muſik. — 1 L 1. Gürn. Felſenkeller. Felſenkeller der B. rakirche „ Sbwabe ſtfeiertag. A getkirche: 4 Burgkirche! 11 — 1 Kummer d. Bl. -Vorffand. — Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, tag. 1 105 57 2 77 62* Feen Amts- und verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg fl. Friedberger Jutelligenzblatt. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden 1 erſten Zeilen zu⸗ ſammen 7 kr. Nu 388. Freitag, den 16. Mai. 1856. Amtlicher Theil. Polizeiliche Bekanntmachungen. 1 Betreffend: Das Polizeiſtrafgeſetz, insbeſondere Verbot, Hunde zur Nachtzeit auf den Straßen herumlaufen zu laſſen. Nach Anſicht des Art. 256 des Poltzeiſtrafgeſetzes, alſo lautend: „In den Orten, wo es durch Localverordnungen unterſagt iſt, Hunde, von welcher Art ſie auch ſein mögen, zur Nachtzeit ohne Aufſicht auf der Straße herumlaufen zu laſſen, werden die Zuwiderhandeln Geldbuße von dreißig Kreuzern bis zwei Gulden beſtraft.“ wird hiermit in Folge Verfügung Großherzoglichen Miniſteriums des Innern vom 5. v. M. zur den mit einer Nr. M. d. J. 5161 das Regulativ der vormaligen Großherzoglichen Regierung der Provinz Oberheſſen vom 26. Juli 1831, nach welchem zur Nachtzeit keine Hunde, von welcher Art ſie auch ſein mögen, auf die Straße gelaſſen werden dürfen, ſon— dern in den Häuſern und Hofraithen eingehalten werden müſſen, eingeſchärft. Vorſtehendes Reglement iſt von den Großherzoglichen Bürgermeiſtereien in ihren Gemeinden öffentlich bekannt zu machen und die Bekanntmachung in dem Verkündigungsxegiſter zu beurkunden. Friedberg am 14. Mai 1856. Muller. II. Betreffend: Das Polizeiſtrafgeſetz, insbeſondere Einhaltung der Feier⸗Abendſtunde. Nach Anſicht des Art. 220 des Polizeiſtrafgeſetzes, alſo lautend: Großherzogliches Kreisamt Friedberg „Wenn Gaſts und Schenkwirthe über die von der Polizeiverwaltungsbehörde feſtgeſetzte Feierabendſtunde hinaus Gäſten, ohne beſondere, von der Ortspolizeibehörde vorher ausnahmsweiſe ertheilte Erlaubniß, in ihren Wirths⸗ localen noch weiter etwas verabreichen und ſie nicht zum Weggehen nach erſchienener Feierabendſtunde auffor⸗ dern, ſo verfallen ſie in eine Geldbuße von einem bis fünf Gulden, die Gäſte aber, welche über jene Stunde hinaus in dem Wirthshauſe verbleiben und auf die Bemerkung des Wirths oder der Polizeiangeſtellten, daß die Feier⸗ abendſtunde erſchienen ſei, nicht ſogleich aus dem Wirthshauſe ſich entfernen, in eine Geldbuße von dreißig Kreuzern bis drei Gulden.“ wird in Folge Erlaſſes Großherzoglichen Miniſteriums des Innern vom 5. April l. J. Nr. M. d. J. 5160 hiermit die Verfügung der vormaligen Großherzoglichen Regierungs⸗Commiſſion des Regierungsbezirks Friedberg vom 16. Decem⸗ ber 1850 durch nachſtehenden Abdruck eingeſchärft: 1) Die Feierabendſtunde(Polizeiſtunde), an welcher alle öffentlichen Wirthſchaften geſchloſſen werden müſſen, iſt und bleibt allgemein auf zehn Uhr des Abends feſtgeſetzt. 2) Eine allgemeine Ausnahme hiervon findet nur in Anſehung derjenigen einzelnen Städte und Orte ſtatt, für welche ein anderer Zeitpunkt vermöge ausdrücklicher ſchriftlicher Entſchließung von uns verwilligt worden iſt, oder ver— willigt werden wird. 3) Sollten in einzelnen Fällen ganz beſondere Umſtände vorliegen, z. B. die Feier beſonderer Veranlaſſungen, Veranſtaltung von Nachteſſen bei beſonderen Gelegenheiten u. dgl. m.