Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ gate e Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, wa tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt bezogen fl. 1. 30 kr. oder deren Raum Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. e ſammen 7 kr. 186. Freitag, den 4. Juli. Abonnements-Einladung. Zu dem mit dem 1. Juli beginnenden neuen halbjährigen Abonnement auf das Friedberger Intelligenzblatt laden wir mit dem Bemerken ergebenſt ein, daß wir, durch mehrfach geäußerten Wunſch veranlaßt, demſelben vom 1. Juli au wöchentlich einmal ein Unterhaltungsblatt, Novellen, Erzählungen, Gedichte, Anekdoten ꝛc. enthaltend, beigeben und den uns in dem Intelligenzblatte ſelbſt verbleibenden Raum mit gemeinnützigen und belehrenden Artikeln und kleineren Mittheilungen ausfuͤllen werden, wozu uns von verſchiedenen Seiten freundliche Unterſtützung zugeſagt wurde. Weitere geeignete Beiträge, namentlich Benachrichtigungen von erwähnenswerthen Ereigniſſen und Tages— N 52. neuigkeiten, vornämlich aus unſerer nächſten Umgebung, Durch Beigabe des Unterhaltungsblattes wird der ſind uns immer erwünſcht und werden mit Dank angenommen. des Preis für das Intelligenzblatt nicht erhöht, das jährliche Abonnement beträgt wie ſeither in hieſiger Stadt I fl. 12 kr., durch die Poſt 1 fl. 30 kr., halbjährlich 40 kr., durch die Poſt As kr., jedoch eröffnen wir ausnahmsweiſe für das zweite Semeſter d. J. ein Abonnement zu 36 kr. und bitten Beſtellungen recht bald bei dem nächſten Poſtamte, bei den Bezirksboten oder bei uns direct machen zu wollen. Bei der im Verhältniß zur Verbreitung des Intelligenzblattes überaus billigen Berechnung der Inſerate, die dreiſpaltige Petitzeile oder deren Raum koſtet 2 kr., die beiden erſten Zeilen 7 kr., finden alle Anzeigen durch dieſes Blatt, welches in 1200 Exemplaren ausgegeben wird, die allgemeinſte und dadurch die billigſte Verbreitung nicht allein im Kreiſe Friedberg, ſondern auch in den angrenzenden Bezirken, wie in den benachbarten Kurf. Heſſ. und Herz. Naſſ. Landestheilen, und können wir deßhalb das Intelligenzblatt zu Anzeigen aller Art, geſicherte Verbreitung in der Umgegend wirklich finden ſollen, beſtens empfehlen. welche eine allgemeine und Die Expedition. Friedberg, den 2. Juli. Se. Königl. Hoheit der Großherzog traf geſtern um die Mittagsſtunde in Begleitung Ihrer Kön. Hoheiten der Prinzen Karl und Alexander von Heſſen nebſt hobem Gefolge dahier ein und hielt bald darauf eine Inſpection über unſere Garniſon ab. Am Abend ſchon kehrten die beiden Großherzogl. Prinzen nach Darmſtadt zurück, während Se. Königl. Hoheit der Großherzog in ſeinem Schloſſe dahier übernachtete und erſt heute Nach— mittag wieder nach Darmſtadt abreiſte, nachdem derſelbe am Morgen auch die Garniſon in Butzbach inſpicirt hatte. Ueber Kartoffel⸗Nachſaat. Die aus verſchiedenen Gegenden unſers Vaterlandes bereits eintreffenden Nachrichten über den allmähligen Verderb der erſten Kartoffel⸗Ausſaat dieſes Frühjahrs kommen leider nicht unerwartet; ſie waren vielmehr bei den öfteren Regengüſſen vorauszuſehen Glück⸗ licherweiſe zeigt ſich jedoch die Calamität des Verfaulens der Setzkar⸗ toffel vorerſt nur in ſchwernaſſem Felde, während ſie in trocknerem Sand— boden noch hoffnungsvoll gedeihen. Ein gewiſſer namhafter Ausfall des unentbehrlichen Kartoffel-Erzeuguiſſes dürfte jedoch allerdings für den nächſten Winter und künftiges Frühjahr bevorſtehen, wenn nicht die erfahrungsmäßig eben jetzt noch mögliche Nachhülfe unverweilt in Angriff genommen wird. Es beſtehet dieſe dringliche Nachhülfe nämlich in der unverſchieblich zu beginnenden zweiten Kartoffel- Ausſaat in möglichſt ausgedebnter Benutzung hochgelegener, trocke⸗ ner, beſonders Sandfelder, was jedoch mancher Landwirth für ver⸗ ſpätet, daher erfolglos erachten wird. Einſender dieſes, ein ehema⸗ liger Bewohner und Gutsbeſitzer des linken Rheinufers, hält ſich im Intereſſe der ärmeren und bemittelteren Bevölkerung unſeres Groß— herzogthums Heſſen für verpflichtet, ſein ſchon früher einmal auf die— ſem Wege veröffentlichtes Erlebniß in Erinnerung zu bringen und angelegentlichſt zugleich zu empfehlen: Wie nämlich im Jahre 1793 eine Abtheilung der franzöſiſch-republikaniſchen Armee unter dem be⸗ kannten General Cuſtine im Frühjahr in