e **„ ttirche 1 1 igen Jann Are . ar. Seel F Friedberger Intelligenzblatt. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petitzeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden Erſcheint wo ⸗ chentlich zweimal. Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fl. 1. 12 kr.; durch Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, ben Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Nu 3. Dienſtag, den 9. Januar. 1855. Amtlicher Theil. Von den erſchienenen Regierungsblättern für 1884 ſind zu publieiren: Nr. 41 sub. 2 und 3. Nr. 43 sub. 1, Nr. 44 sub. 1. Friedberg am 3. Januar 1855. n Friedberg ül ler. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Completirung der Feldtruppen im Jahr 1855. 5 1 Ich lade Sie ein, die Ihnen beſonders zugehende Bekanntmachung Großh. Kreisamts Gießen alsald in jeder Gemeinde Ihrer Bürgermeiſterei anheften zu laſſen und auf dieſe Weiſe zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. Aus dieſer Bekanntmachung iſt die Vertheilung zu entnehmen. Zugleich folgt unten abgedruckt das Verzeichniß derjenigen, welche eine Marſchnummer gezogen haben. an ſie gelangende Ordre zu dem Regiment oder Corps, Sie werden dieſelben davon ſpeciell in Kenntniß ſetzen und zugleich anweiſen, auf welchem ſie zugetheilt ſind, ſich unverzüglich zu begeben. Sollte einer oder der andere durch ein begruͤndetes Hinderniß davon abgehalten ſein, ſo iſt unter Anſchluß des erforderlichen Zeug⸗ niſſes über den Abhaltungsgrund ſogleich berichtliche Anzeige hierher zu machen. Ebenſo iſt von Ihnen, wenn einer zin gerichtlicher Haft ſich befinden ſollte, unverzüzlich an mich zu berichten. Friedberg am 2. Januar 1855. Mü lle Regierungsrath. 2 Geſchlechts⸗ und Vornamen der * 5„ 25 3 Dienſtpflichtigen. Wohnort. Bemerkungen. .—— DSS Geſchlechtsnamen. Vornamen. 1 Karl Schmidt von Friedberg wurde bei der Nachviſitation für untauglich erkannt. 2 Diehl Konrad Hochweiſel Läßt ſich vertreten. 3 Sänger Balthaſer Münſter desgleichen. 1 Weihrauch Johannes Steinfurt 5 Klingelhöffer Auguſt Georg Karl Butzbach desgleichen. 6 Pabſt Friedrich Karl Bönſtadt desgleichen 7 Kuhn Philipp Oberwöllſtadt 8 Roth Georg Karl Florſtadt 9 Brodrecht Joh. Konrad Niederrosbach 10 Köuig, Kath. Sohn Anton Obermörlen 11 Joh. Klein von Ilbenſtadt wurde ins Depot verſetzt. 12 Nauheimer Balthaſer Rockenberg 13 Fett Jacob Niederweiſel 14 Brück Philipp Konrad Wohnbach 1 15 Schneider Joh. Georg Oſtheim Läßt ſich vertreten. 10 58 Chriſtoph Afe nent ˖ einri Aſſenheim 18 r 8 1 Jobs. Weil, Andr. Sohn, von Oppershofen wurde vom Rekr.⸗Rath für temp. untauglich erkannt. 19 Wagner Balthaſer Gambach a 55 Veith Franz Joſeph Wickſtadt Läßt fich vertreten. 20 Schimpf Georg Niederweiſel l 24 Adolph Julius Martin Wenzel von Oberrosbach wurde ins 22 Depot verſetzt. Chriſtoph Häuſer von Niederweiſel wurde vom Rekr.⸗Rath 23 für relativ tauglich erkannt. 24 Rahn Wilhelm Oberrosbach 8 Gruber Konrad daſelbſt 26 Treut Karl Florſtadt 3 Lang Kaspar Ockſtadt f 2 Beſt Philipp Bruchenbrücken Läßt ſich vetreten. 1 28 Joh. Georg Weckmann von Wohnbach wurde bei der Nach- 29 viſitalion für untauglich erkannt. N Geſchlechts- und Vornamen der Dienſtpflichtigen. Gezogene Nummer Nummer der Bezirksliſte. Geſchlechtsnamen. Vornamen. l 1 VC Ernſt Weiſenſee Thomas Gatzert Euler Möckel Hofmann Schuh Schaum Stengel Stengel, Joh. Kos. Sohn Blecher Viſſel Stölting Al thenn Etz Leierzapf Haub Schmidt Wißner Bartel Fenchel Jung Schmiegel Steinhauer Sellbeim Stern Rompf Sommerlad Krämer Groh Billau Billau Maas Fauerbach Kollmar Euler Weidmann Hechler Schmidt S Witzenberger Burk Joſt Heinrich Johannes Wilhelm Joh. Jakob Job. Wilhelm Joh. Konrad Joh. Chriſtoph Anton Johannes Heinrich Johannes Jacob Johannes Friedrich Wilhelm Joh. Heinrich Philipp Heinrich Joh. Heinrich Peter Joſeph Konrad Leonhard Philipp