eigen. 1 Fehr 2 Baur 8 tt irc; kirche; — 3 Flas ee Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ Einrückungsge⸗ chentlich zweimal, 959 . bühren für die ge⸗ Dienſtag u. Frei⸗ ſpaltene Petitzeile Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, ige jerkündi j 1% z ene daes Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. nee 0 kr. ſammen 7 kr. Nu. 11. Dienſtag, den 6. Februar. 1855. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Anpflanzung von Obſtbäumen an den chauſſirten Vieinalſtraßen. Durch den F. 13 der Inſtruction für die Ausführung des Vicinalwegbaus vom 11. Juli 1838, Regierungsblatt Nr. 27, iſt Folgendes verfügt: „Außerhalb des Weges werden in angemeſſenem Abſtande von demſelben(achtzehn Fuß von den äußeren Kanten „der Fußpfade) und in gehöriger Entfernung von einander(dreißig bis ſechsunddreißig Fuß) auf den anliegenden Grund— „ſtücken Reihen von Obſtbäumen gepflanzt. „Dammbböſchungen, welche der Ueberſchwemmung ausgeſetzt ſind, ſowie Grabenböſchungen in naſſem und quelligem „Boden werden paſſend mit Erdweiden bepflanzt, namentlich erſcheint dieß dann rathſam, wenn die Dammböſchungen „nicht mit Steinen verkleidet werden können. „Zur Sicherheit für die Paſſage ſelbſt iſt an denjenigen Stellen, wo außerdem die Ecrichtung von Bruſtmauern „oder hoͤlzernen Geländern nöthig ſein würde, vorzüglich auf hohen Dämmen und an ſteilen Abhängen, die Anpflanzung „von dicht an einander gereihten Pappelbäumen am äußerſten Rande der Seitenpfäde erforderlich.“ Demgemäß trage ich Ihnen auf, dafür beſorgt zu ſein, daß längs aller chauſſirten Vicinalwege, wo dies bis jetzt noch nicht geſchehen iſt, nach Maasgabe der vorſtehenden Beſtimmungen, Obſtbäume von denen ein gedeihliches Fort— kommen zu erwarten iſt, angepflanzt werden. Ueber die Art der Ausführung haben Sie ſich mit Großherzoglichem Kreisbauamt zu benehmen. Friedberg am 1. Februar 1855. Müller. Bekanntmachung. f Da es nicht nur jedem Obſtbaumzüchter, ſondern auch jedem Gutsbeſitzer mit Rückſicht ſowohl auf den Boden, auf welchem junge Obſtbäume gezogen und ſeither gepflegt worden ſind, als auch auf die Erde, in welche dieſelben ohne Nach— theil und mit Erfolg für ihr gedeihliches Fortkommen verſetzt werden können, von großem Intereſſe iſt, zu erfahren, an welchen Orten Obſtbaumſchulen beſtehen, damit er eine Auswahl nach eigenem Ermeſſen zu treffen vermag; ſo bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß in nachgenannten Gemeinden des Kreiſes Friedberg Obſtbaumſchulen beſtehen, durch welche jedes Bedürfniß befriedigt werden kann. Friedberg am 2. Februar 1855. Großherzogliches Kreisamt Friedberg Müller. Verzeichniß der im Kreiſe Friedberg vorhandenen Gemeinde⸗ und Privatbaumſchulen. Bönſtadt: Gemeindebaumſchule ca. 700 Stämmchen, Privatbaumſchule von Heinrich Ickes ca. 150 Stämmchen. Fauerbach J.: Gemeindebaumſchule ca. 700 Stämmchen.