der Gemarkung des Wobhn— orts des Einſenders dieſes ein großes Feldlager aufgeſchlagen, alle ausgeſtellte Setzkartoffel ausgeſcharrt und verſpeiſt hatte. Dieſes La⸗ ger wurde gegen die Mitte des Monats Juli 1793 von den Franzo⸗ ſen gänzlich ausgezehrt und verheert den armen Ortsbewohnern überlaſſen, die aller Hoffnung irgend einer Ernte beraubt, nur einer höchſt kummer⸗ und nothvollen Zukunft entgegen ſahen. Nur noch ein einziger Lichtſtern am ſorgvollen Horizont ſchien ſie zu ermuthi⸗ gen. Das ganze Dorf wurde von dem Gedanken einer vielleicht noch möglichen Kartoffelernte gleichſam magiſch ergriffen. Gedacht und vollbracht, obgleich der halbe Sommermonat Juli bereits verſtrichen war! Die zweite Kartoffelausſaat gedieh bei fortgeſetzt warmer und trockener Witterung gegen alles Erwarten vortrefflich und ſchnell; ihr folgte im hohen October und theilweiſe noch im November eine ſegensreiche Kartoffelernte.(Darmſt. Ztg.) Verſchiedenes. Kartoffeln aus Stecklingen zu ziehen. Es ſchnitt ein Franzoſe die jungen Stengel über zwei Augen ab(2 Augen wenigſtens müſſen übrig bleiben, damit die Pflanzen wieder Kraut bekommen und die Knollen gehörig ernährt werden)— und ſteckte ſie in die Erde, begoß ſie fleißig und erzog ſo an ihnen eine Quantität Kartoffeln, die der am Wurzelſtocke gleich war und ganz geſund blieb. Im Großen, heißt es, iſt es noch nicht verſucht worden. Hat vielleicht einer unſerer Leſer im Kleinen eine derartige Probe gemacht? Es hat ein Zeitungsleſer die Eindrücke, welche die öfters wiederholten Inſerate auf ihn machten, folgender— maßen beſchrieben: Erſte Inſertion, man ſieht ſie nicht;— zweite Inſertion, man ſieht ſie, aber man lieſt ſie nicht;— dritte Inſertion, man lieſt ſie;— vierte Inſertion, man ſieht nach dem Preiſe;— fü fte Inſer⸗ tion, man ſpricht davon mit ſeiner Frau(IBB. wenn man eine hat);— ſechſte Inſertion, man bekommt Luſt zu kaufen;— ſiebente Inſertion, man kauft.— Wer drum verkaufen will, meint jener Zeitungs- und Intelligenzblattleſer, und die Redaction unſeres Intelligenzblattes meint's natürlich auch, der laſſe mit Inſertionen, oder Annoncen oder„An— zeigen/ nicht nach! 242 Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Edictalla dung. Coo] Die Erben des Heinrich Dietz I. zu Niedermörlen wollen die nachfolgend bezeich⸗ neten Grundſtücke: Gemarkung Niedermörlen. I 424/27. 195/30. 528/34. 83/1020. II 221/75. 55/93. III 178/6. 335/17. 22/6. 367/15. I 322 2a. 380% 0a. II 291/88. 620/20. 724/73. 379/30 a. III 495/10. 1 160/198. III 382/22. 493/1. 155,6. 35 7/6. 1586/8. II 473/29 u. 29a. I 493/78b. Gemarkung Obermörlen. II 676/96. III 243/19. 468/18. 4717. 486/23 a. 939/4b. V 341/3a. 588,4. 297/10. VII 382/45. 34/41. 317/38. 86/28, IX 189/51. 213/15. 40/7. X 847/47. 483/62. 84337. 754/23. XI 326/19. 7/33. XIII 568/10 u. 11. 489/14. 186/56. 760/26. 47/46. 48/47. 89/19. 505/20. 679/8. 21/49. XII 1428. Gemarkung Steinfurt. 896/15 und 1069/23. vertheilen reſp. veräußern, ohne ibr ſonſt be⸗ ſcheinigtes Eigenthum urkundlich nachweiſen zu können. Auf ihren Antrag werden daher alle, welche Anſprüche auf die erwähnten Immo⸗ bilien zu haben vermeinen, zu deren Angabe bei dem betreffenden Gerichte binnen Monaten unter dem Rechtsnachtheil aufgefordert, daß ſonſt den neuen Eigentbumsurkunden die rich⸗ terliche Beſtätigung ertheilt und der Eintrag in's Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Friedberg, den 29. Mai 1856. Großherzogliche Landgerichte Friedberg und Butzbach Hofmann. Ebel. Edietalla dung. C1060] Ueber den Nachlaß der Chriſtian Eck⸗ meiers Eheleute in Niedermörlen iſt von Groß⸗ berzoglichem Hofgericht in Gießen der förmliche Concursproceß erkannt worden, und werden deßhalb Alle, welche aus genanntem Nachlaß aus irgend einem Rechtsgrunde Forderungen geltend machen zu können glauben, hiermit auf⸗ gefordert, dieſelben umſogewiſſer Mittwoch den 20. Auguſt l. J., Vormittags 9 Uhr, dahier anzugeben und zu begründen, als ſie ſonſt von der Concursmaſſe ausgeſchloſſen werden. Zugleich ſoll ein Arrangement verſucht wer⸗ den, und werden nicht erſchienene Gläubiger, welche jedoch liquidirt haben, als den Beſchlüſſen der Mehrheit beigetreten betrachtet. Friedberg den 17. Juni 1856. Großberzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Edietalladung. C1108] Zu Folge