an ſchiſe, mat. tuts 6 f Erſcheint wõ⸗ 3 zweimal, ienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Friedberger Intelligenzblatt. Einrückungsge⸗ bühren für die ge · ſpaltene Petitzeile oder deren Raum eaten Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. n ſammen 7 kr. N A1. Freitag, den 25. Mai. 1855. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an ſämmtliche Großherzogliche Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Ich benachrichtige Sie hiermit, daß die nachbenannten Gemeinden an Helzwerth und Schad nserſatz vom Jahr 1854 von den betreffenden Großherzoglichen Rentämtern Friedberg, Gießen und Nidda zu erhalten ha ben: . H, Kr. 135 93 7 F. k 1. Aſſenheim 6 1½¼ 10. Hochweiſel 1 19 19. eiederwöllſtadt 5 ½ 28. Straßheimer Hü⸗ 2. Bodenrod— 27 11. Kirchgöns 19 2¾ 20. Obermörlen 14 45 berſchaft— 47 3. Bönſtadt 7 31 ¼ 12. Langenhain 8 2721. Oberrosbach 3 40 29. Wölfersheim 2 24 4. Butzbach 4 54 13. Maibach 6 59 22. Ockſtadt 1 27 30. Wohnbach 3 12 5. Fauerbach J.— 24 14. Münſter— 623. Oſtheim— 28 31. Beyenheim— 41 6. Gambacher Mark 2 55 15. Florſtadt 34 16 24. Pohlgöns 13 21½ 32. Weckesheim— 3 7„ Gemeinde 5 6 16. Niedermörlen— 3225. Rockenberg. Mark 3 40 ½¼ 8. Griedeler Mark 3 39 17. Niederrosbach— 34 26. Södel 14 2 9. Hauſen 2 22 18. Niederweiſel 7 26 27. Steinfurt 1 32 welche Beiträge Sie in Einnahme decretiren und controliren laſſen werden. Friedberg den 22. Mai 1855. Müller. Eine Wechſelſchuld. Novelle von F. Brunold. Der alte Schloſſermeiſter Martin Wildhahn ſchob die Brille nach der Stirn, legte Feile und Zange nieder und ſagte, ſich zu ſeiner mit ihm alt gewordenen Frau wendend:„Wo er nur bleibt! Meiner Rechnung nach könnte er längſt hier ſein!“—„Ach was!“ ſagte die Frau gutmüthig polternd,„denkſt immer, die Zeit iſt noch wie ehedem— und die Leute wie damals, als Du und ich noch jung waren. Der Jung', wollt ſagen, der junge Herr Friedrich, iſt mit heut' wo er in die Fabrik des reichen Waidmoſer tritt, oder vielmehr zu treten gedenkt, nicht mehr Dein Geſell, Dein Gehülfe, dem Du Dies und Je— nes ſagen kannſt, was Du einem Andern nicht ſagen wür⸗ deſt, weil er bei Dir ausgelernt; der Friedrich wird..“— „Nun, ein Anderer, willſt Du ſagen,“ fiel der alte Martin ein,„und haſt im Grunde recht! Doch was er bisher ge— lernt, das hat ex mir zu danken— und ich denke, er ſoll ſeinem alten Meiſter dereinſt keine Schande machen. Und Du weißt es ja, Frau, der Junge iſt mir an's Herz ge⸗ wachſen— und es wird mir ſchwer, ihn von mir zu laſſen. Doch was ſein muß, muß ſein! Bin alt, werd' wohl keinen Lehrburſchen wieder annehmen können, der Friedrich wird wohl der letzte geweſen ſein. Vielleicht wird mir's darum ſo ſchwer, ihn zu miſſen— und eines Geſellen werde ich auch nicht ferner bedürfen. Der Friedrich iſt auch der letzte geweſen. Bin alt! und der Arbeit wird weniger. Sonſt ſaß Meiſter, Geſell und Burſche mitſammen am Werk⸗ und Eſchtiſch,— Einer für den Andern ſorgend, jetzt lebt Jeder für ſich— und frei wollen ſie Alle ſein: den Herrn ſpielt der Burſche ſchon.— Sollte mich ſchmerzen, wenn der Friedrich auch ſo würde!“ Der alte Mann nahm die Feile wieder zur Hand und arbeitete emſig darauf los, bis endlich der Erwartete dem Geſchäft ein Ende machte. „Da bin ich, Meiſter!“ ſagte der Eintretende, ein keckes, friſches, frohes Blut, und reichte dem Alten freu— dig die Hand;„bin angenommen, trete morgen die Arbeit an. Gelt, Meiſter! Die Sache freut mich— und auch nicht. Und wenn ich nun gar daran denke, daß ich Euch, Meiſter, verlaſſen ſoll, wird mir das Herz beſonders ſchwer — und ich möchte bleiben wo ich bisher geweſen— bei Euch!/ „Geht nicht, geht nicht!“ erwiederte ernſt, wehmuthig der alte Meiſter.„Habe nicht Arbeit für Dich— und wenn ich ſie hätte, triebe ich Dich dennoch fort. Ein junges Blut muß in die Welt hinaus, das heißt in die Fabriken. Früher mußte der Geſell ſeine Jahre gewandert haben, jetzt reiſt er per Dampf aus einer Fabrik in die andere. Alles hat ſich geändert. Der einzelne erreicht nichts, nur die Maſſe muß ſchaffen und wirken. Ein Hand— werker in einſamer Werkſtatt bleibt in jetziger Zeit ein Stümper— die Handwerker wurden die Handlanger der Fabrikherren.“ „Habt recht, Meiſter!“ fiel der Geſell ein.„Früher mußte man das Handwerk ganz erlernen, mußte in Allem Beſcheid wiſſen und Alles anzufaſſen und auszuführen ver— ſtehen— jetzt iſt's genug, wenn ich nur etwas verſtehe und ein Burſche, der ſeinem Meiſter vielleicht entlaufen, aber eine Schraube zu drehen verſteht— verdient in der Fabrik bei ſeinem ewigen Schraubendrehen und Feilen vielleicht mehr als ſein tüchtiger Meiſter daheim bei künſt⸗ licher, ſchwieriger Arbeit.“ „Magſt recht haben!“ lächelte wehmüthig der Meiſter, „doch dafür lernt er auch ſeine Schrauben beſſer und ſchneller machen, als es je ſein Meſſer vermocht. Das iſt der Vortheil bei den Fabriken. Dort iſt Jeder nur ein Glied eines Ganzes— und mag er, als Ganzes betrach— tet, noch ſo unbedeutend ſein— er fördert doch das Ge— triebe, er iſt doch ein Stift in der Maſchine, der nicht 180 fehlen darf und der die Arbeit ſchneller, beſſer und wohl— feiler liefern hilft.“ „Der, mit einem Wort, auch zur Maſchine geworden!“ fiel der Geſell ein.