Philipp Heinrich Chriſtian Johann Joh. Georg Abraham Konrad Chriſtoph Anton Heinrich Anton Wilhelm dieſen Karl Philipp Georg Johannes Karl Theodor Peter Friedrich Wilhelm Ludwig Heinrich Heinrich Friedrich Andreas Joh. Heinrich Konrad Peter Heinrich Johannes Johannes Joh. Ludwig Jacob Martin Peter Fauerbach II. Bruchenbrücken Karl Ludwig Reuling von Aſſenheim desgleichen. Läßt ſich vertreten. Heinrich Winter von Butzbach wurde bei der Nachviſitation für untauglich erkannt. Läßt ſich vertreten. Iſaae Seligmann von Beienheim wurde bei der Nachviſi⸗ tation für untauglich erkannt. Läßt ſich vertreten. Konrad Hildebrand von Niederweiſel wurde vom Rekrut. Rath für temp. untauglich erkannt. N Joh. Heinrich Hinkelmann von Münſter wurde bei der Nachviſitation für untauglich erkannt. Läßt ſich vertreten. Johannes Jäger von Niedermörlen wurde bei der Nachvi⸗ ſitation für untauglich erkannt. Läßt ſich vertreten. desgleichen. desgleichen. Conrad Netz von Friedberg wurde bei der Nachoviſitation für untauglich erkannt. Georg Philipp Ambron von Niederwöllſtadt wurde bei der Nachviſitation für untauglich erkannt. Läßt fich vertreten. desgleichen. desgleichen. Chriſtoph Wilhelm Wiltheis von Florſtadt wurde ins Depot verſetzt. Dient freiwillig im IV. Infant.⸗Reg. 2. Compagnie als Tambour. Läßt ſich vertreten. Engelbert Fer von Langenhain befindet ſich wegen Dieb⸗ ſtahls zur Verbüßung einer 6monatlichen Strafe im Cor⸗ rectionshaus. * ä srðXð3p.— deu WN Id ge 4 * 11 2 U 8 Geſchlechts- und Vornamen der —— 2 1 7 1 852 Dienſtpflichtigen. Wohnort. Bemerkungen. 8 5 S8 is[Geſchlechtsnamen.] Vornamen. 97 Strauch 0 Johannes Martin Bönſtadt 93 Lenz Jacob Niederweiſel 94 Altmannsperger Philipp Wilhelm Friedberg Läßt ſich vertreten. 95 Gimbel Adam Butzbach 96 Heckmann Johannes Rockenberg 97 Buß Joh. Eberhardt Gambach 98 Leininger Johann Ilbenſtadt 99 Schleuning Joh. Jacob Friedberg desgleichen. 100 Franz Krebs von Niedermörlen wurde vom Rekr.⸗Rath für temp. untauglich erkannt. 101 Tritſch Balthaſer Pohlgöns 102 Kappes Joh. Adam Friedderg 103 Joh. Georg Will von Weckesheim wurde ins Depot verſetzt. 104 Schmidt Joh. Konrad Gambach 105 Joh. Keßler von Niederrosbach wurde bei der Nachvifitation für untauglich erkannt. 106 Diehl Philipp Chriſtoph Södel 197 Capellen Ferdinand Gotthard Butzbach Dient freiwillig im I. Inf.-Reg. 1. Bat. Schützencompagnie. 267 Erb Johannes Melbach Dient freiwillig im II. Inf.⸗Reg. Außer vorſtehendem Contingent können als Erſatz etwaiger Abgänge Nachſtehende zum Militärdienſt abgegeben werden: 107 Künſtler Mathäus Butzbach 108 Andreas Bingel von Gambach wurde vom Rekr.⸗Rath für temp. untauglich erkannt. 109 5 Karl Wolf von Rockenberg wurde für relativ tauglich erkannt. 110 Schäfer Heinrich Philipp Oberwöllſtadt Läßt ſich vertreten. 111 Kitz Heinrich Niederrosbach 112 Aledter Heinrich Wölfersheim 113 May Gerhard Friedberg desgleichen. 114 Bang Joh. Konrad, Butzbach 115 Peter Joſeph Zimmermann von Niedermörlen wurde für relativ tauglich erkannt. 116 Emmerich Heinrich Griedel 117 Friedrich Schenk von Friedberg wurde vom Rekr.⸗Rath für untauglich erkannt. 118 König Heinrich Obermörlen 119 Viſſig Joh. Georg Maibach 120 Roth Joh. Jacob daſelbſt 121 Wer Jacob Niedermörlen 122 Müller Heinrich Wölfersheim 123 Hofmann Chrlſtian daſelbſt Läßt ſich vertreten. 124 Anton Borz von Oberwöllſtadt wurde ins Depot verſetzt. 125 Hahn Johannes Obermörlen 126 Diehl Heinrich Rockenberg 127 Hengſt Joh. Chriſtian Steinfurt 128 Schumaun Johann Ockſtadt 129 Stengel(Johannf Johannes Niederrosbach Heinrichs Sohn) Gießen den 4. Dezember 1854. Großherzogliches Kreisamt Gießen Küchler. Die Mitgift. (Fortſetzung.) Die nächſten Wochen verbrachte Frau v. Altenhof in ſeltſamer Unruhe und Spannung. Die Sinnesverän— derung, welche mit ihrem Gatten vorgegangen war, die im ganzen Herrenhauſe herrſchende Stille ſchienen ihr nicht zu behagen, und ſie ſehnte ſich offenbar wieder zurück nach dem geſelligen Leben Berlins oder den Freuden der faſhionablen Welt in Putbus. Eines Morgens aber, nach Ankunft des Poſtboten, kam ſie in einer ungewöhnlichen Aufregung in die Laube geeilt, wo ihre beiden Töchter leſend ſaßen.