L amator und ele Greiſe. Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum ass Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ſammen 7 kt. N I. Freitag, den 12. Januar. 1855. Amtlicher Theil. Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Der Candidat philos. H. Klein aus Freiburg, des Diebſtahls zu Homburg verdächtig. Alter: circa 22 Jahre; Größe circa 5“ 4% Statur: ſchlank; Haare: lang, dunkelblond; Geſicht: länglich; Farbe: friſch; Naſe: mittlere, ſpitzig, er trug eine Brille; Kleidung: kurzer ſchwarzer Oberrock, dergl. Hoſen, etwas abgetragener ſchwarzer Hut. Er ſprach den badiſchen Dialect. Die Mitgift. (Fortſetzung.) 3„Du biſt unwohl, mein liebes Paulinchen,“ ſprach Tante Schörtel zur Letzteren, ſobald ſie mit ihr allein war. „Aber Du ſollteſt gerade heute aufgeräumt und heiter er— ſcheinen, und zumal jetzt, wo ich Dich den lieben Heinich's vorſtellen möchte!“ „Mich, liebe Tante?, fragte Pauline betreten.„Wa— rum wollen Sie mich denn zu dieſen Leuten bringen?“ Weil Madame Heinich Dich kennen lernen will, mein Kind/ „Mich? bah, ſie wird ſich nicht um mich kümmern, wenn meine ſchöneren, lebhaften Schweſtern hier ſind; über— dem hat ſie ja ihre reiche Nichte, die... Sie konnte nicht fortfahren— das Wort erſtarb ihr auf der Zunge, obſchon ſie ihre ganze Willensſtärke aufbot, um gefaßt zu erſcheinen. Frau Schörtel ſah ihr mit forſchendem Ernſte in's Geſicht, lächelte dann und erwiderte ſcherzend:„Was weißt Du denn von Herrn Heinich's reicher Nichte, liebes Kind? Ich verſichere Dich, es iſt ganz das Mädchen, wie ich es mir für Karl'n als künftige Gattin wünſchte, und Karl iſt— im Vertrauen geſagt, obſchon er mir dieß ſehr übel nehmen würde, wenn er es wüßte,— Karl iſt der Nichte der Frau Heinich ſehr gewogen!- „Die arme Pauline ſtand wie auf Kohlen; glücklicher— weiſe kam ihr Stolz ihr zu Hülfe, ſie murmelte einige un⸗ verſtändliche Worte, die wie ein Glückwunſch klingen ſoll— ten, und fragte dann leiſe und mit bebender Stimme: ob jene Nichte auch Karl's Neigung erwiedere. „Mich dünkt, ſie will ihm wohl,“ entgegnete die Tante;„ia, ich hoffe es ſogar von Herzen, daß ſie ſeine Liebe erwidert. Allein das Mädchen iſt keines von denen, die ſich ungeſucht einem Mann an den Hals werfen, und hat mit echt mädchenhafter Zurückhaltung ſeine Neigung ſeit— her verhehlt. Allein nun bedarf's keiner Hehlerei und Ver— heimlichung mehr, denn da Herr Heinich ſie ſo freigebig auszuſtatten beabſichtigt und die Verbindung vollkommen billigt, ſo iſt es an uns, die Bewerbung möglichſt abzu— kürzen und die Zeit beſtmöglich zu benützen. Allein komm' nun, mein Kind; ich möchte Dich Frau Heinich vorſtellen, ehe Frau v. Altenhof zurückkehrt. Herr v. Paßhofen und Karl werden Deine Mama und Schweſtern ſchon inzwiſchen unterhalten, denn wir müſſen Deine beiden Schweſtern als Brautjungfern zu unſrer Hochzeit hier behalten.“ „Die arme Pauline zerdrückte eine Thräne, verſuchte zu lächeln— freilich ein ſchwaches, mondſcheinähnliches Lächeln— und folgte der Tante, welche ſie zärtlich in die Arme ſchloß, und ſelbſt zwiſchen Lachen und Weinen zu ſchwanken ſchien. Endlich erreichten ſie Tante Schörtel's Beſuchzimmer und trafen hier eine dicke, alte Dame an einer Straminarbeit und einen dicken, alten Herrn, der in einem Buche las, beide mit Brillen auf der Naſe und mit gutmüthigen, einfachen Mienen. Tantchen ſchob Paulinen vorwärts und rief:„Hier, meine lieben Leutchen! hier iſt ſie, und nun machen Sie nicht mehr Aufhebens von der Sache, als unumgänglich nöthig iſt!