e e 4 2 S888 ien 1 3 — —. Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö. 0 7 A f f 5 O 2 beinrückungsge⸗ 9 Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, ga tag. Preis 58 oder deren Raum fl. 1 128 beate Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. e er ſammen 7 kr. Nu 70. Freitag, den 7. September. 1855. Amtlicher Theil. Steckbriefe Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Conrad Ott von Pfaffenwiesbach. Heimliche Entfernung aus ſeiner Heimath. Stand: Taglöhner. Alter: 28 Jahre. Größe: 5“ 2“. Haare: dunkelblond. Stirn: nieder. Augenbraunen: dunkelblond. Augen: braun. Naſe: gewöhnlich. Mund: aufgeworfen. Bart: blond. Kinn: rund. Geſichtsform: oval. Farbe: geſund. Marie Eliſabethe Keuchler von Himbach. Heimliche Entfernung aus ihrer Heimath. Alter: 31 Jahre. Größe: 6 Schuh. Haare: blond. Stirn: hoch. Augen: grau. Augenbraunen: blond. Naſe: ſpitz und ſtark. Mund: etwas breit. Kinn: ſpitz. Geſicht: länglich und mager. Geſichtsfarbe: geſund. Statur: ſchlank und ſchmal. Be— ſondere Zeichen: Keine. Veröffentlichung. Unter Bezugnahme auf meine Verkündigung in Nr. 24 des Intelligenzblatts von dieſem Jahre das Lotterieſpiel und den Promeſſenhandel betr. bringe ich den nachſtehend abgedruckten Aufſatz über das Promeſſenſpiel aus dem in Gotha erſcheinenden allgemeinen Polizeianzeiger von Eberhard zur Kenntniß des Publicums, damit ſich jeder vor dergleichen Spiel hüten möge. Friedberg den 3. September 1855. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Müller. Noch ein Wort über das Promeſſenſpiel mit Anlehnslooſen. Unter den Betrügereien der Neuzeit, die in verſchiedenen Arten, wie Giftpilſe dem Erdboden, dem raffinirten Diebsſinne beuteluſtiger Speculanten entwachſen, ſteht das Promeſſenſpiel immer noch obenan. Zwar hat es nicht an Warnungen in öffentlichen Blättern gefehlt, zwar hat unter Andern am 16. Februar 1852 die Großh. Badiſche Amortiſations- und Eiſenbahn⸗Schuldentilgungskaſſe zu Carlsruhe mit namentlicher Anführung der vorzüglich in Frankfurt a. M. und Mainz in großer Anzahl exiſtirenden Firmen, die ſich jenem rentablen Geſchäfte widmen, eine Erklärung veröffentlicht, in welcher auf jenes ſchwindelhafte Treiben aufmerkſam gemacht und an alle Behörden, die es mit dem Publiceum wohl mein en, die Einladung geſtellt wird, zur Unterdrückung des Geſchil— derten, auf die Leichtgläubigkeit und Unkenntniß deſſelben gegründeten Treibens die Hand zu bieten, zwar hat jeder Sicherheitsbeamte mit Genugthuung den trefflichen Artikel über denſelben Gegenſtand in dem Dresdner Allgemeinen Polizei⸗Anzeiger vom 3. März d. J. geleſen, aber noch immer ſcheinen einige Regierungen der Sache nicht die gehörige Aufmerkſamkeit zu ſchenken, noch immer mag der Inhalt jener Veroͤffentlichungen nicht in das Volk gedrungen und ſo mag es gekommen ſein, daß der in den meiſten Staaten erlaſſenen Strafverbote ungeachtet noch immer große Summen dem ungebildeten Theile des deutſchen Volkes abgeſchwindelt werden, um in die Taſche gewiſſenloſer Handlungshäuſer zuſammenzufließen, deren eines ſich nicht entblödete, zu erklären, daß es einer angedrohten Veröffentlichung ſeines Treibens nur„ſtumme Verachtung“ entgegenſetzen werde; ſo ſcheint leider faſt, als wenn das Verbot jenes Spiels und das Geheimniß, mit welchen ſich die Agenten nothgedrungen umgeben müſſen, hier und da noch einen beſonderen