ut Astentirend — billig f dingungen 80 das eſchaft hhüte A — — mon jun cAun. tu neuen iſſer goldmann. Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis ſährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum bende Amts- und perkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ae dale m 0 kr. ſammen 7 kr. „19. Dienſtag, den A. März. 1856. Steckbrief Großherzog Maria Schaad aus Ruppertsburg. Amtlicher Theil. lichen Kreisamts Friedberg. Heimliche Entfernung aus ihrer Heimath. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Edicetalladung. 12101 Die Gläubiger der concursfälligen Phi⸗ lipp Fouriers Eheleute von Södel werden, unter dem Rechtsnachtheile des ſtillſchweigenden Ausſchluſſes von der Maſſe zur Begründung ihrer Anſprüche auf Freitag den 7. März, Vormittags 10 Uhr, hierher vorgeladen mit dem Bemerken, daß nicht einmal die Hypothekforderungen gedeckt ſind und ſonſtige Gläubiger gar nichts zu erwarten haben. Friedberg am 1. Februar 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Edictal ladung. [2131 Anſprüche an die beſcheinigtermaßen ab⸗ getragene aber noch ungelöſchte Hypothek des ö Heinrich Velte II. in Aſſenbeim über 150 fl und weitere 25 fl. 19 ½ kr. vom 3. Juli 1835 und 11. Dezember 1846 bei dem Aſſenheimer Kirchenkaſten entliehen, ſind in 6 Wochen ſogewiß hier anzumelden, als ſonſt jene Hypo⸗ thek für nicht mehr beſtehend erachtet, und in den Hypothekenbüchern gelöſcht werden wird. Friedberg den 31. Januar 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Edietal ladung. [214] Ueber das Vermögen des Johann Hein⸗ rich Reuling zweiter in Aſſenheim iſt Concurs erkannt und Liquidationstermin auf Montag den 7. April, Morgens 9 Uhr, anberaumt worden, wo Anſprüche an die Maſſe, bei Vermeidung des ohne beſonderes Präcluſio⸗ decret ſtillſchweigend eintretenden Ausſchluſſes von jener geltend zu machen ſind. In dem- ſelben Termin ſoll über Veräußerung der Maſſe, Beſtellung eines Güterpflegers, deſſen Cautlons⸗ leiſtung und Verpflichtung nach den Beſchlüſſen der Mehrheit der erſcheinenden Gläubiger ver⸗ fügt werden. Friedberg am 31. Januar 1856. Großberzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Wie ſe⸗Verſteige rung. [317] Donnerſtag den 6. März, Nachmittags um 3 Ubr, wird in bieſigem Rathhbauſe nach— bezeichnete, in der Gemarkung Steinfurt lie— gende, dem Auguſtiner Schul Fond dahler ge— börende Wieſe meiſtbietend verſteigert, als: Flur Nr. Klftr. 2 87 201,2 Wieſe binter dem Mühlberg. Friedberg, den 27. Febr. 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Privat⸗Anzeigen. Bekanntmachung. [3181 Donnerſtag den 6. März, Morgens um 10 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende ſog. ſtädtiſche Ruthen und Stadtmauer mit Grund und Boden einer meiſtbietenden Verſſeigerung ausgeſetzt, als: die ſtädtiſche Ruthe innerhalb der Stadtmauer, ſowie die Stadtmauer mit Grund und Boden von dem Hofraum des Johannes Füller bis ans neue Thor und von dem Blum'ſchen Hauſe bis an den Georg Philippi'ſchen Garten, ſowie die ſtädtiſche Ruthe an dem Garten der Frau Chri- ſtian Fritz Wittwe. Friedberg den 27. