* — — e SSesssslerree 1 traermtifter u bein N„el. 0 — ——— Intelligenzblatt. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile Friedberger Bense. e. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, K.. Ae. bac 75 1 7* 2 8 2 kr.; die beiden kae Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. e 7 Erſcheint wö⸗ Freitag, den 10. Juli. „ 538. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Aufſtellung der Gemeindevoranſchläge für 1858. Unter Bezugnahme auf unſere Ausſchreiben vom 31. Mai 1854 und 10. Juli 1855, ſowie endlich vom 30. Juni v. J., Amtsblatt Nr. 8, welchen Sie bezüglich der darin ertheilten Vorſchriften pünktlich nachzukommen haben, fordern wir Sie hiermit auf, die Gemeindevoranſchläge für 1858 bis längſtens zum 1. September l. J. an uns einzuſenden. Bei Aufſtellung derſelben, werden Sie die Reviſionsvevhandlungen zu den Voranſchlägen für 1855 bis 1857 genau beachten, und zu ähnlichen Ausſtellungen wie in den vordern Jahren keine Veranlaſſung geben. Zugleich machen wir Sie darauf aufmerkſam, daß für 1858 die Beilage 2 zum Voranſchlage wieder vollſtändig aufzuſtellen iſt. Friedberg am 8. Juli 1857. i M ü- l ler. Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Johannes Weiſenborn von Oberflorſtadt, heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath; entwendete dem Schneider Hübner ein ſchwarzſeidenes Halstuch, ein Meſſer und einen Leib Brod. Alter: 14 Jahre; Statur: klein und unterſetzt mit blondem Haare und aufgeworfenem Munde. Kleidung: Einen grauen Sarſenet-Wams, geſtreifte inem Stück; ſchwarze Tuchkappe und ein ſchwarz⸗ſeidenes Halstuch. Hoſen und Weſte vom ei Jef fen tin Nachricht. Nach einer Mittheilung des Gr. Stationscommandos dahier beginnt künftige Woche das Zielſchießen auf dem Schießplatze bei Ockſtadt am Franckenſtein'ſchen Wald und dauert in der Regel täglich von Morgens 6— 10 und Nachmittags von 4 bis 7 Uhr. Um Unglücksfällen vorzubeugen, werden die Einwohner der umliegenden Ortſchaften hiervon in Kenntniß geſetzt und namentlich verwarnt die angrenzenden Waldungen in der Nähe des Schießplatzes, außer auf den durchfuͤhrenden Hauptſtraßen, auf welchen während des Zielſchießens Sicherheitspoſten aufgeſtellt ſind, zu betreten. Die Großh. Bürgermeiſtereien der umliegenden Orte haben dieſes noch beſonders zu veröffentlichen. Friedberg den 8. Juli 1857. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Mü lte. Oeffentliche Nachricht. Von dem landwirthſchaftlichen Bezirksverein, des Kreiſes Friedberg wurden für, nach Vorſchrift anzulegende Dung— ſtätten dreißig Gulden und für von Privaten ausgeführt werdende Entwäſſerungen mittelſt Drainage fünfzig Gulden als Pämien ausgeſetzt. Indem der Unterzeichnete dies zur offentlichen Kenntniß bringt, hegt er die Hoffnung, daß die wohlthätige Abſicht des Bezirksvereins, die landwirthſchaftlichen Intereſſen zu fördern, erkannt und eine Concurrenz um Bewerbung der ausgeſetzten Prämien hergerufen werde. Diejenigen, welche hierauf Anſprüche machen, haben ſich bis Ende Oktober J. J. bei dem Unterzeichneten zu melden und die Fläche anzugeben, welche durch Drainröhren entwäſſert worden iſt und welchen Koſtenaufwand die Anlage erforderte. Friedberg am 9. Juli 1857. Der Großherzogliche Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Director des landwir e thſchaftlichen Bezirksvereins Friedberg Ne Auszug aus dem Groſtherzoglichen Negierungsblatte. Nr. 18 vom 30. Juni enthält: I. Geſetz vom 29. d., Director des Oberappell.