0 et h Netr iubrenner. 0 Friedberger Jntelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. ke,; beendeb ze Amts- Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum die beiden und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. a ge ſammen 7 kr⸗ Mr. 32 Nu 6 Freitag, den 8. Auguſt. 1856. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Oeffentliche Aufforderung. 11262] Jobann Peter Möckels Eheleute in Hochweiſel haben ihr Immobiliarvermögen zur Vertheilung gebracht, vermögen jedoch zu einem großen Theile deſſelben das Eigenthum urkund— lich nicht nachzuzeigen Irgend welche Anſprüche an dieſe Immobilien deren nähere Bezeichnung aus den dabier zur Einſicht offen liegenden Flurbuchsauszügen erſehen werden kann, ſind binnen 2 Monaten ſogewiß dahier geltend zu machen, widrigenfalls die Theilung beſtätigt und der Eintrag in das Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Butzbach am 24. Juli 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Nut h, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Holzverſtei gerung. Mobiliar ⸗Verſteigerung. 1301) Montag den 11. Auguſt l. J., Mor- gens 9 Uhr anfangend, wird in der Vebauſung des Schreinermeiſters Paul Falck der Nachlaß der dahier verſtordenen Fräulein Schmalkalder, beſtehend in Gold, Silber, Weißzeug, Bettung, Frauenkleidern, Betiſtellen, Kommoden, Kleider— ſchränken, Sopha's, Porzellan, Zinn und dgl., meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 30. Juli 1856. In Auftrag der Erben: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Ben d e r. Main„ Weſer⸗Eiſenbahn. [1320] Dienſtag den 12. Auguſt, des Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſollen auf dem Sectionsbüreau die nachbezeichneten bei Erbauung von Holz⸗ ſtällen, einer Waſchküche ꝛc. im Bahnhofe dahier erforderlichen Arbeiten und Lieferungen durch öffentliche Verſteigerung in Accord gegeben Holzverſteiger ung in der Oberförſterei Ortenberg. 11321] Nächſten Dienſtag den 12. Auguſt, von Vormittags 8 Uhr an, ſollen in den Diſtrikten Fauerbacherhecken und Finkelöcherheege nach— ſtehende Holzſortimente: Scheitholz S 9% Stockholz Reiſer te cken Buchen 2 51 7833 Eichen— 50 17 2 Aspen 1 54 Eichenſtämme von 6 10% Durchm. u 10-25“ Länge(Wagnerholz), 30 Eichenſtangen von 4—5“ Durchm. und 820“ Länge desgl. Ferner Mittwoch den 13. Au guſt: in den Diſtrikten Scheuerwald und Verbrannte— kopf um dieſelbe Stunde anfangend: Scheitholz 8.95 Stockholz Reiſer ecken Buchen 411 815 217 334 22 Buchen- u. Hainbuchen⸗Stämme v. 10-30“ giftung ihrer Pfeile. werden: 1) Maurerarbeit, 2) Steinbauerarbeit, 11311] Mittwoch den 13. Auguſt d. J., Vor⸗ mittags um 8 Uhr anfangend, werden im Ober— mörler Gemeindewalde, Diſtrikt Gaulskopf, 3) Zimmerarbeit, verſteigert: 4) Dachdeckerarbeit, 3 Stecken geſchältes Eichen⸗Scheitholz, 5) Schreinerarbeit, 2„ Prügelholz, 6) Glaſerarbeit, 8 1 Birken⸗ Scheitholz, 7) Schloſſerarbeit, „ Prügelholz, 8) Spenglerarbeit, 23658 Wellen