— * 1 13 — 82 811 S 18 S 2 — — nee —— enen 1 1 22 — 1 0 e 2 1 27 eds 8.88 888 Friedberger Intelligenzblatt. Erſcheint wö⸗ chentlich zweimal, Dienſtag u. Frei⸗ tag. Preis jährl. fu 1. 12 fr.; durch die Poſt bezogen fl. 1. 30 kr. Allgemeiner Anzeiger für Oberheſſen, Amts- und Verkündigungsblatt für den Kreis Friedberg. Einrückungsge⸗ bühren für die ge⸗ ſpaltene Petit zeile oder deren Raum 2 kr.; die beiden erſten Zeilen zu⸗ ſammen 7 kr. Dienſtag, den 19. Dezember. 18511. Mit dem 1. Januar beginnt ein neues Abonnement auf das erſcheint wie ſeither wöchentlich zweimal und zwar Dienſtag und Freitag. ſtellung zu entrichten i Thurn und Taxis'ſchen Verwaltungsbezirke fl. 1. 30 kr. beziehen, werden wir daſſelbe, wenn nicht eine ausdrückliche die durch die Poſt bezogenen Exemplare bitten wir jedoch das Abonnement Unſer Blatt enthält die kurzer Zuſammenſtellung, Einladung zum Abonnement. 0 zeitig erneuern zu wollen. amtlichen Erlaſſe der Staats— Mit Dank werden ſtets alle zur Aufnahme in unſer Blatt geeignete Artikel angenommen. Als Amts- und Verkundigungsblatt für den Kreis Friedberg wird das von ſämmtlichen Staats— Publication geeigneten Veröffentlichungen derſelben beſtimmt. Art zu weiter und und Verpachtungs⸗ Anzeigen, Bekanntmachun Vorladungen ꝛc. von Privaten von dem bei den wohlhabenden Bewohnern der Wetterau faſt in jed bedeutenden Leſerkreiſes in den übrigen Bezirken der und Herzoglich Naſſauiſchen Landestheilen erfreut. Wir können unſer Blatt zu Veröffentlichungen um ſo mehr empfehlen, da die der großen Verbreitung des Blattes und Gemeinde-Behörden des Kreiſes gehalten und iſt zweckmäßigſter Verbreitung und werden ſowohl Veröffentlichungen von Behörden, 28 als auch Geſchäfts⸗Empfeh werden nur 2 kr., für die beiden erſten zuſammen jedoch 7 kr. berechnet. Friedberg. (C. Vindernagel's Buchhandlung.) „Friedberger Intelligenzblatt.“ Daſſelbe 0 Das Abonnement, welches ſtets bei der Be— „ beträgt für das ganze Jahr bei der Expedition fl. 1. 12 kr., bei den Poſtämtern in dem Fürſtl. Den verehrl. Abonnenten, welche das Blatt direct von uns Abbeſtellung erfolgt, auch für das neue— Jahr zuſenden; für . und Localbehörden, den Inhalt der Regierungsblätter in b amm monatlich die Kirchenbuchs-Auszüge der Städte Friedberg und Butzbach, widmet einen anſehn⸗ lichen Theil ſeines Raumes unterhaltenden Erzählungen, belehrenden und gemeinnützigen theilungen und bringt wöchentlich von den benachbarten Märkten. 0 n Aufſätzen und kleinen Mit— die Polizeitare fuͤr den Kreis Friedberg und eine Zuſammenſtellung der Fruchtpreiſe „Friedberger Intelligenzblatt“ vorzugsweiſe zur Aufnahme aller zur Es gelangen durch daſſelbe Anzeigen der verſchiedenſten wie Verſteigerungs⸗ en von Arbeitsvergebungen und Lieferungen, ungen, Offerten, Geſuche und ſonſtige Anzeigen erwünſchten günſtigen Erfolge begleitet ſein, da das Blatt, von jedem Geſchäftsmanne er Behauſung einheimiſch iſt und ſich ferner eines Provinz Oberheſſen und den benachbarten Kurfürſtlich Heſſiſchen geleſen, weiteren ingen um f, len, Einrückungsgebühren bei äußerſt billig ſind; für die geſpaltene Petitzeile oder deren Raum Die Expedition des Friedberger Intelligenzblattes. Amtlicher Theil. