euplau Danpfſchiff, en- Format. Friedberger Jutelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ ſcheint 2 2 2* Einrückungsge⸗ Fe e Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Fee 104. 9 1 5 1 oder deren Raum bei Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ere dei k ſammen 7 kr. . Dienſtag, den 30. September. l 1856. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Das Polizeiſtrafgeſetz, insbeſondere das periodiſche Reinigen der Staats- und Provinzialſtraßen in den Ortſchaften.“ Das von Großherzoglichem Miniſterium des Innern am 13. d. M. zu Nr. M. d. J. 12,886 in obigem Betreff erlaſſene Reſcript theilen wir Ihnen nachſtehend in Abdruck zur Nachricht und Nachachtung mit. Friedberg, am 27. September 1856. Mu le. Das Großherzogliche Miniſterium des Innern an die Großherzoglichen Kreisämter. Unter Beziehung auf unſer Ausſchreiben vom 6. Januar 1840 zu Nr. D. 21,571(Nr. 1 des Amtsblatts) ſetzen wir Sie von nachſtehendem, im Einverſtändniß mit uns und dem Großherzoglichen Miniſterium der Finanzen von Groß⸗ herzoglicher Oberbaudirection am 25. v. M. zu Nr. O. B. D. 11,894 erlaſſenen Ausſchreiben zur Nachricht und mit dem Auftrage in Kenntniß, hiernach die Localpolizeibehörden zu bedeuten. Darmſtadt, am 13. September 1856. In Verhinderung des Miniſterial-Präſidenten v. Bechtold. Knorr. Die Großherzogliche Oberbaudirection an die Großherzoglichen Kreisbauämter und das Großherzogliche Bergamt Thalitter. Um eine Gleichförmigkeit in Bezug auf das periodiſche, zur Unterhaltung chauſſirter Ortsdurchfahrten auf den Staatskunſtſtraßen vorzunehmende Reinigen derſelben in den drei Provinzen des Landes zu bewerkſtelligen, werden die nachſtehenden Vorſchriften ertheilt: 1) Das gewöhnliche, im Frühjahr und Herbſt ſtattfindende Kothabziehen bei dem Einſteinen der Fahrbahn der Ortsſtraßen zwiſchen den Wandſteinen oder Goſſenpflaſtern, ſowie die Säuberung derſelben nach jedem anhaltenden Regen oder bei eingetretenem Thauwetter und die Entfernung dieſes Abraums, wird von den Handarbeitern zu Laſten der Straßenunterhaltungsfonds und zwar in der Regel jedesmal dann vorgenommen, wenn gleichzeitig auch außer- halb der Ortſchaften dieſe Arbeiten auf den Chauſſeen verrichtet werden. Was dagegen 2) die wöchentlich ein- oder mehrmal von Seiten der Einwohner vorzunehmende ortspolizeiliche Reinhaltung dieſer chauſſirten Ortsſtraßen betrifft, ſo beſchränkt ſich ſolche auf die Reinigung der Goſſenpflaſter und Trottoirs, auf das Aufeiſen derſelben nach eingetretenem Froſt, auf die Reinhaltung der Fahrbahn in den in Ziffer 1 nicht vorgeſehenen Fällen von Koth, Staub ꝛc., wobei ſich nöthigenfalls zur möglichſten Schonung der Fahrbahn ſtatt eines Beſens einer hölzernen Kratze zu bedienen iſt, auf die Wegſchaffung dieſes Unrathes, auf die bei Schneefall etwa nothwendig werdende Freimachung der Paſſage und Beſeitigung der angehäuften Schnee- und Eismaſſen. Darmſtadt, am 25. Auguſt 1856. Für die Ausfertigung Metternich. An Dieſelben. Betreffend: Remontirung, insbeſondere die Anlage eines Foblenhofs. Nach der in der Darmſtädter Zeitung erſchienenen Bekanntmachung vom 20. d. M. ſoll ein Theil der in dieſem Jahr für das Großherzogliche Militär anzuſchaffenden 51 Stück 3½ jährigen Remontepferde in der Provinz Oberheſſen und zwar am 15. Oct. d. J. in der Station Butzbach angekauft werden und es wird das Geſchäft daſelbſt um 10 Uhr des Vormittags ſeinen Anfang nehmen. Sie wollen dieß in Ihren Bürgermeiſtereien veröffentlichen, und auch von Ihrer Seite, ſo weit möglich, zur Be⸗ förderung des Geſchäfts mitwirken. 