geſchältes Eichenholz, 9 Walbbinderarbeit, 26400„ Aspen⸗Nadelholz, 1009 K 3000„ Eichen-Birkenholz, 11„„ 60 24 Wagen Allerleiholz. Gegen Bürgſchaft wird Zahblungsfriſt bis Martini d. J. geſtattet. Obermörlen am 2. Auguſt 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen Sech weit er. Gießen den 31. veranſchlagt zu Lieferung von 60 Bülten Waſſerkalk. Pläne, Voranſch'äge und Vertragsbedingungen liegen auf genanntem Bäreau zur Einſicht offen. Juli 1856. Der Großherzogliche Sections-Ingenitur der Section Gießen Eickemeyer. 979 fl. Durchmeſſer und 6—50“ Länge, „„ 475, an Ort und Seelle verſteigert werden. 3„ 10I1, Am erſien Tage beginnt die Verſteigerung im Diſtrikt Fauerbacherhecken, am zweiten im Diſtrikt S uerwald. 2 22 1— ** 1 110 Gegen vörſchriftsmäßige Bürgſchaft Zahlungs- 1„ friſt bis zum Betrage von 25 fl. bis Ende 0 15 Dezember d. J. 7 15„ Ortenberg den 4. Auguſt 1856. Großherzogliche Oberförſterei Ortenberg Haberkorn. Bekanntmachung. [1322] Bei dem Transporte der Aſche und Mutterlauge aus den hieſigen Siedungsanftalten können einige ſtarke Arbeiter dauernde Beſchäf— tigung ſinden, und, bei gehöriger Qualification, demnaͤchſt auch in die Salinenknappſchaft auf— „ Luftkalk. Verſchiedenes. Das Gift Strychnin. Bei dem allgemeinen Jutereſſe, welches mehrere in neueſter Zeit vorgekommene Vergiftungen durch Strychnin erregen, wir erinnern nur an den Palmer'ſchen Vergiftungsprozeß in England, wird vielen unſerer Leſer die folgende Mittheilung über dieſes Gift nicht unerwünſcht ſein. Die Pflanzen, welche dieſes ſo gefährliche Gift ſtill bereiten, wachſen in den dichten Urwäldern Oſtindiens und Südamerika's. Es ſind meiſt kleinere Bäume mit ſchlankem Stamme oder ſchlangelnde hohe Sträucher der Pflanzengattung Strychnos. Sie ſind den wilden Bewohnern jener Gegenden nach ihren men— ſchenfeindlichen Eigenſchaften gar wohl bekannt und dienen denſelben ſeit undenklichen Zeiten bereits zur Ver— Namentlich bereiten die Javaner aus der in den Urwäldern Java's, ſeiner jetzigen Heimath, üppig wachſenden Tieuteſtande(Strychnos Tieute) ihr furchtbares Tieutegift Upas Tieute), welches ſeine Wir— kungen eben dem Strychnin verdankt. Aus Strichnos guianensis, Strychnos toxicaria und einigen andern verwandten gewinnt auch der Indianer von Guyana ſein Wooragift(Woorara). Einen gleichen, oder doch ähn— lichen Urſprung haben das„Curare“ der im Gebiete des Orinoco und das„Ticunasgift“ der im Bereiche des Ama— zonenſtromes lebenden Indianer. Immer iſt und bleibt der giftige Beſtandtheil aller dieſer mörderiſchen Subſfanz en das Strychnin. Gelangen doch ſogar aus dem fernen Oſtindien einige vielbegehrte und gebrauchte Droguen, welche von verſchiedenen Strychnosarten abſtammen, in den europäiſchen Handel!