big. d ſich durch u, wird ge⸗ tbr. 1855. — 935-36 9555 94-5 5344 9A 16.47 ö 1 1 14 ————— ze g ge N. den 4. No, „ Arabe. t. ttirche Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wõ⸗ 2 ö 2 8 2 2 Einrückungege Saane e Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, want tag. Preis jährl. 2 15 8 15 dealt Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. eee ſammen 7 kr. Nu 87. Dienſtag, den 6. November. 1855. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Die Entſcheidungen des Rekrutirungsraths von 1855 über die bei demſelben von den Militärpflichtigen des Kreiſes Friedberg vorgebrachten Reclamationen, welche die frühere Entſcheidung abändern, beziehungsweiſe beſtätigen, theile ich Ihnen hiermit nachſtehend im Abdruck zur Bedeutung der betreffenden Intereſſenten und Wahrung des Erforderlichen in Ihren Liſten mit. Friedberg den 30. Oktober 1855. 5 Mi e enn enn L eee — 5 SS. 8 8 Wot f at Eat 0 Entſcheidung 8 5 1 8 b 1 ü 1 eidung. 5 28 or- und Zunamen oh no Frühere ütſch ung des ekritirüng Fr üg 822 2[Diehl, Chriſtoph Butzbach am 6. Juni 1855 vom Garde-Reg. Che⸗ vauxlegers als untauglich entlaſſen. untauglich. 4 Schmiegel, Chriſtian Florſtadt untauglich beim Eintreffen im Dienſt 1855ſuntauglich. 9 Althenn, Joh. Heinrich Maibach desgleichen untauglich. 27[Stern, Abraham Staaden als unterm Maas vom 3. Juf.⸗Reg. ent- Ida bei der Meſſung die Größe des Abraham laſſen Stern zu 6“ 2“ 3““ befunden worden iſt, ſo wird derſelbe als unterm Maas für dienſtfrei erklärt und definitiv entlaſſen. II. Conſeriptionspflichtige von 1333: 7 1 1 Stetzer, Konrad Niederrosbach tauglich. tauglich. 3[Guth, Philipp Konrad Bruchenbrücken tauglich tauglich. 5 Burk, Heinrich Obermörlen tauglich tauglich. 6[Müller, Elias Bönſtadt tauglich tauglich. 7 Bergk, Johannes Gambach tauglich relatid tauglich. 8. Schönwolf, Johannes Beienheim tauglich tauglich. 10 Alles, Johannes Gambach tauglich untauglich. 11[Wiſſig, Joh. Georg Maibach zweifelhaft untauglich temporär untauglich. 12 Breitwieſer, Wilhelm Friedberg tauglich tauglich. 13[König, Franz Niedermörlen tauglich tauglich. 14 König, Peter Joſeph Hugo daſelbſt tauglich untauglich. 15[Krebs, Franz daſelbſt tauglich tauglich. 16[Windecker, Heinrich Friedberg tauglich tauglich. 17[Griedelbach, Adam Ockſtadt tauglich tauglich. 18[Wilhelm, Joh. Heinrich Butzbach tauglich temporär untauglich. 19 Buff, Jacob daſelbſt zweifelhaft untauglich tauglich. 20[Rübſamen, Jacob daſelbſt tauglich tauglich. 21[Rumpf, Johannes daſelbſt tauglich tauglich, 22[Hildebrand, Konrad Niederweiſel konnte wegen Krankheit bei der Muſterung nicht erſcheinen tauglich. 23[Klein, Joh. Peter Ilbenſtadt desgleichen tauglich. 24[Geibel, Jacob Niederweiſel tauglich tauglich. 25 Aledter, Nicolaus Wölfersheim tauglich tauglich. 26 Schütz, Heinrich Philipp Oberwöllſtadt war bei der Muſterung nicht erſchienen undftauglich, wurde als dem Geſetz ausgewichen notiriſdie von Schütz wegen ſeines Ausbleibens bei der Muſterung vorgebrachten Entſchuldi⸗ n ſind nicht genügend, und 5 wird derſelbe zum Erſtmarſchiren beſtimmt. 28 IMosler, Wilhelm Butzbach tauglich Ae f ch ſtimmt Gießen den 13. Oktober 1855. Der Großherzogliche Rekrutirungsrath für die Provinz Oberheſſen unterz. Küchler. 