mg. 181 On, N. de Nd Er ſcheint wo⸗ cdentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 fr.; durch die Poſt bezogen fl. 1. 30 kr. Friedberger Intelligenzblatt. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. e dee. Einrückungsge⸗ buhren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum ſammen 7 kr. Nu 79. Freitag, den 9. Oktober. 1887. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Den Ankauf der dießjährigen Remontepferde. Nach der in der Darmſtädter Zeitung erſcheinenden Bekanntmachung vom 30. September wird der Ankauf der am 19. Oktober zu Grünberg, zu Alsfeld, zu Altenſtadt, zu Nieder⸗Wöllſtadt und Remontepferde am 20. Oktober am 22. Oktober am 23. Oktober am 26. Oktober zu Butzbach ſtattfinden. Man trägt Ihnen auf, dies alsbald Beförderung des Geſchäfts mitzuwirken. Friedberg den 6. Oktober 1857. zu veröffentlichen und auch von Ihrer Seite, ſoweit möglich, zur Müller. Auszug aus dem Großherzoglichen Negierungsblatte. Nr. 28 vom 29. September enthält: 1. Bekanntma⸗ chung Großh. Miniſteriums des Innern vom 2. Sept., wornach das Oetroi für Coaks der Stadt Mainz von 10 auf 6 Kreuzer für den Centner vom 1. Oct. d. J. an herabgeſetzt wird.— II. Reglement vom 22. Sept. über die Erhebung und Controlirung des ſtädtiſchen Octrois zu Lauterbach vom 1. Oct. d. J. an.— III. Ueberſicht der Umlagen der israelitiſchen Religionsgemeinden im Kreiſe Worms für 1857.— IV. Nichterhebung der im Voranſchlag der Gemeinde Roßbach, Kr. Biedenkopf, für 1857, in II. Klaſſe vorgeſehenen Umlage von 512 fl. — V. Ermächtigung zur Annahme fremder Orden: dem Kammer⸗ herrn und Miniſterialrathe v. Ricou für das Ritterkreuz 2. Kl. des ruſſiſchen St. Annenordens; am 14. Aug. dem Archivdirector Dr. Baur für den St. Stanislausorden 2. El.— VI. Concurrenz für: die 2. evang. Schulſtelle zu Heppenheim an der Wieſe mit jährlich 320 fl. nebſt einer Vergütung von 35 fl. für Heizung des Schullocals; die 3. Lehrerſtelle an der höheren Mädchenſchule zu Gießen mit 400 fl., wovon jedoch die Heizung des Schulſaals und die Anſchaffung der erforderlichen Tinte zu beſtreiten iſt. Nr. 29 vom 1. Oct. enthält: I. Gr. Verordnung vom 25. Sept., welche, um die Gebühren der Advocat-Anwälte in der Pro⸗ vinz Rheinheſſen den jetzigen Verhältniſſen entſprechend zu reguliren, und zugleich mannichfache das Koſtenweſen in der Provinz betreffende Beſchwerden und Anſtände zu befeitigen in 14 Artikeln die näheren, mit dem 15. Oct. d. J. ins Leben tretenden Beſtimmungen erläßt. — II. Umlage von 782 fl. zur Beſtreitung der Bedürfniſſe des israe— litiſchen Friedhofsverbands Alsbach für 1857.— III. Umlage 2. Cl. von 22 fl. in der Gemeinde Oes, Kreiſes Friedberg, für 1857.— IV. Namens veränderung: Am 14. Sept. wurde der Dorothea Er⸗ mold zu Offenbach geſtattet, künftig den Familiennamen„Appel“ zu führen.— V. Dienſtentlaſſung: am 2. Sept. Diſtrictseinnehmer Völk⸗ ner zu Dalsheim.— VI. Concurrenz für die Diſtrictseinnehmerei Nieder Flörsheim(binnen 14 Tagen; Cautionsleiſtung 2000 fl.)