Frie Erſcheint wõ⸗ — 1 Nei 1 — 3 1 2— Seen 1 2 2 7 S 5 1 F enen el Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petit zeile oder deren Raum Raten Amts- und verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. 5 r. Freitag, den 13. April. 1855. Betreffend: Die Auſſtellung der Geſchwornenliſte in der Provinz Ober In Vollziehung der Art. 8 und 9 des Geſetzes v „Einige Abänderungen an dem Geſetze vom „mit Schwurgericht in den Provinzen Starkenbu reisamt Gießen in Nr. 12 des Regier ſetzlich beſtimmten ck das Verzeichniß dieſer 101 Höch 11 und 12 des Geſetzes vom 22. März 1852, Nachtheile, zu verfahren, zu wel elches ſowohl die Ihren reſp. Gemeinden ſchen Univer 8⸗ und Gewerbsſtandes, welche die Gewerb⸗ lis abgedruckt iſt, einzutragen und daſſelbe Großherzogliches Kreisamt Gießen, bis und nach Anſicht der von Großh. K 27. Febr. l. J., wornach auf den K 101 kommen, theile ich Ihnen in nachſtehendem Abdru fort in Gemäßheit der Art. 9, 10, der durch etwaige Verſäumniß entſtehenden ſchriebene Formular überſen nachſtehendem Verzeichniß, täts examen beſtanden haben, ſteuer der erſten und alsdann, nach vorheriger O zum 15. Mai einzuſenden iſt. Ausdrücklich aufmerkſam mache ich Sie der Nichtigkeit die Verrichtungen eines Geſchwornen nur von demjenigen verſehe Zeit, wo die Liſte der Geſchwornen dem volle dreißig Jahre alt, deſſen Staatsbürgerrecht nicht unfähig iſt, als Mitglied der einen oder der lich dieſer Punkte ſind Sie verantwortlich, reſp. Gemeinden einer der in nachfolgendem Verzeichniſſe die phyſiſche Fahigkeit zur Ausübung der Verrichtungen oder altersſchwach, taub oder doch ſehr ſchwerhörig iſt, Friedberg den 10. April 1855. lung nicht Bezug reis Friedberg von den ge den werde, in w als auch diejenigen, welcher auf einer deut ſowie die Mitglieder des Handel worüber das Verzeichniß ebenfa ffenlegung(Artikel 12 des Geſetzes), direct an zweiten Klaſſe bezahlen, Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. om 22. rg un Angeklagten mitgetheilt wir ſuspendirt und daß desfalls nichts über heſſen für 1856. März 1852, 28. October 1848 über mündliches d Oberheſſen betreffend,“ ungsblattes erſchienenen Bekanntmachung vom 800 Höchſtbeſteuerten in der Provinz Oberheſſen ſtbeſteuerten des hieſigen Kreiſes mit, um ſo⸗ Meidung eigener Verantwortlichkeit chem Behufe ich Ihnen das deßfalls vorge⸗ Höchſtbeſteuert e. bei d(Art. 54 des der im Gefolge einer Unterſuchung oder Verurthei⸗ andern Kammer auf Landtagen zu erſcheinen. ſehen werde, und haben, wenn aus Ihren Benannten aus obigen Gründen unfähig ſein ſollte, oder welchem eines Geſchwornen fehlt, dieſes beſonders im h e 2 8 und öffentliches Strafverfahren angehörenden Höchſtbeſteuerten aus ſität ſtudirt auf Art. 3 des Geſetzes vom 22. März 1852, wornach n werden können, welcher zu der und ein Facul⸗ bei Vermeidung Geſetzes vom 28. October 1848), B. ſchon; Jahre Ae lang preßhaft Ord.⸗ Stan d Monatliche 5 Familien⸗Namen. Vornamen. oder Wohnort. Steuerzahlung r. Gewerbe. f. tr. y. 1 von Leiningen Weſterburg Friedrich Graf Ilbenſtadt 2135 3 2 von Solms⸗Rödelheim Max Graf Aſſenheim 68 51 3 3 von Wieſenhütten Ludwig Friedrich Wilhelm Kammerherr Niederweiſel 63 42 2 4 Wetzel, genannt von Karben Wilhelm Hugo„ Obermörlen 9 2 5 Bender, Daniel Poſthalter Butzbach + 13 1 6 Weith II. Heinrich Landwirth Niederwöllſtadt 24 2 1 7 Bauſch Konrad Heinrich„ 5 32 8 Pflug Adam„ 5 20— 3 9 Weiſeborn Georg„ 2 1644 2 10] von Helmolt Georg Poſtſtallmeiſter Friedberg 8 18 28 2 914 Keil Chriſtoph Landwirth Melbach ee e 12 Diel II. Joſeph Landwirth Oberwöllſtadt 11 12 85 13 Keller Heinrich Friedrich„ Oſſenheim 10 52 2 14 Kleeberger II. Peter 1 Melbach 10 40 1 15 Möbs II. Franz Gaſtwirth Niedermörlen 10 38 3 16] Blecher 1. Peter Landwirth Oberrosbach 10 35 3 17 Kleeberger II. Wilhelm* Melbach 9 44 2 18 Cuntz Jacob 0 Oberrosbach 9 122, 1 19 Alles J. Heinrich Müller Münzenberg 9 36 3 20 Hellerich Friedrich Landwirth Fauerbach II. 9 21 2 21] Kleeberger Wilhelm Branntweinbrenner Södel 1 22 Stier Philipp Landwirth Söͤdel 11862 23 Diel Georg Philipp Gaſtwirth Oberwöllſtadt K 3 1 24 1 Theobald Ludwig Conrad Gaſtwirth Friedberg 8 150 2 dberger Intelligenzblatt. Ord Stand a„Monatliche N Familien⸗Namen. Vornamen. oder l Wohnort. Steuerzahlung bz g 6. a i 25 ä ö Gewerbe. 5 5 f. T e. 5 J Stier II. Philipp a Bürgermeister Melbach 8 43 3 20 Landvogt III. Johann Georg Schildwirth Rockenberg 8 441— 27[ Salzmann II. Heinrich Landwirth Friedberg 8 33 3 28[ Mörſchel 1. Johannes Müller Ilbenſtadt 8 29— 29 Keil Kaspar Landwirth Melbach 8 28 3 30[ Hammel Johannes Branntweinbrenner Staden 1147— 31][ Braun II. Johannes Bürgermeiſter Kirchgöns 7 251 32[ Geiger Jakob Kammerdixector Aſſenheim 7 33] Stier UI, Philipp Landwirth Melbach 7 203 34 Leopard Georg Kaspar„ 5 116— 35 Keller Leonhard 1 Bauernheim 71116— 36[ Gorr Gilbert Wirth Münzenberg i 37 Trapp II. Wilhelm Hofgerichtsadvokat Friedberg 00* 38[ Philippi II. Wilhelm Bürgermeiſter Wohnbach 5. 6158 39 Stoll Hartmann Landwirth Niederwöllſtadt 5 1 36 2 40 Fenchel 1. Andreas„ Griedel 55 41] Schultheis 1. Ludwig Zapfwirth Steinfurt 5 42 Fauerbach II. Philipp Caſimir Landwirth Oberwöllſtadt 6 43 2 43[ Höres 1. Johannes„ Bauernheim 6 41 2 44 Koſt II. Conrad 1 Niederwöllſtadt r 45[ Möbs 1. Anton Gaſtwirth Niedermörlen 6 29 3 46] Sang 1. Balthaſar Landwirth Fauerbach II. 675 272 47 Stumpf Philipp Wirth Oſſenheim 6 25 3 48 Jung Heinrich Landwirth Wölfersheim 624 1 49 Keller 1. Georg„ Melbach 9. 