8. N uchhandlung riefe Urs. 33,3 717. ** J oh 113˙ 3 1* 1 pf Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt bezogen fl. 1.30 Fr. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Einrückungsge— bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden erſten Zeilen zu ſammen 7 kr. Nu 20. Freitag, den 7. März. 1836. Amtlicher Theil. Steckbriefe Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Konrad Wetzſtein von Lauter, Kreis Grünberg. Johannes Bach von Sichenhauſen. Heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath. Heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath. Bekanntmachungen von Be 70 O bis 800 Gul den 255] liegen in der hieſigen Kirchenkaſſe im Ganzen oder auch getrennt zum Ausleihen be— reit. Oſſenheim, den 18. Februar 1856. Keller, Kirchenrechner. Holzverſteige rung. [265] Dienſtag den 11. März l. J., Vormit— tags 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Freiherrlich v. Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſelheck nach- ſtehendes Holz öffentlich an die Meiſtbietenden unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden: 12 Stecken Birken⸗ und Eichen-Prügelholz, 14„ Aspen- und Nadel-„ 5500 Stück Birken⸗ und Eichen⸗Wellen, 6500„ Aspen- und Nadel- 5 Die Zuſammenkunft iſt auf dem Hof Haſſelheck Friedberg den 16. Februar 1856. In Auftrag: Fa aß. Fruchtverſtei gerung. 13381 Dienſtag den 11. d. M., des Morgens um 10 Uhr, werden vom hieſigen Speicher: 150 Malter Korn, 200„ Gerſte und 100— Hafer, öffentlich verſteigert. Griedel den 1. März 1856. Fürſtliches Rentamt Mengel. Holzverſteigerung. [345] Montag den 10. und Dienſtag den 11. d. M. werden im Gräfl. Solms-Rödel⸗ hbheim'ſchen Walde bei Wickſtadt, Diſtrikt Dorn- berg und Ameiſenkopf, verſteigert: ½ Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 5„ Eichen-„ 218„ Buchen⸗Prügelholz, 20„ Eichen—„ 206„ Buchen-Stockbolz, 70%„ Eichen ⸗Stockholz, 542„ Buchen-Reisholz, 16„ Eichen-„ 1075 Wellen Buchen-„ 175 77 Eichen„7 175„ Doin, 4 eichene und birkene Stangen, 512 fichtene Stangen. Die Verſteigerung beginnt jedesmal Morgens 9¼ Uhr und zwar am erſten Tage mit dem Ausgebot des Stangenholzes. Die Zuſammenkunft iſt am ſog. Kalkofen. Forſthaus Beinhards am 2. März 1856. Der Gräfl. Revierförſter Hartmann Arbeits ⸗Verſteigerung. [352 Mittwoch den 19. März, Vormittags 10 Uhr, werden in dem Wirtbſchaftslokal des Gr. Bürgermeiſters zu Petterweil die bei Her- ſtellung der dortigen Kirche erforderlichen Ar— hoͤrden und Privat⸗Anzeigen. beiten und Materiallieferungen an die Wenigſt— fordernden öffentlich verſtelgert: der Maurerarbeitslohn iſt verſchl. zu 120 fl. 42 kr. die Steinhauerarbeit 1„ 207„ 15„ die Zimmerarbeit„„„ 254% 32, die Dachdeckerarbeit 1 17„ 54„ 8„ die Schreinerarbeit E f. die Schloſſerarbeit 1 1 E die Glaſerarbeit„„„ 33„ 47„ die Weißbinderarbeit„„„ 336 39„ die Spenglerarbeit„ 1 Ne die Planirarbeit eee der Pflaſterarbeitslohn W„ 18% 20 An Materialien werden veraccordirt: die Lieferung und