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Aufforderung. [336] Anſprüche an den Nachlaß der dahier verſtorbenen Margarethe Weigand von Rocken⸗ berg ſind binnen 14 Tagen dahier anzuzeigen, als ſonſt bei der Vermögenstheilung unter die zum Theil hier und auswärts wohnenden Erben keine Rückſicht genommen werden kann. Friedberg am 28. Februar 1856. Großherzogliches Landgericht Friedberg. Hofmann, Suppes, Landrichter. Landgerichts-Aſſeſſor. De r Eine Geſchichte aus dem Berner Oberlande. 1 Im Schooße des Alpenſtocks des Berner Oberlandes, unweit dem Dorfe Grindelbach, ſteht Schlucht, die Enge genannt, und nur w dem Bette eines wüͤden Bergwaſſers, der f ſchine, ein einſames, nun verlaſſenes Bauernhäuschen. In dieſem lebte ſeit vielen, vielen Jahren eine jener ſeltenen Familien, welche in einigen Kantonen der Schweiz durch viele Geſchlechter hindurch den Ruhm kühner Gemſenjäger Der Ruf eines tüchtigen Gemsjägers verleiht in den Augen der Menge ein gewiſſes Helden thum, denn die Gemsjagd iſt keineswegs ein Erwerbszweig, wie die Wilddieberei bei uns, ſondern vielmehr eine edle Uebung der Geiſtesgegenwart, Kraft ein Handwerk, wobei man beſtändig dem Tod feſt in's Auge unwiderſtehlicher, in— nerer Drang treibt den Gemsjäger in die Hochalpen hin— auf, läßt ihn der Kälte, den Strapazen und Aengſten trotzen, die dort oben am Rande thurmhoher Abgründe in der Region ſtürzender Lawinen und au behauptet hatten. ſchauen muß. Ein verhängnißvoller, Eisfeldern der Gletſcher ſeiner harren. alle ſeine Anſtrengungen nur ein ärmlicher Gewinn; auch der glücklichſte und geſchickteſte Jager iſt kaum im Stande, es iſt der Rauf in einer ſchmalen enige Schritte von ſchwarzen Lüt— des Mangels. Auszeichnung und Körperſtärke, den trügeriſchen Und dennoch lohnt der Köder des Ruhmes, was ihn lockt und of gegen die Bitten ſeiner Familie, gegen die Mahnungen Gemſen jäger. mehr als das nackte Leben zu erſchwingen, indem er mit ſeinem Stutzen die Wechſel der Gemſen aufſucht; aber ch der Gefahr, der Kitzel des Ehrgeizes, t taub macht So waren auch die Hauſer von der Enge, denen das oben geſchilderte Häuschen gehörte. Das Gebirg war von jeher ihre liebſte Heimath geweſen; ſie hatten die wilde Freiheit der Höhen und den ſeltſamen Ruhm, welcher in dieſem Kampf gegen Hinderniſſe und Gefahren liegt, allem Andern vorgezogen. waren dieſer Familie entſproſſen und hatten ihr eine Art und einen gewiſſen Adel verliehen. Die Geſchichte des letzten Stammbalters dieſer Familie, wel— cher die Gemsjagd betrieb, ſoll den Gegenſtand unſerer vorliegenden Erzählung bilden und zugleich eine anſchau— liche Schilderung der Gefahren der Gemsjagd überhaupt und des Lebens in jenen abgelegenen Alpenthälern geben. Das Häuschen in der Enge hatte vor einigen Jahren noch ſeine Bewohner. Monats März, und ſeit dem 28. Oktober v. J. hatte die Sonne nicht mehr in's Thal geſchienen. drang kaum bis auf die Sohle der Schlucht herab, und die ihr gegenüber liegenden Berge, von der Iſelten-Alp Mehrere Geſchlechter berühmter Jäger Es war in den erſten Tagen des Ein trübes Licht Beklanntma chung. 