iche Friedberger Jutelligenzblatt. Erſcheint wõ⸗ 0. 2 2 72* Einrückungsge⸗ 8 Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, g tag. Preis jährl. paltene Petitzeile fl. 1. 12 kr.; durch oder deren Raum Fete Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. n fl. 1. 30 kr. ſammen 7 kr. ndigers„ 26. Dienſtag, den 1. April. 1856. deib ehe m Amtlicher Theil. 0 des, J ver Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg ungen, an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes und den Polizeicommiſſär zu Wickſtadt. Tierband Betreffend: Die Muſterung für 1856. oigers Nach erhaltener Nachricht des Gr. Eivilrekrutirungscommiſſärs der Provinz Oberheſſen wird die diesjährige 1 Muſterung für den Kreis Friedberg vom 6. bis 13. Juni d. J. dahier vorgenommen. W Jahren Das Geſchäft beginnt jedesmal präceis 8 Uhr und kommen die Orte: 1) Freitag den Bini.. 9 rg Aſſenheim, Beienheim, Boͤnſtadt, Butzbach, Fauerbach II., Florſtadt, Friedberg, 3 Bauernheim, Bodenrod, Bruchenbrücken, Fauerbach I., den und Be⸗ 2 Dienſtag den 10. Juni d. J.: Urt. Gambach, Hauſen mit Oes, Ilbenſtadt, Langenhain, Maibach, Münzenberg, Niedermörlen, Griedel, Hochweiſel, Kirchgöns, Ziegenberg, Melbach, Münſter, Niederrosbach. l 25 5 3) Mittwoch den 11. Juni d. J: Niederweiſel, Niederwöllſtadt, Obermörlen, Oberrosbach, Oberwöllſtadt, Ockſtadt. Scholten 4) Donnerſtag den 12. Juui d.. 8 Oppershofen, Oſtheim, Rockenberg, Staden, Wiſſelsheim, Wölfersheim, Wickſtadt, B55 Oſſenheim, Pohlgöns, Södel, Steinfurt, Weckesheim, Wohnvach, Serlot zur Muſterung. ., Die Loosziehung der Militärpflichtigen findet am Freitag den 13. Juni d. J. Statt. Vorſtehendes wollen Sie in ihren Gemeinden oͤffentlich bekannt machen laſſen und mit den Militärpflichtigen, von welchen Jeder, der ſich zu Hauſe befindet, einzeln zu laden iſt, auf den bezeichneten Muſterungs⸗ und Looſungstag — Morgens halb acht Uhr pünktlich in dem Muſterungslocal ſich einfinden. Die auswärts befindlichen Conſcriptions⸗ offeln pflichtigen haben Sie, wenn der Aufenthaltsort derſelben bekannt iſt und nicht vertreten werden, ſofern dieſe keine Eltern oder Verwandten haben, die ſie von der Zeit der diesjährigen Muſterung in Kenntniß ſetzen können, entweder direct zu 2 dieſer vorzuladen, oder durch Vermittelung der einſchlägigen Behörden laden zu laſſen, und daß dieſes geſchehen ſei, der Rekrutirungs⸗Commiſſion Vorlage zu machen. ierzu bemerken wir Ihnen: e 2 1) Die Entſcheidung über Depotanſprüche wird an jedem Muſterungstage, gleich nach beendigter Muſterung, vorge— * nommen, und es müſſen daher die Militärpflichtigen, für welche das Depot angeſprochen worden iſt, mit den be⸗ ;. Hatteroth. treffenden Greßherzoglichen Bürgermeiſtern zur Hand ſein. —— 2) Wird an jedem Tage, nach beendigter Muſterung, das Erkenntniß der Aerzte über die von den Militärpflichtigen urs. angegebenen Fehler, dieſen Militärpflichtigen bekannt gemacht, wobei ebenfalls die Gegenwart der betreffenden Nan 1856. Bürgermeiſter nothwendig iſt, damit ſie die nöͤthigen Einträge in ihre Liſten zu machen im Stande ſind. — 3) Haben diejenigen Militärpflichtigen, die an ſinnlich oder ſofort nicht wahrnehmbaren Fehlern oder Gebrechen, wie