rabüca! aeg ſchle ich det Itrtenden een öra- 2 · Nangenfuchen e, n Naa n nag. Düe unt don e u drüngt A düt ſdoͤ⸗ 8 1 Zwückauer. onnaie, — Großkarben. deut ſindtt hit am ttgrchitft don een Bemerken det Königl. Bataillons ven Er ſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Friedberger Intelligenzblatt. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petit zeile oder deren Raum nie Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ſammen 7 kr. . 15 76. Freitag, den 29. September. 1851. Mit dem 1. Oktober beginnt ein neues Vierteljahr- Abonnement auf das Friedberger Intelligenzblatt. Beſtellungen beliebe man bei der Expedition oder bei dem zunächſt gelegenen Poſtamte zu machen. Ueber Verſicherungsanſtalten. Es kann nie genug darauf aufmerkſam gemacht wer⸗ den, wie wichtig für jeden Hausvater die Verſicherung ſeiner Gebäude, ſeiner Mobilien, ſeiner Vorräthe, ſeiner Thiere und ſelbſt ſeines eigenen Lebens iſt, denn trotz aller Belehrungen und Aufforderungen in dieſer Beziehung, die faſt in jeder Zeitung und in jedem„Blättche⸗ zu leſen ſind, zeigen uns alltägliche Erſcheinungen, daß hier irrige Anſichten und feſtklebende Vorurtheile gegen die Verſiche— rungsanſtalten, dort am unrechten Orte angewandte Spar— ſamkeit und Scheue vor der geringen Ausgabe der jährlichen Geldbeiträge, anderwärts wieder ſorgloſe Leichtfertigkeit gar Manchen noch abhält, den guten, wohlthätigen Zweck dieſer Anſtalten zu erkennen und zu würdigen, und auch ſich durch den Beitritt zu ſolchen Verſicherungsanſtalten ein Recht auf Unterſtützung und möglichſte Schadloshal— tung bei Brandunglück, Hagelſchlag, Viehſterben ꝛc. zu erwerben und anderſeits durch ſeine Betheiligung bei einer Lebensverſicherungsanſtalt ein Kapital zu erübrigen, das nach ſeinem Tode zur Erhaltung ſeiner verwaisten Familie dient, die ſich ſonſt vielleicht in tiefe Armuth und in Elend verſetzt ſieht, ſobald ſie ihres Ernährers beraubt iſt. Nur all— zu oft, wenn Unglücksfälle, Tod, Brand, Hagel, Seuchen hereingebrochen, wenn ſich die Betheiligten von den größten, empfindlichſten Verluſten betroffen ſehen, dann erſt will man erkennen, was zur rechten Zeit zu thun verſäumt wurde,— dann aber iſt es zu ſpät.— In die Ge⸗ walt der ſchwachen Menſchen iſt es nicht gegeben, Unglück und Mißgeſchick gänzlich abzuwenden, den Prüfungen der Vorſehung zu entgehen, wohl aber vermögen vereinte Kräfte und Mittel, ſich durch gegenſeitige Unterſtützung vor materiellem Schaden zu ſichern und erlittene Verluſte ſo— viel möglich zu erſetzen. Dies iſt der Zweck der Verſicherungsanſtalten, auf welche wir an dieſem Orte nochmals aufmerkſam machen woll— ten, indem wir einem kürzlich in dritter Auflage erſchienenen Buch:„Der kluge Haus vater von Dr. W. Löbe) das in vielfacher Beziehung wichtige Belehrungen für den Stadt⸗ und Landbewohner enthält und deßhalb nur em— pfohlen werden kann, folgende Auszüge entnehmen: Die Lebensverſicherung. Eine der wohlthätigſten Einrichtungen? der neueren Zeit ſind unzweifelhaft die Lebensverſicherungsanſtalten, ) Der kluge Hausvater und die kluge Hausmutter. Ein treuer Rath⸗ geber für den Sladt⸗ und Landbewohner in allen Vorkommniſſen der Hauswirthſchaft und des geſammten Gartenbaues. Von Dr. William Löbe, Redacteur der Landwirthſchaftlichen Dorfzeitung. Dritte, abermals gänzlich umgearbeitete Auflage. Mit eingedruckten Abbildungen. n iſt vorräthig in C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. d. h. ſolche Anſtalten, welche ſich verpflichten, gegen Er— legung einer jährlichen Summe(Prämie) während der Lebenszeit des Verſicherten bei deſſen Tode eine beſtimmte (nach Verhältniß der jährlichen Prämie) Summe auszu⸗ zahlen. Der, welcher ſein Leben verſichert, erhält darüber einen Schein ausgeſtellt, den man Police nennt. Die Lebensverſicherungsanſtalten haben ſo viele Vortheile in ihrem Gefolge, daß ihnen die größtmögliche Ausbreitung zu wünſchen iſt.„Nichts“— ſagt ein engliſcher Schrift ſteller, Babbage, in der Einleitung zu ſeinem Werke über Lebensverſicherung—„iſt dem Sprüchwort nach ungewiſſer als das menſchliche Leben. Wenn dieſes in Bezug auf den Einzelnen auch wahr iſt, ſo ſind doch wenige Dinge geringeren Schwankungen unterworfen, als das menſchliche Leben, wenn man es durchſchnittlich bei einer großen An— zahl von Perſonen berechnet. Die Zahl von Todesfällen unter unſeren eigenen Bekannten iſt oft ſehr verſchieden in verſchiedenen Jahren, und es iſt nichts Un gewöhnliches, daß die Zahl in einem Jahre doppelt, dreifach oder noch viel größer iſt, als in dem folgenden Jahre. Betrachten wir größere Geſellſchaften, z. B. die Bewohner eines Dor— fes oder Fleckens, ſo iſt die Zahl der Todesfälle ſchon gleichfͤrmiger, und bei noch groͤßeren Maſſen, wie 3. B. bei den Bewohnern eines ganzen Reiches, herrſcht eine ſolche Gleichförmigkeit, daß die Mehrzahl von Todesfällen in einem einzelnen Jahre, über die Durchſchnittszahl, ſelten einen kleinen Bruch überſteigt.