handlung iefe verband. lan yſchiſe, rmat. Etuis 6 kr. Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ Einrückungsge See Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, ee Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ee ſammen 7 kr. Nu 85. Dienſtag, den 30. Oktober. 1855. Amtlicher Theil. Von den erſchienenen Regierungsblättern für 1855 ſind zu publieiren: Nr. 26 sub. 1, 4. Nr. 27 sub 1, 2. Nr. 28 sub 1, 4. Nr. 29 sub 2, 3, 6. Nr. 30 sub 1, 2, 4. Nr. 31 sub. 1, 2. Nr. 32 sub. 1, 2, 5. Nr. 33 sub 1, 3, 4. Nr. 34 sub. 1. Nr. 35 sub, 2, 7. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Friedberg am 24. Oktober 1855. e de Beauclair, Kͤreisaſſeſſor. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Den Verkehr mit Getreide, Mehl und Kartoffeln ſowie mit Brod. Mit Bezugnahme auf die nachſtehend abgedruckte Verordnung, wonach der bisher bezüglich des Verkaufs von Ge— treide, Mehl, Kartoffeln und Brod beſtandene Marktzwang aufgehoben worden iſt, bemerke ich Ihnen, daß in Folge eines Ansſchreibens Großherzoglichen Miniſteriums des Junern vom 20. l. M. neben den ſchon aus früherer Zeit her beſtandenen Fruchtmärkten auch die in Folge der Verordnung vom 27. September v. J. neu entſtandenen Fruchtmärkte an denjenigen Orten möglichſt erhalten werden ſollen, welche nach den bisherigen Beobachtungen die Ausſicht bieten, daß ſie ohne Marktzwang von Käufern und Verkäufern werden beſucht werden. Für dieſe Märkte bleiben die 88 4 und 5 der Verordnung vom 27. September v. I, ſowie die in meinem Ausſchreiben vom 3. Octbr. v. J.(Intelligenz⸗ blatt Nr. 78) unter Nr. 1 bis 8 enthaltenen Vorſchriften fortwährend in Kraft. Vorſtehendes, ſowie die nachgedruckte Verordnung haben Sie zur Kenntniß Ihrer Gemeindeangehörigen zu bringen und dieſelben noch beſonders darauf aufmerkſam zu machen, daß die Verordnung vom 27. September v. J., das Ge— werbe der Fruchthändler betreffend, auch ferner in Kraft bleibt. Sie werden insbeſondere angewieſen, genau darüber zu wachen, daß ſich Niemand mit dieſem Gewerbe befaßt, der nicht, nach zuvor erlangter Erlaubniß, mit einem Ge— werbspatente als Fruchthändler verſehen iſt. Ebenſo bleibt auch noch die Verordnung vom 9. October v. J., den An⸗ kauf von Kartoffeln zum Branntweinbrennen und zur Stärkemehlfabrikation betreffend, ſowie die darauf bezüglichen Be⸗ ſtimmungen meines Ausſchreibens vom 13. October v. J.(Intelligenzblatt Nr. 80) noch fort in Kraft, worauf Sie Ihre Gemeindeangehörigen mit dem Anfügen aufmerkſam machen, daß insbeſondere die Ausfuhr von Kartoffeln von Ihnen nur dann geſtattet werden kann, wenn ſich der Ausführende durch eine Erlaubnißbeſcheinigung von meiner Seite ausweiſen kanu. Friedberg den 26. October 1855. W Verordnung, den Verkehr mit Getreide, Mehl und Kartoffeln ſowie mit Brod betreffend. Ludwig III. von Gottes Gnaden Großherzog von Heſſen und bei Rhein ꝛc. ꝛc. Wir haben Uns in Ruͤckſicht auf die Ergebniſſe der dießjährigen Erndte, namentlich der faſt allgemein reichlich ausgefallenen Kartoffel-Erndte bewogen gefunden, die Beſtimmungen in den 58 1, 2, 3 und 6 bis 11 Unſerer Ver⸗ ordnung vom 27. September v. J., den Verkehr mit Getreide, Mehl und Kartoffeln, ſowie mit Brod betreffend, und die Vorſchriften der Bekanntmachung vom 23. October 