Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wo⸗ ing. Se Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, ga de — tag. 11 8 5 8 555 5 1 DN 100 tan Amts- und verkündigungsblatt für den Areis Friedberg. re a Nr 18. Freitag, den 29. Februar. 1856. ben Amtlicher Theil. . Einladung. f e. Donnerſtag den 13. März d. J., Nachmittags 2 Uhr, findet die Generalverſammlung des landwirthſchaft— lichen Bezirkvereins Friedberg auf dem Rathhauſe dahier ſtatt. Zunächſt ſoll außer Anderem über die Verwendung deen der dem Verein zur Dispoſition ſtehenden Mittel berathen werden. Auch wird die Ergänzungswahl des Vorſtandes ut ſtatt haben. Schulhere Sämmtliche Vereinsmitglieder und die Freunde der Landwirthſchaft lade ich zu dieſer Verſammlung ein. 7— Friedberg am 26. Februar 1856. Der Großherzogliche Kreisrath des Kreiſes Friedberg — als erſter Director des landwirthſchaftlichen Bezirksvereins —— Müller. s Auszug aus dem Großherzoglichen Negierungsblatt. 77 a Nr. 8 vom 16. Febr. enthält: 1. Grobh. Verordnung zu Fauerbach J. aufgehoben und dagegen zu Obermörlen eine u. vom 26. Jan., die unfreiwillige Verſetzung evangeliſcher Uebergangsſtelle errichtet und die Straße von Niedermörlen 3720 Geiſtlichen betr.§. 1. Wird ein evangeliſcher Geiſtlicher wider[nach Uſingen im Herzogthum Naſſau zur Uebergangsſtraße für über⸗ * ſeinen Willen, jedoch nicht zur Strafe, auf eine andere Stelle ver⸗ gangsſteuerpflichtige Gegenſtände erklärt worden iſt. IV. Aufbringung ſetzt, ſo ſoll ihm auf der neuen Stelle kein geringeres Einkommen der Mittel zur Beſtreitung der Bedürfniſſe der Landjudenſchaftskaſſe 45 überwieſen werden, als dasjenige ſeiner bisherigen Stelle beträgt. der Provinz Oberheſſen für 1856— 741 fl. für die Israeliten im 220%¼ g§. 2. Ueber die Größe des Gehalts entſcheidet zunächſt der zur Zeit Rabbinate Gießen, oder 2,758 pf. auf den Gulden Normalſteuerca⸗ A e der Verſetzung beſtehende Anſchlag desſelben in der unter öffentlicher[pital, und 289 fl. oder 1,926 pf. desgl. im ehemal. Rab. Friedberg. Tare Autorität aufgeſtellten Beſoldungsnote, und zwar ſowohl bezüglich der V. Namens veränderung: am 12. Febr. wurde dem Ludwig 11 bisherigen, als auch in Anſebung der neuen Stelle des zu ver ſetzenden Braun zu Oppenheim geſtaktet, künftig den Namen„Schröder“ 2. Geiſtlichen.§. 3. Beſteht zur Zeit der eintretenden Verſetzung zwiſchen zu führen. VI. ODienſtnachrichten. S. K. H. der Großherzog dem vorſchriftsmäßigen Anſchlage und dem wirklichen Ertrage der betr. haben allergnädigſt geruht: am 17. Jan. den Steuerpfandmeiſter Stellen ein Unterſchied, ſo iſt dieſer Unterſchied in geeignete Berück.] Dietz zu Grünberg in die Obereinnehmerci Nidda zu verſetzen; Duß⸗ ſichtigung zu ziehen und es haben hierfür die kirchlichen Verwaltungs- 19. Jan. den Controleur und Aſſiſtenten bei der Ortseinnehmerei J. Kl. bach. behörden nach billigem Ermeſſen zu entſcheiden. F. 4. Den zu verſetzen⸗ und der Chauſſeegelderhebung zu Vilbel Kiefer zum Ortseinnehmer uf den Geiſtlichen ſollen, unter Anwendung der in den 88. 5— 9 des und Chauſſeegelderheber und ſonach zum 1. Beamten bei der Orts⸗ — Regulativs vom 31. Dec. 1836, die Vergütung der Ueberzugskoſten[einnehmerei Vilbel und den Finanzeandidaten Reuling zu Darm⸗ bei Verſetzung der Civilſtaatsbeamten betr., enthaltenen Normen, ſtadt zum 2. Beamten bei derſelben Ortseinnehmerei und Chauſſee— 1 Ueberzugskoſten im Betrage von 9 fl., wenn ſie eigene Haushaltungen gelderhebung unter dem Amtstitel als Aſſiſtent; den außerordentlichen n haben, und von 4 fl. 30 kr., wenn ſie ohne eigene Haushaltungen Profeſſor bei der medielnſchen Facultät der Landes⸗Univerſität Dr. 8 8 ſind, für die gewöhnliche Wegſtunde von 2000 Klaftern Entfernung Eckhard zu Gießen zum ordentl. Profeſſor dabei zu ernennen; 22. vergütet und dieſe Vergütungen aus den Intercalar-Gefallen ihrer dem Aſpiranten des Gerichtsvollziehers⸗Dienſtes Hirter aus Mainz „ bisherigen Stelle, falls aber Letzteres nicht zuläſſig ware, gas dem die Stelle eines Gerichtsvollziehers mit dem Amtsſitze zu Pfedders— 7 allgemeinen evang. Kirchenfonds geleiſtet werden. Doch fallt ein An- heim zu übertragen; 26. den Forſteandidaten Fabricius aus Arns⸗ ſpruch auf Vergütung von Ueberzugskoſten alsdann hinweg, wenn burg zum Oberförſter der Oberförſterei Eichelſachſen; 29. den Kreis⸗ nach dem Erachten der kirchlichen Behörden mit der Verſatzung eine diener in Bensheim Hiſſerich zum Kreisdiener in Vilbel und den J Gehaltsverbeſſerung verbunden iſt. 11. Bekanntmachung Gr. Minie] penſe Feldwebel Balſer, früher im 2. Inf.