2 — ſriedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch die Poſt bezogen fl. 1. 30 kr. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden erſten Zeilen zu⸗ ſammen 7 kr. Nu 22. Freitag, den 16. März. 1855. Regierungsblatt⸗ Auszüge. Nr. 6 von 15. Februar: Rechnungsablage über die Ver— wendung der für 1852 im Großherzogthum ausgeſchriebenen Brand- verſicherungs beiträge. Nr. 7 vom 20. Februar: Polizei- und Gebühren- ordnung für den Hafen zu Mainz, beſtehend aus 6 Abſchnitten und 87§8., erlaſſen aus Allerhöchſtem Auftrage unterm 31. Januar d. J. von Großh Miniſterium des Hauſes und des Aeußern nebſt 4 Anlagen betr. die Formularien der bezüglichen Declarationen ze. und 1 Beilage, Gebührentarif für den Hafen zu Mainz. Verſchiedenes. Der Bazar, Muſterzeitung für Damen. Mit dem Anfange dieſes Jahrs hat eine Berliner Buchhandlung eine neue Muſter-Zeitung für Frauen(unter dem Titel „Der Bazar“) in's Leben gerufen, welche ein wahrer Omnibus alles Deſſen, was unſere Damen intereſſirt, ge— nannt zu werden verdient.— Nicht allein, daß für die Re— daction vorzügliche Kräfte gewonnen ſind,(das Hauptblatt redigirt die unter dem Namen A. Cosmar als Schriftſtel— lerin bekannte Frau Dr. Klein, und das Feuilleton der bis⸗ herige Redacteur der„Jahreszeiten“ Feodor Wehl),— nicht allein, daß, wie die bis jetzt erſchienenen Nummern zeigen, der Zeitung Beilagen mit pariſer Modebildern, Muſtern von Damengarderoben, Abbildungen von Handarbei— ten, Stickereien, Strick-, Stick- und Häkelmuſtern, Muſikſtuͤcke für Pianoforte ꝛc. beigegeben ſind,— der ſpeculative Verleger fügt der Zeitung mit Beginn jeder Saiſon noch eine Muſter— karte mit Proben der neueſten Zeugſtoffe(Mäntel, Kleider ꝛc.) in Wolle, Seide ꝛc. bei. Ja, die ſoeben erſchienene Num⸗ mer 6 erfreut die Abonnentinnen ſogar mit einem ſchönen Battiſtkragen. Zu der erſten Muſterkarte, welche No. 1 der Zeitung beigelegt iſt, ſollen, wie ſchon mehrere Zeitun— gen berichteten, für über 1500 Thaler Zeugſtoffe zu Proben zerſchnitten worden ſein. Der Bazar, das lehrt der erſte Anblick, bietet fur den Preis von 54 kr. vierteljährlich in der That Unglaubliches, er liefert bei Weitem mehr und Gediegeneres, als alle übrigen Muſterzeitungen, und koſtet nicht mehr, als dieſe. Im Wirthshauſe. Gaſt. Da ſteht ſchon wieder in großer Schrift:„Es wird gebeten, gleich zu bezahlen!“ Solche Neuerungen ſchaden den Wirthen mehr, als ſie nützen. Ich hätte zum Beiſpiel noch ein Seidel getrunken, aber nun werde ich es bleiben laſſen!“ Wirth.„Herr Schritzmeier, es ſtehen vom vorigen Jahre noch 16 Glas Bier.“— Schritzmeier.„Schütte ſie weg, ſchütte ſie weg, altes Haus, ſie müſſen ja längſt ſauer ſein!