1854 über denſelben Gegenſtand von dem Tage des Erſcheinens gegenwärtiger Verordnung im Regierungsblatte an außer Wirkſamkeit zu ſetzen, mit dem Vorbehalte jedoch, daß die Vorſchriften jener Verordnung oder einzelne derſelbe von Neuem werden erlaſſen werden, ſobald Mißbräuche oder ſonſtige Ereigniſſe dieß nöthig machen ſollten. Urkundlich Unſerer eigenhändigen Unterſchrift und beigedrückten Großherzoglichen Siegels. Darmſtadt am 19. October 1855. (L. S) Ludwig. v. Dalwigk. An Dieſelben. Betreffend: Den Betrieb und die Beauſſichtigung des Gewerbes der Mäkler mit Getreide, Hülſenfrüchten und Kartoffeln. Da in Folge der Aufhebung des Marktzwanges durch höchſte Verordnung vom 19. l. M. das Gewerbe der Mäkler mit Getreide, Hülſenfrüchten und Kartoffeln wieder an Wichtigkeit gewinnt, und um alle unredlichen Einflüſſe auf den Handel mit den nothwendigſten Lebensbedurfniſſen und auf deren Preiſe möglichſt zu beſeitigen, ſehe ich mich veranlaßt, Ihnen die ſtrengſte Handhabung der Verordnung vom 4. December 1846 in rubricirtem Betreffe(Regie⸗ rungsblatt Nr. 39) anzuempfehlen. Insbeſondere werden Sie darüber ſtrenge wachen, daß ſich Niemand mit dieſem Gewerbe befaßt, der nicht, nach zuvor erlangter Erlaubniß, mit einem Gewerbspatente als Mäkler verſehen iſt. Na⸗ mentlich haben Sie die in Ihren Gemeinden vorhandenen Mäkler auf die Beſtimmungen der Verordnung vom 4. Dee. 1846, insbeſondere auf die nach§. 7 derſelben zu führenden Tagebücher mit dem Anfügen aufmerkſam zu machen, daß man ſich von der vorſchriftsmäßigen Führung derſelben durch von Zeit zu Zeit zu nehmende Einſicht überzeugen werde. Friedberg am 26. October 1855. Müller. 374 Bekanntmachungen von Behoͤrden und P Oeffentliche Aufforderung. [1546] Seine Durchlaucht der Herr Fürſt zu Solms Lich hat mit Zustimmung der hohen Agnaten ſeines Hauſes die ihm zuſtehenden An⸗ theile an dem Gambacher Markwald und da⸗ runter auch 4280/3 21½ Markholz neben Fürſt zu Solms⸗ Braunfels, an die Gemeinde Gambach verkauft. Es kann jedoch der Erwerb dieſer 21% Mark urkundlich nicht nachgewieſen werden, und ſind deßhalb Anſprüche irgerd einer Art an dieſelben binnen einer Friſt von 2 Monaten bei unterzeichnetem Gerichte ſogewiß anzumelden, als ſonſt der Kaufbrief beſtätigt und der Ein⸗ trag in das Mutations⸗Verzeichniß verfügt wer⸗ den wird. Butzbach den 10. Oktober 1855. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Landrichter. Oeffentliche Aufforderung. 1547] Nach einer unterm 16. Juni 1854 in Gambach zu Stande gekommenen Uebereinkunft iſt die geſammte Schäferei-Berechti⸗ gung in Gambacher Gemarkung an die Gemeinde abgetreten und dieſer Vertrag unterm 21. August v. J. auch von Großherzoglichem Kreisamt Friedderg genehmigt worden. Es fehlt indeſſen die Nachweiſung, daß außer den in der betreffenden Urkunde namentlich aufge⸗ führten Schäferei⸗Berechtigten keine weiteren exiſtiren, und ergeht deßhalb auf Antrag der Gemeinde dieſe öffentliche Aufforderung, etwaige weitere Anſprüche binnen einer Friſt von 2 Monaten ſogewiß dahier anzumelden, als ſonſt die nach⸗ geſuchte gerichtliche Beſfätigung des Vertrags ertheilt und die zum Eintrag in's Mutations⸗ Verzeichniß erforderliche Urkunde ausgefertigt werden wird. Butzbach den 11. October 1855. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Landrichter. Edicetal ladung. [1551 Die zur Joſeph Geck ſchen Concurs⸗ maſſe dahier gehörige Hofraithe iſt, nach Ein⸗ trag im Hypolbekenbuch vom 28. Juni 1784, für ein Darlehen von 100 fl. an Schöff Wör⸗ ner verpfändet. Da, wenn auch die Ablöſung ſebr wahrſcheinlich iſt, doch die quittirte Original⸗ obligation nicht beigebracht werden kann, ſo werden alle, welche aus der fraglichen Ver⸗ pfändung Anſprüche herleiten zu können glauben, aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen ſogewiß bei unterzeichneter Stelle zu begründen, als ſonſt der Pfandeintrag für erloſchen erklärt wer⸗ den wird.. Friedberg am 3. Oktober 1855. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann, v. Preuſchen, Landrichter. Landgerichts⸗Aſſeſſor. Oeffentliche Aufforderung. [1575 In den Hypothekenbüchern von Fauer⸗ bach J. ſtehen noch die nachſtebenden in Nr. 81 des Friedberger Intelligenzblattes unter Nr. 1545 näher bezeichneten Einträge offen, obgleich die Forderungen nach einer angeſtellten Unterſuchung erloſchen ſein ſollen, auch vielfältig die Erben der Gläubiger, wie die dermaligen Beſitzer der Unterpfänder gar nicht zu ermitteln waren, oder keine Urkunden mehr exiſtiren. Es werden da⸗ her die bezeichneten Gläubiger oder deren Rechts⸗ nachfolger hierdurch aufgefordert, etwa noch be⸗ ſtehende Auſprüche binnen einer Friſt von 2 o naten dahier ſogewiß anzuzeigen, als ſonſt die bean⸗ tragte Löſchung dieſer Einträge verfügt werden wird. Butzbach den 3. Oktober 1855. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel. Edietal ladung. [1548] Es wollen folgende Unterflorſtädter Ein⸗ nüt; die bei ihren Namen bezeichneten Grund⸗ ücke: a. Johannes März zweiter: Flur 9 Nro. 291. Fl. 2 Nr. 100. Fl. 10 Nr. 29. (Gemarkung Unterflorſtadt.) b. Adam Petri's Wittwe. Flur 10 Nr. 389. (Gemarkung Unterflorſtadt.) c. Peter Schreitz: Flur 20 Nr. 75(Gemarkung Unterflorſtadt, vormals Birkenſee) und Fl. 1 Nr. 336(Ge⸗ markung Oberflorſtadt)— welches letzte Stück aber im Flurbuch auf Peter Schreitz 11. Namen eingetragen iſt, der mit Peter Schreitz identiſch ſein ſoll,— veräußern, ohne urkundlichen Eigenthumsnach⸗ weis erbringen zu können. Auf geſtellten Antrag werden Alle, welche Eigenthumsanſprüche auf die bezeichneten Stücke erheben wollen, zu deren Anzeige binnen 60 Tagen unter dem Rechtsnachtheile aufgefordert, daß ſonft vorerſt das Stück 1 336 zur Berichtigung auf Peter Schreitz im Flurbuche übertragen werden wird, und dann die Eigentbumsurkunden über ſämmtliche vorgenannte Stücke unter Verfügung des Eintrags ins Mutationsverzeichniß beſtätigt werden ſollen. Friedberg den 2. Oktober 1855. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. Obligations⸗Verlvoſung und Verabfolgung neuer Zins coupons. [1567] Durch die heute vorgenommene Ver⸗ looſung von Partial ⸗ Obligationen der beiden Anlehen hieſiger Stadtkirche ſind folgende Num⸗ mern rückzahlbar geworden: a) von dem Anlehen à 15,000 fl. Nr. 65 und 69, jede mit 100 fl., b) von dem Anlehen à 6000 fl. Nr. 35 mit 200 fl. Die betreffenden Inhaber werden hiervon in Kenntniß geſetzt, um bis zum 1. Januar 1856 das Geld bei Herrn Kirchenrechner Faatz dahier zu erheben, indem die Zinſenzahlung nach ge⸗ dachtem Tage aufhört. Der Beſitzer der Obligation