ax e 5 Butzbach Juli. 1 * * 22— S D 0 See 1 8 Del ell Efes e S 3 nn SER Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt beirn fl. 1, 30 kr. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Friedberger Intelligenzblatt. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden erſten Zeilen zu⸗ ſammen 7 kr. J be * 58. Freitag, den 27. Juli. 1855. Betreffend: Die Ergänzung der Feldtruppen im Jahr 1855, insbeſondere nicht erſchienene Recruten. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an ſämmtliche Großherzogliche Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Nachſtehend erhalten Sie das Verzeichniß über die bei der dießjährigen Completirung der Feldtruppen nicht er⸗ ſchienenen Recruten aus Ihren Gemeinden unter der Auflage, über die Vermögens-, Familien- oder ſonſtigen Verhält— niſſe derſelben mir baldige Mittheilung zu machen. Zugleich weiſe ich Sie an, in den zu erſtattenden Berichten die Vor⸗ und Zunamen der Väter resp. der Mütter der Refractaire möglichſt genau, ſowie auch den Aufenthalt derſelben anzugeben. 5 Friedberg am 19. Juli 1855. Müller. 5 3 8 2 Namen. Wohnort. Bemerkungen. 5 4 2 2 1 Adolph Wilhelm Ferdinand Cellarius Butzbach 2 Anton Kuhl daſelbſt 3 Karl Ernſt Fauerbach II. 4 Noa Adler Florſtadt 5 Heinrich Heck Friedberg— 6 Philipp Kaspar Holler daſelbſt 8 7 Joh. Heinrich Muth daſelbſt— 8 Joh. Georg Bähr Gambach 5 9 Heinrich Schmidt daſelbſt— 10 Joh. Georg Schwab daſelbſt 2 11 Heinrich Wilhelm Steitz Hauſen 2 12 Peter Hofmann Ilbenſtadt. 2 13 Peter Alois Meininger daſelbſt 8 14 Wilhelm Engel Kirchgöns 1 15 Johannes Wagner daſelbſt 8 16 Joh. Georg Adam Niederweiſel— 42 Konrad Häuſer daſelbſt S 18 Jacob Kißler daſelbſt 84 19 Peter Sorg daſelbſt 80 20 Joh. Heinrich Bechtel Niederwöllſtadt 2 21 Wilhelm Veith Oberwöllſtadt 2 22 Paulus Wagner Oſtheim 80 23 Konrad Eduard Edling Rockenberg 24 Philipp Eſchbächer daſelbſt 8 25 Philipp Eſterlein daſelbſt 5 26 Ludwig Michel Steinfurth ö 27 97 Johann Eberhard Buß Gambach 5 28 70[Philipp Maas Niederweiſel(Sind auf die Einbeorderung nicht erſchienen. 29 107 J Mathäus Künſtler Butzbach ö eee b u, Betreffend: Einforderung von Porto für mit„paid“ geſtempelte Briefe aus Amerika. Die nachſtehende, von der Generalpoſtdirection zu Frankfurt unterm 3. April d. J. in der Frankfurter Poſtzeitung veröffentlichte Bekanntmachung wegen Einforderung von Porto für mit„paid“(bezahlt) geſtempelte Briefe aus Nord— amerika, wird zur Kenntniß der Kreisangehörigen gebracht. i Friedberg am 24. Juli 1855. 8 Bekanntmachung. Müller. Einforderung von Porto für mit„paid“ geſtempelte Briefe aus Nordamerika. Aus Veranlaſſung mehrerer wegen Einforderung von Porto für mit„paid“ geſtempelte Briefe aus Nordamerika erhobenen Reclamationen wird das Nachſtehende bekannt gemacht. 258 Der Abdruck des Stempels„paid,“ in ſchwarzer Farbe auf Briefen aus Nordamerika, welche dem Francozwange unterliegen, alſo auf Briefen, welche mittelſt brittiſcher oder amerikaniſcher Packetbote zur ſtuͤckweiſen Beförderung durch England überbracht werden, bezieht ſich ſelbſtverſtaͤndlich nur auf dieſe Zwangsfrancatur, demnach auf die Entrichtung des Porto's bis zu dem Einſchiffungs-Hafen, oder, bei der Beförderung mittelſt der amerikaniſchen Schiffe bis zum Aus⸗ ſchiffungs-Hafen(Liverpool), nicht aber auch auf das von den Empfängern der betreffenden Briefe zu entrichtende Porto von dieſem Punkte ab. Bei Briefen, welche ganz franeirt oder unfrancirt aufgegeben werden können, nämlich bei denjenigen, welche mittelſt der New⸗York⸗Bremerhavener Dampfſchiffe oder mittelſt der Amerikaniſch⸗Preußiſchen-Packetſchlüſſe befördert werden ſollen iſt nur dann anzunehmen, daß die Francatur bei der Aufgabe vollſtändig vollzogen worden iſt, wenn ſich der fragliche Stempel in rother Farbe auf denſelben abgedruckt findet; der Abdruck in ſchwarzer Farbe deutet nur eine theilweiſe Frankatur an, welche nach den betreffenden Vertrags⸗Beſtimmungen Seitens der amerikaniſchen Auslieferungs-Poſtſtellen als nicht geſchehen anzuſehen iſt, und entbindet den Empfänger der Briefe nicht von der Entrichtung des ganzen Portos. Nur bei ſchwereren Briefen werden von den vorausbezahlten Theilbeträgen ſo viel einfache Briefporto-Raten anerkannt, wie durch den errichteten Betrag vollſtändig gedeckt ſind, und es vermindert ſich um ſo viel das von dem Empfänger zu entrichtende Porto. 