den * Nagd 976 me amer fann kann uten em- ung egelſchieben. Juli dieſts N Geld! Millionen. rmaltt in 4 Allen. Snett fret brar⸗ den 14. Juni. Nabtpf. Schwabe. etadtkirche! Er ſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. Friedberger Jutelligenzblatt. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum enbee Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. n e N 16. Dienſtag, den 16. Juni. 18357. Aumtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg 9 5 an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Ableiſtung des Verfaſſungseides fürs 2. Quartal 1857. Dienſtag den 7. Juli d. hauſe dahier durch die jungen Ortsbürger ſtatt. J., Vormittags 10 Uhr, findet die Ausſchwörung des Verfaſſungseides auf dem Rath— Sie werden dieſelben auf dieſen Termin hierher vorladen und bis zum 30. d. M., daß es geſchehen iſt, unter Beiſchluß eines Namensverzeichnißes, anher einberichten. Friedberg den 11. Juni 1857. Müller. Auszug aus dem Großherzoglichen Negierungsblatte. Nr. 11 vom 18. April enthält: I. Eine aus 20 6s. beſtehende Großherzogliche Verordnung vom 21. März d. I., die Löſchung der Feuersbrünſte betr.— II. Bekanntmachung Großh. Ober⸗ poſtinſpection vom 2. April, daß mit dem 1. Mai in Grebenhain, Kr. Lauterbach, eine Poſtexpedition in Wirkſamkeit tritt.— III. Be⸗ kanntmachung Großh. Kreisamts Mainz vom 28. März, die Auf— ſtellung der Geſchwornenliſte in Rheinheſſen für 1858 betreff.— betr.— II. Eine aus 22 88. beſtehende Verordnung Gr. Miniſteriums des Innern vom 7. April, welche unter Aufhebung der Verordnung vom J. Februar 1838, die polizeiliche Aufficht über die Dienſtboten betr., neue Beſtimmungen in dieſer Beziehung erläßt.— III. Um⸗ lagen zur Beſtreitung der Bedürfniſſe der israelitiſchen Religionsge— meinden im Kreiſe Dieburg für 1857.— IV. Umlagen zur Beſtreitung der Communalbedürfniſſe in den Gemeinden des Kreiſes Oppenheim IV. Umlagen zur Beſtreitung der Communalbedürfniſſe in den Ge- meinden des Kreiſes Worms für 1857.— V. Ermächtigung zur An⸗ nahme eines fremden Ordens: am 31. März dem Geh. Rath Frhrn. v. Starck für den k. preuß. rothen Adlerorden 3. Cl. nachrichten. am 9. Febr. dem Ortseinnehmer und Chauſſeegelderheber Jung zu Waldmichelbach die Poſtexpeditorſtelle daſelbſt zu ertbeilen; 25 März dem Schulvicar Kaiſer die 2. übertragen; 31. den Landger.⸗Aſſeſſor Königer zu Zwingenberg zum Landrichter in Seligenſtadt zu ernennen.— VII. Dienſtentlaſſung: am 19. März evang. Schullehrer Gilbert zu Wixhauſen.— VIII. Verſetzung in den Ruheſtand: am 19. März evangeliſcher Schullehrer Hillen zu Uellershauſen.— IX. Concurrenz für: die evangel. Schul⸗ ſtelle zu Daubringen mit 306 fl. 48 kr. nebſt Vergütung von 258 fl. für Heizung des Schullocals.— X. Geſtorben: am 20. März penſ. Geh. Oberbaurath Dr. Lerch zu Darmſtadt, 29. penſ. Steuercommiſſär Freund zu Offenbach. Nr. 12 vom 22. April enthält: 1. Reglement vom 6. d., die Erhebung und Controlirung des Octrois in der Kreisſtadt Alsfeld Kr. Schotten für 1857.— den k. rot! VI. Dienſt⸗ S. K. H. der Großherzog haben allergnädigſt geruht:(im g 245. 9 S Gr. Kreisamts Gießen, die Geſchwornenliſte für das Jahr 1858 betr. kath. Schulſtelle zu Großzimmern zu den Geometer 1. für 1857.— V. Desgl. im Kreiſe Mainz.— VI. Umlagen zur Be- ſtreitung der Bedürfniſſe der israelitiſchen Religionsgemeinden im VII. Desgl. im Kreiſe Biedenkopf.— VIII. Umlagen zur Beſtreitung der Communalbedürfniſſe der Ge— meinden des Kreiſes Wimpfen für 1857.— IX. Bekanntmachung X. Umlagen zur Beſtreitung der Bedürfniſſe der israel. Reli⸗ gionsgemeinden des Kr. Darmſtadt für 1857.— XI. Dienſtnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigſt geruht: am 31. März Kl. Welſch zu Alzey zum Steuercommiſſär daſelbſt und den Steueraufſeher Laukhard zu Pfeddersheim zum Zollaufſeher bei dem Hauptzollamte Mainz, 3. April, den Gerichtsacceſſiſten und Ergänzungsrichter am Friedensgerichte Niederolm Dr. Wagner zum Honorarſubſtituten des Staatsprocurators am Bezirksgerichte Mainz und am 4. den Geh. Oberconſiſtorialrath Neidhardt zum Director der Oberſtudiendirection, mit dem Amtstitel Oberſtudiendirector, zu ernennen. Am 3. April wurde dem Heinrich Leinweber aus Alzey das Patent als Geometer 3. Kl. für den Kreis Alzey ertheilt.— XII. Dienſtentlaſſungen: am 31. März der Lehrer an der 3. höheren Mädchenſchule zu Gießen Hanſtein, Kreisbaumeiſter Gladbach zu Oppen— Die Briefmarken ⸗ Angelegenheit. Nach dem Vorgange vieler anderen Blätter brachte auch unſer Int.