128 il D n Friedberger Intelligenzblatt. ge Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, kalen Amts- und verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ne „ II. Freitag, den 13. Juli. 1855. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an ſämmtliche Großherzogliche Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Landgeſtütsanſtalt, insbeſondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgeſtütsbeſchäler für 1855. Diejenigen von Ihnen, welche noch mit den Verzeichniſſen über bedeckte Stuten für dieſes Jahr oder mit ihren Be— richten, daß keine bedeckt worden ſind, ſich im Rückſtande befinden, haben binnen 8 Tagen unfehlbar deshalb Vorlage zu machen. 5 Friedberg am 9. Juli 1855. Müller. An Die ſelben. Betreffend: Die Aufſtellung der Voranſchläge für die Gemeinden des Kreiſes Friedberg für 1856. Unter Bezugnahme auf mein Ausſchreiben vom 31. Mai v. J., abgedruckt in Nr. 43 des Intelligenzblatts weiſe ich Sie hiermit an, ungeſäumt die Voranſchlagsarbeiten für 1856 in Vollzug zu ſetzen, damit die Einſendung der Voranſchläge in dem auf den 20. Auguſt d. J. hiermit beſtimmt werdenden Termin erfolgen kann, indem eine Erweiterung deſſelben unter keinen Verhältniſſen verſtattet werden darf. Ich erwarte, daß Sie das allegirte Ausſchreiben, ſowie die zu den Voranſchlägen für 1855 gemachten Bemerkungen und gegebenen Entſchließungen pünktlich beachten und in dem Berathungsprotokoll bei Rubrik 65. genau angeben, fur welches Jahr der eingetragene Jagdpacht in Einnahme erſcheint, um beurtheilen zu können, ob die Vereinnahmung auch, wie vorgeſchrieben, in dem Jahre ſtatt findet, in welchem derſelbe fällig iſt. Der Beitrag zum Provinzial⸗Schulfonds iſt der Gleichförmigkeit wegen überall unter Ord. Nr. 135 zu wahren und in den Gemeinden, welche Forſtſtrafantheile beziehen, dieſe(Amtsblatt Nr. 2 von dieſem Jahre) unter Rubrik 5„von Waldungen, in Einnahme vorzuſehen. 7 Ebenſo iſt mein Ausſchreiben vom 20. April d. J. Intelligenzblatt Nr. 32. hinſichtlich der Verrechnung der Miethe für das Lokal zur Steuererhebung unter Ord. Nr. 118 des Voranſchlags zu beobachten. Friedberg am 10. Juli 1855. Müller. A if ſel en. Betreffend: Die Aufſtellung der Viehſtandstabellen für 1855. Indem ich Ihnen nunmehr die wirkliche Aufſtellung der Viehſtandstabellen auftrage und anfüge, daß diejenigen von Ihnen, die wegen Mißverſtändniſſes meines Ausſchreibens v. 25. v. M. ſolche ſchon aufgeſtellt haben, dieſelben umarbeiten und einſenden müſſen, bemerke ich zugleich, daß von Ihnen folgende Durchſchnittspreiſe bei Aufſtellung dieſer Tabellen zu Grunde zu legen ſind und zwar fuͤr ein Pferd 119 fl.; ein Fohlen 66 fl.; einen Bullen 79 fl.; einen Ochſen 90 fl.; eine Kuh 61 fl.; ein Rind 31 fl.; ein Schaaf 7 fl.; ein Schwein 12 fl.; eine Ziege 5 fl.; einen Eſel 16 fl.; ſowie endlich, daß im übrigen die Vermehrung oder Verminderung des Viehſtandes in den Begleitungsberichten vorſchrifts— mäßig zu erläutern iſt. Bis zum 20. Juli d. J. ſehe ich der Einſendung bei Meidung der Abholung entgegen Friedberg am 10. Juli 1855. Müller. E- in Ladung. Donnerſtag den 26. Juli d. J. Nachmittags 1 Uhr findet auf dem Rathhauſe dahier die Generalverſammlung des landwirthſchaftlichen Bezirkvereins ſtatt, wozu die Mitglieder des Vereins und die Freunde der Landwirthſchaft eingeladen werden. Friedberg am 10. Juli 1855. l s Der Großherzogliche Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Director des Bezirksvereius M ö e er, Summariſche Ueberſicht der Einnahmen und Ausgaben der Mathildenſtiftung des Kreiſes Friedbe Jahr 1833, ſowie des ſich in 1835 ergebenen reinen Ueberſchuſſes. Friedberg am 5. Juli 1855. 