5 f Uebrigens iſt das Poſtdepartement der vereinigten Staaten von Nordamerika behufs Fernhaltung der Unzuträglich⸗ keiten, welche aus der Nichtanerkennung von baar erhobenen Franco-Beträgen bei unzulänglich francirten Briefen entſtehen, wiederholt dringend erſucht worden, darauf zu halten, daß Seitens der nordamerikaniſchen Poſtanſtalten eine größere Aufmerkſamkeit auf die Francirung der Briefe verwandt werde und ſteht zu erwarten, daß ſich in Folge deſſen die Zahl der theilweiſe francirten Briefe aus Nordamerika nach und nach vermindern werde. Indeß wird es immerhin zweckdien⸗ lich ſein, wenn auch die Briefempfänger ihren Correſpondenten in den vereinigten Staaten von Nordamerika empfehlen, ſich hinſichtlich der Francatur-Verhältniſſe gehörig zu verläſſigen. An diebe n. Betreffend: In Unterſuchungsſachen gegen Katharina Vetter von Stockhauſen wegen Diebſtahls. Die bei dem Großherzoglichen Landgericht Vilbel in Unterſuchung ſtehende Rubrikatin hatte bei ihrer Verhaftung folgende Gegenſtände, welche muthmaßlich geſtohlen ſind, in ihrem Beſitze: 1) ein ſchwarzes Tuchkleid; 2) vier Beſteck Meſſer und Gabeln mit ſchwarzen Stielen und eine Gabel mit grauem Hornſtiel; 3) ein Paar goldene Ohrringe mit Glöckchen und rothen und weißen Steinchen. Ich weiſe Sie an, die geeigneten Nachforſchungen darüber anzuſtellen, ob etwa die genannten Gegenſtände in Ihren Bürgermeiſtereien entwendet worden ſind. Iſt Letzteres der Fall, dann haben Sie darüber zu berichten. Friedberg am 26. Juli 1855. f Müll e r. Das ſe ns e an die Herren Geiſtlichen und die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Aufnahme der Bevölkerung im Großherzogthum Heſſen nach dem Stande derſelben im Monat December 1855. Da nach der zwiſchen den ſämmtlichen Zollvereinsſtaaten beſtehenden Vereinbarung die Aufnahme der Bevölkerung des Großherzogthums Heſſen im Monat December dieſes Jahres ſtattfinden muß, ſo empfehle ich Ihnen unter Bezugnahme auf die in obigem Betreffe höchſten Orts erlaſſenen Beſtimmungen, namentlich auf die Inſtruc⸗ tion vom 4. April 1833, die Miniſterialamtsblätter Nr. 17. vom 24. März 1834, Nr. 34. vom 31. Juli 1837, Nr. 28. vom 2. December 1841, beſonders aber auf Nr. 23. vom 7. September 1846, wegen Aufnahme der Bevölkerung und Aufſtellung der Liſten I. und II. wozu Ihnen die Formulare unter Couvert zugehen, alsbald die erforderliche Einleitung zu treffen und bei jenen Arbeiten die größtmöglichſte Pünktlichkeit und Genauig⸗ keit unter Beobachtung jener Vorſchriften eintreten zu laſſen. Namentlich haben die Gr. Bür⸗ germeiſter, wenn eine Verminderung der Seelenzahl etwa eingetreten ſein ſollte, hierüber auf der U. Seite des mitgetheilten Formulars ausführliche Auskunft zu geben. Dieſe Auskunft muß aber namentlich alles enthalten, was zur Aufklärung erforderlich iſt, und darf namentlich nicht mit der von Ihnen, den Bürgermeiſtern, in Gemäßheit der höchſten Miniſterialentſchließung vom 31. März d. J. Mi⸗ niſterialamtsblatt Nr. 22. sub rubr.„Jahresberichte, insbeſondere die Nachweiſung der Ein- und Ausgewanderten betr.“ zu führenden Verzeichniſſe und einzuſendenden Tabellen, im Widerſpruch ſtehen. Endlich iſt auch in den Spezialliſten genau anzugeben, zu welchen verſchiedenen Confeſſionen die Bevölkerung der Gemeinde gehört. 5 Sodann muß ich wiederholen, daß die Aufnahme der Bevölkerung(Volkszählung) mit dem 3. December J. J., als Normaltag, begonnen und die eigentliche Zählung, d. h. die erſte Ermittelung der vorhandenen Perſonenzahl von Haus zu Haus ununterbrochen fortgeſetzt und möglichſt am nämlichen, in volkreicheren Orten ſpäteſtens am dritten Tage vollendet werden muß und daß dieſe Regel nur für die größeren Städte, auch hier jedoch nicht mehr als unerläßlich nothwendig überſchritten werden darf. Es iſt hierbei übrigens genau darauf zu ſehen und zu halten, daß wenn auch die Zählung an einem oder dem andern Ortes hiernach mehrere Tage dauern ſollte, doch die Bevölkerung immer nur nach dem Stande aufzunehmen iſt, wie ſie am 3. December, als Normaltag, war. Ich darf und muß erwarten, daß die Aufſtellung der Liſten um ſo mehr mit der größten Puͤnktlichkeit erfolgt, als ich, wenn bei der hier vorgenommen werdenden Prüfung Unrichtigkeiten, Unterlaſſungen ſich ergeben ſollten, zu unange— nehmen Verfuͤgungen veranlaßt ſein würde. Ihre Spezialliſten ſind in doppelter Ausfertigung bis zum 10. December d. J. an mich einzuſenden. Die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien ſind angewieſen, dieſes Ausſchreiben den Herrn Geiſtlichen mitzutheilen. Friedberg am 19. Juli 1855. Müller. worden i Grundſaß, o zu bet wo die egeben en 8 erfolgſ, b. angerechnet werden au nochmalige fat.