Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wo⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum kerdteen Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ſammen 7 kr. Freitag, den 14. Dezember. 1855. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Die Vertheilung der Curmainziſchen Civildiener-Wittwen-⸗Kaſſe⸗Gelder. Wie aus einer öffentlichen Aufforderung des Großherzoglichen Kreisamtes Darmſtadt vom 8. Sept. l. J. hervor geht, iſt der Reſtkaſſebeſtand der vormaligen Curmainzer Civildiener-Wittwenkaſſe im ungefähren Betrage von Dreitauſend Gulden nach Verhältniß der ihnen nach ihrer Claſſification bei dem Wittwen-Caſſe-Inſtitut gebührenden Antheile unter die Iutereſſenten zu vertheilen. In dem zur Anmeldung und Legitimation vorgeſteckt geweſenen Termine haben ſich: 1) Amtsvogt Beck oder Back zu Rothenlorg oder deſſen Descendenten, 2) Vogteiſchreiber Gottwald Wittwe zu Rockenberg und 3) Chirurg Zippelius daſ. oder deren Discendenten nicht gemeldet. Es werden nunmehr dieſe Perſonen ihre Wittwen, Kinder oder Enkel aufgefordert, ſich innerhalb vier Wochen bei Großherzoglichem Kreisamte Darmſtadt zu melden und ſich als Berechtigte urkundlich zu legitimiren, widrigenfalls bei Vertheilung des Reſtmaſſebeſtandes keinerlei Rückſicht mehr auf ſie genommen werden wird. Ich fordere daher die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien auf, wenn ſich obengenannte Perſonen, deren Wittwen, Kinder oder Enkel in Ihren Burgermeiſtereien aufhalten ſollten, denſelben dieſe Bekanntmachung beſonders zu eröffnen und mir Inſinuationsbeſcheinigung einzuſenden. Friedberg, am 10. Dezember 1855. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Müller. Veröffentlichung. Da die Maul⸗ und Klauenſeuche in Florſtadt erloſchen iſt, ſo wird die Verfuͤgung vom 19. v. M., Intelligenz— blatt Nr. 92, bezüglich Florſtadt hiermit zurückgenommen, was zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Friedberg, am 10. Dezember 1855. Großherzogliches Kreisamt Friedberg te » Volks⸗ und Jugendſchriften von K. Strack. Wir haben bereits in einer früheren Nummer dieſes Blattes zweier kürzlich erſchienenen Schriftchen von Herrn Pfarrer Strack zu Oberrosbach lobend Erwähnung gethan. Es ſind dies Erzählungen für das Volk und die Jugend und enthalten das eine die kurze Geſchichte„Peter des Großen“, das andere die„Philipp des Gro ß— müthigen“. Der Herr Verfaſſer, der es fur eben ſo erwünſcht als nöthig hält, daß der Jugend und dem Volke neben der Maſſe täglich erſcheinender Volks- und Jugend— romane, welche nur mehr die Phantaſie anſprechen und leider oft zu ſehr anregen, auch belehrende Erzählungen aus der Geſchichte in paſſender Form in die Hand ge— geben werden, hat ſein Talent zu populärer Geſchichts— darſtellung in den vorliegenden Schriften aufs Neue be— währt. Mit warmer Vorliebe und hiſtoriſcher Treue hat er die Lebensbilder der beiden wahrhaft großen Männer in einfacher, lebendiger und anſprechender Darſtellung gezeichnet, und gilt dies ganz insbeſondere von dem Leben und Wirken des Landgrafen Philipp von Heſſen, welcher ſich durch ſeine edlen Thaten den Beinamen des„Groß— müthigen“ erworben hat. Wir können uns das Ver— gnügen nicht verſagen, aus dieſem Schriftchen den Schluß, welcher Philipps letzte Regierungsjahre und Tod beſpricht und einige Züge zur Beurtheilung ſeines Charakters gibt, hier im Abdruck folgen zu laſſen und hoffen damit allen Verehrern dieſes hochherzigen Füͤrſten erwünſcht zu kommen. „Philipp bewahrte fortwährend den öfters bewieſe— nen verſöhnlichen Sinn gegen Andersgläubige. Darum erklärten auch die heſſiſchen Geiſtlichen bei einer beſon— deren Veranlaſſung:„es ſei nicht Grundſatz der Heſſen, diejenigen, die nicht mit ihnen in der Religion übereinſtimmten, zu verderben.