ener Hund 1 0 An 8 eiüTaxe d Bugbat IE 77 kr. pf. IH. 5 0 — 13 1 „2 1n 2 0 42607 21 3102 . 11 166— mier 5 15 40 De, Sa Friedberger Jutelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum ech Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ſammen 7 kr. Ni 71. Freitag, den 19. September. 1856. Aumtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes— Betreffend: Die Unterhaltung der Kreis- und Ortstafeln, ſowie der Wegweiſer. In Folge unſerer Verfügung vom 25. Juli d. J., Amtsblatt Nr. macht, weßhalb hiermit die im Rückſtande befindlichen, an die Erſt Meidung der Abholung, erinnert werden. Friedberg, den 16. September 1856. 9, haben nur wenige die geforderte Vorlage ge—⸗ attung der geforderten Berichte binnen 8 Tagen, bei Großherzogliches Kreisamt Friedberg. In Verhinderung des Kreisraths: de Beau cla ir, Kreisaſſeſſor. Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Louis Heilmann aus Garbenteich, Kreis Gießen. Heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath. Alter: 11 Jahre. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Edictalladung. 11504] In Folge Benachrichtigung Großherzog⸗ lichen Kreisamts Friedberg ſollen: 1) In der Gemarkung Münzenberg die durch Allodification der Erbleihgüter des Müllers Ludwig Glockengieſer, Conrad Enders I. und Conſorten entſtandenen Grund— renten, im Geſammtbetrage von 734 fl 8 kr., dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms⸗ Braunfels und von 142 fl. 31½ kr. dem Hrn. Grafen Otto zu Solms⸗Laubach zuſtehend, ſo⸗ wie 2) in der Gemarkung Griedel die durch Allodiſication der Erbleihgüter des Müllers Balthaſer Schäfer, des Johann Heinr. Marx und der Ww. und Kinder des Fried- rich Wetz I. entſtandenen Grundrenten, im Geſammtbetrage von 687 fl. 48 ½ kr., dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms⸗Braunfels und von 220 fl. ½ kr. dem Herrn Fürſten Ludwig zu Solms Lich zuſtehend— nach den Beſtimmungen des Geſetzes vom 27. Juni 1836 abgelöſt werden. Alle bei dieſer Grundrentenablöſung allenfalls Betheiligten werden daher aufgefordert, ihre etwaigen Rechtsanſprüche umſogewiſſer innerhalb z wei Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls die Auszahlung der Ab- löſungskapitalien an die oben genannten Be— rechtigten geſtattet werden wird. Butzbach, den 6. Sept. 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel. Der Guano und die Guanoſelaven. Ueber die Guanoinſeln und die chineſiſchen Sclaven auf denſelben erhielt der Verfaſſer dieſer Zeilen von einem deutſchen Seemann, der ſie im vorigen Jahre beſuchte, eine ausführliche Mittheilung. Im Februar lagen bei den Chincha⸗Eilanden nicht weniger als 160 Schiffe verſchie— dener Gattung von 300 bis 2200 Tonnen Trächtigkeit. Ihre Ladezeit betrug durchſchnittlich vierzig Tage. Rechnet man 800 Tonnen Ladefähigkeit als Durchſchnittslaſt, ſo werden in etwa ſechs Wochen 32,000 Tonnen Guano, jede zu 2000 Pfund von den Inſeln fortgeſchafft. Eine Unterſuchung Sachverſtändiger aus den Vereinigten Staaten hat ein Gutachten abgegeben, demzufolge bei einer Aus— beutung wie bisher, die ganze Maſſe nach Verlauf von etwa acht