- und Caſſations-Gerichts, Geheimenrath Dr. Hahn zum lebenslänglichen Mitgliede der 1. Kammer der Stände welches die Forterhebung der Staatsauflagen für die letzten 6 Monate n d r St 1857 ganz in der bisherigen Weiſe, nach dem Finanzgeſetz vom 4. des Großherzogthums zu ernennen.— V. Geſtorben: am 9. Mai Schul⸗ Oct. 1854 und der nachträglich für 1856 vereinbarten Erboͤhung der lehrer Hofmann zu Langd, 11. 2. evang. Pfarrer Steinberger zu directen Steuern, verfügt.— II. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums Grünberg, 22. evang. Pfarrer Uhrig zu Poblgöns, 26. Hofger.-Diree— der Finanzen vom 10. Juni über die Ausführung des zwiſchen den tor v. Helmolt zu Gießen. Zollvereinsſtaaten und der freien Hanſeſtadt Bremen wegen Beförde— rung des gegenſeitigen Verkehrs abgeſchloſſenen Vertrags vom 26. Nr. 19 vom 2. Juli enthält; I. Gr. Verordnung vom die Forterhebung der für ausländiſchen Zucker und Syrup Januar 1856.— III. Communalumlagen für 1857 im Kr. Groß⸗ 29. Juni, gerau.— IV. Ernennung in Beziehung auf den Landtag. S. K. beſtimmten Eingangszölle bis Ende Auguſt 1858 betreffend.— II. am 23. Juni den 1. Communalumlagen fur 1857 in den Gemeinden des Kreiſes Dieburg. H. der Großherzog haben allergnädigſt geruht: Oeffentliche Aufforderung. L100] Nachfolgende Liegenſchaften ſind ver theilt oder verkauft worden, ohne daß das Eigenthum derſelben urkundlich nachgewieſen werden kann: I. Gemarkung Fauerbach I.: 1) 47/92 86[◻OKlftr. Hofraithe und 41 Item, Gärten, Aecker und Wieſen, 2) desgleichen 21 Item Ackerland, vormals Erbbeſtand der Pfarrei Hochweiſel, jetzt allo— difieirt. (Das Verzeichniß ad 1 und 2 liegt in der Regiſtratur des Landgerichts Butzbach zur Ein— ficht offen.) eingetragen ad 1 und 2 auf ſchlage 49 fl. 3 kr. Backſteinen. karben. häuſer Bruche. 226 Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Die Maurerarbeit beträgt nach dem Voran⸗ Lieferung von 5400 Stück hartgebraunten Lieferung von 5½ Bütten Kalk von Klein⸗ Lieferung von 1,4 Kubklftr. reinen Sand, Lieferung von 5½ Malter Traß. Lieferung von Pflaſterſteinen aus dem Holz⸗ Friedberg den 30. Juni 1857. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg J. V. Wieffe ll, Bauacceſſiſt. 4 Ax bei ts def fte iger ug. Donnerſtag den 16. d. M., Mittags 12 Uhr, werden: Lieferung von 3 Cubelftr. Steinen 120—„ Johannes Brod erſten in Fauerbach J. II. Gemarkung Oſtheim: 1180/25 Acker im Mühlpfad, ferner 1211/11, 1255/3, 1263/12, 1002/20. eingetragen auf denſelben Jobannes Brod erſten in Fauerbach. III. Gemarkung Obermörlen: III. 5324 und 532,44a Acker auf den Roth eingetragen auf denſelben Schaafpferche⸗Verpachtung. 11178] Dienſtag den 14. Juli, Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 5 bis 10 Schaaf⸗ pferche, welche den 19. Juli ihren Anfang neh⸗ men, meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 8. Juli 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Wender. Für das Zerſchlagen von Steinen 100„—„ Gambach am 6. Juli 1857. Schneider, Bezirks⸗Bauaufſeher. Arbeitsverſtei gerung. 