„Für die Arbeit ſelbſt mag die Sache gut ſein, für den Menſchen jedoch will es mir nicht ſchei⸗ nen, der Geiſt erlahmt in dieſem ewigen Einerlei und das Auge verliert jede innere Thätigkeit, Geiſt und Auge hat keine Schwungkraft mehr— und ſobald ſie die Fabrik verlaſſen, iſt's, als ob das innere Getriebe, das Uhrwerk der Seele ſtill ſtände, als ob der Blaſebalg des Verſtandes nicht getreten würde, als ob jedes innere Feuer erlöſcht ſei— kurz, als ob die Maſchine ein Rad verloren und un⸗ brauchbar geworden. Sie haben nur Sinn für die Thä⸗ tigkeit, ſie fertigen ihr Werk wie der Dampf die Räder treibt, oder das Waſſer die Mühle in Bewegung ſetzt. Freilich! manch Einer behält Auge und Herz offen— und während die Hand arbeitet, ſtreckt der Geiſt ſeine Fühl⸗ hörner aus und das Auge ſucht den innern Zuſammenhang künſtlicher Maſchinen zu ergründen. Weſſen Herz und Auge ſo beſchaffen, der hat ſogar in der Fabrik die beſte Gelegenheit, ſein Wiſſen zu erweitern; doch ſolcher Käuze ſind nicht viel— und es iſt gut, denn ſonſt würde die Welt zu klug, und dünkte ſich zuletzt ſelbſt Gott gleich zu ſein.“ „Und wie wenige haben von ihren neuen Exfindun— gen den Nutzen, den ſie erwartet!“ fuhr der Geſell fort. „Wird ihnen ein Lohn für alle Sorge, für alle Mühe, die ſie an ihre Erfindung verſchwendet? So lange ihr Werk nicht gelungen, ſo lange ſie ſich abſondern von ihren Genoſſen, von ihren Mitmenſchen, nur ihrer Idee lebend, ſo lange hält man ſie für Träumer, Müſſiggänger— oder wohl gar für Verrückte— und wenn es dann gelungen, wenn es daſteht das Werk, an welches ſie vielleicht die ſchönſten und beſten Jahre ihres Lebens verſchwendet, viel— leicht ihr Hab' und Gut dadurch verloren, ſo kommt ein Anderer, beutet ihre Erfindung aus, wendet ſie praktiſch an zum Nutzen der Menſchen und wird reich und ange— ſehen, während der Entdecker arm, vergeſſen im Elend ſtirbt. Undank iſt der Welt Lohn. ö „Wer wollte doch ſo trübe in die Ferne ſchauen,“ lächelte wehmüthig der alte Meiſter.„Manch Einer wird reich durch ſeine Erfindung. Wie war's mit dem John Harriſon zu Varow, den der ſelige Vater noch gekannt? Von Profeſſion ein Zimmermann, erfand er doch die geo⸗ graphiſchen Längen-Uhren und gewann den von England auf ſeine Erfindung geſetzten Preis von 20,000 Pfund Sterling. Der Vater erzählte es oft, wie er den John Harriſon noch mit der Axt geſehen, dann ihn daheim in der Stube fand, wie er aus ſich ſelbſt Uhren erdachte und zuſammenſetzte. Und als er nun von jenem großen Preiſe hörte, da hatte er nicht Ruh noch Raſt daheim, da trieb es ihn umher, da ſaß er ſtunden-, tage-, nächtelang am Meeresufer, ſah, wie die Wellen wogten und ſich am Ufer brachen, ſah wie die Schiffe im Sturme ſchwankten, und wie die Brandung ſie ſchaukeln machte. Und als er dies Alles genugſam beſchaut, genugſam beobachtet zu haben glaubte, da ſetzte er ſich hin und arbeitete an ſeiner Uhr, einer Uhr, die ſo feſt und richtig gehen ſollte, daß dieſelbe nach Monaten nicht um eine Minute abgewichen wäre, und mit deren Hülfe man, eben wegen ihrer Richtigkeit und einiger anderer Himmels-Beobachtungen, die geogra— phiſche Länge und Breite eines Ortes, einer Inſel im Meere zu finden gedachte. Der John Harriſon brachte wirklich eine Uhr zu Stande, und wenn dieſelbe auch das erſte Mal den Preis nicht gewann, ſo erhielt er doch den halben nach längerer Zeit für eine neue Federuhr, die er zuſammengeſetzt, die allen Anforderungen entſprach, und dem größten und beſten Uhrmacher zur Ehre gereicht haben würde.— So war's mit dem John Harriſon, den der Vater ſelig noch gekannt, wie er mir oft erzählt, als er von der Wanderung heimkehrte. Und wie war es mit dem Waidmoſer, dem reichen Fabrikherrn? Arm, arm wie eine Kirchenmaus trat er in die Fabrik ſeines Nachbars, des Eckhahn; wußte ſich brauchbar zu machen, ward Werkführer und ſo fort; und als er Alles geſehen und inne hatte, da legte er mit fremdem Gelde ſeine Fabrik an— und ward in kurzer Zeit ein reicher Mann.“ Ganz recht, hab's vernommen,“ fiel der Geſell ein.„Mit fremdem Gelde iſt gut wirthſchaften— und vor allen Dingen gut ſpekuliren. Schlägt die Sache fehl — hat man nichts verloren, höchſtens fremder Leute ihr Geld— und ſeine Ehre vielleicht— im entgegengeſetzten Falle hat man Geld und Credit gewonnen. Man ſieht's dem Herrn Waidmoſer an, daß er ſich vornehm und reich dünkt; mußte verteufelt lange warten,— und hatte Muße genug, mir alle Koſtbarkeiten des Zimmers zu betrachten. Und als der gnädige Herr endlich ſich herabließ, zu kommen und mein Geſuch anzuhören, nahm er es eben nicht ſehr gnädig auf— und nur Eurem Namen, Meiſter, verdanke ich es, daß ich angenommen— und ſofort eine leidlich gute Stelle erhalten.“(Fortſetzung folgt.) Friedberger Kirchenbuchsauszug vom Monat April. Getraute: 10. Jacob Kunz, Schulvicar zu Dornberg, Kreis Großgerau, des Landwirths u. Ortsb. zu Schneppenhauſen Johann Heinrich Kunz ehel. led. S., u. Katharina Wetzſtein, des hſ. B. u. Glaſermeiſters Johannes Wetzſtein ehel. led. T. N 17. Heinrich Guſtav Landmann, evong. Pfarrvicar zu Rendel, Kreis Vilbel, des daſ. evang. Pfarrers Heinrich Landmann chel. led. S., u. Wilhelmine Maria Johanna Zinßer, des verſt. evang. Pfarrers zu Oberohmen, Kreis Grünberg, Chriſtian Zinßer ehel. led. T. 5 Getaufte: 8. em hſ. B. u. Küfermeiſter Philipp Koch eine T., Katharing Külszetge, 99. 27. März. 1 e 15 8 em hi. B. u. Lackfabrikanten Friedri oßbach ein S. Friedrich, geb. 24. Febr. 5 8 en 8. Dem Gr. Seminarlehrer Johann Wahl eine T., Johanna Mina Anna, geb. 17. Jan. 8. Dem Oberfeldwebel im hſ. Bataillon David Karl Schar⸗ mann eine T., Regina Maria, geb. 19. März. 8. Dem hf. B. u. Taglöhner Thomas Becker eine T., Dorothea, geb. 26. Febr. 8. Dem hſ. B. Gaſtwirth u. Metzgermeiſter Johann Heinrich Waltz Zwillinge, Georg u. Johann Adam, geb. 20. März. 1 8. Dem hſ. B. u. Glaſermeiſter Ludwig Heinrich Schulze ein S., Heinrich, geb. 12. Febr. 9 Dem hf. B. u. Spenglermeiſter Karl Frick ein S., Heinrich, geb. 21. März. 9. Dem Oberfeldwebel im hi. Bataillon Sebaſtian Seitz ein S., Bernhard, geb. 2. April. 