14 ent ein ene Simon. Gehr. Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wõ⸗ 5 2 2 3 5 2 Einrückungsge⸗ ge Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, 1601 1 05 oder deren Raum erich Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. e ſammen 7 kr. Nu J. Freitag, den 11. Januar. 1856. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürger meiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Landgeſtütsanſtalt, insbeſondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgeſtütsbeſchäler für 1856. Sie haben alsbald Ihren Bedarf an Verzeichniſſen und Scheinen zum Bedecken von Stuten für 1856 mittelſt Be⸗ richt anzugeben. Friedberg am 9. Januar 1856. Müller. Verdffentlichung. Da die Maul- und Klauenſeuche nunmehr auch in den Orten Fauerbach II., Aſſenheim, Niederwöllſtaͤdt und Butz— bach erloſchen iſt, ſo wird die Verfuͤgung vom 19. Nov. v. J. Nr. 92 des Intelligenzblattes hiermit zurückgenommen, was zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Friedberg am 5. Januar 1856. Müller. Ver d ffentlichung. l Auf Anſtehen des Herzoglich Naſſaulſchen Amts Herborn bringe ich den nachſtehenden Auszug aus der Verordnung über den Gebrauch der Landſtraßen zur öffentlichen Kenntniß. Großherzogliches Kreisamt Friedberg M u leer. Auszug aus der am 12. Dec. 1854 erſchienenen, am 23. ejusd. 3 Verordnung über den Gebrauch der Landſtraßen. Auf den Landſtraßen des Herzogthums darf nur ſolches Fuhrwerk gebraucht werden, an deſſen Radfelgen 1) die Köpfe der Radnaͤgel, Stifte oder Schrauben nicht über die Ebene des Radreifes hervorſtehen und 2) deſſen Radbeſchlag bei der Anfertigung ſo conſtruirt worden iſt, daß derſelbe eine ebene Oberfläche bildet. Die Ladung eines vierrädrigen Wagens darf keine größere Beſpannung als mit acht Pferden und die eines zwei⸗ rädrigen Fuhrwerks keine großere als mit vier Pferden erfordern. Von dieſem Verbot ſind nur Ladungen einer untheilbaren Laſt ausgenommen, auch kommen Vorſpannpferde, wenn das Anſteigen einzelner Straßenantheile uͤber vier Grade beträgt, nicht in Anrechnung. Die Breite der Radfelgen muß betragen:“ a) für Karren bei einer Beſpannung von 1 bis 2 Pferden 3½ Zoll neuer Werkmaas, bei einer ſolchen von 3 bis 4 Pferden 5½¼ Zoll; b) für vierrädige Wagen bleibt bei einer Beſpannung von 1—4 Pferden 3½ Zoll u. von 5—8 Pferden 5 ½ Zoll. Sind an einem Frachtfuhrwerke Räder von verſchiedener Felgenbreite angebracht, ſo kommen nur die ſchnellſten Räder in Betracht. Bei der Beſpannung werden zwei Ochſen, Kühe oder Eſel einem Pferde gleichgerechnet. Der Gebrauch von Hemmſchuhen mit Zacken oder Schrauben iſt nur dann erlaubt, wenn die Straßen fläche mit Eis bedeckt iſt. Die Pferde an den auf den Landſtraßen fahrenden Fuhrwerken dürfen nicht mit ſolchen Hufeiſen verſehen ſein, deren Stollen mehr als 6 Linien Werkmaaß über die Hufeiſenfläche hervorragen. Die Uebertretung einer jeden dieſer Vorſchriften wird mit 3 bis 15 Gulden beſtraft. Dem Denuncianten wird die Hälfte der eingehenden Strafe zugeſichert. S Nen e. Es ſind weiter zu Bürgermeiſtern und Beigeordneten beſtellt worden für: Bruchenbrücken. Der ſeitherige