Beifuhr von 1½ Cubikklaftr. Mauerſteinen aus den Vilbeler Brüchen, die Lieferung von 23 Bütten Kalk nach naſſem Maas, die Lieferung von 1.9 Cubikklafter Kies, die Lieferung von 1700 Stück Backſteinen, die Lieferung von 3,7 Cubikklafter Sand, die Lieferung von 1 Cubikklafter Pflaſterſteinen aus dem Holzbäuſer Wald, das Ste e naufſetzen und Sandmeſſen. Voranſchlag und Steigbedingungen liegen bis zum Termin auf dem Kreisbauamte zur Einſicht offen. Friedberg den 3. März 1856 Großberzogliches Kreisbauamt Friedberg S De r (Fortſetzung.) Gemſen jäger. machen, und noch heutzutage gilt des Hausvaters Wille „O quäl' mich nicht ſo, Uli, Du weißt ja allzu gut das Gegentheil,“ erwiderte Vreneli und ſuchte ſich ihm leiſe zu entwinden. „Willſt Du mir alſo helfen, Vreneli?“ „Freilich— ich will Alles thun, was ich armes Mädchen nur thun kann, Uli.“ „Wenn aber die Großmutter und Hans nicht nach— geben 2...“ „Dann— dann werden wir eben zwei unglückliche Menſchen,, verſetzte Vreneli ſchluchzend. Uli ſchlug ſich vor Verzweiflung mit der Fauſt vor die Stirne. Gleichwohl dachten weder er noch Vreneli in dieſem Augenblick an die Möglichkeit, gegen den Willen der Großmutter ungehorſam zu ſein. In jenen einſamen, ſtillen Alpenthälern herrſcht noch, genährt vom Herkommen und dem frommen Glauben, eine wahrhaft patriarchaliſche Sitte: die Kinder kennen kein höheres Gebot, als den Gehorſam gegen den Willen der Eltern; das Grübeln und Nachdenken iſt der Leidenſchaft noch nicht zu Hülfe ge— kommen, um dem Familienhaupt ſein Anſehen ſtreitig zu — in ſolchen Dingen als Geſetz; er könnte nöthigenfalls, wie Abraham, ſeinen Sohn zur Opferbank führen und ihn noch das Holz zum Opferfeuer tragen laſſen. Vreneli's Großmutter war nun das Haupt der Fa— milie, welchem dieſe unumſchränkte Gewalt zuſtand, auf die ſie nicht verzichtete. Sie war zwar Wittwe, aber eine Frau von vielem Verſtand und ſtarkem Willen, rührig und erfahren. Ihre beiden Großneffen, Hans und Ulrich, waren in ihrem Hauſe erzogen worden und hatten nie ihrem Willen ſich widerſetzen dürfen bis zu dem Alter, wo Beide ſelber Gemſenjäger geworden waren und die ungebundene freie Lebensweiſe dieſes Berufs angenommen hatten. Ulrich hatte dieſes Gewerbe bald wieder aufge— geben, weil er ihm keinen Geſchmack hatte abgewinnen konnen; es trieb ihn kein innerer Drang zu jenem Kampf mit der Gefahr, er bedurfte nicht der fieberiſchen Aufregungen, welche jür jenen rauhen, wilden Beruf einnehmen; er ſtrebte nach etwas Anderem. So oft er hinüberkam in's Lauterbrunnen- oder Hasli-Thal, blieb er unwillkürlich Stunden lang vor den Schwellen der Häuschen ſtehen, wo die Hirten in Buchs, oder Ahorn-, oder Zirbelkiefer⸗ Holzverſteigerung 5 im Moxſtädter Markwald, Oberför⸗ ſterei Düdelshe im. 1353] Mittwoch den 12. d. M. ſollen im Diſtrikt Lehnchen bei Rodenbach: 26 ½ Stecken Eichen ⸗Scheitholz, 10½ 5„ Prügelholz, 35 1„ Stockholz, 1215 Wellen Eichen⸗Reisholz, 49 Stämme„ Bau-, Werk- und Nutz holz, 1953 Cubikfuß