Reiz auf die Theilnehmer ausübt. Je dunkler, geſchraubter und räthſelhafter der Inhalt jener wohl verclauſulirten Promeſſen, je eleganter ihre äußere Ausſtattung, und je ähnlicher ſie dem Aeußeren einiger Staatspapiere iſt, je mehr es die Unternehmer verſtehen, einen Zuſammenhang, eine Verbindung ihrer nichtswürdigen Unternehmungen mit ſoliden, wohlfundirten Staatsaulehen vorzu— ſpiegeln, je mehr ſie dabei auf die Leichtgläubigkeit und auf die Sucht, mit Einem Schlage reich zu werden, ſpeculiren, je raffinirter und verſteckter mit Einem Worte die Schwindelei iſt, deſto ſchwieriger iſt natürlich ihre Entlarvung und deſto ſchwerer halt es, den Bethörten und Uneingeweihten von dem Sinne und dem Weſen jener Promeſſen ein deutliches Bild beizubringen und die grobe Täuſchung, zu deren Opfer er erkoren iſt, zu entſchleiern. Und je mehr ſich jene Firmen hüten werden, gerade in denjenigen deutſchen Staaten, in welchen ſie wohnhaft ſind, ihre Promeſſen auszugeben und je natürlicher es iſt, daß ſie z. B. im Großherzogthum Baden Promeſſen auf die badiſchen Anlehen nicht vertreiben werden, deſto erklärlicher iſt es, daß die betreffenden Regierungen zur Zeit ſich immer noch nicht entſchloſſen haben, jenen Unfug zu unterdrücken und die Urheber bis an den Sitz ihrer Speculationen zu verfolgen. Wenn nun die öffentlichen Bekanntmachungen der Behörden und Sicherheitsorgane eines Theils nicht in das Volk gedrungen zu ſein, andern Theils nur in allgemeinen Umriſſen und für das Faſſungsvermögen der Nichtſachverſtändigen zu hoch gegeben ſcheinen, wenn in neuerer Zeit die Tactik jener Speculanten eine noch raffinirtere und darum noch vetrüglichere geworden ſein dürfte und weil man, wo es dem Wohle des Volkes und dem Kampfe mit ſeinem Feinde gilt, nicht zu oft und nicht zu viel ſprechen kann, weil es vielmehr nothwendig ſcheint, in dieſer Sache ſo gründlich und ſo populär als möglich durch die Preſſe zu wirken, ſcheint es angemeſſen, nochmals auf jenes Treiben in etwas aus— führlicherer Weiſe zurückzukommen. 310 Als Grundbaſis, als Deckmantel und Aushängeſchild dienen jenen Speculanten ſtets ſolide Staatsunternehmun gen und Anlehen und erinnern wir hierbei nur beiläufig, daß wir Promeſſen 3. auf die Königlich Preußiſche Seehand⸗ lung, auf das Anlehen der unirten Deutſchen Fuͤrſten, an deren Spitze Se. Königl. Hoheit der Prinz Friedrich von Preußen, in Maſſen vor den Augen gehabt und confiscirt haben. ö f 5 Am häufigſten aber ſind neuerdings die Promeſſen auf das Kurheſſiſche Lotterie-Staats-Anlehen und das Großherzogliche Badiſche Staats-Eiſenbahn-Anlehen vorgekommen. a Es wird nothwendig ſein, zunächſt das Weſen ſolcher Staats-Anlehen etwas näher zu beleuchten. Beide haben Vieles mit einander gemein und beruhen auf denſelben Principien. Bleiben wir daher beſpielsweiſe bei den letztern ſtehen. ü i Das Großherzogthum Baden nahm laut Geſetzes vom 21. Februar 1845 zur Herſtellung ſeiner Eiſenbahn ein An⸗ lehen von 14 Millionen Gulden in der Weiſe auf, daß es an die Darleiher 400,000 Stück Staats-Obligationen oder Looſe à 35 fl. ausgab. g b Dieſe 400,000 Looſe ſind in 8000 Serien à 50 Stück vertheilt und zwar ſo, daß vom Jahre 1846 ab bis zum Jahre 18885 einſchließlich in vier Vierteljahrsziehungen jährlich 120—400 Serien mit 6000 und mehr Looſen behufs der Rückzahlung lotteriemäßig ausgeloſt, der fällige Zinsbetrag