1) Holzverſtelge rung. et 95 den 10. März werden in dem bet Nledermörlen gelegenen Domantalwald Frauenwald an dle Melſtbletenden öffentlich verſteigert: MPnen Eichen-Schelt-, 5% Stecken Bir— len-, 4 Stecken Aopen-Prügelholzz 3½ Stecken Elchen-, ½ Stecken Agpen⸗Stock— holz; 8310 Wellen Eichen-, 550 Wellen Aspen-Relſerholz; 3 Eichenſtammabſchnitte zu Bauholz in 157 Kubikfuß. Die Zuſammenkunft und der Anfang liſt Mor- geng 8 ½ Uhr auf der langen Schneiße. 2) Kanalbau. Unmittelbar nach obiger Holzverſteigerung wird die Erbauung eines Kanals auf dem in den Frauenwald führenden Weg, nebſt Planir— und Chauſſirarbelt, ſodann die Vleferung des er— forderlichen Matertals, gl: Steine, Kles und Kalk, öffentlich verſteigerk, wozu Maurermeiſter eingeladen werden. Oberrosbach, den 25. Febr. 1856. Großherzogliche Oberförſteret Oberrogbach Bling mann. ruchtverſtel gerung. 1337] Oie Fruchtvorräthe des Kugelhaus und Armenfonds dahler werden in folgenden Ter— minen: Freitag den 7. März, „„ 4. April, 7„ 16. Mat, „„ 13. Juni, 7„ 11. Juli, des Vormittags um 11 Uhr, und zwar jedes mal 20 Malter Korn und 40„ Gerſte auf bieſigem Rathhauſe meiſtbietend verſteigert. Bußzbach den 21. Januar 1896. Großherzogliche Bürgermeiſterei Buß bach Selppe l. Ne 1338] Dienſtag den 11. d. M., des Morgens um 10 Uhr, werden vom hieſigen Speicher: 160 Malter Korn, 200„ Gerſte und 100„ Hafer, öffentlich verſteigert. Griedel den 1. März 1856. Fürſtliches Rentamt Mengel. 80 Edletalla dung. [339] Dag Vermögen des vorigen Jahrs ver— ſtorbenen Chriſtlan Eckmeier von Niedermörlen hat ſich als überſchuldet ergeben, und werden dechalb zum Verſuch eines Arrangements alle Diejenigen, welche Forderungen an den Nach- laß deſſelben zu begründen vermögen, aufge— fordert, ſolche ſogewiß Mittwoch den 19. März l. J., Vormittags, in Selbſtperſon oder durch einen gehörigen Be— vollmächtigten anzumelden, als ſie ſonſt keine Berückſichtigung bet einem etwalgen Arrange— ment finden, und mit ihren Anſprüchen an die Maſſe ausgeſchloſſen werden. Friedberg den 19. Februar 1856. Großherzogliches Landgericht Frledberg Hofmann. Verpachtung eines Steinbruchs. 1340] Montag den 10. März d. J., Morgens 11 Uhr, ſoll an dem Gaſthof zum Adler zu Kaſchen die Verpachtung des herrſchaftlichen Steinbruches an der Naumburg unter den im Termine bekannt zu gebenden Bedingungen an den Meiſtbietenden öffentlich verſucht werden, was hierdurch allen kautlonsfahigen Pachtluſtigen be— kannt gemacht wird. Nauheim am 27. Februar 1856. Der Salineninſpector R. Lud wl g. g Schwalheimer Kirchenobligations-Verlooſung. 