— 2 vereinsgeb für die Nac zuschlagen proben doi Taxe auch der Aufg gungen er big zum en 5) Aus de Hof 933] Mo 11 Uhr, u raithe der meiftbieten Ord.⸗Nr. 1 Hofraithe i FItiedbs Vogt geh Verſteiger Ord⸗Nr.! Friedl Groß Gu! g Mor Ah, wird emal gende, dem gehörende frag dagliche „elweiſe Bevölkerung Ihnen die Juſtruc⸗ 1837, Nr. devölferung rderliche Genauig⸗ Gr. Bür⸗ rüber auf itlich nicht d. J. Mi⸗ 259 Regierungsblatt⸗ Auszug. Nr. 21 vom 30. Juni: 1. Bekanntmachung Gr. Miniſte⸗ riums des Gr. Hauſes und des Aeußern vom 28. Juni, die Ver⸗ tretung der Großherzoglichen Unterthanen in fremden Län⸗ dern betreffend.— II. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums des Großherzoglichen Hauſes und des Aeußern vom 27. Juni, die Nach⸗ fendung von Poſtſendungen betreffend. Hinſichtlich der Nach⸗ ſendung von Brief- und Fahrpoſtſendungen, deren Adreſſaten von dem Adreßorte abgereiſt ſind, kommen vom 1. Juli d. J. an, in Ueberein⸗ ſtimmung mit Art. 35 des revidirten Poſtvereinsvertrags, bei den Poſtſtellen des Großherzogthums Heſſen folgende Beſtimmungen in Anwendung: 1) Die Poſtanſtalt hat nur die Verpflichtung, die ihr zur Beförderung übergebenen Sendungen bis zu dem Orte zu beför⸗ dern, welcher von dem Abſender auf der Adreſſe angegeben oder von dem Adreſſaten bei ausdrücklicher Beſtellung der Nachſendung bezeichnet worden iſt.— 2) Hieraus ergibt ſich, daß die Poſtverwal⸗ tung zu einer Nachſendung nur dann verpflichtet iſt, wenn entweder a. der Abſender dieſelbe auf der Adreſſe ausdrücklich verlangt, oder b. der Adreſſat dieſelbe bei der Poſtſtelle des urſprünglichen Beſtim⸗ mungsortes ſchriftlich beſtellt hat.— 3) Eine ſchriftliche Erklärung, an welcher Jemand die Nachſendung der an ihn ankommenden Poſt— ſendungen verlangt, hat nur auf die Dauer von drei Monaten, vom Tage der Ausſtellung derſelben an gerechnet, Gültigkeit, wenn nicht in derſelben ein längerer oder kürzerer Termin ausdrücklich beſtimmt worden iſt.— 4) Hinſichtlich der Berechnung des Portos gilt der Grundſatz, daß eine Sendung, welche dem Adreſſaten nachgeſchickt wird, ſo zu behandeln und zu taxiren iſt, als wäre ſie an dem Orte, von wo die Nachſendung erfolgt, nach dem neuen Beſtimmungsorte auf- gegeben worden.— Es wird jedoch, wenn die Nachſendung vom erſten Beſtimmungsorte wieder unmittelbar nach dem Aufgabeorte erfolgt, bei Briefpoſtſendungen für die Rückſendung kein Porto angerechnet.— Nachzuſendende recommandirte Briefpoſtſendungen werden auch bei der Nachſendung als recommandirt behandelt; eine nochmalige Erhebung der Recommandationsgebühr findet dabei nicht ſtatt.— Briefe, auf welche die für den Verkehr im Innern des Poſt⸗ vereinsgebiets geltenden Beſtimmungen Anwendung finden, unterliegen für die Nachſendung dem für unfrancirte Briefe vorgeſchriebenen Porto⸗ zuſchlage nicht.— Bei Kreuzbandſendungen und Briefen mit Waaren⸗ proben wird die für beide Arten von Sendungen feſtgeſetzte moderirte Taxe auch für die Nachſendung zu dem Falle angewendet, wenn bei der Aufgabe die zur Anwendung derſelben vorgeſchriebenen Bedin⸗ gungen erfüllt geweſen und die Sendungen daher ſchon vom Aufgabs— bis zum erſten Beſtimmungsorte mit derſelben taxirt worden ſind.— 5) Aus den vorſtehenden Beſtimmungen folgt die Verpflichtung des Abſenders oder Adreſſaten zur Portozahlung, wenn die Sendung nicht beſtellt werden kann.— Der Aufgeber haftet für das Porto, welches durch Beförderung bis zu dem von ihm bezeichneten Beſtimmungsorte entſtanden iſt und bei Fahrpoſtſendungen auch für das Retourporto von da zurück nach dem Aufgabeorte.— Für dasjenige Porto und bezüglich Retourporto, welches durch eine vom Adreſſaten verlangte Nachſendung entſtanden iſt, hat dieſer einzuſtehen.— 6) Die Poſtan⸗ ſtalt iſt nicht verpflichtet, Fabrpoftſtücke dann nachzuſenden, wenn das dafür bereits erwachſene und durch die Nachſendung entſtehende Porto und Retourporto den declarirten oder geſetzlich normirten Werth des Stückes überſteigt, es ſei denn, daß der Adreſſat oder Abſender dafür Sicherheit geleiſtet habe.