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeiſtereien des Kreiſes. Betreffend: Die Abgabe von Vieh- und Dungſalz. Nach§. 10 des Regulativs über die Abgabe von Vieh— und Dungſalz, Nr. 15 des Regierungsblatts von 1853, ſollen die Landwirthe ihren ganzen Jahresbedarf zum voraus und zwar im Laufe des Monats Januar eines jeden Jahres bei den Großherzoglichen Bürgermeiſtereien ihres Wohnorts anzei hiernach zeitig beſtellen und ſie ſomit nicht in Nachtheil kommen, veröffentlichen. Philipp Völker, Goldarbeiter und Graveur aus Hanau, mittags aus dem Gefängniß zu Frankfurt entſprungen. Alter: Stirne: hoch gewölbt. ſchwachen Kinnbart. werden Sie in Ihren Gemeinden dieſe Müller. Steckbrief Großherzoglichen Kreisamts Friedberg. Augenbraunen: blond. Augen: blau. Kinn: länglich. Geſichtsfarbe: etwas blaß. Geſicht: länglich. Statur: ſchlank. Bemerkungen: Aufgeregtes Weſen und Benehmen. gen. Damit die Landwirthe ihren Bedarf Beſtimmung Auch werden Sie über die vorſchriftsmäßigen Anmeldungen das gefuͤhrte Regiſter gleich nach Ablauf des Monats Januar an den betreffenden Salzmagazinsverwalter einſen Formulare mit dem Salzmagazinsverwalter Abrechnung pflegen. Friedberg den 15. Dezember 1854. den und am Jahresſchluſſe über die empfangenen wegen Falſchmünzerei verhaftet, am 15. d. M. Nach⸗ ungefaͤhr 28 Jahre. Größe: 5/4“ rhein. Haare: blond. Naſe: groß. Mund: weit. Zähne: gut. Bart: blonden Beſondere Die Mitgift. (Fortſetzung.) 3 Paulinchen war ſchon zwanzig voruͤber, als ſie im Spätherbſte von einem längern Beſuch bei Tante Schörtel in die Heimath zurückkehrte, und hier das ganze Hausweſen in größter Aufregung antraf. Es waren Gäſte da, einige ſchmucke—ſche Offiziere, welche die Mama zur Jagd ein— geladen hatte, nachdem ſie ſie während der Saiſon in W. kennen gelernt. Es ging ſogar ſchon im Hauſe das Gerede, einer derſelben, Graf Lotvall, ſeie mit Schweſter Eugenien im Stillen verlobt, und das Verlöbniß werde bald oͤffent— lich gemacht werden. Der Graf war ein ſchmucker Huſaren— offizier, ein weltgewandter Kavalier, etwas verlebt und leichtfertig zwar, aber als Neffe eines Miniſters in einem deutſchen Großſtaate in den Augen der Frau von Altenhof eine ausgezeichnete Parthie. Natürlich war er der Götze, der Mittelpunkt, um welchen ſich alle Huldigungen der ganzen Familie drehten, obſchon ſeine Kameraden, die er mitgebracht, nicht bloß zur Staffage da waren. Sie umſchwärmten die drei ältern Halbſchweſtern Paulinens mit der ausgeſuchteſten Courtoiſie, man ritt, tanzte, muſi— zirte, fuhr ſpazieren, beſuchte die Nachbarn und lebte vier⸗ zehn Tage in einem wahren Taumel von Vergügungen. Von Panlinen nahm