Friedberger Jutelligenzblatt. Erſcheint wo⸗ 1 2 72 Elnrückungsge⸗ 1 f. 2 f 8 0 ſſ. 5 Fe g. Fa Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, a e tag. Preis jährl. oder deren Raum . 1. 12 kr.; durch gen Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ze H R 30 Nr. mmen 7 kr I. Freitag, den 2. Januar. a 1837. Einladung zum Abonnement. Mi. dem 1. Januar hat ein neues Abonnement auf das„Friedberger Intelligenzblatt“ begonnen. Daſſelbe ecſcheint wie ſeither wöchentlich zweimal und zwar Dienſtag und Freitag. Der Abonnementspreis, welcher ſtets bei der Be— ſtellung zu entrichten iſt, beträgt für das ganze Jahr bei der Erpedition fl. 1. 12 kr., bei den Poſtämtern in dem Fürſtl. Thurn und Taxis'ſchen Verwaltungsbezirke fl. 1. 30 kr. Den verehrl. Abonnenten, welche das Blatt direct von uns beziehen, werden wir daſſelbe, wenn nicht eine ausdrückliche Abbeſtellung erfolgt, auch für das neue Jahr zuſenden; für die durch die Poſt bezogenen Exemplare bitten wir jedoch das Abonnement zeitig erneuern zu wollen. Unſer Blatt enthält die amtlichen Erlaſſe der Staats- und Localbehoͤrden, den Inhalt der Großherzoglichen Re— gierungsblätter in kurzer Zuſammenſtellung, wöchentlich die amtliche Veröffentlichung der Polizeitaxe für den Kreis Friedberg, den Kirchenbuchs-Auszug der Stadt Friedberg, eine Zuſammenſtellung der Fruchtpreiſe von den frequenteſten benachbarten Märkten, und widmet einen anſehnlichen Theil ſeines Raumes belehrenden und gemeinnützigen Aufſätzen und kleineren Mittheilungen. Das wöchentlich einmal beigegebene Beiblatt bringt Novellen, Erzählungen, Gedichte, Miscellen u. ſ. w. Mit Dank werden ſtets zur Aufnahme geeignete Beiträge angenommen; für größere Artikel von allgemeinem Intereſſe entrichten wir gerne ein entſprechendes Honorar. Als Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg wird das„Friedberger Intelligenzblatt“ von ſämmtlichen Staats- und Gemein de-Behörden des Kreiſes gehalten und iſt vorzugsweiſe zur Aufnahme aller zur Publication geeigneten Veröffentlichungen derſelben beſtimmt. Es gelangen durch dasſelbe Anzeigen der verſchiedenſten Art zu weiter und zweckmäßigſter Verbreitung und werden ſowohl Veröffentlichungen von Behörden, wie Verſteigerungs⸗ und Verpachtungs⸗ Anzeigen, Bekanntmachungen von Arbeitsvergebungen und Lieferungen, Vorladungen ꝛc. ꝛc., als auch Geſchäfts⸗ Empfehlungen, Offerten, Geſuche und ſonſtige Anzeigen von Privaten von dem erwünſchten günſtigen Erfolge begleitet ſein, da das Blatt, von jedem Geſchäftsmanne geleſen, bei den wohlhabenden Bewohnern der Wetterau faſt in jeder Behauſung einheimiſch iſt und ſich ferner eines weiteren bedeutenden Leſerkreiſes in den übrigen Bezirken der Provinz Oberheſſen und den benachbarten Kurfürſtlich Heſſiſchen und Herzoglich Naſſauiſchen Landestheilen erfreut. Wir konnen unſer Blatt zu Veröffentlichungen um ſo mehr empfehlen, da die Einrückungsgebühren bei der großen Verbreitung des Blattes äußerſt billig ſind; für die geſpaltene Petitzeile oder deren Raum werden nur 2 kr., für die beiden erſten zuſammen jedoch 7 kr. berechnet. Friedberg. Die Expedition des Friedberger Intelligenzblattes. (C. Gindernagel's Buchhandlung.) Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Muſterung für 1857. Sie haben alsbald in Ihren Bürgermeiſtereien zur offentlichen Kenntniß zu bringen, daß die Haupt-⸗Bezirksliſte des Kreiſes Friedberg vom 3. k. M. an 14 Tage lang auf unſerem Büreau offen liege. Friedberg am 30. Dezember 1856. In Verhinderung des Kreisraths: de Beauclair, Kreisaſſeſſor. Nn, e e n. Betreffend: Die Beitreibung der Communalintraden in den Gemeinden des Kreiſes Friedberg. Unter Hinweiſung auf unſer Ausſchreiben vom 26. Auguſt 1852, Amtsblatt Nr. 2 von 1852 und 25. März 1854, Amtsblatt Nr. 7 von 1854, bemerken wir Ihnen zur Nachachtung und Bedeutung der Gemeindeeinnehmer Ihrer resp. Bürgermeiſtereigemeinden, daß, da die gemeinheitlichen Schuldigkeiten für 1856 faſt überall den 11. November 1. J. abzuführen ſind, die hierauf Bezug habenden Pfandbefehle bis zum 15. k. M. hierorts vorzulegen ſind, oder bei uns anzuzeigen iſt, daß ſich keinerlei gemeinheitliche Rückſtände mehr vorfinden, widrigenfalls die Pfandbefehle, resp. Be⸗ richte, auf Ihre oder der betreffenden Gemeindeeinnehmer Koſten werden abgeholt werden. Friedberg am 30. Dezember 1856. In Verhinderung des Kreisraths: de Beaucla ir, Kreisaſſeſſor. 2 Bekanntmachung. * Die Hebregiſter über die Hundeſteuern des Jahres 1857 werden nach Ablauf Dezember gefertigt und können allenfallſige Ab- und Zugänge noch gewahrt werden. Jeder, welcher den aufgegebenen Beſitz eines Hundes verſchweigt, iſt zur Fortentrichtung der Hundeſteuer verbunden, und per die ſchuldige Anzeige eines Hundes unterläßt, verfällt in die geſetzliche Strafe. Die Hebregiſter der directen Steuern ſind für die erſten ſechs Monate des Jahres 1857 für executoriſch erkannt und liegen bei den betreffenden Bürgermeiſtereien zu Jedermanns Einſicht offen. Alle Steuern, indirecte Auflagen und andere fiscaliſchen zur Steuerkaſſe fließenden Gelder von Pflichtigen aus Gemarkungen innerhalb des Diſtricts-Einnehmereibezirks können ſtets zuſammen, die direkten Steuern jedoch nur fuͤr's 1. Semeſter k. J. vorausbezahlt werden. Die Bewohner Friedbergs werden beſonders eingeladen in den erſten zehn Tagen eines jeden Monats an den gewöhnlichen Zahltagen, Dienſtag und Donnerſtag, ſich zur Zahlung einzufinden. Friedberg am 27. Dezember 1856. Großherzogliche Diſtrikts-Einnehmerei Friedberg Bit ich Auszug aus dem Groftherzoglichen Negierungsblatt Nr. 40 vom 27. Nov. enthält: 1. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums des Innern vom 24 Nov., welche nachträglich bemerkt, daß unter die zu Abgeordneten der Städte und Wahlbezirke vermöge ihrer Steuerverpflichtung, Gehalte und Penſionen wählbaren Staatsbürger, welche die Bekanntmachung vom 31. Okt. d. J. anführt, auch Frhr. Adalbert von Nordeck zur Rabenau zu Friedelhauſen gehört.— II. Er- gebniſſe der Verwaltung der allg. geiſtl. Wittwenkaffe von 1854.— III. Erhebung einer nachträglichen Umlage von 220 fl. behufs der Ver tilgung der Feldmäuſe in Dorndürkheim für 1856.— IV. Ermächti⸗ gung zur Annahme eines fremden Ordens: am 11. Nov. dem Advo⸗ katen bei der kſ. k. öſterreichiſchen und k. würtemb. Geſandtſchaft in Paris, Levita aus Mainz für die ihm von Sr. M. dem Könige von Württemberg verliehene goldene Medaille für Verdienſt und das Band des k. württemb. Ordens der Krone.