111821 Samſtag den 18. d. M., des Nachmittags um 1 Uhr, ſollen im Rathhauſe dahier folgende bei der Johannes Brod erſten von Fauerbach J. IV. Gemarkung Rockenberger und Oppershofer Markwald: 4/13 Zwei und ein halbes Pferd Holz, eingetragen auf Herrn Leopard zu Melbach. Eigenthums- oder ſonſtige Anſprüche an dieſe] derſteigert werden. Ae 11179] Samſtag den 18. Juli, Morgens 11 Uhr, ſollen auf dem Gemeindehauſe zu Beienheim nach— folgende Arbeiten an den Wenigſtnehmenden Erbauung eines neuen gemeinheitlichen Brun⸗ nens vorkommende Arbeiten wenigſtnehmend vergeben werden, nämlich: Grundarbeit veranſchl. zu 85 fl. 45 kr. Maurerarbeit 17 488„ 26„ Steinhauerarbeit 2 ee, e Zimmerarbeit 5 7„„ i Vor. 5 1 7 Liegenſchaften ſind deßhalb binnen einer Friſt Sead nach dem Voranſchlage 5 fl. 3 kr. Lieferung von 5 Bütten 8 einhauerarbeit 27„— Hkalk? 40 ven Lieferung von Mauerſteinen 7„ 12 Holzkalk à 400 Pfund„„ 16„ 40„ 2 Monaten 5 5. 3„—„ Pumpenmacherarbeit u. bei den unterzeichneten Gerichten ſogewiß anzu⸗.„ Kalk 4% 30 Metall 55„ 157„ 40„ melden, als ſonſt die Beſtätigung der betreffen⸗ 5 e 5 4 Schlofſerarbeit„ e. 3„wozu Luſttragende hiermit eingeladen werden. den Theilzettel und Kaufbriefe ertheilt und auch der Eintrag im Mutations-Verzeichniß verfügt werden wird. Butzbach und Friedberg Gambach den 6. Juli 1857. Schneider. Bezirks⸗Bauaufſeher Reichelsheim den 7. Juli 1857. Sich mi d, Bürgermeiſter. den 20. Juni 1857. Großherzogliche Landgerichte Butzbach und Friedberg . 8 ee eee Landgerichtsaſſeſſor. Ebel. Arbeitsverſteigerung zu Vilbel. 1137) Samſtag den 11. Juli l. J., Vormit⸗ N tags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu den wird. Vilbel die zur Erbauung eines Kanals an der Wohnung des W. Reitz zu Vilbel nöthige Grasverſteigerung. 11180] Die diesjährige Grasnutzung der ge⸗ meinheitlichen circa 70 Morgen haltenden Wie⸗ ſen ſoll nächſten Dienſtag den 14. d. M. in werden in dem Bodenroder Gemeindewald Di⸗ paſſenden Abtheilungen an Ort und Stelle öf⸗ fentlich an den Meiſtbietenden verſteigert wer— den, welches man mit dem Bemerken zur Offen- kunde bringt, daß der Anfang Morgens um 9 Uhr an der Friedberger Grenze gemacht wer⸗ Nauheim am 8. Juli 1857. Der Stadtvorſtand Holzverſteigerung. 11183] Mittwoch den 15. Juli, Morgens 9 Uhr, ſtrikt Eſelsberg 4800 Buchen⸗Reisholz⸗Wellen 92 Stecken Stockholz öffentlich meiſtbietend verſteigert. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht die⸗ ſes in ihrer Gemeinde gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Bodenrod am 8. Juli 1857. Maurerarbeit und Materiallieferungen öffent⸗ Ri e ß Großherzogliche Bürgermeiſterei Bodenrod lich an die Wenigftnehmenden verſteigert werden. vt. Schutt. 