“ Butzbacher Kirchenbuchsauszug vom Monat Februar. e e eee Keine. Getaufte: 11. Dem B. u. Schloſſermeiſſer Conrad Karl Rumpf eine T., Eva Katharine, geb. 24. Jan. 20. Dem B. u. Kaufmann Jacob Wießler eine T., Anna Kon- radine Theodore Caroline, geb. 22. Jan. Beerdigte: 1. Anna Chriſtine Eliſabethe Wenzel, des B. u. Spenglermei Johs. Wenzel T., alt 6 J., 9 M., 16 T., t 31. Jan 3 2 3. Anna Margaretha Feldmann, des B. u. Schuhmachermeiſters Ludwig Feldmann 11. T., alt 4 J., 9 M., 1 T., 1 1. Febr. 5. Joh. Chriſtoph Kobelt, B. u. Kupferſchmiedmeiſter, alt 48 J., 5 M., 2 T., 1 3. Febr. 7. Katharine Wilhelmine Waiblinger, des B. u. Metzgermeiſters Heinrich Waiblinger T. alt 2 J., 7 M., 4 T., t 5. Febr. 10. Johann Heinrich Berg, des B. u. Schloſſermeiſters Joh. Heinrich Berg S., alt 4 W. 1 8. Febr. 11. Joh. Heinrich Weickhardt, B. u. Buchbindermeiſter, alt 82 J., 6 M., 25 Di,* 8. Febr. 15. Joh. Conrad Kuhl, B. u. 80 J., 10 M., 17 T., 1 13. Febr. 18. Wilhelm Joſeph Ignatz Berg, des B. u. Spenglermeiſters Wilbelm Berg S., Actuariatsgehülfe dahier, alt 21 J., 4 M., 5 T., + 16. Febr. 20. Anna Katharina Diehl, geb. Steinhäußer, des B. u. Schuh ⸗ machermeiſters Chriſtoph Diehl 1. Ehefrau, alt 48 J., 2 M., 11 T., + 18. Feb. Nachtrag vom Monat Januar.: 9. Ein bei Georg Berg's Wittwe in Pflege geweſenes Kind ohne Angabe des Namens u. Orts. Bürgerhülfe für den Odenwald. Frau C. Pilger 3 fl.; D. E. P. in Butzbach 1 fl.; M. Garde 30 kr.; Lehrer Kitz in Langenhain 24 kr.; Schuljugend daf. 1 fl. 39 kr.; Beides mit den Worten:„ein Paar Thränen konnen wobl damit ge⸗ trocknet werden“; 2 Toff. 2 kr.: von Fauerbach II. weiter: K. Billaſch 24 kr.; G. Maper 9 kr.; M. Philippi J. 6 kr.; M. Schmidt 6 kr.; B. 2. Holler 30 kr.; K. Holler IV. 15 kr; H. Leonhard 1 fl.; G. Holler IV. 3 kr.; H. Philippi 12 kr.; D. ammer 6 kr.; B. Haas 24 kr.; H. Sang 4 kr.; Dor. Mohr 6 kr.; H. Kammer 6 kr.; G. Loth 11. 3 kr.; H. Ernſt 12 kr.; Joh. Kammer 4 kr.; Ab. Strauß 6 kr.; H. Loth II. 6 kr; A. Haas Wit. 6 kr.; J. Mohr 6 kr.; B. Rudolph 6 kr.; H. Schütz 6 kr.; B. Philippi II. 12 kr.; Fr. Helferich 1 fl.; G. Thomas 12 kr.; L. Thomas Wit. 3 kr.; Balth. Sang 30 kr.; J. Neiſel 24 kr.; zuſammen 6 fl. 47 kr.; Sch. F. 48 kr.; J. May 3 fl. 24 kr.; L. Oppenheim 1 fl.; F. R. 36 kr.; J. A. S. 1 fl.; Un⸗ genannt 10 fl.; Trapp III. 3 fl. 30 kr. W. Fertſch 1 fl.; Kleinkarben 5 fl. 54 kr.(die Specifizirung im Vilbeler Kreisblatt) C. C. Weis fl.; Lehrer Müller in Steinfurth 45 kr.; Lehrer Struck daſ. 18 kr.; Conrad Schultheis daſ. 1 fl. G. v. H. 3 fl; Apoth. Wahl 1 fl.; Gemeinde Griedel durch B. M. Streb 23 fl. 7 kr.; Zuſammen 70 fl. 44 kr.— Herzlichſten Dank! Friedberg den 14. März 1855. geweſener Metzgermeiſter, alt Dr. Matthias. Bei der Unterzeichneten ging ferner ein: Unter dem Biertiſch ge funden 3 kr.; von Wit. G. 30 kr.; Ungenannt 18 kr. M. W. 1 fl.; Agent Schulhof 30 kr.; W. R. 2 fl.; F. S. I fl. Die Exped. des Ftiedb. Int.⸗Bl. Markt⸗Bericht von Friedberg. 13. März. Waizen aufgefabren 312 Malter, verkauft 310, 16 fl. 11 kr.; Korn aufg. 9, verk. 9, 13 fl. 47 kr.; Gerſte aufg. 40, verk. 40, 8 fl. 56 kr.; Hafer aufg. 7, verk. 7, 5 fl. 37 kr.; Vorſchußmehl aufg. 9, verk. 9, 18 fl. 30 kr.;[Waizenmehl aufg. 20, verk. 20, 14 fl. 20 kr. Kartoffeln aufg. 17, verk. 11, 4 fl. 2 kr. Verſteigerung einer Mühle mit Grundſtücken in der Gemarkung Vilbel. 