1341 Den 1. April l. J. werden folgende verlooſte Nummern 4, 19, 28, 73, 102 und 103 von der Schwalheimer Kirchenkaſſe aus— bezahlt. Weltere Zinſen ſind nicht zu beanſpruchen. Schwalhelm am 1. März 1856. Der Pfarrer und dag Presbyterium. Maümnſch, Pfarrer, K. A. Obligations- Verlooſung. 1342] Bei der heute ſtattgebabten Verlooſung der von dem mit dem Handlungshauſe Gebrü— der Lindheimer in Friedberg negoclirten Anlehen ad 2000 fl. noch rückſtändigen Partialobliga⸗ tionen wurde die Nummer 6 gezogen. Der Inhaber gedachter Obligation wird hier- bler in Empfang zu nehmen, da von dleſem Tage der Zinglauf ahfbört. Höchſt a, d. N. am 22. Februar 1856. Großherzogliche Bürgermelſtexet Höchſt a. d. N. Meininger. Edletal ladung. 1343] Johannes Seitz Eheleute in Pohlgöns baben ihr Grundvermögen, inſoweit es ihnen, ihren Erblaſſern, dem Conrad Seltz J. und der Philipp Langsdorf 1. Wwe, und bezüglich des Gartens 82/12 9[◻òklftr. dem Johannes Kollmar M. S. zugeſchrleben ſteht, ſammt den Items 89,49 3% Klftr. Grasgarten an der Hundogaſſe, 535/12 68 Klftr. Acker zu Har⸗ bach und 187/5%½ 4 Klftr. Pflanzſtück im Kirchhain, die ſich in den betreffenden Kataſtern bis letzt nicht eingetragen finden— zur Ver— theilung gebracht, vermögen jedoch zu dem größten Theile ihr Eigenthum urkundlich nicht nachzuzeigen. Irgend welche Anſprüche an dieſe Güterſtülcke, deren nähere Bezeichnung hierorts eingeſehen werden kann, ſind binnen Wochen dahier geltend zu machen, gegenfalls die be— treffenden Einträge verfügt werden und die Thellung beſtätigt wird. Bußbach, den 18. Februar 1856. Groß herzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Muth, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Anzefge. 1333] Alle Sorten Saamen ſind friſch und acht zu haben bei Irledberg den 27. Februar 1856. F. Damm. Ein fehlerfreies Pferd,(Apfelſchimmel) 334] 7 Jahr alt, und ein einſpänniger Wagen ſind aus der Hand zu verkaufen. Nähere Auskunft ertheilt Dorheim. Peter Hofmann 1344] Ein Realſchüler kann gegen billige Ver— mit aufgefordert dieſen Betrag am 1. Mal d. J. gütung Koſt und Wohnung erhalten. Die Exped. d. Bl. ſagt wo? bis zum Wetterhorn, waren alle in eine glänzende Schnee— decke gehüllt, aus welcher nur hier und da die Foͤhren wie dunkle Punkte hervorſtachen. Drinnen im Häuschen war es noch dunkler, und nur der röthliche Schein des Feuers von Tannenreiſach auf dem Herde beleuchtete mit zitterndem Lichte, was da drinnen vorging. Neben dem Fenſter mit den übereisten Scheiben ſtand ein junges Madchen, an die Mauer gelehnt, mit gefalteten Händen und geſenktem Haupt, eine gedankenvolle Schwermuth in der ganzen Haltung ausdrückend. Vor ihr auf niederem Schemel ſaß ein junger Mann, die Stirne auf beide Hände ſtützend. Ihre Unterredung war offenbar bis zu einer jener Pauſen der Entmuthigung gediehen, während deren Jedes in ſeinem Innern den abgebrochenen Gedanken— faden weiter ſpinnt. Man hörte lange Zeit nichts in der Stube, als das dumpfe Toſen der ſchwarzen Lütſchine, welche