⸗Reg., zum Kreisdiener * ſteriums des Innern vom 12. Febr., welche zur offentlichen Keuntniß in Bensheim; 2. Febr. den Landgerichtsaſſeſſor Wirth zu Langen zum bringt, daß Allerhöchſter Entſchließung zufolge das Verbot dis An⸗ Landrichter daſelbſt; den Aeceſſiſten bei der Calculator der Oberforſt⸗ kaufs von Kartoffeln zum Brantweinbrennen und zur und Domänen⸗Direction Bitſch zum Calculator und den Gehülfen Stärkemehlfabrikation, ſowie überhaupt durch Brantweinbrenner bei diefer Calculatur Jom zum Akeeſſiſten dabei zu ernennen. VII. und Stärkemehlfabrikanten wieder a uf gehoben worden iſt und daß Characterertheilung: am 28. Jan. dem Rudolph Jacob Lauter ſomit die Beſtimmungen der Verordnung vom 9. Oct. 1854, den aus Aſſenheim zu Frankfurt a. M. als„Kanzleiſecretär.“ VIII Ankauf von Kartoffeln zum Brantweinbrennen und zur Stärkemehl⸗][ Geſtorben: am 28. Octbr. 1855 Rentamtmann Neuſchäffer zu 25 Fabrikation betreffend, vom Tage des Erſcheinens gegenwärtiger Be⸗ Lindenfels; 5. Nov Rentamtmann Bernhard zu Reinheim; 2. Jan. 8 kanntmachung im Regierungsblatte an, außer Wirkſamkeit treten.] evang. Schullehrer Erb zu Schadenbach; 10. Militärpenſtonär Sohn J. 5 111. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums der Finanzen vom 5. Febr., zu Dexheim; 15. Schullehrer Kuhl zu Grebenau; 22. penſ. Geh. 18 welche unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung vom 9. Dec. 1841 Oberforſtrath Frhr. v. Wedekind zu Darmſtadt; 3. Febr. Gerichts⸗ zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß die bisherige üebergangsſtelle! vollzieher König zu Wörrſtadt. Die Geſchichte Heſſens, in Biographien für das beabſſchtigt hatte, ſo kommt ſie doch hoffentlich nicht zu . Volk erzählt von G. Simon, Oberpfarrer zu ſpät, um die Leſer des Jutelligenzblattes, welche ſich für 47 Michelſtadt. Zweites Bändchen. Heinrich das die Geſchichte des heſſiſchen Vaterlandes intereſſiren, auf 2312 Kind, der erſte Landgraf von Heſſen daſſelbe aufmerkſam zu machen. Es reihet ſich würdig A* g 2 0 9 Fir dem erſten Bändchen, welches uns von der heil. Eliſabeth 1 Frankfurt* M. 1856. Druck und Verlag von und ihrem Gemahle erzählt, an. Die geſchilderte Zeit iſt Heinrich Ludwig Brönner. 12238 kl. 8. 36 kr. wegen der Kämpfe, welche die Mutter Oeiuriche zu be⸗ Kommt die Empfehlun i ichtli zolks- ſtehen hatte, um ihrem Sohne die rechtmäßige Erbſchaft — buches auch etwas pier 155 s ee brei in Heſſen zu ſichern, intereſſant. Neben manchen Erſchei— 74 nungen von Treuloſigkeit kommen auch ruͤhrende Beiſpiele der alten Heſſentreue vor. Der Geiſt, in welchem das Ganze abgefaßt iſt, macht es auch in religiöſer Beziehung zu einer nützlichen Lectüre. Doch kann der Einſender nicht umhin, auf den Widerſpruch aufmerkſam zu machen, in welchen der Verfaſſer mit der allgemein angenommenen Meinung wegen der Sage vom Kyffhäuſer Berg getreten iſt. Friedrich I. der Rothbart iſt nach jener der Grund und der Held derſelben. Der Verfaſſer bezieht ſie mehr auf Friedrich II., nach deſſen Tod ein Betrüger auftrat, der ſich für den verſtorbenen Kaiſer ausgegeben hat. Es freut den Einſender, daß der Verleger den Preis dieſes zweiten Bändchens billiger geſtellt hat als den des erſten. ch. K. Str. Verſchiedenes. Die Dampfnudeln. Der alte Glaſer Brittinger war doch ein verdammt pfiffiger Kerl! Er hörte zwar auf beiden Ohren nicht zum Beſten, aber er hatte doch genug damit gehört, um zu wiſſen, wie man's anzufangen hat, um von der Welt ſo viel als menſchenmöglich zu pro— fttiren. Da hängte er eines Tages ſeinen Kaſten um und ging auf das Land hinaus, um auf den Bauerndörfern die Fenſter auszubeſſern. Heute kam er auch in ein Haus, wo die Leute g'rade über'm Mittageſſen her waren. Die Schüſſel voll Dampfnudeln, an denen die Kruſten ſuperb gerathen waren, ſchielte ſo einladend nach dem alten Glaſer hin— und da ſchielte der alte Glaſer natürlich auch wie— der nach ihr, ſo lange bis ihm das Waſſer auf die Zunge trat. Da hätte er es nun fuͤr ſein Leben gern gehabt, daß Jemand geſagt hätte:„Nu, Alter, wollt Ihr's mithaben?“ Aber er wartete vergebens und ſah eine Dampfnudel nach der andern in die offenen Mäuler hinunterfahren, wie Bergleute in einen Schacht. Jetzt fing die Hausfrau, nur um des Redens willen, mit ihm ein Geſpräch an und ſagte recht laut, weil ſie wußte, das er harthörig war:„'S is heut kalt Wetter d'raus, he Alter!