10. Dem hſ. B. u. Metzgermeiſter Heinrich Schäfer ein S., Heinrich Ferdinand, geb. 4. April. 22. Heinrich Wilhelm, ein unehel. S., geb. 15. März. 29. Liſette Friedericke Cbriſtiane, eine unehel. T., geb. 4. April. 29. Dem hſ. B. u. Schneidermeiſter Otto Rudolpf Walther ein S., Heinrich Wilhelm, geb. 4. April. 29. Dem be. B. u. Poſtconducteur Andreas Müller ein S., Karl Friedrich, geb. 23. März. f Beerdigte: 1. Anna Maria Schneider, des bſ. B. u. Muſikus Johann Georg Schneider ehel, T., alt 9 M., T 31. Marz. N 6. Margaretha Eliſabetha Koch, Ehefrau des hſ B., Bierbrauers u. Küfermeiſters Georg Philipp Koch, geb. Fritz, alt 31 J. 2 M. 12 e i e ee 22 10. Maria Katharina Jakobi, des verſt. h. B. u. Schweinhirten Valentin Jacobi Wtw., geb. Knodt, alt 66 J. 7 M. 3 T., 8 Apr 12. Der penſionirte Oberfeldwebel Ludwig Gompf dahier, alt 6D f 24. Maria 2000 0 des verſt. B. zu Stammheim, Kreis Vilbel, Johannes Weber, ehel, led T., alt 33 J, 21. 0 8 27. Karl Friedrich Boller, des hſ. B. u. Schloſſermeiſters Jo⸗ hannes Boller ehel. S., alt 8 M. 4. 25. 8 11. Margaretha Grießer, des B. u. Oekonomens zu, Seehof, Kreis Heppenheim Sebaſtian Grießer ehel. led. T., alt 30 J., T 9. — Nel b. Johann Joachim Joachen Joachim Daniel Johan Johan Chrifte Goltfrie Johann Konrad Küche Dieſelbe Kontad Konrad Wilheln Johanne Valentin Johaane Derſelde Jakob Konrad Maria Johan Johann Johan Johan Johann Johann Johan Jude Händl Goltff Heinri Gotlft 4* * Schar u Schar⸗ * Beilage zum Friedberger Intelligenzblatt r. 41. Edictalla dung. In den Amtshypothekenbüchern der Gemeinde Florſtadt ſtehen noch die nachſtehend verzeichneten, muthmaßlich abgetragenen Hypotheken und erloſchenen Cautionsurkunden offen: Jahr der Betrag der Errich⸗ Name und Wohnort des Schulduers. Name und Wohnort des Gläubigers. Sad tung der chuld. Schuld⸗ f k. urkunden. Peter Hartmann zu Nauheim Joachim Muſch zu Florſtadt 40— 1757 Johann Muſch zu Unterflorſtadt Hofrath Schatzmann zu Friedberg 50— 1772 Joachim Muſch Wwe. daſelbſt Johannes Claus zu Unterflorfladt 50— 1772 Joachim Muſch daſelbſt Johannes Reinhard Kreuter daſelbſt 30— 1777 Joachim Muſch Wwe. daſelbſt Eberhard Stofſel daſelbſt 100— 1772 Daniel Caſtricus Wwe. zu Staden Baumeiſteru Gan⸗Erben des Schloſſes u. Gerichts Stades 250— 17⁵6 Johann Heß zu Unterflorſtadt Baron Hugo von Low(Wohnort iſt nicht angegeben) 300 2 1765 Johann Philipp Dehning zu Staden Baron Hugo Wilhelm v. Löw von und zu Steinfurth 100 5 176⁵ Chriſtian Friedrich Hinkel zu Staden Baron Hugo Wilhelm von Löw zu Steinfurth 60— 1766 Gottfried Diemer zu Unterflorſtadt Familie von Löw 50— 1780 Johann Carl Claus jun. zu Oderflorſtadt Dieſelbe 150 25 177 Konrad Buſeck zu Unterflorſtadt Familie von Löw zu Steinfurth 25 5 1780 Kirche Florſtadt Kammerherr u. Hauptmann Georg v. Low zu Hannover 500 5 1790 Dieſelbe Derſelbe 200—— 1792 Konrad Koch zu Florſtadt Familie von Löw 2000— 1817 8 Caution Konrad Koch's Wwe. daſelbſt Dieſelbe 2031— 1817 Caution Wilhelm Koch J. daſelbft Freiherrliche Familie von Löw zu Flor ſtadt 950— 1832 Johannes Roth zu Unterflorſtadt Kirchenbau zu Florſtadt 16— 1758 Valentin Braun daſelbſt Derſelbe 72—— 1759 Johannes Traut daſelbſt Derſelbe 40— 1763 Derſelbe Derſelbe 30— 1764 Jakob Wenzel daſelbſt Derſelbe 20— 1764 Konrad Schaubach daſelbſt Derſelbe 40— 1764 Maria Eliſabetha Stoffel daſelbſt Derſelbe 10⁰— 1764 Johann Georg Roth daſelbſt Derſelbe 30— 1704 Johann Karl Klaus daſelbſt Derſelbe 60— 1768 Johann Kaspar Klaus Wwe. daſelbſt Derſelbe 150— 1769 Johann Karl Klaus zu Oberflorſtadt Derſelbe 50 7 1769 Johann Friedrich Sier zu Unterflorſtadt Derſelbe 526 46 1769 Johannes Schaubach daſelbſt Derſelbe 80— 1772 Johann Wilhelm Zinken daſelbſt Derſelbe 50— 1772 Jude Löb daſelbſt Derſelbe 50—— 1772 Dändle, Jud Itzig's Wwe. daſelbſt Derſelbe 90— 1773 Gottfried Diehmer daſelbſt Kirchenfond zu Florſtadt 50— 1774 Heinrich Muſch daſelbſt Kirchenbau daſelbſt 30— 1778 Gottfried Diehmer daſelbſt Derſelbe 100— 1778 Johann Friedrich Muſch daſelbſt Derſelbe 5 60— 1779 Joh. Heinrich Dauernheim zu Oberflorſtadt Kirchenfond zu Florſtadt 7— 1781 Johann Philipp Döning zu Staden Derſelbe 100— 1781 Chriſtian Friedrich Hinkel zu Staden Derſelbe 60— 1781 Johann Heinxich Dauernheim zu Florſtadt Der Florſtädter Kirchenbaufond 25— 1784 Eberhard Schmidt daſelbſt Derſelbe 50. 1787 Johannes Dauernheim zu Florſtadt Kirchenfond zu Florſtadt 20— 1790 Schutzjude Salomon Simon zu Florſtadt Derſelbe 12⁵— 1817 Rentmeiſter Gebhard daſelbſt Derſelbe 500— 182⁰0 Kirche zu Florſtadt Konrad Windecker, Chriſtian Reuter, Johannes Heinrich Schott zu Melbach als Vormünder über Johann 0 G. Windecker 100⁰— 1790 Dieſelbe Otto Walz zu Griedel 1000— 1791 Dicſelbe Georg Caspar Weifert zu Melbach 1000— 1791 Dieſelbe Johann Heinrich Walter zu Oſſenheim 1000— 1791 Dieſelbe Heinrich Walther zu Bauernheim 1000— 1792 Die ſelbe Johs. Huber zu Wiſſelsbeim 1000— 1790 Jeremias Reichold zu Oberflorſtadt Johs. Schaubach zu Oberflorſtadt 100* 1756 Caspar Lynker's Wwe. zu Aſſenheim Suſanna Claus zu Florſtadt 260 5 1750 Dieſelbe Dieſelbe 70— 1755 Joh. Philipp Klaus zu Oberflorſtadt Johannes Claus daſelbſt, 1 5 40 2 Suſanne Claus zu Unterflorſtadt Johs. und Hartmann Claus daſelbſt 5 1 1 4 4 7 1 — . * Jahr der g 3 Betrag der J Errich⸗ Name und Wohnort des Schuldners. Name und Wohnort des Gläubigers. tung der Schuld. Schuld⸗ f kr. urkunden. Johann Claus zu Oberflorſtadt Suſanna Claus zu Florſtadt nicht 7 1767 ö geben Caspar