Est üldchen. Fug Aer Fxiüd W. . e dee eigen. 9. kirche: gkirche: Friedberger Intelligenzblatt. 8 e Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, 3 n ö 1 e been Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ſammen 7 kr. Nu 12. Freitag, den 1. Juni. 1855. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an ſämmtliche Großherzogliche Bürgermeiſtereien und den Polizeicommiſſär zu Wickſtadt. Betreffend: Das Anmelden der Excapitulanten zum Einſtehen. Das nachſtehende Kriegsminiſterial-Ausſchreiben theile ich Ihnen unter dem Auftrag mit, die gleichzeitig Ihnen unter Couvert zugehende Belehrung den Excapitulanten bekannt zu machen und uberhaupt, in ſoweit Ihnen eine amtliche Handlung zugewieſen iſt, dieſelbe mit der größten Pünktlichkeit zu vollziehen. Friedberg am 29. Mai 1855. Müller. Das Großherzogliche Kriegs-Miniſterium an die Großherzoglichen Kreisämter. Da bisher häufig der Fall vorgekommen iſt, daß Excapitulanten, welche einſtehen wollten, die dazu nöthigen Schritte nicht zur gehörigen Zeit gethan und daß Andere aus Unkenntniß der Verhältniſſe ihre Anmeldung zum Einſtehen unterlaſſen haben, ſo finden wir nöthig, daß denſelben in dieſer Beziehung die geeignete Belehrung ertheilt werde. Wir überſenden Ihnen zu dem Ende die beigeſchloſſenen gedruckten Blätter, um dieſelben unter die ſämmtlichen Buͤrgermeiſter mit nachſtehenden Aufträgen zu vertheilen: 1) An dem nächſten Meldungstage der Beurlaubten hat jeder Bürgermeiſter denjenigen vor ihm erſcheinenden Be— urlaubten, welche im Frühjahr 1856 ausdienen, das gedruckte Blatt deutlich vorzuleſen und zu erklären. 2 Denjenigen, welche an dieſem Tage abweſend ſind, hat der Buͤrgermeiſter das gedruckte Blatt, ſobald ſie ſpäter bei ihm erſcheinen, vorzuleſen und zu erklären. 3) Jeder Bürgermeiſter hat ſich ferner zu bemühen, den Inhalt des gedruckten Blattes möglichſt zur Kenntniß der— jenigen unverheiratheten Excapitulanten zu bringen, welche bereits— jedoch vor nicht mehr als 2 Jahren— beab— ſchiedet ſind. g Zugleich tragen wir den Kreisämtern auf, die Anmeldungsprotokolle hinſichtlich der Excapitulanten in dieſem Jahre nicht zu Ende des Monats September, ſondern ſchon zu Ende des Monats Auguſt hierher einzuſenden. Sie werden dafür beſorgt ſein, daß das Prüfungsverfahren bis dahin beendigt iſt. Uebrigens erwarten wir, daß die Großherzoglichen Kreisämter die Fragenbeantwortung der Ortsvorſtände auf den Anmeldungsprotokollen vor Einſendung derſelben einer Prüfung unterwerfen und dafür ſorgen werden, daß die Ant— worten genau nach der Vorſchrift ertheilt, die unrichtigen berichtigt, die fehlenden nachgetragen werden. Es ſind bisher große Weitläufigkeiten dadurch entſtanden, daß dieß theilweiſe unterblieben iſt und daß daher die Protokolle von uns zur Verbeſſerung zurückgeſchickt werden mußten. So iſt es z. B. häufig vorgekommen, daß die erſte Frage„ob der Mann unverheirathet ſei“ von dem Ortsvorſtand verneint worden iſt und daß ſich dieß bei der von uns erforderten näheren Erläuterung jedesmal als ein Irrthum erwieſen hat. Darmſtadt den 24. Mai 1855. Frhr. von Schäffer-Bernſtein. Beck. Duc s e lebe an die Großherzoglichen Kreisärzte, Kreiswundärzte, an die praktiſchen Aerzte und an alle Ortsvorſtände des Kreiſes Friedberg. Betreffend: Die Ueberfüllung im Landeshospitale Hofheim. Nach einer mir von Großherzoglichem Miniſterium des Innern zugekommenen Nachricht ſind die Räumlichkeiten des Landeshospitals und die demſelben zu Gebot ſtehenden Mittel nicht ausreichend, die Anſprüche aller derer zu befriedigen, wel che um Aufnahme darin nachſuchen. In neuerer Zeit haufen ſich die Aufnahmsgeſuche in unverhältnißmäßiger Weiſe und die von den Localbehörden oft angenommene, aber irrige Auffaſſung, als ſei dieſe Anſtalt dazu beſtimmt, den Gemeinden ihre Armen abzunehmen, iſt natürlich geeignet, manchmal durch ungeeignete Aufnahme die Aufnahme in Fällen unmoͤg- lich zu machen, wo ſolche der Beſtimmung des Hospitals gemäß ſtattfinden ſollte. Um dieſe Vorkommniſſe möglichſt zu beſeitigen und um Allen von dem Begriffe und Zwecke dieſer Anſtalt Kenntniß zu geben, laſſe ich hier unten die hierauf Bezug habende Beſtimmungen abdrucken und gebe ihnen zugleich auf, dieſen Vorſchriften bei allen Ihren Geſuchen, Berichten und Gutachten in ſorgfältige Beachtung zu ziehen. Friedberg den 23. Mai 1855. MWA §. 1. In das Hospital Hofheim ſind aufzunehmen: IJ. aus dem ganzen Großherzogthum: 5 1) Raſende und Wahnſinnige, 2) Perſonen, welche mit Abſcheu erregenden Krankheiten behaftet ſind; II. außer— dem noch aus denjenigen Landestheilen, welche ſchon vor dem Jahr 1827 Anſpruch auf Aufnahme von darin geborenen 6 —ů r *. —— — 0 1 186 Perſonen in das Hospital Hofheim hatten: 1) Blinde, 2) in hohem Grad Bloödſinnige, 3) Perſonen, welche ſolche kör⸗ perliche Gebrechen haben, die ſie zu aller Arbeit unfähig machen. f a 99 5 f Alle dieſe Leiden qualificiren, ſobald ſie nur vorübergehend ſind, nicht zur Aufnahme in das Hospital Hofheim. Nur bei Raſenden und Wahnſinnigen tritt in ſo weit eine Ausnahme ein, daß ſie auch zur Heilung in das Hofheimer Hospital aufgenommen werden können, aus welchem ſie, wenn die Heilung gelungen iſt, wieder zu entlaſſen ſind. F. 2. Ruaſende und Wahnſinnige können ſtets ſogleich nach erfolgter Reception in die Hospitalanſtalt eintreten. Die mit ſonſtigen Leiden behaftete Perſonen ſind in der Reihefolge, in welcher ſie recipirt worden ſind, ſo wie und ſo viel es der Raum und die Kräfte der Hospitalanſtalt geſtatten, einzuberufen. Die Regierung zu Darmſtadt, welche die Oberaufſicht über dieſe Hospitalanſtalt hat, iſt jedoch ermächtigt, auch dieſen Perſonen in beſonders dringenden Fällen den Eintritt in dieſe Anſtalt ausnahmsweiſe, noch ehe ſie die Reihe trifft, zu bewilligen. §. 