“ Dieſe einfache Wahrheit bildet die Grundlage des ganzen Syſtems der Lebensver— ſicherungen. Die Ungewißheit über das Leben des Einzel⸗ nen iſt es gerade, welche den Bedachtſamen veranlaßt, auf ein Ereigniß ſich zu richten, welches früher oder ſpäter jedes menſchliche Weſen trifft. Die Gewißheit dagegen in Bezug auf die durchſchnittliche Dauer des menſchlichen Le⸗ bens iſt es, welche eine ausgebreitete Geſellſchaft in den Stand ſetzt, eine Gefahr zu übernehmen, die nur bei Ein— zelnen von Bedeutung iſt, und welche in demſelben Ver— hältniſſe abnimmt, wie die Geſchäfte der Geſellſchaft mit Einſicht und Behutſamkeit ausgedehnt werden. Bei den Berechnungen eines ausgebreiteten und geſchickt geführten Geſchäftes kann in der That die Durchſchnittszahl der Sterbefälle unter einer beträchtlichen Zahl von Perſo— nen während einer Reihe von Jahren faſt mit mathema— tiſcher Gewißheit vorher beſtimmt werden. Wie groß die Vortheile ſind, welche mit der Lebensverſicherung verbun— den ſind, zeigt ſich am deutlichſten in England. Von dem Könige auf dem Throne bis herab zu dem fleißigen Hand⸗ werker, von dem reichſten Edelmann oder Banquier bis zu Dem, deſſen Vermögen mit ſeinem eigenen Leben ein Ende nimmt, bedient ſich dort eine jede Klaſſe dieſer wohl— thaͤtigen Einrichtung, an deren Vortheilen der Verſſcherte ſchon bei ſeinen Lebzeiten Theil nimmt, und welche nach⸗ her denen zugutekommen, deren Ernährung von ſeinem Leben abhing. Aber betrachten wir die Vortheile der Le— bensverſicherung etwas näher. Perſonen, die ein feſtes jährliches Einkommen haben, ſind oft im Stande, einen Theil deſſelben zurückzulegen, und wenn ſie alljährlich eine ſolche Summe vortheilhaft anlegen und es zu einem hohen Alter bringen, ſo können ſie dadurch ein Kapital erübrigen, das nach ihrem Tode zur Erhaltung ihrer Familie dient. Wie viele Umſtände aber müſſen zuſammentreffen, damit ein ſolches Kapital ſich häufe? Wie viele Verſuchungen treten in dem Laufe eines langen Lebens ein, dieſen jähr— lichen Ueberſchuß, dieſen Fond ſelbſt zu andern Dingen zu verwenden? Wie oft geſchieht es, daß die Erſparniſſe anſtatt durch eine zweckmäßige Anwendung vermehrt, durch Unfälle, denen das Eigenthum Einzelner ausgeſetzt iſt, ver— ringert werden oder gar verloren gehen? Vor allen Din— gen aber, wer kann oder wer darf ſich darauf verlaſſen, daß ſein Daſein beſonders verſchont oder die durchſchnitt— liche Dauer des menſchlichen Lebens erreichen werde? Die ſtrengſte Sparſamkeit, die beharrlichſte Anhäufung des Er— ſparten und deſſen zweckmäßigſte Anwendung ſind doch von keinem Nutzen, ſobald der Lebensfaden zu früh zerreißt. In ſolchen Fällen wird die Familie des Hingeſchiedenen nur zu oft von einem Zuſtande von Wohlhabenheit plötzlich in Armuth geſtürzt und alle Ausſicht der nun verwaiſten Kinder durch den Mangel an einem Fond vernichtet, der mit geringer oder ohne alle Ungelegenheit durch die Ver— ſicherung des Lebens ihres Ernährers hätte geſichert wer— den können. Die möglichen Erſparniſſe eines langen Lebens können mit Einem Male und zu jeder Zeit von einer ge— ſunden Perſon dadurch geſichert werden, daß ſie den jähr— lichen Betrag des Ueberſchuſſes ihrer Einnahme für eine Lebensverſicherung verwendet. Stirbt dann der Verſicherte auch gleich nach beſchaffter Verſicherung, ſo kommt doch ſeiner Familie die größte Summe zugute, die er ihr nur zu hinterlaſſen hoffen konnte, wenn er ein ſehr hohes Alter erreicht hätte. Außer dem Schutz aber gegen die Un— ſicherheit der Lebensdauer des Einzelnen führt die Anwendung eines beſtimmten Theiles des jährlichen Einkommens auf die Lebensverſicherung auch zu einer Ge— wöhnung an Erſparniß, die immer von großem Ein⸗ fluß auf häusliche Zufriedenheit und Behaglichkeit iſt. Man gewöhnt ſich, die jährliche Verſicherungsprämie als einen Theil der ordentlichen häuslichen Ausgaben zu betrachten; um ſie zu beſtreiten, iſt es vielleicht nur nöthig, ſich einen unbedeutenden, möglicher Weiſe ſchädlichen Genuß zu ver— ſagen. Aber auch wenn der Verſichernde ein Opfer brin— gen muß, wie reichen Erſatz findet er nicht in der Beruhi— gung, daß Wittwe und Kinder nicht unverſorgt bleiben werden, wenn er dahin ſcheidet? Es iſt in der That dieſes Gefühl ein ſo mächtiges und bringt an ſich eine Gewöhnung an das Sparen hervor, daß man im All— gemeinen behaupten kann, daß Derjenige, welcher ſein Leben verſichert, die ganze verſicherte Summe gewinnt; denn ohne jenen Reiz zur Sparſamkeit würde vermuthlich auch kein Theil jener Prämie, wodurch für die Familie ein Kapital gewonnen worden iſt, erübrigt