haltend, und f 20 Donnerſtag den 13. März im Diſtrikt Kirchwald am Leuſtädter Weg bei Obermoxſtadt: 4 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 10 1„ Prügelholz, M„ Stockholz, 425 Wellen Eichen-Reisholz, 14 Stämme Eichen ⸗Bau⸗, Werk- und Nutzholz von 15-35“ mittlerem Durch⸗ meſſer und 10-36“ Länge, zuſammen 1031 Cubikfuß haltend, ſodann 2050 Stück Kiefern⸗Nutzholz und Bohnen⸗ ſtangen, öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet an jedem der be⸗ ſtimmten Tage, Morgens 10 Uhr, in den an⸗ gegebenen Diſtrikten ſtatt. Obermoxrſtadt am 28. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermoxſtadt Mickel, Markmeiſter. oel z Ver ſte iger un g. [354] Donnerſtag den 13. März, Morgens 9 Uhr, werden in hieſigem Gemeindewald, Diſtrikt Jungenholz: 64 Klafter Buchen Scheitholz, 37„„ Erdſtöcke, 3600 Stück„ Wellen, Nachmittags 1½ Uhr: Diſtrikt eigene Hecken: 36 Eichen⸗Bauſtämme von 1638 Cubikfuß, 1 Buchen⸗Stamm von 38 Cubikfuß, 29½ Klafter Eichen⸗Scheitprügelholz, 11 17„ Erdſtöcke, Diſtrikt Oberkalbenroth: 13½ Klafter Kiefern-Prügelholz, 270 Stück„ Gerütthölzer, 150„ Baumpfähle verſteigert. Bemerkt wird, daß die Verſteigerung vünkt— lich um die angegebene Zeit in den Diſtrikten angeht. Pfaffenwiesbach am 3. März 1856. Der Bürgermeiſter Ru pop. 84 Holzverſtei gerung. 355] Donnerſtag den 13. und Freitag den 14. März d. J., Morgens um 9 Uhr anfan— gend, ſollen im hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Schwansrain und Gebrantewald, nachſtehende Holzſortimente: 14½ Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 1 115..„ Prügelholz, 14 0 1 17 Stockholz, 88 1„ Reisholz, 26„ Eichen⸗Scheitholz, 53* 7 1 Prügelholz, 8„„ Stockbolz, 68„„ Reisholz, 90„ Kiefern⸗Prügelholz, 58 1„ Stockholz, 231.„ Reisholz, 26 Stämme, eire. 1971 Cubikfuß, Eichen⸗ Bau-, Werk- und Nutzbolz von 8 bis 37 Zoll Durchmeſſer und 10 bis 36 Fuß Länge, 149 Fichten⸗Stämme von 5 bis 13 Zoll Durchmeſſer und 10 bis 60 Fuß Länge, 477 Kiefern-Stämme von 5 bis 14 Zoll Durchmeſſer und 15 bis 40 Fuß Länge, an Ort und Stelle verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt im Ort. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird Zahlungofriſt bis Ende September d. J. geſtattet. Leidhecken am 4. März 1856 Großherzogliche Bürgermeiſterei Leidhecken H i U z. Bau-, Werk- und Nutzholzverſteigerung im Langgönſer Gemeindewald. 1356] Dienſtag den 11. l. Mts., des Mittags 1 Uhr anfaͤngend, ſoll in dem hieſigen Ge— meindewald Mehrholz, nachgenanntes Bau-, Werk⸗ und Nutzholz verſteigert werden: 126 Eichſtämme von 7— 32“ Durchm., 10 40“ Lange= 8346 Cubikfuß, vor⸗ züglicher Qualität, 5 Weißbuchenſtämme von 10“ Durchm, 10-13“ Länge= 43 Cubikfuß, 1 Rothbuchenſtamm von 23½“ Durchm., 20“ Länge= 87 Cubikfuß, 21 Eichenſtaugen von 6- 27“ Länge S 36 Cubikfuß. 3 Die Zuſammenkunft iſt auf dem Vicinalweg nach Niederkleen an genanntem Walde. Langgöns am 4. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Langgöns Henrich. Hol zverſſeigerung. 