— III. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums der Finanzen vom 19. Juni, die Vernichtung von 80,000 fl. in Grundrentenſcheinen für 1854 betr.(Geſetz vom 30. Juli 1848). Es find hiernach 3130 Stück zu 10. fl.— 31,300 fl., 5287 zu 5 fl. = 26,435 fl., 22,265 zu 1 fl. 222,265 fl., zuſ. 80,000 fl. eingezo⸗ gen und am 8. d. M., wie es der Art. 6 jenes Geſetzes vorſchreibt, in Gegenwart eines von der Gr. Oberrechnungskammer beſtellten Commiſſärs und Actuars nach vorheriger Bekanntmachung öffentlich vernichtet worden.— IV. Bekanntmachung Gr. Oberpoſtinſpection vom 20. Juni, daß mit dem 1. Juli an die Stelle der ſeitherigen Botenpoſtverbindung zwiſchen Herbſtein und Lauterbach eine täg⸗ liche Carriolpoſt errichtet wird, mit welcher neben Briefen und Päckereien 4 Perſonen Beförderung erhalten. Perſonengeld 24 kr.— V. Namens veränderungen. Am 2. Mai wurde der Katharina Barbara Helfrich zu Reichenbach geſtattet, in Zukunft den Familien⸗ namen„Lampert“ und am 25. Mai dem Joh. Emge zu Offenbach den Familiennamen„Udet“ zu führen.— VI. Patentertheilun⸗ gen: am 21. Mai 1855 dem Mechanicus Georg Sebold von Dur⸗ lach für den Umfang des Großherzogthums und auf die nächſten fünf Jahre das ausſchließliche Recht auf Anfertigung und Anwendung der von ihm durch Zeichnung und Beſchreibung näher erläuterten, von ihm erfundenen Säge⸗ und Hobelmaſchinen zur Erzeugung von vier⸗ eckigen gehobelten Hölzchen zur Zündhölzerfabrikation, ſodann dem W. Martz in Stuttgart desgl. auf Zubereitung und Anwendung der von ihm erfundenen Fett-Compoſtition zum Einſchmieren des Leders;— am 31. Mai dem Maſchinen⸗Fabrikanten H. Blumenthal zu Darm⸗ ſtadt desgl. zur Anfertigung und zum Verkaufe der von ihm erfun⸗ denen Laſtwage; am 5. Junk 1855 dem Dr. W. Reißig zu Mainz desgl. zur ausſchließlichen Bereitung und Anwendung eines von ihm erfundenen Mittels zum Bleichen von Strohpapier und von Flechtſtroh. — VII. Berichtigung. Die Schenkung der Wittwe des Georg Ar⸗ nold zu Zornheim an die katholiſche Kirche daſelbſt(Nr. 14 des Reg.⸗ Bl. S. 177) beträgt nicht 500 fl., ſondern 700 fl. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Hofraithe⸗Verſteigerung. 1933] Montag den 13. Auguſt, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Hof⸗ raithe der Wilhelm Krauch'ſchen Eheleute einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Ord.⸗Nr. Flur Nr. des Grundſtücks[OKlftr. 1 2 547 24/10 Hofraithe in der Stadt. Friedberg den 26. Juni 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Hofraithe⸗Verſteigerung. 110461 Montag den 30, Juli, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe nachſtehende zum Nachlaß der dahier verſtorbenen Suſanne Vogt gehörende Hofraithe einer freiwilligen Verſteigerung ausgeſetzt, als: Ord⸗Nr. 1 Flur 1 Nr. d. Grundſt. 42 26 ½ Klftr. Hofraithe in der Stadt. Friedberg den 18. Juli 1855. In Auftrag Großberzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Guts ⸗ Verpachtung. [1049] Montag den 30, Juli, Nachmittags um 2 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das in den Gemarkungen Rockenberg und Oppershofen lie⸗ gende, dem Hospital„Zum heiligen Geiſt“ dahier gehörende Gut, welches den 22. Februar 1856 leihfällig wird, auf einen weiteren Zeitraum von 12 Jahren meiſtbietend verpachtet. Friedberg den 18. Juli 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Verſteiger ung von Bauarbeiten und Materialien zur Erbauung einer Pfarrſcheuer zu Lan- genhain. [1069 Mittwoch den 1. Auguſt, Vormittags um 11 Uhr, ſollen in der Pfarrhofraithe zu Langenhain nachſtehende Arbeiten und Material- lieferungen an die Wenigſtnehmenden öffentlich in Accord gegeben werden: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 227 fl. 40 kr. Steinhauerarbeit,„„ 42„20„ Zimmerarbeit, 17„ 1063„29„ Dachdeckerarbeit, 5„ 195% 45% Schreinerarbeit, 1 1 90„55„ Schloſſerarbeit, 1„ 51 18„ Glaſerarbeit, 7 1 6„ 37„ Weißbinderarbeit,„ 15 45„ 05„ Pflaſterarbeit, 17 17 12, 12, Brechen, Fahren und Aufſetzen von 6,3 Ku— bikklaftern Mauerſteinen aus dem Bruche bei Langenhain. Brechen, Fahren und Aufſetzen von 0,8 Ku⸗ bikklafter Pflaſterſteinen aus dem Bruche am Keller. Lieferung von 2300 Stück hart gebrannten Backſteinen. Lieferung von 40 Bütten Kalk nach naſſem Maaß. Lieferung und Meſſen von 2,1 Kubikklaftern Sand. Pläne, Voranſchlag und Steigbedingungen liegen hier acht Tage vorher zur Einſicht offen. Friedberg den 20. Juli 1855. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Süffert. Aufforderung. [1072] Brave Familien, welche geſonnen ſind, gegen die etatmäßige Entſchädigungs ſumme taubſtumme Kinder in Verpflegung zu nehmen, werden aufgefordert, ſich deshalb bei der Unter zeichneten zu melden. Friedberg den 20. Juli 1855. Großherzogliche Direction des Taubſtummen⸗ Inſtituts Dr. Matthias. Hofraithe⸗Verſteigerung. [1087] Dienſtag den 7. Auguſt I. J., Mor⸗ gens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe auf Antrag der Bürger Johannes Zobel und Martin Schneidt die denſelben gehörenden unten näher bezeichneten Hofraithen einer freiwilli⸗ gen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Ord.⸗Nr. Flur. Nr. d. Grundſtücks. Flächeninhalt. 1 2 27¹ 7% LAKlftr. Hofraithe in der Stadt, 2 271 7 Hofraithe in der Stadt. Friedberg den 25. Juli 1855. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Arbeits ⸗Verſteigerung. L088] Die Reparaturarbeiten an der hiefigen Wetterbrücke, veranſchlagt zu 52 fl., ſollen Mittwoch den 1. Auguſt l. J., Morgens 11 Uhr, an Ort und Stelle an den Wenigſtneh⸗ menden in Accord gegeben werden. Griedel den 24. Juli 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Griedel Streb. Güter⸗Verſteigerung. Los 9] Dienſtag den 7. Auguſt l. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nachſtehende, dem hieſigen Bürger Heinrich Raab gehörende Gärten einer freiwilligen meiſtbie⸗ tenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Gemarkung Friedberg: Ordn.⸗ Flur Nr. des UIAlftr. Nr Grundſt. 1 2 88 84 Grabgarten in den Liebfrauengärten. Gibt abgelöſte Grund⸗ renten 11½ kr. 2 4 222 3/0 in der Kuhl. Friedberg den 25. Juli 1855. In Auftrag: a Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Grundſtücke⸗Verſteigerung. 11090] Montag den 10. September l. J., Morgens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe nachſlehende den Thomas Becker'ſchen Eheleuten gehörende in hieſiger Gemarkung liegende Grundſtücke meiſtbietend verſteigert: Gemarkung Friedberg: Ord.⸗ Flur Nr. des[K lftr. Nr. Grundſt. 1 10 339 339 Acker im Lachenfeld, ſtößt auf die Lachen⸗ wieſen. Gibt abge⸗ löſte Grundrenten 2 519 Acker im Großgal⸗ genfeld. Gibt ab⸗ gelöſte Grundrenten ö 1 fl. 20 kr. Friedberg den 25. Juli 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Güter ⸗ Verpachtung. 11091] Montag den 6. Auguſt d. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe die den Karl Weckerlings Kindern dahier zuſtehenden, im Herbſte d. J. leihfälligen Gü⸗ terſtücke anderweit auf ſechs Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet. Friedberg am 25. Juli 1855. In Auftrag der Curatoren: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Güter Verſteigerung. 11092] Montag den 6. Auguſt d. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe auf freiwilligen Antrag die nachverzeichneten Güterſtücke der Daniel Fritz Kinder dahier, nämlich: Gemarkung Friedberg: Pag. Nr. Flur. Nr.[JKlftr. 15/8 2 35 40 Grabgarten an der Fauer⸗ bacher Straße, 2 13 180 150/27 2 204 124 70 55 in der Uſaer Vor⸗ adt, 297% 7 69 281 Acker Großwarthfeld, 784/21 8 7,5 172 Acker Großwarthfeld auf den Straßheimer Wieſen, 376/10 9 95 391 Acker Großwarthfeld, 437/11 13 27 426 Acker Großgalgenfeld; Gemarkung Fauerbach II.: Pag. Nr. Flur. Nr. Ruthen. 386/22—— 63 ½ in der Schlockergaſſe, 469/——. 148% über den Brückengärten, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg am 25. Juli 1855. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Güter ⸗ Verſteigerung. 11093] Montag den 6. Auguſt d. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, werden auf freiwilligen An⸗ 260 trag der Frau Maria Margretha Auguſte Or⸗ tenbach, geb. Philippi, zu Wetzlar, in hieſigem Rathhauſe deren in Friedberger und Fauerbacher Gemarkung gelegenen Güterſtücke, nämlich: 9 0 d e Friedberg: ag. Nr. Flur. Nr. ftr. 379/24 5 9 7⁴ 230 Acker im Großwarthfeld, 498/10 1437 299 10 520/5 1499 280„ Großgalgenfeld in der Töpferkaut; Gemarkung Fauerbach II.: Pag. Nr. Flur. Nr. Ruthen. 