(der Wunſch der Gäſte, eben länger zu zechen, darf aber nie als genügender Grund gelten) dann iſt den Großh. Bürgermeiſtern geſtattet, einem Wirth, auf deßfallſiges Nachſuchen, für einen ſolchen außerordentlichen Fall ſchriftlich zu erlauben, Gäſte auch über die Feierabendſtunde in ſeinem Wirthshauſe zu dulden. In Branntweinſchenken ſoll dies jedoch niemals erlaubt werden. Iſt ein Großh. Buͤr⸗ germeiſter ſelbſt Wirth und wünſcht er, in ſeinem Wirthshauſe die Feierabendſtunde uber die geſetzte Zeit hinauszuſchieben, dann bedarf er hierzu der Erlaubniß von uns, oder, wenn es die Zeit nicht erlaubt, dieſe Erlaubniß einzuholen, wenig⸗ ſtens ſchriftliche Erlaubniß des Beigeordneten ſeines Wohnorts. a Feierabendſtunde, die Gr. Buͤrgermeiſter und im letztern Falle die Gr. Beigeordneten ſtreng darauf zu acht In allen Fällen haben jedoch, bei Verlängerung der en, daß nichts Polizeiwidriges vorfällt und ſie bleiben verantwortlich und ſollen in Disciplinarſtrafe verfallen, wenn ſie eine ſolche Er⸗ laubniß ohne zureichende Gründe ertheilt haben. Vorſtehendes Reglement iſt von den Großherzoglichen Bürgermeiſtereien in ihren Gemeinden öffentlich bekannt zu machen und die Bekanntmachung in dem Verkündigungsregiſter zu beurkunden. Friedberg, am 14. Mai 1856. ö Mü lle x. Anſtellung. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Der Küfer Philipp Koch von hier iſt als Faßeichmeiſter der ſtädtiſchen Faßeichanſtalt dahier verpflichtet worden, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg, am 6. Mai 1856. 5 Müller. Großherzogliches Kreisamt Friedberg * 75 2 * e 174 Aufforderung. Gerſon Schulhof von hier, der als Unteragent für den Hauptagenten Laukert in Gießen zur Beförderung von Auswanderern über Bremen nach Amerika eine Caution von 500 fl. geleiſtet hat, hat dieſe Agentur aufzugeben und ſeine Caution zurückzuerhalten. Gemäß Art. 8 der Verordnung vom 25. Januar 1851 wird dies zur öffentlichen Kennt— niß gebracht und bemerkt, daß Anſprüche an dieſe Caution innerhalb ſechs Monaten vom Tage der Bekanntmachung an gerechnet, bei der unterzeichneten Behörde mit einer Nachweiſung, daß bei Gericht Klage erhoben worden iſt, geltend zu machen ſind, als ſonſt die Rückgabe der Caution erfolgen wird. Friedberg, am 7. Mai 1856. Großherzogliches Kreisamt Friedberg W Steckbriefe Großherzogl Karl Auguſt Vielmatter von Kaulſtos, Kreis Büdingen. Signalement: Alter: 29 Jahre; Größe: 6 Fuß 8 Zoll; Haare: blond; Stirne: rund; Augen: grau; Naſe: gewöhnlich; Mund: deßgleichen; Bart: blond; Kinn: geſund; beſondere Zeichen: Die große Zehe am rechten Fuße verloren. ichen Kreisamts Friedberg. Heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath. Augenbraunen; blond; ſpitz; Geſichtsform: rund; Geſichtfarbe: Musketir Joh. Georg Werner aus Büdingen. Heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath. Wilhelm Lepper von Gambach. Heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath. Bekanntmachungen von Behoͤrden und 28,000 Hainbuchen- und Aspen⸗Wellen und Edictalladung. 