-Bl. vor einiger Zeit eine Notiz über die wohlbekannte und weitverbreitete Geſchichte von dem reichen Engländer und dem armen Karlsruher Waiſenknaben, der für Herbeiſchaffung einer Million gebrauchter Briefmarken die anſtändige Gratifikation von 150000 Gulden empfangen ſollte. Wir zweifelten um ſo weniger an der Wahrheit der Geſchichte, als es eben ein Sohn Albions war, der ihre Heldenrolle ſpielte und man bekanntlich bezüglich ſeltſamer Einfälle den„reichen Eng— ländern“ ein großes Zutrauen ſchenkt und ſchenken darf, da außerdem die Namen ſehr achtbarer Damen in Karls— ruhe genannt wurden, durch deren freundliche Vermittlung die Einſammlung der Briefmarken gefördert werden ſollte und da von keiner Seite ein Widerruf dieſer Angaben laut geworden war. Was wir erwarten durften— geſchah. Die be— ſagte Notiz zündete auch in den Kreiſen unſerer Leſer und ſetzte in der Stadt und Umgegend viele ſammelnde Hände in Thätigkeit, ſo daß uns im Ganzen an 4000 Brief⸗ marken zugeſtellt wurden. So weit war alles recht ſchön und gemüthlich, und war einmal eine kleine uneigennützige Abwechſelung in dem ſelbſtſüchtigen Getriebe unſerer Tage. Indeß die Verlegenheit hinkt nach. Man wollte dem Waiſenknaben zwar ſehr gerne zu ſeinen Schätzen verhelfen, wünſchte aber vorher ganz genau zu erfahren: ob die Ge— ſchichte„wirklich wahr“ ſei, wann das bewußte Jahr zu Ende ginge u. ſ. w. Da war guter Rath theuer. An— fangs begnügten wir uns damit, Erkundigungen bei be— freundeten Zeitungsredaktionen einzuziehen,— aber da hatte es immer eine der anderen nachgedruckt und alle waren gleich klug. Wir nahmen daher unſere Zuflucht brieflich zu einer der erwahnten Damen in Karlsruhe und baten, ſo höflich als wir's zuſchnitzen konnten, um gütige Nachricht, ob derſelben die Zuſendung von Briefmarken wirklich ange— nehm ſei, vergaßen auch dabei nicht unſer Schreiben in dieſer ſeltſamen Angelegenheit mit etwas äußerlicher Cu— rioſität durch Aufkleben von 9 einzelnen Briefmarken aus— zuſtatten—— aber es vergingen acht und abermals acht Tage und noch etzliche Sommernächte und immer wollte die erbetene Antwort von Karlsruhe nicht eintreffen. Da f 194 heim, beide auf Nachſuchen, am 8. April der ſeitherige Geh. Ober⸗ conſiſtorialrath, nunmehrige Oberſtudiendirector Neidhardt zu Darm⸗ ſtadt von dem Nebenamte eines Specialdirectors der Aachener⸗Mün⸗ chener⸗Feuerverſicherungsgeſellſchaft.— XIII. Concurrenz für: die kath. Schulſtelle zu Fürfeld mit einem Gehalt von 331 fl. 24 kr., nebſt 40 fl. Heizungsentſchädigung.— XIV. Geſtorben: am 21. Dez. 1856 Militärpenſtonär Bambach zu Erbesbüdesheim, 8. März penſ. Oberſteuerbote Kümpel zu Mörfelden, 25. evang. Pfarrer zu Allen⸗ dorf a. d. Lahn und Diaconus zu Großenlinden, Eckhard zu Allen⸗ dorf a. d. Lahn, 2. April Oberſtudiendirector Dr. Breidenbach zu Darmſtadt, 4. penſ. Diſtrictseinnehmer Meiſter zu Wörrſtadt, 5. penſ. Diſtrictseinnehmer Heck zu Schornheim. VII. Nr. 223. VIII Nr. 160. 242. Nr. 211. auf Johannes Arnold des Erſten Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗ Anzeigen. Edictalladung. 1943] Nachſtehende Perſonen wollen die, bei ihren Namen bezeichneten, Immobilien theilen oder verkaufen, ohne das Eigenthum urkundlich nachweiſen, oder einen ordnungsmäßigen Grund⸗ buchsauszug darüber vorlegen zu können. II. Johannes Keller II., zu Bauern⸗ bilien find binnen 6 Wochen dahier zu begrün⸗ den, widrigenfalls Beſtätigung der vorliegenden Verträge und Eintrag in das gerichtliche Mu⸗ tationsverzeichniß beziehungsweiſe Namensbe⸗ richtigung, verfügt werden wird. Friedberg, den 27. Mai 1857. Großherzogl. Landgericht Friedberg. n Gras We er ka u f: 1995] Das diesjährige Gras zu Heu und Grum⸗ met von den nachbenannten Gräflich Solms⸗ Rödelheimiſchen Wieſen wird in einzelnen Ab⸗ theilungen verſteigert: Donnerſtag den 18. l. M. Vormittags 9 Uhr, heim: 5 8 1. Gemarkung Bauernheim: v. Preuſchen, h ee e ee„ 1. Nr. 5. 55. 247. 266. 487. 496. IV. Nr. Landgerichts⸗Aſſeſſor. ö e ben 1.0% „ l. N. 313. V. 205,3. 3 2. Gemarkung Oſſenheim: VI. Nr. 5. 47. VIII. Nr. 208. II. Jobannes Reiß Witlwe, Eliſabethe, geb. Werner in Ilbenſtadt: 3. Gemarkung Bruchenbrücken: III. Gottfried Kleins Erben in Ilben⸗ * ſtadt. 4. Gemarkung Ilbenſtadt: V. Nr. 76. 77. 88. S4. 85. 86. VIII. Nr. 121. XII. 243. 244. XV. 73. 74. 757 IV. Johannes Arnold, des Erſten Erben in Niederwöllſtadt: 5. Gemarkung Niederwöllſtadt: XI. Nr. 146. XIII. Nr. 580. 592. XVI. Nr. 66. XVIII. 214. 602. XIX. 282. 710. den auf Johannes Arnold Erſter; J. Nr. 62. XVI. b Nr. 68. auf Johannes Arnold ohne Beizeichen; XIX. Nr. 544. auf Johannes Arnold Dritter; II. Nr. 38. IV. Nr. 395. VII. Nr. 14. auf Johann Arnold des Erſten Wittwe; XVIII. Gerichtsſtube eröffnet. 