186/28—— 166% Acker zwiſchen den Hohlen, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 25. Juli 1855. In Auftrag: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Guts Verpachtung. [1094] Dienſtag den 7. Auguſt l. J., Nach⸗ mittags um 3 Uhr, wird das in der Gemar⸗ kung Melbach liegende, dem Hoſpital zum hei⸗ ligen Geiſt dahier gehörende Gut, Folge einge⸗ legten Nachgebots, in hieſigem Rathhauſe auf einen weiteren Zeitraum von 12 Jahren noch⸗ mals meiſtbietend verpachtet. Frledberg den 25. Juli 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Bekanntmachung. [10951 Der Pfandſchein Nr. 21,957 iſt angeb⸗ lich verloren worden. Anſprüche an denſelben ſind binnen 6 Wochen bei den Unterzeichneten zu begründen, gegenfalls das Pfand ausgehän⸗ digt wird und werden ſpätere Anſprüche nicht berückſichtigt. Friedberg den 25. Juli 1855. Für die Pfandhausverwaltung: Faatz. G. Fr. Schweitzer. Arbeits⸗Verſteigerung. [1096] Samſtag den 28. Juli, Nachmittags 4 Uhr, ſoll die bei Erbauung einer neuen Scheuer in dem Gräfl. S.⸗R. Oekonomiehofe zu Beienheim vorkommende Maurerarbeit, ver⸗ voranſchlagt zu 688 fl., an den Wenigſtnehmen⸗ den verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt in dem Oekonomie⸗ hofe zu Beienheim. Bauernheimer Bergwerk den 25. Juli 1855. L. Storch. Pferdeverkauf. 11112] Mittwoch den 1. Auguſt, des Vormit⸗ tags von 9 Uhr an, ſollen in der hieſigen Reiter⸗ caſerne 19 Stück ausrangirte Reitpferde und in der Darmſtädter Reitercaſerne 39 Stück der⸗ gleichen Pferde gegen baare Zahlung meiſtbietend verſteigert werden. Dies den Steigliebhabern mit dem Anfügen zur Nachricht, daß die Zahlung in groben Münz⸗ ſorten oder Grundrentenſcheinen geleiſtet werden muß, und fremdes Gold nicht angenommen wird. Butzbach den 26. Juli 1855. In Auftrag des Verwaltungsraths.: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Holzverſteigerung. 110981 Dienſtag den 31. d. M. und Mittwoch den 1. Auguſt d. J., Vormittags um 9 Uhr, ſollen in dem Obermörler Gemeindewald, Di⸗ ſtrikt B IV. Schwarzloch: 2 Stecken Stockholz, 8225 Wellen Eichen⸗Reisholz, 11500„ Aspen⸗Weiden⸗Reisholz, 29 Wagen 4 Läſte Allerleiholz, 1 Stecken geſchält Eichen⸗Scheitholz, 70¼½/ u 1„ Prügelholz, 48865 Wellen geſchält Eichen⸗Reisholz, 8 Stück 1„ Stammholz, 64 Cubikfuß haltend, 7 Stück geſchält Eichen⸗Stangenholz, 4 5 Cubikfuß haltend, öffentlich an die Meiſtbietenden an Ort und Stelle verſteigert werden. Es wird bemerkt, daß am 1. und 2. Tag von jeder Holzſorte zur Verſteigerung kommt. Obermörlen am 24. Juli 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen Nies ta k. Arbeits ⸗Verſteigerung. 11097] Montag den 30. Juli, des Nachmittags um 2 Uhr, ſollen die Regulirungsarbeiten an der Nidda in der Gemarkung Staden, von der Grenze Stammheims bis an den Sauer⸗ brunnen, in mehreren Looſen öffentlich in Accord gegeben werden. Die Zuſammenkunft iſt an der Stammheimer Brücke zwiſchen Oberflorſtadt und Staden. Staden den 24. Juli 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Staden Op p e x:. Frucht ⸗Verſteigerung. 11076] Montag den 30. d. M., des Morgens um 10 Uhr, werden vom Fürſtlichen Speicher dahier 150 Malter Korn, 70„ Gerſte und 100„ Hafer, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Griedel den 20. Juli 1855. Der Fürſtliche Rentamtmann Mengel. Gras Verſteigerung. 110991 Künftigen Montag den 30. dieſes M., Vormittags 10 Uhr, wird das Gras von der gemeinheitlichen Bleiche dahier, 8 Morgen 396 Klafter haltend, auf hieſigem Rathhauſe meiſt⸗ bietend verſteigert. Niederwöllſtadt den 25. Juli 1855. Großherzogliche A Niederwöllſtadt 0 — SS eee 2 2 „ Ein Wohnhaus [1084] in der Weiſeler Gaſſe, nächſt dem! Bahnhof, mit 8 heizbaren Zimmern, voll⸗ ständiger Ladeneinrichtung und zu jedem Ge⸗ ſchäftsbetrieb geeignet, neuem Hinterbau,“ 2 Scheuer, Stallung und geräumigem Hof⸗s raum, iſt aus der Hand zu verkaufen. Butzbach. Jacob Marguth.? SS eee eee eee S esese 8 eee Se Geſchäfts⸗ Empfehlung. 110601 Ich mache hiermit die ergebene Anzeige, daß ich das von Iſaac Hinkel in Vilbel gekaufte Geſchäft wieder abgetreten und nunmehr auf hieſigem Platze eine Liqueur⸗ und Eſſig Fabrik, ſowie Wein⸗ und Branntweinhandlung gegründet habe. E. Ehrmann in Friedberg. 