Jahren erſchöpft ſein werde. Es ſind der Guano— inſeln drei, die in der Richtung von Norden nach Süden neben einander liegen, und durch ſchmale Meerescanäle von einander getrennt ſind. Fortwährend herrſcht Südoſt⸗ wind, und es hat auf dieſen Eilanden niemals geregnet. Die nördliche Inſel hat den größten Umfang, bildet ein Rund von etwa einer ſtarken Viertelſtunde Wegs im Durch— meſſer und 100 Fuß Höhe. Der Guano liegt in der Mitte am dickſten. Alles muß mit der Hacke losgehauen werden; er entwickelt Staub, wenn man ihn zerklopft, wird aber wieder hart, wenn man ihn ſo liegen läßt. In der Maſſe findet man Federn, Eier, Steine, und weiter nach der Oberfläche hin Reſte von Fleiſch und Knochen. Seelöwen der größten Art und Seevögel in ungeheurer Menge müſſen viele Jahr— tauſende hindurch Bewohner dieſer Eilande geweſen ſein. — Der Ammoniakgeruch iſt ſo ſtark, daß ein Menſch es in einem mit Guano geladenen Schiffsraume nicht länger als fünf bis- zehn Minuten hinter einander aushalten kann. Wollen Sie nun wiſſen, wie alle dieſe Schiffe geladen, und wie täglich tauſend Tonnen abgegraben werden?— Ich ſehe hier ungefähr 100 peruaniſche Sträflinge und etwa 300 Chineſen. Die erſteren ſind gewiß am rechten Orte; die letzteren aber waren Paſſagiere, die mit einem engliſchen Capitän Contract für die Ueberfahrt nach Californien ge— macht hatten, und dort ihr Paſſagegeld, 80 Dollars, ab— arbeiten wollten. Aber der Engländer brachte ſie ohne weiteres hierher, wo ſie lebenslänglich Sclaven ſind. Man gibt ihnen 4 Dollars monatlich für Lebensmittel und einen Vierteldollar Taglohn. Aber nach zehn Jahren wird kein Beſch lu ß. Das Ableben der Eſter, David Meier Wind⸗ ecker's Wwe. in Friedberg betr. 11501] Anſprüche an den, von den Erben un⸗ ter der Rechtswohlthat des Inventars angetre⸗ tenen Nachlaß der David Windecker's Wwe. dahier ſind binnen 4 Wochen bei Meidung der Nichtberückſichtigung anzumel⸗ den. Friedberg, den 11. Sept. 1856. Großherzogliche Landgericht Friedberg Hofmann. O beſt⸗ Verſtei gerung. [1510] Montag den 22. Sept., Morgens um 334 [1520] Johann Heinrich Geiſt von Nieder⸗ dorfelden, geboren am 12. Februar 1778, in unbekannter Form abweſend, und diejenigen, welche ſeinen Nachlaß aus irgend einem Grunde beanſpruchen, werden vorgeladen, im Termin den 21. Nov. d. J., Vormittags, der erſtere zu erklären und nachzuweiſen, daß er noch lebe, die andern ihren Anſpruch zu be⸗ gründen, beim Nachtheile, daß deſſen Nachlaß ſeinen hier aufgetretenen geſetlichen Erben ver⸗ abfolgt werde. Die weiter zu erlaſſenden Verfügungen wer- den behufs ihrer Verkündigung vor dem Ge⸗ richtszimmer angeſchlagen werden. Windecken, den 19. Auguſt 1856. Kurf. Heſſ. Juſtiz⸗Amt Theiß. vadt. Kahler. Bekanntmachung. Montag, den 22. d. Mts., Vormittags 9 Uhr anfangend, 11521) verſteigerk der Unterzeichnete gegen gleich baare Zahlung: 20 Stecken theils klein gemachtes, theils noch auf Haufen ſitzendes Buchenſcheitholz von tarifmäßiger Güte; ſonſtige Holzabfälle; ver⸗ ſchiedene Gartengeräthſchaften; mehrere Fäſſer und Bütten, worunter eine große Waſchbütte; Flaſchen und Krüge; Leitern; Stall⸗ u. ſ. a. Requiſiten. Möbeln und andere Geräthſchaften kommen an einem ſpäteren Tage zur Verſteigerung. Ockſtadt, am 17. September 1856. Angerer, penſ. Rentamtmann. 