— V. Dienſtnachrichten: am 6. Nov, wurde dem Schulvicar Tempel zu Dittelsheim die 2. evang., Schul— ſtelle daſelbſt,— am 8. dem evang. Pfarrer Schweisgut zu Buſenborn die ebang. Pfarrſtelle zu Burkhards, und dem Schulvicar Witzel zu Frieſenheim, die kath. Schulſtelle daſ. übertragen.— VI. Geſtorben: 9. Juli Landgerichtsdiener Reuter zu Seligenſtandt, 24. Okt. Land- richter Strecker zu Offenbach, 4. Nov. penſ. Geh. Ober forſtrath Zam⸗ miner zu Darmſtadt. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Oeffentliche Aufforderung. [1921] Nachfolgende Liegenſchaften find ver⸗ theilt oder veräußert worden: I. Gemarkung Griedel: Eingetragen auf den Namen des Heinrich Viſſel in Griedel 10,18 Klftr. Hofraithe an Friedrich Klein und 106 Item, deren Verzeichniß in der Landgerichts-Regiſtratur offen liegt. II. Gemarkung Niederweiſel: Eingetragen auf den Namen des Johann Georg Klippel in Niederweiſel: 536/24 15%[◻IKlafter Wieſe im Obergrund, 1289/3 17„ u. 463/11[◻lftr. im Müblenfeld, 195/16 u. 17 15%[lf und 22½ Kli. im Altenwegsfeld. 2/7 96[◻Klftr. im Rödelbacherfeld. III. Gemarkung Steinfurt: Eingetragen auf Konrad Hubers, erſtens Erben in Steinfurl: 13/77 160 Rth. Hofraithe und 135/77 60 Ruthen Garten bei der Hofraithe und ſoll die Anſchlags ſumme mit 2900 fl. längſt bezahlt ſein. 340/20 39 Rth. Acker im Melbacherfeld. IV. Gemarkung Rockenberg: Eingetragen auf den verlebten Heinrich Fröh— lich und von ſeiner Wittwe verkauft: Fl. 1 Nr. 234 29[◻IKlftr. Hofraithe nebſt „ 1„ 235 53„ Garten dabei, ſodann die Grundſtücke Fl. V Nr. 273, IX 466, XI 303 und XV 273. Auch ſteht ein auf dieſen Liegenſchaften haf— tender Hypotheken-Eintrag vom 20. Ja- nuar 1837 über 150 fl. Darlehen bei dem Mathildenftift Friedberg noch offen, ſoll aber erloſchen ſein, da das Kapital nach beigebrach— ter Beſcheinigung abgetragen iſt. Das Eigenthum dieſer Liegenſchaften kann urkundlich nicht nachgewieſen werden. Auf An- ſtehen der jetzigen Inhaber ergeht daher dieſe Aufforderung, etwaige Anſprüche an das Eigen thum, insbeſondere auch ad III an die ange⸗ gebene Anſchlagsſumme oder die ad IV ange- führte Schuld- und Pfandverſchreibung binnen einer zerſtörlichen Friſt von „WM dahier geltend zu machen und zwar ſogewiß, als ſonfſt die Beſtätigung der nachgeſuchten Theil— zettel und Kaufbriefe verfügt, der Eintrag im Mutationsverzeichniß und zwar ad III unbe⸗ ſchränkt vollzogen, und auch der noch offen ſtehende Pfandeintrag gelöſcht werden wird. Butzbach den 13. Dezember 1856. eee Landgericht Butzbach Ebel. Edi e taff ad ien g. 11943] Nachdem Landgräfliche Landesregierung das Concursverfahren über das Vermögen des hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Louis Trinkmann erkannt hat, ſo werden alle dieje— Das ECertiſieaten- oder Promeſſen⸗Spiel. (Dorfzeitung.) Wenn ſchon das Lotterieſpiel im Allgemeinen be— denklich und gefährlich iſt, dann ſteht's um das Certifi— catenſpiel noch viel ſchlimmer. Die Certificate werden nicht von Regierungen, ſondern von Privatperſonen ausgegeben und an Leute zu bringen geſucht, die mit den Spielarten wenig oder nicht bekannt ſind, namentlich an Bauern, Müller, Oeconomen, Landgeiſtliche ꝛc. Die Adreſſen werden den Adreßbüchern„Zeitungs annoncen u. dergl. entnommen, ſowie durch Geſchäftsreiſende, Soldaten