Bürgermeiſter Ph. Beſt zum Bürgermeiſter; der ſeitherige Beigeordnete Philipp Kling zum Beigeordneten. Griedel. Der ſeitherige Bürgermeiſter Friedrich Wilhelm Streeb zum Bürgermeiſter; der ſeitherige Beigeordnete Wil— helm Wetz J. zum Beigeordneten. Gambach. Der ſeitherige Bürgermeiſter Moritz Repp zum Bürgermeiſter; der ſeitherige Beigeordnete Johann Jacob Reuhl II. zum Beigeordneten. Kirchgöns. Der ſeitherige Bürgermeiſter Johann Braun zum Bürgermeiſter; der ſeitherige Beigeordnete Konrad Stern II. zum Beigeordneten. f Weckesheim. Der ſeitherige Bürgermeiſter Martin Walther zum Bürgermeiſter und Gemeinderath Konrad Hilger V. zum Beigeordneten. 5 Dieſes wird zur öffentlichen Kenntniß gebracht. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Friedberg den 10. Januar 1856. Müller. 7 ä—— 2 n 1 18 Negierungsblatt: Auszüge. Nr. 40.(Schluß.) VIII. Dienſtnachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigſt geruht: am 14. Sept. dem Director des Adminiſtrakiv-Juſtiz⸗ u. Lehnhofs Maurer die Stelle eines vorſitzen⸗ den Mitglieds der Brandaſſecurationscommiſſion als Nebenſtelle;— 19. Oct. dem Schullehrer Klein zu Hutzdorf die evang. Schullehrer⸗ ſtelle zu Kleingerau zu übertragen; 23. den 1. evang. Pfarrer Otto zu Alsfeld zum Decan des Decanats Alsfeld zu ernennen; dem Schulvicar Häling zu Bürſtadt die 5. kath. Schullehrerſtelle daf. und dem Schulvicar Gremm die ſeither proviſ. von ihm verwaltete kath. Schullehrerſtelle zu Kloppenheim zu übertragen; 30. Oetbr. den von dem Herrn Grafen von Erbach-Fürſtenau auf die 2. evang. Pfarr⸗ ſtelle zu Michelſtadt präſentirten Pfarrer Wagner zu Rothenberg zu beſtätigen; 1. Nov. den 1. Landgerichtsdiener Rauth zu Darm— ſtadt zum Kanzleidiener bei dem Hofgerichte daſ. zu ernennen; 2. dem Schulvicar Weiffenbach zu Pfaffenſchwabenheim die evang. Schul⸗ lehrerſtelle daſ.; 5. dem Gerichtsacceſſiſten Barthel aus Mainz die erledigte Notarſtelle für den Notarigtsbezirk Niederolm und Wörr⸗ ſtadt mit dem Amtsſitze zu Wallertheim; dem pract. Arzt Dr. Cel la⸗ rius zu Gundersblum die Stelle eines Kreisarztes für den Mediei⸗ nalbezirk Vöhl; dem proviſoriſchen Lehrer an der oberen Knabenſchule zu St. Stephan zu Mainz Hattemer dieſe Lehrerſtelle definitiv zu übertragen; den Advocatanwalt bei dem Bezirksgerichte Alzey Dr. Levi zum Advocatanwalt bei den Gerichten zu Mainz, den Gerichts⸗ acceſſiſten Börckel aus Mainz zum Advocatanwalt bei den Gerichten daſ., den Ger.-Acc. Finger aus Monsheim zum Advocatanwalt bei dem Bezirksgerichte Alzey, und den Ger.-Acceſ. Buchmüller aus Mainz, ſeither Ergänzungsrichter an dem Friedensgerichte zu Oſthofen, zum Actuar am Friedensgericht zu Niederolm; 9. den Oberappella⸗ tions- und Caſſationsgerichtsrath Lotheißen zu Darmſtadt zum Director des Hofgerichts der Provinz Starkenburg; 12. die Hofge— richtsräthe Buff zu Gießen, Frey, Dr. Freiherr v. Schaumberg und Dr. Trygophorus zu Darmſtadt zu Mitgliedern und Räthen bei dem Oberappellations- und Caſſationsgerichte zu ernennen; 14. dem katholiſchen Schullehrer Krug zu Fürfeld die 1. kath. Schullehrer- ſtelle zu Heldenbergen zu übertragen; 16. den