9 Ubr anfangend, wird das ſtädtiſche Obſt an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert, mit dem Anfügen, daß der Anfang am Bleichgarten, in der Vorſtadt zum Garten, gemacht wird. Friedberg, den 12. Sept. 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg P. Preuſſer, Gr. Beigeordneter. haben bei 15221 Gold-, Silber⸗ und Neuſilber⸗Waaren, Pendüls, goldene und ſilberne Herren- und Damenuhren, Brillen, Lorgnetten, Thermometer c. ſind wieder in großer Auswahl vorräthig und billigſt zu L. Hau au, Goldarbeiter& Uhrmacher, in den drei Schwertern. Frankfurter Aktien-Geſellſchaft für landwirthſchaftlich echemiſche Fabrikate. Kunſt lichen Erträge ſeine Aufgabe befriedigend zu löſen.— Niederlage * Dünger. 11149] Unſere Fabrikate find ſowohl im Feldbau, wie Wieſen⸗, Wein⸗ und Gattenbau mit dem auffallendſten Erfolge auf verſchie⸗ denen Bodenarten angewendet worden.— Sie wirken raſch, ſicher und nachhaltend.— Durch ſie werden dem Boden die Beſtand⸗ theile wiedergegeben, welche durch die Ernten ihm entzogen werden und zur Ernäbrung und kräftigen Entwicklung der Pflanze weſentlich nöthig ſind, durch ſie werden die Mittel zu einer vollkommen freien und intenſiven Wirthſchaft geboten, nur durch ſie wird es dem intelligenten Landwirthe möglich, ſtarken Körner⸗ und Handelsfrucht⸗Bau einzuführen und in der Erzielung der höchſt mög⸗ Gedämpftes Knochenmehl,(guaniſirt) in feinem und gröberem Pulver für Getreide ꝛc. Concentrirter Dünger,(künſtlicher Guano) für Reps, Tabak, Karloffeln, Hopfen, Wein ꝛc. Sauerer phosphorſaurer Kalk,(Superphosphat) für Gemüſe, Rüben aller Gattungen, Futtergewächſe m. Sämmtliche Fabrikate find analpſirt und werden fiets unter Garantie des angegebenen Gehaltes geliefert.— Preisliſten und Gebrauchsanweiſungen werden gratis verabfolgt. in Frankfurt a. M., Hochſtraße n 51. „Friedberg bei H. Hahn, 7 8 einziger dieſer betrogenen Menſchen mehr da ſein. Sie müſſen entſetzlich ſtreng arbeiten; hinter ihnen ſtehen Neger mit Peitſchen. Selbſtmorde ſind an der Tagesordnung, und im vorigen November ſprangen auf einmal mehr als 40 Hand in Hand von der Höhe ins Meer; im Dezember zählte man 23 Selbſtmorde, und im Januar nicht viel weniger. Ich war einige Tage auf der Südinſel, auf der noch kein Guano gegraben wird und ſah dort zwei elende, halbverhungerte Chineſen, die auf ihren Schubkarren her— übergeſchwommen waren. Sie ſind dem Tode verfallen; mein Herz bebte vor Schmerz und Ingrimm. Wir ſandten ihnen von unſerem Schiffe aus einige Lebensmittel. Aber was half ihnen das? Entweder müſſen ſie zur Arbeit zu— rückkehren oder ſterben, wenn ſie nicht täglich neue Nah- rung erhalten. Die Zahl der Guanoſclaven hat ſich in den letzten Monaten um mehr als ein Drittel vermindert; aber dieſer Abgang wird bald erſetzt; denn man erwartet täglich die Ankunft zweier engliſchen Schiffe mit neuen Ladungen betrogener Chineſen. Sie meinen, man ſchaffe ſie nach Californien um Gold zu graben, und