Basler, Gemeinderechner zu Oberflorſtadt Gemeinde Florſtadt 8 600— 1828 Johannes Carl zu Florſtadt Pachter Heinrich Claus auf dem Schleifelder Hof 171— 1824 Derſelbe Johannes Krell zu Florſtadt 300— 1824 Johann Wilhelm Bender zu Unterflorſtadt Schutziude Joel zu Unterflorſtadt 750 30 1764 Jobann Friedrich Sier zu Florſtadt Schultheiß u. Vorſteher der Gemeinde Niederrodenbach 200— 1764 Johannes Merz zu Florftadk Caspar Merz zu Petterweil 7⁵— 1809 Johannes Werner zu Unterflorſtadt Schutzjude Seligmann zu Florſtadt 8— 17⁵8 Johann Heinrich Heß zu Unterflorſtadt Juſtinian von Günderode zu Frankfurt 200— 1766 Derſelbe Rentmeiſter Weißgerber zu Florſtadt 50— 1772 Derſelbe ö Johannes Gerlach zu Reichelsheim 250— 1776 Johannes Schaubach zu Oberflorſtadt Conrad Schaubach zu Florſtadt i 15— 1802 Johannes Carl zu Florſtadt Pachter Heinr. Claus auf dem Schleifelder Hof 800— 1821 . Caution Johannes Weißenborn zu Oberflorſtadt Markus Heſſenberger zu Staden. 540— 1822 Leonhard Volk zu Florſtadt Katharina Margaretha Kirchner zu Reichelsheim 14 40 1810 Schutzjude Löb zu Unterflorſtadt Jud Iſaak zu Wölfersheim 75— 1756 Johann Konrad Stoffel daſelbſt Hofrath Schatzmann zu Friedberg 120— 1757 Johannes Stoffel II. zu Oberflorſtadt Eberhard Huber und deſſen Enkel zu Wiſſelsheim 4200 1 1835 Heinrich Degenhard zu Unterflorſtadt Johann Heinrich Kempel zu Niedermoxſtadt 300— 1799 Joh. Heinrich Degenhard zu Unterflorſtadt Johann Dauernheim zu Florſtadt 70 85 1800 Hanns Jakob Kautz zu Florſtadt Maria Margaretha Frech zu Dornaſſenheim 100 82 1799 Gottfried Diebmer zu Unterflorſtadt Johann Muſch zu Unterflorſtadt 100. 1764 Joh. Heinr. Dauernheim zu Oberflorſtadt Hofrath Schatzmann zu Friedberg 120 1 1757 Anna Eliſabetha Diehl zu Unterflorſtadt Adam Glaſer als Vormund des Val. Schmidt zu Oberflorſt. 50——— 1774 Johannes Degenhard zu Oberflorſtadt Chirurg Joh. Georg Ludw. Siegfried zu Oberflorſtadt 50— 1776 Joh. Heinr. Dauernheim zu Oberflorſtadt Johann Caspar Siegfried, abweſend 76—' 1779 Johann Peter Claus zu Florſtadt Chirurg Joh. G. L. Siegfried zu Florſtadt 40— 1776 Jakob Wenzel zu Unterflorſtadt Sutzjude Seligmann zu Wölfersheim 144. 1757 Johannes Claus sen. zu Florſtadt Baudirektor Fr. Chriſtian Schatzmann zu Steinfurth 50 5 1782 Johann Peter Claus zu Unterflorſtadt Gebr. Konrad und Martin Blach zu Unterflorſtadt 100—. 1780 Johannes Carl zu Florſtadt Gräflich Iſenburg'ſche Rentkammer zu Büdingen 510— 1820 Caution Konrad Treut daſelbſt a Johs. Treut zu Unterflorſtadt 50. 1778 Johannes Kling zu Wickſtadt Johs. Bretthauer zu Florſtadt 200—.— 1799 Konrad Muſch zu Unterflorſtadt Joh. Heinr. Weiſenborn zu Florſtadt 75 2 1763 Magdalena Eliſabetha Schmidt zu Florſtadt Ephraim Itzig daſelbſt 160— 1763 Johann Chriſtoph Koch zu Unterflorſtadt Burg Friedberg. 9— 1766 ee 2 pachtung Anna Margaretha, Valentin Braun's Ww. zu Unterflorſt.] Johannes Treut zu Unterflorſtadt 50— 1772 Chriſtoph Maas zu Florſtadt Pfarrer Ebenau zu Florſtadt 5 100 2 1817 Derſelbe Pfarrei Florſtadt 415. 1828 Anna Katharina Wagner zu Oberflorſtadt Johannes Schmidt zu Unterflorſtadt 100. 1764 Johann Carl Claus daſelbſt Johannes Schmidt zu Oberflorſtadt 25— 1765 Derſelbe Schutzjude Joel zu Unterflorſtadt 70 2. 1765 Derſelbe Catharina Margar. Emigno(Wohnort nicht angegeben) 50 25 1766 Konrad Reitz daſelbſt J Eberhard Stoffel zu Unterflorſtadt 13 2 1770 Johannes Carl zu Unterflorſtadt Pachter Heinrich Claus auf dem Schleifelder Hof 200— 1821 5 aution Johann Buſeck zu Unterflorſtadt Johann Heinrich Reichold zu Unterflorſtadt 30 22 1764 Peter Will zu Oberflorſtadt Israelitiſcher Frauenverein zu Friedberg 100 1 1833 Johannes Scheifel daſelbſt Amtsrath Schatzmann zu Homburg v. d. H. 100— 1756 Johann Heinrich Claus zu Florſtadt Kein Name angegeben 5 2 1802 1171 Pachtung des Schleifelder Hofs Sodann ſind in den Florſtädter Ortshypothekenbüchern folgende Eintrage: Karl Gorr zu Florſtadt Florſtädter Kirchenfond 200— 1838 Heinrich Claus 1. zu Florſtadt 0 Förſter Weigand als Curator des Konrad Roth 30— 1837 Heinrich Claus 1. u. Heinrich Dauernheim III. daſelbſt J Familie von Schenk 115— 1837 aution Dieſelben Dieſelbe——. 1837 Konrad Claus daſelbſt Friedrich Koch J. daſelbſt 5 30— 1838 Jakob Wagner's Wwe. zu Oberflorſtadt Burgkirche Friedberg 70— 1839 enthalten, hinfichtlich deren wahrſcheinlich, daß eine Ausfertigung oder gerichtliche Beſtätigung der Schuldurkunden niemals Statt gefunden hat und die Gültigkeit nicht mehr haben ſollen. 5 8 Auf geſtellten Antrag werden Alle, welche aus dieſen zuletzt erwähnten Einträgen, oder auf die obgedachten Hppotheken und Cautionen Rechte geltend machen, oder den Fortbeſtand der Pfandrechte behaupten wollen, aufgefordert, ſolches ſogewiß binnen ſechs Wochen, von heute an, hier an⸗ zuzeigen, als ſonſt die vorverzeichneten Schuld⸗ und Cautionsurkunden für erloſchen erachtet und ſämmtliche betreffende Einträge in den Amts- und Ortshypothekenbüchern werden geſtrichen werden. 5 Friedberg den 16. Mai 1855. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann. riedbert quf 115 Donnerſtag 1 Kloph den Beil und Schal Sreilag dell 5 Ilbel zrken det Nei. Saua d Mltenſtad Bezirke ontag de 12 5 Hof, au Schmidt. Montag de Sbeinbac dem Bez Donnerſſag in Aindh zirlen d Weigel. Donnerſag in Büdint Bezicke de Sauſtag de Niederm Bezirk Fried Or 3a 171¹¹ 10 Uhr, ff rende Jag unter ung derweit a kannt ge pachtet w. Florſt Gt Arbe L740 Uhr, soll bei Repq vorkomm 25 fl. v gegeben Aſſenh Groß! „Die 7 0 Ur, fol Großhen auf 12 und ladet Fried Grog! Bekanntmachun Grasverſteigerung. 