382 Oeffentliche Nachricht. Montag den 26. d. M., Vormittags 10 Uhr, tritt der Bezirksrath des Kreiſes Friedber a1 hier zuſammen, was hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird..* e ene Friedberg den 2. November 1855. Gabber Kreisamt Friedberg * ül ler. Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Friedrich Wilhelm Luetz, Dramaturg aus Kettwig Reg.-Bez. Duͤſſeldorf, iſt i rankfurt a. M. i Cass, uachden er dis polcgeliche Erlanbalß eihalten engliche Vertrag en eee Schulden durchgegangen. Signalement: Großer ſtarker Mann, belle Augen, hellbraunes Haar, elegante Kleidung, langer dunkelbrauner Oberrock, enge ſchwarz und weiß carrirte Beinkleider mit Stegen, ſchwarzer Hut, gewandtes Benehme teiſepaß dd. Düſſeldorf den 27. April 1855. 11 e (engliſch⸗deutſcher) Dialekt. Fremdartiger Die Fruchtmärkte. 1) Sind ſie aufgehoben, oder iſt blos der Bwang, die zu verkaufende Frucht auf den Markt zu bringen, aufgehoben? 2) Zſb's von Vortheil, daß Märkte beſtehen oder nicht? Wer verſtändig und vernünftig handeln will, wie's ordentlichen Menſchen geziemt, der muß über Alles, was um ihn herum geſchieht, nachdenken, über wichtigere Gegen— ſtände mit Anderen ſprechen, hören und leſen, was Andere dazu ſagen. Damit habe ich meinen Leſern gewiß nichts Neues geſagt, nur eine Wahrheit, die ſie längſt wußten, in Er⸗ innerung gebracht. Aber das mußte ich thun, um zu ſagen, wie ichs mit dem nachfolgend Geſchriebenen meine. Ich meine es dabei mit keinem Menſchen böſe; warum ſollte ichs auch? Ich bin ja Keiner, der Frucht oder irgend Etwas der Art verkauft, und zweitens bin ich Keiner, der viel dergleichen zu ſeinem Unterhalte kaufen muß, was nicht, ohne daß es drückte, bezahlt werden könnte. Ich will alſo zum Wohle eines Jeden einen Gegenſtand be— ſprechen, mit Euch allen, ihr Leſer, der Euch alle recht ſehr angeht und über den Jeder auch ſchon geſprochen und ſich mit Andern beſprochen hat, über den aber, mit Verlaub zu ſagen, nicht Jeder im Reinen iſt. Mit der erſten Frage ſind wir gleich fertig, denn Jedermann, der das Regierungsblatt oder unſere Darm- ſtädter Zeitung oder das„Blättchen“ verſteht, wenn er da⸗ rin lieſt, weiß, daß nur der Zwang mit ſeiner zu verkau⸗ fenden Frucht auf den Markt zu müſſen, aufgehoben iſt. Aber daß die Märkte beſtehen bleiben, wünſcht unſere Verordnung ausdrücklich. Hier haben wir ſchon Etwas für die Ant⸗ wort unſerer zweiten Frage: unſer Miniſterium wünſcht alſo, daß die Märkte bleiben möchten. Nur den Zwang wollte man aufheben, und das iſt auch recht, denn es iſt beſſer, wenn man das erkannte Gute freiwillig thut. Welches Gute haben denn aber nun die Märkte fur den Verkäufer? Er fällt den Wucherern nicht in die Arme. Wie ſo? Es gibt Leute, das weiß doch Jeder, die gehen auf dem Lande draußen herum und ſagen den Leuten, welche Frucht zu verkaufen haben: die Frucht ſei abgeſchlagen, oder ſchlage bald ab, man müſſe jetzt losſchlagen.— Warum thun ſie das?— Ich brauch's Euch nicht erſt zu ſagen. Aber auf dem Markte hilft das Nichts, denn da erfährt man, wie's mit den Fruchtpreiſen ſteht.