mehrere von ihnen waren Anfangs beim Guanohacken in gutem Glauben beſchäftigt, ehe ſie begriffen, daß man ſie getäuſcht hatte! Die verſteinerten Erbſen. J. W. Wolff theilt in ſeinen kürzlich erſchienenen „Heſſiſchen Sagen“ nach mündlicher Erzählung auch fol⸗ gende mit:„Es war einmal eine ſo große Hungersnoth, daß eine Menge Menſchen vor Hunger ſtarben. Damals lebte ein reicher, aber ſehr geiziger Bauer, der trotzdem, daß er eine Menge Korn auf ſeinen Böden liegen hatte, in ſteter Angſt war, er müſſe auch verhungern. Er leug⸗ nete auch Jedermann ab, daß er noch Korn habe; und damit die Leute dies eher glauben ſollten, hat er ſeine Aecker mit Erbſen beſäet, indem er ſprach: Ich ſäe Erbaiß, Daß weder Gott noch die Welt darum weiß. Das hat ſein Nachbar, ein armer Mann, gehört, und da er auch gerade Erbſen ſäete, um gleich dem Geizhals Mehl daraus zu machen, ſo ſprach er: Lieber Nachbar, ich ſäe Erbaiß, Daß Gott und die Welt darum weiß. Dieſes Mannes Erbſen ſind reichlich aufgegangen, haben auch einen großen Ertrag geliefert, die des reichen Bauern aber ſind zu Stein geworden, und ſind ihrer viele lange aufbewahrt worden.“ T Bodenkunde Wal, Feldbau: l 9 15 Man Jure Pflege u. die außerel 7) Rechnen un 0) Anleitung! Die jenig Pohnung in dem unter Aufſſicht bt öffenllichen— Schule blo 2 Die An bei Unterzeichneten liche Anfragen na Echzel —— N 1403] Ich Großherzoglie gerne franc Für die Ofſen 11466] groß Buckſkins oſtind. J Damenkl ſtoffen,“ Da ich Neueſte in v meine Eugros —— Ger 1 dilligſt u & Uhrmacher tern. ö r νπ 2 1 1 7 — rbſen. kürzlich erſchienenen J auch ſol⸗ Hungersnot, de Damals der trotzdem, „liegen hatte, en. Er leug⸗ habe; und t ſeine Acker 5 f 335 Landwirthſchaftliche Lortbildungsſchule zu Echzell. Wintercurſus 185657. 11523] Die landwirthſchaftliche Schule zu Echzell nimmt mit dem 27. Oktober d. J. wieder ihren Anfang. Als Unterrichtsgegenflände ſind für dieſen Curſus in Ausſicht genommen: 1) Diejenigen Zweige der tbeoret. Naturwiſſenſchaften, deren Kenntniß zu einem rationellen Betriebe der Landwirthſchaft unentbehrlich iſt. 2) Bodenkunde: Bodenarten, Bearbeitung und Verbeſſerung des Bodens, Geräthſchaften und Werkzeuge, Brache, Düngung u. ſ. w. 3) Feldbau: a. allgemeine Grundſätze des Pflanzenanbaus, Same, Unterbringung, Pflege der Pflanzen u. ſ. w.; b. ſpezieller Pflanzenbau, die Getreidepflanzen, Hülſenfrüchte, Futter- und Knollengewächſe, ihre zweckmäßige Behandlung von der Einſaat bis zur Ernte u. ſ. w. Die Getreidekrankybeiten. 4) Das Wichtigſte über Wieſencultur. 5) Die Wirthſchaftsſyſteme: Zwei-, Drei-, Vierfelderwirthſchaft ꝛc., die reine und verbeſſerte Dreifelderwirthſchaft, die Koppel⸗, Schlag⸗ oder Wechſelwirthſchaft, die Fruchtwechſelwirth⸗ ſchaft, die freie Wirthſchaft. 6) Viehzucht. Kurze Ueberſicht über den Bau und die Lebensverrichtungen der Hausthiere (anatomiſch-phyſiologiſcher Ueberblick). Ragen, Veredlung, Inzucht, Kreuzung, Ernährung, Pflege u. ſ. w. Pferdezucht, Ragen, Auswahl der Zuchtpferde, Fütterung und Pflege, die äußeren Krankheiten der Pferde u. ſ. w. 7) Rechnen und praktiſche Geometrie. 