an chice, rmat. 8 6 fr. ifkleben. Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährt. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum die beiden ee Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ſammen 7 kr. Dienſtag, den 25. September. 1855. Ein Heirathsgeſuch. (Fortſetzung.) Wer beſchreibt das Elend meiner Lage? Der kör⸗ perliche Schmerz, den ich litt, ſchien mir ein Geringes; aber die Gefühle, die ich jetzt zum erſtenmale in meinem Leben kennen lernte, quälten mich. Nicht ein Wort von Liebe war zwiſchen uns gewechſelt, und doch hatte mein ganzes Weſen in dieſem ereignißvollen Tage ſie nur zu deutlich offeu⸗ bart. Erwiderte Lucy meine Liebe? Würde ich ſie je wieder ſehen? Wie konnte ich leben ohne ihr liebliches Lächeln? Dieſe und hundert andere Fragen nebſt einer Meuge von Plänen, die nur die Thorheit eines liebenden Her— zens in einem Alter von dreiundzwanzig Jahren erfinden kann, quälten mich während der acht Tage meiner Un— päßlichkeit. Ach, meine Hoffnungen waren ſehr gering! Lucy war verſchwunden wie ein Traumbild, das keine Spur zurückläßt. Ich wußte nicht, woher ſie gekommen, noch, wohin ſie gegangen, wußte nicht ihren Namen, nicht ihren Wohnort. Sie war in gleicher Unkunde über mich; es war meine Abſicht geweſen, ihr dies Alles am nächſten Tage mitzutheilen. Gerade um dieſe Zeit, wo ich von meinen Liebes— träumen voll war, kam ein Brief von meiner Tante in Cheltenham, mit dem ſeltſamſten Antrage von der Welt. Die würdige Dame wünſchte mich zu verheirathen. Sie hatte eine angenommene Tochter, welche ſie ſeit dem Tode der Eltern derſelben erzogen hatte,„eine Perle, ein Juwel, die Zierde ihres Geſchlechts;“ der Tante liebſter Wunſch war nun, dieſe glücklich zu ſehen, und ſie hatte zugleich an mich gedacht, deſſen Glück ihr gleichfalls am Herzen lag, wenn ich mich deſſelben würdig zeigte, das heißt, wenn ich fleißig ſtudirte und gute Ausſichten in der juriſtiſchen Praxis hätte. Wir könnten einſt ein glückliches Paar werden, denn ſie würde gewiß das gute Kind wie ihre geliebte und wirkliche Tochter behandeln. Die letzten Worte waren unterſtrichen und machten vor allen den ſtärkſten Eindruck auf meinen Vater. „Nimm's anz“ ſagte er,„ſie iſt ein Paradiesvogel!“ — Ich will nicht!“ erwiderte ich mit Herz und Mund, und behandelte die Sache mit meinem gewöhnlichen Leicht— ſinn. Wie konnte ich, deſſen einziger Gedanke Lucy in dieſer Zeil war, ohne Widerwillen und Schrecken an dieſe Waiſe, dieſe adoptirte Tochter denken! ine übergütige Tante erhielt von meinem Vater einen Rſchuldigenden Brief mit einer abſchlägigen Aut⸗ wort, von mir einen luſtigen und humoriſtiſchen; dieſer letztere erregte ihren heftigen Zorn gegen mich, und zwar mit Recht. Seitdem hat keine Mittheilung zwiſchen ihr und uns ſtattgefunden; aber von einem Freunde in Chel⸗ tenham, der auch mit meiner Tante bekannt iſt, weiß ich, daß ihr Zorn gegen mich noch eben ſo groß iſt. Vielleicht haben auch meine