1357] Mittwoch den 12. März, des Morgens 8 Uor aufangend, ſoll im Niederweiſeler Ge— meindewald, im Diſtrikt Langſcheit und Klee— bronnen, nachſtehendes Gehölz meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden: 1 Stecken Erlen⸗Scheitholz, 5½,„ Aspen⸗ 5 1„ Buchen. Prüuͤgelholz, 3 5 As pen⸗ N 15 7 Erlen⸗ 7 1 17 Kiefern⸗ 7 34„ Buchen-Stockholz, 118„ Eichen- 5 24„ Erlen⸗ 1 5%„ Kiefern⸗ 3075 Stück Buchen⸗Reisholzwellen, 2725 17 Eichen⸗ 7 50„ Aspen⸗„ 25„ Weiden⸗„ 250„ Erlen⸗ 1 1025„ Kiefern⸗Wellen, 50 Stämme Bau-, Werk⸗ und Nutzholz. Die Zuſammenkunft iſt bei der Oes. Niederweiſel den 2. März 1856. 5 Großherzogliche Bürger meiſterei Niederweiſel Hau b. N Holzverſteigerung. [358] Montag als den 10. d. M., von Mor⸗ gens 9 Uhr an, werden in dem Engelthaler Wald, Diſtrikt Hang, an der Chauſſee bei En⸗ gelthal folgende Holzſortimente öffentlich meiſt⸗ bietend gegen baare Zahlung verſteigert: 107 Stecken langes Buchen-Durchforſtungs⸗ Reisholz, vorzüglich zu Fachgerten Bohnenſtangen und Zumachreiſern, 36 Stecken langes Birken⸗Reisholz, vor⸗ züglich zu Reifen und Beſen, 1075 Stück Eichen-Wellen, 52„ Tannen⸗„ Engelthal, am 5. März 1856. Der Gräflich Solms⸗Laubachiſche Rentmeiſter Grupp é. Empfehlung. 1347] Meinen verehrten Freunden und Bekann⸗ ten die ergebene Anzeige, daß ich wieder mit Garten⸗Sämereien, ſowie auch ächten Rieſen⸗ möhren und Oberndorfer Dickwurz, welche ich aus der erſten Hand beziehe, verſehen bin. Friedberg den 20. Februar 1856. A. Leineweber, wohnhaft in der Metzgergaſſe gegenüber der Handlung J. Fürth's Erben. holz ſchnitzten; er bewunderte jene kleinen Meiſterſtücke der Geſchicklichkeit, die oft nur einen friſchen Erfindungs— geiſt wünſchen laſſen; er träumte von allerlei neuen Bildern und Geſtalten, die er dieſen Schnitzarbeiten geben würde, zum geſchickteſten und wenn er dann einſam Stunden lang droben im Hoch— gebirge auf dem Anſtand ſtund und der Gemſen harrte, legte er manchmal unwillkürlich den Stutzen an die Erde und ſchnitzelte ein Spitzenſtück oder etwas Aehnliches aus einer Schindel oder einem Span, die er vom Dach einer Senn— Je länger und häufiger dieſe Verſuche wurden, deſto mehr vervollkommneten ſie ſich und machten von ſich reden. Je tiefer ſein Ruf als Gemſenjäger ſank, deſto höher ſtieg der Ruhm ſeiner Geſchicklichkeit als Bild— ſchnitzer. Endlich kam ein Mann aus Meyringen, der viele Holzſchnitzer beſchäftigte, und erbot ſich, ihn in ſeine Werk— ſtätte zu nehmen; Ulrich ſollte dort nicht nur ſich voll⸗ kommen in der Kunſt ausbilden, für welche er eine ſo innige Vorliebe hatte, ſondern auch ein ſchönes Stück Geld verdienen und hiedurch in den Stand geſetzt werden, Vreneli eine ſorgenfreie Zukunft und ein beſcheidenes Aus— kommen zu verſchaffen, was ihm bei der Gemsjagd nicht Der letztere Beweggrund entſchied ſeine hütte abgeriſſen. möglich war. konnte. Wahl; er hing ſeinen Stutzen an Vetter Hiob's Bette auf und ging nach Meyringen. Zwei Jahre vergingen— zwei Jahre des