2 50[ Hahn Heinrich Jacob Zapfwirth Weckesheim 6 1 1 51 Jung 1. Mathäus Branntweinbrenner Oſtheim 8 563 52] Stoll 1. Konrad Landwirth Niederwöllſtadt 6 16 1 2 53 Keller 1. Philipp 1 Melbach 6 11 3 54 Walther VI. Johann Georg Bürgermeiſter Bauernheim 6 9 3 55 Geck Georg Japfwirth Melbach 6 61 1 56 Schlitz N Anton Landwirth Niedermörlen 8 683 57 Haas 1 Peter 7 Ilbenſtadt 6 102 58 Hecht Cbriſtian Hauptagent Friedberg 5 487. 59 Schweitzer Georg Friedrich„5 5 5 54 2 60 Dietz Heinrich Müller Griedel 5 51 3 61 J Hahn II. Philipp Landwirth Melbach 5 29 3 62 Claus III. Heinrich 1 Florſtadt 5 49— 63 Münzner 1. Martin„ Wölfersheim 5 47 3 64[ Kopp Georg Bürgermeiſter Oſſenheim 5 44 1 65 Höres Nikolaus Landwirth Bönſtadt 3 66[ Draudt Karl Branntweinbrenner Niederweiſel 5 39 1 67 Brauburger Diet rich Landwirth Niederwöllſtadt 5 39— 68] Hilger II. Johannes 5 Weckesheim 34 362 69 J Groh u. Konrad 1 Niederrosbach 1 70 Berntheuſel Heinrich„ Wölfersheim 5 29 1 71 J Möbs II. Johann Georg„ Niedermörlen e 72 Schweitzer II. Georg Specereikrämer 1 5 2 73 Buch Conrad Landwirth Niederrosbach 5 28 3 74 Diehl Adam Bürgermeiſter Münzenberg 5 28 75 Blecher IV. Peter Landwirth Oberrosbach 5 3 76] Debold Johannes 7 Wölfersheim 55 77[Weifert Georg Kaspar e Melbach 5 24 3 78[ Groh III. Johannes Landwirth Niederrosbach 5162 79 Reitz Conrad 7 Niederwöllſtadt 5 151 3 80 Müller III. Heinrich Branntweinbrenner Gambach 5 18— 81 Veith Georg Landwirth Ilbenſtadt 5 12 2 82[ Haus V. Johann Georg Bürgermeiſter Niederweiſel 5 52 83 Fiſcher Johannes Metzger Butzbach 5 3 1 84 J Schaubach Heinrich Conrad Landwirth Florſtadt 5 8 85 Schneider 1. Johann Jakob Branntweinbrenner Oſtheim 2 S6 Schmidt II. Chriſtoph Schmied Aſſenheim 4. 87[ Weller Heinrich Landwirth Melbach 4 351 3 88[ Weiſenſee Heinrich Müller Oſſenheim 454 3 89 Michel III. Johannes Landwirth Oberrosbach W 90 Engel Friedrich Auguſt Wirth„ 13 91 Honu Conrad Landwirth Melbach 4 49— 92 Kleeberger Johannes 15„ 4483 99 Grüninger II. Bernhard Rentner Butzbach 43 2 94 Windecker Philipp Heinrich Metzger Friedberg 14 1 95 Diel J. Johannes Bürgermeiſter Oberwöllſtadt 442 3 95 Steinhäußer Georg Gerber Friedberg 4144 2 97 Potbs Jakob Landwirth Aſſenheim 442— 98 Kümmich Wilhelm Kaufmann Friedberg— 99 Kettinger Gottlieb Färber 1 1 100 Muth Chriſtian Landwirth Beienheim 4 41— 101] Storch Friedrich Wilhelm 1 Wölfersheim 2 40 2 SGS S888 — SSt 8 S — d N SSS GGS S ee Al 6˙ 45% Ban: fei N rums der regiſter machung Großher „Michelßah ſoll.— II die Ergel vom 1. A 5p f befand 2 Einſtande Munig Deckung Steueraue lung des kannimach beſtanden! 110 in Igang Mederau dun l. Chah mens fin N. P. de den Pos 2. ehr. l dag ſlerſtle 0 bang, 9 3 2 8— es- 2= ——— — Güsse ente e 1 140 2 — 322 2 S2 2 1215811282201 nee N 88e 21281 2 S* U 88 S228 8 — — S insel ele — — 125 Die Gewerbſteuer 1. und 2. Claſſe Bezahlenden. Ord Stand Monatliche Familien ⸗Namen. Vornamen. oder Wohnort Steuerzahlung Nr. Gewerbe.. fl.„ 1 Süffert Wilhelm Apotheker Aſſenheim* 2 Flach Karl Ellenwgarenhändler Butzba 3 Flach Nicolaus desgl. daf. 4 J Kuhl Moritz Buchhändler u Agent daf. 5 Vogt Heinrich Apotheker 5 daſ. 6 Vogt Ludwig Ellenwaarenhändler daſ. 7 Wißler Ernſt Ludwig desgl. daſ. 8 JWißler Jacob Spediteur das. 9 Kaan Iſaae Ellenwaarenhändler das. 10 J Sundheimer Gerſon desgl. daſ. 11. Mack U. Heinrich desgl. Friedberg 12 J Scriba Karl Buchhändler„ 13 Wahl Karl Apotheker 15 14 J Weis Ludwig Buchhändler 7 15 Werner Philipp Apotheker 5 1 16 J Bing Moſes Ellenwaarenhändler 2 17 Eſchborn Lazarus desgl. 15 18] Fürth Ludwig desgl. 15 19][ Hanau Lob Bijouteriewaarenh. 57 20 l Hirſch Mayer Ellenwaarenhändler* 21] Hirſchhorn Seligm. desgl. 17 22] Katzenſtein Salamon Gombel desgl. 2 23 Lindheimer Samuel desgl. 5 24 J Nauheimer Iſaae Auguſt desgl. 5 25 Strauß Marcus desgl. 57 26[ Schönberg Löb Lumpenhändler Niederwöllſtadt 27[Bing Ephraim Elleuwaarenhändler Oberrosbach 28 J Rübſamen Apotheker Rockenberg Steckbriefe Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Andreas Neeb von Rüddingshauſen. 67 4,5%. Haare: ſchwarz; Stirne: gewöhnlich; Heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath. Alter: 36 Jahre; Größe: Augen: braun; Augenbraunen: dunkel; Naſe: ſpitz; Mund: gewöhnlich; Bart: keinen; Kinn: rund; Geſicht: voll; Geſichtsfarbe: bräunlich; Statur: unterſetzt; Beſondere Zeichen; keine. Regierungsblatt⸗ Auszug. Nr. 11 vom 6. März: 1. Bekanntmachung Großh. Miniſte⸗ riums der Juſtiz vom 20. Febr., die Verification der Civilſtands⸗ regiſter der Provinz Rheinhefſen für 1853 betr.— II. Bekannt⸗ machung Großh. Miniſteriums der Finanzen vom 12. Febr., daß des Großherzogs K. H. zu beſtimmen geruht haben, daß das Kreisbauamt „Michelſtadt, für die Folge die Benennung Kreisbauamt Erbach führen ſoll.— III. Bekanntmachung Großh. Kriegsminiſteriums vom 17. Febr., die Ergebniſſe der Rechnung der Einſtandscaſſe auf die Periode vom 1. April 1853 bis dahin 1854 betr. Hiernach war die Einnahme 344,831 fl. 32½ kr, die Ausgabe 322,811 fl. 37 ¼ kr., bleibt Kaſſe⸗ beſtand 22,119 fl. 55 ¼ kr., mit deſſen Einſchluß das Vermögen der Einſtandscaſſe 494,119 fl. 55/ kr. beträgt.— IV. Ausſchlag von 2,827 Pfennig vom Gulden Normalſteuercapital der Beitragspflichtigen zut Deckung des Gehalts des Rabbinen zu Bingen pro 1855.— V. Desgl. Steuerausſchlag von 1 kr. vom Gulden Normalſteuercapital zur Bezah⸗ lung des Gehalts des Rabbinen zu Offenbach für 1855.— VI. Be⸗ kanntmachung Großh. Oberpoſtinſpection vom 14. Febr., daß die ſeither beſtandene tägliche Poſſverbindung zwiſchen Alsfeld und Nieder⸗ gula in eine wöchentlich zweimal umgewandelt worden iſt, deren Abgang aus Alsfeld Montags und Donnerſtags 12 Uhr Mittags, aus Niederaula aber an demſelben Tagen früh gegen 4¼ Uhr ſtattfindet.