. milie Pietſch. ger Flachs is Winheim. — 1h/ Hil- ugeſandt.) Wieduelten neigen. den 15, Nov. Stadtkirche: Burekirche: 2 tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt bezogen N. 1. 30. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg.. Einrückungsge⸗ bühren fur die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum ſammen 7 kr. NV 90. Dienſtag, den 17. November. 1857. Bekanntmachun Bekanntmachung. 11829] Die Gemeinde Gettenau ſucht einen Gemeindebäcker. Nähere Auskunft hierüber er⸗ theilt die unterzeichnete Bürgermeiſterei. Gettenau den 10. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Gettenau J. M6 bes. Oeffentliche Aufforderung. 1811] Zu dem Nachlaſſe des Nicolaus Swald J. zu Ockſtadt gehört u. A. eine Hofraithe 244/64 I. 703, die laut Looszettel dom 31. Dezember 1807 demſelben und ſeiner Schweſter Barbara Ewald, ſpäteren Ehe⸗ frau des Martin Thaler käuflich von der Lud⸗ wig Ewalds Wittwe angeſchlagen worden war, im Jahr 1814 aber in das alleinige Eigenthum des jetzigen Erblaſſers übergegangen ſein ſoll. Da dies jedoch urkundlich nicht nachgewieſen werden kann, werden Barbara Ewald oder deren Leibes-Erben, deren Aufenthaltsort nicht ermittelt werden kann, hierdurch aufgefordert, etwaige Anſprüche an jene Hofraithe ſogewiß binnen 6 Wochen dabier geltend zu machen, als ſonſt das alleinige Eigentbumsrecht des N. Ewald I. unterſtellt, die beabfichtigte Uebertragung auf den Sohn Martin beſtätigt und der betr. Eintrag in das gerichtliche Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Binnen gleicher Friſt find auch von Seiten Dritter, etwaige Eigentbumsrechte an IV/ꝗ02, VII/425, Vis in Ockſtädter Gemar⸗ kung, von denen erſteres Stück noch im Grund⸗ duche auf den Namen des nach Amerika aus- gewanderten Nicolaus Ewald II. ſteht und an Fl. III, IV, Nr. 3, 4, Klafter 867 und 1445,7(Eichenniederwald der Straßheimer gen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Hübner), in der Gemarkung Straßheim, welche ſammtlich, gleichfalls zum Nachlaſſe des Nicolaus Ewald J. gehören, geltend zu machen, widrigenfalls der deabſichtigten Ver⸗ theilung derſelben, unter Eintrag des Erwerb— titels der Erben in das Mutationsverzeichniß, von Gerichtswegen die Beſtätigung ertheilt wird. Friedberg den 1. November 1857. Großberzogliches Landgericht Friedberg. In Verhinderung des Landrichters: v. Preuſchen, v. Le pel, Landgericht⸗Aſſeſſor. Landgerichts⸗Aſſeſſor. Bro d⸗ un d Oelliefe rung. 118471 Montag den 23. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Brodlieferung und un— mittelbar hiernach diejenige des Oels und der Talglichter für die hieſige Garniſon auf das 1. Halbjahr 1858 auf dem Verwaltungsbüreau durch Summiſſion vergeben. Friedberg den 16. November 1857. Inu Auftrag des Verwaltungsratbs: Nico ha, Oberquartiermeiſter. Holz lieferung. 1848] Die Lieferung des Brennbolzes für die Garniſon und das Lazareth dahier auf das Jahr 1858 ſoll Donnerſtag den 286. d. M., Vormittags um 10 Uhr, durch Summiſſton auf dem Verwaltungsbüreau hierſelbſt vergeben werden. Friedberg den 16. November 1857. In Auftrag des Verwaltungsraths: Nicola, Oberquartiermeiſter. Hofraithe⸗Verſteigerung. 