5 Edietalla dung. 1926] Nachdem der nun verſtorbene Nicolaus Schlegel von Oberurſel, zuletzt auf der Bröck⸗ ſchen Mühle bei Oberſtedten wohnhaft geweſen, und deſſen nunmehrige Wittwe Jacobine, geb. Fritzel, ihre Zahlungsunfähigkeit angezeigt ha⸗ den, ſo werden alle diejenigen, welche Anſprüche irgend welcher Art an dieſelben zu haben ver⸗ meinen, hiermit aufgefordert, ſolche im Termin: Mittwoch den 14. Juli 1857, Vormittags 9 Uhr, entweder in Perſon oder durch gehörig bevoll⸗ mächtigte Stellvertreter anzumelden und auszu⸗ führen, anſonſt die Nichterſcheinenden von der vorhandenen Maſſe werden ausgeſchloſſen wer⸗ Das Präcluſiv⸗Erkenntniß wird nur auf der Homburg, den 27. Landgrafl. Heſſ. Juſtiz⸗Amt. Staubeſandt. Vormittags 9 Ubr, auf der Neuherberge bei Niederwöllſtadt von 197 Morgen in Niederwöllſtädter Gemarkung. Aſſenheim, den 10. Juni 1857. Gräflich Solms⸗Rödelheim'ſche Rentei. Arbeits ⸗Verſteigerung. 1949] Die Reparaturarbeiten für 1857 an den Kameral⸗, Grundlaſten- und Centralge⸗ bäuden im Baubezirk Friedberg, als: Maurer⸗, Steinhauer⸗, Zimmer-, Schreiner-, Schloſſer⸗, Glaſer⸗, Weißbinder⸗, Spengler- und Pflaſter⸗ arbeiten, ſowie das Anliefern von Mauerſteinen, Pflaſterſteinen, Backſteinen, Rohrbackſteinen, Kalk und Sand, werden an nachfolgenden Tagen und Stunden an die Wenigſtfordernden öffent⸗ lich verſteigert. Mittwoch den 17. Juni, Vormittags 9 Uhr, zu Friedberg im Gaſthauſe zur Stadt Frank⸗ furt, an den fiskaliſchen Gebäuden zu Friedberg, Ockſtadt, Ober- u. Niedermörlen, Heldenbergen, Mai 1857. Wittwe und deren Kinder, Peter, Katharina und Anna Eliſabeth; I. Nr. 572. auf Johan⸗ nes Arnolds Wittwe; I. Nr. 1040. 1072. 1073. 1074. I. Nr. 1536. IX. 55. 303. 373. X. 223. 320. XII. 244. XVIII. 180. 181. 319. 871. auf Johannes Arnold des Erſten Wittwe im Grundbuche ſtehend, welche Namen jedoch, nach ortsgerichtlicher Beſcheinigung, ſämmtlich dieſelben Eigenthümer bezeichnen. V. Valentin Joſt Wittwe auf der Seemühle bei Niederrosbach: 6. Gemarkung Niederrosbach: VI. Nr. 175. VII. Nr. 362. XII. Nr. 206,5. 108. 564. 565. ö Etwaige Anſprüche Dritter an dieſe Immo⸗ 993] machen zu laſſen. Gras verſſei gerung. Mittwoch den 24. Juni, Vormittags 10 Uhr, ſoll das diesjährige Heugras auf den hieſigen Gemeindewieſen in mehreren Aochellungen und Looſen, im Geſammtgeyalte circa 190 Morgen, öffentlich zur Verſteigerung gebracht werden. Man erſucht die Großherzoglichen Bürger⸗ meiſtereien, dieſes in Ihren Gemeinden bekannt Utphe den 8. Juni 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Utphe Beöſ ch e Büdesheim, Kaichen, Burggräfenrod und Holz⸗ hauſen. Donnerſtag den 18. Juni, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Vilbel, an den dortigen fiscaliſchen Gebäuden und dem Bezirksgefäng⸗ niß zu Altenſtadt. Freitag den 19. Juni, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Butzbach an den fisca⸗ liſchen Gebäuden zu Butzbach, Griedel, Rocken⸗ berg, Oppershofen und Münzenberg. Friedberg den 5. Junt 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg ö fe r t. r. ſchien die Sache, um uns gelehrt auszudrücken, etwas „ſerofuloös“ zu werden, wir konnten uns einiger ſoliden Zweifel an der Wahrheit dieſer engliſch ſchoͤnen Geſchichte nicht erwehren und fingen an, mit dem Gedanken vertraut zu werden, daß wir vielleicht, möglicherweiſe und wahr⸗ ſcheinlich geuzt ſein konnten. Und ſo ſtellt es ſich denn ſchließlich wirklich heraus. Die Redaction der Zeitſchrift „Feierabend“, welche ſich in gleicher Verlegenheit befand wie wir, wendete ſich an die Redaction der Karlsruher Zeitung und erhielt von derſelben nachſtehendes Schreiben, das wir unſern Leſern und den freundlichen Briefmarken⸗ ſammlern und Sammlerinnen nicht vorenthalten wollen. Laſſe übrigens Niemand ob der gehabten Mühe Verdruß bei ſich aufkommen, wir ſind ja Viele, die wir gefoppt wurden und in ſo zahlreicher, anſtändiger Geſellſchaft kann man ſich ſo etwas ſchon gefallen laſſen. Lacht auch der Eine oder Andere darüber, ſo lachen wir eben herzhaft mit; unſer Wille war wenigſtens gut und der Witz mit dem Briefmarkenſammeln,— er war auch gerade nicht ſchlecht. Die Expedition. Verehrliche Redaction! In Rückäußerung auf Ihre geehrte Anfrage vom 22. d M. beeilen wir uns Ibnen Folgendes umſtehend ganz ergebenſt zu erwidern: Es mag um Neujahr geweſen ſein, als hier auf Privatwegen die Nachricht aus Stuttgart einlief, daß ſich dort ein reicher Eng⸗ länder befinde, der einen armen Knaben adoptiren oder doch brillant ausſtatten wolle, wenn er ihm eine Million verbrauchter Briefmarken zum Behuf des Tapezirens ſeiner Wohnung liefern würde. Klang dieſe Kunde an ſich ſchon ſeltſam genug, ſo mußte der Umſtaud um ſo mehr Bedenken erregen, daß die Stuttgarter Blätter ganz davon ſchwiegen. Sie wurde jedoch von namhaften und durchaus glaubwürdigen Leuten, welche ſich auf Briefe von verſchiedenen, mitunter ſehr hochgeſtellten Per⸗ ſonen in Stuttgart