lte 1 4 k., Cebrau hat Mut; eu ft„Stack,“ b des Hoch, ſt üßli⸗ cer(Jug⸗ welche nicht un belebte f emein ſtark, Ae Chime ſen tin ſebr be⸗ staut wan Deulſchlan! zuſetzte, ft ic Bier n wird, un ſvricht 10 erobt in Belft ge it beilex — Friedberger Intelligenzblatt. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Areis Friedberg. a e Er ſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 r.; durch die Poſt bezogen fl. 1. 30 kr. *— x—* Einrückungsge⸗ bühren fur die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum ſammen 7 kr Nu. 89. Freitag, den 13. November. 1857. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Forſtſtrafen vom II. Quartal und Feldſtrafen von der II. Periode 1857. Nachſtehenden Auszug aus den Verzeichniſſen über Forſt⸗ und Feld⸗Strafen im diejenigen Beträge, welche die nachbenannten Gemeinden an Jahr 1857 von den Großherzoglichen Rentämtern Friedberg und Gießen zu empfangen haben, theilen wir Ihnen unter der Auflage mit, die nachſtehend deſignirten Beträge— von welchen Sie den betreffen⸗ den Gemeinderechnern Auszüge zuzufertigen haben, denſelben in E Friedberg den 11. November 1857. 19) Aſſenheim ff 13% kee Florſtadt I Men 5 8) Kirchgons 29 3) Nieder⸗Wollſtadt 9) Oſtheim 4% 25%„ 10) Fauerbach I. 4) Nieder-Weiſel 2 36„ 11) Langenbain 5) Pohlgöns 6„15„ 12) Gambach 6) Butzbach 52„ 13) Steinfurt 4 ) Hauſen n n II. Auszug aus 14) Södel innahme zu decretiren und controliren zu laſſen. I. Auszug aus dem Verzeichniſſe über Forſt⸗Strafen vom II. Quartal 1837. Müller. fl. 45 kr. 15) Wohnbach— fl. 25 kr —„ 20„ 16) Ober-Mörlen 6„ 43„ —„ 8 17) Ober-Rosbach 3 —„ 53„ 18) Nieder-Rosbach 1 7 46„ „ 19) Nieder⸗Mörlen—̃„ 5„ —„ 5„ 20) Bönſtadt 4% 30„ 3% 26 dem Verzeichniſſe über Feld⸗Strafen von der II. Periode 1857. 1) Bonſtadt— fl. 10 ½ kr. 5) Bruchenbrücken— fl. 45½ kr. 9) Ober-Rosbach Nie Ae kr. 2) Butzbach 5„ 29„ 6) Nieder-Mörlen 3% 37%„ 10) Ober-Wöllſtadt—„ 20„ 3) Oſtheim 3 7) Nieder⸗Rosbach— 47 ½„ 11) Soödel— 30 4) Rockenberg 1% 31½„ 8) Ober-Mörlen 3 7 32%„ 12) Pohlgöns 1 1 Auszug aus dem Großherzoglichen Negierungsblatte. Nr. 32 vom 5. November enthält: 1. Regulirung der Perſonentaxen für 13 Poſtcourſe in Oberheſſen.— II. Nichterhebung von 2 Zielen(644 fl.) Gemeindeumlagen 2. Cl. in Ober⸗Schön⸗ mattenwag.— III. Desgl. von 262 fl. in Ober⸗Weidbach.— IV. Verzeichniß rechtskräftiger Straferkenntniſſe der Gerichte in Ober⸗ heſſen und zwar 13 von dem Aſſiſenhofe, wegen Diebſtahls, Mein— eids, Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg, verſuchter Notbzucht, Raubs, zu Correectlonshaus von 1 J. bis Zuchthaus von 5/ Jahren— die gegen Konrad Müller und Heinrich Schmidt von Holzhauſen am 23. Mai d. J. wegen Raubs erkannte Todesſtrafe wurde auf dem Wege der Gnade in lebenslängliches Zuchthaus umgewandelt; 2 vom Provinzialßrafgerichte wegen Schriftfalſchung ze. zu 1½ J. Correc⸗ tions- und 6%½½ Jahr Zuchthaus; 28 vom Hofgerichte wegen Ver— rückung eines Grenzſteins, Landſtreicherei, Blutſchande, Verletzung der Dienſtpflichten, Körperverletzung, Viebſtahls ꝛc. ꝛc. von 1 J. Cor⸗ rections⸗ bis 3½ Zuchthaus; 12 von Stadt⸗ und Landgerichten(2 Alsfeld, J Büdingen, 1 Gießen, 2 Grünberg, 3 Herbſtein, 1 Laubach, 1 Lauterbach, 1 Lich), meiſt wegen Diebſtahls, dann Bettelei und Landſtreicherei, zu 1 bis 2 Jahren Correctionshaus.