worden ſein. Viele werden von einer Lebensverſicherung durch den Ge— danken an die Unkoſten abgeſchreckt und berechnen, daß, wenn ſie ein beträchtliches Alter erreichen, ſie durch die Verſiche— rung nichts gewinnen. Das beruht aber auf einem ganz fal— ſchen Begriff von dem Weſen und Zweck der Lebensver— verſicherung. Wenn Jemand ſein Haus gegen Feuers— und ſein Schiff gegen Seegefahr verſichert, ſo thut er es nicht, um ſich dadurch zu bereichern, ſondern damit der Schaden ihm erſetzt werde, der ihn im Falle einer 336 Feuersbrunſt oder eines Schiffbruchs treffen wurde. Eben⸗ ſo verſichert man ſein Leben, nicht um dabei zu gewinnen, ſondern um ſich und ſein Vermoͤgen, mag man nun mor⸗ gen oder in 50 Jahren ſterben, in dieſelbe Lage zu ſetzen, in die nur ein langes Leben und eine glückliche Anwendung jährlicher Erſparniſſe ihn oder die Seinigen hätte bringen können. Da Jedermann ſterben muß, ſo iſt die Prämie, die er zahlt, niemals weggeworfen, ſie iſt nur bei Seite geſetzt und muß unfehlbar an ſeine Erben zurückfallen. Viele, die von der Zweckmäßigkeit der Lebensverſicherung überzeugt ſind, pflegen die Verſicherung von einem Tage, von einem Jahre zum andern aufzuſchieben. In der Blüthe der Kraft und der Geſundheit meinen ſie, ſie ſeien noch zu jung, ſie können die Prämie noch einige Jahre ſparen und ſich ſo in Vortheil ſetzen, was Manche dadurch zu erreichen glauben, daß ſie die Verſſcherung verſchieben, bis die Zeit herannaht, wo ihre Geſundheit anfängt abzuneh— men oder ſchwankend zu werden. Aber abgeſehen von allen Zufällen, denen auch der Geſundeſte, und oft der Geſun⸗ deſte am meiſten, ausgeſetzt iſt, ſteigen auch die Prämien mit dem Alter, und ſollte Krankheit unvermuthet, wie ſie faſt immer kommt, ſie überfallen, ſo iſt es zu ſpät; keine Verſicherungsgeſellſchaft wird die Verſicherung eines Lebens übernehmen, bei welchem die Anzeichen des Verfalles ſich ſchon ausgeſprochen haben. Wie oft geſchieht es dann, daß der innere Schmerz bei dem Gedanken an den hilfloſen Zuſtand geliebter Perſonen, welche den Kranken umgeben, die Fortſchritte der Geneſung hemmt und ein Leben ver— kürzt, welches hätte gerettet werden können, wäre es be— dacht auf Diejenigen geweſen, die wegen ihres Unterhaltes von ihm abhängen? Ein thörichtes Vorurtheil findet ſich bei einigen Leuten, welche meinen, eine Verſicherung gegen die Uebel, welche durch den Tod des Ernährers eine Familie treffen können, ſei gewiſſermaßen ein Eingriff in das Walten der Vorſehung, und die eine abergläubiſche Furcht hegen, es dürfe die Verſicherung ein Vorbote ihres baldigen Todes ſein. Aber der wirklich religiöſe und ver— nünftige Mann kennt ſeine Pflichten gegen ſeine Familie beſſer, und in England zeigt die Erfahrung, daß beſonders religiöſe und moraliſche Menſchen jeden Ranges die Haupt⸗ ſtützen der Verſicherungsanſtalten ſind. Weit entfernt, das Leben zu kurzen, iſt die Lebensverſicherung vielmehr ein Mittel, das Gemüth des beſorgten Vaters oder Gatten zu beruhigen und ihn von den Sorgen zu befreien, die, während ſie auf der einen Seite ſein Daſein verbittern und abkürzen, ihn auf der andern Seite verhindern, ſeine Aufmerkſamkeit auf die Verbeſſerung ſeiner Verhältniſſe zu wenden. (Fortſetzung folgt.) Verſchiedenes. Der erſchrockene Banquier. Ein Bangquier hielt ſein Mittagsſchläfchen. Da horte er vor der Thüre die Stimme ſeines Dieners, den er um Nachrichten zur Börſe geſchickt, rufen:„Gefallen!“ Erſchrocken ſpringt er auf und eilt zur Thüre mit den Worten:„Wer iſt gefallen? Die 6prozentige?“ „Die nicht, aber die gnädige Frau iſt auf der Treppe gefallen!“ ſagt Johann. „Nu, Gottlob, weil's nur meine liebe Rebecka iſt— aber wie ſtehen die 6prozentigen?“ Jemand ſagte von einem jungen, aber geiſtloſen Men⸗ ſchen, der eben im Hinſcheiden lag:„Er wird leichteren Todes ſterben, als Andere, denn er hat zum Glück nur wenig Geiſt aufzugeben.“ Rentei einge und Guts aus Coln 8 Da das kundlich ni. werden Die an ſolche b Gellendmat widrigenfal und der Ei fügt werder Altenſt du! Ouaßherz Ligte Landgerie — Anlie 11507]; mittags die Anlie und 12 6 ſowie m. die ſtädt de und ver⸗ tint Familie deſonders te die Haupt⸗ tutftrnt, das vielmehr ein der Gatten A rgerbittern bern, ſeine Berhältniſſe 1 Banquier der Thüre brichten zur n ſpringt er ist gefallen! Ader Treppe Sie ſind der glücklichſte Menſch auf der Welt, Sie haben Alles, was zum Glücke gehört, ſagte ein Freund zum andern.—„Sie haben Recht,“ antwortete der Andere, nur in der Liebe bin ich ſeit meiner Jugend ſehr unglück— lich.“—„Wie ſo?“—„Meine erſte Geliebte ging ins Kloſter, meine zweite raubte mir der Tod und meine dritte iſt— meine Frau geworden.