“ Wir übergehen die Scene, die nun folgte, auch die des gegenſeitigen Vorſtellens zwiſchen dem alten Heinich und ſeiner Frau einerſeits und der Frau v. Altenhof und ihren Töchtern anderſeits— wie die gnädige Stiefmama herablaſſend knickſte gegen das„reiche Bürgervolk /, das ſie durch ihre Lorgnette betrachtete, und wie die dicke Frau Heinich ſie dagegen ſehr förmlich begrüßte, nachdem ſie ſie höchſt aufmerkſam und ſcheinbar mit nicht ſehr großer Be— friedigung durch ihre goldene Brille betrachtet. Was aber Frau v. Altenhof in noch höherem Grade auffiel und in— dignirte, das war, daß ſie ſehen mußte, wie unmittelbar nach der Förmlichkeit des Vorſtellens die beiden alten Leut— chen ſich wieder auf das Sopha ſetzten und Paulinen in ihre Mitte nahmen und bei beiden Händen erfaßten, und wie Pauline vor Freude und Aufregung bebte und weinte, zumal als die Frau Heinich mit einem würdevollen, phleg— matiſchen Ernſte anhub:„Frau Schörtel hat uns zu gro⸗ ßem Danke verpflichtet, indem ſie uns die Tochter meiner verſtorbenen Schweſter zuführte, von deren Exiſtenz wir gar nichts gewußt hatten. Die gute Pauline gleicht meiner ſeligen Agnes ſo ſehr, daß ſie hinfort wie unſer eigen Kind gehalten werden ſoll. Es iſt ein rechter Troſt und ein wahres Glück für uns, daß wir ſie gefunden haben, und es wird wohl auch Ihnen, gnädige Frau, lieb und tröſt— lich ſein, zu vernehmen, daß es in unſerm Willen und in unſerer Macht liegt, dem lieben, armen Kinde die Zukunft günſtiger zu geſtalten, als die Vergangenheit für Paulinen war; und Herr v. Altenhof, mein Schwager, wird mir's nicht wehren, daß ich für meine Nichte und ihre Mitgift ſorge!⸗ Frau v. Altenhof war ſo überraſcht, daß ſie ſich nicht alsbald zu faſſen wußte, ſondern unter unwillkürlichem Er— röthen etwas von den herben Pflichten und dem undank— baren Amte einer Stiefmutter und dem Undank von Stief— töchtern daherſtammelte. Schließlich aber reckte ſie ſich ſtolz in die Höhe und meinte: ſie begreife in der That denn ſie habe ſich noch den ganzen Zuſammenhang nicht, niemals um die Familie und Verwandtſchaft der erſten Gattin des Herrn v. Altenhof bekümmert. „Dann iſt es die höchſte Zeit, daß Sie das thun, gnädige Frau!, rief Frau Heinich, und ihre Haube zitterte vor mühſam bewältigter Aufregung,„Freilich liegt die Schuld theilweiſe an uns, denn wir hätten uns früher nach dem Kinde meiner ſeligen Schweſter erkundigen ſollen, und Sie würden ſchon längſt von uns gehort haben, wenn wir gewußt hatten, daß unſre Einmiſchung dieſem guten Kinde zu Statten gekommen wäre. Allein wir hatten bis vor wenigen Jahren eine eigene Tochter,“ fügte Frau Heinich mit einem tiefen Seufzer ihres Mutterherzens hin⸗ zu,— und wir vergötterten in unſrer Selbſtſucht dieſes Kind vielleicht ſo ſehr, daß es uns der liebe Gott zur Strafe entzog, weil wir nicht nach gebührender Weiſe und Pflicht auch an andere dachten. Auch wußten wir, daß Herr v. Altenhof ſich nachgerade an ſeiner Heirath mit meiner armen verſtorbenen Schweſter ſchämte, und fürchteten, er werde ſich auch an uns ſchämen, weil mein Jonathan— d. h. Herr Heinich hier— als ehrlicher Zimmermeiſter ſein Geld mit Fleiß und Mühen auf ſeinem Berufe ver⸗ dient hatte. Neuerdings aber fühlten wir uns ſelbſt ge— drungen, Erkundigungen nach meiner guten Nichte anzu⸗ ſtellen durch unſern weitläufigen Verwandten, Herrn Hettich; und nun werden hoffentlich Papa und Mama nichts da⸗ gegen einzuwenden haben, wenn wir ſie einer ſolch undank⸗ baren Bürde entledigen wollen,“ fügte Frau Heinich hinzu und ſchloß dabei Paulinchen zärtlich in ihre Arme.