namentlich Schwerhörigkeit, Kurzſichtigkeit, fallender Sucht, Geiſtesſchwäche, Taubheit ꝛc. leiden, die deßhalb von ihnen beizubringenden, ſoweit als thunlich mit dem Dienſtſiegel der betreffenden Beamten zu verſehenden ſtempel⸗ 48 freien Zeugniſſe der Kreis- oder practiſchen Aerzte, welche ſie behandelt haben, der Geiſtlichen, Lehrer, Gemeinde— 55 räthe ꝛc., deren Unterſchriften öffentlich beglaubigt ſein müſſen, ſchon bei ihrem erſten Erſcheinen vor der Rekru⸗ * tirungs-Commiſſion, dieſer vorzulegen. Die Zeugniſſe von Privaten, namentlich diejenigen der Dienſt- und Lehrherrn, Meiſter, Nachbarn u. dergl. mehr, können nur dann angenommen und beachtet werden, wenn ſie von dieſen Per— ſonen bei Gericht zu Protokoll gegeben und beeidigt ſind. Auch muß die Unbeſcholtenheit und Glaubwürdigkeit der Zeugen gehörig beſcheinigt ſein, ſowie aus den Zeugniſſen der Gemeinderäthe hervorgehen muß, aus wie vielen Mitgliedern der Gemeinderath, zu denen auch die Bürgermeiſter gehören, beſtehe. Das letztere haben ſie zu be⸗ Inzeigel folgen und weiter bekannt machen zu laſſen, daß die oben genannten Gebrechen nur dann Berückſichtigung finden 8 Marz. können, wenn die vorgeſchriebenen Zeugniſſe erbracht werden. Wenn daher Militärpflichtige an einem oder dem a 0 andern der obigen Gebrechen leiden, ſo wollen Sie dafür Sorge tragen, daß die deßfalls erforderlichen Zeugniſſe vuntkirche: erwirkt und der Rekrutirung-Commiſſion vorgelegt werden. N 7 33 4) Sollte ſich ein Militärpflichtiger in gerichtlicher Haft befinden und nicht gefaͤnglich vorgeführt werden konnen, ſo iſt von dem betreffenden Gerichte eine Beſcheinigung hierüber einzuziehen und der Rekrutirungs-Commiſſion vorzulegen. 1 1 — 5) Wenn ein Militärpflichtiger durch Krankheit verhindert iſt, ſo haben Sie eine deßfallſige Beſcheinigung des Kreis— Zurakircht 5 N 5 405 f 2 1 7 oder practiſchen Arztes einzuholen und der Rekrutirungs-Commiſſion zu übergeben. 17% 7 5 6) Befindet ſich in einer Gemeinde ein notoriſch blödſinniger oder taubſtummer Militärpflichtiger, der zur Muſterung 2 „ 1856 gehört, ſo werden Sie dafür ſorgen, daß derſelbe jedenfalls anweſend iſt und, wenn es noͤthig werden ſollte, — — —— ö U U 5 5 5 J U . 118 mittelſt Fuhre an den Muſterungsort gebracht wird, und außerdem haben Sie fuͤr ſolche Militärpflichtige von dem geſammten Ortsvorſtand ein Zeugniß, welches das angegebene Uebel beurkundet, ausſtellen zu laſſen und dieſes an die Rekrutirungs-Commiſſion abzugeben. 7) Die Vertretungs-Urkunden ſämmtlicher in der Staats-Aſſecuranz⸗Anſtalt verſicherten Militärpflichtigen müſſen der Rekrutirungs-Commiſſion vorgezeigt werden, weßhalb die Vertretungs-Urkunden derjenigen, welche nicht ſelbſt er— ſcheinen wollen, an Sie abgegeben und von Ihnen der Rekrutirungs-Commiſſion vorgelegt werden können. 