beriefen, für ganz zuverläſſig hingeſtellt. Man glaubte es alſo mit einem bei den Angehörigen der vereinigten Königreiche nicht ſeltenen, und diesmal ſehr gutartigen Spleen zu thun zu Pabel, und nun begann wie auswärts(Stuttgart, Frankfurt u. ſ. w.) ſo auch hier ein Markenſammeln in ſo ausgedehntem Maßſtabe, daß die Sammler ſchon vor einiger Zeit erklärten, nach Mittheilungen aus Stuttgart ſei die gewünſchte Zahl Marken beiſammen und ein weiteres Sammeln ſei nicht mehr nöthig. Um dieſe Zeit war es, als der„Kölniſchen Zeitung merkwür⸗ diger Weiſe von Karlsruhe aus mitgetheilt wurde, hier befinde ſich beſagter Engländer und der arme Knabe ſei ein hieſiges Kind. Andere Blätter druckten dieſe Mittheilung nach und bezeichneten ihre Quelle ein⸗ fach mit„K. Z.“ Wieder andere druckten den Nachdruck nach, machten aber aus dieſem„K. 3. welches das niederrheiniſche Blatt bedeutete, ohne Weiteres„Karlsruher Zeitung“ und jetzt war die Sache fertig: deſe bei ö Kriedderh, Frie 900 Logis Oas ſeinet 900/ Das fein kawalnte Logs gleich bezogen* Mberes bel Gigarrenſabri oo Ein 967] mit cicta 1 90 Morgen Eigenthümer leb Gut mit ſümmtlt venta 35,000 fl. bei der Exp. d. — Alle Sort. 1068) bag e. Friedderg. 1 3 u 1003] Sehr alle Sorten au 1 — Ju! L406) Eine Jean Goſſi L009] welches hat zu vermiet Eng 636] Zur leie allen Stoffen P. F. S wenn die„Kan ſſe doch nicht a Blatt niemals hier noch von Nachlig ) daß dieß der dew einen f 2 daß die ihren da ſie Wir Aufſchlüfſſe a. ten und wür! wegung geſch gern einen ne entgegen, die gleich eine I. haſt berichten dem von dem Vo machen, zeich Karl Heu gras Verſtei gerung. 11029] Das diesjährige Heugras von nachge— nannten herrſchaftlichen Wieſen wird öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert: Montag den 22. Juni d. J., Mittags 12 Ubr, in der Bebhauſung des Gaſtwirths Solz in Bauernheim von der 300 Morgen haltenden ſog. Markwieſe in Bauernheimer und Oſſenhei⸗ mer Gemarkung. Freitag den 26. Juni 1857, Vormittags 8 Ubr, an dem Mineralbrunnen bei Okarben, von der ungefähr 50 Morgen haltenden ſog. Burg- waldswieſe bei Okarben. Friedberg den 10. Juni 1857. Großherzogliches Rentamt Friedberg Hü uüueer. Logis zu vermiethen. [960] Das ſeiner Zeit von Herrn Po walky bewohnte Logis iſt zu vermiethen und kann gleich bezogen werden. Näheres bei Georg Freundlieb in der Cigarrenfabrik von Morell und Hertwig. Ein Land gut 19671 mit circa 250 Morgen Areal, wovon etwa 90 Morgen 2ſchürige Wieſen find, wünſcht Eigenthümer alsbald zu verkaufen. Preis für Gut mit ſämmtlichem lebenden und todten In- ventar 35,000 fl. mit ¼ Anzahlung. Näheres bei der Exp. d. Bl. unter Nr. 967. Alle Sorten Glacehandſchuhe 1968] billigſt bei Friedberg. K. Diehl, auf dem Markt. unf 11003] Sehr ſchöne Dickwurz⸗Pflanzen, ſowie alle Sorten andere Pflanzen hat zu verkaufen Heinrich Hanſtein IV. Zu verkaufen. 11006] Eine alte einſpännige Chaiſe ſteht bei Jean Goſſi in Gr. Linden zu verkaufen. Ein Logis 11009] welches ſogleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen. Roß. Engliſche Fleckſeife. 1636] Zur leichten Entfernung von Flecken aus allen Stoffen a Stück 9 Kreuzer, empfiehlt P. F. Schmittner in Friedberg. 1 195 Zum Aus lei ben. 1030] 15000 fl. liegen zum Ausleihen gegen gute Hypotheken bereit, werden auch im Einzelnen abgegeben. Friedberg im Juni 1857. Jo ſe ph S krete as E ig Fog is 11031] im unteren Stocke ſeines Hauſes hat zu vermiethen Friedberg. H. Germer. Zu verkaufen. 11032 100 Stück Radſpeichen und 300 Stück Felgen find bei G. Bommersheim in Dorheim zu verkaufen. Solide Cigarrenmacher, L033] ſowie junge Leute(Jungen und Mäd- chen), die Luſt haben das Cigarrenmachen zu erlernen, finden gegen guten Lohn dauernde Beſchäftigung in der Cigarrenfabrik von Morell und Hertwig in Friedberg. 1 5 0 0 fl. 11034] liegen zum Ausleihen bereit. unter Nr. 1034 bei der Exp. Näheres Erwie derung. 11035] Als Antwort auf die gegen mich in Nr. 44 d. Blattes erlaſſene Warnung diene dem Dr. Momberger, daß es ihm an Nah— rung für Menſchen und Vieh mangelt, was das magere Ausſehen des Viehes beweiſt, und daß es nicht Sitte eines anſtändigen gebildeten Mannes iſt, ſo lange im Wirthshaus zu ſitzen bis Dienſtknecht und Pferde einſchlafen. Außer- dem hat mir Dr. Momberger noch 3 fl. zu zahlen, Akten des Landgerichts Vilbel be— weiſen das Betragen dieſes Herrn gegen ſein Dienſtperſonal. Daß das Trinken vom Durſt kommt, wird jeder Leſer wiſſen. Friedrich Schmidt in Oberros bach. Aecht Steyeriſche 9 2——— Guß ⸗Stahl⸗Senſen [956] mit Garantie bei Gebrüder Grödel 8 am Enggäßchen. Kartoffeln [1036] verkauft G. Schulhof. Ein braves Laufmädchen 1971] wird geſucht. bei der Exp. Näheres unter Nr. 971 Floßtannenes Bauholz 1940 J im neuen Dielhof zu Friedberg. (Eingeſandt.) 