— V. Desgl⸗ in Rheinheſſen: 14 vom Aſſiſenhofe, wegen Meineids, ſchwerer Koͤr⸗ perverletzung, Verführung und Mißbrauchs zur Unzucht, Kindesmords, ausgezeichneten Diebſtahls, Fälſchungen ꝛc. zu 1½ Jahren Correc⸗ tions- bis 10 Jahren Zuchthaus; 15 vom Obergcrichte wegen Kup⸗ pelei, Landſtreicherei ꝛc., Abtreibung der Leibesfrucht, Erpreſſung, Diebſtahls ꝛc. zu l bis 3½ Jahren Correctionsbaus; 24 vom Bezirks⸗ gerichte Mainz wegen Diebſtahls, Landſtreicherei ꝛc., Verheimlichung der Niederkunft ꝛc., Amtsehrenverletzung und Verleumdung ꝛc. zu f bis mehrjäbriger Correctioushausſtrafe; 2 vom Bezirksgerichte Alzey, wegen Landſtreicherei und Diebſtahls zu 1 Jahr Correctionshaus ꝛc. VI. Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens: dem Obertelegraphiſten Frhrn. v. Krane zu Darmſtadt für den kf. ruſſiſchen St. Annenorden 3. Cl.— VII. Ertheilung von Erfindungspatenten: am 2. Okt. dem Heinrich Hochſtätter zu Darmſtadt auf 5 Jahre für die von ihm erfundene Zündmaſſe für Reibzündhölzchen; dem A. A. Struve zu Vartel a. d. Jade in Oldenburg desgl. für Apparate und Verfahrungsweiſe zum Bleichen von Palmöl.— VIII. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigſt gerubt: am 8. Sept. dem Schulvicar Weber zu Gau⸗Algesheim die katholiſche Schulſtelle zu Fürfeld zu übertragen; 14. den Kreisarzt Dr. Scotti zu Wald⸗Michelbach zum Kreisarzt in Gernsheim, Kreiswundarzt Dr. Schloſſer zu Alsfeld zum Kreisarzt doſelbſt, Kreiswundarzt Dr. Sartorius zu Lauterbach zum Kreisarzt das., den pract. Arzt Dr. Schenzer zu Mainz zum Kreisarzt in Hirſchhorn und den pract. Arzt Dr. Landmann zu Griesheim zum Kreisarzt in Beerfelden zu ernennen, dem Schulvicar Münzenberger zu Groß⸗Winternheim die kath. Schulſtelle daſ, zu übertragen; 6. Okt. den von dem Herrn Fürſten zu Iſenburg-Birſtein für die erledigte Lehrerſtelle an der Realſchule zu Offenbach präſentirten Pfarramtscan⸗ didaten Pr. Sommerlad aus Reiskirchen, dermalen zu Offenbach, für dieſe Stelle zu beſtätigen; den Gerichtsvollzieher Wagner zu Worms zum Gerichtsvollzieher in Mainz, und den Aſpiranten des Gerichts- vollzieherdienſtes Vieth aus Nieder⸗Ingelheim zum Gerichtsvollzieher zu Worms zu ernennen; 9. dem Oderförſter Cellarius zu Hirſchhorn die Oberförſterei Gladenbach, dem Oberförſter Eickemeper zu Gladen— bach die Oberförſterei Hirſchhorn zu übertragen; den Finanzacceſſiſten Langdorf aus Meiches zum 1. Beamten und Rendanten bei der Ortseinnehmerei der inneren indirecten Auflagen in Mainz zu er⸗ nennen; 13. den von dem Hrn. Grafen zu Erbach⸗Erbach auf die Lehrerſtelle an der oberen Mädchenſchule zu Erbach präſentirten Pfarr⸗ amtscandidaten Zimmermann aus Darmſtadt, dermalen zu Erbach, für dieſe Stelle, unter Verleihung des Charakters als Mitprediger zu beſtätigen; 15. den Regierungsacceſſiſten Dr. Dietzſch aus Friedberg, dermalen zu Erbach, zum Kreisaſſeſſor in Vilbel, und am 17. den Steueraufſeher Vigelius zu Friedberg zum Zollaufſeher bei dem Haupt⸗ zollamte Mainz zu ernennen.