— Am bekannteſten darunter ſind wohl die„Krähenaugen⸗(Nuces vomicae), auch Brechnüſſe genannt, die runden, ſcheibenfoͤrmigen Samen aus der Frucht von Strychnos Nux vomica, welche üb— rigens außer dem Strychnin noch ein etwas weniger gif— tiges Alkaloid, das Bruein enthacken. Selten kommen die eckigen, harten, faſt hornartigen IJ Ignazbohnen(Nuces Sti. Ignatii)— die Samen aus der birnförmigen Frucht von Strychnos Ignatii, welche noch bedeutend reicher an Strychnin als jene ſind— in unſern Handel.— Früher wurden außerdem unter dem Namen„Schlangenholz« das ſtrychninhaltige giftige Wurzelholz von Strachnos colu— brina und unter dem Namen„falſche Angoſturarinde/ die ebenfalls giftige Rinde einer ähnlichen Pflanze in die Apotheken Europas geführt. genommen werden. Meldungen für dieſe Ar⸗ beit werden von dem Unterzeichneten entgegen⸗ genommen. Nauheim den 5. Auguſt 1856. Der Salineninſpector F. Schreiber. Bekanntmachung. 11304] Nach Verfügung des Großherzoglichen Landgerichts Nidda vom 25. Juli d. J., das Schuldenweſen des Rudolph Landmann auf der Junkermühle bei Eichelsdorf betreffend, ſollen nachverzeichnete Immobilien zwangsweiſe unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Verſteigerungstermin iſt auf Freitag den 22. Auguſt d. J., Vormittags 10 Uhr, a ae l. Nro. r. 91 411 228 Hofraithe, die Junkermühle an der Gemeinde Eichelsdorf. Dieſe Mühle hat 3 Mahlgänge, eine iſolirt ſtehende Oel⸗ und Hirſen⸗ mühle mit 14 Fuß Fall. Wohn⸗ baus und Mühle find maſſiv von Stein erbaut, 1 Scheuer, Pferde⸗ und Rindviehſtall, Holzſchoppen, Schaafſtall, Schweineſtall mit 8 Abtheilungen, Waſch⸗ und Back⸗ haus mit Brunnen. Die Mühle liegt 1½ Stunde von Nidda und 1½ Stunde von Schotten am Niddafluß und nahe an der Provinzialſtraße. Sie hat ſtets das erforderliche Waſſer zum Geſchäfts betrieb. 1 410 179 Grabgarten an der Junkermühle und Peter Freymann Jun. 1 406 762 Wieſe auf dem Schadenteich an Heinrich Zirkel(bei der Mühle). III 255 976 Wieſe in der Seewieſe an der Gemeinde Eichelsdorf(in der Nähe der Mühle) III 202 85 Wieſe bei der Junkermühle an Johannes Freimann. III 228 319 Acker im Schadenteich an Johs. Meuer II. Gemarkung Rainrod: XIVII4 873 Wieſe in der Sauerwieſe an Peter Würz. Eichelsdorf am 2. Auguſt 1856. Großherzogliches Ortsgericht Eichelsdorf. Der Vorſteher Frey mann. 286 Oeffentliche Aufforderung. [1323] Nachſtehend verzeichnete Grundſtücke ſind veräußert, resp. vertheilt worden; es können jedoch die Erwerbsurkunden nicht beigebracht werden: I. Gemarkung Gambach: 1) 2793/73a A 11½ Rth. Acker im Groß⸗ bockenheimerfeld und 15 weitere Item— Verzeichniß liegt zur Einſicht vor— auf den Namen Joh. Georg Straßhe im — auch Klein bach in Griedel eingetragen, 2) 2923/4& Acker im Pfannplattenfeld, ſo⸗ dann 3079/1, 3 u. 5 Acker im Sandkaaten⸗ feld auf den Namen Johs. Kopf in Griedel eingetragen, II. Gemarkung Nie derweiſel: 1 49/1 17¼ Rih. Acker im Rodelbacherfeld, eingetragen auf Ambroſius Jung II. in Niederweiſel, 2) 353/6 15 Rth. Acker im Bergfeld, einge⸗ tragen auf Konrad Riegelhuth II. von da. III. Gemarkung Münſter: 1) 250/%3b 79[◻AKiftr. Acker im Gaſſenfeld und 881/2 85 Klftr. und 882/8 51 Klftr. Wieſe