3. Dem Geſuch um Aufnahme einer Perſon in das Hospital Hofheim muß beiliegen: 1) der Taufſchein oder Geburtsſchein des zu Recipirenden, 2) ein gehörig motivirtes Zeugniß des erſten Phyſicatsarztes des Bezirks über den Krankheitszuſtand des zu Recipirenden, nebſt der ärztlichen Relation, auf welche dieſes Zeugniß geſtützt iſt; in größeren Städten iſt es auch dem Arzt, welcher den zu Recipirenden in ſeiner Krankheit behandelt, geſtattet, ein ſolches Zeugniß, unter gleichmäßiger Beifügung der Relation, auszuſtellen; 3) ein von der competenten obrigkeitlichen Behörde ausgeſtelltes Atteſtat über die Vermögens- und Familien⸗ Verhältniſſe des zu Recipirenden, worin das Vermögen oder ſonſtige Einkünfte irgend einer Art des zu Re⸗ cipirenden und nach Umſtänden auch das Vermögen oder ſonſtige Einkünfte der nächſten Verwandten, welche ihn zu ernähren rechtlich verpflichtet ſind, anzugeben iſt. F. 4. Nur vermögungsloſe Perſonen werden unentgeldlich in die Hospitalanſtalt aufgenommen. Beſitzen hingegen die zu recipirenden Perſonen eigenes Vermögen oder Einkünfte ſonſtiger Art, oder iſt dieſes bei den nächſten Verwandten derſelben, welche ſie zu ernähren rechtlich verpflichtet ſind, der Fall, ſo hat die Regierung zu Darmſtadt, unter Berück⸗ ſichtigung der vorliegenden Vermögens- und Familien-Verhältniſſe, zu beſtimmen, ob fuͤr die Aufnahme derſelben das feſtgeſetzte volle jährliche Koſtgeld oder nur ein Theil deſſelben oder endlich welches demſelben entſprechendes einmaliges Einbringen, wenn ſolches von den Intereſſenten vorgezogen wird, zu entrichten iſt. Das volle Koſtgeld beſteht ferner, wie bisher: a) für die Honoratiorenkoſt in 5 8 5 2 0 5. 6 300 fl. bp) für die mittlere Koſt in 4 5 1 5 8 2 5 1 150 fl. c) fuͤr die gemeine Koſt in 8 5 5 5 8. 5 1 5 100 fl. Jede recipirende Perſon hat, in ſo weit ſie es vermag, ein vollſtändiges Bett in das Hospital mitzubringen. Oeffentliche Nachricht. Die nachſtehende Bekanntmachung der Hauptverwaltung der Staatsſchulden zu Berlin d. d. 11. Mai d. J. bringe ich hierdurch zur offentlichen Kenntniß, damit ſich jeder vor Schaden hüten kann. N g Friedberg den 24. Mai 1855. f Großherzogliches Kreisamt Friedberg M in 8 Bekanntmachung der Nachfriſt zum Umtauſch der präcludirten K. Preuß. Kaſſenanweiſungen von 1833 und Darlehnskaſſenſcheine von 1848. Nachdem durch das Geſetz vom 7. d. M. zum Umtauſch der in Gemäßheit des Geſetzes vom 19. Mai 1851 we⸗ gen Ausfertigung und Ausgabe neuer Kaſſenanweiſungen(Geſetzſamml. S. 335) präcludirten Kaſſenanweiſungen vom 2. Jan. 1835 und der Darlehnskaſſenſcheine vom 15. April 1848 eine Nachfriſt bis zum 1. Juli bewilligt worden iſt, werden alle diejenigen, welche noch ſolche Kaſſenanweiſungen oder Darlehnskaſſenſcheine beſitzen, hierdurch aufgefordert, dieſe Papiere bis ſpäteſtens den 30. Juni d. J.(da der 1. Juli auf einen Sonntag fällt) bei der Controle der Staats- papiere hierſelbſt, Oranienſtraße Nr. 92, oder bei den Regierungshauptkaſſen, oder den von Seiten der Königlichen Re— gierungen mit dem Umtauſch beauftragten Spezialkaſſen, zum Umtauſch gegen neue Kaſſenanweiſungen vom Jahr 1851 einzureichen.— Präcludirte Kaſſenanweiſungen oder Darlehnskaſſenſcheine, welche den betreffenden Kaſſen mit den Po⸗ ſten zum Umtauſch überſandt werden, werden nur dann zum Umtauſch angenommen, wenn ſie vor dem 2. Juli d. J. bei den betr. Kaſſen eingehen; für die ſpäter eingehenden, auch wenn ſie vor dem 1. Juli c. der Poſtbehörde überliefert ſind, wird unbedingt kein Erſatz geleiſtet.— Mit dem 2. Juli d., J. ſind alle alsdann nicht eingelieferte Kaſſenanwei— ſungen vom Jahr 1835 und Darlehnskaſſenſcheine vom Jahr 1848 ungültig und alle Anſprüche aus denſelben an den Staat erloſchen.— In Zahlung bei den Königlichen Kaſſen dürfen aber die Kaſſenanweiſungen vom 2. Jan. 1835 ſchon jetzt, und die Darlehnskaſſenſcheine vom Eintritt des für dieſelben auf den 15. d. M. beſtimmten Präcluſivtermins ab, nicht mehr gegeben noch angenommen werden.— Zugleich werden hiermit diejenigen Intereſſenten, welche nach dem 31. Jan. d. J. Kaſſenanweiſungen vom Jahre 1835, bei der Controle der Staatspapiere oder den Provinzial, Kreis⸗ oder Localkaſſen zum Umtauſch eingereicht haben, aber nicht zum Umtauſch derſelben verſtattet worden ſind, und darüber Empfangsbeſcheinigung oder abſchlägige Beſcheide von uns, der Controle der Staatspapiere, oder den Königlichen Re⸗ gierungen erhalten haben, aufgefordert, den Geldbetrag derſelben in neuen Kaſſenanweiſungen, gegen Rückgabe des Em⸗ pfangſcheines oder beziehungsweiſe des Beſcheides, bei der Controle der Staatspapiere oder der betreffenden Regierungs⸗ hauptkaſſe in Empfang zu nehmen.- 0 Berlin den 11. Mai 1855. ö Hauptverwaltung der Staatsſchulden Nata n. Rol ſck e. Gamet. Nobiling. — Nr ba Johann Soachil Jachien Voachim Dapiel Johann Johann Chrifia Gottfrie Johann Konrad Kirche Dieſelbe Konrad Konrad Wilhelt Joßann Valentin Whanne Detſelde Jod Konrad Maria Johan Johan Johan Johan. Johan Johanr lche bor. Vofpeim eden 0 eimer kreten. wie und welche a Fallen dege „Kreis⸗ darüber chen Re⸗ des Em⸗ gzitrung⸗⸗ Beilage zum Frie Nr. 12. dberger Intelligenzblatt dn Edictalla dung. In den Amtshypothekenbüchern der Gemeinde Florſtadt ſtehen noch die nachſtehend verzeichneten, muthmaßlich abgetragenen Hypotheken und erloſchenen Cautionsurkunden offen: 1 Betrag der rrich⸗ Name und Wohnort des Schuldners. Name und Wohnort des Gläubigers. 1 tung der Schuld⸗ fl 5 urkunden. Peter Hartmann zu Nauheim Joachim Muſch zu Florſtadt 40— 1757 Johann Muſch zu Unterflorſtadt Hofrath Schatzmann zu Friedberg 50— 1772 Joachim Muſch Wwe. daſelbſt Johannes Claus zu Unterflorſtadt 50— 1772 Joachim Muſch daſelbſt Johannes Reinhard Kreuter daſelbſt 30— 1777 Joachim Muſch Wwe. daſelbſt Eberhard Stoffel daſelbſt 100— 7272 Daniel Caſtricus Wwe. zu Staden Baumeiſter u. Gan⸗Erben des Schloſſes u. Gerichts Staden 250— 17⁵6 Johann Heß zu Unterflorſtadt Baron Hugo von Löw(Wohnort iſt nicht angegeben) 300— 1765 Johann Philipp Dehning zu Staden Baron Hugo Wilhelm v. Löw von und zu Steinfurth 100— 1765 Chriſtian Friedrich Hinkel zu Staden Baron Hugo Wilhelm von Löw zu Steinfurth 60— 1766 Gottfried Diemer zu Unterflorſtadt Familie von Löw 50— 1780 Johann Carl Claus Jun zu Oberflorſtadt Dieſelbe 150— 1778 Konrad Buſeck zu Unterflorſtadt Familie von Löw zu Steinfurth 25— 1780 Kirche Florſtadt Kammerherr u. Hauptmann Georg v. Löw zu Hannover 500— 1790 Dieſelbe Derſelbe 200— 1792 Konrad Koch zu Florſtadt Familie von Löw 2000— 1817 Caution Konrad Koch's Wwe. daſelbſt Dieſelbe 2031— 1817 Caution Wilhelm Koch J. daſelbſt