— IX. Dienſtentlaſſung: am 15. Okt. der Bahnmeiſter bei der Eiſenbahnſtation Langen Hechler auf Nach⸗ ſuchen.— X. Concurrenz für: die evangel. Pfarrſtelle zu Erzhausen mit einem Gehalt von 1220 fl.; die Kreiswundarztſtelle zu Lauterbach; die evangeliſchen Schulſtellen in Eudorf mit 200 fl. 10 kr. nebſt Ver⸗ gütung von 14 fl.§ kr. für Heizung des Schullocals, zu Wommels⸗ hauſen und Dernbach mit 267 fl. 52 kr., zu Ulfa mit 339 fl. ein⸗ ſchließlich der Heizungsvergütung.— XI. Geſtorben: 23. Juni penf. Schullebrer Bück zu Wommelshauſen, 8. Sept, Landgerichtsdiener Gondolph zu Schotten, 3. Okt. penſ. Hofjäger Schmidt zu Rüſſels⸗ heim, 5. Dißtrictseinnebmer und Nebenzollamtsrendant Scriba in Als⸗ feld, 18. Diſtrictseinnehmer Oehlenſchläger in Wöllſtein, 19. Kanzliſt Bertram bei dem Adminiſtrativ⸗Juſfiz⸗Hof zu Darmſtadt. 370 Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. 1000 Gulden 11812] liegen in der Kaſſe des Auguſtiner Schul⸗ fonds dahier zum Ausleihen bereit. Friedberg am 4. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Immobilien ⸗Verſteigerung. 11814] Montag den 16. November, Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die zum Nachlaß des bier verſtorbenen Bürgers und Schreiners Jacob Nicolaus Stamm ge⸗ hörenden Immobilien, wie ſolche im Intelli⸗ genzblatt Nr. 21 und 22 von 1857, Inſerat 373, näher bezeichnet ſind, meiſtbietend ver— ſteigert. Friedberg den 9. November 1857. In Auftrag Großherzogliches Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Der Vorſteher Bae in dex. d alla den g. 71765] Nachdem der L. Unterförſter Franz Dornhofer von Homburg ſeine Zahlungsun— fähigkeit angezeigt hat, ſo werden hiermit alle Diejenigen, welche Anſprüche irgend welcher Art an denſelben zu haben vermeinen, auf— gefordert, ſolche im Termin: Freitag den 4. December 1857, Vormittags 9 Uhr, ſo gewiſſer entweder in Perſon oder durch ge⸗ hörig Bevollmächtigte anzumelden und auszu⸗ führen, anſonſt ſie von der vorhandenen Maſſe werden ausgeſchloſſen werden. Der Präcluſivobeſcheid wird nur auf der Ge⸗ richtsſtube eröffnet werden. Homburg den 19. October 1857. Landgräfl. Heſſ. Juſtiz⸗Amt. F. C. Stäubeſa n d. Be ka n nt m a ch u n g 11827] Montag den 16. November, des Mor- gens 10 Uhr, ſollen zu Nieder⸗Weiſel im Gaſt⸗ baus zur Krone nachſtehende Schreinerarbeiten in Accord gegeben werden: 1) 26 Stück Subſellien, parthieweiſe, Bekanntmachung. [1828] Montag den 16. November, Nachmit⸗ tags um 2 Uhr, wird zu Bönſtadt 1 Cubikklafter Steine zu zerſchlagen, zur Unterhaltung des Vicinalwegs nach Erbſtadt, öffentlich an den Wenigfinehmenden verſteigert. Friedberg den 10. November 1857. Der Bezirks- Bauaufſeher Schneider. Bekanntmachung. L829] Die Gemeinde Gettenau ſucht einen Gemeindebäcker. Nähere Auskunft hierüber er⸗ theilt die unterzeichnete Bürgermeiſterei. Gettenau den 10. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Gettenau J. Mö bes. f J unde mie then; [1810] Eine Wohnung ebener Erde, welche gleich bezogen werden kann, iſt zu vermiethen. Friedberg. C. Walther, Schreinermeiſter. Ein Logis 1785] im mittleren Stocke meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann bis den 1. Februar bezogen werden. J. A. Menges. 11830] Ein geſpieltes, aber guterhaltenes Forte⸗ piano, von angenehmem gleichmäßigem Ton, fleht um den Nettopreis von 100 fl. zu ver⸗ kaufen Wallſtraße Nr. 3 in Sachſenhauſen bei Frankfurt a. M. ö Häringe und Sardellen [1831] bei Friedberg. P. F. Schmittner. Leere Fäſſer, 11832] welche ſich zu Pfuhl⸗ und Regenfäſſern eignen, find billig zu haben bei Louis Winheim. Erbſen, [1833] ſchöne friſche zum Kochen und Füttern das Malter von 200 Pfd. zu fl. 10. Das Simmer von 50 Pfd. zu fl. 2. 40 kr. A. Stahls Witiwe in Friedberg, wohnhaft bei Herrn Apotheker Werner im Hinterhauſe. 1834] Im Verlage von Louis Garcke in Naumburg iſt erſchienen und in CE. Binder⸗ nagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: Höchſt wichtige Mittheilungen Pferdebeſitzer. Es enthalten dieſe von den größten Pferdekennern und Züchtern, ebenſo von den welt⸗ berühmten Reiſenden und Pferdekennern Cailin und Fürſt Pückler⸗Muskau herrührenden Mittheilungen unter Anderem: 1) Das augenblickliche Zähmen ganz wilder und widerſpenſtiger Pferde.— 2) Wenn ein Pferd ſich nicht beſchlagen laſſen will.— 3) Wie die Indianer eben eingefangene wilde Pferde augenblicklich zahm wie ein Lamm machen.— 4) Unfehlbares Mittel gegen das Schlagen der Pferde.— 5) Mittel gegen das Koppen und Krippenbeißen.— 6) Mittel gegen den Koller.— 7) Ganz vorzügliches Mittel gegen den Satteldruck.— 8) Wie die Pferde⸗ züchter Arabiens das Tragen des Schweifes befördern.— 9) In kranke und erſchöpfte Pferde neues Leben zu bringen. — 10) Pferden ein ſchönes, glänzendes Haar zu verſchaffen.— 11) Ein Pferd, das verſchlagen hat, ſchnell zu kuriren.— 12) Wie es kommt, daß man in Schwe⸗ 2) ein Waſſerbett in die kleine Reiſerlach⸗ ſodann Zimmer⸗ und Maurerarbeiten. Die fütterung der Perſer und Araber. Ueberſchläge und Verſteigerungsbedingungen lie— Schutz der Pferde vor 3 gen auf der Bürgermeiſterei dahier offen. Nieder-Weiſel den 10. November 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Nieder- Weiſel Haub. den und Dänemark ſelten ein lahmes oder ſteifes Pferd findet.— 13) Sehr vortheilhafte Pferde⸗ — 14) Zu ermitteln, ob eine Stute tragend iſt.— 15) edem Fliegenſtich.— 16) Pferde auf eine ganz einfache aber unfehlbare Weiſe am Durchgehen zu hindern u. ſ. w. u. ſ. w. Dritte, durch eine Einleitung und Abhandlung über Pferdezucht, erweiterte und vermehrte und verbeſſerte Auflage. Preis 1 fl. 48 kr. Ungeheuerer Pflanzenwuchs in Californien. In der Reiſebeſchreibung eines Engländers, der längere Zeit in dem amerikaniſchen Goldlande gelebt, wird über den dortigen ungeheueren Pflanzenwuchs Folgendes be⸗ richtet: Verſetzen