den Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ Senad weg Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, digen fer be ge Dienſtag u. Frei⸗ ſpaltene Petitzeile tag. Preis jährl. 1 1* 8.— 5.— ede Amts- und verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. g Nu II. Freitag, den 6. Februar. 5 1857. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes— Betreffend: Die Stellvertretungs-Aſſecuranzanſtall für das Muſterungs- und Ziehungsjahr 1856. Nach Art. 7 des Geſetzes vom 14. Juli 1851 die Stellvertretung im Militärdienſt betreffend(Reg.-Bl. S. 191) und§ 11 der Verordnung vom 16. Juli 1851(Reg.⸗Bl. S. 199) hat die Staatsaſſecuranzanſtalt, wenn ein Militär— pflichtiger, für welchen von der Aſſecuranzkaſſe die Vertretungsſumme zur Einſtandskaſſe bezahlt worden iſt, vor dem Anfang ſeiner Dienſtzeit ſtirbt oder untauglich wird, die zur Einſtandskaſſe bezahlte Vertretungsſumme zurückzuerhalten, welche alsdann der Geſammtheit der Verſicherten zu gut kommt. Sie werden daher unverzüglich Anzeige machen, wenn ſich unter den nachſtehend aufgeführten Leuten ſolche befinden, welche nach der vorjährigen Muſterung geſtorben ſind, oder welche ſeitdem ein Uebel oder ein Gebrechen er— halten haben, das ſie zum Militärdienſt augenſcheinlich untauglich machen würde, oder wenn einer dieſer Fälle vor dem 1. April d. J.(oder überhaupt vor dem zum Dienſteintritt beſtimmten Tage) eintreten ſollte. Um Nachtheile und unangenehme Verfügungen zu verhüten, werden Sie am 25. März d. J. ſchon Anzeige von ſolchen bis dahin eingetretenen Fällen, mit namhafter Anführung der betreffenden militärpflichtigen Leute erſtatten, oder wenn dergleichen Fälle nicht eingetreten ſind, dies berichtlich anzeigen. Friedberg den 2. Februar 1856. J V. d. K.: de Beauclair, Kreisaſſeſſor. 1) Pbilipp Diel von Oberwöllſtadt, 10) Heinrich Anton Leonbard von Niederrosbach, 19) Withelm Trommersbauſen von Kirchgöns, 2) Karl Melchior Graff von Aſſenbeim, 11) Georg Hicronimuß von Friedberg, 20) Johannes Schuld von Staaden, 3) Andreas Jacob Graf von Bruchenbrücken, 12) Heinrich Spuck von Niederwollſtadt, 21) Jacob Völker von Bruchenbrücken. 4) Simon Schütz von Ober wöllſtadt, 13) zobann Georg Möckel von Fauerbach I. 22) Jobann Eberhard Thönges von Steinfurt, 5) Peter Joſeph Mörſchel von Ilbenſtadt, 14) Georg Volk von Nia derweiſel, 23) Georg Steinhäuſer von Friedberg, 6) Peter Veitb von Ilbenſtadt, 15) Jacob Hainz von Niederweiſel, 24) Franz Veith von Oderwöllſtadt, 7) Peter Blecher von Oberrosbach, 16) Karl Kappes von Niederwöllſtadt, 25) Tbomas Klein von Ilbenſtadt, 8) Conrad Brückel von Poblgöns, 17) Friedrich Schmidt von Melbach, f 26) Adam Heß von Friedberg, 9) Georg Heinrich Kratz von Wohnbach. 