1 96 über Guede 5 e , Ho Taba t General Agenter Hagelb⸗ Die Wirk lichen R 0 Die dens baat Als! mag die 85 eine Ene Der gungen,! Fri des — r * 1989) übe Lande, Int auch gew Zur 0 Kol Grun 11400] D Juſtituts Mobilien, 0 em Speicher „ ——„ targuth. nnn 261 Die Magdeburger Hagelverſicherungs-Geſellſchaft conceſſionirt durch Allerhöchſte Cabinets-Ordre vom 24. April 1854, Grundcapital: Fünf Millionen Zwei Hundert Künßig Tauſend Gulden, 19871 übernimmt zu billigen, feſten Prämien Verſicherungen gegen Hagelſchaden auf Bodenerzeugniſſe aller Art, als: Getreide, Gräſereien und Futterkräuter, Hülſenfrüchte, Oel- und Handels⸗Gewächſe, Kartoffeln, Rüben,„Sämereien, Tabak, Hopfen, Wein, Obſt u. dgl., auch auf Gärtnereien und Fenſterſcheiben.„ Mit der Magdeburger Feuerverſicherungs⸗Geſellſchaft ſteht dieſelbe in der innigſten Verbindung; deren General⸗ Bevollmächtigter iſt zu gleicher Zeit ihr verwaltender Director; mit wenigen Ausnahmen ind die Agenten der Magdeburger Feuerverſicherungs⸗Geſellſchaft auch die Agenten der Magdeburger Hagelverſicherungs⸗Geſellſchaft. Die Prämien ſind feſt, Nachzahlungen darauf finden alſo unter keinen Umſtänden ſtatt. Wird die Verſicherung auf fünf Jahre oder länger genommen, ſo gewährt die Geſellſchaft einen anſehn⸗ lichen Nabatt, der alljährlich von der Prämie abgerechnet wird. Die Entſchädigungen werden ſtets prompt, und ſpäteſtens binnen Monatsfriſt nach Feſtſtellung des Scha⸗ dens baar und voll ausgezahlt. Als Beweis des Vertrauens, mit welchem das landwirthſchaftliche Publikum der Anſtalt entgegengekommen iſt, mag die Mittheilung dienen, daß im vergangenen Jahre 10,058 Verſicherungen geſchloſſen und an 1488 Beſchädigte eine Entſchädigungsſumme von 128,303 Gulden gezahlt wurde. Der unterzeichnete Agent nimmt Verſicherungs-Anträge gern entgegen, und wird über die Grundſätze und Bedin— gungen, unter welchen die Verſicherungen abgeſchloſſen werden können, jede zu wünſchende Auskunft bereitwilligſt ertheilen. Friedberg im Juli 1855. Jacob Hanau, Agent der Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft und der Magdeburger Hagelverſicherungs-Geſellſchaft. Die Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft mit einem Grundkapital von fl. 3,500,000 19881 übernimmt zu billigen, feſten Prämien Verſicherungen gegen Feuersgefahr ſowohl in Städten, als auf dem Lande, auf bewegliche und unbewegliche Gegenſtände. In der Billigkeit ihrer Prämienſätze ſteht dieſelbe gegen keine andere ſolide Anſtalt nach, auch gewährt ſie bei Verſicherungen auf längere Dauer bedeutende Vortheile. Zur Annahme von Verſicherungs-Anträgen empfielt ſich Friedberg im Juli 1855. Jacob Hanau, Agent der Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft. Der dritte. Sit dich 0 0 U 0 N 4[1023] meines Hauſes, dem Bahnhof gegenüber, 7 1 zu unc und kann bis zum 1. Oktober 5„„ ezogen werden. Koͤlniſche Feuer⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. Friedberg de g. dug less. Grundcapital: Fünf Millionen 250,000 Gulden. S eee ee ee Konrad Nein 11100 Dieſe im Großherzogthum Heſſen mit den Rechten eines inländiſchen e 20. 5 Inſtituts ausgeſtattete Geſellſchaft verſichert zu mäßigen und feſten Prämien Ma e e e eee e Mobilien, Waaren, Ernte-Erzeugniſſe, Vieh ꝛc. ꝛc. werden bei ö 5 . Der Verſicherungszuſtand der Colonia iſt fortwährend ein ſehr günſtiger, indem ihre Reſerven abermals weſentlich erhöht werden konnten und nunmehr die Summe von Zwei Millionen 84,000 Gulden betragen. Veerſicherungs⸗Anträge werden entgegengenommen und alles Nöthige puͤnkt— lich von dem Unterzeichneten beſorgt. Hungen im Juni 1855. r ne dem Bahnhof gegenüber. Zu ver laufen. [1103] Eine Branntweinbrennerei mit einem Keſſel und zwei Maiſchbütten, ſowie eine Kelter mit Mahltrog iſt zu veikaufen. Zu erfragen bei der Exped. d. Bl. Ehr. Funk, e eee Bohnenſchneidmaſchinchen Ein tüchtiger Schmiedegeſelle [1080] findet Arbeit bei Ph. Ritzel. Ein Pinſcher hund [1101] iſt zugelaufen und wird gegen Erſtat⸗ tung der Fütterungs- und Inſeratkoſten zurück⸗ gegeben, Wo? ſagt die Exped. d. Bl. 3 wei Logis 110581 hat zu vermiethen Friedberg. Mich. Bauer. Zu verkaufen. [1102] Eine Auswahl ſehr ſchöner Pfuhlfäſſer billigſt bei F r. Hilber e ch!. L404] ſind wieder vorräthig, ſowie alle Sor⸗ ten Meſſer und Gabeln, Tranchirbeſtecke, Ta⸗ ſchen⸗, Raſir- und Federmeſſer, alle Sorten Scheeren, Abziehſteine, neuſilberne Eß⸗ und Vorleglöffel, Thee. und Kindereßlöffel und alle in dieſes Fach einſchlagende Artikel bei Jacob Goldbeck an der Fruchthalle. ö ö 262 Soolbad Nauheim. 