——ßö*— urs. Natz 1856. S 55-56 48¼ 495 K 10 425 V 1 1 77 Taxe 19 Butzbach d Buß · 0 5 24 3 4 —— 22 1 11 911 4 104 5 2 11102 11012 — 2 9 17— 2 212422 214137 2 214417 1161— eermeiflet Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum betten Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. „ 27. Freitag, den 1. April. 1856. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien und Gemeindeeinnehmer des Kreiſes. Betreffend: Den Termin für den Abſchluß und die Einſendungen der Gemeinde-Rechnungen. Durch höoͤchſte Entſchließung Großherzoglichen“ l. J. wird in Bezug auf die Gemeinderechnungen für 30. April, zur Ablieferung der Rechnungen an die Großherzoglick ſendung der Rechnungen an die Großh. OberrechnungskammerJuſtificatur Wegen der etwa nöthig werdenden Erſtreckung dieſer erweiterten ſtehenden Vorſchriften zu verfahren. Wir ſetzen Sie hiervon zur Nachachtung in Kenntniß. Friedberg, am 2. April 1856. Niniſteriums des Innern zu Nr. M. D. J. 4111 d. d. 13. März 1855 der Termin zum Abſchluß der Bücher allgemein auf den hen Bürgermeiſtereien auf den 31. Mai und zur Ein⸗ 2. Abtheilung auf den 30. Juni d. J. beſtimmt. Friſten iſt in den einzelnen Fällen nach den be— Mü lle v. Bekanntmachungen v Edicetalla dung. [400] Das Gräfliche Haus Solms-Rödelheim hat folgende Immobilien XVI 12,8 159 Klafter Wieſe im Harniſchroth, XVI 12 18 Klafter Wieſe daſelbſt, XVI 1.8 2,1„ 00 daſelbſt, 1 31 172 Klafter Acker im Ort, 1 1077, 817 Klafter Burggraben im Ort, XVIII 323 98 Klafter Wieſe im Sauern, XVII 330 404„„ daſelbſt, XVIII 559 524„„ beim Sauer⸗ brunnenpfad, XIX 130 322„ 1 in den Nieder ⸗ wieſen, XIX 508 213„„ XIX 844 332** pfuhl 80 an die Gemeinde Niederwöllſtadt vergleichsweiſe und ſchon früher zu Bauplätzen folgende Grund- ſtücke, die den Erwerbern im neuen Grundbuche bereits zugeſchrieben ſind, über welche ſie je⸗ doch noch keine Eigenthumsurkunde beſißen, an die Nachgenannten abgetreten: an Adam Pflug 1. 2442 Klftr. Grabgarten im Ort, C d W̃ 45 53 Klaft 1 an Conra agner 1. 2323 after Hof⸗ raithe und 0 im Ort, ; 1. 29 20,8 u. an G. Ullmanns Witlweſl 30 28 Klftr. Hof⸗ raithe und Grabgarten im Ort, an die Judengemeinde in Niederwöllſtadt 1. 28225 Klftr. Synagoge, an Chriſtian Ambron 1 25 1 26 13,7 Klafter und 10 Klftr. Hofraithe und Grabgarten. Dermalen ſollen Eigenthumsurkunden über dieſe Immobilien beſtätigt werden; da aber der veräußernde Theil ſein Eigenthum urkundlich nicht nachweiſen kann, ſo werden auf geſtellten Antrag alle, welche Eigenthum sanſprüche auf die erwähnten Immobilien zu haben behaupten, zu deren Anzeige binnen 3 Monaten unter dem Rechtsnachtheile aufgefordert, daß ſonſt die neuen Urkunden werden beſtätigt werden und der Ein— trag des Erwerbstitels im Mutationsverzeichniſſe resp. im Nachtrage zu demſelben verfügt wer— den wird. Friedberg am 29. Februar 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. daſelbſt, auf dem Enten⸗ Oeffentliche Aufforderung. [431] Joh. Konrad Ludwig und deſſen Ehefrau Anna Katharina geb. Winter von Hochweiſel ſind im Jahr 1855, die letztere ſchon 1853, mit Hinterlaſſung eines Teſtaments verſtorben, indem ſie die Geſchwiſter 1) Job. Konrad Winter, 2) Konrad und 3) Hein⸗ rich Winter, ſodann die Kinder der verſtor⸗ benen A. Margaretha, Heinrich Binks Ehefrau, alle zu Hochweiſel, zu Erben eingeſetzt haben. Dieſe haben auch die Erb⸗ ſchaft angetreten und auf ihren Antrag wird der unbekannt wo abweſende Johs. Winter, Joh. Konrads Sohn von Hochweſſel, aufgefor⸗ dert ſich über die Anerkennung des vorliegenden Teſtaments binnen einer zerſtörlichen Friſt von wei Monaten ſogewiß zu erklären, als ſonſt die Anerkennung unterſlellt und die zum Eintrag in das Muta⸗ tions-Verzeichniß erforderliche Urkunde ausge— ſtellt werden wird. Binnen gleicher Friſt ſind auch etwaige Ei⸗ genthums- oder ſonſtige Anſprüche an die zum Nachlaß gehörigen Immobilien, deren Verzeich⸗ niß in der Landgerichtsregiſtratur offen liegt, und über deren Erwerb die Urkunden theilweiſe fehlen, bei dem unterzeichneten Gerichte anzu⸗ melden, wenn ſie nicht unberückſichtigt bleiben ſollen. Butzbach den 11. März 1856. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel. Oeffentliche Aufforderung. [485] Johannes Müller und deſſen Ehe⸗ frau Katharina geborne Walther von Mün⸗ zenberg haben mittelſt eines unterm 2. Juli 1847 und weiter am 15. Juni 1848 gerichtlich be⸗ ſtätigten Schenk- und Verpflegungs⸗ Vertrags ihr ſämmtliches Vermögen an Johannes Gorr VII. Eheleute zu Münzenberg, ſodann an Sophie Hans Konrad Fenchel's Ehefrau zu Gambach und die Kinder der Veronica Velpert Geißlers Ehefrau in Langsdorf überlaſſen und es iſt nach dem Ableben der beiden Uebergeber nach Anleitung des vorgedachten Vertrags um Aushändigung des Nachlaſſes und Ausfertigung der erforder- on Behoͤrden und P anerkannt angenommen wird. lichen Theilungsurkunden nachgeſucht