Olde beumen, . Hilbrecht. * * 7 859 5 ¼ i900 64750 11 3 0% A7, 1920 1 40-44 6 1* zeigen. 4 Septbr. Friedberger Intelligenzblatt. Elnrückungsge⸗ Erſcheint wo⸗ bühren für die ge⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ ſpaltene Petltzeile Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, tag. Preis 1 1 5 8 0 5 5 1 2 erde een Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg.% ee ſammen 7 kr. Nu 72. Dienſtag, den 15. September. 1857. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Brandſchäden, welche durch Spielen von Kindern mit Streichfeuerzeugen entſtanden find. In unſerm Ausſchreiben vom 29. September 1854, Int.⸗Bl. Nr. 77, den obigen Gegenſtand betreffend, haben wir Sie angewieſen, ihren Gemeindeangehörigen, insbeſondere den Familien-Vorſtänden, die ſtrengſte Vorſicht bei dem Gebrauch der Streichfeuerzeuge im Feld, Wald und Haus zu empfehlen. Da in neuerer Zeit wieder Fälle vorge— kommen ſind, in welchen die größte Wahrſcheinlichkeit dafür vorliegt, daß die ſtattgehabten Brände durch Spielen von Kindern mit Streichfeuerzeugen verurſacht worden ſind, ſo nehmen wir hieraus zu Folge Auftrags Gr. Miniſteriums des Innern Veranlaſſung, Ihnen hiermit anzuempfehlen, Ihren Gemeindeangehoͤrigen nach Anleitung unſerer vorer— wähnten Verfügung wiederholt die größte Vorſicht bei dem Gebrauche der Streichfeuerzeuge in und außer dem Hauſe anzuempfehlen und den Eltern namentlich zur Pflicht zu machen, daß ſie die Streichhölzer in feuerfeſten Gefäßen und an für die Kinder nicht zugänglichen Orten aufbewahren. Zugleich haben Sie die genaue Beobachtung der Be— ſtimmungen der Verordnung vom 4. April 1856„den Verkehr mit Streichfeuerzeugen betreffend,(Regierungsblatt Nr. 11) bei Ihren Gemeindeangehörigen einzuſchärfen. Friedberg am 10. September 1857. Obe f fen bi chne Nachricht. Freitag den 18. d. M., Nachmittags 1 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Friedberg die von dem landwirthſchaft— lichen Bezirksverein aus Norden bezogene Saatfrüchte in kleinen Parthien öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg am 11. September 1857. Der 1. Director des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins Friedberg Müller. Müller. Auszug aus dem Großherzoglichen Negierungsblatte. Nr. 24 vom 27. Auguſt enthält: I. Bekanntmachung mens des Heinrich Theis II. zu Weikartshain, neben der erfolgten Gr. Miniſteriums des Gr. Hauſes und des Aeußern vom 14. Aug., Bewilligung einer Geldprämie, zur öffentlichen Kenntniß gebracht.— welche, nachdem der am 24. Jan. d. J. zu Wien durch beſonders Darmſtadt den 12. Aug. 1857.— Großherzogliches Miniſterium des dazu ernannte Bevollmächtigte abgeſchloſſene Münzvertrag von S. Innern. v. Dalwigk.- IV. Ermächtigung zur Annahme eines frem⸗ K. H. dem Großherzoge, ſowie von den andern hohen contrabirenden den Ordens: am 4. Aug. dem Bürgermeiſter Kahlert zu Darmſtadt für Theilen, ratifieirt worden iſt und die Auswechſelung der Ratifications- den Stanislaus-Orden 3. Kl.