emſigen Fleißes, während deren er ſich Holzſchnitzer des Berner Oberlandes hinaufarbeitete und ein kleines Kapital erſparte, mit wel— chem er für ſich und Vreneli einen eigenen Herd gründen Wir haben geſehen, auf welche Weiſe er die Ab— ſichten der Großmutter wegen Vreneli gerade in demjenigen Augenblicke erfuhr, wo er ſein Ziel ſchon erreicht zu haben glaubte. Noch ſuchte er von Vreneli zu erfahren, durch was fuͤr Anzeichen die Großmutter ihre Abſichten wegen der Verbindung ihrer Enkelin mit Hans kund gegeben habe, als die Ahne Trine ſelber in die Stube trat. eine Frau von mehr als ſiebzig Jahren, klein, hager und von Alter und Mühſeligkeiten gebeugt; aber dennoch lag in ihrem langſamen, aber feſten Gange Etwas, das auf einen eiſernen Willen deutete, und aus dem runzelvollen, verwitterten Geſichte leuchteten ein paar graue Augen, deren Blick etwas von dem ſtechenden, durchdringenden eines Raubvogels hatte. weidengeflochtene Butte, welche die Leute im Gebirg faſt niemals ablegen und aus Gewohnheit tragen, wie der Es war Auf den Schultern trug ſie jene (aus der rü 327 in all benen Preiſei Muſter — 350 J in gte Ve von neuen u toffel⸗, A. mit und oh billigſt in de E 324] ſchoͤne Offe db) La b. beim, kann e achtbarer Fam — Soldat den kreten, ſo ſu neli und Uli, vertraulichen gemacht hat Weidenſtran diente, und ſeht doch, da „Grüß Vorſretend n. eyringen es Euch N 2 Heimlich kei „Aha, ich Gaſte doch ſpau an,. 3 ihre Bult trat dann warf einen denn Ha der. Funas 85 1325] Die neueſte Muſterkarte der Herren von Mannheim in ordinären, Glanz⸗, Silber⸗ Gold⸗ Tapeten iſt wieder eingetroffen und empfehle ich mich zu geneigten Beſtellun— gen beſtens. N a uh eim. 13261 Eine Parthie Tuch, Weſten⸗ und Hoſenzeuge, Chales, Sehlips u. dgl. m., erlaſſe ich, um damit vollſtändig zu räumen, unterm Fabrikpreiſe. gegen gleich baare Zahlung 10 pCt. billiger. Nauheim. Derblin& Pehl Herm. Auffartgh.— F. D Herm. Auffarth. .„ eienr An n. 8 333] Alle Sorten Saamen ſind friſch und acht zu haben bei Friedberg den 27. Februar 1856. amm. Mein Pinter ba u 8 [3321 iſt zu vermiethen. Ertedberg. K. Ludwig, Spenglermeiſter Ein vollſtändiges Logis [302] iſt in meinem neuen Haus zu vermiethen und kann alsbald bezogen den. G. Fr. Schweitzer. En parthie Tapeten Eine freundliche Wohnung 359] im mittleren und oberen Stock meines 05 Hauſes iſt für eine Familie zu vermiethen. 9. Beſchſtein. (aus der rühmlichſt bekannten Fabrik von von Derblin 8 Pehl in Mannheim) Zu vermiethen. 1327] in allen moglichen neuen Deſſins und zu den von der Fabrik vorgeſchrie— beuen Preiſen empfiehlt Friedr. Schleuning. Muſterkarten ſtehen jederz eit zu Dienſten. [350] in großen und kleinen Parthien, 1½ Kreuzer pr. unter billigen Bedingungen. Verkauf von neuen und gebrauchten Zwilch- und Tuch toffel⸗, mit und ohne Naht, billigſt in der Verleihen von Fruchtſäcken Epe d e e, Woche das Stück. 