Benachrichtigung Großher⸗ zoglichen Kreisamts Friedberg ſollen: 1) die dem Herrn Grafen Max zu Solms⸗ Rödelheim und dem Herrn Grafen Ferdinand Max zu Iſenburg⸗Wächtersbach durch Allodifi⸗ cation der ſog. Steadt⸗ und Heinaumühle, ſo⸗ dann des Erbleihguts des Jacob Reuling in der Gemarkung Aſſenheim zuſtehenden Grund⸗ renten im jährlichen Geldanſchlage von 887 fl. 46 kr. 3 hl. mit einem Ablöſungskapitale von 15,981 fl. 48 kr., wovon Erſterer 9879 fl. 52½ kr. und Letzterer 6101 fl. 55 ½ kr. zu erhalten bat, ſowie 2) die dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms⸗Braunfels und den Erben des Freiherrn Guſtav von Rau zu Hanau in der Gemarkung Friedberg zuſtehenden Grundrenten im jährlichen Geldanſchlage von 10 fl. 21½ kr. mit einem Ablöſungskapitale von 161 fl. 25¼½ kr., wovon Erſterer 50 fl. 3 kr. und Letzterer 111 fl. 22½ kr. zu erhalten haben, abgelöſt werden. Alle bei dieſer Grundrentenablöſung allen⸗ falls Bethelligten werden daher aufgefordert, ihre etwaigen Richtsanſprüche innerhalb 2 Monaten bei dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls die Auszohlung des Ab. löſungskapitals an die oben genannten Berech⸗ tigten geſtattet werden wird. Friedberg am 23. Juni 1856. Großhberzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Immobilien- Verſteigerung. [1109] Dienſtag den 19. Auguft, Morgens um 11 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe nachſtehende den Wilhelm Netz'ſchen Eheleuten hier gehörende Grundstücke meiſibietend ver⸗ ſteigert, als: Gemarkung Friedberg: „ 1105 Nr. d. Grundſt.[YKlftr. 12 59%ê0 Hofraithe in der Stadt. 2 1 163 124 Grabgarten, die Grabengärten. 00 36 418 Grabgarten vor dem Mainzerthor, gibt 8 Kreuzer abge⸗ löſte Tilgungsrenten. Friedberg den 30. Juni 1856. In Auftrag: Groß berzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Der Vorſteher ee e Holzverſteigerung. 11110] Donnerſtag den 10. d. M. ſollen in dem Langenhainer Gemeindewald folgende Holz⸗ ſortimente öffentlich verſteigert werden: 1) im Difirikt Filzhardt, des Morgens 8 Uhr, 5 Stecken Eichen⸗Schälholz, 1850 Eichen Schälholz⸗Wellen, 400 Buchen⸗Wellen, 1850 Kiefern⸗„ 2000 Back⸗ 5 2) im Diſtrikt Hühnerpfad, des Nachmittags 1 Ubr, 10 Stecken Eichen⸗Schälbolz, 4800 Eichen⸗Schälholzwellen. Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend werden um gefällige Bekanntmachung gebeten. Ziegenberg am 2. Juli 1856. Großberzogliche e Langenhain u m Bekanntmachung. 11037] Unterzeichneter läßt wegen Räumung ſeines Lokals Mittwoch den 16. Juli d. J., Vormittags 9 Uhr, 1 Braukeſſel, 10% Ohm haltend, 1 große Maiſchbütte mit kupfernem Senkboden und 2 meſſingenen Krahnen, 1 große Einweichbütte, 2 Gährbütten, 1 großes Kühlſchiff, 1 Gähr⸗ trog, 1 Malzdarre, 1 Malzfege und ſodann eine Parthie in Eiſen gebundene 1⸗, und„ ohmige Bier- und andere Fäſſer, unter den bei der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen öffentlich versteigern. Friedberg den 16. Juni 1856. e in der Burg⸗Vorſtadt. Ein guter Flügel 11087] von Mahagoniholz iſt billig zu ver⸗ kaufen. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. Ein zuverläſſiger Arbeiter, [iti der mit Ackerbauarbeit und Chaiſen⸗ fabren umgehen kann, wird von einem Oeco⸗ nomen gegen einen Jahrlohn von 6 Carolin geſucht. Näheres bei der Expedition. Für 6 0 0 0 fl. [11121 Hypotheken oder Kaufſchillinge werden zu billigem Nachlaß angekauft, durch Baruch Hecht. Geſellengeſuch. 11113] Zwei tüchtige Möbelſchreiner können dauernde Beſchäftigung erhalten bei Friedberg. Chriſtoph Reitz, Schreinermeiſter. Verkaufsanzeige. [1103] Dienſtag den 8. Juli d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden in der Burg zu Fried⸗ berg, an dem ſog. alten Zeughaus, verſchiedenes Sattelzeug und Stallrequiſiten, ſowie Haus⸗ und Gartengeräthe und einige Blumenſtöcke in Kübeln gegen gleich baare Zahlung öffentlich zur Verſteigerung kommen. Braunkohl en⸗Verkauf. [1114] Auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk bei Dorheim werden nunmehr Braun- kohlen wieder abgegeben. Die vom 1. Juli bis 31. Dezember d. J. gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft und unter den ſonſt bekannten Bedingungen auf Credit bezogenen Braunkohlen ſind bis Ende März 1857 zu bezahlen. Die Preiſe der Kohlen ſind wie früber, nämlich 12 Kreuzer