— Friedberg: Gemeindebaumſchule 300 Stämmchen, Baumſchule des Schullehrerſeminars 1500 Stämmchen. Privatbaumſchulen: Profeſſor Dieffenbach 80 Stämmchen, Heinrich Salzmann II. 130 Stämmchen, Georg Steinhäußer 210 Stämmchen, Wilhelm Siecks Wtw. 69 Stämmchen, Conrad Reuß II. 70 Stämmchen, Wilhelm Stritzinger 76 Stämmchen, Johannes Fuller 100 Stämmchen.— Griedel: Ge— meindebaumſchule 400 Stämmchen, Privatbaumſchulen 800 Stämmchen.— Ilbenſtadt: Privatbaumſchule des Herru Grafen von Leiningen 3764 Stämmchen.— Langenhain: Gemeindebaumſchule 135 Stämmchen.— Melbach: Privat- baumſchule von Georg Philippi 2100 Stämmchen.— Florſtadt: Gemeindebaumſchule 200 Stämmchen, Privatbaumſchule 400 Stämmchen.— Niedermörlen: Gemeindebaumſchule 150 Stämmchen.— Niederrosbach: Gemeindebaumſchule. Oberrosbach: Gemeindebaumſchule 330 Stämmchen, Privatbaumſchule 600 Stämmchen.— Ockſtadt: Gemeindebaumſchule 585 Stämmchen.— Oſſenheim: Gemeindebaumſchule 200 Stämmchen.— Rockenberg: Gemeindebaumſchule 525 Stämmchen, Privatbaumſchule von Adam Landvogt 1000 Stämmchen.— Södel: Gemeindebaumſchule 849 Stämm⸗— chen.— Staden: Gemeindebaumſchule 230 Stämmchen, Privatbaumſchule von Gärtner Steinmetz 1100 Stämmchen. Wölfersheim: Privatbaumſchule des Lehrers Bangel 2000 Stämmchen. Bekanntmachung. Die Hundeſteuer für 1855 wird mit der Steuer im Februar erhoben.— Zahltage in Friedberg ſind jeden Dienſtag und Donnerſtag. Friedberg den 31. Januar 1855. Bit ſ ch, Großherzoglicher Diſtriktseinnehmer. 46 Die Erbſchleicher. a(Fortſetzung.) Cäſar mußte ein gar wunderbar geſchickter Dienſtbote ſein, denn vom Keller bis zum Speicher, vom Empfangs⸗ zimmer bis zur Waſchküche war Alles ihm anvertraut und Alles in beſter Ordnung, obſchon niemals ein weiblicher Dienſtbote in Norton's Hauſe war, weil Cäſar mit ſeinem Herrn darin übereinſtimmte,„daß Dienerinnen mehr Ge⸗ räuſch machen als Arbeit fertig bringen.“ Aus dieſem Grunde hatte, wie es ſcheint, auch Nat ſich niemals um eine weibliche Pflege umgeſehen, denn der reiche Mann hätte unter ſeinen Verwandten manche gefunden, welche ihm herzlich gern die Wirthſchaft gefuhrt haben würde. Als der alte Herr immer mehr an Jahren und Reichthü— mern zulegte, hatte mehr als eine ſeiner Anverwandten ihn an ſeine einſame Lebensweiſe erinnert und ſich erboten, ihm ſeine alten Tage nach Kräften behaglich zu machen. Allein der Alte hatte ſtets die mürriſche Antwort ertheilt: „Der alte Cäſar genüge ihm, und Frauen dürften am beſten ihre eigene Wirthſchaft führen,“ ſo daß auch die Hartnäckigſten ſich nur begnügen mußten, zuweilen einen Spion in Caäſar's Gebiet zu ſenden unter irgend einem plauſibeln Vorwand, um möglicherweiſe irgend einen Ver⸗ ſtoß oder Mangel in der