2 e e . * l * 4 . OOO rr„enn e 2 8 Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ 2 2 2 8 Einrückungsge⸗ 80 5 Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, 1 tag. Preis jährl. oder deren Raum alien Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. a ſammen 7 kr. Nu 2. Freitag, den A. Januar. 1856. Einladung zum Abonnement. Mi. dem 1. Januar hat ein neues Abonnement auf das„Friedberger Intelligenzblatt“ begonnen. Daſſelbe erſcheint wie ſeither wöchentlich zweimal und zwar Dienſtag und Freitag. Das Abonnement, welches ſtets bei der Be— ſtellung zu entrichten iſt, beträgt für das ganze Jahr bei der Expedition fl. 1. 12 kr., bei den Poſtämtern in dem Fuürſtl. Thurn und Taxis'ſchen Verwaltungsbezirke fl. 1. 30 kr. Den verehrl. Abonnenten, welche das Blatt direct von uns beziehen, werden wir daſſelbe, wenn nicht eine ausdrückliche Abbeſtellung erfolgt, auch für das neue Jahr zuſenden; fur die durch die Poſt bezogenen Exemplare bitten wir jedoch das Abonnement zeitig erneuern zu wollen. Unſer Blatt enthält die amtlichen Erlaſſe der Staats- und Localbehörden, den Inhalt der Regierungsblätter in kurzer Zuſammenſtellung, monatlich die Kirchenbuchs-Auszüge der Städte Friedberg und Butzbach, widmet einen anſehn— lichen Theil ſeines Raumes unterhaltenden Erzählungen, belehrenden und gemeinnützigen Aufſätzen und kleinen Mit— theilungen und bringt wöchentlich die Polizeitaxe für den Kreis Friedberg und eine Zuſammenſtellung der Fruchtpreiſe von den benachbarten Märkten. Mit Dank werden ſtets alle für die Rubrik Lokales geeignete Mittheilungen augenommen; für größere Artikel von allgemeinem Intereſſe entrichten wir gerne ein entſprechendes Honorar. Als Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg wird das„Friedberger Intelligenzblatt“ von ſämmtlichen Staats- und Gemeinde-Behörden des Kreiſes gehalten und iſt vorzugsweiſe zur Aufnahme aller zur Publication geeigneten Veröffentlichungen derſelben beſtimmt. Es gelangen durch daſſelbe Anzeigen der verſchiedenſten Art zu weiter und zweckmäßigſter Verbreitung und werden ſowohl Veröffentlichungen von Behörden, wie Verſteigerungs⸗ und Verpachtungs⸗ Anzeigen, Bekanntmachungen von Arbeitsvergebungen und Lieferungen, Vorladungen ze. ꝛc., als auch Geſchäfts⸗ Empfehlungen, Offerten, Geſuche und ſonſtige Anzeigen von Privaten von dem erwünſchten günſtigen Erfolge begleitet ſein, da das Blatt, von jedem Geſchäftsmanne geleſen, bei den wohlhabenden Bewohnern der Wetterau faſt in jeder Behauſung einheimiſch iſt und ſich ferner eines weiteren bedeutenden Leſerkreiſes in den übrigen Bezirken der Provinz Oberheſſen und den benachbarten Kurfürſtlich Heſſiſchen und Herzoglich Naſſauiſchen Landestheilen erfreut. Wir können unſer Blatt zu Veröffentlichungen um ſo mehr empfehlen, da die Einrückungsgebühren bei der großen Verbreitung des Blattes äußerſt billig ſind; für die geſpaltene Petitzeile oder deren Raum werden nur 2 kr., für die beiden erſten zuſammen jedoch 7 kr. berechnet. Friedberg. Die Expedition des Friedberger Intelligenzblattes. (C. Gindernagel's Buchhandlung.) Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Completirung der Feldtruppen im Jahr 1856. Ich lade Sie ein, die Ihnen beſonders zugehende Bekanntmachung Großh. Kreisamts Gießen alsbald in jeder Gemeinde Ihrer Bürgermeiſterei anheften zu laſſen und auf dieſe Weiſe zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Aus dieſer Bekanntmachung iſt die Vertheilung zu entnehmen. Zugleich folgt unten abgedruckt das Verzeichniß derjenigen, welche eine Marſchnummer gezogen haben. Sie werden dieſelben davon ſpeciell in Kenntniß ſetzen und zugleich anweiſen, auf an ſie gelangende Ordre zu dem Regiment oder Corps, welchem ſie zugetheilt ſind, ſich unverzuͤglich zu begeben. Sollte einer oder der andere durch ein begründetes Hinderniß davon abgehalten ſein, ſo iſt unter Anſchluß des erforderlichen Zeugniſſes über den Abhaltungsgrund ſogleich berichtliche Anzeige hierher zu machen. Ebenſo iſt von Ihnen, wenn einer in gerichtlicher Haft ſich befinden ſollte, unverzüglich an mich zu berichten. Friedberg am 29. Dezember 1855. Müller, Regierungsrath. Geſchlechts- und Vornamen der 2 2 — 71. 