wir uns in Gedanken nach Californien, in die Grafſchaft Calaveras und folgen dem Zufluſſe des (Fluſſes) Stanislas, der ſich mit manchem Wirbel längs ei⸗ nem der in die Sierra Nevada, zu deutſch: Schneegebirge mün⸗ denden Thäler dahinſchlängelt, ſo werden wir, etwa fuͤnf⸗ zehn engliſche Meilen von Murphy's, mitten unter den Bergen an ein einſam gelegenes Becken gelangen. Der Durchmeſſer dieſes Beckens oder rundumſchloſſenen Thales dürfte eine Meile ſein und ſeine Höhe über dem Meere 4000 bis 5000 Fuß betragen. Hier befinden wir uns Angeſichts der Rieſen, wirklicher Rieſen des Pflanzenreichs. — Er erzählt nun, wie tief es ihn ergriffen habe im Schatten von Bäumen zu ruhen, die wohl damals aus der Erde aufſchoſſen, als die Apoſtel des Herrn umher⸗ zogen aller Kreatur das Evangelium zu predigen, die alſo ein Alter von 1800 Jahren auf ihren Aeſten und Kronen trugen. Dieſe bewunderten Bäume gehören zum Tannen⸗ — der Fäulniß äußerſt wenig ausgeſetzt. geſchlecht. Das Holz hat eine röthliche Farbe, es iſt ſehr tragfähig und erhält in der Sonne keine Riſſe; iſt auch Die Nadeln ſind ähnlich denen des Wachholderbaumes und ſeine Zapfen ſind nicht größer, als ein Hühnerei. Sie ſind nicht die Einzigen in dieſer Gegend, aber doch die höchſten. Die Indianer verbrennen ſie zu häufig aus reiner Nachläſſig⸗ keit und Unvorſichtigkeit, womit ſie ihre Feuer an den Stämmen anzünden und nicht umſehen, ob Einer der herrlichen Bäume zu Grunde geht oder Viele. Die Aeſte der Bäume ſind verhältnißmäßig kurz, dagegen ihr Stamm außerordentlich an Umfang und Höhe. Der Kleinſte der Rieſenbäume hat nämlich einen Durchmeſſer von fünf⸗ zehn Fuß. Auf einer Fläche von etwa fünfzig Morgen finden ſie ſich am Beſten geſchont und erhalten und ragen über die ganze Umgebung hinaus. Einige ſind durch die Lagerfeuer der Indianer beſchädigt und durch das Feuer ſo tief ausgehöhlt, daß eine ganze Familie in dieſer ſchwar⸗ zen Aushöhlung wohnen könnte, mit ihrem ganzen Haus⸗ geräthe. Die Rinde iſt in Längefurchen getheilt, welche dem Stamme das Anſehen eines Säulenbündels gibt. Die Gipfel ſind durch die Laſt des Schnee's, der ſich im Win⸗ Conmiſſtons Nieder! Friedbe Obiger den. Ich lit. egen mir alle Recht behaupte Umgebung we jedem Bruft⸗ Ganz! G. —— 1846 B Sporn 1750] g0 bei ter darau genannte und wen nen Stan iſt leider gehabt, u um ſeine Seite iſt und wo dem ſie 20 Fuß und er hoch un hohl un drinnen ſch an Höhe ve verſchjed — 8 Damen — C. Binder⸗ 1 371 Gegen jeden veralteten Huſten, 11845] gegen Bruſtſchmerzen, langjährige Heiſerkeit, Grippe, Halsbeſchwerden, Verſchleimung der Lunge, iſt der von dem Medieinalrath Herrn Dr. Mag⸗ nus, Stadtphyſicus in Berlin Tol. approbirte Tol. 1 Flaſche a g Flaſche 42 2 7 1** 5 7 57„ 1 „„ Hruſt-Jyrußp ß ein Mittel, welches noch nie, und zwar in tauſend Fällen, ohne das beriedi— gendſte Reſultat in Anwendung gebracht worden iſt. Dieſer Syrup wirkt gleich nach dem erſten Genuß auffallend wohlthätig, zumal bei Krampf- und Keuchhuſten, befördert den Auswurf des zähen, ſtockenden Schleimes mildert ſofort den Reiz im Kehlkopfe und beſeitigt in kurzer Zeit jeden noch ſo heftigen, ſelbſt den ſchlimmen Schwindſuchtshuſten und das Blutſpeien. 