5 Verleihen von Kartoffel-, Aepfel⸗ ꝛc. Säcken „ Mehl-, Aepfel⸗ ic. Säcken, Matten⸗ und Salzfäcken, Geldſäcken Schocktuch, Packtuch, Canefas, Zwilch ꝛc. ic. Sack⸗ Leih- Anſtalt von S. Keßler, Kannengießergaſſe Nr. 4 in Frankfurt a. M. [360] Ein Logis iſt zu vermiethen bei Friedberg. Joh Heß, Kunſt⸗ und Handelsgärtner. 0 Ein Lehrling [361] kann bei einem Schmiedemeiſter auf dem Näheres bei der Zu verkaufen. 1362] Unterzeichneter verkauft eine Schäfer⸗ hütte in gutem Zuſtande nebſt 16 Stück Pferch⸗ horden, zwei Sechpflüge, einen Schaufelpflug, zwei Eggen, 15 Stück Maſthämmel und 18 Stück vierzähnige und Jährlinghämmel, ſechs Schaafe mit Lämmern. Weckes heim. Martin Hilger II. 3 u Verkaufen. [363] 60- 70 Körbe Dickwurz und Kohlraben hat zu verkaufen Bauernheim. Gotth. Walther. Frucht⸗, Kar⸗ Garten Verpachtung. [364] Einen Garlen in der Stadt, hinter der Saͤchſiſchen rothen Kopf⸗ Kleeſaamen, Poſt, hat zu verpachten 1324] ſchöne Qualität, zu beziehen N Joh. Jac. Fr. in Frankfurt a. M. eiern Abgefallener oder ſaurer Aepfelwein 1365] wird gekauft von Gaſtwirth Vaillant Nau, Offene Lehrlingsſtelle. in Bad Homburg. Ein Mädchen 1 Strohhü 1321] Bei L. Schmidt, Conditor in Nau⸗ tro üte[366] wird in ein hieſiges Putzgeſchäft in die heim, kann ein ſolider junger Menſch aus achtbarer Familie in die Lehre treten. 275] werden gewaſchen und neu fagonirt. bei S. G. Simon jun. d. Blattes. Lehre geſucht. Zu erfragen bei der Expedition Soldat den Säbel. Kaum war ſie über die Schwelle ge— treten, ſo ſuchte ihr Blick im Halbdunkel der Stube Vre— neli und Uli, welche der Eintritt der Alten mitten in ihren vertraulichen Mittheilungen unterbrochen und ſehr verlegen gemacht hatte. Sie zog langſam den einen Arm aus dem Weidenſtrang, der an dieſer Butte ſtatt des Tragriemens diente, und ſagte dann mit einem gewiſſen Spotte:„Ei ſeht doch, da iſt ja Geſellſchaft! Alſo Du biſt hier, Uli?“ „Grüß' Euch Gott, Baſe!“ verſetzte der junge Mann vortretend und bot der Alten die Hand.„Ja, ich bin von Meyringen heraufgekommen und wollte'mal ſehen, wie es Euch geht.“ „Ja, ja, und da haſt Du Dich bei Vreneli in aller Heimlichkeit darnach erkundigt, nicht wahr?“ rief die Alte. „Aha, ich hab' ſchon was gemerkt. Aber ich will meine Gäſte doch auch von Angeſicht ſehen! Zünde einen Licht— ſpan an, Vreneli!“ Während das Mädchen gehorchte, nahm Mutter Trine ihre Butte vollends ab und ſtellte ſie in einen Winkel, trat dann in den erhellten Theil der Stube hervor und warf einen raſchen Blick auf Uli und ihre Enkelin. Wo iſt denn Hans? iſt er noch nicht zurück?“ fragte ſie. Vreneli verneinte und die Ahne wandte ſich zu Uli: „Ja, der Hans iſt ein ganzer Junge,“ ſagte ſie mit be— ſonderer Betonung;„der Burſche hat nicht Raſt noch Ruhe; das Brod, das wir hier im Hauſe eſſen, verdient er da droben, hoch über den Gletſchern. Du haſt wohl daran gethan, ein anderes Handwerk zu wählen, Junge: die Gemſen laufen zu flink für einen, der lieber die Füße auf den warmen Herd ſtreckt.