5 Friedberg, am 29. September 1856. Müller. Bekanntmachung. In Folge Anordnung Großherzoglichen Oberpoſtamts tritt mit dem 1. Oktober l. J. in Altenſtadt eine Poſt⸗ expedition ins Leben, welcher die Orte: Höchſt, Rodenbach, Rommelhauſen, Oberau, Engelthal und Stammheim aus dem Kreiſe Vilbel, Hainchen und Himbach aus dem Kreiſe Büdingen, ſowie Staden aus dem Kreiſe Friedberg als Beſtellbezirk zugetheilt worden ſind, was unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß die genannten Orte vom 1. Oktober l. J. an fünfmal wöchentlich durch den Briefträger mit Ausnahme von Rodenbach, wohin nur eine dreimalige Beſtellung in der Woche ſtattfinden wird, begangen werden. 5 i 5 Friedberg den 23. September 1856.. Großherzogliches Kreis amt Friedberg. In Verhinderung des Kreisraths: de Beauclair, Kͤreisaſſeſſor. . E 346 Verſteigerung der Steinklopferarbeiten im Baubezirk Friedberg pro 1856. 11538] In den nachbemerkten Terminen, jeden Morgen um 10 Uhr, ſoll das Zerſchlagen der Unterhaltungsſteine pro 1856 öffentlich an die Wenigftnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 12. September 1856. 5 D V f— Namen der Bauauf 5 er rſteigerun 8 2. 8 tels 9 2 ſeher der be⸗ 2 2 2 treffenden Straßen⸗ 0 Tag. Ort Local. 2 ſtrecken. S ITI Montag den P. Bffober Buß bach Naßpdaus Iq Potzer. 2 Dienſtag den 7. Oktober Niedermörlen Gaſthaus zum Löwen u Diehl und Weide. 3[Mittwoch den 8. Oktober Ilbenftadt Chauſſcebaus 6 u 7JFaulſtich u. Bormuth 4 Donnerflag den 9. Oktbr. Niederwöllſtadt Gaſthaus zur Waldluſt[aus Götz und Schäfer. 5[Freitag den 10. Oktober Obereſchbach Gaſth. z. Homburger Hoff 13[Schmidt. 6[Freitag den 10. Oktober, Nachmittags 5 Uhr, Steinbach Gaſthaus zum Schwanenſ 14[Michel. 7 Samſtag den 11. Oktober Rödelheim Gaſth. z. Frankfurter Hoff 15 fuützel. 8 Montag den 13. Oktober Wölfersbeim Gaſthaus des Ad. Hofmann 17 Krämer. 9 Dienſtag den 14. Oktober Altenſtadt Gaſthaus zum Adler 8[Gaußmann. 10[Mittwoch den 15. Oktbr. Lindheim Gaſtwirth Kochs Haus gun 1] Weigel u. Groß. 11[Donnerſtag den 16. Okt. Büdingen Salinenbof 12[Klcyenſteuber. 12[Freitag den 17. Oktober Niedermorſtadt Ratbhaus 10[Jäger. 13[Samffag den 18. Oktbr. Friedberg Gaſth. z. Stadt Frankfurt 3[Kreß. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg S üf fer. Edictalladung. 11504] In Folge Benachrichtigung Großherzog lichen Kreisamts Friedberg ſollen: 1) In der Gemarkung Münzenberg die durch Allodification der Erbleihgüter des Müllers Ludwig Glockengieſer, Conrad Enders I. und Conſorten entſtandenen Grund. renten, im Geſammtbetrage von 734 fl 8 kr., dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms⸗ Braunfels und von 142 fl. 31½ kr. dem Hrn. Grafen Otto zu Solms-Laubach zuſtehend, ſo⸗ wie 2) in der Gemarkung Griedel die durch Allodiſication der Erbleihgüter des Müllers Balthaſer