Freiherrliche Familie von Löw zu Florſtadt 950— 1832 Johannes Roth zu Unterflorſtadt Kirchenbau zu Florſtadt 16— 1758 Valentin Braun daſelbſt Derſelbe 72—— 1759 Johannes Traut daſelbſt Derſelbe 40— 1763 Derſelbe Derſelbe 30— 1764 Jakob Wenzel daſelbſt Derſelbe 20— 1764 Konrad Schaubach daſelbſt Derſelbe 40— 1764 Maria Eliſabetha Stoffel daſelbſt Derſelbe 100— 1764 Johann Georg Roth daſelbſt Derſelbe 30— 1764 Johann Karl Klaus daſelbſt Derſelbe 60— 1768 Johann Kaspar Klaus Wwe. daſelbſt Derſelbe 150— 1769 Johann Karl Klaus zu Oberflorſtadt Derſelbe 50 5 1769 Johann Friedrich Sier zu Unterflorſtadt Derſelbe 526 46 1769 Johannes Schaubach daſelbſt Derſelbe 80— 1772 Johann Wilhelm Zinken daſelbſt Derſelbe 50 4 1772 Jude Löb daſelbſt Derſelbe 50 4 1772 Händle, Jud Itzig's Wwe. daſelbſt Derſelbe 90— 1773 Gottfried Diehmer daſelbſt Kirchenfond zu Florſtadt 50— 1774 Heinrich Muſch daſelbſt Kirchenbau daſelbſt 30— 1778 Gottfried Diehmer daſelbſt Derſelbe 100— 1778 Johann Friedrich Muſch daſelbſt Derſelbe 60 55 1779 Joh. Heinrich Dauernheim zu Oberflorſtadt Kirchenfond zu Florſtadt 76— 1781 Johann Philipp Döning zu Staden Derſelbe 100— 1781 Chriſtian Friedrich Hinkel zu Staden Derſelbe 60— 1781 Johann Heinrich Dauernheim zu Florſtadt Der Florſtädter Kirchenbaufond 25 1784 Eberhard Schmidt daſelbſt Derſelbe 50— 1787 Johannes Dauernheim zu Florſtadt Kirchenfond zu Florſtadt 20— 1790 Schutzjude Salomon Simon zu Florſtadt Derſelbe 125— 1817 Rentmeiſter Gebhard daſelbſt Derſelbe 500— 1820 Kirche zu Florſtadt Konrad Windecker, Chriſtian Reuter, Johannes Heinrich Schott zu Melbach als Vormünder über Johann 5 G. Windecker 1000— 1790 Dieſelbe Otto Walz zu Griedel 1000— 1791 Die ſelbe Georg Caspar Weifert zu Melbach 1000— 1791 Dieſelbe Johann Heinrich Walter zu Oſſenheim 1000— 1791 Dieſelbe Heinrich Walther zu Bauernheim 1000 1 1792 Die ſelbe Johs. Huber zu Wiſſelsheim 1000. 1790 Jeremias Reichold zu Oberflorſtadt Johs, Schaubach zu Oberflorſtadt 100— 1756 Caspar Lynker's Wwe. zu Aſſenheim Suſanna Claus zu Florſtadt 20 27 1750 Jh Phil 8. Johannes Clans daſelhſ, 1 101755 oh. Philipp Klaus zu Oberflorſtadt ohannes Claus daſe i 757 g Johs. und Hartmann Claus daſelbſt 40— 1760 Suſanne Claus zu Unterflorſtadt Jahr der 150 Betrag der[ Errich— Name und Wohnort des Schuldners. Name und Wohnort des Gläubigers. f tung der Schuld. 2 Schuld⸗ .. kt. urkunden. Johann Claus zu Oberflorſtadt Suſanna Claus zu Florſtadt nicht ange⸗ 1767 geben Caspar Basler, Gemeinderechner zu Oberflorſtadt Gemeinde Florſtadt* 600— 1828 Johannes Carl zu Florſtadt Pachter Heinrich Claus auf dem Schleifelder Hof 171— 1824 Derſelbe— Johannes Krell zu Florſtadt 300 5 18²⁴ Johann Wilhelm Bender zu Unterflorſtadt Schutzjude Joel zu Unterflorſtadt 750 30 1764 Johann Friedrich Sier zu Florſtadt Schultheiß u. Vorſteher der Gemeinde Niederrodenbach 200— 1764 Johannes Merz zu Florſtadt Caspar Merz zu Petterweil 75 2 1809 Johannes Werner zu Unterflorſtadt Schutzjude Seligmann zu Florſtadt 8 2 1758 Johann Heinrich Heß zu Unterflorſtadt Juſtinian von Günderode zu Frankfurt 200— 1766 Derſelbe Rentmeiſter Weißgerber zu Florſtadt 50— 1772 Derſelbe Johannes Gerlach zu Reichelsheim 250— 1776 Johannes Schaubach zu Oberflorſtadt Conrad Schaubach zu Florſtadt 5 15— 1802 Johannes Carl zu Florſtadt Pachter Heinr. Claus auf dem Schleifelder Hof 80⁰. 1821 Caution Johannes Weißenborn zu Oberflorſtadt Markus Heſſenberger zu Staden ö 540 2 1822 Leonhard Volk zu Florſtadt Katharina Margaretha Kirchner zu Reichelsheim 14 40 1810 Schutzjude Löb zu Unterflorſtadt Jud Iſaak zu Wölfersheim 75—— 1756 Johann Konrad Stoffel daſelbſt. Hofrath Schatzmann zu Friedberg 120 2 1757 Johannes Stoffel II. zu Oberflorſtadt Eberhard Huber und deſſen Enkel zu Wiſſelsheim 4200— 1835 Heinrich Degenhard zu Unterflorſtadt Johann Heinrich Kempel zu Niedermoxſtadt 300— 1799 Joh. Heinrich Degenhard zu Unterflorſtadt Johann Dauernheim zu Florſtadt 70 5 1800 Hanns Jakob Kautz zu Florſtadt Maria Margaretha Frech zu Dornaſſenheim 10⁰. 1799 Gottfried Diebmer zu Unterflorſtadt Johann Muſch zu Unterflorſtadt 100— 1764 Joh. Heinr. Dauernheim zu Oberflorſtadt Hofrath Schatzmann zu Friedberg 120 4 1757 Anna Eliſabetha Diehl zu Unterflorſtadt Adam Glaſer als Vormund des Val. Schmidt zu Oberflorſt. 50— 1774 Johannes Degenhard zu Oberflorſtadt Chirurg Joh. Georg Ludw. Siegfried zu Oberflorſtadt 50— 1776 Joh. Heinr. Dauernheim zu Oberflorſtadt Johann Caspar Siegfried, abweſend 76—— 1779 Johann Peter Claus zu Florſtadt Chirurg Joh. G. L. Siegfried zu Florſtadt 40— 1776 Jakob Wenzel zu Unterflorſtadt Sutzjude Seligmann zu Wölfersheim 144— 1757 Johannes Claus sen. zu Florſtadt Baudirektor Fr. Chriſtian Schatzmann zu Steinfurth 50— 1782 Johann Peter Claus zu Unterflorſtadt Gebr. Konrad und Martin Blach zu Unterflorſtadt 100— 1780 Johannes Carl zu Florſtadt Gräflich Iſenburg'ſche Rentkammer zu Büdingen 6 510— 1820 aution Konrad Treut daſelbſt Johs. Treut zu Unterflorſtadt 50 5 1778 Johannes Kling zu Wickſtadt Johs. Bretthauer zu Florſtadt 200— 1799 Konrad Muſch zu Unterflorſtadt Joh. Heinr. Weiſenborn zu Florſtadt 75 5 1763 Magdalena Eliſabetha Schmidt zu Florſtadt Ephraim Itzig daſelbſt 160 2 1763 Johann Chriſtoph Koch zu Unterflorſtadt Burg Friedberg 5— 1766 1e pachtung Anna Margaretha, Valentin Braun's Ww. zu Unterflorſt.] Johannes Treut zu Unterflorſtadt 50 2 1772 Chriſtoph Maas zu Florſtadt Pfarrer Ebenau zu Florſtadt 1 100. 1817 Derſelbe Pfarrei Florſtadt 415— 18²³ Anna Katharina Wagner zu Oberflorſtadt Johannes Schmidt zu Unterfforſtadt 100— 1764 Johann Carl Claus daſelbſt Johannes Schmidt zu Oberflorſtadt 25 2 1765 Derſelbe Schutzjude Joel zu Unterflorſtadt 70 2 1765 Derſelbe Catharina Margar. Emigno(Wohnort nicht angegeben) 50. 1766 Konrad Reitz daſelbſt Eberhard Stoffel zu Unterflorſtadt 13. 1770 Johannes Carl zu Unterflorſtadt Pachter Heinrich Claus auf dem Schleifelder Hof 1 200 2 182¹ aution Johann Buſeck zu Unterflorſtadt Johann Heinrich Reichold zu Unterflorſtadt 30— 1764 Peter Will zu Oberflorſtadt Israelitiſcher Frauenverein zu Friedberg 100— 1833 Johannes Scheifel daſelbſt Amtsrath Schatzmann zu Homburg v. d. H. 100. 