240 0 Oeffentliche Nachricht. Nachſtehend bringe ich die ſummariſche Ueberſicht der Einnahmen und Ausgaben bei der Mathildenſtiftung des Kreiſes Friedberg für das Jahr 1853 zur öffentlichen Kenntniß. Der Großherzogliche Kreisrath des Kreiſes Friedberg als Präſident des Mathildenſtifts Miese rg für das * Rechnungsjahr e 2 i vor 1853 1853 8 Einnahme. a a 885 Friedberg] Butzbach[Zuſammen Friedberg J Butzbach Zuſammen 2 f kr. A r ee, tr. d. kr. ft. kr. I. Tinnahme⸗Ueberſchuß aus voriger Rechnung 12800 29% 12800 29½ 2950, 41 295041 II.] Geſchenke III.] Einlagen: 3 1) unverzinsliche 2) verzinsliche a. 4 prCt.— 27341042[2428132 5162314 b. 3½ prCt. 246— 246— IV.] Zinſen von Darlehn 390457 20410 2 594559] 1135852 7030 36 183890 8 V.] Zurückbezahlte Darlehn: 1) auf Pie 19 8 Gen 2480133 4940— 2974133 2) von Bürgſchaftsleiſtung auf Gemeinden 5 8 12 3) von Privaten 16245 58] 16010— f 3225558 VI.] Mietbe von Häuſern und Pacht von Gütern 15— 15— 50 30 5030 VII.] Erlös von Häuſern 2593 45 2593 45 VIII.] Sonſtige Einnahmen Summe der Einnahme 16720 26¼½ J] 2041/ 2 18761128, l 82392 20 J 55458 49 113785109 Zuſammenſtellung. Rechnungsjahr vor 1853 16720 26¼½ 20410 2 18761028 ¼½ N 0 1853 82392 20 J 5545849 11378511 9 Zuſammen 991120 46% 57499 51 15661237 Ausgabe. IX.] Darlehn auf a fiele Wonen 17666— 15520— 33186— gegen Bürgſchaftsleiſtung von Gemeinden 5 292 gegen Bürgſchaftsleiſtung von Privaten 15483— 11338.— 26821 X.] Zurückbezahlte Einlagen: unverzinsliche verzinsliche zu 4 pCt. 552 4 194 3 746 7 35440— 189400 1 J 54380 1 zu 3¼ pCt. 2099— 2099— XI.] Zinſen von Einlagen: zu 4 pCt. 9087 19 489133[ 13978 52 u 3½ pCt 911 1 91 1 XII.] Verwaltungskoſten: Gehalte 667— 617— 1284— Sonſtige Koſten 4„ 244 9 87 16 331 25 XIII.] Steuern nud Abgaben von Häusern und Gütern 1 4% 1 4% XIV.] Unterhaltungskoſten derſelben 138 33 138 53 XV. Dahrlehnsforderungen nebſt Zinſen und Koſten, welche in Folge von Adjudicationen erloſchen find 5139 17 5139 17 XVI.] Sonſtige Ausgaben 53 47% 53 47½¼ XVII.] Unterſtützungen 1246 54 92²ꝰʃ 24 2169 18 Summe 552 4 J 1940 3 7461 7 85167 23%] 54506 15 1139673 38% * Zuſammenſtellung. Friedberg[Butzbach[Zuſammen fl. kr. fl. kr. fl. kr. 5 ſahr vor 1853 8 52 4 104 3 740 7 1 leg 1 A 85107 23⸗ 5450615 139673 38½ Summe 85719 277/5470018 140419 45% e leichung. Die Einnahme beträgt 3 0 5 5 3 0 5 99112 46½¼] 5749951(156612 37% 15 Ausgabe beträgt 5 5 85 7 5 4 5 85719 27/4 54700 18 140419 45% Einnahme⸗Ueberſchuß 13393018 ¼% 2799 33 16192 51% welcher beſteht. in baarem Vorrath 5 0 11459 47% 129859 12758 46/ „ Rückſtänden 2 N 9 8 1933031 150034 3434 5 Summe wie oben 133930 18/ 2799 33 1 16192 51¼% g* Fri Die dammern Fenſter. Werkführ ſehnte ſie und nach den Poli und erfol W. et ſo ſe Sicherhe und der Herrn, Herrn lo der Woh ruhiger nun wol Anhörun De gen Fre eigenen gung:„ haͤtleſt Oi beſſere Blot ih duͤnkt, d als die klüger u Deckmar geringen Verzwei kenne ie leichtſin Nichts g zu erhal in die 0 Eine ag bei n Mun komt ten gui Hand l Junge Wi Gange t den ſaur, Her gegangen 53 77¼ 100 15 155675 38% auuammen 241 Nachweiſung des Aetiv- und Paſſivpſtandes. U A. Activbobeſtand. fl. kr. — Betrag nach voriger Rechnung. 0 2 0 5 5 363208 33 Hierzu die in dieſem Jahre nach Rubrik IX. ausgeliehenen. 2 60007— a Summe 423215 33 Nach Rubrik V find an Darlehn zurückbezahlt 4 1 1 61997 31 ö Bleiben[361218— Hierzu den Einnahme ⸗Ueberſchuß Nei 16187 51 ¼ Summe 377405 53% 8 B. Paſſivſtand. Betrag nach voriger Rechnung— 0 1 5 1 1 0 353837 57 Hierzu die Einnahme nach Rubrik III 5. 4 1 g 51869 14 . Summe 405707 11 Nach Rubrik X an Einlagen zurückbezahlt. 