pr. Centner für die von Reihen und Haufen und 13 Kreuzer pr. Centner für die aus Schoppen, wobei 14 Klötze für einen Centner gerechnet werden. Die groben Kohlen koſten 14 Kreuzer der gemeſſene Centner. Die Geſchirre, welche auf dem Dorheimer Bergwerk Kohlen laden, ſind bei der Kurfürſtl. Weggelderhebungsſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Großherzoglichen Chauſſeen von der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit. Dorheimer Bergwerk den 1. Juli 1856. Großherzogliches Bergamt Dorheim Jäger. Braunkohlenverkauf. [1093] Auf der Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bei Dornaſſenheim ſind wieder verladbare Klötze von der dießjährigen Aufbereitung vorräthig. Der Preis iſt der ſeitherige, per Centner Klötze 10 Kreuzer und per Centner Holzkohlen 14 Kreuzer. Gegen genügende Bürgſchaft wird für die im laufenden Jahr bezogen werdenden Braun⸗ kohlen e bis Ende März 1857 geſtattet. iejenigen Abnehmer, welche bei dem Abfahren von Braunkoblen von der Grube Wil⸗ belmshoffnung Oſſenheim paſſiren und daſelbſt Brükengeld bezahlen müſſen, erhalten ſolches von Materialſchreiber Weitz bei Einhändigung des Ladſcheins vergütet. Reichelsheim den 28. Juni 1856. Schmid, proviſor. Bergcoutroleur. 40(6), Oer all berke Montag der Für die bo ſcheine bezogenen 2 Der Preis für den gemeſſene Da haufig die Herten Bürge dienen und dueſe forderniß iſt, pfängers beglau lungsfäbigke. Porte„und de. Sollten B wollen, ſo kann Eſpfangnahme de Die Abne halten daſſelbe do Bauern *) Vorſchri zu haden 11151 Mein Pendüls, gol waaren, Bril empfehle ich! Haarfle⸗ ſtets bemüht forderung me A patente 110) wie trägt, wodi Flaschen z. Friel L502 Fur d werden furt Frie Flügel entlich * 1 raun⸗ 857 ut die Koe ner on pate kohlen 243 Braunkohleuverkauf. 41072] Der allgemeine Braunkoblenverkauf von der dießjährigen Aufbereitung auf den Fürſtlichen Braunkohlengruben zu Weckesheim und Wölfersheim iſt nunmehr wieder eröffnet und für die Braunkohlen, welche von jitzt ab bis zum 31. December l. J. gegen vorſchriftsmäß ige Bürg⸗ ſchaft und unter den bekannten ſonſtigen Bedingungen bezogen werden, wird Credit zur Zahlung bis Ende März 1857 geſtattet. Die Kohlenpreiſe ſind für den Centner auf der Grube Weckesheim für Koblenklötze von Reihen und Haufen 10 ke. für desgleichen aus dem Schoppen 11 für grobe Kohlen, ſ. g. Holzkoblen, 14. auf der Grube Wölfersheim für Kohlenklötze von Reihen und Haufen 11 kr. für desgleichen aus dem Schoppen 12„ für grobe Kohlen, ſ. g. Holzkohlen, 14% wobei bei den Kohlenklötzen 14 Stück und den Holzkohlen 10,5 Cubikfuß gemeſſene Kohlen gleich einem Centner gerechnet werden. Grube Weckesheim, den 23. Juni 1856. Fürſtliche Bergverwaltung des Reviers Hungen F. Storch. 11016] Der allgemeine Verkauf neu aufbereiteter Kohlenklöße beginnt auf dem hieſigen Berg⸗ Oraunkohlenverkauf. derke Montag den 23. Juni. Für die vom 23. Juni bis Ende December d. J. gegen Einlage vorſchriftsmäßiger Bürg⸗ ſcheine bezogenen Braunkohlenklötze wird Zahlungsfriſt bis Ende März 1857 geſtattet. Der Preis der Kohlen iſt der ſeitherige, nämlich 12 kr. für 1 Ctr. Kohlenklöße und 14 kr. für den gemeſſenen Centner Holzkohlen. Da häufig unrichtig ausgeſtellte Bürgſcheine zurückgewieſen werden müſſen, ſo ergeht an die Herren Bürgermeiſter das Erſuchen, ſich nur der vorſchrifts mäßigen Bürgſcheine“) be⸗ dienen und dieſe nach Maasgabe der öffentlichen Bekanntmachung ausfüllen zu wollen. Er⸗ forderniß iſt, daß nicht allein die Unterſchriften der Bürgen, ſondern auch diejenige des Em- pfängers beglaubigt wird, es würde alſo jedesmal den Worten des Formulars„die Zah- lungsfähigkeit und Richtigkeit der Namens-Unterſchriften der Bürgen“ die Worte„und des Empfängers“ zuzuſetzen ſein. Sollten Braunkohlenempfänger vor Ablauf der Creditperiode ihre Kohlenſchuld berichtigen wollen, ſo kann die Zahlung an den Gräflichen Coutroleur Flach dahier erfolgen, welcher zur Empfangnahme von Geldern für verborgte Kohlen ermächtigt worden iſt. Die Abnehmer, welche zur Bezahlung von Brückengeld in Oſſenheim verpflichtet ſind, er⸗ halten daſſelbe von Gräfl. Controlcur Flach bei Einhändigung der Ladſcheine zurückvergütet. Bauernheimer Bergwerk, den 17. Juni 1856. Gräflich Solms ⸗Rödelheimiſche Bergverwaltung L. Storch. *) Vorſchriftsmäßige Bürgſcheine