1314] Die in der Kreisſtadt Vilbel ſtehende, dem Großherzoglich Heſſiſchen Figcus gehörige Mühle mit Räumlichkeiten, ſowie die unten be⸗ zeichneten Grundſtücke in der Gemarkung Vilbel werden nach vorliegender Allerhöchſter Verfü— gung nach den Vorſchriften des Domainen- Veräußerungsgeſetzes vom 2. Juni 1821 Mittwoch den 2. Mai 1835, Nachmittags 3 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Vilbel einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt. Dieſe beſteht 1) In einer geſchloſſenen Hofraithe in der ſo⸗ genannten Lohgaſſe lt. Flurbuch Flur 1 Nr. 1016. 1017 oder alte Bezeichnung Pag. u. Nr.%:= 148[UK lafter, welche enthält a. Ein zweiſtöckiges Wohnhaus mit Mühl⸗ gebäͤuden und Mühleneinrichtung. b. Angebauter Mablgang mit Stube. Ueberbauter(bedeckter) Gang nach dem Fruchtſpeicher über dem Kelterhauſe. . Kelterhaus mit Fruchtſpeicher. Remiſe. 0 c. Wohnung. g. Pferdeſtall. h. Scheuer mit Stallung. i. Das große und kleine Wehr. k. Drei Waſſerräder mit den dazu ge⸗ börenden Mühlgerinnen und Schützen. Dieſelbe iſt begrenzt gegen Oſten von einem aus der Lohgaſſe nach der Nidda führenden Gang, gegen Süden von der Lohgaſſe, gegen Weſten und Norden von dem einen Arm der Nidda bildenden Mühl⸗ graben. 2) Grabgarten li. Flurbuch Flur 1 Nr. 1018, alte Bezeichnung bag. u. Nr.% 33[◻UKlafter, begrenzt gegen Oſten die Mühle und gegen Süden, Weſten und Norden den Mühlgraben. 3) Wieſe, das große Worth, lt. Flurbuch Flur! Nr. 1019, alte Bezeichnung Pag. u. Nr. 5 ½¼1= 181 UKlafter, begrenzt den Mühlgraben, die Nidda ſelbſt und Georg Dotzauers Erben. 4) Wieſe zu Oberholz binter der Burg, lt. Flurbuch Flur 1 Nr 592, alte Bezeichnung Pag. u. Nr. 309%— 52,2[◻IKlafter, begrenzt von Friedrich Hummel von Vilbel, der Nidda, dem Fluthkanal, dem Baufiscus und Conrad Seibold 1. von Vilbel. Friedberg, am 7. März 1855. Großherzogliches Rentamt Friedberg Hau ſe r- 200 Gulden 244] liegen in der Kirchenkaſſe zu Fauerbach 11. zum Ausleihen bereit. Johs. Philippi, Kirchenrechner. 3 00 Gul deen, 247) liegen im Ganzen oder auch getrennt in der hieſigen Kirchenkaſſe zum Ausleihen bereit. »Oſſenheim den 26. Februar 1855. Keller, Kirchenrechner. ode fei gerd 1315 Donnerſtag den 22. März 1855, Mor⸗ gens 10 Uhr, ſoll bei dem Unterzeichneten 4 Fuder 20 Gebund Kornſtroh, 1 Fuder 23 Ge— bund Haferſtroh, meiſtbietend verſteigert werden. Berſtadt den 14. März 1855. Der Kramer'ſche Verwalter Louis Ellenberger. Kuhſtall, worin im 2. Stock eine f 90 Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Fruchtverſteige rung. 1298] Montag den 19. März, Nachmittags um 2 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe von dem Fruchtvorrath der milden Stiftungen 30 Malter Korn und 20 Malter Gerſte, zweimalterweis, an die Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg den 10. März 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg eee Eichenlohrinden ⸗Verſteigerung. [316] Die Verſteigerung der Eichenlohrinde-⸗ erndtie in den Domanialwaldungen der Ober— förſterei Oberrosbach von dem Jahre 1855 ſoll Mütwoch den 4. April d. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Trapp'ſchen Gaſthauſe zu Friedberg vorgenommen werden. Nach der Abſchätzung kann der Materialer⸗ trag derſelben betragen:. a) in dem Diſtrikt Frauenwald 838 Centner von jährigem Beſtand, b) in dem Diſtrikt Burgwald von 27jahrigem Beſtand, c) in dem Diſtrikt Kellerberg 599„ von 14. u. 30jahrigem Beſtand. Zufammen 1737 Centner. Nachgebote werden nicht angenommen und der definitive Zuſchlag wird ſogleich ertheilt, wenn ½ des Abſchatzungspreiſes geboten werden. Die übrigen Bedingungen, welche vor der Verſteigerung bekannt gemacht werden, können auch vorher auf dem Büreau des unterzeichneten Forſtamts und dem der Großherzoglichen Ober- förſterei Oberrosbach eingeſehen werden. Die Großherzoglichen Förſter Schnauber zu Wenterſtein und die Großherzoglichen Forſt— warte Blecher zu Oberrosbach und Schlitz zu Niedermörlen werden den Kaufliebhabern die Schläge, in welchen die Rinden geerndtet wer den ſollen, auf Verlangen vorzeigen. Rodheim den 13. März 1855. Großherzogliches Forſtamt Friedberg Rü bſa men. Eichen⸗Bau⸗, Werk- und Nutzholz⸗ verſteigerung im Moxſtädter Markwalde, Diſtrikt Au, Ober- förſterei Düdelsheim. [317] Dienſtag den 20. März d. J., Mor⸗ gens 10 Ubr anfangend, ſollen 261 Eichen⸗ Klötze von 9—24 Zoll mittleren Durchmeſſers und 15 60 Fuß Länge, zuſammen 14,366 Cu⸗ bikfuß und 6 Buchen Klötze, zu Hackklötzen ge⸗ eignet und 285 Cubdikfuß haltend, öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Das Eichenholz ift für Wagner, Tiſchler, Bauunternehmer, Lieferanten von Eiſenbahn— ſchwellen und zu Mühlwellen beſonders geeignet. Obermoxſtadt am 12. März 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermoxſtadt Mickel. 300„ Bekanntmachung. [3181] Aus hieſigem Gemeinde-Forſtgarten können 40 50,000 Fichtenpflänzlinge, per Tauſend 1 fl., verabfolgt werden. Wölfersheim den 12. März 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Wölfersheim All wohn. ole o er ka u fe [297] Künftigen Mittwoch den 21. l. M., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, wird eine große Quantität trockenes gemiſchtes Brennholz, ſteckenweiſe auf dem Gräflich Solms-Rödelheim'ſchen Bergwerk bei Bauernheim meiſtbietend verkauft. Oſſenheim den 11. März 1855. Gräfliche Bergrentei Weis. Einladung. [319] Zu der öffentlichen Prüfung ver Taub⸗ ſtummen, welche in Gemäßheit Höherer Ver⸗ fügung am 23. d. M. Statt findet und Mor⸗ gens von 8— 12 Uhr im Prüfungsſaal des Schullehrerſeminars abgehalten wird, ladet er⸗ gebenſt ein Friedberg, 14. März 1855. Großherzogliche Direction des Taubſtummen⸗ Inſtituts Dr. Matthias. Holzverſteiger ung. 1320] Mittwoch den 21. und Donnerſtag den 22. März, Vormittags 10 Uhr, ſollen im hie⸗ ſigen Gemeindewald, Diſtriet Hühnerpfad, nach⸗ bezeichnete Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 12 eichene Prügelſtecken, 25 kiefern Prügelſtecken, 40 Stecken Eichen ⸗Stockbolz, 9000 Eichen⸗ und Birken⸗Wellen, 2000 Kiefern⸗Wellen und 74 Eichen⸗Bauſtämme, was mit dem Anfügen bekannt gemacht wird, daß das Brennholz am Mittwoch und die Bau⸗ ſtämme Donnerſtags verſteigert werden ſollen. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht, vorſtehende Verſteigerung in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Ziegenberg am 13. März 1855. 5 Großherzogliche Bürgermeiſterei Langenhain Rumpf. Holzverſteigerung. [3211 Montag den 26. März d. J. werden aus den Fürffl. Aſenburg'ſchen Herrſchaſts⸗ waldungen, Diſtrikt Kuhmark, Reviers Mox⸗ ſtadt, auf dem Platze meiſtbietend verſteigert: 17 Stecken Buchen⸗Werkſcheitholz, 57 lang, 150 1„ Scheitholz J. Cl. 5 lang, 39%„„ Prügelholz, 5“ lang, 4175 Stück„ Wellen, 14 Stecken Eichen ⸗Scheitbolz 1. Cl. 5“lang, 10„„ Prügelholz 5“ lang, 450 Stück„ Wellen. Zuſammenkunft Vormittags um 9 Uhr am Diſtrikt Kuhmark auf der Staatsſtraße beim Oppelshäuſer Hof. Sämmtliches Holz ſitzt an der Staatsſtraße und iſt nach allen Richtungen bin bequem abzufahren. Bei genügender Bürg⸗ ſchaftleiſtung wird bis Martini d. J. creditirt. Büdingen den 12. März 1855. Der Fürſtl. Jſenburg'ſche Forſtmeiſter Ihring. Empfehlung. [305] Meinen geehrten Freunden und Bekann⸗ ten diene zur Nachricht, daß ich mit friſchen und ächten Gemüſe- und Blumen- Sämereien, welche ich aus der erſten Hand beziehe, verſehen bin. Durch reelle und billige Behandlung werde ich das mir ſchon ſeit langen Jahren geſchenkte Vertrauen immer mehr zu würdigen ſuchen. Friedberg den 12. März 1855. Anna Magdalena Leineweber, wohnhaft in der Metzgergaſſe, Herrn Kaufmann Fürth gegenüber. 3h vie e, [307] Ein Schreibſecretär, ein kleines nuß⸗ baumenes Bettgeſtell, eine große Steigleiter, eine Comptoir⸗(Oel⸗Gas) Lampe ſind zu ver⸗ kaufen bei Domänenrath Buß. Eine Lehrlingsſtelle 1308] ſteht offen bei J C. 3 un g, Glaſermeiſter. der ge a 300) Loode 0 un Wit u V5 bereits Porra „ Cr Use Mau. den dene zur ischen und a und Waldſan nelle und bal ſchon felt lan imer mehr Friedberg 7 C250] werden 8 E (il wd g. He E m 306] Unter, ſtehende Aus Sorten Klee Friedber 7 Nich 13221 Dur Oetatirm. deten Stoff gibt, ſowie! guten Decat ich in meint während dee licht billige Schneiderme um geneigte Man wirt Okcatirmaſch wie kommt e kert iſt auch k agene Rechnun dillgen Lohn; bemügen die N zu erlangen. Friedberg 7 L323] Erbſenß Mü 9 gautpeber, ztuudet. 91 unwiderruflich am 1. Juni d. J. der großen Kunſt-, Ziehung Induſtrie-& Geld-Lotterie der Gewerbhallen zu Darmſtadt und Mainz. 