worden. Demgemäß werden auf Anſtehen der Ueber⸗ rivat⸗Anzeigen. nehmer die Inzelger Erben und insbe- ſondere die unbekannt wo? abweſenden a) Hein⸗ rich Jäger, b) Heinrich Walther und Johann Georg Walther, als Söhne des vderlebten Johann Georg Walther, alle von Münzenberg, aufgefordert, ſich über die Aner- 3 9 9 kennung des oben angeführten Schenkungsver⸗ trags binnen einer Friſt von 2 Monaten zu erklären oder zu erwarten, daß derſelbe für Zugleich ſind etwaige dingliche Anſprüche an die zu dieſem Nachlaß gebörigen und auf„Johannes Müller im Flurbuch eingetragenen Immo- bilien, deren Erwerb theilweiſe urkundlich nicht nachgewieſen werden kann und deren Verzeich⸗ niß in der Landgerichts⸗Regiſtratur offen liegt, binnen gleicher Friſt ſogewiß anzumelden, als ſonſt die Theilungsurkunden beſtätigt und der Eintrag in das Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Butzbach am 19. März 1856. Großherzogliches Landgericht Bußbach Ebbe Holzverſteigerung. [544] Montag den 14. April, Vormittags 8 Uhr anfangend, werden in dem Oſtheimer Ge⸗ meindewald nachſtebende Holzſortimente öffent- lich und meiſtbietend verſteigert, in den Diſtrik⸗ ten Heſel, Werwincken, Maibacherwald und Tierberg: 1 Eichen⸗Bauſtamm, 12% Stecken Buchen-⸗Scheitholz, 15 Stecken Buchen-Prügelholgz, 34 Stockholz, 3960 Buchen-Wellen, 4½ Stecken Eichen⸗Scheitholz, 4 1„ Stockholz, 125 Stück Eichen-⸗Wellen, 200 gemiſchte Wellen, 535 Ginſter⸗Wellen. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Die Zuſammenkunft iſt am Bodenroder Feld. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine Zablungsfriſt bis October d. 3 Oſtheim, am 2. April 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oſtheim Winter. Verſteigerung von Arbeiten und Materiallieferungen zur Erbauung eines Schulhauſes in Niederweiſel. 1496 Montag den 7. April, Vormittags 10 Ühr, ſollen in dem Wirthſchaftslocal des Joh. Jacob Adami zu Niederweiſel nachſtehende Arbeiten und Materiallieferungen an den We⸗ nigſtfordernden öffentlich in Accord gegeben werden: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 14856 fl. 56 kr. 1113 Steinhauerarbeit,„„ 55 Zimmerarbeit, 7„ 2744„ 56„ Dachdeckerarbeit 2 Fr Schreinerarbeit, 75 1 1199% 18% Schloſſerarbeit, 77„ 1009„ 32„ Glaſerarbeit, 17„ 448„ 48, Weißbinderarbeit,„ 1023 Spenglerarbeit, 60% 22 7 7 7 Das Brechen, Fahren und Aufſetzen von 32 Kubikklaftern Mauerſteinen aus den Brüchen von Niederweiſel, die Lieferung von 172000 Stück hart ge⸗ brannten Backſteinen, 5 die Lieferung von 2200 Stück hart gebrannten Rohrſteinen, die Lieferung von 240 Bütten Kalk nach naſſem Maas, die Lieferung von 12 Kubikklaftern Sand aus Rockenberg oder Griedel. f Pläne, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen acht Tage vor der Verſteigerung auf dem Großherzoglichen Kreisbauamte Friedberg zur Einſicht offen. Niederweiſel den 23. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niederweiſel Ya u b Edicetalla dung. [545] Die Stadt Friedberg beſitzt beſcheinigter⸗ maßen ſchon ſeit undenklichen Zeiten folgende Immobilien: Gemarkung Friedberg: Flur 1 6045 Kl. ſämmtliche Wege. Fl. II 70 Kl. Bäche. Fl. II 10342% Kl. Wege. Fl. Il 2420 Kl. Bäche. Fl. 1 4515/0 Kl. Wege. Flur III 1080 Kl. Bäche. Fl. Iv 2000 Kl. Wege, 1120 Kl. Bäche. Fl. V 2700 Kl. Wege, 80 Kl. Bäche. Fl. VI 1300 Kl. Wege, Fl. VII 1400 Kl. Wege. Fl. VIII 3520 Kl. Wege, 160 Kl. Bäche. Fl. IX 2311 Kl. Wege, 280 Kl. Bäche. Fl. X 1600 Kl. Wege. Fl. XI 880 Kl. Wege. Fl. XII 1700 Kl. Wege, 600 Kl. Bäche. Fl. XIII 960 Kl. Wege, 640 Kl. Bäche. Fl. XIV 360 Kl. Wege. Gemarkung Ockſtadt: Fl. XXVI 471 Kl. die nicht auf ihren Namen, ſondern nur mit der angegebenen Bezeichnung im Allgemeinen im Flurbuche eingetragen find. Auf geſtellten Antrag werden in Gemäßheit des Art. 14 des Geſetzes vom 21. Februar 1852 alle, welche auf das Eigenthum dieſer Immobilien Anſprüche machen wollen, aufgefordert, ſolche binnen e ſogewiß hier geltend zu machen, als ſonſt die Anerkennung des Erwerbes durch Verjährung auf Seiten der Stadt Friedberg angenommen, ſofort die zum Eintrage des Erwerbstttels ins Mutationsverzeichniß erforderliche Urkunde er⸗ theilt werden wird. Friedberg den 27. März 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Holzverſteigerung. 1546] Donnerſtag den 10. April, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Freiherrl. von Rothſchild'⸗ ſchen Walddiſtrikte Altenberg bei Rodheim öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden: 2950 Stück Birken⸗Prügelwellen, 2425„ Kiefern⸗Reisholzwellen, 1650„ Eichen⸗„ Die Zuſammenkunft iſt im Holzſchlag Ab⸗ theilung 15 an der Petterweiler Grenze. Okarben den 2. April 1856. Hilgenreiner. 122 Mobiliar ⸗Verſteigerung— [519] Montag den 7. April, Morgens um 9 Uhr, wird in der Wohnung des Bürgers und Schneiders Karl Heinrich Friedrich der Mobi⸗ liarnachlaß der hier verſtorb. Markus Hirſch⸗ ſprung'ſchen Eheleute, beſtehend in Holzwerk, Eiſen, Blech, Bettwerk, Weißzeug und derglei⸗ chen, meiſtbictend verſteigert. Friedberg, den 31. März 1856. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher D Ediclal ladung. 1547] Martin Groß Wittwe von Friedberg Erben haben die Grundſtücke IV 164 188 Kl. am Pfaffenbrunnen, VI 46 304 Klftr. Grabgarten vor dem Mainzerthor verkauft, ohne ihr Eigen thum urkundlich nachweiſen zu können. Auf ihren Antrag werden alle, welche Anſprüche auf jene Grundſtücke zu haben vermeinen, zu deren Anzeige binnen 3 Monaten unter dem Rechtsnachtheile aufgefordert, daß ſonſt den Kaufbriefen die richterliche Beſtätigung ertheilt und der Eintrag im Mutationsverzeich⸗ niſſe verfügt werden wird. Friedberg am 22. März 1856. Großhberzogliches Landgericht Friedberg i Hofmann. Fruchtverſteigerung bei dem Rentamte Friedberg. 548] Von den 18551 Fruchtvorräthen des hie⸗ ſigen Rentamts kommen zur Verſteigerung: 1) zu Butzbach in dem Gaſthauſe zum Heſſi⸗ ſchen Hof Mittwoch den 16. April 1856, Vormittags 10 Uhr, von dem Speicher daſelbſt 1 Malter Waizen, 52 Malter Korn, 20 Malter Gerſte und 14 Malter Hafer; 2) zu Friedberg in dem Gaſthauſe zum Deut⸗ ſchen Haus Freitag am 18. April 1856, Vormittags 10 Uhr, a) von dem Speicher zu Friedberg 4 Mal⸗ ter Waizen, 68 Malter Korn, 40 Mal⸗ ter Gerſte und ½ Malter Hafer, b) in Stammheim lagernd 23 Malter Hafer. Friedberg am 28. März 1856. Großherzogliches Rentamt Friedberg . Hau ſe r. Holzverſteigerung bei der Stadt Nidda. 1549] Mitiwoch den 9. d. M., Vormittags 9 Uhr beginnend, werden im Diſtrikt Liebholz verſteigert: f 44½ Stecken Kiefern⸗Prügelholz, 800 75„ Reisholz, 5950 Stück Kiefern⸗Stangen zu Bohnen— ſtangen, Leiterbäumen, Baumſtangen und Sparren geeignet. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird Zah⸗ lungsfriſt bis Martinitag dieſes Jahres gegeben. Nidda den 1. April 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Nidda E. Uh l. Lohrinden⸗Verſteigerung. 550] Künftigen Montag als den 14. l. M., des Mittags 12 Uhr, ſollen auf dem Gemeinde⸗ haus zu Obbornhofen 100, Centner Lohrinden verſteigert werden. Obbornhofen, den 2. April 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obbornhofen Schmid. Zum Ausleihen. [551] In der Kirchenkaſſe zu Wohnbach liegen 400 Gulden gegen gerichtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit. Wo hnbach den 2. April 1856. lein, Kirchenrechner. Holzverſteigerung. 1552] Künftigen Donnerſtag und Freitag, den 10. und 11. April, ſollen nachſtehende Holzſor⸗ timente öffentlich verſteigert werden, und zwar: 1. Donnerſtag den 10. April, präcis Morgens um 9 Uhr: a) im Diſtrikt Friedrichs buche: Scheitholz Prügelholz Stockholz Reis holz Buchen 12 18% 99. 42 Eichen— e Eichen⸗Stammholz fünf Stämme mit 79 Ebf. b) im Difßßfrikt, Löwenbuſchwieſe: Scheitholz Prügelholz Stockholz Reis holz Nadelholz— 8 3½ 13 Nadelholz-Stammholz 8 Stämme mit 89 Cbf. Nadelholz Stangenholz 90 Stangen mit 407 Cbf. Die Zuſammenkunft iſt in der Fändrichsbuche am Pflanzgarten. II. Freitag den 11. April präcis 9 Uhr: a) im Diſtrict Geackerte⸗Wieſe: Nadelholz 4 St. Prügelholz, 1 St. Stockholz 5 und 6 St. Reisholz, desgleichen Stangenholz 15 Stück mit 93 Ebf., b) Bönſtädter⸗Mark, Diſtrikt Geiſelache: Buchen 21½ St. Scheitholz, c) Biſſer⸗Wald, Diſtrikt Grenztheil: Buchen 8 ½ St. Scheitholz, 1 St. Stockholz und 2 Stecken Reisholz, d) Gerſter Köppler: Nadelholz 27¼ Stecken Prügelholz, 7¼ Ste⸗ cken Stockholz und 27 Stecken Reisholz, desgl. Stammholz 1 Stamm mit 23 Cbfuß., desgl. Stangenholz 90 Stangen mit 598 Cbfß. e) Echzeller Wald⸗Diſtrikt Haaſenloch: Buchen 3½ Stecken Scheitholz. ) Gettenauer Wald⸗Diſtrikt Schülerberg: Buchen 4½ Stecken Scheitholz. Die Zuſammenkunft iſt an dem Diſttrikt Geackerte⸗Wieſe. Zahlungsfriſt gegen Bürgſcheine bis zum 30. Septbr. l. J. Bingenheimer Forſthaus, den 2. April 1856. Großherzogliche Oberförſterei Bingenheim v. Gall. Holzverſteigerung. 1553) Donnerſtag den 10. April I. J., des Vormittags um halb 8 Uhr anfangend, ſollen im Oberrosbacher Gemeindewald, Diſtrikt große Johannishecke: 70% Stecken Eichen⸗Scheitholz, 18½ 77„ Prügelhbolz, 132 15„ Stockholz, 4028 Wellen Eichen⸗Reiſerholz, 119„ Nadelholz, 94 Stämme Eichen-Bauholz von 40780 Kubikfuß, 15½ Stecken„ Schichten⸗Werkholz, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Das Brennholz wird Vormittags und das Bau⸗ und Werkholz Nachmittags verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt auf dem Hauptweg des oben genannten Diſtrikts. Oberrosbach den 1. April 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach Blecher. Holzverſteigerung. [554] Mittwoch den 9. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll in dem Gemeindewald Kleinkarben bei Enzheim folgendes Holz zur Verſteigerung kommen: 15 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 1 7 Eichen⸗ 7 .