18) Jac. Weber v. Wiſſelsbeim, geb. zu Oſtbeim, 27) Wilbelm Kleberger von Melbach. r Betreffend: Die Ergänzung der Feldtruppen im Jahr 1857. Sie wollen die nachſtehend verzeichneten bei der vorjährigen Muſterung nicht erſchjenenen und daher zum Erſt⸗ marſchiren beſtimmten Leute anweiſen, ſich am 1. April d. J. bei dem Commandement der Reſidenz zur Nachmuſterung und, nach Befund, zur Dienſtabgabe zu ſtellen.— Ueber den Befolg dieſes Auftrages ſehen wir Ihrem umgehenden Berichte entgegen. Friedberg am 31. Januar 1857. J. V. d. K.: de Beauclair, Kreisaſſeſſor. 1) Cbriftian Kreß von Bruchenbrücken, 7) Zobann Georg Haub von Niederweiſel, 12) Johann Muſch von Oſſenbeim, 2) Johann Simon Jacob Pfeil v. Butzbach, 8) Jodann Konrad Häuſer von Niederweiſel,] 13) Johann Jacob Adam von Oftbeim, 3) Heinrich Belling von Griedel, 99 Jacob Friedrich Jung von Niederweiſel, 14) Konrad Lang von Poblgöns, 4) Friedr. Wilb. Andreas Schier v. Griedel, 10) Heinrich Klivpel von Niederweiſel, 15) Johann Cbriſtian Schneider von Rockenberg, 5) Johannes Dämon von Hochweiſel, 11) Chriſtopb Maas von Niederweiſel, 16) Konrad Peterſohn von Wölfersheim. 6) Johann Heinrich Becker von Münſter, Oeffentliche Nachricht. Nachſtehend theilen wir die Ueberſicht über Namen, Farbe, Größe, Schlag, Race und Abſtammung der auf die Beſchälſtationen in der Provinz Oberheſſen fürs Jahr 1857 demnächſt abgehenden Beſchäler des Landgeſtüts zur Nachricht mit. Friedberg den 2. Februar 1857. e e de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Alt⸗Ulrichſtein: Whisker, Fuchs, 16 Fauſt 1 Zoll groß, Mittel-Reitſchlag. Ulrichſteiner Geſt., vom Landbeſchäler Whisker und der Ulrichſteiner Stute Mambrina. Bruno, rothbraun, 15 Fauſt 3 Zoll groß, veredelter Reit- und Wagenſchlag. Von dem hannd⸗ veriſchen Landbeſchäler Deowaler und einer veredelten hannöveriſchen Stute. 42 Dorilas, hellbraun, 16 Fauſt 3 Zoll groß, großer ſtarker Wagenſchlag. Mecklenburger Geſtüt, Eutin, Prämienhengſt, dunkelkaſtanienbraun, 16 Fauſt 3 Zoll groß, ſtarker Wagenſchlag. Eutiner Beliſar, Dunkelfuchs, 16 Fauſt 3 Zoll groß, großer ſtarker Wagenſchlag. Mecklenburger Landge⸗ einer Mecklenburger Stute. ſtarker Reit- und Wagenſchlag. Mecklenburger Landgeſtüt, Palatin, Hellfuchs, 16 Fauſt 2 Zoll groß, großer edler Reitſchlag. Mecklenburger Geſtüt vom Talisman, hellbraun, 16 Fauſt 1 Zoll groß, ſtarker Reitſchlag. Mecklenburger Geſtüt, vom Altenſtadt: vom Dorilas und einer Landſtute. Landzucht, von dem engl. Halbbluthengſt Tarent und einer Landſtute. ſtüt vom Landbeſchäler Correggio und Gladenbach: Arthur, braun, 16 Fauſt 2 Zoll groß, vom Landbeſchäler Hercules und einer Napoleon-Stute. Belus und der Palatine. Grünberg: Vollbluthengſt Talisman und der Alarme. Rodrigo, hellbraun, 16 Fauſt 2 Zoll groß, Reit⸗ und Wagenſchlag. Mecklenburger Landgeſtüt, von dem engl. Halbbluthengſt Hercules und einer Mecklenburger Halbblutſtute. Calvados, Apfelſchimmel, 16 Fauſt groß, ſtarker Wagenſchlag. Von einem normänniſchen Privat⸗ beſchäler und einer Percheron-Stute. Hirzenhain: Feldmarſchall, dunkelbraun, 16 Fauſt 2 Zoll groß, großer