drunten in ihrem Bette die aus den Bergen los— geriſſenen Felſenblöcke weiter rollte, und das Kniſtern der Foͤhrennadeln, wenn die Flamme ſie funkeuſpruͤhend verzehrte. Endlich erfaßte der junge Mann die Hand des Mädchens und fragte niedergeſchlagen:„So iſt es alſo wirklich wahr, Vreneli, daß Du mich aufgeben mußt? Und wäh— rend ich ferne von hier Tag und Nacht arbeitete, um es ſchneller moglich zu machen, daß wir ein Ehepaar würden, hat Mutter Trine Dich dem Hans beſtimmt?“ „'s iſt nur allzu wahr, Uli), erwiederte Vreneli traurig. „Aber wenn ich Dich recht verſtanden habe, Vreneli, ſo hat Mutter Trine bis jetzt weder mit Dir noch mit Hans daruͤber geſprochen?“ „Nein, bis jetzt noch kein Wörtchen, Uli.“ „Jenun, dann hat Dich die Großmutter alſo auch noch nicht mit ihm verlobt?“ „Mit Worten freilich nicht, verſetzte Vreneli, aber in Gedanken wohl, und die hat Hans nur allzu gut ver— ſtanden. Die Großmutter und Hans verſtehen ſich gegen— ſeitig ohne den Mund aufzuthun.“ Ulrich ſchien eine Weile nachzudenken, dann ſagte er, ſich aufrichtend:„Jenun, es iſt noch die Frage, ob die Großmutter ihre Abſichten nicht aufgibt, wenn Du ihr geſtehſt, Vreueli, daß Dein Sinn ſich auf einen andern Mann gelenkt hat!“, Vreneli ſchuͤttelte wehmüthig den Kopf:„Bei der Großmutter ſtehen die Entſchluͤſſe ſo feſt wie der Eiger⸗ berg da drüben,“ ſagte ſie;„und du koͤnnteſt eher einen Berg abheben, als ſie auf andere Gedanken bringen.“ „Wenn aber dem Hans nicht ſo viel an dieſer Hei⸗ rath gelegen wäre?“ fragte Uli weiter und heftete einen ) Vreneli S Verene, Uli S Ulrich. 72119 1 Monlag 0 00 lee i d,. gad Feu sch— ſalle 9 Amel belſ 0 Sladen 0 0 1 2 N 20 f 200 1 M 942 1 6 7 101 Walen g. 1„ 0. 4 ahne lud ſcne Sta 912 ſcllle 00 Nauſtagcrun 0% lh und 15 Aacgebol des 25 Dle Zuſamment Zorſthaus Veil —— 0 In der 0 Hangh ſt erschien 6. Bindernagel Prof. Dr Der klei oder die Kunſt, ohne Lehrer auf ſaßliche Art in richtig ſprechen buch fur Aus! gen, welche ſchn 8. vermehrte Aufl Von einem vr ſehr guler ellabe ſchen Sprache guſal Zelt und ohne die lich das Studium begleitet, wird ma rechen Schatz die Umgangsſprache el vergriſſenen ſieben hinlänglich die N. ſtalteten Buches, England und Ame — forſchenden Blie mir einmal frei Dir Hans vielle „Noch ni von vielen We „Ja er Leib und Seele nicht einmal ar wenn ich einm, Vrenell the das licht, weiß, was dar, meriie. Lieber teten und Joh als Hax n ſe „Du dan 1 Du denn, er 17 2 Holzverſtei gerung. 1345] Montag den 10. und Dienſſag den 11 d. M. werden im Gräfl. Solms-Mödel— heim'ſchen Walde bei Wickſtadt, Diſtrikt Dorn— berg und Ameiſenkopf, verſteigert: „½ Stecken Buchen⸗Scheitholz, 81 Empfehlung. [347] Meinen verehrten Freunden und Bekann— ten die ergebene Anzeige, daß ich wieder mit Garten-Sämereien, ſowie auch ächten Rieſen— möhren und Oberndorfer Dickwurz, welche ich aus der erſten Hand beziehe, verſehen bin. Vieh⸗Verſteigerung. 