im Dietgesgrund, eingetragen auf Johannes Schild 1. Wittwe, 2) 213/1 50 U◻xlftr. Acker im Gaſſenfeld ein⸗ getragen auf Johannes Schild J. Wittwe, 3) 346,8 22½ LE—Klftr. Acker im Weingarten⸗ feld, eingetragen auf Eliſabetha Henrici, IV. Gemarkung Fauerbach: 755/29 144½[◻OIKlftr. Acker im Bangert, eingetragen auf Johannes Schild I. Erben. Elgenthumsanſprüche an dieſe Liegenſchaften ſind deßhalb binnen einer Friſt von 2 Monaten dahier ſogewiß anzumelden, als ſonſt die neuen Erwerbsurkunden ohne weiteres beſtätigt werden, und auch der Eintrag ins Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Butzbach den 30. Juni 1856. Gch berech bee Butzbach 0 2015 Backholzverſteigerung. 11324] Montag den 11. Auguſt, Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem nahe bei Oberrosbach gelegenen Diſtrikt Große Johannishecke 6075 Gebund Ginſtern und Heiden öffentllch meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Oberrosbach, den 5. Auguſt 1856. Großherzogliche Bürgermeiſierei Oberrosbach Blecher. * Zur Beachtung. 11256] Unterzeichneter iſt geſonnen ſein Wirths⸗ und Speiſehaus in der Burg, in welchem ſeit Jahren das Geſchäft mit beſtem Erfolge be⸗ trieben wurde, unter ſehr vortheilhaften Bedin⸗ gungen aus der Hand zu verkaufen oder auch die Wirthſchaft allein zu verpachten. Daſſelbe kann ſogleich bezogen werden. Friedberg. G. F. Schweitzer. [1283] Mit ungebleichtem, dunkelblauem, tür⸗ kiſchrothem Zettel⸗ und Einſchlaggarn, ſowie mit 1, 3, 4 und 6dräthigem Wollengarn, wie auch mit den bekannten Leinwand⸗Reften bin ich wieder verſehen und werde dieſe Gegenſtände zu den möglichſt billigen Preiſen verkaufen. Friedberg, Juli 1856. 5 Nathan Hirſchhorn, Uſergaſſe 244. W Anzeige. [957] Durch den Betrieb meiner Schiefergrube in der Gemarkung Pfaffenwiesbach(Her⸗ zogthum Naſſau), 2 Stunden von Friedberg, 2 Stunden von Nauheim und 2½ Stunde von Homburg gelegen, bin ich im Stande, dem geehrten Publikum ein reiches und wohl aſſortirtes Lager von einfarbigen; dunkel⸗ blauen, 3 12zolligen Schieferſteinen zu empfehlen, und verſpreche ich bei jeder Ab⸗ nahme die billigſten Preiſe und reellſte Bedienung. Nähere Auskunft ertheilen und nehmen Auf⸗ träge und Beſtellungen entgegen Herr Bayer, Hotel de Paris im Soolbad Nauheim, Herr Gaſtwirth Raufenbarth in Pfaffenwiesbach, ſowie der Grubenbeſitzer S. Kullmann in Weinbach bei Weilburg, Herzogth. Naſſau. Güter⸗ Verkauf. [1325] Montag den 25. Auguſt, Vormittags 10 Uhr, wird die Unterzeichnete ihre in Fauer⸗ bacher und Friedberger Gemarkung liegenden Aecker und Wieſen in hieſigem Rathhauſe an den Meiſtbietenden öffentlich verkaufen laſſen. Die Bedingungen des Kaufs werden vor der Ver⸗ ſteigerung bekannt gemacht. Die Kaufluſtigen können dieſelben auch im Büreau des Groß⸗ herzoglichen Ortsgerichts dahier einſehen. Fauerbach II., am 1. Auguſt 1856. S. Becker. Durch die Zuſammenlegung der Grund⸗ ſtücke wird der Landwirth erſt vollkommen Herr ſeines Grundes, deſſen