— Solche Leute ſagen ferner den Verkäufern draußen auf dem Lande: ihre Frucht ſei nicht beſonders, man müſſe erſt einmal da oder dort gute Frucht ſehen. Nun kann man ſie doch nicht damit widerlegen, daß man ſolche gute Frucht geſehen habe. Auf dem Markte aber iſts anders. Da geht man überallhin und ſieht die Frucht und hört die Preiſe und merkt auch, wie's um das Auf- oder Abſchlagen ſteht. 5 8 Wir wollen nun doch annehmen, ſo Einer, wie wir ihn oben genannt haben, habe die Frucht zu einem annehm⸗ baren Preiſe gekauft; nimmt er ſie denn nun auch gleich und bezahlt er gleich? Manchmal ja, aber nicht immer; oft nimmt er die Frucht und bezahlt nicht, weil er nicht kann; oft aber läßt er auch die Frucht ganz im Stiche. Das thut er, wenn die Frucht, nachdem ſie eine Zeitlang gelegen, abgeſchlagen iſt. Was nun machen? Prozeſſe anfangen und ſich Jahre lang ärgern und am Ende doch verlieren, weil ſich eine Sache ſo und ſo drehen läßt, und weil ſo Einer die Finten beſſer kennt, als ein ſchlichter Bauersmann? Nein. Da iſts auf dem Markte doch an⸗ ders. Da iſt Alles glatt: hie Frucht, da Geld! Und baar Geld zu bekommen, ohne daß man vorher Prozente hat zu geben brauchen, iſt was werth. Ohne die Märkte waren aber die Leute auf dem Lande häufig in der Lage, Prozente geben zu müſſen, denn wenn ſie Geld brauchten, bevor die Kaufleute zu Heerden kamen, mußten ſie ſich entweder Geld mit Abgabe einer Proviſion leihen, oder die Frucht unter dem Preiſe abſetzen. Auf dem Markte ſind zu jeder Zeit Käufer da, die den wahren Preis geben. Zum Beiſpiel: Es ging Einer einmal im Herbſte auf den Kartoffelhandel, zu einer Zeit, wo die Nachfrage nach Kartoffeln noch nicht ſtark und wo noch kein feſter Preis war. Er traf einen Keller voll an bei Leuten, die Geld dringend nöthig hatten. Was geſchah? ſie ſchlugen die Kartoffeln bedeutend unter dem Preiſe los. Auf dem Markte wären mehrere Käufer gekommen, und da wär's anders geweſen. Weun nun aber ein vornehmer und ſtolzer Oekonom ſagen wollte, das Alles findet auf mich keine Anwendung, ich weiß immer die Preiſe, ich weiß die Frucht zu beur⸗ theilen, ich laſſe mich nicht überteufeln und Dergleichen mehr, ſo haben wir den doch noch auf Etwas aufmerkfam zu machen und ihn zu fragen, ob's ihm ſeither auf uuſerm Fried⸗ berger Markte, wo ein glänzender Abſatz ſtattgefunden, und wo ſich ſchöne Käufer, als: reiche Müller, Großhändler, ſelbſt von weither eingefunden haben, nicht beſſer gefallen hat, als zu Hauſe mit Unterhändlern und Maklern zu verkehren, die gerne den Verdienſt für ſich nehmen. Die ſind doch geſpart bei den Märkten, und was ſie bekamen, mag der Verkäufer, dem's gehört, nehmen. Zweitens frage ich die Herren Oekonomen, ob ſie nicht gerne bereit ſind, Veranſtaltungen zu unterſtützen, die allgemein, namentlich aber dem kleinen Bauer nützen? Die Märkte waren nicht entſtanden, um die recht⸗ lichen Fruchtpreiſe zu drücken, ſondern um dem Wucher vorzubeugen. Es beſtehen ja in manchen Gegenden ſeit Menſchengedenken Märkte für Frucht und man hat ſich Oblige und Verabff 14867] Durch ooſung von! Allchen hifi mern rüchgahlb a) von dem A 69, jede m b) von dem! 200 fl. Die betreffe