„Wir wollen fuͤr ihre ganze Zukunft ſorgen,— wenn ſie ſich nämlich nicht an uns Zimmerleuten und an unſerm geringen Stande ſchämt!“ (Schluß folgt.) Friedberger Kirchenbuchsauszug vom Monat Dezember. Getraute: Keine. e e e 2. Dem hſ. B. u. Metzgermeiſter Joh. Heinrich Gerth ein S., Heinrich Wilhelm, geb. 11. November. 3. Dem hf. B. u. Bureaugehülfen bei Gr. Kreisamte Heinrich S., Karl Adam Adolph, geb. 8. Nopbr. „Dem he. B. u. Handarbeiter Konrad Kuh eine T., Louiſe Karoline, geb. 19. Novbr. 24. Dem hſ. B. u. Meſſerſchmiedmeiſter Friedrich Jakob Schäfer ein S., Joh. Georg, geb. 1. Dezbr. 25. Dem hſ. B. u. Zimmermeiſter Chriſtoph Juſtus Dienſtbach eine T., Margarethe Eliſabeth, geb. 7. Dezbr. 25. Dem hſ. B. u. Kaufmann Franz Stamm ein S., Heinrich Peter, geb. 2. Dezbr. 25. Dem ehe. B. u. Weißbindermeiſter Johann Zimmermann ein S., Friedrich Wilhelm, geb. 2. Novbr. 26. Dem hf. B. u. Schreinermeiſter Johannes Becker ein S., Joh. Heinrich Michael, geb. den 6. Dezbr. Beer digte: 4. Georg Kuh, S. der Katharina Kuh, alt 11 M. u. 9 T., 1 1. Dezbr. 6. Friedrich Karl Ferro, hſ. B. u. Muſikus, alt 69 J., 2 M. e eee e eee 9. Jakob Enders, des hſ. B. u. Schuhmachermeiſters Johannes Enders ehel. S., alt 2 J., 7 M. u. 17 rn de 12. Sufanna Regina Stamm, geb. Damm, des hſ. B. u. Kauf⸗ manns Franz Stamm Ehefrau, alt 27 J., 6 M. u. 6 T., 1 11. Dez. 5 Fink ein 3 16 Zuſammenſtellung der im Jahr 1854 in der evang. Gemeinde Friedberg Gebornen, Getrauten und Geſtorbenen. Geboren und getauft wurden im Ganzen 104 Kinder, nämlich 62 Knaben(worunter 6 unehel.) und 42 Mädchen(worunter 2 unehel.) Dazu kommen 6 todtgeborne und 2 bald nach der Geburt ungetauft geſtorbene Kinder. Confirmirt wurden 39 Knaben und 39 Mädchen. Getraut wurden 18 Paare dahier und 3 der hieſigen Gemeinde ange— hörige außerhalb. Beerdigt: 68(wovon aber einige der hieſigen Ge⸗ meinde nicht angehörten), nämlich 35 Erwachſene(Confirmirte), darunter 18 männliche und 17 weibliche Perſonen, und 33 Kinder, nämlich 20 Knaben und 13 Mädchen. Außerdem die 6 todtgebornen Kinder. Butzbacher Kirchenbuchsauszug vom Monat Dezember. e 31. Der B. u. Bäckermeiſter, Adam Bornſcheuer, Wittwer, u. Eliſabethe Kaiſer, des verſt. B. u. Schuhmachermeiſters Joh. Georg Kaiſer nachgel. ehel. T. Getaufte: 10. Dem B. u. Meſſerſchmiedmeiſter Carl Friedrich Wilhelm Heinrich Burk eine T., Anna Eliſabetha Bertha Ottilie, geb. 14. Nov. 17. Dem B., Kaufmann u. Kirchenvorſteher Johann Jacob Steinhäuſer eine T., Anna Johanne Marie Sophie, geb. 10. Nov. 24. Dem B. u. Fuhrmann Conrad Hieronymus Chriſtoph Engelhardt ein S., Johannes, geb. 11. Dez. 24. Dem B., Bäckermeiſter u. Gemeinderath Heinrich Feld⸗ mann J. ein S., Adolph, geb. 27. Nov. 25. Dem B. zu Schotten u. Scribenten zu Zwingenberg, Georg Kreuter eine T., Marie Eliſabethe, geb. 22. Nov. 31. Dem B. u. Kaufmann Carl Georg Philipp Flach eine T., Anna Margarethe Mathilde, geb. 30. Nov. Beerdigte: b 6. Eliſabethe Feldmann, geb. Steinhäußer, des verſt. B. u. Bäckermeiſters Hermann Feldmann hinterlaſſene Wittwe, alt 83 J. 7 T. 22. Chriſtiane Marie Windecker, des B. u. Spenglermeiſters Johannes Windecker T, alt 20 J., 1. M., 4 T. 30. Anna Margarethe Ferber, geb. Küchel, des verſt. B. u. Sattlermeiſters Johanes Ferber hinterl. Wittwe, alt 68 J., 8 M., 20 T. Zuſammenſtellung der im Jahr 1854 zu Butzbach Geborenen, Geſtorbenen und Getrauten. Geboren wurden im Ganzen 68, wovon 31 Knaben und 27 