“ Deß⸗ gleichen empfahl auch Philipp ſeinen Söhnen in ſeinem Teſtamente:„wenn es Gottes Gnade geben ſollte, daß die Papiſten ſich näherten, ſo daß es zu einer Vergleich— ung kommen ſollte, welche nicht wider Gottes Wort wäre, ſo ſollten ſie mit Zuziehung frommer und gott— ſeliger Rathgeber eine ſolche Vergleichung befördern helfen und nicht ausſchlagen.“ Es war dies wahrlich nicht Gleichgültigkeit gegen die evangeliſche Wahrheit, wodurch Philipp zu ſolchen Aeußerungen bewogen wurde, denn in demſelben Teſta— mente leſen wir auch:„Wir wollen unſere Söhne ermahnt haben, daß ſie der wahren Religion des heiligen Evangeliums, alten und neuen Te⸗ ſtaments, und der Augsburgiſchen Confeſſion treu bleiben, und ſich davon in keiner Weiſe wol— len abwendig machen laſſen. Die Prediger ſollen dem Inhalt dieſes Bekenntniſſes gemäß lehren und ein gutes chriſtliches Leben führen.“ Weiter ermahnt er in dieſem Teſtamente ſeine Söhne, ſie ſollten das Geſchütz nur zur Vertheidigung des Landes gebrauchen und nimmer Wohlgefallen am Kriegfuͤhren. Namentlich ſollten ſie ſich niemals unter einander bekämpfen. g 2— 2 ————— —— 426 Die Wälder ſollten gehegt und nicht verwüſtet wer⸗ den, damit kein Holzmangel entſtünde, auch wenn einmal der Brand Dörfer und Städte verwüſte. i Die Univerſität, die Hospitäler und andere milde Stiftungen empfahl Philipp der beſonderen Oohut ſeiner Nachfolger. Ebenſo legte er denſelben an's Herz, daß ſie Recht und Billigkeit gegen Reiche und Arme bewieſen und ſtrenge Aufſicht über die Beamten fuͤhrten. Sie ſollten Sorge tragen, daß Niemand Mangel und Noth leide. g Die Beobachtung der kirchlichen Ordnung lag Phi— lipp recht ernſtlich am Herzen. Deßhalb erließ er die ſtrengſten Verordnungen wegen der Sonntagsfeier; er unterſagte namentlich das Tanzen an Sonn⸗ und Feſt⸗ tagen. Bei Taufen ſollte jede Unmäßigkeit unterbleiben. Eine ſcharfe Verordnung wurde 1558 gegen das übermäßige Branntweintrinken erlaſſen, indem daraus viel Unheil und Verderben entſtände. In ſeinem eigenen Hausweſen war der Landgraf ſo ſparſam als möglich. Der welſche Luxus, hohe Federn zum Schmuck der Pferde, ſeidene und ſammtene Kleider für die Frauenzimmer und Edelknaben des Hofes waren ihm noch fremd. Zu ſeiner Bedienung genügte ihm ein Kammerknecht und drei adlige Buben, unter denen auch ſein Liebling, Johann von Scheurenſchloß, war. Ein Huhn in ſeiner Brühe mit etlichen Weckſchnitten, oder auf's höchſte mit einigen Stücken eingemachter Limonen, war ſchon ein Hauptgericht. Als Philipp einſtens einen Pfalzgrafen be— wirthen wollte, bemühte er ſich, einen welſchen Hahn zu bekommen. An feſtlichen Tagen ſchrieb er wohl den Be⸗ amten ſelbſt vor, wie viel Forellen, Haſen und wilde Vögel ſie einſenden ſollten. Er legte mit eigener Hand den Gäſten vor und freute ſich, wenn es denſelben gut ſchmeckte. Dieſelbe Einfachheit verlangte er auch bei ſeinen Kindern. Er verbot bei der Kleidung derſelben die neuen Moden und Zierrathen. Röcke und Beinkleider der jünge— ren Prinzen waren von! ſchwarzem flämiſchen Leder mit Sammet beſetzt. Eines Tages ließ er ſein jüngſtes Söhn— chen Georg, der ſich vor allen Brüdern durch Schönheit und Munterkeit auszeichnete, zur Fuchsjagd rufen. Froh⸗ lockend erſchien derſelbe mit neuen, engen, glatten