Kenntniß geſet das Geld bei zu erheben, dachtem Tage Der Beſitze Anlehen à 60 hernudge log Darlehen zu er J. Januar 18. Hierbei wir Ins coupons Vorzeigung d genannten Re in Empfange Friedberg Für den Der Stadſyfg . See Oeffen! Tut De ſihen nach de bilien: V, 0 39 Oimarkung In, / ſbe den kon a dato 0 0 e ebrüder S g ungen UL 9 baegeg N 1 1 er Aicher 4 aus da⸗ Ende doch laßt, und ſchlichter doch an⸗ Und daar att hat zu te waren Droyente bevor die 383 immer wohl dabei gefuͤhlt, warum ſollte das nicht na— mentlich jetzt und gerade in der Wetterau der Fall ſein? Nach dieſen Erwägungen wird Keiner gegen das Be— ſtehen der Märkte damit Etwas ſagen wollen, daß er von Zeitverluſt, Unbequemlichkeiten und kleinen Koſten redet; in den meiſten Fällen wird ihm dies Alles reichlich be— lohnt. Zudem muß der Landmann ja doch dann und wann in die Stadt, um ſich allerlei Nöthiges zu holen, ſo daß dies alſo, wenn er mit Frucht in die Stadt fährt, in Ei— nem hingeht. Vollends muß die Rückſicht auf Gemein— wohl, zumal in jetziger Zeit, jene kleinlichen Rückſichten gänzlich dämpfen. Was nun die Käufer betrifft, ſo liegt das Ange— nehme der Märkte hauptſächlich darin, daß ſie unab⸗ hängig von den Zwiſchenperſonen ſind, die auch bezahlt ſein wollen und gut bezahlt ſein wollen. Sie geben gerne den beſtehenden Preis auf dem Markte, lieber als draußen auf dem Lande, wo ſie Zeit und Fuhrlohn und Betrug bei der Lieferung mit in Anſchlag bringen müſſen. Worin anders, als hierin hat es wohl ſeinen Grund, daß am letzten Freitag hier in Friedberg eine Menge Käu⸗ fer waren. Sie trafen auch Verkaͤufer an; aber gerade nicht ſehr viele, woran wohl das ſchlechte Wetter mit Schuld geweſen ſein mag.— ö Wollte Gott, unſre Bauern begriffen endlich einmal, daß es fur ſie beſſer iſt, all ihre abzuſetzenden Waa— ren ſelber auf den Markt zu bringen. Oder iſt's zum Exempel nicht auch beſſer, die fetten Ochſen ſelber auf den Markt in die Stadt oder nach Frankfurt in den Viehhof zu treiben und den Verdienſt ſelber zu nehmen, als ihn Andern zu überlaſſen?— Ein Friedberger oder auch keiner. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Obligations- Verlooſung und Verabfolgung neuer Zinscoupons. 11567] Durch die heute vorgenommene Ver⸗ looſung von Partial Obligationen der beiden Aulehen bieſiger Stadtkirche ſind folgende Num mern rückzahlbar geworden: a) von dem Anlehen à 15,000 fl. Nr. 65 und 69, jede mit 100 fl., b) von dem Anlehen à 6000 fl. Nr. 35 mit 200 fl. Die betreffenden Inhaber werden hiervon in Kenntniß geſetzt, um bis zum 1. Januar 1856 das Geld bei Herrn Kirchenrechner Faatz dahier zu erheben, indem die Zinſenzahlung nach ge⸗ dachtem Tage aufhört. Der Beſitzer der Obligation Nr. 31 von dem Anlehen à 6000 fl., die voriges Jahr ſchon herausgelooſt wurde, wird aufgefordert, ſein Darlehen zu erheben, da eine Verzinſung vom 1. Januar 1855 nicht mehr erfolgt. Hierbei wird weiter angefügt, daß die neuen Zinscoupons des Anlehens à 15000 fl. gegen Vorzeigung der Schuldurkunden bei dem oben⸗ genannten Rechner vom 1. November d. J. an in Empfang genommen werden können. Friedberg den 10. October 1855. Für den evangeliſchen Kirchenvorſtand: Der Stadtpfarrer Der Bürgermeiſter W. Seel. Bender. Oeffentliche Aufforderung. 