1 er ne v. 9 Ver ſchie den es einſammeln. Die Blüthenköpfe werden gewöhulich an der Kaukaſiſches Inſektenpulver. tigen ſich jetzt mehr als zwanzig Dörfer im Diſtrikt Alexandropol mit dem Anbau der Pflanzen, aus denen das Inſektenpulver gewonnen wird. Dieſe Pflanzen ſind Pyrethrum carneum und roseum, die auch wohl per⸗ ſiſche Kamille, Flohtödter oder Flohgras genannt werden. Dieſe Pflanzen bilden einen kleinen Strauch mit ausdauern— den Wurzeln und etwa 12 bis 15 Zoll hohen Zweigen und mit 1½ Zoll im Durchmeſſer haltenden Scheibenkoͤpf— chen. Sie gedeihen noch bei 20° C. Kälte, einer Temperatur, der ſie oft auf kaukaſiſchen Bergen und Plateaus in einer Höhe von 4500 bis 6800 Fuß über der Meeresfläche aus geſetzt ſind. werden, ſind ſie doch leicht der Gartencultur zu unter— Es beſchäf⸗ Obgleich ſie nur ſelten auf Feldern gefunden errichtet. werfen, und ſeitdem man erfahren, wie viel ſie aushalten können, hat man ſie im ſüdlichen Rußland, und als Zier pflanzen in Holland, Frankreich und Deutſchland ange— baut. Die Blüthezeit fällt in den Monat Juni. Zur Ernte braucht man trockene Tage, und in einem Tage kann ein guter Schnitter bis 80 Pfund der wildwachſenden Pflanze Sonne getrocknet, doch hat man gefunden, daß ſie viel kräftiger wirken, wenn ſie im Schatten getrocknet werden; zur Beförderung des Austrocknens werden ſie von Zeit zu Zeit umgewendet; ſie verlieren etwa 90 Procent, und die vollkommen getrockneten Blumen werden mit der Hand zu grobem Pulver gedrückt und dieſes dann auf einer kleinen Mühle fein gemahlen. Die ſchwierigſte Aufgabe bei dieſer einfachen Zubereitung bleibt die Herbeiſchaffung einer großen Menge blühender Pflanzen. Nach einer an— nähernden Berechnung hat man gefunden, daß ein Raum von 18 Quadratruthen 1 Centner Pulver liefert. In Augsburg wird jetzt eine Kunſt-Guanofabrik Es werden dazu unter Anderm die beläſtigen⸗ den Abfälle der Stadt verwendet, wodurch zugleich der Geſundheitszuſtand derſelben ſehr verbeſſert werden dürfte. 1181] ſollen auf dem Ge meindehauſe zu Weckes⸗ heim nachfolgende Arbeiten und Materialliefe⸗ rungen an den Wenigſtnehmenden verſteigert Maurerarbeit, nach dem Voranſchlage 72 fl. 30 kr. 13 30„ Schreinerarbeit Glaſerarbeit 8„—„ Pflaſterarbeit N Lieferung von 3 Cub.⸗Klftr. Pfla⸗ ſterkieß N ie een uptungen d 115 den Ble ind den Schuh, benannt, und ö Eid zugeſchoben, Da der Verkle it ſo werden fi dargeſtelllen Kla J. Auguſt d Co. beim Nachtheile ſchließung gebb weis etwaiger Zugleich we in dieſer Sat gungen und kündigung vor geſchlagen wert Windecken Ku Arbeit 11185] Dien N ſollen in Mün Wenigfinehmen nämlich: 1) Maurcrarb (Ciſterne) 2) Maurerarb des Baches 3) Pfaſterarbe 4) Chauſſtrarb 5) Leferungen Specielle zoglicher Vürg Unterzeichteten Butzbach —— n Il86] Mo: lun im Ger Schlien Nr 200 Wellen werden. Desglechen der Aubweſe le Zuſamme ag ue le. erme Gußbenggle [1184] In Sachen der Genofeva Herold zu Hünfeld, Klägerin gegen die Erben des Con⸗ rad Wieſer, als: Peter Wieſer, Anton Wieſer und Friedrich Wieſer, alle von Hirzbach, jetzt unbekannt wo? abweſend, Verklagte, wegen Forderung und Arreſt,— hat die Klägerin gegen die Verklagten die Klage angeſtellt: Dieſe und ihr Bruder Johannes Wieſer in Fulda ſeien die Brüder des verſtorbenen Con⸗ rad Wieſer von Hirzbach, ſeien als deſſen ge— ſetzliche Erben berufen, und hätten die Erbſchaft angetreten und Johannes Wieſer ſie ausge⸗ ſchlagen. Der Verklagten genannter Erblaſſer ſei der Vater ihrer am 22. Februar 1853 außerehelich gebornen Tochter Katharine, und ſchulde ihr für daſſelbe die herkömmlichen Ali⸗ mente mit 17 Sgr. 2 pf. monatlich von des Kindes Geburt bis zum vollendeten 12. Lebens- jahre, 5 Thlr. 21 Sgr. 5 pf. Kindbettskoſten und 17 Thlr. 4 Sgr. 3 pf. für den Kranz, ferner an baarem Gelde 36 fl.