“ 337 ihn neutral. An der Leipziger Meſſe kam ein Berliner Stutzer zu dem berühmten Schneidermeiſter Pancratins Schmidt und wünſchte einen Frack. Nach welcher Fagon, frug Pancra— tius, iſt er Ihnen gefällig nach franzöſiſcher, engliſcher oder deutſcher? Der Berliner, welcher bei keiner der Groß⸗ mächte anſtoßen wollte, erwiederte raſch: Machen Sie mir Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Aufforderung. 11506] Der Herr Fürſt von Iſenburg und Büdingen hat im Jahr 1851, mit Bewilligung des Geſammthauſes Iſenburg, die nachſtehenden in den betreffenden Grundbüchern auf das Ge— ſammthaus Iſenburg, beziebungsweiſe deſſen Rentei eingetragenen Immobilien an den Rentner und Gutsbeſitzer Joſeph Guffanti Sohn aus Cöln verkauft: 1) Gemarkung Stammheim: ,, 163, 401. 1, 416. 1, 620. 1, 685. 2, 55. 2, 88. 2, 107. ne 25. re 6, 80. 8, 157. 3, 191. 3, 198. 3, 313. 4, 10. 4, 24. 4, 35. 4, 93. 4, 181. 4, 184. 4. 187. 4, 196. 4, 260. 4, 262. 4, 265. 4. 345. 4, 350. 4, 352. . 5, 1. 5, 7. 9, 33. 9, 80. 9, 82. 9, 98. 9, 102. 9, 115. 9, 147. 9, 167. 1,. 10 209. 10, 143. 10, 182. 10, 205. 12, 27. 12, 48. 12, 147. 12, 161. 25 12, 270. 271. 12, 275. 121 289 13, 1. 13, 25. 13, 39. 13, 68. 13, 117. 13, 135. 13, 179. 13, 221. 13, 251. 13, 332, 13, 350. 16, 67. 16, 69. 14, 2. 14, 1. 14, 15. 14, 32. 14, 43. 14, 150. 15, S. 15, 221. 16, 7. 16, 46. 16, 49. II. Gemarkung Staden: 1, 31. 1, 30 1, 37 132% 1, 137. 1, 152. 1, 218. 4, 1. 4, 4. 4, 13. 4, 70%. 4, 71. 4, 85. 4, 103. 4, 102. 4, 101. 4, 138. 4, 168. 4, 189. 4, 191. 4, 195. 4, 197. 4, 199. 5, 39. 5. 89. 5, 91. 5, 93. 5, 97. 5, 104. 5, 107. 5, 127. 5, 137. 5, 141. 5, 145. 5, 149. 5. 151. 5, 152. 5, 158. 5, T. 6, 66. 6, 129. 6, 172. 7, 75. 7, 99. 7, 108. 6, 25. III. Gemarkung Niedermockſtadt: 1 580 12 8, 329. 8, 330. 8, 345. 8, 348. 8, 364. 9, 1. 9, 35. 9, 39. 17, 5. 17, 6. 9, 72a. 9, Sta. IV. Gemarkung Leidbecken: 6, 51. 8, 279. 6, 52. 8, 264. 8, 272. Da das Eigenthum an dieſen Stücken ur⸗ kundlich nicht nachgewieſen werden kann, ſo werden Diejenigen, welche Eigenthumsanſprüche an ſolche bilden zu können glauben, zu deren Geltendmachung binnen 4 Wochen aufgefordert, widrigenfalls der Kaufbrief gerichtlich beſtätigt und der Eintrag im Mutationsverzeichniß ver— fügt werden ſoll. 5 Altenſtadt und Friedberg den 1. September 1854. Großherzogliches Landgericht Altenſtadt und Friedberg K A. d.: Lichtenberg, Dr, Ir le: Landgerichts ⸗Aſſeſſor. Landgerichts ⸗Aſſeſſor. Anlieferung junger Obſtbäumchen. [1507] Montag den 2. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 11 Uhr, wird in hieſigem Ratbhauſe die Anlieferung von 41 veredelten jungen Aepfel⸗ und 12 Stück veredelten jungen Birnſtämmchen, ſowie mehrerer Zierbäume zum Verpflanzen in die ſtädtiſchen Baumanlagen öffentlich an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 27. September 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Ben die r. Main ⸗Weſer⸗Eiſenbahn. 1495] Die Lieferung von 300 Stück eichenen Stoßſchwellen auf eine beliebige Station der Main⸗Weſer⸗Bahn ſoll auf dem Submiſſions⸗ wege in Accord gegeben werden, worüber die Bedingungen auf dem Büreau des Material— verwalters dabier eingeſehen werden können. Die Gebote ſind längſtens bis zum 2. Okto⸗ ber l. J., des Vormittags 9 Uhr, verſchloſſen und mit der Aufſchrift verſehen„Schwellenlie— ferung betreffend,“ bei unterzeichneter Stelle einzureichen. Gieſſen den 21. September 1854. Großherzogliche Magazins ⸗Commiſſion. In Verhinderung des Vorſitzenden: Daudt, Maſchinenmeiſter. Immobiliar-Verſteigerung. [15081 Montag den 13. November d. J., Vor- mittags 11 Uhr, werden in hiefigem Rathhauſe die dem hieſigen Bürger Johannes Koch zu— ſtehenden Immobilien, als: Gemarkung Friedberg: No. Pag. No. Flur No. Klftr. 1. 8/v. 43 2 700 45% O Hofraithe in der Stadt, beſtehend in Brauhaus, Stallung und Malzhaus an Poſtmeiſter Helmolt, mit Grund und Bo⸗ den, ein kupferner Braukeſſel und alle Braugeräthſchaften, 2. 8/ v. 43 2 674 32¼ o Hofraum in d. Stadt, 3. 242/72 2 701 3½0 Grabgarten in der 8/v. 43 Stadt, 4. 16%2 1 107 173 Grabgarten am alten Haingraben, 5. 120/25 2 168 52 Grabgarten an der Hockenmühle, 6. 216/10 6 17 169 Grabgarten vor dem Mainzerthor, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 27. September 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg Großberzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtovorſteher. Mobiliar-Verſteigerung. 11474] Dienſtag den 3. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, werden auf freiwilli⸗ gen Antrag des hieſigen Bürgers und Schnei⸗ dermeiſters Konrad Scheig in deſſen Wohnung verſchiedene in gutem Zuſtand befindliche Mo⸗ biliargegenſtände, als: 1 eichene Schreibcom⸗ mode, 1 Kleiderſchrank, 6 gepolſterte Stühle, 1 Tiſch, 3 neue Bettſtellen, 1 Kinderwiege, 3 Spiegel, Küchengeräth, Gartengeſchirr, Fäſſer und Züber, 1 Decatirmaſchine, 2 Ziegen, circa 12 Eentner Heu, 4 Gebund Stroh, mehrere Wagen voll Dünger, ſodann noch verſchiedene Hausgeräthſchaften öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Friedberg den 20. September 1854. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. (Butzbach.) Ankauf von Lebens mitteln. [1509] Donnerſtag den 5. Oktober d. J., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll in der hiefigen Reitercaſerne die Lieferung bedeutender Quan⸗ titäten von Kartoffeln, Bohnen, Erbſen, Linſen und Sauerkraut für die Menagen der hieſigen Garniſon mittelſt Verſteigerung an den Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Dies den Intereſſenten zur Nachricht. Butzbach den 26. September 1854. In Auftrag: Cellarius, Oberquartiermeiſter. Verlegung des ſ. g. Herbſtmarktes zu Rodheim v. d. H. [1510] In Berückſichtigung der Bekanntmachung vom 10. October v. J. bringt man hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß der im Land⸗ kalender auf den 31. October d. J. für die Gemeinde Rodheim angezeigte Markt nicht an dieſem Tage, ſondern ſchon den 9. Oetober abgehalten wird. Rodheim am 25. September 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodheim Jacobi. Obligationsverlooſung. [15111 Bei der heute ſtattgehabten Verlooſung der Partial-Obligationen der Gemeinde Rod- heim wurde die Nummer 9 über 100 fl. zur Rückzahlung gezogen. Der Inhaber dieſer Obligation wird hiermit aufgefordert, unter gehörig quittirter Rückgabe derſelben und der nicht fälligen Zins-Coupons, den Betrag bis zum 31. December d. J. bei der Gemeindekaſſe dahier in Empfang zu nehmen, indem von dieſem Tage an keine weiteren Zinſen vergütet werden. Rodheim am 25. September 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Rodheim Jacobi. Braunkohlenverkauf. 115121 Von dem 1. October an bis zum 31. December d. J. können von dem Dorheimer Braun- kohlendergwerk gegen genügende Bürgſchaft und unter den bekannten Bedingungen Braunkohlen auf Credit, mit einer Zahlungsfriſt bis zu Ende März 1855, bezogen werden. Die Preiſe der verklötzten Kohlen ſind für die von Reihen und Haufen 11 Kreuzer und für die in Schoppen 12 Kreuzer für den Centner, wobei 14 Stück Klötze für einen Centner gerechnet werden. Die Geſchirre, welche auf dem Dorheimer Bergwerk Kohlen holen, find bei der Chur— heſſiſchen Chauſſeegelderhebungsſtätte Nauheim und beladen auch auf allen Großherzoglichen Chauſſeen von der Entrichtung des Chauſſeegeldes befreit. Dorheimer Bergwerk den 27. September 1854. Großherzogliches Bergamt Dorheim. Jig. — Mobiliar-Verſteigerung. 11513] Donnerſtag den 5. Oktober d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, werden die zum Nachlaſſe der verſtorbenen Caspar Werners Ehefrau dabier gehörenden Mobilien, beſtehend in Beltung, Klekdern, Weißzeug, Tiſchen, Stühlen, Kommoden, Sophas, Beilſtellen, Kleiderſchränken, Glas, Porzellan, Küchengeräth und fonſtigen Hausgeräthſchaften in der zur Verlaſſenſchaft gehörenden Hofraithe erbabtheilungshalber öffent⸗ lich meiſtbietend verſteigert. Friedberg den 27. September 1854. In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Friedberg. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Immobiliar-Verſteigerung. [1514] Mit Bezugnahme auf meine frühere in der Darmſtädter Zeitung vom 25. Juli d. J. erſchienene Bekanntmachung, in Sachen der Großherzoglichen Civildienerwittwenkaſſe gegen Adam Dietrichs Eheleute zu Finkenbach betref⸗ fend, iſt die Verſteigerung der Immobilien der letzteren nicht genehmigt worden, und ſoll Mitt⸗ woch den 4. Oktober l. J., Vormittags 10 Uhr, in loco Finkenbach nochmals vorgenom⸗ men werden. Wallernhauſen den 25. September 1854. Großherzogliches Ortsgericht Wallernhauſen Preuſch. Bekanntmachung. [1515] Von den Partial⸗Obligationen der Ge⸗ meinde Spiesheim zu 100 fl., welche dieſelbe laut Vertrag mit Simon Lindheimer in Fried⸗ berg am 21. Juli 1845 abgeſchloſſen, wurde Nr. 44 zur Auszahlung gezogen, und wird am 1. Januar 1855, von welchem Tag der Zins⸗ lauf davon aufhört, dem Inhaber von dem Gemeindeeinnehmer zu Spiesheim oder Herrn Simon Lindheimer in Friedberg ausbezahlt werden. Spiesheim den 21. September 1854. F Spiesheim elbe r⸗ Bekanntmchung. 11516] Von den Partial⸗Obligationen der Ge⸗ meinde Eichloch auf Inhaber zu 100 fl. iſt die Nummer 12 zur Auszahlung gezogen worden, und wird am 1. Januar 1855, von welchem Tage der Zinslauf davon aufhört, von dem Gemeindeeinnehmer zu Eichloch oder dem Hand⸗ lungshauſe Simon Lindheimer in Friedberg, jetzt Frankfurt a. M., ausbezahlt werden. Eichloch am 16. September 1854. E r Eichloch 1 e ß. Obligations-Verlooſung. J1517] Von den Oberhilbersheimer Partial⸗ Obligationen à 100 fl. wurde die Nummer 27 zur Auszahlung gezogen. Der Betrag kann am 1. Januar 1855 bei dem Gemeindeein⸗ nehmer zu Oberhilbersheim oder bei Herrn Simon Lindheimer in Frankfurt erhoben werden. Von dieſem Tage an hört der Zinſenlauf der gezogenen Nummer auf. Oberhilbersbeim am 22. September 1854. Großherzogliche ee ee Oberhilbersheim rand. Bandagen [14821 in allen Sorten, ſolid gearbeitet, em⸗ pfiehlt Nauheim. Fr. Klinkerfuß, Sattlermeiſter. Zum Kladderadatſch [1518] kann noch ein Mitleſer angenommen 338 Nauheimer Teichhaus. 