Hofgerichtsrath Dr. Nöllner zu Gießen an das Hofgericht der Provinz Starkenburg zu verſetzen; IX. Verſetzung in den Ruheſtand: 12. Oct. Schul⸗ lehrer und Cantor Roth zu Gedern auf Nachſuchen. X. Geſtorben: am 6. Juni penſion. Forſtſchütze König zu Obermörlen: 2. Oetbr. penſ. Schullehrer Guhũot zu Rohrbach; 7, Schullehrer Deines zu Annerod; 19. Schullehrer Hock zu Mörfelden: 27. penſion. Zollbe⸗ reiter Kalbfleiſch zu Darmſtadt; 6. Nov, penſ. Reg-Secretärs-⸗Ge⸗ hülfe Fiſcher zu Mainz. Nr. 41 vom 3. Dec. 1. Großh. Ediet vom 10. Nov., wel⸗ ches in Gemäßheit der Artikel 2 und 3 des Rekrutirungsgeſetzes vom 20. Juli 1830 verordnet, daß zur Ergänzung der Feldtruppen im Jahr 1856 1960 Mann erforderlich ſind, welche aus den Aufrufs⸗ fähigen des Jahres 1855 l(einſchließlich der relativ tauglichen) aus⸗ gehoben werden ſollen.— II. Bekanntmachung der Gr. Miniſterien des Innern und des Kriegs vom 12. Nov., wornach zur Vollziehung dieſes Allerhöchſten Ediets, in Gemäßheit des Art. 36 des Rekru⸗ tirungsgeſetzes, zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß nach den von den Rekrutirungsräthen aufgeſtellten Tabellen über die Ergeb⸗ niſſe der Muſterung von 1855 an tauglichen Militärdienſtpflichtigen, einſchließlich der in das Depot geſetzten, vorhanden ſind: in Star- kenburg 1948, Oberheſſen 1933, Rheinheſſen 1365, zuſ. 5246— ſo daß Starkenburg 728, Oberheſſen 722, Rheinheſſen 510 Recruten zu den erforderlichen 1960 zu ſtellen hat. Die Großherzoglichen Kreisämter zu Darmſtadt, Gießen und Mainz werden die alſo beſtimmten Provinzialcontingente auf die verſchiedenen Bezirke vertheilen und das Weitere beſorgen.— III. Verzeichniß rechtskräftig gewordener, in Gemäßheit des Art. 30 des Strafgeſetzbuchs bekannt zu machender, Straferkenntniffe der Gerichte der Provinz Starken⸗ burg.— IV. Dienſtnachrichten: Am 12. Nov. iſt die kath. Pfarr⸗ ſtelle zu Heppenheim dem 2. kath. Pfarrer Krämer zu Darmſtadt, die kath. Pfarrſtelle zu Gernsheim dem kath. Pfarrer Specht zu Genſingen, die kath. Pfarrſtelle zu Gaubickelheim dem kath. Pfarrer Blum zu Weinolsheim, die kath. Pfarrſtelle zu Bieber dem kath. Pfarrverwalter Brisbois zu Gaubickelheim und die kath. Pfarr⸗ ſtelle zu Niederroden dem kath. Pfarrer Schropp zu Vilbel übertra⸗ gen worden. der Arzneimitteltaxe und Zuſätze zu derſelben.— IV. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums der Finanzen vom 7. Deebr., den Ausſchlag der directen Steuern und der Beiträge zu den Koſten der Staats- und Provinzialſtraßen für 1856 betr.— V. Umlage in der iſraelitiſchen Religionsgemeinde zu Vöhl mit Basdorf, Märienhagen und Ober⸗ werba für 1856.— VI. Namens veränderung: am 12. Nov. wurde dem Adam Bauer zu Biſchofsheim geſtattet, in Zukunft den Familiennamen„Schneider“ zu führen.