5 f 36479 1 Bleiben 349228 10 Verglichen mit dem Actipſtand bleibt Ueberſchuß 28177[43%¼ Friedberg den 26. Juni 1855. — Zur Beglaubigung: Der beauftragte Rechnungs⸗Reviſor F a a tz. Eine Wechſelſchuld. (Fortſetzung.) Die Stimme ſchwieg. Der erſte Lichtſtrahl des dämmernden Morgens drang durch das kleine vergitterte Fenſter. Ein Schläfer nach dem andern erwachte, und der Werkführer, mehr und mehr ſeine Umgebung erkennend, ſehnte ſich nach Freiheit. Endlich erſchien der Schließer und nach zwei lang durchharrten Stunden ward er vor den Polizeirath geführt und nach vernommener Ausſage und erfolgter Einſicht ſeiner Papiere auch ſofort entlaſſen. Weshalb war er verhaftet worden, weshalb wurde er ſo ſchnell freigegeben? es bleibt zweifelhaft, dies mit Sicherheit beſtimmen zu können. Genug, er war frei, und der Werkführer eilte nicht nach der Werkſtatt ſeines Herrn, wie er dies eigentlich geſollt, denn die Worte des Herrn konnte er für ſeine Entlaſſung nehmen, ſondern nach der Wohnung des alten Meiſters. Nun das Gemüth ruhiger geworden, nun drängte es ihn, ſich mitzutheilen, nun wollte er einen Rath, eine Meinung hören, um nach Anhörung derſelben ſeinen Entſchluß zu befeſtigen. Der alte Wildhahn vernahm die Worte ſeines jun— gen Freundes, er hörte dieſelben mit der, alten Leuten eigenen Ruhe an; endlich ſagte er nach einiger Ueberle— gung:„Hätteſt ſollen geſtern Abend zu mir gekommen ſein, hätteſt Dir eine ſchlechte Nacht erſpart, eine Nacht, die Du auf beſſere Weiſe hätteſt verſchlafen können. Doch heftiges Blut thut nimmer gut. Die Welt iſt ſchlecht, aber mich dünkt, die vornehmere Geſellſchaft in derſelben noch mehr als die von jener verachtete. Die gebildeten Leute ſind klüger und wiſſen ihre Schlechtigkeiten mehr unter dem Deckmantel des Geſetzes auszuüben; ſie treiben oft den geringen Mann durch ihre Härte und Liebloſigkeit zur Verzweiflung und zu ſchlechten Streichen. Den Waidmoſer kenne ich, er hat bei mir gearbeitet; er iſt geſchickt, aber leichtſinnig und heftig; wirſt alſo durch Gewalt bei ihm nichts ausrichten. Suche durch Güte Dein Geld von ihm zu erhalten, denn wollteſt Du klagen, würde ſich die Sache in die Länge ziehen. Deines Mädels Sache werde ich mit Einem vom Gericht beſprechen. Find' Dich zu Mit— tag bei mir ein, wenn ich nicht ſelbſt zu Dir ſollt kommen. Nun komm, wir haben Einen Weg!“— Mit dieſen Wor— ten griff der Alte nach ſeinem Hut, gab der Frau die Hand zum Abſchiede und ſchritt zur Thür hinaus. Der junge Werkführer war gezwungen zu folgen. Nach kurzem Gange trennte er ſich von ſeinem alten Meiſter und trat den ſauren Weg zur Wohnung des Fabrikherrn an. Herr Waidmoſer war nicht zu ſprechen, er war aus— gegangen und wurde erſt nach zwei Stunden zurückerwartet. Als dieſe endlich vergangen, ſtand der Werkführer vor ſei— nem Herrn. Waidmoſer blickte flüchtig von ſeinem Schreibpulte auf, den Eingetretenen jedoch erkennend, ſetzte er noch ei⸗ nige Zeit ſeine angefangene Arbeit fort, dann wandte er ſich unmuthig und ſprach:„Seit heute Morgen vertäu⸗ felt ſpät zur Fabrik gekommen. Hatte wohl ſeine beſonderen Urſachen?- Der Werkfüͤhrer lächelte ſpöttiſch, indem er ſagte: „Ja, Herr, ganz beſondere Urſachen!“ Waidmoſer tobte auf:„Glaub's! Hier den Ehrbaren ſpielen und des Nachts ſich von der Wache aufgreifen laſſen— hab's ſchon gehört,'ne ſaubere Geſchichte! Die Röthe des Zorns ſtieg in dem Geſicht des Werk— führers auf, doch ſich bezwingend trat er ruhig dem Herrn näher und ſprach gelaſſen:„Ich komme des Geldes wegen, wäre mir daſſelbe geſtern ausgezahlt worden— die Ver⸗ zweiflung hätte mich nicht die Nacht umhergetrieben. Ein Unglück hat ſtets mehrere im Gefolge; doch denke ich, ſoll mein Verdruß, mein unfreiwilliger Aufenthalt Euch, Herr, zu gut kommen.