7 8 Dienſtpflichtigen. Wohnort. Bemerkungen. S8 Geſchlechtsnamen. Vornamen. Rückert Johannes Friedberg Rückert war bei der Muſterung von 1852 nicht erſchienen und wurde als dem Geſetz ausgewichen notirt. Derſelbe erſchien bei der diesjährigen Rekrutirungs-Commiſſion zu Friedberg, wurde hier von den Aerzten unterſucht und für tauglich zum Militär⸗ 1 dienſt erkannt. 5 Schütz Heinrich Philipp Oberwöllſtadt Schütz war bei der diesjährigen Muſterung nicht erſchienen und wurde als dem Geſetz ausgewichen notirt. Derſelbe ſiſtirte ſich vor dem Rekrutirungs⸗Ratb, wurde hier unter ſucht, für tauglich 5 5 erkannt und zum Exſtmarſchiren beſtimmt. 1 Steinhauer Karl Wilhelm Auguſt Wiſſelsheim 2 Gübler Joh. Tobias Bauernheim 3 Schröder Joh. Adolph Chriſtian Butzbach 4 Umſonſt Heinrich Chriſtoph Florſtadt„ 5 Cuntz Konrad Nlederrosbach läßt fich vertreten. 6 Burk Heinrich Obermörlen 7 Schneider Philipp Bruchenbrücken läßt ſich vertreten. 8 Müller Elias Boönſtadt 9 Leonhard Chriſtoph Steinfurt läßt ſich vertreten. 10 Staubi Johannes Fauerbach II. 11 Schultheiß Jobannes Steinfurt 12 Rübſamen Jacob Butzbach läßt ſich vertreten. 13 Walz Heinrich Florſtadt 14 Füller Friedrich Auguſt Wilhelm] Friedberg 15 König Franz Niedermörlen 16 Frei Karl Obermörlen 17 Johannes Alles von Gambach wurde vom Rekrutirungs⸗Rath für untauglich erkannt. 18 Schuhmann Dietrich Ockſtadt 19 Krick Joh. Konrad Bönſtadt 20 Philipps Johannes Fauerbach. Läßt ſich vertreten. 21 Kaufmann Abraham Wölfersheim 22 Köbel Johannes Ilbenſtadt 23 Stetzer Konrad Niederrosbach 24 Auguſt Oeſtreich von Staden wurde bei der Nachviſitation für un⸗ tauglich erkannt. 25 Weiſel Johannes Fauerbach J. 26 Schmidt Jacob Rockenberg 27 Becht Friedrich Hartmann Niederwollſtadt 28 Rühl Philipp Obermörlen 29 Kraft Peter Friedberg dient freiwillig im 2. Bat. 4. Inf.⸗Reg. 30 Haas Heinrich Rudolph Fauerbach II. 31 Kötter Philipp Bruchenbrücken 32 Eger Michgel Langenhain 33 Hirſchhorn Löb Friedberg läßt ſich vertreten. 34 Guth mann Philipp Ilbenſtadt 35 Aleder Heinrich Gambach 36 Wilhelm Mosler von Butzbach wurde vom Rekrutirungs⸗Rath für ö untauglich erkannt. 37 Keller Heinrich Georg Friedrich] Oſſenheim läßt ſich vertreten. 38 Rückert Ludwig Friedrich Friedberg 39 Schweitzer Franz a Obermörlen läßt ſich vertreten. 40 Eckmeier Jacob Niedermörlen 41. 5 Johann Georg Lux von Ilbenſtadt wurde ins Depot verſetzt. 42 Nicolai Jacob Niederweiſel 2 43 Joh. Georg Giar von Oberrosbach iſt des Militärdienſtes unwürdig. 44 Landvogt Joh. Georg Rockenberg läßt ſich vertreten. 45 Grill Philipp Oberrosbach relativ tauglich. 46 Wolf Jacob Steinfurt 47 Bender Joh. Konrad Weckesheim 48 Bingel Andreas Gambach 49 Leithäuſer Heinrich Karl Florſtadt 50 Breitwieſer Wilhelm Friedberg 51 Wetzel Joh. Kaspar Steinfurt 75 Meiſinger Joh. Heinrich Philipp Oberwöllſtadt 30 1 5 ohannes el von Hochweiſel wurde ins Depot verſetzt. 54 Kullmann Andreas Melbach 0 e 5 25 55 Keßler Philipp Chriſtian Oberrosbach 56 Vollmann Samuel Aſſenheim läßt ſich vertreten 57 Steinbach Johann Ilbenſtadt läßt ſich vertreten. 58 Guth Philipp Konrad Bruchenbrücken 59 Jacobi Konrad Karl Niederrosbach 60[Seng Joh. Chriſtian Wiſſelsheim 61 Meiß Adam Bönſtadt 62 Mörſchel Johann Ilbenſtadt 63 Müller Friedrich Heinrich Södel 64 Born Johannes Obermörlen N Geßogene Nummer 8 Geſchlechts- und Vornamen der S 5 Dienſtpflichtigen. Wohnort. Bemer kun gen. — Ss Geſchlechtsnamen. Vornamen. . 