tollen Streiche, die ſie gewiß erfahren hat, das Ihrige dazu gethan. Wenn ich nun auch meines Stolzes in ſo weit Herr werden könnte, daß ich Guade vox ihren Augen zu finden ſuchte, ſo hätte ich alle Ur⸗ ſten Blüthen der Erinnerung. ſache zu fuͤrchten, daß ich eine unhöfliche und kurze Ab⸗ weiſung erhielte, und einer ſolchen Gefahr und Demüthi— gung will ich mich nicht ausſetzen. Ich muß eben auf etwas Anderes denken. Ein Schiffbrüchiger, wie ich es gegenwärtig bin, greift nach einem Strohhalm. Lucy zu heirathen, daran denke ich nicht mehr: alle meine Verſuche, ſie wieder zu finden, ſind fruchtlos geweſen. Dennoch kann ich ſie nicht vergeſſen: ſie ruht im Innerſten meines Herzens, wie ein geliebter und verehrter Talisman, umgeben von den ſchön⸗ Um die Wahrheit zu ſagen, es iſt mir völlig gleichgültig, ob und mit welcher Schönen ich mich verheirathe. Aber ich kann nicht eben ſo gleich— gültig gegen die Stürme und Wogen ſein, die mein Lebens— ſchiff haben ſcheitern laſſen und jetzt ein Brett nach dem audern wegziehen. Eine Frau könnte vielleicht das Ret— tungsmittel werden, mich glücklich an's Ufer zu bringen. Ich will's verſuchen. Täglich leſe ich in den Zeitungen Heirathsanzeigen, in denen blöde junge Männer oder ehrenwerthe Wittwen auf dieſem„nicht mehr ungewöhn— lichen Wege“ Lebensgefährtinnen und Lebensgefährten ſuchen. Alle die Herren ſind trefflich, wahre Phönixe von Männern, in der Regel jung, wohl erzogen, geſund an Geiſt und Körper, ihr Auskommen habend; es iſt nur auffallend, daß ſie ſo beſcheiden in ihren Anſprüchen ſind. Es iſt natürlich, daß die gewünſchte Dame jung, hübſch, liebenswürdig, häuslich ſein muß, das iſt das Wenigſte, was man verlangen kann; ernſthafter iſt die unvermeid— liche Erwähnung eines namhaften disponiblen Vermögens, welches jedoch, wenn's verlangt wird, ſichergeſtellt werden kann. Es iſt bemerkenswerth, mit welcher liebenswürdigen, ich möchte ſagen verſchämten Zurückhaltung dieſer ſchlimme Punkt, der in uuſerer argen materiellen Welt nicht über- gangen werden kann, ſtets gerade an das Ende der An— zeige geſtellt und unter welchen Blumen der Beredtſamkeit er gewöhnlich verdeckt wird. Dieſe„nicht mehr unge— wöhnliche“ Weiſe will ich auch verſuchen, oder vielmehr ich habe es ſchon gethan. Ich habe dieſen Zweig der Literatur ſorgfältig ſtudirt, und glaube völlig damit vertraut zu ſein. Die Haupt⸗ ſache iſt, daß man ſorgfältig und auswählend verfährt, ſowohl in Dem, was man ſagt, als in dem, was man unerwähnt läßt. Es muß weiblicher Ahnung und Neu⸗ gier ein freies Feld an werden, damit ſie unwider⸗ ſtehlich angezogen werden, wie der Vogel durch den Ruf des Vogelſtellers. Ich glaube, daß es- mir gelungen iſt, etwas Ausgezeichnetes producirt zu haben. Meine Anz eige liegt fertig uud geſiegelt vor mir und ich will ſie ſog leich zur„Morning Post“ befördern. Ich hoffe und wunſche den beſten Erfolg; denn noch dieſen Morgen hatte ich einen angenehmen Beſuch von einem alten Freund, der zu eng mit mir liirt iſt; er erkundigte ſich in gefühl⸗ voller Weiſe nach meiner Geſundheit und muſterte mein geringes Meublement mit ſeltſamen verlangenden Blicken. (Fortſetzung folgt.) ler ehl. led. T. Getaufte: 5. Dem B. u. Meßzgermeiſter Johann Conrad Chriſtoph Gruner eine T., Anna Katharina Eliſabetha, geb. 20. Juli. 19. Ein unehel. S., Wilhelm, geb. 10. 