11849] Montag den 30. November, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaſſe des verſtorbenen Bürgers und Oekonomen Jakob Lochmann II. gehörende Hofraithe, in der Vorſtadt zum Garten, einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Gemarkung Friedberg: O.⸗N Fl. Nr. d.[OIKlftr. Grdſt. n 80 62,7 Hofraithe in der Vor⸗ ſtadt zum Garten. Friedberg den 14. November 1857. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Ble Ver ſtei gerung. L850] Donnerſtag den 26. November, Mor- gens 9 Uhr, werden in der Behauſung der Wittwe des Johannes Bechſtein J. nach⸗ ſtehende Mobitien meiſtbietend verſteigert: als Kupfer, Meſſing, Zinn, Kleidungsſtücke, Bettung, Holzmöbel, Spiegel, eine Wanduhr, Weißzeug und ſonſtige Mobilien. Friedberg den 14. November 1857 In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Der Vorſteher E* D 0 1. Jagdverpachtung. 11851] Donnerſtag den 19. d. M., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, wird die Jagd der Gemeinde Oes auf 6 nach einander folgende Jahre an den Meiftbietenden in Pacht gegeben. Oes den 10. November 1857. Der Großberzogliche Bürgermeiſterei⸗ Beigeordnete Dei Der Häring Von A. W. Grube. von einer Art kleiner rother Seekrabben nährt, die zu Milliarden dort hauſen, hebt ſich der Häring in unzähl— baren Schaaren empor und beginnt ſeine Wanderung. Um Der Häring iſt ein echt plebejiſcher Fiſch, ſcheint vom lieben Gott ſo recht eigentlich für das arme Volk geſchaffen zu ſein, das ſonſt weder einen Süßwaſſerfiſch noch einen Meerfiſch zu ſchmecken bekäme, wenn der Häring nicht wäre. Der ärmſte Tagelöhner, ja der Bettler, wenn er nur einen Groſchen erübrigt, kann ſich bisweilen den Genuß dieſes unſchätzbaren Erzeugniſſes der ſalzigen Fluth verſchaffen; ſollte auch auf zwölf Glieder einer hungernden irländiſchen Familie blos Ein Häring kommen und jedes Einzelne an dem Fiſch ſo zu ſagen nur lecken dürfen; die Kartoffel ſchmeckt doch gleich beſſer, denn der Häring gibt ihr mit ſeinem Fett und Salz die Würze. Was die Kartoffel auf dem Feſtlande, das iſt der Häring auf den Ackerfluren des Meeres, und wie der Thunſiſch für die Anwohner des Mittelmeeres ein reiches Fleiſch⸗ und Oelfeld bildet, iſt in noch viel höherem Maße der Häring für die Anwohner ein Schiff, welches durch dieſe Phalanx zu laichen, muß er die Küſte ſuchen die wärmeren Waſſer⸗ ſchichten— denn ohne Licht und Wärme wird auch kein Fiſchei ausgebrütet. Das ſchwimmende Nomadenheer bildet die Form eines Dreiecks; als Herold und Anführer zu⸗ gleich zieht der„Häringskönig- voran, nämlich der 10 Fuß lange Faſerwurm⸗Fiſch mit ſilbernen Schuppen und rothen Bauchfloſſen angethan. Zwiſchen Grönland und dem Nordkap ſcheint das Meer auf viele Meilen weit von Häringsleibern ange— füllt: die Fiſche drängen und ſchieben ſich ſo eng und dicht, daß zwiſchen ihnen keine Stecknadel in's Meer fallen würde, daß ſie ſich die Schuppen vom eigenen Leibe abſcheuern und hindurchdringen wollte, mit