1955] Nr. 18 des Allg. d. Telegr. bringt fol— gende Notiz: Ulm den 1. Mai. Wäre Ihnen, wie mir, die in Ihrem Blatte angezeigte Wochenſchrift Der Feierabend (Gotha bei Hugo Scheube) bisher etwa entgangen, ſo unterlaſſen Sie nicht, ſich mit derſelben bekannt zu machen, vielleicht theilen Sie alsdann meine Ueberzeugung, daß von allen billigen, der unterhaltenden Belebrung gewidmeten Blättern, keines als ächtes Volks— und Familienblatt in gleichem Maße empfohlen zu werden verdient. Zu haben in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Essence magique de Morrel. Das ſicherſte Mittel, Flecken von Fett und dergleichen aus jedem Stoffe zu entfernen, à Fl. 18 kr. empfiehlt P. F. Schmittner in Friedberg. 13441 Theater in Friedberg. Im Saale des Herrn Gerlach. 1037] Dienſtag den 16. Juni: (Mit aufgehobenem Abonnement.) Zum Benefice für die Familie Rüt h— ling und als letztes Auftreten derſelben: Di e beiden Englaͤnder oder: Lieber heirathen als erſäufen. Luſtſpiel in 3 Akten, für das Königl. Theater zu Berlin, nach einer wahren Begebenheit be— arbeitet von C. Blum. Hierauf: 6 Das Salz der Ehe. Dramatiſcher Scherz in 1 Akt von Görner. Das Nähere beſagen die Zettel. Um zahlreichen Beſuch bittet J. Weiſer, Diretior. wenn die„Karlsruher Zeitung“ ſie von Karls rube berichtet, ſo kann In Wahrheit aber hat unſer Blatt niemals etwas über dieſe Angelegenheit berichtet, weder von ſie doch nicht aus der Luft gegriffen ſein. bier noch von Stuttgart. Richtig iſt demnach jedenfalls: 1) daß dieſe wunderliche Geſchichte nicht hier ſpielt, und daß weder der bewußte Engländer ſich hier befindet, noch daß es ſich um einen Karlsruher Knaben handelt; und 2) daß die Geſchichte, wenn ſie kein Puff iſt, nach hieſigen Quellen ihren Schauplatz in Stuttgart hat, oder vielmehr gehabt hat, da ſie als ausgeſpielt bezeichnet wird. Wir würden uns freuen, wenn wir Ihnen ſtatt dieſer negativen Aufſchlüſſe affirmative, die fabelhafte Kurioſität beſtätigende geben könn— ten und würden den ſicherlich auch im Bereich Ihres Leſerkreiſes in Be— wegung geſetzten zahlreichen, markenſchneidenden Scheeren und Scheerlein gern einen neuen Schwung verleihen helfen; dem aber ſtehen Thatſachen entgegen, die nun einmal dazu nicht angethan ſind, und die wir, ob ſie gleich eine Vielen willkommene Illuſion ſtören mögen, Ihnen gewiſſen— haft berichten müſſen, da Sie ſich deßhalb direct an uns wenden. Indem wir Ihnen ſchließlich noch die Ermächtigung ertheilen, von dem Vorſtehenden den Ihnen angemeſſen ſcheinenden Gebrauch zu machen, zeichnen wir hochachtungsvoll und ergebenſt Die Redaction der Karlsruher Zeitung. Karlsruhe, 26. Mai 1857. Hund. ihr zurückkommt. Die amerikaniſchen Zeitungen erzählen ſammt als eine der größten Merkwürdigkeiten Folgendes: Ein Mann, dreißig Meilen von San Antonio in Texas, hat einen acht Monate alten Wolf, welcher die Schaf— heerde ſeines Herrn ganz in der Art beaufſichtigt wie ein Schäferhund, früh mit derſelben auszieht, den Tag über an den Seiten hin- und herpatroullirt und Abends mit Zur Erklärung des Wunders wird hin— zugefügt, der Wolf ſei ſehr jung gefangen worden und mitten unter den Schafen aufgewachſen. Verſchiedenes. Ein Hausbeſitzer in Nußdorf bei Wien hat eine zahme Fiſchotter, welche dermaßen abgerichtet iſt, daß ſie ihrem Herrn in dem geräumigen Hofe wie ein Hund nach— folgt, auf ſein Commando in der Donau Fiſche fängt und überhaupt ſo zu verwenden iſt, wie der beſtabgerichtete insge— 0 196 Solbad Nauheim. Jeden Tag CONXCAL 2 imm Kurgarten, Morgens und Nachmitiags, ausgefuhrt von dler Kurfupelle unien Direction des Herrn Edmund Neumann. Skide-X Wollewaſcherei, wie Kunſtfürberei von F. Baſchwitz aus Offenbach a. M. 9791 emwpfieblt ſich im Kunſtwaſchen, Färben, Preſſen, Decatiren und biriren aller Arten Seidene, ollen⸗ und Baumwollenzeuge, na⸗ mentlich in Shwals, Crépe de Chine, Tiſchdecken, Damenkleidern, Herrenröcken, Mänteln, Hoſen, Weſten, Halsbinden, Foulards, Bändern, Flor, Blonden, Tüllen und Spitzen, ferner im Glätten von Möbel⸗Kattunen, Vorhängen, Theeſervietten c. Auch werden Handſchuhe in allen Stoffen, wie auch Federn und Pelze gewaſchen und gefärbt, unter Zuſicherung reellſter und prompteſter Bedienung, ſowie der billigſten Preiſe. n NI. Kleider werden unzertrennt gefärbt. Schwarz für Trauer in 12 Stunden, Friedberg Kaufmann Conrad Diehl auf dem Markt, Nauheim Modewaarenhandlung von M.& C. JIérôöme, Kurſtraße Nr. 185. Commiſſionen nimmt entgegen in Auswanderer und Reisende werden von mir über BREMEN nach NEW-VORK 15661] durch große, elegante und bequem eingerichtete Dampfſchiffe 1. Claſſe regelmäßig alle 14 Tage befördert zu den feſtgeſetzten Preiſen. Erſte Cajüte, oberer Salon, 250 fl. Rhein. und ſo nach Rang der Plätze 200 fl.