Verbeſſerung und Benutzung; alle Ar- beiten werden erleichtert und abgekürzt; das Erträgniß kann bedeutend geſteigert, die Viehzucht insbeſondere ge— Vielleicht wäre es hier und da möglich, Auch in moraliſcher Hinſicht würde durch die Zuſammenlegung ein großer Vor⸗ theil dadurch erreicht, daß viele Feind welche faſt unvermeidlich ſind, woran die Grundſtücke ſo daß Einer über das ſprach man ſich auf der im Mai d. J. zu Sang im Königreiche Böhmen ab⸗ gehaltenen landwirthſchaftlichen Verſammlung aus und ſagte damit zwar nichts Neues, aber doch Etwas, was hoben werden. an Grund und Boden zu gewinnen. untereinander und abgeſperrt liegen, Feld des Andern fahren muß. So nicht oft genug geſagt werden kann. Haferfütterung bei Pferden. Die landwirth⸗ ſchaftliche Dorfzeitung bringt von einem Herrn Fiſcher aus Böhmen folgende Notiz: Eine nicht ganz unwichtige Entdeckung ließ die auf der Gaſſe von den Pferden friſch ge⸗ ,, eren— ſchaften wegfielen, fallenen Exeremente ſammeln und ſelbe über ein Stück Kar⸗ toffeln ziemlich dicht ſtreuen. Wie ſtaunte ich, als nach un⸗ gefähr drei bis vier Tagen eine Unzahl von Pflanzen auf⸗ gingen, ſo daß eine die andere drängte. Ich unterſuchte die Samenkörner unter der Erde und fand lauter Hafer. Die Excremente waren von verſchiedenen Pferden. daß von dieſen Pferden nicht eins ein Haferkorn verdaut und irgendwelche Nahrung davon empfangen habe. Daß die Haferkörner aber im Magen des Pferdes die Keim⸗ kraft nicht verloren haben, iſt wirklich zu bewundern. Daß wir dergleichen Fälle ſeltener beobachten, kommt wohl da⸗ her, daß der Pferdedünger auf der Düngerſtätte immer wieder mit friſchem Miſte überdeckt wird und wohl auch das Geflügel die unter dem Dünger befindlichen Körner auffrißt. Es wurde in neuerer Zeit behanptet, daß es beſſer ſei, den Hafer ganz als geſchroten zu verfüttern; die obige Erfahrung ſcheint aber ganz dagegen zu ſprechen. Ich glaube, Sämm 8 In der Kle 1202 0 2 werden getragene wie neu gewaſch Aufträge, Friedberg he F. W. Henke Ali; patentirt 1116] welche a trägt, wodurch Flaſchen à 36, Friedber [1315] Um vielfa eulſprechen, bin ich Unterricht im Ble (Letzteres nach eine chen Methode) in Geſfützt auf die die beſten Zeugniſſt auch diesmal eine entgegenſehen zu dü Fräulein Peſtel b Aan nähere Auskun⸗ Mine Ankunft 0 feſtgeſetz. Friedberg, den K. Se — 14317] Der Une der, der alsbald nachweisen, eintritt öriedberg, de esd 126 I C. 0 Tiedberg it von * Moste iſches, und Bemerkung banken von A w. de LNA 228 *. 1 * 572 5 * 0 8 0 * 8 2 * Niederlage e 2 11491 unſere Fabrikate ſind ſowohl im Feldbau, wie Wieſen⸗, Wein⸗ denen Bodenarten angewendet worden.— Sie wirken raſch, ſicher und nachhaltend.— Durch ſie werden dem Boden die Beſtand⸗ theile wiedergegeben, welche durch die Ernten ihm entzogen werden und zur Ernährung und kräftigen Entwicklung der Pflanze weſentlich nöthig ſind, durch ſie werden die Mittel zu einer vollkommen es dem intelligenten Landwirthe möglich, ſtarken Körner- und Handelsfrucht-Bau einzu lichen Erträge ſeine Aufgabe befriedigend zu löſen.