19. Dem B. u. Schuhmachermeiſter Chriſtoph Leierzapf ein S., Philipp, geb. 10. Auguſt. 10. Dem B. u. Metzgermeiſter Bernhard Dörfler eine T., Marie, geb. 3. 5 332 Butzbacher Kirchenbuchsauszug vom Monat Auguſt. Getraute: 5. Johs. Groß III., B. u. Schuhmachermeiſter, ein Wittwer, und Anna Margaretha Keppler, des B. u. Häfnermeiſters Conrad Kepp⸗ 26. Dem B. u. Häfnermeiſter Johann Philipp Schmidt 11. ein S., Johann Exnſt Adolph Balduin 1 99 1. 2 Beerdigte: 3. Maria Katharina Gärtner, des verl. B. u. Schmiedmeiſters Anton Gärtner, nachg. Wittwe, geb. Kuhl, alt 61 J. 7 M. 28 T. 1 2. 3. Georg Auguſt Karl Kaiſer, des verl. B. u. Schuhmacher⸗ meiſters Johs. Kaiſer, hinterl. S., alt 3 J. 7 M. 4. T., 1 2. 6. Ludwig Kobelt, des B. u. Metzgermeiſters Jacob Kobelt, ehl. S., alt 9 J. 3 M. 5 T., 7 5. Für die Schullehrers⸗Wittwe ging bei der Expedition d. Bl. ferner ein: von Lehrer Weiffenbach 24 kr. Zuſammen mit dem früher Angezeigten 9 fl. 15 kr. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. O bſt⸗Verſteigerung. L408] Don nerſtag den 27. September, Morgens 9 Uhr anfangend, kommt das Obſt von nachſtehenden Baumanlagen zum Ausge⸗ bot: Im ſtädtiſchen Bleichgarten in der Vorſtadt zum Garten, im Seegraben, in der Ockftädter Gaſſe, im Schützenrain, im Haingraben und im Stadtſchreibereigraben. 25 Der Anfang dieſer Verſteigerung iſt im ſtädti⸗ ſchen Bleichgarten in der Vorſtadt zum Garten. Friedberg den 12. September 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Verſteigerung von Schreinerarbeit. 11413] Montag den 8. Oktober d. J. Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Bürger⸗ meiſterei⸗Büreau die bei Erbauung des neuen Schulhauſes vorkommende Schreinerarbeit, ver⸗ anſchlagt zu 596 fl. 47 kr., einer nochmaligen Verſteigerung an den Wenigſtfordernden ausge⸗ ſetzt werden. Kirchgöns am 15. September 1855. eee e Kir chgöns ra un. O bſtverſtei gerung. [1421] Donnerſtag den 27. September l. J., von Vormittags 9 Uhr an, ſollen die der Ge⸗ meinde Rödgen zustehenden Aepfel und Birnen abtbeilungsweiſe verſteigert werden. Rödgen am 17. September 1855. Der Kurfürſtl. Heſſiſche Bürgermeiſter Krauch. Bekanntmachung. [1436] Mittwoch den 26. September, Nach⸗ mittags um 3 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe der Transport des ſtädtiſchen Kompoſtes auf die gemeinheitlichen Wieſen an den Wenigſtnehmen⸗ den verſteigert. Friedberg den 24. September 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Mobiliar-⸗Verſteigerung. 