— VII. Geſtorben ſind: am 3. Sept. der evang. Schullehrer Martin Rohr zu Queckborn, am 21. Sept. der evang. Diakonus Carl Stammler zu Kirtorf. Die oſtindiſche Handelscompagnie. (Aus dem Kreuzer⸗ Magazin.) Bei dem ſteigenden Intereſſe, welches die gewalti⸗ gen Ereigniſſe in Oſtindien erregen, da dieſelben nicht nur die Weltſtellung Englands bedrohen, ſondern auch einen weitgreifenden Einfluß auf ganz Europa auszuüben beſtimmt ſind, dürfte es wohl der Mühe lohnen, jenes, einzig in der Weltgeſchichte daſtehende Verhältniß näher in's Auge zu faſſen, in welcher ſich eine Geſellſchaft von Kaufleuten zu jenem Rieſenreiche geſetzt, über das ſie, auf einem Actiencapitale fußend, alle Souveränetäts- und Herrſcherrechte ausübt. Am 31. December des Jahres 1600 gewährte die jungfräuliche Königin Eliſabeth einer Geſellſchaft von Londoner Kaufleuten, welche nach Oſtindien Handel ge— trieben, auf einen Zeitraum von 15 Jahren das Handels⸗ monopol in allen, jenſeits des Caps der guten Hoffnung und der Magelhansſtraße gelegenen Meeren. Dieſe Ge— ſellſchaft von Kaufleuten hatte ſich mit einem Capital von 80,133 Pfd. St. conſtituirt, das in 100 Actien ge⸗ theilt war. Ihr einziger Zweck war, den damals in Aſien allmächtigen Portugieſen den gewaltigen Handel ſtreitig zu machen, deſſen dieſelben ſich ſeit ihrer Auffindung des Weges um das Cap der guten Hoffnung bemächtigt hat— ten. Ihre erſten Handelsoperationen hatten einen ſchönen Erfolg; in den Jahren 1603 bis 1613 fanden acht auf einanderfolgende Expeditionen ſtatt, welche den Actionären eine Durchſchnitts⸗Dividende von 171 pCt. einbrachten. Jetzt dehnte die Compagnie allmählich den Kreis ihrer Operationen aus; aber im Gegenſatze zu den Portugieſen und Holländern, ihren neuen Concurrenten, vermied ſie es ſo ſehr als möglich, Militäretabliſſemente zu gründen, um die Koſten ihrer Handelsgeſchäfte nicht zu vermehren. Allmälich wurde ſie jedoch durch ihre Lage und Stellung dazu gedrängt, ein anderes Verhalten zu beobachten. Ihre Factoreien wurden von Seiten der eingeborenen Fürſten nicht immer geachtet und ſie war genöthigt, Truppen zu deren Vertheidigung anzuwerben. Im Jahre 1686 er— mächtigte König Jacob II. die Compagnie, die ſie belä— ſtigenden Malayen anzugreifen, und kurze Zeit darauf er— hielt ſie die erforderliche Vollmacht, um die nichtchriſtlichen Fürſten und Völker mit Krieg zu überziehen und Frieden mit denſelben zu ſchließen. 330 Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. (Butzbach.) Ankauf von Lebensmitteln. 51663] Montag den 12. d. Monats, des Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen in der hieſigen Caſerne die Bedürfniſſe an Kartoffeln, Bohnen, Erbſen, Linſen und Sauerkraut für die Mena⸗ gen der bieſigen Garniſon mittelſt Verſteigerung an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Butzbach den 3. Oktober 1857. In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeiſter. FFF—ů—ů—j—j—j—j—j—ß Immobilien ⸗ Verſteigerung. L1676] Montag den 23. November, Morgens um 11 Ubr, werden in hieſigem Rathhauſe nachbezeichnete Immobilien, der Frau Georg Görings Wittwe gehörend, einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: O.⸗N. Fl. Nr. d. ◻OKlftr. Grdſt. 1 12,5 Hofraithe in der Stadt, 2 1 77 193 Grabgarten an der Set. Leonhardskirche, 8 1 78 35 desgleichen, daſelbſt. Friedberg den 6. Oktober 1857. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Be N Zu verkaufen. 