Hausführung des alten Schwar⸗ zen zu entdecken. Dieß ſcheint aber niemals gelungen zu ſein; wenigſtens iſt mir nichts bekannt, daß er jemals ſei⸗ nem Brodherrn Anlaß zu einer Beſchwerde gegeben hätte. Cäſar verſah daher fortwährend ſein Amt als Lakai, Koch, Küchenmagd und Gärtner zu ſeines Herrn vollſter Befrie— digung, und Nat's Alter bedurfte wenig Pflege oder Sorg— falt. Sein ſtämmiger Körper war noch ſo friſch und geſund wie eine Eiche im Walde, obſchon ihn das Alter hager und knochigt gemacht hatte; ſein Auge hatte noch denſelben ſtrengen forſchenden Blick. Er konnte trotz ſeiner Jahre noch in einem Winter bis an das fernſte Ende ſeines Be— ſitzthums gehen, ſeine Zeitung auf dem Kaffeehauſe leſen, ſein Gläschen Grog in der Schenke trinken, und in ſeinem Wagen Fahrten von jeder beliebigen Ausdehnung und Ent⸗ fernung machen. Norton's Pächter betrachteten ihn als einen erträglichen Grundherrn; bei allen Subſeriptionen und Kol⸗ lekten zu wohlthätigen oder Gemeinde-Zwecken ſpendete er reichlich und ſein Haus war behaglich eingerichtet und möoͤblirt. Seine Jugend war freilich eine harte geweſen; er hatte mit Armuth und Elend kämpfen müſſen, hatte ſein Vermögen nur langſam und unter Entbehrungen erworben, und da— rum jene ſparſamen, rührigen, entſagenden, Geld erwerben— den Gewohnheiten angenommen, welche ihm noch anklebten als er ihrer längſt nicht mehr bedurfte. Er war Jungge⸗ ſelle geblieben, nachdem es ihm in ſeinen jüngeren Jahren nicht möglich geweſen war, eine Familie zu unterhalten und ſich nach Wunſch und Neigung zu verheirathen, ob— ſchon er wußte, daß alte Junggeſellen in Neuengland weder häufig noch beliebt ſind. Auch er hatte als Junggeſell ſeine Seltſamkeiten und ſonderbaren Anſichten und Sitten, die natürliche Folge ſeiner einſamen Stellung und ſeiner unbeſchränkten Freiheit, und namentlich ſein Hausweſen machte ihn bei dem weiblichen Theile ſeiner Mitbürger beliebt, weßhalb er auch, trotz eines klaren ſcharfen Ver ſtandes und einer ziemlich ausgedehnten Welterfahrung,— die unabänderliche Ueberzeugung hegte, daß jedes freund— liche, zutrauliche oder verbindliche Entgegenkommen Ande— rer nur ein entfernter Anſchlag auf das Erbe ſeiner Län— dereien und Kapitalien ſei. Dieß hätte nur etwa ein Reflex des großen Werthes ſein können, welchen er ſelber dieſen Beſitzthümern beilegte; aber manche von uns ſuchten ſich dieſe Erſcheinung in ſeinem Charakter aus der Geſchichte (Fortſetzung folgt.) ſeiner Jugend zu erklären. Verſchiedenes. „Aſſociation. Knobelmaier.„Hört! da ſprechen ſie jetzt von Aſſociren. Wir wollen's auch thun!“— Knödelmaier.„Ja, aber wo anfangen?“— Knüttel⸗ maier.„Narr! am Tabak,— Schan, wir kaufen ein Pfund zuſamme. Ich kauen z'erſt, nachher kan en der Knobelmaier trocknen und rauchen— und Du, Knödelmaier, kannſt en nachher ſchnupfen.