“ „Macht mich nicht lachen!“ rief der Fabrikherr.„Meine Rede iſt die: Laßt in Zukunft die nächtliche Wanderung, ſonſt müßten..“ „Wir uns trennen, Herr?“ fiel der Werkfüuͤhrer ein. „Iſt's Ihnen angenehm, ſo kann dies heut geſchehen.“ Der Fabrikherr vermochte nicht zu antworten; die Thür ging auf, und der alte Wildhahn trat ein. Sein Klopfen war bei dem heftigen Geſpräch wohl überhört worden. Mit der ungezwungenen Derbheit eines ehrlichen ſchlichten Bürgers trat der alte Wildhahn dem Fabrikherrn näher, ſtellte den Rohrſtock in die Ecke und ſagte:„Um Verzeihung, Herr Waidmoſer, daß ich unangemeldet ein⸗ getreten; doch gute Sache will Eile haben— und die meinige beſonders. Denke, Sie werden einem alten Manne, den Sie kennen, es nicht übel deuten, wenn er ſofort vor die Rechte Schmiede geht. Werden freilich meinen: Was miſcht der alte Mann ſich in Sachen, die ihn nichts an— gehen; doch dieſe gehen mich an, denn ich ward gebeten, die Sache in Richtigkeit zu bringen; ich gab mein Wort, und ein ehrlicher Mann hält ſein Wort.— Iſt da die Putzmacherin Erdmuthe, die Geliebte dieſes Ihres Werk⸗ führers, den ich übrigens hier zu finden nicht erwartete; ihr Geſchäft ging in der letzten Zeit ſchlecht, doch nicht ſo ſchlecht, als ich nach den Reden des jungen Menſchen hier glaubte. Hätte die Erdmuthe ſich früher an mich gewendet, ſäße ſie jetzt nicht dort, wo ſie niemals hätte ſitzen ſollen; doch die junge Welt will immer klüger ſein als wir älte— ren Leute. Mann ſind, wie ich Sie kenne, noch heut geſchlichtet.“ wie der Nathan verkauft ſich Jedem, begnügen ſich mit dreißig Procent, habe in dieſer Sache keine Stimme, „ er handle nur in Ihrem Namen. 190 dreißig Procent zufrieden?“ erhalte? Habe ihre Sache mit meinem Juſtizmann durchgeſehen, und wenn Sie, Herr Waidmoſer, anders der ſo iſt die Angelegenheit „Wie ſoll ich Ihre Worte verſtehen?“ fragte der Fabrikherr, da der alte Wildhahn zu ſprechen inne hielt. „Das iſt ganz einfach!“ erwiederte dieſer. dem Nathan geweſen, derſelbe iſt Ihr Werkzeug. Laſſen Sie mich zu Ende reden, Herr! Sie wiſſen, ein Mann von dem er Nutzen zu ziehen gedenkt. Die übrigen Gläubiger der Erdmuthe der Nathan ſagt, er Ihnen gehörte der Wechſel, der die Erdmuthe in den Schuldthurm brachte, Sind auch ſie mit dieſen „ Waidmoſer biß ſich in die Lippen, die Wendung kam ihm zu unerwartet, er lächelte verlegen, endlich ſagte er: „Die Sache geht raſch. Müßte mich doch bedenken, und wer ſteht mir dafür, daß ich dieſe verſprochenen Procente bar gelaſſen: „Bin bei gehen, verdenke es ihnen nicht. Niemand gern ſein Geld, und der Bruder traut dem Bru⸗ der nicht. Hier iſt das Verzeichniß des vorhandenen In⸗ ventariums, hier die ausſtehenden Forderungen, hier die Schulden. Hier die Erklärung der übrigen Gläubiger— hier die Erklärung der Erdmuthe— und hier..“ „Ich, Herr!“ rief dazwiſchentretend der Werkführer. Doch der alte Wildhahn drängte den jungen Mann zurück; einige Papiere aus der Bruſttaſche ziehend und dieſelben vor dem Fabrikherrn ausbreitend, ſagte er ſchein⸗ „Sie ſind ein Kaufmann und wollen ſicher In jetziger Zeit verliert (Fortſetzung folgt.) Eberſtadt heißen. Guſtav⸗Adolf⸗ Stiftung. Berichtigung. In dem die Guſtav-Adolf⸗ Stiftung betreffenden Auf⸗ ſatz in Nr. 52 d. Bl. muß es Z. 33 v. o. Flo rſtadt ſtatt Hofraithe⸗Verſteigerung. 1933] Montag den 13. Auguſt, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe die Hof⸗ raithe der Wilhelm Krauch'ſchen Eheleute einer meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt, als: Ord.