„Eine Neuigkeit, meine Kinder!“ rief ſie, einen offenen Brief in der Hand;„Frau Schörtel ſendet uns eine dringende Einladung, die letzten Junitage bei ihr auf ihrem Hirſchhardter-Hofe zuzubringen. Ich möchte wohl wiſſen, was die alte Frau im Schilde fuhrt. Seit Jahr und Tag haben wir keine Einladung mehr von ihr erhalten, obſchon ſie allerdings in der letzten Zeit auch ziemlich oft vom Hauſe weg war, und in Begleitung ihres hoffnungsvollen Neffen Rundreiſen machte, wahrſcheinlich um ihm eine Braut mit der erforderlichen Mitgift aufzu⸗ treiben. Sie ſchreibt ſo ſeltſam und wohlgemuth, daß ich nicht umhin kann zu glauben, ſie habe nun ihren Zweck erreicht. Die Einladung, meine lieben Kinder, betrifft mich und euch beide, aber Frau Schörtel bedingt es ſich noch ganz beſonders aus, daß auch Pauline mitkomme,— frei— lich eine leidige Zugabe. Inzwiſchen verſpricht ſie uns Unterhaltung genug, denn ſie erwartet noch mehr Gaͤſte, worunter auch den jungen Baron Paßhofen, den Freund von Karl Schörtel, einen ſehr reichen Erben aus gutem Hauſe. So wollen wir denn in Gottes Namen die Ein— ladung annehmen, da wir hier ohnedem ſo gut wie le— bendig begraben ſind; und Paulinen müſſen wir eben auch mitnehmen, um die Tante nicht zu beleidigen! Pauline muß ohnedem wieder auf eine Weile vom Papa entfernt werden, denn ich vermuthe, daß es eine Intrigue von ihr und ihrem Buſenfreund Hettich iſt, was uns unſern Lieb— lingswunſch vergällen ſoll; und ich will ſie meinethalben lieber um mich ſehen, ſo ſehr ſie mir auch ein Dorn im Auge iſt, als ſie hier bei Papa allein laſſen. Papa iſt auch eingeladen, wird aber natürlich nicht mitgehen. Und Pauline kann ja im Grunde Euch, meine Täubchen, nur als Folie dienen, um Eure feine Tournure in deſto günſtigeres Licht zu ſetzen, um ſo mehr als vermuthlich keine anderen jungen Damen dort ſein werden. Und was Paulinen an— langt, meine Kinder,“ fuhr ſie fort und die Bitterkeit uͤber— kam ſie unwillkürlich,—„ſo werdet ihr hoffentlich Alles aufbieten, um das hausbackene linkiſche Geſchöpf mit ſeiner demüthigen und doch ſelbſtgenugſamen, leiſe-treteriſchen Katzenweiſe, die mir ſo in den Tod zuwider iſt, durch euer Benehmen zu verdunkeln!“ „Aber wer mögen denn die Gäſte ſein, welche Tante Schörtel erwartet?“ fragte Henriette, die jüngere Tochter. „Hoffentlich ſind es doch Perſonen von Rang und Stand, denn ſonſt hätte man uns nicht dazu eingeladen, nicht wahr, Mama?, „Gewiß, mein Kind! Frau Schörtel meldet gar nichts Näheres darüber, gibt aber in ihrem Briefe deutlich genug zu verſtehen, daß ſie es ganz beſonders wünſche, uns mit ihren Gäſten bekannt zu machen. Nun iſt die Frau Schwä— gerin zwar ſonſt eine ſehr wunderliche Perſon, aber bei alledem hängt ſie ſehr innig an ihrer Familie, hat mancher— lei reiche Bekannte, und iſt, wie ich mir ſchmeicheln darf, im Grunde doch ein wenig ſtolz auf ihre Nichten; und darum, meine lieben Kinder, kann ich nicht umhin, zu vermuthen, daß ſie irgend eine gute Parthie für Euch in petto hat, weil es leider wegen der thörichten Teſtaments-⸗ klauſel aus der Heirath zwiſchen meiner Henriette und Karl Schörtel nichts werden kann. Wenn aber dem jungen Paßhofen Gelegenheit gegeben werden ſoll, ſich einer von Euch zu nähern, meine Täubchen, ſo werde ich ihm allen Vorſchub leiſten, und Pauline wird Euch nicht gefährlich werden!