Mädchen nebſt 3 unehel. Knaben, hierunter 5 todtgeborne und 2 un⸗ getaufte. Darunter 8, welche auswärtigen Gemeinden angehören. Geſtorben im Ganzen 53, hiervon männlich unter 10 Jahren 10, über 10 bis 70 Jahren 9, über 70 5; weiblich unter 10 Jah⸗ ren 12, über 10 bis 70 13, über 70 4; dazu die todtgebornen 5, zuſammen 58. Zuwachs 10. Getraut wurden 9 Paare. NRentenanſtalt zu Darmſtadt. Die am 28. Dez. zu Darmſtadt ſtattgefundene, zahlreich be⸗ ſuchte außerordentliche Generalverſammlung der Mitglieder der Allgemeinen Rentenanſtalt hat nach vorausgegangener in⸗ tereſſanter Verhandlung mit großer Majorität(85 gegen 25 Stimmen) Verbindung mit der Allgemeinen Ren⸗ tenanſtalt ertheilt und den Statutenentwurf angenommen.— Es hängt nun von der Entſchließung der Großh. Regierung ab, ob Und wie bald die vaterländiſche Anſtalt, deren Gründung einſt in einer Thronrede des höchſtſeligen Großherzogs Ludwig II. als ein erfreu⸗ liches Zeichen in der fortſchreitenden Entwickelung des Landes begrüßt wurde, in ihren erweiterten, dem Familienwohle höchſt förderlichen Wirkungskreis eintreten wird.— Gleichzeitig hat die Generalverſamm⸗ lung auf Antrag des Ausſchuſſes und der Direction beſchloſſen, daß die jährlichen Erſparniſſe im Verwaltungsfonds der Allgemeinen Ren⸗ tenanſtalt, welche ſich vorzugsweiſe aus höheren Zinserträgen des Vermögens derſelben und aus dem Gewinn der Depoſitencaſſe ergeben, in denjenigen Altersklaſſen, deren jüngſte Mitglieder das 31. Lebens⸗ jahr vollendet haben, mit den Jahresrenten als Dividende baar aus⸗ bezahlt, die Antheile der jüngeren Mitglieder aber, wie bisher, ihren Rentencapitalien beigefügt und mit dieſen verzinſt werden ſollen.— Seit dem Jahre 1844, dem Gründungsjahre der Allgemeinen Renten⸗ anſtalt, bis Ende 1853 baben ſich die erwähnten Erſparniſſe auf die Geſammtſumme von 39,719 fl. belaufen, welche dem Vermögen der einzelnen Jahresgeſellſchaften zugefloſſen ſind. Man kann hieraus ab⸗ nehmen, daß die jährliche Dividende, welche, wenn der Beſchluß von Seite der Großherzoglichen Regierung alsbald genehmigt wird, ſchon Verficherungsanſtalt in 24. Heinrich Wilhelm Gerth, des hſ. B. u. Metzgermeiſters Joh. Heinrich Gerth ehel. S., alt 1 M. u. 12 F., f 23. Dez. 28. Heinrich Martin Bechſtein, des hſ. B. u. Lederhändlers Johannes Bechſtein 11. ehel. S., alt 3 J., 3 M. u. 12 T., 1 26. Dez. 30. Dorotheg Eliſabeth Ackermann, des Gr. Oberfeldwebels Wilhelm Friedrich Ackermann ehel. Te, alt 8 M. u. 16 T., 1 26. Dez. 31. Charlotte Wilhelmine de Beauclair, des Gr. Kreisaſſeſſors Louis de Beauclair ehel. T., alt 1 J., 7 M. u. 15 Te, f 29. Den mit der Rente für das Jahr 1855 beginnt, ein ſehr wirkſames und erfolgreiches Mittel zu einer höchſt wünſchenswerthen Aufbeſſerung der anfänglich geringen Reutenſätze bilden und zur Belebung des Intereſſes für das vaterländiſche Inſtitut beitragen wird.— Die Beſchlüſſe der geſtrigen Verſammlung ſind von bedeutender Tragweite. Möchte man ſie überall mit Wohlwollen, Unbefangenheit und fern von den thätigen Einflüſſen fremden Intereſſes beurtheilen, damit ihnen ein baldiger glücklicher und ſegenbringender Erfolg um ſo ſicherer ſei! 4 ihre Zuſtimmung zu der Errichtung einer Lebens- und Leibrenten⸗ 055 Hnaunke vom. kmnlen, gefalle Haufen Centnet laden, und be befreit 4956] 1. N. rälhig Hohe! paſſiten händig 17 Markt⸗Bericht von Friedberg. 