8) Anleitung und Uebung im Fertigen von Aufſätzen, Briefen, Geſchäftsaufſätzen, Buchführung. Diejenigen jungen Oekonomen, welche als Penſionäre dieſe Schule beſuchen, erhalten Wohnung in dem Lokale, in welchem ſich die landwirthſchaftliche Schule befindet und arbeiten unter Aufſicht ibrer Lehrer. Sämmtliche Zöglinge legen zu Ende des Wintercurſus in einem öffentlichen Examen Proben ibres Fleißes und ihrer Leiſtungen ab. Aeltere Oekonomen, welche die Schule blos als Zuhörer beſuchen wollen, ſind von dieſem Examen entbunden. Die Anmeldungen beliebe man recht zeitig, jedenfalls vor dem 15. Oktober, bei Unterzeichnetem zu machen, der auch jederzeit bereit iſt, auf mündliche oder frankirte ſchrift⸗ liche Anfragen nähere Auskunft zu extbeilen. Dr. Henkelmann. Echzell, am 2. Auguſt 1856. Bekanntmachung. 114931 Ich benachrichtige hiermit, daß ich zur Abänderung der Hüte der Großherzoglichen Civilbeamten vollſtändig eingerichtet bin, und ſehe Beſtellungen gerne franco entgegen. Für die Aenderung eines Hutes berechne ich 2 fl. 30 kr. Offenbach a. M., den 6. September 1856. J. M. Mosbach, Hutfabrikant. Heinrich Mack, Breite Straße 379, 14466) großes Lager in niederl., engl. und franzöſiſchen Tüchern, Buckſkins, Paletotſtoffen, Weſtenſtoffen, Halsbinden, ächt oſtind. Foulards, diverſen modernen und geſchmackvollen Damenkleiderſtoffen, Shawls, Vorhangzeugen, Möbel⸗ ſtoffen, Leinwand ze. Da ich mit den erſten Fabriken in Verbindung ſtehe, bin ich in den Stand geſetzt, ſtets das Neueſte in vorzüglichſter Qualität vorlegen zu können, ſowie ich hinſichtlich der Preiſe durch meine Engros⸗Einkäuſe jeden Vortheil bieten kann. Gerſon Sehulhof in Friedberg, vis-à-vis dem Predigerſeminar, 1524] empfiehlt ſein jetzt wohl aſſortirtes Lager in allen Sorten Tu chen, Heidenzeugen, Regenſchirmen, 8 Zwillichen, Barchenten und Paletotſtoffen, Tibets, Luſtres, Filzhüten, Buckſkins Kamas& Uapolitaines, Shawls& Halstüchern, & Weſtenſtoffen, weißen Stoffen u. Leinwand, Cravatten, Shlips Oeffentliche Bekanntmachung. 14871 Johannes Jung II. in Kirchgöns iſt von Großherzoglichem Hofgericht der Provinz Oberheſſen für einen Verſchwender erklärt und demſelben in der Perſon des Johannes Schepp II. daſelbſt ein Curator beigeordnet worden. Hier⸗ nach entbehren Rechtsgeſchäfte, welche Johannes Jung II. ohne Zustimmung dieſes Curators abſchließt, fortan aller Gültigkeit. Zugleich find Forderungen an denſelben im Termine Donnerſtag den 2. Oktober l. J., a Vormittags 9 Übr, dahier anzumelden, widrigenfalls ſie bei der dermaligen Regulirung ſeiner Vermögensver⸗ hältniſſe keine Berückfichtigung finden werden. Butzbach den 2. September 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Muth, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Verſtei gerung. [1511 Montag den 22. September l. J., Nachmittags 2 Uhr, werden in der Kloſterca⸗ ſerne nachfolgende Gegenſtände gegen gleich baare Zahlung meiſtbietend verſteigert: Bettſtellen, Tiſche, Stühle, 1 Clavier, 1 Küchen⸗ ſchrank, 1 Waſchbütte, 1 Regenfländer, 1 Re genfaß, 1 Canapee, 1 Kommode, verſchiedene Küchen⸗ und