Karte * ., in 8 vor⸗ ag cls 3 Dae 1 1 8 2 Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis ſährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, „ Friedberger Intelligenzblatt. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum kiten Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ge ſammen 7 kr. Nui 38. Dienſtag, den 15. Mai. 1835. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an ſämmtliche Großherzogliche Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Verpachtung der Gemeindejagden. Da mehrfache Beſchwerden wegen Nichtbeobachtung der pos. 2 im Ausſchreiben Großherzoglichen Miniſteriums des Innern vom 22. November 1849(publicirt im Amtsblatt Nr. 16 von 1849) eingelaufen ſind, ſo weiſe ich Sie wiederholt an, jenes Ausſchreiben genau zu beobachten, d. h. dem betreffenden Oberförſter jedesmal und auch unver⸗ weilt nach jeder Verpachtung der Gemeindejagden und resp. Uebergang derſelben in andere Hände anzuzeigen, wer die Pachter ſind, und auf wie lange dieſelben gepachtet haben. Friedberg den 1. Mai 1855. Mü l lie x. Steckbriefe Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Chriſtian Schultheiß von Stangenrod, Kreis Grünberg. Heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath. Alter: 16 Jahre; Größe: 5½ Fuß; Haare: dunkelblond; Stirne: bedeckt; Augen ſchwarz; Augenbraunen: blond; Naſe: ſtark; Mund: breit; Bart: keinen; Kinn: rund; Geſicht: rund; Geſichtsfarbe: geſund; Statur: mittelmäßig. Margaretha Gräf von Haarbach, Kreis Grünberg. Jahre. Heimliche Entfernung aus ihrer Heimath. Alter: 20 Der Juden ⸗Teich. (Fortſetzung.) Darauf trat der Pfarrer Garberus zu der Angeklag— ten und ſprach folgende Formel: „O Du, der Du Dich nun dem Urtheil des kalten Waſſers unterziehen ſollſt, ich beſchwöre Dich bei unſerm Herrn Jeſus Chriſtus, beim Vater, beim Sohne und beim heiligen Geiſte, bei der untrennbaren Dreifaltigkeit, bei allen Engeln und Erzengeln, bei den Cherubim und Sera— phim, wenn Du ſchuldig biſt des Bündniſſes mit dem Teufel, ſo werfe Dich dieſes Waſſer zurück, ohne daß irgend eine Zauberei es zu verhindern möge, und Du, Herr Jeſus Chriſtus, zeige uns von Deiner Majeſtät ein ſolches Zeichen, daß dieſe Perſon, wenn ſie eine Zauberin iſt, vom Waſſer zurückgeworfen werde, zum Lobe und zum Ruhme Deines heiligen Namens, damit Alle erkennen, daß Du der wahre Gott biſt!⸗ Darauf an den Rand des Judenteiches tretend und beide Hände, wie ſegnend, darüber ausſtreckend, fuhr er fort: „Du Waſſer ſollſt dieſen Körper nicht aufnehmen, wenn er ſchuldig iſt des Bündniſſes mit dem Teufel und ſeinen Engeln. Das befehle ich Dir im Namen der hei— ligen Dreifaltigkeit. Amen!“ Nachdem er dieſe Blasphemie geſprochen hatte, trat er zurück und die Henkersknechte näherten ſich der Ange— klagten, um ſie in den Teich zu werfen. Da ſtürzte aus der gedrängt umherſtehenden Menſchenmenge ein junger ſtattlicher Mann hervor, durchſprang den leeren Raum, der die Angeklagte von dem Volke trennte, und ſtieß die Büttel zurück. Es war Johannes Wöhler.