⸗Nr. Flur Nr. des Grundſtücks UAlftr. 1 2 547 24/10 Hofraithe in der Stadt. Friedberg den 26. Juni 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzoͤgliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Güter ⸗ Verpachtung. 2 19731 Die in den Gemarkungen Niederwöll⸗ fladt, Dorheim, Schwalheim und Rödgen lie⸗ genden, dem Auguſtiner Schul⸗Fond dahier ge⸗ hörenden Güter, welche Petritag 1856 leihfällig werden, ſollen an dem unten näher bezeichneten 54 Tage und zu den beſtimmten Stunden auf 11 einen weiteren Zeitraum von 12 Jahren in hieſigem Rathhaus meiſtbietend verpachtet wer⸗ den, mit dem Anfügen, daß das in der Ge⸗ markung Niederwöllſtadt liegende Gut parzellen⸗ weiſe der Verpachtung ausgeſetzt wird, als: Dienſtag den 17. Juli, Morgens 9 Uhr, die Güterſtücke in den Gemarkungen Dorheim, Schwalheim und Rödgen und an demſelben Tage, Nachmittags 2 Uhr, die Güterſtücke in der Gemarkung Niederwöllſtadt. Friedberg den 3. Juli 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Bekanntmachung, betreffend: Holzverſteigerung im Großherzog⸗ chen Domanialwald Frauenwald, der Oberförſterei Oberrosbach. 19981 Mittwoch den 18. d. M., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, kommen in dem oben ge⸗ nannten, bei Niedermörlen gelegenen Wald⸗ diſtrikte zur öffentlichen Verſteigerung an die Meiſtbietenden, ungefähr 20 Stecken Scheit⸗, 62 Stecken Prügel⸗, zu Baumſtützen; ſämmtlich geſchält Eichen. Oberrosbach den 7. Juli 1855. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bingmann. Güter ⸗ Verpachtung. 19721 Donnerſtag den 19. Juli, Morgens um 10 Uhr, werden nachfolgende, dem Hospital zum heiligen Geiſt dahier gehörende, in den Gemarkungen Wölfersheim und Melbach lie⸗ 7875 Wellen Reiſerholz und 350 Stangen Bekanntmachungen von Behoͤrde gende Güterſtücke vom 22. Febr⸗ 1856 an auf weitere zwölf Jahre meiſtbietend verpachtet, mit dem Anfügen, daß jedes Gut für ſich der Verpachtung ausgeſetzt wird, als: A. Gemarkung Wölfersheim: 1) 130 Morgen, 3 Viertel, 33 Klafter Ackerland, 2) 9 Morgen, 3 Viertel, 85 Klafter Wieſen; B. Gemarkung Melbach: 3) 41 Morgen, 2 Viertel, 1 Klafter Acker- land und 8 4) 2 Morgen, 2 Viertel, 19 Klftr. Wieſen, Großherzoglichen Maaßes. Friedberg den 4. Juli 1855, Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Mobilien ⸗Verſteigerung. [1010] Dienſtag den 17. d. M., Vormittags 9 Uhr anfangend, ſollen in der Behauſung des Bernh. Philippi 11. dahier die von deſſen verſtorb. Frau hinterlaſſenen Mobilien, beſtehend in 1 Tiſch, 1 Kleiderſchrank, 1 Bettſtelle, Stühlen, vollſtän⸗ digem Bettzeug, Kleider nnd Weißzeug aller Art, ſowie ſonſtige Hausgeräthſchaften öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung ver⸗ ſteigert werden. Fauer bach II. den 11. Juli 1855. 5 In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Fauerbach II. Holler, Ortsgerichtsvorſteher. Arbeits⸗-⸗Verſteigerung. [1011] Montag den 16. d. M., Vormittags 10 Ubr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die an der Pfarrhofraithe erforderlichen Reparaturar⸗ beiten, als: 1) Maurerarbeit, veranſchlagt zu 6 fl. 58 kr. 2) Schreinerarbeit, 1„ 5% 17„ 3) Schloſſerarbeit 1„ 2 20„ 4) Weißbinderarbeit, 1„ 8„ 22, ſodann das Anfertigen eines Aktenſchranks für die Kirche, veranſchlagt zu 15 fl. 20 kr. öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. 