11437] Mittwoch den 26. September, Nach⸗ mittags um 4 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe ſechs mit Rohr geflochtene nußbaumene Stühle meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 24. Saptember 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Beuder, Ortsgerichtsvorſteher. Bekanntmachung. 11438] Mittwoch den 26. September, Nach- mittags um 4% Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe 4 noch brauchbare Fenſter und 2 neue noch nicht gebrauchte Lattenthürchen meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 24. September 1855. Für den Kirchenvorſtand: Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Bekanntmachung. [1439] Nachdem die Erbſchaft des verſtorbenen Sattlers Heinrich Ludwig Carl Wilhelm Henkel dahier von dem über deſſen minderjährige Kin⸗ der Carl und Peter beſtellten Vormunde unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten worden iſt, werden alle Gläubiger des genann⸗ ten Erblaſſers hierdurch vorgeladen, ihre For⸗ derungen Behufs Aufnahme derſelben in das Inventar im Termine: den 8. k. M., Vorm. 9 Uhr, dahier anzumelden. In dieſem Termine ſoll zugleich für den Fall einer ſich ergebenden Ueberſchuldung zum Zwecke der Abwendung des förmlichen Concurſes die Güte unter den Gläubigern verſucht werden und werden hierbei die nicht erſcheinenden Cre⸗ ditoren als dem Beſchluſſe der Mehrzahl der erſchienenen beitretend erachtet werden. Nauheim am 13. September 1855. Kurf. Juſtizamt Kröber. vdt. Burhenne. Edictalla dung. 11440] Joh. Lorenz Markloff von Seulberg, Sohn des verſtorbenen Johannes Markloff junior und deſſen gleichfalls verſtorbenen Ehefrau Anna Margaretha, geborne Meier, von Seulberg, wurde am 9. Auguſt 1785 geboren und iſt ſeit langer Zeit abweſend, ohne Kenntniß von ſei⸗ nem Aufenthalt gegeben zu haben, weßhalb ſein Vermögen bisher curatoriſch verwaltet worden iſt. Da nun ſeit ſeiner Geburt mehr als 70 Jahre verfloſſen ſind, ſo iſt der Antrag dahier geſtellt worden, den Johann Lorenz Markloff von Seulberg für todt zu erklären, ſein Ver⸗ mögen aber ſeinen Seitenverwandten in Eigen⸗ thum zu überweiſen und werden daher der ge⸗ nannte Johann Lorenz Markloff, ſowie deſſen etwaige Vertrags-, Teſtaments⸗ oder Leibes⸗ erben aufgefordert, innerhalb 3 Monaten a dato entweder ſelbſt oder durch gehörig bevoll⸗ mächtigte Stellvertreter dahier zu erſcheinen, ſich zu legitimiren und ihre Anſprüche geltend zu machen, indem anſonſt der genannte Johann Lorenz Markloff von Seulberg für todt erklärt, ſein Vermögen aber ſeinen ſich dahier legitimi⸗ renden Seitenverwandten in Eigenthum aus⸗ gehändigt werden wird. Homburg den 13. September 1855. Landgräflich Heſſ. Juſtiz-Amt Dr. v. Haupt. Pferdeverkauf. 11441] Montag den 1. künftigen Monats, Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen in hieſiger Reitercaſerne 5 Stück ausrangirte Reitpferde meiſtbietend öffentlich verſteigert werden. Dies den Steigliebhabern mit dem Anfügen zur Nachricht, daß ausländiſches Gold nicht, ſodann Groſchen und Sechskreuzerſtücke nur zur Aus⸗ gleichung angenommen werden. Butzbach den 21. September 1855. In Auftrag des Verwaltungsraths: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Bekanntmachung. 