ſind in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben. 11151 Mein Lager ächter Gold- und Silberwaaren, Pendüls, goldner und ſilberner Cylinder⸗, Spindel- und Ankeruhren, Neuſilber⸗ waaren, Brillen, Lorgnetten, Perſpective, Thermometer, Branntweinwaagen ꝛc. empfehle ich mit dem Bemerken, daß ich einſchlagende Reparaturen, ſo wie auch Haarflechten zu Ringen, Armbändern und Uhrketten fertige, und werde ſtets bemüht ſein, durch geſchmackvolle und dauerhafte Arbeit bei ſchneller Be⸗ förderung meine verehrlichen Kunden zufrieden zu ſtellen. L. Hanau, Goldarbeiter und Uhrmacher, in den drei Schwertern. Alizarin⸗, Schreib⸗ und Copir⸗Tinte, patentirt für Sachſen, Hannover; Frankreich und Velgien, 1116] welche auf jedem Flaſchen-Verſchluß den Stempel des Sächſ. Wappens trägt, wodurch die Echtheit des obigen Fabrikats garantirt wird, empfiehlt in Flaſchen à 36, 24 und 14 kr. Friedberg. P. F. Schmittner. 502 Für die wegen ihrer Vorzüͤglichkeit rühmlichſt bekannte Heilbronner Bleiche werden fortwährend Beſtellungen angenommen und beſorgt. Friedberg im März 1856. Eduard Ruths, zum neuen Dielhof. Verkaufsanzeige. [11041 Montag den 7. Juli l. J., Morgens 9 Uhr, läßt Georg Konrad Keller in ſeiner Wobnung bei Schneidermeiſter Finkernagel in der Uſagaſſe verſchiedene Kleidungsſtücke, Bett⸗ zeug, Weißzeug, Zinn und Kupfer u. ſ. w. einer öffentlichen Verſteigerung aussetzen, wozu er Kaufliebhaber einladek. Friedberg, den 27. Juni 1856. Eine Wohnung [1106] für eine kleine Familie, welche gleich bezogen werden kann, hat zu vermiethen Friedberg. Louis Winheim. EIn Logis, [1053] beſtehend in 3 Zimmern, hat zu ver⸗ miethen H. Mogk, Hofſchuhmacher. Ein vollſtändiges ſchönes Logis [1083] im zweiten Stock meines Hauſes, ſeit⸗ her von Herrn Bergrentmeifter Nebhuth be⸗ wohnt, für eine Familie ſich eignend, kann im September d. J. bezogen werden. Heinrich Weller zum Deutſchen Haus. Ein möblirtes Zimmer mit Kabinet [1117] hat zu vermiethen P. Si eſck Wwe. Zu vermiethen. 11118] Mein bisher von Herrn Hauptmann Kraus bewohntes Logis, aus 5 in einander gehenden Zimmern, Küche, Vorplatz, Speicher, Keller und Holzſtall beſtebend, iſt zu vermiethen und kann vom 25. Septbr. d. J. an bezogen werden. Friedberg, den 1. Juli 1856, Glück. Zu vermiethen. 01119] Einen Theil einer Scheuer hat zu ver⸗ mictben Johannes Weckerling. Einen goldnen Uhrſchlüſſel [120] bat gefunden H. Simmerock. Ein Lehrling 11121] wird geſucht von Schreinermſtr. Veith. Zur Beachtung. 11221 Gemachten Erfabrungen gemäß wird es für die Bewohner Naubeims, welche die von den umliegenden Braunkohlenbergwerken offe⸗ rirten ſehr annehmbaren Credite benutzen wollen, nachdem von betreffender Seite aus unbekann⸗ ten Gründen die Beglaubigung der üblichen Bürgſcheine zu verweigern für gut gefunden wird, unerläßlich, anderweite geeignete Wege einzuſchlagen, um jenen für die Conſumenten von Braunkohlen den ſo angenehmen als vor— theilbaften Credit auch ferner noch ungeſchmä⸗ lert und unverkümmert benutzen zu können. Alle betreffenden Intereſſenten Nauheims mö⸗ gen ſich daher zeitig veranlaßt fühlen, geeignete Vorkehrungen zu treffen, um auch ohne das ſeither übliche Bürgſchaftsweſen fraglichen Credit benutzen zu können, was gewiß nicht ſehr ſchwie⸗ rig ſein dürfte. Zur Beachtung. 1 111231] Unterzeichneter iſt geſonnen ſein Wirths⸗ und Speiſebaus in der Burg, in welchem ſeit Jahren das Geſchäft mit beſtem Erfolge be— ſrieben wurde, unter ſehr vortheilhaften Bedin- gungen aus der Hand zu verkaufen oder auch die Wirthſchaft allein zu verpachten. Daſſelbe kann ſogleich bezogen werden. zriedberg. G. F. Schweitzer. 244 Karl Knie's Arena. 11124] Die hier anweſende Kunſtlergeſellſchaft des Herrn Karl Knie, welcher der Ruf ihrer ausgezeichneten Leiſtungen vorangegangen war, hat dieſen in den bis jetzt gegebenen Vorſtellungen vollkommen gerechtfertigt. Die Geſellſchaft leiſtet in der That Außergewöhnliches, hier gewiß Niegeſehenes und deßhalb dürfen wir wehl die Leſer des Intelligenzblattes auf dieſe Productionen aufmerkſam machen und Freunde derartiger Schauſtücke zum Beſuche aufmuntern. Man nehme Gelegenheit zu bewundern, mit welcher Leichtigkeit und Gewandtheit die ſchwerſten und kühnſten Wageſtücke, mit welcher Eleganz leichtere Exercitien auch von den jüngeren Mitgliedern