man beinahe gar keine Notiz; ihre beſcheidenen Vorzüge konnten nicht neben den prunkenderen ihrer Schweſtern glänzen, und ſie war ja daheim uberhaupt ſo verſchüchtert und verſcheucht, daß ſie ſich niemals ſo zu geben wagte, wie ſie eigentlich war. Zudem war ſie nicht munter und lebhaft genug für die Gäſte, und wurde daher von denſelben kaum mehr beachtet, als die Geſetze des An— ſtandes es abſolut erforderten. Kurzum, ſie that den Be— mühungen Eugeniens, das Herz des Grafen zu erobern, keinen Eintrag, und am Vorabend der Abreiſe ward die Werbung des Herrn v. Lotvall durch das Verlöbniß Eu⸗ geniens mit ihm gekrönt, und Frau v. Altenhof kündigte ihrer Stieftochter an, daß die Hochzeit ſchon zu Neujahr ſtattfinden ſolle, weßhalb ſie mit ihren Töchtern ſich ſofort nach Berlin begeben werde, um die Mitgift Eugeniens zu rüſten. Pauline dagegen ſollte beim Vater auf dem Gute verweilen, der bald wieder zurückkehren würde, weil ſeine leidende Geſundheit einen längern Aufenthalt in der nor— diſchen Hauptſtadt nicht ertragen mochte. Und ſo geſchah es denn auch. Herr v. Altenhof folgte zu Weihnachten ſeiner Frau nach Berlin, und kehrte nach der Hochzeit wieder zurück; als er aus dem Schlitten ſtieg und unter der Haustreppe von Paulinen empfangen wurde, drückte er dieſe mit ungewöhnlicher Haſt und Wärme an ſich, und 440. eine Thräne zitterte in ſeinem Auge, als er ihr zufluͤſterte: „Armes Kind, Du mußt allenthalben zu kurz kommen; fluche mir einſt nicht, daß ich mich Deiner nicht mehr an⸗ genommen!“ „O Papa! ich weiß es, Sie lieben mich nicht minder, als meine Schweſtern,“ erwiederte ihm Pauline, vor Rüh— rung weinend, denn ſie hatte den Vater noch nie ſo weich und verſtört geſehen, ſo beſchämt vor ihr ſelbſt, wie es ſchien.„Glauben Sie mir, Papa, ich war lieber hier, als bei der rauſchenden Hochzeit Eugeniens.“ Herr v. Altenhof küßte ſeine Tochte ſchweigend, und eilte auf ſein Zimmer. Am andern Tage hatte er auf dem— ſelben eine geheime Conferenz mit dem Verwalter Hettich, bei welcher es ſehr lebhaft zuging, denn Herr Hettich ſchrie, daß die Fenſter klirrten, und Papa hatte Mühe, ihn zu beſänftigen. Nach einer Stunde verließ der Ver⸗ walter den Gutsherrn, und als er über den Corridor ging, der zu Herrn v. Altenhof's Studierzimmer über den Ge— wächshäuſern führte, begegnete ſein Blick dem der bebenden Pauline, die blaß und angſtvoll das Ende jener ungewöhn— lich lebhaften und lauten Unterredung erwartet hatte.„Um Gott, liebſter Herr Hettich, was hat es denn gegeben?“ fragte ſie ihn.„Sie waren ſo laut, daß ich Todesangſt bekam! Sie haben ſich mit Papa gezankt?“ Dem alten Manne ſtanden Thränen im ſonnver— brannten unmuthigen Geſicht, Thränen des Unwillens und der gerechten Entrüſtung. Allein der Anblick des ſanften Kindes ſchien ihn etwas milder zu ſtimmen, und er ſagte: „Laß es gut ſein, liebes Paulinchen! ich konnte nicht anders— es mußte nun einmal heraus, was mich ſchon lange druckte— er mußte hören, was ſeine unſinnige Schwäche verdiente, und er mag's nun ſeinem gnädigen Hausdrachen wiederholen, damit die— vornehme Frau auch erfährt, was ich von ihr denke....