een — 110 1 Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ 0 a 2 2 72 ö Einrückungsge Kae n e Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, 2 25 Preis jährl. oder deren Raum ella Amts- und verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. ſammen 7 kr. Nu 7. Freitag, den 22. September. 1851. Mit dem 1. Oktober beginnt ein neues Vierteljahr⸗ Abonnement auf das Friedberger Intelligenzblatt. Beſtellungen beliebe man bei der Expedition oder bei dem zunächſt gelegenen Poſtamte zu machen. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Den Ankauf der Remontepferde im Lande.: Nach der in der Darmſtädter Zeitung erſcheinenden Bekanntmachung vom 8. d. M. wird der Ankauf der Re— monte⸗Reitpferde für die Reiterei und Artillerie a am 9. October zu Homberg ea. d. O.;— am 10. October zu Romrod;— am 12. October zu Niddaz am 13. October zu Butzbach, 5 f und zwar in allen Stationen um 10 Uhr des Vormittags ſtattfinden. Ich beauftrage Sie, zur weiteren Bekannt⸗ machung in den Gemeinden Ihrer Burgermeiſtereien mit dem Bemerken, daß 60 Stück 3½ jährige und 36 Stück 4 bis 6jährige Reitpferde angekauft werden ſollen, auch von Ihrer Seite, ſo weit möglich, zur Beförderung des Geſchäfts mitzuwirken. Friedberg den 19. September 1854. Müller. Regierungsblatt⸗Auszug. Behäbige Menſchen. Nr. 29 vom 15 September: 3 Bekanntmachung Gr. Mini⸗ g Gortſezung.) ſteriums des Innern vom 1. Sept., die Zuſammenſetzung der Medi⸗ Eines Tages ſchloß ſich ein Bekannter an den über cinalbezirke in den Prov. Starkenburg und Oberheſſen betr. i e gehe te 5 N — II. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums des Innern vom 29. Aug., die Straß gehenden Stephan Kleber; der Bekannte ſah welche zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß die Einlage, welche dei dem verſtört aus und ſagte mit traurigem Pathos: Eintritt in dieſe Anſtalt für das Muſterungs⸗ und Jiehungsjabr 1855„O Kleber! was hab' ich eben auf offener Straße zu zahlen iſt,* 190 fl. Ae 3 iſt,— die 5 ſehen müſſen!⸗ vom 1. Oct. d. J. an zur Aſſecuranzeaſſe dahier bezahlt werden können. leber erwiederte im erſten Augenblicke ni — II. Bekanntmachung Gr. Miniſteriums der Finanzen vom 29. Aug., Kleber ſt genblicke nichts, doch daß für das Jahr 1853 eine Summe von 80,000 fl. in Grundren⸗ befuͤrchtete er ſehr für ſeine behagliche Stimmung, denn zenſcheinen und zwar 4 Sic 4 70 fl.= 280 fl. 3023 Stück er meinte ſchon, etwas höchſt Erſchütterndes vernehmen à 10 fl.= 30,230 fl., 5698 Stück à 5 fl. S 28, 490 fl., 21,000 Stück zu müſſen. 4 1 fl.= 21,000 fl., zuſ. 80,000 fl. eingezogen und am 14. d. M. Erſt nach einer Weile ſagte er:„Nun, was haben in Gegenwart eines von 1 2 ee eee Com- Sie ſehen müſſen?“ miſſärs und Actuars, nach vorheriger Bekanntma ung öffentlich ver⸗ 1. 8 l 5 8 11 7 worden iſt.— IV. Benunkgacghung Gr. Kriegsminifſeriumeſ Der Bekannte begleitete ihn eine Weile und erzählte, vom 29. Aug. welche zur Kenntniß bringt, daß die Vertretungsſum⸗ immer noch ernſt und aufgeregt wie zuvor:„Da, wie ich —.—. Esche an 1 2 eben aus der Rehfußgaſſe in die Lederhalle trete, ſteht iehung Theil genommen haben, vom Erſcheinen dieſer Beka.: 15 Negierungeblatt an in die Einſtandscaſſe dabier bezahlt werden können. an der Ecke—— ganz n Lumpen und J. Bekanntmachung Gr. Kreisamts Dieburg vom 12. Aug., daß] weint, daß es einen Stein hätte erbarmen können. Ich in Folge der in den letzten Jahren in Großzimmern vorgekommenen bleibe ſtehen und frage das Kind, warum es gar ſo er⸗ W e ee 7. der 82 Abende bärmlich jammere? das Kind will lange nicht mit der mäßig bedeutenden naa von Einwohnern von roßzimmern el em f b am 11/12 September v. J. daſelbſt ſtattgefundenen Brande bewieſenen eee 3 8 0 ſagt 5* Säumigkeit und Unfolgſamkeit beim Löſchen, das Großh. Ministerium 8 1 ohn anerkennen! Ich, des Innern nach Verfügung vom 4. d. M. in Gemäßbeit des Art. 23 ganz entrüſtet darüber, frage: Warum, warum will dich 175 1 des 1— 610 6. Juni—.— 45 die a der 1978 dein Vater nicht als Sohn anerkennen? da antwortet das aude gegen Feuersgefahr und die Vergütung der Brandſchäden— be⸗ Kind— Weil ich ein Mädchen bin! Nach dieſen ſtimmt hat, daß die entſiehenden Brandſchäden nur nach dem Verhältniß g des wahren Werthe, welchen die beſchädigten oder abgebrannten Ge. Worten gab der Bekannte dem Stephan Kleber einen bäude unmittelbar vor dem Brande gehabt baben, vergütet werden ſollen. luſtigen Schlag auf die Schulter und eilte davon. — VI. Geſtorben find: am 22. Juni penſ. Förſſer Bötz zu Wei⸗ Es iſt zu bemerken, daß dem Kleber überhaupt jede kartsbain:— am 28. Auguft evang. Pfarrer Klingelböffer zu Anekdote funkelnagelneu war und ſelten ihre Wirkung ver⸗ Battenfeld. fehlte. Dieſen Anekdotenwitz aber ſchien er zu kennen oder wenigſtens nicht eben hoch anzuſchlagen. Er war ſtill, verzog keine Miene und ging, da es gerade halb ein Uhr Mittags war nach den vier Schäfern zu Tiſch und ſagte zu ſeinen Freunden ruhig:„Guten Tag!