65 Rockmer Jacob Heinrich Buß bach 66 Heinrich Karl Schaubach von Florſtadt wurde bei der Nachviſi tation für untauglich erkannt. — ö 67 Thönges Joh. Konrad Steinfurt läßt ſich vertreten. e 5 68 Pfeifer Anton Obermörlen 5 f 69 Schön Heinrich Rockenberg aug 70 Fett Johannes Hauſen 71 Rahn Joh. Philipp Oberrosbach 72 Hildebrand Chriſtoph Niederweiſel 73 Emmerich Michael Florſtadt 7 Krebs Franz Niedermörlen 75 Schönwolf Johannes Beienheim 76 Hammann Anton Obermörlen 77 Geibel Jacob Niederweiſel 78 Scheibel Heinrich Obermörlen 79 Deubler Johannes Fauerbach J. 80 Peter Joſeph Hugo König von Niedermoͤrlen wurde vom Rekru— tirungs⸗Rath für untauglich erkannt. 81 Riegelhuth Philipp Niederweiſel 82 Wolf Johannes Steinfurt 83 Georg Kaspar Schilling von Beienheim wurde bei der Nachviſita⸗ tion für untauglich erkannt. 84 Schudt Friedrich Heinrich Steinfurt läßt ſich vertreten. 85 Kaiſer Friedrich I Melbach . Nuß fũt 86 Simon Moſes Aſſenheim läßt ſich vertreten. 87 Alles Heinrich Wilhelm Florſtadt läßt ſich vertreten. 88 Becker Joh. Konrad Münſter 89 Fey Heinrich Weckesheim 90 Griedelbach Adam Ockſtadt 91 Winter Konrad Fauerbach J. läßt ſich vertreten. 92 Johann Konrad Wendel von Butzbach wurde bei der Nachviſitation für untauglich erkannt. i füt un⸗ 93 Bauer Joh. Chriſtian Butzbach 94 Jung Joh. Jacob Oſtheim läßt ſich vertreten. 95 Häuſer Konrad Niederweiſel 96 Johannes Petri von Steinfurt wurde ins Depot verſetzt. 97 Johann Chriſtian Albert Richard Dornſeif von Butzbach wurde bei der Nachviſitation für untauglich erkannt. 98 Rumpf Johannes Butzbach 99 Wilhelm Joh. Georg Niederweiſel 100 Adelmann Joſeph Obermörlen 101 Falk Joh. Ludwig Friedberg läßt ſich vertreten. 102 Mohr Johannes Oſtheim 103 Hachenburger Wilhelm Beienheim läßt ſich vertreten. 236 Wendel Joh. Georg Friedberg dient freiwillig im 2. Bat. J. Inf.⸗Regiments. b. Kath für Außer vorſtehendem Contingent können als Erſatz etwaiger Abgänge Nachſtehende zum Militärdienſt abgegeben werden: 0 104 Joh. Heinrich Wilhelm von Butzbach wurde vom Rekrutirungs— 0 Rath für temp. untauglich erkannt. 105 Klein Joh. Peter Ilbenſtadt 106 Schmidt Gerhard Fauerbach II. 107 Breitwieſer Joh. Georg Aſſenheim relativ tauglich. * 108 Kling Balthaſer Johannes Florſtadt läßt ſich vertreten. dg. 109 Bergk Johannes Gambach relativ tauglich. e 110 Wagner Joh. Chriſtian Södel 111 Windecker Heinrich Friedberg Vertreten durch ſeinen älteren Bruder Windecker Wilhelm 112 Hildebrand Konrad Niederweiſel 113 Heinrich Hagemann von Butzbach wurde ius Depot verſetzt. 114 Häuſer Johannes Oſtheim. 115 Martin Frei von Obermörlen wurde bei der Nachviſitation für temp. untauglich erkannt. 1 116 Weihrauch Joh. Philipp Steinfurt 117 Gail Nicolaus Ockſtadt 118 Aledter Nicolaus Wölfersheim 119 Mohr Bernhard Fauerbach II. 120 Lind Philipp Beienheim. 121 Jacob Studt von Niederweiſel wurde bei der Nachviſitation für 5 untauglich erkannt. 122 Feiſt Johannes Friedberg 123 Hammann Cas par Obermörlen 124 Sauer Auguſtin Rockenberg läßt ſich vertreten. 125 Buff Jacob Butzbach 126 J Zeiß Johannes Hochweiſel Großherzogliches Kreisamt Gießen Gießen den 29. November 1855. Küchler. 10 Bekanntmachung. Die Hebregiſter der directen Steuern für das Jahr 1856 liegen auf den betreffenden Bürgermeiſtereien geſetzlich drei Tage offen. Die Erhebung der Steuern erfolgt in den erſten 10 Tagen jeden Monats, in der Stadt Friedberg an den bisherigen Zahltagen Dienſtag und Donnerstag, in den hierher gehörigen Ortſchaften aber nach beſonderer Bekanntmachung und können die directen Steuern für das ganze Jahr 1856 oder fuͤr mehrere werden, auch werden bei Gelegenheit der Januars-Erhebung zugleich die Patente ausgegeben. Monate vorausbezahlt Allenfallſige Ab⸗ und Zugänge von Hunden, mit Wirkung auf die Abgaben für 1856, ſind noch vor Ablauf Dezember ſchriftlich oder mündlich den betreffenden Großherzoglichen Bürgermeiſtern anzumelden. Jeder der den aufgegebenen Beſitz eines Hundes ver⸗ ſchweigt, iſt zur Fortentrichtung der Abgabe geſetzlich verbunden; wer dagegen die ſchuldige Anzeige eines Hundes unter— laßt, verfällt in die verordnungsmäßige Strafe. Die Erhebung der Hundeſteuer erfolgt ſodann im Monat Februar 1725 Die Bewohner der Stadt Friedberg werden noch beſonders eingeladen, an den Zahltagen vor dem 10. jedes Monats ſich zur Zahlung einzufinden, indem ſie ſpäter bei ſtärkerem Zudrang nicht auf ſchnelle Abfertigung rechnen können. Friedberg, den 27. Dezember 1855. Großherzogliche Diſtrietseinnehmerei Friedberg Bite ch. Regierungsblatt⸗ Auszug. Nr. 38 vom 27. November. I. Gr. Verordnung vom 8. Nov., das Befahren des Rheinſtromes betr.