SSS nee! SS Friedberger Intelligenzblatt. Er ſcheint wö⸗ 2 2 2 8 Einrückungsge⸗ e Allgemeiner Anzeiger für Oberhe ff 1 8 21 Dauser Fee gemeiner Anzeiger für erheſſen, alen. dene 2 1 5 oder deren Raum fl. I. 23 ate Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg.. fl. 1 ſammen 7 kr. Ni. 27. Freitag, den 3. April. 1837. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Forſtſtrafen vom 3. Quartal und Feldſtrafen von der 3. und 4. Periode 1856. Den nachſtehenden Auszug aus den Verzeichniſſen über diejenigen Beträge, welche die nachverzeichneten Gemein— den an Forſt⸗ und Feldſtrafen im Jahr 1856 von den Großherzoglichen Rentaͤmtern Friedberg, Gießen und Nidda zu empfangen haben, theilen wir Ihnen unter der Auflage mit, die deſignirten Beträge in Einnahme zu deeretiren und kontroliren zu laſſen. Friedberg, am 31. März 1857. Müller. J. Auszug aus den Verzeichniſſen über Forſtſtrafen vom 3. Quartal 1856: . fl kr. 17 88 Bonſtadt 2 11 Kirchgöns— 35 Gambach 1 16 Aſſenheim 1 20 ¼%[ Oſtbeim 2 Mark Trais Münzenberg 0 Florſtadt 3 8˙..Hochweiſel— 32[Steinfurth 3 Ilbenſtadt 2 Fauerbach I.— 58 Sodel 211 Niederwöllſtadt— 50% Langenhain— 16 Wohnbach 1 56 Butz bach 2 54 Maibach— 45 Wolfersbeim 1 18 Niederweiſel 8 Munſter— 54½% Obermörlen 3 Pohlgons 9 8 Mark Gambach 1 56 Niederrosbach— 17 Hauſen 1 45 Mark Griedel 2 53 DOberrosbach— 45 11. Auszug aus den Verzeichniſſen über Feldſtrafen von der 3. und 4. Periode 1856 und zwar: a) 3. Periode. fr. fl. N. fü k Bonſtadt— 26 ¼ Bruchenbrücken— 26 ¼%[Niederwöllſtadt— 36 Butzbach 10 9½[ Fauerbach II.— 20 Obermörlen 37 58/ Fauerbach I.— 15%] Florſtadt 2 15¼] Oberrosbach 537 Hochweiſel 81 Friedberg 6 35[ Oberwollſtadt 1 17 Langenhain und Ziegenberg— 35 Melbach 1 21%[ Södel— 36 Oppershofen 4 42¼ Niedermörlen 3 18¼ Kirchgöns 8 Oſtheim— 50 Niederrosbach 2 28%[ Pohlgöns. Rockenberg 3 20% b) 4. Periode. N Wat fs r. Boönſtadt— 43%, Rockenberg 1728 Niederwöllſtadt— 8*¼ Butzbach 19 17 Steinfurth— 18 Obermörlen 1 Fauerbach I. 2 49 Aſſenbeim 5 28 Oberrosbach 6 22 Hochweiſel 1 49% Bruchenbrücken— 44 SOberwoliſtadt 27 Langenhain und Ziegenberg 1 32¾ Friedberg 5 50% Ilbenſtadt 39 Maibach— 3% Florſtadt 2 45 Kirchgöns 1 40% Münſter— 27 Melbach 4 45% Poblgöns 1467 Oppershofen 6 29% Niedermörlen 11 35% Staaden 2 5 Oſtheim— 17¼, Niederrosbach 3 4%. An Dieſel ben. Betreffend: Die Vertilgung der Feldmauſe. Nach uns gewordener Mittheilung zeigen ſich hin und wieder Feldmäuſe, was uns veranlaßt, Sie auf unſer Ausſchreiben vom 2. September 1854, Jutelligenzblatt Nr. 69, aufmerkſam zu machen, damit Sie die dorten zur Vertilgung empfohlenen Mittel in Anwendung bringen laſſen. Friedberg, am 31. März 1857. Müller. An Dieſelben. Betreffend: Die Vertilgung der Raupenneſter. Unter Bezug auf das Regulativ vom 26. Juli 1831, die Vertilgung der Raupenneſter betr., und den Art. 80 des Feldſtrafgeſetzes weiſen wir Sie an, bezüglich der Vertilgung der Raupenneſter alsbald das Erforderliche anzu— ordnen. Friedberg, am 31. März 1857. Müller. — 9 . ———— 0 ———ů— 108 An Dieſelben. Betreffend: Das Länden einer fremden männlichen Leiche in dem Niddafluß in der Gemarkung Okarben. 