8) Die Prüfung der Excapitulanten-Einſteher wird jedesmal an dem Tage, an welchem die Conſeriptionspflichtigen ihres Orts gemuſtert werden, vor dem Anfang der Muſterung vorgenommen werden. Hiernach ſind dieſelben ge⸗ nau zu inſtruiren, damit ſie nicht auf unrichtige Tage hierher kommen und abgewieſen werden müſſen. Dieſelben müſſen ihre Anmeldungsſcheine vorzeigen, ohne welche ihre Unterſuchung nicht ſtattfinden kann. Endlich haben: 9) ſämmtliche Conſcriptionspflichtige, ſofern ſie nicht ſchon durch das Geſetz von dem perſönlichen Erſcheinen bei der Muſterung entbunden ſind oder von der Rekrutirungscommiſſion im Laufe der Muſterung definitiv entlaſſen oder bis zur nächſten Muſterung verwieſen werden, mit den Großherzoglichen Bürgermeiſtern, oder in deren Verhin— derung, mit den betreffenden Beigeordneten, wie ſchon oben bemerkt wurde, den 18. Juni, Morgens präeis halb acht Uhr zum Looſen ſich einzuſtellen. Friedberg den 29. März 1856. Müller. Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Egold Jacob, Taglöhner angeblich aus Marbach, iſt wegen vielfacher Diebereien zu verhaften. Signale-⸗ ment: etwa 16 Jahre alt, etwa 4, 6“ groß, Haare: ſchwarz hinten lang, ſchwarze Jacke, weißliche Hoſen, alte Zeug⸗ ſchuhe, ohne Hemd, blauſtreifige Weſte, weiß und blaugeſtreifte ſ. g. Strumpfkappe, Narbe über der Stirn. Oeffentliche Nachricht. Nach einer Mittheilung der Kurfürſtlichen Polizei-Direetion zu Hanau ſind die, bezüglich der unter dem Rindvieh des Oeconomen Sarg zu Dorheim ausgebrochenen Lungenſeuche, angeordneten Sicherheitsmaßregeln gegen deren Weiter⸗ verbreitung wieder aufgehoben worden, was zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Friedberg am 28. März 1856. ü ler Bekanntmachungen von Behoͤrden und Main ⸗Weſer⸗ Bahn. 1488] Die mit Herſtellung eines Signalſtandes an dem Bahnwarthaus beim Lindenbaum in der Gemarkung Bruchenbrücken verbundenen Maurerarbeiten, veranſchlagt zu 35 fl. 12 kr. und Zimmerarbeiten,„„ 34% 14 ſollen Dienſtag den 8. April l. J. Nachmittags 2 Uhr auf der Station Niederwöllſtadt, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an den We⸗ nigſtnehmenden veraccordirt werden. Friedberg am 19. März 1856. 5 Der Großherzogliche Sections-Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. 1490] Dienſtag den 8. April l. J. Nachmittags 2 Uhr werden auf der Station Niederwöllſtadt die bei Erbauung eines Holzſtalles und einer Waſchküche vorkommenden 1) Maurerarbeiten veranſchlagt zu 120 fl. S kr. und 2) Zimmerarbeiten 1„ 26„30 unter den bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen, öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg am 19. März 1856. Der Großherzogliche Sections-Ingenieur der Section Friedberg bpHochge fand Fruchtverſtei gerung. 1516] Die Fruchtvorräthe des Kugelhaus⸗ und Armenfonds dahier werden in folgenden Ter⸗ minen: Freitag den 4. April, „„16. Mai, „„ 13. Juni, 7„11. Juli, des Vormittags um 11 Uhr, und zwar jedes⸗ mal 20 Malter Korn und f 45„Gerſte auf hieſigem Rathhauſe meiſtbietend verſteigert. Butzbach den 21. Januar 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Butzbach Seippel. Verſteigerung von Arbeiten und Materiallieferungen zur Erbauung eines Schulhauſes in Niederweiſel. 