ſcheg Kagan uſlanit . rig. dung. Sia atdt ver Etuttfirche! Burgkirche Erſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt bezogen fl 30 kr. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Friedberger Jutelligenzblatt. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden erſten Zeilen zu⸗ ſammen 7 kr. N 91. Dienſtag, den 18. November. 1856. Amtlicher Theil. Die ffenet Nachricht. Das Verzeichniß der für das Jahr 1856 eingegangenen Waiſenhausbüchſengelder wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Aſſenheim 2 fl. 46 ½ kr. 19½ kr. Bruchenbrücken 3 fl. 2 kr. 2 fl. Friedberg 27 fl. 28 kr. 3 kr. Kirchgöns 51 kr. 36 kr. Münzenberg 30 kr. Niederweiſel 1 fl. 40 kr. Oberrosbach 2 fl. 31 kr. heim 56 kr. Oſtheim 36 kr. Staaden 42 kr. Steinfurt 14 fl. 13 kr. Wölfersheim 1 fl. 30 ¼ kr. 1 fl. 29 kr. Summa 106 fl. 3 /. kr. Friedberg, den 15. November 1856. Bauernheim 1 fl. 3 kr. Butzbach 4 fl. 20 ¼ kr. Gambach 1 fl. 35 kr. Langenhain und Ziegenberg 30 kr. Niederflorſtadt 48 kr. Niederwöllſtadt 1 fl. 33 ½ kr. Oberwöͤllſtadt 1 fl. 13 kr. Pohlgöns 1 fl. 18 kr. Weckesheim 1 fl. Wiſſelsheim 25 kr. Wohnbach 1 fl. 44½ kr. Beyenheim 44 kr. Bodenrod 25 kr. Fauerbach J. 1 fl. 31 kr. Griedel 22 kr. Hochweiſel 28 kr. Ilbenſtadt 5 fl. Maibach 36 kr. Melbach 23 kr. Münſter Niedermörlen 4 fl. 18 kr. Niederrosbach 1 fl. 19 kr. Oberflorſtadt 11 kr. Obermörlen 2 fl. 10 kr. Ockſtadt 1 fl. 33 kr. Oppershofen 34 kr. Oſſen⸗ Rockenberg 3 fl. 12 kr. Södel 1 fl. 21½ kr. Wickſtadt 3 fl. 12 kr. Büreau Großherzoglichen Kreisamts Friedberg Bönſtadt 2 fl. Fauerbach II. Großherzogliches Kreisamt Friedberg. er. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Verſtei gerung. [1781] Mittwoch den 19. d. M., Vormittags 9 Uor, und die darauf folgenden Tage will Gaſtwirth Gottfried Haas in Ilbenſtadt in ſei⸗ ner Behauſung nachſtehende Mobilien an den Meiſtbietenden verſteigern laſſen, als: 1) zwei Pferde, 2) zwei Kühe, 10) mehrere Tiſche und Stühle, 11) drei Betten mit Bettſtellen und ſonſtige Haus- und Oekonomiegeräthſchaften. Ilbenſtadt den 12. November 1856. Großherzogliches Ortsgericht Ilbenſtadt Zw i e [Donnerſtag den 4. Dezember d. J., Vormittags 9 Ubr, anberaumt und ſind daſelbſt Anſprüche jeder Art an die Maſſe bei Meidung des ſtillſchwei⸗ gend erfolgenden Ausſchluſſes von derſelben an⸗ zumelden und zu begründen. Im Falle eines Arrangements werden die nicht perſönlich er⸗ 3)„ Mutterſchweine mit Ferkeln, 4)„ neue Wagen mit Zugehör, 5) mehrere Pflüge, 6) zwei eiſerne Eggen, 7) Heu, Stroh, Spreu und Brennholz, 8) mebrere Waſchbütten, 9) ein Sopha nebſt 6 gepolſterten Stühlen, auf Edietalladung. [1744] Nachdem Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberheſſen über das Vermögen des Jacob Meyer zu Rockenberg den förmlichen Concursprozeß erkannt, wird Liquidatlonstermin ſcheinenden Gläubiger den Beſchlüſſen der Mehr⸗ heit der erſchienenen Gläubiger beitretend an⸗ geſehen. Butzbach den 30. Oktober 1856. Großherzog liches Landgericht Butzbach Ebel, Dr. v. Schmalkalder, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Weber's Volkskalender für das Jahr 1857. Wer die früheren Jahrgänge von Weber's Volks— kalender ganz oder theilweiſe kennen gelernt hat, der hat denſelben um ſeines reichen und gediegenen Inhalts willen gar lieb gewonnen und bereits den jetzt vorliegenden achten