— VII. Verzelchniß der Vorleſungen auf der Großh. Ludewigs⸗-Uni⸗ verſität zu Gießen im Sommerhalbjahre 1855, welche am 16. April beginnen.— VIII. Ermächtigung zur Annahme eines fremden Ordens: am 1. Febr. dem Lederfabrikauten Carl Deninger sen. zu Mainz für das Rikterkreuz des k. bayer. Ordens vom heiligen Michael. IX. Namensveränderungen. Es wurde geſtattet am 8. Febr, dem Johann Jonas Leimbach aus Steinheim ſtatt ſeines bisherigen Familien⸗ namens in Zukunft den Maas“;— am 15. Febr. der Margaretha Chatharine Breltwieſer zu Eberſtadt ſtatt ihres ſeltherigen Familienna⸗ mens künftig den„Heß“ zu führen.— X. Dienſt nachrichten. S. K. H. der Großherzog haben allergnädigſt geruht: am 5. Dez. 1854 den Poſtexpeditor Olt zu Höchſt als Poſthalter daſelbſt, zu beſtätigen; 2. Febr. dem penſ. Pfarrer Kober zu Ilbeshauſen, die evang. Pfarr⸗ ſtelle daſelbſt, und dem Schulvlcar Ott zu Offſtein, die evang. Schul ⸗ lehrerſtelle daſ.,— 8. Febr. den Schulvicaren Groh zu Oppenheim die 2. evang. Schullehrerſtelle daſelbſt und Schmitt zu Neuhauſen die Schul⸗ lehrerſtelle an der Gemeindeſchule zu Neuhauſen zu übertragen; den von dem Herrn Fürſten Ferdinand zu Solms-Braunfels auf die 2. evang. Pfarrſtelle zu Hungen und die damit verbundene 1. Schulſtelle präſentirten Pfarraſſiſtenten Schmidt zu Münzenberg für dieſe Stelle zu beſtätigen; 12. Febr. den Schullehrern Reymann zu Neckarſteinach die 2. kath. Schullehrerſtelle zu Gaualgesheim, Schmikt zu Erbesbüdesheim die kath. Schullehrerſtelle zu Neckarſteinach zu übertragen.— XI. Dienſtentlaf⸗ fung: am 8. Febr. Schullehrer Geörg an der 1. kath. Schulſtelle zu Lampertheim, auf Nachſuchen.— XII. Verſetzung in den Ruheſtand: 8. Febr. Schullehrer Bangel zu Weckesheim.— XIII. Concurrenz für: die 1. kath. Schullehrerſtelle zu Lampertheim, mit jährlich 414 fl. 42. kr. XIV. Geſtorben; am 14 Jan, penſ. Schullebrer Fiſcher zu Roßdorf; 9. Febr. Stadtpfarrer Heſſig zu Michelſtadt;— 10. Kreisarzt Dr. Eiſenmenger zu Beerfelden;— 11. evang. Pfarrer Flach zu Brens⸗ bach;— 14. Obermedicinalrath Merck zu Darmſtadt. Der Juden ⸗Teich. (Fortſetzung.) Im kleinen Häuschen, an der Ecke des„Rozehoffes“ und des kleinen Wulfeshorn, ſaß ſelbigen Tages die alte Wittwe Hartwich in einem Lehnſeſſel neben dem Ofen. Auf dem Tiſche vor ihr lagen mancherlei Kräuter und getrock— nete Pflanzen, die ſie in einzelne Haufe abtheilte. Zu ihren Füßen ruhte ein kohlenſchwarzer, feiſter Kater, der ſich in den Strahlen, die durch die kleinen, mit Blei eingefaßten Fenſterſcheiben fielen, ſonnte und behaglich ſchnurrend mit ſeinen Pfoten ſich den Bart putzte. Unter der Decke hing in einem grün angeſtrichenen Käfig ein Staarmatz, der, in ſeinem Gefängniſſe geſchäftig hin und her ſpringend, bis⸗ weilen mit ſchnarrender Stimme einige abgeriſſene Wörter hören ließ. Am Fenſter ſaß Anna, die Tochter der Witt⸗ we Hartwich, eifrig mit dem Nähen eines Kleides be— ſchaftigt. Die Stille, welche im Stübchen herrſchte, wurde 126 nur durch das einförmige Picken der kleinen Wanduhr un⸗ terbrochen, die in der Ecke an der Wand hing. „Du haſt ihm alſo geſtern Abend geſagt,“ unterbrach fragend die Wittwe das zwiſchen den Frauen herrſchende Schweigen,„daß Du ihn ferner nicht mehr ſehen könnteſt, Anna?“ „Ja, Mutter,“ antwortete ſeufzend das Mädchen, „ich bat ihn, doch nicht wieder zu kommen, und ferner nicht mehr an mich zu denken, denn es ſchicke ſich nicht für ein armes Mädchen, wie ich, mit dem Sohne eines vornehmen, reichen Senators Bekanntſchaft zu haben, oder gar Umgang zu pflegen; aber er hörte nicht auf meine Bitten. Er betheuerte mir vielmehr, daß er nicht von mir laſſen werde, trotz aller Welt, und daß ſein Ohm in Hil⸗ desheim ihm in dieſer Sache günſtig ſei.“ „Leihe ſeinen Verſicherungen, ſeinen Schwüren, um Gott, kein Ohr, Anna,“ warnte die Mutter.„Du kennſt Männerſchwüre nicht; ſie ſind wie Seifenblaſen, die in der Luft zerplatzen, oder wie Spreu, das der Wind verweht. Was kann Dir der Sohn des vornehmen Mannes bieten, das Deine Ehre, Deine Unſchuld, Deinen guten Namen aufwöge? Glaube mir, Mädchen, ach, nur zu bald zerfließt der Schaum der Luſt in dem Becher der Liebe und die bittern Hefen der Reue bleiben zurück.“ „Aber was ſoll ich thun, Mutter, was ſoll ich ihm ſagen?“ fragte die Tochter, mühſam die Thränen zurück⸗ haltend, die ihr Auge benetzten;„wird er mir glauben, wird er auf mich hören?“ „Sei ſtark und feſt, meine Anna,“ ſprach ſanft die Wittwe,„und der Herr wird mit Dir ſein. Verläßt er ja Wittwen und Waiſen nicht, wenn ſie auf ihn hoffen und ihm vertrauen.“. „Ja, möge Gott mir beiſtehen und mir Kraft ver⸗ leihen,“ flüſterte die Jungfrau leiſe vor ſich hin und ver⸗ ſank in tiefe Gedanken. Als ſie aber, wie zufällig, einen Blick durch die Fenſterſcheiben auf die Straße warf, fuhr ſie mit dem Ausrufe von ihrem Sitze auf:„Mutter, der Pfarrer Garberus iſt ſoeben zu uns in's Haus gegangen!“ Und Anna hatte ganz recht geſehen.(Fortſetzung folgt.) Verſchiedenes. Der berühmte Augenarzt J. in Berlin gab einem Ein⸗ äugigen, der trotz eines unheilbaren organiſchen Fehlers dennoch Hülfe bei ihm ſuchte, den merkwürdigen Troſt: „Theuerſter Freund, zwei Augen ſind Luxus!“ Ein Geizhals hielt ſich eine Katze, die er dadurch fütterte, daß er Speckſchwarten an ihr abrieb, worauf das arme Thier ſtundenlang damit zubrachte, ſich zu lecken, und am Ende den Hunger vergaß. f Als einſt in Berlin ein Artilleriekorps ſeine gewöhn⸗ lichen Uebungen gemacht hatte,, ſagte der General von Moller zu einem alten braven Capitain, der aber ſchwer börte:„Herr Hauptmann, ſie eſſen heute Mittags eine Suppe bei mir.