11612 Die Gebrüder Schwarz zu Echzell be⸗ ſitzen nach den Grundbüchern folgende Immo⸗ bilien: Gemarkung Melbach:(Heienheim) Far re,, N. d, 2 a, an e V, IV, Id Fee, V., V, 212, 410, 419, 444, 479, 483, 697, N 36, J 7,, Gemarkung Wölfersheim:(peienheim) III, III, III, I, UI, 189, 190 u. 191, 195, 196, 23%. und da dieſelben in einem Theilungsvertrag hierüber verfügt haben, ohne das Eigenthum urkundlich nachweiſen zu können, ſo werden alle Diejenigen, welche Anſprüche an jene Immo⸗ bilien bilden können, aufgefordert, ſolche binnen vier Wochen a dato geltend zu machen, widrigenfalls die Gebrüder Schwarz als rechtmäßige Eigenthü⸗ mer angeſehen und die zum Eintrag in das Mutationsverzeichniß erforderlichen Urkunden aus⸗ gefertigt werden, Hungen und Friedberg den 6. Oktober 1855. Großherzogliche Landgerichte Hungen und Friedberg Hofmann, Landrichter. Hensler, Landrichter. Bekanntmachung. 11622] Die Inhaber der Partial⸗Obligationen der israelitiſchen Gemeinde Niederurſel werden hierdurch in Kenntniß geſetzt, daß für die am 1. Mai l. J. zu Ende gegangenen Zinscoupons des im Jahr 1845 negocüürten Anlehens von 3600 fl. die neuen auf weitere 10 Jahre ge⸗ fertigten Zinscoupons-Bogen gegen Abgabe der betreffenden Talons bei dem unterzeichneten Vor⸗ ſtand in Empfang genommen werden können. Niederurſel am 24. Oktober 1855. Gabriel Schott, erſter Vorſteher. Lazarus Goldner. Oeffentliche Aufforderung. [1566] In der Gemarkung Gambach ſind nach⸗ ſtehende Liegenſchaften veräußert worden: 1) Von Louiſe Tobias Biehls Wittwe geborne Schäfer zu Gambach: 67/192 Hofraithe im Ort an Kaspar Reuhl II., ſodann 68 Item, worüber Verzeichniß in der Landgerichts ⸗Regiſtratur offen liegt; ſämmtlich im Grundbuch anf den Namen des verlebten Tobias Biehl eingetragen; 2) Von Konrad Amberger zu Griedel: 3061/3 u. 4 Acker im Sandkautenfeld, zuſam⸗ men 60 Ruthen enthaltend, und eingetragen auf den Namen des Verkäufers. Der Erwerb dieſer Immobilien kann jedoch urkundlich nicht nachgewieſen werdenz es ſind deßhalb Eigenthumsanſprüche an dieſelben bin⸗ nen einer Friſt von 6 Wochen bei dem unterzeichneten Gericht ſogewiß anzu⸗ melden, als ſonſt die Beſtätigung der bean⸗ tragten Urkunden, Kaufbrief und Theilzettel, verfügt und der Eintrag im Mutationsverzeich⸗ niß geſtattet werden wird. Butzbach am 11. Oktober 1855. eee! Landgericht Butzbach 3 Kirchenobligations-Verlooſung. 11639] Folgende Nummer der Schwalheimer Kirchenobligationen ſind zum Zwecke der Aus- zahlung auf den 1. Januar 1856 verlooſt worden: Nr. 3, 40, 48, 80, 89, 107, 132, 133. Weitere Zinſen werden nicht vergütet. Schwalheim am 3. November 1855. Der Pfarrer und das Presbyterium Münch, Pfarrer. N. 20 0 Gulden 11640] liegen in der Gemeindekaſſe zu Oſtheim gegen gerichtliche Obligation zu 5 pCt. zum Ausleihen bereit. Oſtheim den 29. Oktober 1855. Mahr, Rechner. Mobiliar ⸗Verſteigerung. 11641] Donnerſtag den 8. November, Morgens 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe nach⸗ ſtehende Mobilien meiſtbietend verſteigert, als: 1) ein Blasbalg, 2) ein Hammer, 3) ein Schrotmeißel, 4) ein kleiner Bohrer, 5) acht Säckchen altes Eiſen und 6) ein Schleifſtein. Friedberg den 5. November 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Der Vorſteher E nd ek. Bekanntmachung. 