Jahrgang ſich angeſehen und ſtimmt wohl dem Einſender bei, wenn derſelbe den Wunſch ausſpricht, es möge dies Buch in recht vielen Häuſern ſein Plätzchen finden. Es bietet zwar dieſer Volkskalender keine„Kalendergeſchichten“, die mit dem aufgewärmten und neumodiſch ſervirten Kohl von Liebenden in Dorf oder Stadt und von deren aben⸗ teuerlichen Schickſalen für einen flüchtigen Augenblick den Gaumen kitzeln und dann für immer bei Seite gelegt wer— den; wer ſolche Unterhaltung ſucht, der darf Weber's Volkskalender nicht kaufen. die ihn in freundlicher, unterhaltender Form mit der Ge— Wer aber Belehrung ſucht, ſchichte der jüngſten Vergangenheit, mit ihren bedeutenderen Perſönlichkeiten und ihren wichtigſten Fragen bekannt machen, wer ſeine Länder- und Völkerkunde— hier dem Laufe der jetzt ſoviel beſprochenen Donau folgend, dort die kühnen Reiſenden an die eiſigen Geſtade der nordamerikaniſchen Polarländer begleitend— zu bereichern wünſcht, was von den Wundern des Himmels und der Erde, von den Nah— rungsmitteln und der Geſundheitspflege Gediegenes leſen will: Der findet Dies auf den mit ſauberen Bildern und veranſchaulichenden Kärtchen geſchmückten 192 Seiten des gedachten Volkskalenders. Er iſt mithin Volkskalender in dem rechten Sinn des Worts, nicht in dem Sinn, in dem ſo manche Bücher-Fabriken und Fabrikanten ihre breit⸗ getretenen, oberflächlichen Machwerke zu Volksbücher ſtem⸗ peln und mit Spitalwaſſerſuppe, Land und Leute kräftigen wollen; in Weber's Volkskalender iſt kräftige Koſt, aus gutem Stoff— mit Liebe bereitet, mit Liebe geboten. Möge es der Redaction d. Bl. gefallen, einen oder den andern Artikel aus demſelben hier abdrucken zu laſſen; das wird den Kalender beſſer empfehlen, als dieſe Zeilen.“) P. Von der Verfälſchung der Nahrungsmittel. Es iſt eine traurige, aber demungeachtet ziemlich feſtgeſtellte Erfahrung, daß der Betrug ein hervorragendes Kennzeichen der neuern Zeit iſt, und daß man feſt behaup⸗ ten kann, daß Handel und Gewerbe einen großen Theil des Gewinns nur von ihm ziehen. Selbſt die Fortſchritte der Wiſſenſchaft ſcheinen blos dazu zu dienen, dieſer Nacht- *) Wir werden dieſem Wunſche entſprechen und nachſtehend eine Probe aus dem ſehr empfehlenswerthen Buche geben. Die Red. Edietalladung. 11732] Der Auguſtiner⸗Schulfond dahier hat das ſeither von ihm beſeſſene Gut in Nieder- rosbacher Gemarkung, beſtehend in folgenden Parzellen: ) Ackerland: Flur IV Num. 848. 849 und 850. „ V„28,3. „ ͤ VII„ 590,4. 590,6. 590,7 und 590,9. „ VIII„„ 43. 43,5. 62. 62,5. 91,5. 91,7. 632. 633. 841 u. 841,2. „ IX„ 637. 637,3. und 637,4. „„ XV„ 73. 74. 75. 306. 306,5. 542. „ M„ 142.. 122. 142,3. 142,4. 142,5. 142,6. 167. nnn 167,3 107. 1675 167,6. 167,7. 1965. t. 37% 377. n ene, eee 383,1. 383,2. 383,3. 383,4. 38375 383,0 555 585% 555,2. 555,5. 555,7. 555,8. 556. 556,2. 556,4. 557. 558. 558,5, 559, 601. 601,1. 60 1,2. 601,3. 601,4. 601,5. 601,6 und 601,7. „ XVII, 158. 158,5. 158,6 u. 158,8. „ XVII, 493. 493,1. 493,3. 493,5. 493,7 und 493,9. „ XX ae e ee en 274. 465. 465,5. 466. 466,5. 543 und 543,5. „ XXI„ 155. 155,2. 155,4 u. 155,6. b) Wieſen: .„ 637,5. 637,6. 1099. 1100. 1101 1107. 11071. 1107, 1107,3. 1132.2. 1132, 4. 1670. 1670,3. 