“ Dieſe Mittheilungen der Mama regten die Neugier der, beiden jungen Damen in nicht geringem Grade an; mit geſpannter Erwartung traten ſie die Reiſe an und wurden deſto lebhafter, geſprächiger und munterer, je näher man dem Ziele der Reiſe kam. Bei Paulinen gab ſich ge— rade die entgegengeſetzte Wirkung kund; ſie wußte von Papa, daß Tante Schörtel beſondere Abſichten mit dieſer Einladung verbinde, und juſt das geheimnißvolle Dunkel, welches uber denſelben lag, ſtörte Paulinens Ruhe; auch bedünkte es ſie wie eine Entweihung, daß die Stiefſmama dießmal von der Parthie ſein ſollte, und je weiter die brau— ſende Lokomotive ſie und Mama und die Schweſtern in's Land hineinführte, deſto bläſſer, ſtiller und unruhiger ward ſie, und ſuchte ſich der Beobachtung zu entziehen. Gluͤck— licherweiſe bemerkte es jedoch Niemand, denn die Anderen kümmerten ſich kaum um ſie. Frau Schörtel empfing ihre Gaͤſte mit mehr Höflichkeit als ſonſt, und ihr rundes ſreund— liches Geſicht ſtrahlte vor Freude, als ſie eines um das andre bewillkommte. Als die Reihe der Begrüßung an Paulinen kam, blickte die Tante dieſer eine Weile ernſt und mit forſchender Aufmerkſamkeit in's Geſicht, ſchloß ſie dann in ihre Arme, und wandte ſich zu Frau v. Altenhof mit den Worten:„Ich bin ſo erfreut, daß Sie gekommen ſind, liebe Frau Schwägerin, denn wir haben eine ſo treffliche Geſellſchaft von Gäſten hier, daß ich kaum Ihre Ankunft erwarten konnte. Sie kennen ja Herrn v. Paßhofen, der auch hier iſt? Ich verſichere ſie, Karl iſt ein wahrer Schul— junge neben dieſem gewandten ſtattlichen Kavalier. Und auch meine übrigen Gäſte ſind ſo herzliebe charmante Leute, daß ich ſie nicht genug loben kann!“ Sie blickte dabei ſo freudeſtrahlend um ſich, daß Frau v. Altenhof die Ver— muthung nicht unterdrücken konnte, die zukünftige Gattin 12 Karl's mit der erforderlichen Mitgift ſeie gefunden,— zu großer Befriedigung für alle Parthieen. Sie wagte zwar keine direkte Frage hierüber an Frau Schörtel zu richten, kam aber auf einigen Umwegen doch zu der Erkundigung, ob man denn wiſſen dürfte, wer die anderen Gäſte ſeien. „Ei freilich ſollen Sie es wiſſenl, verſetzte Frau Schörtel. „Es iſt ein liebes, kreuzbraves altes Ehepaar Namens Heinich. Der alte Herr iſt ſeine halbe Million Gulden ſchwer, die er ſich in Holland verdient hat, und die alte Dame trauert noch um den Verluſt einer geliebten Tochter, deren Tod beinahe den beiden Eltern das Herz gebrochen hat. Sie haben zwar noch eine hübſche Nichte, aber dieſe wird ſich bald verheirathen.“ Aha! dachte Frau v. Altenhof; da ſind wir nun auf einmal dem Geheimniß auf die Spur gekommen. Ohne Zweifel iſt Herrn Heinich's Nichte die fuͤr Karl beſtimmte Braut.—„Wir werden doch hoffentlich auch das Ver⸗ gnügen haben, dieſe junge Dame kennen zu lernen, meine liebe Schwägerin?⸗ fragte Frau v. Altenhof laut. „Ei gewiß, ſie iſt hier!“ erwiederte Frau Schörtel gleichgültig, und that als bemerkte ſie die bedeutſamen Blicke nicht, welche die Schwägerin ihren Töchtern zuwarf. Die beiden jüngeren Fräulein v. Altenhof, im modiſcheſten Putz und mit den gewandten anmuthigen Manieren erfahrener Weltdamen, beobachteten mit ſorglich-verhehltem Intereſſe die zögernde Bewegung Karl's und ſeines Freundes Paß— hofen, die in in einiger Entfernung in einer hoͤchſt beluſti— genden Unterhaltung begriffen ſchienen, denn ihr lautes Lachen drang bis in den Gartenſalon herüber, wohin die Frau vom Hauſe ihre Gäſte geführt hatte. „Vetter Karl ſcheint ja heute beſonders gut aufgelegt zu ſein,“ ſagte Henriette;„wir möchten wohl wiſſen, was ihn und Herrn v. Paßhofen ſo luſtig macht, der ja ſonſt ſo geſetzt und verſtändig iſt!“ b„Karl nennt ihn immer unverſtändig, weil er noch keine Frau genommen hat, um ſein Gluͤck und ſeinen Reich⸗ thum mit ihr zu theilen,„erwiederte Frau Schörtel be— deutſam. „Vielleicht wartet Herr v. Paßhofen nur, bis ihm Vetter Karl das gute Beiſpiel dazu gibt,“ meinte Selinde, auf den Buſch klopfend. „Dann ſoll er nicht mehr lange warten, liebes Kind,“ entgegnete Tante Schörtel geheimnißvoll;„Du weißt, es iſt die höchſte Zeit für Karl, und mich dünkt, er wird ſich auch nicht mehr lange beſinnen!