11519 Sonntag den 1. und Montag den 2. October B A LL. Musik von den Mitgliedern des Kurorchesters. Die Frankfurter Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft 114871 mit einem Grundkapital von drei Millionen Gulden, leiſtet Ver⸗ ſicherungen zu äußerſt billigen Prämien. Den auf Lebenszeit Verſicherten wird nach ihrer Wahl ein Gewinn-⸗Antheil von 50 pCt. oder ein Rabatt von 10 pCt. auf die Jahresprämie bewilligt. Bei dem Eintreten von epidemiſchen Krankheiten, wie z. B. die Cholera, werden ohne Prämien⸗Erhöhung unverändert Verſicherungen angenommen. Die Prämien können in halb- oder vierteljährigen Raten entrichtet werden. Die Geſellſchaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten, welche letzteren außergewöhnlich hoch feſtgeſetzt ſind. Verſicherungen werden durch den unterzeichneten Agenten, bei welchem auch Proſpectus und Antragsformulare unentgeltlich zu haben ſind, auf's Prompteſte vermittelt. Friedberg den 20. September 1854. H. Hahn, Agent der Frankfurter Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. Bad Homburg. Ausverkau des Manufactur⸗, Kurz⸗ und Modewaaxenlagers der Handlung K. D. Sehwarzſchild 8 Sohn Louiſenſtraße Nr. 45, dem Kurſaale gegenüber. 115201 Wegen Geſchäftsveränderung wird das ſehr bedeutende Waarenlager der obengenannten Firma bedeutend unter den Fabrikpreiſen ausverkauft. Daſſelbe umfaßt große Vorräthe ſchwarzer und bunter Seidenſtoffe, Cachemire, Thybet, Mousseline de laine, Barége, Poppeline, Mousseline de soie, Jaconet, Tarlatans, Mouſſeline ünd Organdine, Kattune, Gedrucktes, Napolitaine ꝛc., gewirkte franzöſiſche Long⸗Chales und Tücher, Chales in Crepp de Chine, in Spitzen, Tüll, Cachemire und Tartans, Mäntel, Mantillen, Hüte, Hauben, Bänder, Blumen, Spitzen, Stickereien, Gallons ꝛc. Alles vom neueſten Genre. Ferner: Möbelſtoffe, Vorhangzeuge, Leinwand in allen Qualitäten, Fußteppiche, Tiſch⸗ und Kommode-⸗Decken.— Alle Arten Tuch, Booksking, Weſten, Cravattes und Strumpfwaaren, Sonnen- und Regenſchirme, Porte⸗Cigarres, Portefeuilles, Portemonnaies, Cigarren, Stöcke, Glaswerk, Parfümerien, Eau de Cologne und verſchiedene Quincaillerie Gegenſtände; ſod ann ein großes Lager fertiger Hemden und Herren-Kleidungsſtücke für alle Jahres⸗ zeiten im neueſten Geſchmacke. Der Ausverkauf beginnt mit dem heutigen Tage und endigt Ende dieſes Jahres. Bad Homburg den 8. September 1854. Der Inhaber genannter Firma David Schwarzſchild. werden. Näheres bei der Expedition d. Bl. 621 Zun ntbl lühe wit ert la 10 ce nuuſen und Auslage ve butlerke⸗ Ja Melſe in di Inge ättet blätt* —³ ein 11622 f aufmerlſam vermehrt wil außerſ billig dd57õ Se Ein Zehnter Vol! Du Hände gegebe ſchiedenartiger der wichtigffe in der religo büagraptiſhen dungen für Handels und Milnkunde, Bild des Lebe feſell, wie eg 2 A 8 11435 Ent men enehmen V mung ein welche die wollen, in! güͤtung zu forgſälligſte el Anfänger werden gen beliebe man drirdber, inſtoffe, Celine — rucktes, Crepp antillen, 27 339 11521 Zum Abonnement auf das mit dem 1. October beginnende vierte Quartal für den „Frankfurter Anzeiger“ nebſt lithographirten Beilagen weibli Abonnementspreis für Frankfurt 1 laden wir ergebenſt ein. cher Handarbeiten und monatlicher Extrabeilage: die Gerichtszeitung, fl. pr. Quartal,— auswärts mit dem convention smäßigen Poſtaufſchlag, Dieſes Blatt bringt neben einer kurzgefaßten aber vollſtändigen Ueberſicht der politiſchen und anderen Tagesbegebenheiten auch die neueſten und intereſſanteſten Erzählungen, Novellen, Miscellen, Theater- und Mode-Berichte, Auszuge, von den wichtigſten Handelsplätzen die Getreide, Oel,, Lotterie⸗Ziebungen und vieles andere Intereſſante und Wiſſenswerthe. Weiſe in die Oeffentlichkeit gelangen: blätter auf Verlangen gratis. durch Vertheilen an die ſehr bedeutende Umgegend(letzteres kann auch nach Wunſch der verehrl. Aufgeber unterbleiben). Frankfurt am Main, im September 1854. 5 1 Zu Beſtellungen empfiehlt ſich E. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. das Frankfurter Amtsblatt im Branntwein⸗. Preiſe, ſowie auch die Reſultate der jeweiligen Staats⸗ — Inſerate haben um ſo mehr einen günſtigen Erfolg, als ſie in zweierlei Abonnentenzabl und durch Extra⸗Anſchläge in hieſiger Stadt und Die Gebühren hiefür betragen 4 Kreuzer pro Spaltzeile. Pro be— Die Expedition. Der Wandersmann, ein Kalender für das Volk pro 1853, 4. Jahrgang, L15221] erſcheint in Kurzem, worauf wir die vielen Freunde dieſes beliebten Kalenders einſtweilen aufmerkſam machen. Der Inhalt, der in dieſem Jahrgang auch durch mehrere Holzſchnitte vermehrt wurde, iſt noch bei weitem reichhaltiger, als in den früheren Jahrgängen, obwohl der äußerſt billige Preis von 4 kr. geblieben iſt. C. Seriba's Buchhandlung. 11523] Bei uns iſt zu haben: Die Spinnſtube. Ein Volksbuch für das Jahr 1833. Herausgegeben von W. O. von Horn. Zehnter Jahrgang mit einem Stahlſtich und vielen in den Text 8 Holzſchnitten. reis 45 kr. Weber's Volkskalender für das Jahr 1855. Preis As kr. Der Weber'ſche Volkskalender geht von der Anſicht aus, daß dem Volke ein Buch in die Hände gegeben werden müſſe, aus dem es eine klare Wiſſenſchaft der Zeit in allen ibren ver⸗ ſchiedenartigen Beſtrebungen ſchöpfen könne. Er gibt daher nicht blos hiſtoriſche Darſtellungen der wichtigsten politiſchen Ereigniſſe des abgelaufenen Jahres, der hervorragendſten Erſcheinungen in der religiöſen und kirchlichen Geſtaltung der Zeit und der bedeutendſten Träger derſelben in biographiſchen Darſtellungen, ſondern theilt auch in ausführlichen Artikeln die wichtigſten Erfin⸗ dungen für Technik und Gewerbe, für Oekonomie und Haus mit, beſpricht die Erleichterungen des Handels und Verkehrs in Eiſenbahnen und Telegraphen, gibt Schilderungen aus der Länder- und Völkerkunde, aus der Naturwiſſenſchaft und dem Gewerbsleben und ſtellt auf dieſe Weiſe ein Bild des Lebens der Gegenwart auf, das durch ſeine Mannigfaltigkeit ebenſo den Geiſt des Leſers feſſelt, wie es durch die klare und leicht faßliche Sprache das Verſtändniß erleichtert und befördert. E. Bindernagel's Buchhandlung. erat. 1435] Eine kleine, ſehr achtbare Familie in Darmſtadt, welche von ihrer großen und an⸗ genehmen Wohnung einen Theil entbehren kann, wünſcht einige junge Leute aus gutem Hauſe, welche die Lehr-Anſtalten daſelbſt beſuchen wollen, in Koſt und Logis gegen billige Ver⸗ gütung zu nehmen. Beſte Pflege und die ſorgfältigſte Aufſicht wie im elterlichen Hauſe, bei Anfängern auch Nachhülfe in ihren Arbeiten, werden gewiſſenhaft zugefichert. Das Nähere beliebe man bei der Expedition dieſes Blattes zu erfragen. Friedberg den 8. September 1854. Kirchweihfeſt zu Nauheim. [1524] Sontag den 1. und Montag den 2. Octo ber iſt bei dem Unterzeichneten Tanzmufik anzu⸗ treffen. Zu zahlreichem Beſuch ladet höflichſt ein Peter Heß, zum Johannisberg. Selſerbrunnen bei Großkarben. 11505 Sonntag den 1. Oktober findet hier am Selſerbrunnen die Feier des Kirchweihfeſtes von Großkarben ſtatt, wozu ich mit dem Bemerken freundlich einlade, daß die Muſik des Königl. Bairiſchen 1. Jäger- Bataillons von Frankfurt ſpielen wird. Joh. Marchand. 4 Mobilienverſteigerung. [1525] Dienſtag den 3. October d. J., Vor⸗ mittags um 9 Uhr, läßt der Unterzeichnete in ſeiner Wohnung: 2 trächtige Kühe, 1 Stier von 2 Jahren, 10 Fuder Stroh, 20 Ctr. Heu und Grummet, 1 Wagen, 1 Pflug und Egge, 1 Fegmühle und verſchiedenes Hausgeräthe einer öffentlichen Verſteigerung gegen gleichbaare Zahlung ausſetzen. Rockenberg den 27. September 1854. Auguſtin Langs dorf. Empfehlung. 115261 Da ich mich ſeither in mehreren großen Pußgeſchäften außerhalb vervollkommnet habe, bin ich geſonnen, in und außer dem Hauſe zu arbeiten. b Friedberg. Sophie Weckerling, dem Landgericht gegenüber. Ein Schmiedgeſelle [1443] kann ſogleich in Arbeit treten bei Wilbelm Ritzel, Schmiedmeiſter in Friedberg. Ein balbjäbriges Schwein(Borg) [1527] iſt auf dem heutigen Viehmarkt entlaufen. Man bittet um Rückgabe deſſelben an Johannes Gottwalz 1. in Echzell. Eingeſandt. 11528] Allen Denjenigen, welche an trockenen und naſſen Flechten, Schuppenflechten, Schwinden, Finnen, Kupferflecken und Röthe im Geſicht, Hitzbläschen und an— dern derartigen Hautausſchlägen leiden, wird bierdurch mit volleſter Ueberzeugung das be⸗ rühmte Kummerfeld'ſche heilende Waſch⸗ waſſer empfohlen, welches, gegen franco Ein- ſendung von 2 Thlr. 5 Sgr. für die Flaſche, von dem Buchhändler Dr. Ferd. Janfen in Weimar zu erhalten iſt. Auf der Schach'ſchen Backſtein⸗Fabrik bei Nauheim 11489] ſind ſtets die nachſtehenden Sorten gut gebrannter Backſteine zu den angegebenen Preiſen, auf der Fabrik entnommen, zu haben: 1) gewöhnliche Backſteine pro 1000 Stück 10 fl.; 2) bärter gebrannte Backſteine(Fagadenſteine) pro 1000 Stück 12 fl 3) glashart gebrannte Backſteine(Klinker) zum Keller- und Gewölbebau, pro 1000 Stück 14 fl. Wenn die Anfuhr der Steine von der Fabrik aus verlangt wird, ſo wird der Fuhrlohn nach der Entfernung der zu transportirenden Steine beſonders berechnet. 