17121 Die Benutzung des Graſes an den Bö⸗ ſchungen und den Gräben der Chauſſeen für das Jahr 1855 ſoll an den unten bemerkten Terminen öffentlich verſteigert werden: Dienſtag den 5. Juni, Vormittags 9 Uhr, in Butzbach im Rathhauſe, auf dem Bezirke des Großh. Bauaufſehers Hölzer. Dienſtag den 5. Juni, Nachmittags 4 Uhr, in Niedermörlen im Gaſthaus zum Löwen, auf den Bezirken der Großh. Bauaufſeher Diehl und Weide. Mittwoch den 6. Juni, Vormittags 10 Uhr, in Wölfersheim bei Gaſtwirth Hofmann, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſebers Weller. Mittwoch den 6. Juni, Nachmittags 5 Uhr, in Friedberg im Gaſthaus zur Stadt Frankfurt, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſehers Kreß. Donnerſtag den 7. Juni, Vormittags 9 Uhr, in Kloppenheim bei Gaſtwirth Scheurich, auf den Bezirken der Großh. Bauaufſeher Götz und Schäfer. Freitag den 8. Juni, Vormittags 9 Uhr, auf dem Ilbenſtädter Chauſſeehaus, auf den Be⸗ 90 der Großh. Bauaufſeher Faulſtich und eitz. Samftag den 9. Juni, Nachmittags 2 Uhr, in Altenſtadt im Gaſthauſe zum Adler, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſehers Gaußmann. Montag den 11. Juni, Vormittags 9 Uhr, in Obereſchbach im Gaſthauſe zum Homburger Hof, auf dem Bezirke des Gr. Baugufſehers Schmidt. Montag den 11. Juni, Nachmittags 6 Uhr, in Steinbach im Gaſthauſe zum Schwanen, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſehers Michel. Donnerſtag den 14. Juni, Vormittags 9 Uhr, in Lindheim bei Gaſtwirth Koch, auf den Be⸗ zirken der Großherz. Bauaufſeher Gros und eigel. Dong den 14. Juni, Nachmittags 4 Uhr, in Büdingen auf dem Salinenhofe, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſehers Kleienſteuber. Samſtag den 16. Juni, Vormittags 11 Uhr, in Niedermoxſtadt auf dem Rathhauſe, auf dem Bezirk des Gr. Bauaufſehers Jäger. Friedberg den 18. Mai 1855. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Säffer t. Jagd ⸗ Verpachtung. 1711] Mütwoch den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll die der Gemeinde Florſtadt gehö⸗ rende Jagd, circa 6000 Morgen haltend, wor⸗ unter ungefähr 1400 Morgen Wald ſind, an⸗ derweit auf 3 Jahre unter den im Termin be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen ver⸗ pachtet werden. Florſtadt am 18. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Florſtadt Wagner. Arbeits⸗Verſteigerung. 7141] Dienſtag 29. Mai, Vormittags um 11 Uhr, ſoll auf dem Rathhaus zu Aſſenheim die bei Reparatur der gemeinheitlichen Gebäude vorkommende Weißbinderarbeiten, welche zu 25 fl. veranſchlagt ſind, öffentlich in Accord gegeben werden. Aſſenheim den 20. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Aſſenheim Schmid Wieſen⸗ Verpachtung. 1728] Mittwoch den 6. Juni, Vormittags 9 Uhr, ſollen eirca 5 bis 6 Morgen Wieſen des Großherzogl. Hofgerichtsadvokaten Trapp III. auf 12 Jahre in Zeitbeſtand verliehen werden und ladet man Steigluſtige hierzu ein. Friedberg den 24. Mai 1855. In Auftrag: Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg Bender. 181 erſtei gerung von Bauarbeiten und Materialien zur Erbauung eines Pfarrhauſes zu Rodheim. [og] Montag den 4. Juni, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem Ratbhhauſe zu Rodheim nachfolgende Arbeiten und Materiallieferungen öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden: Maurerarbeit, einſchließlich Kalklöſchen, ver⸗ 61 anſchlagt zu 861 fl. 4 kr. Steinhauerarbeit, veranſchl. zu ö89/ 9„ Zimmerarbeit,„ 1138 6 Dachdecker arbeit,„„ 458„ 38„ Schreinerarbeit,„„ 867„ 2 Schloſſerarbeit,„„ 641 6„ Glaſerarbeit,„„ 262% 32, Weißbinderarbeit,„„ 682„ 2„ Spenglerarbeit,„ I Brechen, Fahren und Aufſetzen von 18 Ku- bikklaftern Mauerſteinen aus dem gemein⸗ heitlichen Bruche bei Rodheim; Lieferung von 105,000 Stück hart gebrann⸗ ten Backſteinen; 5 Lieferung von 4000 Stück Rohrſteinen; Lieferung von 255 Bütten Kalk nach naſſem Maaß; Lieferung und Meſſen von 7,7 Kubikklaftern reinen Mauerſand— Pläne, Voranſchlage und Steigbedingungen liegen hier zur Einſicht offen. Friedberg den 18. Mai 1855. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg S üf fert. Weißbinder arbeit. [7131 Mittwoch den 30. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll das Ausweißen verſchiedener Räume in den Caſernen dahier auf dem Su- miſſionsweg vergeben werden. Die Bedingun- gen darüber liegen auf dem Verwaltungsbüreau zur Einſicht bereit. Friedberg den 21. Mai 1855. In Auftrag des Verwaltungsraths: Nie olg, Oberquartiermeiſter. Holzverſteigerung in der Oberförſterei Düdelsheim. [693] Mittwoch den 30. Mai l. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſollen im Moxſtädter Markwald, Diſtrikt Bergwerkſchlag, nachfolgende Holzſor⸗ timente verſteigert werden: 34 Stecken Buchen⸗Scheitholz II. Claſſe, 8⁰* 1 Prügelbolz, 19„„ Stockholz, 2700 Stück Buchen-Wellen, 3 Stämme Eichen⸗Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, Durchmeſſer 15—20“, Länge 20- 300%. Die Zuſammenkunft iſt zu genannter Stunde in Niedermoxſtadt. Obermoxſtadt am 14, Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermorſtadt Mickel, Markmeiſter. Holzverſteigerung. [694 Mittwoch den 30. dieſes, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem freiherrlich von Died'ſchen Kirchwalde dahier: 1) circa 50 Stecken Buchenſcheit und Prü⸗ gelholz und ) 24,000 Wellen von verſchiedener Holz⸗ art und Güte öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 14. Mai 1855. Kirchner. gen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. um 9 Uhr, ſollen in dem Obermörler Gemeinde— wald, Diſtrikt A. VI, Steinbühl ꝛc.: 6156 Wellen Ginſtern und Haiden zu Backholz, 30⁰„ Birken-⸗Reiſerholz, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Obermörlen am 22. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen Nlferot ai. Aufforderung. 730] Das Eigenthum der nachbenannten, in der Gemarkung Bönſtadt belegenen Immobilien: 1981. 1 631. 1 600. 1 301. II 247. In 80. III 4. Iv 478. IV 75. IV 288. IV 317. IV 276. VII 82. VII 204. IX 297 a. XI 120 xII 102. XII 90. XIV 249. XIV 128. XIV 305. XV 101,5. XV 499. XV 357. XV 526. XV 46. welche im Grundbuch auf den Namen des Lud⸗ wig Wilhelm Schreitz eingetragen und verkauft worden ſind, kann urkundlich nicht nachgewieſen werden. a Es werden daher alle Diejenigen, welche Eigenthumsanſprüche an genannte Stücke bilden wollen, aufgefordert, ſolche binnen 4 Wochen ſogewiß bei unterzeichneter Behörde geltend zu machen, als ſonſt die Steigbriefe gerichtlich be⸗ ſtätigt und der Eintrag im Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Altenſtadt den 16. Mai 1855. Großherzogliches Landgericht Altenſtadt Dr. Gilmer. Verſteigerung von Bauarbeiten. 1731] Die diesjährigen Gemeinde-Bauarbeiten zu Obermörlen, ins beſondere: Maurerarbeit, veranſchlagt zu 139 fl. 4 kr. 37„ Steinhauerarbeit,„ 8 36„ Zimmerarbeit,„„ 40„—„ Schieferdeckerarbeit,/„ 89„— 9 Schreinerarbeit,„ 171% 42 Schloſſerarbeit, 1„ 13„ 30„ Weißbinderarbeit,„ 2428„ 36„ Pflaſtererarbeit,„„ 77 48„ — Hand⸗ und Planirarbeit„ 70— ſowie die Lieferung von Mauerſteinen, Pfla⸗ ſterſteinen, Uſakies, Waſſerkalk, Cement, Waldplatten und Kanaldeckeln ſollen Samſtag den 2. Juni dieſ., Vormittags 10 Ubr, in dem Gemeindehauſe wenigſtnehmend verſteigert werden. Obermörlen den 23. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen 2 t Bekanntmachung. [732] In dem hieſigen Gemeindewald, Diſtriet Lohr, ſoll nachfolgendes Holz verſteigert werden: Dienſtag den 29. d. M., Vormittags 8 Uhr, 119 Stecken Buchen⸗ Scheitholz, 85* Eichen⸗ 17 70„ Buchen⸗Prügelholz, 45„ Eichen⸗„ Mittwoch den 30. d. M., Vormittags 8 Uh 1, 98 Stecken Buchen⸗Stockholz, 26„ 25 65 11 2600 Buchen-Wellen, 800 Eichen⸗ 70 Eichen⸗Stämme, 1 Hainbuchen⸗Stamm, 3 Buchen⸗Stämme. Bemerkt wird, daß das Stammholz meiſteus Werkholz iſt, und ſich für Wagner eignet. Kleinkarben am 19. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeisterei Kleinkarben Stork Holzverſteigerung. 729] Mittwoch den 30. d. M., Vormittags Arbeits- Verſteigerung. L733 Dienſtag den 29. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier verſchiedene in bieſiger Gemeinde dieſes Jahr vorkommende Bauar⸗ beiten, als: Maurer-, Weißbinder-, Zimmer ⸗, Schmiede⸗„Steinhauer-,Dachdecker⸗ und Chauſſir⸗ arbeit, ſowie die Lieferung des nöthigen San— des, Kalkes, der Kamin- u. Mauerſteine öffent⸗ lich wenigſtnehmend in Accord gegeben werden. Bönſtadt den 21. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Bönſtadt Geibel. * Faſelochs⸗ Verſteigerung. 734] Dienſtag den 29. Mai l. J., Mittags 11 Uhr, ſoll in dem Rathhaus zu Nauheim ein der Stadt Nauheim zugeböriger gut gehaltener Faſelochs öffentlich an den Meiſtbietenden ver⸗ ſteigert werden. Nauheim den 23. Mai 1855. 8 Der Bürgermeiſter * HG aeretem ann n⸗ Muſterſchule. 1735] Das neue Schuljahr wird mit dem J. Juni l. J. ſeinen Anfang nehmen. Aeltern oder Pfleger ſchulpflichtiger Kinder wollen ſich mit dieſen, nebſt einem Zettel, auf welchem der Name des Vaters, reſp. des Pflegers, ſowie der Name und der Geburtstag des Kindes ver— zeichnet iſt, an dem genannten Tage, Nachmit⸗ tags präcis 3 Uhr, im Saale des hieſigen Rath⸗ hauſes einfinden. Friedberg den 24. Mai 1855. Der Sch ld der ſt an d. Empfehlung. 1604] Meine neu angekommenen Violinen und Violin-Bögen, Saitenhalter, Wirbel, Stege, Pferdehaare, Colophonium, ſehr gute Violin— Saiten— wobei Quinten zu 4, 5 und 6 kr. das Stück(ein ganzer Violin-Bezug 15 bis 18 kr.),— Guitarre-Saiten ꝛc. bringe ich hierdurch in empfehlende Erinnerung. Friedberg im April 1855. C. L. Glück, Inſtrumentenmacher. 1703] Unterzeichneter empfiehlt ſich bei heran⸗ nahender Saiſon ergebenſt in allen Arten Feuer⸗ werk, ſo wie bengaliſchen Feuern in allen Far⸗ ben. Große und kleine Beſtellungen werden auf's Beſte beſorgt. Chriſtian Ed. Friedel, Feuerwerker. Kl. Mainzergaſſe Nr. 1 in Frankfurt a. M. Ein großer Glasſchrank, 719] ein Unterſatz mit Schubladen und ein kleiner Ladentiſch mit Schubladen find zu ver⸗ kaufen. Näheres bei Maurermeiſter Friedr. Schier in Nauheim. Für Bäckereien und Hefenhaͤndler. 1720] Iriſche, flüſſige und trockene Ober⸗ gähr⸗Hefe von der vorzüglichſten Qunli⸗ tät iſt täglich während des ganzen Sommers zu ſehr billigem Preiſe zu haben auf dem Apotheker-Hofe bei Frankfurt a. M. H. P. Freyeiſen. Eine Kappe L736] von weißmelirtem Seideplüſch wurde am 11. d. M. auf hieſigem Rathhauſe von einem Unbekannten aus Verſehen mitgenommen. Der gegenwärtige Beſitzer wolle dieſelbe ge⸗ ſälligſt an Herrn Gaſtwirth H. Walz abgeben. Ein möblirtes Zimmer [737] in der Burg kann an einen ledigen Herrn abgegeben werden. Bei wem ſagt die Expedition dieſes Blattes. 