1348] Freitag den 7. März d. J., Nachmittags 5 Uhr, wird in der Behauſung des verſtorbenen Jacob Lochmann dahier das zu deſſen Nachlaß n als: 1 Pferd, 2 Kühe, 1 Zucht⸗ chwein, 6 Hühner und el Hahn öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert. Daß ef 9 N M. Leineweber, wohnhaft in der Metzgergaſſe gegenüber der Handlung J. Fürth's Erben. Friedberg am 3. März 1856. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: 5„ Eichen-„ 218 1 Hachen prügelhol, Friedberg den 20. Februar 1856. 20„ Eichen. 9 A. 206„ Buchen-⸗Stockholz, 70%„ Eichen ⸗Stockholz, 542„ Buchen-Reisholz, 16„ Eichen— 5 1075 Wellen Buchen⸗„ 175„ Eichen⸗ 1 175„Dorn, 4 eichene und birkene Stangen, 512 fichtene Stangen. Die Verſteigerung beginnt jedesmal Morgens 9% Ubr und zwar am erſten Tage mit dem der Exped. d. Bl. Zu verkaufen. [293] Ein leicht zu erlernendes, ſehr lukratives deer. Fabrikgeſchäft, welches 30—50 pCt. erträgt und wobei der Abſatz der Fabrikate mit Leichtigkeit zu erzielen iſt, wird, wegen Geſchäftsverände— rung, mit allen Fabrikgeräthſchaften und der Kundſchaft verkäuflich abgegeben. Näheres bei n 7 Großherzogliches Ortsgericht Friedber Der Vorſteher 8 N (Empfehlung. 1349] Meine friſche Sendung Sämereien bringe ich wieder in gütige Erinnerung. Wilhelm Schmidt. Ausgebot des Stangenholzes. Die Zuſammenkunft iſt am ſog. Kalkofen. Abgang und Ankunft der Poſten. Forſthaus Beinhards am 2. März 1856. Der Gräfl. Revierförſter Hartmann. 1346] In der Edler' ſchen Buchhandlung in Hanau iſt erſchienen und in Friedberg in C. Bindernagel's Buchhandlung zu haben: Prof. Dr. F. A. Grün Der kleine Englaͤnder oder die Kunſt die engliſche Sprache, ohne Lehrer auf eine leichte und ganz faßliche Art in kurzer Zeit vollkommen richtig ſprechen zu lernen. Ein Hülfs⸗ buch für Auswanderer und diejeni⸗ gen, welche ſchnell engliſch lernen wollen. 8. vermehrte Auflage. 12. broch. Preis 18 kr. 3. Von einem praktiſchen Gelehrten iſt hier ein ſehr guter Leitfaden zur Erlernung der engli— ſchen Sprache zuſammengeſtellt, und in kürzeſter Zeit und ohne die Ermüdung, welche gewöhn— lich das Studium dieſer ſchwierigen Sprache begleitet, wird man mit leichter Mühe in den Umgangsſprache eingeführt. vergriffenen ſieben erſten Auflagen verbürgen hinlänglich die Nützlichkeit des ſchön ausge— ſtatteten Buches, das für den Deutſchen in Frankfurt, Brief und Paquetpoſt Caſſel, Brief- und Paquetpoſt Hungen,(Brief- und Perſonenpoſt). b Nidda ⸗Schotten,(Brief- und Perſonenpoſt) 2. In Butzbach: Lich⸗Laubach,(Brief- und Perſonenpoſt) In Niederwöllſtadt: Gedern,(Büdingen)(Brief- und Perſonenpoſt) (Ueber Aſſenheim, Altenſtadt, Lindheim, Ortenberg) Schluß der Aufgabe für Briefe und Paquete jedesmal eine Stunde vor Abgang der be— treffenden Poſten. Poſtverbindung mit Büdingen: Abgang von Lin dheim nach Büdingen Nach— reichen Schatz dieſer jetzt ſo unentbehrlichen mittags 6 Uhr 5 Min, nach Ankunft der Poſt von Niederwöllſtadt. Die ſehr ſchnell nach Lindbeim Vormittags 10 Uhr zum Anſchluß an die Poſt nach Niederwoͤllſtadt. Poſtverbindung mit Grünberg, Lauterbach, Alsfeld: Ueber Gießen, Abgang daſelbſt Nachmittags 3 Uhr. Ankunft in Gießen Vorm. 11 Uhr 40 Min. i Poſtverbindung mit Gladenbach, Biedenkopf, Battenberg: Ueber Fron— In Friedberg: Abgang inkunft. 