11642] Bei der dieß jährigen Verlooſung der zur Rückzahlung beſtimmten Partialobligatlonen ſind folgende Nummern gezogen worden: Von dem Anlehen bei Brandt in Hanau: die Nr. 1 von 1000 fl., E 300 W 60 250„ „„ 64„ 250„ von dem Anlehen bei S. Lindheimer in Friedberg: die Nr. 10 von 400 fl., 1„ 75 100„ Die Inhaber genannter Obligationen werden hiermit mit dem Anfügen in Kenntniß geſetzt, daß die Rückzahlung bei den Handlungshäuſern A. Sonneberg in Hanau und S. Lind— heimer in Friedberg am 1. Januar 1856 er- 160 und die Verzinſung an dieſem Tage auf⸗ ört. Heldenbergen im Oktober 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Heldenbergen Grix. 11643] Zur Betreibung eines Geſchäfts, welches wenig Zeit in Anſpruch nimmt, und bei gün⸗ ſtigem Erfolge eine ſtarke Dividende abwirft, werden Verbindungen ſowohl in größeren als auch kleineren Plätzen anzuknüpfen geſucht. Nur Anerbietungen von als ſolid bekannten Leuten werden berückfichtigt. Näheres ertheilt auf porto⸗ freie Anfragen die Farbwaarenhandlung von David Oaas in Frankfurt a. M. Zu verkaufen. 11644] Ein gebrauchter einſpänniger Wagen iſt zu verkaufen. Näheres bei. Schmiedmeiſter Wilhelm Ritzel. Der Druck und Debit von Frachtbriefen für mit den Buch zu haben ſind. 384 den mitteldeutſchen Eiſenbahnverband gültigen Stempel der Direction iſt für Friedberg nur C. Bindernagel's Buchhandlung geſtattet, woſelbſt ſolche ſtets zu 26 kr. per 3 8 2 2 Ein braves Mädchen, L e 1 h 2 B 1 b 1 U 0 · h e E[1650] welches ſchon gedient hat, ſich durch gute Zeugniſſe ausweiſen und gleich eintreten von kann, wird geſucht. Guſtav Oehler Wo? ſagt die Exped. d. Bl. in Frankfurt a. M. 8 1 11645] Die Bedingungen, unter welchen fiche Weh e 2 1e aus Poli zei Ta x e 60,000 Bänden unterhaltender und wiſſenſchaſtlicher Werke, benußen önnen, unterſcheiden ſich von d N a den Frankfurter Abonnenten dadurch, daß die Preiſe um die Hälfte niedriger geſtellt, dagegen für die Städte Friedberg und Butzbach die Transportkoſten hin und zurück allein von ihnen zu tragen ſind. Dieſe Bedingungen ſind vom 7. bis zum 13. November. p ſonach bra 12750 1) Vorausbezahlung. 5 2) Deponirung von 1 fl. für den Band.„ S 5 Fried⸗Butz⸗ 3) Das Abonnement auf 2 Bände, die man beliebig wechſeln kann, beträgt für einen S Brod⸗-⸗Preiſe. berg.] bach. Monat. N. 5 a.. fl.— 30 kr. kr. pf. kr. pf auf 4 Bände 8 40 kr. auf 6 Bände„ 1.— 7 2 1. 30 5 50„ 1 F 1„ 1. 10„I Roggenbrod% Korn⸗ Lehrer und andere Perſonen, die ſich mit der Bildung eines Bücher⸗ und Journal⸗ und ½ Gerſtenmehl 4 2 42 zirkels befaſſen wollen, bitte ich, ſich an mich zu wenden. Kataloge werden käuflich und leihweiſe 1 7„ 5 1— 16— abgegeben. 5 55 3˙ 77 75 5 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) 116251 Bei dem Unterzeichneten koͤnnen gegen Rückgabe der Talons neue 2%½Korn⸗u./ Waizenmehl 5 2 5 1 Couponsbogen zu den Partial⸗Obligationen der Gemeinden Steinbach, Hel⸗ 5— N „— 72 2 7 77 77 7 21 21— denbergen, Kaichen, Höchſt und Büdesheim in Empfang genommen goth; eh werden.