“ Eine Weile ſtudirte jeder der Freunde ſchweigſam die Speiſekarte, dann ſagte der Chriſtoph Ständl mit bebender Stimme und feuchten Auges:»Ich muß euch eine wehmüthige Neuigkeit ſagen, Freunde— vor einer Stunde iſt meine liebe einzige Schweſter geſtorben!“ In dieſem Augenblicke kam bei Kleber erſt der Witz der letzten Anekdote zum Durchbruch— er ſah über die Speiſekarte weg und brach in lautes erſchütterndes Gelächter aus.„Nun, bei Gott! was iſt denn bei einer ſolchen Todesnachricht zu lachen 2 ſagte Anweiler zornig, während Ständl ſchmerzlich darein ſah.„Vergebung ſagte Kleber, nachdem er ſich vollends das Herz erleichtert hatte:„es iſt mir da eben eine Ge⸗ ſchichte von einem Kind in Lumpen erzählt worden, deſſen Rabenvater es nicht als ſeinen Sohn erkennen will—“ „Und darüber lachſt Du wieder ein Jahrtauſend zu ſpät 2, fiel ihm Anweiler ins Wort.. Kleber gab die Anekdote um ſich zu rechtfertigen, zum Beſten, und brachte zum Glück wieder leidliche Stim⸗ mung hervor. 1 Während deſſelben Mittageſſens geſchah es, daß draußen am Tiſch des großen Speiſeſaales der allgemeinen Aufmerkſamkeit folgendes Geſchichtlein zum Beſten gegeben wurde, welches auch unſere behäbigen Freunde im Ka⸗ binetchen ganz wohl vernehmen konnten: „Zu Mainz“ hieß es,„gingen einſt zwei Soldaten, ein Oeſtreicher und ein Preuße am Kai ſpazieren und ſahen junge Enten im Rheinwaſſer ſchwimmen, während ihre Bruthenne am Ufer ängſtlich nebenher lief. O Je- mine, he! rief der Preufe— Wunder Gottes und der Natur, da hat eine Henne Enten ausgebrütet! der Oeſter⸗ reicher erwiedert: O dös is goa nir, ich kenn' a Hebamm' deren ihra Sohn is a Meſſerſchmied!“ Alles lachte. Selbſt Anweiler und Ständl im Ka⸗ binetchen konnten ein Lächeln nicht unterdrücken. Stephan Kleber hatte Meſſer und Gabel bei Seite gelegt und die Augen auf die halb offene Thüre gerichtet, als die Anek⸗ dote begonnen wurde— jetzt nahm er Meſſer und Gabel ernſthaft wieder auf, ſetzte mit großer Sachkenntniß und Andacht das ſäuberliche Zerlegen eines Huhns geruhſam weiter fort, bis er auf einmal blaß wurde im ganzen Geſichte, Thränen in die Augen bekam und zu Freund Ständl mit wahrer Wehmuth ſagte:„Al ſo iſt ſie todt — todt, dein liebes Schweſterlein?“ Seine Theil⸗ nahme hatte alſo jetzt erſt das dicke Fleiſch ſeines Be⸗ hagens durchdrungen und war an den Nerven ſeiner zarteren Empfindſamkeit angelangt;— allein nicht lange darauf— man hatte mit aller Bequemlichkeit abgeſpeiſ, hatte ſeine Taſſe Kaffee getrunken, hatte dem Verdauungs⸗ proceſſe eine Weile die nöthige Ruhe geſtattet, war end⸗ lich aufgeſtanden und hatte, mit der behaglich glimmenden Cigarre im Mund, das Thor des Gaſthauſes erreicht— als Kleber plötzlich in ein luſtiges Zittern und Schwanken verfiel, mit leis anwachſendem ungeheurem Gelächter ſich ſelbſt die Cigarre aus dem Munde ſtieß und die Arme faſt kraftlos an beiden Hüften ſchlenkern ließ; der Hut bebte und ſprang von einem Ohre zum Andern. Ueberraſcht fragten die Freunde, was nun das wieder bedeute? Kleber erwiederte:„Hahaha!— Ich kenn' eine Hebamm' deren ihra Sohn is a Meſſerſchmied!“— Eines Tages erregte ein Vorfall in der Stadt ein ganz ungewöhnliches Aufſehen. Man hatte am Ufer des Fluſſes zwei zierliche Damenhüte, zwei leichte Shawls und Sonnenſchirme gefunden, ohne erfahren zu können, wem ſie gehörten und wie ſie gerade an jene Uferſtelle gekommen ſein mochten. Die Vermuthung, daß hier ein Doppeltod im Fluſſe ſtattgefunden haben konnte, lag nahe, 326 allein man ſuchte wenigſtens im Laufe der erſten Stunden die ertrunkenen Körper vergebens. Unſere Freunde, An⸗ weiler, Ständl und Kleber ſaßen eben im Kaffeehauſe, dem Theater gegenüber, als das Gerücht von dem ver⸗ muthlichen Unglücksfalle auch zu ihren Ohren kam und zwar mit dem erſchütternden Zuſatze: vor einigen Minuten ſei ein alter Hauptmann aus dem Kaffeehauſe abgerufen worden, von deſſen zwei jungen und reizenden Töchtern man vermuthe, daß ſie in den Wellen des Fluſſes ihren Tod gefunden hätten; denn ſie wären, hieß es, an dem⸗ ſelben Tage an der bezeichneten Uferſtelle auf- und ab⸗ gehend geſehen worden; die zierlichen