“—„Befehlen der Herr General,, fragte jetzt der Hauptmann, welcher glaubte, es wäre von einem Exercitio die Rede,„mit der ganzen Compagnie?“„um Gottes willen nicht, lieber Capitain,“ rief der General, „dazu habe ich nicht Löffel genug!“ f Bürgerhülfe für den Odenwald. Abrechnung. Alle bisher beſcheinigten Einnahmen betragen Dazu iſt nach vorläufigem Buchſchluß bis jetzt noch gekommen und mit herzlichſtem Danke empfangen worden: fl. 454 25% 1) von der Exp. des Kreisbl. zu Vilbel fl. 21, 9 2) von derſelben zu Gieſſen 235 30. 3) von derſelben zu Alsfeld„ 13 6. 4) von derſelben hier 0 5) bei mir abgegeben Frau Puth in Nieder- wöllſtadt 1 fl.; Bahnhofvorſteher Müller 1 daſ. 30 kr.; M. J. aus der Sparbüchſe. 15. ſeines Töchterchens 15 kr.; zuſammen„ 1 45„ 73 10 Summe aller Einnahmen fl. 527 357% Die Ausgaben vertheilen ſich ſo: 1) In 2 Raten geſendet an Gr. Kreisamt Lindenfels fl. 182 30 2) desgl. Erbach, wohin auch die Kleidungsſtücke gingen„169 55% 3) desgl. Ne uſtadt„168 30 4) Porto„ 2 16 1 40 Summe aller Ausgaben ff. 52 11% ſo daß ich alſo noch einen baaren Vorrath in Hän⸗ den habe von 0 a edenke. 78 5 Gabenverzeichniß, Correſpondenzen, Quittungen u. ſ. w. liegen in den nächſten 14 Tagen zu Jedermanns Einſicht bei mir offen. Schließlich ſpreche ich noch allen Betheiligten, insbeſonvere auch den oben genannten Expeditionen meinen perſönlichen Dank dafür aus, daß ſie das von mir unternommene Unterflützungswerk ſo kräftig geför⸗ dert haben. Gottes Friede ſei mit Allen!— 8 Friedberg, den 11. April 1855. Dr. Matthias. Bei der Unterzeichneten ging ferner ein: von A, H. zu H. 1 fl.; 40 kr. mit der Aufſchrift M. in N. 0 Die Exped. des Fried b. Int.⸗Bl. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Mobilien⸗Verſteigerung. 1489] Donnerſtag den 19. April, Morgens 9 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe der Mobiliar⸗ Nachlaß des dahier verſtorbenen Schneiders Konrad Gail, beſtehend in Holzwerk, Eiſen, Zinn, Blech, Weißgeräthe ꝛc. meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Friedberg den 11. April 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorffeher. Reisholz, Cubikfuß. Holz⸗Verſteigerung. 14901] Dienſtag den 17. und Mittwoch den 18. d. M., jedesmal des Morgens um 9 Uhr an⸗ fangend, ſollen im hieſigen und Rockenberger Markwalde nachbezeichnete Holzſortimente öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert werden: gerung kömmt. 5148 Wellen Buchen⸗Reisholz, i 1720( Eichen⸗, Kiefern⸗ und gemiſcht 17 Stecken Eichen⸗Werkſcheitholz, 100 19 Stämme Eichen⸗Bau⸗ und Werkholz, halten 1799 Cubikfuß, 31 Stämme Buchen⸗Werkßbolz, halten 2808 Die Zuſammenkunſt iſt im Forfihaus, wo⸗ hin man die Steigliebhaber höflichſt einladet. Es wird noch bemerkt, daß den erſten Tag das Bau-, Werk⸗ und Nutz holz zur Verſtei⸗ Oppershofen, den 9. April 1855. Der Markgegenſchreiber Weil. 20 Stecken Kiefern ⸗Prügelholz, 2050 Stück dergl. Wellen, 150„ Weichholzwellen und Kiefern⸗Baumſtangen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Steinfurth den 7. April 1855. Der Freihl. von Löw'ſche Revierförſter Weigand. Grundſtück⸗ Verſteigerung. [4921 Montag den 23. April, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das den Martin Schnaid'ſchen Eheleuten dahier gehö⸗ rende Grundſtück meiſtbietend verſteigert, als: Ord.⸗No. Flur. No. Klafter. 1. 2. 134,5. 40. Grabgarten in den Liebfrauengärten. giebt abgelöſte Grundrente 5/ kr. 43 Stecken Buchen⸗Scheitholz I. Claſſe, 85 7 97 17 7 II. Claſſe, 35* Eichen⸗ 7 5 16%„ Buchen-, Eichen⸗ und Kiefern⸗ Prügelholz, zu Wiſſelsheim: Holzverſtei gerung. [491] Montag den 16. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen in dem Freiherrl. von Löw'ſchen Wald Friedberg den 11. April 1855. In Auftrag: 1 Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg Bender, Ortsgerichtsvorſteher. 1 6 124 welchen ich zu gleichen Theilen nach Erbach und Neuſtadt zu ſenden ud d. 10% Ju. U 9 Ob an den W — riate det ofen liegt Die desh bis Dienf gerſüͤgelt betleffend⸗ lauf di finden wir Nauhe L. Enge fuͤr 1406) 9 ugs 11 Alliefer uhr mit ö dahler g nägffforde Waddsbedi. den 90 4 Auffhe — erg, in dem geichnete Frie Gro 23(0 D 5 3% 1. 12 30 — 109 55 168 30 1 10 —— f. 5 1% . 44 N eam . W. liegen offen. honkete auch u dafür aus, kräftig geſot Natthias. u b. 1 fl.; cu, vtretũ. 20 1 Arpitrförſttt 9. 9 ring. Morgens um taufe das den bau dabitt gehe grigert, als! aten in din autugarteu· 1 1 * 5 Fredberg 1 Friedberg u verfeher. 127 Fruchtverſteiger ungen. [4931 Die 185 är Fruchtvorräthe des Großberzoglichen Rentamts Nidda kommen: 1) von dem Speicher zu Nidda auf dem Ratbbauſe daſelbſt, 0* 10 „ Bingenheim bei Gaſtwirth Winter daſ., 29 0 5 in nachſtehenden Terminen, jedesmal Morgens um 10 Uhr, zur öffentlichen Verſteigerung. 8 T a Verſteigert werden Ordn.⸗]J Von dem Speicher 5 f Rr zu der Waizen] Korn Gerſte Hafer N Verſteigerung 1855. Mitr. Mitr. Mltr. Mitt. 1 dd Montag, den 23. April 75 43 32 50 2 Bingenheim Dienſtag, den 24. April 16 112 160 50 3 Nidda Montag, den 14. Mai— 43— 30 4 Bingenheim Dienſtag, den 15. Mai 16 112 84 28 5 Nidda Montag, den 18. Juni,— 43— 25 6 J Bingenheim Dienſtag, den 19. Juni 16 112 80 25 Bingenheim den 3. April 1855. Großherzogliches Rentamt Nidda Kolb. Bekanntmachung. L494] Für die bieſige Saline ſoll die Lieferung von 5 Ohm Rüböl auf dem Soumiſſionswege an den Wenigſtnehmenden, unter den im Actua⸗ riate der unterzeichneten Behörde zur Einficht offen liegenden Bedingungen, vergeben werden. Die deshaldigen Soumiſſionen müſſen längſtens bis Dienſtag den 24. d. M., Vormittags 9 Uhr, verſiegelt und mit der Aufſchrift:„Oellieferung betreffend anher abgegeben werden, indem bei Ablauf dieſes Termins deren Eröffnung ſtatt⸗ finden wird. Nauheim den 10. April 1855. Kurfürſtliches Salzamt K. Engelhard. F. Schreiber. R. Ludwig. Avenarius. Arbeils⸗Verſteigerung. 