5 f 1 Am 30. März d. J., Nachmittags, wurde in der Nidda bei Okarben eine unbekannte männliche Leiche zwiſchen 30 und 40 Jahren mit braunen Haaren geländet. Dieſelbe konnte ſchon 3 Wochen und länger im Waſſer gelegen haben und war bereits die Verweſung ſo ſtark vorgeſchritten, daß eine nähere Beſchreibung des Leichnams, insbeſon⸗ dere der Farbe der Augen, nicht mehr möglich war. Die Leiche war bekleidet mit einer weißen leinenen Jacke, der⸗ gleichen Hoſen, blautuchener Weſte, einem blauen kattunenen Halstuche, weißem leinenen Hemde, weißen wollenen Strümpfen und ledernen Schuhen. und ein altes Zulegmeſſer. In der Weſtentaſche befand ſich ein an ein kleines Holz befeſtigtes Schlüſſelchen Sie haben baldige Nachforſchungen anzuſtellen und wenn der Aufgefundene ihren Gemeinden angehört, über die perſönlichen Verhältniſſe des Verſtorbenen und die Umſtände, unter denen der Tod erfolgt iſt, anher zu berichten. M Friedberg den 2. April 1857. ü ller. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Edictalladung. 1310] In dem von Lingelheimiſchen Debitweſen ſind ungefähr 1400 fl. als Maſſgerlös deponirt, ohne daß, da die hauptſächlichſten Acten ver⸗ loren gegangen ſind, die Bezugsberechtigten ermittelt werden konnten. Es werden darum alle diejenigen, welche Anſprüche daran bilden zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſoge⸗ wiß binnen 3 M o na een vom erſten Erſcheinen dieſer Bekanntmachung an, beim unterzeichneten Landgerichte an- und aus⸗ zuführen, als ſonſt der vorhandene Maſſeerlös als herrnloſes Gut dem Großherzoglichen Fis⸗ cus überwieſen werden ſoll. Hungen den 19. Februar 1857. Großherzogliches Landgericht Hungen. S naler, Langsdorf, Landrichter. Landgerichts⸗Aſſeſſor. Bekanntmachung. [5181 Montag den 6. April d. J. werden in dem bei Oberrosbach gelegenen Großherzog⸗ lichen Domanialwald Kellerberg der Ver⸗ ſteigerung an die Meiſtbietenden ausgeſetzt: ½ Stecken Eichen⸗Scheitholz, ½ Stecken Buchen⸗, 10% Stecken Birken⸗ u. Eichen„2 Stecken Nadel-, 3½ Stecken Linden⸗Prügelholz, / Stecken Buchen-, 10 Stecken Eichen⸗ u. Birken⸗, 22 Stecken Linden⸗Stockholz, 17,25 Wellen Buchen-, 31,34 Wellen Eichen⸗ u. Birken⸗, 1098 Wellen Linden⸗ u. Nadel⸗ Reiſerholz, 3 Wagen 6 Läſte Schlagabraumholz, 2 Eichenſtammabſchnitte zu Bau⸗ u. Werk⸗ holz von 11“ Durchmeſſer u. 25“ Länge, 1 Desgleichen Nadelholz, 5“ 30% 8 Desgleichen Birken von 6 ½ bis 8 ½““ und 10 bis 20“, 1 Eichen⸗, 1 Buchen- und 13 Nadelholzſtangen. Der Anfang der Verſteigerung um 8 Uhr. Oberrosbach den 27. März 1857. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bin gmann. Holzverſteigerung. [5221 Montag den 6. April l. J. werden im Diſtrikte„längs den Straßheimerhecken⸗ 1 Stecken Buchen⸗ 9„ Virken⸗ u. Scheitholz, 5%„ Weiden⸗ 8„Buchen- 7 16%„ Etcchen⸗. ite. Maß,, 12%„ Weiden⸗ holz, 10%„ Eichen- u. Birken⸗Stockholz, 17400 Buchen⸗ Reis 4300 Eichen⸗ u. Birken⸗ dann 1— 5 1725 Weiden⸗ wellen, endlich 6 Wagen 32 Läſte Allerleiholz an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Anfang und Zuſammenkunft Vormittags 9 Uhr an den Straßheimerhecken. Ockſtadt den 30. März 1857. Freih. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ockſtadt Dr ö ch Jagdverpachtung. [532] Folge eingetretener Umſtände wird die auf den 6. April, Morgens 10 Uhr, anbe⸗ raumte Verpachtung der ſtädtiſchen Feldjagden nicht abgehalten, und werden dieſelben Mitt⸗ woch den 8. April, Morgens um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe einer meiftbietenden Ver⸗ pachtung ausgeſetzt. Friedberg den 1. April 1857. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Güter ⸗Verſtei gerung. 1533] Montag den 6. April, Nachmittags um 3 Uhr, werden in Auftrag der Frau Heinrich Müller's Wittwe dahier nachbezeichnete Grund⸗ ſtücke in hieſigem Rathhauſe nochmals meiſt⸗ bietend verſteigert, als: Gemarkung Fauerbach II.: O.⸗N. Pag. Nr. Vrtl. Rth. 1 364 15 5 10% Acker zieht durch den Mainzerthorweg, gibt 1 fl. 57 kr. Tilgungs⸗ rente, iſt mit Korn beſät, Acker unter dem Ste⸗ terweg, gibt l fl. 8kr. Tilgungsrente, iſt mit Waizen beſät, 3 447 13 4 23½ Acker in der oberſten Elach, gibt 53 kr. Tilgungsrente, auf dem langen Rain, gibt 1 fl. 36 kr. Til⸗ gungsrente, 2. 484 31 3 25 0 5 519 14 3 27½ obig dem Höllwaſen, gibt 1 fl. 9 kr. Til⸗ gungsrente. Friedberg den 1. April 1857. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Be n dee r. Landwirthſchaftliches. Wenn auch der Stand der Winterſaat in der Wet— folgen werden. falls an der mehrerwähnten Plage leiden, baldigſt nach Ein Landwirth. terau bis jetzt im Allgemeinen ein recht guter zu nennen war, ſo iſt doch die Ausſicht auf eine gute Ernte in der letzten Zeit ſehr getrübt, indem die Feldmäuſe, welche ſich in großer Menge wieder zeigen, bereits einen unend⸗ lich großen Schaden verurſacht haben, ſo daß, wenn nicht ungeſäumt zur Vertilgung derſelben die geeigneten Maß⸗ regeln ergriffen werden, reſp. zur Vergiftung derſelben geſchritten wird, den Landwirth für dieſes Jahr ein ſehr großer Nachtheil bedroht.— Als das zweckmäßigſte Vertilgungs⸗ mittel der Feldmäuſe hat ſich bis jetzt das Phosphorgift, welches, weun ich nicht irre im Jahre 1842 zuerſt von Hrn. Apotheker Wahl in Friedberg in hieſiger Gegend in Anwendung gebracht wurde— bewährt und kann man von dieſem Gift ſtets eine ſichere Wirkung erwarten, wenn daſſelbe vorſchriftsmäßig angeordnet und die Ver— giftung ſelbſt unter Auſſicht der betreffenden Ortsvor— ſtände vorgenommen wird. In verſchiedenen Gemeinden ſoll bereits die Vergiftung angeordnet worden ſein und läßt es ſich erwarten, daß auch diejenigen, welche gleich— f Verſchiedenes. Das Alter der Schminke. Die Sitte, ſich zu ſchminken, iſt ſehr alt. Schon Hiob's Töchter bedienten ſich der Schminke, welche aus Spießglas bereitet war, und als der König Jehu die Prinzeſſin Iſebel mit geſchmink⸗ tem Geſichte in ihrem Fenſter ſah, ließ er ſie aus dem⸗ ſelben herabſtürzen(2. Buch der Könige 9, 30). Seit den älteſten Zeiten ſchminken ſich die morgen⸗ ländiſchen Schönen, beſonders die Augen. Große ſchwarze Augen galten bei ihnen von jeher für eine Schönheit, und um ihnen das Anſehen eines großen Umfanges zu geben, färbten ſie ſich die Augenwimpern rings