“ „Aber liebſter Verwalter, was hat es denn eigent— lich gegeben? Was haben Sie denn mit Papa und Mama? „Komm heute Abend zu mir hinüber, Paulinchen!“ ſagte er, nur mühſam ſich bewältigend;„aber komm' un⸗ bemerkt und vor acht Uhr— ich reiſe noch heute Abend ab.— O wer mir je prophezeit hätte, daß ich alter Mann das noch überleben müßte.... Aber komm' allein, und unvermerkt, mein liebes Kind; wir Beide ſind hier be— lauert von den Spionen Deiner Stiefmutter!“ (Fortſetzung folgt.) Für die Brandbeſchädigten zu Felda ging bei der Unterzeichneten ferner ein: Von E. H. 30 kr. Um weitere Gaben wird gebeten. Die Exped. des Frie db. Int.⸗Bl. Bekanntmachungen von Behoͤrden und Privat-Anzeigen. Bekanntmachung. 1874] Der Salinenſchreiner Johannes Hart⸗ mann von hier iſt wegen Irrſinns heute unter Curatel des Maurers Chriſtoph Grünewald hierſelbſt geſtellt worden. Nauheim am 7. Dezember 1854. Kurfürſtliches Juſtizamt Reul. vdt. Schlar baum. Bekanntmachung. [1879] Ortsfremden dient hiermit zur Nachricht, daß der Weg von Bruchenbrücken nach Ober- wöllſtadt über den Eiſenbahnviaduct hin, bis zum 30. Dezember mit Fuhrwerken nicht be⸗ fahren werden kann. Bruchenbrücken den 8. Dezember 1854. Großherzogliche e Bruchenbrücken e ſt. Bekanntmachung. 11904] Donnerſtag den 28. Dezember l. J. werden in der Behauſung der Chriſtian Müllers Wittwe dahier nachbenannte Gegenſtände: 2 Schreinerhbobelbänke, Schraubzwingen, Hobelſägen und Melſel, Hausgeräthſchaften aller Art, Bettung und Weißzeug, gegen gleich baare Zahlung meiſtbietend ver⸗ ſteigert. Aſſenheim den 16. Dezember 1854. In Auftrag Großherzogliches Landgericht Friedberg: Großherzogliches Ortsgericht Aſſenheim Schmidt, Ortsgerichtsvorſteher. Bekanntmachung. [1905] Donnerſtag den 21. Dezember, Mor- gens um 10 Uhr, wird in hieſigem Rathhauſe das Reinigen der Straßen und öffentlichen Plätze für das Jahr 1855 an die Wenigſtnehmenden verſteigert. Friedberg den 18. Dezember 1854. Großherzogliche Bürgermeiſterei Friedberg Bender. Zur Beachtung. [1846] Der Schloſſermeiſter Chriſtian Bender von Friedberg hat für die hieſige Gemeinde eine gußeiſerne Waſſerpumpe von 70“ Länge ange⸗ fertigt, die bei der geringſten Anſtrengung ein reichliches Waſſermaas auswirft. Mit der Ar⸗ beit, als auch dem ſehr mäßig geſtellten Preiſe genügend zufrieden, empfehle ich denſelben gleich- zeitig bei vorkommenden Fällen für Gemeinden, wie für Privaten. Kleinkarben den 28. November 1854. Storck, Großherzoglicher Bürgermeiſter. 8 L860] En 1 Mädchen, weile feht ben ke weiß, wird au Eppedition d. — Aff 1855) In eit ſucht Imande dabrikgeſchafte Es wird zu Raflectirende ſcholtenem tine vorläufig Einlage zu m Offerten di Ol. zur Weit . 