“ Da ging dem Alten ein Licht auf, und was rathet ihr nun, was er antwortete:„Ne,, ſagt er, „ich danke!“ und klopfte ruhig an ſeinem Fenſter weiter. —„Was hat er geſagt?/ ſprach die Frau und lachte und alle Andern mit,„der Mann wird doch alle Tage tauber. — Verſteht Ihr denn nit, Alter, kalt Wetter wär' d'raus, ſagt' ich!,„Ne, ich danke ſchön— ich han ſchon zu Mit⸗ tag'geſſen!“— Jetzt ging das Gelächter noch lauter an über den überzwergen Alten, und die Frau ſchrie ihm ſo laut ſie konnte in's Ohr:„Hört Ihr denn gar nix mehr, Mann? kalt Wetter is d'raus, mein' ich l.—„Nu,“ ſagt er,„wenn's denn abſolut ſein muß!“— und mit dieſen Worten ſetzte er ſich auch an den Tiſch zu den Dampf⸗ nudeln hin und klapperte tüchtig mit, während die Andern über dieſe unerwartete Entwickelung des Spaßes verblüfft und ſtillſchweigend d'reinſchauten.* In einer Weinſtube der Stadt B., wo gewöhn⸗ lich wohlhabende Gewerbsleute ihr Gläschen zu leeren pflegen, befindet ſich unter Glas und Rahmen folgende curioſe Beſchreibung eines vor mehr als dreißig Jahren von einem Dutzend ehrſamen Bürgern, anſcheinlich in ſehr heiterer Stimmung genoſſenen Frühſtücks. Das Gedenk⸗ blatt lautet: „Am 3. Auguſt 1820. Auf die Geſundheit ihres Fürſten tranken hier Zwölf Bürger ſechsmal zwölf Bouteillen aus, Und gingen dann Nachmittag um halb vier In folgender Beſchaffenheit nach Haus: Herr Glaſermeiſter R. hatte zu tief in Glas geguckt, Herr Spediteur M. hatte ſchief geladen, Herr Inſtrumentenmacher P. ſah den Himmel für eine Baßgeige an, Schwertfegermeiſter J. hatte einen Stich erhalten, Herr Gewehrfabrikant A. jedoch einen Schuß, Herr Kravattenhändler N. hatte etwas zu viel hinter die Halsbinde gegoſſen, Müllermeiſter F. hatte zu viel auf's Korn genommen, Bei dem Maurermeiſter Z. war es im Oberſtübchen nicht richtig, Schuſtermeiſter M. hatte einen gehörigen Stiefel ge— trunken, Fiſcher B. hatte einen tüchtigen Zug gethan, Friſeur P. hatte ſich einen ungeheuren Haarbeutel an— geſchnaͤllt.“ Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Edicetalladung. [305] Der im Jahre 1765 geborne, ſeit mehr denn 50 Jahren abweſende Nikolaus Blecher von Oberrosbach, oder deſſen allenfallſige Lei⸗ bes⸗ oder Teſtaments⸗ oder Vertragserben wer⸗ den aufgefordert, ſich unter gehöriger Legitima⸗ tion, wegen Empfangnahme des jenem gehöri⸗ gen, ſeither curatoriſch verwalteten Vermögens ſogewiß binnen 3 Monaten von heute an hier anzumelden, als ſonſt das⸗ ſelbe den aufgetretenen nächſten Seitenverwand⸗ ten eigenthümlich ohne Caution überlaſſen wer⸗ den wird. Binnen gleicher Friſt hat der zu den erbbe— rechtigten Seitenverwandten gehörige, unbekannt wo abweſende Joh. Marx Blecher von Ober— rosbach, oder deſſen etwaige Erben ſich über Antretung oder Ausſchlagung der Erbſchaft zu erklären, widrigenfalls Verzicht auf das Erb⸗ recht unterſtellt und die Erbſchaft den allein ſich gemeldet habenden Erben überlaſſen werden wied. Friedberg, am 14. Februar 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Edietalladung. 306] Die Erben des längſt verſtorbenen Georg Schneider von Oberros bach beabſichtigen die nachbenannten in den Gemarkungen Ober- und Niederrosbach gelegenen, in dem Flurbuche auf den Namen des Konrad Becker II. von Ober- rosbach eingetragenen Grundſtücke, nämlich: Flur 6/343, 7/234, 8/340, 8,533, 11/180, 10/1330, zu veräußern, beziehungsweiſe von dem Namen ihres Erblaſſers auf den ihrigen in dem Grund⸗ buche übertragen zu laſſen, vermögen aber Ei⸗ genthumsnachweis über dieſelben nicht zu liefern. Es werden deshalb auf Antrag der Erbin⸗ tereſſenten alle Diejenigen, welche Eigenthums⸗ anſprüche an dieſelben zu haben glauben, auf⸗ gefordert, ſolche innerhalb 6 0 Tagen dahier geltend zu machen, widrigenfalls das Eigenthum Jener an den genannten Grund⸗ ſtücken anerkannt, die Kaufbriefe beſtätigt wer⸗ den und der Eintrag in das Mutationsverzeich⸗ niß auf Grund dieſer Urkunden ſtattfinden wird. Friedberg, den 7. Februar 1856. 8 Landgericht Friedberg o fmann. Einladung. 1307] Zu der in Gemäßheit höberer Verfügung am 7. März d. J. und zwar im Prüfungs⸗ ſaale des Gr. Schullehrerſeminars Vormittags von 8 bis gegen 12 Uhr Statt findenden Prü⸗ fung der Taubſtummen laden wir hierdurch er⸗ gebenſt ein. Friedberg, am 25. Februar 1856. Großherzogliche Direction des Taubſtummen⸗ Inſtituts Dr. Matthias. Bekanntmachung. 