11672] Ein gebrauchter zweiſpänniger und ein vierſpänniger Wagen ſteht zu verkaufen bei Schmiedmeiſter Häuſer in Fauerbach II. Neue * Holländiſche Haͤringe [1664] pr. Stück 4 kr. bei H. W. Hatteroth. Wiener Putzpulver in Paketen à 4 kr. empfiehlt P. F. Schmittner in Fried⸗ berg.[670] Ein wachſamer Hofhund, 11677] kräftig und ſchön gebaut, däniſche Dogge, iſt zu verkaufen. Näheres zu erfragen bei Herrn Uhrmacher Schuckhardt, Kaufhalle in Nauheim. 116941 Im Verlage von Kreidel und Niedner in Wiesbaden erſcheint: Die Maje. Ein Volksblatt für Alt und Jung im deutſchen Vaterlande. Herausgegeben von W. O. von Horn, Verfaſſer der Spinnſtube. Jeden Monat erſcheint 1 Heft. Preis des Heftes 14 kr. Das erſte Heft iſt bei uns vorräthig und empfehlen wir uns zu recht zahlreichem Abonnement. Friedberg. Geſtrickte wollene Camiſöler in ve⸗ ſter Qualität, alen Größen und Farben, ſowohl im Dutzend als auch im Einzelnen, ſowie vollſtändiges Lager in geſtrickten und gewebten wollenen Waaren empfehle ich wie meine ſonſtigen Artikel zu den billigſten C. Bindernagel's Buchhandlung. Preiſen. Frankfurt a. M. C. D. Voltz, 11678] Bendergaſſe Nr. 24, nächſt der Nicolai-Kirche. Düngemittel Frankfurter Actien-Geſellſchaft für landwirthſchaftlich-chemiſche Fabrikate. Gedämpftes Knochenmehl(quaniſirtes) in feinem und gröberem Pulver für Getreide c. Sauerer phosphorſauerer Kalk(Superphosphat) für Gemüſe, Rüben aller Gattung, Wieſen, Futtergewächſe ꝛc., zur Kopfdüngung des Getreides. e, e Dünger(künſtlicher Guano) für Oelgewächſe, Tabak, Kartoffeln, opfen ꝛc. Concentrirter Dünger für Weinberge. Peru⸗Guano, in Original⸗Verpackung. 1„ mit fauerem phosphorſauerem Kalk gemiſcht, in feiner Pulverform. 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Sie verwandelte ſich aus einer Handelsgeſellſchaft in eine Regierungscompagnie. Dieſe Compagnie beſaß jedoch noch immer das Handelsmonopol mit Indien und China, aber auf die Beſchwerden der Kaufleute der Hauptſtadt nahm das Parlament im Jahre 1814 ihr dieſes ausſchließliche Privilegium des Handels mit Indien und im Jahre 1834 das des Handels mit China. Ja, man ging zuletzt noch weiter und unterſagte ihr alle Handelsgeſchäfte. 5 Die indiſche Compagnie hat alſo verſchiedene Pha⸗ ſen: Von ihrem Entſtehen bis zum Schluſſe des 17. Jahr⸗ hunderts war ſie eine bloße Handelsgeſellſchaft; von da bis zum Jahre 1834 bildete ſie eine Regierung und zu⸗ gleich ein rieſenhaftes Handelshaus; vom Jahre 1834 an hat ſie ihren commerciellen Character ganz verloren und wurde eine bloße Regierungscompagnie, unter welchem Geſichtspunkte wir dieſelbe hier näher in's Auge faſſen wollen. Es mag ziemlich ſonderbar erſcheinen, daß man die Beherrſchung eines Volkes zum Gegenſtande einer Spe⸗ culation macht und daß man dieſelbe in Actien vertheilt, als ob es ſich um eine Manufactur, ein Hüttenwerk, oder eine Eiſenbahn handelte. Die oſtindiſche Compagnie thut jedoch durchaus nichts Anderes. Die Eroberung Indiens war für ſie nur ein Geſchäft; aber ſonderbarer Weiſe iſt dieſes Geſchäft nicht ſo glänzend geweſen, als man auf den erſten Augenblick vermuthen ſollte. Seit einer Reihe von Jahren kommt die indiſche Regierung nicht mehr zu ihren Koſten und die Dividenden, welche die Geſellſchaft 14603] gegel Nerſchleimün nus, Stadt 2 ſche u 1 Flaſch 5 2 10 i 170 7 0 ein Mittel, gendſte Reſu gleich nach! Keuchhusten, ſofort den R ſelbſt den ſo Unter Commiſſion Nieder Friedb Daß heftigen, lan, freit hat, trol Freuden und Bres 1680) Se Dr. an ihre A mäßigen N. zu dieſem Anleihe. 