11898] Kapit und 1900 fl heit ſogleich d Iiiedderg Ugos] in ve öriedbert ———— 3 11909) 20 hat aus der 3 Ltgloh ein nebft einer A ſud zu vert . Dick digit] d ite.„Um tgeben 2 a in ſonnver⸗ e des sanften g, und er ſagte: 8 konnte nicht was mich ſchon eue unſinnige einem gnadigen bvernezme Frau tes denn eigent⸗ de und Mama e,, tt, Paulinchen!“ t komm' un⸗ tech deute Abend Aich alter Mann be 201 Ind Ee allem, und nit ſind hier be⸗ u Felda beten. Edietalla dung. 1906] Nachdem die Erbſchaft des verſtorbenen immermannes Friedrich van Baßhuiſen und deſſen Ehefrau Marie, geb. Nachtrieb, hier— ſelbſt von den Kindern und Erben derſelben, bezw. deren Vormündern, nur unter der Rechts— wohlthat des Inventars angetreten worden iſt, ſo werden die Erbſchaftsgläubiger bezüglich beider Nachlaſſenſchaften Behufs Aufnahme ibrer For— derungen in das Inventar zum Termin den 11. Januar k. J., Vormittags 9 Uhr, in das Sitzungszimmer des unterzeichneten Ge— richts hierdurch vorgeladen. In dieſem Termin ſoll zugleich für den Fall einer ſich ergebenden Ueberſchuldung zum Zwecke der Abwendung des Concursverfahrens die Güte unter den erſchlenenen Gläubigern verſucht wer— den, deren Beſchlüſſen die Ausgebliebenen als beitretend erachtet werden ſollen. Nauheim am 12. Dezember 1854. Kurfürſtliches Juſtizamt Reul. vdt. Schlarbaum. Auszuleihen. 11907] Vom 1. Januar 1855 an liegen in der hieſigen Kirchenkaſſe 400 fl. gegen gericht⸗ liche Hypothek zum Ausleihen bereit. Södel den 13. Dezember 1854. Raab, Kirchenrechenr. hr [1869] Ein mit guten Zeugniſſen verſehenes Mädchen, welches alle häuslichen Arbeiten ver ſteht, kochen kann und mit Kindern umzugehen weiß, wird auf Petritag geſucht. Wo? ſagt die Expedition d. Bl. Aſſocie⸗Geſuch. 1855] In einer heſſiſchen Provinzial⸗Hauptſtadt ſucht Jemanden zur Einrichtung eines rentablen Fabrikgeſchäftes einen Aſſocie. Es wird zugleich bemerkt, daß der hierauf Reflectirende von geſetztem Alter, unbe- ſcholtenem Rufe, unverheirathet und eine vorläufig in 1000 Gulden beſtehende Einlage zu machen im Stande ſein muß. Offerten bittet man franco an die Exped. d. Bl. zur Weiterbeförderung einzuſenden. Nicht zu uͤberſehen! [18981] Kapitalien von 200 fl., 300 fl., 500 fl. und 1900 fl. können gegen gerich liche Sicher⸗ heit ſogleich die Zuſage ertheilt bekommen bei Friedberg im Dezember 1854. Joſeph Strauß. Metzgergaſſe. Aechten Jamaica ⸗ Rum, Arrae de Batavia, Grog und Punſch⸗Eſſenzen, 119081 in vorzüglicher Qualität, bei Friedberg im Dezember 1854. H. Hahn. er bu fe. 11909] 20 Stecken buchen Scheitholz J. Klaſſe hat aus der Hand zu verkaufen N Karl Billmeier zu Rockenberg. Zu ve nf en. 11910] Ein noch ganz gutes, neues Klavier nebft einer Anzahl Bücher verſchiedenen Inhalts ſind zu verkaufen bei 5 Joh. Möſer III. in Maibach. Dickwurz⸗Reibmaſchinen 1911 d aben bei U 15 iu geg. Ullrich am Bahnhof. 