“ „Ich hab' auch allen Grund, mich jeden Tag daruber zu freuen, daß ich umgeſattelt habe,“ erwiderte Uli und bemerkte den Hohn nicht, der in den Worten der Ahne lag. „Seht her, Großmutter! Ulrich hat uns hier Proben von ſeiner Arbeit und Geſchicklichkeit gebracht!“ rief Vreneli, welche ſich in's Mittel legen wollte,„ſeht nur her, Ahne, was für ein Tauſendkünſtler er geworden iſt!“ Damit leuchtete ſie mit dem Kienſpan über einen ſchön geſchnitzten Becher in Form einer Tulpe, wie ihn ſeither alle Holz— ſchnitzer nachahmen, wozu aber Uli zuerſt die Idee und den Anſtoß gegeben. Mutter Trine würdigte ader die Arbeit kaum eines Blickes und fragte mit einem gewiſſen Staunen;„Gibt es denn Leute, die ſolch geſchnitztes Holz hier kaufen?“(Fortſetzung folgt.) Dr. Borberg zu Nidda. Die Union. Allgemeine deutſche Hagel-Verſicherungs-Geſellſchaft. Grundkapital 3 Millionen Thaler, wovon Thlr. 2,509,500 wie Aktien emittirt ſind. Kapital⸗Reſerve„ 51,635. Thlr. 2,561,135. Dieſe Geſellſchaft verſichert Bodenerzeugniſſe aller Art gegen Hagelſchaden zu feſten Prämien ohne Nachſchußzahlung. Die Verſicherungen können auf ein und mehrere Jahre geſchloſſen werden. Bei Verſicherungen auf fünf Jahre werden den Verſicherten beſondere Vortheile gewährt. Jede weitere Auskunft ertheilen die unterzeichneten Agenten, welche auch den Abſchluß von Verträgen einleiten. Friedberg und Laubach, den 3. März 1856. G. F. Nau, Rechner in Friedberg, J. M. Zöckler, Stadtrechner in Laubach, Agenten der Union. Gegenſeitiger Hagelſchaden-Verſicherungs-Geſellſchaft für das Großherzogthum Heſſen. 13691 Die in Gemäßheit des im§ 37 der Statuten abzuhaltende General⸗ verſammlung obiger Geſellſchaft iſt auf Mittwoch den 19. März d. J., Vormittags 10 Uhr, nach Friedberg(in dem Hotel Trapp) anberaumt und werden ſämmtliche Mit⸗ glieder und alle Diejenigen, welche ſich für die Sache intereſſiren, zu recht zahlreicher Theilnahme eingeladen. Der 1 des Ausſchuſſes o ch. Gießener Braunſtein⸗Gewerkſchaft. L370] Die Arbeiten an unſrer Braunſteinwaſche an der Heuchelheimer Brücke haben für dieſes Jahr bei dem eingetretenen günſtigen Wetter wieder begonnen.— Indem wir den Arbeitſuchenden dieß mittheilen, fügen wir die Bemerkung bei, daß für dieſes Jahr dabei alle, auch zum Vortheil der Arbeiter dienenden Einrichtungen nun vollſtändig beendigt ſind und beſonders aber 14tägliche Auslohnstage regelmäßig erfolgen, während für Be— ſchaffung von nöthigem Brod tägliche Fürſorge getroffen iſt. Während der Sommermonate können in der, am Platze eigens dafür errichteten Gebäu⸗ lichkeit paſſende Schlafſtellen, hauptſächlich für auswärtige Arbeiter, abgegeben werden. Die Erfahrung in den letzten zwei Jahren hat bewieſen, daß bei unſeren Einrichtungen, e auf Accord, die Arbeitslöhne eine bisher in hieſiger Gegend nie gekannte Höhe er— reicht haben. Anmeldungen zur Arbeit können täglich an der Waſche ſelbſt, bei dem Oberſteiger auf dem Bergwerk oder in hieſigem Comptoir gemacht werden. W. Fe uni e. Gießen, im März 1856. 5 Tapeten! 