— II. Ergebniſſe der Rechnung der Einſtandskaſſe auf die Periode vom 1. April 1854 bis dahin 1855. Hiernach betrug die Einnahme 321,842 fl. 31¼ kr. die Ausgabe 318,150 fl. 30% kr. verglichen bleibt Kaſſebeſtand 3692 fl. 1 kr. Das Vermögen der Einſtandskaſſe beſtand nach der vorigen Rechnung(Reg.⸗Bl. Nr. 11) ausſchließlich des Kaſſevorraths in 472,000 fl. Bei Gr. Staatsſchuldentilgungskaſſe wurden angelegt 229,000 fl. Hiervon abgezogen die abgetragene Summe 67,000 E., wurden mithin mehr angelegt 162,000 fl. Mit Einſchluß des obigen Kaſſevorraths beträgt alſo das Vermögen 637,692 fl. 1. kr.— III. Abweſenheitserklärung durch Urtheil Gr. Bezirksgerichts Alzey vom S. Nov. 1855 Anton Meer ganz, Kaufmann in Worms.— IV. Namensveränderung. Am 7. Nov. wurde dem Wilh. Her— zinger aus Wittgenborn, im Kurfürſtenthum Heſſen, geſtattet, künf⸗ tig den Namen„Gökus“ zu führen.— V. Dienſtnachricht. Am 18. Oct. wurde Dr. Joh. Joſeph Hirſchel, Lehrer am biſchöflichen Seminar, von dem Herrn Biſchof von Mainz zum Dompräbendaten ernannt.— VI. Concurrenz für die evangel. Schulſtelle zu Eich⸗ loch, mit 235 fl. 14 kr. Gehalt einſchl. der Entſchädigung für Woh⸗ nung und Heizung des Schullocals. Nr. 39 vom 28. Nov. enthält das Polizeiſtrafgeſetz vom 30. Octbr., 2 Theile, 21 Titel und 381 Artikel. Aſſiſen⸗Verhandlungen für Oberheſſen. IJ. Quartal 1856. Zur Verhandlung kommen folgende Anklagen: 1) Montag den 7. Januar, Vormittags 9 Uhr, Chriſtoph Appel von Bermuthshein, wegen ausgezeichneten Diebſtahls, Verth. H.-G. ⸗A. Hensler. 2) Dienſtag den 8. Jan., Vorm. 9 Uhr, Philipp Dornbuſch, früherer proviſoriſcher Schaffner an der Main⸗-Weſer⸗Eiſenbahn von Niederhauſen, wegen Veruntreuung im Dienſt reſp. Unterſchlagung, Ver⸗ theidiger H.-G.⸗A. Dr. Sames. 3) Mittwoch den 9. Januar, Vorm. 9 Uhr, Eduard Ruhl von Herbſtein, wegen verſchiedener Diebſtähle und Unterſchlagung, Verth. H.⸗G.⸗A. Dr. Muhl. 4) Donnerſtag den 10. Jan., Vorm. 9 Uhr, Joſeph Klein II. und deſſen Ehefrau von Ilben⸗ ſtadt, wegen Erpreſſung, Verth. H.-G.⸗A. Dornſeiff. 5) Freitag den 11. Jan, Vorm. 9 Uhr, Andreas Schmidt von Angersbach, Johannes Schmaus von Kirſchgarten, Johs. v. Keutz von Reuters, wegen Dieb⸗ ſtahls und Wilh. Schmaus Chefrau von Kirſchgarten, wegen Diebſtahls⸗ begünſtigung, Verth. H.⸗G.⸗A. Thorwart. 6) Samſtag den 12. Jan., Vorm. 9 Uhr, Johann Georg Friedrich II. von Heldenbergen, wegen ausgezeichneten Diebſtahls, Verth. H.⸗G.⸗A. Dr. Schüler. 7) Montag den 14. Jan., Vorm. 9 Uhr, Dienſtag den 15. und Mittwoch den 16., Georg Bücking, ledig, von Alsfeld, wegen Mords, Verth. H.⸗G.⸗A. Dr. Engelbach. 8) Donnerſtag den 17. Januar, Katharina Seitz von Schadenbach, wegen Kindesmords. 9) Freitag den 18. Jan., Philipp Möbus von Bersrod, wegen verſchiedener Diebſtähle und Juliane Engel von Holzheim, wegen Begünſtigung. 10) Samſtag den 19. Januar, Vorm. 9 Uhr, Johannes Volz von Vilbel, wegen Schriftfaͤlſchung und Betrugs, Verth. H.⸗G.⸗A. Kaufmann. 11) Denſelben, Vorm. 10 Uhr, Peter Weißbecker von Heldenbergen, wegen Schriftfälſchung, Vertheidiger H.⸗G.⸗A. Baiſt. 12) Denſelben, Nachm. 2 Uhr, Martin Geck II. und deſſen Ehefrau von Obermörlen, wegen Schriftfälſchung. 13) Denſel⸗ ben, Nachm. 3 Uhr, Konrad Klöß von Münſter, wegen Schriflfälſchung, (Contum. Sache.) 14) Montag den 21. Jan., Vorm. 9 Uhr, Alex. Rahn und 6 Conſorten von Großeneichen, wegen Gewaltthätigkeit und Körperverletzung. 15) Dienſtag den 22. Jan., Vorm. 9 Uhr, Heinrich Burk, Sohn des Müllers Heinrich Burk IV. von Obermörlen, wegen Schriftfälſchung. 