bloßer Segelkraft gar nicht vorwärts käme. Doch theilt ſich die große Truppenmaſſe in mehrere Heer ſäulen. Während nicht geringe Züge ſich nach den Geſtaden der Nordſee eine unerſchöpfliche Nahrungsquelle. Aus den Tiefen des nördlichen atlantiſchen Meeres, wo er ſich von Fiſchbrut, Waſſerinſekten, beſonders aber von Nordamerika wenden, wo ſie vom Januar bis April er⸗ ſcheinen, wenden ſich andere an die ſchottiſche und nor— wegiſche Küſte und ſetzen dort in den erſten Frühlingsmo⸗ Oeffentliche Aufforderung. [1852] Forderungen an den, unterm 3. März d. J. dahier verſtorbenen Johannes Bech⸗ ſtein I. ſind, wenn ſie bei Abſchluß des In⸗ ventars und Vertheilung des Nachlaſſes berück- ſichtigt werden ſollen, binnen 14 Tagen dahier zur Anzeige zu bringen. 5 Friedberg den 11. November 1857. Großherzogliches Landgericht Friedberg. J. V. d. L.: v. Lepel, Landgerichts ⸗ Aſſeſſorr. Butzbach. Verkauf getragener ns u. Reitzeugſtücke. [1853] Montag den 23. dieſ. Monats, Vor- mittags von 8 bis 12 Uhr und des Nachmit⸗ tags von 1 bis 5 Uhr, werden in der hieſigen Reitercaſerne verſchiedene getragene Montirungs⸗ ftücke, darunter auch Reitermäntel, ſodann ab⸗ gängiges Reitzeug und Caſernerequiſiten gegen Baarzahlung öffentlich verſteigert. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dies in ihren Gemeinden geeignet bekannt machen zu laſſen. 8 Butzbach den 13. November 1857. In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Betfkanntmachung. 11854] Montag den 23. u. Dienſtag den 24. November l. J., jedesmal von Vormittags 9 Uhr anfangend, werden auf freiwilliges An⸗ ſtehen, erbvertheilungshalber, durch den Unter⸗ zeichneten auf der Seemühle bei Nieder⸗Rosbach nachbenannte Gegenſtände einer meiſtbietenden Verſteigerung gegen gleichbaare Zahlung, aus. geſetzt, als: 1) 1 Pferd, 2) 3 Kühe, 3) 4 Rinder, worunter 2 Stück 2 Jahre und 2 Stück ½ Jahre alt, 4) 1 großes Schlacht⸗Schwein, 5) 9 Sprenger, 6) 16 Stück Hühner und 1 Hahn, Enten, 7) 1 vollſtändiger Wagen, 3 Stück 374 15) 1 große Quantität Dickwurz, 16) 50 Malter Kartoffeln, 17) 60 bis 80 Centner Grummet, und ſonſt noch mehrere Haus und Oecomiege⸗ räthe. Nieder ⸗Rosbach am 14. November 1857. In Auftrag Großberzogliches Ortsgericht Nieder⸗Rosbach Der Vorſteher Jo ft. Braunſehweiger Flachs 11699] bei Wilhelm Fertſch. Unentgeltlicher Rath und Beiſtand für Bruchleidende. [1753] Um dem ſchmählichen Treiben einer Anzahl Pfuſcher und Quackſalber ein Ende zu machen, werde ich von jetzt an jedem Bruch⸗ leidenden meine Erfahrung mittheilen, wo⸗ durch Jeder geheilt werden kann. Ich werde dafür nichts verlangen, als daß man die Briefe an mich frankire, denn das Bewußtſein, Viele glücklich gemacht zu haben, iſt auch eines Opfers von meiner Seite werth. Dr. med. Krüſy, auf dem Platz in Gais, Kant. Appenzell, in der Schweiz. Verloren. [1835] Ein Zollſtab von Fiſchbein iſt verloren worden. Der Finder wird erſucht, denſelben gegen eine Belohnung an den Unterzeichneten abzugeben. J. Falck. Lebkuchen [1856] ächter Qualität von heute an ſtets vor⸗ räthig bei 14. November 