. [1601] Sonntag den 20. und Montag den 21. d. M. iſt bei dem Unterzeichneten gut be⸗ 113191 2 ladet II Kurgarten. Dior be im den 16. September 1857. ſetzte Tanzmufik anzutreffen, wozu höflichſt ein⸗ Morgens und Nuchmitiags, ausgeſuhirt von der e ee Directi 1% Ohm Kuren elle une Direction des Herrn[1550] ganz reiner 18527 Wein aus Gaubiſch⸗ E m un Neumann. heim bei Bodenheim(Rheinbeſſen) ſind mit —— oder ohne Faß in Friedberg billigen Kaufs zu 4 1 baben. Näheres bei Küfer Müller neben der amenmänte def ade 9 neueſter Facon, Geld⸗Cours. 1534] in ſehr großer Auswahl und zu möglichſt billigen Preiſen empfehlen Frankfurt, am 18. Septbr. 1857. beſtens J 1 0 rben. Piſtoſfen 9 38 1. J. Fürth's Erben Friedrichsd or 99 53.86 r 2 Holländische 10 fl. Stücke„ 9 46 Neue Herbſt⸗ Mäntel, Engliſche Souverains..„ 11 40-44 2 Preußiſche Thaler.„5 Mayer Hirſch. Preußiſche Caſſenſcheine, 145 ¼ 5 Airchweihfeſt. Gfenheimer Wäldchen. e 1597 Sonntag den 20. d. M. zum Beſchluß und zur Feier der Oſſenheimer 415021 ſoeben friſch angekommen, bei Kirchliche Anzeigen. Kirchweihe Harmonie- und Tanzmuſik, wozu freundlich einladet 15. Sonntag n. Trin. den 20. Septbr. 8 5 Ae hle. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Seel. 2 mi Einige Ohm Gottesdienſt in der Stadtkirche: Su vermiethen. 5 2 9 5 1 15 Vormittags: Herr Candidat Anthes. [1598 In dem von mir von Herrn S. G. 1 0 vorzüglichen alten Aepfelwein hat zu Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Baur. Simon gemietheten Hauſe kann ein Zimmer der aufen. Gottesdienſt in der Burakirche: mit Kabinet weiter vermiethet werden. Friedberg. Friedrich Staubi, Vormittags: Herr Stadtpfarrer Seel. zur Stadt Darmſtadt. Nachmittags: fällt aus. Friedberg. Aug. Fr. Nau. Aufruf für Sehleswig⸗Holſtein! Als die Herzogtbümer Schleswig⸗Holſtein in dem Kampfe um urkundlich verbriefte Rechte und ihre Angehörigkeit zu Deutſchland ehrenvoll unterlegen waren, wendete ſich der Haß und die Rache der Dänen zunächſt gegen die Männer in jenen deutſchen Landen, die unbekümmert um den eigenen Vortheil, ibre und ibrer Familien Exiſtenz entſchloſſen eingeſetzt hatten, um dem Uebermuthe des Stärkeren gegen den Schwächeren einen Damm entgegenzuſetzen und dem Rechte zum Siege zu verhelfen. Viele Schleswig⸗Holſteiner Prediger und Beamten mußten deßhalb, ibrer Stellen willkührlich entſetzt, den heimatblichen Boden als Flüchtlinge verlaſſen. Haben auch manche derſelben in andern deutſchen Ländern Ver⸗ ſorgung und eine zweite Heimath gefunden, ſo irren doch viele noch immer obdachlos umher und kämpfen mit wahrer Noth, die ſich begreiflich um ſo höher ſteigert, je mebr die eigenen Mittel ſich erſchöpft haben, welche die Vertriebenen theilweiſe beſaßen. Nach den Bekanntmachungen des Hauptvereins für die Unterſtützung der Schleswig-⸗Holſteiniſchen Beamten zu Altona, der fortwährend eifrig bemüht iſt, Hülfe zu leiſten ſo weit ſolche möglich erſcheint, reichten ſeither ſchon ſeine Mittel nicht mehr bin, 360 hülfsbedürftigen Familien⸗ gliedern nur das Notbwendigſte zu gewähren. Und immer noch mehrt ſich die Zahl der Hülfeſuchenden, immer knapper wird folgeweiſe die Hülfe, welche gewährt werden kann, immer häufiger wiederholt es ſich, daß Unterſtützungsgeſuche überbaupt nicht mehr berückfichtigt werden können.