“ Friedberger Kirchenbuchsauszug vom Monat Januar. Getraute: Keine. 1 i „Dem Gr. Geometer 1. Cl. Georg Ludwig Wieſenbach da eine Te, Emma, geb. 4. Dez.. 0 e . 7. Dem Actuariatsgehülfen Johann Chriſtian Hagemann dahier eine T., Anna Philippine Louiſe, geb. 24. Dez. 13. Auguſt, ein unehel. Sobn, geb. 6. Jan.* 14. Dem Arbeiter an der Eiſenbahn Tobias Arz dahier eine T., Marie Philippine, geb. 27. Dez. 1 14. Dem bhſ. B. u. Schneidermeiſter Johann Conrad Wörner eine T., Marie Helene, geb. 27. Dez. a 20. Dem bhſ. B., Barbier u. Heilgehülfen Johann Adam Holler ein S., Chriſtian Heinrich, geb. 24. Dez. 21. Dem bſ. B. u. Schneidermeiſter Karl Friedrich Ludwig Schmidt ein S., Friedrich Wilhelm, geb. 27. Dez. „26. Dem Lehrer an hſ. Muſterſchule, Nicolaus Bitſch ein S., Wilhelm, geb. 8. Jan.— i 28. Dem Gr. Domänenpfandmeiſter Ludwig Schuchard dahier ein S., Auguſt, geb. 24. Dez. 1 28. Dem hſ. B. u. Schuhmachermeiſter Karl Friedrich Staubi ein S., Georg, geb. 5. Jan. Nachtrag zum November 1854. a 21. Dem be. B. u. Schreiner Andreas Graubert eine T., Anna Marie Eliſabethe, geb. 16. Nov. 26. Dem hf. B. u. Schreiner Heinrich Jordis II. ein S., Jo- hann Heinrich Arnold. Beer digte: 5 11. Der hſ. B. u. Weißbindermeiſter Johann Heinrich Zimmer⸗ mann, alt 80 J., 5 M., 21 T., 7 9. Jan. 12. Erneſtine Henriette Karoline Louiſe Chriſtophine Friedericke von Runkel, geb. Gravelius, Ehefrau des penſ. Großh. Hauptmanns Karl Chriſtian von Runkel, alt 39 J, 5 M., 26 T., 1 10. Jan. 12. Anna Marie Blum, des verſt. hſ. B. u. Schneidermeiſters Heinrich Blum ehel. led. T., alt 21 J., 5 M., 28 T., t 10. Jan. 13. Marie Friedericke Weynandt, des verſt. hſ. B. u. Schuh⸗ machermeiſters Johann Philipp Wepnandt ehel. led. T., alt 47 J., M., 3 T, 2 Jan. 14. Johann Konrad Fiſcher, des B. zu Weikertshain Johann Fiſcher ehel. S., alt 5 M., 4 T., 1 12. Jan. 14. Marie Joſepha Chriſtine Mulch, des bſ. B. u. Schneider⸗ meiſters Johann Heinrich Mulch ebel. T., alt 1 J., 2 M., 19 T., T 12. Jan. 18. Philipp Jakob Bechſtein, des hſ. B. u. Schönfärbermeiſters Johannes Wilhelm Bechſtein ehel. S., alt 1 J., 3 M., 27 T., 1 16. Jan. 20. Katharina Wind, geb. Bernhard, Wittwe des verſt. h. B. u. Fuhrmanns Johann Wind, ait 79 J., 1 18. Jan. 21. Marie Margarethe Jäckle, des hf. B., u. Uhrmachers Alexan⸗ der Jäckle ebel. T., alt 2 J., 7 M., 9 T., 1 19 Jan. 21. Eliſabethe Ulrich des hſ. B., Gaſtwirths u. Oekonomen Georg 190 34 bald nach der Geburt u. empfangener Nothtaufe verſt. T., 20. Jan. 22. Johannes Köhler, Gefreiter in der 6. Comp. hſ. Bataillons, 1 Schwarz Johannes Köhler ehel. led. S., alt 25 J., 6 T., 20. Jan. Für die Familie des H. Butte 5 ſind vom 27. Januar bis heute bei dem Unterzeichneten weiter einge⸗ gangen: Von A. in P. 18 kr., C. in C. I fl., Familie 5. in S. 51 fr., Gr. in Aſſenh. 