edler Reitſchlag. Mecklenburger Geſtüt, von dem Vollbluthengſt Feldmarſchall und der Euböa. Neptun, hellbraun, 16 Fauſt 2 Zoll groß, Wagenſchlag. Mecklenburger Landgeſtüt, vom Land— beſchäler Hercules und einer Mecklenburger Landſtute. Herzhauſen: Friedland, hellbraun, 16 Fauſt 1 Zoll groß, ſtarker gedrungener Reit- und Wagenſchlag. Mecklen⸗ bürger Geſtüt, vom Sobry und einer Mecklenburger Stute. Aſton, rothbraun, 16 Fauſt groß, gedrungener Reit- und Wagenſchlag. Vom hannöveriſchen Land⸗ geſtütshengſt Dam-Boy und einer Halbbluthannöveriſchen Aſton⸗Stute. Neu⸗Ulrichſtein: Yam-Boy, rothbraun, 16 Fauſt 2 Zoll groß, veredelter Reit- und Wagenſchlag. Mecklenburger Geſtüt, von dem engl. Halbbluthengſt Vam-⸗Boy und einer Landſtute. Regulus, Prämienhengſt, gelbbraun, 16 Fauſt 1 Zoll groß, ſtarker Wagenſchlag. Von dem engl. Halbblutbeſchäler Regulus im Fürſtenthum Eutin und einer Ajax⸗Stute. Very⸗Good, dunkelkaſtanienbraun, 16 Fauſt 1 Zoll groß, ſtarker Reit- und Wagenſchlag. Von dem Halbblutbeſchäler Very-Good, dieſer von Sir Walter und der Stute Sicherheit, aus dem Mecklenburger Privatgeſtüt zu Zahrensdorf. Rom rod: und einer Ivenacker Morwick-Stute. Ocean, braun, 16 Fauſt 1 Zoll groß, Polinicus, Schimmel, 16 Fauſt( Zoll, ſtarker Reitſchlag. Mecklenburger Geſtüt vom Polinicus gedrungener Reit- und Wagenſchlag. Mecklenburger Ge⸗ ſtüt, vom Neptun einer ſtarken Mecklenburger Stute. f Othello, Rapp, 16 Fauſt 2 Zoll, ſtarker Reit- und Wagenſchlag. Mecklenburger Landgeſtüt, vom Vollbluthengſt Othello und einer Mecklenburger Stute. Budjadinger, rothbraun, 16 Fauſt 2 Zoll, ſtarker Wagenſchlag. Oldenburger Landzucht, von dem Prämienhengſt Cäſar und der Prämienſtute die Gluckliche. Bekanntmachung. Die Abgaben von Hunden des Jahres 1857 werden tagen Dienstags und Donnerſtags für Friedberg, auf den Friedberg den 31. Januar 1857. im Monat Februar mit der directen Steuer an den Zahl⸗ Ortſchaften aber nach beſonderer Bekanntmachung erhoben. Großherzogliche Diſtriktseinnehmerei Friedberg Bit ſch. Ver ſchiedenes. Das vielgenannte Leichtmetall Alumin, das die Grundlage der Thonerde bildet, wurde zuerſt 1827 von dem Chemiker Wöhler in Berlin dargeſtellt. Da es hämmer— bar und klangvoll iſt, ſich mit anderen Metallen zuſammen⸗ ſchmelzen oder legiren läßt, Weiße und Glanz des Silbers hat, aber leichter als das letztere Metall iſt, auch weder von dem in der Luft enthaltenen Sauerſtoff, noch ſelbſt von dem z. B. in Eiern enthaltenen Schwefelwaſſerſtoff, welche das Silber bekanntlich bräunt und ſogar ſchwärzt, angegriffen wird: hat man ſich, und namentlich in Frank- reich, viel damit beſchäftigt. Ein Uebelſtand war, daß das Alumin zu koſtſpielig war; es koſtete nämlich ein Pfund 45 Thlr., wahrend die gleiche Menge Silber nur 26 Thlr. ſtand. Nun iſt es aber dem Chemiker Dumas gelungen, das Pfund fabrikmäßig zu einem Preis zu liefern, der ſich etwa doppelt ſo niedrigſtellt, als