Nr. 31 von dem Anlehen à 6000 fl., die voriges Jahr ſchon herausgelooſt wurde, wird aufgefordert, ſein Darlehen zu erheben, da elne Verzinſung vom 1. Januar 1855 nicht mehr er folgt. Hierbei wird weiter angefügt, daß die neuen Zinscoupons des Anlehens à 15000 fl. gegen Vorzeigung der Schuldurkunden bei dem oben. genannten Rechner vom 1. November d. J. an in Empfang genommen werden können., Friedberg den 10. October 1855. Für den evangeliſchen Kirchenvorſtand: Der Stadtpfarrer Der Bürgermeiſter W. Seel. Bender. Oeffentliche Aufforderung. [16111 Das Vermögen der Heinrich Weil's rivat⸗Anzeigen. Kurzem verſtorben iſt, erſcheint bedeutend über⸗ ſchuldet. Der Generalbevollmächtigte des Er⸗ ſteren, Louis Selzam, und die Vormünder der Kinder haben um Zuſammenberufung der Gläu⸗ biger zum Zwecke des Verſuches eines Arran⸗ gements gebeten, und ergeht deßhalb Auffor⸗ derung an Alle, welche Forderungen an das Vermögen der genannten Eheleute zu machen haben, ſolche um ſo gewiſſer Mittwoch den 28. November, Vorm. 8 Uhr, dahier anzuzeigen und zu begründen, als ſonſt bei Abſchluß des Inventars und resp. dem Zu⸗ ſtandekommen eines Vergleiches auf ſie keine weitere Rückſicht genommen wird. Die nicht perſönlich oder durch nicht gehörig legitimirte Bevollmächtigte vertretenen Gläubiger werden angeſehen werden, als ſeien ſie den Beſchlüſſen der Mehrheit der Erſchienenen beigetreten. Friedberg den 14. Oktober 1855. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann, v. Lepel, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Oeffentliche Aufforderung. 116121 Die Gebrüder Schwarz zu Echzell be⸗ 10 50 nach den Grundbüchern folgende Immo⸗ lien: Gemarkung Melbach:(Heienheim) Flur IV, IV, IV, IV, IV, V,„ Nr. 47, 76, 105, 329, 321, 141, 214, V, IV, IV, IV, IV, IV, V, 212, 410, 419, 444, 479, 483, 697, V., V, V, V, V, 36, 31, 47, 12, 2, Gemarkung Wölfersheim:(Heienheim) III, 11I, III, In, iI, 189, 190 u. 191, 195, 196, 231. und da dieſelben in einem Theilungsvertrag hierüber verfügt haben, ohne das Eigenthum urkundlich nachweiſen zu können, ſo werden alle Diejenigen, welche Anſprüche an jene Immo⸗ bilien bilden können, aufgefordert, ſolche binnen vier Wochen a dato geltend zu machen, widrigenfalls die Gebrüder Schwarz als rechtmäßige Eigenthü⸗ mer angeſehen und die zum Eintrag in das Mutationsverzeichniß erforderlichen Urkunden aus⸗ gefertigt werden. Hungen und Friedberg den 6. Oktober 1855. Großherzogliche Landgerichte Hungen und Friedberg Hofmann, Landrichter. Hensler, Landrichter. Lieferung von Obſtbaumſtämmchen. 16131 Samſtag den 3. November, Morgens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Anlieferung von nachſtehenden jungen Obſt⸗ bäumen zum Anpflanzen an den Wenigſtneh⸗ menden verſteigert, als: 1) 60 Aepfelſtämmchen, 2) 25 Birnſtämmchen, 3) 50 Zwetſchenſtämmchen, 4) 10 Mirabellenſtämmchen und 5) 1 Parthie Setzlinge, ſog. Hartrol, zur Ein⸗ friedigung eines ſtädtiſchen Gartens. Friedberg am 29. Oktober 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. 