Stiefeln und einem feinen, hohen Filzhütchen. Philipp ſchnitt die Stiefel ſelbſt von den Füßen und ſchickte ihn mit einem Paar ſeiner eigenen großen Stiefel und einem breiten rauhen Hut zu dem Lehrmeiſter zurück, indem er befahl, ſo ſolle der Knabe den ganzen Winter gekleidet werden. Ein anderes Mal kam Georg mit verzierten Bein- kleidern zur Tafel. Er ſuchte dieſelben zu verbergen, doch der Vater bemerkte ſie, ließ ſich eine Scheere geben und ſchnitt die Verzierungen ab. f Oefters beſuchte er die Lehrſtunden ſeiner Kinder und hatte überhaupt ein offenes Auge, daß kein Unfug in denſelben getrieben wurde. Der Hofmeiſter Adolf von Dörnberg erhielt einen ernſten Verweis, da er einen mit der Wahrſagerei vertrauten Buben dem älteſten Prin⸗ zen zugeführt hatte. Eine gleiche Naſe wurde dem Hof— meiſter von Riedeſel von der Landgräfin gegeben, weil er den Prinzen Spielkarten vorgelegt hatte. Da die Söhne älter wurden, ſollten ſie auch hin⸗ aus in die Welt. Wem aber hätte ſie Philipp beſſer anvertrauen können, als dem frommen Herzog von Wur⸗ temberg, Chriſtoph, dem Sohne von Ulrich? Der zweite Prinz Ludwig wurde zuerſt nach Stuttgart geſendet. Er empfing eine ſchriftliche Belehrung vom Vater, wie er ſich draußen verhalten ſollte. Ich kann nicht umhin, Ei⸗ niges aus derſelben zu erwähnen.„Er ſolle vor Allem und allezeit Gott fürchten, von dem er Seele, Leib und alle Güter habe, und der mit ihm machen könne, was er wolle. Er ſolle die verdammliche Sünde der Völlerei ver— meiden, welche in Krankheiten und Zänkereien führe, auch Gefahr des Lebens und den Zuſtand der Unvernunft zu⸗ ziehe. Er ſollte ſich vor leichtſinnigem Fluchen und Schwö⸗ ren, vor Ausſchweifungen und Schuldenmachen hüten. Er ſolle armen Leuten, ſo weit ſich ſein Vermögen erſtrecke, mittheilen und gegen die Frauenzimmer ſich anſtändig und züchtig halten.“ Treue Dienſte ſuchte der Landgraf mit dankbarer Liebe zu vergelten. Das hat unter Andern der ſchon früher erwähnte Heinz von Lüder erfahren. Er war Be— fehlshaber von Ziegenhain, während ſein Herr in Gefangen⸗ ſchaft ſchmachtete. Da er aufgefordert wurde, die Feſte den kaiſerlichen Commiſſarien zu überliefern, antwortete er:„Ich habe die Schlüſſel von einem freien Reichsfürſten anvertraut bekommen, nur einem ſolchen gebe ich ſie zu— rück.“ Nicht einmal ein Befehl des gefangenen Fürſten änderte ſeinen Sinn. Als der Landgraf die Freiheit wieder erhielt, wurde ihm zur Bedingung gemacht, den treuen Diener aufhängen zu laͤſſen. Er that, wie ihm befohlen war. Eine Zeit— lang wurde der biedere Heinz mit einer goldenen Kette unter dem Arme an das Stadtthor gehängt. Hierauf wurde er mit Lobſprüchen überhäuft und mit der goldenen Kette beſchenkt. (Schluß folgt.) Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-⸗Anzeigen. Hofraithe⸗Verſteigerung. Gemarkung Fauerbach II. liegenden Grundſtü⸗ ſteigert. cken, wie dieſelben in den Intelligenzblättern von 1855, Nr. 11, 15 und 19, Inſerat 147, In näher bezeichnet ſind, mit dem Anfügen meiſt⸗ bletend verſteigert, daß die beiden nun getrenn⸗ ten Hofraithen einzeln der Verſteigerung aus⸗ geſetzt werden. Nut den Thomas Becker'ſchen J. Eheleuten dahier CiSoo] Montag den 17. December, Morgens gebörenden zwei Grundstücke, in hieſiger Ge⸗ um 11 Ubr, werden in hicſigen Rathbauſe die] markung liegend, wie ſolche in den Intelligenz⸗ der Konrad Schlechtweg's Wittwe und ihren blättern Nr. 58, 62 u. 66 von 1855. Inſerat Kindern gehörende Hofraithe nebſt zwei in der 1090, näher verzeichnet ſind, meiſtbietend ver⸗ Sriedbeng⸗ den g Alla 35 tenden Güterſtücke auf einen Zeitraum von 12 Großherzoglichen Landgerichts Friedberg:[Jahren meiſtbietend verpachtet. Großherzogliches Orsgericht Friedberg. Der Vorſteher undes r Güter ⸗ Verpachtung. 