Schäfer, des Johann Heinr. Marx und der Ww. und Kinder des Fried⸗ rich Wetz I. entſtandenen Grundrenten, im Geſammtbetrage von 687 fl. 48 ½ kr., dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms⸗Braunfels und von 220 fl. ½ kr. dem Herrn Fürſten Beſtimmungen des Geſetzes vom 27. Juni 1836 abgelöſt werden. Alle bei dieſer Grundrentenablöſung allenfalls Betheiligten werden daher aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche umſogewiſſer innerhalb zwei Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls die Auszahlung der Ab⸗ löſungskapitalien an die oben genannten Be— rechtigten geſtattet werden wird. Butzbach, den 6. Sept. 1856. Großherzogliches Landgericht Bußbach E bel. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Bekanntmachung. 1541] Bei der dies jährigen Verlooſung der Framersheimer Partial Obligationen à 200 fl. wurden die Nummern 22 und 38 zur Rück⸗ Den Inbabern derſelben wird bis zum 1. Ja⸗ nuar 1857, von wo an deren Verzinſung auf⸗ hort, der Nennwerth durch das Handlungshaus J. Lindheimer zu Frankfurt a. M. ausbezahlt werden. Ebendaſelbſt find auch die neu ausgefertigten Zinscoupons gegen Aushändigung der ſeitherigen Talons zu haben. Framersheim den 18. September 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Framersheim Rodrian. Pfänder⸗Verſteigerung. 11571 Montag den 20. Oktober, Morgens 9 Uhr anfangend, und den folgenden Tag wer— den in hicſigem Rathbauſe die bis zu dieſem Termine die Verfallzeit erreicht habenden und nicht ausgelöſten oder renovirten Pfänder, be⸗ ſtehend in Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Weiß⸗ zeug, Herren- und Frauenkleider, öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert. Die Auslöſung und Renovation der Pfänder findet nur an den hierzu beſtimmten Tagen, Montag, Mittwoch und Samſtag, ſtatt, und wird noch ausdrücklich bemerkt, daß nur bis zum 13. Oktober l. J. die betreffende Auslö⸗ ſung und Renovation geſchehen kann, da das Pfandlokal vom 14. Oktober bis zum Schluß der Verſteigerung geſchloſſen bleibt. Friedberg den 27. September 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Hafer ⸗ Lieferung. 115721 Donnerſtag den 2. Oktober, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Anlieferung von 5—6 Malter Hafer für die ſtädtiſchen Faſelochſen an den Wenigſtnehmenden verſteigert. a Friedberg den 27. September 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Arbeits ⸗Verſteigerung. 11573] Donnerſtag den 2. Oktober d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen in der Behauſung des Gaftwirths Philipp Mörſchel dahier die Hand⸗ arbeiten der Vicinalwege außerhalb des Orts, ſowie die Herſtellung von mebreren 100 Klftr. Graben öffentlich in Accord gegeben werden. Ilbenſtadt den 28. September 1856. Ludwig zu Solms⸗Lich zuſtehend— nach den! bezahlung gezogen. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ilbenſtadt 3 wier. Spiegel der Zeit. In einer alten Chronik der Abtei Hintersbach war das Jahr 1454 als ein Jahr der höchſten Theurung be⸗ ſchrieben. Der Chroniſt ſchlägt die Hände über dem Ko— pfe zuſammen, und erzählt der ſtaunenden Nachwelt, daß in dieſem entſetzlichen Jahre ein fetter Ochſe drei und ei⸗ nen halben Gulden gekoſtet; ein Schwein einen Gulden; fünfundzwanzig junge Hühner einen Gulden; vierzig Dutzend Eier einen halben Gulden. Der großen Noth wegen ſchickte man einen Amtsboten von dem Amtsdorfe Beienburg nach Köln. Für letztere Summe beſtritt er nicht nur ſeinen ſtandesgemaßen Unterhalt, ſondern auch die zweimalige Ueber fahrt über den Rhein.