Hüte, Shawls und Sonnenſchirme ſeien von denſelben Stoffen und Formen wie ſie beide Schweſtern zu tragen pflegten— von einer wunderſamen Liebe beider ſchönen Schweſtern in ein und denſelben jungen Mann hätte man ohnehin lange geflüſtert — und nun hätten beide Mädchen recht ſchweſterlich und rührend zugleich ihren Tod in den Wellen geſucht und gefunden. (Fottſetzung folgt.) Ver ſchiedenes. Die Würzburger gemeinnützige Wochenſchrift theilt als neues zuverläſſiges Mittel gegen Feldmäuſe Folgendes mit:„Man fängt Mäuſe je mehr, je beſſer, faßt ſie beim Genicke und zieht ſie einigemale durch dünne mit Fiſchthran vermengte Wagenſchmiere und läßt ſie wieder laufen. Der Geruch hiervon iſt ihnen unerträglich, ſie lau⸗ fen ſich zu todt und die andern Mäuſe fliehen alle Orte, wo dieſe den Geruch verbreitet haben. In zwei bis drei Tagen ſieht man auf weit und breit keine lebenden, wohl aber viele todte Mäuſe, die ſich zu todt gelaufen haben.— Wenn die mit obiger Miſchung beſchmierten Mäuſe einige Stunden durch die Gänge gelaufen ſind, ſo kommen alle anderen auf die Oberfläche und laufen wie toll herum, wo viele leicht mit einem Brett oder Beſen getödtet werden können.— Wer dieſes Mittel in der Weiſe, ſo lange er noch Mäuſe in der Gegend bemerkt und fangen kann, zwei bis dreimal auf ſeinen Feldern anwendet, wird ſich wundern, wie ſchnell dieſes Ungeziefer ſpurlos verſchwunden iſt.— Gleiche Wirkung haben Königskerzen, mit Blüthe und Wur⸗ zel dahin gelegt, wo viele Mäuſe ſind. Sie fliehen dieſe Pflanze außerordentlich, laufen davon und kehren nie mehr an den Ort zurück, wo die Königskerze lag oder liegt.— Bei Bäckern und Müllern, auf Fruchtböden, in Scheunen zwiſchen die Garben gelegt, hat die Königskerze die beſte Wirkung und man ſollte dieſe Pflanze zu dieſem Gebrauche beſonders anbauen. Gleiche Wirkung hat das Haidekraut, indem die Mäuſe, ſobald ſie in die Nähe dieſes Krautes kommen, von einer Laufwuth befallen werden, deren Folge gewohnlich der Tod iſt. Andrea, Gutsbeſitzer zu Gelchsheim.“ Die Erfindung der Pflaſterung mit Gußeiſen wurde in Boſton gemacht und auf Koſten des Erfinders ausgeführt. Dieſe Pflaſterung iſt von ganz neuer Art und be⸗ ſteht aus kreisförmigen Würfeln, ungefähr einen Schuh lang und von fünf Zoll Hoͤhe, die in ſechs kleine Einſchnitte getheilt, doch ſo fein, daß der Huf eines Pferdes nicht eindringen kann. Dieſe Einſchnitte werden in der Folge mit Kies und einem Gemiſch von Asphalt und Sand ausgefüllt. Die Oberfläche dieſes neuen Pflaſters iſt leicht gerippt, damit die Pferde nicht ſtürzen können, und der äußerſte Rand eines Würfels zeigt einen Einſchnitt, in welchen gerade wieder der nächſte Wurfel paßt. Auf dieſe Weiſe ſind alle feſt an einander gefügt. Die Erhöhung der Oberfläche des Erdreichs beträgt unge— fahr einen Zoll. Ei h der i ſich!! ennen. ſprach! nehr E. Zeit wi dunger daraus waarenh Keſſelba nes Ort der I. B Rainrod Brack J) von Sch Londorf; lich Keu Bürgern wirth vg Verla a9 49 aug zu D 5. g. hiefige werde öffentl Gold Vie, nen V. Bu Der G ale geflüſtert dweſtrrüch und een geſucht und 8. s cenſchriſt theilt zen ßeldnäuſe , beer, faßt t durch dünne mit d lAßt ſie wieder ich, ſie lau duden alle Ort, u zwti bis drei it lebenden, wohl gclaufen haben.— en Mauſe einige „e kommen alle dir koll herum, wo i getödttt werden Veit, ſe lange er ſangen kann, wei wnd ſich wundern, achwunden iſt.— 1 Slünde und Wur⸗ er fichen dieſe rb ketrrn nie mehr leg eker liegt.— er, in Scheunen gs lerze die beſte cem Gebraucht das Haidekraut, de dieſcs Krautes rden, deren Folge heim.“ der 8 Gelchs ßeiſen pte des Erfinders In einem rheiniſchen Lokalblatte liest man unter der Aufſchrift!„Ein gewiſſer Schneider an einen gewiſſen jun— gen Herrn“ folgende poetiſche Mahnung: Vergiß mein nicht! du Jüngling, den ich meine, Zu dem dies Liedchen ſpricht: Die Kleider, die du trägſt, nennſt du zwar deine, 327 zell; 16) Moſes Bing, ö Meyerfeld, Kaufmann von Homberg; 18) Peter Koch IV., Landwirth in Duͤdelsheim; 19) Wilhelm Möſer von Aulendiebach; 20) Johannes Specht, Bürgermeiſter von Heidelbach; 21) Conrad Weber, Schildwirth von Langgöns; 22) Philipp Lerch, Fabrikbeſitzer von Blitzenrod; 23) Peter Blecher IV., Brandweinbrenner von Oberrosbach; 24) Ludwig Walther, Specereihändler von Laubach; 25) Philipp Chriſtian Fiſcher, Gerber in Ellenwaarenhändler in Friedberg; 17) David Doch zablſt du heute nicht, nenn“ ich ſie meine, Lich; 26) Conrad Buch, Oelmüller von Niederrosbach; 27) Johannes Bevor der Tag anbricht; Darum vergiß mein nicht! Vergiß mein