11802] Mittwoch den 19. Dezember, Morgens um 9 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die den Friedrich Schäfer'ſchen Eheleuten dahier ge⸗ hörenden, in den Gemarkungen Friedberg und Fauerbach II. liegenden, eirca 30 Morgen hal⸗ Friedberg, den 8. Dezember 1855. In Auftrag: b Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Friedberg, den 8. Dezember 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher B. e n ex. Grundſtücke⸗Verſteigerung. 11801] Montag den 17. Dezember, Morgens um 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die 20 bis 30 Fx uch t Wer ſt ed ger ung 11808] Montag den 17. Dezember, Nachmit⸗ Bie ß e r. tags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſeſ—— 50 bis 60 Malter Korn und von dem Fruchtvorrath des vereinigten Armen⸗ fonds zweimalterweis meiſtbietend verſteigert. Friedberg, den 8. Dezember 1855. e Bürgermeiſterei Friedberg e n Der Vorſteher ul de 9 en 118191 fiegen in der Kirchenkaſſe zu Oberwöll⸗ ſtadt zum Ausleihen bereit. Oberwöllſtadt den 9. Dezember 1855. Der Kirchenrechner Ne. 5 Veith. 5% Anis 95 ledder Großer —— Ed Ctez0 Zur? Kahla der Ehel ute von Mittwo ein Arrangem deßhalb alle Gläubiger bi vorgeladen, d schen Gläudig der erſcheinen bunden ſein bekannt bleib lau bed Nach werden. Hungen? G 6 0 0 1821] find kaſſe gegen ſi Staden, —— N 170% in be ächtet Qualite fiehende Weiht Friedber C. Cat de 14706] emp gen Vorrath r ben für den 19 dem neue aarenlager Bedienung.* Friedburg — elt, wurde aufhängen Eine Zeit⸗ enen Kette Hierauf der goldenen 1 Verſteigerung. 11803] Dienſtag den 18 l. M, Morgens um 9 Uhr, werden in bieſigem Rathhauſe für 1856 an den Meiſtbietenden verſteigert: 1) Das Einkommen des Standgeldes an Wo chen⸗ und Jahrmärkten mit der Butter⸗ waagez 2) das Einkommen der Stadtwaage. Sodann werden an den Wenigſtuehmenden verſteigert: 3) Das Liefern des Oels, der Dochte und Lichter zur Straßenbeleuchtung, der Nacht— wache und der Thürmers; 0 4) das Fabren des Kieſes vom dem ſtädti⸗ ſchen Theil der Uſa; 5) das Auswerfen und Meſſen deſſelben; 6) das Anliefern der Pflocke; 7) das Steinſetzen; 8) das Wegfabren der Steine und des Schutts von den Straßen der Stadt; 9) das Reinigen der Straßen und öffentlichen Plätze und 10) das Anliefern von 30 Centnern gutes Heu. Friedberg, den 8. Dezember 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Edictalladung. [18201 Zur Abwendung des Concurſes über den Nachlaß der verſtorbenen Philipp Schneiders Eheleute von Wölfersheim ſoll Mittwoch den 2. Januar 1856, : Vormittags 9 Uhr, ein Arrangement verſucht werden. Es werden deßhalb alle ihre bekannten wie unbekannten Gläubiger bierber unter dem Rechtsnachtheile vorgeladen, daß die ausbleibenden chirographi⸗ ſchen Gläubiger an die Beſchlüſſe der Mehrheit der erſcheinenden chirographiſchen Gläubiger ge⸗ bunden ſein ſollen, und die dem Gerichte un⸗ bekannt bleibenden Gläubiger bei der Verthei⸗ lung des Nachlaſſes gar nicht werden berückſichtigt werden. Hungen den 4. Dezember 1855. Großherzogliches Landgericht Hungen Hensler. 