„ 10 fl. und 56 fl., überhaupt 168 fl. oder 96 Thlr., welche ſie ihm in 1853 und 1854 mit dem Auftrage gegeben habe, dieſe Beträge in die Hanauer Sparkaſſe für ſie zu bezahlen, und welchen Auftrag er nicht erfüllt habe. Sie hat gegen die Verklagten die ſämmtlich genannten Be⸗ träge eingeklagt und zum Beweiſe der Klagbe⸗ hauptungen als Zeugen den Herz Schwarz- ſchild, den Bierwirth Peter Wilhelm Gerhardt und den Schuhmacher Jean Klee von Hanau benannt, und hülfsweiſe den Verklagten den Eid zugeſchoben. Da der Verklagten Aufenthaltsort unbekannt iſt, ſo werden ſie öffentlich vorgeladen, auf den dargeſtellten Klaginhalt, im Termin den 7. Auguſt d. J., Morgens 10 Uhr, Contumacir⸗Zeit, beim Nachtheile Eingeſtändniſſes und der Aus⸗ ſchließung gehörig zu antworten, und den Be- weis etwaiger Einreden anzutreten. Zugleich werden ſie benachrichtigt, daß alle in dieſer Sache künftig zu erlaſſenden Verfü⸗ gungen und Entſcheidungen bebufs ihrer Ver⸗ kündigung vor dem Gerichtszimmer werden an⸗ geſchlagen werden. Windecken am 4. Juli 1857. Kurf. Heſſ. Juſtiz⸗ Amt Theiß vt. Kochler. Ar bei ts vel ſteigetung⸗ 11185] Dienſtag den 14. Juli, Vormittags 11 Uhr, ſollen in Münſter nachſtehende Arbeiten an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden, nämlich: 1) Maurcrarbeit zur Verſetzung eines Brunnens (Ciſterne) veranſchlagt zu 9 fl. 40 kr. 2) Maurerarbeit zur Einfriedigung des Baches 45„ 44„ 3) Pflaſterarbeit zu einem Trottoir 27 48 4) Chauſſirarbeit, 16 5— 5) Lieferungen von Sand und Kies 28„ 50„ Specielle Voranſchläge liegen auf Großher— zoglicher Bürgermeiſterei Münſter und bei dem Unterzeichneten zur Einſicht offen. Butzbach am 8. Juli 1857. Der Bezirks⸗Bauaufſeher 9 Bu er Bekanntmachung. 1186] Montag den 13. Juli l. J., Morgens 10 Uhr, ſollen im Gemeindewald Niedermörlen in den Schlägen Nr. XI, XII, XIII und XIV 200 Wellen Birken und Dornen verſteigert werden. Desgleichen ſollen 19 Morgen Heugras auf der Kuhwieſe in Abtheilungen verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt auf Ort und Stelle beim Forſthaus Winterſtein. Niedermörlen den 7. Juli 1857. Großherzogliche eee Niedermörlen e 9. 5 227 Arbeits- Verſteigerung. 11187] Samſtag den 11. d. M., Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Södel die zur baulichen Unterhaltung des Gemeindehauſes zu Södel nöthigen Arbeiten und Materiallieferung an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: Die Zimmerarbeit beträgt nach dem Arbeitsverſteigerung zu Rockenberg. 11190] Dienſtag den 14. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Rockenberg nach⸗ folgende Arbeiten und Materiallieferungen an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden: 1) Lieferung von 5 Cbklftr. Chauſſir⸗ Voranſchlag 1206 fl. 40 kr. ſteinen zu 88 fl.— kr. „ Dachdeckerarbeit, 82„20„ 2) Maurerarbeit, nach dem Vor⸗ „ Spenglerarbeit, 6— 5 anſchlag 28* „ Maurerarbeit, 14% 30,3) Grabenarbeit, 173„ 20„ „ Steinhaueraxbeit, 43„—„ 4) Deckplatten, 6„— „ Schreinerarbeit, 33—0 Oppershofen. „ Glaſerarbeit, 76*— An demſelben Tage um 1 Uhr ſoll das Zer⸗ „ Schloſſerarbeit, 99„20„ ſchlagen von 16 Cbklftr. Steinen an die We— „ Weiß binderarbeit, 150„ 30„ nigſtnehmenden verſteigert werden. „ Pflaſterarbeit, 10—„ Gambach am 6. Juli 1857. Lieferung von 2000 Stück Dachziegeln und Schneider, 1500 Stück Ruſſenſteinen. Bezirks⸗Bauaufſeher. Gambach am 6. Juli 1857. 