1496] Montag den 7. April, Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem Wirthſchaftslocal des Joh. Jacob Adami zu Niederweiſel nachſtehende Arbeiten und Materiallieferungen an den We— nigſtfordernden öffentlich in Accord gegeben werden: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 14856 fl. 56 kr. Steinhauerarbeit, 5 s, 308, Zimmerarbeit, 1„„ Nil, 56, Dachdeckerarbeit 75 FE Schreinerarbeit, 77„ ie s Schloſſerarbeit, 75„ 1009% 32 Glaſerarbeit, 75 In 448, 48 Weißbinderarbeit,„ 55 1023% 35%, Spenglerarbeit, 7 607% 22 7 7 Das Brechen, Fahren und Aufſetzen von 32 Kubifklaftern Mauerſteinen aus den Brüchen von Niederweiſel, die Lieferung von 172000 Stück hart ge⸗ brannten Backſteinen, die Lieferung von 2200 Stück hart gebrannten Rohrſteinen, die Lieferung von 240 Bütten Kalk nach naſſem Maas, die Lieferung von 12 Kubikklaftern Sand aus Rockenberg oder Griedel. Pläne, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen acht Tage vor der Verſteigerung auf dem Großherzoglichen Kreisbauamte Friedberg zur Einſicht offen. Niederweiſel den 23. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niederweiſel Ha ub. Holzverſteigerung. [5171 Donnerſtag den 3. April, Vormittags 9 Uhr, ſollen im hieſigen Gemeindewald, Diſtrikt Judenheid: 3500 Stück Kiefern⸗Wellen auf Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. Bönſtadt den 28. März 1856. ene i Bönſtadt ei bel. Privat⸗Anzeigen. Verſtei gerung. 1518] Donnerſtag den 3. April, Nachmittags, werden an Ort und Stelle, an den bezeichne⸗ ten Ständen und Orten, nachſtehende Gegen⸗ ſtände meiſtbietend verſteigert: 1) Um 2 Uhr, an der Hauptwache, eine noch brauchbare eichene, mit eiſernen Reifen ver⸗ ſehene große Bütte. 2) Um 2½ Uhr, in der Uſavorſtadt, an dem neuerbauten Faſelſtall, eine Parthie guter Dünger. Friedberg, den 29. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Mobiliar-⸗Verſteigerung. 1519] Montag den 7. April, Morgens um 9 Uhr, wird in der Wohnung des Bürgers und Schneiders Karl Heinrich Friedrich der Mobi⸗ liarnachlaß der hier verſtorb. Markus Hirſch⸗ ſprung'ſchen Eheleute, beſtebend in Holzwerk, Eiſen, Blech, Bettwerk, Weißzeug und derglei⸗ chen, meiſtbietend verſteigert. Friedberg, den 31. März 1856. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher Be n d e Solz eee ge en g. 1520] Mittwoch den 2. April, Nachmittags um 2 Uhr, werden an Ort und Stelle nachſtehendes Gehölze und abgängige Obſtbäume meiſtbietend verſteigert, als: 10 40 Haufen Weidenreiſer an den ſogenannten vielen Weiden an der Uſa. 2) 13 Haufen Ausputzholz in dem Stadtſchrei⸗ bereigraben. 3) 4 abgängige Zwetſchen- und 1 dergleichen Apfelbaum an dem Ringgraben. Der Anfang der Verſteigerung geſchieht an den vielen Weiden. Friedberg, den 29. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. 9 9 15 Motta! in N 4 „Dlenſtag 102 10 gu old Diel Holhſott U ſigch Sueden 2 — 10 Ntbeſ dungs chörig, 25% 300 Slüc Buch Obermorf Großhruoglt N — Holz in dem Gra 5221 l) D. in l. dl a) (180 rothtat 20 0 5) Dißßrilt 1 Bucher 33 Echen. H Kater 18½„ 517 1 c) Distrikt 7 Birte 281 Bu 600 Buc 9*³ Kl NB. Das übrige Ge 1 Buch A0 behunnt digg den paid g macht d. Grävnn ligert wer Reichel „ 6 * So kz dee r ſt zi gerung im Mo xſtädter Markwald, Oberförſterei Düdelsheim. [521] 1) Dienſtag den 8. April l. J. ſollen im Diſtrikt Buchwald und Bergwerksſchlag nach— folgende Holzſortimente verſteigert werden: 68 Stecken Buchen⸗Scheitholz 1. Claſſe, II. 7 25 7* 7 12„„ Prügelholz, 163 1„ Stockholz, 350 Stück„ Aſtwellen, 2) Mittwoch