1308] Wegen eingelegten Nachgebotes ſoll hö⸗ herer Verfügung zufolge die am 18. d. Mon. der öffentlichen Verpachtung ausgeſetzt geweſene Jagd in der Gemarkung von Reichelsheim Montag den 10. März, Nachmittags 3 Uhr, auf hieſiger Recepturſtube nochmals verpachtet werden. Indem man auf das frühere Ausſchreiben vom 6. d. M. rückſichtlich dieſer Jagd verweiſt, wird weiter bemerkt, daß Nachgebote nun nicht mehr angenommen werden. Reichelsheim, den 25. Febr. 1856. Herzogl. Naſſ. Receptur v. Preuſchen. von jung 309J Montag! boch la ſchule circa 40 amme öffentlich Oſſenbeim, Großherzogle — 9 310] Dienſag 100* 10 Uhr der Gemeinde nachſehende Hol 7½ Stecher 58* 2 1 5 Stämme! Zoll Durch an den Meiſtdiet Zusammenkunft Beienheim, Großherzog Holze 1311] Donnerfſa mittags um 8 U rosbacher OGeme wald: 881 Velen 4 Stämme 2 Buchen. 10 Stück A .„ fen aller erlich mei Mang iſt hinter erros bac Luaolch 1 Donn 13120 Monlag Haufr Gemein 90 Steckt 10 1000 Sli man on, 10 bat dann: dauſen, Ni Croßher Das Gedenk 4 Holzverſteigerung. D283] Dienstag, den 4. März l. J., werden! in verſchiedenen Diſtrikten, im Diſtrikte„unten an der Straße“ Vormittags 9 Uhr beginnend, 103 Stecken Buchen- und 31 SEichen⸗Scheitholz; 14„ Buchen-, 7„ Eichen⸗ u. 5„ Nadel-⸗Prügelbolz; 65„ Buchen- u. 30„ Eichen-Stockholz; 4800 Stück verſchiedene Wellen; 105 Läſte allerlei Holz; g 11 Buchen⸗Werkholzſtämme= 675 Kub. uß; 2 Nadel. Baubolgſtämme= 36 Kub. Fuß; 25 Nadelſtangen und 500 Stück Nadel⸗Nutzgerten an den Meiſtbietenden verſteigert. Ockſtadt, am 23. Februar 1856. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt AAS r Verſteigerung von jungen Obſtbäumchen. 1309] Montag den 3. März d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen aus hieſiger Gemeinde-Baum— ſchule circa 40 Stück junge Apfel- und Birn⸗ ſtämme öffentlich meiſtbietend ver kauft werden. Oſſenheim, den 26. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oſſenheim Kopp. Holz verſtei gerung. 1310] Dienſtag den 4. März d. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Beienheim, Diſtrikt Bauberg, nachſtehende Holzſorten: 71 ½ Stecken Buchen⸗Scheitholz, 55„„ Prügelbolz, 2 1 Weiden⸗„ 58% Buchen⸗Stockholz, n Weiden. 45„ Buchen⸗Reiſer, 34 1 Weiden⸗„ 5 Stämme Buchen-Werkholz von 15— 18 Zoll Durchmeſſer und 25-30 Fuß Länge, an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Diſtrikt Bauberg. Beienheim, am 25. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Beienheim Muth. Holzverſteigerung. 1311] Donnerſtag den 6. März l. J., des Vor⸗ mittags um 8 Uhr anfangend, ſollen im Ober— rosbacher Gemeindewald, Diſtrikt alter Heg⸗ wald: 3 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 82„ Prügelbolz, 230%„„ Stockholz, 2981 Wellen„ Reeiſerholz, 4 Stämme Buchen⸗Nutzholz, 2 Buchen⸗Klötze, 10 Stück Achſen, 1 Langwied und 13 Hau- fen allerlei Leſeholz öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Der Anfang iſt hinter dem Kellerberg und Fichtweg. Oberros bach, den 26. Febr. 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach Blecher. Holzverſteigerung. [312] Montag den 3. März. l. J. werden im Hauſer n 50 Stecken Buchen⸗Scheit⸗ u. Prügelholz, 50„„ Sichen. aa 1525 Stück 17 Reisholz⸗Wellen meiſtbietend verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt Vormittags 8 Uhr in Hauſen. Hauſen, den 25. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Hauſen Schaum. 73 Bekanntmachung. 1) Holzverſteigerung. [313] Montag den 10. März werden in dem bei Niedermörlen gelegenen Domanialwald Frauenwald an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert: „½ Stecken Eichen⸗Scheit⸗, 5% Stecken Bir— ken-, 4 Stecken Aspen-Prügelholz; 3½ Stecken Eichen., ½ Stecken Aspen⸗Stock⸗ holz; 8315 Wellen Eichen-, 550 Wellen As pen⸗Reiſerholz; 3 Eichenſtammabſchnitte zu Bauholz in 157 Kubikfuß. Die Zuſammenkunft und der Anfang iſt Mor- gens 8½ Uhr auf der langen Schneiße. 2) Kanalbau. Unmittelbar nach obiger Holzverſteigerung wird die Erbauung eines Kanals auf dem in den Frauenwald führenden Weg, nebſt Planir— und Chauſſirarbeit, ſodann die Lieferung des er⸗ forderlichen Materials, als: Steine, Kies und Kalk, öffentlich verſteigert, wozu Maurermeiſter eingeladen werden. Oberrosbach, den 25. Febr. 1856. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bin gmann. Holz ⸗Verſteigerung. 