1 Unterzeichneter hat von dem Fabrikanten dieſes wohlthätigen Artikels ein Commiſſionslager übernommen und ſind einzelne Flaſchen nur allein in der Niederlage der Herren Morell& Hertwig in Friedberg ſtets zu obigen Preiſen zu haben. Georg Freundlieb. Atteſt. Obiger Bruſt⸗Syrup iſt vor einiger Zeit von mir mit dem beſten Erfolg gebraucht wor— den. Ich litt an einem ſehr hartnäckigen, mich ungemein angreifenden, abzehrenden Huſten, wo— gegen mir alles Medieiniren nichts, ſondern nur dieſer Bruſt⸗Syrup geholfen hat; ich kann mit Recht behaupten, die Anwendung dieſes Sprups rettete mir mein Leben, woran ich und meine Umgebung wenig Hoffnung mehr hatten. Demnach halte ich es für meine Pflicht, dieſen Syrup jedem Bruſt⸗Kranken auf's Wärmſte zu empfehlen. Ganz dieſelbe Erfahrung machte der hieſige Stadtrath Herr Chriſtoph. Grottau in Böhmen im September 1857. Schindeler, Beamter beim Grafen Clam-Gallas. 118461 Brillen, Lorgnetten, Thermometer, Branntweinwaagen, Sporn und andere Neuſilberwaaren billigſt bei L. Hanan, in den drei Schwertern. Geſtickte und glatte Lenſter-Vorhänge, 11750] gemalte Fenſter-Rouleaux von fl. 1. bis fl. 10. das Stück, großes Lager bei Wilhelm Rußmaunn, Katharinenpforte, in Frankfurt. Bürger ⸗Caſino zu Friedberg. 11835] Den Mitgliedern zur Nachricht, daß Sonntag den 15. d. M. Damencaſino mit Theater ſtattfindet. Zur Aufführung auf Letz⸗ terem kommt: Das Salz der Ehe, Luſtſpiel in einem Akt. 5 Vorher: Die junge Pathe, Luftſpiel in einem Akt. Anfang halb 8 Uhr. Nächſten Mittwoch den 18. d. M. wird die Wahl des Ausſchuſſes und Vorſtandes in unſerem Caſinolokale vorgenommen. Friedberg den 12. November 1857. Der Vor ſtan d. E ine a d n aeg [1836] Nächſten Sonntag als den 15. Novem⸗ ber iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tanzmufik anzutreffen, und ladet unter Zuſiche— rung prompter und reeller Bedienung zu recht zahlreichem Beſuche ergebenſt ein. Södel am 12. November 1857. Jacob Fo atgiex. Zur Illuſtrirten Zeitung 11837] wird ein Mitleſer geſucht. Näheres bei der Exp. Pfälzer Nüſſe 11838] werden malterweiſe billig abgegeben bei Louis Winheim. Todesanzeige und Dankſagung. 11839] Am 6. d. M. verſchied unſere theure Mutter Eliſabethe Schmidt, geb. Jung, in einem Alter von 54 Jahren. Indem wir Verwandten und Freunden dieſe ſchmerzliche Anzeige widmen, ſagen wir! zugleich Allen, welche die Verſtorbene zu Grabe geleiteten, unſeren innigſten Dank. Friedberg den 10. November 1857. Die hinterbliebenen Söhne. ter darauf legt, meiſt gebrochen und dennoch hat der ſo- weder nicht zuträglich, oder nicht angenehm iſt, kann als genannte„Dickbaum“ eine Höhe von drei Hundert Fuß und wenn man ein Seil um ihn ſpannt, nämlich um ſei— nen Stamm, und das Seil mißt, ſo hält es 95 Fuß! Er iſt leider gefällt, und fünf Mann haben 25 Tage nöthig gehabt, um ihn zu fällen! Drei Wochen