„ 130 fl.„, eee Eben ſo werden jeden Monat am 1. und 15. die Auswanderer nach allen Häfen von Amerika mit Poſt- und Segelſchiffen auf das billigſte befördert. Die Reiſe bis Bremen wird in einem Tag gemacht. Verträge können jeden Tag bei mir und auch bei Herrn L. Wißler in Butzbach abgeſchloſſen werden. 2 N G. Fr. Schweitzer in Friedberg, General-⸗Agent für das Großherzogthum Heſſen. mit vollſtändiger Koſt. Kirchenbuchsauszug. Beerdigte. 10. Juni. Anna Maria Katharina Schnaidt, geb. Zobel, Ehefrau des hſ. B. u. Schneider meiſters Martin Schnaidt, alt 63 J., 3 M., 8 11. Juni. Joh. Georg Steinhäußer, hſ. B., Gemeinderath u. Gerbermeiſter alt 55 J., 9 M., 22 Geld⸗Cours. Frankfurt, am 13. Juni 1857. Piſtolen 5 Friedrichs d'or Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 46¼-47½ Rand⸗Ducaten. 3 3⁴ 20 Franic Engliſche Souverains.„ 11 44-48 Preußiſche Thaler„ Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 45%% 5 Fres.⸗Thaler.„ 2 20—½ Marktberichte. Friedberg 12. Juni. Waizen 15 fl.; Korn 10 fl.; Gerſte 9 fl. Grünberg 13. Juni. Waizen 14 fl. 38 kr.; Korn 10 fl. 5 kr.; Gerſte 8 fl. 45 kr.; Hafer 6 fl.; Erbſen 9 fl. 8 kr.; Saamen 21 fl. 5 kr.; Kartoffeln 4 fl. 51 kr. Frankfurt, 15. Juni. Weizen 15 fl. 15 kr.) Korn 9 fl. 45 kr.; Gerſte 8 fl. 46 kr.; Hafer 6 f 0 kr. 8 Mainz 12. Juni. Waizen 14 fl. 25 kr.; Korn 9 fl. 45 kr.; Gerſte 8 fl. 22 kr. Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 17. bis 23. Juni. — ö Fried⸗Butz⸗ 8 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. * kr. pf. kr. pf. 1 Roggenbrod,/ Korn⸗ 0 und ½ Gerſtenmehl e 2 1 2 5 7 4„„„ A ee gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 1 ½ Korn- u./ Waizenmehll[ 4.— 4— 2„.„ n 4 57 17 1 15 2 8 Loth Loth „Miche? 1644 1 4 — Waffew ek 115—— — Gemiſchte(Tafel-) Brod. 15 115 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch h.. 15 215 2 1 Kuhfleiſch, gemäſtetes. 12 212 2 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 11— 11— 1 Schweinefleiſch.. 15 215 2 1 Hammelfleiſchh. 12212 2 1 Kalbſteiſch ht 6 2 61 2 1 Schaaffleiſche. 1 1 Wurſt v. blos Schweinen 17— 17— 1 Biatwurſt. 212212 1 Schwartenmagen. 18— 18— Geräucherter Speck.. 31231 2 1 Dörrfleiſgohh n 212 219.92 1 Schinken 23 223 2 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 227 2 1„ unausgelaſſen 2302 232 1 Neerenfett. 7 280% 28 2 1 Hammelsfett. 16— 116— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter reel. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. (Hierzu eine Beilage.) — 5 11 4 ch e 10 10 W 0 dare g 0 anner ledbelg 5e Ghee it 0. 0 Nit! gan ab dies emen Gteinke teitag N deb Vo die Ueferun, an Nel Rührer Werkel dem Wege der werden, woru auf dem Bür Einſicht aufgel Buß bach d u Ce — Cent 900] Dien l 5* ſoll die Kefer, für das l.! auf dem Su werden. Die in dem Bürea ten Batalllone Friedbert In 5 Im mob Clog Mon 9 Werden in hie Aulrag der e gers Johann laſſe gehdrun G. Pag. Nr. I. 10/7 2 12/67 2 200/v. 15 1 05/0 5 ö 0 179% 0 ſffenllich m Vdingunge Friedbe⸗ Großh ne Beilage Beila ge zum Friedberger J Intelligenzblatt Nr. 46 Ki 948] r ſ chen 48] Di ve Nie Die Klr e 0 10 Bure Tagen ilbel gegen 1 na Straßen von N gen öffentlich ve fenbach ſoll ch Hanau 2 D Vormi en 1 en: 8 S SSD—. 1128 2 dem Ibwenſtadter Eda 99 Juni, E 5 fed 8 2 ge Straße ter Ch hr,—* 9 8885 8 S 1 auſſeehaus 1„ 25812 2 1 4 amſta g vr für die dor · 4 5 2 4 e 5 5 N 1 22* 8 1 on Afargepert be. 35 Juni, 83 8 e E 1 ö Friedber nkt der Offenb hr,—* 1 8— E e 5. Juni 1850 Straße. 4 5* S*. 5 1 SS E gliches Kreisbauan 2 8 1 5* 47— 8 Wi J. mt Friedbe 4 8 8 8— 2 2 2 a ers„ 55 e 2 Ger„Bau- Acceſfiſt 2 1 25. e 2 9„ 8 v„ 2 1 28 2 8888 1 Lal 7* eln e pen 4. 2 2 1 5 8 3 11 1 9 0 5 den 24 er un 2 8 S2 3 bl 2 105 das e 95 es d. 3. 2. 80 2 8 128 n 8 b orgen G g rige He r,*— E= 5 3 8 ee 8 ö——* Oemeenſen 8 e 5 Ces e e Aden 55 2 5 8 S——— 2888——* St 2 8 5 2 0 3— 2D 2— 2 Sande an. abier öffent- 1 88 2 2 N* ogli 8. Juni 185 8 1*— 2 1 3 45 Brewer S AER FF e 285 Bee ſch rei Stam f 3 L als 1. 1 8 2 e 2— 5 2— 4 ö— 8 0 285 ſoll die Lief ormittags Zuni d. 8 g. 3 s 1 N* en 1 10 Ur- 2 4 fe 1 el 5. 8 2 — We e ee 5 E 5 2 28 8 2 2 8 die fie Bar aue 90 1 8 8 l 5. 2 2 auf en, worüber oumiſſion 10 e a f 2 0 8. 5*. e ο 1 N Büreau 5 Lieferun 1 785 A 5— 2 2 N 2 8 t aufgele es Verw gsbedingun— 2.— 8— Nn— Butzbach 15 find. altungsraths gen— 2 2 2 5 2 2 E2 5— 1 ar= 8 2 22888 2 e 22 5 3 ee e— 8 2 2. a S 5 us, Ob altungsraths:— W 2 382 82 2288 85 32 2 2 2 8 88— ˖ erqua 5 hs: 5—— Ds 2 23 22 2 82 8 22 2— 19 e i n k o h rtiermeiſter*— 58 8 8 2 8 2 5 2 901 Di len li e +— S— e 72 en ſta i ef*— 2— e e S 2 22K 75 des V g den 23. di N— 2 23 Such 88 8 DEN 2 3 2 8 SSS ſoll die Lief eng„ 00 u, N 4 55 5 888 22 8 e 8 für das 8 von 700 Cen 10 e—— 83 8 2 385 8 f— 2 88888— auf dem„Bataillon 4. entner S in 3 85 FBF b werden. Sr wie Jrterlereimente 885 4 22.