den 9. April l. J. werden im Diſtrict Klafterwald und Forſtwald nachfolgende Holzſortimente verſteigert: 24 Stecken Buchen ⸗Scheitholz, 19„„ Prügelholz, 62„„ Stockholz, 3175 Stück„ Aſtwellen. Die Zuſammenkunft iſt am erſten Tage, Vor⸗ mittags 10 Uhr, im Diſtrikt Buchwald am Niedermoxſtädter⸗Heegheimer Weg, und Mitt⸗ woch den 9., Vormittags 10 Uhr, im Diſtrikt Forſtwald bei Obermoxſtadt. Bemerkt wird, daß Dienſtag den 8. das Pfarrbeſoldungsholz der Pfarrei Obermoxſtadt gehörig, 25½ Stecken Buchen⸗Scheitholz und 300 Stück Buchen⸗Wellen, mit verſteigert werden. Obermoxſtadt am 25. März 1856. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermorſtadt Mickel, Markmeiſter Holzverſteiger ung in dem Grävenwiesbacher Gemeinde- wald. 15221 1) Donnerſtag den 10. und Freitag den 11. April, Morgens 10 Uhr: a) Diſtrikt Eiſernhand: e136 rothtannene Bauſſämme von 2200 Cbf. 26* Gerüſthölzer, 3% Klafter Tannen-Holz, „„ Stockholz, p) Diſtrikt Arnsberg und Kahlenkopf: 1 Buchen⸗Stamm von 105 Chf. 33 Eichen⸗Bauſtämme von 2500 Cbf. 47 Klafter Eichen⸗Holz, 18½„ Buchen⸗„ 51%„ Stockholz, c) Diſtrikt Dietrichshaag, Georgenfleck und Dreiſpitz: 7 Birken⸗Stämme, 264 Birken⸗„Eichen⸗ und Erlen⸗Gerüſthölzer, 600 Buchen⸗Zäungerten, 9% Klafter Holz. NB. Das Stammholz kommt den 1. und das übrige Gehölz den 2. Tag zur Verſteigerung. 2) Freitag den 18. April l. J., Morgens 10 Uhr, a) im Diſtrikt Hardt: 63 Eichen⸗Bauſtämme, 14½ Klafter Eichen⸗Holz, 10„ Stockholz, p) Diſtrikt Weiſenſte in: 1 Eichen⸗Stamm, 1 Buchen⸗Stamm, 35 Klafter Buchen⸗Holz, 37 7 Eichen⸗ 7. 18% 7 Stockholz. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht dieſes milz dem Bemerken in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen, daß der Anfang in den zuerſt genannten Diſtrikten jedesmal ge⸗ macht wird. Grävenwiesbach den 25. März 1856. Der Bürgermeiſter Wick. Eichenlohrinden⸗ Verſteigerung. [523] Die im Reichelsheimer Gemeindewald im l. J. ſich ergebenden, zu 425 Centner ver⸗ anſchlagten, Eichenlohrinden ſollen Mittwoch den 9. April d. J., Vormittags um 10 Uhr, im Rathhauſe zu Reichelsheim öffentlich ver⸗ ſteigert werden. Reichelsheim den 28. März 1856. Schmid, Bürgermeiſter. 119 Arbeits⸗Verſteigerung. [524] Samſtag den 5. April, Vormittags 10 Ühr, ſollen auf hieſigem Gemeindehauſe nachſtehende Arbeiten an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden: A. Herſtellung des Gemeinde-Wacht⸗ hauſes: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 14 fl.— kr. 2) Zimmerarbeit,„7 7 3,— B. Herſtellung des Röhrbrunnens: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 5 fl. 36 kr. 2) Steinhauerarbeit,„„ 20 43 5 3) Zimmerarbeit,„„ 11% A, 4) Schloſſerarbeit, 1„ 19„ 24„ 5) Weißbinderarbeit,„ 1 30 60 Pflaſterarbeit, 1„ 20„ 48„ 2 C. Einſteinen der Ortsſtraßen: Das Anfahren, Aufſetzen und Zerſchlagen von 5½ Klafter Steinen, ſowie Eindecken der⸗ ſelben, zuſammen veranſchlagt zu 360 fl. 40 kr. Södel am 29. März 1856. Großherzoglich Herb emelſeret Södel e i tz. Gefu ch. [506] Es wird ein braves geſittetes Mädchen aus dem Mittelſtande geſucht, welches in Haus- und Gartenarbeit erfahren ſein muß und zur Unterſtützung der Hausfrau dienen kann. Näheres bei der Expedition