nicht! du, dem ich kredtiret Bloß auf ſein ſchön Geſicht, Den ich ſo prompt, ſo herrlich ausſtaffiret, Und der zum Lohne jetzt ſo ſchändlich führet, Den Schneider hinters Licht! Vergiß, vergiß mein nicht! Vergiß mein nicht! hiemit zum Letztenmale Der Schneider zu Dir ſpricht; Gedenke mein, beim Ball, im Schöppchenſaale, Bei Rendezvous, Concerten— kurz, bezahle! Sonſt mahnt dich das Gericht— Vergiß, vergiß mein nicht! Eine artige Anekdote erzählt ein Brief aus Rom. Als der Pabſt unlängſt die geiſtliche Ak er ſich die einzelnen Zöglinge vorſtellen und ihre Namen Einer darunter hieß Pace(Frieden). ſprach der Pabſt lächelnd:„Von Dir will jetzt Niemand mehr Etwas wiſſen, doch laß den Muth nicht ſinken, Deine nennen. Zeit wird wiederkommen.“ Als unlängſt ein Gutsbeſitzer, reichen Angehörigen und Verwandten das bekannte Lied an: ademie beſuchte, ließ der in ſeinen Wal—⸗ dungen beinahe alles ſein Holz hatte abhauen laſſen, um daraus baares Geld für ſeine Bedürfniſſe zu löſen, verſchie⸗ den war, ſtimmten am Grabe des Verblichenen die zahl⸗ in feierlichen Tönen 25. „Nun ruhen alle Wälder u. ew.“ Lenz, Landwirth von Erdhauſen; 28) Eduard Eichenbrodt, Kammervirector in Schlitz; 29) Carl Jüngſt, Papierfabrikant von Wallau; 30) Conrad Graulich, Landwirth von Zur Verhandlung kommen folgende Anklagen: 1) Montag den Heimertshauſen wegen, Reichardshain. 9. Oktober, 9 Uhr, gegen Carl Martin von Diebſtahls; 11 Uhr, gegen Konrad Lind von Wallenrod wegen Diebſtahls, Verth. Adv. Hensler.— 2) Dienſtag den 10. October, Morg. 8 Uhr, gegen Georg Rapp von der Grundmühle bei Mittelſeemen, Verth. Adv. Dr. Eckſtein.— 3) Mittwoch den 11. Octo⸗ ber, Morg. 8 Uhr, gegen Johannes Appel und deſſen Ehefrau von Buſen⸗ born wegen Diebſtahls, Johannes Ranft von Bodenrod zuletzt in Friedberg wohnend, wegen Raubs, Verth. Adv. Dr. Muhl.— 4) Donnerſtag den 12. October, Morg. 8 Uhr, gegen Johannes Herrnbrod von Obermockſtadt, wegen Körperverletzung mit tödtlichem Erfolg, Verth. Adv. Diery. Perth. Adv. Kaufmann; Nachm. 2 Uhr, gegen (Fortſetzung folgt.) Zu dieſem tochter. Dem B. Aſſiſen⸗Verhandlungen für Oberheſſen. IV. Quartal. Hauptgeſchworne: Londorf; 11) Johannes Jöckel V., Schildwirth rich Keuſel II., Oeconom von Altenburg; 1) Salomon Gompel Katzenſtein, Ellen⸗ waarenhändler von Friedberg; 2) Heinrich Müller I., Landwirth von Keſſelbach; 3) Johannes Müller II, Landwirth von Kehlenbach; 4) Johan⸗ nes Ort 11., Landwirth von Frohnhauſen b. G.; 5) Johann Jakob Schnei⸗ der I. Brandweinbrenner von Oſtheim; 6) Jakob Kröll IV., Eiſenhändler von Rainrod; 7) Friedrich Helfrich, Landwirth von Fauerbach II.; 8) Conrad Brack II., Landwirth von Düdelsheim; 9) Ludwig Schilling, Fabrikant von Schlitz; 10) Adalbert von Nordeck zur Rabenau, Gutsbeſitzer in in Grünberg; 12) Hein⸗ 3) Georg Deckmann V., 16. Katharine Butzbacher Kirchenbuchsauszug vom Monat Auguſt. Geraten 20. Anton Jacob Gärtner, B. u. Schmiedmeiſter u. Wilbel⸗ mine Geſcheidt, des B. u. Schreinermeiſters Heinrich Geſcheidt, Stief⸗ Get aunfte: 13. Dem B. u. Schuhmachermeiſter Conrad Auguſt Sauerbier eine T., Marie Chriſtine Arnoldine, geb. 25. Juli. 25. Dem Ortsb. zu Niederweiſel u. Poſtillon Conrad Lemp dahier eine T., Juliane, geb. den 11. Auguſt. Dem B. u. Geometer III. Claſſe Valentin Burk eine T., Chriſtine Amande, geb. 21. Juli. 2 Schuhmachermeiſter Conrad Ruppel ein S., Johann Georg, geb. 9. Auguſt. 27. Dem B. u. Kappenmacher Wilhelm Leierzapf eine T., Anna Eliſabethe, geb. 3. Auguft. 30. Dem Gr. Wachtmeiſter beim Garde⸗Regiment Chevauxlegers Johann Philipp Heil ein S., Johann Wilhelm Ludwig, geb. 27. Auguſt. Beer dig te 11. Jacob Buß, des B. u. Schuhmachermeiſters Chriſtoph Buß, 3. Kind 2. S., Zwilling, alt, 2 J. 15 T. T den 9. Margarethe Weil, geb. Zahn, des Gr. Steuerauf- ſehers Peter Weil dahier, Ehefrau, alt 54 J. 3 M. 6 T., 4 den 15. 22. Georg Brück, des B. u. Bardiers Ernſt Brück, 2. Kind 1. S., alt 6 M. 15 T., 4 den 20. 29. Anna Chriſtine Kuhl, des B. u. vormaligen Handelsmannes Bürgermeiſter von Bleichenbach; 14) Auguſt Walther, Schild- und Land⸗ Johann Conrad Kuhl, 4. Kind 3. ehel. led. T., alt 31 J. 9 M. wirth von Langenbergheim; 15) Wilhelm Stoll V., Landwirth von Ech⸗ 28 T., r den 27. Bekanntmachungen von (Butzbach und Darmſtadt.) Verkauf aus rangirter Reitpferde. 