5000 Gulden [1614] babe ich in Auftrag gegen gute Ver⸗ ſicherungen bereit liegen und können ſolche im Ganzen, ſowie in kleinen Raten abgegeben werden. Wölfersheim den 26. Oktober 1855. * Joſevh Hecht. Ein tüchtiger Schmiedgeſelle 116151 wird geſucht. Zu erfragen bei der Eheleute in Leydhecken, von denen der Mann in Amerika ſich aufhalten ſoll und die Frau vor Exped. d. Bl. Absatz ill denen aus Bete! Frie 3 11617] Bei S. Lindhei lehen der h 10 1. Ja 5 Die meindekaſſ⸗ Nen inſung Blei De 14618] 8 Inha den Sieg. (Gedicht in Erzäßlunger — Die E Geſchichte — Rudol. lung.)— 9 (Geſchichtlic 0 ho zahlung.)— — Vermi märkten, Ze Sonn. und N0 berkauft 15 ——— Llölg du Tante) Verkaufe Kleid auf 375 Fruchtmarkt zu Friedberg. 116161 Nachdem durch allerhöchſten Erlaß vom 19. d. Mts. die§5. 1, 2, 3 und 6 bis 11 der Verordnung vom 27. September und die hierauf Bezug ha— bende Bekanntmachung vom 23. Oktober v. J. aufgehoben worden ſind, wornach Früchte, Mehl und Kartoffeln nicht mehr auf den im Großherzogthum Heſſen beſtehenden offentlichen Märkten verkauft werden müſſen, ſo wird hierdurch im allgemeinen Intereſſe des handelnden Publikums zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ bracht, daß ſtets nach wie vor am in jeder Woche Freitag auf Grund der für die Stadt Friedberg höheren Orts genehmigten Marktord⸗ nung dahier ein freier öffentlicher Fruchtmarkt abgehalten werden ſoll. Durch die günſtige Lage der Stadt Friedberg in der Mitte der Wetterau, ſowie durch die hier beſtehenden directen Eiſenbahnverbindungen und dem Sitze mehrerer Großhändler läßt ſich auch für die Folge ein recht lebhafter Verkehr erwarten, worauf die Käufer und Verkäufer von Früchten beſonders aufmerkſam — Für die Schullehrerswittwe iſt bei der Expedition d. Bl. noch eingegangen von Fr. D. C. fl. 2. Rheinbaieriſche Kaſtanien 1608] bei Wilhelm Fertſch. Mademoiselle Haas, [1609] maitresse de langues, se propose de recommencer ses legons à Friedberg; elle prie les personnes qui voudraient prendre part à ses legons soit de fran- gais ou d'anglais, d'envoyer leurs noms à la librairie de Mr. Bindernagel à Fried- berg jusqu'au 11 Novembre 18355. Der Unterricht in der Handwerkerſchule zu Friedberg ö gemacht werden, indem Verkäufer am hieſigen Platze auf ſicheren und reellen e rinnt ene Lan de 4 5 15 jniedberg Abſatz ihrer Waaren rechnen können und außerdem fur alle Bedürfniſſe eines Schüler vom er Saia ee debe, offentlichen Marktes, ſowie für die Bequemlichkeit der Käufer und Verkäufer[Sonntag den 4. Nobr. d. J., Vormittags 11 Uhr. aufs Beſte geſorgt iſt. Friedberg am 27. Friedberg den 27. October 1855. Der Vorſtand: Oktober 1855. G. Trapp II. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Ben — der. Zu vermiethen. deituhtim) 15 5 2[1621] Das ſeither von Herrn Schmittner be⸗ J, V, P, 2 8 Obligations Ver looſun. dlungshäuſer wohnte Logis iſt zu vermiethen und kann bis 14, Al, 116171 Bei der dießjährigen Verlooſung ſind aus dem bei den Handlung äuſern zum Febr. 1856 bezogen werden, auch können W. v, S. Lindheimer jun. in Friedberg und H. Lißmann in Büdingen negocürten An⸗ auf Verlangen noch 2 Zimmer, ſowohl im un⸗ 3, 695 lehen der hieſigen Gemeinde von fl. 54,000.— als im obern Stock, dabei abgegeben Nr. 2 und 16 à fl. 500. 3 5 riedberg. K. Er bes Wwe. Nuke) Nr. 6 und 30 aà fl. 200.—5 5 Bekanntmachung. 