d. Bl. Annonce. [525] Vielfachen Anfragen zu begegnen zeige ich hiermit an, daß der Sommercurſus in mei⸗ ner Anſtalt mit dem 21. April beginnen wird, indem ich dabei bemerke, daß nur zu Frühjahr neue Schülerinnen aufgenommen werden kön⸗ nen. Die betreffenden Anmeldungen beliebe man gefälligſt vor genanntem Tage bei mir zu machen. Hiermit verbinde ich zugleich die wei⸗ tere Anzeige, daß ich, dürfniſſe entſprechend, mit dem Beginne des erwähnten Sommercurſus einen eignen Fortbildungseurſus für con⸗ firmirte Mädchen in's Leben treten laſſen werde, in welchem bei wöchentlich 10ſtündigem Unterrichte 3 Stun⸗ den für Franzöſiſch, 2 für Engliſch, 2 für Ge⸗ ſchichte, 2 fur Uteratur und 1 Stunde für ſtpliſtiſche Uebungen verwendet werden ſollen. Außerdem ſteht es noch frei an der täglichen Stunde für weibliche Arbeiten und der dabei gepflogenen franzöſiſchen Converſation in der J. Claſſe Theil zu nehmen. Das vierteljährige Honorar hierfür beträgt 8 fl. Indem ich ſchließlich mein Penſionat in empfehlende Er⸗ innerung bringe, erkläre ich mich zu jeder wei⸗ tern Auskunft mit Vergnügen bereit. Friedberg, den 27. März 1856. Der Vorſteher: Dr. Gorth. Einladung. 5261 Freitag den 4. April findet die dies⸗ jährige öffenkliche Prüfung in meiner Anſtalt im Prüfungsſaale des Schullehrerſeminars ſtatt, und zwar Vormittags mit der I. und Nach- mittags mit der II. Claſſe. Die verehrl. Eltern meiner Schülerinnen, wie die Freunde der Schule werden hierzu höflichſt eingeladen. Friedberg, 31. März 1856. Dr. Gorth. Auctions ⸗ Anzeige. 15271 Freitag den 4. April, von Morgens 8 Uhr an, werden in der Wohnung des Sa— linen-Inſpectors Avenarius in Nauheim ver⸗ ſchiedene Mobilien, darunter 5 Sopha's, meh⸗ rere Dutzend Stühle, 8 vollſtändige Betten, Commoden, Schränke, Tiſche ꝛc., gegen baare Bezahlung verſteigert. einem vorhandenen Be. [5251 Diejenigen Unbemittelten von Friedberg, welche bei der Abgabe von Setzkartoffeln be— rückſichtigt zu werden wünſchen, wollen dieſes bei einem der Ausſchußmitglieder des Armen⸗ vereins alsbald anzeigen. Friedberg, den 22. März 1856. In Auftrag des Ausſchuſſes: 4 1 G. Trapp Il. Kleeſamen, 529] rothen, weißen und Luzerner, große Saat⸗Linſen und Golderbſen bei 215 Hanſtein. Eine dunkelgelbe Dogge 530] mit geſtutzten Ohren iſt von dem Gute Neuhof bei Langgöns entlaufen. Der gegen⸗ wärtige Beſitzer wolle dieſelbe gegen eine gute Belohnung dorthin abliefern. ian fe n 5310 60-70 Körbe Dickwurz und Kohlraben, ſowie 35 Malter Kartoffeln hat zu verkaufen Bauernheim. Gotth. Walther. Aus freier Hand zu verkaufen. [532] Ein zweiſpänniger und ein einſpänniger Wagen mit eiſernen Achſen, ein braunes Wal⸗ lachpferd, ein Mutterſchwein mit 9 Ferkeln, eine Kelter, ¼ Ohm ausdrückend, ein einſpän⸗ niges Pferdegeſchirr, ein Pfuhlfaß, 4 Ohm haltend, ein Clavier, ſowie 50 Gebund Flachs hat zu verkaufen F. Storch in Wölfersheim. Stellegeſuch. [533] Ein Mädchen von geſetztem Alter, wel⸗ ches ſchon mehrere Stellen als Haushälterin oder Köchin bekleidete, ſucht eine andere der- artige Stelle. Näheres bei der Exp. d. Bl. — Ein tüchtiger Schmiedgeſelle [534] wird geſucht. Zu erfragen bei der Exp. d. Blattes. 