114691 Freitag den 29. September d. J. ſollen 49 ausrangirte Reitpferde in der Reiterkaſerne zu Darmſtadt und Dienſtag den 3. October d. J. 25 Stück ausrangirte Reitpferde in der hieſigen Kaſerne öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, welches man mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß bringt, daß ausländiſches Gold in Zahlung nicht angenommen wird. Die Verſteigerung beginnt in beiden Garniſo⸗ nen Vormittags um 10 Ubr. Butzbach den 20, September 1854. Der Großherzogliche Diviſions⸗Verwaltungsrath des Garderegiments Chevauxlegers. Verſteigerung bei der Pfand- und Leihanſtalt zu Friedberg. [1415 Montag den 9. Oktober d. J. anfan⸗ gend und die darauf folgenden Tage, von Vor⸗ mittags 9 bis 12 Uhr und Nachmittags 2 bis 5 Uhr, werden in hieſigem Rathhauſe die bis zu dieſem Termin die Verfallzeit erreicht haben⸗ den und nicht ausgelöſten oder renovirten Pfän⸗ der, beſtehend in: Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Weißzeug, Herren- und Frauenkleidern, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Die Auslöſung und Renovation der Pfänder findet nur an den hierzu beſtimmten Tagen: Montag, Mittwoch und Samſtag ſtatt und wird noch ausdrücklich bemerkt, daß dies nur bis zum 4. Oktober d. J. geſchehen kann, da das Pfandlocal vom 5. Oktober bis zum Schluſſe der Verſteigerung geſchloſſen bleibt. Friedberg den 5. September 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Bekanntmachung. [1442] Der bisherige Holzgelderheber des un⸗ terzeichneten Rentamtes, Forſtrechner Eret hier, Behoͤrden und Privat-Anzeigen. tritt am 1. Oktober l. J. in Ruheſtand, von welchem Tage an das Rentamt die Holzgelder wieder unmittelbar erhebt und nur allein giltig darüber quittirt. Alle vor dem 1. Oktober l. J. fällig wer⸗ denden Holzgelder find, bei Vermeidung gericht⸗ licher Klage, noch an Forſtrechner Eret zu be⸗ zahlen. Ockſtadt am 19. Auguſt 1854. Freiherrl. v. Franckenſtein'ſches Rentamt Angerer. Mit Bezug auf Obiges fordere ich alle Die⸗ jenigen, welche noch Holzgelder an mich ſchuldig ſind, hiermit auf, noch vor Ausgang dieſes Monats um ſo gewiſſer Zahlung zu leiſten, als vom 1. Oktober l. J. an alle Rückſtände eingeklagt werden. Ockſtadt am 11. September 1854. Der Freiherrl. Forſtrechner Ex eit. O bſtverſteigerung. [14701 Das diesjährige Obſt im hinteren Hirſch⸗ graben und am Burgberg, beſtehend in Aepfeln und Birnen, wird Mittwoch den 27. d. M., Nachmittags 2 Uhr, öffentlich meiſtbietend verſteigert. Der Anfang iſt im hinteren Hirſchgraben. Friedberg den 20. September 1854. Großherzogliches Rentamt Friedberg aan Verſteigerung von Bauarbeiten. L471] Die zur Erbauung eines Schul⸗ und Gemeindehauſes zu Steinbach erforderlichen Ar- beiten, beſtehend in Maurerarbeit, veranſchlagt zu 1377 fl. 21 kr. Zimmerarbeit, 1„ 615% 10„ Dachdeckerarbeit,„„ 163%ͥ 38„ Schreinerarbeit,„„ 547„ 38„ Schloſſerarbeit,„ N e e Glaſerarbeit,„„ 102„ 48„ Weißbinderarbeit,„ l Spenglerarbeit,„„ 38/ 26„ Lieferung von 66 Bütten Kalk, ſollen Dienſtag den 26. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, in dem Gaſthaus zum Ritter zu Steinbach an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Riſſe, Voranſchläge und Verſteigerungsbe⸗ dingungen liegen auf dem Büreau des Unter⸗ zeichneten zur Einſicht offen. Gießen den 18. September 1854. Großberzogliches Kreisbauamt Gießen. In Verhinderung des Kreisbaumeiſters: Schäcker, Kreisbauaufſeher. Bekanntmachung, Betreff: Verſteigerung von Holz, ſodann Ginſtern und Heiden in den Domanialwaldun⸗ gen der Oberförſterei Oberrosbach. L14721 Montag den 25. d. M. ſollen an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden: Morgens 8 Uhr im Kellerberg, Weſter⸗ feld'ſchenwalds und Mainzerhecken, über den Abfuhrtermin unbezahlt und unver⸗ bürgt liegen gebliebene 100 Wellen Buchen⸗ Reiſerholz und ein Eichenſtammklotz von 17½“ Durchmeſſer und 15“ Länge, ſodann die am 10. v. M. ſchon einmal ver⸗ ſteigerten 3901 Gebund Ginſtern und Heiden zu Backholz; Mittags 12 Uhr im Burgwald: über den Abfuhrtermin unbezahlt und unver- bürgt im Wald liegen gebliebene 2 Stecken geſchält Eichen-Prügel⸗, 100 Wellen geſchält Eichen⸗Reiſer⸗ und 88 Wellen Nadel-⸗Reiſerholz. Oberrosbach den 18. September 1854. Großherzogliche Oberförſterei Oberrosbach Bingmann. Bekanntmchung. [1473] Nachdem der über die beiden minder⸗ jährigen Kinder des verſtorbenen Salinenſchmieds Philipp Klinkerfuß und deſſen gleichfalls verſtor⸗ bener Ehefrau Caroline Chriſtiane Charlotte, gebornen Henkel, von hier Namens a. Caroline und b. Erneſtine, beſtellte Vormund, Schreiner Friedrich Henkel von hier, die elterliche Erbſchaft ſeiner Mündel wegen angeblicher Ueberſchuldung ausgeſchlagen hat, und deßhalb durch Verfügung vom 24. v. M. dem Unterzeichneten von Gerichtswegen der Auftrag zur Inventar-Aufnahme ertheilt worden iſt, ſo werden die Gläubiger der genannten Philipp Klinkerfuß'ſchen Eheleute hierdurch öffent⸗ lich aufgefordert ihre Forderungen unter Vorlage der Rechnung zum Zwecke des Eintrags derſel⸗ ben in das Inventar im Termine Montag den 25. d. M., Vormittags 8 Uhr, an hieſiger Gerichtsſtelle anzumelden. Nauheim am 20. September 1854. Schlarbaum, Amtsactuar. 