16) Denſelben, Nachmittags 2 Uhr, Georg März J. von Altenhain, wegen Schriftfälſchung. 17) Mittwoch den 23. Jan., Vorm. 9 Uhr, Johannes Fritz V., genannt der Lahme, von Ulfa, An⸗ dreas Kaiſer von Herchenhain und Peter Lehmann von Ulfa, wegen Schriftfälſchung und gegen Letzteren, wegen Meineids. Für die Familie Wolf in Rödgen. Für die ſehr hülfsbedürftige Familie Wolf in Rödgen ſind an milden Gaben bei mir eingegangen von den Herren: einem Ungenannten 12 kr; Candidaten H. 1 fl. 30 kr.; Simon Lindheimer 36 kr.; Lehrer Speckhard 36 kr.; Inſpector Storch 1 fl.; Mühler in Hanau 2 fl. Ich ſehe weiterer Hülfe von Menſchenfreunden entgegen. Jean Huber. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗ Anzeigen. Bekanntmachung. 12) ein noch ganz neues Wagentuch, Frucht ⸗Verſteigerung 1141 Montag den 7. Januar k. J., des Vor⸗ mittags um 8 Uhr anfangend, ſollen in der Behauſung des hieſigen Bürgers Friedr. Jacob Schäfer nachfolgende Gegenſtände meiſtbietend 3 gleich baare Zahlung verſteigert werden, als: 1) Ein Pferd mit vollſtändigem Acker- und Wagengeſchirr, 2) drei trächtige Kühe, 3) ein einſpänniger vollſtändiger Wagen mit eiſernen Achſen, 4) eine Egge mit Schleife, 5) zwei Pflüge, worunter ein neuer Schau⸗ felpflug, 6) zwei einzelne vollſtändige Kühgeſchirre, 83 eine Parthie Ketten, eine noch neue Fruchtfegemühle 9) eine Strohn e, 10) mehrere Bütten un d Fäſſer, 11) eine gute große Waage, 13) eine eiſerne Pferdekrippe, 14) mehrere große und kleine Naufen, 15) ein Fuder Roggenſtroh, 16) ſechs Fuder Waizenſtroh, 17) vier Fuder Gerſtenſtroh, 18) vier Fuder langes Haferſtroh, 19) ein und ein halbes Fuder Wirrſtroh, 20) 35 Körbe Spreu, 21) 40 Körbe Kohlraben, 22) 90 Körbe Dickwurz, 23) 12 Centner Heu, 24) 10 Centner Grummet,* und noch ſonſtige zur Oekonomie gehörige Ge— genſtände. Beſonders wird noch bemerkt, daß mit der Ver— ſteigerung des Viehes der Anfang gemacht wird. Friedberg, den 29. Dec. 1855. Der Vorſteher des Großherzoglichen Ortsgerichts Friedberg n [20] Mittwoch den 9. Januar 1856, Nachmiktags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrathe des Auguſtiner⸗Schulfonds 50 Malter Korn, zweimalterweis, meiſtbietend verſteigert. Friedberg, den 29. Dec. 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Mobiliar⸗Verſei gerung. 121] Mittwoch den 9. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden in der Behauſung des verſtorbenen Friedrich Balſer dahier verſchiedene zu deſſen Nachlaß gehörende Mobilien, als: eine Kuh, ein Schwein, verſchiedene Haushal⸗ tungsgegenſtände, Weißzeug, Kleidungsſtücke u. ſ. w. öffentlich meiſtbietend verſteigert. Niederwöllſtadt, den 2. Jan. 1856. In Auftrag Großherzoglichen S l Niederwöllſtadt A ls daſſelbe von hallen Bauernbel! — 5 Porſch tts maß. habel. 2 3] Ven L., Ju foblen⸗ Verkauf gage neue Creditpetiosc, Indem dies bemeikt, daß nur ge Zuhlungeftit bis 0 Kobe auf der Grat den Centner, webe lebt.— Der Braun nächftſahngen due Venus, J.. Schließlich. Bidaurf gegen Ban worden iſt, daß auf um moͤglichſ qu de wärts geladen, zeichnet werder Grube B A 2 [7] Vom 1. Jan der Braunkohlengr. Klötze Crrdit bis E Der Preis Auch wird! von dem Dornaſſer don Matralſchreit Reich tlez dernagel's Buch Die! nad Veitug und 11 Braunkohlen⸗ Verkauf. [4] Die Braunkohlenconſumenten werden hierdurch in Kenntniß geſetzt, daß vom 1. Januar 1856 an gegen Einlage vorſchriftsmäßiger Buürgſcheine und ſoweit der kleine Vorrath reicht, noch Koblen⸗ kloͤtze vom hieſigen Bergwerke auf Credit bezogen werden können. Die Beträge für dieſe Bezüge auf Credit ſind bis zum 1. April 1856 an die Gräfl. Bergkaſſe zu Oſſenheim abzuführen. Der Preis der Klötze iſt der ſeitherige, nämlich 12 kr. à Ctr. f Da häufig unrichtig ausgeſtellte Bürgſcheine zurückgewieſen werden müſſen, ſo ergeht an die Herren Bürgermeiſter das Erſuchen, ſich nur der vorſchrifts mäßigen Bürgſcheine“) be— dienen und dieſe nach Maßgabe der öffentlichen Bekanntmachungen ausfüllen zu wollen. Ebenſo möchten die