3 Ein braves Mädchen, [535] welches gleich eintreten kann, wird in die Apotheke zu Heddernheim geſucht. Ein Schuhmachergeſelle, [536] welcher mit guten Zeugniſſen verſehen iſt, kann bei dem Schuhmachermeiſter Jo ſt Bopp zu Bellersheim ſogleich in Arbeit treten. Zwei Schreinergeſellen [537] können in Arbeit treten bei Jacob Stam m, Schreinermeiſter. Ein Schreinergeſelle 1538] kann dauernde Beſchäftigung finden bei Friedberg. W. Stritzinger. Ein Wagnergeſelle 539] erhält Arbeit bei Konrad R uppel in Friedberg. An nonee. L540 Friſche Saat-, Mohn⸗ und Leinkuchen N! W. Hanſtein. Verloren. [541] Am 28. d. M. iſt eine goldene Broche mit Granaten und einem weißen Steinchen in der Mitte auf dem Wieſenwege nach Nauheim, auch um Nauheim, oder auf dem Wege nach Fauerbach II. verloren gegangen. Der red⸗ liche Finder erhält eine gute Belohnung durch die Exped. d. Bl. In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg ſind ſtets zu haben: Geſtempelte Frachtbriefe fuͤr den mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. 120 0 11 vormals van Aken, jetzt im Beſitze des rühmlichſt SS 2 5 bekannten Thierbändigers Kreutzberg,—*++rr J— 1542] dem hochgeehrten Publikum in der dazu erbauten Bude in der Freiheit zu Friedberg noch bis zum Mittwo den 2. April zur Schau ausgeſtellt ſein. Jeden Nachmittug um 5 Uhr findet Hauptfütterung ſämmtlicher Thiere und Vorſtellung des Thierbändigers Kreutzberg mit den dreſſirten Raubthieren in den Käfigen derſelben ſtatt. Preiſe der Plätze: Erſter Platz 30 kr. Zweiter Platz 18 kr. Dritter Platz 9 kr. Kinder unter 10 Jahren zahlen auf den beiden erſten Plätzen die Hälfte. Für Schuler, welche mit ihren Lehrern außer der Zeit der Fütterung die Menagerie beſuchen, iſt der Eintrittspreis auf 6 kr. beſtimmt. Th. Kreutzberg. 510 Zu den Parkarbeiten dahier werden noch Arbeiter Geld⸗Cours. geſucht und haben ſich ſolche mit Hacken und Schippen Frankfurt, am 28. März 1856. verſehen bei Gärtner Oſtermeier zu melden. Pitoen„ n 0 9 eim den 26. Mä Friedrichod or„ 9 5556 Nauh im den 26. März 1856., 14471 Wir empfehlen unſer 1 d e 2 2 7 0 Frankſtücjſʒree„ 9 24.25 Sehweizer Fabrik⸗Lager Grange, Suerens.. 1 45854 f 5. 1 in abgepaßten Gardinen, Gardinenſtoffen, glatten Molls zu den billigſten Preiſen. 9 9 9 7 ee 1 f 2 Lohrey& Voltz in Frankfurt a. M., PI e 4 3 8 5 8 515. Nro. 28, 1r. Stock im Berna 125 Hauſe. für die Städte Friedberg und Butzbach 15⁴ F 0 K vom 2. bis 8. April. für deren Güte zent ige von 24. Feirbthig bei B Fried.] Bus 5 2. E. rod⸗Preiſe. berg.] bach. 18. W. Nebesberger, Schäfergaſſe 48. 8 1 1. 10 0 95 in Frankfurt a. 05 I. Noggenbrod, 2 Korn- f Marktberichte. und ½ Gerſtenmehl 32 3 2 Grünberg den 29. März. Weizen 15 fl. 53 kr.; Korn 12 fl. 54 kr.; Gerſte 8 fl. 35 kr. 2*„„ 7-17— Hafer 4 fl. 42 kr.; Erbſen 10 fl. 20 kr.; Linſen u Wicken 8 fl. 42 kt.; Kartoffeln 3 fl. 44 kr. 4„„„ 14— 14— Mainz den 28. März. Weizen 15 fl. 30 kr.; Korn 12 fl.; Gerſte 8 fl 32 kr. 1 gemiſchtes Brod(cafelbrod) 5 5 ½ Korn⸗ u. ½ Waizenmehlf, 4 1 41 f Eingeſendet. 2 1 1 1 8 i 1 i Die Leſer des Intelligenzblattes wiſſen aus der vorigen Nummer, daß der rühm⸗ 4„ 5 5 16 21162 lichſt bekannte Thierbändiger Herr Kreutzberg, wenn auch nur für wenige Tage, ſeine Bude Loth Loth in Friedberg aufgeſchlagen hat. Die Menagerie verdient in hohem Grade die öffentliche—Milchbrod. 