— V. Dienſtnachrichten. S. K. H. der urkunden ſtattgefunden hat, nunmehr zur Wiſſenſchaft und Nachach- Großherzog haben allergnädigſt geruht: am 8. April dem Schullehrer tung im Großherzogthum gebracht wird, wobei jedoch, ſo weit es zum Reinheimer zu Kaichen die evang. Schullehrerſtelle zu Richen zu über⸗ Vollzuge einzelner Vertragsbeſtimmungen beſonderer Anordnungen im tragen; 29. April den außerord. Profeſſor bei der philoſ. Facultät der Wege der Geſetzgebung bedarf, dieſe vorbehalten bleiben.— Folgt Landesuniverſität und Oberförſter Pr. Heper zu Gießen unter Entbindung der aus 28 Artikeln beſtehende Münzvertrag.— II. Oeffentliche Aner- von der Oberförſterei zum ordentl. Profeſſor der Philoſophie und insbe— kennung einer edlen That: Am 30. Juni d. J. fiel der Ajährige Sohn ſondere der Forſtwiſſenſchaft auf der Landesuniverfität, 28. Juni den Canz⸗ des Schiffers Peter Lerch von Nierſtein aus einem kleinen Nachen, leiinſpector des Gr. Haus- und Staatsarchivs Budde, unter Belaſſung welcher in einiger Entfernung vom Ufer im Rheine hielt, in das dieſer Stelle, zum Canzleiinſpector Allerhöchſt Ihres Cabinetsarchivs Waſſer. Der Schiſſer Chriſtian Ebling von Nierſtein, welcher dieſes zu ernennen; 16. Juli dem Schulvicar Schmidt zu Keſſelbach die ev. vom Ufer aus wahrnahm, warf ſich alsbald in den Strom, ſchwamm Schulſtelle daſelbſt und dem Schulvicar Bechtold zu Rülfenrod die 2. ev. dem Kinde nach, erfaßte es, als es bereits am Unterſinken war, an Schulſtelle zu Allendorf an der Lumda zu übertragen; den Ober— den Kleidern und brachte es glücklich lebend ans Land.— S. K. H. förſter Königer zu Hirſchhorn nach Wimpfen, v. Schmalkalder in Wim⸗ der Großherzog haben dem Chriſtian Ebling, als Anerkennung für pfen nach Nieder-Eſchbach, Cellarius zu Gladenbach nach Hirſchhorn dieſe edle, von ihm mit eigener Lebensgefahr ausgeführte That, das zu verſetzen, den Forſteandidaten Heß zu Zwingenberg, und Eicke⸗ allgemeine Ehrenzeichen mit der Inſchrift„Für Rettung von Menſchen⸗ meper aus Worms zu Oberförſtern in Hatzfeld und Gladenbach zu leben- allergnädigſt zu verleihen geruht.— In Gemäßheit Allerhöchſter[ ernennen; dem Privatpoſtgehülfen Mönnig aus Ilbeshauſen die Stelle Entſchließung wird dieſes hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht.— eines Poſtexpeditors in Vilbel zu übertragen, den Kreisarzt Dr. Gero⸗ Darmſtadt, 11. Aug. 1857.— Großherzogliches Miniſterium des[mont zu Hirſchhorn nach Seligenſtadt zu verſetzen, am 27. Juli den Innern. v. Dalwigk.— III. Desgl. Oeffentliche Anerkennung Geh. Oberconſiſtorialrath Frey zum weltlichen Mitglied der zur Prü— einer edlen That: Bei einem am 15. März d. J. zu Weikartshain, fung der evang. Pfarramtscandidaten angeordneten Commiſſion zu im Kreiſe Grünberg, ſtattgehabten Brande, hat der Ortsbürger Hein⸗ ernennen; dem Schulvicar Kleinhans zu Dorn⸗Dürckheim die 2. ev. rich Theiß II. daſelbſt durch ſein muthiges und energiſches Benehmen Schulſtelle daſelbſt zu übertragen.— VI. Dienſtentlaſſung: am 27. dem weiteren Umſichgreifen des Feuers vorgebeugt und insbeſondere Juli Poſtexpeditor Köhler zu Bensheim auf Nachſuchen.— VII. Ver⸗ zwei Häuſer durch ſeine Unerſchrockenheit und Thätigkeit, und zwar ſetzung in den Ruheſtand: am 16. Juli Landg.⸗Aſſeſſor Kleinſchmidt mit offenbarer Lebensgefahr, vor den Flammen bewahrt.— Zufolge zu Groß-Gerau auf Nachſuchen, bis zur Wiederherſtellung ſeiner Ge⸗ Allerhöchſter Entſchließung S. K. H. des Großherzogs wird dieſes ſundheit.