„Haltet ein,“ rief er mit lauter Stimme,„und verſündigt Euch nicht an Gott. Dieſe Frau, ich ſchwöre es Euch, iſt ſo ſchuldlos wie wir Alle. Was die Bosheit und Hinterliſt ſchlechter Leute gegen ſie angezettelt haben, haltet Ihr für Wahrheit und doch iſt es ſicher nur Lug und Trug!“ Dann wandte er ſich zu der Tribüne, auf welcher die Richter und unter dieſen ſein Vater ſaßen und ſprach: „Nein, nein, Ihr könnt den harten Urtheilsſpruch nicht vollziehen laſſen, wenn Ihr menſchlich ſeid, Ihr könnt eine unſchuldige, arme, alte Frau nicht erbarmungslos dem ſicheren Tode überantworten!“ Wüthend ob dieſer Dazwiſchenkunft, ſprang der alte Wöhler von ſeinem Sitze auf und rief: „Thörichter Knabe, was hemmſt Du tollkühn den Lauf des Gerichts? Hat die Zauberin auch Dir das heiße Gehirn verrückt, daß Du alſo thuſt und Dich blosſtellſt vor allem Volke? Weiche zurück, damit der Büttel thue, was ſeines Amtes iſt.“ „Von Euch fordere ich keine Gerechtigkeit, Vater,“ ſagte feſt der Jüngling,„und Eure Barmherzigkeit flehe ich nicht an. Euch aber, Ihr Richter und dem ganzen Volke rufe ich es zu: Dieſes Weib iſt unſchuldig!“ „Er weiß nicht, was er ſpricht,“ ſprach mit Salbung der Pfarrer Garberus,„auch ihm hat die Zauberin die Sinne verwirrt.“ „Ihr wollt ein Diener Gottes ſein und ſprecht alſo?“ rief Johannes Wöhler entrüſtet;„läſtert die allbarmherzige Gnade des Himmels nicht! Knirſchend vor Wuth hörte der Senator Wöhler dieſe offene, warme Vertheidigung aus dem Munde ſeines Sohnes, und ſchon ließen ſich einzelne Stimmen unter dem umſtehenden Volke hören:„Wer weiß, ob ſie ſchuldig iſt! Der Hencke iſt ein Böſewicht! Leidet es nicht, daß ſie in's Waſſer geworfen wird! Befreiet ſie!“ Da befahl der Stadthauptmann ſeinen Söldnern, den 168 Kreis um den Judenteich enger zu ziehen und die Andrin⸗ genden zurückzuhalten. ö f s Der Sindicus Bünting aber rief mit lauter Stimme: „Wir hegen hier ein freies und unpartheiiſches Gottesge— richt! Iſt die Angeklagte unſchuldig, ſo wird Gott ſchon ſelbſt ihre Unſchuld verkünden; darum laßt dem Gerichte freien Lauf. Büttel, thut Eure Schuldigkeit!“ 5 Als aber die Büttel trotz des Widerſtandes, den ihnen Johannes Wöhler entgegenſetzte, hinzudrangen und ihre Hände an ihr Opfer legen wollten, ſank dieſes plötzlich lautlos zu Boden. Der Korper war den Martern und Anſtrengungen erlegen; der Schlag hatte die alte Hart— wich getroffen. Sie ſtand jetzt vor einem höheren und gerechteren Richter. Der Prediger Garberus aber rief fanatiſch aus:„Seht da Gottes Gericht! Der Teufel hat ihre Seele geholt! Der Körper iſt verflucht! Ruͤhre ihn keiner an!“ Ein dumpfes Murmeln des Schreckens und Erſtau— nens durchlief die Menge, die ſich ſcheu zurückzog. Da ſtürzte ein junges, bleiches Mädchen aus dem Volke hervor und warf ſich mit lautem Wehgeſchrei über die Todte hin. Johannes Wöhler aber ſtreckte die Hände gegen die be— ſtürzten Richter aus und ſprach, ſich uber das jammernde Mädchen beugend:„Das Blut dieſer Unglücklichen komme über Euch!