der des Silbers. Man will nun in Frankreich den großen Silbermuͤnzen einen Zuſatz von Alumin geben. Als die californiſchen und auſtraliſchen Goldquellen erſchloſſen worden waren, fürchtete man, das Gold würde ſeinen Werth verlieren. Obgleich nun in den beiden Gold⸗ ländern binnen 8 Jahren zuſammen für 2625 Millionen fl. Gold gewonnen worden iſt, hat dieſe ungeheure Pro- duction doch keinen merklichen Einfluß auf den Goldwerth geübt, wie ein Blick auf die amtlichen Notizen der Frank⸗ furter Börſe zeigt. Nach derſelben koſtete die Mark feinen Goldes in dem niedrigſten Jahreswerthe: 1844: 373 fl. 1848: 380 fl. 1851:372 fl. 1854:374 fl. 1845: 378 fl. 1849: 380 1892 370 fl. 1855373 fl. 1846: 378 fl. 1850: 382 fl. 1853: 379 fl. 1856: 375 fl. 1847: 378 fl. Man macht von Neuem auf eine in Paris unter dem Namen Cheptel beſtehende Anſtalt aufmerkſam, welche, um die Viehzucht zu halten dem Landwirthe Vieh ausleiht. Dieſes in Frankreich ſehr alte Geſchäft wird gewöhnlich unter den Bedingungen abgeſchloſſen, daß dem Verpächter die Hälfte oder der dritte Theil des Mehr⸗ gelegene wig G von 47 tal von Herrn 0072 fl. Solms nach der werden. Alle b Betheili, werthe⸗ Wolle Milch Anſtalt Procen ſchen! mit ih ſchrant 9 Heumaf zu Dau J 3. aus der f zu Beſf Eiſen Baumff Uug au ſammtl. und Nie eſtüt, diner nge geſta vom dom 22 43 Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Bekanntmachung. 1155] Donnerſtag den 12 Februar, Morgens um 10 Ubr, werden in huſigem Ratbhauſe 8 braune Kulbfelle meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 4. Februar 1857. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortagericht Friedberg. Der Vorſteher Bine e. Beta nn tem chung. 11561 Donnerſtag den 12. Februar, Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Ritbbauſe 42 Stück braune Kalbfelle an die Meiſtbieten— den veaſteigert. Friedberg den 4. Februar 1857. In Auftrag: Großberzoglichen Landgerichts Friedberg: Großperzogliches O tsgericht Friedberg. Der Vorſteher eee Holz verſtei gerung. 1157] Freitag den 13 Februar d. J., Vormit⸗ tags um 9 Uhr ſollen im Oberrosbacher Ge— meindewald, Oiſtrikt alter Buſch: 1 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 55%„„ Prügelpbolz, 8 Eichen⸗„ 30%„ Buchen ⸗Stockholz, 6150 Buchen- und 725 Eichen⸗W ellen Reiſerholz und 17 Buchen⸗Stangen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oberrosbach den 4. Februar 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach Bleche r. Edietal ladung. [113] Zu Folge Benachrichtigung Großberzog— lichen Kreisamts Friedberg ſoll die durch Allo— dification des in Münzenberger, Betten⸗ bäuſer u. Muſchenheimer Gemarkung gelegenen Erbleibguts des Müllers Lud wig Glockengießer entſtandene Grundrente von 477 fl 6% kr. mit einem Ablöſungskapi— tal von 8587 fl. 52½ kr., von welchen dem Herrn Fürſten zu Solms-Braunfels 6022 fl. 30 kr. und dem Herrn Grafen zu Solms-Laubach 2565 