41 Neue holländiſche Häringe, 11912] Bückinge, Sardellen, Schellflſche, neuen Nordlapperdan, ſowie jährige ſehr gut gehaltene Häringe pr. Stück 2 kr. bei H. Hahn. 6 90 fl. 11913] Curatelgelder, habe ich zum nächſten 1. Januar ganz oder theilweiſe gegen gute ge— richtliche Verſicherung zu verleihen. Friedberg im Dezember 1854. S. G. Katzenſtein. Bremer Putzmaſſe pr. Pfund zu 12 1 [1914] das beſte und bewährteſte Mittel zum Putzen und Poliren aller Metallgegenſtände, zu R mean 119151 Vom 18. Dezember an wohne ich in dem vormals Fiſcher'ſchen Hauſe auf dem Haag. Friedberg. Heidt, Gemeindeeinnehmer. Ju er da fen 11916] ein 9 bis 10 Jahr altes, zum Fahren und Reiten brauchbares Pferd und ein, zum ein⸗ und zweiſpännigen Fahren eingerichteter, balb bedeckter Wagen; wo? iſt zu erfragen bei der Exped. d. Bl. Ein Logis [1917] für eine einzelne Perſon oder kleine Familie hat zu vermiethen haben bei Friedberg. N. Schleunig's Wittwe H. W. Hatteroth. am Haag. Allgemeine Rentenanſtalt zu Darmſtadt. 117691 Diejenigen, welche der in der Bildung begriffenen, am 31. December d. J. geſchloſſen werdenden 7. Jahresgeſellſchaft, zu welcher bereits über 300 Einlagen gemacht worden ſind, beizutreten oder Nachzahlungen auf früher gemachte Theil— einlagen zu leiſten beabſichtigen, laden wir hierdurch ein, ſolches vor Ablauf dieſes Jahres entweder dahier bei dem Hauptbüreau der Anſtalt oder auswärts bei den Herrn Bevollmächtigten derſelben) zu bewerkſtelligen. Bis jetzt zählt die Anſtalt im Ganzen 5728 Mitglieder mit 9580 Ein— lagen und einem effectiven Einlagekapital von 581,490 fl. Bei der mit der Anſtalt verbundenen Depoſitenkaſſe wurden ſeit Anfang d. J. bereits 358,530 fl. hinterlegt. Darmſtadt den 11. November 1854. Die Direction der Allgemeinen Rentenanſtalt. ) In Friedberg: bei Herrn Heinrich Hahn; in Butzbach: bei Herrn Bürger- meiſter Seippel; in Vilbel: bei Herrn Geometer 1. Cl. Großholz. C. Scriba's Buchhandlung in Friedberg [1863] empfiehlt zum bevorſtehenden Weihnachtsfeſte ihr reichhaltiges Lager in allen Zweigen der Literatur, insbeſondere in Jugendſchriften, Bilderbüchern, eleganten Miniaturausgaben, Erbauungsbüchern, wiſſenſchaftlichen Werken aus allen Fächern u. ſ. w., ſowie von Kapferſtichen, Lithographien, Atlanten, Reiß— zeugen, Farbenkaſten, Papeterien u. ſ. w. Unſer ſoeben ausgegebener ausführlicher Weihnachtskatalog ſteht allen Intereſſenten mit Vergnügen zu Dienſten. Das Anzeige-Hlatt 119181 für den Kreis Vilbel, ein in der ganzen Wetterau— ſowohl in kur— heſſiſchen als auch in frankfurtiſchen Orten— ſehr verbreitetes amtliches Blatt, empfiehlt man hiermit allen verehrlichen Geſchäfts- und Handelsleuten zur Be— dienung bei Veröffentlichung von Anzeigen jeder Art. Die Inſeratgebühren ſind äußerſt billig. Fur die breite, zweiſpaltige gewöhnliche Zeile werden nur 2 kr. bezahlt. Bei öfterer Wiederholung der Inſerate wird noch ein annehmbarer, Rabatt geſtattet. Vilbel im Dezember 1854. Die Redaction des Anzeige-Blattes f. d. Kreis