1— Nachm. 7“ Vorm. 92 Abds 2 Abds. riefe au 5 8 36 9 12 Mtg. * 0 5 Vorm 94“ Nachm. 756 Vorm. 1“ Nachm. 75e Abds. 9 Abs. 4 Nachm 12 Nehm. 5 Nachm.[8˙ Vorm. 5 Nachm.[8e Vorm Briefe nach Butzbach auch „„ Gießen„ 630 Ab. 8 Vorm. 4 Nachm. 1 Nachm Abgang von Büdingen England und Amerika unentbehrlich iſt. bauſen, Abgang daſelbſt Vorm. 9 Uhr 45 Min. Ankunft in Fronhauſen Vorm. 11 Uhr 10 Min. forſchenden Blick auf das Mädchen.„Komm' Vreneli, geſtehe mir einmal frei und offen, wie vor Gottes Angeſicht: hat Dir Hans vielleicht ſchon einmal geſagt, daß er Dir gut iſt?“ „Noch niemals; Du weißt ja, Hans iſt kein Freund von vielen Worten.“ „Ja er iſt ein echter Gemsjaͤger; er hat ſich mit Leib und Seele dieſem Leben ergeben und denkt vielleicht nicht einmal an's Heirathen. Was meinſt Du, Vreneli, wenn ich einmal offen mit ihm reden würde?“ Vreneli bebte zuſammen.„Um's Himmels willen, thu' das nicht, Uli!“ rief ſie raſch und ängſtlich.„Wer weiß, was daraus entſpringen würde, wenn Hans etwas merkte. Lieber wollt' ich die Lütſchine aus ihrem Bette treten und Föhrenbäume und Felsblöcke dahertreiben ſehen, als Hans in ſeinem Groll.“ „Du glaubſt alſo wirklich, daß er Dir gut iſt, Vreneli?“ „Hm,“ meinte das Mädchen mit einiger Bitterkeit, das heißt, er liebt mich, wie er die Gemſe liebt, die er von Zacke zu Zacke, von Wand zu Wand verfolgt. Meinſt Du denn, er rede mit der Gemſe, oder er kümmere ſich darum, ob ſie ihm gut ſei? Er ſchießt ſie, wo er ſie zum Schuß bringen kann, und freut ſich wild über ſeine Beute.— Siehſt Du, ſo macht er es gerade auch mit mir; auch ich bin in ſeinen Augen nur eine Beute; er hat ſich in den Kopf geſetzt, mich zu bekommen, und wehe Dem, der ihm dieſe Beute ſtreitig machen oder ihm auf den Wechſel ſtehen wollte.“ Ulrich rang ſchmerzlich die Hände und ſagte:„Ich ſehe wohl, es ſind hier alle gegen mich.“ „Nein— nicht Alle,“ gab ihm Verene nach einer kleinen Pauſe leiſe zur Antwort.„Du haſt noch einen Freund hier, den alten Vetter Hiob. Der hängt zwar auch mit Leib und Seele an dem Gebirge und hat es nicht gern geſehen, daß Du den Stutzen und das Waidwerk an den Nagel gehängt haſt, aber er ſpricht ſtets nur lieb— reich und freundlich von Dir.“ „Aber der Vetter gilt nicht viel bei der Ahne Trine und iſt überdieß nicht hier,“ wandte Ulrich ein. „Nein, er iſt droben in den Bergen, um ſeine Pflan— zen, Steine und Kriſtalle zu ſuchen; aber vielleicht kommt er heute Abend wieder zurück.“ „Nun denn, Gott gebe zu! ich gehe erſt morgen wieder nach Meyringen zurück und will ſehen, ob ich durch den Vetter etwas ausrichten kann. Aber Du, Vreneli,“ fuhr Ulrich fort, ſchlang ſeinen Arm um das Mädchen und neigte ſſch zu ihm herab, bis ſeine Lippen beinahe Vreneli's weiße Stirne berührten,„ſag' mir Kind, biſt Du mir denn wirklich ſo wenig gut, daß Du mit dem Vetter Hans glücklich und zufrieden leben könnteſt?