fl. 22 ½ ke. zufallen, nach dem Geſitze vom 27. Juni 1836 abgelößt werden. Alle bei dieſer Grundrentenablöſung allenfalls Betbeiligte werden daher aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer inner halb 2 Monaten bei den unterzeichneten Gerichten geltend zu machen, widrigenfalls die Auszahlung des Ab— löſungskapitals an die genannten Berechtigten geſtattet werden wird. Butzbach, Hungen und Lich, den 8. Januar 1857. Großherzogliches Landgericht Butzbach, Hungen und Lich. Ebel, Sartorius, Langsdorf, Landrichter. Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Immobilien-Verſteige rung. [116] Montag den 9. Februar, Morgens um 10 or, werden in hieſigem Ratbhauſe nach— ſtehende, den Peter Damm'ſchen Erben eigen— thumlich gebörende Immobilien einer freiwel ligen meiſtbictenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Gemarkung Friedberg: Fl. Nr. d. Grſt.[Kl. 2 488 18/0 Hofraithe in d. Stadt, gibt abgeloſte Tilgungs⸗ rente 2 fl. 42 kr. Grabgarten an der Fauerbacher Straße, Acker im Großgalgen⸗ feld, gibt 54 kr. abge⸗ löͤſte Tilgungsrente, Gemarkung Ockſtadt: 265 52 10 Acker, Gewann im Ried an Georg Wagner Wt. gibt 2 kr. abgelöſte Tilgungsrente, Gemarkung Fauerbach II.: Pag. u. Nr. Ruth. 5) 475 8 22% Acker in den Brückengärten. Friedberg den 28. Januar 1857. a In Auftrag Grosherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Bi een, dee. 2 39 82 3) 13 234 348 FIruchtverſteigerung. [138] Montag den 9. Februar, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Ratbbauſe von dem Fruchtvorrath des Auguſtiner⸗Schulfones 50 Malter Korn an den Meiſtbietenden ver— ſteigert. Friedberg den 31. Januar 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. 1000 Gulden [139] können aus der Kaſſe des Auguſtiner— Schulfonds dahier gegen doppelte Unterpfänder ausgeliehen werden. Friedberg den 31. Januar 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Wechſel auf New⸗Nork und Buffalo im Staate New-⸗Jork, Erie und Philadelphia„ Penſilvania, Washington„Diſtrikte Columbia, Balt more„ Staate Maryland, Columbus, Cleveland, Toledo, Cineinnati„„ Ohio, Indianopolis,„„ Indiana, Ann-Arbor, Detroit 5„ Mich gan, Cvicago„„ Illnois, Milwaukee, Madiſon„ Wisconſin, St. Louis 7„ Meſſouri, Dubuque„„ Jowa, St. paul 10 1. Meinnuſota, New⸗Orleans„ 5 Lou ſiana, Galveſton 1 1 Texas 138] von mir ſelbſt ausgeſtellt, ſind fortwäh— rend, unter Haftbarkeit des richtigen Eingangs, bei mir zu haben. Auch zahle ich, wenn es gewünſcht wird, Gelder an Leute, die in jenen Städten wobnen aus und beſorge die deßfall-⸗ ſigen Quittungen hierher. Büdingen im Januar 1857. H. Lismann. Weißgerbergeſellen finden bei gutem Lohn dauernde Be— Louiſenſtraße [1511 ſchäftigung in der Lederfabrik, Nr. 26 in Offenbach. Verſtei gerung. 