„ Buchen⸗Prügelholz, 7„ Eichen⸗ 7 4½%„ Buchen ⸗Stockholz, 1 Eichen⸗„ 4200 Stück Buchen⸗Reiſer, 100„ Eichen⸗ 250„ Kiefern⸗ 500„ Sahlweiden⸗Reiſer, ſodann 2 Stämme Eichen ⸗Werkholz, 56 Cubfß. enthaltend. n N* 8 25 UL 8 Zuſami* u Enzpen 10„ 90 Rabel 35 Nudelſe Zuammenkuu! Vege von Von Iflanzgarten, ebenes f Großherze 9 2 Olfaſſet! 7 ſud ble Fett vorröchig dei Friedderg. — 506] Es wir aud dem Müte und Gartenart Unterflätzung de bei det Expedi — Eine a0) mig Neuhof bei! wärtige Beſitz Belobnung do Ein 1556] ißt dei ein odet zwei gegeben werde 3 u 1557] Unter bermiethen. Friedber — ö Zum nebſt tag laden wire Dieſ neurſten und im Auzuge, Staal, ate Iweierlei W. und Umgege 0 . 2 elderg Diſnikt Streſceine Sagem Sagenden. J., des ouen en oe al gtoze 1 9 8„1 Werkpolz, as . 19 Y Die Zuſammenkunft iſt um obenbemerkte Stunde am Enzheimer Köpfchen. Kleinkarben, am 1. April 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Kleinkarben Stork Bekanntmachung. 555] Freitag den 11. April 1856, des Mor⸗ gens 9 Uhr, werden in den Diſtrikten Diemark und Mittlerer Köppel verſteigert: 25 Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 2„ ichen⸗ 5 a 16%„ Buchen⸗Prügelholz, 1 Eichen⸗ 77 bw. G. 1 72 Birken⸗ 15 39%„ Buchen. Stockholz zum Theil abw. G. 2„ Eichen- 5 5„ Birken⸗ 75 13175 Wellen Buchen⸗Reiſig, 200„ Eichen.„ 150 7 Birken⸗ 7 350„ Nadel⸗„ 2 Nadelſtämme mit 21 Cf. 35 Nadelſtangen mit 12 Cf. Zuſammenkunft zur angegebenen Stunde am Wege von Bodenrod nach Uſingen am alten Pflanzgarten. Bodenrod den 2. April 1856. Großherzogliche Oberförſterei Hochweiſel H. Binde wald. PPPPPPPTbTbTbTbTbTTTTT Oelfaͤſſer mit eiſernen Reifen [471] ſind billigſt zu haben, ſowie Fettgrieben⸗Kuchen vorräthig bei Friedberg. Sigmund Simon, Seifen⸗ und Lichterfabrikant. Ge ſuch. 506] Es wird ein braves geſittetes Mädchen aus dem Mittelſtande geſucht, welches in Haus⸗ und Gartenarbeit erfahren ſein muß und zur Unterſtützung der Hausfrau dienen kann. Näheres bei der Expedition d. Bl. Eine dunkelgelbe Dogge 1530] mit geſtutzten Ohren iſt von dem Gute Neuhof bei Langgöns entlaufen. Der gegen⸗ wärtige Beſitzer wolle dieſelbe gegen eine gute Belohnung dorthin abliefern. Ein kleines Wohnhaus [556] iſt bei mir zu vermiethen, auch können ein oder zwei Zimmer mit Möbeln davon ab⸗ gegeben werden. Carl Frick. 3 u ver miethen. 1557] Unterzeichnete beabſichtigt ihr Haus zu vermiethen. Friedberg. Philippine Si eck. 123 Zum Ausleihen. 1558] 2600, 1000, 800, 600, zwei mal 400 und einmal 300 fl. ſind mir zum Ausleihen gegen gute gerichtliche Hypotheken übergeben worden. Friedberg, im April 1856. go ſ e p Straus. Eine Parthie Leinwand, 810 55 deren Güte garantirt wird, habe er alten und kann ſolche zu ſehr billigen Preiſen abgeben. ſolche zu ſehr billige S. G. Simon jun., Modehandlung. Ein auch zwei Knaben, [561] welche die hieſige Realſchule beſuchen wollen, können gegen billige 171 5 400 und Logis in einer ſtillen Haushaltung erhal⸗ ten. Wo? ſagt die Exped. d. Bl. Kartoffelverkauf. 4559] 100 Malter auserleſene Kartoffeln ſind zu verkaufen bei Rentmeiſter Filius zu Beienheim. — Die Union. Allgemeine deutſche Hagel-Verſicherungs⸗ Geſellſchaft. Grundkapital 3 Millionen Thaler, wovon Thlr. 2,509,500 wie Aktien emittirt ſind. 3681] Kapital⸗Reſerve„ 51,635. Thlr. 2,561,135. Dieſe Geſellſchaft verſichert Bodenerzeugniſſe aller Art gegen Hagelſchaden zu feſten Prämien ohne Nachſchußzahlung. Die Verſicherungen können auf ein und mehrere Jahre geſchloſſen werden. Bei Verſicherungen auf fünf Jahre werden den Verſicherten beſondere Vortheile gewährt. Jede weitere Auskunft ertheilen die unterzeichneten Agenten, welche auch den Abſchluß von Verträgen einleiten. Friedberg und Laubach, den 3. März 1856. G. F. Nau, Rechner in Friedberg, J. M. Zöckler, Stadtrechner in Laubach, Agenten der Union. Gegenſeitige Hagel chaden-Verſicherungs-Geſt ellſchaft fuͤr das Großherzogthum Heſſen. Landesherrlich beſtätigt unterm 17. Mai 1854. 15621 Indem ich mich auf die den ſeither Betheiligten gewordenen Rechenſchafts⸗ —— berichte beziehe, lade ich hiermit zu weiterer Theilnahme ergebenſt ein. Zur Abgabe von Statuten, Antragsformularien, ſowie jeder etwa weiter gewünſcht werdenden Auskunft bin ich mit Vergnügen bereit. Friedberg den 2. April 1856. Heinrich Hahn. S 502] Für die wegen ihrer Vorzüglichkeit rühmlichſt bekannte Heilbronner Bleiche werden fortwährend Beſtellungen angenommen und beſorgt. Friedberg im Marz 1856. Eduard Ruths, zum neuen Dielhof. L504] Zum Abonnement auf das mit dem 1. April 1856 beginnende zwei „Frankfurter nebſt täglich beigegebenem Unterhaltungsblatt„Frank te Quartal für den Anzeiger“ furter Familienblätter“, lithographirten Beilagen weiblicher Handarbeiten und monatlicher Extra⸗Beilage, die„Gerichtszeitung“, Abonnementspreis für Frankfurt 1 fl. pr. Quartal, laden wir ergebenſt ein. Dieſes Blatt bringt neben einer kurzgefaßten aber vollſtändigen Ueberſicht der politiſchen und ant Novellen, Miscellen, Theater⸗ und Mode-⸗ Berichte, das Fr tzen die Getreide“, Oels, Branntwein⸗ ꝛc. Preiſe, ſowie auch die neueſten und intereſſanteſten Erzählungen, im Auszuge, von den wichtigsten Handelsplä Staats⸗Lotterie-Ziehungen und vieles andere Intereſſante zweierlei Weiſe in die Oeffentlichkeit gelangen: und Umgegend(letzteres kann auch nach Wun Frankfurt am Main, im März 1856. Der„Anzeiger“ wird von uns vierteljährlich zu deſſen Beſorgung. ſch der verehrl. — auswärts mit dem conventionsmäßigen Poſtaufſchlag, d anderen Tagesbe gebenheiten auch die ankfurter Amtsblatt Reſultate der jeweiligen Erfolg, als ſie in und Wiſſenswerthe.