8 Fauer bach II. den 11. Juli 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Fauerbach II. Holler. Arbeits ⸗Verſteigerung. [10121 Montag den 16. d. M. des Vormit⸗ tags um 11 Uhr, werden bei Gaſtwirth Solz dahier, die bei Planiren des Kirchhofs um hie⸗ ſige Kirche erforderliche Handarbeiten, zuſammen n und Privat⸗Anzeigen. veranſchlagt zu 20 fl., an den Wenigſtnehmenden verſteigert. Sodann werden verſchiedene gußeiſerne alte Pumpenröhren an den Meiſtbietenden verſteigert. Bauernheim den 11. Juli 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Bauernheim Walther. Holzverſteiger ung 0 in der Oberförſterei Ortenberg. 11013] Nächſten Mittwoch den 18. Juli, von Morgens präcis 8 Uhr an, ſollen in den Di⸗ ſtrikten Stein und Hollberg, zunächſt der Chauſſee nachſtehende Holzſortimente: Scheitholz 8 Stockholz Reiſer le e n. Buchen 132% 43 139% 110 Eichen 55 74 87% 64 ½¼ 4 Nadelholz—. 5 5 Aspen 2 5 2 472 2 12 Eichen⸗Stämme von 8-35 Zoll Dicke und 15-20“ Länge, 1 Nadelſtamm von 6“ Olcke und 37 Länge, 11 Buchen⸗Stangen von 3—5“ Dicke und 15-22“ Länge, 12 Nadel-Stangen von 2— 5“ Dicke und 20-40“ Länge. Ferner Freitag den 20. Juli um die⸗ ſelbe Stunde anfangend, in dem Diſtrikt Schener⸗ wald, Höchſt und Eſchberg: Scheitholz, 8 5 Reiſer t e e n Buchen 13¼½ 69 53¼ 121 150 Sieen Buchen⸗Stammreiſer, 21 Buchen⸗ und Hainbuchen⸗Stämme von 924 Zoll Dicke und 1050“ Länge,; an Ort und Stelle verſteigert werden. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft Zahlungs⸗ friſt bis Ende Dezember d. J. Die Verſteigerung beginnt am 1. Tage im Diſtriet Stein an der Bingottswieſe; am 2. Tage im Diſtrikt Schenerwald.. Die Stammreiſer im Eſchberg bei Wallern⸗ hauſen kommen Nachmittags 2 Uhr zur Ver⸗ ſteigerung und iſt die Zuſammenkunft auf der Chauſſee im Diſtrikt Finkelöcherhege. Ortenberg den 10. Juli 1855. Großherzogliche Oberförſterei Ortenberg Haberkorn. Der zweite Stock 1014] meines Hauſes iſt zu vermiethen und kann bis Ende September bezogen werden. Heinrich Müller's II. Wittwe. Nach N Tanzaaale du verpach! — Hob 1005 Die 9 Ur aufant wald, Dift gendes Hoh „ SE 205 42 ! * Die E 1987) übe Gelneibe, Tabak, Ho dens bag Md mag die eine Ent Der gungen, Fr um du⸗ 1 Schener⸗ gol, Keiſet 121 Garten⸗ Verpachtung. 11016 Der Schloßgarten zu Ockſtadt, eine halbe Stunde von der Stadt Friedberg und eine Stunde von dem Soolbade Nauheim ent— fernt, wird Martini l. J. leihfällig, und ſoll von da an Donnerstag, den 19. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, im Tanzſaale des Gartens auf weitere zwölf 243 3761 Stück Eichen-Reisholzwellen, 251„ Stämme u. Stangen von 15 bis 45 Fuß Länge und 3 bis 16¼ Zoll Durchmeſſer— 6303 Cubfuß., 2 Stück Birken⸗Stämme von 22 bis 35 Fuß Länge und 6 Zoll Durchmeſſer, verſteigert werden. i Holzhauſen den 10. Juli 1855. Großherzogliche eren Holzhauſen e d. FIFruchtverſtei gerung. 110171 Dienstag, den 17. d. Mts., Nachmit⸗ tags 2 Uhr, werden 250 Malter Korn und 200„ Hafer im Amthauſe dahier verſteigert. Ockſtadt, am 12. Juli 1855. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt A n ee r. Jahre verpachtet werden. 1 1 Der Garten iſt 10 heſſiſche Morgen groß und A u ffo r d E r II n g. J hat, außer den erforderlichen Wirthſchaftsge⸗ bäuden, ein zu einem Kalt⸗ u. Warmhauſe ein⸗ gerichtetes Gewächshaus. 8 110181 In Folge des Geſetzes v. 19. März 1853 ſehe ich mich veranlaßt, alle Pachtbewerber haben 15 5 5 170 Diejenigen, welche mir 2 Jahre und darüber für empfangene Waare noch ver— ee 5 r für 1 ſchulden, hierdurch zu erſuchen, dieſe Schuldpoſten längſtens bis zum 1. Sep⸗ ratioren berechneten Gartenwirthſchaft glaubwür⸗ tember l. J. an mich zu bezahlen, als ich ſonſt genöthigt ſein würde, dieſelben dig auszuweiſen. einzuklagen. f Ockſtadt, am 9. Juli 1855. f 1 den 11. Juli 1855. Mayer Hirſch. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt 5 Angerer. 