— Thompſon be— klagte einſt die Vergrößerung Londons als das größte Un⸗ glück und nannte es undenkbar, daß die City mit Weſt⸗— minſter verbunden würde.— Ein anderer Gelehrter nannte die Idee, eine Brücke über die Themſe zu bauen, eine lächerliche, weil es unausführbar.— Ein Dritter rief:„Wenn uns Jemand vorſchlagen wollte, in ſieben Tagen von London nach Edinburg zu fahren, müßten wir ihn nicht in's Tollhaus ſchicken?“ Das ganze Unterhaus lachte und ſtimmte bei. Jetzt macht man die Fahrt in zwölf Stunden. Noch vor wenigen Jahrzehnten wurde von einer ſehr gelehrten Geſellſchaft Sachverſtändiger eine. Dampfſchiffverbindung zwiſchen England und Amerika alles Ernſtes für das Hirngeſpinnſt eines Thoren erklärt. — In ähnlicher Weiſe ſprach ſich die franzöſiſche Akademie über den Vorſchlag Fulton's aus, die Dampfkraft zur Bewegung der Schiffe zu benutzen. Dermalen bevölkern tauſend und abertauſende von Dampfern die Gewäſſer der Erde. In nicht zu ferner Zeit wird ebenfalls über Man⸗ ches nicht mehr gelacht werden, was heutzutage noch ſehr lächerlich und thöricht erſcheint. Verſchiedenes. (Briefverkehr in England und Amerika.) Die reißenden Fortſchritte, welche die Ausdehnung des Briefverkehrs in England gemacht, ſeitdem das Penny— Porto dort eingeführt iſt, haben auch im vorigen Jahre keine Unterbrechung erfahren, obwohl der Krieg mit Ruß⸗ land manche Handels verbindung zerſtört und demnach auch die Correſpondenz mit den ruſſiſchen Handelsplätzen ſehr vermindert hatte. Im Jahre 1855 wurden 456 Millio⸗ 4 0 Friebe de Oroßberzoll Oroßherzogl 3 Beka! 14575 Bei der f Okarber Portal Nummern 120 ut Rückzahlung ge zo Die Jnhaber d gefordert, dieſe Obligationen unt bis zum 31. Dei laſſe,dahicr in En diem Tage an! werden. Okarben den Großherzog U Beka 1576] Donner tags 11 Übr, w ſchwein, 1¼k J. zur Zucht eignet haus an den M Oberwoͤllſt Großherzogliche 0 Aepfel 1577] Donner gens 10 Uhr, circa 6 bis 8 werden. Ziegenber Großherzog — nen Briefe derſelben in hatte. In durch die 90 in dem vie 22 174 Sg und im übri mäger Beſtel Onuſchaften: Briefverehr dehnung dee in den lan leine Sta 73,000 Eil ſelbe Angal Immobiliar-Verſteigerung. 11574] Donnerſtag den 13. Nobr. l. J, Mor⸗ gens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ dauſe die den Friedrich Jakob Schäfer'ſchen Ebe⸗ leuten dahier gehörenden Immobilien meiſtbie⸗ tend verſteigert, als: O.⸗Nr. 1 u. Flur. Nr. Klftr. er 1 14,84 19 157 ¾ö Hofraithe in der Stadt, 2„ 19 13%ù„ GGrabgarten daſ. 3 241/666 1 24 56%] Grabgarten in 4„ 123 129 der Stadt. Friedberg den 27. September 1856. In Auftrag Großberzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Bit unnd ee. Bekanntmachung. 