— VIII. Geſtorben: am 16. Juli penſ. Grenzaufſeher Al⸗ hiermit, in Anerkennung des muthvollen und aufopfernden Beneh⸗ bert zu Darmſtadt, 19. Schullehrer Krick zu Bruchenbrücken. 17 g I * Vergebung von Maurerarbeit. [15181 Die Maurerarbeit an dem zu erbau⸗ enden Oeconomiegebäude für das Rectorat zu Butzbach, veranſchlagt zu 30 fl. 24 kr., ſoll aus der Hand in Accord gegeben werden. Luſttra⸗ gende Maurermeiſter können ſich dahier auf dem Büreau des Gr. Kreisbauamts einfinden. Friedberg den 5. September 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg J. V. d. K.: Wie feli, Bauacceſſiſt. Oeffentliche Aufforderung. [1519] Nachfolgende Grundſtücke ſind zum Theil ſchon vor vielen Jahren veräußert reſp. ver⸗ kauft worden, ohne daß über deren Erwerb von Seiten der dermaligen Beſitzer ein urkundlicher Nachweis beigebracht werden kann. 1. Gemarkung Steinfurt: 1. 356/1, 58 Ruthen, Acker im Melbacher⸗ feld, zieht durch den obern Riedweg, eingetragen auf Johannes Walther von Steinfurt. 2. 825/62, 53 Ruthen im Oſtheimerfeld, eingetragen auf Philipp Walt ber I. daſ. 3. 687/1, 69 Rutben im Nauheimerfeld, eingetragen auf Heinrich Leonhard daſelbſt. II. Gemarkung Münſter. 1. eingetragen auf Konrad Wagners Er⸗ ben zu Münſter. 42/3, 122[◻Klafter, Acker im Simmſeld. 839/14 74%„ Wieſe im Metzgenhain. Dermaliger Beſitzer: Johannes Fey von Münſter. 416,25, 109%[◻IKlafter, Acker im Simm⸗ feld. Befitzer: Konrad Schinde! I. Wwe. daſ. 2. eingetragen auf Wilhelm Schneider von Münſter. 885/22, 118% Klafter im Dietgesgrund. Beſitzer: Karl Theis daſelbſt. 3. eingetragen auf Anton Hofmann von Bodenrod. 5 214/10, 57%[◻UIöAlftr., Acker im Gaſſenfeld. Befitzer: Johann Georg Schneider J. Ww. von Münſter. 605/11, 134½[◻IKlftr., Acker im Hoch⸗ weiſeler⸗Wegsfeld. Beſitzer: Paulus Becker von Münſter. 607/21, 239[◻ÖUKlftr. Acker daſelbſt. Beſitzer: Konrad Kuhl II. von Münſter. Die dermaligen Beſitzer behaupten, daß von allen dieſen Grundſtücken kein Kaufgeld zurück 302 3 Bekanntmachungen von Behörden und Privat⸗Anzeigen. ftehe, haben ihren langjährigen Beſitz beſchei⸗ nigt und die nachträgliche Ausfertigung der er⸗ forderlichen Urkunden beantragt. Demgemäß ergeht an Alle, welche an dieſe Grundſtücke noch irgend einen Anſpruch zu haben glauben, die Aufforderung, dieſen Anſpruch binnen einer Friſt von 2 Monaten dahier anzumelden oder zu erwarten, daß die beantragten Urkunden ausgefertigt und gericht⸗ lich beſtätigt werden, ſowie daß der Eintrag im Mutations-Verzeichniß ſofort erfolgt. Butzbach den 2. September 1857. Gupkherzogſi Landgericht Butzbach bel. O beſtverſtei gerung bei dem Rentamte Friedberg. 1568] Mittwoch den 16. September 1857, Nachmittags 2 Uhr, werden ungefähr 11 Mal- ter Birnen und 45 Malter Aepfel von den an dem hinteren Burgberg befindlichen Bäumen öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg am 14. September 1857. Großherzogliches Rentamt Friedberg Hauſer. Aefelverſteigerung. [1569] Mittwoch den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden die hieſigen Gemeinde-Aepfel in Abtheilungen meiſtbietend verſteigert. Ilbenſtadt den 12. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ilbenſtadt 3 wier. Aepfel ⸗Verſteigerung. [1570] Montag den 21. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde zu⸗ ſtehenden diesjährigen Aepfel, circa 60 bis 70 Malter, unter den bekannt gemachten Beding⸗ ungen öffentlich an den Meiſtbietenden ver⸗ ſteigert werden. f Die Zuſammenkunft iſt in Maibach. Maibach den 9. September 1857. N Großherzogliche Bürgermeiſterei Maibach Philippi. Bekanntmachung. [1571] Montag den 21. September, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll dahier die Lieferung einer Quantität Kartoffeln öffentlich verſteigert werden. Marienſchloß am 10. September 1857. Die Verwaltungs-Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Secretär. Aepfel⸗Verſteigerung. 11572] Freitag den 18. September l. J., von Vormittags 9 Uhr an, ſollen die der hieſigen Gemeinde gehörenden Aepfel, circa 200 Malter, öffentlich meiſtbietend auf Ort und Stelle ver⸗ kauft werden. Rödgen den 11. September 1857. 5 Der Bürgermeiſter 5 Kera u ch Obst. Veri ei ge g: 11573] Donnerſtag den 17. September d. J., Nachmittags um 1 Uhr, ſollen die gemeinheit⸗ lichen Aepfel dahier an Ort und Stelle in einzelnen Abtheilungen verkauft werden. Die Zuſammenkunft iſt am Riedweg. Beienheim am 11. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Beienheim Muth. Bekanntmachung. [1574] Unter Bezugnahme auf die Bekannt⸗ machung vom 8. v. Mts in Nr. 62 des Int.⸗ Blattes wird an die Bezahlung der mit letztem Juni l. Is. fälligen Holzgelder wiederholt er⸗ innert, und bemerkt, daß nach fruchtloſem Ver⸗ lauf von weiteren 14 Tagen das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet werden wird. Ockſtadt den 12. September 1857. Freiherrlich v. Franckenſtein'ſches Rentamt Tröſch. Dünger d ert i ge u n. [1575] Mittwoch den 16. September, Nachmit⸗ tags um 6 Uhr, wird an Ort und Stelle am Faſelſtall ein Haufen Dünger meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Friedberg den 12. September 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Ben de nr. Essence magique de Morrel. Das ſicherſte Mittel, Flecken von Fett und dergleichen aus jedem Stoffe zu entfernen, à Fl. 18 kr. empfiehlt P. F. Schmittner in Friedberg. 1344 Zu verkaufen. 1576] Neun vorzügliche Ziegen, im Ganzen oder auch einzeln, ſowie eine Parthie Miſt find zu verkaufen bei Nauheimer Teichhaus. Jo ſe ph Fäßler. Kurzer Rath für die, welchen fehlt. (Schotter Int.⸗Blatt.) 1) Sae dir morgen einen Acker Korn an eine ſou⸗ Säe es recht dick. Dünge nige Stelle in das Brachfeld. es ſehr. mähe nächſtes Frühjahr ab, ſo haſt du 2 Schütte keinerlei Spreu weg. Brühe und füttere ſie. 3) Gib deinem Vieh, wenn es kein Heu pur. Spreu und brühe es mit. nöthig. ſie ganz naß mit heißem Waſſer, cken bleibt und laß ſie 12 Stunden ſtehen. mache dir für den Sonntag die doppelte Portion. 4) Benutze alles Futterſtroh ſorgfaͤltig. Will man recht ſparen, ſo menge man es ganz kurz geſchnitten unter die Sitte. 