ꝛc. aufgetrieben, welch' letztere nicht ſelten für ein paar Groſchen ihre ganze Heimathsbekanntſchaft in die Hände der Verkäufer liefern. Für die am 30. November ſtattgehabte Serien— ziehung der badiſchen Anlehenslotterie waren vielleicht über 12 Mill. Certificate, à 2 Thlr. ausgegeben. Wenn man nun bedenkt, daß dieß jährlich vier Mal geſchieht und daß dieß Alles ſchon 12 Jahre hindurch geſchehen iſt, ſo weiß man wahrhaftig nicht, worüber man eigentlich ſtaunen ſoll, ob über die Ausſteller der Certificate, über die Abnehmer, oder ob über die Behörden! Zum Erbar— men iſt's, wie oberflächlich Viele leſen; denn in den Certifi— caten ſteht ganz deutlich:„Inhaber dieſes Certificats erhält, falls bei der am ſtattfindenden Serienziehung ſeine Nummer herauskommt, eine Originalobligation,“ d. h. eine beliebige Obligation und weiter nichts. Und doch beißen ſelbſt Schulmeiſter, Geiſtliche, ja Kaufleute und Banquiers den Köder an. Was in den Certificaten, den beigefügten Plänen, Erklärungen und Erläuterungen noch mehr ſteht, iſt von keinem Belang; denn mit den Certiſfi— caten ſteht keine Regierung, kein Haus Rothſchild, keine Schuldentilgungskaſſe und natürlich auch kein Gewinn in Beziehung. Hier der wahre Sachverhalt der Certificate. Zur Erörterung diene das badiſche Anlehen von 14 Millionen Gulden. Dasſelbe iſt eingetheilt in 8000 Serien von zu— ſammen 400,000 Obligationen à 35 fl. Bei der am 30. Nov. ſtattgehabten Serienziehung wurden 20 Serien gezogen. Jede Serie beſtimmt 50 Looſe, welche Ende December aus— geſpielt werden. Mit dieſen Looſen haben die Certificate durchaus nichts zu thun; denn die Certificate ſind auf die Seriennummern ausgeſtellt, nicht auf die Looſennummern. Und dieß erklärt hinlänglich die Naivetät der Käufer. Oft kommt von einem Certificatenverkäufer keine einzige Serie 7395 170 verkauf urkucd! Grunde ſogewiß geſuchte auch de vetfüͤgt 55 Bu! 3 nigen, welche, Anſprüche und 9 an N 5 1 p eee e Braunkohlenverkauf.* ſes von der Maſſe, im Termin Freitag den 16. Januar 1857, Vormittags 9 Uhr, bei unterfertigter Stelle entweder in Perſon oder durch gehörig zu bevollmächtigende Stell vertreter anzumelden und auszuführen. a Der Präcluſivbeſcheid wird übrigens nur auf der Amtsſtube eröffnet. Homburg den 6. Dezember 1856. Landgräflich Heſſiſches Juſtizamt für den Centner— [1] Mit dem 1. Januar 1857 beginnt für den Braunkohlen-Bezug auf der Fürſtlichen Braun— koblen-Grube Weckesbeim unter den bekannten Bedingungen eine neue Creditperiode, welche mit dem Ausverkauf der noch vorräthigen Kohlenklötze mit einer Zahlungsfriſt bis Ende September 1857 endigt. Der Preis der Kohlenklötze aus dem Schoppen beträgt 1 kr. und vom Haufen 100 kr— Grube Weckesheim, den 27. Dezember 1856. Fürſtliche Bergverwaltung des Reviers Hungen F. Storch. Stäubeſandt. Oeffentliche Aufforderung. [1944] Friedrich Wagner von Bergen hat die nachbenannten, in der Gemarkung von Fauerbach 1 gelegenen, von ſeinem Vater, dem verlebten Konrad Wagner J. ererbten und auf deſſen Namen noch eingetragenen Grund— ſtücke: 222/24; 23/7; 583/135; 1662/22; 1675/9; 1752/2; 1754/3a; 1884/0; 2090/13 254/52 verkauft, iſt aber außer Stand das Eigenthum urkundlich nachzuweiſen. Anſprüche an dieſe Grundſtücke ſind deßbalb binnen einer Friſt