1756 Johann Heinrich Claus zu Florſtadt Kein Name angegeben Ga. 1802 wegen Pachtung des Schleifelder Hofs Sodann ſind in den Florſtädter Ortshypothekenbuͤchern folgende Einträge: Karl Gorr zu Florſtadt Florſtädter Kirchenfond 200 1838 Heinrich Claus I. zu Florſtadt g Förſter Weigand als Curator des Konrad Roth 30— 1837 Heinrich Claus I. u. Heinrich Dauernheim III. daſelbſt J Familie von Schenk 1— 1837 aution Dieſelben Dieſelbe—— 1837 Konrad Claus daſelbſt Friedrich Koch I. daſelbſt 30— 1838 Jakob Wagner's Wwe. zu Oberflorſtadt Burgkirche Friedberg 70— 1839 enthalten, hinſichtlich deren wahrſcheinlich, daß eine Ausfertigung oder gerichtliche Beſtätigung der Schuldurkunden niemals Statt gefunden hat und die Gültigkeit nicht mehr haben ſollen. Auf geſtellten Antrag werden Alle, welche aus dieſen zuletzt erwähnten Einträgen, oder auf die obgedachten Hypotheken und Cautionen Rechte geltend machen, oder den Fortbeſtand der Pfandrechte behaupken wollen, aufgefordert, ſolches ſogewiß binnen ſechs Wochen, von heute an, hier an⸗ zuzeigen, als ſonſt die vorverzeichneten Schuld⸗ und Cautionsurkunden für erloſchen erachtet und ſämmtliche betreffende Einträge in den Amts und Großherzogliches Landgericht Friedberg Ortshypothekenbüchern werden geſtrichen werden. Friedberg den 16. Mai 1855. Hofmann. auf 0 onnerf 9 Klo den B und 1 lag 155 Il zürken d Reitz. Samſtag Altenſt Bezirk Montag Obereſ Hof, 10 Schmid 1758] heim g Aker Lind J 940— Großhe iht Eig n. 2 date 50 da l end jene d ſrag werde dr 187 Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Grasverſteigerung. 17121 Die Benutzung des Graſes an den Bö— ſchungen und den Gräben der Chauſſeen für das Jahr 1855 ſoll an den unten bemerkten Terminen öffentlich verſteigert werden: Dienſtag den 5. Junt, Vormittags 9 Uhr, in Butzbach im Rathhauſe, auf dem Bezirke des Großh. Bauaufſehers Hölzer. N Dienſtag den 5. Juni, Nachmittags 4 Uhr, in Niedermörlen im Gaſthaus zum Löwen, auf den Bezirken der Großh. Bauaufſeher Diehl und Weide. f Mittwoch den 6. Juni, Vormittags 10 Uhr, in Wölfersheim bei Gaſtwirth Hofmann, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſebers Weller. Mittwoch den 6. Juni, Nachmittags 5 Uhr, in Friedberg im Gaſthaus zur Stadt Frankfurt, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſehers Kreß. Donnerſtag den 7. Juni, Vormittags 9 Uhr, in Kloppenheim bei Gaſtwirth Scheurich, auf den Bezirken der Großh. Bauaufſeher Götz und Schäfer. Freitag den 8. Juni, Vormittags 9 Uhr, auf dem Ilbenſtädter Chauſſeehaus, auf den Be⸗ 12 70 der Großh. Bauaufſeher Faulſtich und eitz. Samſtag den 9. Juni, Nachmittags 2 Uhr, in Altenſtadt im Gaſthauſe zum Adler, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſehers Gaußmann. Montag den 11. Juni, Vormittags 9 Uhr, in Obereſchbach im Gaſthauſe zum Homburger Hof, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſehers Schmidt. Montag den 11. Juni, Nachmittags 6 Uhr, in Steinbach im Gaſthauſe zum Schwanen, auf dem Bezirke des Gr: Bauaufſehers Michel. Donnerſtag den 14. Juni, Vormittags 9 Uhr, in Lindheim bei Gaſtwirth Koch, auf den Be⸗ zirken der Großherz. Bauaufſeher Gros und Weigel. Donnerſtag den 14. Juni, Nachmittags 4 Uhr, in Büdingen auf dem Salinenhofe, auf dem Bezirke des Gr. Bauaufſchers Kleienſteuber. Samſtag den 16. Juni, Vormittags 11 Uhr, in Niedermoxſtadt auf dem Rathhauſe, auf dem Bezirk des Gr. Bauaufſehers Jäger. Friedberg den 18. Mai 1855. Großberwaligen Kreisbauamt Friedberg fee r Wieſen⸗ Verpachtung. 1728] Mittwoch den 6. Juni, Vormittags 9 Uhr, ſollen circa 5 bis 6 Morgen Wieſen des Großherzogl. Hofgerichtsadvokaten Trapp III. auf 12 Jahre in Zeitbeſtand verliehen werden und ladet man Steigluſtige hierzu ein. Friedberg den 24. Mai 1855. In Auftrag: Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Sieta lind un g. 17581 Heinrich Breidenbach's Erben zu Beien⸗ heim haben das Grundſtück III. 252— 363 Klflr. Acker durch den Dorheimer-Weg und Konrad Lind I. Erben von da, haben das Stück III. 346— 254 Klafter auf dem Höchſten an den Großherzoglichen Bergbaufiskus verkauft, ohne ihr Eigenthum vollſtändig nachweiſen zu kön nen. Alle welche Anſprüche auf dieſe Grund⸗ ſtücke zu haben vermeinen, werden aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen von heute an hier gel— tend zu machen, als ſonſt die Kaufbriefe über jene Grundstücke werden beſtätigt und der Ein⸗ trag in's Mutationsverzeichniß wird verfügt werden. Friedberg am 15. Mai 1855. Großberzogliches Landgericht Friedberg J. V. Gr. L. Dr. Irle, Landgerichtsaſſeſſor. Verſteigerung von Bauarbeiten und Materialien zur Erbauung eines Pfarrhauſes zu Rodheim. [709] Montag den 4. Juni, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Rodheim nachfolgende Arbeiten und Materiallieferungen öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden: Maurerarbeit, einſchließlich Kalklöſchen, ver— anſchlagt zu 861 fl. 4 kr. Steinhauerarbeit, veranſchl. zu 589„ 9, Zimmerarbeit,„„ 1318 6„ Dachdeckerarbeit, 1„ 458„ 38„ Schreinerarbeit, 7 5.867 7 2 Schloſſerarbeit,„„ 641% 6„ Glaſerarbeit,„„ 262% 32„ Weißbinderarbeit,„ 682% 2 Spenglerarbeit,„„ 42%— Brechen, Fahren und Aufſetzen von 18 Ku- bikklaftern Mauerſteinen aus dem gemein⸗ heitlichen Bruche bei Rodheim; Lieferung von 105,000 Stück hart gebrann— ten Backſteinen; Lieferung von 4000 Stück Rohrſteinen; Lieferung von 255 Bütten Kalk nach naſſem Maaß; Lieferung und Meſſen von 7,7 Kubikklaftern reinen Mauerſand. Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen hier zur Einſicht offen. Friedberg den 18. Mai 1855. Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg Süffert. Arbeits⸗Verſteigerung. 759] Die vor acht Tagen ausgeſchriebene, auf Samſtag den 2. Juni d. J. anberaumte Ar- beits⸗Verſteigerung in hieſiger Gemeinde wird hiermit den Intereſſenten in Erinnerung gebracht. Obermörlen den 30. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Obermörlen Nicolai. Fruchtverſteigerung. [760] Mittwoch den 13. Juni l. J., Vormit⸗ tags 11 Uhr, ſollen in der Behauſung des Wirths Johannes Hetterich zu Berſtadt durch den Verwalter Rühl daſelbſt die Se. Excellenz dem Herrn Oberkammerherrn Freiherr v. Bock zu Wiesbaden gehörigen Pachtfrüchte, beſtehend in 12 Malter Waizen, 42„ Korn, 120„ Gerſte und 17» Hafer öffentlich meiſtbietend verſteigt werden. Berſtadt den 19. Mai 1855. Der Verwalter Rühl. Faſelochs⸗Verſteigerung. 