— 1 4 3 113 f— Waſſerwe 31 Friedberg den 25. Oktober 1855. 5. N en te e Ka el Samuel Lindheimer. Fleiſch⸗Preiſe. f,„ 5„Ochſenfleiſch 14 2114 2 600 fl. Vormundſchaftsgeld Fig f 2 2 Neuer Lapp erdan[1648] liegen zum Ausleihen bereit bei 1 e genes 10 2 10 2 11638] bei Wilhelm Fertſch. Dorheim. 2„ Schweinenteiſch 18 4 Ein guter Damenſchneidergeſelle hriſtian Reuß V.„ Hammellleiſch 11162111 2 11623] kann bei mir ſogleich in Arbeit treten Zu verkaufe n„ Kalbfleiſch 8 218 2 und dauernde Beſchäftigung erhalten.[16491 ein halber Morgen Garten. Zu erfra- Schaaflleiſch e 7— 12— Hungen am 5 Oktober 0 W. gen bei der Exped. d. Bl. 5 5 5 Schweinen 17— 17— ein ri.„Bratwur 1 Damenſchneidermeiſter. Frankfurter Cours vom 3. Rvbr. 1855. 9 Schwartenmagen 18 2 18 2 Piſtolen 5 934 ½/357½%„ Geräucherter Speck 311 2 12 Neuer Lapperdan ede: 4%%,„ Seele 4 2 2 11646] bei H. Hahn. Holländische 10 fl. Stücke„944.45„ Sc weinenſchlz 170 5 2 955 7 1„5 5 2 1 57„ 1 Vorzügliches Weißkraut 5 e 5 a 921 5 1 unausgelaſſen 1255 23% 2 28/2 116471 bei Ebec. Han ſte i n. 20 Franfücke.„„ Nierenfett 2 „ 2 10 se 23 2 23 2 Engliſche Souverains. 1145-47 Ein Logis Preußiſche Thaler„1 45-5„Hammelsfett R [1635] hat zu vermiethen 5 Frankenthaler—— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Ki l. Ludwig. Preußiſche Caſſenſcheine„ 144%8-45% Ben de r. Seippel. Frucht⸗ und Mehlpreiſe von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Waizen Korn Ger ſte fe Kartoffeln Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel- Ort und Datum] Auf- Ver⸗ preis Auf⸗ Ver- preis Auf Ver⸗ preis Auf- Ver- preis Auf⸗ Ver- preis ge⸗ kauft= ge- kauft Z. ge. kauft 2 ge kauft 2 T ge kauft fahren— fahren 5 fahren 5 fahren 8 fahren— Mltr. Mltr. Sid. fl. kr.] Mltr Mltr. Pfd.] fl. kr.] Mltr.] Mltr.] Pf. fl. kr.] Mltr.] Mltr I Pfd. fl. fr.] Mltr.] Mltr.] Pfd. fl.lkr. Friedberg, 2. Nov. 197 193 4200180331 4 0 4 180/14 20 66 63 160 9061 37 33 120 4381 60 52 200 2137 Bußbach, 2.„112 0%¼ 001822 4% 44(18014 31 49 45% 160 9220 35 35 120 45015 1½ 151½ 200 301 Vilbel,—„—— 200—— 180-- 160(— 120 20⁰ 5 Altenſtadt,—— 200——1—— 1180——1—— 1160—— 1—— 1120—1—1—— 200—— Nidda,—„— 200—— 8 2 60( 0 N Hungen,——— 200——— 180.— 11601——1—„ f e Echzell,„,, eee, ee Grünberg, 3.„219 219 200 17059 49 49 18013 56190 100 160 81150234 234 120 427 46 46 200, 320 Mainz, 2.„—( 2001922—— 180046, 22J—— 160013 7 120 50251—— 200—— Friedberg: Erbſen aufg. 3 Mlt., ver Die Marktberichte von Vilbel, Altenſtadt, Nidda, Hungen und . 3 Ml., 11 fl. 13 kr.— Butzbach: Erbſen 12 f.— Grünberg: Erbſen 10 fl. 17 kr. Well ah ungen al l e werth erſch N agel's 8 treflichen rosbach, w Geſchichtsd: hat, beſond gerade etz Schriftchen 0 führt uns! des heſſiſch Sturz und ſals erfaht Schlachtfel gethan, de Gradedngch einfacher, k Weiſe. V da der Un Geſchichtsl wird. Da den jungen Reichstage Das 6s und ſeiner genden, ab dieſer Refe legte. Da hochmüthig e lichen Grü einnimmt, thaͤtigen unterhalten wollen Ere Herr tragen wöge nähren. ber bloß m den verbreſ Echzell ſind ausgeblieben. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. fände G Aderman N e Zeitunge „ Wer 0 i wir