— Wenn unter ſolchen Umſtänden allenthalben der Eifer aufs Neue angeregt worden iſt, ausreichende und nachhaltige Hülfe zu beſchaffen, ſo glauben auch die Unterzeichneten an die Bewohner des Kreiſes Friedberg vertrauend die Bitte richten zu dürfen, ihre freigebige Unterſtützung in einem Falle nicht zu verſagen, wo es ſich in Wahrheit davon handelt, nicht allein den Pflichten der Nächſtenliebe zu genügen, ſondern auch eine Ebrenſchuld der deutſchen Nation abzutragen, da es ſchmachvoll ſein würde, diejenigen in Noth umkommen zu laſſen, die obdachlos und hülfsbe⸗ dürftig blos darum geworden find, weil ihre treue Liebe zum deutſchen Vaterlande nicht wanken wollte. 7 Die Unterzeichneten ſind bereit Gaben zu dem angedeuteten Zwecke in Empfang zu nehmen und an den Altonaer Hauptverein zu befördern. Es wird gerne jede, auch eine nur einmalige Gabe dankend angenommen und veröffentlicht werden, 1 1 sweiſe wünſchenswerth erſcheint es indeſſen, daß recht viele unſerer Mitbürger wöchentliche, monatliche oder vierte jährige, wenn auch im Einzelnen geringere Beiträge zeichnen, da es nur ſo möglich werden wird, eine dauernde Hülfe zu beſchaffen. Die Unterzeichneten zweifeln nicht an einem günffigen Erfolge, wenn allerwärts patriotiſch geſinnte Männer fich dieſer Sache warm annehmen und bemerken noch, wie ſie ſich verläſſigt haben, daß hierbei Seitens der Staatsbehörde durchaus kein Hinderniß beſteht, wenn gleich die Geſtattung einer eigentlichen Hauscollecte zu dieſem Zwecke nicht zuläſſig erachtet wurde. Auch bedarf es kaum der Erwäbnung, daß durch Zeichnung wöchentlicher oder monatlicher Beiträge— welche f. Z. einzunebmen der mitunterzeichnete Stadtrechner Heidt übernommen hat— keinerlei dauernde Verbindlichkeit eingegangen wird, jene vielmehr jederzeit zurückgezogen werden kann. 0 Friedberg den 20. Auguſt 1857. Hofmann, Landrichter. J. Falck. K. Baur. J. Pfeffer. F. Roßbach. J. P. Schäfer, Director der Blinden⸗Anſtalt E. Seeger, cand. theol. C. D. Groß. J. Steinhäußer. G. Schmidt. Cbr. Hecht. Meper Hir ſch. J. Müller. G. Trapp II. C. Wabl. Walz. J. Wahl. Schweitzer. F. W. Reuß. Wieſſell. C. Heidt. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. (Hierzu Beiblatt Nr. 38.) getteffend: Nachſte Forſt⸗ und 3 haben, heilen fenden Gem! ie N 1) Bonſtadt 2) Aſenheim J) Florſtadt J) Meder⸗Wo 5) Poh⸗Gons 6) Butzbach 7) Nieder⸗W. 8) Hauſen 9) Kirch⸗Gol * K 1) Butzbach 2) Langenhan 3) Rockenberg ) Naorqtadg An di rechner Ka zugleich an, Aut Betrachtungen vom Adgeordnt Wuddereinft Vora zuſammentr zweiten St geſtellten 2 fung übern „Schließ Lotterie ö angehört lion jah ſowohl bei lungen gepf Bei d