9. Januar. Waizen aufgefahren 625 Malter, verkauft 468 6% 16 fl. 41 kr.; Korn aufg. 141½ verk. 57, 13 fl. 12 kr.; Gerſte aufg. 92 ½ verk. 45 ½, 8 fl. 29 kr.; Hafer aufg. 118, verk. 109, 5 fl. 26 kr.; Vorſchußmehl aufg. 28, verk. 28, 19 fl. 43 kr.; Waizenmehl aufg. 18, verk. 18, 14 fl. 40 kr.; Roggenmehl aufg 22, verk. 22, 12 fl. 13 kr.; Erbſen aufg. 13, verk. 1½, 12 fl. 20 kr.; Kartoffeln aufg. 11, verk. 9½, A 51 kr. Auf den hieſigen Fruchtmärkten vom Oktober bis zu Ende vorigen Jahres ſind aufgefahren worden: 28164½ Mltr. Waizen, 2305 Mltr. Korn, 4034 ½ Mltr. Gerſte, 3534 Mltr. Hafer, 665 Mltr. Vorſchuß⸗ mehl, 548 Mltr. Weißmehl, 235 Mltr. Roggenmehl, 430 Mltr. Erbſen, 18 Mltr. Linſen, 51 Mltr. Wicken, 30 Mltr. Bohnen, 82 Mltr. Saamen, 1538 ½ Mltr. Kartoffel.— Davon wurden verkauft: 23746 ½ Mltr. Waizen, 1515 Mltr. Korn, 3432 Mltr. Gerſte, 2899 Mltr. Hafer, 665 Mltr. Vorſchußmehl, 548 ½ Mltr. Weißmehl, 235 Mltr. Roggenmehl, 430 Mltr. Erbſen, 18 Mltr. Linſen, 51 Mltr. Wicken, 30 Mltr. Bohnen, 82 Mltr. Saamen, 1538 ½ Mltr. Kartoffel. Aus allen dieſen verkauften Früchten, Mehl und Kartoffeln beträgt der Erlös (welchen ich mir zum Zweck der Veröffentlichung bei Berechnung der Durchſchntttspreiſe jedesmal notirt) 495,408 fl. 7 kr. Friedberg im Januar 1855. J. Steinhäußer. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-⸗Anzeigen. Braunkohlenverkauf. I1955] Mit dem 1. Januar 1855 beginnt für den Braunkohlenverkanf auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk bei Dorheim eine neue Creditperiode und zwar in der Weiſe, daß für die vom 1. Januar bis zum 31. März 1855 gegen vorſchriftsmäßige Bürgſchaft und unter den be⸗ kannten Bedingungen bezogenen Braunkohlen ein Credit zur Zahlung bis zum 30. Juni 1855 geſtattet wird. Die Preiſe der Kohlen ſind bis auf Weiteres die früberen, nämlich für die von Haufen 11 Kreuzer und für die aus Schoppen 12 kr. der Centner, wobei 14 Klötze für einen Centner gerechnet werden. Die Geſchirre, welche auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk bei Dorheim Kohlen laden, genießen den Vortheil, daß ſie bei der Kurfürſtl. Heſſ. Chauſſeegelderhebungsſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Großherzoglichen Chauſſeen von der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit ſind. 5 Dorheimer Bergwerk den 27. Dezember 1854. Großherzogliches Bergamt Dorheim . Praſch Namen im Grundbuch eingetragen iſt, ſo werden alle, welche Anſprüche an die frag— lichen Immobilien machen zu können glauben, aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen zur An⸗ zeige zu bringen, widrigenfalls dieſelben bei Be— ſtätigung der Theilungsurkunden unberückſichtigt bleiben und das Stück II. 373 dem Heinrich Völker im Mutationsverzeichniß zugeſchrieben werden wird. Friedberg den 7. Dezember 1854. Großherzogliches Landgericht Friedberg Hofmann, v. Preuſchen, Landrichter. Landgerichtsaſſeſſor. Bekanntmachung. 1371 Die von Oberförſter Harth geſtern abge— haltene Holzverſteigerung wird, mit Ausnahme Braunkohlenverkauf. [1956] Die 2. Creditperiode des Jahres 1854 ſchließt mit dem 31. Dezember d. J.— Vom 1. Januar 1855 beginnt eine neue Creditperiode, welche mit dem Ausverkaufe der noch vor— räthigen Braunkohlenklötze endigt. i 4 5. big Für die innerhalb dieſer Zeit gegen vorſchriſtsmäßige Bürgſchaft klötze wird Zahlungsfriſt bis Ende September 1855 geſtattet. Der Preis à Centner iſt II kr. Die Braunkohlenfuhren, welche auf hieſigem Bergwerke geladen haben und Oſſenheim paſſiren, erhalten das zu Oſſenheim bezahlte Brückengeld von Gräfl. Controleur Flach bei Aus⸗ händigung des Ladſcheins zurückvergütet. 1 Bauernheimer Bergwerk den 27. Dezember 1854. Gräfl. S.