* f.— 2 2 1 in dem Bü e deßfallſige in Accord giments 5.— 0* S 52 2 ten B Mean des! gen Bedin gegeber 2 8 82 2— 3 zur ee liegen 25 E 8— 2 a 0———ů—— 5 edberg den 9 55* hs genann⸗——* 2*— 8822 8— F 2 888 e 3 N14, 8 Verwaltungs 2 2 83 8 F H EE 35— 3 mm 1 beige ehe 2—— CCC f „ s 38 7 S 5 onta er ſtei E— 8* 7 A w V 9.den 29 un 2 2 8 8 25* 7— 8. 3 3 3 1— 300 Wide Erben ee 2 28 5 BCC 5 laſſe 5 e haften Bir. 2 5 22 B 2 0 4 72 5=—*— Gern. Iumobilte W dern 5 8 5208 S 2 2 Pag. Nr markun en, nämlich: ach ⸗ 28 2 R 112 e— f 2 e N 0 D 8 1 57 8 12,67 382 18.9 9 1 2 5 55 n 200/15 1 654 13,5 Doha 15 5 8 5 S 8 22 142 134 e Stadt, 8 8 5 206/10 5 6 rten, die C 2 25 39 15 9 rten, ie Graben— 2 8 08 0 ld 8 2— N— e 5 8 2—— 25 5 Giger, 22 8 2 n 82 2 N 0 der Bur„Gewann ar.— 2 2—. 2 8 2 5 nl Bene en e 8 22 25 8 AE 2 . meiſibi Simo an Sie ger S S2 2 2 88 2 8 E 0 SS 2 28 edingun bietend n, gmund* 2 2 22 8 888 8 E. 8 2 5 8 S 8 8 2— 5. gen verſt 6 unter ſeh 44— S5 2 2 S 2 22 SSS 2 2 2— 2— Friedber eigert r vorthei S 3 88 9 2 2 erg den. Jun 0 8 8 8 75 83 2 5. 5 2 22 Gr n i 1857. H 5 8 2 8 85 beben Sake Kota aan anddr S 75 e w u eſchmaſchi 8 n d E n we ei den er. d rden. 1 Unterzei zell den 10. Juni rzeichneten au inen Juni 1857 fgeſtellt und k 8 ind können j & n jeden 0 F. Sch w arz. —— — — 3————— 1 3 Seng 198 Braunkohlen⸗Verkauf. 9451 Auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk bei Dorbeim werden von heute an Braunkohlen von der diesjährigen Aufbereitung zu folgenden Preiſen abgegeben: Klötze von Reihen und Haufen zu Klöße aus dem Schoppen 13 kr. per Ctr. IA fe. ſogenannte Holzkohlen zu 14 kr. der gemeſſene Centner. 14 Klötze werden für einen Centner gerechnet. N Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird für die bis Ende September d. J. bezogenen Kohlen Credit zur Zahlung bis Ende December d. J. geſtattet. Vom 1. Oktober an können hingegen Braunkohlen nur gegen Baarzah⸗ lung verabfolgt werden. Die Geſchirre, welche hier Kohlen laden, ſind bei der Kurfürſtlichen Chauſſee⸗Erhebungs⸗ ſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Groherzoglichen Ehauſſeen von der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit. Dorheimer Bergwerk, den 8. Juni 1857, Großberzogliches Bergamt Dorheim Jäger. Heu- u. Grummetgras⸗Verſteigerung. 11015] Montag den 22. l. M., Nachmittags um 2 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die ſtädtiſche Heu⸗ und Grummeternte, ausſchließlich des Graſes auf der Sauweide und der Wieſe am ehe⸗ maligen Maier'ſchen Veſoldungsſtück, meiſtbie⸗ tend verpachtet. Friedberg den 13. Juni 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Hol zverſtei gerung im Bodenröder Gemeindewald, Oderförſterei Hochweiſel. [1016] Freitag den 19. Juni l. J. ſollen in dem hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Eſerberg: 305 Stecken Buchen⸗Stockbolz und 26900 Stück„ Reisholzwellen verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet des Morgens 9 Uhr in Bodenrod ſtatt. Die Herren Bürgermeiſter werden um ge⸗ 3 Bekanntmachung in ihren Gemeinden er⸗ ucht. Bodenrod den 13. Juni 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Bodenrod Werner. ras Verſtei gerung. 11017] Montag den 22. Juni l. J. Vormittags 10 Uhr, ſoll das Heugras von den hiefigen Gemeinde⸗ wieſen abtheilungsweiſe in der Behauſung des Gaſtwirths Heil dahier öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oſſenheim den 13. Juni 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oſſenheim Ko pe p. Heugras ⸗Verſteigerung. 11018] Freitag den 19. d. M., von Vormittags 9 Uhr an, ſoll das der hieſigen Gemeinde gehörige Heu⸗ gras auf Ort und Si elle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Bönſtadt den 13. Juni 1857. Großber zogliche Bürgermeiſterei Bönſtadt Geibel Vergebung von Bauarbeiten. [10191 Die zur Herrichtung eines Schullocals im hieſigen Hospitalgebäude vorkommenden Ar⸗ beiten, als: Maurerarbeit veranſchlagt zu 32 fl.— kr. Weißbinderarbeit, 7. 