1314] Montag den 3. März d. J., des Mor⸗ gens 10 Uhr, ſollen im Griedeler Markwald 12 Stück Eichen⸗Bauſtämme, 2131 Cbfuß. haltend, meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſam— menkunft iſt am Holzheimerweg. Griedel, am 27. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Griedel Streb. Holzverſteigerung. [315J Mittwoch den 5. März l. J. ſollen in dem Langenhainer Gemeindewald, Diſtrikt Hühnerpfad: 8 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 3„ Prügelholz, 64„ Stockholz, friſches, 3000 Stück Eichen ⸗Aſtwellen; Donnerſtag den 6. März l. J.: 166 Eichen⸗Bauſtämme öffentlich verſteigert werden. g Zuſammenkunft iſt im Schlag. Anfang jedes⸗ mal 9 Uhr Morgens. Die Herren Bürgermeiſter werden um ge⸗ fällige Bekanntmachung in ihren Gemeinden erſucht. Ziegenberg, am 27. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Langenhain Rumpf. 6 0 O0 Gulden [316] liegen in der hieſigen Kirchenkaſſe zum Ausleihen bereit. Oſtheim, am 27. Februar 1856. Der Kirchenvorſtand Köhler, Pfarrer. Wieſe⸗Verſteigerung. 13171 Donnerſtag den 6. März, Nachmittags um 3 Uhr, wird in bieſigem Rathhauſe nach⸗ bezeichnete, in der Gemarkung Steinfurt lie⸗ bros, dest auler Schul Jer dab ge⸗ Wleſe meiſtbietend verſtei 8 Flur Nr. Klftr. e ee 2 87 201, Wieſe hinter dem Mühlberg. Friedberg, den 27. Febr. 1856. Großherzogliche Bürgermeiſſerei Friedberg Bender. Bekanntmachung. 1318] Donnerſtag den 6. März, Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende ſog, ſtädtiſche Ruthen und Stadtmauer mit Grund und Boden einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: die ſtädtiſche Ruthe innerhalb der Stadtmauer, ſowie die Stadtmauer mit Grund und Boden von dem Hofraum des Johannes Füller bis ans neue Thor und von dem Blum'ſchen Hauſe bis an den Georg Philippi'ſchen Garten, ſowie die ſtädtiſche Ruthe an dem Garten der Frau Chri— ſtian Fritz Wittwe. Friedberg den 27. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. 1400 fl. Verwaltungsgeld [319] zum Ausleihen bei Glaſermeiſter Weckerling. Diane [320] Ein noch im beſten Zuſtande befindlicher Blasbalg und Ambos ſteht zu verkaufen bei Schmiedmeiſter Ambros Oberländer. Offene Lehrlingsſtelle. 1321] Bei L. Schmidt, Conditor in Nau⸗ heim, kann ein ſolider junger Menſch aus achtbarer Familie in die Lehre treten. Zu er kauf e [322] Eine Scheuer von 28 Fuß Länge hat auf den Abbruch zu verkaufen Aſſenheim. Ph. Schuch's Ww. In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg ſind ſtets zu haben: Geſtempelte Frachtbriefe für den mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. per Buch 26 kr. — Tapeten! 1323] Unſer Lager in allen Sorten Tapeten bringen wir hierdurch in geneigte Erinnerung, wobei wir noch ganz beſonders darauf aufmerkſam machen, daß wir jetzt im Stande ſind, dieſelben zu 10 Procent niedrigeren Preiſen als ſeither verkaufen zu können. Friedberg. Unſere Muſterkarte liegt ſtets zur Einſicht offen. D. Grödel Söhne. Saͤchſiſchen rothen Kopf-Kleeſaamen, 324] ſchöne Qualität, zu beziehen durch Joh. Jac. Fr. Nau, in Frankfurt a. M. 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Indem ich Verwandten, Freunden und Bekannten von dem mir unerſetzlichen ſchmerzlichen Verluſte Nachricht gebe, bitte ich um ſtille Theilnahme. Steinmühle bei Obererlenbach am 28. Februar 1856. Wilhelm von Helmolt. Zu ver mie th een. 330] Für eine kleine Haushaltung iſt ein Logis zu vermiethen und kann im April bezogen werden bei f Eliſabetha Werner, nächſt der Burg. Ein vollſtändiges Logis 1331] iſt zu vermiethen und kann gleich be⸗ zogen werden. Konrad Werner, Schneidermeiſter. —— Mein Hinterhaus 13321 iſt zu vermietben. Friedberg. K. Ludwig, Spenglermeiſter. Anzeige. 1333] Alle Sorten Saamen find friſch und acht zu haben bei 8 Friedberg den 27. Februar 1856. F. Damm. Ein fehlerfreies Pferd,(Apfelſchimmel) 1334] 7 Jahr alt, und ein einſpänniger Wagen ſind aus der Hand zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Dorheim. Peter Hofmann. Säriug e 335] in ½ Tönnchen billigſt bei 9570 N 5 H. W. Hatteroth. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 27. Februar 1856. 