— VII. Dienſtnach⸗ richten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigſt geruht: am 11. Nov. den Freiherrn Adolph von Gemmingen zu Fränkiſch⸗ Crumbach zum Kammerherrn, 12. den proviſoriſchen Lehrer an der Realſchule zu Alzey, Dr. Krämer aus Nack, definitiv zum Lehrer dabei zu ernennen; dem Bildhauer Schleidt zu Mainz die Stelle eines Lehrers für das Modelliren und Zeichnen an der Realſchule zu Mainz zu übertragen; 14. den von dem Stadtvorſtande zu Bieden⸗ kopf auf die Schulrectoratsſtelle daſelbſt präſentirten Pfarramtscan⸗ didaten Schmidt aus Höchſt a. d. Nidder, dermalen Rectoratsvicar zu Biedenkopf, für die erwähnte Stelle zu beſtätigen; 16. dem Schul⸗ lehrer Obenauer zu Eich die evang. Schullehrerſtelle zu Niederflörs⸗ heim zu übertragen; 26. den Ergänzungsrichter am Friedensgerichte Mainz J., ſowie an dem daſelbſt niedergeſetzten Rheinzollgerichte, Dr. Arens, zum Ergänzungsrichter an dem Friedensgerichte Alzey, den Ergänzungsrichter an dem Friedensgerichte Alzey, Dr. Kroll, zum Ergänzungsrichter a. d. Friedensg. Oppenheim, den Gerichts⸗ acceſſiſten Friedrich aus Mainz zum Ergänzungsrichter a. d, Frie⸗ densg. Malnz I., ſowie auch zum Ergänzungsrichter an dem zu Mainz organiſirten Rheinzollgerichte 1. Inſtanz zu ernennen.— VIII. Dienſt⸗ entbindung: am 2. Nov. den bisherigen Domänenpfandmeiſter des Rentamts Nidda, Schuchard, vom 1. Jan. 1856 an, aus Veran⸗ laſſung einer anderweitigen Verwendung desſelben.— IX. Concur⸗ renz für: die evang. Pfarrſtelle zu Rothenberg mit jährlich 1024 fl. (Präſentation des Hrn. Fürſten von Leiningen); die Stelle eines Brückengelderhebers bei der fliegenden Brücke zu Oppenheim(binnen 14 Tagen.)— X. Geſtorben: am 10. Nov. der 2. kath. Schullehrer Erb zu Hambach; penſ. Schultheiß Funk J. zu Harpertshauſen; 15. Schullehrer Roth zu Grünberg; 20. Brückengelderheber a. d. fliegenden Brücke bei Oppenheim, Megerlin; 21. penſ. Archivrath Heumann zu Darmſtadt; 26. Landgerichtsdiener Hoffmann zu Schotten; 28. penſ. Landgerichtsaſſeſſor Habicht zu Biedenkopf. Elfter Jahresbericht des Vereins zur Unterſtützung armer Kranken vom Lande unter dem Schutze ihrer Königl. Hoheit der Großherzogin von Heſſen. Der Fortſchritt dieſer Landkrankenpflege und ihrer Leiſtungen ſcheint geeignet, die Aufmerkſamkeit jedes denken den Menſchen zu wecken.— In den letzten 3 Jahren hat ſich die Zahl der Pfleglinge faſt vervierfacht, der Monats- rapport iſt auf 66 Kranke geſtiegen, die Bettenzahl im Landkrankenhaus iſt auf 51 erhöht worden. Es haben 54 Gemeinden Pflegverträge mit dem Landkrankenverein ab— geſchloſſen. Im Jahre 1854 haben vollſtändige Hospital⸗ pflege empfangen 187 Perſonen, bloß Arznei- und Pfleg⸗ mittel 273 Perſonen und unentgeltliche Behandlung 148 Perſonen; Summa 608.— Folgen die Reſultate der Be— handlung im Landkrankenhauſe: 1) von Knochenſchwamm des Schienbeins und der Fußwurzel geheilt oder in voller Heilung 5 Fälle, ungeheilt 1 Fall; 2) von Entzündungen der Gelenke mit und ohne tiefe Schwärung geheilt 4 Fälle (1 durch Amputation, 1 durch Abſetzung aus dem Gelenk), gebeſſert 3 Fälle, ungeheilt 3 Fälle; 3) von eingekapſeltem Kuochenbrand und Knochenſchwärung im Körper der Län- genknochen, geheilt 5 Fälle, wovon 2 durch Reſection des Knochens, außerdem viele Fälle von gewöhnlichem Kno— chenbrand, z. Th. bei den ſchon erwähnten Fällen; 4) von hartnäckiger verjährter Kniegelenkwaſſerſucht geheilt 1 Fall (Beiſenherz); 5) durch Ausziehung von Faſerpolypen hoch oben in den Choanen ſitzend, geheilt 1 Fall; 6) von Wolfsrachen geheilt 1 Fall(Kahl); 7) von Vorfall des Uterus durch Epiſiorrhaphie geheilt 4 Fälle, relativ geheilt 2 Fälle; 8) von Verengung des Maſtdarms geheilt 2 Fälle; 9) von Klumpfuß und verjährter ſeitiger Ausbie— gung der beiden Kniegelenke geheilt 2 Fälle, ſehr gebeſſert Nr. 42 vom 14. Dec.