— Inſerate haben um ſo mehr einen günſtigen Erfolg fi. len an die ſehr bedeutende Abonnentenzahl und durch Extra-⸗Anſchläge in hieſiger Stadt Aufgeber unterbleiben). Probeblätter auf Verlangen gratis. Die Expedition. durch Verthei zu fl. 1. 12 kr. frei in's Haus geliefert und empfehlen wir uns C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. U J 1 1 ö f 1 * 165 15 1 1 124 Solbad Nauheim. Hötel de I' Europe. 503) Sonntag den 6. April 1856 Zur Feier des Friedens table d' late um 1 Uhr. Nachmittags und Abends: Harmoniemuſik mit Tanzvergnügen. NB. Auswärtige Theilnehmer wollen ſich gefälligſt bei Herrn H. Hahn in Friedberg unterzeichnen. p. 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Leere Oelfaͤſſer 1571] in allen Größen bei Friedberg. M. L. Goldmann. 1572] Auf Oſiern iſt zu haben Rheinwein und Weineſſig bei Friedberg, den 3. April 1856. Salomon Schwab. Warnung. 1573] Ich warne hiermit Jedermann, etwas auf meinen Namen zu borgen, indem ich für nichts hafte. Kaichen. Joh, Veiter. Für Manrergeſellen! 574] Tüchtige Maurergeſellen können bei dem Unter zeichneten gegen einen guten Lohn ſogleich dauernde Beſchäftigung erhalten. Gießen den 3. April 1856. Gottlieb Strauch, Maurermeiſter. In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg ſind ſtets zu haben: Geſtempelte Frachtbriefe fuͤr den mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. per Buch 26 kr. Geld⸗Cours. Frankfurt, am 2. April 1856. Nell ound?! fl. 10 45 Pin;„ 9 41-42 irie eee„ 9 56-57 Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 48¼—49½ Rand⸗Ducaten[, 5 34-35 20 Frankſtücke 92425 Engliſche Souverains.„ 11 52-54 Preußiſche Thaler 17 1 45% Preußiſche Caſſenſcheine„ 1 45¼—% e bal, 1 Kirchliche Anzeigen. Sonntag Miſericordia den 6. April. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Baur. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche Vormittags: Hr. Candidat Sell. Nauheim den 26. März 1856. Nachmittags: fällt aus. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Hierzu eine Beilage. Kreſe Pole Communald' e der Bedür Alsfeld füt 10 Kreiſe 4 5. Mir für den Um fünf Jahre Beſchreibun Chinin, Eu am 17. Je Kreuder dinghe zu „Rendant“ als„Gehe fier bei der — 2. Feb. von Heſſe XII. Di. lergnädig Kammerh Geſandten ernennen; fartshain A. die Ke Acceſſiſten vicar Lei dem Schu daf. zu ü dermalen Bensheim zum Very den Ober amts Rhel meiſter des Voͤhl, den berg und! D Al auch M und mit Aller E ernſt wi vom Tiſ legten Glad v ſagte l darf d einem wird d die wi Alte. was ig lauwi; ich Eue leb Strauch, Buchhandlung riefe puts. nzeigen. Apr. Ztabtkirche: Burgkircht 3 1e Beilage. Beilage zum Friedberger Intelligenzblatt Nr. 27. Auszug aus dem Großherzoglichen Negierungsblatt. Nr. 9 vom 28. März enthält: 1. Verordnung Gr. Mi⸗ niſteriums der Finanzen vom 7. März, welche verfügt, daß zufolge Allerhöchſter Entſchließung S. K. H. des Großherzogs die ſeither dem Verificator der Domänen und des Enregiſtrements in der Provinz Rheinheſſen obliegenden Amtsverrichtungen in Zukunft von der Großh. Steuercontrole nach Anordnung der Großh. Oberſteuerdirection vor— genommen werden ſollen.— II. Bekanntmachung Gr. Kreisamts Darmſtadt vom 10. März, die Aufſtellung der Geſchwornenliſte in Starkenburg für 1857 betr.— III. Erhebung einer Umlage von 670 fl. zur Beſtreitung von Wegbau⸗ und ſonſtigen Koſten für 1856/58 in der Gemarkung Unterdiebach, Kr. Büdingen.— IV. Umlage zur Beſtreitung der Bedürfniſſe der israelitiſchen Religionsgemeinden im Kreiſe Heppenheim für 1856.— V. Umlagen zur Beſtreitung der Communalbedürfniſſe in den Gemeinden des Kr. Großgerau für 1856. — VI. Desgl. im Kr. Dieburg.— VII. Umlagen zur Beſtreitung der Bedüͤrfniſſe der israelitiſchen Religionsgemeinden des Kreiſes Alsfeld für 1856.— VIII. Desgl. im Kreiſe Gießen.— IX. Um⸗ lagen zur Beſtreitung der Communalbedürfniſſe in den Gemeinden des Kreiſes Offenbach für 1856.— X. Ertheilung eines Patents: am 5. März dem Fabrikanten Dr. C. Zimmer zu Frankfurt am M. für den Umfang des Großherzogthums auf die Dauer der nächſten fünf Jahre das ausſchließliche Recht zu der von ihm erfundenen, durch Beſchreibung näher nachgewieſenen fabrikmäßigen Darſtellung von Chinin, Cinchonin und Chinidin.