104421 Dienſtag den 2. Oktober 1855, Vor⸗ mittags 9 Uhr, ſoll im Wege öffentlicher Ver⸗ ſteigerung dahier vergeben werden: 1) Die Lieferung von 2000 Stück Weißkraut, 25„ 97„ 300 Stück Würfing, 5 7„ 850-900 Malter Kar⸗ toffeln à 200 Pfd., 5 die Lieferung von 50 Centner gelbe Rüben, 50 „„. 0„ untererdigen Kohlraben, 6) die Lieferung von 6 Centner Zwiebeln, 77„ 1„7„Knoblauch, 8)„„„ 57 Ohm Sauerkraut, 9)„„„90 Centner Erbſen, 10)„ 1„90„weiße Bohnen, 11)„ 15 1 70„ Linſen, 12)„ 1„10„ gedörrte Zwetſchen. Im Soumiſſionswege wird vergeben: 5 Die Lieferung von 45 Centner Reiß, 5 1„ 45„ geſchälte Gerſte c)„„„ 20„ Haidegrütz, d)„ 1„ 45„ Hirſen, e)„ 5„105„ Weißmehl, f)„„„ 50„ Waizengrütz, g)„ 1 793„ Nudeln, h)„ 1„ 1„ Pfeffer, 1)„ 1 1 75„Butter, K)„ 1„ 60 Maas Branntwein. Lieferungsluſtige wollen ihre Soumiſſionen bis zu obigem Datum, Vormittags 10 Uhr, in den vor dem Directorialbüreau aufgehängten „Soumiſſionskaſten“ verſchloſſen einlegen. Marienſchloß den 22. September 1855. Die Verwaltungs ⸗Commiſſion. Für die Ausfertigung: Nispel, Secretär. Bekanntmachung. 1443] Von den Partialobligationen der Ge⸗ meinde Eichloch, auf Inhaber zu 100 fl., iſt die Nummer 28 zur Auszahlung gezogen worden, und wird am 1. Januar 1856, von welchem Tag der Zinslauf davon aufhört, von dem Ge⸗ meindeeinnehmer zu Eichloch oder dem Hand⸗ lungshauſe Simon Lindheimer in Friedberg, jetzt in Frankfurt a. M., ausbezahlt werden. Eichloch den 16. September 1855. Msbbeszacue e Eichloch rei ß. Aepfelverſteigerung. [1444] Donnerſtag den 27. d. M., mittags 10 Uhr, ſollen die der Gemeinde Bgllertſheim gehörigen Aepfel an Ort und Stelle meiſtbie⸗ tend verkauft werden. Bauernheim am 22. September 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Bauernheim Walther. Ant F ruchtverſſeige rung. [1445 Freitag den 28. September, Morgens um 10 Uhr, werden auf hieſigem Rathhauſe 5 70 Achtel Gemeinde⸗Korn meiſtbietend verſteigert. Pfaffenwiesbach den 20. September 1855. Bürgermeiſter Ru p p. dem Hartl drigten zel , ugs heim Großgerzod et fals! Mulm g Ir, fal al ochſe meiſbiete Nach Beend die Gemeinde. On und Stel Florſadt Großherz 9 Arbeit Ila] Sam 10 Uhr, solle zum Wegbau (und iar i erforderlichen! WiN A. 48 öffentlich in A Oppersh. Großherzog O b fl. 1450] Dien Vormittags faduſſce Ob Ort und Stel Aufang in B Nauheim E. Tus) 5% heim gehörig Vormittage Reichelsheim Reichels 7 11460) Zum aß lh laden un 0 Du Heueſſen und in Augzu„ Staalg boite wweerlei Wel Umgegen Tran 333 Imdt U 1 Lin* „EF Aepfelverſteigerung. 6. Markt A K zeige.