1495] Montag den 16. April d. J., Vormit⸗ tags um 11 Ühr, ſollen beim Gaſtwirth Johs. Michel zu Bruchenbrucken nachbenannte Arbei⸗ ten pro 1855 und zwar: 1) das Brechen und Anfahren von 13 Cubikklafter Chauſſierfleinen, veranſchlagt zu 260 fl.— kr. 2) die Anlieferung von 0,5 Cubklftr. Schichtenpflaſter⸗ ſteinen von Fauerbach 3) die Anlieferung von 1,0 27 5— Cubklftr. Sand 20— 4) Chauſſierarbeiten 75 W— 5) Pftläſtererarbeiten 19— 6) das Zerſchlagen von 4 Cu⸗ bikklftr. Unterhaltungsſteinen 63— 1 7) Steinſetzen 13%— u. 8) Handarbeiten 40„ 40„ öffentlich in Accord gegeben werden. Bruchenbrücken, den 6. April 1855. Großherzogliche 1 Bruchenbrücken e ſt. Bekanntmachung fuͤr Groß-Uhrmacher. 1496] Mittwoch den 25. April d. J., Vormit⸗ tags 11 Uhr, wird in hieſigem Ratbhauſe die Anlieferung einer neuen großen eiſernen Thurm⸗ uhr mit Schlagwerk für das ſtädtiſche Rathhaus dahier auf dem Summiſſionswege an den We⸗ nigſtfordernden in Accord gegeben. Die Ac⸗ cordsbedingungen liegen bis dahin auf der hie⸗ ſigen Bürgermeiſterei zur Einſicht offen und ſind die Summiſſionen verſiegelt unter der Aufſchrift„Summiſſion für die Stadt Fried⸗ berg, Uhrlieferung betreffend“, bis ſpäteſtens in dem oben bemerkten Termin bei der Unter⸗ zeichneten einzureichen. Friedberg, den 10. April 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Lohr inden⸗Verfleigerung. 1497J Donnerſtag den 19. April l. J.„Nach · mittags 2 Uhr, ſoll das Ergebniß der Eichen⸗ lohrinden in dem Gemeindewald der Gemeinde Ockſtadt für das Jahr 1855, 18jähriger Stock ⸗ ausſchlagbeſtand, abgeſchätzt zu 411 Centner, im Wirthshaus zum Hirſch dahier öffentlich meistbietend unter den dabei zu Grund gelegt werdenden Bedingungen verſteigert werden. Förſter Gröninger zu Ockſtadt wird den Kauf⸗ liebhabern den Schlag, in welchem die Rinde geerndtet werden ſoll, auf Verlangen vorzeigen. Ockſtadt, den 11. April 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ockſtadt Gröninger. Bekanntmachung. C4981 Donnerſtag den 19. d. M., Vormittags 10 Uhr anfangend, ſoll im Gräflich Solms. Rödelheimiſchen Walde bei Wickſtadt, Diſtriet Dachbaum, nachverzeichnetes Gehölze öffentlich meiftbietend verfleigert werden: 6 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 107„„ Prügelpolz, 9* Eichen · 1 71%„ Buchen⸗Stockholz, 48%„ Eichen ⸗„ 146„„ Reisholz, 3325 Wellen Buchen⸗ 26 buchen, 9 birken, 5 fichten Werkholz⸗ ſtangen= 150 Cubikfuß, 1000 eichen Bohnenſtangen. Die Zuſammenkunft iſt im Schlage ſelbſt. Forſſhaus Beinhards, 7. April 1855. Der Gräfl. Revierförſter Hartmann. Holzverſteigerung. 1499 Dienſtag den 17. April, Morgens 10 Uhr anfangend, werden im hieſigen Gemeinde⸗ wald: 1) Diſtrikt Eichenhecken II. Theil. 22 Eichen⸗Stämme von 878 Cbfß., 1 Buchen⸗Stamm» 39„ 13 Klafter Eichen ⸗Scheitholz, 5½„„ Prügelholz, 9%„„ Erdftöcke. 2) Diſtrikt Oberer⸗Kellmoth J. Theil. 5 Kiefern⸗Stämme von 43 Cofß., 1 Birken⸗Stamm von 7 Cbfß., 20 Klafter Kiefernholz, 1„Birken, 4%„ gemiſchtes, 105 Stück Kiefergerüſthölzer, 20„ rohtannene Leiterbäume, 275„ Hopfenſtangen, 575„ Bohnenſtangen, 100„ Baumpfähle meiſtbietend verfleigert. ö 4 Pfaffenwiesbach, den 7. April 1855. Der Bürgermeiſter Rapp. Fruchtverſteigerung bei dem Rentamte Friedberg. [500 Von den 185 4r Fruchtvorräthen des hieſigen Rentamts kommen zur Verſteigerung: 1) Zu Butzbach in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hofe. Mittwoch den 25. April 1855, Vormittags 10 Uhr, von dem Speicher daſelbſt, 1 Malter Waizen, 50 Malter Korn, 20 Malter Gerſte und 9 Malter Hafer. 2) Zu Friedberg in dem Gaſthauſe zum Maulbeerbaum. Donnerſtag den 26. April 1855, Vormittags 10 Uhr a. von dem Speicher zu Friedberg: 8 Malter Watzen, 77 Malter Korn, 40 Malter Gerſte, b. in Stammheim lagernd, ungefähr 17 Malter Hafer. Friedberg den 10. April 1855. Großherzogliches Rentamt Friedberg Hauſer. Arbeits ⸗Verſteigerung. [5011 Dienſtag den 17. April d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen bei Hr. Gaſtwirth Stein zu Beienheim nachbenannte Arbeiten, welche bei der unter dem 12. Febr. l. J. abgehaltenen Verſteigerung die Genehmigung nicht erhalten haben, nochmals öffentlich in Accord gegeb en werden: 1) Schloſſerarbeit, veranſchlagt 25 fl.— kr. zu 2) Weißbinderarbeit 15„ 45„ Beienheim, den 6. April 1855. Großherzogliche Bürgermeiſſerei Beienheim Mut h. Holzverſteigerung in der Oberförſterei Ortenberg, 1502] Nächſten Mittwoch den 18. April d. J., von Morgens präcis 8 Uhr an, ſollen in dem Diſtrict Hain, Wanne, Finkelöcherhege nachſte⸗ hende Holzſortimente Scheitholz Prügel Stockholz Re iſer tecken Buchen 58 39% 91 167/ Eichen 43 ¼ 97 29 18½ Nadelbolz— 32 11 70 26 Eichenſtämme von 6-34“ Dicke und 10 bis 55“ Länge, 49 Buchen- und Hainbuchenſtämme von 6 bis 21“ Dicke und 10-35“ Länge, 56 Buchen⸗Stangen, 318 Fichten⸗ u Kiefernſtangen zu Leiterbäumen ze. an Ort und Stelle verſteigert werden. Der Anfang geſchieht im Diſtrikt Hain(Kiefernab⸗ theilung) und wird mit der Verfleigerung des Nadelflangenholzes begonnen. Gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft wird Zahlungsfriſt bis Ende September d. J. g= ſtattet. Ortenberg, den 9. April 1855. Großherzogliche Oberförsterei Ortenberg Haberkorn. Holzverſteigerung. 