1857. Marinirte Häringe 11859] find im Laufe des Winters fortwährend zu haben bei J. A. Windecker. Erbſen, Bohnen, Linſen, [1860] vorzüglicher Qualität, empfiehlt P. F. Schmittner. Theater in Friedberg. Mittwoch, 18. Nov. (Im Saale des Herrn Gerlach.) Zuerſt: La Gitana, ſpaniſcher Nationaltanz, getanzt v. Emilie Pietſch. Hierauf: Frauenliſt oder: Ränke über Ränke, Luſtſpiel in einem Akte von A. v. Kotzebue. Hierauf. Polka militaire, polniſcher Nationaltanz, getanzt von Emilie Piet Zum Schluß: Der Kurmärker und die Picarde, Genrebild mit Tanz und Geſang von Louis Schneider. Preiſe der Plätze: Friedberg den C. Stelz, Uſergaſſe Nr. 241. 8) 2 Pflüge, 9) 2 eiſerne Eggen, 10) 1 kleines Brandweinbrennereigeſchirr, ohne Bütten, 110) 1 Pfuhlfaß, 12) 1 Waſchbütte, 139) 1 Fruchtfegemühle, 14) 2 ſchöne Eichen⸗Bauſtämme, Cubik⸗Fuß, circa 365 Sardellen& holländiſche Häringe 5 A. Windecker. [18571 bei a Sehr ſchönes Weißkraut [18581 hat zu verkaufen Heinrich Hanſtein IV. 1. Platz 30 kr. 2. Platz Is kr. Kinder unter 10 Jahren zahlen auf den 1. Platz 18 kr. Anfang halb 8 Uhr. [1841] Zu dieſer nur einen von uns hier ſtattfindenden Vorſtellung laden ein hochgeehrtes Publikum ganz ergebenſt ein Carl& Emilie Pietſch. naten ihre Eier ab. zweiter Zug und im Herbſt ein dritter. halten ihre Haupternte im Frühjahr, oder Frühlingshäring gilt ihnen fetteſten; bei den Holländern unverletzliches Geſetz, vor Johannis keinen Häring zu fangen, und dieſe Sommerhäringe, die ſie an fingen und noch fangen, ſind die bekannten„holländiſchen“ Häͤringe, die beſten von allen. In dann zogen ſie ſich nach Weſten zur dem Anfange dieſes Jahrhunderts erſcheinen auch große Maſſen von Häringen in den Mündungen der Elbe und die in die Nordſee münden, wo Das ſchwediſche Gothenburg, das anderer Flüſſe, keine bemerkt hatte. früher durch den Häringsfang ſich arm geworden, Kap Lindesnäs bis Jahren iſt auch dort wieder eine den, und einzelne Züge ſcheinen ſich thenburger Scheeren zu wenden. Mitten im Sommer erſcheint ein für den dagegen galt es lange als früheren Zeiten beſuchten die Häringe mit Vor⸗ liebe die Küſten von Norwegen, Schweden und Dänemark; weil der Beſuch des F hingegen ward wiederum die norwegiſche Weſtküſte vom Bergen reich bedacht, aber ſeit zehn Abnahme verſpürt wor⸗ Gewiß herrſcht in die- der Zufall; maßungen die Annahme, wenn ſie die alte Die Norweger und ihr„Vaarhild“ größeſten und der ſchottiſchen Küſte engliſchen Seite; ſeit für ihren kleinen man früher inſeln drängend. bereichern konnte, iſt iſches ein Ende nahm, abermals zu den Go⸗ ſen Wanderungen ein beſtimmtes bisher haben die Naturkundigen nur Muth⸗ darüber aufſtellen können, von denen jedoch daß die Häringe ſich neue Weide ſuchen, Schon zu Anfang giſchen Fiſcher auf die Inſeln, digen Archipelagus an Mit Sehnſucht erwarten Wanderſchaaren ſich nahen; vorweg ihre Ern ihren Naſenlöchern die ſie wie Pfeile durch die immer enger zuſa Auge des Landmanns das Auge der Fiſcher Schuppen der Häringe(manche ſchwimmen im Gedränge auf dem Rücken) erglänzende Fläche des Meeres. Jedes