0 Budget der Die 662,754) Grundſteu Franken, monopol 114,466,0 die Poſtge durch ſonſ dalſumn ertragen kungen, ſo tionen ab r. ausm. 492,527) die Summ Einnahme wanzſahr lande ße Nr. 51 tiedberg. — 331 R Rheinbaieriſche Kaſtanien[1681] liegen 105 e Verſicherung 16791 bei Wilhelm Fertſch. Seide-& Wollewaſcherei wie Kunſtfärberei von F. Baſchwitz in Offenbach a. M. [1289] empfiehlt ſich auch hier einem geehrten Publikum. NB. Kleider werden unzertrennt gefärbt. Schwarz für Trauer in 12 Stunden. Auch werden Seiden-, Wollen- und Baumwollen-Stoffe gedruckt. 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Unterzeichneter hat von dem Fabrikanten dieſes wohlthätigen Artikels ein Commiſſionslager übernommen und ſind einzelne Flaſchen nur allein in der Niederlage der Herren Morell& Hertwig in Griedberg ſtets zu obigen Preiſen zu haben. Georg Freundlieb. Atteſt. Daß eine halbe Flaſche des approbirten weißen Bruſt-Syrups mich von einer überaus heftigen, lang anhaltenden Heiſerkeit, gegen die nichts anſchlagen wollte, binnen zwei Tagen be— freit hat, trotz dem, daß ich mich in rauher, feuchter Luft bewegen mußte, mache ich hiermit mit Freuden und zum Nutzen Anderer bekannt. Breslau im Juli 1856. Jaulius Hellmuth. 16801 Soeben iſt erſchienen und in C. Seriba's Buchhandlung vorräthig: Dr. Ph. Dieffenbach, Geſchichte der Stadt und Burg Friedberg, nebſt vier lithographirten Skizzen. in der Kaſſe der hieſigen Burgkirche zum Aus— leihen bereit. Friedberg den 7. Oktober 1857. Der Kirchenrechner Fa a tz. Anzeige. 11682] Die Blinden-Anſtalt wird, will's Gott, Dienſtag den 13. Oktober, Nachmittags 2 Uhr, ihr Jahresfeſt feiern, wozu alle Freunde und Wohlthäter hiermit aufs Freundlichſte ein— geladen werden. Die Direktion. 1683] Vorräthig in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg: Carl Jacobi's engliſche und franzöſiſche Unterrichtsbriefe, mit vollkommener, dem Verfaſſer eigenthümlicher Darſtellung der eng⸗ liſchen und franz. Ausſprache. Ganz eigenthüm⸗ liche Methode, die engliſche u. franzöſ. Sprache ohne irgend welche Beihülfe vollſtändig zu er⸗ lernen, d. h. nicht nur alle Schriftſſeller u. wiſſenſchaftl. Werke, kaufmänn. Correſpondenzen ze. verſtehen, ſondern auch richtig und geläufig ſprechen und ſchreiben zu lernen. Mit beige⸗ fügten Urtheilen und Zeugniſſen vieler Per⸗ N welche dieſe Briefe ſtudirt haben. Preis L. Gewiß hat jeder Gebildete von der in kurzer Zeit ſo berühmt gewordenen Jacobi'ſchen Me— thode, Sprachen zu erlernen, zu hören Gelegen— beit gehabt, und glauben wir dem Publikum durch Ueberreichung obiger Broſchüre, welche das bald in ganz Europa verbreitete Syſtem des Herrn Carl Jacobi beleuchtet, einen be— ſonderen Dienſt zu erweiſen. Oeſtreichiſche Pferdeteppiche, L684) ſowie Beitteppiche, in großer Auswahl bei Hoftaxator Schwarz. Empfehlung. 