Conſumenten bei Ausſtellung neuer Bürgſcheine immer an die, auf die Rückſeite der Bürgſcheine gedruckten Verkaufsbedingungen zu erinnern ſein, namentlich daran, daß zweite Bürgſcheine erſt dann angenommen werden, wenn die Beträge der früher eingelegten bezahlt ſind und daß dieſe Bezahlung bei Einlage eines neuen Bürgſcheins jedesmal durch Quittung nachzuweiſen iſt. Die Abnehmer, welche zur Bezahlung von Brückengeld in Oſſenheim verpflichtet ſind, er- halten daſſelbe von Gräfl. Controleur Flach bei Einbändigung der Ladſcheine zurückvergütet. Bauernheimer Bergwerk den 27. Dezember 1855. Gräfl. S.⸗R. Bergverwaltung e. Stor ich. *) Vorſchriftsmäßige Bürgſcheine ſind in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg zu Braunkohlen⸗ Verkauf. [3] Vom 1. Januar bis zum Beginn der nächſljäbrigen Aufbereitung beginnt für den Braun- koblen⸗Verkauf gegen Credit von den Fürſtlichen Braunkohlen⸗Gruben in der Wetterau eine ſog. neue Creditperiode, welche mit einer Zablungsfriſt bis Ende September 1856 verbunden iſt. Indem dieſes zur Kenntniß der Braunkohlen⸗Conſumenten gebracht wird, wird gleichzeitig bemerkt, daß nur gegen vorſchriftsmäßige Bürgſcheine Kohlen auf Credit mit der oben angegebenen Zahlungsfriſt bis Ende Septbr. 1856 verabfolgt werden können und der gegenwärtige Preis der Klötze auf der Grube Weckesbheim aus dem Schoppen zu 11 kr. und von Haufen zu 10 kr. für 25 Centner, wobei 14 Stück für einen Centner gerechnet werden, bis auf Weiteres fortbeſtehen eibt.— N Der Braunkohlenverkauf auf der Grube Wölfersheim iſt jedoch wegen Ausverkauf bis zur nächſtjährigen Aufbereitung bereits eingeſtellt worden und wird die Wiedereröffnung des dortigen Verkaufs ſ. Z. bekannt gemacht. Schließlich werden noch die Braunkohlen-Conſumenten der hieſigen Grube, welche ihren Bedarf gegen Baarzahlung beziehen, darauf aufmerkſam gemacht, daß die Einrichtung getroffen worden iſt, daß auf Anfordern ein ſog. Gegenſchein auch gegen Baarzahlung ausgeſtellt wird, um möglichſt zu verhüten, daß nicht— wie bereits geſchehen— Klötze, die ander⸗ wärts geladen, aber als ſolche von der hieſtgen Grube bezogen, fälſchlich be⸗ zeichnet werden können. Grube Weckesheim am 24. Dezember 1855. Fürſtliche Bergverwaltung des Reviers Hungen F. Storch. Braunkohlen⸗ Verkauf. [17] Vom 1. Januar 1856 an wird zur Bezahlung der durch Einlegung von Bürgſcheinen von der Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bei Dornaſſenheim käuflich bezogen werdenden Klötze Credit bis Ende September 18556 geſtattet. Der Preis iſt der ſeitherige, pr. Centner 10 Kreuzer. Auch wird das Oſſenheimer Brückengeld an diejenigen, welche bei Abholung von Klötzen von dem Dornaſſenheimer Bergwerk ſolches bezahlen muüſſen, bei Einhändigung des Ladſcheins von Materialſchreiber Weitz vergütet. Reichelsheim den 27. Dezember 1855. Schmid, proviſor. Bergcontroleur. [18721 Soeben ſſt bel Franz Benfamin Auffarth in Frankfurt erſchienen und in C. Bin⸗ dernagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: Die langjährige unterirdiſche Haft zweier Kinder, nach den mündlichen Mittheilungen eines derſelben als Beitrag und Aufforderung zur Enthüllung dieſes düſteren Geheimniſſes veröffentlicht von Friedrich Eck, Lehrer an der Volksſchule zu Offenbach a. M. a f Preis 36 kr. „Dieſe kleine Schrift iſt ganz geeignet, das Intereſſe der Menſchenfreunde in den weiteſten Kreiſen in Anſpruch zu nehmen. Dieſelbe enhält die Leidensgeſchichte des vor einigen Jahren bei Offenbach aufgefundenen räthſelhaften Mädchens, einer um ihre Kindheit und Jugend betrogenen unglücklichen Schickſalsgenoſſin von Kas par Hauſer. Möge des Verfaſſers verdienſtliches Be. mühen dazu beitragen, über dieſes furchtbare Geheimniß Licht zu verbreiten und zugleich den noch in der Gefangenſchaft ſchmachtenden Unglücksgenoſſen zu retten! Edietalladung. [22] Gotthard Walther zu Bauernheim will die in Beienheimer und Oſſenhelmer“) Gemar⸗ kung gelegenen Grundſtücke