Fiſcherboot hat ſeine Netze in Bereitſchaft, wovon die an⸗ dere Hälfte ausgeworfen wird, ſobald die erſte gefüllt iſt. Schaluppen ſtehen überall bereit, Geſetz, und nicht blos verzehrt haben, viel für ſich hat. Februar begeben ſich die norwe⸗ welche einen ſo merkwür⸗ der Weſtküſte von Norwegen bilden. ſie die erſten Anzeichen, daß die das ſind die Wallfiſche, welche ten auf dem Häringsfelde halten, denn Schlund iſt der Häring gerade recht. Aus Waſſerſtrahlen ſpritzend ſchießen See, die geängſteten Häringe mmentreibend und zwiſchen die Klippen⸗ Wie ein volles wallendes Kornfeld dem entgegenlacht: ſo blinkt luſtig für die von tauſend und aber tauſend um die Beute in Em⸗ frank fü Gennnefgh Sauerer pho— Sauerer Concentrirte Hop Concentrirte! Peru⸗Guano Eiſeulauge ö Comptoir 1300) —— Feui 11861] N ſchaft ent, Louis V jetzt an in wenden zu Aae pfang zu leuten zu erſt in St nen umrin Leib aufzu reinigten ren. Wit Thätigkei und anfah und Kind Schiffer, und Rhe Kaufleut eingeſalze Mutzen v Vo länder, erwerb, ſtandes! keit abh Blüthe Wind U die auch latz Wee. Ubr. ie Pietſch —— 375 Vereins-Frachtbriefe nach dem neueſten Reglement der deutſchen Eiſenbahn⸗ Verwaltungen ſind zu den Preiſen: 1000 Stück zu fl. A4. 30, 100 Stück zu 28 kr., 50 Stück zu 15 kr., 25 Stück zu 9 kr., zu haben in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Düngemittel Frankfurter Actien-Geſellſchaft für landwirthſchaftlich-chemiſche Fabrikate. Gedampftes Knochenmehl(guaniſirtes) in feinem und gröberem Pulver für Getreide ꝛc— Sauerer phosphorſauerer Kalk(Superphosphat) für Gemüſe, Rüben aller Gattung, 8 Wieſen, Futtergewächſe ꝛc., zur Kopf düngung des Getreides. Concentrirter Dünger(künſtlicher Guano) für Oelgewächſe, Tabak, Kartoffeln, Hopfen ꝛc. Concentrirter Dünger für Weinberge. Peru⸗Guano, in Original⸗Verpackung. *„ mit ſauerem phosphorſauerem Kalk gemiſcht, in feiner Pulverform. Eiſenlauge zum Fixiren des Ammoniaks in der Jauche ꝛc. Comptoir und Niederlage in Frankfurt a. M., Hochſtraße Nr. 51. 13001 ſowie bei Kaufmann H. Hahn in Friedberg. Aachener- Münchener Feuerverſicherungs- Gelſellſchaft. 11861] Nachdem Herrn F. A. Nau in Friedberg die Agentur dieſer Geſell— ſchaft entzogen und dieſelbe für den Kreis Friedberg dem Kaufmann Herrn Louis Winheim daſelbſt übertragen worden iſt, erſuchen wir, ſich von jetzt an in allen Beziehungen zu obiger Geſellſchaft an Herrn Louis Winheim wenden zu wollen. Aachen den 11. November 1857. Die Direction Brüggemann. Zu verkaufen. 11862] Ein fetter geſchnittener Faſelochs iſt zu verkaufen bei Rödgen. 350 fl. Verwaltungsgeld [1863] liegen zum Ausleihen bereit bei Glaſermeiſter Wecker ling. Warnung. [1864] Da mein Sohn Franz Joſeph Langs⸗ dorf ſich unterſtanden hat leichtfinnige Schulden zu machen, ſo finde ich mich hierdurch und durch die mir zugefügte Mißhandluug veranlaßt, Je- dermann zu warnen demſelben auf meinen Namen etwas zu borgen oder zu leihen, indem ich für nichts haften werde. Rockenberg den 7. November 1857. Anton Langsdorf III. Conrad Jehner. 889 88889. 68888. 