1685] Es empfiehlt ſich in allen Putzarbeiten, in und außer dem Hauſe Lin a Becht. Beſten cypriſchen Vitriol 1686] empfieblt billigſt Friedr. Hilbrecht. an ihre Actionäre vertheilt, rühren nicht von dem regel— mäßigen Mehrbetrag der Einnahmen her, ſondern ſie greift zu dieſem Behufe zu außerordentlichen Hülfsmitteln, zur Anleihe. Folgendes war z. B. am 30. April 1854 das Budget der Einnahmen und Ausgaben der Compagnie: Die Brutto-Einnahme erreichte die Summe von 662,754,623 Franken; in dieſer Summe figuriren die Grundſteuer, die Tribute oder Subſidien mit 417,000,000 Franken, die Zollgefälle mit 32,087,000 Fr., das Salz— monopol mit 64,568,000 Fr., das Opiummonopol mit 111,466,000 Fr., die Stempelſteuer mit 12,430,000 Fr., die Poſtgefälle mit 4,772,000 Fr., der Reſt ergänzt ſich durch ſonſtige kleinere Einnahmen. Zieht man von dieſer Totalſumme die Einziehungskoſten, die auf Grund von Verträgen bewilligten Penſionen und ſonſtige Vexpflich— Verſchiedenes. Bewährtes Hausmittel gegen Verbrennun— gen. Es werden etwas große Stucke gewohnliche Haus— ſeife mit ganz friſchem Brunnenwaſſer zu einem ſehr dicken Schaum getrieben und vermittelſt weicher Federfahnen auf die Brandwunden derart aufgetragen, daß ſelbe wie mit einer /½—1 Zoll dicken Rinde vollkommen bedeckt ſind; da jedoch der Schaum bald vergeht, ſo muß dieſelbe Manipulation ſanft Das hält die Compagnie jedoch nicht ab, ihren Actio— nären mit Genehmigung der Regierung und in Folge be— ſenderer, mit dieſer getroffenen Uebereinkünfte eine jähr— liche Dividende von 10½½ pCt. zu ertheilen. (Schluß folgt.) wiederholt werden, bis ſämmtliche tungen, ſowie den Rückkauf einer Anzahl Schuldobliga⸗ Brandwunden mit der vertrockneten Seife wie mit einer tionen ab(welches im Ganzen eine Summe von 46,732,000 Fr. ausmacht), ſo bieibt noch eine Reineinnahme von 492,627,000 Fr. übrig. Die Ausgaben erreichen nun aber die Summe von 543,729,000 Fr. und überſteigen alſo die Einnahmen um ungefähr 51 Mill. Fr. Die meiſten anderen Finanzjahre haben faſt ein ähnliches Reſultat geliefert. bewährt. luftdichten Decke überzogen ſind. Vertilgung des Haus ſchwammes. Wo ſich derſelbe zeigt gieße man ſo lange Holzſäure in die Fugen, bis er verſchwindet. Dieſes Mittel hat ſich wiederholt 332 Soolbuud Vauheim. Jeden Tag CON ein dler Kur kapelle. ausgeſuiit unien den Direchion des Herrn Edmund Neumann. r Soolbad Nauheim. 11687] Sonntag den 11. d. M. findet zum Beſchluß der diesjährigen Saiſon in meinem großen Saale von Mittags 4 Uhr an Ball ſtatt, wozu freund— lichſt einladet D. Fritz. Pariſer Hof in Nauheim. 11688] Sonntag den 11. Oktober Harmonie⸗ wozu freundlichſt einladet und Tanzmuſik, G. Bayer. Hotel de Europe. Bad Nauheim. 16891 Sonntag den 11. d. M. zum Schluſſe der diesjährigen Saiſon, Ball, Anfang 4 Uhr, wozu ergebenſt einladet Kröll. Haus-& Geſchäfts⸗Verkauf. 11690] Wegen Uebernahme einer auswärtigen Fabrik bin ich geſonnen mein ganzes Anweſen dahier, beſtehend in Haus, Nebenbau und Hof, 1 Grabgarten, ſowie Geſchäft ſammt Inventar und allen ſonſtigen Mobilien aus freier Hand unter ſehr vortheilhaften Bedingungen im Ganzen zu verkaufen oder auch zu verpachten. f Näheres auf mündliche oder frankirte ſchriftliche Anfragen. Nauheim den 6. Oktober 1857. Hermann Auffarth. Tranzöſiſcher und Engliſcher Lehrcurſus. 