3091 Looſe à 7 fl., fünf Stück nebſt einem ſicher gewinnenden Prämienlooſe für 35 fl. Pläne gratis bei den Generalagenten D. Grödel Söhne, Jacob Hanau in Friedberg, und deren Unteragenten. NB. Wir machen Luſttragende noch darauf aufmerkſam, daß der Verkauf von Looſen bei der Verlooſungs-Commiſſion bereits am 1. März geſchloſſen wurde und bei dem jetzigen raſchen Abſatze auch unſer nur noch unbedeutender Vorrath bald vergriffen ſein wird. Empfehlung. [288] Meinen geehrten Freunden und Bekann⸗ ten diene zur Nachricht, daß ich wieder mit friſchen und ächten Gemüſe⸗, Blumen-, Feld⸗ und Waldſämereien beſtens verſeben bin. Durch reelle und billige Behandlung werde ich das mir ſchon ſeit langen Jahren geſchenkte Vertrauen immer mehr zu würdigen ſuchen. Friedberg den 4. März(855. M. Jung. Strohhüte [2501 werden gewaſchen und neu fagonirt bei S. G. Simon jun., Putz- und Modehandlung neben den drei Schwerdtern. Ein Lehrling D284] wird geſucht von J. Pfeffer, Hof Möbelſchreiner in Friedberg. Empfehlung. L306] Unterzeichneter empfiehlt ſich auf bevor⸗ ſtehende Ausſaat mit Erbſen, Wicken und allen Sorten Kleeſaamen. 0 Friedberg im März 1855. Jacob May, Frucht⸗ und Mehlhändler. * 7 Nicht zu überſehen! [3221] Durch Anſchaffung einer niederländiſchen Decatirmaſchine, die dem Tuche und an— deren Stoffen vorzüglichen Schein und Feſtigkeit gibt, ſowie durch die Annahme eines anerkannt guten Decateurs, des Herrn Carl Binkert, laſſe ich in meinem Hauſe für meine Rechnung fort⸗ während decatiren. Ich verſpreche gute und mög⸗ lichſt billige Bedienung und bitte daher die Herren Schneidermeiſter in und außerhalb Friedbergs um geneigte Aufträge Man wird ſagen: wie kommt ein Seiler zur Decatirmaſchiene? Hierauf habe ich zu erwiedern: wie kommt ein Blinder zur Seilerei? Herr Bin⸗ kert iſt auch bereit in der Zwiſchenzeit für ſeine eigene Rechnung in den Häuſern gegen Koſt und billigen Lohn zu arbeiten, und wird ſich gewiß bemühen die Zufriedenheit in jeder Beziehung zu erlangen. Friedberg den 14. März 1855 Chriſtian Stadelmann. Mehrere Fuder [323] Erbſenſtrob ſind zu verkaufen bei Müller Weidmann in Ockſtadt. rre Delf aft [324] bei Friedberg. L. Goldmann jun. Zum Nuügleiben. 3251 15000 fl. können durch meine Vermitte⸗ lung gegen gerichtliche Hypotheken ausgeliehen werden. Vorzugsweiſe an Gemeinden zu 4 PCt. Friedberg im Marz 1855. Jo ſe ph Straus, in der Metzgergaſſe. Alle Sorten Saamen 326] ſind friſch und ächt zu haben bei Friedberg. Ferdinand Damm. Zugelaufener Hund. [327] Am 1. l. Mts. iſt dem Unterzeichneten ein braun⸗ und unten weißgetiegerter Jagdhund mit weißlicher Fahne zugelaufen. Der Eigen⸗ thümer kann denſelben gegen gerichtliche Aus- weiſung, benebſt Inſeratgebuyren und Futtergeld in Empfang nehmen. Bonſtadt den 22. März 1855. Johannes Leonhardt 1. EI ag Lege ell [328] kann Arbeit erhalten und eine Lehrlings- ſtelle ſteht offen bei Friedberg. Konrad Ruppel, Wagnermeiſter. Ein ſehr freundlich möblirtes Zim mer, 278] mit oder ohne Kabinet, hat zu vermiethen Landgerichtsdiener Bil lau, wohnhaft bei Herrn Gerber K. Müller. Zu dermieb hben [329] ein Logis, beſtehend aus 3 Zimmern, Küche, Kammer, Keller und Holzſtall, welches alsbald bezogen werden kann, bei Peter Lebeau. Zaren [330] Ein Logis ebener Erde, für eine kleine Haushaltung, iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Eben Schmiedgefelle [331] kann bei Unterzeichnetem ſogleich in Ar— beit treten. Philipp Ritzel, Schmiedmeiſter in Friedberg. Benachrichtigung. [332] Sonntag den 18. d. M. wird das Da⸗ ö mencafino ausgeſetzt. Die Vorſteher der Caſinogeſellſchaft.! Saat- und Leinkuchen [3331] bei W. Hanſtein. nl „en„ug univ uno zun zuudc⸗-jvuo nde 1% bun vu eu eue „oiddsꝙpnzusuuvigch agb za g nvz uo 111 9 ss Vun zcun qq̃ ne lung Aapiqueznocß uvelhabch 9p un-n nN ens wen e eee e een eee Jens usuh auh 6885 : qubch seqund ad en zung une pon JZuupzeg uccpf un Mosb unge 2 Out us een e eue“ „opbpeg Sogn u juubeg! Bopchhuspojc ui en bee nec :— uggoipeg og unu zqqejg gun 5 82 uso dane sahho aqua? aun usgosgiag qozva i Aue% — usſloſchus i gun na usqog uns Spmuunioc hg ahi ze Mn 48 nunc ie b cz en een uuns den e ben wen ie ure „pununjusanzag usb ing zuuu W an een ee ud Ui⸗un⸗ uss zuseupact a6 438 ges Us 91 ug 99119[peel [1331 In der C. J. Edler'ſchen Buchhandlung in Hanau iſt erſchienen und in C. Binder⸗ nagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: Der Kleine Engländer oder die Kunſt die engliſche Sprache ohne Lehrer auf eine leichte und ganz faßliche Art in einigen Tagen, ſelbſt ohne vorher ein Wort davon zu verſtehen, richtig ſprechen zu lernen. Ein Hülfsbuch für Auswanderer und diejenigen, 0 ſchnell engliſch lernen wollen. Herausgegeben von Prof. Dr. A. F. Grün. Achte vermehrte Auflage. Preis 18 kr. Einladung zum Abonnement. 1335] Mit dem 1. April beginnt ein neues Abonnement auf die ſeit Anfang d. J. erſcheinende reichhaltigſte und beſte Frauenzeitung: Der Lazar. Muſter⸗Zeitung für Frauen. Nebſt vielen Beilagen mit Abbildungen der neueſten und geſchmack⸗ vollſten Handarbeiten, Muſterblättern neuer Schnitte der geſammten Damen-⸗Garderobe, Modebildern, Stick-, Strick- und Häkel-Muſtern und als Unterhaltungs-Lectüre ein reichhaltiges Feuilleton, redigirt von Feodor Wehl. Außerdem liefern wir den Abonnentinnen zu jeder Saiſon ein Extrablatt mit Original⸗-Proben neuer Stoffe in Wolle, Seide, Bars ge ꝛc. und die ſoeben erſchienene Nr. 6 erfreut die Abonnentinnen ſogar mit einem herrlichen Battiſtkragen. Preis für Alles 54 kr. vierteljährlich. Berlin im März 1855. Louis Schäfer. Probenummern dieſer überall mit vielem Beifalle aufgenommenen, alle bis jetzt erſcheinenden ähnlichen Blätter an Reichhaltigkeit übertreffenden Muſter— Zeitung ſind bei uns vorräthig und theilen wir ſolche gerne zur Anſicht mit. Zu zahlreichen Beſtellungen empfiehlt ſich Friedberg. C. Bindernagel's Buchhandlung. en ine d e een e aging' 998 ee n 9 148 * bn n aun one g eee eee eee eee ihn neee ue UI Adee eee ebene ede ene e en ussunzgod%%% a eee en cee ne ee ben en been 0g ug oi va un enn een ee eee e e pas us unggvgad au zog Dale eee eee en aun Dee ben ee e ge! = Aoasguvdasn in 2 Die Union, Allgemeine deutſche Hagel-Verſicherungs-Geſellſchaft. Grundecapital: 3 Millionen Thaler, wovon Thlr. 2,509,500. in Aktien emittirt ſind, Kapitalreſerve„ 33,953. Thlr. 2,543,453. 