5) Fehlt dir's an Hafer⸗, Gerſte⸗ und Erbſenſtroh, Am beſten wird es unter Bäumen ſtehen. Schneide es lieber wie Heckſel unter die Das Kochen der Sitte iſt un⸗ Drücke die Maſſe nur feſt in eine Bütte, gieße daß kein Spreuchen tro⸗ Winter⸗Futter den Fichtenäſte. nimmt die Dungkraft mit in den Wald. Nimm fruchtbare Erde, für Lehmboden leichte Erde, ſtreu. Das frühes Futter. Sitte freſſen ſoll, Dünger erhalten, ſorgfältig. ſtreue es. Am Samſtag jetzt ein und ſetze ſtreue ſie unter's Vieh. behandle das Streuſtroh wie der Cavalleriſt es machen muß, kehre alſo und trage den Dünger vom Pflaſter weg und ſtreue dem Vieh nur Nachts Stroh und wirf täglich auf den Miſt viel Erde. der kräftig wirkt, weil er den Ammoniak hält und feucht bleibt und doch nicht ausgewaſchen wird. 7) In dieſem Herbſte benutze dein Kartoffelſtroh ſehr Iſt es grün, ſo füttere es. Sollte es bis zum Ausmachen der Kartoffel grün bleiben, ſo mähe es alles Grüne und Friſche, auf einen Haufen: Laub will wieder hin, wo es her iſt und Beſſer iſt Erd⸗ willſt du leichte Aecker düngen, Lehm, fahre dieſe Erde ſie trocken an einen trockenen Ort und Oder ſetze ſie bei den Miſthof, So wirſt du einen ſehr guten Wird es dürr, ſo ab und fahre in dieſem Herbſt was du nicht gleich brauchſt, grünes Kartoffelſtroh, Aftergrummet, ſo benutze auch dein Wirrſtroh und dann auch Waizen⸗ ſtroh lieber als Kornſtroh zum Füttern. 6) Die beſte Streu iſt Stroh. Dann kommt Moos und kurze Heide oder die grünen Spitzen der verkommen⸗ Gerſtenklee, Dickwurzblätter, Krautblätter, Gelberübenkraut und Unkraut, was nur grün und friſch iſt. Auch wenn die weißen Rüben klein bleiben ſo waſche ſie und mache ſie alsbald mit ein, ganz wie ſie ſind, mit Kraut und Rüben. ein Dreizehnter ———— Echt per L978] à dl. tilgung der F. Schmit 1567] Aep mühlen, flei und große! und große e für deren G Friede 15647 11 ausgebrann. freier Hand In 11578] bei Ma tief, 6— ten ſchöpf und trete und mach recht feſt den Hauf einen Gr auf denſe ihn 1% ſpäter, d Futter d du ein r an Loch einen Bg nach Berl 1 Bitte, f. gethan. daß des gen iſt 9 9) 1 ſwittner in 4 brauchſt, rgrummet, rübenkraut 4 renn f mache ſie ben „üben. 303 [1577] Zum Abonnement auf das mit dem 1. Oktober 1857 beginnende vierte Quartal für den „Frankfurter Anzeiger“ nebſt täglich beigegebenem Unterhaltungsblatt„Frankfurter Familienblätter“, lithographirten Beilagen weiblicher Handarbeiten und monatlicher Extra-Beilage, die„Gerichtszeitung“, laden wir ergebenſt ein. Der vierteljährige Abonnementspreis beträgt vom nächſten Quartale an fl. 1. 38 kr. Dieſes Blatt bringt neben einer kurzgefaßten aber vollſtändigen Ueberſicht der politiſchen und anderen Tagesbegebenheiten auch die neueſten und intereſſanteſten Erzählungen, Novellen, Miscellen, Theater- und Mode-Berichte, das Frankfurter Amtsblatt im Auszuge, von den wichtigſten Handelsplätzen die Getreide, Oel⸗, Branntwein⸗ ꝛc. Preiſe, ſowie auch die Reſultate der jeweiligen Staats⸗Lotterie-Ziehungen und vieles andere Intereſſante und Wiſſenswerthe.— Inſerate haben um ſo mehr einen günſtigen Erfolg, als ſie in zweierlei Weiſe in die Oeffentlichkeit gelangen: durch Vertheilen an die ſehr bedeutende Abonnentenzahl und durch Extra-Anſchläge in hieſiger Stadt und Umgegend(letzteres kann auch nach Wunſch der verehrl. Aufgeber unterbleiben). Probeblätter auf Verlangen gratis.. Frankfurt am Main, im September 1857. Die Expedition. der„Anzeiger“ wird von uns hieſigen Abonnenten vierteljährlich zu fl. 1. 38 kr. frei in's Haus geliefert und empfehlen wir uns zu deſſen Beſorgung. C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Ge ſuch. [1579] Es wird ein reinliches Mädchen, das in allen Hausarbeiten erfahren, gegen entſpre— chenden Lohn geſucht. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer Anzeige bei der Expedition. In C. Bindernagel's Buchhandlung iſt angekommen: Die Spinnſtube ein Volksbuch für das Jahr 1858. Herausgegeben von W. O. von Horn. Dreizehnter Jahrgang.— Mit einem Stahlſtich und vielen Holzſchnitten. Preis 45 kr. 1978] à Fl. 18 kr. Sicheres Mittel zur Ver⸗ e b, S e, eue Häringe F. Schmittner in Friedberg.— Tisoaj bei Wilhelm Fertſch. Empfehlung. waer zi kr 11567] Aepfelmühlen, Kartoffelmühlen, Schrot⸗ G e. u eh mühlen, kleine und große Wurzelmühlen, kleine 858 5 2 und große Kelterſchrauben, auch Winden, kleine L530] Ein tüchtiger Brenner findet gegen guten Lohn Beſchäftigung und kann ſogleich eintreten und große Schnappwagen, alle Sorten Bohrer, tigung für deren Güte garantirt wird, bei bei Pachter Hill in Fauerbach II. i ed den 2. September 1857. 572 N 8 1 rien J 57 n Fil 9 a r, 1555] Ein in der Nähe Frankfurts wohnen— Zeugſchmied. der Lehrer(Theologe) wünſcht in ſeine Familie [1580] Donnerſtag den 17. September, Vor⸗ mittags 9 Uhr, läßt Herr Gaſtwirth Wagner 6 Fäſſer verſchiedener Größe vor ſeiner Haus— thüre verſteigern. Einen ſeidenen Regenſchirm 11581] bat Jemand ſchon vor längerer Zeit bet uns ſtehen gelaſſen. Man wolle ihn gef. wie⸗ der in Empfang nehmen. Matthias. Eine Kelter⸗Preſſe [1582] mit zwei eiſernen Schrauben iſt zu ver⸗ kaufen bei Chr. Hecht. Echt perſiſches Inſeetenpulver Dankſagung. 115831 Wir ſagen hiermit den Bewoh⸗ nern Friedbergs unſern inuigſten Dank für die bei dem in dieſen Tagen uns be— troffenen ſo herben Verluft unſerer lieben Tochter, Gattin, Mutter und Schweſter Eliſabetha Bitſch, —* 0 0 5 0 0 [1564] 11 Stückfäſſer und 2 Sechsohmfäſſer, einen oder mehrere Knaben von 7-14 Jahren ausgebrannt und in beſtem Zuſtande, find aus freier Hand zu verkaufen bei Friedrich Dotzauer in Vilbel. Incarnat⸗Kleeſamen 1578] bei H. W. Hatteroth. aufzunehmen, wo dieſelben neben gewiſſenhafter Erziehung Gelegenheit finden zu gründlichem Unterricht in den Elementarfächern ſowohl, als in der deutſchen, lateiniſchen, griechiſchen und franzöſiſchen Sprache, ſowie im Klavierſpielen. Näheres unter Angabe der Nummer dieſer An— zeige bei der Expedition. geb. Weckerling, uns bewieſene aufrichtige Theilnahme. Friedberg am 13. September 1857. 0 Die Hinterbliebenen. Mache dir nahe beim Orte ten ſchöpfe ihn glatt. Dann und trete es recht feſt ein. und mache es zu einem hohen Haufen. Dann decke es mit Stroh zu und bedecke recht feſt ein. den Haufen mit der ausgegrabenen Erde. einen Graben um den Haufen und decke die Erde auch Dem Graben gib einen Abfluß und mache Dann tritt die Erde feſt ein und ſorge ſpäter, daß in der Deckerde kein Riß entſteht. Futter darf naß oder trocken ſein, nach 4 Wochen wirſt du ein recht brauchbares Heu haben. ein Loch vorn in deinem Graben, ſtecke beim Ausgang einen Bauſch Stroh hinein und hole dir im Winter Heu auf denſelben. ihn 1½ Fuß tief. nach Bedürfniß und Vermögen. 8) Befiehl dem Herrn deine Sache und murre nicht. Bitte, ſo wird dir gegeben, klopfe an, ſo wird dir auf— Hüte dich vor aller Sünde und Ungeduld, auf Denn an Gottes Se— gethan. daß des Herrn Segen mit dir ſei. gen iſt Alles gelegen. 