der Geſellſchaft ausgeführt werden und man wird mit uns übereinſtimmen, daß wir hier die tüchtigſten Künſtler vor uns haben, welche ſonſt nur gewohnt ſind, ihren Aufenthalt in größeren Städten zu nehmen. recht zahlreicher Beſuch zu Theil werden, ſie verdient es in der That. Möchte der Geſellſchaft in den noch ſtattfindenden Vorſtellungen ein Mehrere Beſucher. Union. Fuͤr Auswanderer nach Auſtralien und Amerika. — 1203] Die engliſchen Regierungs-Poſtboote, welche die Briefe an Bord nehmen, und ſolche contractlich am 65. Tage in Mel— bourne abliefern müſſen, ſegeln von Liverpool beſtimmt am 3. u. 20. jeden Monats; es iſt dies die beſte und ſchnellſte Reiſegelegenheit. 8 Ueberfahrtpreis für Erwachſene, einſchließlich voll ſtä n 8 diger Verkoſtigung, 210 fl., für Kinder die Hälfte. Für andere wöchentlich abgehende Schiffe koſtet die Paſſage, ebenfalls mit ganzer Verköſtigung, 190 fl., für Kinder 95 fl. Leute, welche nicht den ganzen Ueberfahrtpreis bezahlen wollen oder können, und den Theil, den ſie hier ſchuldig bleiben, erſt in Auſtralien aus ihrem dor— tigen Verdienſt entrichten, nehme ich ebenfalls zur Beförderung an. Vorzugs— weiſe werden angenommen Ackerbauer, Schäfer, ſowie alle ſonſtigen zur Land— arbeit tauglichen ledigen Leute, oder junge verheirathete Leute mit höchſtens 2 Kindern. Abfahrten nach Amerika: von der Rheinſtation aus, jeden Donnerſtag. Pünktlichkeit in den Expeditionen, billige Preiſe und genaue Erfüllung der eingegangenen Verbindlichkeiten werden dieſe Reiſegelegenheit auch ferner empfehlen. Nähere Auskunft, Proſpecte und Ueberfahrt-Verträge ertheilt die conceſſionirte Agentur in Friedberg Heinrich Hahn. Für Auswanderer. 11561 Vom 1. März anfangend werden am 1. u. 15. jeden „Monats Poſt⸗ und Dampfſchiffe nach New⸗York, Baltimore, New Orleans, Galveſton in Texas, Quebec, ſowie nach Port Adelaide in Süd⸗Auſtralien befördert. Ueberfahrts-Verträge können jeden Tag abgeſchloſſen werden bei G. F. Schweitzer, General-Agent in Friedberg. L. Wießſler, Special⸗Agent in Butz bach. Tuche, die neueſten Sonnen- u. Regenſchirme, Burkins Kleiderſtoffe, Stroh⸗ 8 und Weſten, Shawls, Filzhüte, vorhangzeuge und Leinwand etc. zu feſtgeſetzten Preiſen 11030] biligſt be! Gerſon Schulhof in Friedberg. Die Kederhandlung von M. Neis S uo in Friedberg befindet ſich nunmehr in dem Hauſe des Herrn J. L. Rappolt. N e 28 28 W e 88 85 N ee 8 Thierſchaufeſt zu Wetzlar. 11125] Donnerſtag den 10. Juli c. wird wie⸗ der die alljährlich ſtatthabende Thierſchau des landwirthſchaftlichen Vereins für den Kreis Wetzlar in der Nähe der Stadt im Walde „Finſterloh“ abgehalten, wohin von hier aus Morgens um 8 Uhr ein feierlicher Feſtzug ab⸗ geht. Nach Eröffnung des Feſtes beginnt die Thier⸗ ſchau und die Verlooſung, während welcher Harmonie⸗Muſik mit Geſang und Volksbelu⸗ ſtigungen abwechſeln. Nachmittags 2 Uhr fangen die Tanzluſtbar⸗ keiten an und Abends wird ein brillantes Feuerwerk abgebrannt. Es iſt wie ſeither für gehörige Bewirthung hinlänglich geſorgt. Freunde landwirthſchaftlicher Feſte werden er⸗ gebenſt eingeladen. Wetzlar, den 1. Juli 1856. Das Feſt⸗Comite. Mobiliar⸗Verſteigerung. 11126] Dienſtag den 8. Juli, Morgens 9 Ubr, ſollen in der früheren Wohnung der Unterzeich⸗ neten, im Gräflichen Amalienhof dahier, fol⸗ gende Gegenſtände einer freiwilligen Verſteige⸗ rung gegen baare Zablung ausgeſetzt werden, als: Zinn, Meſfing, Glaswaaren, Bettwerk, Kleidungsſtücke, ein Clavier, Holzwerk und ſon⸗ ſtige Hausgeräthſchaften. Aſſenheim, den 2. Juli 1856. Georg Frölich Wwe. Alle Schmutz⸗ und Fettflecken [1127 aus Wollen⸗Tuch zu entfernen bin ich in den Stand geſetzt. Beſonders empfehle ich mich allen Herren zum Reinigen ihrer Rock— krägen und Aermel. Friedberg. F Stein, Schneidermeiſter. Drei Omnibus, 1281] nach engliſcher Art gebaut, leicht zwei ſpännig, ſechszehn Perſonen faſſend, werden preiswürdig abgegeben Frankfurt. gr. Eſchenheimerſtraße Nr. 20. Einladung zum Preiskegelſchieben. 11129] Vom 29. Juni bis 27. Juli findet bei mir ein großes Preiskegelſchieben ſtatt, wozu ich Freunde des Kegelſpiels hierdurch einlade und um zahlreichen Zuſpruch bitte. Nach dem Stechen um die Preiſe wird ein ſchönes Ritterſpiel abgehalten, bei dem ſich aber nur diejenigen Kegeler betheiligen können, die Looſe auf das Preiskegelſchieben geworfen ha⸗ ben. Die geſammten Preiſe in 30 Abtheilun⸗ gen betragen 422 fl. Vilbel im Juni 185b. Chriſtian Dreſcher, Gaſtwirth zur Stadt Caſſel. Modebilt ern,“ die Natur, 0 Welt, ſralonen. J Hierzu wird am Sch Zeitung, Friedberg. 