13371 Dieſe Geſellſchaft verſichert Bodenerzeugniſſe aller Art gegen Hagelſchaden zu feſten Prämien ohne Nachſchußzahlung. Die Verſicherungen können auf ein oder mehrere Jahre geſchloſſen werden. Bei Verſicherungen auf fünf Jahre werden den Verſicherten beſondere Vortheile gewährt. Jede weitere Auskunft ertheilen die unterzeichneten Agenten, den Abſchluß von Verträgen einleiten. 5 Friedberg und Laubach den 15. März 1855. Georg Friedrich Nau in Friedberg, Joh. Martin Zöckler in Laubach, welche auch Agenten der Union. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Lätare den 18. März. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. (Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Candidat Thudichum. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel, Nachmittags: Hr. Candidat Krumm. Abgang der Eiſenbahnzüge in Friedberg. Nach Frankfurt: Nach Caſſel: 6 25 78 9 8² 12 24 140 A 8 GGießen) 648 5 555 9 56(Marburg) 32 7 Die mit“ bezeichneten Züge ſind Schnellzüge. Frankfurter Cours vom 14. Mrz. 1855. Piſtolen fl. 9 34½— 35½ Friedrichs d'or% 1045 Holländiſche 10 fl. Stücke„9 41-42 Rand⸗Ducaten.„ 532½--3½ 20 Frankſtücke. 1„9 190 Engliſche Souverains,„1142-44 Preußiſche Thaler.„ 1 46/87 5 Frankenthaler. Peußiſche Caſſenſcheine Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 17. bis zum 23. März. —— „146/-47 — Fried⸗ Butz⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. F. kx pf. kr. pf. 1 Roggenbrod/ Korn⸗ und ½ Gerſtenmehl 441441 2 7 7 7 8 2 8 2 4 77 7 7. 171— 417— 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 5 ½ Korn- u./ Waizenmehl( 5— 5— 2 7 5 5 9 39 3 4 7, 7 19 2 19 2 — Milchbrod 1 Waſſerweck 103% Gemiſchte(Tafel-) Brod 14 114 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1Ochſenfleiſch 18 2 „Kühfleiſch, gemäſtetes 10 2110 2 „Rindfleiſch, gemäſtetes n „ Kalbfleiſch e „Schweinenfleiſch 15— 15— „Hammeffleiſch 10- 10 „Schaaffleiſch 7——— „Wurſt v.eblos Schweinen 16— 16— 17 Bratwurſt 20— 20— „Schwartenmagen 20— 20— „Geräucherter Speck 28— 28— „ Schinken 20— 20— „ Dörrfleiſch 20— 20— „ Schweinenſchmalz, ausgel. 24— 24— „ unausgelaſſen 22— 22— „Nierenfett 23— 23— „Hammelsfett 16— 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Die Pole u erfertigen früdeue, ſeit Hunt, die dar! Ml, Blumen, Gehelfande U Acpſalgefaßen ſthen, nicht all ndern des m dazu gewöoynd deren Oeffnui bringen zu f ſammen hangen. galt und ohe kann origine, voll ſein, und mehr oder wen der Form bes! Gehenſtaͤnde r. dem Glaſe geh Und dazu bellra Auſehen zu geb Nachdem raffen iſt, übe. vorſchtig nit wozu man ſich fagſam trockne der Lorderſelte ſo ſchueidet ma de Fhuren od. gengſe weiße Abel erfordert Jallt erſteus erde, und zwe Lerühren nicht A Zeichnunge: uch eines fei end gung des; bb a gelten Bild ung gemacht; gewählten Gef und beſtimmt ſeite die Plat