wurden gebraucht, um ſeine Rinde 52 Fuß hoch abzuſtreifen. Die eine Seite iſt abgehobelt und drauf iſt— eine Kegelbahn, und wo die Spieler ſtehen, ſteht ein kleines Haus, in dem ſie ſich den Durſt ſtillen. Er hat am Dickende noch 23 Fuß 7 Zoll Durchmeſſer, und doch iſt die Rinde ab und er iſt beſchlagen. Ein Andrer iſt ebenfalls 300 Fuß hoch und hat 80 Fuß Umfang. Ein alter Stumpf iſt hohl und die Höhlung ſo groß, daß bequem ein Reiter drinnen herum reiten kann. Und ſolcher Bäume finden ſich an der Stelle eine ſehr große Zahl, die alle eine Höhe von 300 bis 325 Fuß haben, aber im Durchmeſſer verſchieden ſind. Verſchie den es. Sehr angenehmes, warmes Getränk für Damen. Solchen, welchen der Genuß des Thees ent— Erſatzmittel ein anderes Getränk empfohlen werden, deſſen gänzliche Unſchädlichkeit, und deſſen ſehr angenehmer Ge— ſchmack ihnen ſicher zuſagen wird. Es beſteht aus einem Abſud der Saamenkerne der wilden Roſen, deren Kerngehäuſe die bekannten Hagebutten ſind. Für eine Perſon wird 1 Eßlöffel voll dieſer Kerne/ Stunden lang in 1½ Schoppen Waſſer geſotten, die Kerne entfernt, und dieſer Thee als dann mit Zucker und kaltem oder war— mem Rahm genoſſen; er erhält eine roſa Farbe, und ſchmeckt ſehr fein nach Vanille. Manche Feinſchmecke— rinnen fügen dem Kaffee, wenn er beinahe fertig iſt, von dieſen Körnern bei, und rühmen den hieraus bereiteten Kaffee als äußerſt angenehm und wohlſchmeckend.— Wichſe, die man nicht durch Bürſten glän⸗ zend zu machen braucht. Syrup 4 Unzen, Lampen⸗ ſchwarz ½% Unze, Hefe 1 Eßlöffel voll, 2 Eier, 1 Thee⸗ löffel voll Olivenöl und eben ſo viel Terpentinoͤl werden gut miteinander gemiſcht und mit einem Schwamm auf— getragen. „ Pindernagel s Puchhandl in Friedberg N 2 empfiehlt ihr Lager der gangbarſten Werke aus allen Fächern 85 der Literatur. 6 0 N ſind ſtets vorräthig; ferner Lehrbücher 5 empfehlen wi unſere 5 Formularien und Schreibmaterialien. Abonnement auf alle im 2 en für deren pünktlichſte Lie- Buchhandel erſcheinende Stitschrikten, ferung wir beſorgt ſind. Die in den hieſigen Unter⸗ richtsanſtalten eingeführten Alle von anderen Buchhandlungen angezeigten Werke können auch durch uns bezogen werden; etwa nicht vorräthige Artikel werden ſchnellſtens verſchrieben. 11840] Zu äußerſt billigen Preiſen empfehle ich alle Sorten Herren⸗ und Damenuhren, Pendüls und Porträtuhren, ſowie eine große Aus⸗ wahl der modernſten ſelbſt gefertigten Gold⸗ und Silberwaaren, ferner Reparaturen in Ühren und Schmuckſachen, ſowie auch alle vorkommende Haarflechten zu Ringen, UÜUhrketten, Armbändern u. ſ. w., welche ich beſonders ſchnell und billig liefern kann, indem ich ſolche ſelbſt fertige. L. Hanau, Uhrmacher und Goldarbeiter, in den drei Schwertern. 