VII 199 Wieſe im Wieſengrund, „VII 296 Woeeſe daſelbſt, ſo ihm zugeſchrieben find, ſodann das noch auf den Namen des Konrad Bingel in Dorheim ſtehende, angeblich durch Verjährung erworbene Grundſtück 11 214= 161 Klftr. Acker auf die Schwalheimer Grenze veräußern, kann aber ſein Eigenthum nicht nachweliſen. Auf geſtellten Antrag werden Alle, welche Anſprüche auf jene Grundſtücke zu haben vermeinen, zu deren An— zeige binnen 3 Monaten unter dem Rechtsnachtheile aufgefordert, daß ſonſt die Kaufbriefe die gerichtliche Beſtätigung, resp. nach vorheriger Einſchreibung des Gott— bard Walther als vermutheten Eigenthümer im Grundbuche ertheilt, ſofort der Eintrag im Mu— tationsverzeichniß verfügt werden wird. Friedberg den 11. Dezember 1855. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hof mann. &) Bei den früheren Abdrücken obiger Edictalla⸗ dung wurde irrig Bauernheimer ftatt Beien⸗ heimer und Oſſenheimer Gemarkung ange— geben, was hiermit berichtigt wird. Holz ⸗Verſtei gerung. [23] Montag den 7. d. M., Morgens 9 Uhr anfangend, wird folgendes Gehölz in der hie— ſigen Gemeinde meiſtbietend verſteigert: 46 Stecken Erlen⸗Scheitbolz, 5 0 Stockholz, 5 Stück„Wellen, 19 Stämme Ilbenholz, 1 Eichſtamm, 1 Kirſchbaumſtamm. Die Zuſammenkunft iſt im Erb. Niedermörlen, den 2. Jan. 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niedermörlen Dey. Faſelochs Verſteigerung. [24] Mittwoch den 9. Jan. l. J., Morgens 10 Ubr, ſoll auf hieſigem Rathhaus ein der hieſigen Gemeinde gehöriger ſehr ſchwerer und fetter Faſelochs, welcher ſich beſonders zum Schlachten eignet, öffentlich und meiſtbietend verſteigert werden. Melbach, den 2. Jan. 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Melbach Ster. Faſelochs⸗ Ankauf. [25] Die Gemeinde Melbach beabſichtigt einen ſungen Faſelochſen, 1½ bis 2 Jahr alt, zu kaufen, am liebſten Schweizerbaſtard. Die bierauf Reflektirenden wollen ſich in portofreien Briefen an den Unterzeichneten wenden. Melbach, den 2. Jan. 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Melbach Stier. 333 Gul den [1727] liegen in der Kirchenkaſſe dahier zum Ausleihen bereit. Niederwöllſtadt, den 22. Nov. 1855. Hildebrand, Kirchenrechner. Bauholz⸗Verſteigerung. [261 Montag den 7. Jan. l. J., von Vor- mittags 10 Uhr an, ſollen in dem Nauheimer Gemeindewald 46 Eichen-Baumſtämme, welche 2850 Cubikfuß enthalten, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Nauheim, den 2. Jan. 1856. Der Bürgermeiſter Hartmann. Ein Faſelochs, [1815] ½¼ Jahr alt, ſchwarz geſcheckt, tſt zu verkaufen bei Andreas Hanſtein⸗ 1 12 181 Wochenschrift: nur circa 2 kr. Mithin der Bogen 92 . der ansprechendsten Form au bieten, so muss die Red diese Aufgabe gelöst haben. Denn 50 lange Klärung in allen Ländern verbreitet— es ist allen deutschen Vaterländern, sondern auch in der Schweiz Amerika in vielen Exemplaren, ja selbst in Asien und in Ost- und Se 43,000. 20 8 Mitarbeiter in London, Paris, New- Vork, Berlin, Zürich und Bukarest. liche Mittheilungen von Ross mässler und Willkomm. N . 2 * C. Bock, Professor der Anatomie.— Populär- chemische Briefe Hirzel.— Kulturgeschichtliche Bilder von Professor Bieder mann. ten der Weise dies geschieht, bastopol, des Admiralschiffes Generale der Alllirten und des Vogelperspektive— Belagerungsplan von Sebastopol etc, etc. Leipzig, Ende December 1853. ee eee; Aula Wir empfehlen uns zur Besorgung jeden Montag von uns ausgegeben wird. 2 0 Billigstes illustrirtes Familienblatt! Mit dem 1. Jauuar beginnt der 4. Jahrgang der bel Ernst Keil in Leipzig erscheinenden Die Gartenlaube. Wöchentlich 1½— 2 Bogen, mit vielen prachtvollen Illustrationen. Vierteljährliel 51 Kr. rhein. rhein. 