328 Mobiliar-Verſteigerung. [1474] Dienſtag den 3. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr anfangend, werden auf freiwilli⸗ gen Antrag des hieſigen Bürgers und Schnei⸗ dermeiſters Konrad Scheig in deſſen Wohnung verſchiedene in gutem Zuſtand befindliche Mo⸗ biliargegenſtände, als: 1 eichene Schreibcom⸗ mode, 1 Kleiderſchrank, 6 gepolſterte Stühle, 1 Tiſch, 3 neue Bettſtellen, 1 Kinderwiege, 3 Spiegel, Küchengeräth, Gartengeſchirr, Fäſſer und Züber, 1 Decatirmaſchine, 2 Ziegen, eirca 12 Ceutner Heu, 4 Gebund Stroh, mehrere Wagen voll Dünger, ſodann noch verſchiedene Hausgeräthſchaften öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert. Friedberg den 20. September 1854. In Auftrag Großherzogliches Ortsgericht Friedberg: Bender, Ortsgerichtsvorſteher. Verlooſung Stadt Niddaer au porteur Obligationen. 11475] Bei der heute ſtattgefundenen 16. Ver⸗ looſung des durch das Handlungshaus Herrn S. Lindheimer in Friedberg— jetzt J. Lind⸗ heimer in Frankfurt a. M.— ad 6500 fl. à 3½ pCt. Zinſen negoclirten Anlehens hieſiger Stadt wurden die Obligationen Lit. A. Nr. 41 500 fl. „ D.„ 198, 225, 230, 243 à 100 fl. 400„ zuſammen 900 fl. zur Rückzahlung auf den 31. December d. J. beſtimmt. Dieſes wird den Intereſſenten unter dem Anfügen mitgetheilt, daß es ihnen freiſteht, den Betrag bei obigem Handlungshaus oder an der Stadtkaſſe dahier in Empfang zu nehmen, ſowie daß vom 1. Januar 1855 an keine Zinſen mehr vergütet werden. Nidda den 16. September 1854. Großherzogliche 1 0 Nidda b l. Güterverpachtung. [1476] Montag den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die der hieſigen Gemeinde leihf ällig gewordenen Grund ſtücke öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Bemerkt wird, daß mehrere derſelben ganz nahe bei Friedberg liegen und Pachtliebhaber hierzu eingeladen ſind. Fauerbach II. den 20. September 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Fauerbach II. Holler. Verſteigerung von Zimmerarbeit. 11477 Montag den 25. d. M., des Mittags 12 Uhr, ſoll auf dem Büreau der Großherzog⸗ lichen Bürgermeiſterer zu Niedermörlen die bei Reparatur der Uſabrücke daſelbſt vorkommende zu 250 fl. veranſchlagte Zimmerarbeit an die Wenigſtfordernden in Akkord gegeben werden; der Plan und Ueberſchlag kann vor der Ver⸗ ſteigerung von Morgens 8 Uhr an bei dem Gr. Bürgermeiſter zu Niedermörlen eingeſehen werden. Oſtheim am 18. September 1854. In Auftrag Klotz, Gemeindebauaufſeher. Holz⸗Verſteigerung. [1478] Montag den 25. d. M., von Morgens 9 Uhr an, werden in dem Engelthaler Wald, Diſtrikt Eichelzipfen am Erbſtädter Weg, nach⸗ ſtehende Holzſortimente öffentlich meiſtbietend gegen baare Zahlung verſteigert: 15 Stecken Eichen⸗Prügel⸗Schälholz I. 895 II. Cl. 3874 17 1 9 7 86½%„„„„ III. Cl. 3501 Stück„„„Wellen. Engelthal am 20. September 1854. Der Gräflich Solms⸗Laubachiſche Rentmeiſter Grupp é. Faſelochsverſteigerung. [14791 Dienſtag den 26. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe ein der Gemeinde gehöriger Faſelochs meiſtbietend per— ſteigert werden. Niederwöllſtadt den 19. September 1854. Großherzogliche e Nieder wöllſtadt o * 16 0 0 Gulden [1480] können aus der Kirchenkaſſe zu Staden zu 5 PCt. ausgeliehen werden. Der Kirchenrechner age. Obſtbaͤume⸗ Verkauf. 11481] Den billigen Verkauf von ſchönen, mit guter Sorte veredelten Obſtbäumchen aus der Baumſchule Großherzoglichen Schullehrer-Se⸗ minars bringe ich in Erinnerung. Friedberg den 20. September 1854. * D i e, Großherzoglicher Seminarlehrer. Apfel- Geleel il [14381 als Erſatz für Latwerge, in noch nie dageweſener delicater Qualität, bei Wilhelm Fertſch. Anzeige. 