1656] Jeden Tag Ne im Garten des Kurhuuses, Morgens von 6% bis 8 Uhr, Nachmittags von 2% bis 4 Uhr, und Abends von 3% bis 7 Uhr, ausgeführt von dem Rur-Or- chester unter Direction des Herrn Eelmund Neumann. Jeden Donnersiug Ba. dre, Anfang 8 Uhir. Nachkirſchenfeſt am Schwalheimer Mineralbrunnen. 111051 Sonntag den 29. Juli iſt bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Harmonie— und Tanzmuſik anzutreffen, wobei auch vorzügllcher Kirſchenkuchen verabreicht wird. Höflichſt ladet ein 1 Aletter. Zum neuen Dielhof am Uſerthor in Friedberg 111061 habe ich eine Holz⸗, Gyps⸗ und Steinkohlen⸗ Handlung eröffnet und werde mich durch gute Waare und billige Preiſe zu empfehlen ſuchen. 5 Friedberg. Eduard Ruths. Unter Garantie der Kechtheit. Dr. Borchardt's arom.- med. Kräuter⸗Seife à 21 kr. Dr. Suin de Boutemard's aromat. Zahn⸗ Paſta(a 21 und 42 kr.) Profeſſor Dr. Lindes Vegetabiliſche Stangen-Po⸗ made(à 27 kr. pr. Stück). f Apotheker Sperati's Italieniſche Honig⸗Seife(in Päck⸗ chen zu 9 und 18 kr.) Dr. Hartung's Cbinarinden⸗Oel(in geſtempelten Flaſchen à 35 kr.) Dr. Hartung's Kräuter⸗-Pomade(in geſtempelten Tie⸗ geln à 35 kr.- 11107] Bewährt durch die langjährigen erfreulichſten Ergebniſſe viel⸗ facher wiſſenſchaftlicher Prüfungen und praktiſcher Anwendungen, können die obigen privilegirten Artikel mit gerechter Zuverſicht in empfeh—⸗ lende Erinnerung gebracht werden und ſie werden ſicherlich von allen denen, die ſich ihrer nur erſt einmal bedient, mit beſonderer Vorliebe immer gern wieder gebraucht werden. Proſpecte und Gebrauchs- Anweiſungen werden gratis verabreicht, ſowie die Mittel ſelbſt in Friedberg nur allein verkauft bei P. F. Schmittner ſowie in Bußbach bei Val. ee 5 15 ö gen Orts⸗ lich— mannigfache Nachbil- ſitärs= zur Verhütung von Täuſchungen Sgef. genau achten. dungen und Falsificate erde wollen die geehrten Conſu⸗ menten unſerer Artikel ſowohl auf deren mehrfach veröffentlichte „als auch auf die Namen: DR. BORCHARDT SUIN DE BOUTEMARD(Zahn- (Kräuter- Seife), DR. Seife u. DR. HARTUNG(Chinarinden-Oel u. Kräuter-Po- made), ſowie auch auf die Firma unſeres betr. alleini Pasta), DR. LINDEs(Stangen-Pomade), SpERATI(Honig- Depo nebenſtehenden Spezialitäten faſt tä CAUTION. Nachdem der ſeit Jahren ſo wohl begründete Ruf der Verpackungsart „ 2 6. Juli. 11108] Die beſten Glückwünſche, mein liebes Annachen, zu Deinem heutigen Namenstage. Frankfurt. A. M. Zu verkaufen. [1109] Der Unterzeichnete iſt geſonnen, ſein Haus mit Backofen nebſt einem Güterſtück frei⸗ willig aus der Hand zu verkaufen. Bruchenbrücken den 23. Juli 1855. Friedrich Rau. Reichelsheimer Geld ⸗Scheiben⸗Schießen. 1110] Sonntag den 29. und Montag den 30. Juli. Sonntag Harmonie- und Tanz-Muſik, Abends Ball, ausgeführt von der bekannten Oſſenheimer Wäldchen⸗Muſik, wozu Freunde dieſes Vergnügens von nah und fern eingela⸗ den ſind. J. Conrad. Lehrlings⸗Geſuch. 11111] In einer mit Spedition verbundenen Colonial⸗ und Langenwaaren-Handlung einer Großh. Heſſ. Provinzial-⸗Hauptſtadt wird ein Lehrling geſucht, der ſogleich eintreten kann. Näheres bei der Exped. d. Bl. In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg iſt ſtets vorräthig: Der neueſte Fahrtenplan der. Eiſenbahnen, Dampſſchiffe, u. ſ. w. u. ſ. w. ö Weſtentaſchen⸗Format. Preis 3 kr.— In eleg. Etuis 6 kr. Placatformat zum Aufkleben. Preis 2 kr. Frankfurter Cours vom 25. Juli 1855. Piſtolen. fl. 9 30½-31½ Friedrichsd'oaoͤõr.„, 957-58 Holländiſche 10 fl. Stücke„9 40-41 Rand⸗Ducaten. nen 20 Frankſtücke 9 19—g2ᷓ0½ Engliſche Souverains.„1139-41 Preußiſche Thaler.„145% 7 5 Frankenthaler. Peußiſche Caſſenſcheine Kirchliche Anzeigen. 8. Sonntag n. Trinitat. den 29. Juli. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. (Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Candidat Sell. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. Nachmittags: Hr. Candidat Luft. —— „ 145 ¼½/-.½ Druck und Verlag von C. Bindernggel's Buchhandlung in Friedberg. Betreffend Auf A Entſchließun zu Ftiedder Sonntag Sie Fri Jace Fuß; Aug abgetrager kappe; 1 Ale Hei Inu d Brander das Beitr Fr. Nach dieſes Jaht 1) Die dieſt 2) Me preiſ berie Es diejenigen an Saatk Fr.