116221] Die Inhaber der Partial⸗Obligationen der israelitiſchen Gemeinde Niederurſel werden hierdurch in Kenntniß geſetzt, daß für die am 1. Mai l. J. zu Ende gegangenen Zinscoupons des im Jahr 1845 negoclirten Anlehens von 3600 fl. die neuen auf weitere 10 Jahre ge⸗ fertigten Zinscoupons⸗Bogen gegen Abgabe der betreffenden Talons bei dem unkerzeichneten Vor⸗ ſtand in Empfang genommen werden können. Niederurſel am 24. Oktober 1855. 1 Nr. 54 und 32 4 fl. 100. B.. pro 1. Januar 1856 rückzahlbar geworden. Die Beſitzer dieſer Obligationen wollen die Beträge bei der hieſigen Ge⸗ meindekaſſe um ſo mehr in Empfang nehmen, da am vorgenannten Tage die Verzinſung aufhört. Bleichenbach im Oktober 1855. Großherzogliche Büuͤrgermeiſterei Bleichenbach Deckmann. f— 7 ** Der Wandersmann für 1856. Gabriel Sehe ße Benner . 116181 Soeben ict erſchienen und zu haben 1 Lazarus Goldner. lobe less. Der Wandersmann. Ein Kalender für das Volk. Ein guter Damenſchneidergefelle 1 5. Jahrgang. 1856. 116231 kann bei mir ſogleich in Arbeit treten . Inhalt: Geiſtesgegenwart in Gefahr.(Eine Erzählung.)— Treue Liebe behält[und dauernde Beſchäftigung erhalten. e den Steg.(Wahre Geſchichte.)— Es ſoll ſich halters Kainer mit der Lieb' abgewe. Hungen am 25. Oktober 1855. n(Gedicht in oberheſſiſcher Mundart.)— Vermiſchtes.(Enthält 11 ſchöne Anekdoten und kleine Heinrich Weber, n Erzählungen.)— Was man noch dier 100 5 1 Geſpenſtern n hat. Damenſchneidermeiſter. r— Die Geſchichte des guten Elend.— reizehn ſchöne neue Anekdoten und 5 N— 7, Mee, Geschichten.— Owedlaidche vom Bräuem führſch Am miche.(e Werreraer Stennche.); In 5 8 n 1— Rudolph von Habsburg.(Geſchichtliche Erzählung.)— Starke Menſch en.(Erzäh⸗I in Friedberg ſind ſtets zu haben: I Obß⸗ lung.)— Naturmerkwür digkeiten aus Heſſen.— Der ſächſiſche Prinzenraub. Geſtempelte u Wenige(Geſchichtliche Erzählung.)— Vermiſchtes.(Enthält 17 kleine Erzählungen und Schwänke.). 8 — Die hohen Preiſe der Nahrungsmittel.— Gellert und der Kaufmann.(Er⸗ zählung.)— Ein tapfrer Glaſer.— Die ſchwarze Peſt vom Jahre 1346- 1348. ra rie e — Vermiſchtes.(Enthält Anekdoten, Scherz⸗ und Räthſelſpiele.) Kalender mit Jahr⸗ 8 märkten, Zeit⸗ und Feſtrechnung, Bauernregeln, Witterung, Gartenkalender, Kalender der Juden, fur den in Ei Sonn- und Mondfinſterniſſen. Sbcpreig nur 4 kr. vielerlei Art. mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. Noch niemals iſt ein ſo reichhaltiger und amüſanter Kalender für einen ſo billigen Preis 8 Buch 20 kr. verkauft worden. 1 f d a D neueſt l C. Seriba's Buchhandlung in Friedberg. er neueſte 1 5 0 3 Anzeige Fahrtenplan gute Ver⸗ 4 2 1 1c 8 4 0 5 5 5 U 10 116191 Von einem ſäͤchſiſchen Fabrikanten habe ich eine Parthie wollene(cou- beofgt denfe 5 rante) theilweiſe mit Seide durchwirkte Kleiderſtoffe, in Roben getheilt, zum 5 Le 4655. Verkaufe unter dem Fabrikpreiſe erhalten und kommt davon das vollſtändige Eiſenbahnen, Dampſſchiffe, be! Kleid auf fl. 4, 5 und fl. 5 ½. Muſter ſtehen zu Dienſten. U f. w. u. f.. fel Rich. Meixner, Weſtentaſchen⸗Format. Fahrgaſſe 13, Eingang Fiſchergaſſe, in Frankfurt a. M. Preis 3 kr.— In eleg. Etuis 6 kr. 1 376 Kalender für 1856. In C. Bindernagel's Buchhandlung iſt zu haben: Der Heſſiſche Hausfreund, N 8 Preis 8 kr. Guſtav⸗Adolf⸗Kalender, Preis 8 kr. Haus kalender, Preis 3 kr. 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Stücke Rand⸗Ducaten 20 Frayfſtüige Engliſche Souverains. Preußiſche Thaler. 