(Fortſetzung.) III. Abänderungen g 1 Fall; 10) von tiefliegenden Geſchwulſten am Hals und der Achſelgrube durch Ausſchälung geheilt 6 Fälle; 11) durch Ausrottung der Mandeln geheilt 2 Fälle; 12) durch Circumciſion des Auges bei Entzündungszuſtänden des Au— ges geheilt 8 Fälle; 13) von Blaſenkropf durch Operation geheilt 1 Fall(Stär); 14) von Waſſerbruch desgl. geheilt 2 Fälle; 15) von Leiſtenbruch desgl. gebeſſert 1 Fall; 16) von Fleiſchbruch desgl. gebeſſert 1 Fall; 17) von Maſt⸗ darmkrebs ungeheilt 1 Fall; 18) durch Ausrottung der Wali dies abus auf den u 1865. Ju. nat unn die ei heres del. Mal Holle 135 Montag, e Mö, ice werden im Die 0e de 6½% Oi WStämn ——* Sam 25 Slut an den Meiftbiet Holzgeldſchuldn wenn ſie ihren berichtigt haben, Ockſtadt, a Freihl. Hope im Noxfſad fel 130] Miltwoch mittags 10 Ugr ſtädter Markwa Holzſortimente werden: 32 Stecken 44* 50„ 112 1000 Stück! 3000„ 0 Die Zusammen im Diſtrikt Au dug. Oder morge örledbeig Guoßherg; 7 dom Lande Brasch 1 dhctzogin * und ihrer vos pita Pespual⸗ * N 5 4 fleg⸗ 118 zal 2) durch I des Au⸗ 4 Oyeration cgl. gtheilt Fall; 160 in Maſt⸗ ſecttung der 19 Nymphen geh. 1 Fall; 19) von hartnäckigen tiefen Eiter— gängen und Eiterhöhhen in den Weichtheilen, auch nament— lich der Harnröhre und dem Damm in Heilung oder geheilt 3 Falle, ungeheilt auf Verlangen entlaſſen 1 Fall; 20) von Erbgrind geheilt 3 Fälle; 21) von Wolf geheilt 12 Fälle(1 recidiv). Wir müſſen zur näheren Wuͤrdigung dieſer und der Reſultate der inneren Behandlung, ſowie derjenigen der blos ambulatoriſchen Behandlung die Aerzte des Landes anf den in der ärztl. Zeitſchrift„Deutſche Klinik. Berlin 1855. Nr. 36% ꝛc. enthaltenen umfaſſenden techniſchen Be— richt und eine Reihe von Mittheilungen verweiſen, welche die einzelnen Fälle geſondert behandeln. Andere Leſer fin— Mitglieder des Vereins ausgegeben iſt und bitten wir dieſe Berichte nicht mit denen der Augenheilanſtalt ver— wechſeln zu wollen.— Die Räume des Landkrankeshauſes haben vermehrt werden müſſen durch Miethung zweier klei— nen Filialanſtalten. Die Arzneimittel für die geſammte Pflege haben nur 315 fl. gekoſtet, die Ausgaben für Ge— halte, Lohn und Gebühren nur 664 fl., dennoch betrug die Geſammtausgabe 4362 fl. 53 kr. und die Pflegvergü— tung von Gemeinden und Privaten nur 2092 fl. 34 kr. Um die bedeutenden Zuſchüſſe zu decken, die wir demnach zum Beſtehen und Fortſchreiten bedürfen, bitten wir theil⸗ nehmende Menſchen um Hülfe und Beiſtand. Der Vorſtand des Vereins: den Näheres in dem beſonderen Jahresbericht, der an die Dr. Küchler. v. Jungenfeld. Gerhard. Kehr. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Gaze eee e ü, 135] Montag, den 14. u. Dienstag, den 15. d. Mts., jedesmal Vormittags 10 Uhr anfangend, werden im Diſtrikte an der Straße, in der Nähe des Lowenhofs, 6% Stecken Eichen⸗, 277„ Birken⸗„ Scheitholz; 299.