6 11082] Der Unte acht in Originalballen Butzbach. Sch 5 * 1 empfiehlt K unter Zuſcherun g Nagels 57 Lan b70] Inden i . zur Ab abe wünſchter Auskt Friedbe * Doe Obe Fettflecken 1 245 Abonnements- Einladung. Die Unterzeichnete empfiehlt ſich zur regelmäßigen und raſchen Beſorgung nachſtehender wie aller im Buchhandel erſcheinenden Zeitſchriften: Muſterzeitung für Frauen. Jährlich 24 Nummern mit über 100 Beilagen Bazar, der ad 1 0 den Handarbeiten, Muſterblättern neuer Schnitte der geſammten Damen-Garderobe, Modebildern, Stick-, Strick- und Häkelmuſtern und den berühmten Bazar⸗Schablonen, endlich als Unterbaltungs⸗Lectüre ein reichhaltiges Feuilleton, redigirt von Feodor Webl. Vierteljährlich 54 kr. Damenkleidermagazin, Pariser. Jährlich 12 Nummern. Mit 16 Muſterbogen und 4 Modebildern. Vierteljährlich 27 kr.. i 8 7 Dorf barbier, läd. Berlenahtlch 155 e 1 25 52 Nummern Familien⸗Journal, n han“ Mead 8 eee Gartenlaube, ee Familienblatt. 52 Nummern jährlich. 1 95 Kladderadatſch. e 1 60 Nummern jähr⸗ Phönix. Allgemeine techniſche Modenzeitung. Jährlich 12 Num. Halbjährlich 1 fl. 1 Monathefte, denden u diet in Tberüd. Pi lsel 2 b. 42 kr Muſeum, Frankfurter. Süͤddeutſche Wochenſchrift. Herausgegeben von Otto Müller. Wöchentlich 1 Nummer in gr. 4. Halbjährl. 2 fl. 30 kr. 3 allgemeine. Album für weibliche Arbeiten und Moden. Muſterzeitung, Jährlich 24 Nummern. Mit 12 lithogr. und colorirten Modebildern, 24 Muſterbogen und 4 Extta⸗Beilagen. Vierteljährlich 54 kr. 8 die. Zeitung zur Verbreitung naturwiſſenſchaftlicher Kenntniß und Naturan⸗ Natur, ſchauung für Leſer alle Stände. Jährlich 52 Num. Vierteljährlich 1 fl. 30 kr. W̃᷑ It die illuſtrirte. Blätter aus Natur und Leben, Wiſſenſchaft und Kunſt. Zur Un⸗ e„ terhaltung und Belebrung für die Familie. Monatlich 1 Heft mit vielen Illu⸗ ſtrationen. Jedes Heft 18 kr. Hierzu wird am Schluſſe jedes Jahres 1 prachtvoller Stahlſtich gratis gegeben, für das Jahr 1856 das ſchöne Blatt Eine ſpaniſche Zigeunerfamilie. Zeitung, illuſtrirte. Jährlich 52 Nummern. Vierteljqährlich 37 fl. 36 kr. Friedberg. E. Bindernagel's Buchhandlung. Für Oeonomen. 110821 Der Unterzeichnete empfiehlt ſein Lager von LL üchtem Cuano de Peru von A. Gibbs& Sons in London in Originalballen zu feſten Preiſen. Moſes Mayer. Hardt, Carl ö Schneidermeiſter aus Darmſtadt während der Saiſon in Nauheim, Fürſtenſtraße, 27] empfiehlt ſein aufs Vollſtändigſte nach dem neueſten Geſchmacke aſſortirtes Kleider magazin unter Zuſicherung der reellſten Bedienung. Gegenſeitige Hagelſchaden-Verſicherungs-Geſellſchaft fuͤr das Großherzogthuni Heſſen. Landesherrlich beſtätigt d. d. 17. Mai 1854. 1870] Indem ich hiermit zu fernerem Beitritt zu obiger Geſellſchaft einlade, bin ich zur Abgabe von Statuten, Antragsformularien, ſowie etwa weiter ge— wünſchter Auskunft gern bereit. Friedberg, den 15. Mai 1856. Heinrich Hahn, Agent. Ein braver fleißiger Junge findet in unſerer Buchdruckerei gegen ange⸗ meſſene Bezahlung Beſchäftigung C. Bindernagel's Buchhandlung. Scheiben chießen ornaſſen heim. i n 1130 Den 13. Juli 1856 wird dahier ein Scheibenſchießen abgehalten. Beſte Bedienung zuſichernd empfiehlt ſich Wirth Jo bannes Rack, Platzmeiſter. Nirſchenfeſte auf dem Ilbenſtädter Chauſſeehaus. 11131] Während der hieſigen Kirſchenerndte werden täglich vorzügliche Kirſchenkuchen, ſowie reingebaltener Aepfelwein bei reeller Bedienung verabreicht und ladet hierzu höflichſt ein Chauſſehaus Ilbenſtadt, im Juli 1856. Gottfried Mörſchel's Wwe. Kirſchenfeſt zu Ockſtadt. 1132] Sonntag den 6. Juli wird im Schloß— garten zu Ockſtadt das Kirſchenfeſt gefeiert, wobei gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen iſt. Zahlreichem Zuſpruch empfiehlt ſich N. Steyer. Ockſtadt. Kirſchenfeſt zu Oberrosbach. 