von 2 Monaten ſogewiß dahier anzumelden, als ſonſt die nach— geſuchte Beſtätigung der Kaufbriefe ertheilt und auch der Eintrag in das Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Butzbach den 15. Dezember 1856. Großberzogliches Landgericht Butzbach Ebel gewiſſer binnen fügt wird. Bekanntmachung. [2] Da die Verſteigerung über das Reinigen 5 5 der Straßen für 1857 Main⸗Weſer⸗Eiſenbahn. und 4. Abtheilung nicht genehmigt wurde, ſo wird Montag den 5. Januar 1857, Morgens um 10 Ubr, das Reinigen der drei Abtheilungen auf einen Zeitraum von drei Jahren nochmals an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 31. Dezember 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg[6] Mit Bezug auf die Bekanntmachung der Section Gießen. 11967! Montag den 5. Januar k. J., des Vormittags um 9 Uhr, ſollen auf dem See— tionsbüreau die nachbenannten an dem Stations— gebäude dabier erforderlichen Arbeiten durch ffentiie don g. [4965] Die in hieſiger Stadt belegene im 4] Die geſtrige Holzverſteigerung hat die Ge— Flurbuch auf den Namen des Johann Georg nehmigung erhalten, und iſt der erſte Fahrtas Ritzel eingetragene Hofraithe 1 241, woran f das Eigenthum urkundlich nicht nachgewieſen werden kann, ſoll veräußert werden, und wer— den diejenigen, welche Eigenthumsanſprüche zu haben vermeinen, aufgefordert, ſolche um ſo T Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Ockſtadt 6 Wochen bei unterzeichneter Stelle als ſonſt die Veräußerung gerichtlich beſtätigt 151 und der Eintrag im Mutationsverzeichniß ver.. Friedberg den 8. Dezember 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg A v. Preuſchen, Landgerichts-Aſſeſſor. und zwar der 2., 3 Bekanntmachung. auf Donnerstag den 8. Januar 1857 feſtgeſetzt. Ockſtadt den 30. Dezember 1856. r geltend zu machen, Holzverſtei gerung. Montag den 12. Januar 1857, Mor⸗ gens 10 Uhr anfangend, werden im hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Pfuhl Lit. p, 23,750 Stück Kiefern⸗Wellen öffentlich verſteigert. [Wehrheim, den 27. Dec. 1856. Der Bürgermeiſter J qa est Alter Jamaica⸗Num! 11954] Arac de Batavia und feinſte Punſch⸗ eſſenzen bei Wilhelm Fertſch. Ein Wunſch. 1 Pächter und Oekonomen, die Erböhung der öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben Be werden: 2 8 Glaſerarbeit, veranſchlagt zu 343 fl. 52 kr. Faſelochs ⸗Verſteigerung. — Milchpreiſe betreffend, dürfte ſehr zu wünſchen ſein, daß die Milch, welche ſeit einigen Jahren Schloſſerarbeit,* 1 207„12[3] Dienſtag den 6. Januar k. J., Vormit⸗ zum allgemeinen Handelsartikel in hiefiger Stadt Weißbinderarbeit,„. 282 tags um 10 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde geworden iſt, für die Folge auch der polizei— und find die Zeichnungen und Accordsbedingun⸗ gehörender 4 Jahre gen hierüber zur Einſicht offen gelegt. f Gießen den 27. Dezember 1856. Der Großberzogliche Sections ingenieur der Section Gießen kauft werden. alter Faſelochs, welcher für junges Vieh zu ſchwer geworden iſt, ver— lichen Aufſicht reſp. Viſitation mittelſt einer Milchwaage, gleich wie in anderen Städten, unterworfen würde und daß jeder Contra— Burggräfenrod am 26. Dezember 1856. venient neben dem Verluſte der getauften Milch Großherzogliche Bürgermeiſterei Burggräfenrod auch einer angemeſſenen Strafe gewärtig ſein Elicke meyer. Moſcheroſch. müßte. heraus. Geſchieht es aber wirklich einmal, dann erhält der Käufer vielleicht— vielleicht ein, aber beliebiges 35⸗fl.