“ Für Frau v. Altenhof ſollte dieſer Wink nicht ver⸗ loren ſein, denn Herr v. Paßhofen war in jeder Hinſicht eine gute Parthie, reich genug um bei ſeiner Braut nicht auf Vermögen ſehen zu dürfen, und ein anerkannter Verehrer weiblicher Anmuth. Sie muſterte wohlgefällig ihre beiden Töchter, und fragte ſich im Stillen, ob Herr v. Paßhofen gegen ſo viele Vorzüge gleichgültig bleiben konne. Offen— bar mußte ihm nur die Wahl ſchwer fallen zwiſchen Hen⸗ riette und Selinde, die freilich beide blühende Mädchen waren, mit welchen die ſtille, ernſte, bleiche Pauline ſich kaum meſſen konnte. Und doch machte die ſtille verſtändige Ruhe ihrer Züge auf manchen Beſchauer einen tieferen Ein— druck, als die glänzenden Augen, die friſchen Wangen, das ſtrahlende Lächeln und all die Reize der ſchlanken, herrlich gewachſenen Töchter der Stiefmama, neben denen ſich der etwas unterſetzte Wuchs und die volleren Formen Paulinens nicht allzugünſtig geltend machten. 5 Pauline hatte mit innigſtem Intereſſe die vorſtehende Unterredung angehört, und ihr Herz pochte deſto lauter, je mehr ſie hörte. Sie war zu demſelben Schluſſe gekommen wie ihre Stiefmutter, und trotz all ihrer Herzensgüte und Vorzüge des Charakters konnte Pauline doch eine toͤdtliche Jahr ſchtlft! ger vol 3 junger hatte e woher gleich ö bei Tag — I Ne. dere d Tage e ſtund⸗ wenn, kein Fei Es w ſahe bert Zahlung nommen Ockſte der 25] Mi mittags 1 hauſe vol Armenfon Gerſie z derfteiger nehmend Frie! 13 Blaͤſſe nicht unterdrücken, die ihre Züge überflog, als ſie die Winke der Tante wegen Herrn Heinich's Nichte und Karl's bevorſtehender Verheirathung anhörte. Tante Schör⸗ tel bemerkte dieß wohl, und ſobald Karl mit ſeinem Freunde herangekommen war, um die Ankoͤmmlinge zu begrüßen, fluͤſterte ſie ihm einige Worte in's Ohr und führte ohne weitere Umſtände Paulinen davon. Die Stiefmama und die Schweſtern vermißten ſie jedoch nicht, denn die artigen Aufmerkſamkeiten eines ſo gewandten und beneidenswerthen Kavaliers, wie Herr v. Paßhofen war, feſſelten binnen Kurzem das ungetheilte Intereſſe der Mutter wie der Der Barometer. Ein Dienſtmädchen, welches bei ſchlechtem Wetter einen Barometer vom Mechanikus zu ihrem Dienſtherrn trug, glitſchte im Schmutze aus und der Barometer fiel in den Koth; ſie weinte über dieß Unglück; doch ein Vorübergehender tröſtete ſie mit den Worten:„Lie— bes Mädchen, geben Sie ſich zufrieden, das geht nicht anders, bei ſchlechtem Wetter fallen alle Barometer.“ Aſſiſen⸗Verhandlungen für Oberheſſen. I. Quartal 1855. beiden Töchter. (Fortſetzung folgt.) (Fortſetzung.) Zur Verhandlung kommen folgende Anklagen: Verſchiedenes. 8) Samſtag den 13. Januar, Vorm, 9 Uhr, gegen Philipp Spengler von Großenlinden, wegen Raubs und Diebſtahls.— 9) Montag, Dienſtag und Mittwoch den 15., 16. und 17. Januar, Eine humor iſtiſche Grabſchr ift. Auf dem jedesmal Vorm. 9 Uhr, gegen Johannes Römer IV. von Allertshauſe n' Währinger Friedhofe bei Wien findet man folgende Grab— wegen Mords, Verth. Adv. Roſenberg.— 10) Donnerſtag und Frei⸗ tag den 18. und 19. Januar, Vorm. 9 Uhr, gegen Balthaſar Adolph, ſchrift:„Hier ruht Herr Kasper Vogel, Vater und Metz-⸗ deſſen Frau und Söhne von Kaulſtoß, wegen 14 meiſt ausgezeichneter ger von 24 Kindern.“ Diebſtähle, Verth. Adv. Dr. Schüler und Kaufmann.— 11) Sams⸗ tag den 20. Januar, Vormittogs 9 Uhr, gegen Johannes Schäfer von Annerod, wegen Schriftfälſchung, Vertheidiger Adv. Pfann⸗ Zwei Brüder befanden ſich einſt in einer Geſellſchaft müller 11.— 12) Denſelben, Vorm. 10 Uhr, gegen Peter Eich von Hergheim, wegen Schriftfälſchung, Verth. derſelbe.