1070, 5. „ XVI„ 191,5 und Flur XVII Num⸗ mer 233. verkauft, kann aber das Eigenthum nicht ur⸗ kundlich nachweiſen, weßhalb der Kaufbrief nur beſtätigt und der Eintrag in das Mutations— verzeichniß verfügt werden wird, inſofern nicht, wozu hiermit öffentliche Aufforderung ergeht, Anſprüche Dritter an die verkauften Immobilien binnen 6 Wochen von heute an bei unterzeichneter Behörde ange⸗ meldet und begründet werden. Friedberg den 31. Oktober 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg. J. V. d. L. 402 Immobilien-Verſteigerung. 11660] Dienſtag den 2. Dezember, Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende dem hieſigen Bürger Nicolaus Leon— hard gehörende Immobilien meiſtbietend ver— ſteigert, als: Ord.⸗Nr. Flur, Nr. d. Grundſt.[] Klftr. 1 2 628 39¼0 Hofraithe in der Stadt, 2 2 627 18% 0 Grabgarten in der Stadt. Gibt abgelöſte Tilgungsrente 27 kr. Friedberg den 15. Oktober 1856. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Der Vorſteher Bee Oeffentliche Aufforderung. 1761] Franz Dietz II., der am 14. Januar 1781 geborene Sohn des Johann Heinrich Dietz von Niedermörlen und deſſen Ehefrau Eva, geborene König, iſt am 24. Februar 1853 ledigen Standes und ohne Hinterlaſſung von Leibeserben geſtorben. Auf den in unbeweg⸗ lichem und beweglichem Vermögen beſtehenden und ſich der Größe nach, abzüglich der Schul den, auf ungefähr 1200 fl. belaufenden Nach laß des gedachten Franz Dietz II. bildet der Sohn ſeines verlebten Bruders Heinrich Dietz I., nämlich der Ortsbürger, Ackermann und Wirth Franz Dietz III. von Niedermörlen, geſtützt auf eine von ihm mit dem mehrgenannten Erb laſſer eingegangene, jedoch noch nicht gerichtlich beſtätigte Schenkung unter Lebenden alleinige Eigenthumsanſprüche, welche auch von den hier auweſenden nächſten geſetzlichen Erben des Franz Dietz II., nämlich den Kindern oder Enkeln ſeiner verſtorbenen Geſchwiſter, Johann Hein— rich, Reinhard, Heinrich und Eva Katharina, Ehefrau des Philipp Möbs, nachdem ſich Franz Dietz III. mit denſelben abgefunden, ſtillſchwei⸗ gend anerkannt worden ſind. Auf Antrag des Franz Dietz III., welcher um gerichtliche Beſtätigung jenes Schenkungs⸗ vertrags nachgeſucht, werden nunmehr auch die abweſenden nächſten geſetzlichen Erben des Franz Dietz II., nämlich Franz und Heinrich Dietz, die Söhne ſeines verſtorbenen Bruders Rein— hard Dietz, ſowie Anna Dorothea, Ehefrau des Jacob Schlitz, Tochter ſeines verlebten Bruders Heinrich Dietz und Franz Möbs IV., Sohn ſeiner an Philipp Möbs verheirathet geweſenen v. Preuſchen, Landgerichts ⸗Aſſeſſor. und verſtorbenen Schweßſer Anna Eva, oder Perſonen hiermit öffentlich aufgefordert, ſoge⸗ wiß innerhalb einer, vom Tage des erſten Er⸗ ſcheinens dieſer Bekanntmachung in den Zei⸗ tungen zu berechnenden, Friſt von drei Monaten dem Franz Dietz III. gegenüber die behauptete Schenkung unter Lebenden anzufechten und et⸗ waige anderweite und beſondere Anſprüche an den Nachlaß des Franz Dietz II. geltend zu machen, widrigenfalls ohne Rückſicht auf die letzteren der vorliegende Schenkungsvertrag ge⸗ richtlich beſtätigt und der Eintrag der zu dem erwähnten Nachlaß gehörenden Grundſtücke, deren Einſicht aus den Acken entnommen werden kann, in das Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. 5 Friedberg am 24. Oktober 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg J Vis N v. Preuſchen, Suppes, Landgerichts⸗Aſſeſſor. Landgerichts⸗Aſſeſſor. Obligations Verlooſung. 