1465] Ich wohne im Haus des Herrn Lampus am Wallthor neben der Poſt und bin täglich zu ſprechen. Gießen den 13. September 1854. Theophil Baiſt, Hofgerichtsadvocat. Bandagen 1482] in allen Sorten, ſolid gearbeitet, em⸗ pfiehlt Näuheim. Fr. Klinkerfuß, Sattlermeiſter. Ein Cao ie z L14681 zum Lernen ſehr billig bei Friedberg. F. Faatz, Schreinermeiſter. Einladung. [1483] Sonntag den 24. d. M. wird in dem Schloßgarten zu Ockſtadt die Nachkirchweihe ge- feiert, wozu höflichſt einladet N. S fes Ein vollſtändiges Logis, [1484] im zweiten Stock, mit der Ausſicht auf die breite Straße, hat zu vermiethen Heinrich Mühling's Wittwe. To des ⸗ Anzeige. [1485] Sonntag den 17. d. M., Abends, ge⸗ fiel es der göttlichen Vorſehung meine innigſt⸗ geliebte Gattin Margarethe, geb. Groß von Butzbach, in ihrem 42. thätigen, Lebensjahre durch ein Nervenleiden aus dieſer Zeitlichkeit abzurufen. Indem ich dieſen für mich und die zahlreich hinterlaſſenen Geſchwiſter ſehr ſchmerzlichen Ver⸗ luſt allen ihren und meinen Verwandten, Freun⸗ den und Bekannten zur Kenntniß bringe, ver- binde ich hiermit die ergebenſte Bitte um ſtille Theilnahme und gütiges Wohlwollen. Zugleich ſage ich allen den guten Freunden, welche ihr die letzte Ehre erwieſen haben, meinen herzlichſten Dank. Friedberg den 20. September 1854. J. Finkernagel. r—— 00 1. Preis 74 D foſtet fl. (ausführl. — 14860 3 Friedb. Der Vor ſtellet gen mit Erf. hältniſſen Bouſſinge der Agri wirthſche Leb 1487 ſicherung D von 50 2 werden 2 2 außerge . Proſpe vermitte F. 22 329 Große Kunſt-Induſtrie- und Geld. Lotterie, conceſſionirt durch das Gr. Heſſ. Miniſterium des Innern. Hauptpreis: im glücklichen Falle fl. 52,000. 19708 Gewinne in Geld- und Induſtrie-Gegenſtänden. 1. Preis fl. 50,000 baares Geld und fl. 12,000 in Induſtriegegenſtänden, zuſammen fl. 42,000; ſodann fl. 10,000.— fl. 10,000.— fl. 6000.— fl. 4500.— fl. 4300.— ac. 1744] Die alleinige Agentur für den Looſendebit im Kreiſe Friedberg iſt uns übertragen worden. Ein Loos koſtet fl. 7.— Für fl. 35— erhält man 5 Looſe, dazu noch unentgeldlich ein ſicher gewinnendes Prämien-Freiloos (ausführliche Spielpläne gratis) bei den General-Agenten David Grödel Söhne oder Jacob Hanau zu Friedberg. 114861 Im Verlage von H. L. Brönner in Frankfurt a. M. iſt erſchienen und durch alle Buchhandlungen, in Friedberg durch C. Bindernagel's Buchhandlung zu beziehen: Der Ackerbau nach ſeinen monatlichen Verrichtungen als Leitfaden für die land⸗ wirthſchaftliche Praxis von Freiherrn L. v. Babo. Mit einer lithograph. Tafel und 1 Tabelle. Geheftet Rthl. 1. 13 Sgr. od. fl. 2. 24 kr. Vorſtehendes Buch iſt geeignet, den bedeutenden Ruf, welchen Freiherr v. Babo als landwirthſchaftlicher Schrift ſteller genießt, in hohem Grade zu rechtfertigen. Jeder Abſchnitt, jede Zeile laßt erkennen, daß der geehrte Schriftſteller mit Erfahrungen ausgerüſtet iſt, wie ſie eben nur ein Veteran der praktiſchen Landwirthſchaft unter günſtigen Ver— hältniſſen zu ſammeln Gelegenheit fand, daß er Kenntniſſe beſitzt, welche glauben machen, Herr v. Babo ſei ein Jünger Bouſſingault's, Liebig's u. ſ. w., denn mit jugendlicher Friſche behandelt er die neueſten Forſchungen auf dem Gebiete der Agriculturchemie und Pflanzenphyſiologie. Welche ſchöne Ausnahme macht dieſes Buch von einem Aggregate land— wirthſchaftlicher Schriften der neuern Zeit, in denen phantaſtiſche Theoretiker der goldenen Erfahrung Todesſtöße zu geben ſich abmühen, oder trotzige Empiriker gegen alles Wiſſenſchaftliche ſchonungslos kämpfen, welches die neuere Landwirth— ſchaft ziert. Freiherrn v. Babo's muſterhafte Schrift verdient die allgemeinſte Anerkennung und wird ſie ſſcher finden. Dr. K Die Frankfurter Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft 11487] mit einem Grundkapital von drei Millionen Gulden, leiſtet Ver⸗ ſicherungen zu äußerſt billigen Prämien. Den auf Lebenszeit Verſicherten wird nach ihrer Wahl ein Gewinn-Antheil von 50 pCt. oder ein Rabatt von 10 pCt. auf die Jahresprämie bewilligt. Bei dem Eintreten von epidemiſchen Krankheiten, wie z. B. die Cholera, werden ohne Prämien⸗Erhöhung unverändert Verſicherungen angenommen. Die Prämien können in halb- oder vierteljährigen Raten entrichtet werden. Die Geſellſchaft übernimmt auch Kapitalien auf Leibrenten, welche letzteren außergewöhnlich hoch feſtgeſetzt ſind. Verſicherungen werden durch den unterzeichneten Agenten, bei welchem auch Proſpectus und Antragsformulare unentgeltlich zu haben ſind, auf's Prompteſte vermittelt. Friedberg den 20. September 1854. H. Hahn, Agent der Frankfurter Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. Empfehlung. 