1323] Unſer Lager in allen Sorten Tapeten bringen wir hierdurch in geneig Erinnerung, wobei wir noch ganz beſonders darauf aufmerkſam machen, daß wir jetzt im Stande ſind, dieſelben zu 10 Procent niedrigeren Preiſen als ſeither verkaufen zu können. Unſere Muſterkarte liegt ſtets zur Einſicht offen. Friedberg. D. Grödel Söhne. 13681 Bekanntmachung. 1371] Mittwoch den 12. März, Nachmittags 1 Ubr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe etwa 80 Pfund von Armen geſponnenes leinenes Garn, ſowie einige Strick- und Häckelwaaren der Induſtrieſchule verſteigert werden. Oberrosbach den 5. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach Blecher. Kleeſamen 1372] beſter Qualität, für deſſen Güte garan⸗ tirt wird, bei H. W. Hatteroth. Sämereien, L373] friſch und in den beſten Sorten, beſon⸗ ders die vorzüglichen Rieſenmöhren, Rieſen⸗ Erdkohlrabi und Oberndorfer Runkelrüben, ſo⸗ wie deutſchen, weißen und Luzerner Kleeſamen billigſt bei Friedrich Hilbrecht. Tüchtige Maurergeſellen [374] finden gegen guten Lohn dauernde Be— ſchäftigung. Friedberg, am 5. März 1856. Wilhelm Reuß, Maurermeiſter. 375] Es wird in Nauheim eine Re⸗ ſtaurgtion(Wirthſchaft) oder ein ſich dazu eignendes Lokal zu pachten ge⸗ ſucht. Näheres bei der Exped. d. Bl. Zugelaufener Hund. [376] Am 3. d. M. iſt mir ein brauner Hund mit langer Ruthe zugelaufen. Der rechtmäßige Eigenthümer kann denſelben gegen Exſtattung der Inſeratgebühren und Fütterungskoſten in Empfang nehmen bei Heinrich Moll in Beienheim. Theater in Friedberg. 1377] Im Gerlach'ſchen Saale: Freitag den 2. März: Liſt und Phlegma. Vaudeville in 1 Akt von Ang el. Vorher: Die Hochzeitsreiſe. Luſtſpiel in 2 Akten von Benedix. Sonntag den 9. März: f Lenore oder Das Ende des ſiebenjährigen Krieges. Vaterländiſches Schauſpiel mit Geſang und Melodram in 3 Akten von Holtey. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 5. März 1856. Neue Louisd oer fl. 10 45 Nfiohn 2 Fedier? Holländiſche 10 fl. Stücke„ Rand⸗Ducaten.* 20 Frgykſtü cke g Engliſche Souverains..„ Preußiſche Thaler.„ Preußiſche Caſſenſcheine. 1 5 Fres.⸗Thaler n 41-42 — 22 0 12 0⁰ 15 — 1 — E 45.75 20%. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Judica den 9. März. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Wiener. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Gottesdienſt in der Burgkirche; Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Hofmann. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. K Betreffend: Diejen Arbeite 1352] Mittwes 10 Ubr, werde Gt. Bürgerme ſtellung der d beiten und M. fordernden offt der Maurrorb. die Skeinhauerg die Zimmerard⸗ die Dachdeckerg die Schreinerar die Schloſſerarb die Glaſerarbeit die Wiſßbinder die Spinglerat die Planſrarde der faſſterarb An Mater die Lieferung u. Mauerſteinen die Lieferung d Maas, die Lieferung v die Liferung v die kferung de die Leferung vt aus dem Ho das Steinau Voranſchlag zum Termia a offen, driedberg Oroßher 2 Novi 1350] Nen mittags 9 Ua duuſung des be di zu de Agenſände,