1 fl. 30 kr., Heinr. Berntheuſel in Wifah. 24 kr. Sal. Iſenburger in Mlbch. durch Quittung 15 kr., K. Chr. Weiß in Frobg. 30 kr., durch Hrn. Pfrr. Bornagius in Aſſenbeim pr. Poſt 37 fl. 30 kr., (und zwar von Pf. Bornagius 1 fl., Grafen zu Solms⸗Rödelheim 6 fl., verwittwete Gr. zu Solms⸗Rödelheim 4 fl. E. und A., Gr. zu Solms⸗ Rödelbeim 3 fl., Gr. Eduard zu Solms⸗Rödelheim 2 fl., M. Gr. zu Solms 5 fl., Frl. Späth 1 fl., Strauch 1 fl., K. Graf 12 kr., Gebrd. Koch 1 fl., Krick 24 kr., Poths 48 kr., Jäger 48 kr., J. Schmidt, Bürgmftr. 30 kr., Roſenkranz 30 kr., Auguſt 1 fl., Trümpert 24 kr., Georg Runkel 3 kr., Bäcker Fr. Karl Bopp 18 kr., Möning 12 kr., Philipp Schmidt Wittwe 18 kr., Ludwig Beſt 18 kr., Porgl. 1 fl., Berntheuſel 24 kr., Schäfer 30 kr., Hill 1 fl., Freſenius 1 fl., Chriſt. f Einig Ege 1 binnen 4 bern mla ichlic deal 5 im Muto 446] In de 332 Gulden ſſcherung gun * LId9] Von bei Dorheim zur öffentliche auf Weitere Dorht 112% Auf Jahr 1854 g dr dohlenven dohled⸗Lonſunf ruh Kreis- N btzte) beat wd ihrer Pflanz Naſchleim img bvohlchneng 5 nebenſt ae ** 4 Schmidt II. 24 kr., Feiſt 45 kr., Dr. Schäfer 1 fl., Adam Lortz 24 kr., einigen Confirmanten iu Bruchenbrücken 21 kr., desgl. 1 fl. 3 kr.) durch die Exped. des Friedb. Int.-Bl. 2. Sendung 15 fl. Math. 25, 40. Zuſammen 57 fl. 18 8 Herzlichen Dank allen gütigen Gebern. Bepenhe im den 2. Februar 1855. F. Hoffmann, Pfarrer. 47 Ungenannt 18 kr., A. Um weite g Bel der Unterzeichneten gingen ferner ein: Von K. St. in O. 54 kr., in Aſſenheim[ Kſt. 24 kr., Ungenannt 2 fl., H. in Nauheim 1 fl., Hr. St. in Oſſen⸗ beim 40 kr., Fr. Bauſch in Oſſenheim 36 kr., Pfr. B. in Oſſenheim 36 kr., N. 30 kr., Stadtpfarrer Seel 1 fl., Maper Hirſch 36 kr., Metzger E. Hanſteln 30 kr. Die Exped. des Friedb. Int.⸗Bl. re Gaben wird gebeten. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat⸗Anzeigen. Aufforderung. g [107] Nachſtebende Immobilien, deren Eigen⸗ thum urkundlich nicht nachgewieſen werden kann, ſollen theils vertbeilt, theils verkauft werden: Gemarkung 0 Heinrich Nagel II. von Stammheim 1 55 IX. Nr. 46 u. 55. II. Georg Heppner von Stammheim Fl. IX. Nr. 44. Gemarkung Staden: I. Heinrich Nagel von Stammheim Fl. v Nr. 109, 110, 111. Sl. VII Nr. 25, 26, 33. Fl. VI Nr. 178. II. Georg Heppner I. von Stammheim Fl. VI Nr. 180. Gemarkung Stammbeim: Georg Heppner 1. von da Fl. IV Nr. 319. Etwaige Eigenthumsanſprüche an dieſe Stücke ſind binnen 4 Wochen dahier anzumelden, nach deren Ablauf die Theilzettel resp. Kaufbriefe gerichtlich beflätigt werden ſollen und der Ein⸗ Immobiliar-Verſteigerung. 1147] Donnerſtag den 22. März d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die den Konrad Schlechtwegs Erben zuſtehenden Immobilien, als: Gemarkung Friedberg: Pag. No. Flur No. Klftr. 