114881 Mein Waarenlager, beſtehend in ächtem niederlaͤndiſchem Tuch und Bukskin, drap de Russie und Castorin zu Winterkleidern, drap de Zephyr und royal in verſchiedenenen Preiſen zu Mänteln und Radkragen für Damen, Weſtenſtoffen, weißer Leinwand,(be⸗ ſonders in Schleſiſchem und Bielefelder Fabricat) weißen lei⸗ nenen Taſchentüchern, Barchent und Zwillich, Bettzeugen, Hemdenflanell ꝛc., beehre ich mich wieder in empfehlende Erinnerung zu bringen. g Zugleich widme ich den verehrlichen Staatsbeamten die ergebene Anzeige, daß ich mit allen Stoffen, welche zur Uniformirung nöthig ſind, vollſtändigſt verſehen bin. Um geneigten Zuſpruch bittend, wird es, wie bisher, ſtets meine Aufgabe ſein, meine verehrlichen Kunden in jeder Beziehung zu befriedigen. Friedberg. Seligmann Hirſchhorun. Auf der Schach'ſchen Backſtein⸗Fabrik bei Nauheim 11489] find ſtets die nachſtehenden Sorten gut gebrannter Backſteine zu den angegebenen Preiſen, auf der Fabrik entnommen, zu haben: 1) gewöhnliche Backſteine pro 1000 Stück 10 fl.; 2) härter gebrannte Backſteine(Fagçadenſteine) pro 1000 Stück 12 f 3) glashart gebrannte Backſteine(Klinker) zum Keller⸗ und Gewölbebau, pro 1000 Stück 14 fl. Wenn die Anfuhr der Steine von der Fabrik aus verlangt wird, ſo wird der Fuhrlohn nach der Entfernung der zu transportirenden Steine beſonders berechnet. 2 A Hofraithe-Verpachtung. [1490] Der Unterzeichnete iſt geſonnen ſeine Hofraithe mit Wohnhaus, Scheuer, Stallung nebſt Backhaus auf 6 Jahre zu verpachten. Zu bemerken iſt, daß das Wohnhaus fich ſehr gut zum Betriebe einer Wirthſchaft eignet. Rockenberg den 18. September 1854. Joh. Jakob Wettner. Ein Mutterſchwein [1491] vorzüglicher Ragçe iſt zu verkaufen. Wo ſagt die Expedition. Zu verkaufen. 114921] Ein noch ſehr ſchönes und gutes Clavier hat in Auftrag zu verkaufen Friedberg den 20. September 1854. H. Hahn. u deere [1427] Ein ſebr wenig gebrauchter Victoria wagen mit Glasverdeck und ein ganz leichtes zweiſitziges Wägelchen, halb gedeckt, ftehen billig abzugeben bei Adolph Greiß, Hof⸗Sattler in Bad Homburg. 330 Soolbad NatiHeim. e 15. Sonntag n. Trinit. den 24. Sept. 111011 b Jeden Tag Pfarramtswoche: pr. Stadtpfarrer Seel. aufen Gottesdienſt in der Stadtkirche: 990 Vormittags: Hr. Diaconus Baur. 10 10 2 Nachmittags: Herr Stadtpfarrer Seel. 1 50 deset 5 e in der Burgkirche: 1 1 k. ormittags: Hr. St Nachmittags ft ee Sa, 7 im Garten des Rurhauses Morgens von 6½ bi 8 0 bis 8 Uhr und Nach-— mittags von 5 bis 6 Uhr, ausgeführt von dem Ni e 22277. unter Direction Molen e.. 2 8, i Ed on des Herrn Friedrichsdor e Jutelig mun Neumann Pollandiſche 10 fl. Stücke„ 1½742½ Poſtam „ 5 5 5253— 2 2 d G* 2 Jeden Donnerstag Bal pure im Nursaale, Prtufiſc Köken. 41655 An fung 8 Ur. 7 e Thaler.„ 145 /.-46 17 Frankenthaler„ 220% B. Preußiſche Caſſenſcheine.„ 145%-46 EINLADUNC 5. * Fruchtpreiſe. die drei 5 114931 Bei herannabender Wintersaison erlauben wir uns auf unsere Gatt e 6— ö ung. Fried⸗ Main Gerns⸗ ournal-Lese-Anstalt e wn. zu welcher jederzeit neue Theil 8 8* 7 Waizen pr. Malter 1 2 15 20 Efe b 5 erz ꝛeilnehmer beitreten kö r 4011 10— 6 zu machen und zur geſalligen Betheiligung K Aub eeer, a e n— 75 50 10— rirten P in derselben zwolf beliebte und gute Zeitschriften belehrenden, unter- a eee 41301 4 56 1 20 el haltenden und erheiternden Inhaltes, welchen, wenn es gewünscht wird Schr sechs theologische Blätter beigegeben werden konnen. 5 Polizei- 7 des Orc Das Verzeichniss der zirkulirenden Zeitschriften wie die näheren für di z 5 8. 1 Abonnements- Bestimmungen trerden ir i ere ee für die Städte Friedberg und Butzbach zum Be diese noch nicht zugekommen sein sollten, gerne mittheilen und bitten n—— nur, 171 desshalb an uns wenden zu wollen. l— Fried- Buß gen und 8 3 2— 2 4 ub ⸗ riedberg. C. Bindernagel's Buchhandlung. 5 Brod⸗Preiſe. berg. bach. 1— 114561 Bei uns iſt zu haben: N 3 aun * 1JRoggenbrod/ Korn⸗ Anno ſe 8 und ½ Gerſtenmehl 24— 4— men, i eee 734443 8 eren en 15 21152 herrlichſt 0 2 dn. e 4 2 walt l a 2 5 u./ Waizenme 2 wächſt ih er 4 5 7 8 3 8 1 51 Ein Volksbuch für das Jahr 1835. r 0 f 5 Milchbrod 5 5 ö H 3— Waſſerweck 1 4% 1% proßber w. G—Gemiſchte(Tafel-) Brod 1 4¼ 14% dt daft .O. von Horn. eee pf. 0 Zehnter Jahrgang mit einem Stahlſtich und vielen in den Jens banane 11 11— 1 j ext gedruckten Holzſchnitten.„Rindfleiſch, gemäſtetesſ 9 29 2 05 Aug Preis 45 kr. b ee. Wa 2„ einenflei 16— 3 ren C. Bindernagel's Buchhandlung. Sant 1— 2— 0 f. f e 0 5 Spinuſtube für 1835. A fag. e . 1 Scriba's Buchhandlung in Friedberg iſt vorräthig:% carte 22— 129— 1 45 D 5 7„Geräucherter Speck 28— 28— blickte e ie Spinnſtube für 1853. i e N Preis 43 kr. eee e luft 2 2 0 N. dss an g, Eisenbahn Frachtbriefe 1 J 1 5 ind ſtets vorrätht i 1 85 1 ö ie Großherzoglichen Bü i wied ber Firma des Bester. und liefern wir dieſelbe bei größerem Bedarfe mit Ben d 2 3 e 15 1. 3 Sup C. Binde 0 Druck und Verlag von C. Bind 2 nicht et rnagel's Buchhandlung. Buchhandlung in e„