„ Nadel- 97„Buchen-, 291„ Birken⸗ 1 Prügelholz; 20%„ Nadel- 4„Buchen-, 245%„ Birken⸗„ Stockholz; 15%„ Nadel⸗ 650 Stück Buchen⸗/ 10,175„ Birken' u. Wellen; 2„ Nadel⸗ 3 Wagen allerlei Holz; 12 Stämme Birkenwerkholz= 40 Kub. Fußz 3„ Nadelbauholz 34 Kub. Fuß; 1 Stamm Eichenwerkholz= 11 Kub. Fuß u. 25 Stück Nadelſtangen an den Meiſtbietenden verſteigert. Holzgeldſchuldner aus dem Jahre 1855 können, wenn ſie ihren Rückſtand nicht bis zum 11. d. M. berichtigt haben, nicht mitſteigern. Ockſtadt, am 3. Januar 1856. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. Holzverſteigerung im Moxſtädter Markwald, Oberför⸗ ſterei Düdelsheim. 136] Mittwoch den 16. Januar d. J., Vor. mitlags 10 Uhr anfangend, ſollen im Mox⸗ ſtädter Markwald, Diſtrikt Au, nachfolgende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: g 32 Stecken Buchen⸗Scheitholz J. Klaſſe, 44 1 II. 5 0 7 7 Eichen⸗ 1 1. 63„„ Prügelholz, 6 1 Buchen⸗ 1 38 7„ Stockholz, 112 7 Eichen⸗ 17 1000 Stück Buchen⸗Wellen, 3000„ Eichen⸗„ Die Zuſammenkunft iſt zu genannter Stunde im Diſtrikt Au an der Stammheimer Gemar⸗ kung. Obermoxſtadt, den 2. Jan, 1856. Der Markmeiſter Micͤkel. Fruchtverſteigerung. 151] Donnerſtag den 17. Januar, Nachmittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe 50 bis 60 Malter Korn und 20 bis 30 Malter Gerſte von dem Fruchtvorrath des vereinigten Armenfonds, zweimalterweis, meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Friedberg den 9. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Ar beit bn tei ge nung. [52] Mittwoch den 16. d. M., des Nachmit⸗ tags um 2 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe nachſtehende Arbeit: Schreinerarbeit, veranſchlagt zu 80 fl. 51 kr. öffentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Obermörlen am 9. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen Nicolai. Pehl eise g. [53] Dienſtag den 15. d. M., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem Freiherrl. v. Löw'ſchen Walddi⸗ ſtrikt unweit des ſ. g. Krebsberges zwiſchen Niedermockſtadt und Stammheim an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden: 12,000 Buchen⸗Stammwellen, 300 Kiefern- und Fichten-Wellen, 200 Aspen⸗Wellen, 30 Fichten⸗Stamm-⸗Abſchnitte von 4— 10“ Durchmeſſer und 30—40“ Länge, und 200 Kiefern-Stangen von 3-6“ Durch- meſſer und 4050“ Länge. Florſtadt den 7. Januar 1856. Der Freiherrl. v. Löw'ſche Rentmeiſter Müller. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. [54] Mittwoch den 16. Januar, Vormittags 10 Uhr, wird die Herbeifuhr von etwa 10 Cu- bikklafter Steinen, aus dem ſiskaliſchen Stein— bruch bei Ockſtadt in den Bahnhof dahier, öffent— lich an den Wenigſtnehmenden in Accord ge— geben. Die Verſteigerung wird in dem Warte— zimmer III. Claſſe abgehalten. Friedberg am 5. Januar 1856. Der Großherzogliche Bahn-Ingenieur des Bahnbezirks Friedberg Hochgeſand. Holzverſteigerung. [55] Dienſtag den 15. d. M., Vormittags 10 Uhr beginnend, ſollen im Gräfl. Solms⸗ Rödelheim'ſchen Walde bei Wickſtadt, Diſtrikt Dornberg und Haſenzahl, meiſtbietend