— Gedämpftes Knochenmehl, Preisliſten und Gebrauchsanwei in Frankfurt a. Ml., 9 5„Friedberg bei H. Hahn, 287 Frankfurter Aktien-Geſellſchaft für landwirthſchaftlich⸗chemiſche Fabrikate. Kunſt- Dünger. ö(auaniſirt) in feinem und gröberem Pulver für Getreide c. Concentrirter Dünger,(künfflicher Guano) für Reps, Tabak, Kar Sauerer phosphorſaurer Kalk,(Superphosphat) für Gemüſe, Rüben aller Gattungen, Futtergewächſe ꝛe. Sämmtliche Fabrikate ſind analyſirt und werden ſtets unter Garantie des angegebenen Gehaltes geliefert.— ſungen werden gratis verabfolgt. ochſtraße. 51. und Gartenbau mit dem auffallendſten Erfolge auf verſchie⸗ freien und intenſiven Wirthſchaft geboten, nur durch ſie wird führen und in der Erzielung der höchſt mög— toffeln, Hopfen, Wein c. . 1 f zu der Kleiderreinigungs⸗Anſtalt 112021 von J. C. Dürholz in Niedermörlen werden getragene Kleider, namentlich Herrenkleider, von allen Flecken gereinigt, wie neu gewaſchen und appretirt. Aufträge, welche ſchnell und billig beſorgt werden, nehmen entgegen in Friedberg Herr Daniel Ebert, Kleidermacher; in Nauheim Herr F. W. Henkel in der Kaufhalle; in Butzbach Hr. Jae. Weickhardt. auf Alizarin⸗, Schreib⸗ und Copir⸗Tinte, patentirt für Sachſen, Hannover;, Frankreich und Belgien, 11161 welche auf jedem Flaſchen⸗Verſch trägt, wodurch die Echtheit des obigen Flaſchen à 36, 24 und 14 kr. Friedberg. luß den Stempel des Sächſ. Wappens Fabrikats garantirt wird, empfiehlt in P. F. Schmittner. [13151 Um vielfach geäußerten Wünſchen zu entſprechen, bin ich geſonnen, wiederholt einen Unterricht im Blumen⸗ und Kleidermachen (Letzteres nach einer beſonders leicht begreifli⸗ chen Methode) in hieſi ger Stadt zu eröffnen. Geſtützt auf die günſtigſten Reſultate, wofür die beſten Zeugniſſe ſprechen, ſchmeichle ich mir auch diesmal einer zahlreichen Betheiligung entgegenſehen zu dürfen. Fräulein Peſtel bier iſt ſo gütig, auf Erfra⸗ gen nähere Auskunft zu ertheilen. Meine Ankunft habe ich auf den 11. Auguſt feſtgeſetzt. Friedberg, den 1. Auguſt 1856. K. Schneider aus Gießen. [13171 Der Unterzeichnete ſucht einen Schwei⸗ zer, der alsbald, inſofern er gute Zeugniſſe nachweiſen, eintreten kann. Friedberg, den 3. Auguſt 1856. G. v. Helmolt. 113261 In E. Seriba's Buchhandlung in Friedberg iſt vorräthig: Die Myſtères des grünen Tiſches, beſtehend in Beobachtungen und Bemerkungen, geſammelt an den Spiel⸗ banken von Aachen, Baden, Ems, Homburg u. ſ. w. Preis 30 kr. Zu verkaufen. 