Gartengeräthſchaften. Friedberg. Ackermann, Oberfeldwebel. Hühneraugen⸗Pflaſter in Schach⸗ teln à 18 kr. Sicheres Mittel, um Hühner. augen ſchnell und ſchmerzlos zu vertreiben, bei 114911 Friedberg. P. F. Schmittner. Zur Beachtung. [15251 Die Annonce Nr. 1513 des Int. ⸗Bl. vom 16. Sept. l. J. trägt für dasjenige Publi⸗ kum, welches mich nicht näher kennt, den Schein, als babe mich mein früherer Lehrmeiſter Joh. Hanſtein III. wegen allenfallſiger Untreue ver⸗ abſchiedet. Um dieſer irrigen Meinung zu begegnen, er⸗ kläre ich hiermit, daß ich im Einverſtändniß meiner Eltern und aus freien Stücken aus dieſer ſchon über ein Jahr beſtandenen mir un⸗ erträglich gewordenen Lehre getreten bin. Die Urſache meines freiwilligen Austritts aus der Lehre lag theils in Hanſteins eigenthüm⸗ lichen Ermahnungen und Zurechtweiſungen, welche aus den ſchwerſten Flüchen beſtanden, theils in der von mir über ein Jahr lang ertragenen Ueberlaſt, theils endlich in deſſen allzu großer Sorgfalt für die Erhaltung meines irdiſchen Daſeins durch die mir gewordene Verköſtigung. Dies die Gründe meines Austritts aus mei⸗ ner ſeitherigen, wie des Eintritts in eine andere Lehre, in welcher ich mich dermalen behaglich und glücklich fühle. Schließlich bemerke ich noch, daß ich auf Hanſteins Namen nie etwas geborgt habe und auch nie etwas borgen werde, zumal ich nö⸗ thigenfalls noch auf meines Vaters Namen Credit habe. Friedberg den 15. September 1856. Karl Schenck, früherer Lehrling bei Joh. Hanſtein III. Erklärung. 1526] Ich erkläre hiermit, daß die in Nr. 73 d. Bl. von mir ausgegangene Warnung keinen Bezug auf meinen Sohn oder meine Frau hat. A. Wohlfahrt. Leinwand im Stück [1527] und Reſte Leinwand zu ſehr billigen Preiſen bei S. G. Simon jun., zu feſtgeſetzten Preiſen und bei baar 5 pCt. Disconto. Putz⸗ und Modehandlung. —— U * „ 1 7 5 1 5 336 Solbad NAuνeůaim. Jeden Tag 17481 0.0 der Kurcapelle im Hurgarten, NC. LA T 9 212 2 4 5 Mobiliarverſteigerung. N 11530] Mittwoch den 24. Sept!, Nach, mittags 2 Ubr, werden in dem hinteren Hos der Burgcaſerne dahier 1 Schreibpult, 2 Acht und ſonſtige Haus-, Küchen⸗ und Gartengeräth⸗ ſchaften meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Verloren 1531] wurde auf dem Wege zwiſchen Nau beim und Friedberg ein Rohrſtock mit Büffel. borngriff. Der redliche Finder erhält eine gute Belohnung bei der Exped. d. Bl. Unrecht Gut gedeiht nicht. [1532] Unter Grenzveränderung ißt nicht Grenz, 0 2 1 ſteine zu verſetzen, ſondern die Grenzlinie zu Morgens von) bis 8, Nachimittags von 2½% his 4, un, o Abends von 8% bis 7 Uhr. Oſſenheimer Wäldchen. 11528] Sonntag den 21. d. M., zur Feier des Oſſenheimer Kirchweihfeſtes und zum Beſchluß für dieſes Jahr große Tanzmuſik, vorzüglich guter Zwetſchen⸗ kuchen mit noch vielen anderen Delikateſſen und Sehenswürdigkeiten, wozu ich ergebenſt einlade. Den ſchönſten Dank voraus für den Beſuch ich ſpende; Voll Sehnſucht breitet aus die Arme wie die Hände— Aehle. Wirthſchaftseröffnung. 115291 Ich mache hierdurch die ergebenſte Anzeige, daß ich in dem Schweitzer“ ſchen Hauſe in der Burg eine 4 Gaſtwirthſchaft f f eröffnet habe. Es wird mein eifrigſtes Beſtreben ſein die mich beehrenden Gaͤſte auf's Beſte zu bedienen und ſehe ich einem recht zahlreichen Beſuche entgegen. Friedberg. L. Weitner. 