153] Montag den 9. d. M., Morgens 10 Ubr anfangend, läßt Unterzeichneter öffentlich verſteigern: 2 Pferde, wovon das eine 8 Jahre alt iſt, 3 trächtige Kühe, 1 Hund, 1 Schlitten, 2 Wagen, I Chaiſe, 18 trächtige Schaafe, 1 Schrotmühle, verſchiedene Sorten Fäſſer, Einmaiſchbütten von 400-800 Maas, noch ſehr gut, 1 Kartoffelmüble, verſchiedene Oe— konomie- und Hausgeräthe, ſowie 30 Malter vorzüglich ſchöne, haferreine Wicken, welche halbmalterweiſe ausgeboten werden. Beienheim den 2. Februar 1857. J. Filius, Rentmeiſter. werthes, den das Vieh erlangt, die Nachzucht aus der zu Frankfurt 100 fl.; Prof. Seel hier pro 1856 2 fl; Fr. Hoffmann Wolle, dem Pächter aber der Reſt nebſt der Arbeit, die Milch und dem Dünger gehört. Im Jahre 1855 hat dieſe Anſtalt ihren Theilnehmern an Zinſen und Dividende 10½ Procent ausgezahlt.— In Möhringen im würtembergi— ſchen Neckarkreiſe beſteht eine ähnliche Anſtalt, die ſich mit ihrem Kapital von 5000 fl. auf ihre Gemeinde be— ſchränkt, darin Nutzen ſtiftet und Nutzen hat. Monatsbericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. Durch Lehrer Höll zu König im Odenwald 3 fl.; d. Pfarrer Heumann zu Obermoxſtadt H. H. in R. 10 fl.; d. Pfr. Sprengel zu Dauernbeim von Gemeindegliedern 3 fl.; Frl. B. g.8 1 fl.; X. J Z. 10 fl.; aus der Gemeinde Florſtadt 4 fl. 25; Ung. 1 fl.; aus der Gemeinde Steinfurth 5 fl. 42; Fr. Obriſtl. Wirth pro 56 1 fl; Stadtpfarrer Baur pro 56 2 fl.; Ir v. Rabenau geb. Kempf zu Beſſungen pro 55 J fl. 30; d. Großh. Landgericht 1 fl.; für altes Eiſen 10 fl. I; d. Pfr. Kullmann zu Friſchborn ü fl. 18; für einen Baumſtamm 3 fl. 30; Schullehrer Berghauer zu Niederweiſel 2 fl.; Ung aus Sprendlingen 1 fl. 45; Rückvergütung für eine Reiſe mit ſämmtl. Zöglingen nach Gießen 24 fl. 4; aus den Gemeinden Ober— und Niedermoxſtadt 1 fl. 24; Fräul. Reimers aus Dorpart dermalen geb. Audäus zu Darmſtadt zur Chriſtbeſcheerung 5 fl.; ein Legat von Johann Friedrich Chriſtoph Zabn, Rentner zu Darmſtadt mit der ausdrücklichen Beſtimmung:„jahrlich auf Pfingſten ein paſſendes Ver- gnügen zu bereiten 1200 fl.; Diſtrietseinnehmer Muhl zu Echzell pro 56 1 fl. und fl Zinſen Nachlaß; aus dem Klingelbeutel zu Stock bauſen 30; Fr. Bergrentmſtr. Nebhuth 1 fl.; Ur. Pf. aus Darmſtadt 5 fl.; Ranſtadt d. 4. Advent 2 fl.; Hofgerichts-Adv. Seyd II. Se⸗ meſter pro 56 3 fl. ſtändige Beiträge aus Friedberg vom IV. Quar⸗ tal 22 fl. 6; Collecten 592 fl. 31½% kr.; Pfleggelder 305 fl. 15 kr.; Rückvergütung für Kleider 123 fl; Opferſtock 2 fl. 13½ kr; Summe der Einnahme 2452 fl. 31% kr.; Ausgaben 2279 fl. 30½ kr.; Kaſſe⸗ beſtand 202 fl. 50/ kr. Die Geſammteinnahme vom Jahr 1856 beträgt 8107 fl. 1% kr. Die Ausgabe 7879 fl. 7½ kr. Es verbleibt ein Kaſſenvorrath von 227 fl. 54% kr. Der in der erſten Hälfte des Februar erſcheinende Rechenſchaftsbericht beſagt das Nabere.— Herzlichen Dank für jede Gabe, die wir vorſtehend angezeigt und die uns im Laufe des abgelaufenen Jahres gereicht wurde! Gott woll's an den Gebern und Empfängern ſegnen!— Friedberg im Januar 1837. Die Direction J P. Schäfer. 