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März Leſch angeftande Jaht überſchrit oder wer ſouft mögen zu habt binnen einer F 1 zur Empfangn berwalteten Ve ſchieht dies nie verſchollen erke gangs genannt werden. Butzbach, Groß! — Oeffen 1209] Die G abweſenden M. dach I., Sol du, und gebor lden um Aut dich dawaltete tag Ache n zuläſſg, un oder wer son duszuweiſen FIriſt von In wie e unterzeichr zu erwarten, aß ſeichet aufgetretenen! Buß bat U 6 ge W. Hatteroth. Beilage Beilage zum Friedberger Intelligenzblatt Nr. 18. Verſteigerung der Straßenunterhaltungsarbeiten im Baubezirk Friedberg pro 1856. 12121] In den nachbemerkten Terminen, jeden Morgen um 10 Uhr, ſollen die bei der Unter haltung der Straßen vorkommenden Arbeiten, als: das Steinbrechen, das Steinfahren und die Lieferungen von Unterhaltungsſteinen öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Nach beendigter Verſteigerung wird auch jedesmal das Steinſetzen an anerkannt tüchtige Arbeiter aus der Hand vergeben, weßhalb dieſe zum Erſcheinen aufgefordert werden. 2 Der Verſtei gerung 8 2 Namen der Bauauf⸗ 88 8 ſeher der be⸗ 2— 2 2 treffenden Straßen⸗ 1 2 0 Tag. Ort. Local. 2 ſtrecken. T'[Montag den 3. Marz Buß dach Rathhaus 16[Hölzer 2[Dienſtag den 4. März Niedermörlen[Gaſthaus zum Löwen u 2 Diehl und Weide. 3[Mittwoch den 5. März JIlbenſtadt Chauſſeehaus 6 u 70Faulſtich und Reitz. 4 Donnerſtag den 6. März Niederwöllſtadt Gaſthaus zur Waldluſt JA u 5[Götz und Schäfer. 5[Freitag den 7. März Obereſchbach[Gaſthaus zum Homburger Hof 13 Schmidt. 6[Freitag den 7. März, Nachmittags 5 Uhr, Steinbach Gaſthaus zum Schwanen] 14[Michel. 7[Samſtag den 8. März Rödelheim Gaſthaus zum Frankfurter Hof 15[Lützel. 8 Montag den 10. März Wölfersheim[Gaſthaus d. Ad. Hofmann 17 Krämer. 9 Dienſtag den 11. März Altenſtadt Gaſthaus zum Adler 8[Gaußmann. 10[Mittwoch den 12. März ſLindheim Gaſtwirth Kochs Haus gul]Weigel und Gros. 11[Donnerſtag den 13. März Büdingen Salinenhof 12[Kleinſteuber. 12[Samſtag den 15. März Niedermoxſtadt Ratbhaus 10 Jäger. 13[Montag den 17. März Friedberg Gaſthaus zur Stadt Frank⸗ furt 3[Kreß. Friedberg den 9. Februar 1856. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg S ü f fer t. Oeffentliche Aufforderung. [193] Chriſtoph Leſch, Johannes Leſch und Eliſabetha, Johann Konrad Heyd Ehefrau, geb. Leſch, alle von Butzbach, haben um Ueber- laſſung des Vermögens ihres ſeit vielen Jah⸗ ren, unbekannt wo, abweſenden Oheims, des am 22. März 1785 dahier gebornen Chriſtoph Leſch angeſtanden. Da dieſer Chr. Leſch das 70. Jahr überſchritten haben würde, ſo wird er, oder wer ſonſt rechtliche Anſprüche an ſein Ver⸗ mögen zu haben glaubt, hiermit aufgefordert, binnen einer Friſt von zwei Monaten zur Empfangnahme ſeines ſeither curaloriſch verwalteten Vermögens ſich anzumelden. Ge— ſchieht dies nicht, ſo wird Chriſtoph Leſch für verſchollen erklärt und ſein Vermögen den Ein⸗ gangs genannten Erbprätendenten überwieſen werden. Butzbach, den 8. Februar 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel. Bekanntmachung. [235] Nachdem der frühere Zimmermann, nach⸗ herige Ziegler Conrad Stamm zu Schwal— beim die Ueberſchuldung ſeines Vermögens an— gezeigt und erklärt hat, daß er daſſelbe ſeinen Gläubigern abtreten wolle, iſt zur ſummariſchen Liquidation der Forderungen, ſowie zum Ver— ſuche der Güte Termin auf: Montag den 17. k. M., Vormittags 9 Uhr, in das Sitzungszimmer des unterzeichneten Ge— richts anberaumt worden, wozu alle Diejenigen, welche an den gedachten Conrad Stamm An— ſprüche zu machen haben, mit dem Anfügen bierdurch vorgeladen werden, daß die in dieſem Termine nicht erſcheinenden Gläubiger als dem Beſchluſſe der Mehrzahl der erſcheinenden bei⸗ tretend werden angeſehen werden. Nauheim, am 13. Februar 1856. Kurfürſtliches Juſtizamt Kröber. vt. Burhenne. Oeffentliche Aufforderung. [209] Die Geſchwiſter des ſeit vielen Jahren abweſenden Matthäus Philipps von Fauer⸗ bach J., Sohn des Johannes Philipps von da, und geboren den 15. September 1785 haben um Aushändigung ſeines ſeither curato— riſch verwalteten Vermögens angeſtanden. Der Antrag erſcheint nach dem eingetretenen Alter zuläſſig, und wird daher Matthäus Philipps oder wer ſonſt als deſſen Rechtsnachfolger ſich auszuweiſen vermag, aufgefordert, binnen einer Friſt von a zwei Monaten bei unterzeichnetem Gericht ſich anzumelden, oder zu erwarten, daß er für verſchollen erklärt und das ſeither verwaltete Vermögen den bereits aufgetretenen Erbintereſſenten ausgehändigt wird. Butzbach den 7. Februar 1856. ic Landgericht Butzbach be Hol zverſtlei gerung. [301] Dienſtag den 4. März d. J. ſollen in dem Gemeindewald Fauerbach J., Diſtrikt Ober⸗ berg, nachfolgende Holzſortimente meiſtbietend verſteigert werden, als: 16 Stecken Nadel⸗Scheitholz, 18„ dergl. Prügelholz, 49„ dergl. Stockholz, 6275 Nadelholz⸗Wellen, 3025 Aspen⸗Wellen, 173 Kiefern⸗Stammholz, 2100 Cubikfuß haltend, 42 Stück Kiefern⸗Stangenholz, 35 Cbfuß. haltend. Die Zuſammenkunft iſt mitten im Oberberg an der Schneiße, wo um halb 9 Uhr der An— fang gemacht wird. Fauerbach 1, den 26. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Fauerbach J. eee „Hofraithe⸗Verſteigerung. 1217] Dienſtag den 1. April, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die ehe malige Michel Heidelberg'ſche, jetzt Samuel Windecker'ſche Hofraithe einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Ord.⸗Nr. Flur. Nr.[I Klftr. 1 2 517 5½% o Hofraithe in der Juden⸗ gaſſe, gibt abgelöſte Grundrente 3 fl. 18 kr. und in die Pia corpora 9 kr. Friedberg, den 13. Februar 1856. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Dr. Bekanntmachung. 1279] Montag den 3. März, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das Fangen der Maulwürfe auf den Wieſen in hieſiger Gemarkung auf den Zeitraum von drei Jahren an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 25. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Bekanntmachung. [136] Dienſtag den 11. März l. J.. Vormit⸗ tags 10 Uhr, foll auf hieſigem Rathhauſe öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden: 144[◻Klafter Hofraithe in den Wendelsgärten vor der Stadt an der Chauſſee gelegen, der Karlshof genannt, beſtehend in Wohnhaus, Scheuer und Stallung, ſowie Brauhaus, 157[◻Klafter Garten am Haus und oben an demſelben 2 Hohlkeller, 189 Klftr. Wieſe an der Hofraithe, 83„ Grasgarten daſelbſt, 1314 Acker am unterſten Kiſſelberge, 28„„ daſelbſt, beide in der Nähe der Hofraithe. Durch Einrichtung und Lage eignet fich dieſe Hofraithe ſowohl zum Wirthſchaftsbetrieb, als auch für eine größere Oekonomie. Unbekannte Steigerer haben ihre Zahlungs⸗ fähigkeit genügend nachzuweiſen. Zugleich werden Wittwe Marloff und Heinrich Ppilipp Leheim hierdurch vom Verſteigerungs⸗ termin in Kenntniß geſetzt, da dem Unterzeich⸗ neten deren Aufenthaltsort nicht bekannt iſt. Nidda den 22. Januar 1856. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Nidda der Vorfteher e Ortsgerichts * b l. Holzverſteigerung. [265] Dienſtag den 11. März l. I., Vormit⸗ tags 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Freiherrlich v. Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſelheck nach— ſtehendes Holz öffentlich an die Meiſtbietenden unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden; 12 Stecken Birken⸗ und Eichen-Prügelholz, 14„ Aspen- und Nadel- 1 5500 Stück Birken⸗ und Eichen⸗Wellen, 6500„ Aspen und Nadel⸗„ Die Zuſammenkunft iſt auf dem Hof Haſſelbeck. Friedberg den 16. Februar 1856. In Auftrag: Faaßz. 70 O bis 800 Gulden [255] liegen in der hieſigen Kirchenkaſſe im Ganzen oder auch getrennt zum Ausleihen be⸗ reit. Oſſenheim, den 18. Februar 1856. Keller, Kirchenrechner. 78 nion. Fuͤr Auswanderer nach Auſtralien und Amerika. 1203] Die engliſchen Regierungs-Poſtboote, welche die Briefe an Bord nehmen, und ſolche contractlich am 65. Tage in Mel— bourne abliefern muſſen, ſegeln von Liverpool beſtimmt am 5. u. 20. jeden Monats; es iſt dies die beſte und ſchnellſte Reiſegelegenheit. 5 3 8 Ueberfahrtpreis für Erwachſene, einſchließlich voll ſtän— diger Verkoͤſtigung, 210 fl., für Kinder die Hälfte. Für andere wöchentlich abgehende Schiffe koſtet die Paſſage, ebenfalls mit ganzer Verköſtigung, 190 fl., für Kinder 98 fl. a Leute, welche nicht den ganzen Ueberfahrtpreis bezahlen wollen oder können, und den Theil, den ſie hier ſchuldig bleiben, erſt in Auſtralien aus ihrem dor— tigen Verdienſt entrichten, nehme ich ebenfalls zur Beförderung an. Vorzugs⸗ weiſe werden angenommen Ackerbauer, Schäfer, ſowie alle ſonſtigen zur Land⸗ arbeit tauglichen ledigen Leute, oder junge verheirathete Leute mit höchſtens 2 Kindern. Abfahrten nach Amerika: von der Rheinſtation aus, jeden Donnerſtag. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. Nähere Auskunft, Proſpecte und Ueberfahrt-Verträge ertheilt die conceſſionirte Agentur in Friedberg Heinrich Hahn. Einladung zum Abonnement. Demnächſt beginnt das zweite Quartal der unter dem Titel: Der Bazar, erſcheinenden Muſter-Jeitung für Frauen und Töchter. Jährlich 24 Hefte mit 36 Bogen Text und über 100 Beilagen; enthaltend: Abbildungen der neueſten und geſchmackvollſten Handarbeiten, Pariſer und Berliner Original-Muſter fuͤr Weißſtickerei, Buntſtickerei, Perl⸗ ſtickerei, Häckelmuſter, Filet⸗Muſter, Muſikſtücke für Pianoforte und Geſang, Modenbilder, die neueſten Pariſer und Berliner Schnitt— Muſter der geſammten Damen⸗Garderobe, Kragen ꝛc. von Battiſt und endlich die berühmten Bazar⸗Schablonen, mittelſt welcher man durch ein kinderleichtes Verfahren die Stickerei-Deſſins auf das zu ſtickende Zeug überträgt.— Der Text liefert außer der ausführlichen und ver— ſtändlichen Erklärung der obigen nur angedeuteten Beilagen viel Unterhaltendes als: Novellen und Erzählungen der beliebteſten Schriftſteller, Skizzen und dem weiblichen Geſchmack entſprechende Notizen und erſtattet regelmaͤßig ausführlichen Bericht über die Hauswirthſchaft betreffende Neuerungen und Verbeſſerungen, gibt praktiſche Nathſchläge und Winke zur Oekonomie der Toilette und zieht Alles in ſein Bereich, was den Damen irgendwie zu wiſſen nöthig oder intereſſant iſt. Preis für Alles 544 kr. vierteljährlich. Der Bazar iſt während der kurzen Zeit ſeines Erſcheinens durch die Reichhaltigkeit und Mannigfaltigkeit jeder einzelnen Nummer die deliebteſte aller Muſterzeitungen, ja er ſelbſt iſt in der Damenwelt zur Mode geworden, das beweiſt die große Zahl von Abonnentinnen, die ſich von den länger er— ſcheinenden ähnlichen Muſterzeitungen ihm zugewendet haben. Vor Beginn des 2. Quartals, deſſen erſte Nummer in etwa 14 Tagen ausgegeben wird, erlauben wir uns zum Abonnement hiermit einzuladen. Probenummern theilen wir gerne zur Anſicht mit. Friedberg. E. Bindernagel's Buchhandlung. Zu verpachten. [268] Der mir gehörige, vor dem Mainzer Thor an der Landſtraße gelegene Obſt- und Ge müſegarten, im ungefähren Flächengehalte von einem Morgen, iſt aus der Hand auf 12 Jahre zu verpachten. Friedberg, den 16. Februar 1856. Trapp III., Hofgerichtsadvokat. Ein Gut von 4 bis 500 Morgen, 273] gut gelegen und wohl rentixend, iſt Familien⸗Verhältniſſe halber billig und unter ſehr günſtigen Bedingungen zu verkaufen. An ernſtliche und ſol⸗ vente Käufer ertheilt auf gefäll, fran⸗ kirte Anfragen gerne Auskunft das Agentur⸗ u. Commiſſionsgeſchäft von Robert Fauerbach in Hanau. Strohhüte 1275] werden gewaſchen und neu fagonirt bei S. G. Simon jun. Zu vermiethen. 1294] Der untere Stock meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann bis den 1. April bezogen werden. Friedberg. F N. Anzeige. J300] Daß ich wieder mit friſchen Wald-, Feld⸗, Gemüſe⸗ und Blumenſämereien beſtens verſehen bin, bringe ich meinen Freunden zur Nachricht. M. Jung, wohnhaft am Schulhaus. Verſteigerung von Bauarbeiten. [2871 Dienſtag den 4. März l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen im Gaſthaus zum Einhorn dahier folgende zur Erbauung eines neuen Logengebäudes dahier erforderlichen Arbeiten, als: 1) Maurerarbeiten, veranſchl. zu 2108 fl. 48 kr. 2) Steinhauerarbeiten,,„ 1536„ 15„ 3) Zimmerarbeiten, ee, 12800„ 20 4) Dachdeckerarbeiten, 555% 6„ 5) Schreinerarbeiten,„„ 1825% 42„ 6) Schloſſerarbeiten,„„ n 7) Glaſerarbeiten,„„ 581 44„ 8) Weißbinderarbeiten,„„ 872„ 75 9) Spenglerarbeiten,„„ 95„ 35„ unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigſtneh—⸗ menden öffentlich vergeben werden. Zeichnungen und Voraͤnſchläge können am Tage vor der Verſteigerung im Gaſt— haus zum Einhorn dahier eingeſehen werden. Gießen den 21. Februar 1856. Die Baucommiſſion der Freimaurerloge: Dr. Eckſtein. Pietſch. Ein vollſtändiges Logis 1302] iſt in meinem neuen Haus zu vermiethen und kann alsbald bezogen werden. G. Fr. Schweitzer. Zu dera u f e n. 1303] Eine noch ganz gute Egge, mehrere Futterraufen, ein Paar Rückriemen mit Ketten, eine ſchwere Kette und eine Parthie Dickwurz hat zu verkaufen Friedberg. Friedrich Schäfer, Meſſerſchmied. Leere Oelfäſſer 1304] in allen Größen bei Friedberg. M. L. Goldmann. 0 10 fl. A. 10 —— — Mari — Ed! da duties untet dem Ne. Ausſchluſes d ihn Anſprüch Freitag del lierher orgele einmal die* und ponffige e aben, Friedberg Groß 8 N 1203 Anſpr getragene a! Heinnch Bel Und weitere und Il. Deze Kirchenkaften ſogewiß hier thek für nicht den Hypotzek Friedder Oro —— D Im unweit de Schlucht, dem Bette ſchine, ein dieſem let Familien viele Ge behauptet verleiht i um, den y die Uebung ein Han ſchauen nerer 2 auf, la trotzen, der Neg Eisfelde alle ſein der glüe