“ Raſch und ſtill zerſtreute ſich die Menge. Richter, Prediger, Stadtwappner und Büttel kehrten zur Stadt zu⸗ rück. Keiner wagte den entſeelten Körper zu berühren. Nur Johannes Wöhler blieb mit der unglücklichen Anna und dem Leichname ihrer Mutter allein an dem Rande des Judenteiches zurück.— Die Einwohner Hannovers waren in den, dieſer Be⸗ gebenheit folgenden Tagen in keiner geringen Aufregung. Während die durch die heftigen Predigten des Pfarrers Gaͤrberus fanatiſirten Einwohner in dem plötzlichen Tode der alten Hartwich die Hand Gottes erkannten und die Wittwe als eine Hexe und Zauberin verfluchten und ver⸗ wünſchten, ſchüttelte doch mancher Unbefangene und Heller⸗ ſehende bedächtig den Kopf, und konnte ſich des Gedankens nicht erwehren, daß man hier doch wohl zu weit gegangen ſei. Doch wagte Keiner offen und laut dieſe Meinung zu äußern, denn die Macht der Geiſtlichkeit, die einmal die Hartwich für eine Zauberin erklärt hatte, war zu groß in der Stadt. Am andern Morgen nach der Scene am Judenteiche war der Leichnam der Wittwe verſchwunden. Mehre vermummte Männer hatten denſelben in der Nacht aufgehoben und fortgetragen. Auf dem Kirchhofe wollte man auch gleich darauf Spuren eines friſchen Grabes be— merkt haben, obgleich aus der Gemeinde- in den letzten Tagen kein Mitglied zur letzten Ruheſtätte gebracht worden war. Noch verwunderter aber wurden die Bürger von Hannover, als ſich das Gerücht verbreitete: Johannes Wöhler, der Sohn des Senators, ſei ſeit jenem Ereigniſſe ſpurlos verſchwunden und auch von Anna Hartwich habe man nichts wieder gehört noch geſehen. Und ſo war es in der That. Die ſorgfältigſten Nach— forſchungen, die der Senator Wöhler und ſpäter ſelbſt das Gericht anſtellten, um eine Spur der Verſchwundenen auf— zufinden, waren vergeblich. Das kleine Hartwich'ſche Haus an der Ecke des Rozehofes ſtand leer, denn Keiner wollte in demſelben wohnen, bis der Magiſtrat daſſelbe dem da⸗ neben wohnenden Nachrichter zum beliebigen Gebrauche überließ. (Schluß folgt.) Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. 1638] Steinhauerarbeiten zu Perron⸗Stüß⸗ mauern ſollen Donnerſtag den 24. Mai l. J., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Geſchäftszimmer des Unterzeichneten verakkordirt werden. Sie ſind veranſchlagt: 1) Zu dem Perron in Friedberg au eee 93. ff. 10 kr. 2) Zu dem Perron in Nieder- wöllſtadt um 41118 3) Zu dem Perron in Vilbel 372„— 1478 fl. 28 fr. Friedberg den 4. Mai 1855. Der Großherzogliche Sektions⸗Ingenieur der Sektionen Friedberg und Vilbel Hochgeſand. Oeffentliche Aufforderung. 