44 Vereins-Frachtbriefe nach dem neueſten Reglement der deutſchen Eiſeubahn⸗ Verwaltungen ſind zu den Preiſen: zu haben in 100 Stück zu 28 kr., 50 Stück zu 15 kr., 25 Stück zu 9 kr., C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. 0 Masken-Garderobe. 11581 Masken- Anzüge in großer Auswahl und zu ſehr billigen Preiſen, von 36 kr. bis 5 fl., ſowie auch Geſichtsmasken ſind zu haben bei A 2 N Friedberg. Konrad Diehl, auf dem Markte zwiſchen den zwei Apotheken. Zum Ausleihen Anfrage. gegen guten Einſatz. Mißbrauch des Weich Unrecht Gut gedeiht 127] Capitalien von fl. 2000.— fl. 1600.— 1500.— fl. 1000.— fl. 500 und fl. 400. Joſeph Straus in Friedberg. Verſtei gerung. 1150] Donnerſtag den 12. Februar 1857 will der Unterzeichnete in Nu derwöllſtadt folgende Gegenſtande gegen gleich baare Zahlung öffent— lich verſteigern laſſen: 1) 4 Kühe, drei trächtig, 1 fett, 2) 3 Mutterſchweine mit Ferkeln, 3) 14 Stück Sorenger, 4) 3 fette Schweine, 5) 15 Stück verſchiedene Zuchtſchaafe, 6) 20 Stück Hühner und 2 Hähne chineſiſcher Race, 7) 12 bis 16 Paar Tauben, 8) 1 Kelter mit eiſernen Schrauben, welche 1% Ohm ausdrückt, benebſt einer noch neuen Aepfelmühle, 9) 30 Fuder Waizenſtroh, 10) 20 Fuder Haferſtrob, 11) 30 Fuder Gerſtenſtroh, 12) eine Parthie Heu, 13) 100 Centner Grummet, 14) eine große Quantität guter Fäſſer und Bütten, 15) 12 Tiſche verſchedener Gattung, 16) 3 Dutzend Stühle, 17) 4 vollſtändig eingerichtete Betten mit Bett⸗ ſtellon, 18) allerlei Haus⸗ und Wirthsgeräthſchaften. Niederwöllſtadt den 31. Januar 1857. Jacob Haas. Friſche Saat- und Leinkuchen 188] ſtets vorräthig bei W. Hanſtein. Zu Vermiethen. L159] Ein vollſtändiges Logis in meinem Hin⸗ terhauſe, welches bis zum 1. Mat bezogen werden kann, ſowie ein mödlirtes Zimmer für eine einzelne Perſon ſind zu vermiethen. Friedberg im Februar 1857. Friedrich Schäfer, Meſſerſchmied. 1160] Ein mit guten Zeugniſſen verſehener junger Menſch kann in einem Gaſtbof als Kellner Lehrling eintreten. Näberes bei der Expedition. (FJortſ. von Nr. 62 u. 72 von 1856 d. Bl.) 1161] Iſt es Eid oder Memew, wird es von Goit und Menſchen verabſcheut, wenn Jemand, um fremdes Gut ſich anzueignen, ſchwort? J. G. C. G. u. C. St. erben 4500 fl. d. G. N. geliehenem Geld zu 4 Pzt. Der Teſtoſtr. Chriſtop) Grünewald zahlte die Hälfte von ſeinem erborgten und die Halfte von J. G. ge— gebenen Geld der C. St. Theil aus. Er hatte damals Schulden, J. G. erhielt 12 Jahre die Zinſen zur Halfte, auch einen Schein von ihm, der ihm die Hälfte des Capitals zuſprach auf den Namen E. G. geſtellt. Dann leugnete und ſchwor er, er wiſſe und glaube nicht, daß C. St. durch J. G. u. C G. abgefunden ſei. Wenn er nicht weiß und glaubt, daß er den Erben J. G. um 1000 fl. betrogen, hat er ſeinen Verſtand im Branntwein erſauft. Weiter erbten J. G. u. C. G. die ausgelichenen Summen 1500, 450, 300, 425 und 150 fl. Cyr. Grünewald hatte die 1500 