1732] Nachdem über das Vermögen des Peter Euler von Hochweiſel von Gr. Hofgericht der Provinz Oberheſſen der formelle Concurs er⸗ kannt worden iſt, ſo werden bekannte wie un— 1500 Backwellen öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Ziegenberg, den 21. April 1856. Privat⸗Anzeigen. Main ⸗ Weſer⸗ Bahn. 772] Montag den 19. Mai, Nachmittags 2 Uhr, ſollen auf der Station Vilbel folgende bei Erbauung eines Nebengebäudes vorkom⸗ Kirchner. mende Arbeiten öffentlich an den Wenigſtneh⸗ bekannte Gläubiger zur Geltendmachung ihrer Anſprüche, ſowie zur weiteren Beſchlußnahme auf Freitag den 20. Juni l. J., Vormittags, bei Vermeidung des ſtillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes von der Maſſe und Annahme des Beitritts zum Beſchluſſe der Mehrheit der er— ſchienenen Gläubiger hiermit vorgeladen. Butzbach den 25. April 1856. Main Weſer⸗ Bahn. 771] Montag den 19. Mat, Nachmittags 2 Uhr, ſollen auf der Station Vilbel die bei Er⸗ bauung eines Bahnwarthauſes im Hainborn vorkommenden Arbeiten und Lieferungen öffent⸗ lich in Akkord gegeben werden: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 223 fl. 23 kr. 5 menden verakkordirt werden: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 147 fl. 56 kr. 2) Steinhauerarbeit,„„ 11% 29„ 3) Zimmerarbeit, 1„ 24 24 4 Weißbinderarbeit,„„ 31 5 52 Friedberg, den 5. Mai 1856. Der Großherzogliche Sections⸗Ingenieur der Section Vilbel . 5 2) Steinhauerarbeit„ 55/ 50„ 2 Hochgeſand. Grobherzogliches Landgericht Butzbach 3) Zimmerarbeit 1, 0 7 bel, Nu th, 0 See, ee, nealſchule zu Friedberg. Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. 5) Glaſerarbeit,„„ 32% 2% 801] Da mit dem 26. Mai ein neuer Lehr⸗ Holzverſtelge run g. 69 Schloſſerarbeit,„„ 127% 3% kurs beginnt, ſo werden die Eltern neuaufzu⸗ 1685] Montag den 19. Mai, Vormittags 9 7) Spenglerarbeit,„„ 25% 40„nehmender Schüler erſucht, ibre Anmeldungen Uhr, ſollen in dem freiherrlich von Diede'ſchen 8) Weißbinderarbeit,„„„79„41% mündlich oder ſchriftlich in frankirten Briefen Schneiderwalde dahier: 250 Stecken Buchenl⸗ Scheitholz von aus⸗ gezeichneter Schönheit und Güte, 6000 Buchen⸗Aſtholzwellen und 2000 Backwellen. Sodann ſollen Mittwoch den 21. Mai, Vor⸗ reit. mittags 9 Uhr, in dem freiherrlich von Diede'— ſchen Kirchwalde dahier: 40 Stecken meiſtens anſtößiges Buchen⸗ Plan, 9) Lieferung von 14,000 Stück 2½“ dicken Backſteinen, Feldbrand 154„ 10) Lieferung von 50 Bütten Kalk 65„—„ Voranſchlag und Steigbedingungen liegen auf der Station Vilbel zur Einſicht be⸗ Friedberg, den 3. Mai 1856. Der Großherzogliche Sections⸗Ingenieur der Section Vilbel holz, Hochgeſand. vorher an unterzeichnete Behörde zu machen. Bedingungen zur Aufnahme find: ein Alter von 10 Jahren, Fertigkeit im Leſen und Schrei⸗ ben, Kenntniß der niederen Orthographie, der Redetheile, der 4 Spezies in benannten und unbenannten Zahlen. Auch die Heimathskunde wird vorausgeſetzt. Friedberg den 13. Mai 1856. Großherzogliche Realſchuldirektion Prof. Dr. Ph. Dieffenbach. Der Gemſen jäger. (Fortſetzung.) Gleichwohl kniete der alte Hiob am Rande nieder, bog den Kopf über den Rand der Spalte hinaus und ſchrie einen gellenden Anruf hinab. Der Ton rollte dumpf und weithin längs dem Abgrunde fort, aber