16391 Johannes Enders jun. Kinder von Münzenberg haben die von ihren Eltern, fer⸗ ner die von dem Großvater Philipp Walter und einem Oheime Johannes Enders sen., auch zweiter, ererbten, in der Münzenberger, Traismünzenberger, Gambacher, ſowie bezüg⸗ lich/ Mark Holz in der Muſchenheimer Ge⸗ markung gelegenen Güterſtücke zur Vertheilung 5 können jedoch zum größten Theile das Eigenthum urkundlich nicht nachweiſen. Eigen⸗ thums⸗ oder ſonſtige Anſprüche an dieſe Güter⸗ ſtücke, deren nähere Bezeichnung aus den dahier offen liegenden Flur ⸗ resp. Grundbuchsauszü⸗ gen erſehen werden kann, find innerhalb ſechs Wochen ſogewiß dah ier geltend zu machen, als ſonſt gerichtliche Beſtätigung der Theilzettel er⸗ folgen und deren Eintrag in das Mutations⸗ verzeichniß verfügt werden wird. Butzbach am 30. April 1855. Großherzogliches Landgericht Butzbach Ebel, Muth, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Bekanntmachung. 631] Eingetretener Hinderniſſe zufolge wird die auf den 14. J. Mts. anberaumte Verpach⸗ tung der Begraſungen der ſtädtiſchen Allmeien, Freitag den 18. Mai, Morgens 9 Uhr, in hie⸗ ſigem Rathhauſe abgehalten. Friedberg den 5. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Main⸗Weſer⸗ Bahn. [637] In dem Geſchäftszimmer des Unterzeich. neten ſoll Dienſtag den 22. Mai 1855 Vor⸗ mittags 9 Uhr, der Anſtrich der Barrieren auf der Strecke von Friedberg bis Vilbel mit ab⸗ wechſelnd rothen und weißen rautenförmigen Feldern an den Wenigftnehmenden veraccordirt werden. Die Voranſchlagsſumme beträgt 303 fl. 6 kr. Friedberg am 2. Mai 1855. Der Großherzogliche Bahn⸗Ingenieur des Bahnbezirks Friedberg Hochgeſand. Schreinerarbeits⸗Verſteigerung. [662] Die bei Anfertigung eines Dachgeſimſes an dem neu erbauten Bezirksgefängniß dahier vorkommende Schreinerarbeit, im Ganzen zu 54 fl. 28 kr. vervoranſchlagt, ſoll Freitag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, auf dem Rathhauſe dahier öffentlich wenigſtfor⸗ dernd in Akkord gegeben werden. Ueberſchlag, Zeichnung und Akkordsbedingun⸗ gen liegen bis zum Verſteigerungstag in dem U des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Altenſtadt den 7. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Altenſtadt Kreuder. Verſteigerung. 1598] Montag den 21. Mai l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll das von dem Unterförfter Seitz zu Engelthal bewohnte zweiſtöckige, von Holz gebaute Wohnhaus, 45%½ Fuß lang, 28 Fuß breit, und mit Ziegeln gedeckt, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werden⸗ den Bedingungen, öffentlich meiſtbietend auf Ort und Stelle verſteigert werden. Laubach den 21. April 1855. Lö fle x. Gräflicher Bauaufſeher. Weißbinder arbeit in der Reiter⸗Caſerne zu Butzbach. 1673] Dienſtag den 22. dieſes Monats, des Vormittags um 10 Uhr, ſoll das Ausweißen verſchiedener Localitäten der hieſigen Reiterca⸗ ſerne auf dem bekannten Soummiſſionswege ver⸗ geben werden. Die Bedingungen, die das Nähere beſagen, find zur Einſicht aufgelegt. Butzbach, den 11. Mai 1855. In Auftrag des Verwaltungsraths Cellarius, Oberquartiermeiſter. Holzverſteigerung. [674] Freitag den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr anfangend, ſollen in dem hieſtgen Gemein⸗ dewald, Diftiet Steinernwand und Kirchweg 5 Stecken Buchen⸗Prügelholz, 350 Stück Buchen⸗Wellen, 300„ Birken.„ 1050„ Aspen⸗ 1 1200„ Linden⸗„ 75„ Kiefern⸗„ meiſtbietend verſteigert werden. Florſtadt den 10. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Florſtadt Wagner. öffentlich a 196 Zu Die Gro etuucht, di machen laff Maibach Gtoßt Ma 677] Do 2 Ahr, ſoll terzeichnete gegeben we. J. Jür d) Mau b) Sie 0) 3 d) Sch e) Sch ) Wi g) S II. Ju à) Ma b) Ste 0) Ji d) Sd e) Sh ). Pe Fried be Der G 9 1678) O Blofelder lire tegune 1, Nang. 4 rer Tode und d die 1 er⸗ Ae Peg. Heller, danken 1 N dot bas e Haus et wollte e dem da⸗ Gebrauche Florſiadt Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. ee Montag den 21. d. M., des Vormit⸗ ags um 9 Uhr, ſoll auf dem Sectionsbüreau dahier die zu 140 fl. veranſchlagte Chauſſirung der Auffahrten zur Ruttershäuſer Lahnbrücke durch öffentliche Verſteigerung in Accord ge⸗ geben werden. Gießen, am 12. Mai 1855. Der Großherzogliche Sections⸗Ingenieur der Section Gießen Eickemeyer. Holzverſteigerung. 1676] Montag den 21. Mai d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, werden in dem Maibacher Ge⸗ meindewald, Diſtrikt Mühlkopf und Schleichen⸗ bach: 3 Stecken Birken. Prügelholz, 52„ Nadel⸗„ 5„ Birken⸗Stockholz, 85 17 Nadel⸗ 17 350 Stück Buchen ⸗Wellen, 1025 U Birken⸗ 77 1350„ Nadel⸗ 17 Bau-, Werk⸗ und Nutzholz: 15 Stück Fichtenſtämme von 6 bis 10 Zoll mittlerem Durchmeſſer und bis 85 Fuß Länge, 333 Stück Fichtenſtangen von 2 Zoll mitt⸗ lerem Durchmeſſer, öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Die Zuſammenkunft iſt in Ioco Maibach. Die Großherzoglichen Bürgermeiſter werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen laſſen zu wollen. Maibach den 12. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Maibach Philippi. Main- Weſer⸗ Bahn. [677] Donnerſtag den 31. Mai, Nachmittags 2 Uhr, ſollen auf dem Geſchäftszimmer des Un⸗ terzeichneten nachgenannte Arbeiten in Accord gegeben werden: J. Für Erbauung von Abtritten auf der Station Friedberg. a) Maurerarbeit 92 fl. 3 kr. b) Steinhauerarbeit 109/ 22„ c) Zimmerarbeit 184% 46„ d) Schreinerarbeit 99 22„ e) Schloſſerarbeit 77„ 38„ 1) Weißbinderarbeit 120/ 17 g) Spenglerarbeit 46„ 51„ II. Für den Ausbau des Wagenſchuppens daſelbft. a) Maurerarbeit 62 fl. 48 kr b) Steinbauerarbeit 88/ 55„ c) Zimmerarbeit 103 7 3 d) Schreinerarbeit 114% 42„ e) Spenglerarbeit 90 32„ 1) Weißbinderarbeit 145 11% Friedberg den 12. Mai 1855. Der Großherzogliche Sections⸗Ingenieur der Section Friedberg Hochgeſand. ere un g. L678] Dienſtag den 22. Mai d. J. ſollen in dem Blofelder Gemeindewald verſteigert werden: 30 Stecken Buchen Scheitholz, 87 17 17 Stammprügel, 58„ 1 Stockholz, 127„„ Reisholz. Die Zuſammenkunft iſt Morgens 9 Uhr am Eingang des Waldes nächſt bei Blofeld. Blofeld den 12. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Blofeld Luther. Arbeits⸗Verſteigerung. [579] Freitag den 18. Mai l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll der Verputz des Pfarrhauſes zu Langenhain an den Wenigſtfordernden ver⸗ geben werden. Die Weißbinderarbeit, mit Zugabe ſämmt⸗ licher Materialien iſt veranſchlagt zu 135 fl. 169 Hierauf Reflectirende wollen ſich zur ange⸗ gebenen Stunde bei Gaſtwirth Anton Huth zu Langenhain einfinden. Ziegenberg am 10. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Langenhain Rumpf. Holzverſteigerung. 1680] Im Leuſtädter Walde werden Frei. tag den 1. Juni d. J. öffentlich meiſtbietend verſteigert: Buchen⸗Scheitholz 1. II. III. Claſſe Stecken 121. 2 Buchen⸗Prügelh., Stockh., Allerleih., Wellen Stecken. Stück. 2 101. 4. 3885. und 20 Buchen ⸗Stammabſchnitte mit 1089 Cubikfuß, zu Werk⸗ und Nutzholz dienlich (13 20“ dick, 15— 40“ lang). Zuſammenkunft: Morgens um 9 Uhr auf dem Obermoxſtädter Fußweg am Holz⸗ achſenfeld. Büdingen den 10. Mai 1855. Der fürſtliche Forſtmeiſter Ihrig. Mehere tuͤchtige Arbeiter 16491 können ſogleich dauernde Beſchäft igung erhalten bei Ci! Dre hl U., Herrnkleidermacher in Friedberg. Zu vermiethen. C69] Ein Logis iſt zu vermiethen bei Friedberg. Gärtner Heß. Ein tüchtiger Glaſergeſelle [618] findet gegen guten Lohn dauernde Be— ſchäftigung bei J. C. Jung, Glaſermeiſter. Friedberg. Fichten-Bauholz. 1655] Eine große Parthie Fichten⸗Bau⸗ holz, 4ter, Ster, öter, 7ter, Ster und gier Stämme, in verſchiedenen Längenmaßen(ge⸗ braucht) iſt beſonders billig zu verkaufen durch den Kaufmann Ferdinand Weiß am Markt in Hanau. Wohn ungs veränderung. 1651] Unter zeichneter zeigt hiermit an, daß er jetzt bei Wittwe Rauſch an der Verbindungs⸗ ſtraße, neben Herrn Bechſtein, wohnt. F. Euler, Kappenmacher. Frucht ⸗Verſtei gerung. [681] Montag den 21. Mai, Vormittags 10 Uhr, ſollen bei dem Unterzeichneten 60 Achtel Korn, 120„ Gerſte nach Gewicht öffentlich verſteigert werden. Münzenberg den 12. Mai 1855. Klein. 100 Centner gut gemachtes Heu [682] find zu Glaubzahl zu verkaufen. Rautenbuſch. men Möbelmagazin,„n 1648] in Cauſeuſes mit Barockſtühlen, Sophas, Seeretärs, Schreib⸗ tiſche, Spiegelſchränke mit Spiegel⸗ und Glasthüren, Geſellſchaftstiſche für 24 und 36 Perſonen, Bettladen, Strohſitzen, Kommoden, Sophatiſche, Stühle mit Rohr⸗ und Nachttiſche, Waſchtiſche, Pfeilerſchränkchen u. ſ. w., ferner Spiegel in acht vergoldeten und braunen Rahmen empfehle ich zu den möglichſt billigſten Preiſen. J. L. Weinranck, neben der Poſt in Hanau. 8 628] 2 N ieee H. Wieſand, 8 große Sandgaſſe 27, nächſt dem Kornmarkt, Frankfurt am Main 2 2 empfiehlt ſein Lager von Bettfedern, Flaumen, Schwan⸗ und 2 Eiderdaunen, geſponnenen Roß⸗ und Waldhaaren, Bett- Abarchent, Bettzwillich, Plumeauzeuchen, allen Gattungen neuen Betten und Matratzen eigner Fabrik, einzelnen Bett⸗ ſtücken, Bettwachs, wollenen Bett- und Bügeldecken u. ſ. w. S. N Auch werden alle Bett- und Matratzen-Reparaturen gut und zu 2 4 5 billigen Preiſen bei mir beſorgt. eee eee eee Annonces. 683] Für die diesjährige Saiſon, welche den 1. Juni dieſ. J. eröffnet wird, findet den zweiten Pfingſttag ſowie an allen folgenden Sonntagen Harmonie⸗ und Tanzmuſik in hieſigem Kurſaale Statt, wozu ich ein geehrtes Publikum ergebenſt einlade. Salzhauſen den 10. Mai 1855. H. W. Seum's Wwe. 1 60 0 ö ö 0 0 Wenn ö 170 Soolbad Nauheim. 