Vilbel. Vegetabilische„ Pomade geten mene S TAN GEN. 140 0 C1038] Dieſe unter Autoriſation des Königlichen Profeſſors der Chemie, Dr. Lindes zu Berlin. aus rein vegetabiliſchen Ingredienzien zuſammengeſetzte Stangen⸗Pomade wirkt ſeh wohlthätig auf das Wachsthum der Haare, indem ſie ſelbe geſchmeidig erhält und vor Aus⸗ trockenung bewahrtz dabei verleiht ſie dem Haare einen ſchönen Glanz und erhöhte Elaſti⸗ zität, während ſie ſich gleichzeitig zum Feſthalten der Scheitel ganz vorzüglich eignet. Einziges Depot in Friedberg bei P. F. Schmittner, ſowie in Butzbach bei Val. Wießler. —. Allgemeine Rentenanſtalt zu Darmſtadt. Bekanntmachung. [18621 Nachdem Großherzogliches Miniſterium des Innern, als Oberaufſichts— behörde obiger Anſtalt, ſich bewogen gefunden hat, durch Verfuͤgung vom 16. Juni d. J. zu beſtimmen, daß der mit Rückſicht auf die Beſchlüſſe der Generalverſammlung vom 30. Juli v. J. ausgearbeitete Entwurf der Statuten zur Verbindung einer Lebens- und Leibrenten-Verſicherungsanſtalt mit der All— gemeinen Rentenanſtalt vor der zu ertheilenden Entſchließung einer nach§. 68 der Statuten zu berufenden außerordentlichen Generalverſammlung zu weiterer Berathung und Beſchlußnahme vorzulegen ſei, und nachdem ſich die Nothwen— digkeit einer Abänderung der ſtatutenmäßigen Beſtimmungen uber Beſtand, Ver⸗ wendung und Verrechnung des Reſervefonds der Allgemeinen Rentenanſtalt ergeben hat, ſo werden die ſtimmberechtigten Mitglieder dieſer Anſtalt unter Hinweiſung auf die§§. 68, 85—88 der Statuten zu einer am 28. December d. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem hieſigen Rathhauſe ſtattfindenden außerordentlichen Generalverſammlung unter dem Anfügen hierdurch eingeladen, daß die hierbei nicht erſcheinenden ſtimmberechtigten Mitglieder ſelbſt— verſtändlich ſo angeſehen werden, als hätten ſie bei dieſer Verhandlung auf ihre Stimme verzichtet. Zugleich wird den Mitgliedern der Allgemeinen Rentenanſtalt eröffnet, daß ſie Exemplare des erwähnten Statutenentwurfs bei dem Hauptbüreau da— hier, ſowie auswärts bei den Bevollmächtigten der Anſtalt von heute an unent— geldlich erhalten können. Darmſtadt den 27. November 1854. Der Ausſchuß der Allgemeinen Rentenanſtalt Goldmann. dt. Wilhelm. Verlooſung der Stadt Homburger Anleihe betr. 11851] Bei der am 23. d. Mts. ſtattgehabten Verlooſung der Partial-Obli— gationen der Stadt Homburg ſind die Obligationen Lit. B. Nr. 28 à fl. 300. „ C.„ 34,„100. „„„109. fl. 500. zur Rückzahlung auf den 1. Januar 1855 gezogen worden. Die Beſitzer wollen die Beträge vom Verfalltage ab an meiner Kaſſe empfangen laſſen. Frankfurt a. M. am 30. November 1854. J. Lin d heimer, Gallusgaſſe. 