Hiob konnte trotz aller Aufmerkſamkeit, trotz des geſpannteſten Lauſchens keine Antwort vernehmen. Er bog ſich noch weiter hin— aus und ſtieß einen zweiten, endlich gar einen dritten Ruf aus, und nun erſt war's ihm, als hätte er einen Ton vernommen, aber ſo ſchwach und ungewiß, daß er noch zweifelte, als ob es nicht der Widerſchall des abtröpfeln⸗ den Schneewaſſers auf dem Grunde der Schlucht ſeie oder ein fernes Echo ſeiner eigenen Stimme. Bei weiterem Anrufen kam jedoch die Antwort weniger unbeſtimmt her⸗ auf und der Kryſtallſucher unterſchied, wenn auch nicht die geſprochenen Worte, doch eine menſchliche Stimme. Lebhaft ſprang er auf, entrollte raſch das Seil, das er über die Schulter geſchlungen trug, ſchlang das eine Ende feſt um einen eiſernen Dorn, den er in das Eis einge— trieben hatte, und warf das andere Ende gerade an der⸗ jenigen Stelle in die Spalte hinunter, wo er die Stimme gehört hatte. Das Seil verſchwand ganz in der Tiefe des Riſſes und blieb einige Augenblicke frei ſchweben; über den Abgrund gebeugt, wiederholte Oheim Hiob fort— während ſein Aurufen, und endlich glaubte er zu ſeiner großen Freude zu bemerken, daß das Seil ſich ſtraff an⸗ ſpannte und bewegte, es begann ſchon in den Rand der Spalte einzuſchneiden. Der Greis kniete am obern Rande der Spalte, hielt ſich mit der Rechten an dem eiſernen Dorn und blickte in die dunkle Tiefe hinunter. Auf ein⸗ mal hörte das Schwanken des Seiles auf; derjenige, wel⸗ cher daran heraufkletterte, hatte innegehalten.„Nur Muth!“ rief der alte Hiob,„laß nicht nach! Nur ein tüchtiger Ruck mit dem Handgelenke!“ Der Strick blieb aber unbeweg⸗ lich hängen. Hiob beugte ſich voll Seelenangſt in die Schlucht hinab.„Friſch drauf!“ rief er mit noch lauterer Stimme;„ich bin's, Ulrich; ich, der alte Vetter Hiob. Der liebe Gott hat mich Dir zu Hülfe geſchickt; er will Dich retten. Hilf Dir ſelber, mein Sohn, wenn Du ein Mann biſt, wenn Du die Mutter Trine und Vreneli wiederſehen willſt!/ Bei dieſem letzten Namen zuckte das Seil; ein Augen⸗ blick banger Ungewißheit trat ein, dann ſetzte ſich der lich hohe Leibre Der Pro Haupt- 2 neten bu mungen aufs f Bei dieſer den günſtigen auf die groben recht zahlreicher Proſpektu und jede weiter Nauheit —— . 793] Einem 11. 0. M. me. ſpreche alle mic und Speiſen be Hauptſtre Ueberfahr Hagelſa füͤ L 662 Juden berichte beziche . Jür Abg gewünscht wer Friedb. n iich einer P. . 10 Tung von 8 eden en und Net Kennt⸗ * 70 achu den ig gung geltend Friede roderg Iugenirur 177 Frankfurter Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. 1819] Der Rechnungs-Abſchluß des Jahres 1855, welcher in der am 23. April d. J. ſtattgehabten General-Verſammlung vorgelegt wurde, ergab folgende Re— ſultate: Grundcapital 2 ö fl. 3,000,000.— kr. Einnahmen für Prämien, Leibrenten, Capitalien, Zinſen ꝛc.„ 166,814. 50½„ Ausgaben für Sterbfälle 7 23,100.—„ In das Jahr 1856 übertragener Ueberſchuß, einſchließlich der Reſer ven 609,222. 