[1452] Mittwoch den 3. Oktober d. J., Vor⸗ A n 5 4 9 e. Aidmeiſt C4446] Mit böchſter Genehmigung wird der] mittags 9 Uhr, ſollen die der bieſtgen Gemeinde 11455] Ich bringe hierdurch zur Anzeige, daß 8 7. nach dem Landkalender auf den 26. Oktober gehörigen Aepfel, circa 500 Malter, in Abthei⸗ ich mich als praktiſcher Arzt in Rodheim v. d. Sausmagen. d. J. ausgeſchriebene diesjährige Herbſtmarkt lungen verſteigert werden. H. niedergelaſſen habe. 1 15 nicht an dieſem Tage, ſondern ſchon Schwalheim den 21. September 1855. Rodheim den 21. September 1855. am S. Oktober d. J. abgebalten werden, was ziermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Der Bürgermeiſter Reimer. Carl Hirſch, b Doctor der Medicin, Chirurgie und Geburtshülfe. 1 Echzell den 20. September 1855. ae, een Gefunden. 1 Großherzogliche Bürgermeiſterei Echzell 11453] Freitag den 28. September, des Vor.[1456 Ein Päckchen mit Kleiderſtoffen iſt in . Stoll mittags um 11 Uhr, ſollen in der Behauſung des der Engel b N Wut ee n — Bekann t m a ch ung. 995195 de israelitiſche Religionsgemeinde gegen Erſiattung der Inſeratgebühren daſelbſt 11447] Von den Partialobligationen der Ge⸗ daſelbſt, als: 2 in Empfang nehmen. meinde Spiesheim, auf Inhaber zu 100 fl., 8 e ee zu 5 75 5 5 iſt die Nummer 9 zur Auszahlung gezogen Schreinerarbeit,„„ 1„ i 870 f worden und wird am 1. Januar 1856, von 3) Maurerarbeit,„ e e n en ſt b ck e 9 9* Scctctax. welchem Tag der Zinslauf davon aufhört, von dem Gemeindeeinnebmer zu Spiesheim oder 4) Pflaſtererarbeit,„„ 4%— 5) die Anlieferung von Pflaſter⸗ 11457] 2 bis 3 vorzügliche Ständer ſind zu verkaufen. Wo? ſagt die Exped. d. Bl. dem Handlungshauſe Simon Lindbeimer in ſteinen von den Aſſenheimer Friedberg, jetzt Frankfurt a. M., ausbezahlt Brüchen 4— 5 Zu verkaufe n. werden. 6) Sandlieferung, 4%—„ 11458] Mehrere 100 Karpfen⸗Setzlinge ſind zu Spiesheim am 20. September 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Spiesheim Keller. Bekanntmachung. [14481 Mittwoch den 26, d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll ein der Gemeinde gehörender Faſel⸗ ochſe meistbietend verſteigert werden. Nach Beendigung dieſer Verſteigerung ſollen die Gemeindeäpfel, ungefähr 10 Malter, an Ort und Stelle verkauft werden. Florſtadt am 20. September 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Florſtadt Wagner. Arbeits ⸗Verſteigerung. L1449] Samſtag den 29. d. M. Vormittags 10 Uhr, ſollen in dem hieſigen Rathhauſe die zum Wegbau von Oppershofen nach Steinfurth (und zwar in der Gemarkung Oppershofen) öffentlich in Accord gegeben werden. A ſſenheim den 23. September 1855. Der Vorſteher J. Simon. Empfehlung. [1383] Aepfelmühlen, Kelterſchrauben, Kartoffel⸗ mühlen, Schrotmühlen, Dickwurzmühlen, Malz⸗ darren beſter und neueſter Conſtruction, für deren Güte garantirt wird, bei Friedberg. Johann Fillmar, Zeugſchmied. 