11766 Von den Partialobligationen der Ge— meinde Büdesheim wurde heute mittelſt Ver— loo ſung: 1) aus dem Anlehen von 1835 die Nr. 87 mit 100 fl., 2) aus dem Anlehen von 1840 die Nr. 79 mit 100 fl. zur Rückzahlung beſtimmt. Man bringt dies mit dem Anfügen zur öf⸗ fentlichen Kenntniß, daß dieſe Beträge bis zum 31. Dezember J. J. gegen Rückgabe der be— treffenden Obligationen und der verfallenen Zins⸗ abſchnitte bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Em⸗ pfang zu nehmen ſind und daß von dieſem Tage an keine weitere Verzinſung ſtattfinden kann. Büdesheim den 1. November 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Büdesheim Dietz. H. o z oe rkg uf, [1780] Künftigen Mittwoch den 19. l. M., Vormittags um 10 Uhr, werden auf dem Gräfl. Rödelheim'ſchen Bergwerk bei Bauernheim etliche Achtzig Stecken gemiſchtes Brennholz und meb— rere Haufen Zimmerſpähne meiſtbietend verkauft, welches den Kaufliebhabern hiermit zur Kennt⸗ niß bringet Oſſenheim den 8. November 1856. die Erben oder ſonſtigen Rechtsnachfolger dieſer Der Rentmeiſter Weis. ſeite des Gewerbes größern Vorſchub zu leiſten. Das Traurigſte bei der Sache aber iſt, daß dieſe Seite der Gewerbsthatigkeit ſich weniger auf ſolche Gegenſtände rich— tet, welche nur zu den Verfeinerungen des Lebens gehören; im Gegentheil, die nothwendigſten Bedürfniſſe des Lebens, diejenigen, von denen die Erhaltung der Geſundheit weſent— lich abhängt, die wir zur täglichen Nahrung bedürfen, wer— den am häufigſten verfälſcht. Das Brod, das wir eſſen, das Waſſer, das wir trinken, die gewoͤhnlichſten Gewürze, deren wir zur Bereitung unſerer Speiſen bedürfen, ein gro⸗ ßer Theil der Speiſen und Getränke ſelbſt, werden theils von den Händlern, theils von den Perſonen, die mit ihrer Bearbeitung beauftragt ſind, mit Subſtanzen vermiſcht, die entweder geradezu der Geſundheit gefährlich ſind oder doch dem Zweck des Gebrauchs nicht entſprechen. Es iſt eine längſt bekannte Thatſache und ſogar von Commiſſionen des Parlaments feſtgeſtellt, daß in England, namentlich in London und andern größern Städten, faſt kein Bedürfniß des täglichen Lebens in ſeinem reinen ur— ſprünglichen Zuſtande verkauft wird; ja manche derſelben verdienen den Namen, unter dem ſie verkauft werden, gar nicht, indem ſie aus ganz fremdartigen Subſtanzen zuſam⸗ mengeſetzt ſind. Auch in Frankreich und Belgien ſind ähn— liche Klagen laut geworden, und wenn wir in Deutſchland auch noch nicht denjenigen Grad der Civiliſation erreicht haben, auf dem in jenen Ländern die Kaufleute ſtehen, ſo ſind wir wenigſtens auf dem beſten Wege, dieſe Stufe der Cultur in kurzer Zeit zu erreichen. Daß dieſe Verunreinigungen und Fälſchungen die Geſundheit in namhafter Weiſe benachtheiligen und oft Krankheitserſcheinungen hervorbringen, die in der Natur des menſchlichen Körpers nicht gerade begründet ſind, liegt auf der Hand. Es iſt daher die Pflicht der eigenen Selbſt— erhaltung, ſich über dieſe verwerfliche Induſtrie aufzuklären und ihr auf jede Weiſe entgegenzutreten. Wir verſuchen im Folgenden einige der weſentlichſten und am häufigſten vorkommenden Verfälſchungen namhaft zu machen, ſowie die Mittel anzugeben, durch welche man ſie entdecken kann. Es iſt das vielleicht der zweckmäßigſte Weg, dieſem ſchänd⸗ lichen Gewerbe entgegen zu wirken. Die Behöoͤrden koͤn— nen gegen einen ſolchen Unfug