38/224 2 473 22½0 Hofraithe in der Stadt, gibt an Herrn von Rau a Gemarkung Fauerbach II.: 35,49 257 Ruthen Acker obig dem Dienheimer⸗ pfad, gibt 2½ kr. Til⸗ gungsrente, 475% 30%„ Acker in den Brückengäxten, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 3. Februar 1855. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. trag im Mutationsverzeichniß verfügt werden wird. Altenſtadt den 16. Januar 1855. Großherzogliches Landgericht Altenſtadt B. OSGi l mer. Nicht zu uͤberſehen! L148] Bei Pachter Brotzler in Engelthal find aus der Hand zu verkaufen: 8 Stück Wagen Pferde von 8 bis 10 Zum Ausleiben. Jahren alt, 11461 In der Kirchenkaſſe zu Steinfurth liegen 2„ Alährige Pferde, gut eingefahren, 332 Gulden gegen doppelte gerichtliche Ver⸗ 1 Schimmel, zum Reiten und Fahren ge⸗ ſicherung zum Ausleihen bereit. eignet; ferner A. Orth, Wägen, Pflüge und ſonſtige Geräthſchaften. & Braunkohlen⸗Verkauf. L149 Von Mittwoch den 7. d. M. an können auf dem Großherzoglichen Braunkohlenbergwerk bei Dorheim aus Schoppen keine Braunkohlenklötze weiter verabfolgt werden, welches hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird. Der Verkauf von Haufen findet jedoch, wie früher, bis auf Weiteres ſtatt. Dorheimer Bergwerk den 3. Februar 1855. Pfarrvicar. Großherzogliches Bergamt Dorheim 28 Bekanntmachung. L124] Nuf der Fürſtlichen Braunkohlen⸗Grube Weckesheim wird wegen Ausverkauf der im Jahr 1854 aufbereiteten Kohlen vom 2. Februar l. J. ab der Kohlenverkauf bis zur diesjährigen neuen Aufbereitung eingeſtellt. Dieß diene den Braun. kohlen⸗Conſumenten unter Bezugnahme der Bekanntmachung vom 28. Dezember 1854 zur Nach richt Grube Weckesheim den 27. Januar 1855. Fürſtliche Bergverwaltung des Reviers Hungen F. See Des Königl. Preuß. 8 Kreis⸗Phyſikus Dr. Koch's Kräuter-Vonbons 28 S* 11717] bewähren ſich— wie durch die zuverläſſigſten Atteſtate feſtgeſtellt— vermöge ihrer reichhaltigen Beſtandtheile der vorzüglichſt geeigneten Kräuter⸗ und Pflanzenſäfte bei Huſten, Heiſerkeit, Rauheit im Halſe, erſchleimung ꝛc., indem ſie in allen dieſen Fällen, lindernd, reizſtillend und beſonders wohlthuend einwirken: ſie erfreuen ſich daher einer immer ſieigenden rühmlichen Anerkennung und werden überall, wo ſie einmal gebraucht worden, vor andern ähnlichen Fabrikaten bevor⸗ zugt.— Dr. Koch's kryſtalliſirte Kräuter⸗-Bonbons werden in länglichen, mit nebenſtehendem Stempel verſehenen Original-Schachteln, a 18 und 36 kr. nach wie vor ſtets ächt verkauft bei P. F. Schmittner in Friedberg, ſowie in Butzbach bei Val. Wiesler. 5 Holzverſteigerung⸗ [135] Donnerſtag den 8. Februar l. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen im Beinhardswalde verſteigert werden elrca: 4 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 3„ Lerchen⸗Scheitholz, 30„ Eichen⸗Prügelholz, 60 7„ Stockholz, 60„„„ Reisholz, 500 Wellen„ Reisholz, 20 Stück Eichſtämme von 10—24“ Durch⸗ meſſer und 25—35“ Länge, 6„ Lerchen⸗Stämme von 13—20“ Durchmeſſer und 5— 25“ Länge, Forſthaus Beinhards am 30. Januar 1855. Der Gräfl. Revierförſter Hartmann. Fruchtverſteige rung. [50 Von den Früchten der Kugelhaus⸗ und Armenfonds⸗Speicher werden in folgenden Ter⸗ minen: Freitag den 9. Febr. d. J. 17 1 9. M *„ 13. April 1„ 11. Mai„ 17„ 8. Juni 1 7 e jedesmal des Vormittags um 11 Uhr, ohngefähr 50 Malter Korn und 60„ Gerſte auf dem Bürgermeiſterei⸗Büreau dahier an die Meiſtbietenden verſteigert. Butz bach den 26. Januar 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Butzbach S e 1 p pel. Der dießjahrige Ball des Liederkranzes zu Friedberg 11301 wird Sonntag den 11. Februar 1855 im Trapp'ſchen Saale dahier abgehalten. Ein [139] der gute Zeugniſſe aufzuweiſen hat, kann nächſten Petritag gegen guten Lohn eine An- ſtellung finden bei J. Fa p, in⸗Niedereſchbach, Kreis Vilbel. Bienen-Honig und holländiſcher Syrup! [151] in vorzüglicher Güte und zu den dbillig⸗ ſten Preiſen bei Friedberg. Ph. Dan. Kümmich. Frankfurter Cours vom 3. Febr. 1855. fl. 9 33 34 „103-4 „936-37 ½ „531225 „9182-19% „1137-39 „146 Piſtolen Friedrichsd'oer Holländiſche 10 fl. Stücke Rand⸗Ducaqten 20 Frankſtücke Engliſche Souverains. Preußiſche Thaler. 5 Frankenthaler Peußiſche Caſſenſcheine 48 Billigstes illustrirtes Familienblatt! Bei Ernst Keil in Leipzig erscheint die beliebte Wochenschrift ie Gartenlaube redigirt von Auflage 25,000. Fer d. Erläuterungen zu den Begebenheiten arbeiter in London, Paris, New- Vork, Mittheilungen.— Beiträge zur heitslehre, über Nahrungsmittel, Gesundheitsrege Kenntniss des menschlichen Aber auch die Kritik hat dieses Blatt ohne Stolle. Wöchentlich 1½— 2 Bogen, mit vielen prachtvollen Illustrationen. Vierteljährlich 45 kr. Wenn der Erfolg für den Werth einer Zeitschrift spricht, so bedarf es nur eines Hinweises auf die Grösse unserer Auflage, die sich mit jeder Woche hebt. Ausnahme als eins der bestredigirten, unterhaltendsten, belehrendsten und im Verhältniss zu der wahrhaft pracht- und geschmackvollen Ausstattung auch als das billigste anerkannt. Gute Novellen und Erzählungen von anerkannten deutschen Autoren(keine Uebersetzungen).— Schilderungen aus dem Volksleben, der Sittengeschichte und der Länder- und Völkerkunde.— Belehrende und Persönlichkeiten des Tages, vertreten durch stehende Mit- Zerlin, Zürich und Bukarest.— Populair- natur wissenschaftliche Körpers und einer vernünftigen Gesund- In etc. von C. Bock, Professor der Anatomie.— Populair- chemische Briefe für das praktische Leben.— Culturgeschichtliche Bilder von Professor Biedermann. Physikalische Belehrungen.