1327] Einen Schreibpult, zwei Seſſel und einen einthürigen Kleiderſchrank, alle ſehr gut gehalten, ſowie einen Amboß für Kupferſchmiede hat zu verkaufen Friedberg. M. Garde. Wagenſchmiere, 11328] welche für eiſerne Axen beſonders anwendbar und ſehr preiswürdig iſt, wird von mir fabricirt und iſt beſtändig vorräthig. Siegmund Simon, Seifen⸗ und Lichterfabrikant. Ein Burſche, [1329] welcher mit Pferden gut umgehen kann und die Feldarbeit verſteht, wird gegen guten Lohn in Dienſt geſucht. Wo? bei der Expe⸗ dition d. Bl. zu erfragen. Ein weißer Pudel [1330] iſt zugelaufen und kann derſelbe gegen Erſtatlung der Inſeratgebühren in C. Seriba's Buchhandlung in Empfang genommen werden. Eine ordentliche Dienſtmag d [1331] wird gegen guten Lohn geſucht. Näheres bei der Expedition d. Bl. Haus verkauf. P1254] Wegen Wohnortsveränderung beab⸗ ſichtige ich meine hier vor etlichen Jahren neu erbaute Hofraithe, beſtehend aus einem ſchönen zweiſtöckigen Wohnhauſe von 8 heizbaren Zimmern, 3 Cabinetten, 4 Kam⸗ mern, Küche mit einer Regen⸗Ciſterne, 2 ge⸗ wölbten Kellern, großem Hofe, Geſchäfts⸗ und Oeconomiegebauden, ſowie Obſt⸗ und Gemüſe⸗ gärten zu verkaufen. Dieſes Etabliſſement liegt an der Chauſſee, auch Eiſenbahnſtation von Frankfurt a. M. nach Friedberg und eignet ſich wegen ſeiner großen Räumlichkeiten ſowohl zu Fabrikanlagen wie zu jedem anderen Geſchäfte ſehr vorzüglich. Auch wäre ich erbötig einen Uebernehmer die Liqueur⸗Fabrikation zu erlernen und die Uten⸗ ſilien dazu billig zu übergeben. Nach Wunſch des Käufers könnten auch einige 30 Morgen Land als Pachtgut mit überlaſſen werden. Niederwöllſtadt im Juli 1856. F. L. Böing. Ein Faſelochs, [1352] Schwarzſcheck, 1% Jahre alt, hat zu verkaufen Steinfurth. Jobs. Huber J. 2 bis 6000 fl. [1333] ſind gegen doppelten Verſatz auf Güter auszuleihen. Näheres bei der Expedition d. Bl. Eine Schener [1334] hat auf den Abbruch zu verkaufen Johannes Fiſcher in Okarben. 100 Stück geſchliffene Sandplatten 11335] ſind zu verkaufen bei Franz Ruppel J. Zu ver miet hen in Offenbach. [1318] Ein Zimmer nebſt Kabinet, gut möblirt oder auch ohne Möbel, Karlsſtraße C 16, in der Nähe der neuen Kaſerne, iſt zu vermiethen bei Wilhelm Petri. 1 1 N n 8 3 * 288 Soolbud Nauheim. Jeden Tag C0 N. EA T 17481 der Kurcapelle im Kurgarten, Morgens von 7 bis 8, Nachimitiags von 2% bis A, und Abends von 3% bis 7 Lui. Jeden Donnerstag BAL PAR H im Kursddle. En tout Cas und feine Filzhüte in ſchönſter Auswahl ſind 11337] wieder neu angekommen bei Gerſon Schulhof in Friedberg. eue holländiſche Vollhär inge 112671 bei Friedberg. W. Fertſch. 11292] Ich erlaube mir hiermit meine neu errichtete Gaſtwirthſchaft in gefällige Erinnerung zu bringen. 1 Zugleich lade ich auf bevorſtehenden hieſigen Sommermarkt zu recht zahl— reichem Beſuche ergebenſt ein, mit der Zuſicherung, daß bei billigem Preiſe fuͤr jede Bequemlichkeit und gute Bedienung beſtens geſorgt iſt. Schotten den 2. Auguſt 1856. E. J. Bermaunn, auf der Platte. Formular zu a Protokoll über Ernte ⸗Beſchlagnahme iſt zu haben in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Gegeuſeitige Hagelſchaden-Verſicherungs-Geſellſchaft fuͤr das Großherzogthum Heſſen. Landesherrlich beſtätigt d. d. 17. Mai 1884. 1870] Indem ich hiermit zu fernerem Beitritt zu obiger Geſellſchaft einlade, bin ich zur Abgabe von Statuten, Antragsformularien, ſowie etwa weiter ge— wünſchter Auskunft gern bereit. Friedberg, den 15. Mai 1856. Heinrich Hahn, Agent. 