1503 Am Montag den 23. April, Vormittags 10 Ühr, ſollen in dem unter Niedermoxſtadt gelegenen Boitzheimer Wäldchen: 350 Stecken Buchen⸗Scheit⸗ und Prügel⸗ holz, 1. Qualität, 10,000 Stück Buchenwellen, 56 ſchwere Eichenſtämme von 3 bis 4 Fuß Durchmeſſer, zu Schiffbau und ſonftigem Gebrauch, namentlich Müh⸗ lenbau; endlich eine Parthie Eichen⸗ und Buchenwerkpolz zu Wagnerarbeit geeignet, f auf Eredit gegen Bürgſchaft verſteigert werden. Staden, den 8. April 1855. Joſ. Guffanti Sohn. Anzeige. 4161 Vom 1. April d. Jahres wohne ich in dem Buchhändler Heher'ſchen Garten zunächſt dem Neuenwegerthor. Gießen den 5 9 985 1885. o If, Hofgerichts⸗ Advokat. Für Bäcker. [447] Eine bedeutende Quantität Kuchen-, Weck⸗ und Brodſchießer iſt neu angekommen und wer⸗ den um billigen Preis abgegeben bei Adam Söllner, Seilexmeiſter, wohnhaft neben Herrn Metzgermeiſter Vogt in Friedberg. Ein Mann, 15121 der die Gärtnerei verſteht, ſucht Be⸗ ſchäftigung. 5 Näheres bei der Expedition dieſ. Bl. Als Lehrling 15131 wird ein ſtarker Junge geſucht, der nebſt dem Weißbindergeſchäft die Malerei und Lacki⸗ rerei erlernen kann. A. Weckerling, Hofmaler und Lackirer in Bad Homburg. Verſteigerung. 1514] Montag den 16. April, Vormittags um 10 Uhr, läßt der Unterzeichnete in ſeiner Woh⸗ nung: 4 Wagen mit eiſernen Achſen, 2 desgl. ein⸗ ſpännig, 3 Pflüge, 3 Eggen, mehrere Fäſſer von verſchiedener Größe, 4 Mehlkaſten, 2 Kartoffelmühlen, 4 Maiſchbütten, jede 400 Maas haltend und verſchiedene Hausgeräth⸗ ſchaften öffentlich meiſtbietend verſteigern. Rockenberg den 30. März 1855. f Jacob Rübſamen. Mobilien ⸗Verſteigerung. 15151 Kommenden Montag den 16. d. M., von Morgens 9 Uhr an, wird die Mobiliar⸗ Verſteigerung des Chriſtian Müller in deffen Wohnung fortgeſetzt, und kommen zum öffent⸗ lichen Ausgebot: 4 Stück 2 öhmige Weinfäſſer, 2 große Wirxthstiſche, 1 Kommode mit Pultaufſatz, 1 Kleiderſchrank und ſonſt allerhand Holz und Eiſenwerk. Friedberg den 8. April 1855. Der Curator M. Jung. 128 Für Auswanderer. Ueber Bremen nach allen Häfen von Amerika. 15161 Da mir von Großherzoglichem Miniſterium die Genehmigung als Special⸗ agent der Hauptagentur des Generalagenten G. Fr. Schweitzer in Fried⸗ berg für den Schiffsrheder und Befrachter Herrn Wm. Stiſſer und Comp. in Bremen ertheilt worden, bringe ich hiermit zur allgemeinen Kenntniß, daß ich Verträge zu den billigſten Preiſen abſchließe und für beſte Beförderung der Auswanderer beſorgt ſein werde, indem ich dieſelben ſtets bis Bremen begleite. Jede gewunſchte nahere Auskunft ertheilt und empfiehlt ſich beſtens G. L. Wießler in Butzbach. Gegenſeitige Hagelſchäden⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft für das Großherzogthum Heſſen. Landesherrlich beſtätigt unterm 17. Mai 1854. 4761 Das Reſultat des verfloſſenen Jahres iſt ein fr die Anſtalt ſo guͤnſtiges gewefen, daß trotz den durch die Gründung derſelben entſtandenen nicht unbe⸗ deutenden Hoſten und einſchließlich der ſtatutariſch in Abzug gebrachten 25 pCt. zur Bildung eines Reſervefonds der Beitrag z. B. von 100 fl. für verſicherte Halmfrüchte ſich für das Jahr 1854 auf 12 kr. feſtſtellt.— Es dürfte dieſes Ergebniß wohl die beſte Empfehlung für die Anſtalt und die gegründete Hoff⸗ nung vorhanden ſein, daß, wenn dieſelbe in gleicher Weiſe wie im vorigen Jahre von neu hinzutretenden Mitgliedern benutzt wird, ſich das Reſultat noch beſſer reſp. die Beiträge noch geringer ſtellen werden und laden die Unterzeich⸗ neten deßhalb zu recht zahlreicher Theilnahme ein. 55 Darmſtadt im April 1855. g Der Ausſchuß der Geſellſchaft: Kloch vom Schleifelderhof, Präſident. J. Achenbach von Heppenheim. K. Carl von Bellersheim. J. Grein ven Wickſtadt. Holler, Bürgermeiſter von Fauerbach. Fritz Koch vom Weilerhofe. Ph. Rauſchert von Sprendlingen, Rheinheſſen. Schollmeier, Bürgermeiſter in Koſtheim. Hch. Thylmann von Altenſtadt. Zimmermann, Bürgermeiſter in Eſſelborn.* Antragsformulare, ſowie jede weitere gewünſcht werdende Auskunft ertheilt Hch. Hahn in Friedberg. Die Direction: Se mmerde. Frucht⸗ und Mehlpreiſe von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. —— 0 Waizen Korn Ge x ſt e Hafer Kartoffel Mittel Mitfel⸗ Mittel- e Mitel-⸗ Mikel Ort und Datum] Alf⸗ Ver⸗ preis Auf- Ver. preis Auf⸗ Ver- preis Auf- Ver- preis Auf- Ver- preis ge ae ge kit: ge- kauft 2 ene, fahren 8 fahren 8 fahren* fahren 8 fahren 8 Mltr.] Mltr. Pfd. fl. Ikr.] Mltr.] Mltr.] Pfd. fl. kr.] Mltr.] Mltr.] Pfd.] fl. kr.] Mtr.] Mltr.] Pfd.] fl. kr.] Mltr.] Mltr. Pfd. fl. kr. Friedberg, 4. Aprilſ 175 91 2001552] 19 16(18013 9 35 35(160 8/42 8 8 120 5/438 8 200 420 Butzbach, 4.„19 10 2001551] 2 2 180 13/ 7½ 0 10 1609 80 5 5 120 617 17 200 431 Vilbel, 30.„250 250 20016—]—— 180— 4—— 1160——1 3 3 120 6— 5 5 200 5— Allenſtadk, 2.„ 21 21 20016/——— 1180———— 1160—— 1— nee— 200— 1. Nidda, 4.„4— 4 200 16—1— 7 180130251— 3 160 8045]—— 1120(——1—— 200—— Hungen, 30.„ 104104 2001515] 20 20 1801410 10 160 8050 1212 120 536—— 200 Echzell, 4. 7—— 200.————. 180——1—— 1160———— 120——1—— 200—4— Grünberg, 7.„— 31 2001550]— 27 ¼ 18013460— 1 1160 915]— 7 120 6111—— 200— 1— Malnz, 30.„J— 200151—— 180ʃ4230ʃ— Ä 1160 7ʃ45— 120 5/45——.— Wicken 9 fl. Friedberg: Vorſchußmehl aufgefahren 5Mltr., verkauft 5, 18 fl. 20 kr.; Erbſen aufg. 1, verk. 1, 13 fl.