nur durch Geſetze und Strafbeſtimmungen einſchreiten, die leicht zu umgehen ſind; das Meiſte muß das Publikum thun, ſchon um denjenigen Verkäufern zu Hülfe zu kommen, die den guten Willen haben, echte und reine Stoffe zu liefern. Dazu gehört aber vor allem auch, daß man neben der Kenntniß der 971 0 reilag 15 n ſollen 1 0 10 l 9 garelhe die Do erden. ſchen wer den Friedberg de Frie 35 Au Fegebungser Lieferungen, 0 bei det 11796] Nächſen, Vormittags um! Schloſſer⸗ Spben Schmied⸗ Wagne Meſſerſchmied⸗, Gl und Säckler⸗Repar erung der Tom Schreibmateriallen ſctzen von Blutige büreau zur Einſt gen auf dem Sou werden. Friedberg de In Au Nic 1797] Eingette die auf Dienſtag raumte Verſteige meindehafer erſt Mittwoch! Me ſtattfinden, was niß gebracht wird Pfaffenwies! Verfälſchunge Theil manchen In England machten Früch fälſchte Waal Bohnen und kupfernen un grüne Farbe für gut halter Grünſpan, un Ein Hoflieferg Parlamente a fahren eingeſt den von ſeine ſe ſchlecht b. wahrte Gem nur künſtlich benden ſelbſt 8 „ Friedbe dunt ſowohl be mehr an Interef 79 Bekanntmachung. [1795] Freitag den 28. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Büreau des hieſigen Militär⸗Lazareths folgende Arbeiten und Liefe⸗ rungen auf die Dauer der Jahre 1857, 1858 und 1859 auf dem Soumiſſionswege an die Wenigſtfordernden veraecordirt werden: 1) Schneiderarbeit, 2) Schuhmacherarbeit, Sattlerarbeit, Spenglerarbeit, Schreinerarbeit, Glaſerarbeit, Wagnerarbeit, 8) Schloſſerarbeit, 9) Schmiedearbeit, 10) Küferarbeit, 11) Weißbinderarbeit, 12) Schreibmaterialien-Lieferung und 13) Buchbinderarbeit. Die Bedingungen können von heute an jeden Vormittag auf dem genannten Büreau einge— ſehen werden. n Friedberg den 15. November 1856. In Auftrag der Lazarethinſpection: Hoffmann, Lieutenant. Vergebung von Reparaturarbeiten und Lieferungen, ſodann des Schröpfens bei der Garniſon dahier. 11796] Nächſten Samſtag den 22. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen die Schreiner-, Schloſſer-, Spengler-, Sattler-, Gürtler-, Schmied⸗, Wagner⸗, Küfer⸗, Bürſtenbinder⸗, Meſſerſchmied⸗, Glaſer-, Dreher-, Korbmacher— und Säckler⸗Reparaturarbeiten, ſodann die Lie ferung der Trommelfelle, der Eiſenwäͤaren, der Schreibmaterialien, ſowie das Schröpfen, An— ſetzen von Blutigeln, unter den im Verwaltungs⸗ büreau zur Einſicht offen liegenden Bedingun⸗ gen auf dem Soumiſſionsweg in Accord gegeben werden. Friedberg den 15. November 1856. In Auftrag des Verwaltungsraths: Nicola, Oberquartiermeiſter. Safer Verſtei gerung. [1797] Eingetretener Hinderniſſe wegen kann die auf Dienſtag den 17. November anbe⸗ raumte Verſteigerung von 160 Achtel Ge— meindehafer erſt Mittwoch den 26. November, Morgens 10 Uhr, ſtattfinden, was hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht wird. Pfaffenwies bach den 12. November 1856. Rupp, Bürgermeiſter. 403 Bekanntmachung, betreffend: die Wiederverpachtung des zum Groß herzoglichen Domanialwald Frauen⸗ wald gehörigen Ackerfeldes, der Sau⸗ trieb genannt. 11798] Montag den 24. d. M., Mittags um 1 Uhr, wird an Ort und Stelle das obige bei Niedermörlen gelegene Ackerfeld, 4 Morgen 229,7 UEKlafter enthaltend, in den ſeitherigen Abthellungen auf eine 6jährige Be⸗ ſtandzeit öffentlich an die Meiſtbietenden ver— ſteigert. Die Bedingungen werden vorher be— kannt gemacht, Nachgebote nicht angenommen und die Genehmigung wird nur für den Fall vorbehalten, wenn der Taxationspreis nicht er— reicht wird. Oberrosbach den 15. November 1956. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bing mann. Bekanntmachung. [1799] Montag den 29. Dezember l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 144 Klafter Hofraithe in den Wendelsgärten vor der Stadt an der Chauſſee gelegen, der Karlshof genannt, beſtehend in Wohn— haus, Scheuer und Stallung, ſowie Brau— haus, 157 Klafter Garten am Haus und oben an demſelben 2 Hohlkeller, 189 Klafter Wieſe an der Hofraithe, 83„ Grasgarten daſelbſt, 131„ Acker am unterſten Kiſſelberg, 278„„ daſelbſt; beide in der Nähe der Hofraithe. Unbekannte Steigerer haben ihre Zahlungs— fähigkeit genügend nachzuweiſen. Nidda den 14. November 1856. Großherzogliches Ortsgericht Nidda. Der Vorſteher g. Bil. 6 0 0 Gulden [1800] Pfarrbeſoldungskapitalien können fogleich aus der Kirchenkaſſe zu Münſter ausgeliehen werden. Ziegenberg den 12. November 1856. Zur Nachricht. [18021 Die Caſinogeſellſchaft hält Mittwoch den 26. Novbr., Abends ½8 Uhr, einen Ball in dem großen Saale des Hotel Trapp ab. Friedberg den 14. November 1856. Der Präſident der Caſinogeſellſchaft Hofmann. Ein Logis [1741] für eine Familie hat zu vermiethen Ludwig Neiſel, den Apotheken gegenüber. R. Bindewald, Kirchenrechner. Gin Glaf e ge fete [1801] findet ſogleich dauernde Beſchäftigung bei F r. S ſt i n in Friedberg. Neue Couponsbogen [723] des Anlehens der Gemeinde Okarben de fl. 27,200. können gegen Rückgabe der Ta- lons bei mir in Empfang genommen werden. Friedberg im Oktober 1856. S. Lindheimer. Zu ver kaufen. 117931 Auf dem Hofgute Fauerbach II. iſt ein Eremitageofen, eingerichtet zum Kochen für eine große Haushaltung, zu verkaufen. Heinrich Leonhardt. Empfehlung. [1803] Unterzeichnete empfiehlt ſich im Steppen von Couverten und Röcken in und außer dem Hauſe beſtens unter Zuſicherung reeller und billiger Bedienung. Friedberg. Eliſabethe Ruppel, Wittwe. Zur Nachricht. 11804] Wir erſuchen hiermit alle unſere Kun⸗ den und Abnehmer unſerer Waaren an Nie— mand als unſeren Werkführer Herrn Ferdinand Falkenhan oder an uns direct Zahlungen zu leiſten, indem wir diejenigen Zahlungen, welche Andere ſich erkühnen, für uns in Empfang zu nehmen, nicht für rechtsgültig anerkennen. Ockſtädter Zieglei bei Friedberg am 11. November 1856. Joh. Falkenhan u. Baruch Heß, Ziegler und Backſteinfabrikanten. C1805] 8000 fl. ad 4 pCt. werden im Ganzen und in jeder beliebigen Größe abgegeben. Eben⸗ ſo können Gemeinden Kapitalien jeder Größe erhalten durch Baruch Hecht. Verfälſchungen auch gewiſſe Vorurtheile aufgebe, die zum Theil manchen Verfälſchungen erſt Bahn gebrochen haben. In England haben ſich manche Händler, die mit einge— machten Früchten handeln, damit entſchuldigt, daß unver⸗ fälſchte Waare keine Käufer finde, es werden nämlich die Bohnen und Gurken und andere eingemachte Früchte in kupfernen unverzinnten Gefäßen erhitzt, um ihnen die grüne Farbe zu geben, ohne die ſie das Publikum nicht für gut halten würde. Die ſchöne grüne Farbe iſt aber Grünſpan, und dieſer führt Krankheit, ja Tod herbei. Ein Hoflieferant der Königin von England hat vor dem Parlamente ausgeſagt, daß er eine Zeit lang dieſes Ver— fahren eingeſtellt habe, ſofort aber ſeien bittere Beſchwer— den von