herum mit einer Schminke, welche in einer Miſchung von Spießglas und Galläpfeln beſtand. Die Alten kannten auch noch andere Mittel, die Schönheit des Geſichts zu erhöhen, z. B. Kreide, Bohnenmehl, Honig, Safran u. ſ. w. Den alten Griechen war die Schminke ſchon im heroiſchen Zeitalter bekannt. —— ͤ——̃ä— 1475] N Lagers Aer. Ui we wopuhaff einer den mitzumw dieſes! — e 15165) Erbſfadt, zum Güte hat beant nochmals Dueſem ſämmtliche den 17. zum Güter Nuchtheile ſluſſe der lend werd Winde 109 1534] Die ſeit einer Reihe von Jahren wegen der Vorzüglichkeit ihrer Leiſtungen rühmlichſt bekannte und einer ausgedehnten Kundſchaft ſich erfreuende Heilbronner Bleiche bei Wimpfen am Neckar, wird mit Beginn der beſſeren Jahreszeit wieder eröffnet; alle Arten der Linnen- weberei werden ganz weiß und ſehr ſchön, ohne künſtliche Mittel gebleicht die Elle zu 3 kr., gemangt 10 Ellen zu 3 kr. Die Koſten für Hin- und Rückſendung ſind hierbei mit inbegriffen und werden, gleichwie bisher, ſo auch fernerhin Beſtellungen angenommen und beſtens beſorgt. Friedberg im April 1857. Eduard Ruths, zum neuen Dielhof. Jun der Anzeige 421 in Nr. 22 wolle man Carl Luck u. Comp. in Carl Link u. Comp. berichtigen. [5381] Diejenigen Eltern, welche für ihre Kin— der Unterricht durch Seminariſten wünſchen, werden erſucht, dies mündlich oder ſchriftlich bei dem Unterze ſchneten auszuſprechen. Friedberg den 2. April 1857. Großherzogliche Direction des Schullehrer— Seminars Curtman. Bekanntmachung. 1539] Wegen meines bevorſtehenden Abzugs von hier kommen künftigen Dienſtag den 7 April, und die beiden darauf folgenden Tage nachſtehende Gegenſtände gegen gleich baare Zahlung dahier zu einer öffentlichen Verſtei— gerung, als: Dienſtag, den 7. April 4 Pferde, 3 Paar Zugochſen, 4 trächtige Eliſe Hanau geb. Simon in Friedberg (neben dem Hotel Trapp) 1535 empfiehlt für bevorſtehende Saiſon eine reiche Auswahl in Strohhüten, Bändern, Stickereien, Blumen:, franzoͤſiſchen Glaeéhandſchuhen und allen in dies Fach einſchlagenden Artikeln zu billigen Preiſen. . Verkauf von Spiegeln und zurückgeſetzten Porzellanwaaren. 1475] Wegen Gründung eines Fabrik-Geſchäftes gebe ich einen Theil meines Kühe, 9 Stiere, 6 Rinder, 3 junge Faſeloch— ſen, 4 Oekonomiewagen mit Zugehör, wor— unter zwei mit eiſernen Achſen, 1 einſpänni⸗ ges leichtes Wägelchen, 1 Chaiſe, 2 Schlitten, 1 Schäferhütte mit Zinkdach und 18 Pferch— horden, 10 vollſtändige gewöhnliche Acker— pflüge, 5 Ruchadlow'ſche, 1 Flander'ſcher,! drei ſchäriger und mehrere Kartoffelpflüge, 6 Eg— gen, 2 Ackerwalzen, wovon die eine noch ganz neu, und( ſteinerne Kelter mit Mahlſtein und Trog. Mittwoch, den 8. April 2 Fegmühlen, 2 Pfuhlfäſſer, 3 Pfuhlpum⸗ Lagers auf und ſind beſagte Gegenſtände billig gegen Baarzahlung zu haben. L. Goldmann jun. Engros⸗Lager 15071 in Packtuch, Schocktuch, Canevas, Schechter, Segeltuch, pen, 1 vierſpänniges Pferdegeſchirr, 1 zwei— und 1 einſpänniges Pferdegeſchirr, 1 Chaiſen⸗ geſchirr, 2 Reitſättel, ca. 40 Stück Vieh⸗ ſo⸗ wie eine Quantität Spann-, Bind⸗ u. Hemm⸗ ketten, ca. 40 Siebe, 20 Senſen, 5 Haferreffe, 2 