— Originalberichte aus Amerika.— Notizen aus dem Bereiche der Erfindungen, Literatur, Kunst etc. etc.— Alles dies bietet die Gartenlaube. + 000%%% ien Ausserdem sind Veranstaltungen getroffen, dass die wichtigsten Gegenstände und Persönlichkeiten der Kriegsereignisse im Orient durch authentische Abbildungen und Originalberichte unsern Lesern vorgeführt werden. Weise dies geschieht, Sebaſtopol— des Admiralsc Generale der Alliirten und der Vogelperspective— Belagerungsplan von Sebastopol etc. etc. Leipzig In welcher documentiren die bereits erschienenen schönen Ansichten von fironſtadt— hiffes Wellington— Helsinfors und Sweaborg— die Bildnisse sämmtlicher des Fürsten Mentschikoff— Uebersichtskarte des Kriegsschauplatzes aus Ernst Keil. Indem wir zum Abonnement auf die Gartenlaube einladen, bemerken wir, dass dieselbe regel- mässig Montags von uns ausgegeben wird. werden gerne zur Einsicht mitgetheilt. Friedberg im Februar 1855. Die bereits erschienenen Nummern sind noch vorräthig und C. Bindernagel's Buchhandlung. Frucht⸗ und Mehlpreiſe von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. Waizen Korn Ger ſte Hafer Kartoffel Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel- Ort und Datum] Auf- Ver⸗ preis Auf- Ver. preis Auf- Ver- preis Auf⸗ Ver⸗ preis Auf⸗ Ver- preis 3 dbauft ge- kauft ge⸗ kauft ge⸗ kauft 2 ge⸗ kauft 2 fahren 8 fahren 8 fahren 5 fahren 8 fahren 85 Mltr. Mltr. Pfd. fl. kr. Mltr Mltr. Pfd. fl.[kr.] ltr.] Mtr.] Bid. fl. kr. Mtr.] Mltr J Fd. fl. kr Mltr.] Mltr.] Pfd. fl. kr. Friedberg, 7 Febr. 711 321 700 T0 55 5 +80T5 7IIIIT ſſac 8 8 4 44, 120 585]—— 200— 4 Butzbach, 2.„30 30 200 1025 12 12 180131976 51 160 829 16 10% 120 5ʃ22—— 200 Sidel, 2. e 2% 200i l ee eee ee, eee 120— 1—— 200—— Allenſtadt, 2.„184 175 200 1635] 210% 1801312 42% 37 160 8040 3 1 1200 5—(—— 200—— F 11 20016 21— 2 1801256— 1 160 8030—— 1200—— 200—— Hungen, 2.„ 25 12 200 16(— 10 8 1180 13.15 8 8 060 8 50 50 120 530]—— 200—— Echzell, 2.„ 68 ½% 30 209 16010 23 2 1801235 62 3 160 8010 20— 20. 200— Grünberg, 2.„ 24 24 20015 588 5% 5¼ 18013 4] 1% 1160 9/6 1212 1200 54—— 200—— Manz,, 2. 1— 120016300 18012 4- 508200 20 5%—(„ ee. Friedberg: Vorſchußmehl aufg. 10 Mltr., verk. 3, 20 fl. 30 kr.; Roggenmehl aufg. 3 ½, verk. 3%, 12 fl.— Altenſtadt: Vor⸗ ſchußmehl 19 fl.; Erbſen 10 fl. 45 kr. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Zwiſche uhren, die ein Petſchaft— fette ſind die Weiter worden. Ein. Sie wer Gwoßhenogle —— Nat N vokaten gewe zu einigem R geſtorben, u gen wiewoh blick abgeruf für das Leb Waiſenknab kümmerten kalter Geri behülflich s wie es Nat hatte ſiche mer in bie erinnerten ſſ un Theilhe ſchiſts eme in geen T. im Leben z Bluts ged Bright, d. eller Furt und einen bedeutenden 6 und hatte M ſtoßende Kalt fen. Diese kaſahrungen nas über di