30 geübte und ungeübtere Cigarrenmacher 11426] finden dauernde Beſchäftigung in feiner und ordinärer Arbeit bei Söhnlein& Dennemann Forſthaus Glaubzahl, per Stück zu 1 kr., zu haben. Rautenbu ſch. Ein blaues Foulard [1459 mit weißen und ſchwarzen Blumen wurde Sonntag den 23. d. M. auf dem Wege von Friedberg nach dem Schwalheimer Brunnen verloren. Man bittet, daſſelbe gegen eine an⸗ gemeſſene Belohnung bei der Exped. d. Bl. abzugeben. Jüdiſche Feiertage ſind Donnerſtag den 27. und Freitag den 28. d. M. 1463] In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg iſt zu haben: erforderlichen Planirarbeiten, veranſchlagt zu 8 l Par 5 1044 fl. 1— 5„an den Wenigfmnehnlenden in Schierſtein bei Biebrich am Rhein. Geſtempelte öffentlich in Accord gegeben werden. g 8 Oppershofen am 20. September 1855. Die aus den vorzüglichſt ge⸗ ra t·˖ rie e Großherzogliche Bürgermeisterei Oppershofen eigneten Kräuter⸗ und Pflan⸗ Weil. 2 Izenſäften mit einem Theile für den 8 des reinſten Zuckerkryſtalls zur O b ſt⸗Verſteigerung. Ort und Stelle verkauft werden und wird der Anfang im Burggarten gemacht. Nauheim am 19. September 1855. Der Kurheſſiſche Bürgermeiſter ——— S — SConſiſtenz gebrachten KRAUTER BONBONS haben ſich durch ihre Güte auch in hiefiger Gegend rühmlichſt bewährt und ſind in Ori⸗ mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. 14501 Dienſtag den 2. Oktober d. J., von 0 Doctor Koch'ſchen Buch 26 kr. Vormittage J uhr an, ſoll das dieslährige.(K. P. Saag en zu W Commiffon. ſädtiſche Obſt in ſchicklichen Abtheilungen auf 1162 Heiligenbeil) Der neueſte Fahrtenplan benm der C, Hartmann. ginalſchachteln 4 18 u. 36. kr. ſtets ächt vor. der 3 Ein Faſeleber, dütbig db f F. Schmittner 5 Eiſenbahnen, Dampfſchiffe, von welchem 1451] 1% Jahr alt und der Gemeinde Reichels⸗—ͤ—— ſowie in Butzbach bei Val. u. ſ. w. u. ſ. w. n dem g, heim gehörig, ou winden den 26. d. Mts., Weſtentaſchen⸗Format. r dem Hand⸗ i 2 1 9 5 5.. J er Fransbrannttvein Pte et zum Anfeleben. il werden. Reichelsheim den 22. September 1855. 1454] bei E. Ebrmann Placatformat zum Aufkleben. 1 Schmid, Bürgermeiſter. in Friedberg. Preis 2 kr. . 114601 Zum Abonnement auf das mit dem 1. Oktober beginnende vierte Quartal für den 55 0 A 5 40 .„Frankfurter Anzeiger „ n g 5 N. 5 8. g 2% meiſhie⸗ nebſt lithographirten Beilagen weiblicher Handarbeiten und monatlicher Extrabeilage: die Gerichtszeitung, er 1855. 5 Abonnementspreis für Frankfurt 1 fl. pr. Quartal,— auswärts mit dem conpentionsmäßigen Poſtaufſchlag, u Daunnbeim laden wir ergebenſt ein. * Dieſes Blatt bringt neben einer kurzgefaßten aber vollſtändigen Ueberſicht der politiſchen und anderen Tagesbegebenheiten auch die 5 neueſten und intereſſanteſten Erzählungen, Novellen, Miscellen, Theater- und Mode⸗ Berichte, das Frankfurter Amtsblatt 1116. 5 im Auszuge, von den wichtigſten Handelsplätze die Getreide ⸗ Oel-, Branntwein ꝛc. Preiſe, ſowie auch die Reſultate der jeweiligen Aber, Morgen Staats⸗Lotterie⸗Ziehungen und vieles andere Intereſſante und Wiſſenswerthe.— Inſerate haben um ſo mehr einen günſtigen Erfolg, als ſie in z en Natlhhauſe zweierlei Weiſe in die Oeffentlichkeit gelangen: durch Vertheilen an die ſehr bedeutende Abonnentenzahl und durch Extra⸗-Anſchläge in hieſiger Stadt und Umgegend(letzteres kann auch nach Wunſch der verehrl. Aufgeber unterbleiben.) Probeblätter auf Verlangen gratis. rss Frankfurt am Main, im September 1855. Die Expedition. 