111331 Sonntag den 6. Juli findet auf dem Kirſchenberg zu Oberrosbach Tanzbeluſtigung ſtatt, wozu höflichſt einladet Oberrosbach, den 2. Juli 1856. Georg Ruppel lv. Kirſchenfeſt z u Oberros bach. [11341 Sonntag den 6. Juli iſt bei mir zur Feier des Kirſchenfeſtes Tanzmuſik anzutreffen. Indem ich für beſte Bedienung beſorgt ſein werde, lade ich zu zahlreichem Beſuche ein. Kommt heran, was frohe Zecher Und was munt're Tänzer ſind, Kommt genießt aus vollem Becher Was von Buchus Quelle rinnt. Nehmet Theil an unſerem Feſte, Das ſeit Jahren nicht gefrommt; Man wird als willkommene Gaſte Euch ſerviren gut und prompt. Friſche Kuchen, ſonſt'ge Speiſen, Werden Euch Erfriſchung ſein, Wenn von nah' und ferner Reiſe Ihr Euch habt gefunden ein. Denn bei mir in meinem Garten, Ift's racht lieblich froh und ſchön, Hoflichſt wird man Euch erwarten, Grüßend Euch entgegengeh'n. Auch ſebr lieblich iſds da oben, Wo im Schooße der Natur Sich ein grünes Zelt gewoben Auf der anmuthreichen Flur, Wo mit viel umſchlungenen Zweigen Kirſchenbäum' ſich zierlich reih'n, Lieblich dran ſuße Früchte neigen, Wird es auch erfreulich ſein. Oberrosbach. G. Ph. Winter. 2**— Kirchweihfeſt zu Ober mörlen. 11135] Sonntag den 6 und Montag den 7. Juli findet bei dem Unterzeichneten zur Feier des hieſigen Kirchweibfeſtes Harmonie⸗ und Tanzmuſik ſtatt, wozu unter der Zuſiche⸗ rung reeller Bedienung freundlichſt einladet Obermörlen, den 3. Juli 1856. Peter Joſeph Jockel. 246 Soolbuad Nauheim. Jeden Tag C0 N. I. B 1 der Kurcapelle im Kurgarten, Morgens von 7 bis& und Nachimitiags von à bis 6 Uhr. Jeden Donnerstag BAL PARH im Kursduule. SoOLBAD NAUHEIM. Kursaal. Dienstag den 8. Juli Co Ne! von Herrn Rübs amen, Rurfürstl. Hess. Ho ſopernsänger. Anfang 6% Uhr. Das Nähere e nthält das Programm. Kirſechenfeſt im Oſſenheimer Wäldchen. 111021 Sonntag den 6. Juli, wozu freundlichſt einladet Aehle. Bad Salzhauſen. 11371 Donnerſtag den 10. Juli großes CONCERT und BALL. ausgeführt von der Capelle des Herrn Schürholz aus Gießen. Anfang des Concerts um 4 Uhr, des Balls um 7 Uhr. H. W. Seum's Wwe. Letzte Vorſtellungen nächſten Lonntag. Knie's Arena. 11138] Täglich große Vorſtellung mit ganz neuen Ver⸗ änderungen in Tänzen, Productionen und Pantomimen. 1748] 1136 Kaſſeöffnung 7 Uhr, Anfang 8 Uhr. Das Uebrige iſt bekannt. Sonntag Vorstellung um 4, 6& 8 Uhr. Ergebenſt ladet ein K. Knie, Director. 7 Kirchweihfeſt z u Ober mörlen. 11139] Sonntag den 6. und Montag den 7. Juli findet bei dem Unterzeichneten zur Feier des hieſigen Kirchweihfeſtes Harmonie⸗ und Tanzmuſik ſtatt, wozu unter der Zufiche⸗ rung reeller Bedienung freundlichſt einladet Ober mörlen, den 3. Juli 1856. Jean Jöckel, zum weißen Schwanen. . In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg iſt ſtets zu haben: Der neueſte Fahrtenplan (Veränderung vom 1. Juli an) der Eiſenbahnen, Dampfſchiffe, u. ſ. w. u. ſ. w. Weſtentaſchen⸗Format. Preis 3 kr. Wichtige Anzeige für die Herren Lehrer. 11098] Soeben iſt erſchienen und in C. Bin⸗ dernagel's Buchhandl. in Friedberg zu haben Sprachliche Uebungsſtoffe für Schüler in Volksſchulen. Geb. 20 kr. Zweite verbeſſerte Auflage. Auf 10 Exemplare 1 Freiexemplar. Dieſes praktiſche Werkchen iſt gleich nach ſeinem Erſcheinen in mehr als 60 Schulen ein⸗ geführt worden. Gieſſen, im Juni 1856. Ferber'ſche Univerſitätsbuchhandlung. Emil Roth. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 2. Juli 1856. Neue Louisd'oer.. fl. 10 45 Hie dsgsgsgss„ 9 39-40 Friedrichs d'or„ 9 54-55 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 47½¼-—¼486½ Rand⸗Ducaten. 2 58„ 5 35-36 20 Fraugüczſtke„ 9 22-23 Engliſche Souverains..„ 11 48-52 Preußiſche Thaler.., 1 45% Preußiſche Caſſenſcheine H 5 Fres.⸗Thalee ß f 2 20% 2 Kirchliche 7. Sonntag n. Trinitatis den 6. Juli. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Decker. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Anzeigen. Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Georgi. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. (Hierzu Beiblatt Nr. 1.) * an d Betreffend:. Die nach und Schadenen weiſe Nidda d decretiren und Friedbe Aſſenheim Beienheim Bodenrod Bonſtadt Butzbach Fauerbach J. Gambach Mark Gambae Gemeinde Gris Mark Griedel Gemeinde Hau Am 28. Großh. badiſch Dr. J der in den Ja geweſen war. in Vieler Hern den theuren! in unſerer Mit Herborn, wo Director des tenden Wirkuf nicht, als er maligen evane ruhe berufen, mancherlei Aus behielt er doch u gar freund en nun in e. Heimngegangen, im Segen! W ) Der Vir hatte in 6 rer in sei von zabhlre Aſſiſen Zur Ve ontag N egen Heinrich 5