2 ann, Bekanntmachung. Bezirks ⸗Bauaufſeher.[1191] In dem Hofraum hieſiger Armenanſtalt kann gegen Vergütung gebleicht werden. Friedberg. Der Verwalter Gatzert. Palmoͤl⸗Harz⸗Seife, 11192] welche beſonders zum Waſchen des Kattuns und Gedruckten zu empfehlen iſt, billigſt zu haben bei Siegmund Simon, Seifen- und Lichter⸗ Fabrikant. Empfehlung. 11193] Unterzeichneter empfiehlt ſich im Ver⸗ fertigen von Feuerwerk, ſowie von bengaliſchen Flammen und verſpricht beſte Bedienung und gute Waare. Ehr. E. Friedel, Feuerwerker, Frankfurt a. M., kleine Mainzergaſſe Nr. 1. Hörde deeper un [1188] Dienſtag den 14. Juli, präcis 8 Uhr Morgens anfangend, ſollen im hieſigen Gemeindewalde, Diſtrikt Al⸗ terhaag und Reſerveſchlag nachſtehende Holz⸗ ſortimente verſteigert werden: 43 Stecken geſchältes Eichen-Scheitholz, 57*„ Prügelholz, 12950 Stück geſchälte Eichen-Wellen. Der Anfang iſt im Diſtrikte Reſerveſchlag. Sodann werden Mittwoch den 15. Juli in verſchiedenen Diſtrikten verſteigert: 6575 Stück weiche Laub- und Nadelholzwellen, 3 Eichen⸗Werkſtämmchen, 30 Cbf. enthaltend, 2 Nadel⸗Bauſtämmchen, 11 Cbf.„ 2 Erlen⸗Stämmchen, 24 Cbf. Die Zuſammenkunft iſt an den ſieben Wegen, der Anfang iſt im Diſtrikt Ameiſenkopf, präcis 9 Uhr Vormittags. Obermörlen am 8. Juli 1857. Großherzogliche Bürger meiſterei Obermörlen Schweitzer. Zur gefälligen Beachtung. [194] Um viele Mühe und Porto zu erſparen kann jede Auskunft in geſchäftlicher Angelegen— heit durch meinen Bruder Siegmund Simon in Friedberg ertheilt werden. Offenbach. S. G. Simon jun. Arbeits ⸗Verſteig e rue [1189] Freitag den 10. d. M., Morgens 10 Uhr, ſoll auf dem Gemeindehauſe zu Griedel nach⸗ folgende Arbeit an den Wenigſtnehmenden ver— ſteigert werden: Planirarbeit, nach dem Voranſchl. Gambach den 6. Juli 1857. Schneider, Bezirks-Bauaufſeher. Caffee& Beſtauration. 111731 Zu der Reſtauration im hieſigen Bahnhofe habe ich unter dem heutigen noch die ſeither von Herrn Georg Ullrich betriebene Wirthſchaft vis-à-vis dem Stationshauſe übernommen, wovon ich dem verehrten Publikum unter Zuſicherung reeller Bedienung hiermit die ergebene Anzeige mache. Auf Verlangen meiner von der Eiſenbahn entfernt wohnenden Gäſte werde ich gerne bereit ſein, den Transport kleinerer Sendungen zu vermitteln. Friedberg. Ja e o b Schott, Reſtaurateur. Ein vollſtändiges Logis 11195 gleicher Erde, bis zum Oktober be⸗ ziehbar, hat zu ver miethen 180 fl. J Fr N. Alizarin⸗, Sehreib⸗ und Copir⸗Tinte, patentirt für Sachſen, Hannover, Frankreich und Belgien, 149] welche auf jedem Flaſchen-Verſchluß den Stempel des Sächſ. Wappens trägt, wodurch die Echtheit des obigen Fabrikats garantirt wird, empfiehlt in Flaſchen à 14 kr. Friedberg. P. F. Schmittner. 228 Soolbad Nauheim. Jeden Tag ONCTA T 2 2 iim Kurgarten, Morgens und Nachmitiags, ausgeſuhiit von der Hurupelle unter Direction des Herrn Edmund Neumann. Jeden Donnerstag: Bal puré. 1594 Für die wegen ihrer Vorzüglichkeit rühmlichſt bekannte Heilbronner Bleiche werden fortwährend Beſtellungen angenommen und beſorgt. Friedberg. Eduard Ruths, zum neuen Dielhof. Auswanderer und Reiſende BREMEN nc U MEW-VORK 1566] durch große, elegante und bequem eingerichtete Dampfſehiffe 1. Claſſe regelmäßig alle 14 Tage befördert zu den feſtgeſetzten Preiſen. Erſte Cajüte, oberer Salon, 250 fl. Rhein. und ſo nach Rang der Plätze 200 fl.