9) Erbarme dich darum auch deines armen Viehes einen Graben 1 Fuß tief, 6— 10 Fuß breit und nach Bedürfniß lang. ſchichte dein Grünes auf Streue Viehſalz dazwiſchen Tritt es aber Futter gefreſſen. Dann mache— 8 Das grüne Mache dir dann ſchmückt hat.— Verſchiedenes. Das Jahr 1857 iſt an Naturſeltenheiten reich; ſo hat z. B. Seilermeiſter Chr. Stadelmann dahier auf ſei— nem Tabaksacker die ſog. Geize ſtehen gelaſſen, ſolche ge— köpft(eingekürzt) und dadurch eine zweite Tabaksernte er— zielt, deren Blätter bereits eine Länge von 28 und eine Breite von 12 Zoll haben. und thue Fleiß, daß du es auf ehrlichem Wege von dem Un⸗ Deinen täglich einmal zum Wenigſten recht ſatt machſt, und wenn es mit Stroh iſt. ſeſt, iſt es nützlicher, als wenn du es hungern ääſſeſt. Bis ein Stück verhungert iſt, hat es zwei Stücken das Wenn du es ſchlachten läſ— G. B. Während der von erfriſchendem Regen begleiteten warmen Tage der letzten Wochen iſt es auch einem Kaſta— nienbaume vor dem Hauſe des Herrn Schmiedmeiſter Ober— länder dahier ſo wohl geworden, daß er ſeine dürren Blätter abgeſchuͤttelt, dann nach allen Seiten ausgeſchlagen und ſich nun mit friſchem Grün und neuen Bluͤthen ge— 304 Soolbad Nauheim. Jeden Tag CON 0 iim Kurgarten, Morgens und Nacluniilags, ausgeſuhri von der Hur kapelle unier Direction des Herrn Edmund Neumann. Der Bazar, Berliner illuſtrirte Damenzeitung, erſcheint alle 8 Tage in einer Nummer und beträgt der geringe Abonnements— preis vierteljährlich nur fl(1212 kr. i [1584] Der Bazar, die nützlichſte, reichhaltigſte und billigſte Familienzeitung, hat die Aufgabe, durch Abbildung und Beſchreibung die Selbfl⸗Anfertigung aller Gegenſtände, welche irgend in das Bereich weiblicher Handarbeiten gehören und gewöhnlich zu theuren Preiſen in den Läden gekauft werden, ſtets nach der herrſchenden neueſten Mode zu lehren.— In den jährlich erſchei⸗ nenden 48 Heften werden über 1000 Abbildungen der modernſten Handarbeiten und Toiletten⸗ gegenſtände, nebſt genauer Anleitung zur Selbſt⸗ Anfertigung gegeben; ferner: Pariſer und Ber⸗ liner Original⸗Muſter für Weiß ⸗Stickerei, Bunt⸗ und Perl Stickerei, Häkelmuſter, Modenbilder und jährlich über 25 bis 30 Schnittmuſter, die geſammte Damen⸗Garderobe und Kinder⸗Garderobe umfaſſend. Dieſe modernen Schnittmuster, in Original⸗Größe gezeichnet, find in Abbildung und Beſchreibung ſo klar und faßlich, daß auch die ungeübteſte Hand im Stande iſt, darnach ein gut⸗ fißendes und modernes Kleidungsſtück zuzuſchneiden und anzufertigen. Der unterbaltende Theil des Bazar liefert: Novellen, Skizzen und dem weiblichen Ge⸗ ſchmack entſprechende Notizen, Mufikpiècen für Pianoforte und Geſang, Bilder⸗Räthſel, Röſſel⸗ Sprung⸗Aufgaben, Räthſel und eine Fülle von Notizen und Recepten, die Haus wirthſchaft und die Toilette betreffend. Beſtellungen auf das 4. Quartal nimmt entgegen C. Bindernagel's Buchhandlung Düngemittel Frankfurter Actien-Geſellſchaft für landwirthſchaftlich-chemiſche Fabrikate. Gedämpftes Knochenmehl(guanifirtes) in feinem und gröberem Pulver für Getreide c. Sauerer phosphorſauerer Kalk(Superpbosphat) für Gemüſe, Rüben aller Gattung, Wieſen, Futtergewächſe z., zur Kopfdüngung des Getreides. Consent e Dünger(künſtlicher Guano) für Oelgewächſe, Tabak, Kartoffeln, opfen c. Concentrirter Dünger für Weinberge. Peru⸗Guano, in Original⸗Verpackung. „„ mit fauerem phosphorſauerem Kalk gemiſcht, in feiner Pulverform. Eiſenlauge zum Fixiren des Ammoniaks in der Jauche ꝛc. 5 Comptoir und Niederlage in Frankfurt a. M., Hochſtraße Nr. 51. 