888 888 888888 8 88888. N 8 5 S. Steinhäuser, Gold- und Silberarbeiter 1605 in Friedberg, empfiehlt ſein Lager der modernſten Gold⸗ u. Silberwaaren zu den billigſten Preiſen. Beſtellungen und Reparaturen werden ſchnell und dauerhaft ausgeführt, auch werden Haarflechtereien zu Uhrketten, Fin— gerringen, Armbändern ꝛc. ꝛc. in ſchönen Muſtern beſtens beſorgt. TCC 0 8.2 9.989.908.9898 888989. 888.989.888 980.989.95 Seh. 959.909.959 988-9. 99e 8. 8 80 = 8 pfang zu nehmen und ſie den am Strande weilenden Kauf- lieferte. leuten zu überliefern. Die Arbeit des Einſalzens wird erſt in Stavanger oder Bergen vorgenommen; von Ton— nen umringt ſitzt da Jung und Alt, um dem Häring den Leib aufzuritzen, die Eingeweide zu entfernen und den ge— reinigten Fiſch dann auf den Platz des Einſalzens zu fuh— ren. Wie viele Menſchen werden durch den Häring in Thätigkeit verſetzt! Die Bauern, welche das Holz fällen und anfahren, die Küfer, welche es verarbeiten, die Frauen und Kinder, welche den Häring reinigen, die Fiſcher und größten Wohlthäter ſeiner Nation. im Jahr 1556 durch Biervlit kam, ließ er dem„um ſein hochverdienten“ Mann Durch die Sorgfalt, mit welcher die Holländer den Hä— ring einſalzten, ward derſelbe erſt ein ſo ausgezeichneter Handelsartikel, der auf beliebige Entfernung verſchickt wer— den konnte, ohne Gefahr von ſeiner Güte etwas einzu— Die Kunſt des Einſalzens ward aber auch von der holländiſchen Regierung ſo geheim gehalten, daß die Kör⸗ perſchaft der Häringsfiſcher einen feierlichen Eid ablegen mußte, das Geheimniß zu bewahren; allen Fremden ward der Zutritt zu den holländiſchen Fiſcherbarken ſtreng un— Schiffer, welche auf den Fang ausziehen, die Bootsleute und Rheder, welche die Ausrüſtung beſorgen, endlich die Vaterland Kaufleute, welche die Verſendung und den Verkauf der eingeſalzenen Fiſche übernehmen— Alles zieht ſeinen Nutzen von dem ſegensreichen Fiſch. Vor allen andern Nationen ſind es aber die Hol— länder, welche dem Häring nicht bloß einen guten Geld— erwerb, ſondern einen guten Theil ihres Nationalwohl— ſtandes überhaupt verdanken, da dieſer von der Seetüchtig— keit abhing. Indem ſie die Häringsfiſcherei zur größten Blüthe brachten, bildeten ſich jene kühnen Schiffer, die Wind und Wetter Trotz boten— eine Matroſenſchule, die auch für größere Unternehmungen tüchtige Zöglinge büßen. terſagt. Die holländiſchen Häringe waren ſeit Jahrhun— derten die geſuchteſten auf allen europäiſchen Märkten, und weder die ſchwediſchen, noch die däniſchen, noch die eug— liſchen Häringe kamen dagegen auf, denn kein anderes Volk verſtand ſich ſo gut wie das holländiſche auf die Kunſt des Einpoͤkelns. Wilhelm Beukelzoon aus Biervliet, einem kleinen Dorfe in Seeland gebürtig, theilte im Jahr 1380 ſeinen Landsleuten die von ihm gemachte Erfindung des Einpökelns durch Seeſalz mit und ward dadurch einer der Als Kaiſer Karl V. ein Denkmal ſetzen. (Fortſetzung folgt.) 