aber— welcher natürlich ſteigt, je länger ein Loos nicht herauskommt— an die einzelnen Inhaber der gezogenen Looſe nach einem beſtimmten berechneten und veröffentlichten Plane vertheilt wird. f 5 f i 5 Jeder Vierteljahrsziehung geht in beſtimmten Zeiträumen die Serienziehung voraus, durch welche beſtimmt wird, welche Serie zur Ziehung und Auslooſung, alſo zur Rückzahlung kommen ſollen. So wurden z. B. im Jahre 1846 in 4 Ziehungen 509,840 fl. an die Inhaber der ausgezogenen Looſe in der Art vertheilt, daß in allen vier Ziehungen folgende Gewinne: 2 Mal 50,000 fl.; 2 Mal 15,000 fl.; 2 Mal 5,000 fl.; 8 Mal 2,000 fl.; 60 Mal 1,000 fl.; 40 Mal 250 fl.; 960 Mal 70 fl.; 500 Mal 50 fl.; 4420 Mal 42 fl. ausgezahlt wurden, während im Jahre 1855 2 Mal 40,000 fl.; 2 Mal 10,000 fl.; 2 Mal 5,000 fl.; 10 Mal 2,000 fl.; 54 Mal 1,000 fl.; 40 Mal 250 fl.; 970 Mal 70 fl.; 500 Mal 50 fl.; 5420 Mal 22 fl. zur Auslooſung gekommen ſind, bezuglich kommen werden, ſo daß auf ſolche Weiſe im Jahre 1885 das geſammte An— lehen von N 14,000,000 fl. ſammt den bis dahin erwachſenden Zinſen an 16,261,495„ 30,261,495 fl. Summa getilgt ſein wird. 5 Jene Looſe haben natürlich die Natur von Staatspapieren mit ſteigendem und fallendem Courſe und es werden diejenigen Looſe, von denen in der Serienziehung bereits beſtimmt iſt, daß ſie zur Vierteljahrsauslooſung kommen werden, wegen der zu hoffenden Gewinne, ungleich theurer als zu dem Courswerthe und häufig mit 100— 200 fl. und darüber ekauft. 9 Prüfen wir nun die Manipulation, mit welcher unſere Speculanten zu Werke gehen, etwas näher und legen wir dabei eine von den vielen 100 neuen Promeſſen, die uns von einem„Großhandlungshauſe in Frankfurt a. M.“ vor⸗ liegen und welche auf die Ende Auguſt d. J. erfolgende Serienziehung des Großh. Badiſchen Staats-Eiſenbahnfonds lautet, zu Grunde. Zunächſt trägt dieſe Promeſſe die groß gedruckte Ueberſchrift: „Großherzoglich Badiſches Staats-Eiſenbahn-Anlehen von 14,000,000 Gulden.“ Das iſt die erſte Lüge, denn jenes Staats-Anlehen hat mit dem Promeſſenſpiel nichts gemein, als daß es der Deckmantel für jenes iſt und die Badiſche Staatsſchuldentilgungskaſſe ſteht mit den Promeſſenhändlern nicht in der geringſten Berührung. Sodann figuriren auf dem Promeſſenſchein die ſämmtlichen auf die Jahre 1846— 1885 ſich vertheilenden Haupt⸗ gewinne jenes Anlehens von 14 Mal 50,000 fl., 54 Mal 40,000 fl., 12 Mal 35,000 fl. u. ſ. w. Hierauf folgt das Wort:„Original-Certificat“ und folgender Text:„über das Spiel der Serie 712 gültig fur die Ziehung Ende Auguſt achtzehnhundert fünf und fünfzig. Nach bei mir erfolgter Entrichtung des Einſatzes vor der obengenannten Ziehung wird, wenn die vorſtehende Serie Ende Auguſt achtzehnhundert fünf und fünfzig gezogen wird, nach Einlieferung der herausgekommenen Actie, eine Original⸗Obligation des vorerwähnten Anlehens ausgeliefert, welche in allen folgenden Ziehungen bis zu ihrem Erſchei⸗ nen mitſpielt und ſicher gewinnen muß.— Der höchſte Treffer iſt fl. 50,000, der niedrigſte fl. 42, und werden dieſe in Carlsruhe und Frankfurt a. M.. ausbezahlt. Sechs Wochen nach obiger Serienziehung iſt dieſe Verbindlichkeit jedoch unwiderruflich erloſchen. Frankfurt am Main, den 1. Juni 1800 fünf und fünfzig.“ Dagegen enthält dieſes Certificat keine Nummer und keinen Preis. Wir werden ſehen weßhalb?