“ (Fortſetzung folgt.) 82 7 eee e e eee FFC Dank. Fri a 1 eien(ute 10 1 8 U beth von Helmolt, geb. Puth, fühlt f 65 BIN DERNAGEL S. 1 die fene ee 15 wärmſten Dank a ö 2 N„ur die freundliche Bereitwilligkeit und herzliche c nel 8 0 a Theilnahme auszusprechen, mit welcher die gan H ke Buch-& Steindl nckerei s katholiſche Gemeinde Obererlenbach 90 10 1 9 much 11. feierlicher Weiſe der verewigten Proteſtantin die een 5 282 letzte Ehre erwies. 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M., Höllgaſſe Nr. 10 nächſt dem Dome und dem Markte.— 5 Fried. Butz— d——— 2 Brod⸗Preiſe. berg. J bach. Fr uch E O 5 kr. pf. kr. pf. bös Diendn 0 9 A eh D Nn 1 Roggenbrod,/ Korn⸗ 1. 11 1 N und ½ Gerſtenmehl 363633* a 8 in 2 1 1 1 Ein 10 . Bremen eee 14— 0 Tafelbrod) ein 5— 9 3.% Korn⸗ u. ½ Waizenmehl( 4 1 41 Griedel de 64. 5 2 0 2*„ 1 21 82 N 5 von der Obrigkeit angeſtellter und beeidigter Schiffsmakler, 4 1 1 5 10 3116 3 * 1110 expedirt am 1. und 15. eines jeden Monats nach New⸗Bork, Bal⸗ i Loth“ Loth D 5 timore, New Orleans und in der geeigneten Jahreszeit auch nach— Milchbrod.% 5 Galveſton und Quebec ſchöne ſchnellſegelnde, kupferfeſte und gekupferte Gatte(aſtt) Brod. 40 17 8 1 5 Dreimaſter erſter Claſſe, welche zum Transport von Auswanderern erbaut und Fleiſch⸗Preiſ 1* 0 0 eingerichtet ſind. Die Paſſagepreiſe ſind auf's Billigſte geſtellt und wird auf 1 Seide eiſe. 8 5 1 1 5 Gegen 4 frankirte Anfragen gern weitere Auskunft von mir ertheilt. 1 Kübfleiſch, gemäſtetes 1 2 2 7 1 5 5 755 58 8 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 10 210 2„Wi FFF Waizen Korn Gerſte Hafer J Kartoffeln] Erbſen Kaen A 828 2 n 1 8„„Wer Mittel-] Mittel.] Mitte.] Mittel-] Mittel- Mikel. JJ bin g. Sr. preis preis preis preis preis preis 4 ee F 5 2 1 2 N 8 8 2 2 2 8 1 Schwartenmagen. 18— 18— Menschen, 85 8 8 1 Geräucherter Speck. 3192 312 i fd. fl. kr.] Pfd. fl. kr.] Pfd. fl. kr I Pfd. fl. kr. I Pd. fl. fr.] Pfd. fl. kr. 1 Dörrfleiſhkckcl. 21/2212 die n Friedberg 20075 8080 I 6160 8100 42200 2555 Woch Schinken„ e i 14 5 Butzbach 200——1 180—— 160— 120 1200— 1220 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 227 2 i dieſem 1 Alsſeltd. 200 16.— 180 1336 160 9 6 120 440 200 22010 1„, unausgelaſſen 22 5 23 2 der Groß, * Giehenn 2001656 1893060 855150 3075 200 36310 22001 Nierenſett.. 232232 ſtllen Ap 1 Hane(den 1.) 500 15 55 1240 160 8021120 437 200 3.40 220 fois Hammels fett 16— 16— und 5 0 ainz N 2000161150 180412 30 16085120(—— 200 1220—— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter 8 f In Friedberg wurden aufg.: Waizen 140 M., Korn 22, Gerſte 150, Hafer 10, Erbſen 3, Kartoffeln 5. Ben d 0 Se i pb e 5 2 di — F. 0 Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedderg. uche enfe omen, T 8— Si A 2