11575] Bei der ſtattgefundenen Verlooſung der Okarber Partial Obligationen wurden die Nummern 125 und 172, jede zu 100 fl., zur Rückzahlung gezogen. Die Inhaber derſelben werden hiermit auf⸗ gefordert, dieſe Beträge gegen Rückgabe der Obligationen und der nicht fälligen Zinscoupons bis zum 31. Dezember l. J. bei der Gemeinde⸗ kaſſe dahier in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Okarben den 26. September 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Okarben Henſel. Bekanntmachung. 1576] Donnerſtag den 2. Oktober, Vormit⸗ tags 11 Ubr, wird das bieſige Gemeinde⸗Faſel⸗ ſchwein, 1 Jahr alt, welches ſich ſehr gut zur Zucht eignet, öffentlich in dem Gemeinde⸗ haus an den Meiſtbietenden verſteigert. Oberwöllſtadt den 29. September 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberwöllſtadt Feuerbach. Aepfel ⸗Verſteigerung. [1577] Donnerſtag den 2. Oktober l. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, ſollen die hieſigen Gemeindeäpfel, circa 6 bis 8 Malter, meiſtbietend verſteigert werden. Ziegenberg am 27. September 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Langenhain Rumpf. 347 114821 Der Unterzeichnete empfiehlt hierdurch ſein Lager der Portland, Roman-, Medina-& Parian-Cemente aus der berühmten Fabrik der Herren Franeis Brothers in London und ſichert prompte und billigſte Bedienung zu, mit dem Bemerken, daß Proben ſo⸗ wohl, als ein von dieſen vorzüglichen Fabrikaten, ihrer vielfachen Anwendung und den damit erzielten erſtaunlichen Reſultaten handelndes Heftchen jederzeit gratis zu Dienſten ſtehen. N. Prächter, Buchgaſſe Nr. 14 in Frankfurt a. M. Aechtſperſiſches Inſektenpulver a Fl. 18 kr. Dieſes Pulver iſt ein ſicheres Specificum zur Vertilgung der Flöhe, Wan— zen, Motten ꝛc. und iſt namentlich das zweck⸗ mäßigſte Mittel, um die mit Flöhen be⸗ hafteten Hunde vollkommen von dieſer Plage zu befreien. Selbiges empfiehlt 115571] P. F. Schmittner in Friedberg. 1137] In der C. J. Edler'ſchen Buchbandlug im Hanau iſt erſchienen und in C. Binder⸗ nagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben. Der Kleine Engländer oder die Kunſt die engliſche Sprache ohne Lehrer auf eine leichte und ganz faßliche Art in einigen Tagen, ſelbſt ohne vorher ein Wort davon zu verſtehen, richtig ſprechen zu lernen. Ein Hülfsbuch für Auswanderer und diejenigen, welche ſchnell engliſch lernen wollen. Herausgegeben von Prof. Dr. A. F. Grün. Achte vermehrte Auflage. Preis 18 kr. 16 0 Gulden [1578] liegen in der Kirchenkaſſe dahier zum Ausleihen bereit. Niederwöllſtadt den 27. September 1856. Hildebrand, Kirchenrechner. In der * Narten-Fabrik* Louis Weis in Friedberg [1582] werden von jetzt an ſehr gut und ſtark gearbeitete Spielkarten zu nachſtehenden Prei⸗ ſen abgegeben: Pique das Dutzend 36, 42, 48, 54 kr., 1 fl., 1 fl. 6 kr., ganz feine 1 fl. 12 fr.; Kinderkarten 36 kr.; hombre à Spiel 20 und 22 kr.; Whiſt à Spiel 26 und 28 kr.; Taroc a Spiel 48 kr. und 1 fl. Auch ſind dieſelben mit dem Großberz. Heſſiſchen Stempel ſtets vorräthig. In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg ſind ſtets zu haben: Geſtempelte Frachtbriefe fur den mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. Der neueſte Fahrtenplan der Eiſenbahnen, Dampſfſchiffe, u. ſ. w u ſ. w. h ſ.. Weſtentaſchen-Format. Preis 3 kr. nen Briefe durch die Poſt verſandt, während die Zahl derſelben