(Fortſetzung folgt.) Bekanntmachung. Die Tilgungsrenten für 1855 werden mit den directen Steuern im September, Oktober und November erhoben und die allenfallſigen Rückſtände nach der Steuerexecutionsordnung beigetrieben. Zahltage ſind Dienſtag und Donnerſtag in jeder Woche. Friedberg den 4. September 1855. Großherzogliche e Friedberg Bit ſch. ſſeler 10 55 Muthen. i e 97 85 7 0 52 97 8 beräußet, ſt ſebo werb derſelben ut Cigenthums⸗ 0 horbezeichneten.. nen einer Se bal unlerzeichnel als sonst der K trag is Mutat 1 5fbac Bußbach de Großh Dr., 22 Hofrai LI173J Monta gens um 11 hauſe die den bel und Mart neiftbiriend ver Ord⸗Nr. Flur. 9 1 2 1 Hoftailh Friedberg Großher Großher Bel Gießen UA87] Den d. J. wirt und Kran Gießen Bü 7 Obli ga 4280] Bei de der Partial. O Legocüürten An 0 Lahme Nob 0 em dice wid 900 In wf lag gen g Gen den emeinpekafe 6 Samuel Lindhe genannten Tag don da n keine 0 en ba Goßherzogl es werden mere werden, rnb darüber legen wir erhoben zriedberg 311 Bekanntmachung. Am 29. v. M. iſt dahier eine Brieftaſche mit 81 fl. Geld gefunden und an mich abgegeben worden. Der Eigenthümer hat ſich bei mir anzumelden. Gießen den 3. September 1855. Der Großherzoglich Heſſiſche Polizei-Commiſſaͤr für die Provinzialhauptſtadt; Gießen L. N. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Güter- Verkauf. 11243] Samſtag den 15. September d. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rath— hauſe auf freiwilligen Antrag der Wittwe des Lehrers Becker dahier folgende Güterſtücke ver⸗ Oeffentliche Aufforderung. 11289 Seine Durchl. der Fürſt von Solms⸗ Lich hat mit Zuſtimmung der Agnaten ſeines Hauſes nachſtehende Liegenſchaften in Nieder- 5 en Pag. Nr. Ruthen. 52 97 6155 Hofraithe, in Wohnhaus, Scheu⸗ er, 3 Ställen und Haus beſte⸗ hend, an Joh. Georg Häuſer, 52 97 85½ Garten bei obiger Hofraithe, veräußert, iſt jedoch nicht im Stande, den Er⸗ werb derſelben urkundlich nachzuweiſen. f Eigenthums⸗ oder ſonſtige Anſprüche an die vorbezeichneten Liegenſchaften ſind deßhalb bin— nen einer Friſt von 2 Monaten bei unterzeichnetem Gericht ſogewiß anzumelden, als ſonſt der Kaufbrief beſtätigt und der Ein— trag in's Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Butzbach den 25. Auguſt 1855. Großherzogliches Landgericht Butzbach one Dr.. Sſchmalkalder, Landgerichtsaſſeſſor. Hofraithe⸗Verſteigerung. J1173] Montag den 24. Septbr. l. J., Mor⸗ gens um 11 Uhr, werden in hieſigem Rath⸗ hauſe die den hieſigen Bürgern Johannes Zo. bel und Martin Schneid gehörende Hofraithen meiſtbietend verſteigert, als: Ord.⸗Nr. Flur. Nr. d. Grundſtücks.[JKlftr. 1 2 271 10 2 2 271 75% Hofraithen in der Stadt. Friedberg den 8. Auguſt 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Gießener Märkte. [12871 Den 19. und 20. Sept. d. J. wird hier noch ein Vieh⸗ und Krämermarkt abgehalten. Gießen d. 28. Aug. 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Gießen D. Ebel. Obligations ⸗Verlooſung. [1269] Bei der heute ſtattgehabten Auslooſung der Partial⸗Obligationen des am 1. Mai 1835 negoclirten Anlehens hieſiger Gemeinde wurden die Nummern 44 und 56, jede zu 100 fl., auf den 1. November l. J. zur Rückzahlung ge— zogen. Dieſes wird den Inhabern dieſer Nummern unter dem Anfügen andurch mitgetheilt, die Beträge gegen Rückgabe dieſer Obligationen und die nicht fälligen Zinscoupons bei der hieſigen Gemeindekaſſe oder bei dem Handlungshauſe Samuel Lindheimer in Friedberg bis zu dem genannten Tage in Empfang zu nehmen, indem von da an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Rodenbach den 10. Auguſt 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodenbach Hetterich. kauft oder verpachtet werden: A. Gemarkung Fauerbach II.: J. Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Scheuer, Ställen, Brennhaus, mit drei geräumigen Kellern und einer Obſtkelter nebſt einem hinter derſelben befindlichen Hausgarten; II. Garten, der Hofraithe auf der andern Seite der Straße gegenüber gelegen; III. Aecker: Mg. Vt. Nth. 1) 426/32. 33.— 338 2) 12473139 u. 38. 1 3) 159,37. 1 vor dem neuen Schlag, Baumſtück, 237 ½ zwiſchen der Bachhohl und dem Eierträgerweg, in der dunklen Gewann, 918105— 3 34% zwiſchen den Hohlen, 5) 351/27 u. 28. 1— 16½ an der Mühlhalle, 6) 303/37. u. 38. 1 2 12½ rechts der Görbelheimerhohle, 7) 365%. 1— 38 unter der Judenhohle, 8) 378/23.— 2 23½ am Edelspfad, 85 9) 35/1 3 2 gegen den rothen Thurm, 10) 600/16. 1 1 28% an der Schramme, 11) 608/18.— 122 daſelbſt, 12) 522/26.— 3 35½ am Hirſchrain, 13) 581/52 u. 53.— 3 36 ½ vor der Mark, 14) 325%/1. 2 3 38 oberhalb der Pferdswieſe, 15) 374%. 1 1 12½ am Edelspfad, 16) 93/28. 1— 28 in der Oſterluzei, Baumſtück. IV. Wie ſen: am Büchel mit Obſtbäumen bepflanzt. B. Gemarkung Friedberg: 671/119.— 31% im Mühlfeld, 699/16.—— 34 4277/43. 1 221 . 5 Acker im kleinen Wartfeld. Die Bedingungen des Verkaufs werden bei der Verſteigerung bekannt gemacht. Das Be⸗ ſehen der Gebäude wird den Kaufliebhabern jederzeit geſtattet. Fauerbach II. im Auguſt 1855. Großberzogliches Ortsgericht Fauerbach II. Holler. Marktverlegung zu Wölfersheim. 113171 Der im Landkalender auf den 12. Sep⸗ tember l. J. eingetragene Vieh- und Krämer⸗ markt wird nicht an dieſem Tage, ſondern Montag den 10. September, als am zweiten Kirchweihtage, abgehalten, was ich hiermit dem handeltreibenden Publikum zur Anzeige bringe. Wölfersheim den 31. Auguſt 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Wölfersheim Allwohn. Main ⸗Weſer ⸗Eiſenbahn. Section Gieſſen. 113271 Montag den 10. d. M., des Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſollen auf dem Sectlonsbüreau die nachbezeichneten, bei Ueberdeckung des Per- rons im Bahnhofe dahier erforderlichen Arbeiten durch öffentliche Verſteigerung in Accord ge— geben werden: 1) Zimmerarbeit, veranſchlagt zu 1188 fl. 2) Spenglerarbeit,„„ 1233„ 3) Weißbinderarbeit,„ 9 644„ Pläne, Voranſchläge und Vertragsbedingun— gen liegen auf genanntem Büreau zur Einficht offen. Gieſſen am 3. September 1855. Der Großherzogliche Sections-Ingenieur der Section Gieſſen: Eickemeyer. Di t Bere ſteige gong. [1328] Freitag den 14. September l. I., des Nachmittags um 1 Uhr, ſollen die der hieſigen Gemeinde zuſtehenden Aepfel, circa 80 bis 90 Malter, in Abtheilungen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oberrosbach den 5. September 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Oberrosbach ech e r. Bekanntmachung. 113291 Kommenden Montag den 10. Septem⸗ ber 1855, Vormittags 10 Uhr, ſoll das der Gemeinde Niedermörlen zuſtehende Obſt, Aepfel und Birnen, eirca 50 Malter, an Ort und Stelle an die Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am Ochſengraben. Niedermörlen den 5. September 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Niedermörlen e y. Frucht verſteigerung. 