ſeinen auswärtigen Kunden eingelaufen, daß er ſie ſchlecht bediene. Man muß alſo wiſſen, daß aufbe⸗ wahrte Gemüſe in geſundem Zuſtande die friſche Farbe nur künſtlich erhalten können, um nicht den Gewerbtrei— benden ſelbſt auf den Weg der Fälſchung hinzutreiben. (Fortſetzung folgt.) Friedberg, den 14, November 1856. Unſer Fruchtmarkt be— ginnt ſowohl bei den Verkäufern, wie quch bei den Käufern immer mehr an Intereſſe zu gewinnen, wovon der vorletzte Markt mit ſeinen 1100 Maltern Früchte einen glänzenden Beweis lieferte. Nicht minder bewährte ſich der heutige, auf welchem ungeachtet des ſebhr ungünſtigen Wetters circa 600 Malter Frucht ſchnell und zu guten Preiſen verkauft wurden, da auch heute wieder eine große Anzahl neuer Käufer erſchie⸗ nen war, um hier Einkäufe zu machen.— Beſonders geſucht und gut bezahlt wurde ſchöner und ſauber geputzter Weizen, wofür 13 fl. 50 kr. bis 14 fl. 10 kr. gelöst wurde; minder guter 13 fl. 30 kr. bis 13 fl. 45 kr. Korn 9 fl. 40 kr. Gerſte 7 fl. 50 kr. bis 8 fl. 5 kr. Hafer 4 fl. 10 bis 15 kr. Kar⸗ toffel 2 fl. 30 bis 2 fl. 50 kr. Monatsbericht der Blinden-Anſtalt zu Friedberg. Ung. mit dem Motto:„Ich dachte an den 30. Septbr.“ 2 fl.; jährliche Beiträge aus Friedberg vom 1II. Quaxtal 36 fl. 54 kr.; Col⸗ lekte am Jahresfeſte 9 fl. 50 kr.; Simon Schott zu Beyenbeim 12 kr.; durch Herrn Poſthalter Bitſch zu Fürth 6 fl. z Frau Kirſchbaum aus Solingen und Frau Schwarz zu R. 3 fl. 30 kr.; Frau Sellheim und Frau Böckel aus Niedermoxſtadt 24 kr. M. aus B. ü fl 36 kr.; Herr Lehrer Veith aus Niedernhauſen 1 fl.; für Schriften 1 fl. 20 krez Collekte 88 fl.; Opferſtock 6 fl. 30 kr. Entliehen 175 fl. Summe der Einnahmen incl. des Kaſſenreſtes aus dem Monat September 523 fl 48 kr. Davon verausgabt 489 fl. 59 kr.; bleibt ſomit in Kaſſe 33 fl 49 kr.*)— Schönſten Dank allen freundlichen Gebern! Friedberg, Anfangs November 1856. 3 Die Direktion: J. P. Schäfer. „) Durch Herrn Pfarrer Hofmann zu Veyernheim 1 Wagen voll verſchiedene Na⸗ turalien, als: Kartoffel, Kohlraben, Ruben, Stroh, Erbſen c. Die Fahrt be⸗ ſorgte Herr Rentmeiſter Filius. 404 Friedrich Hanſtein, auf dem Kruchtmarkt in Friedberg, 11806] empfiehlt einem hieſigen und auswärtigen Publikum ſeine neu ange⸗ kommene Sendung Spiegel und Spiegelgläſer von den kleinſten bis zu den größten gangbarſten Sorten, ſowie Goldleiſten für Tapeten und Bilder, von welch letzteren das Aufziehen und Einrahmen billigſt beſorgt wird. Die N 5 1 0 5 Renten- und Lebensverſicherungs⸗Anſtalt zu Darmſtadt 11701] bat die Einrichtung getroffen, daß kleine Sterbfallkapitalien von 100 bis 300 fl. unter erleichterten Bedingungen bei ihr verſichert werden kön— nen, wodurch auch den minder Bemittelten Gelegenheit geboten iſt, ihren An— gehörigen für den Todesfall ſofort beziehbare Sterbegelder zu hinterlaſſen. Nähere Auskunft ertheilen die Herren Bevollmächtigten der Anſtalt.“) Darmſtadt, im Mai 1856. Die Direction. *) In Friedberg Herr Kaufmann Heinrich Hahn. „ Butzbach Herr Bürgermeiſter Seippel. Uuhrer Steinkohlen-Handlung Bernhard Peterſen in Frankfurt a. M. 117681 Ich mache einem geehrten auswärtigen Publikum hierdurch ergebenſt bekannt, daß Verſendungen der beſten Ruhrer Steinkohlen aus meinen Magazinen, ſowie vom Schiff aus prompteſt und auf dem billigſten Wege be— fördert werden und bitte um geneigte Aufträge. 