11674] Donnerſtag den 15. Oktober werde ich einen franzöſiſchen Lehrcurſus in zwei Abtheilungen und Freitag den 16. Oktober einen engliſchen Lehreurſus nach einer leichten und praktiſchen Methode eröffnen.— Der Unterricht im Franzöſiſchen findet Montags und Donnerſtags um 5 Uhr Abends, der im Engliſchen Dienſtags und Freitags zu derſelben Zeit Statt, und wird mit 1 Thlr. pr. Monat(d. i. 8 bis 9 Stunden) honorirt. Anmeldungen bitte ich vor dem Beginn des Curſus an mich gelangen zu laſſen.— Guſtav Eger, cand. theol. Au- und Verkauf aller Staatspapiere 11503] zu dem äußerſten Börſencours durch das Bankgeſchäft von 5 Ires Thaler„ 116731 Sonntag und Montag den 11. und 12. Oktober wird das hieſige Kirchweihfeſt ge⸗ feiert, bei welcher Gelegenheit bei mir gut be⸗ ſetzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik, ausgeführt durch das Muſikchor des Herrn Gönner, anzu⸗ treffen ift. Zugleich bemerke ich, daß ich Friedrichs d'or, bolländiſche 10 fl. Stücke und Randducaten bei jeder Zeche für voll nehme. Zu zahlreichem Beſuche ladet ein Damen und Herren von nah und fern Zum Gaſtwirth Traband im goldnen Stern. Burggräfenrod den 4. Oktober 1857. Traband, Gaſtwirth, Ballanzeige. 11691] Auf vielſeitiges Verlangen der Jsrae⸗ liten wird Samſtag den 10. d. M. in meinem Saale ein Ball abgehalten, wozu alle Freunde dieſes Vergnügens eingeladen werden. Nieder⸗Florſtadt. Wagner. Nachkirchweihfe zu wurchweigſen 116921 Sonntag den 11. Oktober it zur Feier des Nachkirchweihfeſtes bei mir gutbeſetzte Har⸗ monie⸗ und Tanzmufik anzutreffen, wozu freund⸗ lichſt einladet Fauerbach II. den 6. Oktober 1857. J. Nie i sel. 909.989.900 n 2 S. Steinhäuser, Gold- und Silberarbeiter 5[605] in Friedberg, empfiehlt ſein Lager der modernſten Gold⸗ u. Silberwaaren zu den billigſten Preiſen. Beſtellungen und Reparaturen werden 5 ſchnell und dauerhaft ausgeführt auch werden Haarflechtereien zu UÜhrkettelf, Fin⸗ gerringen, Armbändern ꝛc. ꝛc. in ſchönen Muſtern beſtens beſorgt. ee 8.988. 888 98g. fe 88989 986.389.9598 eg 88. 88888 gen geg des geg geg ges ggg. geg he 9e. Sg 68 Geld⸗Cours. Frankfurt, am 7. October. 1857. Piftölends?:,, 9 3738 Friedrichsd oer„ 9 53/54¼ Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 42-43 Rand⸗Ducaten„ 531-22 20 Fränkſtücke n,„ 9 17-87 Engliſche Souverains.„ 11 38-42 Preußiſche Thaler„ Preußiſche Caſſenſcheine.„ 144745 2 20. Kirchliche Anzeigen. 18. Sonntag n. Trin. den 11. Oktober. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Herr Candidat Fromann. Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Jacob Strauß in Frankfurt a. M., Rechneigrabenſtraße 8. Vormittags: Herr Candidat Kalbhenn. Nachmittags: fällt aus. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. (Hierzu Beiblatt Nr. A1.) * 7)7)FFFCC(C(bCC(( N %% Ein la deu ng U Betreffend Nach eſſen finde 19550 St. Reclamante ſind, an we während ar Vorg Sie Jahrs ge folgt, ale Reclamati ber nach 0 (im Regier ſtellten, S der Aerzte Amt und 9 ergänzung dung über ſchloſſenen, erhaltenen Schli die bei der math zurüc anher zu e Ueber Frie Conf. desgleichen. 8.5) Kuhl, Willfadt, be Betreffend „Dieje Rückſtande Di