16561 Jeden Tag im Garten des Nur hauses, ausgeführt von dem Rur- Orchester unter Direction des Herrn ö Edmund Neumann. Dienſtag den 15. Mai Hgarmoniemuſi k, 1684] ausgeführt von der Geſellſchaft der Gebdr. Söllner aus Carlsbad, Anfang 6 Uhr, wozu ergebenſt einladen i Gebr. Simon, zu den drei Schwerdtern. Für die Herren Geiſtlichen! 16851 In C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg iſt erſchienen und zu haben: Vierundzwanzig a i 13 2 Conſirmations-Gedenkſcheine mit bibliſchen Denkſprüchen und bildlichen Darſtellungen aus der heiligen Schrift. Entworfen von Erwin Preuſchen. Neue Ausgabe.— Preis 36 kr. Außerdem ſind noch mehrere andere Ausgaben von Conſirmations⸗Gedenkſcheinen Verloren. 1686 Donnerſtag den 10. d. M. wurde von Heldenbergen bis Bad Homburg von einem armen Knechte ein Sack Kartoffeln verloren. Der redliche Finder wolle denſelben gegen eine gute Belohnung bei Herrn Drinkmann zu Bad Homburg abgeben. In E. Bindernagel's Buch⸗ handlung in Friedberg iſt ſtets zu haben: Fahrtenplan Eiſenbahnen, Hapſſschiſe, ew Weſtentaſchen⸗ Format. Preis 3 kr.— In eleg. Etuis 6 kr. 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Bid. fl. tr.] Mltr I Mltr.] Pd. fl. kr.] Mtr.] Mltr.] Pd. fl. kr] Nltr.] Mltr.] Pd. fl. kr. Wiltr.] Mltr. Pfd. fl. kr. Friedberg, 11. Maſſ1375 230 20016280790 198) 80014 82 2T ſſaa oo 513156 177 20 550 98 7 200 4 Butzbach, 11.„ 96 93½% 20016030 80 50 18001410 91 76¼½ 1600 9032 53 44 120 5050J[117% 97 200/437 Vilbel, 3„100 100 20016040]—— 1180——1 30 30 1160 8015]—— 1120——.—— 200—— Allenſtadt, 27. April 305 294½ 2001620] 31½ 16 180 1345 32¼ 29 160 8500 17 10 120 5/40 3— 200—— Nidda, 11. Maiſ— 12 2001547— 18 1801359]— 20(160 9013]— 2 120 5/500—— 200—— Hungen, 11.„120 100 2001610] 35 30 18014— 34 30 160 10— 20 5 1200 6(— 10 6 200 54— Echzell, 11.„ 307 256 2001615 27,13 1801310 55 36% 160 9/110 23 20% 120 52] 2 2 200 420 Grünberg, 12.„236 236 20015/5018 118 18013251134 134 160951] 49 49 120 6 3150 150 200] 437 Mainz, 11.„—— 2001637—— 18013030]—— 1160 840 e Friedberg: Vorſchußmehl aufg. 68 Mltr., verk. 64, 18 fl. 30 Waizenmehl auf verk. 6, 12 fl.; Erbſen aufg. 10, verk. 5, 12 fl.; Wicken aufg. 12, g. verk. 3, 8 fl.— Butzb 12, verk. 12, 14 fl. 15 kr.; Roggenmehl aufg. 6, ach: Erbſen 12 fl. 4 kr.— Hungen: Roggen⸗ mehl 13 fl. 30 kr.; Erbſen 14 fl.— Echzell: Vorſchußmehl 18 fl. 30 kr., Roggenmehl 13 fl.; Erbſen 13 fl.— Grünberg: Erſen 11 fl. 40 kr. Seit 14 Tagen ſind uns von Altenſtadt keine Marktberichte zugekommen. Druck und Verlag von E. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg, Nr. März, wwe Juni 1827 Maßgabe, laſſenen Ve eingeholt! ausgefertig J. Juni 18 rungsanftg tionsgeſ ſolche A. II. Bekam ſchworne eder g cen J — IV. Gemeind israelitiſ in den Landiude des Rab 1,860 5 und 19 Umlagen emeind Schott des Sti richte d An nah Commis ſchenden rich Log XII. N dem Hal anmens März d führen. haben g des bolg des bot Lehrer O Pfgrrveri dem Schu ſtelle zu A bang. Sch 1 50 J zit Brucht denoyf Briegle lehrer W Adder, 1 twang. S