⸗R. Scho r ch. des zu tief unterm Preiſe gebliebenen Buchen⸗ werkholzes, hiermit genehmigt. Der erſte Fahrtag iſt auf Donnerſtag, den 18. d. Mts., anberaumt. Die Zahltage ſind, wie bereits bekannt ge— macht, auf die Vormittagsſtunden jeden Don— nerstags und Freitags feſtgeſetzt. An dieſen Tagen können, Falls das Holz nicht gleich baar bezahlt wird, vorſchriftsmäßig ausgeſtellte Bürg⸗ ſcheine hier eingelegt und darauf hin die Ab— fuhrſcheine in Empfang genommen werden. Ockſtadt, am 9. Januar 1855. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. Main ⸗Weſer⸗ Bahn. bezogenen Braunkohlen⸗ Bergverwaltung Fruchtverſteigerung. 25] Mittwoch den 17. Januar l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in bieſigem Rath⸗ hauſe von dem Fruchtvorrathe des vereinigten Armenfonds 60 Malter Korn und 30 Malter Gerſte zweimalterweiſe an die Meiſtbietenden verſteigert. 5 Friedberg den 6. Januar 1855. 1. 1%. 2 Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg 5 1 B ken e r. 2. 7.2 Fruchtverſteigerung. 55 17871— L27] Montag den 15. Januar l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ bauſe von dem Fruchtvorrathe des Auguſtiner— Schulfonds dahier 40 Malter Korn und 9 Malter Gerſte zweimalterweiſe an den Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg den 6. Januar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Ben de x. Ackerverpachtung ſteigert. Großberzogliches Immobiliar⸗ [1952] Montag den 15. Januar 1855, Vor- mittags 11 Uhr, werden in hiefigem Ratbhauſe die zur Verlaſſenſchaft der Caspar Werners Ehefrau dahier gehörenden Immobilien, als: Gemarkung Friedberg und Ockſtadt. Ord.⸗No. Pag. No. Flur No.! Klftr. 11. 575 21 Hofraithe in der II. 574 15% Grabgarten in der 14. Gewann an der“— Burg Friedberger Grenze an Martin Mondigler zehntſrei, öffentlich meiſtbietend erbabtheilungshalber ver⸗ Friedberg den 27. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. i Li e Ferfkeigerung.[38] Die Lieferung von 300 Stück eichenen Stoßſchwellen auf eine beliebige Station der Main⸗Weſer⸗Bahn ſoll auf dem Submiſſions⸗— wege in Akkord gegeben werden, worüber die Bedingungen bei unterzeichneter Stelle zur Ein⸗ ficht offen liegen, an welche die Gebote längſtens bis zum 20. d. Mts., des Vormittags 9 Uhr, verſchloſſen und mit der Aufſchrift verſehen „Schwellenlieferung betreffend“ einzureichen find. Gieſſen den 8. Januar 1855. Die Großherzogliche Magazins-Commiſſion. In Verhinderung des Vorfitzenden: Daudt, Maſchinenmeiſter. 5 Faſelochs⸗Verſteigerung. 139] Montag den 15. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, ſoll auf bieſigem Ratbhauſe ein der Gemeinde Ockſtadt zuſtebender dreijähriger Faſel— ochs an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ockſtadt den 10. Januar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ockſtadt Gröninger. 6 00 Gulden Stadt, daſelbſt, — 120 Ruthen Garten Dezember 1854. Ortsgericht Friedberg: [30] Mittwoch den 17. Januar 1855, Vor⸗ mittags um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe nachſtebendes Grundſtück auf den Zeitraum von ſechs Jahren meiſtbietend verpachtet: Gemarkung Nauheim: Pag. Nr. 60. 486= 2 Morgen 3 Vtl., 14 Rth., das ſog. Siechhaus neben der Landſtraße beiderſeits. Friedberg am 28. Dezbr. 