6 O0 O0 bis 700 Gulden [1821] find zu 5 PCt. aus hieſiger Kirchen⸗ kaſſe gegen ſichere Hypothek auszuleihen. Staden, den 11. Dezember 1855, Für den Kirchenvorſtand: A. Welcker, Pfarrvicar. Lebkuchen [1791] in verſchiedenen Größen und bekannter ächter Qualität find bei mir wieder auf bevor⸗ ſtehende Weihnachten zu haben. Friedberg. C. Stelz, Uſergaſſe Nr. 241. Carl Huppuch, der Poſt gegenüber, [1795] empfiehlt außer ſeinem ſtets reichhalti⸗ gen Vorrath der modernſten Hüte und Kap⸗ pen für den bevorſtehenden Winter auch ſein nach dem neueſten Geſchmack aſſortirtes Pelz⸗ waarenlager unter Zuſicherung der reellſten Bedienung. Friedberg im December 1855. [1796] Unterzeichnete empfiehlt ſich biermit einem verehrl. Publikum im Steppen von Rö— cken und Decken, bittet um geneigten Zuſpruch, und verſpricht reelle und prompte Bedienung. Meine Wohnung iſt bei Wagnermeiſter Rup⸗ pel bei der Stadtkirche. J Ra 427 Eine neue Erſindung für Damen. 11793] Die ſo ſchnell beliebt gewordene, billigſte Damen⸗Zeitung„Der Bazar“ überraſcht mit der kürzlich erſchienenen Nr. 24 ihre Abonnentinen wiederum mit höchſt intereſſanten und werth— vollen Beilagen. 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E 8 e Zu Weihnachtsgeſchenken 11783] empfehle ich außer meinen 55 Neueſte aſſortirten Modewaaren, eine ſchöne Auswahl in Muffs, Pellerins und Pelzſtauchen, ſeidene Toulards, ſeidene Regenſchirme, Sammt⸗ und Leder⸗ Taſchen, Neceſſaires und Arbeits⸗Körbchen und ſonſt viele paſſende Gegenſtände. a a S. G. Si mo n jun., 5 Putz- und Modehandlung, neben den drei Schwerdtern. 5 A l t. e Jamaica⸗Rum! 116971 Arac de Batavia, feinſte Orangen⸗ und Ananas⸗Arac⸗Punſcheſſenzen bei Wilhelm Fertſch. Todesanzeige und Dankſagung. [1828] Freunden und Bekannten be— dauern wir die Mittheilung machen zu müſſen, daß uns unſere liebe Mutter Eva Eliſabetha Bechſtein, geb. Hanſtein, in noch nicht vollendetem 68. Lebens- jahre am 6. dieſes früh— ganz uner⸗ wartet, in Folge eines Hirnſchlags— entriſſen wurde und bitten um ſtille Theilnahme. Gleichzeitig ſagen wir für die vielen Beweiſe innigen Antheils an unſerem Schmerze, den wir auch in Be⸗ gleitung zur Ruheſtätte der Verblichenen! finden— unſern herzlichſten Dank. Friedberg den 10. Dec. 1855. Die trauernden Hinterbliebenen. Todesanzeige und Dank. 11829] Indem wir hierdurch Freunden und Bekannten die traurige Mittheilung machen, daß am 6. d. M. unſer gelieb⸗ ter Vater und Großvater Leonhard Kautz in ſeinem 81. Jahre aus dieſem Leben abgerufen wurde, ſagen wir zugleich allen, die den Dabingegangenen zu ſei⸗ ner Ruheſtätte begleiteten, unſern herz⸗ lichſten Dank. Friedberg den 11. Dee. 1855. Die Hinterbliebenen. Frankfurter Cours vom 19 Dez. 1855. Mſtölen e. Nee fle 934% Friedrichs o'!!! 5 7½—54½ Holländiſche 10 fl. Stücke„ 9 42-43 Rand⸗Ducaten 1 5 32.33 20 Frankl e Engliſche Souverains..„11 43-45 Preußiſche Thaler 2 1 4574 Preußiſche Caſſenſcheine„ 1 44%% Kirchliche Anzeigen. 3. Advent⸗Sonntag den 16. Dezember. Pfraramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Krumm. Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Berk. gefälliger Beachtung. Unſere dem heutigen Blatte beigelegte Weihnachtsanzeige empfehlen wir C. Bindernagers Buchhandlung. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. 1 Betreffend: 9 Der? als er in dalſchem N geben entfe ſch ſehen, aus gezel 7. Oktober Beſtohlenen über beren furt veräuß 1) eine! nach. Dl eine! daral häng 3) ein g ein de Meine 60. elne 7) ein a 8) ein 9 9) desgl 10) drei 100 ein 12) ein bt 10) ein a 14) ein ſt 10) ein b Der Heinrich welche er d 1) eine 2 desgl. 3) acht 6 5) acht 0 0) zwei 0) ein& 0 er trieb, entme 10 ein b.. Mutter. dine ru ) ein wii Y gewürf ein lein kerhalb 0 eln alt kin or Y eine 8