im Jahre 1854 nur 443 Millionen betragen hatte. In Nord-Amerika beträgt zwar das Briefporto durch die ganze Union nur einen halben Penny mehr, als in dem viel kleineren England(3 Cents 1½ Pence 2 1½¼ Sgr.); da dort jedoch noch— wie in Preußen und im übrigen Deutſchland— die Einrichtung des Brief— träger-Beſtellgeldes beſteht, das in manchen ländlichen Ortſchaften mehr beträgt, als das Porto ſelbſt, ſo hat der Briefverkehr in Amerika bisher noch lange nicht die Aus— dehnung des engliſchen erhalten. Man hat berechnet, daß in den ländlichen Diſtrikten Englands, in welchen nur kleine Städte liegen, jährlich eine Million Briefe auf 73,000 Einwohner kömmt, während man in Amerika die⸗ ſelbe Anzahl Briefe auf 300,000 Einwohner berechnet. Einfaches Mittel zur Vertilgung der Rau⸗ pen auf den Obſtbäumen. Ein an einer Stange befeſtigter Tüncherquaſt, Strohwiſch oder Wulſt von Lap— pen wird mit Lauge von brauner Seife angefeuchtet. Man braucht damit die ſich an den Aeſten ſammelnden Raupen nur zu berühren, um ſie ſogleich zu tödten. Um 100 große Obſtbäume rein zu halten, iſt täglich ein Mann eine Stunde und wöchentlich für 1 Groſchen braune Seife erforderlich. Benützung der Sonnenblumen für die In- duſtrie. Die Sonnenblume gibt bekanntlich durch ihre Menge von Samenblüthen den Bienen eine reiche Aus— beute und ihre Samen liefern vieles und ſehr gutes Oel. Dieſes iſt nicht nur als Speiſeöl empfehlenswerth, ſon— dern leiſtet auch fuͤr die Malerei und Seifenfabrikation gute Dienſte. Die Maler ſuchen es namentlich für blaue und grüne Farben, die Seife aus dieſem Oel aber iſt ge— ſchätzt, weil ſie die Haut weich, zart und weiß macht und eine vorzügliche Bartſeife iſt. Der Rückſtand der behufs der Oelgewinnung ausge— preßten Körner iſt ein vorzügliches Futter, kann aber auch, dem Teig zu Brod und feinem Backwerk beigemiſcht, eine gute Verwendung finden. Die Staude liefert feine Faſern mit ſeidenartigem Glanz und verdient gegenwärtig, wo vielfach Artikel aus ſogenannter vegetabliſcher Seide gefertigt und geſucht werden, ganz beſondere Beachtung. 348 Soolbad Nauheim. Jeden Tag O NCT der Kurcapelle Nachimitiags von 2½ bis 4, und Abends von 87 bis 7 Ln. 1 Hof in Nauheim. Montag den 6. Oktober zur Feier des hieſigen 1748] Pariſer 115791 Senntag den 5. und Kirchweihfeſtes. f Harmonie- und Tanzmuſik, ausgeführt von dem Muſikcorps des Frankfurter Linienmilitärs, wozu höflichſt einladet G. Bayer. Kirchweihfeſt zu Nauheim. [1580] Sonntag den 5. und Montag den 6. Oktober d. J. iſt zur Feier des hieſigen Kirchweihfeſtes bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tanzmuſik anzu— treffen, wozu freundlichſt einladet D. Fritz. Nauheimer Teichhaus. lisst! Sonntag den 5. und Montag den 6. October B A LL. Musik von der Kurcapelle. . 8 08 0 C. BINVDRERNACGEL'S 85 eee G 9 Friedberg 5 empfiehlt sich zur sorglältigen Ausfithrung aller in ihr Fach 5 einschlagenden Arbeiten. 25 Neue Anschalungen 3 f 8 K 3 setzen uns in den 5 für unsere ue 1 rue Cel Stand, alle 8 Aufträge bei reellen Preisen in geschmackvoller und freundlicher 5 Ausstattung herstellen zu können. G 2. 