— Xx. Charakterertheilungen: am 17. Febr. den Diſtrictseinnehmern Reichen bach zu Oppenheim, Kreuder zu Grünberg, Wagner zu Offenbach, v. Flammer-⸗ dinghe zu Wimpfen, Metzler zu Gießen und Löwe zu Mainz als „Rendant“;— am 28. dem Oberbaurath Grimm zu Darmſtadt als„Geheimer Oberbaurath“;— 12. März dem proviſoriſchen Caſ— ſier bei der Hauptſtaatskaſſe, Buchhalter Hanße, als„Rechnungsrath“,; — 2. Febr. dem Secretär und Kaſſier S. Gr. H. des Prinzen Emil von Heſſen, Hauptſtaatskaſſe-Buchhalter Feidel als„Hofrath“.— XII. Dienſt nachrichten: S. K. H. der Großherzog haben al— lergnädigſt geruht: am 31. Jan. den Miniſterreſidenten zu Paris, Kammerherrn und Oberſtlieut. Frhrn. v Granci zum außcçrordentl. Geſandten und bevollm. Miniſter am kaiſerl. franzöſiſchen Hofe zu ernennen;— 18. Febr. dem evang. Pfarrer Landmann zu Vol⸗ kartshain die evang. Pfarrſtelle zu Breungeshain Zu übertragen;— 21. die Kanzleigehülfen Zeh fuß und Metz zu Miniſterial-Kanzlei⸗ Acceſſiſten bei dem Miniſterium des Innern zu ernennen; dem Schul⸗ vicar Lennert zu Fürth die 2. kath. Schullehrerſtelle daſelbſt und dem Schulvicar Braun zu Rheindürkheim die evang. Schullehrerſtelle daſ. zu übertragen; 26. Febr. den Steueraufſeher Beiſenherz, dermalen in Vilbel, zum Steuerpfandmeiſter bei der Obereinnehmerei Bensheim, den Unteradj. im 2. Bataillon des 1. Inf.-Reg. Zulauf zum Verwalter an dem Provinzialarreſthaus zu Gießen; am 1. März den Oberförſter Hoffmann zu Grünberg zum Forſtmeiſter des Forſt⸗ amts Rheinheim, den Oberförſter Schmitt zu Wendelsheim zum Forſt— meiſter des Forſtamts Battenberg und des damit vereinigten Forſtamts Vöhl, den Landrichter zu Lorſch, Brumhard, zum Landr. in Zwingen⸗ berg und den Landrichter in Hirſchhorn, Gutfleiſch, zum Landrichter in Lorſch, den Oberbauſecretär Köhler zum Kreisbaumeiſter in Bingen, den Hoflaquaien erſter Gehaltsklaſſe Jaide zum Hofofficianten, am 7. den Landgerichtsaſſeſſor Maurer in Michelſtadt zum Subſtituten des Staatsanwalts an dem Criminalſenat des Hofgerichts von Ober⸗ heſſen zu ernennen; dem Pfarramtscandidaten Rückert aus Beſſungen, dermalen Pfarrvicar zu Bickenbach, die evang. Pfarrſtelle zu Selters zu übertragen; den von dem Hrn. Fürſten zu Leiningen auf die Pfarr⸗ ſtelle zu Rothenberg präſentirten Pfarramtscandidaten Hun zinger aus Zwingenberg, bisher Pfarrvicar zu Jugenheim, für jene Stelle zu beſtätigen; 12. März den Regierungsacceſſiſten Zimmermann von Darmſtadt zum Secretär der Viſitationscommiſſion für die Stadt⸗ und Landgerichte, den Landg.⸗Aſſeſſor Piſtor zu Höchſt zum Landg.⸗ Aſſeſſor in Offenbach, den Landger.-Aſſeſſor Ludwig zu Gernsheim zum Landger.⸗Aſſeſſor in Langen, den Gerichtsacceſſiſten Walther zu Darmſtadt zum Landger.⸗-Aſſeſſor in Höchſt, desgl. Wiener zu Darmſtadt in Michelſtadt, v. Grolmann zu Darmſtadt in Fürth, Schulz zu Langen zum Landgerichtsaſſeſſor, den Landgerichtsaſſeſſor v. Rotsmann in Alsfeld zum Stadtgerichtsaſſeſſor in Gießen, den Gerichtsacceſſiſten Cellarius zu Homberg zum Landg.⸗Aſſeſſor da⸗ ſelbſt und den Gerichtsacceſſiſten Sellheim zu Schotten zum Land⸗ ger.-Aſſeſſor in Alsfeld zu ernennen; am 17. März den Wagenwärter bei der Eiſenbahnſtation Offenbach Venuleth an die Main-Neckar⸗ bahn zu verſetzen. XIII. Dienſtentbindungen: am 5. Febr. den Advocatanwalt Görz zu Mainz, auf Nachſuchen, von dem Amte ei⸗ nes Ergänzungsrichters an dem Friedensgerichte Mainz II.; 23. Febr. den 2. Dir. am Ober⸗Appellations⸗ u. Caffationsgerichte Geh. Rath Dr. v. Heſſe, auf Nachſuchen, von den Funktionen eines Mitglieds der Prüfungscommiſſion für das Juſtiz⸗ und Regierungsfach.— XIV. Verſetzung in den Ruheſtand und Charakterertheilung: am 7. Marz den Verificator der Domänen und des Enxegiſtrements in Rheinheſſen, Rechnungsrath Maher in Bingen, auf Nachſuchen, unter Anerkennung ſeiner langjährigen treuen Dienſte und unter Ver⸗ leihung des Characters als„Finanzrath“.— XV. Dienſtentlaſ⸗ ſungen: am 15. Febr. den Brückenwärter und Schiffbauer bei der Schiffbrücke zu Worms Ripp; 18. Schullehrer Kuhns zu Sauer⸗ ſchwabenheim; den bisherigen Handelsagenten in Neapel Kühnez 23. die Schullehrer an der 2. evangel. Schule zu Eich und Schmidt zu Flonheim; 28. den bisherigen Conſul zu Stettin Koch, ſämmtlich auf Nachſuchen; 5. März den Werkführer bei der Eiſenbahnwerkſtätte zu Offenbach Göbel.