376 Indem wir unsere Journal-Lese-Anstalt, zu welcher jederzeit neue Theinnehmer beitreten können hiermit in empfehlende Erinnerung bringen, laden wir zur gelälligen Betheiligung ein. Es zirkuliren jetzt in derselben 22 Zeitschriften, für deren präcisen und geregelten Umtausch wir angelegentlichst besorgt Sind. Die näheren Abonnements- Bedingungen wie das Verzeichniss der Zeitschriften stehen den Interessenten zu Diensten. Friedberg. C. Bindernagel's Buchhandlung. Deutſcher Phönix. Verſicherungs-Geſellſchaft in Frankfurt a. M. 5 Grund-Capital der Geſellſchaft: Gulden 5,500,000,(Th. 3,142, 800 Preuß. Ert.) Reſerve⸗Fonds„ 942,525, 41 kr.,(Th. 338,586 3 Sgr.) 4981] Der Deutſche Phönix verſichert gegen Feuerſchaden zu möglichſt billigen Prämien alle beweglichen Gegenſtände. Die Prämien der Geſellſchaft ſind feſt, ſo daß unter keinen Um⸗ ſtänden Nachzahlungen ſtattfinden. n Proſpecte und Antragsformulare für Verſicherungen werden jederzeit unentgeltlich verabreicht, auch iſt der Unterzeichnete gerne bereit, jede weitere Auskunft zu ertheilen. H. Sahn, Friedberg den 4. Juni 1857. Agent des Deutſchen Phönix. N Hanf Tuch, Zwillich⸗, Canevas⸗ ꝛc. Malter⸗Säcke für Frucht, Mehl, Aepfel, Kartoffel ꝛc. ꝛc. ſind neu und gebraucht billigſt zu haben in S. Keſßler's Sackleihanſtalt. 11760) Kannengießergaſſe Nr. 4, in Frankfurt a. M. NB. Ich habe die Einrichtung getroffen, daß einzelne und in Parthien erkaufte Säcke mit Namen, Wohnort, Nummern ꝛc. ſofort dauerhaft gezeichnet und gleich gebraucht werden können; auch iſt Schock- und Packtuch, Zwillich, Leinen und Canevas ſtets vorräthig. Roßhaar⸗ und Seegraslager 11759] zu den billigſten Preiſen bei Wilhe m Ruß man nu, Katharinenpforte, ſchräg der kleinen Sandgaſſe über in Frankfurt. 11865“ Im Verlage von Louis Garcke in Naumburg iſt erſchienen und in C. Binder⸗ nagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: Dr. Behrend, Die Kunſt, hundert Jahre zu leben, nie krank zu werden und jede abzehrende Krankheit, als: Lungenſucht, Schwindſucht, Auszebrung, Blutarmuth, Bleichſucht, oder welchen Namen dieſes weit verbreitete Uebel ſonſt führen mag, wofern das letzte Stadium der Krankheit noch nicht ein⸗ getreten, gründlich zu heilen und den geſchwächteſten weiblichen oder männlichen Organismus in kürzeſter Zeit auf den höchſten Grad von Kraft zu bringen und zwar ohne alle Medizin. Motto: Der Geiſt heilt den Leib! Vierte Auflage. 8. geh. Preis 54 kr. urteil: Obwohl der Titel vorſtehender Schrift das Gepräge markſchreieriſcher Anpreiſung zu tragen ſcheint, ſo ſind die in derſelben gegebenen Vorſchriften doch der Art, daß deren gewiſſenhafte Be⸗ folgung das Verſprochene gewiß zu erfüllen im Stande iſt, ſobald nämlich die genannten Krank⸗ heiten noch nicht einen ſo hohen Grad erreicht haben, daß Heilung überhaupt nicht mehr denkbar iſt; daher dieſes Schriftchen der Empfeblung werth iſt. Weißenfels den 12. Juni 1855. Dr. Sſcheuſſt err, Königl. Kreis-Phiſikus. An die Bewohner Friedbergs. Um den unbemittelten Kindern in der Kleinkinderſchule eine Chriſtbeſcheerung bereiten zu können, bittet der unterzeichnete Vorſtand um milde Beiträge. Friedberg den 14. November 1857. s Ph. Bender. Tb. Müller. Th. Dieffenbach. Ling Baur. Werner. J. Steinhäuſer. C. D. Groß. Br. Sell. Chriſtiane Korn 8 fl. 4 kr.; Gerſte 6 Kirchenbuchsauszug. Getaufte: 8. Novbr. Dem hſ. B. u. Oekonomen Johann Feiling eine T., Eliſabetha Chriſtina, geb. 13. Okt. 8. Dem hſ. B. u. Oeconomen Wilhelm Ul⸗ rich eine D., Eliſabetha Dorothea, geb. 23. Okt. 8.