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B. der Cholera, wer⸗ Wurſt veblos Schweinen 17. den ohne Prämienerhöhung unverändert Verſicherungen angenommen.„ 5 8 2102 21 2 Die Geſellſchaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten, welche S peck e 2 2 . 1 gen 18— 418— letzteren außergewöhnlich hoch geſtellt ſind..„ Doͤrrfleiſch 21 2421 2 Der unterzeichnete Agent, bei welchem Proſpekte und Antragsformulare„ Schinken 23 2/023 2 unentgeldlich zu haben ſind, iſt gern bereit, Verſicherungen zu vermitteln und Schweinenſchmalz, ausgel. 27 227 2 jede weitere Auskünfte zu ertheilen. 5 5 E esel ee N 85 3 2 5 Nauheim den 16. September 1855.„ Pamtkefzfert 16 6 Chr. J. Loſſow, a Die Großberzoglichen Bürgermeiſfer 2 Haupt⸗Agent der Fraukfurter Lebens⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. Ben de r. Seippel. Frucht⸗ und Mehlpreiſe von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Wai zen Korn Ger ſt e Hafer Kartoffeln Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel- Ort und Datum Auf⸗ Ver⸗ preis Auf- Ver- preis Auf⸗ Ver- preis Auf. 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Sept.[2568 2329 2001824452 38 1804 53/773 673 150 934117 82 120 211 30 24(200 24% Buß bach, 21.„373 ¾ 338 ½½00 1819 55 26 ¼ 180015 2578 157¼ 160 958 94 1 120 10 14 8 200 3634 Vilbel, 21.„422 422 200 18ʃ32J.14 10 1801634] 92 92 60 9/28 9. 6 1200 4.40 66 66 200 2138 Allenſtadt, 21.„924 742 200181507 44180 14015 92% 74 160 920 387% 13 120 4 71. 20—— Ada, 21.21 2008240„„ l r ee l n 29 4% 200—— Hungen, 21.„350 344 20018280 10 6 8015.83 80 160 9,22 10 8 120 40—— 200—— Echzell, 21.„245% 237% 2008808 64 18013500189 156% 160 90452 2.20% i Gründerg, 22.„331 331 20024563 63 80 16.130123(23 160 957474 0 80—— 200—— Mainz, 21. 1—— 12001850[—— 180150101—.— 160110 0 f.— 120-1 Friedberg: Saatkorn verk, 107 Mltr., 17 fl. 14 kr, 3 Vorſchußmehl aufg. 5, verk. 50, 19 fl. 58 kr.; Walzenmehl aufg. 56, verk, 56, 36 kr.— Butzbach: Saatkorn 16 fl. 48 kr.; 16 fl. 11 kr.; Roggenmehl gufg. 15, verk. 10, Erbſen 11 fl. 54 kr.— 41 fl. 6 kr. 13 fl. 10 kr. Erbſen aufg. 19, verk. 12½, 11 fl. Altenftadt: Saatkorn 19 fl.; Vorſchußmebl 20 fl.— Echzell: Saatkorn 17 fl. 45 kr.— Grünberg: Erbſen Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. g Es bal Beginn ell erelhuet, ein borben hat. ſchteiden wähnten Fr. lagen geſſeg In dem Au, wollte, wal eine Stunde unglücklicher Anzeige des tenham, un beide wurde ein braver, Schreiben n aber ſo:„ zu ſein, Del Fortuna zu Du ces g Wenn ein Gefühl lange das die Sache anderes Au geſchmacklos ſtück ins 5 aufzugeben. meiner Bor in der ich fonnte, be mich zum H ſeien letzte oder Nichte eigene reize ſem Augenb meine ſonſt atzes eine zeige ſel die außeror eng umſchlo don 2 N u wiederz. redd für ab.