1761] Montag den 4. Juni l. J., Morgens 9 Uhr, ſoll ein der Gemeinde zugehöriger 3¼ Jabre alter rother Faſelochſe Schweizer Baſtard, welcher zur Nachzucht und zum Schlachten ge- eignet iſt, öffentlich verſteigert werden. Wölfersheim den 25. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Wölfersheim Allwohn. (Butz bach.) Lieferungen an Brod, geläutertem Oel, Thran, Stearinlichter, Gerſte, Weizenkleie und Leinkuchen, ſodann Stroh zum Füllen einzelner Betten. [762] Mittwoch den 6. Juni d. J., des Vor- mittags um 10 Uhr, ſollen die Lieferungen der überſchriebenen Bedürfniſſe der Garniſon Butz⸗ bach auf das zweite Semeſter d. J. auf dem Wege der Soummiſſion an den Wenigſtverlan— genden in Accord gegeben werden. Die Be— dingungen liegen zur Einſicht bereit. Butzbach den 24. Mai 1855. In Auftrag des Verwaltungsraths Cellarius, Oberquartiermeiſter. Verſteigerung von Bauarbeiten. 1763] Die diesjährigen Gemeinde-Bauarbeiten zu Ockſtadt, als: Zimmerarbeit, Maurerarbeit, Dachdeckerarbeit, Schreinerarbeit, Steinhauerarbeit, Schloſſerarbeit, Glaſerarbeit, Weißbinderarbeit, Kalklieferung,. ſollen Mittwoch den 6. Juni d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, auf hiefigem Rathhaus an den Wenigſtfordernden unter den dabei zu Grund gelegten Bedingungen vergeben werden. Vor— anſchläge und Steigbedingungen liegen auf meinem Bureau zur Einſicht offen. Ockſtadt den 30. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Ockſtadt Gröninger. arne ung 1764] Dienſtag den 5. Juni, Vormittags 8 Uhr anfangend, ſoll im hieſigen Stadtwalde, 7055 Pfingſtweide, nachverzeichnetes Gehölz, als: 11 Stecken Eichen ⸗Scheitholz, . Birken⸗„ 12%% Aspen-„ 6 Kiefern-„ 14%„ Eichen⸗Prügelholz, 60„ Birken⸗„ 6„ Aspen⸗„ Kiefern⸗„ Eichen⸗Slockholz, 105„ Birken⸗„ 8* Aspen⸗ 1 45„ Kiefern⸗„ 200 Wellen Buchen Reisholz, 2100„ Eichen⸗ 1 3475„ Birken⸗„ 450 T' Ascpen⸗„ 1750„ Kiefern-„ 8 Stück Eichen⸗Stammholz von 141 Cubik⸗ fuß Inhalt, 2 Stück Buchen⸗Stammholz von 123 Cofß. Inhalt, 17 Stück Birken⸗Stammholz von 250 Cbfß. Inhalt, 46 Stück Kiefern⸗Stammholz von 937 Cbfß. Inhalt, 52 Stück Kiefern- und Fichten⸗Stangen meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt in der Espaerſtraße. Butzbach den 29. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Butzbach Se ih g e h Fucht⸗ Ver teig e rü n g bei dem Rentamte Friedberg. [765] Der Reſt der auf dem herrſchaftlichen Speicher zu Friedberg lagernden 18541 Früchte, beſtehend in 95 Malter Korn, wird Montag den 11. Juni 1855, Vormittags um 10 Uhr, im Gaſthaus zum Maulbeerbaum in Friedberg öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert und werden hierbei auch einzelne Malter zum Aus— gebote gebracht. 4 9 Friebberg am 30. Mai 1855. f Großherzogliches Rentamt Friedberg eee Arbeits ⸗Verſteigerung. 1766] Montag den 4. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier nachverzeichnete Arbeiten an den Wenigſtnehmenden vergeben werden: a. Herſtellung der Ortsſtraßen. Chauſſirarbeit, vervoranſchlagt 23 fl. 48 kr. Pflaſterarbeit, 1 18— Lieferung u. Anfahren der Steine, Sand u. ſ. w., vervoranſchl. 31 30„ b. Anlegung eines Canals zur Waſſerleitung. Lieferung von Mauerſteinen, vervoranſchlagt 435 fl.— kr. Desgl. Sand, vervoranſchlagt 15„—„ Desgl. Waſſerkalk 18%,„ Ogl. Rockenberger Sandplatten, vervoranſchagt 121%— Mauxrerarbeit, vervoranſchlagt 52/ 12 Sonſtige dabei vorkommende Fuh⸗ ren u. Handarbeiten, vervoranſ. 48 7 48„ Wölfersheim den 25. Mai 1855. 5 Großherzogliche Bürgermeiſterei Wölfersheim All wo en Golz de tent geen g. [767] Mittwoch den 6. Juni, Vormittags ½9 Uhr, werden im Rodheimer Gemeindewald in verſchiedenen Diſtrikten: 407 Nadelholz⸗Schichten(Bohnenſtangen), 7542 1 Wellen, 1088 Eichen Wellen und 265 Buchen⸗„ öffentlich an die Meiſtbietenden verſteigert. Die Zuſammenkunft findet auf der Waldbahn im Vorderwald am Anfang des Waldes ſtatt. Rodheim am 24. Mai 1855. Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodheim ee eee Ho lz oer fee err un g in der Oberförſterei Düdelsheim. 7681 Im Moxſtädter Markwald ſoll an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden: 1. Dienſtag den 5. Juni l. J. in den Di— ſtrikten Florad und Klafterwald: 11,000 Stück Buchen⸗Stammwellen; 2. Freitag den 8. Juni l. J. in dem Di⸗ ſtrikt Au: 10,000 Stück Buchen⸗Stammwellen; 3. Montag den 11. Juni l. J. in dem Guffantiwald: 155 Stecken Buchen⸗Stockholz, 50 Eichen⸗ 1 Die Zuſammenkunft iſt an den 2 erſten Ta⸗ gen jedesmal um 9 Uhr Morgens in Nieder⸗ moxſtadt und den dritten Tag um 9 Uhr am Boitzheimer Wäldchen an dem Stammheimer⸗ feld. Obermoxſtadt am 26. Mai 1855. Mickel, Markmeiſter. Holzverſteigerung. 1769] Montag den 4. Juni, des Vormittags 9 Uhr, werden in dem Niederrosbacher Ge⸗ meindewald, in den Diſtrikten Pfahlgraben und Waſſerdöll, nachſtehende Holzſortimente, als: 12½ Stecken Nadel-Prügelholz, .„ Stockholz, 41 Wellen Buchen ⸗, 25 Wellen Eichen⸗, 250 Wellen Birken⸗, 3676 Wellen Na⸗ del⸗ und Aspen⸗Reiſerholz, 34 Stangen Nadelholz, 100 Stück Nutzgerten, 23 9 15 Nutzreiſer S 230 laufende Fuß, un 15 Läſte Allerleiholz an Ort und Stelle, und zwar unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingungen, öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert. Niederrosbach den 29. Mai 1855. Großherzogliche n Niederrosbach unn tz. 188 Braunkohlen⸗Verkauf. [770] Auf der Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung bei Dornaſſenheim ſind wieder neue verlad⸗ bare Klötze auf Reihen vorräthig. Der Preis derſelben iſt bis auf weitere Beſtimmung auf 10 kr. per Centner, vom 29. l. M. an, feſtgeſetzt worden. Der Centner Holzkohlen koſtet wie ſeither 14 kr. Gegen genügende Bürgſchaft wird für die im laufenden Jahr bezogen werdenden Braun⸗ kohlen Zahlungsfriſt bis Ende März 1856 geſtattet. Diejenigen Abnehmer, welche bei der Abfuhr von Braunkohlen auf der Grube Wilhelms⸗ hoffnung Oſſenheim paſſiren und Brückengeld daſelbſt zahlen müſſen, erhalten daſſelbe bei Ein⸗ händigung des Ladſcheins von Materialſchreiber Weitz auf Verlangen vergütet. Reichelsheim den 26. Mai 1855. Sch mi d, proviſoriſcher Bergeontroleur. Die Lieferung von Maſtvieh, insbeſondere von fetten Ochſen und Hämmeln ſowie auch von Kälbern betreffend. 