1854. In Auftrag der Armencommiſſion: Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Oeffentliche ſtücke 1 959, V 21, 181 Heinrich Völker von Bruchenbrücken will ſeine Immobilien, worüber vollſtändiger Grund— buchsauszug auf der Regiſtratur der unterzeich— neten Behörde zur Einſicht offen liegt, an ſeine Kinder abtreten; da er jedoch das Eigenthum zum Theil, namentlich hinſichtlich der Grund⸗ XII 138 nicht urkundlich nachweiſen kann, und das Stück II. 373 im oberſten Pfannſtiel, ob⸗ gleich er Kaufbrief darüber beſitzt, auf Jacob 40] liegen im hieſigen Kirchenkaſten, im Ganzen oder auch getrennt, zum Ausleihen bereit. Wickſtadt den 8. Januar 1855. Veith, Kirchenrechner Aufforderung. erachten g. 141] Eine Hofraithe, welche ſich zum Betriebe einer Gaftwirthſchaft eignet, ſowie ea. 30 Mor- gen Gelände, wovon ½ mit Winterfrucht be— ſtellt iſt, ſind wegen Wohnungsveränderung zu verpachten. Näheres bei der Expedition dieſes Blattes. VII 1130., vII 134d., 1 0 1 1 18 Das Anzeigeblatt des [13] empfiehlt ſich den Behörden und Privaten zur Veröffentlichung von Bekanntmachungen aller Art hiermit beſtens. Kreiſes Grünberg Fertig zum Einſpannen [42] babe ich mehrere neue ſolid gebaute ein- und zweiſpännige Oekonomie-Wagen, ſowie einige gebrauchte Wagen, eine neue gut gebaute Victoria und einen gebrauchten Reiſewagen zu billigem Preiſe zu verkaufen. Auch laſſe ich auf Verlangen jeden beliebigen Oekonomie-Wagen ſchnell anfertigen. Bad Homburg den 9. Januar 1855. Louis Scheller Sohn, am Fruchtmarkt. Gee ſuch. [11] Es werden auf kommenden Peterstag auf ein Gut bei Frankfurt a. M. ein tüchtiger Oberknecht, eine gute Köchin und eine kräftige Küchenmagd geſucht, welche beide letzteren auch wo möglich ſchon auf einem Gute gedient haben. Frankirte Anerbieten mit Angabe der jetzigen und früheren Dienſtherrſchaften beſorgt unter E. M. Nr. 11 die Expedition dieſes Blattes. 8 5 Mobiliar-Verſteigerung. [16] Unterzeichneter iſt geſonnen, Montag den 15. Januar, Morgens 10 Uhr, wegen Aufgeben ſeines Geſchäftes zwei braune Wallachpferde, das eine 5, das andere 6 Jahre alt, zwei Wagen, der eine zwei-, der andere einſpännig mit eiſernen Achſen, zwei vollſtändige Pflüge, eine Egge, ein vollſtandiges Pferdegeſchirr und eine Parthie Fäſſer in ſeiner Behauſung verſtei— gern laſſen. Melbach den 3. Januar 1855. Leonhard Blum. Ho ze ent steige wu ng. [43] Donnerſtag den 18. Januar, Vormittags 9 Uhr, laſſen die Unterzeichneten in dem ehe— maligen Ensbeimer Gemeindewald bei Alten⸗ ſtadt 300 Stecken Buchen ⸗Scheit⸗, Prügel, Stock- und Reiſerholz, ſowie auch Buchen- und Eichen-Werkholz unter annehmbaren Be— dingungen öffentlich verſteigern, wozu Liebhaber eingeladen werden. Lindheim und Ilbenſtadt, am 18. Januar 1855. F. Koch. G. Haas. Ein Mädchen, [44] welches kochen, waſchen und bügeln kann, wird in Dienſt geſucht und kann in 4 Wochen, längſtens auf Petri d. J., eintreten. Die Ex— pedition ſagt wo. 5 0 Gulden, 145 Vormundſchaftsgeld, die wegen Minder⸗ jährigkeit des Darleihers auf lange Zeit ver⸗ liehen werden können, liegen bis zum 1. März zum Ausleihen bereit bei Martin Billaſch in Fauerbach II. Ludwigsbrunner Mineralwaſſer [46] zu jeder Zeit friſch bei H. M. Hirſchſprung. Zu verkaufen. 47] Ein noch wenig gebrauchter, eleganter Victoriawagen iſt zu verkaufen bei Sattler⸗ meiſter Otto. Homburg v. d. H. den 10. Januar 1855. Pferdeteppiche, [481] beſter Qualität, find friſch angekommen bei Friedberg. Meier Schwarz. Empfehlung. 4491 Muscat Lunel, Malaga, Bordeaux, St. Julien, ſowie Jamaica-Rum, Arrae de Ba⸗ tavia, und feinſte Punſch⸗Eſſenz bei Friedberg. H. M. Hirſchſprung. 