15%, Die bei der Geſellſchaft auf Lebenszeit Verſicherten ſind mit Fuͤnfzig Pro— cent an dem Gewinne betheiligt; bei Verzichtleiſtung auf dieſen Gewinn⸗-Antheil wird die Jahresprämie ſofort um 10 Procent ermäßigt. Die Geſellſchaft übernimmt auch Capitalien, für welche ſie außergewöhn— lich hohe Leibrenten gewährt. Der Protokoll-Auszug und Rechnungs-Abſchluß liegen bei dem unterzeich— neten Haupt-Agenten zur Einſicht offen und werden durch denſelben Verſiche⸗ rungen aufs Prompteſte vermittelt. Bei dieſer Veranlaſſung erlaubt ſich die unterzeichnete Haupt⸗Agentur auf den günſtigen Stand der Frankfurter Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft, ſowie auf die großen Garantien, welche ſie bietet, aufmerkſam zu machen und zu recht zahlreicher Theilnahme hierdurch ergebenſt einzuladen. Proſpektus mit den Prämien⸗Tarifen werden jederzeit gratis ausgegeben und jede weitere Auskunft bereitwillig ertheilt. Nauheim den 9. Mai 1856. Ch. J. Loſſow, Hauptagent der Frankfurter Lebens⸗Verſicherungs-Geſellſchaft. Geſchäfts⸗ Eröffnung. 1793] Einem geehrten Publikum erlaube ich mir die Anzeige, daß ich am 11. d. M. meine Reſtauration im Soolbad Nauheim eröffnen werde und ver— ſpreche alle mich mit ihrem Beſuche beehrende Gäſte mit den feinſten Weinen und Speiſen bei ſoliden Preiſen zu bedienen. A d ol ph Stiebel, Hauptſtraße N. 169 bei Herrn Schreinermeiſter J. Pfeffer wohnhaft. Für Aus wanderer. [1561 Vom 1. März anfangend werden am 1. u. 15. Monats Poſt⸗ und Dampfſchiffe nach New⸗Vork, Baltimore, — 2 2 2 Port Adelaide in Süd⸗Auſtralien befördert. Ueberfahrts-Verträge können jeden Tag abgeſchloſſen werden bei G. F. Schweitzer, General-Agent in Friedberg. 5 Wießler, Special-⸗Agent in Butzbach. Gegenſeitige Hagelſchaden-Verſicherungs-Geſellſchaft fuͤr das Großherzogthum Heſſen. Landesherrlich beſtätigt unterm 17. Mai 1884. 15621 Indem ich mich auf die den ſeikher Betheiligten gewordenen Rechenſchafts— berichte beziehe, lade ich hiermit zu weiterer Theilnahme ergebenſt ein. Zur Abgabe von Statuten, Antragsformularien, ſowie jeder etwa weiter gewünſcht werdenden Auskunft bin ich mit Vergnügen bereit. Friedberg den 2. April 1856. Heinrich Hahn. Billiger Ausverkauf 749] einer Parthie zurückgeſetzter feiner Porzellan⸗Waaren bei L. Goldmann jun. Faſelochs⸗Verſtelgerung. 1820] Montag den 19. Mai, Vormittags 11 Uhr ſoll ein der hieſigen Stadt gehöriger gut gehaltener Faſelochs auf hieſigem Rathhaus öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Nauheim den 15. Mai 1856. Der Bürgermeiſter Hartmann. Edictal ladung. 1821) Dingliche und perſönliche Anſprüche an die Corcursmaſſe des geweſenen Gerichtsvoll⸗ ziehers Philipp Schnell und deſſen Ehefrau zu Reichelsheim ſind Dienſſag den 3. Juni l. J., Morgens 8 Uhr, bei Vermeidung des von ſelbſt eintretenden Ausſchluſſes von der vorhan⸗ denen Maſſe, dahier zu liquidiren. Reichelsheim den 10. Mai 1856. Herzoglich Naſſauiſches Amt Hildenbrand. 2 Oelfarben, 1755] zum Anſtrich fertig, beſonders ſchön, in weiß, grün und gelb, für Haus⸗, Garten- und Küchengeräthſchaften, bei Frankfurt a. M. F. Kayſer, Vilbelergaſſe 9. Jur Beachtung. L780] Unterzeichneter iſt geſonnen ſein Wirths⸗ und Speiſehaus in der Burg, in welchem ſeit Jahren das Geſchäft mit beſtem Erfolge be⸗ trieben wurde, unter ſehr vortheilhaften Bedin⸗ gungen aus der Hand zu verkaufen oder auch die Wirthſchaft allein vom 1. Juni dieſes Jahres an zu verpachten. 29 Friedberg. G. F. Schweitzer. Anzeige. 