17711 Nachdem die unterzeichneten Metzger durch ſeitherige eigene Ermittelungen und leider nicht ohne ihren Schaden erfahren mußten, daß der Ankauf des Maſtviehes, insbeſondere von Ochſen und Hämmeln ſowie auch von Kälbern, die über 8 Tage alt ſind, von der Qualität, wie ſolche bisher hier verbraucht worden, nicht ohne große Mühe und zu außergewöhnlichem hohen Preiſe auszuführen iſt— ein Fall, der bei den Conſumenten ſo wenig Glauben findet, ſo ſehen wir uns veranlaßt öffentlich bekannt zu machen: 5 daß wir jeden Augenblick bereit ſind, in einen Contraets⸗ Abſchluß einzugehen, wonach wir uns verpflichten, Ochſen und Hämmel ſowie auch über 8 Tage alte Kälber, wie wir ſolche ſeither verwendet haben, zur Deckung unſeres Bedarfs zu beziehen und auf's Gewicht genommen, das Darmſtädter Pfund ) für Ochſenfleiſch mit 17 kr., „ Hammelfleiſch mit 15 kr. und 3)„ Kalbfleiſch mit 9 kr. zu bezahlen 5 und die Dauer der Lieferzeit auf 4 Monate von heute an feſtzuſetzen. 9755 Es werden demgemaß die landwirthſchaftlichen Viehbeſitzer, Viehhändler oder ſonſt[haftbare luſttragende Lieferanten erſucht, uns recht bald zu Contracts⸗Abſchlüſſen auf dieſe Lieferungen Ge⸗ legenheit zu geben und desfallſige Mittheilungen ohne Verzug an uns gelangen zu laſſen. Friedberg den 20. Mai 1855. Wilhelm Bieler. H. Schäfer. G. Schäfer. Joh. Hanſtein 111. E. Hanſtein. Johannes Kreuter. C. Engel. G. Schmidt. Karl Walz. Ludwig Kreuter. Heinrich Engel. Ph. Söllner. Es hat dem Jünger Guttenbergs dem Setzer im Verlage des Intelligenzblattes beliebt unſere gleichlautente Bekanntmachung in der vorigen Nummer mit einer Anmerkung zu verſehen. Aus der Sphäre der Druckerſchwärze und des Preßbengels auf das Gebiet der National- ökonomie gerathen, führt derſelbe eine Vergleichung der Fleiſchpreiſe anderer Städte gegen die hier beſtehende Taxe auf, wodurch er ohne Zweifel darlegen will, daß wir mit den Fleiſchtaxen dahier ſehr zufrieden ſein könnten. Der Herr Setzer hätte aber bei dieſer Gelegenheit den allerdings nicht unwichtigen Gegen⸗ ſtand nicht durch eine ſo oberflächliche Vergleichung mit Ziffern ohne näheres Eingehen auf die Sache, auf eine ſo unwiſſende Weiſe anregen ſollen, daß wir ihm gegenueber blos mit dem be⸗ kannten Sprichwort„Schuſter bleib bei deinem Leiſten“ zu antworten hätten, wenn wir uns nicht verpflichtet hielten, dem etwa durch dieſe Unwiſſenheit irre geleiteten Publikum deſſen größtem 4 zwar mehr Sachkenutniß zutrauen als dem vorlauten Herrn Setzer, eine Aufklärung zu geben. Es iſt wahr, daß in Frankfurt die Metzgerzunft 80,000 fl. an die Stadt abzugeben hat, und daß dermalen die Taxe des Ochſenfleiſches auf 15 ½ kr. feſtgeſetzt iſt, in Frankfurt iſt aber wie jedes Kind weis, leichtes Gewicht eingeführt, was einen Unterſchied von 2 Loth an jedem Pfund gegen unſer Darmſt. Gewicht ergibt, dieſe Kleinigkeit beträgt allein ſchon ueber 6% und deckt den Betrag der zu bezahlenden Abgaben hinlänglich. Es iſt ferner bekannt, daß in Frankfurt viele reiche Herrſchaften wohnen bei welchen für die Bedürfniſſe der Küche die Taxe gar nicht maßgebend iſt, die regelmäßige Lieferung des Ochſenfleiſches auf Privatübereinkunft mit dem Metz⸗ ger beruht und nicht ſelten mit 20 kr. pr. Pfd. bezahlt wird, weiter iſt in Betracht zu ziehen, daß der Ankauf des Viehs auf dem Viehmarkte zu Frankfurt, auf dem wir ſelbſt ſehr oft unſeren Bedarf beziehen müſſen, für die Ffurter Metzger nicht mit den geringſten Koſten verbunden iſt, daß die Stadt die Verpflichtung hat, das Schlachthaus und die Erhaltung deſſelben den Metzgern unentgeldlich zu überlaſſen. i 1 75 ergibt ſich nun als Reſultat des aufgeſtellten Vergleichs der Frankfurter Fleiſchtaxe zur hieſigen. N a) die Abgabe der 80,000 fl. wird durch das leichtere Gewicht mehr als abſorbirt. 8 b) Die Koſten der Ffurter Metzger, für den Ankauf ihres Ochſenbedarfs, für das Schlacht⸗ haus und deſſen Unterhaltung ſind 0 dagegen l 5 a o) ſteht die Taxe von 15 ½ kr. pr. Pfd. ſonach 1 kr. höher als die unſrige mit 14 ½ kr. ohne daß wir uns des Glücks rühmen können, in unſerer Mitte einen Kreis hoher Herrſchaften zu haben bei welchen die Lieferung des Ochſenfleiſches zu weit höheren Preiſen als nach Maßgabe der Taxe ausgeführt wird. Wir ueberlaſſen es jedem Anbefangenen zu urtheilen, wer beſſer daran iſt, unſere Geſchäftsgenoſſen, in Frank⸗ furt oder wir hier. 5 5 5 Daß in Hanau ebenfalls leicht Gewicht, Gießen und Darmſtadt die Taxen zwar an nagt ale loch viel abgemn nehmen wartet; doch unm ehrlen Le Nationalo von Seit lingen wi nahen, ul dg ſich di tief beſch 1 langt, se dieſes E Dem Kin bergs ni dadon u ihm zu und da beizufüi 7729 ſchen El den im 3 Kurgart rung ko eichene auogeze Flaum leaur; folgt un betreffend. leldet nicht don Ochſen et, wie ſolche Loßen Preiſe ſchen wir utraets: „Ochſen ber, wie unſeres ten, das 189 i rten etwas beſſer geſtellt als bei uns, keinen erheblichen Unterſchied gegen d e aden ſollen müßte vorerſt durch einen Vergleich bezüglich der Qualität des Ochfenfleiſches ermittelt werden, wir find ueberzeugt daß es allgemein anerkannt iſt, daß wir flets erſte Fleiſchſorte geliefert haben, und wenn die Qualität der genannten Orte, der von uns verwendeten nicht nachſtehen ſollte, ſo könnten wir den Stand unſerer dortigen Collegen unter den jetzigen Umſtänden, ebenſoſehr bedauern als unſeren eigenen. Sämmtliche Ochſenmetzger Friedbergs. b Georg Schmidt. G. e. 15 Schäfer. E. Hanſtein. Engel. Aus der Feder vorſtehender Herren iſt obige Erklärung und Abfertigung nicht gefloſſen, das wiſſen die Leſer, denen bekannt iſt, daß in der alten Ausgabe von Schmidt, Schäfer ze. ꝛc. die Worte Sphäre, abſorbiren und ähnliche Fremdwörter noch nicht zu finden ſind. Dieſe Herren werden mir deßhalb auch gewiß gerne geſtatten, wenn ich, anſtatt mich an dieſelben zu wenden, lieber nach dem eigentlichen Verfaſſer greife. 