11330] Mittwoch den 12. September, Mor⸗ gens 10 Uhr anfangend, werden auf bieſigem Rathhauſe aus der diesjährigen Ernte von der Gemeinde dahier 50 Achtel Saatkorn, 30„ gewöhnliches Korn und meiſtbietend verſteigert. Pfaffenwiesbach den 2. September 1855. Der Bürgermeiſter Rupp. 312 Soolbud Nauheim. 1 Jeden Tag CON! im Gurten des Nurhauses, Morgens von 6½ bis 8 Uhr, Nachmittags von 2% bis 4 Uhr, und Abends von 3%½ bis 7 Uhr, ausgeführt von dem Rur-Or- chester unter Direction des Herrn Edmund Neumann. reußiſche Preußiſch National- Verſicherungs-Geſellſchaft in Stettin. 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September Große Vorſtellung der anweſenden Seiltänzer⸗Geſellſchaft. 13331 Zu zahlreichem Beſuch laden ein Althof& Naber. Friedberg. Süßen Aepfelwein [1334] verzapft F. Rod aug 11323] hat zu vermiethen Mehrere möblirte Zimmer Friedberg. Gärtner Heß. Geſchliffene Quadratplatten, [1335] Steinkohlen, Diele, Latten ꝛc. zu bil⸗ ligen Preiſen bei Eduard Ruths, im neuen Dielhof zu Friedberg. An; [1336] Der Unterzeichnete iſt geſonnen ſeine zur Wirthſchaft neu eingerichtete Hofraithe mit Kegelbahn nebſt 2 Gärten aus freier Hand zu verpachten oder zu vexkaufen. Bemerkt wird, daß auf Verlangen fämmtliche zur Wirthſchaft gehörende Geräthſchaften mit beigegeben werden. Fauerbach II. im September 1855. Martin pb ien Kir chweihfeſt zu Fauerbach II. [1337] Sonntag den 9. und Montag den 10. d. M., an den Tagen des hieſigen Kirch⸗ weihfeſtes, iſt bei dem Unterzeichneten gut be⸗ ſetzte Harmonie- und Tanzmufik anzutreffen und lade unter Zuſicherung guter Bedienung hierzu höflichſt ein. Fauer bach UI. den 5. September 1855. J. Neiſel. Ein gut erzogener junger Menſch, 11339] welcher das Schreinerhandwerk erlernen will, findet einen Lehrmeiſter bei J. Klinkerfuß, Schreiner in Nauheim. Reiner Weineſſig [1340] à 12 kr. pr. Maas bei H. W. Hatteroth. Zu vermiethen! [1304] Das ſeither von Herrn Hauptmann Fuhr dewohnte Logis im mittleren Stock mei⸗ nes Hauſes iſt anderweitig zu vermiethen und kann im Monat November dieſes Jahres be— zogen werden. 5 Friedberg. Wilhelm Fertſch. Zu vermiethen. 1134] Ein vollſtändiges Logis in meinem neuen Haus kann bis zum 1. Dezember d. J. bezogen werden. Friedberg. G. Fr. Schweitzer. Verloren. 13421 Ein graues Thibet-Jäckchen wurde auf dem Wege von Nauheim bis Friedberg verloren. Der Finder wolle dasſelbe gegen eine Belohnung bei Herrn Actuar Schlar— baum in Nauheim abgeben. Die Mitglieder des Vergleichs⸗ vereins [1338] haben ſeit der im Frühjahr ſtattgehabten Verſammlung nichts mehr von dieſer Sache ver⸗ nommen, und wird deßhalb angefragt, ob die⸗ ſelbe etwa durch ſtillſchweigendes Liegenlaſſen verwäſſert werden ſoll? Friedberg im Spätſommer 1855. Kirchliche Anzeigen. 14. Sonntag n. Trinitat. den 9. Sept. Pfarramtswoche: Hr. Diaconus Baur. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. Nachmittags: Hr. Reallehrer Müller. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: fällt aus. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. 0 Betreffend Oel 7 00 ein vinz Oberheß zum Beſten Wrovinz nac etwas zu th. nachſtehen m Vorged 0 f 0 Sie h. Jahrs gehör folgt, als e Reclamation der nach der (im Regieru ſtellten, S1 der Aetpe, Amt und Pf ergänzung! dung über ſchloſſenen, erhaltenen haben, 6. B. Conſer Jol ö br C. Reeru tre den an W end: her fut cn 9 khn Fried