11336] In C. Seriba's Buchhandlung in Friedberg iſt erſchienen und zu haben: Anleitung zur Behandlung der häutigen Bräune bis zur Ankunft des Arztes. Allen Eltern gewidmet von Dr. B. v. S. Preis 9 kr. Todesanzeige. 113381 Dem Allmächtigen hat es ge⸗ falleu, am 27. v. M. meinen geliebten Gatten Adolph Windecker in ſeinem 83. Lebensjahre und im 69. Jahre unſerer glücklichen Ehe in ein beſſeres Leben abzurufen. Indem ich dies auswärtigen Freunden und Bekann⸗ ten mittheile, ſage ich zugleich herzlichen Dank für die liebevolle Theilnahme, die mir bei der Beſtattung des Dahinge— gangenen erzeigt wurde. Friedberg, im Auguſt 1856. A. K. Windecker, geb. Mävi. Eine gute Hobelbank 11339] wird zu kaufen geſucht. Von wem ſagt die Expedition d. Bl. Zu ver mietben. [1286] Im mittleren Stocke meines Hauſes in der Ludwigsſtraße iſt eine vollſtändige Woh⸗ nung für eine Familie zu vermiethen und kann bis den 1. September d. J. bezogen werden. Friedberg. Jo hs. F alck. Ball⸗ Anzeige. [1340] Auf vielſeitiges Verlangen der Israe⸗ liten wird ein Ball auf Samſtag den 16. Auguſt. bei mir veranſtaltet und durch das Kaicher“ Muſikcorps ausgeführt, wozu ich bierdurch höf⸗ lichſt einlade. Für gute Getränke wird beſtens geſorgt ſein. Niederwöllſtadt den 6. Auguſt 1856. Philipp Speck, Gaſtwirth zur Waldluſt. [1341] Herr Sch.„haben die Johannis- trauben gut geſchmeckt? Sie ſind wohl ſauer aufgeſtoßen. [1342] Der elende Schuſter von hier, welcher mir immer pfeift, ſo oft ich an ſeiner Wohnung vorübergehe, tbäte viel beſſer daran, wenn er mir mit Daumen und Zeigefinger pfeifen wollte. G Geld⸗Cours. Frankfurt, am 6. Auguſt 1856. Neue Louis d'or fl. 10 45 Piſtolen% 9 37½838½ Friedrichsd'or N 9319 52½ 53/7 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 47%-—¼48½ Rand⸗Ducaten„ 5 33¼-—44½ 20 Fränkſtücke 22 Engliſche Souverains. 11 46-50 Preußiſche Thaler! Preußiſche Caſſenſcheine„% 1 44½¼½—½ 5 Fres.⸗ Thaler., 2 20%/ Kirchliche Anzeigen. 12. Sonntag n. Trinitatis den 10. Aug. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Baur. (Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Candidat Trautwein. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Candidat Pauli. Nachmittags: Hr. Candidat Zöckler. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. r Verantwortlicher Redacteur: Hermann Schinpff. (Hierzu Beiblatt Nr. 6.) Betreffend: Die biet Das in ob wir Ihnen nach Kenntniß zu ſete Ftiedber — 2 Auf den v Brüſſel im Augt habenden Elaſſen aisés) geſendete einsregierungen welche von dem unter Anlegung Hauptamt die 3 kein begründeter Erforderliche vel Wir beau 2 Die chin corea Batatas einen Erſatz ur dürfte wohl bi müſegärten fin haftes Nahrun Deutſchen gepr iſt ausdauernd 30 Fuß lang ſcharf zugeſpi erhaben, ſo d denformig ver. dunkelgrün, a1 kantig und dis bilden in den Wurzelknolen 0 erzeugt, erreig