5 Dem Publikum gegenüber bedarf mein Wunſch nach Belehrung keiner Rechtfertigung. Es iſt in vorſtehendem Inſerate zugeſtanden, daß die Klagen der Metzger über die zu nied⸗ rigen Fleiſchpreiſen bei den Conſumenten ſo wenig Glauben fänden und ſo⸗ mit iſt der„unwiſſende Setzer“ nicht der einzige, dem in Anbetracht der Fleiſch⸗ preiſe benachbarter Städte die neuliche, vielbeſprochene Verſchwörung hieſiger Ochſen ſchlachtenden Metzger nicht gerechtfertigt erſcheinen wollte und ſo glaubte ich dem Wunſche vieler meiner unwiſſenden Leidensgefährten zu genügen, wenn ich eine weitere Beſprechung der„Rindfleiſchfrages und die zu wünſchende Belehrung des unwiſſenden Publikums ver⸗ anlaſſen wollte,— indem ich mir einen kleinen Abſtecher auf das„Gebiet der Natio— ökonomie erlaubte. 0 oipende Setzer“ hat nun freilich für ſeine„vorlaute Anmerkung⸗ nicht allein Belehrung erhalten, ſondern, wie das gewöhnlich bei den Zugaben der Fall, noch viel mehr als er in der That gewünſcht, er iſt, wie man zu ſagen pflegt, gehörig abgemuckt. Die überaus freundliche Belehrung und Zurechtweiſung muß ich mit Dank an⸗ nehmen— ich hätte wahrlich von dieſer Seite ſo verſchwenderiſche Höflichkeit gar nicht er⸗ wartet;— allein die mir von dem bekannten Löbl. Verfaſſer zugedachte Ehre, kann ich doch unmöglich annehmen, ohne unbeſcheiden zu erſcheinen. Ich werde nämlich, wie die ver— ehrten Leſer erſehen haben, aus der Spähre der Druckerſchwärze und des Preßbengels zum Nationalökonomen erhoben— und das iſt doch gewiß die Selbſtverläugnung und Großmuth von Seiten des Löbl. Verf. zu weit getrieben, ſo lange wenigſtens, als es ihm nicht ge⸗ lingen will, ſich ſelbſt zu etwas Rechtem zu erheben. Mich dem Dunſtkreiſe deſſelben zu nahen, und ihm perſönlich meinen Dank abzuſtatten, dazu konnte ich mich nicht entſchließen, da ſich dieſem beſcheidenen Manne gegenüber der vorlaute unwiſſende Setzer nur i ämt fühlen müßte. * 1 55 ſchließlich das alte Sprüchwort„Schuſter bleib' bei deinem Leiſten“ anbe⸗ langt, ſo dürfte wohl nicht leicht Jemand mehr Veranlaſſung haben, zu bedauern, daß er vieſes Sprüchlein ſchon ſo oft im Leben vergeſſen konnte, als gerade der Löbl. Verf. Dem Kinde Israels noch mehr als vorſtehende Worte zu widmen, iſt der Jünger Gutten— bergs nicht Willens, denn wenn man auf alten Plunder klopft, fliegen Schaben und Motten davon und Staub und Geſtank bleibt zurück. 5 f Herr v: Schiller hatte übrigens Recht als er die Worte dichtete: Gefährlich iſt's den Löb zu wecken! Der unwiſſende Setzer. Noch eine vorlaute Anmerkung. Ganz verblüfft und niedergeſchmettert durch die ihm zu Theil gewordene Abfertigung hat der„unwiſſende Setzer leider heute überſehen, hie und da einen orthographiſchen Fehler zu berichtigen und die fehlenden Interpunktionszeichen beizufügen, was das geneigte Publikum demſelben und dem Schreiber zu gut halten möge. Der Setzerlehrling. . 0. N Mobiliar⸗Verſteigerung. Montag den 4. Juni l. J., (7721 Vormittags 8 Uhr anfangend, ſoll das den Erben der verſtorbenen Joh. van Vashuiſſen“ ſchen Ebeleute dahier zuſtehende, größtentheils faſt noch neue und geſchmackvolle Mobiliar unter den im Termin ſelbſt bekannt gemacht werdenden Bedingungen, in der Behauſung vis-a-vis dem Kurgarten, einer freiwilligen öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden.— Die zur Verſteige— rung kommenden Gegenſtände beſtehen in einer größeren Anzahl einſchläfriger nußbaumenen polirten eichenen und tannenen Bettſtellen; nußbaumenen Nachttiſchchen; Commoden; Tiſchen; Stüblen; ausgezeichnetem Polſtermöbel; verſchiedenem Bettwerk, worunter ſehr gute Roßhaarmatratzen und Flaumplumeaux; ſonſtiges mannichfaches Hausgeräthe; Leinen- und Bildzeug; Vorhänge; Rou— leaux; Spiegel u. ſ. w. Die verſchiedenen Kaufobjecte werden erſt am Tage nach beendeter Verſteigerung verab— folgt und können bis zum Verſteigerungstermin täglich in Einſicht genommen werden.— Nauheim den 30. Mai 1855. 0 Die Vormünder und Bevollmächtigten: Hermann Auffarth. Johs. van Bashuiſſen. Die Tapeten-VNiederlage von Louis Weis in Friedberg 1592] bringt ſowohl dem hieſigen als auswärtigen Publicum zur Kenntniß, daß ſie eiue große Auswahl von den ordinärſten bis zu den feinſten Tapeten aus der berühmten Fabrik von V. Scherer zu Heidelberg, zu den ſtaunenswerth billigſten Preiſen erhalten hat.* g Muſterkarten werden gerne zur Einſicht abgegeben. Zur„Nindfleiſchfrage“. 1773] In Folge einer von mehreren Metzgern erlaſſenen Bekanntmachung dürfte nachſtehende pin, für Manchen nicht ohne Intereſſe ein: Ein Maſtochſe guter Qualität von, wir wol— len annehmen 800 Pfund Kaufgewicht ko— ſtet den Metzger nach dem offerirten Preis a 17 kr. pr Pfund im Ankauf 226 fl. 40 kr. Ein ſolcher Ochſe bat, erfahrungs⸗ gemäß, mindeſtens 100 Pfd. Nierenfett und Talg, dieſe ha— ben nach dem gegenwärtigen Verkaufspreis à 24 kr. einen Werth von 40 fl. Die Haut iſt anzuſchlagen zu 12„ Der Kopf ſammt Zunge, Hals, Füße, die Einge— weide ꝛc. ergeben etwa 8, Der Erlös für dieſe beim Ein— kauf nicht mitgewogenen Theile mit vorſtehend berechneten an obiger Einkaufsſumme abge— zogen ergiebt 166 fl. 40 kr. als wahren Kaufpreis der eingekauften 800 Pfund Fleiſch, ſomit für das Pfund 12½ kr., ein Betrag, welchem der dem Metzger gebührende Verdienſt, wir wollen annehmen 10 Procent, alſo pr. Pfund 1½ kr. zugeſetzt werden müßte, um zu erfahren, wie viel bei dem offerirten Einkaufspreis und der den Metzgern zu niedrigen Taxe verdient werden muß, und um zu begreifen, wie an andern Orten die von dem Setzer d. Bl. erwähn— ten enormen Beſteuerungen ertragen werden können. Mehrere Einwohner Friedbergs. Wir ſind gern zur unentgeldlichen Aufnahme weiterer dieſen Gegenſtand ruhig beſpre— chender Erörterungen bereit, da es nur dem Wunſche der Conſumenten wie dem In⸗ tereſſe der Herren Metzger entſprechen kann, wenn die ſo verſchiedenen Anſichten beider Theile recht bald die zu wünſchende Ausgleichung finden. Die Red. 60„—„ Ein junger Menſch [747] kann in die Lehre treten bei- Friedberg. E. Wal ieee, Schreinermeiſter. * 7 Für Bäcker. L742] Eine Wohnung mit vollſtändiger Ein— richtung für einen Bäcker, worin ſchon eine Reihe von Jabren das Bäckergeſchäft mit be— ſtem Erfolge betrieben worden, und welche ſogleich bezogen werden kann, iſt zu vermiethen. Auch kann daſſelbe auf Verlangen käuflich ab— getreten werden. Friedberg im Mai 1855. FF 1743] Bei Unterzeichnetem finden Knaben, welche die hieſige Realſchule beſuchen ſollen, Koſt, Logis und Nachhülfe. Olff, Reallehrer. 