182 Die Tapeten- Niederlage von Louis Weis in Friedberg 1592] bringt ſowohl dem hieſigen als auswärtigen Publicum zur Kenntniß, daß ſie eine große Auswahl von den ordinärſten bis zu den feinſten Tapeten aus der berühmten Fabrik von V. Scherer zu Heidelberg, zu den ſtaunenswerth billigſten Preiſen erhalten hat. Muſterkarten werden gerne zur Einſicht abgegeben. Concordia, Coͤlniſche Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. Genehmigt von des Königs von Preußen Majeſtät am 27. September 1853. Grund-Capital der Geſellſchaft 10,000,600 Thaler. Die Concordia gewährt gegen feſte und billige Prämien und zu den libe— ralſten Bedingungen: 1) Lebens⸗Verſicherungen, zur Sicherſtellung der Fami⸗ lien gegen die Folgen eines frühzeitigen Todes des Familienvaters, zur Ver⸗ ſorgung von Wittwen, Deckung von Schuld⸗ und anderen Ver⸗ bindlichkeiten, Errichtüng von Vermächtniſſen zu milden Zwecken u. ſ. w. 2) Verſicherungen von Capitalien auf den Lebensfall, zur Beſchaffung von Ausſtattungen, Altersverſorgungen, Studiengeldern u. ſ. w. 3) Leibrenten, entweder ſofort beginnend, oder bis zum Ablauf ei— ner beſtimmten Reihe von Jahren aufgeſchoben, für die Lebenszeit einer einzi— gen oder bis zum Tode der längſtlebenden von zwei Perſonen. 4) Die Sparkaſſe der Concordia nimmt Einlagen jeder Größe— 17381 jedoch nicht unter 25 Thlr.— an und vergütet dafür, unter dem Vorbehalt einer Kündigungsfriſt von einem Jahr, einen Zins von 3½ pCt. nach zu⸗ ſammengeſetzter Zinsrechnung(Zinſeszins). Auch können die Zinſen am Schluſſe jedes Zinsjahres erhoben werden. 5) Die Kinder⸗Verſorgungskaſſen der Concordia beruhen auf dem Grundſatze der Gegenſeitigkeit, in der Art, daß die Concordia die Beiträge der Theilhaber auf ihre Gefahr verwaltet und dafür einen feſten Zinſeszins von 3½ PCt. vergütet. Die Ausſchüttung der Kaſſen erfolgt, nachdem die in die— ſelben eingeſchriebenen Kinder das 21. Lebensjahr erreicht haben. 6) Paſſagier⸗Verſicherungen gegen die Gefahr körperlicher Beſchädigung durch Unglücksfälle auf Reiſen ertheilt die Concordia auf beſtimmte Zeit und für alle Reiſen einer beſtimmten Perſon innerhalb der Grän— zen Europa's, einſchließlich aller Seereiſen zwiſchen Europäiſchen Häfen. Ausführliche Proſpecte, Tarife, Bedingungen der Verſicherung und jede gewunſchte Auskunft bei dem Unterzeichneten. Friedberg im Mai 1855. a P. F. Schmittner. Agent der Concordia. 14271 Fuͤr die wegen ihrer Vorzüglichkeit rühmlichſt bekannte Heilbronner Bleiche werden fortwährend Beſtellungen angenommen und beſorgt. Friedberg im Marz 1855. Eduard Ruths. Auffallend billig!! Tapeten das Stück zu 6 kr. 1724] Durch neue Einrichtungen in unſerer Fabrik ſind wir in den Stand ge⸗ geſetzt von heute an Tapeten in allen nur möglichen Sorten zu auffallend billigen Preiſen verkaufen zu können. Friedberg. David Grödel Söhne, Eiſenhandlung. insbeſohbe a0) ch ohne ihren E und Häme bisher hier auszuführen uns veranle an Cs mer. luſttragende 9 legenheit* F tie ) Eß n furt bei e und i über Gehn Verka 17410 Di der Chauff gelbrennere einer neuer boden, 8 Norge der Hand Das B Erfolg h Brennholz leicht hazo, Kaufflieh Anlerzeichn Hanau 2 aut 1740 öa lede 0 0 lan kern öriedbe haft. 1e 1 9852 1 3 haler. * Ude⸗ r Fami⸗ er. * 0 auffallend ohne, 183 Soolbad Nauheim. Jeden Tag O NCL im Garten des Kurhauses, ausgeführt von dem Rur- Orchester unter Direction des Herrn Eamund Neumann. Die Lieferung von Maſtvieh, insbeſondere von fetten Ochſen und Hämmeln ſowie auch von Kälbern betreffend. 740] Nachdem die unterzeichneten Metzger durch ſeitherige eigene Ermittelungen und leider nicht ohne ihren Schaden erfahren mußten, daß der Ankauf des Maſtviehes, insbeſondere von Ochſen und Hämmeln ſowie auch von Kälbern, die über 8 Tage alt ſind, von der Qualität, wie ſolche bisher hier verbraucht worden, nicht ohne große Mühe und zu außergewöhnlichem hohen Preiſe auszuführen iſt— ein Fall, der bei den Conſumenten ſo wenig Glauben findet,“) ſo ſehen wir uns veranlaßt öffentlich bekannt zu machen: l daß wir jeden Augenblick bereit ſind, in einen Contracts⸗ Abſchluß einzugehen, wonach wir uns verpflichten, Ochſen und Hämmel ſowie auch über 8 Tage alte Kälber, wie wir ſolche ſeither verwendet haben, zur Deckung unſeres Bedarfs zu beziehen und auf's Gewicht genommen, das Darmſtädter Pfund 1) für Ochſenfleiſch mit 17 kr. 2)„ Hammelfleiſch mit 15 kr. und 3)„G Kalbfleiſch mit 9 kr. zu bezahlen und die Dauer der Lieferzeit auf 4 Monate von heute an feſtzuſetzen. Es werden demgemäß die landwirthſchaftlichen Viebbeſitzer, Viehhändler oder ſonſt haftbare luſttragende Lieferanten erſucht, uns recht bald zu Contracts⸗Abſchlüſſen auf dieſe Lieferungen Ge⸗ legenheit zu geben und desfallſige Mittheilungen ohne Verzug an uns gelangen zu laſſen. Friedberg den 20. Mai 1855. Wilbelm Bieler. H. Schäfer. G. Schäfer. Joh. Hanſtein II. E. Hanſtein. Johannes Kreuter. C. Engel. G. Schmidt. Karl Walz. Ludwig Kreuter. Heinrich Engel. Ph. Söllner. 8) Es will mir auch nicht recht klar werden, wenn ich bedenke, daß das Ochſenfleiſch in Frank⸗ furt bei einer Abgabe der Metzgerzunft an die Stadt von 80,000 fl. 15 ½ kr., in Hanau bei einer Abgabe von 9600 fl. 14% kr., in Gießen bei ½ kr. Octroi pr. Pfund 14¼ kr. und in Darmſtadt bei 5 und 6 Pfg. Octroi pr. Pfund 15 kr. koſtet. Eine Belehrung über dieſe in unſere inneren Verhältniſſe ſo tief eingreifende„Rindfleiſchfrage“ dürfte dem Geſammtpublikum von Intereſſe ſein. Anm. des Setzers. Verkauf einer Ziegelbrennerei ſ In EC. ee, e Wuchbandiung 0 7 et 0 8 741] Die eine Stunde von Hanau, dicht an in Friedberg iſf dens vori der Chauſſee gelegene Niederrodenbacher Zie— Fahrtenplan gelbrennerei, beſtehend aus Wohnhaus, Stalluug, einer neuen Scheuer, Brennofen und Trocken⸗ der boden, 1 Morgen groß, ſowie ungefähr 6 bis 2 fr. 8 Morgen Land, Wieſen und Garten iſt aus Eiſenbahnen, Dampſſchiffe, der Hand zu verkaufen. eee Das Brennereigeſchäft wurde ſeither hier mit Erfolg betrieben, auch kann das nöthige Brennholz aus den ganz nahen Waldungen U. J. 8. Weſtentaſchen⸗-Format. Preis 3 kr.— In eleg. Etuis 6 bu. leicht bezogen werden. D Kaufflebhaber wollen ſich alsbald bei dem Geſtempelte Unterzeichneten melden. 