300 fl. Curatelgeld 50] zum Ausleihen gegen gerichtliche Hypo— thek bei Glaſermeiſter Weckerling. Ein vollſtändiger Wagen,. [51] zum ein- und zweiſpännigen Fahren ein- gerichtet, mik eiſernen Achſen und mehrere andere Oeconomiegeräthſchaften, mehrere Sorten Strob, Dickwurz, verſchiedene Frauenkleider werden Donnerſtag den 18. d. M., Vormittags 9 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten gegen baare Zahlung an die Meiſtbietenden verſteigert. Okarben. Philipp Hinkel. Ein Schwein mit zehn Ferkeln [521] hat zu verkaufen Schmiedmeiſter W. Becker in Petterweil. Eine vollſtändige Wohnung [53] auf der breiten Straße, welche ſogleich zu beziehen iſt, hat zu vermiethen Wittwe Mühling. Gichtiſche Geſchwerden.— Anſchwellung des Knies. 154] Seit zwölf Jahren litt ich an gichtiſchen Beſchwerden und ſtarker Anſchwellung des einen Knies, welches mir zum Oeftern nicht allein be— deutende Schmerzen verurſachte, ſondern mich auch im Gehen behinderte. Durch die Anwendung und das unausgeſetzte zweimonatliche Tragen der Goldberger'ſchen galvano-electriſchen Kette“) aber iſt nicht allein jener Schmerz gänzlich, ſondern auch beinahe die Anſchwellung des Kniees verſchwunden, welches ich hiermit zu meiner großen Freude und gern dem Herrn Goldberger beſcheinige. Berlin. du Troſſel, Königl. Preuß. Oberſt, Brigadier der Land— Gendarmerie, Ritter des Rothen Adler— ordens, ſowie des eiſernen Kreuzes ꝛc. *) In allen Sorten vorräthig bei P. F. Schmittner in Friedberg, ſowie in Butzbach bei Val. Wießler. Zur Nachricht. 1551 Sonntag den 14. Januar d. J. wird kein Damencaſino abgehalten. Friedberg den 10. Januar 1855. Die Vorſteher. Nr. 62 und 68 des Intelligenzblattes de 1854 werden von der Expedition zu kaufen geſucht. Kirchliche Anzeigen. 2. Sonnt. n. Epiph. den 14. Januar. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Candidat Höfeld. Nachmittags: Hr. Candidat Thudichum. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Candidat Grein. Abgang der Eiſenbahnzüge in Friedberg. Nach Frankfurt: 1 5 Caſſel: 6 25 9 8 12 24 1 40 A4 8 Gießen) 6 48 5 555 9 32 7 56 Marburg) Die mik bezeichneten Züge ſind Schnellzuͤge. Frankfurter Cours vom 10. Jan. 1855. fl. 9 32-33 al Fed ichsdeer, Holländiſche 10 fl. Stücke 988 Rand ⸗Due aten 331832 Oranke,„9 18¼% B. Engliſche Souverains.„1137 B. „ 1467 —— „ 1 46 ¼½⁹¼J½ Preußiſche Thaler. 5 Frankenthaler 3442 Peußiſche Caſſenſcheine. Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 13. bis zum 19. Januar. S Fried⸗ Butz⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. 5 b pf 1 Roggenbrod /½ Korn- I und ½ Gerſtenmehl A Ua e 2 7, 77, 8 2 8 2 4 5 5„ 17— 17— 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) / Korn⸗u./ Waizenmehl 5— 1 5— 2 77, 4 2 3 9 3 4 7 77. 19 1 19 1 a Loth Loth —Milchbrod 13 11 3 — Waſſerweck 1 3½ 85 n 1755 14 1 4 Fleiſch-⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 144— 14— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 10— 10— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 99 2590 „ Kalbfleiſch 7 „ Schweinenfleiſch 15— 115— „ Hammellleiſch 10— 10— „ Schaaflleiſch 7——— „Wurſt v.blos Schweinen 16— 16— „[Bratwurſt 20— 20— „Schwartenmagen 20— 20 „[Geräucherter Speck 28— 28— „Schinken 20— 20 „Dörrfleiſch 20— 20— 7 Schweinenſchmalz, ausgel. 24— 24— „ unausgelaſſen 22— 22— „Nierenfett 23— 23— „[Hammelsfett 1 Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Bender. Seippel. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Betteffel Int nicht um Amtsblat qu wirke 5 der 4 Af brücken Gambach Langenhe ſtadt 1 ſtadt 4 Ockſtadl Sobel 2 Wolferst Betreffs N Perſone 5 (Ab 9 Modilig Milde