18221] Durch den Betrieb meiner Schiefergrube in der Gemarkung Pfaffenwiesbach(Her⸗ zogthum Naſſau), 2 Stunden von Friedberg, 2 Stunden von Nauheim und 2½ Stunde von Homburg gelegen, bin ich im Stande, dem geehrten Publikum ein reiches und wohl aſſortirtes Lager von einfarbigen, dunkel⸗ blauen, 5— 12zolligen Schieferſteinen zu empfehlen, und verſpreche ich bei jeder Ab⸗ nahme die billigſten Preiſe und reellſte Bedienung. Nähere Auskunft ertheilen und nehmen Auf- träge und Beſtellungen entgegen Herr Gaſtwirth Raufenbarth in Pfaffenwiesbach, ſowie der Grubenbeſitzer S. Kullmann in Weinbach bei Weilburg, Herz. Naſſau. Zeugniß. 1823] Dem Herrn A. Hecht von Hofgeismar beſcheinige ich mit Vergnügen, daß er an mir ſelbſt die Leichdornenoperation, nach einer neuen Methode und auf ſchmerzloſe Weiſe, geſchickt und raſch vollzogen hat. Friedberg, den 14. Mai 1856. L. S. Dr. Renner, Kreisarzt. [824] Die von mir am 29. Februar d. J. bei einer Verſammlung im Wilhelm Schmid''ſchen Wirthslocale gegen den Stadtvorſtand zu Fried- berg geäußerten Schmähungen, welche nur mein damals gereizter Zuſtand veranlaßte, habe ich ſpäter bereut, nehme ſolche daher hiermit zurück, indem ich gleichzeitig eine öffentliche Abbitte niederlege. Friedberg, im Monat Mai 1856. Heinrich Hanſtein IV. 178 Soolbad Nauheim. Jeden Tag O NCL. der Kurcapelle im Kurgarten, Nachmitiags 3 Lui. Avertiſſement. 18251 Nach zehnjähriger theoretiſcher und praktiſcher Uebung habe ich es endlich dahin gebracht, die ſogenannten Leichdornen, Hühner- oder Krähenaugen nach vorheriger Auflegung eines Pflaſters innerhalb 4 Stunden gänzlich zu vertreiben, auch in das Fleiſch gewachſene Nagel zu egaliſiren, ohne daß den an beiden Uebeln Leidenden der geringſte Schmerz verurſacht wird. Ueber die Wahrheit dieſer Verſicherungen beziehe ich mich auf die in Händen habenden Zeugniſſe der berühmteſten Herren Profeſſoren der Medicin und Chirurgie, nämlich: Dr. Chelius, geh. Rath und Profeſſor der Medicin u. Chirurgie in Heidelberg. Dr. Wurtzer, Ritter, geh. Hofrath, Profeſſor der Medicin in Marburg. Dr. von Rittgen, geh. Ober⸗ Medieinalrath u. Profeſſor der Medicin in Gießen. Dr. Ullmann, Profeſſor der Medicin und Chirurgie in Marburg. Dr. Fick, Profeſſor der Mediein in Marburg. Dr. Robert, Profeſſor der Medicin in Marburg. Dr. Bäumler, geh. Hofrath und Leibarzt S. K. H. des Kurfürſten von Heſſen. Dr. Wend, geh. Hofrath und Leibarzt Sr. K. Hoheit des Großherzogs von Mecklenburg⸗Schwerin. Zugleich erlaube ich mir zu bemerken, daß ich für die Operation eines Hühnerauges nur 36 kr. nehme, jedoch bei mehreren den Preis vermindere. Beſtellungen werden ſchriftlich aber franco entgegengeſehen im Gaſt- haus zu den drei Schwertern. Aufenthalt bis zum 20. d. M. A. Hecht, Hof⸗Operateur Sr. K. Hoheit des Großherzogs von Mecklenburg-Schwerin. R. Klücken, Göthe-Platz Ur. 18, 1. Stack in Frankfurt a. M., 784] empfiehlt ſein Juwelier- und Goldwaaren-Geſchäft mit allen in dieſes Fach einſchlagenden Luxus-Gegenſtänden im neueſten Geſchmack bis zu den niedrigſten Preiſen unter reeller Bedienung. Aufträge, ſowie auch Reparaturen, werden auf das Schnellſte und Beſte beſorgt. 