verſteigert werden: 3 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 9„ Eichen Prügelholz, 3„Buchen-Stockholz, 88„ Eichen⸗„ 250 Wellen Buchen-Reisholz, 8125„ Eichen— 1 3650„ Nadel- 1 200 Dornen, 4 Eichen⸗ und Birken⸗Werkholzſtämmchen, 50 Cubikfuß enthaltend, 652 Fichten⸗Werkholzſtangen, 2560 Cubik⸗ fuß enthaltend, Die Zuſammenkunft iſt am ſogenannten Kalkofen. Forſthaus Beinhards am 10. Jan. 1856. Der Gräfl. Revierförſter Hartmann. Bekanntmachung. [56] Donnerſtag den 17. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen in dem Windecker Bürgerwald, Diſtrikt Altenheegwald, unweit Eichen, circa 200 Eichen⸗Bau-⸗ und Werkholzſtämme von 10 bis 24 Zoll Durchmeſſer und 16 bis 54 Fuß Länge, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Verſteigerung findet an Ort und Stelle ſtatt, und wird nöthigenfalls den 18. d. M. um dieſelbe Zeit fortgeſetzt. Gegen genügende Bürgſchaft wird das Kaufgeld bis Michaelis d. J. creditirt. Die Eichſtämme liegen ganz in der Nähe der Chauſſee, die von Eichen nach Hanau führt und eignen ſich wegen ihrer Feſtig⸗ keit und Fehlerloſigkeit auch ganz beſonders zu Eiſenbahnſchwellen. Windecken den 7. Januar 1856. Der Stadtvorſtand Dietz. [571 Soeben iſt bei Franz Benjamin Auffarth in Frankfurt erſchienen und in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: Die langjährige unterirdiſche Haft zweier Kinder, nach den mündlichen Mittheilungen eines derſelben als Beitrag und Aufforderung zur Enthüllung dieſes düſteren Geheimniſſes veröffentlicht von Friedrich Eck, Lehrer an der Volksſchule zu Offenbach a. M. Preis 36 kr. f Dieſe kleine Schrift iſt ganz geeignet, das Intereſſe der Menſchenfreunde in den weiteſten Kreiſen in Anſpruch zu nehmen. Dieſelbe enthält die Leidensgeſchichte des vor einigen Jahren bei Offenbach aufgefundeuen räthſelhaften Mädchens, einer um ihre Kindheit und Jugend betrogenen unglücklichen Schickſalsgenoſſin von Kaspar Hauſer. Möge des Verfaſſers verdienſtliches Be⸗ mühen dazu beitragen, über dieſes furchtbare Gebeimniß Licht zu verbreiten und zugleich den noch in der Gefangenſchaft ſchmachtenden Unglücksgenoſſen zu retten! 20 Abonnements- Einladung. 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Friedberg im Januar 1856. h. Werner, Apotheker. Zu verkaufen. 165] Eine Mange, einen Drucktiſch und Chaſſis hat zu verkaufen Färber Be ſt in Aſſenheim. Zwei zweiſpännige Wagen 167] mit eiſernen Achſen und allem Zugehör, der eine noch ganz neu und der andere ſchon gebraucht, ſtehen zu verkaufen bei Friedberg. Karl Berg. Frankfurter Cours vom 9. Jan. 1856. Piſtolen fl. 9 377-38 ½ Fruodrichdor... 9 55-30 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 43-44 Rand⸗Ducaen.„ 532-38 20 Frankſtücke„ 9 28. Engliſche Souverains.„ 11 43-45 Preußiſche Thaler 144/845% Preußiſche Caſſenſcheine 145, Kirchliche Anzeigen. 1. Sonnt. n. Epiphanias den 13. Jan. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Eißer. Nachmittags: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Hr. Candidat Decker. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. 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