18021 Friſch angekommen: Niederl. u. franz. Stoffe für Röcke, Hoſen u. Weſten, die neue⸗ ſten Kleiderſtoffe für Damen, eine reiche Auswahl Shawls, eine große Parthie feine Seiden- u. Filzhüte, ſowie Damenmäntel nach der neueſten Mode bei Gerſon Sehulhof in Friedberg. Deutſcher Phönix, Verſicherungs-Geſellſchaft in Frankfurt a. M. Grund ⸗Capital 3,500,000 fl. Reſerve⸗ Fonds 912,525 fl. 41 kr. 1773] Der Deutſche Phönix verſſchert gegen Feuerſchaden Mobilien, Waaren, Fabrik-Geräthſchaften, Getreide ſowohl in Scheunen, als in Scho⸗ bern, Vieh und landwirthſchaftliche Gegenſtände jeder Art zu moͤgligſt billi⸗ gen, feſten Prämien, ſo daß unter keinen Umſtänden Nachzahlungen zu leiſten ſind. Proſpecte und Antragsformulare für Verſicherungen werden jederzeit unentgeltlich verabreicht; auch iſt der Unterzeichnete gerne bereit, jede weitere Auskunft zu ertheilen. Nauhem im October 1857. Ph. J. Weiß Agent für den Amtsbezirk Nauheim. 0 Theater in Friedberg. Mittwoch, 18. Nov. 1 1 m Saale des Herrn Gerlach.) Zuerſt: La Citana, ſpaniſcher Nationaltanz, getanzt v. Emilie Pietſch. ierauf: Hiduenliſt oder: Ränke über RNänke, Luſtſpiel in einem Akte von A. v. Kotzebue. Hierauf. Polka militaire, polniſcher Nationaltanz, getanzt von Emilie Pietſch. Zum Schluß: Der Kurmärker und die Picarde, Genrebild mit Tanz und Geſang von Louis Schneider. Preiſe der Plätze: 1. Platz 30 kr. 2. Platz Is kr. Kinder unter 10 Jahren e auf den 1. Platz 8 kr. Anfang halb 8 Uhr. 11841] Zu dieſer nur einen von uns hier ſtattfindenden Vorſtellung laden ein hochgeehrtes Publikum ganz ergebenſt ein Carl& Emilie Pietſch. Braunſchweiger Flachs L842] bei Louis Winheim. S ie 1843] Vormundſchaftsgeld find gegen gericht— liche Hppothek zu verleihen bei O ſſenheim. Pb. Stumpf. (Verſpätet eingeſandt.) 11844] Schöner Wilhelm! Den wievielten haben wir denn heute? Ei, den 9. November. Na, dann gratulire ich Dir zu Deinem Ge⸗ burtstage.(Wer's weiß, wird's wiſſen!) Geld⸗ Cours. Frankfurt, am 11. November. 1857. Pistolen r: i 9 3037 Friedrichsd'oaoͤr„ 9 53754 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 41¼½42 7 Rand⸗Ducaten. 0„ 5 30-3ʃ 20 Franke„ 9 19-20 Engliſche Souverains.„ 11 41-5 Preußiſche Thaler. 2 7 Preußiſche Caſſenſcheine.„ 1 44%% 5 Fres.⸗Thaler. 1„ 2 20-99 Kirchliche Anzeigen. 23. Sonntag n. Trin. den 15. Nov. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags Herr Pfarrverweſer Meyer. (Antrittspredigt.) Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Baur Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: fällt wegen der in der Stadtkirche ſtattfindenden Vorſtellung des Herrn Pfarr⸗ verweſers Meyer aus. Nachmittags Herr Candidat Kalbhenn. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schlimpff. (Hierzu Beiblatt Nr. 46.) 18290) Gemeinde bat hellt die Gettene Groß! — Oeffe L811] qu Ewald 1 Hofraithe 2 75 31. De Schweſer B frau des Ma wig Cwalds im Jahr 181 des jetzigen a Da dies fed werden kann, deren Leibes, ermittelt we etwaige Anf binnen dadier gelte Eigentbums. die beabficht Marlin deſte gerichtliche! wird. Binnen Dritter, el VII/425, kung, von buche auf d gewanderten und an Fl. und 1445,7 — er leben Gott zu ſein, Meerfiſch Der ärmſ Groſchen unſchatzba ſollte auch Familie b. dem Fiſch 1 80 de einem Fel dem Feſtla eeres, Mittelmeer in noch vi der Nordſe Aus uo er ſſch