⸗Loos, das er ſich jeden Augenblick kaufen kann, ohne daß er nöthig hätte, allvierteljährlich 8 Thaler(es werden nämlich in der Regel wenigſtens 4 Certificate genommen) zum Fenſter hinauszuwerfen. Er kann auch im beſten Fall nur ein beliebiges Loos erhalten, weil der Verkäufer die in den Serien herauskommenden Looſe gar nicht haben kann; er müßte ja ſonſt alle 400,000 Looſe haben. Auch würde er keins davon verſchaffen können; denn wer wollte denn ein ſolches hergeben? Und wenn er ſelber eins be— ſäße, ſo würde er es ſchön für ſich behalten, und Jedem, der es ihm mit vermeintlichem Anſpruch abverlangte, den Rücken kehren und ſagen: Guten Morgen, mein Beſter, leſen Sie doch gefälligſt einmal ein Certificat erſt ordent— lich durch,— da werden Sie finden, daß Sie bei mir nichts zu holen haben— J. Quartal 1857. 12. Januar: gegen Heinrich Will's Ehefrau von Kaulſtoß, wegen Diebſtahls; Verth. Adv. Dr. Buff. 13. Januar: gegen Jacob Bilſing und Conſorten von Bettenhorn, wegen Diebſtahls; Verth. Adv. Roſen— ö thal und Hensler. 14. Januar: gegen Jobannes Heller von Echzell, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg. Verth. Adv. Dr. Muhl. 15. Januar, Vormittags 9 Ubr: gegen Peter Wilhelm von Belters— beim, wegen Schriftfälſchung, Betrugs und Unterſchlagung; Vertheidiger Dr. Schüler. Vormitt. 11 Uhr: gegen Johannes Dick von Meiches, wegen Schriftfälſchung; Verth. Adv. Hensler. Nachmitt. 3 Uhr: gegen Valentin Gerb von Üdenhauſen, wegen Gewalttbätigkeit; Verth. Adv. Dr. Muhl. 16. Januar, Vormitt. 9 Uhr: gegen Heinrich Balſer von Herchen— bain, wegen Schriftfälſchung; Verth. Adv. Dr. Buff Vorm. 11 Ubr: gegen Johannes Bajus von Hirzenhain, wegen Diebſtahls u. Schriftfälſchung; Verth. Adv. Kaufmann. 17. Januar, Vormitt. 9 Übr: gegen Johann Jacob Ploch, Georg Enders und Johs. Enders von Alsfeld, wegen Eigenthumsbeſchädigung und Widerſetzung, Verth. Adv. Roſenberg. Drei Schauſpiele für Kinder- und Puppen⸗ theater geeignet, nach ſchönen Kindergeſchich— ten bearbeitet und der lieben Jugend gewid⸗ met von Mathilde Treffz. Preis 24 kr. Die durch eine frühere Weihnachtsgabe, den„Berggeiſt,“ bereits bekannte Verf, bietet hier für Kinder- und Puppentheater drei gefällige Schauſpiele:„Wer auf ſeinen Gott vertraut, hat niemals noch auf Sand gebaut,“„Ebre Vater und Mutter, auf daß dir's wohl gebez— „Man muß nicht Böſes mit Böſem vergelten.“ Möchten ſie auch unter der Jugend unſrer Gegend eine ſo freundliche Aufnahme finden, als fie in Frankfurt ſchon gefunden haben. a 4 f 0 Gaſthaus zu den drei Schwertern. Verſteigerung. 2 171 Montag den 5. Januar 1857, des Erich. Dienstag den 6. Januar Morgens um 9 Uhr anfangen, laſſe ich öffent. Restauration und Harmonie-Musik, W ee e 7 5 1 g 0 1 g theils 4. 0 140] ausgeführt durch die rühmlichſt bekannte Geſellſchaft der Gebrüder Söllner e tbeils trächtig, 2 trächtige Rin⸗ b aus b ozu ergebenſt einladen er, weine, Sprenger, 5 vollſtändige 4 Carlsbad, woz 9 ſt G b Si Wagen, 1000 Etr. Zuckerrüben, 800 Mltr.— ebr. Iimon. 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