5 Frankenthaler * Frankfurter Cours vom 27. Oktbr. 1855. fl. 9 33½—34½ „ 9 55-56 „9 43-44 „ 533½-—34½ „921-22 „1145-47 „1 45—¼½ —— Preußiſche Caſſenſcheine 145 Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 31. Oktober bis zum 6. November. Fried⸗ Butz⸗ berg.] bach. e e ee e 2 N Brod ⸗Preiſe. * 1 Roggenbrod/ Korn⸗ und ½ Gerſtenmehl 1 7, 77 7 7 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) % Korn⸗u. ½ Waizenmehl 2 9 7: 4 7 7, — Milchbrod — Waſſerweck — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod Fleiſch⸗Preiſe. „Ochſenfleiſch „Kühfleiſch, gemäſtetes „Rindfleiſch, gemäſtetes „Schweinenfleiſch „Hammelfleiſch „ Kalbfleiſch 17 Schaaffleiſch „“Bratwurſt „‚Schwartenmagen „Geräucherter Speck „ Dörrfleiſch „Schinken „ unausgelaſſen „ Nierenfett „Hammelsfett Bender. Bei Johannes Hanſtein III. Friedberg das Hammelflei „Wurſt v.blos Schweinen 17 „Schweinenſchmalz, ausgel. 27 ö 4 21 9— 9— 18.— 118— e 1 22 e ot 6 5 1 75 3% 14 1 14 1 pf. 14 5 141 2 11 211 10 2 10 16— 16— 1115211102 S ZS 2 e eee, 27 2 2124/2 18 118— I e 231 223 2 722 23 3028 2 23 22 2 16— 16 Die Großherzoglichen Bürgermeifter Seippel. und Karl Walz zu ſch für 11 kr. per 1 Friedberg den 25. Oktober 1855. Pfund... 6761 8 2 Heinrich Schäfer verkauft das Pfund Ochſen⸗ Samuel Lindheimer. fleiſch zu 14 kr. 716271 Frucht⸗ und Mehlpreiſe von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Walzen Korn Gee r ſt e Hafer Kartoffeln Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel- Ort und Datum] Auf Ver⸗ breis Auf⸗ Ver- preis Auf- Ver⸗ preis Auf- Ver- preis Auf⸗ Ver- preis 98kauft gen kauft ge⸗ fauft 2 ges kauft 2 ge⸗ kauft 85 fahren 8 fahren 8 fahren 8 fahren 8 fahren— Mltr. Mltr. Mid. fl. kr. Mitre Mltr Pd. fl. Ikr.] Mltr.] Mltr. Pd. fl. kr. Mltr.] Mltr. Pfd. fl. kr.] Mtr.] Mltr. Pfd.! fl. kr. Friedberg, 26. Oct.] 861 815 200181104 25 ö 22 180 14 280372 312 160 100 14⁴ 130 120 4043 70 165 200] 245 Butzbach, 26.„ 183 124½ 20018] 5J 24% 21 ½ 180 142487 75½ 160 9035 61 ½½ 53¼ 1200 4/460564¼ 564% 2000 2/47 Vilbel, 12.„209 199½ 2001719 5% 18015 221 69 69 160 936 96 93 120 432128 114 200 2036 Altenstadt, 10.„553 430 2001810 23 16% 18014 30 2% 24 160 905 50 0 Ja 8 Nidba, 26.„— 13 20074— 1 1803. f fle 0, 18 44 2—— 200—— Hungen, 26,„150 150 200 17055 24 24 18014[130 130 160 957 57 120 e 200—— Echzell, 19.„ 76 76 2001818 5 3 18012 30136% 124% 160 9024/5 507120 420- 200—— Grünberg, 27.„277 277 200 16055 2ʃ 21 18013 37/147 147 1600 81410216 216 1200 4/2 7 7 200 30 Mainz, 26.„— L 200ʃ19ʃ l. 8016.45]—— 11601315]— 120 5030“—— 200—— Friedberg: Erbſen aufg, 42, verk. 27, 11 fl. 34 kr.; Linſen aufg. 23 Wicken aufg. 3, ve 14 fl.; Saamen aufg. 2, verk. 1, 18 fl. 50 kr.— Butzbach: Erbſen 11 fl. 36 kr.— Hungen: Erbſen 10 fl. 40 kr.; Linſen 10 fl. Die Marktberichte von Vilbel, Altenſtadt und Echzell ſind ausgeblieben. rk. 2, 7 fl. 30 kr.; Bohnen aufg. 6, verk. 3, Erbſen 11 fl.; Wicken 9 fl.— Grünberg: Druck und Verlag von E. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. gelteffend! Höchſt. werden, daf demgemäß d muſterliſten beauftrage 1) ſchleun 1836 Nauf de 3) bei Ar des R folgen 4) für ſo geſchri gehöre gehoren 9) bei der die A. 6) in die Umſta a) 1 bei ein, 9 diejen g on 1 5 9 10 10 dem Mitgle zur Be fol gt ) hierauf ſten der ſel U e 1