(zu Offenbach) Ein unehl. T., Maria Eliſabetb Schroth. Beerdigte: 11. Maria Katharina Scharf, geb. Weis, Ehefrau des hl. B. u. Taglöhners Georg Scharf, alt 44 J., 1 M., 23 T., 1 9 Geld⸗Cours. Frankfurt, am 11. November. 1857. Pfien Friedrichsd oer„ 9 53½—54½ Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 41 ¼7-42½ Rand⸗Ducaten„ 5 30-31 rankſtück e 19—320½ Engliſche Souverains..„11 45-49 Preußiſche Thaler 13 Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 44%% Ss Thales„ 2 20. Marktberichte. Friedberg 13. Novber. Waizen 9 fl. 12 kr. Korn 7 fl. 40 kr.; Gerſte 6 fl. 16 kr.; Hafer 5 fl. 15 kr.; Kartoffeln 1 fl. 50 kr. Grünberg 14. Novber. Waizen 8 fl. 37 15 Korn 7 fl. 21 kr.; Gerſte 5 fl. 52 kr.; Hafer 5 fl. 7 kr.; Erbſen 8 fl. 55 kr.; Molter 6 fl. 36 kr.; Kartoffeln 2 fl. 4 kr. Frankfurt 16. Nov. Waizen 8 9 fl.; Korn 7 fl. 30 kr.; Gerſte 6 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 20 kr. Mainz 13. Noober. Waizen 9 fl. 30 E fl. 36 kr. 1 Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 18. bis 24. November. 2 5 Fried. Butz ⸗ 3 Brod⸗Preiſe. berg. bach. — kr. pf. kr. pf 1Roggenbrod, ½ Korn⸗ 1 und ½ Gerſtenmehl 1 2„ 7 7 n 4 1„ 7 11— 111— 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) ½ Korn- u. ½ Waizenmehlſ, 3—[3 5 1 7„ 2 6— 4 5 7„ A Loth Loty — Milchbrod 114 164 — Waſſer weck bn — Gemiſchte(Tafel-) Brod 15 115 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch h... 13 213 2 1 Kuhfleiſch, gemäſtetes 11—[11— 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. S 1 Schweinefleiſch. 14— 14— 1 Hammeklfleiſch. r ere 1 Kalbfleiſoo e 7 2 1. Schaaffleiſche 712 1 Wurſt v. blos Schweinen 15 215 2 1 Bratwürſtt 28 1 Schwartenmagen. 23220— 1 Geräucherter Speck. 347 2% 8 1 Dörrfleiſ gh 24 2,20 1 Schtenn„% 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 227 2 1„ unausgelaſſen 27 227 2 10 Nienenfett“? f 23 223 2 10 Hammelsfett 16— 116— Die Herabſetzung der Fleiſchpreiſe bei Butzbach beruht auf eigener Erklärung der Metzger mit Ausſchluß des Schweineſchmalzes und Wurſt von pur Schweinen. Die Großberzoglichen Bürgermeiſter Ben de r. Seippel. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. Pfand Montas 1 el 9 Uhr anfang den in bieſtgen Termin die o igt ausge ſſehend in Gol zug, Herren⸗ Ul bieten verſteige Die Ausloſul ſudet nur an d Mittwoch und ausdrücklich den vember l. J. Renodation gel vom 17. Noon ſteigerung geſch Friedberg Großherzo 72 Bro d⸗ u 8h Mon um 10 Uhr, 0 mittelbar hier W Talglichter fü 1. Halbjahr durch Su Friedber In A N —— Dieſe fang beſtim gebaut, fa Maſt und Form war geſchrieben; auch die La! ſtreng gereg ungeheure! wenn es g eine ſchwer kem Hanf die drei me wird, dam ſcheucht we um die ju den und 9 verſchuldete Harings; 10 Gegenwart Hollaͤndern u Anfang