4 8 1— 5 5 e e 5 8 Literariſche Anzeige 3 Ciots] Dienſtag den 17. d. M., Vormittags I1003] In C. Seriba's Buchhandlung in Friedberg iſt ſoeben erſchienen 1 e 0 Penbaner 7 3 zu 89 155 ernte der Stadt Friedb 9 wald, Diſtrikt Spies und Bernberg, nachſte⸗ urze Geſchichte und Beſchreibung der Stadt Friedberg un hendes e Eichen- Scheithol ihrer Umgebung. Zuſammengeſtellt und herausgegeben auf Veran⸗ 0 7 laſſung der Friedberger Localſection des Großherzoglichen Gewerbvereins. 2055 5„ Prügelbolz 5 . 8„ Stockbolz, Preis 12 kr. Die Magdeburger Hagelverſicherungs-Geſellſchaft conceſſionirt durch Allerhöchſte Cabinets-Ordre vom 24. April 1854, Grundcapital: Fünf Mlillionen Zwei Hundert Fünßig Tauſend Gulden, 19871 übernimmt zu billigen, feſten Prämien Verſicherungen gegen Hagelſchaden auf Bodenerzeugniſſe aller Art, als: Getreide, Gräſereien und Futterkräuter, Hülſenfrüͤchte, Oel- und Handels-Gewächſe, Kartoffeln, Rüben, Sämereien, Tabak, Hopfen, Wein, Obſt u. dgl., auch auf Gärtnereien und Fenſterſcheiben. Mit der Magdeburger Feuerverſicherungs⸗Geſellſchaft ſteht dieſelbe in der innigſten Verbindung; deren General⸗ Bevollmächtigter iſt zu gleicher Zeit ihr verwaltender Director; mit wenigen Ausnahmen ſind die Agenten der Magdeburger Feuerverſicherungs⸗Geſellſchaft auch die Agenten der Magdeburger Hagelverſicherungs⸗Geſellſchaft. Die Prämien ſind feſt, Nachzahlungen darauf finden alſo unter keinen Umſtänden ſtatt. Wird die Verſicherung auf fünf Jahre oder länger genommen, ſo gewährt die Geſellſchaft einen anſehn⸗ lichen Rabatt, der alljährlich von der Prämie abgerechnet wird. Die Entſchädigungen werden ſtets prompt, und ſpäteſtens binnen Monatsfriſt nach Feſtſtellung des Scha⸗ dens baar und voll ausgezahlt. Als Beweis des Vertrauens, mit welchem das landwirthſchaftliche Publikum der Anſtalt entgegengekommen iſt, mag die Mittheilung dienen, daß im vergangenen Jahre 10,058 Verſicherungen geſchloſſen und an 1488 Beſchädigte eine Entſchädigungsſumme von 128,303 Gulden gezahlt wurde. Der unterzeichnete Agenk nimmt Verſicherungs-Anträge gern entgegen, und wird über die Grundſaͤtze und Bedin⸗ gungen, unter welchen die Verſicherungen abgeſchloſſen werden können, jede zu wünſchende Auskunft bereitwilligſt ertheilen. Friedberg im Juli 1855. Jacob Hanau, Agent der Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft und der Magdeburger Hagelverſicherungs-Geſellſchaft? Die Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft mit einem Grundkapital von fl. 3,500,000 1988] übernimmt zu billigen, feſten Prämien Verſicherungen gegen Feuersgefahr ſowohl in Städten, als auf dem Lande, auf bewegliche und unbewegliche Gegenſtände. In der Billigkeit ihrer Prämienſätze ſteht dieſelbe gegen keine andere ſolide Anſtalt nach, auch gewährt ſie bei Verſicherungen auf längere Dauer bedeutende Vortheile. Zur Annahme von Verſicherungs-Anträgen empfielt ſich Friedberg im Juli 1855. Jacob Hanau, Agent der Magdeburger Feuerverſicherungs-Geſellſchaft. 244 Soolbuad Nauheim. 8 Jeden Tag ON! im Garten des Kurhauses, Morgens von 6½ bis 8 Uhr, Nachmittags von 2½ bis 4 Uhr, und Abends von 3% bis 7 Uhr, ausgeführt von dem Rur- Or- chester unter Direction des Herrn Eüdümund Neumann. Jeden Donnerstag Bal padre, Anfang 8 Ulͤi. Kir ſehenfeſt im Oſſen heimer Wäldchen. 