1 340 Soolbad Nauheim. Jeden Tag Nen im Garten des Rurhauses Morgens von 6% bis 8 Uhr und Nach- mittags von 3 bis 6 Uhr, ausgeführt von dem Rur- Orchester 5 unter Direction des Herrn Edmund Neumann. Bal pure im HNursaale, 411011 Jeden Donnerstag Anfung 8 Dh. Kirchweihfeſt zu Nauheim. 115011 Zur Feier des Kirchweihfeſtes dahier findet Sonntag den 1. und Mon— tag den 2. Oktober d. J. bei dem Unterzeichneten gut beſetzte Tanzmuſik ſtatt, wozu freundlichſt einladet D. Fritz. 0 Einladung. 11529] Beim Beginne der rauheren Japreszeit verfehlen wir nicht unſern belletriſtiſchen Leſezirkel in gefällige. Erinnerung zu bringen, wozu der Beitritt jederzeit erfolgen kann. Die zirculirenden Journale find: 1) Deutſches Muſeum v. Prutz; 2) die Grenzboten; 3) das Morgenblatt; 4) das Ausland; 5) die Muſe von Dräxler⸗Manfred; 6) Fliegende Blätter; 7) Kunſt. und Unterhaltungsblatt; 8) Düſſeldorfer Monatshefte; 9) Illuſtr. Familienbuch des Lloyd; 10) die Natur; 11) Europa; 12) Leipziger illuſtr. Zeitung; 13) die Gartenlaube; 14) Allgemeine Modenzeitung; 15) Erheiterungen; 16) Unterbaltungen am häusl. Heerd; 17) Novellen⸗Zeitung. Auch find wir bereit, wenn ſich die nöthige Anzahl von Abonnenten ergibt, für dieſen Winter wieder einen Romanleſezirkel, der die neueſten und beliebteſten Romane enthält, zu arrangiren. Anmeldungen hierzu bitten wir baldigſt zu machen. C. Seriba's Buchhandlung. EINLADUNC. 114931 Bei herannahender Wintersaison erlauben wir uns auf unsere Journal-Lese-Anstalt, zu welcher jederzeit neue Theilnehmer beitreten können, aufmerksam zu machen und zur gefälligen Betheiligung einzuladen. Es zirkuliren in derselben achtzehn Zeitschriften, welchen je nach Anzahl der Theilnehmer noch weitere beigefügt werden, und sollen bei diesen neuen Anschaffungen die Wünsche der verehrlichen Abonnenten möglichst berücksichtigt werden.— Für präcisen und geregelten Um- tausch der Blätter, wie für wünschenswerthe reinliche Ausstattung und Erhaltung der Hefte selbst werden wir stets besorgt sein. Das Verzeichniss der zirkulirenden Zeitschriften wie die näheren Abonnements- Bestimmungen werden wir den Interessenten, welchen diese noch nicht zugekommen sein sollten, gerne mittheilen, und bitten nur, sich desshalb an uns wenden zu wollen. Gleichzeitig verbinden wir noch hiermit die Mittheilung, dass Wir bereits seit längerer Zeit ausser den im Katalog der Leihbiblio- thek enthaltenen Werken die neuesten und beliebtesten Romane aus- leihen und dass deren Verzeichniss bei uns offen liegt. Friedberg. C. Bindernagel's Buchhandlung. Kirchliche Anzeigen. 16. Sonntag n. Trinit. den 1. Oktbr. Pfarramtswoche: Hr. Stadtpf. Schwabe. Gottesdienſt in der Stadtkirche: Vormittags: Hr. Reallehrer Müller. Nachmittags: Hr. Reallehrer Müller. Gottesdienſt in der Burgkirche: Vormittags: Hr. Stadtpfarrer Seel. Nachmittags: fällt aus. Frankfurter Cours vom 25. Sept. 1854. —* Piſtolen 2 Friedrichsd aur; Holländiſche 10 fl. Stücke Rand-⸗Ducaten „ 9 42 fl. 9 32½-33½ „9 59⸗fl. 10 B. Franke 2 B. Engliſche Souverains.„11 40-42 Preußiſche Thaler.„ 145%-46% 5 Frankenthaler.% 220% B. Preußiſche Caſſenſcheine., 145¼8-46% Fruchtpreiſe. 27. Spt. 22. Spt. 22. Sept. Gattung. Fried⸗ Gerns⸗ berg Mainz heim fl. kr. fl. kr. f fl.] kr. Waizen pr. Malter] 16 91651—— Korn„„ 1313422 Gerſte„ 755 8 30 81581 845 Hafer 75 41301 51 221 430 Polizei ⸗ Taxe für die Städte Friedberg und Butzbach vom 30. Sptbr. bis zum 6. Oktbr. D Fried⸗Butz⸗ 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. — f kr. pf. kx. pf. 1JRoggenbrod ½ Korn- ö 40 Gerſtenmehl 4411411 2, 7 77 8 1 8 1 4 7 7. 77 16 2 16 2 1 gemiſchtes Brod(Tafelbrod) % Korn- n., Wafzeumh 24343 2 1 77: 9 2 9 2 4 77:. 18 3 18 3 8 Loth Loth — Milchbrod 143 13 —Waſſerweck 13% 57 Fes fe. 1 14 Fleiſch⸗Preiſe. pf. pf. 1 Ochſenfleiſchh 14.— 14— „ Kühfleiſch, gemäſtetes 11— 11— „ Rindfleiſch, gemäſtetes 9 2 922 „Kalbfleiſch 9— 9— 17 Schweinenfleiſch 16— 16— „Hammellleiſch 121— 12— 7 Schaaflfleiſch 5 7—(—— „Wurſt v. blos Schweinen 17— 17— „Bratwurſt 2— 20— „Schwartenmagen 22— 20— „Geräucherter Speck 28— 28— „ Schinken 22— 22— „ Dörrfleiſch 22— 22— „Schweinenſchmalz, ausgel. 24— 24— „ unausgelaſſen 22— 22— „ Nierenfett 22— 20— „Hammelsfett 161— 116— Die Bene Großherzoglichen Bürgermeiſter Sei be Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. an Hetteffend Unte ſtehend im wird. Et Fr. Ludwig Um Erndte den haben Win zu verordn 9. 1. dürfen in de lichen Märk §. 2. Gewerbobet Inſoweit jet polizeibehört 111 mit einer ſo cirende Wag leßteren der 9. 4. Getreide oder mit Kartoffel 9. 5. lung von Kat gegen Käufer 46 ausgeführt 6 werden mit! biernag vr iſt deren t 9.1. derer Genet 9.8. Großherzog er Waare gekauft wort nach Maßga ſeigt, mit N drückenden! ſeinem Ge weiſe auf ö chen Grenz. Wansportſch ie Strafbef 05 führt 15