— 13) Denſelben, junger Damen. Der altere war ſehr braun, der lungere Vorm. 11 Uhr, gegen Heinrich Diehl von Steinbach, wegen Gewalt⸗ hatte einen weißen Teint. Eine Dame fragte im Scherze thätigkeit, Verth. derſelbe.— 14) Denſelben, Nachm. J Uhr, gegen woher dieſer Unterſchied ruͤhre.—„Das will ich Ihnen Heinrich Ludwig Lieſemer von Arnshain, wegen Schriftfälſchung gleich ſagen,“ erwiederte der ältere,„mein Bruder wurde bei Tage geboren, ich in der Nacht.“ und Unterſchlagung, Verth. Adv. Roſenthal.— 15) Denſelben Nachm. 4 Uhr, gegen Conrad Klös und deſſen Sohn Heinrich Klös von Münſter, wegen Schriftfälſchung, Verth. Adv. Roſenthal. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Bekanntmachung. [71 Wegen vermehrter Geſchäfte und im In⸗ tereſſe der Betheiligten ſelbſt find auch hier Zahl⸗ tage eingeführt und auf die Vormittags ⸗ ſtunden jeden Donnerſtags und Freitags, wenn, wie ſich von ſelbſt verſteht, darauf kein Feiertag fällt, feſtgeſetzt worden. Es wird Dieſes mit dem ausdrücklichen Bei— ſatze veröffentlicht, daß an anderen Tagen keinerlei Zahlungen, namentlich keine Holzgelder ange— nommen werden können. Ockſtadt am 1. Januar 1855. Freihl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. Fruchtverſtei gerung. [251 Mittwoch den 17. Januar l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe von dem Fruchtvorrathe des vereinigten Armenfonds 60 Malter Korn und 30 Malter Gerſte zweimalterweiſe an die Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg den 6. Januar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Ben dee r. Bekanntmachung. 126] Donnerſtag den 11. l. M., Morgens um 11 Ubr, wird in hieſigem Rathhauſe das Halten eines zweiten ſtädtiſchen Faſelochſen auf den Zeitraum von drei Jahren an den Wenigſt⸗ nehmenden verſteigert. Friedberg den 6. Januar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Fruchtverſtei gerung. 27] Montag den 15. Januar l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, werden in hiefigem Rath— hauſe von dem Fruchtvorrathe des Auguſtiner— Schulfonds dahier 40 Malter Korn und 9 Malter Gerſte zweimalterweiſe an den Meiſtbietenden verſteigert. Friedberg den 6. Januar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bude er. Oeffentliche Aufforderung. [28] Forderungen und Anſprüche jeder Art an das Vermögen des Jacob König VIII. von Obermörlen, über welches förmlicher Concurs[[dauſe das den Martin Schnaid'ſchen Eheleuten erkannt worden, ſind im Termin habier gehörende Grundſtück meiſtbietend ver— Freitag den 2. März 1855 ſteigert, als: Garten⸗Verſteigerung. [1876] Donnerſtag den 25. Januar 1855, Morgens um 11 Uhr, wird in hieſigem Rath⸗ bei Vermeidung des ftillſchweigenden Ausſchluſſes Pag. u. Nr. 124,11 39,3 Klafter S 20 Ruthen von der Maſſe dahier anzumelden, und zu be⸗ Garten in der 3. Gewann. gründen, und ſollen die Beſchlüſſe der Mehrheit Friedberg den 9. Dezember 1854. der erſchienenen Gläubiger auch für die nicht In Auftrag erſchienenen als bindend angeſehen werden. Großberzoglichen Landgerichts Friedberg. Zugleich wird der abweſende Jacob König VIII. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg hiermit von der Concurserkennung unter der Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Aufforderung in Kenntniß geſetzt, in jenem Ter⸗ mine etwaige Anträge zur Befriedigung der A cker verpachtung. Gläubiger zu ſtellen, widrigenfalls lediglich nach[30] Mittwoch den 17. Januar 1855, Vor⸗ den Beſchlüſſen der auftretenden Gläubiger ver- mittags um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe fahren werden wird. nachſtebendes Grundſtück auf den Zeitraum von Friedberg den 12. Dezember 1854. ſechs Jahren meiſtbietend verpachtet: Großberzogliches Landgericht Friedberg: Gemarkung Naubeim: S 7 g b p pag. Nr. 60. 486= 2 Morgen 3 Vtl., Landrichter. Landgerichts⸗Aſſeſſor. 