— Grünberg: Erbſen 11 fl.; ſopwie der einen T ihre Jord anmtenge geweſen, F. bemerk gebn. klagten 4,5 beerbt wor u Cum Ian Kläge Heurelle F gütlich deßhalb delgtion g 9 N deren J fatlet f 27. Apt neten Juf ſeßlichen ſind zugh geltend Erklärun daß ſie d gefſehen 3 fügungen mitgetheil S4 rde — 4 H. kr. — Ie a — 129 Verfügung [4611 des Johann Heinrich Deibel jun. in Sachen und Carl Simon Deibel zu Hanau als gerichtlich beſtellte Curaſoren über die minderjährigen Auguſte und Wilhelm Grill don da, Kläger, gegen g 33 1) den Heinrich Melchior Zipf, 2) den Heinrich Zipf, 3) den Philipp Kaspar Zipf und 5) die Dorothea Zipf, verwitwete Denhardt, alle von Die Klage: ipf, 4) den Philipp chlüchtern, Verklagte, wegen Herausgabe von Pfandgegenſtänden. Für die Kläger legitimire ich mich in der Anlage A. zum Prozeß und ſtells ſodann vor; Der Johann Siegmund Deibel zu Hanau hat: 5 d 1) Dem Mitbeklagten 4 und deſſen Frau Eliſabeth, geb. Baiſt im Dezember 1817 ein Darlehn von 914 ¼ Tylr. und ſodann 2) den Beklagten in Gemeinſchaft mit der Henriette und der Eliſabethe Zipf ein weiteres, Dar⸗ lehn von 342 Thlr. 25 Sgr. im September 1849 vorgeſchoſſen. Beide Darlehen haben die Schuldner ihrem Gläubiger jährlich mit 5 pCt. zu ver⸗ zinſen und nach einvierteljähriger Kündigung zurückzuzahlen verſprochen, ihm auch zur Sicherheit derſelben mit den Zinſen und Koſten die in den Hypotheken B. und C. aufgeführten Immobilien verpfändet und ſich in jenen als Solidarſchuldner hingeſtellt. f 5 Der Johann Siegmund Deibel iſt geſtorben, mit Hinterlaſſung eines Teſtaments, in welchem er die Kläger, den Ferdinand Grill, die Marie, den Jean, den Ferdinand, die Mathilde und die Kathinka Deibel zu Erben eingeſetzt hat, welche Perſonen hieraufhin die Erbſchaft des⸗ ſelben angetreten und unter einander vertheilt haben. Darlehn den Klägern auf ihr Erbtheil zugefallen. Bei dieſer Theilung find die obigen beiden Dieſe haben jene den Schuldnern im April v. J. aufgekündigt, worauf der Mitverklagte 4 als Solidarſchuldner durch die Beſcheide vom 9. Auguſt und 19. September v. J. zur Zahlung der Haupkbeträge mit den Zinſen und Koſten, ſowie der Liquidationskoſten in Sachen der Pfandgläubiger Orb, Ochs und Schomann, welche einen Theil der Pfandſtücke zum Zwangsverkaufe gebracht, und in deren Sachen meine Clienten ihre Forderungen anmelden mußten, verurtheilt worden, und welche Koſten in der Anlage D. zu⸗ ſammeengeſtellt find. Der Mitverklagte 4, welcher früher alleiniger Eigenthümer der Pfandſtücke geweſen, hat dieſe inmittelſt an fünf ſeiner Kinder, und unter dieſen die in den Anlagen E. und F. bemerkten Pfänder an ſeine Töchter die Henriette und die Eliſabeth Zipf, eigenthümlich über⸗ geben. Die beiden letzten ſind geſforben und in Ermangelung von Deſeendenten vom Mitbe⸗ klagten 4, als ihrem Vater, und den übrigen Imploraten als ihren Geſchwiſtern nach dem Geſetz deerbt worden, in Folge deſfen dieſe Erben die Pfandſtücke in E und F. in Beſiz genommen, In Ermangelung von Vermögensobfecten bei den Philipp Kaspar Zipf'ſchen Eheleuten bleibt den Klägern nichts anderes übrig, als die Beklagten qua possessores und qua heredes von Henriette Zipf und Eliſabethe Zipf anzugehen und da die Herausgabe der Pfandſtücke in E und F gütlich nicht geſchieht, zu klagen und zu bitten: Die Verklagten unter Koſtenerſatz zu verurtheilen, daß ſie den Klägern die in E und F verpfändeten Immobilien zwecks Befriedigung jener wegen der libellirten 914 Thlr. 8 Sgr. 7 hl. mit den Zinſen davon zu 5 pCt. ſeit dem 22. Oktober 1852, den be⸗ regten 342 Thlr. 25 Sgr. 9 hl. mit Zinſen von gleicher Zeit, der in D bemerkten Koſten ad 51 Thlr. 3 Sgr. 11 hl. und der Koſten dieſes Verfahrens herausgeben, oder ſie wegen aller dieſer Beträge zu befriedigen. Eventuell wird um ſolidariſche Verur⸗ iheilung der Imploraten zu den letzteren, ret. exp. gebeten. Die Mitverklagten 1 und 2 ſind nach der Anlage unbekannt wo, abweſend, es wird deßhalb erſucht, dieſe beiden edictaliter ad terminum zu laden. Beweis wird durch Eides⸗ delgtion angetreten. Hochachtungsvoll ꝛc. Hanau, 5. März 1855, Kurfürftlichen Juſtizamts gehorſamer der klägeriſche Anwalt Bauſcher. Wird den— unbekannt wo?— abweſenden Mitverklagten 1 und 2 mitgetheilt um auf deren Inhalt und die beigefügten Urkunden, deren Einſicht im hiefigen Amtslocale denſelben ge⸗ ftattet iſt, eine vollſtändige Erklärung abzugeben. Dieſe Erklärung iſt entweder im Termin den 27. April d. J., Vormittags 9 Uhr, und ſpäteſtens bis Morgens 11 Uhr bei dem unterzeich⸗ neten Juſtizamte mündlich zu Protocoll zu geben, oder bis zu jenem Zeitpunkte in einer den ge⸗ ſetzlichen Vorſchriften entſprechenden Eingabe ſchriftlich dahier einzureichen. Mit dieſer Erklärung ſind zugleich die Beweismittel zu bezeichnen, welche die gedachten Mitverklagten für ihre Angaben geltend machen wollen, ſowie alle etwaigen Urkunden vorzulegen. Soweit dieſelben die geforderte Erklärung bis zu obigem Zeitpunkte gar nicht oder unvollſtändig erſtatten, wird angenommen, daß ſie die Behauptungen der Kläger als wahr, die vorgelegten Urkunden derſelben als ächt zu⸗ geſtehen und auch ſonſt keine Einwendungen gegen die Klage haben. Zugleich dient den genannten beiden Mitverklagten zur Nachricht, daß alle weiteren Ver⸗ fügungen in dieſer Sache nur durch Anſchlag im Vorzimmer des unterzeichneten Gerichts ihnen mitgetheilt werden. Schlüchtern am 9. März 1855, Kurfürſtliches Juſtizamt Harkot. vdt. Thomas. Bekanntmachung. [504] Mittwoch den 18. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen im Gräfl. Solms⸗Rödelheimi⸗ ſchen Beinhardswalde verſteigert werden; 65 Stecken Buchen⸗Prügelholz, 40„„ Stockholz, 90„„ Reisholz. Forſthaus Beinhards, 11. April 1855. Der Gräfl. Revierförſter Hartmann. Faſelochs⸗Verkauf. [505] Ein ſchwerer, gut erhaltener, der Ge⸗ meinde Rödgen gebörender Faſelochs ſoll Mittwoch den 18. April d. J., Vormittags 10 Uhr, bei dem Gaſtwirth Georg Krauch daſelbſt meiſtbietend verkauft werden. Rödgen im April 1855. Der Kurfürſtl. Heſſ. Bürgermeiſter Krauch. Holzner ſtej gerung. [506] Montag den 23. April wird in dem Michelbacher Gemeindewald, Morgens 10 Uhr anfangend, nachſtehendes Gehölz an die Meiſt⸗ bietenden verſteigert: 1) Diſtrikt Eichen⸗ und Buchenhardt: 30 Eichen⸗Bauſtämme von 1800 Cubikfuß, 10 Klafter Eichen⸗Scheitholz, 2„ Buchen⸗Prügelholz, 15„ Erdſtöcke, 2) Diſtrikt Lehmkaut: 50 Stück tannene Leiterbäume, 500„ Hopfenſtangen, 3000„ Bohnenſtangen. Michelbach dei Ufingen den 2. April 1855. Der Bürgermeiſter Maurer. Holzverſteigerung. [460] Donnerſtag, den 26. April l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, ſoll in dem Frei⸗ herrlich von Ritter'ſchen Walde bei Hof Haſſel⸗ heck nachſtehendes Holz öffentlich an den Meiſt⸗ bietenden unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden: 1% Stecken Eichen⸗Scheitholz, 28„ Eichen- u. Birken⸗Prügelholz, 28„ Aspen⸗ n. Nadel⸗* 5050 Stück Elchen⸗ u. Birken⸗Wellen, 4800„ Aspen⸗ u. Nadel⸗„ Die Zuſammenkunft iſt auf Hof Haſſelheck. Friedberg, den 2. April 1855. In Auftrag Faatz. Frucht verſei gerung. 15071 Donnerſtag den 19. April l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in der Wohnung des Unterzeichneten 60 Achtel Korn, 1 60„ Gerſte öffentlich verſteigert werden. Münzenberg den 10. April 1855. Kei Frs Fein Fäſſer, [508] ſtark in Eiſen gebunden und in verſchie⸗ denen Größen, bei Jean Hu ber. Fertige Nanape! 1509] ſehr ſchön und dauerhaft gearbeitet, än⸗ ßerſt billig bei Friedberg. Konrad Walther, Schreinermeiſter, am Bahuhofe wohnhaft. Zwei Geſellen [510] können in Arbeit treten bei Friedberg, den 12. April 1855. e Died Schneidermeiſter. Zur Beachtung! [5111 Um der immer mehr zunehmenden Bet⸗ telei zu ſteuern, hat ſich dahier ein Verein ge⸗ bildet, deſſen Aufgabe iſt:„zu verhüten, daß die hieſigen Ortsarmen in andere Orte betteln gehen.“ Im Namen des Armenvorſtandes er⸗ ſuche ich deshalb alle Herren Bürgermeiſter, in ihrer Gemeinde bekannt machen zu laſſen,„an Gambacher Arme keine Almoſen zu geben, ſo⸗ wie in hieſiger Gemeinde an Fremde keine Almoſen verabreicht werden.“ Gambach, am 10. April 1855. In Auftrag: Schneider, Gemeinde⸗Einnehmer. UI. a 130 14271 Fur die wegen ihrer Vorzüglichkeit rühmlichſt bekannte Heilbronner Bleiche werden nunmehr wieder Beſtellungen angenommen und beſorgt. Friedberg im März 1855. Eduard Ruths. Die Union, Allgemeine deutſche Hagel⸗Verſicherungs⸗Geſellſchaft. Grundcapital: 3 Millionen Thaler, wovon Thlr. 2,509,500. in Aktien emittirt ſind, Kapitalreſerve 33,953. Thlr. 2,543,453. f 13371 Dieſe Geſellſchaft verſichert Bodenerzeugniſſe aller Art gegen Hagelſchaden zu feſten Prämien ohne Nachſchußzahlung. Die Verſicherungen können auf ein oder mehrere Jahre geſchloſſen werden. Bei Verſicherungen auf fünf Jahre werden den Verſicherten beſondere Vortheile gewährt. Jede weitere Auskunft ertheilen die unterzeichneten Agenten, welche auch den Abſchluß von Verträgen einleiten. Friedberg und Laubach den 15. März 1855. Georg Friedrich Nau in Friedberg, Joh. Martin Zöckler in Laubach, Agenten der Union. i Empfehlung. 4851 Ich empfehle einem verehrten Publikum, welches zum Einkauf den hieſigen Platz beſucht, mein Waarenlager beſtehend in: 7 breiten Eattunen, wovon die billigſten, aber dabei dennoch ächten 8 kr., die feineren und ſchwereren 11, 12 bis 15 kr. die Elle koſten, Mixt⸗Lüſtre, billigſte Sorte fl. 3., Mittelſorte fl. 4. und feine fagonirte fl. 5. das Kleid, Thibets in allen Farben, zu fl. 5. 38 das Kleid, Oleaus, billigſte Sorte zu 18 kr. oder fl. 3. 18 kr. das Kleid, Napolitain⸗Kleider von fl. 3. bis fl. 5. 12 kr. ferner in gleichem Verhältniß billig, blau und modegedruckt, Lein⸗ wand, weiße Waaren, als: Shirting, Jaconnet, Moll, ſodann Hoſen⸗ ſtoffe, Weſten, baumwollene und ſeidene Herren⸗Halsbinden, Foulards und ſonſtige in dieſes Fach einſchlagende Artikel. Ich mache noch darauf aufmerkſam, daß bei mir ein Ueberfordern in den Preiſen nicht ſtattfindet. G. W. Müſtner, Nömerberg Nr. 34 in Frankfurt a. M. 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Nach Frankfurt: Nach Caſſel: 66 25 7 3 9 8 12 24 1 40 A 8(Gießen) 6 48 5 555 5.32 7 56(Marturg) Die mi bezeichneten Züge find Schnellzüge. Frankfurter Cours vom 11. April 1855. Piſtolen. fl. 9 3435 Friedrichsd' or 10 2-3 Holländiſche 10 fl. Stücke 941-/42 Rand⸗Ducaten 5 32-33 20 Frankſtücke 4“ 92021 ½ Engliſche Souverains„11 43-45 Preußiſche Thaler„ 1 46%/ 5 Frankenthaler. 72 Peußiſche Caſſenſcheine„ 146% 7. Polizei- Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 14. April bis zum 20. April. — Fried⸗ Bußz⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 75 4 kr. pf. kr. pf. 1IRoggenbrod/ Korn⸗ und /¼ Gerſtenmehl 441 4 1 2 7.. 7 8 2 8 2 4 5 7 77 16 316 3 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 9% Korn⸗u.) Watzenmehi 443 43 2 E 17 11 9 2 5 2 4, 7 7 18 35 18 3 — Milchbrod 1 l — Waſſerweck 13% — Gemiſchte(Tafel⸗) Brod 14 14 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 50 1442114— 5 Kühfleiſch, gemäſtetes 10 21 10 2 1 Rindfleiſch, gemäſtetes 9 219 2 „ Kalbfteiſc 9 26 2 5 Schweinenfleiſch 15— 15— 5 Hammelfleiſch 10— 110— 1 Schaaffleiſch 5 7——— 65 Wurſt v.blos Schweinen 16— 16— 0 Bratwurſt 20— 20— „ Schwartenmagen 120— 20— 5 Geräucherter Speck 28— 28— 10 Schinken 20— 20— 0 Dörrfleiſch 20— 20— „ Schweinenſchmalz, ausgel. 24— 24— unausgelaſſen 22— 22— „Nierenfett„2 2 2 „Hammelsfett 16— 161— Die Großherzoglichen Bürgermeiſer Bender. Sei ei ppel. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. J zu beſet Aufführ verſtehe unverh bůͤcher 6 N A 3 1 Knöpp v fahls; 2 Vorm Vudſre Vorm aogeze 0 Den wegen a . Mit gain, w. wart. ner Be Hofg.⸗9 Bezirk Großh. Keonhar Großh. 9 Uhr, Meineids In 2. Wen Ra 10 dan wegn D mann „ 0 feln, Großhet dg. v. iu Stat