110001 Sonntag den 15. Juli große Harmonie- und Tanzmuſik, Kirſchenkuchen comme il faut, rouge et noir, gegen Abend Eröffnung des großen Malakoff— Sprudels von 70 Schuh Höhe, 80% Grad Wärme. Den Beifall aller An— weſenden wird beſonders das große Diabolo- Roulette erndten. Daß gutes Wetter dabei nicht fehle Wünſcht Frau Kathinka und der Haupt⸗Agentur C. F. Schwarz in Echzellz zur Befoͤrderung von Auswanderern nach Amerika in Verbindung mit J. H. P. Sehröder& Comp., Schiffsbefrachter und Kaufleute in Bremen, Nach New⸗York, Baltimore und Philadelphia von März bis Dezember, jeden Monat am 1. und 15.; nach New⸗Orleans und Galveſton im Frühjahr vom 15. März bis 15. April, im Herbſt vom 15. Auguſt bis 15. November zu den jederzeit billigſten Ueberfahrtspreiſen auf großen, eigens für die Paſſagierfahrt bequem eingerichteten Bremer Dreimaſtern. 19891 Spezial-Agenten werden von vorſtehender Haupt-Agentur unter vor⸗ theilhaften Bedingungen angenommen.* 14271 Für die wegen ihrer Vorzuͤglichkeit rühmlichſt bekannte Heilbronner Bleiche werden fortwährend Beſtellungen angenommen und beſorgt. Friedberg im März 1855. Eduard Ruths. Loecal⸗ Veränderung. 1008] Das Tuch⸗Lager von D. Strauß zu Frankfurt a. M. be⸗ findet ſich jetzt nicht mehr Nr. 8, ſondern Nr. 19 Döngesgaſſe(Ecke der Steingaſſe). Kirſchenfeſt 5 auf dem Chauſſeehaus zu Ilbenſtadt. 11019] Während der hieſigen Kirſchenerndte werden Sonntags vorzügliche Kirſchenkuchen, ſowie reingehaltener Apfelwein bei reeller Be⸗ dienung verabreicht und ladet hierzu höflichſt ein Chauſſeehaus Ilbenſtadt im Juli 1855. Gottfried Mörſchel's Wtw. Einladung. [1020] Sonntag den 15. Juli wird im Schloß⸗ garten zu Ockſtadt das Kirſchenfeſt gefeiert, wobei gut beſetzte Harmonie- und Tanzmuſik anzutreffen iſt. Zahlreichem Zuſpruch ſieht ent⸗ gegen Gärtner Steyer. Verſteiger ung s ⸗ Anzeige. [1021] Mittwoch den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen in der Wohnung des verſtorbe⸗ nen Flurſchützen Georg Briel dahier 1 friſchmelkende Kuh, 1 Rind, 2 Schweine, 15 Hühner und 1 Hahn, ſowie die Gemüs⸗ ꝛc. Ernte der Gartengewächſe, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 10. Juli 1855. Die Vormünder: Andreas Hanſtein. Philipp Simmerock— 2* Geſchaͤfts-Anzeige. [1022] Der Unterzeichnete erlaubt ſich, ſeinen verehrten Kunden die Anzeige zu machen, daß er das Geſchäft des verſtorbenen Schneidermei⸗ ſters Emmerich Gerhardt, welches er ſeit deſſen Tode fortgeführt, nun nachdem er Bürger da⸗ hier geworden, auf eigenen Namen betreibt. Damit verbindet er die Bitte, ihm das ſeither geſchenkte Vertrauen zu erhalten. Zugleich em⸗ pfehle ich mich auch weitern Kreiſen mit der Zuſicherung guter, ſchöner, prompter Arbeit zu möglichſt billigen Preiſen. Meine Wohnung iſt in eigenem Hauſe, Ka⸗ pitelſtraße Nr. 328, der Kloſtercaſerne gegenüber. Friedberg den 10. Juli 1855. Jo hann Ko o b, Herrnkleidermacher. Der dritte S to ck [1023] meines Hauſes, dem Bahnhof gegenüber, iſt zu vermiethen und kann bis zum 1. Oktober bezogen werden. Friedberg den 9. Juli 1855. Konrad Reuß II. Ein Logis 1024] für eine kleine Haushaltung, oder möblirt für einen ledigen Herrn, hat zu vermiethen Philipp Sieck's Wittwe. Dan kſagung. [1025] Allen, welche unſere geliebte Tochter Eliſabetha Raab am verfloſſenen Dienſtag an ihre Ruheſtätte begleitet haben, ſagen wir un⸗ ſern herzlichen Dank. Friedberg den 10. Juli 1855. Die Hinterbliebenen. Kirchliche Anzeigen. 6. Sonntag n. Trinitat. den 15. Juli. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Simon. Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Sell. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: Hr. Candidat Möller. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Joh Größe: mittelmaßbe Die Die a b) 00 9 00 Vor vorzugsw theile auf Eig können, und Rind. Die Die Weiſterd Zucht ve werden, — in Be aber, daß W. zugelassen Di Al 3 Ide Freunde N . i We Vieh 11 La!