14 Rth., das ſog. Siechhaus neben der —— Landſtraße beiderſeits. Bauholz Verſtei gerung. Friedberg am 28. Dezbr. 1854. [29] Montag den 15. d. Mts., Vormittags In Auftrag der Armencommiſſion: 9 Ühr, ſollen in hieſigem Gemeindewald 80 Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Stämme eichen Bau-, Werk- und Nutzholz, Bender. welche zuſammen 3950 Cubikfuß enthalten, öf— 5 ä fentlich meistbietend verſteigert werden. 300 Gulden f Nauheim am 6. Januar 1855.[31J Vormundſchaftsgelder liegen gegen gericht⸗ Der Kurfürſtlich Heſſ. Bürgermeiſter[liche Verſicherung zum Ausleihen bereit bei Hartmann. Obermörlen. Johannes Scheibel VII. & Braunkohleuverkauf. 2 [31 Den BraunkoblenConſumenten diene zur Nachricht, daß mit dem 1. Januar 1855 für den Braunkohlen-Bezug auf der Fürſtlichen Braunkohlen-Grube Weckesheim eine neue Credit⸗ periode beginnt, welche mit dem Ausverkauf der noch vorräthtgen Ko hlenklötze aus dem Schoppen mit einer Zablungefriſt bis Ende September 1855 endigt. 1 Der Preis der Kohlenklötze aus dem Schoppen beträgt 10 Kreuzer für den Centner. Grube Weckesheim den 28. Dezember 1854. ü Fürſtliche Bergverwaltung des Reviers Hungen. F. Storch. Arbeits ⸗Verſteigerung. 132] Samſtag den 13. Januar 1855, Vormit⸗ tags 10 Uhr, wird bei Gaſtwirth Heil zu Oſſen— heim das Zerſchlagen von 2 Klftr. Unterhaltungs- ſteinen ſowie die Handarbeiten der Vicinalwege außerhalb des Orts pro 1855 öffentlich in Ac⸗ cord gegeben. Oſſenheim den 7. Januar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oſſenheim Kopp. e* 5 Muͤhlen-Verkauf. 11960] Wegen Familienverhältniſſe wünſcht der Unterzeichnete ſeine in gutem Zuſtande befind— liche, mit hinreichendem Waſſer uud Kunden verſehene, pachtfreie Mühle, beſtehend in zwei Mahlgängeu, einer Schlag- und Schneidmühle mit allen dazu gehörigen Oeconomiegebäuden, ſowie ohngefähr 45 Morgen in beſter Flur und Oberbeſſerung befindliches Ackerland und 25 Morgen Wieſen erbeigenthümliches Gut, zu verkaufen. Der größte Theil der Wieſen, ein 6 Morgen großer Gras- und Obſtgarten liegen um die Mühle. Es können auch 3 Pferde, 12 Stück Rindvieh, 27 Schafe, 10 Schweine, 2 Pflüge, 2 Eggen, 2 Wagen, Oeconomie⸗ und ſonſtige Geräthſchaften verſteigert werden. Noch bemerke ich, daß die Mühle 2½ Stunden von der gewerbreichen Kreisſtadt Alsfeld und ½ Stunde von der Eiſenbahnſtation Neuſtadt gelegen iſt. Kaufliebhaber belieben ſich bei mir zu melden. Bernsburg(Kreis Alsfeld), am 23. Dezbr. 1854. Johs. Damm, Müller. Geſu ch. 133] Ein iſraelitiſcher Lehrer wird zu drei Familien geſucht. Reflectanten belieben ſich an L. Sommer in Gambach zu wenden. 14 Gutsverſteigerung. 134] Das den Erben der verſtorbenenſ Georg Korells Eheleute zu Eudorf, an dem beliebten Schwalmthal, ½ Stunde von Alsfeld, an der Staatsſtraße nach Ziegenhain gelegene, in gutem Zuſtande befindliche Gut, beſtehend in einem geräumigen Wohnhauſe, Scheuer, Nebenbau mit Stallungen, nebſt einem unmittelbar an die Hofraithe ſtoßenden ½ Morgen großen, um⸗ zäunten Gemüſegarten und circa 42 Ruthen großen Gras- und Obſtgarten, worin ſich ein zweiter umzäunter Gemüſegarten befindet, circa 60 Morgen Ackerland und 18 Morgen Wieſen in den beſten Fluren der Gemarkung gelegen, ſoll Erbvertheilung wegen nunmehr eingetre— tener Hinderniſſe wegen erſt Montag den 22. Januar 1833, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Wirths Geiſel daſelbſt, unter ſehr annehmbaren Bedingungen an den Meiſtbietenden einer Verſteigerung im Ganzen ausgeſetzt werden. 