— Xvi. Verſetzungen in den Ruheſtand: am 19. Jan. Kreisbaumeiſter Sonnemann zu Biedenkopf; 22. Land⸗ richter Schulz zu Langen; 14. Febr. Geh. Oberbaurath Lerch zu Darmſtadt beide auf Nachſuchen; 19. Oberförſter Klöpper auf dem Meſſeler Forſthauſe auf ſein Nachſuchen; 21. Febr. Miniſtexialkanzliſt bei dem Miniſterium des Innern Stahl; 2. März Hofofficiant Jä⸗ ger... Geſtorben: am 17. Jan. penſ. Schullehrer La iſt zu Viernheim; 17. Febr. penſ. Revierförſter Becht zu Beſſungen; 22. Schullehrer Scherer zu Griesheim; 3. März Oberconſiſtorialrath, Oberſtudienrath und Stadtpfarrer zu Darmſtadt Dr. Küm mich; 5. Rentamtmann Rube zu Umſtadt; 12. Poſtexpeditor Hoch J. zu Sprendlingen, Kreis Alzey. Der Gemſen jäger. (Fortſetzung.) Als das Abendbrod aufgetragen ward, nöthigte Hiob auch Mutter Trine und Vreneli, mit zu Tiſche zu ſitzen und mitzueſſen, und ſein Frohſinn wußte allmählig faſt Aller Stirne aufzuheitern; nur Hans blieb finſter und ernſt wie gewöhnlich. Als aber hernach die beiden Frauen vom Tiſche aufgeſtanden waren, machte Hiob noch einen letzten Verſuch, auch Hans aufzuheitern; er goß ihm ſein Glas voll, klopfte ihm freundlich auf die Schultern und ſagte lächelnd:„So trink' doch, Du Kapitalſchütze! heute darf das Kirſchwaſſer reichlich fließen, wie Waſſer aus einem Felſenborn; man kennt nun die Quelle, und morgen wird die Feldflaſche wieder von Neuem gefüllt werden!“ „ Helf' uns Gott!“ rief Ulrich;„wo habt Ihr denn dieſe wunderbare Quelle entdeckt, Vetter Hiob?“ „Im Gaſthauſe zu Lauterbrunnen,“ erwiderte der Alte. i„Heute früh hat mir der Säumer Alles abgekauft, was ich von Steinen und Handſtücken droben am Roſen— lauwi gefunden: ich habe ſiebzehn Batzen gelöſt, mit denen ich Euch dieſes Feſtmahl habe geben können, und es ſind noch immer ein Paar Batzen übrig geblieben,“ ſetzte er lächelnd hinzu und klopfte auf ſeine Taſche, worin noch Geld klingelte.—„Bah, das iſt noch gar Nichts, mein Junge,“ fuhr er fort, als ihm der junge Bildſchnitzer ſeine Verwunderung darüber ausgedrückt hatte; wenn Du erſt wüßteſt, was ich geſtern entdeckt habe, hoch oben auf dem Grat eines Felſens, den das Schmelzen des Schnee's bloß gelegt hatte! Denke Dir nur, ein ganzes Neſt vom ſchönſten Kryſtall! Ich hab's ſogleich vermuthet, als ich ſah wie ſich die Felswand ausgebaucht hatte und das Ge— ſtein ſich in Blättern abloͤſte. Als ich nun mit einem Stein dawider ſchlug, klang es dahinter beinahe ſo hell wie eine Glocke unter ihrem Schlägel!“ „Und Ihr habt Euch dieſen Schatz zueignen können?“ fragte Uli. „Noch nicht,“ war die Antwort.„Glaubſt Du denn, dies ſeie ſo leicht gethan? Nein, nein, es koſtet ſchon große Mühe, nur dazu zu kommen; das Neſt iſt ganz verſteckt am Gehäng des Felſens, hart über dem Abgrunde! Aber mit einem Seile kann der Menſch überall hinkommen, wohin ein Vogel fliegen kann, und morgen ſuche ich mei⸗ nen Schatz wieder auf.— Beiläufig geſagt, Hans, als 126 ich über die Wengernalp kam, hab' ich Gemſenfährten ob dem Upigel geſehen; ich könnte Dir den Wechſel zeigen.“ „Ich danke, ich weiß noch andere,“ verſetzte Hans. „Die Fährten ſind ſehr zahlreich,“ fuhr Oheim Hiob fort;„auch weißſt Du, daß die Wengernalp ein ſehr vor⸗ theilhaftes Terrain iſt für die Gems jagd!“ „Das gilt mir gleich, ich ſuche keinen günſtigen Bo⸗ den für meine Jagd,“ verſetzte der Jäger trocken;„wendet Euch an Ulrich, Vetter,“ ſetzte er ſpöttiſch hinzu,„vielleicht könnte ihm die Gelegenheit Luſt machen, einmal ſein Heil auf der Jagd zu verſuchen!“ 8 „Du haſt es verrathen, Hans,“ erwiderte Ulrich. „Die Gelegenheit lockt mich ſogar heute noch. Gebt mir nur alle nöthige Auskunft, und ich gehe ſchon morgen früh auf die Pürſche!“ i f „Du?, rief Hans aufſpringend,„zum Wetter! iſt das Dein Ernſt?⸗. „Mein voller Ernſt! ich erbitte mir vom Oheim Hiob meinen Stutzen und mein Jagdgeräthe zurück, die ich ihm zum Aufbewahren überlaſſen habe!/ „Iſt es wirklich wahr?“ rief der Greis;„Du willſt alſo auf Deine Holzſchnitzerei verzichten und wieder zum Jägerleben zurückkehren?“ a „Ich will es wenigſtens verſuchen,“ erwiderte Ulrich beſcheiden, aber mit feſtem Entſchluß,„ich kehre heute nicht mehr nach Meiringen zurück, ſondern ſchlafe hier im Hauſe, wenn Ihr nichts dagegen habt und mir ein Plätzchen gönnen wollt! Morgen früh gebt Ihr mir dann meinen Stutzen und zeiget mir die Fährten, die Ihr auf der Wengernalp gefunden habt!“ Der Alte ſprang vergnügt vom Tiſche auf, und rief: „So iſt's recht! Gottlob, daß es ſo gekommen iſt. Der verlorne Sohn kehrt wieder zurück! Haſt Du's gehört, was er vor hat, Baſe Trine?“ „Die Worte verrauſchen im Winde; wir wollen erſt die That ſehen,“ ſagte die Großmutter kalt. „Wir werden ſie ſehen,“ rief der Kryſtallſucher; „meiner Treu! Uli wird ſein Wort halten, und bald wie⸗ der Geſchmack an dem freien Leben in den Bergen finden. Ich will heute Abend noch den himmliſchen Vater bitten, daß er ihm Muth einflöße und ihm den ſchönſten Gemſen⸗ kaiſer ſchußrecht zuführe!“ „Ja, thut das und bittet den lieben Gott darum, Oheim Hiob!“ rief Ulrich lebhaft und faßte den Alten am Arm.„Meiner Treu, für ein ſolches Glück gäbe ich gerne die Hälfte meines Lebens hin!