Miſtbeetgeſtelle, jedes mit vier großen Fen— ſtern, ſowie Schippen, Spaten, Hacken, Ga— beln, Rechen u. ſ. w. Donnerſtag, den 9. April verſchiedene Haus- und Küchengeräthſchaften, als: Tiſche, Bänke, Stühle, Kommoden, 2 Klei— Sack⸗ und Hopfenzwilch, rohen Neſſeln, Frucht- und Mehlſäcken bei Ferd. Eulenſtein gr. Sandgaſſe 25 in Frankfurt a. M. Aerzte, Notare, Lehrer, Angeſtellte und Private, 13931 welche in Württemberg, Baden, Großherz. Heſſen, der Schweiz wohnhaft, geneigt ſind, gegen lohnende Renumeration für die Ausbreitung einer der ſo nützlichen Lebeus-Verſicherungs-Anſtalten offiziell oder Sub rosa mitzuwirken, belieben ihre Adreſſe franco unter Nr. 9937 an die Expedition dieſes Blattes gelangen zu laſſen. Zur Beachtung. [536] Wegen Aufgabe meines Geſchäfts und Ueberzug fordere ich alle Diejenigen hiermit gütlich auf, welche noch Zahlungen an mich zu leiſten haben, ſolches längſteus bis zum 1. Mai d. J. zu entrichten, anſonſten ich ge— richtlich einſchreiten müßte. S. G. Simon jun, Modehandlung. [537] Bei der Friedberger Bergbaugeſellſchaft können mebrere Bergleute und Magazins-— arbeiter gegen angemeſſenen Lohn dauernde Beſchäftigung finden. Bekanntmachung. 1515] Der Schreiner Friedrich Empter von Erbſtadt, deſſen Gläubiger auf den 20. d. M. zum Güteverſuche vorgeladen worden waren, hat beantragt, dieſelben zu gleichem Zwecke nochmals vorzuladen. Dieſem Antrage entſprechend, werden deſſen ſämmtliche Gläubiger öffentlich vorgeladen: den 17. April d. J., Vormittags 10 Uhr, zum Güteverſuche bereit hier zu erſcheinen, beim Nachtheile, daß die nicht Erſcheinenden dem Be— ſchluſſe der Mehrzahl der Erſcheinenden beitre— tend werden angeſehen werden. Windecken den 24. März 1857. Kurf. Heſſ. Juſtizamt Theiß. 1 derſchränke, Bettſtellen, 1 Küchenſchrank, 3 kupferne ſowie mehrere gußeiſerne Krop— pen, 8 div. Bütten, Zuber, Eimer u. ſ. w., ferner 40 bis 45 Stück Fäſſer, von/ Ohm bis zu 4 Ohm haltend, 2 gußeiſerne Oefen, eine Quantität Bohlen, zubereitetes Werkholz, für Wagner geeignet, ſowie verſchiedenes Brennholz und ca. 1000 Stück junge ver⸗ edelte Obſtbäume aus der Baumſchule. Man ladet hierzu Steigliebhaber unter dem Anfügen ein, daß die Verſteigerung an jedem der genannten Tage Morgens 9 Uhr und zwar unter der von mir erbetenen gericht⸗ lichen Mitwirkung beginnt. Häuſerhof, den 30. März 1857. L. Gärth. 9 0 0 0 fl. [540] liegen auszuleihen bei Baruch Hecht. Todesanzeige und Dankſagung. 1541] Indem wir auswärtigen Freun⸗ den und Bekannten die ſchmerzliche Mittheilung machen, daß unſer gelieb— ter Vater, Schwiegervater und Bru— der Jakob Bechſtein 1. am 29. dieſes in ſeinem 76. Lebens— jahre in ein beſſeres Leben abgerufen wurde, fühlen wir uns verpflichtet, allen denjenigen, welche den Verbli— chenen zu ſeiner Ruheſtätte begleiteten, unſern herzlichen Dank auszuſprechen und bitten um ſtille Theilnahme. Friedberg, den 31. März 1857. Die Hinterbliebenen. 110 Soolbad Nauheim. 