„ 0 130 fl.„ und 110 fl.„ Eben ſo werden jeden Monat am 1. und 15. die Auswanderer nach allen Häfen von Amerika mit Poſt- und Segelſchiffen auf das billigſte befördert. Die Reiſe bis Bremen wird in einem Tag gemacht. Verträge können jeden Tag bei mir und auch bei Herrn L. Wißler in Butzbach abgeſchloſſen werden. mit vollſtändiger Koſt. Fruchtverſteige rung. [1170] Vom hieſigen Fürſtlichen Speicher werden Dienſtag den 14. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, 75 Malter Korn, 50„ Gerſte und 40„ Hafer öffentlich verſteigert. Griedel den 4. Juli 1857. Der Rentamtmann Mengel. Warnung. 111981 Ich warne hiermit Jedermann, meiner dermalen zu Petterweil wohnenden Ehefrau, Maria Eliſabetha Stengel, geborene Wagner, auf meinen Namen weder Etwas zu borgen, noch Zahlungen an dieſelbe— welcher Art die⸗ ſelden auch ſein mögen— zu leiſten, indem ich für die Schulden nicht hafte und die etwa geleiſtet werdenden Zahlungen nicht als gültig anerkenne. Niederwöllſtadt den 6. Juli 1857. Heinrich Stengel. Eine vollſtändige Wohnung tog] gleicher Erde hat zu vermiethen C. Walther Schreinermeiſter. Zu vermiethen. [1144] Der obere Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. Ernſt Philippi, Gerbermeiſter. 200 bis 100 fl. [1152] liegen in der Kirchenkaſſe zu Oſſen⸗ heim zum Ausleihen bereit. Keller, Kirchenrechner. Kirſchenfeſte auf dem Ilbenſtädter Chauſſeehaus. [11591 Während der bieſigen Kirſchenerndte werden jeden Sonntag bei vorzüglichem Aepfel⸗ wein und ſonſtigen eingehaltenen Getränken, auch vorzügliche Kirſchenkuchen in Ausſchnitt genom⸗ men. Um zahlreichen Beſuch bittet Chauſſehaus Ilbenſtadt. Gottfried Mörſchel's Wtw. Weiß ⸗Nübſamen 11174] verkauft J. Sup p. Geld⸗ Cours. Frankfurt, am 8. Juli 1857. Piflolen fl. 9 38¼½-39¼½ Friedrichsd'oeor.„% 9 56¼—57) Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 47-48 Rand⸗Ducaten. 501„ 5 30¼-—:1 20 Frankſftücke.„ 9 19%—0½ Engliſche Souverains 5„11 44-48 Preußiſche Thaler„ Preußiſche Caſſenſcheine. 1 1 45%% 5 Fres.⸗ Thaler..„ 2 20/7 4 G. Fr. Schweitzer in Friedberg, General-⸗Agent für das Großherzogthum Heſſen. Ein Schmiede⸗-Amboß [1196] in guten Zuſtande iſt zu verkaufen. Zu erfragen unter der Nummer dieſer Anzeige bei der Exp. d. Bl. Ein gutes Zugpferd [1197] und einen zweiſpännigen Wagen hat zu verkaufen Fr. Netz. Solide Cigarrenmacher, [1033] ſowie junge Leute(Jungen und Mäd⸗ chen), die Luſt haben das Eigarrenmachen zu erlernen, finden gegen guten Lohn dauernde Beſchäftigung in der Eigartenfabrik von Morell und Hertwig in Friedberg. Kirchliche Anzeigen. 5. Sonntag n. Trinit. den 12. Juli. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Pfannmüller. Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Herr Candidat Bichmann. Nachmittags: Herr Candidat Sackreuter. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. (Hierzu Beiblatt Nr. 28.) f eren dhentlich 1 Dienſtag 7 11 Nach ſſes Frl. 1 Frie Summart K VIII. IX. DO. XI