5 B. Peterſen, . vormals J. M. Ochs jun. FFV C. BIVDERNACEL'S Buch-& Stein druckerei? Friedberg s empfiehlt sich zur sorglältigen Ausführung aller in ihr Fach 8 einschlagenden Arbeiten. . Neue Anschaffungen für unsere Buchdruckerei, sowie die Aufstellung N I setzen uns in den 2 einer 1 1 Ile Presse Stand, alle Aufträge bei den billigsten Preisen in geschmackvoller Aus- 8 25 stattung herstellen und auch grössere Bestellungen schnellstens . ausführen zu können. eee 8 68 8. 627 8.8 8 80 W Gezogenes Fenſterble 118071 hat zu verkaufen Friedberg. 100 Gulden 11808] Vormundſchaftsgeld ſind zum Ausleihen bereit bei Rockenberg den 7. November 1856. Help ich Diehl. Fr. Hanſtein. Eimer org e, 11809] im dritten Stocke meines Hauſes, wel— ches ſogleich bezogen werden kann, hat zu ver⸗ miethen J. Starck, Dreher. Joh. Hanſtein III. verkauft das Hammel fleiſch zu 11 kr. pr. Pfund. 1810] Geld⸗Cours. Frankfurt, am 15. November 1856. Pier af Friedrichsd'or.„ 9 52=53 Holländiſche 10 fl. Stücke[„ 9 39 ¼ 40% Rand⸗Ducaten. 8„ 5 29¼30½% 20 Frankſtücke.„ 9 18419 Engliſche Souverains..„11 38-42 Preußiſche Thaler..„ Preußiſche Caſſenſcheine. 5 1 44%% Fres Ther„ 2 20—½½ Kirchenbuchsauszug. Getaufte. 9. Nov. Dem Brigadier bei Gr. Gen— darmerie Konrad Wenzel dahier eine T, Anna Maria Katharina, geb 16. Oct. Marktberichte. Friedberg 14. November. Waizen aufge— fahren 472 Malt., verkauft 421, 13 fl. 38 kr.; Korn aufg. 9, verk. 4, 9 fl. 20 kr.; Gerſte aufg. 68, verk. 57, 7 fl. 48 kr.; Hafer aufg. 15, verk. 8, 4 fl. 5 kr.; Erbſen aufg. 5, verk. 1, 9 fl. 20 kr.; Kartoffeln aufg. 50, verk. 40, 2 eee Grünberg 16. Nov. Waizen 13 fl. 20 kr.; Korn 9 fl. 27 kr.; Gerſte 7 fl. 18 kr.; Hafer 4 fl. 8 kr.; Erbſen 9 fl. 5 kr.; Linſen 11 fl.; Molter 8 fl. 30. fkr; Kartoffeln 3 fl. Mainz 14. Nov. Waizen 15 fl. 5 kr.; Korn 12 fl.; Gerſte 11 fl.; Hafer 4 fl. 45 kr. Polizei⸗Daxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 19. bis 25. November. *. Fried. Butz⸗ „ Brod⸗Preiſe. berg.] dach. * kr. pf. kr. pf. 1[Roggenbrod, ½ Korn⸗ und ½ Gerſtenmehl 3 2„* 1 8 4„„ 10 BN gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 1%Korn- u. ½ Waizenmehlf 33 3 3 2„„„ e 4„„„ 1 5 Loth Loth — Milchbrodd 14114 — Waſſer week 11514—— — Gemiſchte(Tafel-) Brod 15 15 Fleiſch-Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſhß; 14½%2 11412 1 Kuhfleiſch, gemäſtetes. 11 21/2 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 10 2102 1 Schweinefleiſch.. 16— 16— 1 Hammelfleiſchh.. 121102 Kalbſteiſch. s 1 Schaaffleiſch f..*. 1 Wurſt v. blos Schweinen 17—[17— 1 Bratwur ftp, 22e 1 Schwartenmagen. 18— 18— 1[Geräucherter Speck. 31,72 34/2 // 1 Schenken.— ͤ 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 2272 1„ unausgelaſſen 23 2 23 2 1 Mierenfett e. 73 2232 1 Hammelsfett 166— 116!— Die Großberzoglichen Bürgermeiſter Bien der. S e pep e l. Verlag und Schnellpreſſendruck von C. Bindernagel's Buchhandlung. Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schimpff. Bett Nach wirthe, Ja wie Ernte— eſttagen . ur dringenden Fabrikanten aber genug es daher a Voraus die polizeigeric ſchließung ſich dieſelb. die Erlaub ertheilt we ſehen iſt, K nen. Es i 38 Feſttagen Vornahme 29) w. ſo dürfen d werden; 3) w halb der be tagen nicht Was den Schme Vornahme den Kreis N bei der Be tagen hiern Frie Betreffend: Nach „de „de e. „de „1