0 altes darin besteht, dem Volke 9 i 1 esonders eines Familienbl 7 ie Aufgabe einer Zeitschrift und beson teh Wenn d 8 chmeckende Selstige Speise in v SSM 40 ie ei gesunde, kräftige und wohl zugsweise der Familie eine gesu 2 8 und in diesem vo Zug 5 6 die Erfindung Guttenberg“ S auch schon Se gen und Auf- das erste Beispiel in Deu itschland, dass eine Wochen- aren erlebte England, Holland, Dänemark, Russland, Westindien Verbreitung fand. 5 Gute Novellen und Erzählungen von auer kannten deutschen Autoren(keine Uebersetzungen). — Schilderungen aus den Volksleben, der Sittengeschichte und der Länder- und lehrende Erläuterungen zu den Begebenheiten und Persöplichkeiten des Tages, vertreten durch stehende — Fopulär-natur wissenschaft- Beiträge zur Kenntniss des menschli- chen Körpers und einer vernünftigen Gesundheitslehre, über Nahrungsmittel, schrift in Zeit von noch nicht 3 Jahren eine Auflage von 45, 000 Exempl für das praktische Leben von Dr. gen.— Biographien mit vortrefflichen Portraits.— Originalberichte aus Amerika.— Notizen aus dem Bereiche der Erfindungen; Literatur, Kunst etc. ete.— Alles dies bietet die Gartenlaube. Ausserdem sind Veranstaltungen getroffen, dass die wichtigsten Gegenstände Kriegsereignisse im Orient durch Authentische Abbildungen und Originalberichte unsern Lesern vorgeführt werden. dokumentiren die bereits erschienenen schönen Ansichten von Kronstadt— Se- Wellington— Helsingfors und Sweaborg Fürsten Mentschikoff— Vebersichtskarte des Kriegsschauplatzes aus der der Gartenlaube, C. Bindernager's Buchhandlung in Friedberg. (ren en . 5 8 wohl vollständiger als je eee eee N und nicht nur in Völkerkunde. — Be- Gesundheitsregeln etc. von — Physikalische Belehrun- und Persönlichkei- In welcher — die Bildnisse sümmtlicher . OOO r on— Ernst Keil. welche regelmässig ieee 5 Ein Hausknecht 127] wird geſucht von Friedberg. Frankfurter Cours vom 2. Jan., 1856. Piſtolen. fl. 9 35% 5 eee Fo druch or.„ 9 5475 Ein auch zwei Knabe n, Holländiſche 10 fl. Stücke 9 22-43 1281 welche die hieſige Realſchule beſuchen Rand⸗Ducaten n nh n wollen, können jetzt oder auf Oſtern gegen billige 20 Frankſtücke 8„ 9 20-21 Vergütung Koſt und Logis in einer ſtillen Engliſche Souverains.„ 11 43-45 Haushaltung bekommen. Wo? ſagt die Exped. Preußiſche Thaler„ 1 44 ¾5—45% dieſes Blattes. Preußiſche Caſſenſcheine„ 1 45-7 Im Verlage der Unterzeichneten iſt erſchienen: Friedberger Adreßkalender für das Jahr 1856. e ae 1070 Preis 6 fr. f Dieſer Kalender, in gro acatformat gedruckt, gibt eine uſammenſtellung ſämmtlicher hieſigen Staats⸗ und Localbebörden und Verwaltungen, theilt zugleich 1 für Weng Büreaus feſtgeſetzten Amts⸗ und Geſchäftstage mit, führt ferner die Staats- und ſtädtiſchen Lehr⸗ und Er⸗ zichungsanſtalten ꝛc. dc. auf, bringt ſodann eine Ueberſicht der wichtigſten Märkte der Umgegend, Abgang und Ankunft der Poſſen, Rundgang der Bezirksboten und noch ein Verzeichniß der aus den benachbarten Orten regelmäßig nach Friedberg kommenden Privatboten nebſt Angabe der Ge⸗ ſchäftshäufer, in welchen Aufträge für dieſe Boten angenommen werden. E. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. 3wei z weiſpännige Wagen 129 J mit eiſernen Axen und allem Zugehör, der eine noch ganz neu und der andere ſchon gebraucht, ſtehen zu verkaufen bei Friedberg. Karl Berg. Ein ſchwarzes Hündchen 130] iſt mir zugelaufen. Der Eigenthümer wolle daſſelbe innerhalb 14 Tagen gegen Ko⸗ ſtenbetrag in Empfang nehmen. C. Altmannsperger, Kirchliche Anzeigen. Sonntag Epiphanias den 6. Januar. Miſſionsfeſt. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Krumm. Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Nachmittags: Hr. Candidat Hofmann. Druck und Verlag von E. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. ienſtag u. Bel Ken 5 0 4 11 15k d 1 2 die, el ehe fl. J. k. 0 5 8, . 3 Bürger Niederwöllſte Beienhelm“ Aſſen hene Bauern bett Oſſen hell— Södel, faba Dieſes wir Friedbert N Joſeph“ zum Nachtden* Eine groß 2 Innern waren 2 f. 150 datzuert Dieſe Looſe neb fischen, worauf eſhielt mit gel müſe. Eine ſcht u. A. ein ſilbern Signale offnes blaues A grau- ſchwarz ca Wim Ein fuhrt wahren ln. aller Art n erwähnten Becken ade, als O er g 0 11