“ ſetzte er mit einem bedeut- ſamen leidenſchaftlichen Blicke auf Vreneli hinzu, der dem Vetter Hans nicht entging. Dieſer runzelte die Stirn und biß ſich finſter auf die Lippen, ſchwieg jedoch beharrlich. Ulrich bot den Anweſenden gute Nacht und entfernte ſich mit dem alten Oheim. Alsdann erſt heftete Hans einen forſchenden Blick auf Vreneli, welche davor erröthend die Augen niederſchlug, nickte dann bezeichnend mit dem Kopfe, wie ein Menſch, deſſen Zweifel nun gelöſt ſind, nahm ſeinen Stutzen und verließ ſchweigend das Häuschen. 2 Am andern Morgen waren Ulrich und der alte Kry— ſtallſucher ſchon lange vor Tagesanbruch auf den Beinen und rüſteten ſich zu dem Ausflug in's Hochgebirge. Der Oheim Hiob bewohnte noch ein kleineres und weit arm— ſeligeres Häuschen, als das der Baſe Trine war. Die geſammte Räumlichkeit deſſelben beſchränkte ſich auf eine große Küche, und eine Stube daneben, deren ganzes Ge— räthe aus einem Bett, einem Tiſch und drei Schemeln beſtand. Dagegen waren die vier Wände der Stube mit Sammlungen von allen möglichen Naturalien verziert, welche der Alte aus dem Hochgebirge mitgebracht hatte. Die glänzenden Steine, die getrockneten Alpenpflanzen, die Schmetterlinge und Inſekten mit den bunten Flügeln, welche die Wände des Häuschens zierten, gaben ihm einen gewiſſen ſeltſamen fremdartigen Anſtrich, welchen die Erſcheinung des Alten in ſeinem altmodiſchen Aufzug, dem halblangen grauen Barte und den langen weißen Haaren, die in Locken bis über die Schultern herabwallten, noch erhöhte. Oheim Hiob warf noch einen letzten zärtlichen Blick auf ſeine Schätze, während er das ſtarke Thau mit Knoten, mittelſt deſſen er das geſtern entdeckte Neſt von Bergkryſtall erreichen wollte, um ſich herumſchlang und in ſeinen Reiſe— ſack alle jene Werkzeuge und Hülfsmittel einpackte, deren er zu ſeiner Bergtour bedurfte, als da waren eiſerne Haken, Klammern ꝛcf. 4 Mittlerweile hatte auch Ulrich ſich mit der erforder— lichen Ausrüſtung verſehen, und unterſuchte ſorgfältig ſei— nen Stutzen, ein altes Gemsjägergewehr, deren einziger Lauf zwei Schüſſe über einander aufnahm, welche mittels zweier hintereinanderliegender Schlöſſer abgefeuert wurden. Nachdem er beide Schloͤſſer eingeölt, die Buͤchſe ſorgſamſt geladen, beide Pfannen mit Zündkraut und die Hahnen mit friſchen, ſcharfen Steinen verſehen hatte, zog er die ledernen Futterale über die Schlöſſer und folgte dem Alten, der ihn bereits auf der Schwelle des Hauſes erwartete. (Fortſetzung folgt.) Friedberger Kirchenbuchsauszug vom Monat März. Getraut e: 13. Johann Philipp Wagner, hſ. B. u. Gaſtwirth, des verſt. B. u. Ortseinnehmers Heinrich Wagner zu Großenlinden ehl, erzeug⸗ fer verwittw. S. u. Wilhelmine Hulderich, des verſt. B. u. Maurers Eberhard Hulderich zu Melbach ledige T. 13. Guſtav Wilhelm Theodor Rauch, Großherzoglicher Bahn⸗ meiſter in Friedberg, des verſt. Regiſtrators bei Großh. Oberforſteol⸗ legium in Darmſtadt Chriſtian Friedrich Ernſt Rauch ehl. erzeugter verwittw. S. u. Albertine Louiſe Chriſtina Georgine Gertraud Witte, des weiland Großh. Phyſikatsarztes Dr. Wilhelm Karl Auguſt Witte ehl. erzeugte ledige T Getauft e: 2. Dem hſ. B. u. Schreinermeiſter Ludwig Karl Finkernagel ein S., Karl, geb. 3 Febr. 9. Dem hſ. B. u. Spezereihändler Adam Damm ein S., Hein⸗ rich Martin, geb. 19. Febr. 18. Dem hſ. B. u. Metzgermeiſter Emmerich Hanſtein ein S., Ludwig Wilhelm, geb. 11. Febr. 23. Dem hſ. B. u. Spenglermeiſter Heinrich Heid eine T., Suſanna Margaretha Dorothea Karoline, geb. 25. Febr. . 23. Dem hf. B. u. Wagnermeiſter Johann Konrad Ruppel ein S., Georg, geb. 25. Febr. 24. Dem hſ. B. u. Gaſtwirth Johann Philipp Wagner eine T., Anna Maria Katharina, geb. 13. März. 24. Dem hſ. B. u. Väckermeiſter Engelhard Lochmann eine T., Liſette Katharina, geb. 2. März. 24. Dem hi. B. u. Schreinermeiſter Johann Friedrich Ga⸗ briel Cordes ein S., Johann Chriſtoph, geb. 21. Febr. 30. Dem hf. B. u. Buchbinder Heinrich Präfried eine T., Eliſabetha Georgine, geb. 9. März. 30. Dem hſ. B. u. Schneidermeiſter Wilhelm Friedrich Schnei⸗ der ein S., Ferdinand Eduard, geb. 6. März. Bee er dig ee 5. Karl Daniel Kümmich, Dr. theol., Oberconſiſtorialrath, Oberſtudienrath u. Stadtpfarrer, zu Darmſtadt, Ritter des Ordens Philipp des Großmüthigen, alt 57 J. 11 M. 13 T., t 3 März. 6. Cu Offenbach). Bertha Philppina Mariane Chriſtiane Buß, des verſt. Großh. Domänenraths Georg Buß ehl. led. T., alt 32 J. 7 M. 5 T., 1 4. März. 7. Johann Konrad Keller, hſ. B. u. Gerbermeiſter, alt 31 J. 6 M. 15 T., 4 5 März. 11. Todtgebornes T. des hſ. B. u. Weißgerbermeiſters Jo⸗ hannes Heinrich Walz. 23. Juliane Oppel aus Siebenhauſen, Kreis Schotten, alt 74 J., 4 21. März. 25. Johannes Zobel, hſ. B. u. Schuhmachermeiſter, alt 68 J. 5 M. 15 T., T 23. März. sodann an S Ehefrau; Veronica Langsdor Ableben det des vorgede des Nachlaß lichen Th Demge nehmer die ſondere die rich Jad Johann verlebten Münzende kennung! trags bill ellwaige d Nachlaß Müller⸗ 1 Kräme cheſdige lich bo! t p. ſelben, ſchädig den fl und Ke woch d wegen