5 Faison von 1857. Eröffnung des Kurſaals Sonmtag den 5. April. Gyps Alle Sorten Fruchtſäcke 1506] ſind leihweiſe à 1½ kr. per Sack von je 7 Tagen zu erhalten in der Sackleih⸗Auſtalt von Dav. Grödel in Frankfurt(Bornheimergaſſe). N Beſtellungen können bei Herrn Gebr. Grödel gemacht werden. Gerson Schulhof in Friedberg, nächſt der Burg, dem Predigerſeminar gegenüber, 543] zeigt hiermit höflichſt an, daß er aus den Fabriken und der Meſſe eine ſehr große Auswahl in Tuchen, Bookskin und Weſtenſtoffen, die neueſten Stoffe für Damenkleider, eine ſehr reiche Auswahl von Sonnen- und Regenſchirmen, ſowie Shawls, Filz⸗, Stroh⸗ und Seidenhüte, Shlips ꝛce. ꝛc. ö erhalten, welche zu feſtgeſetzten Preiſen beſtens empfehle. bei Eduard Ruths zu Friedberg. 1370] Im neuen Dielhof am Uſerthor Auf Oſter n 503) mehrere Sorten Rheinwein und Wein⸗ eſſig billig bei Frievderg. Salomon Schwab. Zu vermiethen. 545] Die Hälfte des oberen Stockes meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann bis im Juni bezogen werden. Fr. Netz. Cine Gans 571] iſt am 27. März dem Gärtner Barbe in Naubeim zugelaufen. Der Eigenthümer kann dieſelbe abholen. 1128] In der C. J. Edler'ſchen Buchhandlung in Hanau iſt erſchienen und in C. Binder⸗ nagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben. Der Kleine Engländer oder die Kunſt die engliſche Sprache ohne Lehrer auf eine leichte und ganz faßliche Art in einigen Tagen, ſelbſt ohne vorher ein Wort davon zu verſtehen, richtig ſprechen zu lernen. Ein Hülfsbuch für Auswanderer und diejenigen, welche ſchnell engliſch lernen wollen. Herausgegeben von Prof. Dr. A. F. Grün. Achte vermehrte Auflage. Preis 18 kr. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 1. April 1857. Pifſolen f fl. 9 41½-42¼ Friedrichsd'oer„ 9 57-58 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 47 ¼--¼.8 Rand⸗Ducaten. 0„ 5 33½-— 34A F. Steinhäuser, Gold-& Silberarbeiter in Friedberg (auf dem Markt), empfiehlt ſein Lager der modernſten Gold⸗, Silber⸗ und Bronzewaaren zu den billigſten Preiſen. Beſtellungen und Reparaturen werden ſchnell und dauerhaft ausge⸗ führt; auch werden Haarflechtereien zu Uhrketten, Fingerringen, Arm⸗ bändern ꝛc. ꝛc. in ſchönen Muſtern beſtens beſorgt. 20 Franck,,„ 9 19½—20½ Engliſche Soverains„11 42-46 Preußiſche Thal Preußiſche Caſſenſcheine„ 1 45/8 5 Fres ⸗ Thalenx?„ 220-- Kirchliche Anzeigen. Sonntag Palmarum den 5. April. Buß⸗ und Bettag. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Seel. SGSottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Vierheller. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Herr Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Hr. Candidat Degen. Pereins⸗-Frachtbriefe nach dem neueſten Reglement der deutſchen Eiſeubahn⸗Verwaltungen ſind zu den Preiſeu: 1000 Stück zu fl. 4. 30, 100 Stück zu 28 kr., 50 Stück zu 18 kr., 25 Stück zu 9 kr., zu haben in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schunpff. (Hierzu Beiblatt Nr. 14 nebſt einer Beilage.) Minifter höchſter d. J. an des Zoll ſchlag J Dorne 1897/30 mein Gehalt . gemein. Frirdbel haben Schwar, bei dem Inſpectt ſtelle zu ſür; die (Praͤſen und des fathol. richts⸗A Luthe Verfal deutſch freulic eingeſ Gene von natio nach meint fl. 57 Geme Geme 500 fl. 4 Lieber ſeit! Worr