1300] ſowie bei Kaufmann H. Hahn in Friedberg. Seide-& Wollewaſcherki wie Kunſtſürberei von F. Baſchwitz in Offenbach a. M. 11289] empfiehlt ſich auch hier einem geehrten Publikum.. f NIS. Kleider werden unzertrennt gefärbt. Schwarz für Trauer in 12 Stunden. Auch werden Seiden⸗, Wollen⸗ und Baumwollen⸗Stoffe gedruckt. Commiſſionen nimmt entgegen Herr Kaufmann Conrad Diehl auf dem Markt in Friedberg. Kirchenbuchsauszug. Beerdigte: 7. Septbr. Magdalena Koch, ehl. led. T. des hſ. B. u. Küfermeiſters Johannes Koch, alt 31 J., 2 M., 21 T., 1 6. Sept. 7. Sept. Heinrich Schmidt, S. der Katba⸗ rina Schmidt aus Espa im Herzogthum Naſſau, alt 28 T., 4 6. Sept. 9. Sept. Eliſabetha Bitſch, geb. Wecker⸗ ling, Ehefrau des Lehrers an hieſiger Muſter⸗ ſchule Nikolaus Bitſch, alt 28 J., 5 M.,* 8. Sept. 10. Sept. Chriſtian Reuß, ehl. S. des hf. B. u. Oekonomen Chriſtian Kaſimir Reuß, alt 10 J., 7 M., 13 T. 1 8. Sept. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 12. Septbr. 1857. Pistolen fl. 9 37½-38½ Friedrichsd oer„ 9 55¼-—56½7 Holländiſche 10 fl. Stücke, 9 46-47 ½ Rand⸗Ducaten..„ 5 30 ¼-—31 7 20 Frankſtücke„ 9 19-20 Engliſche Souverainss..„ 11 40-44 Preußiſche Thaler— Preußiſche Caſſenſcheine„ 145%. 5 Fres.⸗Thaler.„ 220 ½ Marktberichte. Friedberg 11. Septbr. Waizen 11 fl. 15 kr Korn 8 fl. 20 kr.; Gerſte 7 fl. 30 kr. Grünberg 12. Septbr. Waizen 10 fl. 40 kr.; Korn 8 fl. 30 kr.; Gerſte 7 fl. 12 kr.; Hafer 5 fl. 40 kr.; Molter 7 fl. 55 kr.; Saamen 20 fl. 5 kr. Frank furt, 7. Septbr. Waizen 10 fl. 45 bis 55 kr.; Korn 8 fl. 30 kr.; Gerſte 7 fl. 30 kr.; Hafer 5 fl. 30 kr. Mainz 11. Septbr. Waizen 12 fl. 9 kr.; Korn 9 fl. 10 kr.; Gerſte 8 fl. 7 kr. 5 Polizei⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 16. bis 22. Septbr. 2 g Fried⸗ Butz⸗ 2 Brod-Preiſe. berg.] bach. * kr. pf.] kr. pf. 1 Roggenbrod,/ Korn⸗ f und ½ Gerſtenmehl 3- 3 2 0 1 1 6 64— 4„„ 7 121— 1121— 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) ½ Korn- u./ Waizenmehl( 3 1 3 1 2 0 1 7 6 21 6 2 4 15 5„ 13— 13— Loth Loth ieee, 11644 14 Waßer deff, 11514—— — Gemiſchte(Tafel-) Brod 151 5 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch h... 132132 1 Kubfleiſch, gemäſtetes 10— 10— 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 81—1 8— 1 Schweinefleiſchh.. 15— 151— 1[Hammelfleiſhe.. 12 2 121 2 Fal fleiſ cf 612 612 1 Schaaffleiſch ht 7—1—— 1 Wurſt v. blos Schweinen 15 215 2 1 Bratwurſt. 20— 20— 1 Schwartenmagen. 22— 224— 1 Geräucherter Speck.. 31— 311— 1 Dörrfleiſ h 21221 2 1 Schinken 22— 22— 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 2 27 2 41„ unausgelaſſen 26— 26— 1 Nieren fett.. 232 192 1 Hammelsfett 16— 1161— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seivpel. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. getreffel Bir Nachtheil Fr Betteffen Die. Ratphauſe Sr D geſezich ſo wird mentlich 0