11431] Mein Lager von Oefen, Heerden in den neueſten und elegan⸗ teſten Facons, nebſt Oefen⸗ und Feuerungsgeräthſchaften, ſowie engliſchen, franzöſiſchen und deutſchen Quincaillerie⸗Waaren, als: Lampen, Leuchter, Kaffee- und Theemaſchinen, lackirten Waaren, Brittania-Thee- und Kaffeeſer⸗ vicen, feinſten Tiſehmeſſern und Gabeln mit Elfenbeinheft, ſowie vollſtändige Kücheneinrichtungen erlaube ich mir hiermit in empfehlende Erinnerung zu bringen. Carl M ar bur g. Frankfurt a. M., Friedbergerſtraße Nr. 13. Niederhöfer, des Ortsb. u, Ein braves Laufmädchen 11581] wird geſucht. Zu erfragen bei der Exped. dieſ Bl. Kirchenbuchsauszug. Getraute: 25. Sept. Joſt Oeſtreich, Weichenwärter auf hſ. Station der Main⸗Weſerbabn, des verſt. Ortsb. u. Ackermanns zu Freienſteinau, Kr. Lauterbach, Joh. Oeſtreich ebl. unverh. S., und Katharina Ackermanns zu Hofheim, Kr. Heppenheim, Adam Niederhöfer ehl. unverh. T. Getaufte. 21. Dem bſ. B., Buch- u. Steindruckerei⸗ beſitzer Heinrich Scriba ein S., Karl Gottlieb Emil, geb. 5. Sept. 21 Dem Gr. Rentamtmann Ludwig Hauſer eine T., Margarethe Marie Louiſe, geb. 19. Aug. 25. Dem Weichenwärter auf hſ. Station der Main⸗Weſerbahn Joſt Oeſtreich eine T., Wil⸗ helmine Regine Karoline, geb. 7. Sept. 26. Dem Vorſteher der hſ. Blindenanſtalt Joh. Peter Schäfer eine T., Auguſte Wilhel⸗ mine, geb. 12. Sept. Marktberichte. Grünberg 27. Septbr. Waizen 14 fl. 35 kr.; Korn 10 fl. 10 kr.; Gerſte 7 fl. 57 kr.; Hafer 4 fl. 20 kr; Erbſen 9 fl.; Molterfrucht eg. Winterſamen 22 fl; Kartoffeln 3 fl. 5 kr. Mainz 26. Septbr. Waizen 16 fl.; 25 15.3 Korn 12 fl. 15 krz Gerſte 11 fl. 30 kr.; Hafer e Polizei⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 1. bis 7. Oktober. S 5 Fried⸗ Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. J bach. ke. pf pf. Roggenbrod,/ Korn⸗ 1 und ½ Gerſtenmehl 3 2„ 7 1 6 5 61 3 4 90„ 1 13 2113 2 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) ½ Korn⸗ u. ½ Waizenmehl 33 3 3 2 1 5 7 7 e 22 4 17 17„7 15— 15— Lot t Milchbro pp 1 4˙ 1074 — Waſſerwec k 115—— — Gemiſchte(Tafel-) Brod 165 1 5 Fleiſch-Preiſe. pf pf 1 Ochſenfleiſch h. 142142 1 Kühfleiſch, gemäfſetes 11 211] 2 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 10 210 2 1 Schweinefleiſch.. 16— 16— 1 Hammelfleiſchh.. 11211 2 1 Kalbfleiſchch»e 8.0/2, 82 1 Schaaffleiſch h 17——— 1 Wurſt v. blos Schweinen 17— 17— 1 Bratwurſt„ eee eee 1 Schwartenmagen 18— 18— 1 Geräucherter Speck. 31 2 31/2 1 Dörrfleiſch 21 22K 2 1 Schinken. 23223 2 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 227 2 1„ unausgelaſſen 232232 1 Nieren fett. 232232 1 Hammels fett 16— 161— Die Großherzoglich Bürgermeiſter en Bender. Seippel. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Verantwortlicher Redackeur: Hermann Schimpff. Fri int wo erſan eimal „ Pfaͤnde 1571] Montag 9 Uhr anfangen den in bieſigem Termine die V. nicht ausgeloſte ſtehend in Goh zeug, Herren⸗! bietend verſſeig Die Auslöſu findet nur an Montag, Mitt wird noch aus zum 13. Okto ſung und Ren Pfandlotal vo der Verſteigen Friedberg Groß herze 2 11583] werde hieſigen Kirche Wickſtadt Zur S Der „Statiſtiſch welcher di über ſämn werthen ſta Vollſtändig dlücksfä! meinem In 11/785/0585 fördert; d zurück. Reiſende 10 Reiſ ißt. Ju 10,0t,54 Verunglüe mist v0 mäßig zu daß dien waren,