11431] Mein Lager von Oefen, Heerden in den neueſten und elegan⸗ teſten Façons, nebſt Oefen- und Feuerungsgeräthſchaften, ſowie engliſchen, franzöſiſchen und deutſchen Quincaillerie⸗Waaren, als: Lampen, Leuchter, Kaffee⸗ und Theemaſchinen, lackirten Waaren, Brittania⸗Thee⸗ und Kaffeeſer⸗ vicen, feinſten Tiſchmeſſern und Gabeln mit Elfenbeinheft, ſowie vollſtändige Kücheneinrichtungen erlaube ich mir hiermit in empfehlende Erinnerung zu bringen. Carl Marburg, erſtehen. Auch wird nicht behauptet, daß er es perſönlich gethan. Der Nachbar beſchwerte ſich Land zu wenig zu haben; auch thut es nicht ein Dritter. 5 Z u 11533 Im mittleren Stocke meines Hauſes in der Ludwigsſtraße iſt eine vollſtändige Woh⸗ nung für eine Familie zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Johs. Friedberg. Lebewohl! 1 1534] allen Freunden und Bekannten. Friedberg. Konrad Röſe, Buchdrucker. Ju C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg ſind ſtets zu haben: Geſtempelte Frachtbriefe für den mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. per Buch 26 kr. F a l ck. Der neueſte Fahrtenplan Frankfurt a. M., Friedbergerſtraße Nr. 13. Soeben iſt erſchienen und in E. Bindernagel's Buchhandlun in Friedberg vorräthig:. 5 8 Die Ipinnſtube. Jahrgang 1837. Kalender und Volksbu eh. Herausgegeben von W. O. von Horn. Mit einem Stahlſtich und vielen Holzſchnitten von Profeſſor L. Nichter. Preis 45 kr. der Eiſenbahnen, Dampfſchiffe, e w. u. ſ. w. Weſtentaſchen⸗Format. „ Geld⸗Cours. Frankfurt, am 17. Septbr. 1856. Miolen. 9 37722387 Friedrichsd'or 5 9 312553 Holländiſche 10 fl. Stücke[„ 9 45-46 Rand⸗Ducaten„ 5 34½-—35½ 20 Frankſtücke.„ 9 18.19 Engliſche Souverains.. 11 40-44 Preußiſche Thaler„ Preuß iſche Caſſenſcheine„ 1 44% 7 5 Fres.⸗ Thaler„, 2 20 ¼⁹⁹ 1 Kirchliche Anzeigen. 18. Sonntag n. Trinitat. den 21. Sept Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Baur' Gottesdienſt in der Stadtkirche; Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Baur. a Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Nachmittags: fällt aus. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Verantwortlicher Redacteur? Hermann Schimpfen (Hierzu Beiblatt Nr. 12.) Fr 15. ere l genllch wege, Oeffentlt ie Kin 1502] Dies 110 zu Oſenbein ücke unter ſich 9 ihre Berechtigung welche in dem Oſſenheim bereits ſchtieben ind i werden daher Di Eigenthumkanſprt ſordett, ſolche ſoge 6 W dahicr geltend zu 515 gerichtlich be Erwerblitel in d fügt werden wird Friedberg, Großherzogl Hofmann, Landrichter. Oeffentl! 16503] Konrad B und ſeiner derled Schepp's Tochter Kinder reſp. Ei kann jedoch zu inobeſondere zu das Eigenthum 1 Ferner ſleht das hinterm Kirchgön göns, noch vor jedoch beſcheinigtt Beppler's Ehefr welche Anſprüche deren nähere Be — Ab Die Qu Stadt der de zu den ſchönſ bricht mit ein daß es ſchon eine große M. bar Har, daß kleinſte Stein kann. Die d ligen Baumſe geben, daß 0 herrſcht. An hatte Marja nenden Famil uelle exreic Nachdem ſie