3 u wi kent i et hen [1919] Ein Logis, beſtehend in drei heizbaren Zimmern, Kammer, Küche, Keller, Holzplatz, hat zu vermiethen Philipp Siecks Wittwe. Ein Mädchen, 11920] welches bürgerlich kochen und ſich durch Zeugniſſe genügend ausweiſen kann, wird ge⸗ ſucht. Wo? ſagt die Expedition. Ein fleißiger Burſche 11921 findet in einem hieſigen Geſchäfte einen Platz als Hausknecht. Näheres zu erfragen bei der Expedition. Ein ſchwarz ſeidenes geſticktes Hauskäppchen 11922] wurde am Freitag Abend verloren. Der redliche Finder wolle daſſelbe gegen eine Be⸗ lohnung an die Expedition d. Bl. abgeben. A 19231 Eine Parthie 1846 r gut gehaltene Weine wird zu billigen Preiſen abgegeben. Das Nähere zu erfragen bei H. Hahn in Friedberg. Friedberg. Hotel Trapp. 11924] Am 2. Weihnachtsfeiertage Subſeriptiousball, Orcheſter unter Direction des Herrn Mufik⸗ meiſters Ortlepp vom Königlich Preußiſchen 38. Infanterie Regiment. Schluß der Subſcriptionsliſte am 26. De⸗ zember, Nachmittags 4 Uhr. Spätere Einzeich⸗ nungen können nur an der Kaſſe ſtatlfinden gegen Perſonalkarten à fl. 1. L. C. Trapp Nachfolger. Frankfurter Cours vom 16. Dez. 1854. Piſtolen fl. 9 30-31 Friedrichsd'o ee„101 Holländiſche 10 fl. Stücke[„ 937-38 Rand⸗Ducaten, 5 30 B 20 Frankſtücke. 1„9 18½ B. Engliſche Souverains.„1136-38 Preußiſche Thaler. 146% 5 Frankenthaler 4 ,—— Preußiſche Caſſenſcheine., 146 ¼— Frucht⸗ und Mehlpreiſe von nachbenannten Städten und Fruchtmärkten. icheint wie ſelung zu! Wurm und heiehen, we die durch die Unſer ger Zuſan lichen Theil ſheilungen u von den ber Mit 2 Als 2 von ſammtli. 1 Publication Art zu weite und Very Vorladun von Priv bei den woh bedeutenden und Herzog Wir k der große werden nun Frie — Waizen Korn Ge r ſt ee Hafer Kartoffel Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel⸗ Mittel- Ort und Datum] Auf- Ver- preis Auf- Ver- preig Auf- Ver- preis Auf- Ver⸗ preis Auf⸗ Ver⸗ preis ge⸗ kauft ge- kauft He Kauft de aaufỹ ß! fahren 8 fahren 85 fahren 5 fahren 8 fahren 8 ltr.] Mltr. Ed fl. lkr.] Mit.] Mltr. Pd. fl. kr.] Mltr.] Mltr.] Bid. fl. kr.J ltr. Mltr. Fſd. fl. kr.] Mltr.] Mltr. Pd. fl. kr. Friedberg, 15. Dez. 1157 104% 2001637106 ¼ 66 19014 171137¼ 130% 170 915121 121 120 50317 16%[Z 240 3 2 Butzbach, 15.„81 166 2001626 46¼ 42% 1901421 97% 88 170 9180172 164 120 558 33 32% 240 428 Vilbel, 15. 220 156 200160321 17 14 19014524 19 19 170 930 40 40 120 50411—— 240— 1— Altenſtadt, 15.„ 16 ¼½ 442% 2001612 65 57 1904/40 95 69¼½ 170 9/15] 18 12 120 5651—— 2401—— Nidda, 15.„ 10 27 20016121 20 20 190/14 3 10 10 f 7 3 120 5 91—— 240.—— Hungen, 15. 30 20 2005/45 20 15 19014— 15 12 1700 850 20 20 120 510] 4— 2401—— Echzell, 15.„196 196 20016221 45 13½% 190/130 11144 88 170 9 7 13 2 120 6 51 3— 240—— Grünberg, 15.„ 148 148 2001557133 135 1903/28 62 62 1709 2107 107 120 5/30]—— 240—— Mainz, 15.— 12007300—-— 1800-(— edge 1120 54--- 18, verk. 18, 14 fl. 45 kr. Roggenmehl aufg. 20, 5 fl.— Butzbach: Erbſen 11 fl. 45 kr.— Alten⸗ fl. 30 kr.— Hungen: Vorſchußmehl 20 fl. 30 kr.— Echzell: Vorſchußmehl 21 fl. 30 kr.— Druck und Verlag von C. Bindernagel's Buchhandlung in Friedberg. 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