17481 Deulscher Phniæ, Verſicherungs⸗Geſellſchaft in Frankfurt a. M. 18261 Folgendes ſind die Reſultate der in der elften Generalverſammlung am 26. April 1856 abgelegten Rechnung des Jahres 1855: Grundkapital 5,500,000 fl.— kr., Feuer⸗Verſicherungen im Jahr 1855 abgeſchloſſen 366,125,985„— Einnahme für Prämien und Zinſen 784,058„ 41 Der Protokoll-Auszug und Rechnungs-Abſchluß können bei dem unter⸗ zeichneten Haupt⸗Agenten eingeſehen werden. Zu Verſicherungen lade gleichzeitig ein. Nauheim, den 10. Mai 1856. Ch. J. Loſſow. Hauptagent des deutſchen Phönix. Todes- Anzeige. [827] Am 9. d. M. verſchied nach kur⸗ zem lotägigen Krankenlager im 67. Le⸗ bensjahre unſere liebe Frau, Mutter und Schwiegermutter Philippine Chriſtiane Söllner, geb. Schwarz aus Uſingen. Indem wir Verwandten, Freunden und Bekannten von unſerem ſchmerzlichen Verluſte Nachricht geben, bitten wir um ffille Theilnahme und ſagen zugleich Allen, welche ſich bei dem Leichenbegäng⸗ niſſe betheiligten, unſern herzlichen Dank. Friedberg. Die Hinterbliebenen. Alizarin⸗Tinte, 18281 patentirt für die Königreiche Sachſen und Hannover, empfiehlt in ächter guter Qua⸗ lität in Originalflaſchen 4 36, 24 und 14 kr. P. F. Schmittner, Ecke der Apotheker- und Metzgergaſſe. —* Wohnungsveränderung. [829] Meinen geehrten Geſchäftsfreunden widme ich die ergebene Anzeige, daß ich jetzt in der Freiheit, Ecke der Judengaſſe, ſchräg dem Rath⸗ baus gegenüber, wohne und empfehle mein Geſchäft Ihrem ferneren Wohlwollen beſtens. M. Verloren! [830] Am verfloſſenen Samſtag wurde von der Eiſenbahn bis an die Poſt ein chirurgiſches Inſtrument(Piſtorin genannt), in einer Horn⸗ ſcheide, verloren. Der redliche Finder wird gebeten, dieſes gegen eine gute Belohnung bei der Expedition d. Bl. abzugeben. f Verloren. 1831] Ein goldenes, mit ſchwarzem Sammet⸗ band verbundenes und auf der Platte mit den in Blumen gefaßten Buchſtaben M A ver⸗ ſehenes Armband iſt am dritten Pfingſtfeier⸗ tage von Friedberg bis auf das Oſſenheimer Wäldchen verloren gegangen. Der redliche Fin⸗ der wird erſucht, ſolches gegen eine gute Be⸗ lohnung an die Red. des Intelligenz.⸗ Bl. ab⸗ zuliefern. Ein braves Mädchen 1832] ſucht eine Stelle als Schenkamme. Nähe⸗ res zu erfragen bei Hebamme Müller. In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg ſind ſtets zu haben: Der neueſte Fahrtenplan 5 Ceitemdienſt Eiſenbahnen, Dampſſchiſſe, u. ſ. w. u. ſ. w. Weſtentaſchen⸗Format. Preis 3 kr. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Trinitatis den 18. Mai. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. (Confirmation. Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags; fällt aus. Nachmittags: Hr. Candidat Porth. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. fend e ü „Wird öffentl. wird in Folt Reglement v „Aus „geworfen! „thümer des „eingeräumt „Zuwiderhan „handlungen eingeſchärft. Dieſes und die Be Frie De Er ha zog ihn be Uli ließ ſich ſein Haupt Augenlidern reden und Blut geriet Umlauf, un dem Alten er am vorig Spalte hin ſeinen Fuß unten im e Abgrundes gegen die Ef treffen mit Hiob ſo geringen Rwagt ha gage er koß mi dem N davon wum hätte nich Hauſer in ſich durch okt. ver, Jagdfieber war ebenf „Ha „Ni. Hiob;„el rauf del verfolgt.