2 2 Hanau am 21. Mai 1855. 1 tb e e F. W. Heidt, r 11 Filial⸗Staatskaſſe⸗Gehülfe. für den 2 auch 3tüchtige Geſellen 744] können ſogleich in Arbeit treten bei Niederweiſel. Franz Feiling, Mühlarzt. Ein junger Menſch 1747] kann in die Lehre treten bei Friedberg. C. Walther, Schreinermeiſter. mitteldeutſchen Eiſenbahnverband. Eine Neufoundländer Hündin [746] nebſt Jungen wird Freitag am 1. Juni, Mittags 1 Ühr, öffentlich in dem Hofe des Gaſthauſes zu den drei Schwerdtern zu Fried⸗ berg verſteigert. Ein Kinderſtühlchen 1745] wird zu kaufen geſucht. Abends 6 Ui. lusik von den Mitgliedern der Kurcapelle. Montag den 28. und Dienstag den 29. Mai 3 A4 L I. Restauration à la carte. Nauheimer Teichhaus. J *„ Für Bäck e [7421 Eine Wohnung mit vollſtändiger Ein⸗ richtung für einen Bäcker, worin ſchon eine Reihe von Jahren das Bäckergeſchäft mit be⸗ ſtem Erfolge betrieben worden, und welche ſogleich bezogen werden kann, iſt zu vermiethen. Auch kann daſſelbe auf Verlangen käuflich ab⸗ getreten werden. Friedberg im Mai 1855. A V. Dio ken: finden Knaben, beſuchen ſollen, [743] Bei Unterzeichnetem welche die hieſige Realſchule Koſt, Logis und Nachhülfe. Olff, Reallehrer. [133] In der C. J. Edler'ſchen Buchhandlung in Hanau iſt erſchienen und in C. Binder⸗ nagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: Der Kleine Engländer oder die Kunſt die engliſche Sprache ohne Lehrer auf eine leichte und ganz faßliche Art in einigen Tagen, ſelbſt ohne vorher ein Wort davon zu verſtehen, richtig ſprechen zu lernen. Ein Hülfsbuch für Auswanderer und diejenigen, welche ſchnell engliſch lernen wollen. Herausgegeben von 7 Prof. Dr. A. J. Grün. Achte vermehrte Auflage. Preis 18 kr. 184 Soolbaudl Nauheim. 7e Montag den 28. Mai Großes Concert Illumination der neuen Quelle Friedrich-Wilnelms⸗ Sprudel. Am zweiten Pfingſtfeiertag 1755] iſt in dem großen Saale des Unterzeichneten durch das Muſikkorps des Königlich Preußiſchen 8. Jägerbataillons 5 gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu freundlichſt einladet Bad Nauheim im Mai 1855. D. Fritz. Pariſer Hof zu Nauheim. 2. Pfingſtfeiertag, Mittags 1 Uhr: Table d'hòte mit Harmoniemuſik, Nachmittags 4 Uhr, 8 Tanz mu ſi k. 3. Pfingſtfeiertag: Reſtauration mit Harmonie⸗ und Tanzmuſik, ausgeführt von dem Muſikcorps des Großherz. Heſſ. Garde⸗ 17481 Regiments Chevauxlegers zu Butzbach. Freundlichſt ladet ein G. Bayer. Frühlingsfeſt im Oſſenheimer Waͤldchen. 1753] Auf den zweiten und dritten Pfingſt⸗ feiertag Tanzmuſik in dem jetzt in voller Früh⸗ lingspracht ſtehenden Wäldchen. Noch lebe ich der Hoffnung, daß die alten Wäldchensfreunde dieſe Freudentage erhalten und nicht untergehen laſſen werden. Auf meinem grünen Tiſch Stehen Schinken, Braten, Fiſch.— Nicht laßt das Wäldchen untergehen Und neben Nauheim fortbeſtehen; Daß ich's Euch nicht verhehle, Vor Schmerz ſtirbt ſonſt der Aehle. Den 2. Pfingſtfeiertag 1754] iſt bei Unterzeichnetem Harmonie⸗ und ſpäter Tanzmuſik, ausgeführt von der rühmlichft bekannten Familie Burſchel aus Ful da, anzu⸗ treffen. G. Jockel, zum Solmſer Hof in Hungen. Kirchliche Anzeigen. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. 1. Pfingſtfeiertag. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Grein. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Koch. 2. Pfingſtfeiertag. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Schwabe. (Confirmation. Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags:(Confirmation der Taubſtummen, vollzogen durch Herrn Director Matthias.) Nachmittags: Hr. Candidat Luft. Polizei Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 26. Mai bis zum 1. Juni. Ziegenberg. Einladung. 1749] Zur Einweihung der neuen Fahne be⸗ abſichtigt der dahier beſtehende Sängerverein Dienſtag den 29. d. M., als am letzten Pfingſt⸗ feiertag, einen BALL abzuhalten. Freunde der Muſik und des Ge⸗ ſangs werden hiermit zu dieſer Feſtlichkeit er⸗ gebenſt eingeladen. Der Vorſtand des Sängervereins. Wirthſchafts⸗ Eröffnung. 1750] Allen meinen Freunden und Gönnern zeige ich hiermit an, daß den erſten Pfingſt⸗ feiertag meine Gartenwirthſchaft beginnt. Wilhelm Schmidt. Schwalheimer Mineralbrunnen. Dienſtag den 29. Mai, [751] als am letzten Pfingſtfeiertage, findet bei dem Unterzeichneten gut beſetzte harmonie- und Tanzmuſik ſtatt, wozu freundlichſt einladet, a ö Aletter. Einladung. [752] Montag und Dienſtag, als am zweiten und dritten Pfingſtfeiertage, iſt in dem Schloß⸗ Garten zu Ockſtadt gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik anzutreffen. Für gute Speiſen und Getränke wird beſtens geſorgt ſein. Höflichſt ladet ein N. Steyer. S i Fried⸗ Butz⸗ 3 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 8 E px, pf. 1JRoggenbrod/ Korn- und ½ Gerſtenmehl 12 42 2 7. 77 77 8 3•[ 83 4 77 7 7 17 2 17 2 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 5 Korn⸗ u./ Waizenmehlf 5— 5— 2 7 7 7. 9 3 9 3 4 7 77 7 19 2 19 2 Loth Lotb — Milchbrod 13 653 — Waſſerweck 137 — Gemiſchte(Tafel-) Brod] 14 114 Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Was die Fleiſchpreiſe betrifft, ſo werden die⸗ ſelben beſonders bekannt gemacht, da behufs der Regulirung der Taxe vorerſt noch weitere Er⸗ mittelungen eintreten müſſen. des Pfingſtfeſtes wegen erſcheint nächſten Dien ſtag den 29. d. M. keine Nummer d. Bl. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg, Schritt unterla Uberſen mit na rlaubt 2 bei ihn 3 jenigen ſchiedet 3 nicht z dafür ö Anmel worter große zur Ve unverh Erlaut an d Betre Lande wel ch 6 und di ſſie N l zu Jad geh Nagy Vorſc 9 I aus den 10