0 Sollten aber bei dieſer Verſteigerung keine annehmbaren Gebote erzielt werden, ſo ſoll an demſelben Tage, Nachmittags gegen zwei Uhr, daſſelbe einer Verpachtung im Ganzen auf meh⸗ rere Jahre ausgeſetzt werden. Liebhaber werden hierzu auf beſagten Termin eingeladen. Schwabenrod und Eudorf, am 22. November 1854. Die Vormünder J. Korell und P. Geiſel. Were dere n. [35] Freitag den 5. Januar, Abends gegen 6 Uhr, hat ein Dienſtbote vom Nicolaus Müller'ſchen Haus in Friedberg bis nach Oberrosbach einen hechtgrauen Mantel ver— loren. Der redliche Finder wolle denſelben gegen eine gute Belohnung bei Nicolaus Müller in Friedberg abgeben. Des Koͤnigl. Preuß. Kreis⸗Phyſikus Dr. Koch's 11717] bewähren ſich— wie durch die zuverläſſigſten Atteſtate feſtgeſtellt— vermöge ihrer reichhaltigen Beſtandtheile der vorzüglichſt geeigneten Kräuter— und Pflanzenſäfte bei Huſten, Heiſerkeit, Rauheit im Halſe, Verſchleimung ꝛc., indem ſie in allen dieſen wohlthnend einwirken: ſie erfreuen ſich daher Kräuter-VBonbons Fällen, lindernd, reizſtillend und beſonders einer immer ſteigenden rühmlichen Anerkennung und werden überall, wo ſie einmal gebraucht worden, vor andern ähnlichen Fabrikaten bevor⸗ zugt.— Dr. Koch's kryſtalliſirte Kräuter⸗ Bonbons werden in länglichen, mit nebenſtehendem Stempel verſehenen Original-Schachteln, à 18 und 36 kr. nach wie vor P. F. Sehmittner in Friedberg, ſowie in Butzbach bei Val. Wiesler. ſtets ächt verkauft bei Abendunterhaltung des Liederkranzes zu Friedberg. 1141 Die zweite Abendunterhaltung des Liederkranzes wird Sonntag den 14. Januar d. J. im Trapp'⸗ ſchen Saale dahier abgehalten. Anzeige. [171 Die Preiſe für die auf hiefigem Gute verkäuflichen trockenen Holzſortimente ſind von heute an folgende: Scheitholz pr. Klftr. Bayr.) fl. 7— kr. Prügelholz ditto 1 5— Stockholz„ ditto„ Wellen„ 100 Stück„1. 30„ Bauholz„ Cubikfuß— 10„ Emrichshofen am 2. Januar 1855. Die Guts verwaltung. *) 6 Klftr. Bayr.= 7 Klftr. Heſſ. 136] In A. Faudel's Verlag in Berlin iſt erſchienen und in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg zu haben: Karlehen der angenehme Declamator oder Univerſal-Hand⸗, Haus⸗ und Hülfsbuch ü für muntere Knaben und fidele Greiſe. Eine Sammlung der beſten komiſchen Vorträge in Poeſie und Proſa, mit Original-Beiträgen beliebter Humoriſten. Herausgegeben von Brennecke(A. Hopf). Preis 21 kr. Frankfurter Cours vom 4. Jan. 1855. Piſtolen fl. 932% Fried richdde s ß Holländiſche 10 fl. Stücke„936 ¼½37 Rand⸗Ducaten t 53132 20 Frankſtückee/ 9 18½ B. Engliſche Souverains.„1137 B. Preußiſche Thaler..„146 ¼½ 1 5 Frankenthaler Peußiſche Caſſenſcheine. „1467/8/ Frucht⸗ und Mehlpreiſe von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Waizen Korn Gee r ſt e Hafer Kartoffel Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ 1 Mittel⸗ Ort und Datum Auf⸗Ver⸗ preis Auf- Ver- preis Auf⸗ Ver⸗ preis Auf. Ver⸗ preis Auf⸗ Ver⸗ preis kauft ge- kauft ge⸗ kauft ge- kauft ge kauft fahren 8 fahren 2 fahren S fahren 8 fahren 2 Mltr. Mltr. fd. fl. tr.] Mitr Mtr. Pd. fl. tr.] Mtr.] Mitr.] Sid. fl. kr.] Mtr.] Mltr.] Pd. fl. kr.] ltr.] Mltr. Pfd. fl. kr. Friedberg, 5. Jan. 1538 ½ 81212 20016043 70 44 18013,34l270[175% 160 8042128 87 120 525 30 6 200 4— Butzbach, 5.„ 257¼ 255½ 2001659 67% 55% 18013039 92% 77 1600 844018 ¼ 90 120 5430 32% 24 200 351 Vilbel, 5.„ 1 0 2007/1 2 2 189115021 1 160 85/3 6 12 5/459— 200.—— Altenſtadt, 5.„ 525 478 2001650 48 48 18013 40 44 42 160 8040] 15 15 120 5(——— 200—— Nidda, 5.„4— 13 200 16/23]— 12 1894 1— 8 160 915/— 3 120 e 2e Hungen, 5.„30 30 2001625] 48 40 18014. 30 28 1160 9— 10 10 120 5/30—— 2000—— Echzell, 5 194 162 2001641 35 11 180130 89 57 160 825 16 2 120% 20e Grünberg, 5.„153 153 2001627 73 73 18013032 46 46 1609,15 25 25 120 5¾—— 200—— Mainz, 5.„[— 200170—— 1801320» 160 8/0- e Roggenmehl aufg. 16, verk. 16, Erbſen 12 fl. 6 kr.— Alten- Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Große pit, 15 Er pr . Tante „Aber ſcheinen vorſtell rum w 1 U mein wenn! dem he licht fe blbſchon erſchei in's C weißt Kind? ich es ö Karl! übel n. Nichte weiſe verſtan ten, ur Jene N Tante Liebe die ſich hat mi her ver heimlich auszuſt, fg, fun nun, M. ehe Z Karl n unterhg drautjn D lch