fl. für C. G. in Händen, überließ J. G. das Uebrige mit Zinſen vom 1. Mai 47 bis 53, verleugnete dann die Theilung und ſein Theil um noch⸗ mals zu theilen und ſchwor er wiſſe und glaube nicht, daß J. G. bei Theilung die letzten Summen 425 und 150 fl. erhalten. So darf er nicht glauben und wiſſen, daß ſie die 450 u. 300 fl. erhalten, woran er eben ſo viel Recht halte in Anſpruch zu nihmen(im Gegentheil geklagt, dieſe ſeien dem Erben verſchwendet, worum er ihn betrügt, das kümmert ihn nicht.) Wer ſo ſein Gut Andern laßt, kaun nicht Verwalter ſeines eigenen, viel weniger eines andern Ver⸗ mögens ſein, im Gegentheil wegen 6 fl. Her⸗ auszahlung für eine Kelter eine aufgegriffene Zſache Summe für Gebrauch rechnete, da dieſes erſt nach Erſterem ſtat findet, darüber 4 Jahre prozeſt, dann aber die ganze Zeche zahlen müſſen. E. F. G. N 5 Apfel- Gelee 1133] als Erſatz für Latwerge, iſt in der be. kannten delikaten Qualität wieder eingetroffen bei Wilhelm Fertſch. „ N Leere Oelfäſſer 192] in allen Größen, zu Bütten und Pfuhl⸗ fäſſern ſehr geeignet, bei W. Hanſtein. Verſteigerung. 16621] Mittwoch den 11. d. M., des Morgens 9 Uor anfangend, werden gegen gleich baare Zahlung verſteigert, Tiſche mit Vänken für Wirthſchaſten geeignet, 8 Tiſche und mehrere Nähtiſchchen, Kleiderſchränke, Küchenſchränke mit Glasſchränken, ſechs Commode, ein Schreib- ſecretär, ein Schreibpult, mehrere Dutzend Stühle, mit Leder überzogene Seſſel, 2 Oefen, 2 kupferne Keſſel, Waſchbütten, Stückfäſſer, ſo⸗ wie ſonſtige Hausgeräthſchaften. Außerdem habe ich 2 Wagen und mehreres Pferdegeſchirr zu verkaufen. Fauerbach II. am 6. Februar 1857. Heinrich Leonhardt. Geſchäfts⸗Eröffunug. 1163] Der Unterzeichnete macht die ergebene Anzeige, daß er ſich dabier als Bau- und Möbelſchreiner ctaburt hat und empfieblt ſich mit ollen in dieſes Fach einſchlagenden Arbeiten unter Zuſicherung reeller und billiger Bedienung. Fauer bach II. am 2. Februar 1857. Friedrich Schwalb, Schreinermeiſter. Anzeige. L164] Ich habe zur gefälligen Einſicht verſchie⸗ dene Sorten von Tafel Clavieren in meinem Magazin aufgeſtellt, wozu ich das Clavier ſpie⸗ lende Publikum huürdurch ergebenſt einlade. Friedberg im Januar 1857. C. L. Glück, Großh. Hof-⸗Inſtrumentenmacher. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 4. Februar 1857. Piſtolenn nr n. fl. Fri drichs d'or Holländiſche 10 fl. Stücke„ Rand⸗Ducaten. 3 5 20 Frankſtücke 8„ 9 19½—20½ Engliſche Souverains„ 11 38-42 Preußiſche Thaler„—— Ppreußiſche Caſſenſcheine„ 1 45 5 Fres.⸗ Thaler„ 2 20-½¼ 437 14½¼ 3132 Kirchliche Anzeigen. Sonntag Septuageſ. den 8. Februar. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Werbeller. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Candidat Zinßer. Nachmittags: Hr. Candidat Degen. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schuupff. (Hierzu Beiblatt Nr. 6.) betrag nur u bevor Schl Rech hord Hof U Lirdoi ſo we