31 55„ Schreinerarbeit, 75„ 262% 8 Steinhauerarbeit, 7„ 56%=, Glaſerarbeit, 77„ 72 7 34 77 Schloſſerarbeit, 75„ 79% 50%, ſollen Freitag den 19. Juni, des Vormittags um 10 Uhr, auf hieſigem Gemeindehauſe durch öſſentliche Verſteigerung in Accord gegeben werden. Münzenberg den 12. Juni 1857. Großherzogliche N Münzenberg ge r. Schaafpferch⸗Verſteigerung. Donnerſtag den 18. Juni d. J., Vormittags 11 Uhr, 11020] werden in hieſigem Rathhauſe 5 bis 10 Schaafpferche, welche den 19. d. Mts ihren Anfang nehmen, öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Friedberg am 12. Juni 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Bekanntmachung. Freitag den 19. d. M. 5 11021] werden im Schlag Nr. 17 des bei Oberrosbach gelegenen Großherzoglichen Doma⸗ nialwaldes Kellerberg, an die Meiſtbieten⸗ den öffentlich verſteigert, ungefähr 2% Stecken Scheit⸗ und 30 Stecken Prü⸗ gelholz, geſchälte Eichen; 3½ Stecken Stockholz, 5875 Wellen Reiſerholz, geſchälte Eichen, 5 Wagen, 6 Läſte Schlagabraumholz, cire. 40 Stück Stämme und Stangen zu Wagnerholz und 166 Stück Stangen zu Nuß⸗ holz, namentlich zu Baumſtützen brauchbar. Anfang präeis 8 Uhr. Oberrosbach den 13. Juni 1857. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bingmann. Grasverſteigerung. [10221 Samſtag den 20. d. M., Vormittags 9 Ubr, wird in hieſigem Rathhaus das Gras von eire. 125 Morgen gemeinheitlichen Wieſen in ein⸗ zelnen Abtheilungen verſteigert. Nieder wöllſtadt den 13. Juni 1857. Großherzogliche e Niederwöllſtadt Stoll. ö 1 Edietalladung 41025] Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberheſſen unterm 27. v. M. gegen den Schreiner Joſeph Hecht von Wöl⸗ fersheim und deſſen Ehefrau, Bettchen, geb. Katz, das Gantverfahren erkannt hat, werden alle dieſenigen, welche aus was immer für einem Grunde Anſprüche an die Gantmaſſen erheben wollen, aufgefordert, ſolche Donnerſtag den 13. Auguſt l. J., Morgens 9 Uhr, bei Vermeidung des Ausſchluſſes von der Gant, perſönlich oder durch gehörig Bevollmächtigte, ſchriftlich oder mündlich hier anzumelden und zugleich die etwaigen Pfand, und Vorzugsrechte, welche geltend gemacht werden wollen, unter gleichzeitiger Vorlegung der Beweisurkunden in Urſchrift oder in beglaubigter Abſchrift, zu bezeichnen. Ju derſelben Tagfahrt ſollen ein Maſſepfleger und ein Gläubigerausſchuß ernannt, unter Um⸗ ſtänden wegen Beſtellung eines Gantanwalts Beſchluß gefaßt und Stundungs⸗ und Nachlaß⸗ verträge verſucht und in Bezug auf dieſe Ver⸗ träge, auf die Ernennung des Maſſepflegers und des Gläubiger⸗Ausſchuſſes die Nichterſchei⸗ nenden, als der Mehrheit der Erſchienenen bei⸗ tretend, angeſehen werden. Hungen am 6. Juni 1857. Großherzogliches Landgericht Hungen »Hensler, Langsdorf, Landrichter. Landgerichts⸗Aſſeſſor. Bekanntmachung. [1026] Nachdem die Erbſchaft des am 10. April d. J. verſtorbenen bieſigen Einwohners Bernhard Salzmann I. von deſſen Erben unter der Rechtswohlthat des Inventars ange⸗ treten worden iſt, werden die Gläubiger des genannten Erblaſſers hierdurch aufgefordert, ihre Forderungen zum Zwecke der Feſtſtellung des Inventars im Termin den 29. d. M., Vormittags 9 Uhr, bei Meidung der Nichtberückſichtigung bei die ſem Geſchäfte dahier anzumelden. Nauheim am 8. Juni 1857. Kurfürſtliches Juſtizamt Kröber. vt. Burhenne. Heugrasverſtei gerung. Dienſtag d. 23. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, C1027] ſoll das der Gemeinde Florſtadt gehö⸗ rende Heugras, von 400 Morgen in einzelnen Abtheilungen meiſtbietend verſteigert werden. Florſtadt am 13. Juni 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Florſtadt Wagner. Holzverſteigerung. Freitag den 19. Juni l. J., Vormittags 9 Uhr, [1023] ſollen in dem Gemeindewald dahier: 19 Stecken Eichen⸗Prügelholz, 3300 Stück„ Wellen, 50„„ Deichſeln und bäume öffentlich verſteigert werden. Steinfurth am 13. Juni 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Steinfurth Thönges. Leiter⸗ Grasverſteigerung. [1024] Das Heugras von den eire. 153 Mor⸗ gen haltenden hieſigen Gemeinde⸗Wieſen kommt Montag den 23. Juni d. J., von Morgens 9 Uhr an, zur Verſteigerung, und wird gegen genügende Bürgſchaft Zahlungsfriſt bis Markini d. J. ge⸗ ſtattet. Staaden am 11. Juni 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Staaden Hammel. Heugrasverſteigerung. [10281 Von nachbenannten Freiherrl. v. Löw'⸗ ſchen Wieſen ſoll das diesjährige Heugras meiſtbietend verſteigert und gegen vorſchrifts⸗ mäßige Bürgſcheine, Credit bis Martini d. J. bewilligt werden, nämlich: I. zu Niedermoxſtadt: Montag den 22. d. M., Vormittags 10 Uhr, in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Schöhl von ungefähr 20. Morgen. II. zu Bauernheim: Dienſtag den 23. d. M., Vormittags 8 Ubr, in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Höres von ungefähr 9 Morgen und III. zu Florſtadt: 3 An demſelben Tage, Nachmittags 1 Uhr, in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Wag⸗ ner von ungefähr 90 Morgen. Florſtadt am 13. Juni 1857. Der Freiherrl. v. Löw'ſche Rentmeiſter Müller. Beiteffend A ſo ſeht i Die Leich Wi Gemeind Kle lilafarbig fen weiße von Gut mit Rien eine von mit Schl Tabak en mit kurz Stiele. Fr Betreffe In worden, und ed 17 fl. be I. 30. d. ſes Ein werden 5