14 14 Aufmerkſamkeit. Die Dreſſur der gezähmten wilden Thiere iſt in der That überraſchend.— Waſſerweck.. I Der König der Thiere, der Löwe, wird zum gehorſamen Diener des Herrn Kreutzberg, der— Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 15 15 grauſame Königstiger liegt winſelnd zu deſſen Füßen, andere wilde Beſtien, der Schrecken leiſch⸗; ihrer Heimath, beugen ſich furchtſam ſeinem Willen und fliehen vor ſeinem Auge und einer Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf ſchwachen Peitſche, die er wie zum Spiele in ſeiner Hand führt.— Wenden wir uns von den 1 Ochſenfleiſch... 14242 reißenden Thieren zu denen ſanfteren Charakters, ſo bietet uns die Menagerie den Anblick 1 Kühfleiſch, gemäſtetes. 112112 zweier Thiere, die noch nicht häufig bei uns gezeigt worden: die 16 Fuß hohe Giraffe und 1 Rindfleiſch, gemäſtetes. 10 210 2 das Lama, letzteres wohl allen Kindern aus ihrem Robinſon bekannt. Ferner ſehen wir zwei 1 Schweinefleiſch. r Bären, mehrere Wölfe, eine Anzahl luſtiger Affen und Aeffchen, einen Adler, Papageien ce. 1 Hammelfleiſchh.. 1111— Wie wir hören, wird Herr Kreutzberg ſeinen Aufenthalt noch um 1 oder 2 Tage verlängern, 1 Kalbfleiſche 82812 und es wäre ſehr zu wünſchen, wenn ſeiner intereſſanten Sammlung von ſeltenen Thieren 1 Schaaffleiſch e 5 die verdiente Aufmerkſamkeit von Seiten des Publikums geſchenkt würde. Schulen, die von 1 Wurſt v. blos Schweinen 17— 17— ihren Lehrern begleitet außer der Zeit der Fütterung die Bude beſuchen, finden um ein Billi- 1 Bratwurſt. 212212 ges Eintritt.— Wenn wir auch nicht ſagen wollen:„Noch nicht da geweſen,“ ſo dürfen 1 Schwartenmagen. 18— 18— wir doch getroſt ſchließlich ausſprechen:„Noch nicht hier geweſen.“ 1 Geräucherter Speck. 31/231 2 Naächſte Woche wird, wie wir hören, unſere Stadt ein weiterer ſeltener Gaſt mit 1 Dörrfleiſchchh h. 212212 ſeinem Beſuche erfreuen. Nämlich Hrn. Schmidt's Elephant, der bereits in vielen Städten ſeine] 1 Schinken 232232 Künſtlerſchaft documentirt und der bei ſeinem letzten Beſuche in Caſſel, Marburg, Gießen in 1 Schweineſchmalz, ausgel. 27 227 2 Begleitung mehrerer Schlangen, Affen, Vögel, ja ſelbſt eines Armadill, allgemeine Bewun⸗ 1„ unausgelaſſen 23 2232 derung erregt hat.— Herrn Schmidt's Elephant ſtammt aus dem Königreiche Tigreh, I Nierenfett. 23) 223 2 gelegen in Afrika's ſonniger Zone, und hat mit ſeinen vier reſpectablen Füßen demnach einen 1[Hammelsfett.. 16— 116— anſtändigen Erdſtrich durchwandert. Auch ſoll er der Civiliſation des 19. Jahrhunderts Die Großherzoglichen Bürgermeiſter durchaus keine Schande machen. Bender. Seippel. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. F. 9 rr 9 2 an! Betteffen! 5 Dur g. wird 30. April, ſendung d. 9 et ſtehenden Wir Fri — * E Coo] Das bat folgend XVV 28 XVI 172 XVI 1.5 13117 1 077i XVIII 32 XVm 33 XVIII 55 brunn XIX 130 wieſer XIX 508 XIX Sh. pfuh an die G und ſchon flücke, die bereits zu doch noch die Rach, an Adam an Conra an G. h an die J. Ba n Chrift beräuße nicht ne Antrag die erw. zu deren Rachen Urkunde rag dis resp. f den wir Frie!