5 0 fl. Vor mundſchafts geld 774] liegen zum Ausleihen bereit bei Dorheim. Chriſtian Ge ſuch. [775] Ein mit guten Zeugniſſen verſebener Knecht, welcher auch mit Pferden umgeben kann, wird geſucht. Von wem? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Ein ſchwarzer Schleier [776] wurde am verfloſſenen Markttage auf der breiten Straße gefunden und kann gegen die Inſerationskoſten in Empfaug genommen werden. Näheres bei der Expedition Reuß v. 190 Solbad Nauheim. 656] Jeden Tag DNA! im Garten des Nurhuuses, ausgeführt von dem Rur-Orchester unter Direction des Herrn Ealmund Neumann. Auffallend billig!! Tapeten das Stück zu 6 kr. [724] Durch neue Einrichtungen in unſerer Fabrik ſind wir in den Stand ge— geſetzt von heute an Tapeten in allen nur möglichen Sorten zu auffallend billigen Preiſen verkaufen zu können. Friedberg. David Grödel Söhne, Eiſenhandlung. 14271 Für die wegen ihrer Vorzüglichkeit rühmlichſt bekannte Heilbronner Bleiche werden fortwährend Beſtellungen angenommen und beſorgt. Friedberg im März 1855. Eduard Ruths. Oeffentlicher Dank. 777] Indem ich biermit dem guten Freunde, welcher mir bis jetzt beim Einerndten meines Winterſalats wiederholt hülfreiche Hand leiſtete, für ſeine zarte Aufmerkſamkeit verbindlichſt danke, bemerke ich zugleich, daß ich mich noch weiter in der Art gegen dieſe freundlichen Bemühungen erkenntlich zu beweiſen beabſichtige, daß ich dem in Rede ſtehenden Freunde den in meinem Gar— ten ſich noch vorfindenden Reſt von Salat, ge— würzt mit einem kleinen Zuſatz eines Fabrikats aus meiner lateiniſchen Küche, zur Belohnung überlaſſen will. Dieß letztere gleichzeitig zur Nachricht für etwaige Geſchäftsfreunde des mehr— erwähnten Garten-Liebhabers, welche vielleicht nicht allzuſehr für das in Ausſicht geſtellte Ge⸗ würz ſchwärmen ſollten. Friedberg den 28. Mai 1855. C. Wahl, Apotheker. — 7—. Sountag d. 3. Juni 1778] wird in dem Garten des Unterzeichneten außer ſeinen bekannten Getränken ein ächt Münchener Vock-Vier die Flaſche à 12 kr. verzapft, wozu freundlichſt vinladet Bad Nauheim D. Fritz, zur Krone. Am 3. Pfi nig ſtfeier tage [779 blieb auf dem Nauheimer Teichhaus ein neuer grünſeidener Regenſchirm mit einem elfenbeinernen Stiel und Griff, einen Hunde- kopf vorſtellend, ſtehen. Der gegenwärtige Be⸗ ſitzer wird erſucht, denſelben gefälligſt an die Expedition d. Bl. abgeben zu wollen. Annonce. 780] Tafelmeſſer und Gabeln, Tranſchirbe⸗ ſteck, Oeſſertmeſſer, alle Sorten Scheeren, auf— gerichtetes Schuhmacherwerkzeug, Schröpf- und Aderlaßſchnepper, Zahnſchlüſſel und Zangen, Zuckerzangen, Licht⸗ und Lampenſcheeren, neu⸗ ſilberne Vorleg-, Eß⸗ und Theelöffel ꝛc. bringe ich empfehlend in Erinnerung. J. Goldbeck, Meſſerſchmied, Ludwigsſtraße nächſt der Fruchthalle. Reinigen der Glaeehandſchuhe in allen Couleuren, [781] welche dadurch auf die kürzeſte und ein fachſte Weiſe ſtets wieder wie neu werden. Dieſe ächte Eſſenz empfiehlt als das Voll⸗ kommenſtelund Neueſte in Flacon à 18 kr. Friedberg. 5 P. F. Schmittner. Aufforderung. [782] Forderungen an Hrn. Reinhard Thaler, vormals zu Nauheim, wollen die reſp. Gläu⸗ biger mit ſummariſcher Begründung bei dem Unterzeichneten ſchriftlich anmelden. Hanau den 25. Mai 1855. Co eſter, Oberger.⸗ Anw. Zu ver miet he. [783] Ein Logis für einen einzelnen Herrn oder eine kleine Haushaltung iſt zu vermiethen. Das Nähere bei der Expedition d. Bl. Ein L 0 g 8 [784] für eine kleine Familie hat zu vermiethen Bernhard Wagner. Eine gute Schenkamme 1785] die ſogleich in Dienſt treten kann, wird geſucht. Wo? zu erfragen bei der Exp. d. B. Verkauf einer Ziegelbrennerei. 17411 Die eine Stunde von Hanau, dicht an der Chauſſee gelegene Niederrodenbacher Zie⸗ gelbrennerei, beſtehend aus Wohnhaus, Stallung, einer neuen Scheuer, Brennofen und Trocken⸗ boden, 1 Morgen groß, ſowie ungefähr 6 bis 8 Morgen Land, Wieſen und Garten iſt aus der Hand zu verkaufen. Das Brennereigeſchäft wurde ſeither hier mit Erfolg betrieben, auch kann das nöthige Brennholz aus den ganz nahen Waldungen leicht bezogen werden. Kaufliebhaber wollen ſich alsbald bei dem Unterzeichneten melden. Hanau am 21. Mai 1855. F. W. Heidt, Filial⸗Staatskaſſe-Gehülfe. Kirchliche Anzeigen. Sonntag Trinitatis den 3. Juni. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Diaconus Baur. (Confirmation. Abendmahl.) Nachmittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: fällt aus. Nachmittags: Hr. Candidat Möller. Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 2. bis zum 5. Juni. 2 i Fried⸗Butz⸗ 2 Brod⸗Preiſe. berg.] bach. S. kr, pf, er pf. 1JRoggenbrod ½ Korn- und ½ Gerſtenmehl 4 72 2 75 7 77 8 3 8 3 4 5„ 5 n 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) ½ Korn⸗u./ Waizenmehl 5— 5— 2 7 7 7 n 4 77 7. n Loth Lotb — Milchbrod 103 113 — Waſſerweck 1139 — Gemiſchte(Tafel-) Brod 14 114 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſch 14 2122 „Kühfleiſch, gemäſtetes 11 2112 „Rindfleiſch, gemäſtetes 10 210 2 1 Kalbfleiſch 76 2 7 2 „ Schweinenfleiſch 15 2115 2 „Hammelfleiſch 10 2˙110 2 „ Schaaflfleiſch 7—4—— „Wurſt veblos Schweinen 16— 16— „ Bratwurſt 20— 20— „Schwartenmagen 20— 20— „ Geräucherter Speck 30— 30— „Schinken 20— 20— „ Dörrfleiſch e „ Schweinenſchmalz, ausgel. 26— 26— „ unausgelaſſen 24— 24— „ Nierenfett 2 „ Hammelsfett 16 16— Die Großherzoglichen Bürgermeiſter Ben d e r. Se i pepe l. Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. Die Polizeitaxe bleibt bis zum Abend des 5. von Mittwoch zu Mittwoch regulirt. d. M. unverändert und wird für die Folge Lerchen Ihe eſllich a Safe 1 lait! 0. 4177 ums des Vunſch Regler dle Con änder, die Conſu Hüllen de thanen N der Be! Beerfe und Oa in Verbi Unlage, hei, it dürfniſe für 1855 in den 6 det ire vn. D Neuſta des Kre X. Des Oeshl.! munalbeh der Vera Name zu Geil den N S. K 1854 d pen, N Alefe den Po die Pof hier, Maſch aus Mürz Seele zu üb Rödelg Harte die m beauff räthe Juf.⸗ denhöl vollgie hofen Herrn hauſen I beſta Alan Wi dorf g zu Si ercom Mein unter Oberg Porter. Mutz, angle Aan Lift